„Das ist das Gebein von Elfen.“

Andre Heller - Uhren gibt es nicht mehr.jpgEin blinder Mensch, dem die Stimmen von Peter Turrini und André Heller unbekannt sind, kam beim Anhören des Gespräches von Herrn Heller mit seiner einhundertzweijährigen Mutter ins Schwärmen und rief aus: Was für eine kindhafte Stimme Frau Heller doch hat!

Anders erging es dem blinden Menschen, dem die Stimmen von Peter Turrini und André Heller unbekannt sind, beim Anhören des Gespräches von Herrn Turrini mit dem vierjährigen Nachbarskind. Er stellte verwundert fest: Was für eine greisenhafte Stimme das Kind doch hat.

Er war nicht davon zu überzeugen, die Tonträger vertauscht zu haben. Er blieb dabei, es ist das Gespräch zwischen Herrn Heller und seiner Mutter zu hören, während in Wirklichkeit das Gespräch zwischen Herrn Turrini und dem Nachbarskind abgespielt wurde, und ebenso beharrte er während des Abspielens des Gespräches zwischen Herrn Turrini und dem Nachbarskind darauf, das ist das Gespräch zwischen Herrn Heller und seiner Mutter.

Wäre bloß ein kompetenter Mensch anwesend gewesen, einer, dem der blinde Mensch Autorität zuerkennt, wie schnell wäre dieses sich in die Länge ziehende Gespräch über die Verwechslung von Tonträgern beendet gewesen. Aber so endete es erst nach Stunden, erst als der blinde Mensch endlich sagte, er sei nun müde. Und aus dem Halbschlaf heraus murmelte er, es müsse seine Mutter in Wahrheit noch viel älter sein, wie sonst könne er sie fragen, ob sie Tschaikowsky noch …

AAndrea Schurian - Andre Heller - Blicke bis auf den Grund der Seelech, wäre bloß Andrea Schurian an diesem Nachmittag anwesend gewesen, wie schnell wäre dieses sich in die Länge ziehende Gespräch beendet gewesen, die Verwechslung aufgeklärt. Denn. Der blinde Mensch hält viel auf ihr Urteil. Ihr Artikel in der besten Tageszeitung des Landes war es schließlich auch, der ihn zum Kauf veranlaßte. Sie werden jetzt vielleicht denken, die Zeitung gibt es in Blindenschrift. Nein, es ist die Reinigungskraft, die ihm täglich, ehe sie mit dem Staubwischen beginnt, aus dieser vorliest. Den Tonträger mit dem Gespräch zwischen Herrn Turrini und dem Nachbarskind erwarb er einige Tage zuvor, aufgrund einer Empfehlung vom besten Radiosender dieses Landes. Die Reinigungskraft muß ihm nicht jeden Artikel vorlesen, aber sie hat den Auftrag, ihm unbedingt alle von Andrea Schurian vorzulesen. Und auch der Artikel von ihr über André Heller und Uhren, die es nicht mehr gibt, aber zu tragen sind, verfehlte bei ihm nicht seine Wirkung, von einer Qualität, poetisch, wie der blinde Mensch sagt, als würde André Heller selbst … todesmutig stürze sie sich in die Sprache, wie eben nur eine Meisterin, die über einen Meister … und der Meister werde die Meisterin nicht wie seine Mutter fragen müssen, ob sie eine Meisterin sei, sondern ausrufen: sie ist eine Meisterin! Denn auch das werde er wissen, wie er so vieles wisse, was zum Beispiel Gott sei, auch das wisse er, der Franzi, wie ihn, ist zu lesen, seine Mutter …. von der der blinde Mensch auch heute wieder meint, beim Abspielen des Gespräches zu Topfenstrudel mit Schlag und Tee, sie habe so eine …

Grüne oder von der Vergeblichkeit der Gesetzesverschärfung

FPÖ unzensuriert und Peter_, der dem Kardinal „ins Gesicht speiben könnte“.

Grüne oder von der Vergeblichkeit von Gesetzesverschärfungen.jpg

Es wurde im Grunde bereits alles gesagt, was von dem Gesetzesvorschlag der Grünen zur Verschärfung des „Cybermobbing-Paragraphen“ zu halten ist,

Grüner Gesetzesvorschlag oder Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote, Anhaltelager

dennoch ist das letzte Beispiel der Ungeheuerlichkeit, die Peter_ auf FPÖ unzensuriert in seinem Kommentar schreibt, noch einmal heranzuziehen, für ein oder zwei zusätzliche Anmerkungen.

Weder halten bestehende Gesetze Peter_ davon ab, derartige Kommentare zu schreiben, noch veranlassen bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert seit Jahren, Peter_ das Schreiben von derartigen Kommentaren zu unterbinden.

Der Kommentar von Peter_ ist seit dem 18. März 2017 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Heute, am 20. März 2017, sind es bereits 57 Menschen die zu diesem Kommentar

 „Es ist einfach nur Dummheit – und sie kotzt mich an! Dass dieser Schönborn ernsthaft glaubt, bei diesem Saudi-Dreck handle es sich um eine ‚Religion‘, ist ein untrügliches Indiz dafür, dass er schwachsinnig ist und nicht die Fähigkeit besitzt, Realität von Halluzinationen zu unterscheiden!  Fragt ihn mal, was er von Steinigung, Handabschlagen und Köpfen hält! Ich bin so angewidert von dieser Ekelhaftigkeit, dass ich ihm ins Gesicht speiben könnte! Jemand, der den Verstand eines fünfjährigen Kindes besitzt, sollte nicht ein ‚Amt‘ ausüben!“

ihre Zustimmung bekunden, das also „gutheißen“. Am gestrigen Tage waren es noch 29 Menschen. Was passiert mit einem Menschen, der für solch einen Kommentar nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen für ein Jahr ins Gefängnis muß? So ein Mensch kann im Wissen, daß viele seinen Kommentar gutheißen, es durch die namenlose Tat des Anklickens der Zustimmung bekundet haben, sich erstens nur ungerecht behandelt fühlen, zweitens auf seinem Esel der Meinungsfreiheit als Märtyrer in den Kerker einziehen, und radikalisierter als je zuvor das Gefängnis wieder verlassen.

Und wie wäre die Äußerung von Tea Party nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen – gar nicht. Denn. Tea Party schreibt ja bloß harmlos unmittelbar zu Peter_:

„wir zwei sind wie immer EINER Meinung!

Und dieser „einen Meinung“ von Peter_ und Tea Party schließen sich 29 Menschen durch die Tat des Zustimmungsklick an, heißen sie also gut. Am gestrigen Tage waren es noch fünf Menschen.

Bestehende Gesetze können diese zwei Herren, die stellvertretend bloß zu nennen sind, schon nicht stoppen, es kümmern schon bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert nicht. Denn auch Tea Party ist ein recht fleißiger Kommentarschreiber seit geraumer Zeit …

Was kann also von weiteren Gesetzen, wie sie von den Grünen vorgeschlagen werden, erwartet werden?  Daß sich etwa Peter_ , Tea Party … und mit ihnen ihre recht liebgewonnenen Lebensplattformen vor lauter Angst vor solch einer Verschärfung selbst ins Gesicht … und nichts mehr schreiben, bedingt auch dadurch, sie dann ihre Tasten nicht mehr sehen?

Grüner Gesetzesvorschlag oder Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote, Anhaltelager

Österreich 2017 - Strafen - Kerker - Verbote - Anhaltelager.jpg

Es war einmal in einem Land, in dem es einer Partei mit einem Justizminister, der die Vision einer gefängnislosen Gesellschaft hatte, gelang, mehrmals Wahlen mit absoluter Mehrheit zu gewinnen. Von diesem Land ist der nackte Name übergeblieben: Österreich.

Und die Menschen, die in dieser nun so fern anmutenden Zeit geboren wurden, damals Kinder, vielleicht auch schon Jugendliche waren, in dieser Zeit ihre Bildung in den Pflichtschulen, in den weiterführenden Schulen, auf den Universitäten erfuhren, und es könnte gemeint werden, diese Zeit hätte sie prägen müssen, weil es doch stets heißt, die Zeit der Jugend ist die prägendste Zeit, sind geblieben, haben nun Positionen inne, die es ihnen ermöglichen, Gesetze zu verabschieden, Gesetzesinitiativen einzubringen, im Parlament, das sie immer mehr zu einer Disziplinierungsanstalt verbauen.

Und das Erschreckende daran ist nicht, daß es Mandatare von der FPÖ sind. Von dieser Partei ist etwas anderes nicht zu erwarten. Das Erschreckende daran ist nicht, daß es Mandatare von der ÖVP sind. Von dieser Partei ist nicht viel anderes zu erwarten. Das Erschreckende daran ist nicht, daß ein weitere Partei – die ist nicht mehr zu erwähnen, wird bald aus dem Parlament hinausgefahren werden. Das Erschreckende daran ist, daß es Mandatarinnen von der Partei sind, die in ihren Reihen diesen Justizminister der Utopien hatte, der länger als jeder andere Mensch Justizminister in diesem Land war. Das Erschreckendste daran aber ist wohl, daß Mandatarinnen von der Partei, von der gemeint werden durfte, sie rettet die Visionen und die Utopien aus der nun so fern anmutenden Zeit herüber in die Gegenwart, nun auch schon die Ziegeln herankarren zum forcierten Umbau des Parlaments zu einer Disziplinierungsanstalt.

Das ist das Erschreckendste und das Enttäuschende in diesem Land, das immer noch Österreich heißt, diese hohe Einigkeit, diese Übereinkunft gesetzesverantwortlicher Parteien, eine Disziplinierungsgesellschaft haben zu wollen, einen Züchtigungsstaat errichten zu wollen, wie er überwunden gedacht werden konnte, und alle Parteien tragen mit der einen oder anderen Züchtigungsidee dazu bei. So auch die Grünen etwa mit der aktuellen Gesetzesinitiative, die in ihrer Gesamtheit in der Collage gelesen werden kann.

Beworben wird diese Züchtigungsidee wie folgt:

„Wer auf Social Media Gewalt gegen eine Person gutheißt oder sie auf sexualisierte Art und Weise beleidigt oder bloßstellt, soll künftig mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden können.

Für die Weiterverbreitung an eine breite Öffentlichkeit wäre bis zu ein halbes Jahr fällig.

Bis zu zwei Jahre für die Veröffentlichung von Wohnadresse oder Telefonnummer der betroffenen Person.“

Es genügte bereits, diesen Gesetzesvorschlag der Grünen abzulehnen, weil er nur Strafen anzubieten hat. Aber wie alle Korrektionsanstaltsregeln hat auch dieser Gesetzesvorschlag darüber hinaus Mängel, auf die doch eingegangen werden will.

1

Ein nationales Gesetz gerade in diesem alle Grenzen verneinenden Medium ist ein unbrauchbares Gesetz.

2

Wie soll gerade bei diesem Medium festgestellt werden, daß ein derartiges Posting tatsächlich mehr als 150 Personen und tatsächlich weniger als 150 Personen zugänglich war, um es ahnden, aber es auch nicht ahnden zu können? Diese Feststellung ginge wohl nur doch eine totale Überwachung.

3

Nach diesem Gesetzesvorschlag könnte beispielsweise Angela Merkel … wie das Beispiel in der Collage zeigt. Denn der Gesetzesvorschlag der Grünen träfe gänzlich zu.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Und Angela Merkel kann dieses in Österreich verbreitete Posting auch in Deutschland lesen und dann? Oder würde das Gesetz, wie von den Grünen vorgeschlagen, nur für „Personen“ gelten, die in Österreich ihren Wohnsitz haben? Diese Einschränkung, was bei diesem Medium eine sonderliche Einschränkung wäre, steht nicht im Gesetzesvorschlag. Gerade ein Männchen aus der Türkei würde sich darüber wohl sehr freuen, über ein solches Gesetz in Österreich.

4

Auch sollen Menschen, die ein derartiges Posting weiterverbreiten, ebenfalls mit einer Haftstrafe … Und was ist mit all den Menschen, die anonym ein derartiges Posting positiv bewerten, somit zur Verbreitung beitragen? Für Bewertungen wird nicht einmal ein Pseudonym benötigt. Gänzlich namenlos. Wie auch das Beispiel eines Postings gegen Angela Merkel zeigt, schreibt ein Mensch derart Ungeheuerliches, und viele Menschen denken nicht nur dieses Ungeheuerliche, sondern bestätigen das Ungeheuerliche durch die Tat der Positivbewertung und tragen soher auch zur Verbreitung bei. Würden aber ungestraft davon kommen. Es sei denn, es wird ein Weg der totalen Überwachung gefunden, um auch diese zur Verantwortung zu ziehen.

5

Und ein weiteres Gesetz soll eindämmen können, was mit bisherigen Gesetzen nicht möglich war? Ein gutes Beispiel für die Schlechtigkeit ist Peter_. Wie in der Collage gelesen werden, schreibt er nach wie vor recht munter, diesmal, am 18. März 2017, möchte er dem Kardinal, der für ihn „schwachsinnig“ ist, „ins Gesicht speiben“. Und gleich neunundzwanzg Personen finden, das ist eine positive Tat, einem Menschen „ins Gesicht speiben“. Seit Jahren verbreitet, wie hier nachgelesen werden kann,  Peter_ das Ungeheuerlichste. Um nur eine Ungeheuerlichkeit exemplarisch herauszugreifen:

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

6

Zwei Jahre Haftstrafe sollen Menschen gar bekommen, die Wohnadresse … Wer sich im Internet umsieht, findet die eigene Wohnadresse und die eigene Telefonnummer auf nicht wenigen Sites … Und nach diesem Gesetzesvorschlag der Grünen, wer kommt für zwei Jahre in den Kerker? Auch all die Adressenhändler, Nummernhändlerinnen, die ungefragt im Internet Daten zur Verfügung stellen und verbreiten, oft sind es auch welche, die es nicht in und von Österreich aus machen? Die Verantwortlichen für „Stoppt die Rechten“ aus dem Umfeld der Grünen, die die Privatadresse mit Telefonnummern, wie in der Collage gelesen werden kann, von einem ehrtreuen Manne veröffentlichen, oder die Person, die diese Collage, um das aufzeigen zu können, erstellte, ohne die Adresse zu schwärzen?

Was für eine Hysterie. Wegen Adressen, die so leicht zu finden sind. Woher hat zum Beispiel jener Mann die Adresse, wie er schreibt, immer wenn er vorbeifahre, müsse er …

Vielleicht hat er die Adresse im Internet selbst herausgesucht, vielleicht hat er sie von Burschen, die die Adresse einmal veröffentlichten, aber nicht in Österreich, sondern in Deutschland … Und wie ist das, wenn eine Adresse aus Österreich in einem anderen Land veröffentlicht wird, nicht aus guten Absichten, und doch durch diesem Medium in Österreich zugänglich … Oder doch auf einer österreichischen Website eines ehrenschätzenden Mannes? Und würden die zwei Jahre Haft auch dann zu verhängen, wenn die Adresse seit Jahren veröffentlicht und zugänglich …

Das auf die Schnelle zu diesem Gesetzesvorschlag. Ja, Wer disziplinieren will, heißt es, denkt selten nach …

Blick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Sure 24 Vers 31.jpg

„Gemäß einer weiteren Überlieferung suchte eine junge, hübsche Frau Auskunft beim Propheten, Segen und Friede auf ihm während der großen Pilgerfahrt. Der mit ihm anwesende, ebenfalls junge Gefährte, al-Faḍl ibn ʿAbbās starrte sie dabei unaufhörlich an. Deshalb drehte der Prophet, Segen und Friede auf ihm, den Kopf des jungen Gefährten sanft in eine andere Richtung und beantwortet dann ihre Frage. (Vgl. al-Buḫārī, Nr. 6228 und Kommentar von Ibn Ḥaǧar; Muslim, Nr. 1334; u.a.) Das Gesicht der schönen jungen Frau war offensichtlich unbedeckt. Anstelle die Frau aber zur Gesichtsbedeckung aufzufordern, unterstrich der Prophet, Segen und Friede auf ihm, die Einhaltung des Gebots (Koran 24:30), Frauen nicht mit aufdringlichem, unziemlichem Blick anzustarren.“

Das steht in dem sogenannten Gutachten „Stellung der Verhüllung im Islam“, veröffentlicht am 16. Februar 2017 von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.

Es ist also ein Problem des Mannes. Und das wird nicht erst seit dem Propheten, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, gewußt. Dennoch wird dieses Problem des Mannes nicht besprochen. Dieses Problem des Mannes, das und der die Ursache für die Verhüllung der Frau ist.

Es geht heiß her darüber, in der österreichischen Politik und in den österreichischen Medien. Es wird viel dazu gesagt. Es wird viel dazu geschrieben. Aber nur über Foulard, nur über die Frau. Nicht aber über den Blick, nicht über den Mann. Nicht also über Regard, wie der Blick im Französischen … Deutlicher wird es noch, worum es geht, wenn die englische Bedeutung von Regard einbezogen wird: Respekt, Achtung.

Um den Mann, um seinen Blick geht es nicht heiß her. Hierin sind sich, wie bereits ausgeführt,

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

alBlick-Gebot stattt Kopftuch-Gebot.jpgle einig. Von der gutter press bis zu den Qualitätszeitungen in Österreich. Das letzte Beispiel dafür vom 11. März 2017: „Nein zur Spaltung der Muslime, Herr Mufti!“ Wenn es um die Spaltung geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um die Musliminnen geht, gibt es männliche Ratschläge: „Es ist Zeit, dass muslimische Frauen die Stimme erheben und solchen archaischen Vorstellungen eine Absage erteilen.“ Schreibt Mouhannad Khorchide. Und auf derselben Seite: „Kopftuch und Kopfschütteln“. Sigrid Moser-Billouch. Sie schreibt: „Professor Ednan Aslans Forderung nach einer ‚ganz anderen theologischen Grundlage aus der Gegenwart der Muslime in Europa‘ im Diskurs pro und kontra Kopftuch ist überaus wünschenswert.“ Wenn es um die theologische Grundlage geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um den Diskurs geht, ist das Objekt die Frau, das Kopftuch.

Es sind also Männer und Frauen, die gar so aufgeklärt daherschreiben, darin ganz und gar einig, der Mann ist außen vorzulassen, das Problem ist nicht der Mann, die Frau ist es, Foulard ist es. Der Frau ist zu gebieten, ein Tuch zu tragen. Der Frau ist zu gebieten, kein Tuch zu tragen.

Wäre der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede den Menschen, konsequent gewesen, hätte er zur Sure 24, 30 eine andere folgen lassen, die das Blick-Gebot für den Mann um ein Kleidungsgebot für den Mann erweitert hätte. Dann hätte es sich erübrigt, eine Sure 24, 31, die in

Ein ewiges Kreuz mit den Schnurren

zur Gänze zitiert ist, zu schreiben, gegen die Frau.

Das aber kann der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, nicht schreiben, er ist ein Mann, und was er als Mann tun kann, tut er, wie es seine Zeitgenossen aus 2017 tun …in dem oben zitierten Gutachten kann gelesen werden, er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, dreht dem jungen Konkurrenten, und der Mann ist dem Manne ein aus der Arena zu jagender Hengst, den Kopf weg, damit er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, allein die schöne junge Frau im Anstarren genießen kann.

Soher hätte die Sure auf diese Weise vor Jahrhunderten bereits geschrieben werden müssen. Aber es ist nie zu spät, etwas zu ersetzen,  neu zu schreiben:

Sure 24,  Vers 31
Und sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihr unbändiges Verlangen nicht im Auge funkeln lassen und daß sie ihre Reizungen nicht den Frauen anlasten sollen, und wenn ihnen dies nicht gelingt, so sollen sie über ihre Augen ein Tuch ziehen.

Sure 24 31 Koran Mohammed.jpg

Feministin hat zum Frauentag Wünsche an Männer

Es sollte vielleicht zuerst erzählt werden, niemals eine Zeile von Christine Nöstlinger gelesen zu haben, woran sie, wenn hierbei je von Schuld gesprochen werden kann, selbst … es reichten vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig – wobei es hier nichts zur Sache tut, weshalb es unfreiwillig war – gehörten Texte in einem niemals selbst zum Hören gewählten österreichischen Radiosender, morgendlich vorgetragen von einer krächzenden Stimme, die wohl Lustigkeit verbreiten sollte … die war wenigstens richtig zum oamen Gewäsch ausgewählt, diese nervende und das Gehör für immer schädigende Stimme.

Es reichten also vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig gehörten Texte für eine Figur namens Wischer oder Wischerei, um niemals, ohne dafür je eine Entscheidung treffen zu müssen, ein Buch von ihr aufzuschlagen, schlimmer noch, gar ein Buch je von ihr zu lesen.

Jahrzehnte später muß wieder von ihr gehört werden, und wieder nicht freiwillig, aber wenigstens nicht täglich. Einmal im letzten Jahr

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

und einmal schon in diesem Jahr, und es wird sehr aufzupassen sein, keine weiteren Interviews mehr in diesem Jahr mitbekommen zu müssen.

Sie, „die wohl bekannteste Feministin des Landes“, wurde befragt: zum Frauentag. Am Morgen des 8. März 2017. Die Wischerei vor Jahrzehnten wurde wohl ein wenig früher am Morgen ausgestrahlt, als das gestrige Interview kurz nach 7.00 Uhr.

Und was sagte sie?

„Zum Teil mache ich schon Frauen dafür verantwortlich. Ich erwarte mir ja nicht von der Supermarktkassiererin, daß sie sich rührt und auf die Barrikaden steigt, die ist in einer Situation, wo sie sich schlecht wehren kann, aber andere Frauen, denen es gut geht, halbwegs gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch nicht mehr darum.“

Wieder so treffsicher und so fundiert, wie im letzten Jahr beim Thema Wahlen.

Von der „Supermarktkasserierin“ erwarte sie sich nicht, daß … vor weit über einhundert Jahren hätte sie, Nöstlinger, wohl gesagt, als es noch keine Supermärkte gab, sie erwarte sich nicht beispielsweise von dem Dienstmädchen, von der Arbeiterin, wo sie sich schlecht wehren …

Wie gut, daß damals die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen nicht darauf gewartet haben, bis sich die feinen Damen, denen es gut geht, die da irgendwo in der Gesellschaft ihre Stelle gefunden haben, sich wehren, auf die Barrikaden steigen, und vielleicht auch für sie, für die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen … sie taten es damals selbst, und sie waren wohl in einer zur heutigen „Supermarktkassiererin“ unvergleichlich schwierigeren Situation, in einer für das Wehren enorm gefährlichen Zeit. Es müssen hierfür keine Beispiele aus anderen Ländern angeführt werden, es reicht Österreich, sogar Österreich.

Wie gut, um stellvertretend zwei Namen zu nennen, wie gut, daß etwa eine Rosa Jochmann oder eine Adelheid Popp nicht wie Nöstlinger dachte, als „Supermarktkassierin, wo ich mich schlecht wehren kann, warte ich auf die anderen Frauen, denen es geht gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch …“

Und sie, Nöstlinger, sagte auch:

„Ich höre jetzt seit 20 Jahren jeden Frauentag dasselbe, und es hat sich nichts verändert. Ich höre, daß der Unterschied in der Bezahlung …“

Ob Christine Nöstlinger vor zwanzig Jahren einen Hörapparat bekam? Denn. Sonst hätte sie es schon viele Jahrzehnte länger hören müssen können, etwa von der schlechteren Bezahlung der Frauen. Frauen hören das schon viel länger, Frauen fordern das schon viel länger, beispielsweise den gleichen Lohn für die gleiche Arbeitsleistung.

„Zentrale Forderungen waren Arbeitsschutzgesetze, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, der Achtstundentag, ausreichender Mütter- und Kinderschutz und Straffreiheit von Abtreibungen. An den darauffolgenden Frauentagen marschierten Frauen auch gegen Imperialismus, insbesondere gegen den Ersten Weltkrieg.“

Diese Forderungen wurden erhoben am Frauentag 19. März 1911, in Österreich, in vielen Ländern. Vor 116 Jahren. Einhundertsechzehn Jahren sind die Forderungen alt, etwa nach einem gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung.

Und die bittere Wahrheit: die Forderungen sind noch älter:

„Die historischen Ursprünge des internationalen Frauentages liegen in den USA. Bereits 1857 protestierten in New York Arbeiterinnen gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und für bessere Löhne. Die Polizei zögerte nicht, in die Menge zu schießen. Am 20. Februar 1909 begingen Frauen im Norden einen ersten Frauentag für das allgemeine Wahlrecht. Im November streikten 20.000 New Yorker Näherinnen erfolgreich 13 Wochen lang. Eine Arbeiterin erzählte über den Streik: ‚Wir trugen billige Kleider, lebten in schäbigen Hütten, aßen billiges Essen. Es gab nichts, worauf man sich freuen konnte und nichts zu erwarten für den nächsten Tag!’“

„1893 organisierten Textilarbeiterinnen in Wien-Gumpendorf den ‚ersten Frauenstreik‘ in Österreich. Dieser Streik war umso bemerkenswerter, da das damals gültige Vereinsgesetz Frauen, Ausländern und Minderjährigen jede Form von politischer Betätigung untersagte. Die 17-jährige Amalie Ryba (später Seidel) führte diesen berühmten ‚Streik der 700′ an. Forderungen waren der 10-Stunden-Arbeitstag und die Erhöhung des Mindestlohnes. Der Streik war erfolgreich, die Forderungen wurden umgesetzt.“

Aber Christine Nöstlinger erwarte sich nicht von der „Supermarktkassierin, wo die …“

Niemals etwas von ihr gelesen zu haben, war, wie auch die Morgenminuten des 8. März 2017 bestätigten, kein Fehler, kein Versäumnis. Von der Werbung, wohl auch im Radio irgendwann gehört, wird gewußt, ein Buch von ihr habe den Titel: „Iba de gaunz oamen Leit“. Wie sie über die „ganz armen Leute“ spricht, wurde gestern um 7.12 Uhr gehört:

„Daß die Alleinerzieherinnen die armutsgefährdetste Sorte san.“

„Sorte“ – – Iba, ja, nur kein mit …

Ach ja, eines noch, abschließend wurde sie gefragt, was würde sie sich am Frauentag wünschen, wenn sie Wünsche hätte, und Christine Nöstlinger, die von der Gestalterin dieses Morgenbeitrages, von Cornelia Vospernik, als die „wohl bekannteste Feministin des Landes“ vorgestellt wurde, sagte, sagte die Feministin:

„Wünsche an Männer, daß sie Frauen bitte fördern und hochkommen lassen …“

Parallelschule – Was für ein Bildungsprogramm der Zukunft

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird damit nicht die „Populistenpause“ unterlaufen, wenn in Erinnerung gerufen wird, wer gerade Bildungssprecher geworden ist, wie österreichische Medien aktuell berichten, weil es nicht um diesen Mann geht, sondern, wird sein Alter bedacht, was ist in den letzten Jahrzehnten in den Schulen in Österreich schief gelaufen, trotz der eigentlich gut zu nennenden Bedingungen und auch gesetzlichen Voraussetzungen, Schülerinnen und Schülern ein Weltbild zu vermitteln, das nichts mit dem zu tun hat, wofür das von Wendelin Mölzer geführte Magazin …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“.

Und wo soll diese Festschrift für Rolf Kosiek nach Bildungsstand der vom nunmehrigen Bildungssprecher geführten ZZ verbreitet werden? Nun zur Erinnerung den Anfang des oben verlinkte Kapitels:

ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“ …

„Fundgrube für jeden Lehrer“ – was für ein Bildungsprogramm der Zukunft!

Er hat auch praktische Erfahrungen, führte er doch selbst Schulungen durch; auf seinem Unterweisungsplan: Hofer …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

In welche österreichische Schulen er wohl selber einst gegangen ist? Das müssen Schulen einer besonderen Schultype gewesen sein, mit recht besonderen Lehrern und Lehrerinnen, die so zwar nicht bekannt ist, dennoch existiert, die Schultype Parallelschule. In der wird er wohl auch die nötige Bildung erhalten haben, um seine Partei als eine „identitäre Partei“ verorten zu können, wie gelesen werden kann:

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

Die Parallelschule muß wohl auch von den anderen in seinem geführten Magazin die recht bevorzugte Schultype …

Was ständig, um die Erinnerung an Vergangenes abzuschließen, gepflegt wird, ist die „Populismusfreundlichkeit“, deren Ende ist notwendiger als eine „Populistenpause“. Das zur Bekräftigung.

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Staatssekretärin lehnt Priesterinnen-Verbot ab.

SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar im Interview zum heutigen Frauentag.

Wien. Duzdar ist selbst Christin – trotzdem sieht sie das Priesterinnen-Verbot der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft als Eingriff in die Freiheit von Frauen.

Knopf: Die katholische Glaubensgemeinschaft bekräftigte das Priesterinnen-Verbot. Was bedeutet das für Christinnen?

Muna Duzdar: Das ist eine Einschränkung der Freiheit der Frau. Wenn eine Frau Priesterin werden will, soll sie das werden können. Aber genauso muß es die Freiheit geben, keine Priesterin zu werden.

Knopf: Der Kardinal der Glaubensgemeinschaft kritisiert genau diese Einmischung der Politik in Religionsangelegenheiten …

Duzdar: Die Politik muß sich immer einmischen, wenn Frauenrechte beschnitten werden. Als Sozialdemokratin ist für mich klar: Frauenrechte stehen über Religionen.

Knopf: Heute ist Frauentag. Wie kann man Frauen in der Öffentlichkeit besser sichtbar machen?

Duzdar: Ich bin eine Befürworterin der Quoten.

Knopf: Die Regierung will 30% Frauen in Pfarren als Priesterinnen und 30% als Bischöfinnen in der Bischofskonferenz. Warum nicht 50%?

Duzdar: Wir sind jetzt bei 0%, also wären 30% ein großer Fortschritt. Aber natürlich müssen wir noch ambitionierter sein.

Die Umsonst hat nicht diese Fragen gestellt. Muna Duzdar hat nicht diese Antworten gegeben. Welche Fragen und welche Antworten es tatsächlich waren, können Sie in der Collage lesen. Und auch das Gutachten der islamischen Glaubensgemeinschaft, dem wohl auch das Interview der Umsonst mit Munar Duzdar geschuldet ist. Es geht um das „Kopftuch-Gebot“ – „Foulard commandement“. Weshalb statt Kopftuch das französische Wort Foulard verwendet werden soll, das nur nebenher, wurde bereits ausgeführt in Coran et Foulard: Code de Sexe …

Kopftuch-Gebot - Foulard commandement.jpgBeachtlich ist daran eines, und darin sind sich österreichische Medien, von der gutter press bis zu den sogenannten Qualitätszeitungen, einig in Gemeinschaft mit den Politikerinnen und Politikern, es ist nur und ausschließlich über Foulards zu berichten, zu diskutieren, sich zu erregen. Wie in dem Gutachten gelesen werden kann, gibt es auch Gebote für den Mann. Die sind aber kein Thema. Es geht hierbei um die „aufdringlichen und anzüglichen Blicke“ des Mannes. Und das könnte der Grund sein, weshalb es nicht zum Thema werden darf. Es könnte peinlich aufmerksam machen, wie sabbernd der Mann des Westens seine Blicke auf den Busen der Frau heftet, beispielsweise die Kameramänner von Frontalblickesendungen aus der Glitzerwelt, die sofort jedes Stückchen blanken Busens in Großaufnahme ihren Geisteskameraden vor den Bildschirmen …, die Werbefritzen, die wohl paralysiert wären, könnten sie nicht mehr Produkte, ganz gleich welche Art und fern jedweden Zusammenhangs mit Frauen, mit nackten Frauenkörpern in schmierigen und so weiter und so fort.

Darüber hinaus steht im Gutachten, es ist die Entscheidung, es ist die Freiheit der Frau, wie sie damit umgeht. Im Gegensatz dazu, ist es nicht die Freiheit, nicht die Entscheidung der Frau, ob sie katholische Priesterin werden will oder nicht. Und im Gegensatz dazu ist es der Frau möglich, Imamin zu werden.

Es heißt nun sehr oft, und es wird auch von Politikerinnen und Politikern in Regierungsverantwortung in Österreich vorgebracht, es sei ein Islam europäischer Prägung notwendig. Im Sinne des österreichischen Gleichbehandlungsgesetzes ist es nicht verfehlt zu sagen, das katholische Christentum bräuchte in dieser Hinsicht eine islamische Prägung, damit Frauen auch den Beruf als Priesterinnen ausüben können, endlich. Und den Männern im Westen, nicht nur den Kameramännern und den Werbefritzen, schadete ein Blicke-Gebot islamischer Prägung ganz und gar nicht.

Duzdar zu Österreich - Frauenrechte stehen über Religionen

Österreich heute: Straftat „Asylwerber“

Heute 7-03-2017 - Aufmacher Straftat Asylwerber

Jedenfalls darf die Intention, es soll genauso gelesen und vor allem in die Gedächtnisse der Menschen eingebrannt werden, diese sein, nach dem Aufmacher der zweiten Umsonst heute am 7. März 2017.

Auf der ersten Seite der Umsonst eine Zusammenfassung – „So (un〉sicher ist Österreich“ – der Kriminalitätsstatistik, damit es ihre Bezahler und Bezahlerinnen nicht vergessen, auf den großen und also leicht zu merkenden Punkt gebracht: „Autodiebstahl“, „Einbruch“, „Kriminalität“, „Gewaltdelikte“, „sex. Belästigung“, „Vergewaltigung“, „Cybercrime“ und eben „Asylwerber“ …

Das darf wohl der große volksbildnerische Auftrag auch der Umsonst sein, den Menschen, die keine Asylanten und Asylantinnen sind, in diesem Lande einzubläuen, „Asylwerber“ ist ein Delikt, eine Straftat. Und von einem Delikt, einer Straftat können keine je noch wie immer gearteten Rechte abgeleitet werden, das Asylrecht ein Delikt im Strafgesetzbuch, ein mit Strafen zu ahndendes Verbrechen.

Und das darf wohl die große Zurechtweisung durch die Umsonst der Menschen sein, die Asylanten und Asylantinnen sind, sich nicht weiter als Menschen fühlen zu dürfen, die in diesem Lande irgendwelche Rechte hätten, sondern als das sich auch selbst zu sehen, was sie nach dieser Zusammenfassung der Umsonst in diesem Land gesehen werden: Täter und Täterinnen.

Österreich heute - Straftat Asylwerber

Wunder der Wandlung: Aus Haß wird Kontroverse.

 

Schluss mit Populistenfreundlichkeit und Populistinnenfreundlichkeit.jpg

Während es also die „Populistenpause“ gibt, geht es mit der breiten medialen Populistinnenfreundlichkeit unvermindert weiter. Es berichtete etwa die eine Umsonst und auch der „Standard“, daß sich die identitäre Parlamentspartei von einem Mitarbeiter „einvernehmlich trennt“, nachdem dieser „Hasspostings“ …

Das ist für österreichische Massenmedien also berichtenswert, wenn Angestellte wegen „Hasspostings“ ihre Arbeit verlieren, von einer Partei wie der identitären Parlamentspartei gekündigt werden;

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

es ist also doch eine recht normale Partei, wenn sie so etwas nicht duldet, Konsequenzen zieht. Und wer etwas dagegen sagt, kann jetzt beispielweise als Beweis den Artikel vom „Standard“ vorgelegt bekommen.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Doris Bures in dieser Hinsicht eine mehr als würdige Nachfolgerin von Barbara Prammer. Auch Prammer kannte in dieser Hinsicht kein Erbarmen – mit …

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Wie in der Collage gelesen werden kann, wird NR Christian Höbart vor den Vorhang zur Entlastung der identitären Parlamentspartei geholt, der einen solchen Mitarbeiter nicht mehr … Zart wird in diesem Qualitätsartikel in der Qualitätszeitung darauf hingewiesen, er, Höbart, sei durch „kontroversielle Postings aufgefallen“ … Was bei einem Mitarbeiter „Hasspostings“ sind, sind bei einem Abgeordneten „kontroversielle Postings“ … oh, glückliches Österreich, wo Standesunterschiede noch etwas gelten …

Wie in der Collage gelesen werden kann, wollte gewußt werden, ob dieser Mitarbeiter Verbindungen zur „rechtsextremen ‚Identitären Bewegungen'“ hat. Welche Verbindungen sollte er sonst haben? Als Noch-Mitarbeiter in einer identitären Parlamentspartei. Wofür auch Christan Höbart, wie nachgelesen werden kann,

Identitäre Kolonne hat eine Nähe zur FPÖ, weil die FPÖ „eine identitäre Partei“ ist

als Zeuge aufgerufen werden kann.

Es will gar nicht nachgesehen werden, weil es ja eine „Populistenpause“ gibt, ob etwa Hannes Stiehl noch Vizebürgermeister ist, was er jetzt so von sich gibt, den einiges mit Christian Höbart verbindet, wie nachgelesen werden kann:

FPÖ-Vizebürgermeister Stiehl, Informationsschänder, beurteilt einen Propheten auf winterische Art als „Kinderschänder“

Auch NR Christian Höbart gefällt Politspiel „Stiehl die Zukunft! – Stopp, es reicht!“

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Bestimmt ist er noch Vizebürgermeister. Was er mit solchen Postings nicht mehr wäre, ist aber sein Mitarbeiter.

Angestellte verschicken „Hasspostings“, Mandatarinnen „kontroversielle Postings“.

Darum merke: Bleibe nicht Dienstnehmer, werde Mandatar, Funktionärin, wenn du weiter posten möchtest, was du immer schon postest. Und das Wunder der Wandlung wird dir als Nichtmehrdienstnehmerin zuteil: aus Haß wird Kontroverse …

Während es also die „Populistenpause“ gibt, wird weiter populistinnenfreundlich breit medial geschrieben. Es bräuchte also weniger eine Populistinnenpause, sondern endlich ein Ende der Populistinnenfreundlichkeit, die einerseits vor allem von österreichischen Massenmedien, andererseits von Politikern und Politikerinnen anderer Parteien, vornehmlich der Regierungsparteien.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert - Merkel und Stauffenberg.jpg„Merkel probiert aus, was sie sich noch alles an Völkermordverbrechen gegen das deutsche Volk erlauben kann, bis sie auf ihren Stauffenberg trifft (der dann hoffentlich genauer arbeitet als sein Vorgänger).“

Das schreibt Franz Dinghofer in seinem Kommentar am 27. Februar 2017 auf FPÖ unzensuriert. Und sofort gibt es welche, die das für recht gut befinden, im Schutz der Anonymität.

Daß Franz Dinghofer von „Völkermordverbrechen“ schreiben kann, ist im Kommentar der Website der identitären Parlamentspartei schon im Satz angelegt:

„Was Merkel mit ihrer Aussage versuchte, war nicht mehr oder weniger, als das Deutsche Volk nun auch verbal zu eliminieren und durch eine ‚Bevölkerung‘ zu ersetzen.“

Wer Franz Dinghofer ist? Es gibt mehrere Kapitel zu ihm. Auf drei Kapitel soll verwiesen werden, um zu veranschaulichen, was für ein Mensch er ist:

Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Gegen diese dinghoferische Wiederbetätigung im Ekelhaften sind nur noch Witze angebracht, von der Art, wie schön, daß die Copysite der identitären Parlamentspartei wenigstens dann den „Duden“ entdeckt, wenn es um das Wörtchen „Volk“ geht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, veröffentlicht die Copysite der identitären Parlamentspartei, die sich auch bald um Presseförderung anstellen könnte, ein Bild mit der Unterstellung: „einem Parteikollegen eine Deutschlandfahne aus der Hand riss und demonstrativ wegwarf.“ Es ist wahr, daß Angela Merkel die Fahne abnahm, aber von einem Wegwerfen kann nicht gesprochen werden. Und wen ruft die Copysite der identitären Parlamentspartei dafür als Kronzeugen auf? Mit einer Verlinkung zu dem Video? Es ist Björn Höcke.

Wer ist Björn Höcke? Ein Mann, den sogar die AfD nicht mehr will, also seine eigene Partei, wie gelesen werden kann:

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen