Der Reichspogromnacht recht besonders gedenken: „Cousin 3. Grades von Rothschild“.

Am Mittwoch, also kurz vor Gedenkveranstaltungen zur „Reichskristallnacht“ 9-11-38, dem 07-11-18, moderiert Michael Köhlmeier in einer Fernsehanstalt auf österreichischer Scholle eine Diskussion über Antisemitismus, in der er selbst besonders betonte, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich habe gesagt, „Antisemiten“ hätten keinen Platz in den Reihen seiner Gesinnungsballgemeinschaft, ohne aber zu erwähnen, das wurde von Köhlmeier nicht hinzugefügt, daß er, kurz gesagt, als Vizekanzler zugleich seiner Gemeinschaft die Weitergültigkeit oder Wiedergültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ zurief und ein Hohelied auf die Gesinnungsikone des Anti… seiner Gemeinschaft …

Und ganz dieser Gesinnungsikone verpflichtet ist es der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei eine Ehre, den Kommentar eines Mannes aus der Schreibstaffel stehenzulassen, den dieser am 07-11-18, also kurz vor Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht …

„Angeblich soll er ja, er, der Pope… … ein Cousin 3. Grades oder so, von Rothschild sein…!? Von wegen biblischer Auftrag, wohl ein biblisches V….“

Gesinnungsgemäß angemessener kann eine Website einer identitären Regierungspartei das Gedenken nicht begehen, als, kurz zusammengefaßt, mit Rothschild — so wird Geschichte lebendig, wird Vergangenheit wach …

FPÖ unzensuriert - 07-11-18 - Mit Rothschild an Reichspogromnacht gedenken

Und zugleich ein recht fesches Beispiel für die Bereitschaft zum Dialog in dieser Gesinnungsgemeinschaft. Dieser Mann antwortet mit „Rotschild“ und „V….“ auf den Kommentar eines, darf angenommen, ebenfalls Mannes, der

„Franziskus sieht in ‚Flutung‘ Europas mit Flüchtlingen ‚biblischen Auftrag‘ https://www.jou%5B…%5Dwatch.com/2018/11/05/franziskus-flutung-europas/ Das ist natürlich eine Dreckige Lüge, das steht so nirgendwo in der Bibel! Was will man von einem Oberjesuiten, Obersatanisten, dem Stellvertreter Gottes auf Erden – den gibts übrigens auch nicht in der Bibel – er sieht sich schon selber als Gott auf Erden……..“

sich auf eine Website bezieht und zu dieser verlinkt, die auserkoren ist, von der Vorsehung erwählt, die besten und vor allem Männer des Bleistiftes dieses Landes auf ihr zu versammeln …

Und weil es der Rechtbesten die Rechtbesten sind, wissen diese Rechtbesten um die Qualität der Medien Bescheid wie niemand sonst noch in diesem Land und beziehen sich also auf ihr Leitkulturmedium …

Und wenn Rechtbeste mit Rechtbesten im Dialoge sind, ist das Ergebnis auch an deren Werbungen abzulesen: wer ist berufener als die Volkspartei der 13 zu einem Dokument Halt … ein Mandatar aus der identitären Regierungspartei zu bloggen …

Übrigens, der oben zitierte Kommentator der gesinnungsemäß zensurierten Website erfährt stets viel Zustimmung, auch diesmal, und mit Recht, weiß er auch diesmal genau zu analysieren, wer „Obersatanisten“ …

Jou Wochenblick watch unzensuriert Mahr der bloggt FPÖ.png

Und wieder erlegen …

 

Domination first: „In short, a life on the edge of the law and the truth.“

Lordship first

Es gibt Romane, die vor langer, langer Zeit von Menschen, die vor langer Zeit gestorben sind, verfaßt wurden, und doch sind sie ganz gegenwärtig, sind diese Menschen Zeitgenossen von jenen, die heute regieren, heute gewählt sind und weiter gewählt werden, weiter regieren werden, und das heute nicht nur in einem Land, sondern in vielen Staaten, so daß der Eindruck leicht entstehen kann, der Nationalstaat ist überwunden, und alle diese Staaten, in denen die in diesem Roman beschriebenen zum Regieren Gemachten auf ihren Stühlen sitzen und ihre Länder wundwetzen, sind ein einziges Land, das sich über Kontinente erstreckt.

„Dennoch sind wir den Beschlüssen der Regierung unterworfen … Und wer bildet diese? … Die Exekutive und die Legislative … das heißt, Männer, die von den strukturlosen politischen Parteien gewählt wurden … und was sind das für Repräsentanten, meine Herren? Sie wissen es besser als ich: Um Abgeordneter zu werden, muss man eine Laufbahn voller Lügen hinter sich haben, man hat als Faulpelz in den Komitees angefangen, hat Kompromisse mit verkommenen Leuten jedweder Art gemacht und das gleiche Leben wie sie geführt, kurz gesagt, ein Leben am Rande der Gesetze und der Wahrheit. Ich weiß nicht, ob dies auch in zivilisierteren Ländern als dem unseren passiert, aber hier ist es so. In unserem Abgeordnetenhaus und im Senat sitzen Leute, die des Wuchers und des Mordes angeklagt sind. Banditen, die sich an ausländische Gesellschaften verkauft haben, Individuen von solcher Ignoranz, dass der Parlamentarismus hier zur groteskesten Komödie geworden ist, die ein Land herabwürdigen kann … Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der Kampf der politischen Parteien in unserem Vaterland nichts anderes ist als ein Streit unter Händlern, die das Land an den Meistbietenden verschachern wollen.“

Ahnenschein-Netiquette einer Website mit Regierungsnähe

„Auch seine Frau soll keinen …..schein haben.Ich wage das Wort nicht auszuschreiben aus Angst von Frau Kahane der Wiederbetätigung angezeigt zu werden.“

Es wurde bereits auf den Unterschied zwischen Websites ohne Regierungsnähe und der Website mit Regierungsnähe hingewiesen, in bezug auf angewandte Netiquette:

Wie wäre wohl ein Innenminister, der imstande wäre, seine Selbstbestimmung wiederherstellen …

Kurz, es spricht nicht für die Website mit Regierungsnähe.

Die Tastaturergüsse könnten ignoriert werden, würden nicht so viele genüßlich diese auflecken und zustimmend selbstzufrieden nicken, wie recht gut diese schmecken.

Auch dieses weitere Beispiel zeigt es allzu deutlich auf. Die Website schreibt den ersten Kommentar, diesmal zu Heinz Fischer, und die Schreibstaffel schreibt diesen Kommentar mit ihren Kommentaren weiter. Das ist, kurz gesagt, das Leitbild der Leitunkultur dieser Website.

Es könnte gesagt werden, das ist etwas Neues. Aber das kann nur gesagt werden, weil die Technologie dafür noch nicht so alt ist. Sonst ist es eine Netiquette einer alten, uralten Gesinnung, unfähig zum Wandel, unfähig zur Erneuerung, fähig nur zum Stillstand, talentiert nur für die Bewegungslosigkeit. Mit äußerst eingeschränktem Lesevermögen. Das einzige Papier, das gelesen werden kann, ist der Paß, der Ahnenpaß. Wie exemplarisch die Person aus der Schreibstaffel, die es wegen „Wiederbetätigung“ nicht wagt „….schein“ auszuschreiben … welchen Schein sie meint, welchen Nachweis sie vermißt, das ist offensichtlich … Und das wenige Tage vor dem 09.11. … es müßte die Jahreszahl folgen, aber welche? Kalenderkorrekt wäre es die Jahreszahl 2018, aber gesinnungskorrekt ist es wohl die Jahreszahl — 1817 beispielsweise …

FPÖ unzensuriert - Todespfleger

Herkunftsnachweis einerseits, Fremdnachweis andererseits, beide Nachweise werden verlangt, um einzuschließen und auszuschließen, auszuschließen, verfolgen, bis in den Tod durch Mord, auch dann, wenn Menschen seit „200 Jahren“ in Europa, in …

Und zu 18.. paßt der Wunsch eines Zeitgenossen oder einer Zeitgenossin, dessen Urteil in diesem Jahrhundert gewesen wäre: abseitig, nun aber, weder Zeitgenosse noch Zeitgenossin von Der Mephistopheles, muß geschrieben werden: webseitig …

„Es gibt immer wieder Todespfleger
Manchmal wünscht man sich, die Lainzer Schwestern träfen die, die es verdienen. Aber zum Glück gibt es Gesetze.“

Wieder erlegen …

Netiquette einer Website mit Regierungsnähe

 

 

 

Netiquette einer Website ohne und einer Website mit Regierungsnähe

Seidelmann und Kickl sind sich darin einig:

„auf dass wir nicht fremdbestimmt werden.“

… Seidelmann steuert den Geistesursprung bei:

„fremd (germanisch ‚fram‘ –)“

und Kickl „warnt vor ‚Fremdbestimmung‘ und freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Innenminister …“

Seidelmann ist jener Mann, der schon lange und in letzter Zeit vermehrt mit „Morddroherei“ auffällig …

Kickl ist jener Mann, der „Ordnung machen“ … das „innenpolitisch sei Wählerauftrag“ …

In einem scheiden sich Seidelmann und Kickl aber doch. Seidelmann will „nicht fremdbestimmt werden“, Kickl hingegen scheint bereits „fremdbestimmt“, denn er will die „Selbstbestimmung wiederherstellen“ … wie  ein wiederhergestellter selbstbestimmter Kickl wohl wäre?

Innenpolitisch Ordnung zu machen - Kickl

Seidelmann erklärt die germanische Geistesheraufkunft in seinem Kommentar zu einem Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei am 03.11.18, der wie folgt anhebt:

„Neben jungen Mädchen, Frauen, Senioren und Passanten im öffentlichen Bereich, reiht sich wieder auch ein Tier unter die Opfer der unkontrollierten Migration ein. So hat ein Züchter einen Mann beim Sex mit einem seiner Schafe auf einer Weide in Velden (Landkreis Landshut in Bayern) ertappt.“

Und die Schreibstaffel weiß, was sie ihrer gesinnungsgemäß zensurierten Website schuldig ist, welche Kommentare von ihr erwartet werden, abseitige Kommentare, die wiederum viel Zustimmung erfahren.

Herrschaft zuerst

Diese Kommentare, also der von zensurierten Website selbst und die Kommentare von ihrer Schreibstaffel zeigen ein weiteres Mal allzu deutlich den Unterschied auf, zwischen dieser Website mit und Websites ohne Regierungsnähe.

Während also in diesem konkreten Fall beispielhaft das „Internetportal rosenheim24.de“, auf das sich die gesinnungsgemäß zensurierte Website bezieht oder genauer diesen ausbandelt, es schafft, gerade bei diesem Bericht, anzumerken:

„Da wiederholt Kommentare gepostet wurden, die nicht unserer Netiquette entsprechen, wurde die Kommentarfunktion unter diesem Artikel bis auf weiteres deaktiviert.“

Die Kommentarfunktion also deaktiviert. Das schafft die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei nicht. Während sie doch so stolz darauf ist und es sich als ihre Ehre anrechnet, beispielsweise geschafft zu haben, eine Unterschrift auf einem Dokument zu verhindern.

Was also einem „Internetportal“ wie „rosenheim24.de“ möglich ist, das keine Regierungsnähe hat, ist einer Website, für die beispielsweise ein Generalsekretär der zurzeitigen Regierungspartei schreibt, nicht möglich.

Welcher „Netiquette“ die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei frönt, zeigt auch nur ein weiteres Mal dieses Beispiel der Kommentare.

Und es ist verständlich, ohne die Kommentare der Schreibstaffel, die stets viel Zustimmung erfahren, hätten die eigenen Kommentare der Website keinen Sinn, es wären nur halbe Kommentare, und halbe Kommentare sind Null-Kommentare.

Inhaltlich sind die Eigenkommentare, die zumeist ohnehin nur Plünderungen von Medien sind, ohnehin stets Null-Kommentare, wie auch der konkrete Kommentar wiederum belegt. Die körperliche Hinwendung zum Tier ist auch dem alpenländischen Menschen nicht fremd. Das heißt, ohne die Kommentare der Schreibstaffel wären die Null-Kommentare nur halbe Kommentare und halbe Null-Kommentare sind Minus-Kommentare.

Doch wieder der Versuchung nachgegeben, aber jetzt nicht mehr …

Website und Website

 

FPÖ unzensuriert übernimmt die ÖVP auch in der Personalpolitik, und will Othmar Karas ausschließen. Kurz zur Machtbesoffenheit

Hans Rauscher hat eben erst vom „Machtrausch“ im Zusammenhang mit der Volkspartei der 13 geschrieben.

Es ist wohl schon mehr als ein „Machtrausch“, eine Machtbesoffenheit, machtbesoffen also jene von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei.

Das muß jetzt zu hochprozentig gewesen. Die Verhinderung der Unterzeichnung des Uno-Migrationspaktes. „Es ist geschafft“. Jubelte machttorkelnd die Website.

Machtbesoffen von diesem Geschafft will nun noch mehr geschafft, angeschafft werden, auch, wer von der ÖVP auszuschließen ist.

Diesen Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website am 04.11.18 schreibt nicht irgendwer. Es ist zwar ein Pseudonym. Aber wer die Geschichte dieser Website kennt, weiß, das ist kein Angestellter der Partei, keine Mitarbeiterin der Partei, sondern …

Es könnte aber auch anders sein.

FPÖ unzensuriert will nicht die Personalpolitik der ÖVP übernehmen, aber sie erfüllt ihrem zurzeitigen Bundeskanzler einen Wunsch als Befehl oder einen Befehl als Wunsch, nämlich einen Parteiausschluß von Othmar Karas ins Gerede zu bringen, weil dieser ihrem Bundeskanzler schon gar zu lästig sein muß, er aber, ihr Bundeskanzler, es selbst nicht offen wagt, und, wie gewußt wird, hat ihr Bundeskanzler Talent im heimlichen Vorbereiten des Vertreibens von seinen Parteifreunden. Einen Parteiausschluß ins Gerede zu bringen, bis dieses so laut wird, daß ihr Bundeskanzler, ach, armer Bundeskanzler, gar nicht anders mehr kann, als in seiner bekannten Ehrlichkeit, den Ausschluß von Othmar Karas …

Vielleicht weiß ihr Bundeskanzler, wer unter diesem Pseudonym schreibt, ist es gar einer auf seinem Regierungsstuhl neben ihm oder vor ihm eine unter den Abgeordneten …

Einerlei, welche Variante zutrifft, ob die gesinnungsgemäß zensurierte Website die Personalpolitik der Volkspartei auch übernehmen will, um bald wieder ein „Es ist geschafft“ zu verkünden, also den Parteiausschluß von Othmar Karas, ob ihr der Wunsch ihres Bundeskanzlers Befehl ist, für ihn etwas zu schaffen, oder ob es noch eine dritte und gar vierte Variante als Erklärung dafür gibt, einerlei, damit ist wohl der Gipfel der Grauslichkeit noch nicht erreicht, aber wohl die erste Bergspitze der Grauslichkeit zur Zeit jedenfalls … immerhin ein Versprechen, das ihr Bundeskanzler hält, Österreich an die Spitze zu führen – ein Versprechen aber, das ihm kein Mensch krumm genommen hätte, hätte er es nicht eingehalten …

Jetzt wurde der Versuchung doch ein drittes Mal nachgegeben …

Österreich - Kurz zur Machtbesoffenheit

Rauscher-Nachfolge – so einer wie Tichy? Von der österreichischen Zugerichtetheit auf Rechtsextremes

Hans Rauscher hat das Rentenalter wohl schon vor vielen, vielen Jahren erreicht – vor einem Jahrzehnt bereits? Es stellt sich also durchaus die Frage, wer wird ihm nachfolgen? In dieser Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnittes? Einer wie Tichy? Das wäre nur folgerichtig. Kurzrasche Anpassung an zurzeitige Herrschaftsverhältnisse in diesem Herr-Karl-Land mit seinen Herr-Karl-Aktionen …

Hans Rauscher selbst brachte mit seinem Einserkastlbeitrag „Merkel-Nachfolge: So einer wie Kurz?“ die Frage nach seiner Nachfolge auf.

Und dieser Beitrag von ihm ist exemplarisch für die Zugerichtetheit in Österreich auf Rechtsextremes.

„Die ‚FAZ‘ schrieb, günstig wäre ein Kandidat wie Sebastian Kurz, der der extremen Rechten ‚die Luft rauslässt‘. Tatsächlich ist es denkbar, dass ein rechterer CDU-Chef und Kanzler die AfD, die bisher ’nicht kleinzukriegen‘ ist, zumindest beschränken könnte. Die Frage ist nur, ob derjenige dann, so wie Sebastian Kurz, mit der extremen Rechten, der AfD, eine Koalition schmieden würde/ müsste. CDU/CSU und AfD hätten allerdings gemeinsam wohl keine Mehrheit. Und wenn doch, dann steht zu befürchten, dass eine AfD im Machtrausch […]

Das schreibt Hans Rauscher am 02.11.18, und vorbei.

Wer immer den Vorsitz der CDU übernehmen wird, die CDU wird eine Koalition mit der AfD nicht schmieden müssen. Denn die AfD ist bloß eine „Volkspartei der 13“. Hingegen kommen nach der jüngsten Umfrage die Grünen auf 24 Prozent, somit hätten CDU und Grüne eine Mehrheit von mehr als 50 Prozent.

Aber für Hans Rauscher stellt sich nur die Frage, von den österreichischen Verhältnissen zugerichtet und verdorben, nach einer Koalition CDU mit der „Volkspartei der 13“.

Was Österreich hat, soll auch Deutschland haben.

In diesem Österreich, wo sofort weggeschrieben wurde, daß Volkspartei und FPÖ nur einen letzten Platz in den Koalitionsvarianten einnimmt, und nun, exemplarisch von Hans Rauscher, weggeschrieben wird, die realistische und mit einer Mehrheit ausgestattete Koalitionsmöglichkeit von CDU und Grüne in Deutschland.

Die Daten dieser Umfrage wurden zwischen dem 29. Oktober und dem 2. November 2018 erhoben, also genau zu jener Zeit, als für Hans Rauscher nur eine Koalitionsspekulation in Frage kommt, die mit der „Volkspartei der 13“ …

Es bricht sich, dafür steht auch ein Hans Rauscher exemplarisch, ein sonderlicher Österreichstolz Bahn … „unser Bundeskanzler“ wäre also günstig für die CDU als Parteivorsitzender, „der der extremen Rechten ‚die Luft rauslässt'“ – aber die FAZ schreibt nicht, das soll in einer gemeinsamen Regierung …

Es bietet sich mit Luft ein platter Witz an. Kurz selbst war und ist darauf angewiesen, daß er selber mit Luft aufpumpt wird, und die FPÖ hat ihn bereits mit reichlicher Luft aufgepumpt, aber mit einer Luft, die mit der Luft, die lebensnotwendig ist, nichts, gar nichts zu tun hat. Das ist nicht wahr. Kurz und Strache, um diese beiden für die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung exemplarisch zu nennen, haben sich gegenseitig mit ihren Lüften aufgepumpt, und pumpen sich weiter gegenseitig mit ihren Lüften auf, herauskommt dabei ein Gemisch, das erstickt …

… und das entspricht auch der Wirklichkeit in Deutschland. Niemand sieht in Deutschland die „Volkspartei der 13“ als regierungsfähig und als regierungswürdig an. Ganz im Gegenteil. Die Forderung nach einer Beobachtung der „Volkspartei der 13“ durch den Verfassungsschutz verstärken sich.

Und die CDU hat erst bewiesen, daß sie nicht mit der AfD in einer Regierung sitzen will, sehr wohl aber mit den Grünen. Als die FDP als Koalitionspartnerin absprang, wandte sich in Deutschland mehr oder weniger zu gleichen Zeit, als in Österreich eine Regierung mit der FPÖ gebildet wurde, niemand der AfD zu,

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

sondern es wurde eine große Koalition gebildet, weil eben niemand eine rechtsextreme AfD in der Regierung haben wollte und nach wie vor haben will.

Ja, Deutschland ist nicht Österreich. Auf mannigfache Weise ist Deutschland

Kurz zur positiven Entwicklung in Deutschland und zu dem um den Schlaf bringenden Österreich.

nicht Österreich. Und dafür kann sogar der von Hans Rauscher in diesem seinem Beitrag angesprochene Friedrich Merz, der CDU-Vorsitzender werden könnte, als Beispiel herangezogen werden.

Während in Österreich ein Roland Tichy in eine Fernsehanstalt eingeladen wird, um über österreichische Bildungspolitik zu diskutieren, lehnt in Deutschland sogar ein Friedrich Merz die Verleihung eines Preises an ihn ab, nur damit er, Merz, nicht mit einem Tichy auf derselben Bühne stehen muß.

In Österreich hingegen lehnt niemand einen Preis ab, und mag dieser noch so anrüchig sein, mögen seine Auspreisenden …

Österreichische Zugerichtetheit auf Rechtsextremes

 

Gräfliche Kommentare als Diagnosen

Das Geschickte von Kurz übt zunehmend einen schlechten Einfluß aus. Nach den ersten Zusendungen von ihr kein Idee davon, selbst einmal die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in ihrem Land aufzurufen. Und nun, einmal der Versuchung nachgegeben, kann schon einer zweiten Versuchung nicht …

„Wann werden wir von ihm erlöst sein?“ Zu dieser gräflichen Frage fällt unweigerlich Seidelmann ein, der auch viel von Erlösung schreibt, sich nun wohl geadelt fühlt, auch zu kommentieren, gar dem Bundespräsidenten eine Diagnose zu stellen … nicht der erste Arzt auf dieser Website, der über den Gesundheitszustand des Bundespräsidenten …

„Wann werden wir von ihm erlöst sein?“ Kommentiert Graf Zeppelin, für den ein Mensch ein „Geschwür“ ist – auch er wohl ein Arzt, und wenn, dann sogar ein gräflicher Arzt …

Wahrlich, eine feine Gesellschaft in Kurzens Land, wer zu dieser gehört, wird sich wohl recht geadelt empfinden, auch wenn die alten Namen nicht zur Gänze geführt werden dürfen …

Ob die gesinnungsgemäß zensurierte Website fürchtet, es könnte doch noch einen Rückzieher geben, die Unterlage doch noch unterzeichnet werden, die eine Grundlage für eine konstruktive Lösung für eine Angelegenheit, die von zu vielen als Problem empfunden wird, sein könnte, und deshalb ihre weiteren Kommentare dazu, die im Graf Zeppelin das Menschlichste zu wecken vermag? Fürchtet sie, ihrem Jubelruf „Es ist geschafft“ selbst nach kürzester Zeit schon einen Nachruf schreiben zu müssen?

Österreich - Herrschaft zuerst

 

Herrschaft zuerst

Von dem Geschickten der Kurz dazu verleitet, selbst einmal nachzusehen, was die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in ihrem Land so kommentiert, wird die Befriedigung über den leitenden Kirchenangestellten gefunden, der für sie vom „sprichwörtlichen Saulus zum Paulus in Sachen Ausländer geworden“ …

Ein leitender Angestellter der Kirche wäre kein leitender Angestellter, fände er nicht doch irgendwann den Weg zur Herrschaft …

Wie ehedem das bekannte Verhalten …

Nun wird wieder ein kleiner Mann vom Altar seliggesprochen, weil er in seiner Zeit der Herrschaft widerstand, den Dienst für den Herrn, der seinen imaginären Herrn brutal konkret als Herrn ablöste, in die Rente schickte, verweigerte, während seine leitenden Angestellten der massenmörderischen Herrschaft des barbarischen Herrn, dessen Existenz keiner uhrmacherischen Beweise bedarf, den Segen …

So gibt es auch heute den kleinen Mann vom Altar, der nicht die Geschäfte der Herrschaft besorgt, während seine leitenden Angestellten beispielsweise, wie vor kurzem erst, der Herrschaft einen Mutterstein segnet

Und nun will der leitende Angestellte der leitenden Angestellten abschieben, „zumindest wenn es um straffällige Migranten geht“.

Es ist nicht unbekannt, daß Menschen, die einmal straffällig geworden sind, durchaus wieder straffällig werden können, wobei die Ursachen dafür mannigfaltig sind.

Vor diesem Hintergrund heißt das nunmehrige Eintreten des leitenden Angestellten für eine „konsequente Abschiebungspolitik“ nichts anderes, als die Umschreibung, Neuschreibung seiner Märchenfibel, nicht mehr selbst beide Wangen hinzuhalten, sondern andere die Wangen hinhalten zu lassen, überall auf der Welt, nur nicht mehr in seinem Land, andere überall auf der Welt als mögliche Opfer der Abgeschobenen zu bestimmen, vor allem jene in der Welt, die auch ohne Abgeschobene schon ständig ihre Wangen hinhalten müssen, das gefragt werden kann, wie viele Wangen haben diese Menschen noch.

Der Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Herrschaft schließt mit einem prophetischen Wort, das, wer dieses Land kennt, kein prophetisches ist, sondern ….

„Gewöhnlich gut informierte Kreise in der katholischen Kirche schließen nicht aus, dass Schönborn auch in Sachen Lehre und Asylberechtigte in naher Zukunft eine Kehrtwendung in Richtung ‚Österreich zuerst‘ vollzieht.“

Paulus M Schönborn - Herrschaft zuerst

„Österreich zuerst“ ist zu verstehen, es bräuchte also, könnte gemeint werden, keine Übersetzung, und doch muß es übersetzt werden, was „Österreich zuerst“ tatsächlich heißt: „Herrschaft zuerst“.

So scheint also das Land zu heißen, aus dem Lilith Kurz immer wieder etwas geschickt

„Herrschaft zuerst“: das lebt ein leitender Angestellter, der nun wohl in Rente ist, seit Jahrzehnten, der irgendwann noch einen Schritt weiterging als sein für lange Zeit direkt Überstellter – von Paulus zu Mohammed vor oder von Mohammed zu Paulus zurück …

Was aber nie richtig übersetzt wurde, ist die Kreuzesinschrift, und hiermit nachgeholt wird: „Herrschaft zuerst“ …

„Herrschaft zuerst“, wie ehedem …

So gegenwärtig immer noch Mohammed Paul ist, und nicht nur in Kurzens Land, in dem nun wieder verstärkt Prozessionen abgehalten werden, denen das Kreuz „Herrschaft zuerst“ vorangetragen wird, ist es doch angebracht, eine kleine, aber alles sagende Charakterbeschreibung von dem Mohammed Paul zu zitieren, die vor langer Zeit E. M. Cioran schrieb.

„Niemals genug werden wir ihm vorwerfen, daß er aus dem Christentum eine unvornehme Religion gemacht hat; er hat es zu den verabscheuungswürdigsten Traditionen des Alten Testaments zurückgeführt: Intoleranz, Brutalität, Provinzialismus. Mit welcher Taktlosigkeit mischt er sich in Dinge, die ihn nichts angehen und von denen er nicht das geringste versteht. Seine Betrachtungen über die Jungfräulichkeit, die Enthaltsamkeit und die Ehe sind einfach widerwärtig. Für unsere Vorurteile in Religion und Moral ist er verantwortlich, er hat die Normen der Stupidität festgelegt und die Beschränkungen vervielfacht, die immer noch unsere Instinkte lähmen.

Von den alten Propheten hat er weder den Lyrismus noch den elegischen und kosmischen Ton, dafür aber den Sektierergeist und alles, was bei ihnen schlechter Geschmack war, Geschwätz, Gefasel zum Nutzen der Mitbürger. Am heftigsten interessieren ihn die Sitten. Kaum spricht er davon, schon zittert er vor Bosheit. In seinem Kopfe spukt die Stadt, die bürgerliche Ordnung, die alte, die er zerstören will, ebenso wie die neue, die er aufbauen will, den Beziehungen zwischen den Menschen und Gott widmet er weniger Aufmerksamkeit als denen der Menschen untereinander. Man braucht nur einmal die berühmten Briefe näher zu betrachten: In ihnen wird man keine Anwandlung von Entspanntheit und Feingefühl, keinen Moment innerer Sammlung und Vornehmheit wahrnehmen können; da gibt es nichts als keuchende Wut, Hysterie gemeiner Art, Unverständnis für das Ziel des Erkennens, für die Einsamkeit des Erkennens. Überall nur Mittelspersonen, Verwandtschaftsbande, Familiengesinnung: Vater, Mutter, Sohn, Engel, Heilige; keine Spur von Intellektualität, kein genau bestimmter Begriff, niemand, der begreifen möchte. Sünden, Belohnungen, Buchführung der Laster und der Tugenden. Eine Religion ohne Wißbegier: eine Orgie des Anthropomorphismus. Der Gott, den er uns aufdrängen will, bringt mich zum Erröten; es ist geradezu eine Pflicht, ihn zu disqualifizieren: an dem Punkte, wo er sich befindet, kann er sich ohnehin nicht halten. 

Mit Psalmen und Gebeten erforscht man nichts und entdeckt man nichts. Nur aus Faulheit personifiziert man die Gottheit und betet sie an. Die Griechen erwachten zur Philosophie indem Zeitpunkt, wo ihre Götter ihnen ungenügend erschienen; der Begriff beginnt dort, wo der Olymp endet. Denken heißt aufhören zu verehren, heißt sich auflehnen gegen ein Geheimnis, dessen Konkurs man anmeldet. 

Wenn der Konvertit sich eine Doktrin zu eigen macht, die ihm fremd gewesen war, meint er, einen Schritt zu seiner Selbstverwirklichung getan zu haben, während er doch nur seinen Schwierigkeiten ausgewichen ist. Um der Unsicherheit – seiner dominierenden Empfindung – entgehen zu können, gibt er sich der ersten besten Idee hin, die der Zufall ihm anbietet. Einmal im Besitz der vermeintlichen ‚Wahrheit‘, wird er für seine früheren Ungewißheiten, seine früheren Ängste an den anderen Rache nehmen. Dies war der Fall beim heiligen Paulus, diesem typischen Konvertiten. Sein großsprecherisches Gehabe vermochte eine Beklommenheit nicht ganzu verhehlen; vergeblich strengte er sich an, über sie zu triumphieren.

Wie alle Neophyten meinte er durch seinen neuen Glauben seine Natur zu verändern und jene geistigen Schwankungen zu besiegen, deren Kenntnis er seinen Korrespondenten und Hörern wohlweislich vorenthielt. Sein Spiel kann uns nicht täuschen. Viele ließen ihren Geist davon einfangen. Allerdings geschah dies in einer Epoche, als man die ‚Wahrheit‘ suchte und sich nicht für Fallstudien interessierte. In Athen fand unser Apostel einen schlechten Empfang, er sah sich einer Welt gegenüber, die seinen Hirngespinsten Widerstand leistete: dort nämlich pflegte man noch zu diskutieren, der Skeptizismus hatte noch lange nicht abgedankt, sondern verteidigte seine Stellungen. Die christlichen Schnurrpfeifereien konnten dort keinen Beifall finden; dafür mußten sie ihre Verführungskraft in Korinth bewähren, dieser seichten und liederlichen Stadt, die sich um Dialektik nicht kümmerte:

Die Plebs will durch Invektiven, Drohungen und Offenbarungen, durch schallende Redensarten betäubt werden: sie liebt die Maulhelden. Paulus war einer, der inspirierteste, der begabteste, der pfiffigste des ganzen Altertums. Heute noch klingt der Widerhall des Lärmes, den er anschlug, in den Ohren. Er verstand es, sich auf die Bühne zu stellen und seine Wutausbrüche zu deklamieren. Hat er nicht in die griechisch-römische Welt einen Jahrmarktston eingebracht? Die Weisen seiner Zeit empfahlen das Schweigen, den Verzicht, die Hingabe, lauter unausführbare Dinge; er war geschickter, er kam mit appetitanregenden Rezepten: solchen, die dem Gesindel Heil bringen und die Elite der Feinfühlingen demoralisieren. Seine Rache für Athen war vollständig. Hätte er dort triumphiert, würden seine Gehässigkeiten sich vielleicht gemildert haben. Nie hatte eine Niederlage gravierendere Konsequenzen. Daß wir verstümmelte, zerschmetterte, gekreuzigte Heiden sind, Heiden, die eine tiefe, unvergeßliche Vulgarität durchgemacht haben, eine Vulgarität, die zweitausend Jahre gedauert hat, das verdanken wir dieser Niederlage. 

Er ist verdächtig: er gibt sich allzu überzeugt. Man weiß nicht, von welcher Seite man ihm beikommen, wie man ihn definieren soll; an einen Kreuzweg der Geschichte gestellt, war er vielfältigen Einflüssen ausgesetzt. Nachdem er lange zwischen mehreren Wegen geschwankt hatte, traf er schließlich seine Wahl, indem er einen einzigen einschlug, den Heilsweg. Leute seiner Art lieben die sicheren Chancen: in ihrem Kopf spukt die Nachwelt, das Echo ihrer Taten, und wenn sie sich für eine Idee opfern, dann als wirkungsträchtige Opfer.

Wenn ich nicht mehr weiß, über wen ich mich ärgern soll, öffne ich die Briefe, und gleich bekomme ich Gewißheit. Jetzt habe ich meinen Mann. Er versetzt mich in Ekstase, bringt mich zum Zittern. Um ihn ganz aus der Nähe, als Zeitgenossen, hassen zu können, überspringe ich zwanzig Jahrhunderte und folge ihm auf seinen Reisen; seine Erfolge entmutigen mich, die Martern, die man ihm auferlegt, erfüllen mich mit Behagen. Das Hirnfieber, das er mir mitteilt, wende ich gegen ihn. Leider verfuhr das Imperium nicht auf seine Weise. 

Eine im Innersten verfaulte Zivilisation paktiert mit ihrer Krankheit, sie liebt den Virus, von dem sie verzehrt wird, sie respektiert sich nicht mehr, sie läßt einen Paulus herumreisen … Eben dadurch erklärt sie sich für besiegt, wurmstichig, erledigt. Der Aasgeruch ködert und erregt die Apostel, diese lüsternen und redseligen Totengräber. 

Eine Welt voll Pracht und Licht brach zusammen vor der Aggressivität dieser ‚Feinde der Musen‘, dieser Hirnverbrannten, die uns noch heute eine mit Widerwillen vermischte Panik einflößen. Das Heidentum behandelte sie mit Ironie, also einer nicht-offensiven Waffe, die zu nobel war, um eine allen Nuancen feindliche Horde in ihre Schranken zu weisen. Der vernünftelnde Kulturmensch kann sich nicht mit dem betenden Böotier messen. In den Hochzonen der Verachtung und des Lächelns erstarrt, wird er beim ersten Angriff unterliegen, denn die Dynamik ist ein Privileg des Abschaums und kommt immer von unten. 

Die Schrecken des Altertums waren tausendmal besser als die Schrecken des Christentums. Diese fiebernden Gehirne, diese Seelen voll abgeschmackter Reue, diese Abbruchfanatiker im Kampf gegen den Annehmlichkeitstraum einer späten Gesellschaft, sie machten sich daran, das Bewußtsein zu mißhandeln und daraus das ‚Herz‘ zu machen. Der kompetenteste von ihnen ging dabei mit einer Perversität vor, die zunächst die denkenden Menschen abstieß, sie aber in der Folge prägen, sie tief erschüttern und in eine unaussprechliche Unternehmung verwickeln sollte. 

Die Menschen werden es immer vorziehen, auf den Knien zu verzweifeln als in aufrechter Haltung. 

Ihr Heilsverlangen kommt aus ihrer Feigheit, ihrer Ermüdung, aus der Unfähigkeit, sich zum Trostverzicht aufzuschwingen und darauf stolz zu sein. Schande über den, der sich von den gleichen Hoffnungen zum Tode geleiten läßt, die ihm das Leben ermöglichten.

Sollen die Massen und die Massenredner ihrem ‚Ideal‘ entgegenkriechen und darin versinken!

Wenn man die Geschichte der Ideen, der Taten, der Lebensformen rekapituliert, wird man erkennen: Die Zukunft war immer im Bündnis mit der Horde. Man hält keine Predigten im Namen von Mark Aurel: er wandte sich nur an sich selbst, hatte weder Schüler noch Jünger, dagegen hört man nicht auf, Tempel zu errichten, in denen man gewisse Briefe bis zum Überdruß zitiert.

Solange es so bleibt, werde mich mit meinem ganzen Ingrimm den verfolgen, dessen Arglist es fertigbrachte, uns für seine Selbstquälereien zu interessieren.“

Abū l-Paulus Qāsim Muhammad ibn ʿAbdallāh ibn ʿBakri Abd al-Saulus ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quatschī

Zwei Jahre für eine Petition zum Bearbeiten, und dann landestypische Erfolgsmeldung: Jetzt ist schon wieder was nicht passiert.

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt.

Und Kurz erheitert sich darüber, daß eine gesinnungsgemäß zensurierte Website, also die von der identitären Regierungspartei, über die Forderung einer vermeintlichen Zensur schnaubt, wohl deshalb, weil ihre Zensur durch ihre Verantwortlichen ohnehin selbst bereits erfüllt wird, und würde eine zensurierte Website noch einmal zensiert werden, dann wäre es augenblicklich keine gesinnungsgemäß zensurierte Website, sie verlöre also sofort ihre Daseinsberechtigung für ihre Verantwortlichen, und die ihre Verantwortlichen müßten ihre dann zu einer Plattform mit einem korrekten Umgang mit Fakten gewordenen Website selbst einstellen, weil ihre Plattform nicht  mehr das recht geeignete Mittel zum beabsichtigten Zweck, der, milde gesagt, nahezu verharmlosend kurz gesagt, in keiner Weise ein hehrer Zweck ist.

Aber die gesinnungsgemäß zensurierte Website hat eine Schutzherrin, nämlich die Parteien, die die zurzeitige feudalchristlich-identitäre Regierung stellen, die im Nationalrat es ablehnten, „Maßnahmen zu setzen, die die bewusste mediale Verbreitung von Fehlinformationen“ unterbindet.

Etwas anderes war und ist von den Parteien der schwarzidentitären Regierung auch nicht zu erwarten.

Und es müßte daher das Schnauben der gesinnungsgemäß zensurierten Website gar nicht erwähnt werden.

Erwähnenswert ist es aber, wie lange alles in diesem Land dauert, bis eine „Petition“ im Nationalrat behandelt wird. Die erste Einbringung ist bereits in ’16. Und hier ist die Stellungnahme des damaligen Justizministers der feudalchristlichen Regierungspartei aus ’17 von Interesse. Obgleich in der „Petition“ das Unternehmen Facebook in keiner Weise erwähnt wird, spricht der damalige Justizminister in seiner Stellungnahme ausschließlich von dem Unternehmen Facebook, aber mit keinem Wort von den in der „Petition“ angesprochenen Plattformen „unzensuriert“ und „Wochenblick“ …

Es kann nicht gesagt werden, daß der damalige Justizminister ein Idiot ist, der nicht unterscheiden kann, zwischen einem Unternehmen Facebook und beispielsweise dieser Website, die von ihren Verantwortlichen als „Medium“ verstanden wird. Im Gegenteil, der damalige Justizminister ist ein kluger und gebildeter Mann, der bereits als Schutzherr für die gesinnungsgemäß zensurierte Website auftrat.

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Unternehmen wie Facebook und einer Website wie der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist, ein Unternehmen wie Facebook stellt lediglich digitalen Platz zur Verfügung, den alle nach ihrem Gut- oder Schlechtdünken nützen können, und so ein Unternehmen wie Facebook verfaßt selbst, das ist das Entscheidende, keine Kommentare, liefert selbst keine Nachrichten, während eine Website wie die gesinnungsgemäß zensurierte Website selbst Kommentare verfaßt, sich selbst als Medium darstellt mit eigenen Berichten, deren Informationsgehalt, milde gesagt, nahezu verharmlosend kurz gesagt, äußerst fragwürdig sind.

Eigenberichte sind nicht das sogenannte Kerngeschäft dieser Website, mehr der Untertageabbau von klassischen Medien zum gesinnungsgemäßen Zurechtbürsten …

Die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website haben die knechtische und die mägdliche Aufgabe, die äußerst fragwürdigen Informationen der websitigen Kommentare zu verstärken, mit Kommentaren, die nicht nur fragwürdig, sondern vor allem abseitig sind.

Damals war die identitäre Partei noch keine Regierungspartei, und dennoch konnte ihre gesinnungsgemäß zensurierte Website auf den Schutz zählen … Erhellend auch die Stellungnahme des damaligen Innenministers, der damaligen nicht-schwarzen Bildungsministerin, des damaligen nicht-schwarzen Bundeskanzlers … erhellend, das heißt, ziemlich dunkel …

Die zweite Einbringung dieser „Petition“ erfolgte in ’17. Mit dem Ergebnis, daß ein Jahr später erst, in ’18 also, die Parteien der feudalchristlich-identitären Regierung dringend notwendige „Maßnahmen“ ablehnen.

Zwei Jahre für eine Seite Petition - Österreich

Zwei Jahre also für die Behandlung einer „Petition“, die eine Seite kurz ist …

Im Schnauben über dringend notwendige „Maßnahmen“ gibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website wissend um ihre Schutzherrin, die hinter ihr steht, mutig das Bekenntnis ab, ihrer „Linie treu zu bleiben: Fakten“-Hetze — die Fakten also zu hetzen, bis das Hetzen Fakten gebiert …

Wie der Umgang mit Fakten auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist, womit aber nicht die Kommentare der Schreibstaffel gemeint sind, sondern die Eigenkommentare der Website, muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden. Es reicht allein, hier suchen: zum Beispiel nach „Faktenfreiheit“, zum Beispiel nicht nach „zensuriert“, sondern nach „unzensuriert“, nach „Fakten“, nach „Daten“, um die Frage, die die Website in ihrem Schnauben stellt, beantwortet zu bekommen, „was genau ist ein objektives Nachrichtenmedium?“

NS Und wenn einmal auf etwas aufmerksam gemacht wird, antwortet die Redaktion der gesinnungsgemäß zensurierten Website direkt und weinerlich …

NNS Herwig Seidelmann aus der Schreibstaffel weiß auch diesmal einen recht sinnigen, also gesinnungsgemäßen Kommentar zum Schnaubkommentar abzugeben … diesmal wenigstens keine „Morddroherei“ …

FPÖ unzensuriert bleibt Linie treu - Fakten - Hetze

 

Was will gesinnungsgemäß zensurierte Website als nächstes anschaffen und schaffen – „Internierung aufgrund von Rasse“?

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt.

Zur gesinnungsgemäß zensurierten Website, die, so ihre Antwort auf die Frage,

wer regiert in Ihrem Land,

hat das Oberkommando über die zurzeitige Regierung in ihrem Land, wie ihre Vollzugsmeldung, es angeschafft und geschafft zu haben, daß der Uno-Migrationspakt von der Herr-Karl-Regierung nicht unterschrieben wird.

Kaum also, daß das angeschafft und geschafft wurde, muß gleich wieder die Betätigung aufgenommen werden, gegen Menschen, die für diese websitige (ach, so modern sind die Zeiten geworden, früher, als es noch keine Websites gab, wäre geschrieben worden: abseitige) Gesinnung eine „Rasse“ sind, die …

Als Aufhänger zur Weiterbetätigung gegen Menschen dient dem websitigen Oberkommando der zurzeitigen Regierung ein Artikel in einer Tageszeitung vom 30.10.18, in dem von den äußerst prekären Lebensbedingungen der Menschen in Bulgarien berichtet wird, aber mit keinem Wort, daß „55.000 nach Deutschland und Österreich“ …

Als Quelle dafür,

„dass auch auf dem Balkan noch hunderttausende Personen darauf warten, nach Mitteleuropa, vor allem Deutschland und Österreich, zu kommen. In diesen beiden Staaten locken der Arbeitsmarkt und das Sozialsystem. Besonders attraktiv sin diese beiden Länder für die Volksgruppe der Roma, die vor allem in den EU-Oststaaten Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien sowie im derzeit noch nicht in der EU befindlichen Staat Serbien leben.“

ist der zensurierten Website am Schluß ihres Weiterbetätigungskommentars (in dem sie von „70.000“ aus der …), gesinnungsgemäß sie selbst sich als Quelle genug, zu der sie verlinkt.

Es ist nicht notwendig, darauf hinzuweisen, daß Bulgarien, Slowakei, Ungarn, Rumänien Mitgliedsstaaten der EU sind, darauf, daß alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Europäischen Union sich frei bewegen, sich niederlassen und eine Arbeit annehmen können.

Das weiß auch die gesinnungsgemäß zensurierte Website nur zu genau. Aber die Menschen, gegen die sie ihre Weiterbetätigungskommentare in Stellung bringt, sind ihr keine Bürgerinnen und keine Bürger, keine Staatsbürgerinnen und keine Staatsbürger von Staaten, die zur Europäischen Union gehören, sondern diese Menschen sind ihr eine „Rasse“, und für diese Menschen kann sie nur die Wiederbetätigungsfrage des Innenministers gelten lassen …

Für Heraklit, das ist eine Person aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website sind diese Menschen nicht einmal mehr „Rasse“ zu bezeichnen, sondern als „Positroner“, für sie sind es keine Menschen mehr, sondern „Antiteilchen“. Das Pseudonym Heraklit, das Wissen um Elementarteilchen weisen diese Person der Schreibstaffel als humanistische Bildungsbürgerin aus, die auch geschichtlich bewandert ist, und so kann sie jeden „Positroner“ vorwerfen, nicht lange genug in Europa zu sein, „erst vor 200 Jahren …“ — sie selbst hingegen wird schon den rechten „Nachweis“ in der Schublade haben … Katzenfreund hingegen kommentiert so lieblich, wie eben Menschen, die Tiere lieben, stets lieblich sich äußern: „Neger, Asiaten und Zigeuner …“ Und wenn Menschen, die Tiere lieben, zur Tat schreiten, wie vor kurzem erst, ach, da gibt es kein Halten mehr, nur noch Liebe gegen …

Es ist der gesinnungsgemäß zensurierten Website im Grunde aber kein Vorwurf zu machen, sie lebt bloß das Brauchtum, die Tradition nur in Kurzens Land extrem aus, in dem alle die Kaiserin recht hoch ehren und feiern, die ihnen Ahnherrin im Umgang mit der „Rasse Positroner“ ist. Vor kurzem erst wurde ihr, unausgesprochen zwar gehuldigt, in Kemeten, wo auch genau gewußt wird, was ihr zusteht, der „Rasse Positroner“ …

Und weil aus dem Adel doch das Beste kroch,  deshalb wünschen sich vor allem die Wurschtelseppln aus Favoriten einen aristrokratischen Führer (aber keine Führerin), also einen Karl, an die Spitze des Staates zurück, wie vor kurzem erst in einer Fernsehanstalt

Ach, es sind doch gute und brave und recht gläubige Leut‘ in Kurzens Land, die lieb zu ihren Tieren sind und sich an die Psalmen Mohammeds halten in ihrem Umgang mit der „Rasse Positroner“ …

Was will FPÖ unzensuriert als nächstes anschaffen und schaffen