FPÖ unzensuriert definiert ihren Standard eines „treuen Lesers“

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FPÖ unzensuriert stellt in ihrem Kommentar „Lügenpresse-Watch: Standard fordert ‚verbales Feuer‘ gegen die FPÖ“ vom 25. September 2016 belobigend hervor:

„Der treue Unzensuriert-Leser ‚cfe‘ deckt seit fast einem Jahr in unseren Kommentarspalten bewusste Falschberichten und -interpretationen, Unwahrheiten und Lügen der Mainstream-Presse auf und veröffentlicht seine pointierten Analysen unter dem Titel „Lügenpresse-Watch“ – eine Serie mit mittlerweile mehr als 30 Teilen. Hier sein neuer Beitrag über einen besonders ‚bemerkenswerten Artikel‘.“

Wie seine „pointierten Analysen“ ausfallen, eine davon kann gelesen werden in: Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen … Pointierter als von „Wilden“ zu schreiben, mehr Analyse als ein „X bei Hofer“ geht wohl recht nicht.

Daß cfe ein Mann ist, das wird von FPÖ unzensuriert ungeprüft übernommen. Sie werden cfe schon kennen, um ihn gleich als Mann vorzustellen. Es kann aber auch sein, daß sich FPÖ unzensuriert nicht vorstellen kann, daß auch Frauen lesen, vor allem deren Kommentare … Bei FPÖ unzensuriert wird es halt so sein, daß Frauen auch als Männer geführt werden, keiner eigenen Erwähnung wert, obgleich sie wissen, daß auch Frauen ihre Kommentare lesen und auch Kommentare schreiben, wie beispielsweise Eva Dietz, die „gerne eine N…“ ist mit ihrem „x Hofer“ …

Wer sich nun wohl noch alles als „treuer Leser“ fühlen wird? Vielleicht Peter_? Aber Peter_ wird das wohl recht zu wenig sein … Was sie der Website der identitären Parlamentspartei sind, werden diese besser wissen. Denn FPÖ unzensuriert schreibt: „in unseren Kommentarspalten“ …

„Abonnenten werden per Mail über die neuesten Berichte und Kommentare auf dem Laufenden gehalten.“ (FPÖ unzensuriert, Impressum) 

… es können also, wie bereits ausgeführt wurde, ihre „treuen Leser“ als  erweitertes Redaktionsteam angesehen werden: AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“ …

Das reichte schon. Aber es wird noch richtig lustig.

Am Schluß ihres Kommentars verlinkt FPÖ unzensuriert, wie in der obigen Collage gelesen werden kann, zu „Lügenpresse-Watch, Teil 31 …“ und damit zu einem eigenen Kommentar.

Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, wird an anderer Stelle im Internet „Lügenpresse-Watch“ auch veröffentlicht. Und als Quelle ist zu lesen: „Unzensuriert“ … Und wer übernimmt von FPÖ unzensuriert diese „pointierten Analysen? Jetzt wird es richtig lustig: Präsident Templer Hans-Georg Peitl …

Hans Georg Peitl -vor vielen Jahren gab es mit ihm den einen oder anderen Spaß, wie gelesen werden kann …

Es gibt so einen Spruch mit Hugo, der jetzt nicht im Wortlaut erinnerlich ist, aber es kann auch mit Herrn Peitl gesagt werden, was FPÖ unzensuriert schreibt, ist für den Hans-Georg ….

Wer anderer käme wohl nicht auf die Idee, irgend etwas von FPÖ unzensuriert weiterzuverbreiten … nein, leider, stimmt das nicht, es kann noch so für den Hans-Georg sein, auch andere verbreiten es und nennen sich beispielsweise Gates of Vienna …

NS Es wird nicht gewußt, für wen heute, wie gesagt, es ist Jahre her und jeder Spaß wird einmal dünn, so dünn, daß er verschwindet, für wen heute Herr Peitl votiert, aber durchaus vorstellbar, daß Norbert Hofer ein Präsident für den Hans-Georg …

Aber wenn es Norbert Hofer darum geht, sich Präsident zu nennen,

Gerwald Norbert Hofer – „I bins, dein Präsident.“

könnte er es einfacher haben, er könnt sich Hans Georg Peitl zum Vorbild nehmen und auch einen Verein gründen und sich dann Präsident Ritter … Es wäre kein unstimmiges Vorbild, es gibt durchaus Ähnlichkeiten, Gemeinsamkeiten … Hans Georg Peitl übernimmt, was FPÖ unzensuriert schreibt und Norbert Hofer schrieb schon mal für FPÖ unzensuriert, und das war vielleicht auch etwas für Hans-Georg …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

Hofer-FPÖ - Im Gesinnungsfall für Michael und nicht Max Mannheimer.jpg

Max Mannheimer ist gestorben. Über ihn wird nun geschrieben, er habe den Holocaust überlebt. Er sei ein Versöhner gewesen. Und dann gibt es noch einen Mannheimer, mit dem Vornamen Michael. Von ihm könnte gesagt werden: seine Weltanschauung ist tot. Er ist ein Unversöhner.

Und dann gibt es die FPÖ, die von vielen, viel zu vielen gewählt wird. Wie hängt das nun zusammen, die FPÖ und Namen? Auch Namen erzählen von der Weltanschauung einer Partei. Welchen Namen eine Partei den Vorzug gibt. Welcher Name für eine Partei einen guten Klang hat, weil das, wofür der Name steht, für die Partei einen recht guten Klang hat.

Es wurde bereits über einen Namen geschrieben, dessen Träger ebenfalls für zwei unterschiedliche Positionen standen: Max Jacob. Und im Nachtrag dazu kann geschrieben werden:

Im Gesinnungsfall entscheidet sich die FPÖ für Max Jacob, den Frontpuppenspieler …

Und nun Max Mannheimer und Michael Mannheimer. Für Gegensätzlicheres können Träger des Namens Mannheimer kaum stehen. Und auch bei diesem Namen kann gesagt werden: Im Gesinnungsfall entscheidet sich die FPÖ für Michael …

Wofür der Träger des Namens Mannheimer mit dem Vornamen Michael steht? Einige Kapitel geben darüber nicht wenig Auskunft:

Immerhin, ein „Nürnberg 2.0“ gegen die Regierung fordert He.-Chr. Strache nicht – Politik ist das trotzdem keine

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Probleme lassen sich doch so schlicht lösen: sie einfach mit Mistgabeln erstechen

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Und der Satz mit dem Gesinnungsfall läßt sich noch mit einem weiteren Namen durchspielen. Bei diesem Namen könnte er noch ausgedehnt werden, nämlich darauf, welchen Träger des Namens Michael Ley die FPÖ wohl nicht in das österreichische Parlament je einladen …

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

Es gibt aber auch einen Namen, für den die FPÖ im Gesinnungsfall sich entscheidet, der nicht für Gegensätzliches steht:

Von Hofer zu Hofer zu Hofer …

NS Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt Michael Mannheimer „Hofe“. Es könnte ein Tippfehler sein. Vielleicht ist es aber, als eine gänzlich außenstehende Person von dieser Gemein-Schaft, kann das nur spekuliert werden, ein liebevoller Kosename für Norbert Hofer: „Hofe“ – angelehnt an „Chefe“ …

„Grauslichkeiten“ zum Lachen auf FPÖ unzensuriert

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Es sind, wie in der Collage gelesen werden kann, zwei Abätze und zwei Sätze aus Kommentaren und eine Bildunterschrift auf FPÖ unzensuriert vom 24. September 2016, die wieder einmal besonders sofort zum Loslachen animieren.

Die Absätze aus dem Kommentar:

„Unzensuriert.at wird dies selbstverständlich tun. Wir haben nach Erhalt der Nachricht nicht nur die inkriminierten Kommentare umgehend gelöscht, sondern sämtliche Kommentare, welche von den beiden Nutzern bis dahin auf unserer Seite abgegeben wurden. Und selbstverständlich haben wir sie auch gesperrt. Wir wollen mit dem Gedankengut, das hinter solchen Hasstiraden steht, nicht das Geringste zu tun haben. Und wir wollen auch nicht, dass solche Leute unsere erfolgreiche Internet-Zeitung dazu missbrauchen, derartige Grauslichkeiten zu verbreiten.

Wer weitere Kommentare findet, die hier nicht hergehören, ist gerne eingeladen, uns per Mail an redaktion@unzensuriert.at darauf aufmerksam zu machen. Vielen Dank!“

Und dazu schreibt der Norbert-Hofer-Kennende sogleich seinen Kommentar:

„Antifa-Terroristen öffentlichen machen! Es gibt eine Menge Antifa-Terroristen, die sich hier auf unzensuriert.at einschleichen und absichtlich mit strafrechtlich relevanten Kommentaren der patriotischen Sache schaden möchten.“

Die Bildunterschrift:

„Auf Hassposter, die weder die Grenzen des guten Geschmacks noch des Strafrechts kennen, kann unzensuriert.at gerne als Leser verzichten.“

Eine Pointe davon ist, daß ausgerechnet Peter_ das mit den „strafrechtlich relevanten Kommentaren“ schreibt. Wie in der Collage zu lesen ist, ist seine Verleumdung von dem bereits einmal im Mai 2016 zum Bundespräsidenten gewählten Kandidaten nun seit bald drei Monaten auf FPÖ unzensuriert veröffentlicht. Und dieser Patriot schrieb erst vor wenigen Tagen seine nächste Verleumdung: Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung …

Zu den Absätzen und zur Bildunterschrift muß gar nichts geschrieben werden – die Pointe ist die gesamte … für wen es allerdings nicht zum Lachen ist, der der FPÖ unzensuriert zu glauben scheint, was sie schreibt, ist der derzeitige Justizminister, sonst würde er wohl anders tätig werden, bei all den „Grauslichkeiten“, die nicht zum Lachen sind …

NS Was auf FPÖ auch nach bald drei Monaten immer noch zu lesen ist, wurde auf der Plattform des Konzerns Facebook längst gelöscht: Was auf Facebook Jaskova löscht, läßt FPÖ unzensuriert veröffentlicht …

NNS Im Juni 2016 war auf FPÖ unzensuriert ein Kommentar zu lesen, der auch größte Heiterkeit hervorrief, nämlich ein Kommentar darüber, was FPÖ unzensuriert nicht … FPÖ unzensuriert „toleriert“, … Und nicht einmal eine Woche später konnte beispielsweise Gates of Vienna in deutscher und englischer Sprache bereits schreiben, was PI und Unzensuriert über den einmal gewählten Bundespräsidenten …

NNNS „Wir wollen mit dem Gedankengut, das hinter solchen Hasstiraden steht, nicht das Geringste zu tun haben.“ Ach, wie rührend, wie hilflos ausgesetzt, nichts wollen sie also zu tun haben, mit dem Gedankengut, und weil sie nichts damit zu tun haben, müssen ständig auch auf dieser Website der identitären Parlamentspartei fordernde Kommentare nach Lagern, Steinbrüchen nach der Wende,  Menschen als „Untermenschen“ … und in einem weiterem Medium die recht gute Zeit heilbringender Arbeitshäuser …

Dem Volk die Hütten, der Gesinnung die Paläste

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Für wen eine Partei tatsächlich ist, kann auch daran überprüft werden, welche Räume sie für ihre Veranstaltungen wählt, an welchen Orten sie sich bevorzugt aufhält.

Und gerade die identitäre Parlamentspartei in Österreich beweist die Richtigkeit des Spruchs: Deine gewählten Räume sagen, für wen du wirklich bist. Und ihr Parteileitspruch dazu könnte lauten: Dem Volke die Hütten, der Parteikaste die Paläste.

Wie nun zu erfahren ist, wird der Parolenschmettertag im Vorort von Braunau in linzerischen „Prachtsälen“ abgehalten werden, beleuchtet wird dieses Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten u.v.a.m. von Herbert Kickl ….

Es mag die hoferische identitäre Parlamentspartei noch so schreien, sie sei für das Volk, ihr Schrei ist nur ein Schrei nach Palästen, war sofort zu denken, wieder einmal zu denken, bei der Meldung, die Messe mit Tagung werde in Prachtsälen … Ein Schrei nach Palästen ist zugleich auch immer die Parole: Für das Volk aber weiter bloß die Hütten.

Die hoferische identitäre Parlamentspartei ist nichts weiter als eine Feinste-Adressen-Partei, wie in etlichen Kapiteln gelesen werden kann, die davon erzählen, wo sich ihre Volksschreier und Volksschreierinnen bevorzugt niederlassen, wo sie recht gerne lagern:

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Und auch jene, die von ihr eingeladen werden, scheinen beseelt von der Vorstellung, am besten schreien ließe sich halt doch in einem Palais:

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht …

Aber auch Rittergute sind recht beliebt, wie in einem Kapitel erzählt wird:

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“ …

Und wer auf unbedingten treuen Einsatz dieser in Prachtbauten vernarrten Gemein-Schaft zählen kann, ist auch dieser Mann, der gesinnungsgemäß auch in keiner Hütte seine Parolen auf das Papier schreit …

Aber, es kann auch verstanden werden, dieser Schrei nach Palästen; vielleicht steckt auch der Wunsch dahinter, sich würdig und ebenbürtig zu erweisen, beispielsweise einem Mann gegenüber, der als „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ … und zeigt dieser nicht väterlich recht vorbildhaft vor, ein Schloß zu besitzen, ist nie genug, der Streithandel muß weitergehen, wie in der Collage gelesen werden kann …

Vom Handel eines ganz ganz wichtigen väterlichen Freundes.jpg

 

Hofer-FPÖ und Linzer Parolenschmettertag

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Seit dem einige Tage alten Bekenntnis von Norbert Hofer, ein „Freiherr“ sei ihm „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“, kann immer mehr verstanden werden, weshalb es allenthalben auf FPÖ unzensuriert gar so positive Kommentare zum untergegangen Habsburgerreich gibt …

Und wenn es auf FPÖ unzensuriert einmal etwas Positives gibt, kann es das Ausnahmepositive nur geben, wenn das Gesinnungsnegative bedient werden kann, wenn es also gegen wen gerichtet ist, wenn es gilt, gegen andere ins – noch schreiberisch – Feld zu ziehen.

Und heute schreibt ein Eric Hugo Weinhandl einen Gastkommentar zum Lobe des Habsburgerreiches, zur Verdammung von … Hochtrabend wird er vorgestellt als „Politikwissenschaftler“ … Ein Student halt aus dem Niederösterreichischen mit perchtoldsdorferischem Geschwefel …

Und wenn es gegen wen geht, dann kann einer aus der Schreibstaffel nicht fehlen, muß dieser seinen Kommentar abgeben und kann sich wieder daran erfreuen, Zustimmung zu erfahren.

Und dieser wohl schon sehr alte Mann, er hat noch bei Cesar Bresgen studiert, fährt nach Linz, wird ein Teilnehmer des Europäischen Forums Linz sein. Dabei stellt sich die Frage, was wird Herbert Kickl als Referent dieser Tagung mit Messe dem alten Mann, der von sich selbst schreibt, er habe den Kandidaten aus der Kickl-Partei beruflich bedingt …, noch erzählen können, was dieser nicht schon längst selbst recht …

„Den Dreck wegräumen! Wir brauchen jemanden, der einmal richtig aufräumt! Der den ganzen Dreck wegräumt!  Das ist keine leere Parole, sondern das ist mein völliger Ernst! Ich habe genug davon, tagtäglich den ganzen Dreck erdulden zu müssen! Ich wünsche mir ein sauberes Österreich!“

Und AndreasNorbertHofer darf ebenfalls nicht mit einem Kommentar fehlen:

„Danke für die klare Ansage! Ich weiß, daß Hunderttausende so denken wie Sie.  Jetzt müssen wir es umsetzen.“

Ob AndreasNorbertHofer, der es recht kreativ versteht, „Nazi“ als Gesinnungsbekenntnis zu buchstabieren, ebenfalls teilnimmt, wird nicht gewußt, aber es müßte eine Messe mit Tagung ganz nach seiner Gesinnung sein. Der alte Mann, dem zu wünschen ist, daß es irgendwo auf der Welt einen Menschen gibt, für den er ein ganz, ganz wichtiger großväterlicher Freund ist, schreibt von Parolen. Was für eine Art Tagung, die das Europäische Forum Linz abhalten will, das sein wird, ist gut vorstellbar, nicht eine der Diskussion, nicht eine des Diskurses, sondern eine des Austausches von Parolen. Soher wäre eine Bezeichnung zutreffender wie  Parolenschmettertag  …

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

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FPÖ unzensuriert schafft es in ihrem Kommentar vom 22. September 2016 unter der Schlagzeile „Deutsche Medien diffamieren seit Jahren Ostdeutschland als Hort des Rechtsradikalismus“ die von ihr als „Systempresse“ diffamierten Medien für die Berichterstattung über einen Regierungsbericht anzuprangern.

grundlage-der-berichterstattung-fur-fpo-unzensuriert-keineWas FPÖ unzensuriert aber nicht schafft, in ihrem Kommentar wenigstens einmal den „Bericht zum Stand der deutschen Einheit“ der Bundesregierung von Deutschland zu erwähnen. Der ist nämlich die Grundlage für die Berichterstattung, auch in dem von der FPÖ unzensuriert genannten „Handelsblatt“.

Es diffamieren als nicht die Medien, sondern diese berichten lediglich darüber, was im Bericht der bundesrepublikanischen Regierung in Deutschland steht.

Weshalb FPÖ unzensuriert diesen Bericht in ihrem Kommentar nicht ein einziges Mal erwähnt, oder sogar, aktiv verschweigt, darüber kann nur spekuliert werden. Vielleicht will sie die österreichische Regierung erst gar nicht auf die Idee bringen, einen ebenso Klartext sprechenden Bericht über den Stand in Österreich in bezug auf Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und so weiter  vorzulegen; und dann, wie eben erst im Bundestag in Deutschland zu diesem Bericht abgeführt, gar noch im österreichischen Parlament darüber eine deutliche und also unmißverständliche Debatte zu führen. Das wird nicht der Grund sein. Auch die FPÖ unzensuriert kennt die österreichische Regierung, und sie weiß daher, zu so einem Bericht und zu so einer Debatte ist die österreichische Regierung … Es wird wohl mehr dem geschuldet sein, nicht auf den Unterschied zwischen Deutschland und Österreich aufmerksam machen zu wollen, also darauf, was in Deutschland beispielsweise nicht

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

und was alles in Österreich geht, zum Vorteil der identitären Parlamentspartei mit ihren medialen Produkten, wie beispielsweise mit dieser Website, auch mit dem von einem NR aus dieser Partei geführten Magazin …

Diesen Kommentar auf FPÖ unzensuriert schrieb übrigens Unzensurix. Wer dieser Unzensurix ist? Über diese Frage wurde schon einmal nachgedacht. Welcher Systemmann aus dieser Partei es auch immer sein mag, peinlich ist es für ihn allemal. Auf eine Verwechslung in diesem Kommentar machte AndreasNorbertHofer aufmerksam:

„Korrektur

Liebe Redaktion,

Sie verwechseln leider zweimal die ‚alten‘ mit den ’neuen‘ Bundesländern.
Die ehemaligen ostdeutschen (DDR) Bundesländer sind die ‚NEUEN’Bundesländer!“

Unzensurix verwechselt. Das ist ein gutes Beispiel, wie wichtig es ist, aufmerksam zu lesen, wie oft es ausreicht, einfach aufmerksam zu lesen, um zu wissen, das Gelesene ist zu vergessen, nicht nur das von Unzensurix Geschriebene.

AndreasNorbertHofer nutzt seine Korrektur auch gleich dafür, zu erneuern, was er ist: AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“ …

Weshalb FPÖ unzensuriert nicht über den Bericht der deutschen Regierung schreibt, sondern gegen Medien wettert, hängt möglicherweise auch damit zusammen, daß sie nur zu recht weiß, ohne die klassischen Medien wäre sie nichts, denn sie kann nur nachschreiben, nur kopieren, und dabei das Kopierte halt nach ihrer Gesinnung vergewaltigen. Und schreibt sie selbst etwas, kommt dabei im harmlosesten Fall nur eine Verwechselung heraus, wie eben die oben zitierte von AndreasNorbertHofer …

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

Kornblumenparlament - 80 Prozent wählen Kornblumenträger zu ihrem Präsidenten in Österreich

Es wird jetzt über eine Aussage von Norbert Hofer in einer Applaussendung, er hätte in der Wahl im Parlament die meisten Stimmen bekommen, geschrieben, vor allem um zu beweisen, er hätte etwas Unrichtiges gesagt. Schneller als ein Lucky Luck je schießen kann, sind Aussagen von Funktionären und Mandatarinnen der identitären Parlamentspartei als unrichtige aufgedeckt.

So wichtig dieses Aufdecken ist, so vernachlässigt ist, wie auch an diesem Beispiel abgelesen werden kann, die Diskussion darüber, wer damals Norbert Hofer zu ihrem Präsidenten wählte, und vor allem wie viele es waren.

Würde dieser Kandidat und seine identitäre Parlamentspartei außerhalb des Parlaments je von über achtzig Prozent gewählt werden, es würde etwas von Untergang geschrien werden, es würden die Wählenden einmal mehr hingestellt werden, als jene, die bildungsfern, arbeitslos, dumpf, mit einem Wort: der Mob …. Verzweiflung machte sich breit, vom Verlassen des Landes wäre sofort die Rede, von Widerstand, von Wehret den Anfängen … davon wird auch jetzt gesprochen und geschrieben, aber nur wenn es um …

Aber wenn ein Kandidat aus der identitären Parlamentspartei im Parlament über achtzig Prozent der Stimmen bekommt, also von jenen Wählenden, die bestens informiert sind, dann …

Darüber sollte endlich einmal breitest gesprochen werden, wie es möglich ist, daß Bestinformierte einen und nicht zum ersten Mal mit einer derart hohen Zustimmung zu ihrem Präsidenten wählen, und nicht nur das, sondern auch bekennen, ein Norbert Hofer sei für sie wählbar, und zugleich wollen sie belehren, die „Unbelehrbaren“ …

Wie gut, daß die „Unbelehbaren“ unbelehrbar sind. Wie sie es wieder einmal am letzten Sonntag in der Leopoldstadt bewiesen. Es waren gerade einmal etwas mehr als zwanzig Prozent, die die identitäre Parlamentspartei des Norbert Hofer wählten. Was für ein breiter Graben zwischen achtzig und zwanzig Prozent …

Zum Parlamentarischen Blindheitstag, 29. Oktober 2013 und 28. Oktober 2008: Erste Nationalratspräsidentin warnt vor Unbelehrbaren, also …

Dritte Nationalratspräsidentschaften – Es kann auch anders gewählt werden

Die Hofa sind’s – Abgeordnete lehrt Geschichte noch Gegenwart irgendwas

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

PS Es wird nun allenthalben beklagt, Norbert Hofer mißbrauche dieses ihm zugeschanzte Amt für seinen Wahlkampf. Würde er das nicht tun, müßte er dumm genannt werden. Aber er besitzt die moralfreie Klugheit der Systemgünstler … Und wer hat ihm das ermöglicht? Wer war die Henne, die ihm das Ei legte, ihm dieses recht feine Nest im Kornblumenfeld zum Präsentieren bereitete? Es waren nicht die „Unbelehrbaren“ …

Wie es in einer elitären Familie des ganz, ganz wichtigen väterlichen Freundes von Norbert Hofer zugeht

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Es kann nicht berichtet werden, wie der Streithandel in der Familie des „Freiherrn“, der dem Norbert Hofer ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ ist, ausgegangen ist …

Vielleicht konnte er gar nicht mehr geklärt werden, weder durch Anwälte noch innerhalb der Familie, weil die Adoptivmutter des hoferischen väterlichen Freundes hochbetagt im letzten Jahr verstorben ist.

Die Zeitungsartikel sind aus dem Jahr 2012, wie in der Collage gelesen werden kann. Vielleicht wurde der Streithandel schon vorher beendet. Es ist auch der Streithandel gar nicht der Grund, diesen zu erwähnen.

Es erinnert bloß so daran, wie es in diesen Kreisen so zugeht, in den Kreisen, denen etwa ein Norbert Hofer in kindlicher Freundschaft zugetan ist, aber auch daran, wie es in der hoferischen identitären Parlamentspartei so zugeht, untereinander, also gegeneinander, mit einem Wort: an die Streithändel … Und es erinnert auch daran, daß der Vorgänger, von dem Norbert Hofer also den Stuhl im Parlament übernahm und den er nun recht gern hinter der Tapetentür …, ebenfalls mit einer hochbetagten Frau seinen …

Es erinnert auch an die Streithändel in der elitären Familie mit Partei in Frankreich, deren töchterlichen Führerin der kindliche Kandidatenfreund elitär vollendet die Hand zu …

In die Collage sind nicht nur die zwei Artikel aufgenommen, sondern auch, wer noch so aus dieser Familie kommt.

Es ist eine große Familie. Bei elitären Familien heißt es dann, diese komme aus der Linie Sowieso und dieser komme aus der Linie Sowieso und so weiter und so fort.

Aus irgendeiner Linie kommt also beispielsweise Enrica Handel-Mazzetti. Wie lieblich schreibt der „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ in der Familienlaube über ihre Texte:

„Eine gewisse Blut- und Bodenromantik, die in der damaligen Zeit gerne gelesen wurde, wohnt ihren Werken vielfach inne.“

Welche Zeit das war? Was sie in dieser Zeit tat? Nicht von Belang. Von Belang ist, wie ihr Ansehen nach dieser Zeit war, wie sie dennoch geehrt und gewürdigt wurde. Das ist so wie mit der Kornblume, die es lange vor dieser Zeit gab, von deren gefährlichem Symbolgehalt gewußt wurde, es lange vor dieser Zeit, in der Enrica Handel-Mazzetti gerne gelesen wurde, schon einen Kornblumenerlaß gab …

Bei solch elitären Familien ist es vielleicht ungehörig, Linie zu sagen, sondern es vornehm französisch: ligne .. nein, es könnten ungehörige Übersetzungen einfallen, wie Leine, wie in Reih und Glied – das erinnert wieder an eine Front … sind nicht auch etliche Streithändel aus der ebenfalls gar elitären und der hoferischen verwandschaftlich empfundenen Partei afd allenthalben …

Um einen noch aus einer Linie dieser Familie zu erwähnen. Es gibt auch einen Bildhauer, von dem etwa das Andreas-Hofer-Denkmal in Innsbruck … Und zum Andreas Hofer zieht es heute noch den kindlichen Kandidatenfreund, der dem Hofer im Geiste nachgeht, auch in Sachen Kleidung wissen die Hofer stets, wie Frauen zu bedecken sind …

„Schutzherr“ Gerwald Hofer für „Freiherr“ Norbert Handel ein ganz, ganz wichtiger kindlicher Freund?

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Gerwald Hofer sagte vor wenigen Tagen in der für ihn zur Applaussendung mit Klaus Webhofer gewordenen, Dr. Handel sei ihm ein „Mentor, ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ …

Gerwald Hofer, Ehrenritter dieses digitalen Habsburgerreiches, stellte sich schlicht als „Mitglied“ dieses Ordens mit Großmeister Karl Habsburg dar und Dr. Handel sei nach hoferischer Aussage halt ein Prokurator …

Ob Gerwald Hofer bei Besuchen des digitalen Habsburgerreiches ins Träumen kommt, wenn er beispielsweise über die „Ordensregierung“ liest, deren „Funktionen aufgrund der Verfassung auf unbestimmte Zeit bestellt …“?

Was denkt so ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ von einem gesinnungsführenden Kandidaten aus dieser Gemein-Schaft und für die identitäre Parlamentspartei, der zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland nichts Gutes, aber das Schlechteste …

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So ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ denkt nicht, er stellt Rapportfragen, er braucht auch keine Antworten, er erwartet auch keine Antworten … unterliefe doch jedwede Antwort sein Urteil. Und nichts ersehnt er mehr, als seine Verurteilung sprechen zu können. Denn kaum hat er seine letzte Frage ausgesprochen, fällt er seinen elitären Schuldspruch:

„Nehmen Sie zur Kenntnis, Frau Merkel, dass immer mehr Menschen aus der christ­li­chen Mitte, weder Nationalisten, noch ewig Gestrige, son­dern Menschen, die an die Zukunft Europas, aber nicht an Ihre Zukunft glauben, sich in klei­neren und grö­ßeren Gruppen zusam­men­finden, die letzt­end­lich Sie und Ihre kata­stro­phale Politik zum Einsturz bringen werden!“

Und wenn ein „ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ zum Rapport befiehlt, weiß so ein Mann des rechten Benehmens, ein Mann dieses Traditionsstandes recht genau, wie eine Rapportbefohlene anzusprechen ist, nur mit ihrem Namen, eine Rapportbefohlene hat jedwedes Recht auf Nennung ihrer Titel verwirkt. Vor ihm hat auch eine Bundeskanzlerin als einfache Frau stramm zu stehen …

Und welche Rapportfragen stellte der „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“, die er sich selbst beantwortete, um zum oben zitierten Urteil zu kommen? Nur wenige der handelschen Rapportfragen – diese erklären vielleicht auch Klaus Webhofer, daß die von ihm vermeintlich festgestellten Widersprüche zwischen dieser Partei und dem Reichsspielverein auch in einem Spruch aufgelöst werden können: Europa der Vaterländer da wie dort – sollen im folgenden zitiert werden:

  • Wer gibt Ihnen das Recht, Frau Merkel, durch Ihre Politik die Identität Europas zu zer­stören?
  • Wer gibt Ihnen das Recht, Deutschland in ein Land der Unsicherheit mit bren­nenden Flüchtlingsheimen, Vergewaltigungen und anstei­gender Ausländerkriminalität zu ver­wan­deln?
  • Wer gibt Ihnen das Recht, Frau Merkel, auch die angren­zenden Länder Österreich, Kroatien, Slowenien, Südtirol etc. durch Ihre Politik zu desta­bi­li­sieren?
  • Wer gibt Ihrem Vizekanzler Herrn Gabriel das Recht, den demo­kra­ti­schen Staat Österreich zu kri­ti­sieren und sich dort in die Bundespräsidentenwahl ein­zu­mi­schen?
  • Mit wel­cher Berechtigung, Frau Merkel, ver­ein­baren Sie mit der Türkei eine Visa-Politik, die zusätz­lich zu den Immigranten hun­dert­tau­sende von Türken nach Europa bringt, wenn sie denn über­haupt funk­tio­niert, was zuneh­mend weniger wahr­schein­lich ist?
  • Wer sind Sie eigent­lich, dass Sie sich erlauben ganz Europa zu isla­mi­sieren, ohne Rücksicht auf die Interessen und den Willen der Bevölkerung?
  • Meinen Sie wirk­lich, dass eine in Mitteldeutschland sozia­li­sierte Pastorentochter mit SED-Vergangenheit auch nur irgendein mora­li­sches Recht hat unseren Kontinent zu rui­nieren?
  • Glauben Sie wirk­lich, dass Sie mit Ihrem ‚Muttigehabe‘ Ihren hof­fent­lich bal­digen Rücktritt abwehren können und glauben Sie tat­säch­lich, dass Ihr Bild in der Geschichte als Zerstörerin unseres Kontinents beson­ders glor­reich werden wird?
  • Glauben Sie wirk­lich, dass Sie mit Ihren will­fäh­rigen Regierungskollegen ver­meiden können, dass in Deutschland und Europa der Widerstand so stark werden wird, dass bür­ger­kriegs­ähn­liche Zustände, wie sie der­zeit schon in man­chen Teilen Europas zu beob­achten sind, ver­mieden werden können?
  • Sind Sie wirk­lich stolz darauf haupt­ver­ant­wort­lich dafür zu sein, dass der Frieden in Europa, die euro­päi­sche Union und vor allem die kul­tu­relle Identität unseres Kontinents zer­fällt?“

Was ist eigentlich ein „väterlicher Freund“? Es werden diese Kreise mit ihrem recht elitären Vergangenheitswissen es wahrscheinlich beantworten können, wofür einst „väterlicher Freund“ stand …

Wenn Norbert Handel dem Norbert Hofer „ein ganz, ganz wichtiger väterlicher Freund“ ist, wie würde es Norbert Handel formulieren, müßte er erklären, was ihm Norbert Hofer ist? Sagte er dann, vielleicht: Er ist mir in freundschaftlicher Gesinnung ein ganz, ganz wichtiges Schutzkind? Oder schlicht: Er ist mir ein ganz, ganz wichtiger kindlicher Freund?

Wie auch immer die handelsche Erklärung über sein Verhältnis zu Norbert Hofer ausfallen mag, eines scheint klar zu sein, Norbert Hofer sieht – wie eben in solchen nach deren Gesinnung traditionsgezogenen Wertebünden Kinder zu ihren Vätern aufzuschauen haben in karlgottgefälliger kniender Stellung – zum Handel auf, möchte er doch auch mit einem Wort bezeichnet werden, in dem „Herr“ vorkommt: „Schutzherr“, auch wenn „Freiherr“ und „Schutzherr“ recht überholt – Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander …

Abschließend stellt sich im Zusammenhang mit diesem Digitalritterspiel Wir sind das elitäre Karlireich noch die Frage, ob, wenn in der identitären Parlamentspartei vom „elitären Reich“ geträumt wird, das die Verdienstvollen sind, die nur mehr wählen sollten dürfen?

Der Anzug, Burka des Mannes; das Nichts, Burka der Frau.

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Der sogenannte Westen, zu dem sich auch das eierkrachlederne und busendirndlige Österreich zählt, ist stolz darauf, keine Kleidungsvorschriften zu haben, also keine gesetzlichen. Und er ist auch dabei, dieses Stolzes verlustig zu gehen. Denn. Wie viele wollen forciert eine gesetzliche Kleidungsvorschrift, im sogenannten Westen von sogenannt westlich eingestellten Menschen, also von Menschen, die sich als demokratisch verstehen, die sich aufgeklärt verstehen, die für Menschenrechte, für Selbstbestimmung und so weiter und so fort sind, und es sind geforderte gesetzliche Kleidungsvorschriften gegen, ach, wie überraschend, gegen Frauen …

Aber nur eine gesetzliche Kleidungsvorschrift nicht zu haben, heißt noch nicht, in diesem Westen der Selbstbestimmung, Menschenrechte und so weiter angekommen zu sein.

Werden aber im sogenannten Westen die Gesetzesbücher zugeschlagen und der Blick in die Gesellschaft gerichtet, dann ist sofort eines auffällig, die vielen Kleidungsvorschriften, nicht geregelt durch Paragraphen, aber durch die ungeschriebenen Gesetze der sogenannten westlichen Gesellschaft, die sich als eine freie versteht.

Es würde ein langes Kapitel, mehr noch, ein eigenes Buch in der Trilogie der Schmutzromane Stets bäuchlings, geschrieben in Österreich werden, nämlich darüber, wie Kleidungsvorschriften im sogenannten freien Westen geregelt sind. Durch Verbote und Gebote. Wann etwas angezogen werden darf, wann etwas verboten ist.

Wer kann sich diesen Kleidungsvorschriften schon entziehen? Wer kann es sich leisten, diesen Kleidungsvorschriften sich zu entziehen? Wer, im sogenannten Westen, will sich überhaupt dem stellen, es wissen, wie sehr das gesellschaftliche Regime der Kleidungsvorschriften seine tägliche Ankleide und ihre tägliche spärliche Ankleide regelt?

Es könnte viel darüber erzählt werden, wie stark diese ungeschriebenen Kleidungsgesetze wirken, wie diese über den Gesetzen stehen, wie diese alle Lebensbereiche bestimmen.

Aber, diese könnte ohnehin ein jeder Mensch im sogenannten Westen und befolgt sie strikt, und rechnet es sich hoch an, in seinen sogenannten westlichen Gesetzesbüchern keine …

Beispielhaft: es gibt immer mehr Websites für das Kennenlernen von Mann und Frau. Und auch hier schlägt die Kleidungsvorschrift in vollem Umfange zu, die in etwa zusammengefaßt werden kann:

Die Burka des Mannes ist der Anzug, die Burka der Frau ist das Nichts.