Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung

Es ist nicht falsch, von einem Norbert Hofer persönlich zu Kennenden zu schreiben, wie nachgelesen werden kann. Denn dieser Mann schreibt es selbst. Was Norbert Hofer nicht schreibt, sind die Antworten: Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten …

Es ist auch nicht falsch, zu schreiben, der Norbert-Hofer-Kennende schreibt für FPÖ unzensuriert. Wenn Gates of Vienna keinen Unterschied macht, bei der einen Verleumdung keinen Unterschied macht, kann nicht gefordert werden, hier einen Unterschied zu machen, zu präzisieren. Zumal Gates of Vienna ein recht größeren Einblick in die Strukturen, Arbeitsteilungen haben dürfte. Es gibt, wie in der Collage zu sehen, Berührungspunkte, um ein konkretes Beispiel zu nennen, etwa durch Christian Zeitz: Gastschreiber da, Gastschreiber dort …

Es ist wieder einmal von einer derartigen Grauslichkeit, daß es nicht zitiert werden will. Aber als Beleg müssen die Kommentare von diesem Mann, der Norbert Hofer „beruflich bedingt“ kennenlernte, hier abgebildet werden. Und wieder einmal ist festzustellen, wie viel Zustimmung solche Grauslichkeiten erhalten.

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Diesem Mann, für den Norbert Hofer die göttliche Morgendämmerung … so wirbt er für diesen Blauen, scheint es recht besonders die Pädophilie angetan zu haben. Es ist nicht das erste Mal, daß er gegen andere solche …: Seit fast zwei Jahren wird auf FPÖ-Unzensuriert der Bundeskanzler als „Pädophiler“ diffamiert …

Übrigens, eine sich schlicht „Blauer“ nennende Person schlägt vor:

„einsperren diese volksverätter und erst im sarg wieder rauslassen. millionen menschen in europa müssen durch die hölle wegen dreckigen individuen wie diese.  zeit dass das volk aufsteht und die unrechtschaffenden bestraft.“

Da wird sich der Blaue noch gedulden müssen. Im Oktober ist doch nicht Schluß, wie er oder sie erst vor kurzem so blauäugig schrieb: Kasperl und was Blauer ersehnt: „Im Oktober ist Schluss“ … Es mag für ihn oder sie bitter sein, aber die Vorsehung hat abgedankt. Was ihr oder ihm immerhin bleibt, die Ehre, stolz darauf zu sein, was er oder sie ist: FPÖ unzensuriert, Blauer: „ich bin rechts und ich bin stolzt wenn mich jemand nazi nennt.“ …

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Nicht bewußte Sabotage der Demokratie

Es wurden zwar schon in Norbert Hofer und He.-Chr. Strache empfehlen ein „sehenswertes Interview“ mit Klaus Webhofer die Vorgänge um die Bundespräsidentschaftswahl in Österreich als ein Fiasko und dabei bereits auch eine erst vor kurzem gemachte Aussage von einem Schriftsteller etwas …

Aber. Ein oder zwei Ergänzungen sind dennoch notwendig.

Robert Menasse, wieder einmal auf der Höhe seiner Zeit, meint, die FPÖ habe es geschafft, die Demokratie zu zerstören.

Was für eine erbärmliche und arme Demokratie wäre diese in Österreich, hätte es die FPÖ tatsächlich bereits geschafft, die Demokratie zu zerstören.

Was für eine menassesche Überbewertung und Anerkennung der FPÖ, sie könnte tatsächlich etwas schaffen, und sei es im Negativen.

Und wenn, wie Robert Menasse meint, die Demokratie zerstört ist, fehlt von ihm die Antwort, der sonst auf alles eine Antwort hat, was es denn in Österreich nun gibt.

Das Negative, das die FPÖ voran stürmend verbreitet, ist in Österreich grundgelegt,  und deshalb ist es für diese Partei wohl so leicht, erfolgreich zu sein, nicht nur in Wahlen, sondern auch beispielsweise mit dem Einfordern einer Wahlwiederholung.

Die Bundespräsidentschaftswahl ist nicht bloß ein Fiasko.

Sie scheint auch sabotiert zu werden, zwar nicht bewußt. Denn anders sind die vielen Pannen, die Unmöglichkeit einer raschen und zufriedenstellenden Lösung für eine korrekt und problemlos ablaufende Bundespräsidentschaftswahl nicht mehr zu erklären, als mit einer nicht bewußt eingestandenen Überdrüßigkeit der Demokratie. Und wenn Wahlen als Schlüsselidentität der Demokratie derart fahrlässig an die Wand gefahren werden, scheint sich von der Demokratie verabschieden zu wollen, zwar noch unausgesprochen, nicht einmal sich selbst noch eingestanden.

Es scheint in Österreich eine sehr breite noch nicht bewußt erklärte Überdrüßigkeit der der Demokratie zu geben, aber von dieser profitiert allein die FPÖ, die dafür nichts zu leisten braucht, nichts zu schaffen braucht, sie bloß eines tun muß, sich stürmerisch zu gebärden.

Es wird dabei aber unverdrossen und forciert von Demokratie gesprochen. Aber nicht mehr Demokratie mit ihren Schlüsselinhalten gemeint. Demokratie nicht mehr als Begriff, nicht mehr als Antwort, sondern als ein neues Fragezeichen. Weil eben noch nicht gewußt wird, in was die bestehende Demokratie übergeführt werden soll. Es wird keine Demokratie sein, auch dann, wenn es bei der Bezeichnung Demokratie bleiben sollte.

Robert Menasse fragt in diesem Interview, auf die Vergangenheit anspielend: „Erinnert sie das an etwas?“ Ein Geisteshäftling der Vergangenheit. Aber es muß nicht soweit zurückgegangen werden. Es reicht, an die gegenwärtige Türkei zu denken, an Polen, an Ungarn, an Rußland,  an … Es ist höchst an der Zeit, sich von der Vorstellung zu verabschieden, den Nationalsozialismus gibt nur in der eingezäunten Zeit mit den in die Haupttorpfosten eingeritzten Jahreszahlen 1945 bis 1938 bis 1933 bis … Auch dieser verändert sich, wie weitergelesen werden kann in Von der Widersinnigkeit, nicht Nazi sagen zu dürfen …

Norbert Hofer: „Herr Webhofer, wenn Sie mit mir diskutieren, müssen Sie sich vorbereiten auch.“

Markus Fink - Mauerhochzieher - zärtlich von Norbert Hofer und He Chr Strache in deren Mitte genommen

Keine Sorge, so die unmittelbare Reaktion von Klaus Webhofer darauf, er bereite sich schon vor.

Und genau diese Art von Vorbereitung, nicht nur von einem Klaus Webhofer, bereitet Sorge. Ist eigentlich schon Anlaß, derartige Sendungen nicht mehr sehen zu wollen. Es ist aber ein Fluch der Technik, derartige Sendungen noch Tage nach der ersten Ausstrahlung ansehen zu können, der technischen Verlockung am Ende also doch noch zu erliegen, immer wieder, gegen alle Vorsätze.

Rund eine Stunde Klaus Webhofer und Norbert Hofer …

Es wird gar nicht gewußt, was aus dieser Stunde, und eine Stunde ist lang, genommen werden soll, um zu zeigen, wie sehr diese Weise von Vorbereitung nur noch Sorge bereiten kann. Das Resümee ist nicht falsch, also zu sagen, auch über diese großspurig „Klartext“ benannte Sendung vom 15. September 2016, schlimmer als die Befragten sind die Befragenden, die meinen, sich vorbereitet zu haben. Es ist schon eine Vorbereitung. Das ist wahr. Sie bereiten vor, daß solche Kandidaten und solche Kandidatinnen und solche Parteien Zulauf, Stimmengewinne …

Daß diese Sendung sowohl He.-Chr. Strache als auch Norbert Hofer empfehlen, erstaunt nicht, von dem Noch-Obmann gar als „sehenswertes Interview“ angechräht wird, ja, die zwei Herren haben sofort recht verstanden, wie gut ihnen diese Sendung …

he-chr-strache-und-norbert-hofer-empfehlen-sendung-mit-klaus-webhofer

Wie sah, um es an dieser Sendung aktuell beispielhaft abzuhandeln, die Vorbereitung von Klaus Webhofer in bezug auf den wohl wesentlichesten Punkt, nämlich auf das hoferisch verantwortete Parteiprogramm aus? Webhoferisches Larifari. Was hätte er alles zu diesem befragen und aufzeigen können …

Klaus Webhofer habe sich die Website des Sankt-Georgs-Orden angesehen und meint, einen Widerspruch zur identitären Parlamentspartei zu erkennen. Nun, auf dieser Website kann eines gelesen werden: Sehnsucht nach einem Habsburgerreich. Schlimmer noch und rührend zugleich: das virtuelle Leben in einem Habsburgerreich. Unbehandelt blieben auch die Deckungsgleichheiten in gesellschaftspolitischer Hinsicht zwischen seiner Partei und dem Orden des Anführers Karl Habsburg. Norbert Hofer durfte sich unwidersprochen harmlos als „Mitglied“ dieses Ordens darstellen. Er ist Ehrenritter. Und wer sonst noch in diesem Orden mit dabei ist, kann hier gelesen werden: Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet …

Norbert Hofer konnte unwidersprochen behaupten, er hätte die meisten Stimmen bekommen in seiner Wahl zum NR Präsidenten III … Kornblumenland Österreich: 80,3% wählten „Nazi-Blume“-Träger zu ihrem Präsidenten …

Was wäre zu Visegrád alles zu sagen gewesen …

Was wäre zu Rußland …

Und so weiter und so fort.

Diese österreichische Art der Vorbereitung, nicht nur von einem Klaus Webhofer, schließt wohl auch ein, gewisse Fragen erst gar nicht zu stellen. Etwa die Frage, wer auf hoferische Einladung in das österreichische Parlament …

Und so weiter und so fort.

Es sollte in dieser Applaussendung für Norbert Hofer um die Bundespräsidentschaftswahl gehen. Eine Wahl als Fiasko. Und das ist Anlaß zur größten Sorge. Nicht weil die hoferische Partei, wie Robert Menasse irrtümlich meint, es geschafft habe, die Demokratie zu zerstören, sondern, so stellt es sich bei Betrachtung der unheilvollen Vorgänge gerade um diese Wahl unweigerlich dar, es in Österreich offensichtlich einen unbewußten Willen zur forcierten Zerstörung der Demokratie gibt, zum alleinigen Heil der identitären Parlamentspartei.

Und mit einem Schriftsteller kann abschließend noch einmal zu dieser Applaussendung zurückgekehrt werden. Wie unwidersprochen nett kann Norbert Hofer über Kunst und Kultur sprechen … Und dabei hätte Klaus Webhofer ein weiteres Mal auf das hoferische Programm …

Damit es aber nicht ganz so unlustig endet. Es hat mit dieser Sendung auch nur insofern etwas zu tun, als Norbert Hofer als Reaktion auf eine sogenannte Publikumsfrage wirsch antwortete, Menschen würden etwas nachplappern, das sie irgendwo lesen … damit hat Norbert Hofer ein recht wahres und schönes Selbstportrait gezeichnet. Er plappert, um sein Wort zu verwenden, nach, was er halt irgendwo liest – die Pointe dazu: Was ist der Unterschied zwischen Ösi und Norbert Hofer?

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

andreas-norbert-hofer

Es kann gesinnungsgemäß nicht ausbleiben, daß die Website der identitären Parlamentspartei nun gegen einen Schriftsteller, der nicht viel von dieser Partei hält, wütet.

Es kann auch nicht eine Gegenrede ausbleiben. Aber es ist keine Fürrede für diesen Schriftsteller. Zum einen kann sich dieser Schriftsteller selbst sehr gut … zum anderen, nun, einige Kapitel erzählen, wie er sich wehrt – auf keine schmeichelhafte Art …

Dieser Schriftsteller ist für diese Partei nur einmal mehr ein Anlaß

„Leider erklärt […] nicht, ob er gedenkt, nach der Angelobung eines Bundespräsidenten Norbert Hofer, das Land fluchtartig zu verlassen. Denn ob sich auch anderswo ein Staat bereit zeigen würde, einen Schriftsteller derart mit Förderungen zu überschütten, ist wohl fraglich. Daher wird weiter gegen die FPÖ gewettert, wo es nur geht, denn nach der Bundespräsidentenwahl folgen unweigerlich Nationalratswahlen. Und in einem blauen Bundeskanzleramt könnte man vielleicht auf die Idee kommen, gewisse Literaturförderungen neu zu überdenken.“

gegen alle … und es ist wohl auch so eine Art Empfehlung, wer jetzt schon damit beginnt, sich einem Wort gegen diese Partei zu verweigern, wird einst, wenn …, der Förderung nicht entgehen. Und wer sich gar recht freudig zur Gesinnungskunst jetzt schon entschließen kann, wird der Welt präsentiert und überreichlich belohnt – o wie sing er dafür nur recht brav das Immer wieder O…

Was aus der Gesinnung dieser Partei heraus als nicht förderlich erscheint, ist, um ein aktuelles Beispiel zu nenne, etwas zu schreiben zum Kasperl …

Die Zeile o wie sing sie muß nicht geschrieben werden, um auch die Frauen zu nennen, denn diese haben in dieser Partei stumm …

Und die Schreibstaffel dieser Website der identitären Parlamentspartei weiß wieder einiges, was mit Frauen … Und ihre Kommentare zu den Frauen müssen sie auch zu einem Kommentar daruntersetzen, in dem es gar nicht um Frauen geht, sondern gegen einen, also gegen alle Schriftsteller. Von Schriftstellerinnen ist gesinnungsgemäß in diesem Kommentar von Unzensurix nicht die Rede.

AndreasNorbertHofer: „Auch wenn sie Ziegen ficken, solche elenden Weiber tun sie sich nun doch nicht an…“ Ganz in der Tradition dieser Partei weiß er auch, wie, ach wie gegenwärtig, „Nazi“ zu buchstabieren und was er ist: „Ich bin Nicht An Zuwanderung Interessiert“.

Eines muß diesem Kommentator zugestanden werden. Die Wahl seines oder vielleicht doch ihres Pseudonyms AndreasNorbertHofer portraitiert den höchstrichterlich Beschenkten punktgenau …

Ösi: „Die grüne Schnepfe sollte sich lieber freiwillig ihren Invasoren zu Verfügung stellen um die Ziegen zu entlasten.“

Und der Sprachexperte dieser Website bringt wieder einmal seine Expertise kommentarhaftein, will eine Frau über die Sprachtradition aufklären …

Und bei allen diesen Kommentaren wieder die sofortige Zustimmung und die äußerst geringe Ablehnung solcher Kommentare.

NS Daß es nicht nur gegen diesen einen Schriftsteller geht, sondern gegen alle, das ist auch der Schreibstaffel recht klar. Und entsprechende Kommentare steuert sie bei, ebenfalls gleich mit zustimmenden Bekundungen.

Karl Uwe: „Künstlerszene – A-Z gefördert, außer der Gabalier, der durch Leistung zu seinem Geld kommt. A-Z muss man zu 100 % die Föderungen abstellen, tagsüber sollen die sich dann als Tagelöhner mit dem Spaten in der Hand durchschlagen.  Dann bekommen die ordentlich frische Luft um auf kreative Gedanken zu kommen. Alle anderen möglichen Aussagen würden die Halbmenschen beleidigen.“

Ösi: „Ich würde den Spinner eher als Hilfsarbeiter der rot-grünen Landesverräter bezeichnen. Vom Steuerzahler Deppen bezahlt und dem Volke zum Spott.  Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,  dann richtet das Volk und es gnade ihm Gott.“

Was an den Kommentaren zu dem Kommentar wieder einmal auffällt, es sind doch nur einige, die solche Kommentare schreiben, wie diesmal Ösi, Karl Uwe, Tea Party, Peter_ …, die bereits hier in anderen Kapiteln vorkommen, so daß es durchaus eine Frage wäre, ob diese auch zu dem ominösen namenlosen Redaktionsteam dieser Website gehören, vielleicht als eine Art erweitertes … Aber wem so eine Frage stellen? Vor allem mit Aussicht auf eine Antwort. Der höchstrichterlich Beschenkte wird nicht mehr gefragt werden, er träumt zwar allen vor, Antworten für ein ganzes Land zu haben, aber in der Wirklichkeit hat er nicht einmal eine Antwort auf ihn direkt gestellte Fragen …

Eines der „hässlichsten Autos der Welt“ steht in der Rasumofskygasse auf der Landstraße

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Was für eine Gasse. Erlesen, die Rasumofskygasse in Wien. Am Erdberg. Ehe sie ansteigt auf der linken Seite das Haus, in dem Robert Musil lange Zeit lebte. Und dann gleich auch noch. Wenn das Steilste der Gasse überwunden, im Auslauf der Kurve auf der rechten Seite eines der „hässlichsten Autos der Welt“.

Und auch. Was für Unterschied zwischen wirklicher Welt und digitaler Welt.

Als das erste Mal dieses Auto, das zu den „zehn hässlichsten Autos der Welt“ gezählt wird, gesehen wurde, war zu denken, das wird wohl so eine Figur sein, nach der so viele Menschen jagen – wurmple game ... da aber kein einziger Mensch in der Nähe gesehen ward, der auf sein Smartphone starrt, mußte erkannt werden, das ist keines der in diesem Spiel nachzujagenden Teile.

In  der digitalen Welt dann die Aufklärung. Diese Figuren gibt es nur digital, es gibt keine über die Welt materialisiert verstreuten. Alles ist digital, auch die Jagd ist eine digitale. Das erklärt auch, weshalb keine Massen an Smartphones geklebte Menschen in der Rasumofskygasse.

Später dann auch die digitale Aufklärung darüber, was in der Rasumofskygasse tatsächlich gesehen wurde: eines der „zehn hässlichsten Autos der Welt“. Auf dem Foto ist dieses Auto schlecht zu erkennen. Die wirkliche Welt kann milde zu den Häßlichen und zu dem Häßlichsten sein. Wie schonungslos hingegen die digitale Welt, in der werden die Häßlichen und das Häßlichste unbarmherzig in aller Klarheit und in aller Sichtbarkeit vorgeführt.

Es wird nicht überraschen zu lesen, auf welcher Website diese Werbung für die „10 hässlichsten Autos der Welt“ ausschließlich zu lesen war. Es scheint, auch die Werbung ist von dem Authentischen ganz und gar sklavisch fasziniert. Das Häßlichste, das Menschen zu erzeugen imstande sind, wird beworben auf einer Site, die für das Häßlichste steht, das Menschen geistig hervorzuwürgen imstande sind.

Die digitale Welt aber ist bloßes Ebenbild der wirklichen Welt. Die Milde oft nur ein Nebenprodukt der Verhältnisse. Wie hier unterworfen den Wetter- und Lichtbedingungen und der Qualität des Werkzeugs zum Fotografieren. Wie schonungslos die wirkliche Welt ist, erfährt aber auch dieses Auto, dem nur ein Platz in der Einfahrt zur Tiefgarage zugewiesen ist. Es darf nicht bei den anderen Autos stehen. Großzügig ist ihm zwar ein überdachter, aber doch ein durch und durch einsamer Platz zuerkannt, vor der Schwelle zur Gemeinschaft und also zur Geselligkeit. Allein steht es vor der unbewachten Schwelle und somit auch um die Möglichkeit gebracht, Fragen zu stellen, weshalb es nicht hinein …

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Gerwald Norbert Hofer – „I bins, dein Präsident.“

 

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Der höchstrichterlich überreich Beschenkte läßt nun plakatieren, er sei „dein Präsident“, und es stellt sich sogleich die Frage nach dem Evangelium dieses Plakates.

Wer kennt nicht den Spruch eines ehemaligen Polizeipräsidenten, der davor auch irgend etwas bei der Feuerwehr – Feuerwehrhauptmann? – war, zu einem Häftling in Stein, der ausbrach: „I bins, dein Präsident.“ Der Schwerverbrecher, wie er medial genannt wurde, soll nach diesem Spruch aufgegeben und freiwillig zurück in die Zelle …

Und nun sagt der mit noch einer Chance Beschenkte, er sei „dein Präsident“, aber nicht gerichtet an einen einzigen und namentlich bekannten Schwerverbrecher, sondern an alle Menschen in Österreich, insbesondere an alle Wahlberechtigten. Will er, der medial aber nicht als Systembeschenkter geführt wird, damit verkünden, sie sollen sich zurückwählen in die Zellen der Weltanschauung seiner identitären Parlamentspartei, die er dieser in seinem Programmbegleitbuch handlich hergerichtet hat? In diese Zellen, in denen sie dann in Trachthäftlingskleidung stumpf auf und ab, mit müden Blicken vor Stäben auf und ab, auf und ab und hinter tausend Gittern ihnen keine Welt …

NS In der Tagungsmesse im Oktober in Linz allerdings wäre die Anrede am rechten Platze, da könnte er nach einem recht kräftigen „Kamerad“ nach einem tiefen treu und herzigen Blick in die Augen eines jeden und einer jeden vor ihm Sitzenden folgen lassen: I bins, dein Präsident …

NNS Der ehemalige Polizeipräsident soll gar nicht gesagt haben: „I bins, dein Präsident.“ Sondern: „I bins, da Präsident.“ Nicht einmal dieser Präsident maß sich an, zu behaupten, er sei der Präsident von irgendwem.

NNNS Vormerken für ein mögliches weiteres Kapitel. Vielleicht doch einmal mit dem Vornamen Gerwald sich zu beschäftigen. Was es heißt, einen althochdeutschen Namen bekommen zu haben, der Speer und Herrschen – also Speerherscher oder Herscherspeer … Last und Verpflichtung des Namens, aber auch Befreiung davon … Der Familienname scheint, wie schon behandelt, dem Beschenkten Vorsehung und Auftrag …

Von Hofer zu Hofer zu Hofer und – Wählende behütet! – zurück

 

„Direkte Demokratie“ – Ab wann genau die Schweiz für die österreichische identitäre Parlamentspartei kein Vorbild mehr ist

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Eine zu leicht zu beantwortende Frage. Beinahe zum Genieren, eine so leichte Frage zu beantworten, aber so vielen, viel zu vielen Wählern und Wählerinnnen unbekannt, oder schlimmer, die es nicht wissen, schlimmer, nicht wissen wollen, noch schlimmer, genau deshalb diese Partei, weil auch sie von einem elitären Reich …

Die Schweiz ist für die identitäre Parlamentspartei genau ab dem Zeitpunkt kein Vorbild mehr, wenn es nicht mehr um bloßes Geschwefel geht, nicht mehr um recht großes Gerede geht, sondern wenn es ernst wird, wenn es Wahlen, Volksabstimmungen, mit einem Begriff, wenn es um die von dieser Partei beschworene „direkte Demokratie“ geht, dann kennt die identitäre Parlamentspartei gesinnungsgemäß die Schweiz nicht mehr.

Denn in der Schweiz, in der sonst von dieser Partei gar recht als Vorbild mißbrauchten Schweiz in Sachen „direkter Demokratie“ ist die Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe nicht nur auf Wahlen beschränkt, sondern auch bei Abstimmungen, bei Volksabstimmungen vorgesehen.

In der Schweiz wird nicht gefragt, nicht danach entschieden, wer könnte von den Möglichkeiten der verschiedenen Stimmabgaben profitieren, wer nicht, sondern in der Schweiz sind viele Möglichkeiten der Stimmabgaben geschaffen, um möglichst eine breite, die breiteste Beteiligung zu ermöglichen, zu fördern.

Die identitäre Parlamentspartei in Österreich aber fragt, welche Möglichkeit der Stimmabgabe ist für sie positiv, ist für sie negativ, und danach richtet sie ihre Entscheidungen, ihre Parteipolitik aus. Und die briefliche Stimmabgabe ist für die identitäre Parlamentspartei, wie sie weiß, eine stimmlich ungünstige, und also will die identitäre Parlamentspartei keine briefliche Stimmabgabe.

Und es ist gesinnungsgemäß klar, daß auch FPÖ unzensuriert sofort einen scharfen Kommentar gegen die Briefwahl bringen muß. Ihre Forderung der Abschaffung der Briefwahl bezieht sie nur auf Wahlen. Aber eine Abschaffung beträfe auch Abstimmungen. Statt die Förderung der „direkten Demokratie“, deren sofortige Einengung zum Heile der Partei. Hat sie nicht soweit gedacht? Was recht möglich ist. Oder, was recht eher möglich ist, die Befürchtung, briefliche Stimmabgaben etwa zu Volksbefragungen und Volksabstimmungen könnten nicht das ihr genehme Ergebnis bringen, also hinfort mit der Briefwahl bei allen Stimmabgaben.

Wie der Titel dieses Kommentars übersetzt richtig lautet, ist einfach zu schreiben: Abschaffung der Briefwahl wird mit Zähnen und Klauen gefordert. Für wen eigentlich? Zum Nutzen der …

FPÖ unzensuriert schreibt in ihrem Kommentar abschließend:

„Wer auch diesen Personen unter allen Umständen ein Briefwahlrecht einräumen will, der nimmt bewusst in Kauf, dass das freie und geheime Wahlrecht in großem Stil verletzt wird. Dass zumindest manche der politischen Protagonisten dies im Wissen tun, von diesen Wahlrechtsverletzungen stimmenmäßig zu profitieren, stellt ihnen als Demokraten ein schlechtes Zeugnis aus.“

Zeugnisse darüber auszustellen, wer was für ein Demokrat ist, eine gute oder schlechte Demokratin, sind aber vollkommen überholt. Was jedoch nicht überholt ist, keine Partei zu wählen, die derartige Zeugnisse meint verteilen zu müssen.

Der identitären Parlamentspartei Vorstellung von einer „direkten Demokratie“ kommt also nicht aus der Schweiz, sondern entspringt recht mehr etwa den eines Wolfgang Caspart.

Und wenn hinkünftig von einem oder einer aus dieser Partei „direkte Demokratie“ gehört wird, es dann einfach übersetzen, jaja – caspartsche Demokratie …

Ach, wie wird von dieser Partei der Satz geliebt: „Das Recht geht vom Volk aus.“ Wenn es aber mit dem vom Volk ausgehenden Recht ernst werden soll, dann gibt es für solch eine Partei nur eine Lösung: Keine Briefe vom Volk. Aus mit dem Recht vom Volk.

NS Und zu was, darf bei dieser Gelegenheit erinnert werden, das Parlament verkommen soll, nach einer Vorstellung des höchstrichterlich Beschenkten, ebenfalls ein Instrument der „direkten Demokratie“ betreffend, nämlich jenes des Volksbegehrens, rundet das Bild dieser Partei ein weiteres Mal recht …

NNS Und es fällt jetzt noch ein, es gibt bereits ein Kapitel mit dem Vorbild Schweiz und mit Johann Gudenus auf der Krim …

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Bundespräsidentschaftswahl in Österreich – Adventzeit ist keine Geschenkezeit

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Was für jedwede Wahl bisher schon galt, gilt für jedwede zukünftige Wahl umso mehr, also auch für die Bundespräsidentschaftswahl – mag diese am 2. Oktober, am 27. November oder 4. Dezember oder gar erst im Jänner 2017 ihr Ende finden, kein rühmliches, kein tragisches, aber endlich ihr farciges Ende – solche Parteien und solche Kandidaten und Kandidatinnen sind je keine wählbaren …

Es sind deren Gründe für die Unwählbarkeit zur Genüge gesagt, geschrieben, auch in den Kapiteln dieses Schmutzromanes – nur ein Schlagwort aus diesen: identitäre Parlamentspartei …

Für die Bundespräsidentschaftswahl gilt im besonderen noch: Adventzeit ist keine Geschenkezeit. Und wer dennoch den Gesinnungsmeisterkandidaten von dieser Partei beschenken will, ist darauf aufmerksam zu machen: Es gilt für solche Geschenke kein Umtauschrecht. Was im Advent verschenkt, kann im Jänner nicht umgetauscht werden.

PS Wie leicht kann bei ein wenig Unaufmerksamkeit aus farce nur durch einen einzigen Buchstaben fart werden … und es ist höchst unentschieden, ob das was in Österreich geschieht, poll farce oder poll fart … eigentlich ist es der Farce gegenüber ungerecht, sie mit dieser Wahl in Verbindung zu bringen.

Identitäre Weltformel: Beleidigung und Volksverhetzung = Kritik

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Würde FPÖ unzensuriert ihren Kommentar über die „Neue Wandmalerei“ als eine E-Mail an Hacker-Pschorr schicken, bestünde die hohe Wahrscheinlichkeit für eine Anzeige durch die Brauerei.

„Bitte beachten Sie, dass wir beleidigende und volksverhetzende Inhalte der an uns gerichteten E-Mails zur Strafverfolgung abgeben.“

Was also die Brauerei in ihrer E-Mail klar und unmißverständlich schreibt, daß „beleidigende und volksverhetzende Inhalte“ zur Strafverfolgung abgegeben werden, ist für FPÖ unzensiert:

„Brauerei droht Kritiker mit Strafverfolgung“.

Das ist zwar keine Neuigkeit, was vor allem die voranstürmende Website der identitären Parlamentspartei unter Kritik versteht. Dennoch aufmerkenswert durch diese unmißverständlich niedergeschriebene Formel, die sich daraus ableiten läßt, nach welcher diese Partei vorgeht: Beleidigungen und Volksverhetzung sind Kritik.

Wenn ab dem 10. September 2016 also irgendwer von einem Funktionär, einer Mandatarin dieser Partei das Wort „Kritik“ hört, er oder sie kritisiere lediglich dies oder das, so ist hinkünftig immer an deren identitätsstiftende Formel – Beleidigungen und Volksverhetzung ist gleich Kritik – zu denken.

Eine Kritikformel als Weltformel im unzugänglichen und äußert eng geschnittenen Tal. Wie sähe eine Wandmalerei zu dieser gesinnungsgemäßen Formel aus? Was würde der gesinnungsgemäße Lieblingsmaler der identitären Parlamentspartei, bekäme er den Auftrag von seinem Folger, die identitäre Idealwelt zu malen, an die Wand werfen? Vielleicht etwas in der Art, wie es in der Collage zu sehen ist, hinzugefügt zu dem Kommentar, der nicht mehr als eine E-Mail ist, wenn auch nicht als E-Mail abgeschickt.

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NS Cotenhauve-Kalergi, ein Mann oder eine Frau aus der unzensurierten Schreibstaffel nach obiger Formel arbeitend, wird seinen als E-Mail abgefaßten Kommentar wohl ebenfalls nicht direkt an die Brauerei gesandt haben.

„Sehr geehrte Dhimmi-Brauerei
Hacker-Pschorr, zugehörig zur Paulaner Brauerei:
bitte beachten Sie, dass wir illoyale und volksverratende Brauereien bis zu deren Insolvenz boykottieren werden.

Mit unfreundlichen Grüßen,
Ihre ehemaligen Bierkunden“

Es muß nicht weit in die Vergangenheit gegangen werden, um auf derartige Boykottaufrufe zu stoßen … wenn Sie nun meinten, der Link führe in die Zeit des nationalen Heimatmassenmordregimes des deutschen reiches, werden Sie überrascht sein, wohl aber nicht angenehm … Und auch keine angenehme Überraschung, wie viele dem gleich zustimmen …

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Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

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Allmählich erscheinen in österreichischen Medien Berichte über diese Tagung mit Messe in Linz. Es werden für diesen „Kongress Verteidiger Europas“ Qualifizierungen bemüht, wie „rechtsextremes Treffen“.

Das klingt nach Minderheitenprogramm. Das klingt nach Rand. Das klingt nicht nach Mitte.

In Österreich aber wäre es höchst an der Zeit, sich nicht mit dem Rand zu beschäftigen, sondern mit der Mitte, damit, wie der Rand durch die Mitte gehätschelt wird, wohl deshalb, weil der Rand in Österreich unabdingbarer und wesentlicher Teil der Mitte ist.

Es wird nun in Medienberichten etwa darauf hingewiesen, bei diesem „rechtsextremen Treffen“ tritt auch ein Herbert Kickl auf. Angebrachter wäre es höchst an der Zeit, sich damit zu beschäftigen, wo treten die Referentinnen und Referenten beispielsweise dieses „rechtsextremen Treffens“ sonst  in Österreich auf, die nicht als „rechtsextreme Treffen“ gelten, eingeladen an Orte von Menschen, die in Österreich nicht als „rechtsextrem“ … um beispielhaft dafür die Referentin Dr. Eva Barki zu nennen … aber damit will nicht beschäftigt werden, denn das hieße, mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Aber es ist wohl auch eine Zeitfrage. Eine Zeit für das Hätscheln, und dann bleibt gerade noch Zeit, sich auf den nächsten Opernball vorzubereiten.

Ein recht geeigneter Referent für dieses „rechtsextreme Treffen“ wäre wohl auch ein Wolfgang Caspart gewesen, aber für die Adelung dieses „rechtsextremen Treffens“ ist aus seiner identitären Parlamentspartei ein anderer ehrenwerter Mann gefunden worden, der nicht eben erst von dem „Hetzereivorwurf“ gerichtlich freigesprochen werden mußte. Würde etwa Servus TV zu einer Sendung mit Michael Fleischhacker zu einer Diskussion mit diesen Referentinnen und Referenten im Hangar einladen, wie würde diese genannt und beworben werden? Talk mit rechtskonservativen Denkern? 

Übrigens, bei dem „Hetzereivorwurf“ ging es auch um „Neger“ … Eine Verurteilung von Wolfgang Caspart wäre doch recht ungerecht gewesen, wenn also er verurteilt worden wäre, während ein anderer Anhänger mit derselben Liebe zu solchen Wörtern durch Einladungen geadelt wird, von einem Mann, den beinahe die Hälfte der Wahlberechtigten in Österreich wählten, weil sie ihn recht gern als Bundespräsidenten gehabt hätten. Aber dieser Mann ist nicht nur ein recht gern bemühter Gesprächspartner für einen Beinahe-Bundespräsidenten, sondern auch für Medien, aber nicht um über „Neger“ oder „Zigeuner“ oder …

Ach, wie gut wird in diesem Land Österreich über seine Burschen geredet, was diese Schaften an Burschen alles … so daß wohl gesagt werden kann, es ist ein gutes deutschLand, in dem ein Burschenschafter nicht entlassen, sondern geehrt, diese gewählt … und was sie an Gutem gebracht, wird nicht von ihnen selbst vorgebracht, sondern von …

Es könnte noch auf eine weitere und nicht wenige Kapitel verwiesen werden, die davon erzählen, wie es um den sogenannten Rand in Österreich bestellt ist, mit dem stets in der Mitte gelandet wird … Erzählungen über den Rand in Österreich sind stets Erzählungen über die ehrenwerte Gesellschaft …

Wenn also ein Satz auf Österreich zutrifft, um es einmal so pauschaliert zu sagen, dann der: Aus der Mitte zum Rand in den Abgrund …