ÖVP trabt auf der Stelle, FPÖ hoppelt hinterdrein

Bald wird ein Jahr seit der letzten Nationalratswahl in Österreich vergangen sein.

Auch wenn danach viele regierungsopportun versuchten, als einzigen „Willen der Wähler“ den für eine FPÖ-ÖVP-Regierung herbeizuschreiben, das Ergebnis der Nationalratswahl ’17 brachte tatsächlich viele Koalitionsvarianten, die FPÖ-ÖVP war nur eine davon, und zwar eine, die weiter nur unter ferner läuft.

Und die nun Ende August ’18 veröffentlichten Umfragen bestätigen erstens das Ergebnis der Nationalratswahl und zweitens, daß die FPÖ-ÖVP-Variante einer Koalition nichts dazugewonnen hat. Im Gegenteil.

Die ÖVP hat ein wenig dazu gewonnen, für eine Partei, die den Bundeskanzler stellt, ein Gewinn aber, der nicht der Rede wert ist. Und die FPÖ, die den Vizekanzler stellt, hat weiter verloren, gegenüber der Nationalratswahl und auch gegenüber den letzten Umfragen.

Die ÖVP trabt auf der Stelle, und die FPÖ hoppelt hinterdrein und bleibt immer weiter zurück.

Da kann es verstanden werden, wenn einige aus dem Regierungspersonal bereits die Abschiedspolka zu blasen beginnen.

Und sollte das Ergebnis der nächsten Nationalratswahl wieder eines sein, das als eine mögliche Koalitionsvariante die mit ÖVP und FPÖ ist, aber wieder eine auf dem letzten Platz, daß nicht noch einmal alles für eine schwarzidentitäre Koalition aufgewärmt, sondern redlich davon gesprochen wird, daß die Wählerinnen mit ihren Stimmabgaben die Möglichkeit für etliche Koalitionsvarianten schufen, auch für noch nie in Österreich dagewesene Koalitionen – also auf Bundesebene.

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Vom Flug der schwarzidentitären Regierung in Österreich von der Nationalratswahl Oktober ’17 zur Umfrage Juni ’18

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

 

Österreich - Ergebnisse Nationalratswahl und Umfragen von Oktober 17 - August 18

„Der Volkszorn kocht: Europa ist eine Insel“

Wie erheiternd es in einem Land zur Zeit zugeht, darf weiter nicht verschwiegen werden.

Es gibt eine Verpflichtung zu informieren, wie es auf der Welt auch zugeht, fern von Österreich.

Wieder wurde eine Nachricht aus diesem Land übermittelt.

Das Erheiternde in diesem Land ist zugleich das Schreckliche.

Es wird in Österreich kein Mensch sich vorstellen können, wie es ist, in einem Land zu leben, wie eben in diesem, aus dem diese Nachrichten der Not nach Österreich geschickt werden, in einem Land also, das keine Medienvielfalt kennt, das nicht einmal mehr sogenannte Systemmedien oder eine sogenannte Systempresse mit etlichen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern anbietet, in denen es, wie es vor allem aus der Vergangenheit gewußt wird, trotz sogenannter Gleichschaltung doch noch unterschiedliche Berichte zu ein und derselben Sache allenthalben geben kann, in einem Land also zu leben, in dem die Menschen nicht einmal mehr zur sogenannten Systempresse greifen, sondern nur noch zu einer einzigen System-Website oder, wie diese auch genannt werden kann, zur einzigen Regime-Website.

Eine solche Regime-Website hat mit einer redlichen Berichterstattung nichts gemein, und das wird von dieser auch einbekannt, indem das von ihr Veröffentlichte nicht Berichterstattung genannt wird, sondern „Kommentare“. Und ein Kommentar ist nichts anderes als Senf, der zu einem Geschehen ausgedrückt wird, ohne aber mit dem tatsächlichen Geschehen das Geringste zu tun zu haben.

Es dient einzig der Gier, Schaden anzurichten, zu zerstören, zu vernichten.

Es dient einzig, den Blutdurst zu stillen.

Wie das eben aus diesem Land Übermittelte wieder einmal eindrücklich zeigt.

Am 27.08.18 schreibt diese Regime-Website:

„[E]r wurde mit mindestens 25 Messerstichen bestialisch abgeschlachtet[.] Der Volkszorn kocht[.] Natürlich bleiben solche Gewaltexzesse, bei denen Menschen aus unserer Mitte von jungen Asylforderern wegen Kleinigkeiten abgeschlachtet werden, nicht ohne Folgen.“

„Aus unserer Mitte“ … Ein großes Problem in diesem Land ist offensichtlich die geographische Bildung. Denn die Tat, die von dieser Regime-Website kommentiert wird, geschah nicht im sogenannten Heimatland dieser Website.

Am 30.08.18 schreibt diese Regime-Website:

„[M]it fünf Messerstichen getötet  zu haben.“

„Mindestens 25 Messerstichen bestialisch abgeschlachtet“ … Das bleibt haften. Damit ist der Schaden angerichtet. Auch wenn drei Tage später …

Zu den Kommentaren der Regime-Website gibt es stets Kommentare von Menschen, die allenthalben an Menschen verweisen, wie McErdal zu Janich …

Und dieser sagt in seinem Video:

„… ddr … das volk raus … du brauchst gar keine mauer bauen europa ist eine insel du mußt nur den flugverkehr stoppen darauf wollte ich nur hinweisen …“

Europa ist eine Insel - Volkszorn kocht

„Europa ist eine Insel.“ Auch ein Mann mit einem recht großen Problem, sich geographisch in der Welt zurechtzufinden. Und es kann wieder einmal nur festgestellt werden, wie gut es in Österreich ist. In diesem Land der Bildung, auch der geographischen Bildung. Vom Bundeskanzler bis zur Häuslbauerin sind in Österreich alle höchst gebildet, auch geographisch.

Und Janich kommt in diesem Video auch auf Verträge zu sprechen und verweist hierzu auf seinen Berater Schachtschneider … Und auch das spricht für Österreich. In Österreich könnte einer wie Janich nie etwas werden, zum Beispiel Vizekanzler, der sich von einem Schachtschneider beraten läßt …

Und noch etwas Weiteres spricht für Österreich, wie gut das Haus Österreich bestellt ist.

In der Collage, die mitgeschickt wurde, kann gelesen werden,  „Journalistenwatch“ ist Janich eine Quelle seines Wissens. Jene Personen, die für „Journalistenwatch“ schreiben, schafften in Österreich niemals, in einem Medium eine Anstellung zu finden, weil es ihnen einfach an den Kompetenzen für den Beruf einer Journalistin mangelt. In diesem Land aber, also in dem sogenannten Heimatland dieser Regime-Website werden ebendiese Personen als „Edelfedern“ …

Nachrichten aus dem Heimatland von FP unzensuriert.png

 

Robert Holzmann, weltbürgerlicher Österreicher, die Idealbesetzung für den Gouverneur der Nationalbank im Stück „Nach österreichischer Art“

„Politisch austariert sind die Ehrungen. Theodor-Körner-Preis (SPÖ), Leopold-Kunschak-Preis (ÖVP) und die Medaille des Franz-Dinghofer-Instituts, überreicht vom rechten Recken Martin Graf.“

Das schreibt die Tageszeitung „Kurier“ am 11.07.18 über Robert Holzmann unter der Schlagzeile „Abtausch für 12-Stunden-Tag: FPÖ-Kandidat könnte Nationalbank-Präsident werden“. Und am 22.08.18 titelt die Tageszeitung „Die Presse“: „Robert Holzmann: Ein ruheloser Weltbürger aus Hirschegg“.

Der „Kurier“ hätte zutreffender davon schreiben sollen, daß die Namensgeber für die Preise nach österreichischer Art sind, verbunden in der Geschichtsleugnung und im Antisemitismus.

Theodor-Körner-Preis

„Ein für allemal sei festgestellt, dass es, außer den von den Nazis in der Zeit ihrer Herrschaft über Österreich organisierten Ausschreitungen, in Wien Judenprogrome überhaupt niemals gegeben hat. Denn der Wiener ist Weltbürger und daher von vornherein kein Antisemit.“

Derart sprach am 9. Februar 1947 Theodor Körner. Der General, Bürgermeister von Wien und Bundespräsident von Österreich wird wohl nie weiter als bis zur „Pariser Gasse“ gekommen sein und „Pariser“ lesend sich gedacht haben, ah, Pariser – Weltbürger … Wer weiß das nicht, Paris das einzige Synonym für Weltbürgertum.

Wäre aber Theodor Körner nur einmal von der Pariser Gasse weitergegangen und also auf den Judenplatz getreten, dann hätte er auf diesem über der Hausnummer 2 lesen können:

„Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber von Schmutz und Übel gereinigt. Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft. So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses, wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde. Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde, so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.“

Jordan-Haus Judenplatz Wien - August 18

Es ist nicht in deutscher Sprache geschrieben, sondern in lateinischer. Es ist nicht notwendig zu erzählen, wer diese Tafel im Original zu lesen vermag. Es sind beispielsweise Menschen des Juridicums und gesinnungsgemäß auch Menschen, die auf einer regierungshörigen Website bildungsbürgerlich zu schreiben vermögen – viribus unitis

Aber Theodor Körner fehlte nicht das Wissen. Zu seinem Wissen besaß er auch noch im Übermaß das österreichische Gespür, wann und wie die Geschichte zu leugnen ist.

Leopold-Kunschak-Preis

Wann Robert Holzmann diesen Preis bekam? Es heißt, das Internet vergißt nichts. In diesem Fall ist zutreffender: Das Internet gibt auch nicht alles preis. Es mußte Robert Holzmann direkt gefragt werden. Und seine schriftliche Antwort vom 29.08.18:

„Den Kunschak Preis habe ich fuer meine Dissertation (Simulationsanalysen des oestereichischen Pernsionsystems) nach meiner Promotion Ende 1977 erhalten.  Es muss daher in den Jahren 1978-1980 gewesen sein.  Fuer das genaue Jahr muesste ich meine alten Dokumente konsultieren, welche ich nicht einfach zu Hand habe.  Ich hoffe, dies sollte reichen.  Sonst bitte um Rueckmeldung und Geduld!“

Das ist austariert, das Gleichgewicht der Bedeutungslosigkeit. Das Internet befindet Robert Holzmann nicht so bedeutend, um über ihn als Leopold-Kunschak-Preisträger zu berichten, und Robert Holzmann befindet den Leopold-Kunschak-Preis als nicht so bedeutend, um sich zu erinnern, wann genau er diesen erhielt.

Es ist Robert Holzmann kein Vorwurf zu machen, daß er den Leopold-Kunschak-Preis annahm. Er agierte hier auf beste österreichische Art. Wie viele haben diesen Preis schon angenommen, sich artig dafür bedankt – eine ganze Legion …

Nun aber, da es regierungsopportunistisch not ist, sich nicht-antisemitisch zu geben, würden vielleicht alle bisherigen Preisträgerinnen anders reagieren, und doch wieder in recht österreichischer Tradition …

Wolfgang Sobotka opfert für die christschwarz-identitäre Regierung in Österreich Leopold Kunschak auf dem Margarinealtar des Scheins

Leopold-Kunschak-Preise sind nicht umzubenennen

Franz-Dinghofer-Medaille

Zu dieser von Odin Wiesinger recht fesch gestalteten Medaille muß kein weiteres Wort verloren werden …

Robert Holzmann, der Atterseekreis und wie ist es um Ausschreibungen bestellt

In die Nationalbank zur Tea Party bringt Robert Holzmann seine Odin-Wiesinger-Medaille ein

Der „Kurier“ hätte seinen Satz „überreicht vom rechten Rechten Martin Graf“ fortführen und beenden können mit „und geladen vom zurzeitigen Minister der Rechtsabbiegung“.

An eines kann, weil bei dieser Medaillenverteilung auch Norbert Nemeth auftrat, doch erinnert werden. Robert Holzmann applaudierte Norbert Nemeth; wahrlich ein Mann, der zu beklatschen ist.  Geschuldet wohl auch der Tanzlehrstunde, in der geübt die österreichische Höflichkeit mit Knicks und Verbeugung zur rechten Zeit am rechten Platze …

Und auch junge Männer mit Applaus zu bedenken, sie zu ermuntern, wieder mehr in fescher Uniform — ja, das ist der Zauber der Medaille …

Robert Holzmann - Nemeth - Ein Soldat und Applaus.png

Kurze Abschiedspolka der zurzeitigen Regierung in Österreich zum kurzen Abschied

Kaum ist das Kapitel geschrieben, in dem von dem Regierungspersonal erzählt wird, das es nach kürzester Zeit schon wieder woandershin zieht, in dem gefragt wird, wer weiß, wer noch alles aus der Regierung woandershin will, verkündet bereits der nächste Kamerad aus der schwarzidentitären Regierung, er wolle woandershin, er fühle, mit seinem Häuslbau in Wien werde er nicht fertig, er glaube, mit einem Häusle in der Steiermark es zu probieren …

Einem Bundesregierungspersonal, das so kurz bereit nur ist, an seinem Häusle zu bauen, so kurz nur bereit ist, Arbeit und Zeit zu investieren, kann eine jede Häuslbauerin aus eigener Erfahrung sagen, ohne dabei lange überlegen zu müssen, so wird nie und nimmer ein Haus gebaut, nicht einmal ein kleines Häuschen mit vielleicht gerade einmal achtzig Quadratmeter Wohnfläche und ohne Unterkellerung, wer nur anfängt und, kaum wurde ein Spaten ausgeladen, sich gleich wieder von der Baustelle schleicht, bringt nichts zustande, gar nichts …

Wenn das mit diesem zurzeitigen Regierungspersonal so weitergeht, woandershin ziehen zu wollen, bleibt nur die Frage noch, wer wird der Letzte sein, der die letzte Kerze löscht und dann aus der Regierung woandershin auszieht, wer wird die Letzte sein, die die letzte Kerze löscht und dann von der Regierung woandershin wegzieht, das Kanzleramt am Ballhausplatz in Dunkelheit verläßt.

Vielleicht aber ist diese schwarzidentitäre Bundesregierung gar nicht zum Regieren angetreten, sondern, um eine Symphonie aufzuführen, in der Tradition – und auf diese legt dieses Personal schließlich groß rechten Wert – von der Abschiedssymphonie von Joseph Haydn. Keine Symphonie, aber eine Polka, eine Abschiedspolka.

Modern daran wäre nur die vom Regierungspersonal selbst komponierte Ein-Ton-Musik, mit einem einzigen Thema … Jeder und jede von diesem Personal kreischt einmal diesen einen einzigen Ton kurz lang an, packt zusammen, löscht seine und ihre Pultkerze und schleicht hinaus …

Wenn es dem so ist, dann ist es bald vorbei. Denn. Eine Ein-Thema-Musik ermüdet rasch beim Zuhören, schon nach kürzester Zeit wird gemeint, wie sonst nur die Augen, um nichts mehr sehen zu müssen, auch die Ohren schließen zu können, um nichts mehr hören zu müssen. Aber auch das Spielen solch einer Ein-Ton-Musik-Abschiedspolka ermüdet, das Hinausblasen eines einzigen Tones hält kein Mensch lange durch, bald schon muß er sich das Mundstück von den Lippen wegreißen, um nach Luft zu schnappen.

Wenn es dem so ist, dann ist es mit dieser Vorstellung bald vorbei. Und wenn die Letzte der Ein-Ton-Abschiedspolkaregierungskapelle ihre und damit letzte Pultfunzel gelöscht haben wird, soll ihr applaudiert werden, auch wenn es bloß bemüht gewesen sein wird, soll ihr, menschgemäß mit dem Schlußapplaus der gesamten Regierungskapelle, dennoch ein kleiner Applaus der Anerkennung für ihr Bemühthaben nicht verwehrt werden, wenn es auch nicht wenige mehr hören werden als ein Hinausklatschen, ein fröhliches Begleitklatschen zu ihrem endgültigen Abgang, ein zufriedenes Nachklatschen, ihre Vorstellung durchgehalten, die Ein-Thema-Darbietung überstanden zu haben.

Kunasek kündigt Wechsel in die Steiermark an

 

„Body-Mass-Index gibt Verhaltenstipps bei Amok und Terror“

Zuerst wurde gedacht, wie lästig, diese Informationen aus einem Land zu erhalten, das mit Österreich ganz und gar nicht vergleichbar ist. Beigelegt auch noch Collagen.

Jetzt aber wird gedacht, sollte in Österreich je einem Menschen begegnet werden, der jammert, kann ihm das gezeigt werden, wie schlimm es in diesem Land zugeht, aus dem diese Informationen erhalten werden, in diesem Land mit einer solchen Website als Oberausruferin der Regierung:

„[B]efindet sich als klassisches Transitland potentiell im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Vor allem der Islamismus und die sich daraus ergebenden Gefahrenlagen mahnen zur Wachsamkeit und Reaktion. Das Bundesministerium für Inneres (BMI) hat deshalb Verhaltenstipps für den Ernstfall einer terroristischen Aktion veröffentlicht. Unter den Schlagworten Flüchten-Verstecken-Verteidigen/Informieren und Notruf veröffentlicht das BMI vier sogenannte Kernbotschaften:“

Es ist zwar unwahrscheinlich, auf einen Menschen zu treffen, in Österreich, der über fehlende Sicherheit klagen könnte, aber nicht unmöglich. Denn. Gerade wenn die Sicherheit die höchste ist, die es geben kann, gibt es allenthalben Menschen, von denen erzählt wird, sie wollen, daß die Sicherheit noch über die höchste hinaus gesteigert werden soll, auch wenn es menschgemäß nicht mehr möglich ist, das Höchste zu steigern.

In diesem Land, aus dem die „Verhaltenstipps“ zugesandt wurden, muß es wahrlich schrecklich und grausam zugehen. Alle ständig auf der Flucht. Alle ständig auf panischer Suche nach einem Versteck. Alle sollen sich merken: Nummern der Kavallerie.

Aber welche Nummer?

112?

Oder 122?

Welche Nummer ist jetzt richtig? Sind beide Nummern richtig?

Die Nummer 112 vom Oberrittmeister?

Die 122 von der Regierungsoberausruferin?

Hat die Oberausruferin auf der Flucht und der panischen Suche nach einem Versteck falsch abgeschrieben? Hat der Oberrittmeister auf der Flucht und der panischen Suche nach einem Versteck, eine falsche Nummer verbreitet, um sicher zu sein, nicht behelligt zu werden, nicht gefunden zu werden, nicht angefordert zu werden, im Wissen, die Sicherheitsleistung je nicht erbringen zu können?

In diesem Land muß es schrecklich und grausam zugehen, aber auch abstrus. Alles wird abgekürzt. Wofür die Abkürzung BMI steht. Das mußte herausgesucht werden. Es steht, so wurde es gefunden, für: Body-Mass-Index. Verständlicher wird es aber dadurch auch nicht, zu wissen, was BMI ausgeschrieben heißt.

Die Menschen in diesem Land verdienen wahrlich das größte Mitgefühl. Ständig auf der Flucht, ständig amokartig auf der Suche nach einem Versteck, und wenn sie endlich eines finden, und die Nummer 112 wählen, meldet sich niemand, und dann nur noch dem Amoklauf ihrer Angst ausgesetzt auch die 122 wählen, und wieder niemand, der sich meldet, kein BMI, der beruhigend sagt, keine Sorge, und er schicke die Kavallerie. Die 133 fällt ihnen nicht mehr ein. Angst zerfrißt jedes Gedächtnis in der Sekunde. Vielleicht geben sie es auch auf, die 133 auch noch zu probieren, ahnen bereits, auch diese Nummer eine tote Nummer, und sie ergeben sich ihrem Schicksal, nehmen es als den höheren Willen der Vorsehung, von Oberausruferin und von der Regierung in der Gestalt des Oberrittmeisters verlassen zu sein. Und vielleicht trösten sie sich, gute Menschen wie sie sind, erfüllt von Nächstenliebe, mit dem Gedanken, daß wenigstens die Oberausruferin und der Oberrittmeister, denen keine Wahl bleibt als zu flüchten, ein Versteck finden, das ihnen zur letzten Bleibe ohne Anschluß …

Ach, wenn die Menschen in diesem Land nur erreicht werden könnten, ihnen zugerufen werden könnte, ihnen gewunken werden könnte, kommt herüber, sie herbeizuwinken, kommt nach Österreich, und sie es auch gut verstehen können, nach Österreich, wo es ganz anders ist. Vor allem sicher. Wo kein Mensch, an Flucht denken muß. Kein Mensch panisch ein Versteck suchen muß. Es keinen Amoklauf der Angst gibt. Gelassen ein jeder Mensch seinem Tagwerk nachgehen kann. Wo es keinen Dienstleister mit Nummern gibt und vor allem keine Dienstleisterin gebraucht wird, von denen ohnehin nicht gewußt wird, welche denn eigentlich stimmt, wenn überhaupt eine stimmt, und vor allem die nicht zu merken ist, weil es nicht erforderlich ist, eine solche Nummer je zu wählen. Da gibt es, also in Österreich, eine auf Rechtsstaatlichkeit vereidigte Exekutive mit einer Nummer, die alle kennen für den Fall, daß doch einmal anzurufen ist, wenn in der Wohnung nebenan ein Geburtstagfest kurz nervig lärmend …

BMI gibt Verhaltenstipps bei Amok und Terror

Wie heißt Psychiatrie mit vielen Wärtern und ohne Therapie? – Kirche.

Church

Zugegeben, ein billiger Witz. Aber aufgelegte Witze sind stets billige, weil das Aufgelegte, in diesem Fall das von Papst Franziskus, billig ist. Es kann von einem aufgelegten Witz nicht verlangt werden, nicht so billig wie das ihn Hervorrufende zu sein.

Papst Franziskus legt auf: Psychiatrie, Kinder und Homosexualität.

Kann auf eine solche Einlage eine andere als eine ebenso billige gelegt werden?

Wie heißt Psychiatrie mit vielen Wärtern und ohne Therapie?

Kirche.

Frauen müssen diesmal nicht erwähnt werden. Sie sind mit „Wärtern“ aber nicht mitgemeint. Es geht ja um die Kirche. Da sind Frauen von Wärtern höchstens eingeschlossen.

Als ob einer aus der Kirche das Geringste zur Erziehung und vor allem zum Kindeswohl sagen zu sagen befähigt wäre, es sich je erlauben dürfte, wenn allein an den Mißbrauch von Kindern, an das Verbrechen an Kindern in der Kirche gedacht wird, das seit Anbeginn der Kirche begangen wird. Diese Verbrechen an den Kindern sind keine Epidemie, diese Verbrechen an den Kindern sind keine Pandemie, diese Verbrechen an den Kindern sind eine Glodemie, die eine Ewigkeit schon wütet und weiter wüten wird, bis diese Ewigkeit geendet hat, das heißt, mit der Auflösung der Kirche.

Es ist ein billiger Witz, Eltern die Psychiatrie für ihre Kinder zu empfehlen, die sich für eine sexuelle Orientierung entscheiden, die die Kirche als „himmelschreiende Sünde“ katechetisch verkauft …

Kein Witz hingegen, daß die Kirche beinahe siebzehn Jahrhunderte Zeit hatte, ihr Personal in die Lage zu versetzen, Kinder nicht psychisch zu deformieren, psychisch zu vernichten. Wer kann die Kinder durch die Jahrhunderte zählen, die, sind sie dem Kirchenpersonal in die Hände gefallen, psychologische Hilfe bitter und dringend nötig gehabt hatten und haben? Ein leichteres Unterfangen wohl, alle Sterne am Himmel zu zählen.

Jahrhunderte für Verbrechen an Kindern und Vertuschung von Verbrechen an Kindern verschwendet, vergeudet, vertan, und keine einzige Stunde dafür genutzt, für das Kirchenpersonal einen Katechismus zu schreiben, der sie nicht in ein Leben im Verbrechen zwingt, sondern ermöglicht, ein sexuelles Leben jenseits der staatlichen Strafgesetzbücher zu führen, gar so etwas wie ein sexuell befriedigtes Leben zu entfalten.Papst empfiehlt Eltern die Psychiatrie für ihre Kinder

Auch bei diesem Papst fällt ein weiterer Mann ein, und zwar der „Allmächtige“, der Homosexuelle verfolgen ließ, selbst aber … von J. Edgar Hoover wird erzählt – wahr oder nicht wahr –, er soll Frauenkleider getragen und sich „Mary“ rufen gelassen haben, auf Männerfesten. Der arme Allmächtige, heimlich nur Frauenkleider. In dieser Hinsicht ist das Kirchenpersonal glücklicher von ihrem Allmächtigen bedacht, die Frauenkleider wenigstens können sie öffentlich tragen, in jeder Messe. Es würde nicht wundern, wenn eines Tages von dem einen oder anderen Papst, von toten und noch lebenden Päpsten, dasselbe erzählt werden würde, dieser oder jener sei dem Hoover-Syndrom verfallen: einerseits homophob, andererseits homophil … ein Muster, das nicht erst seit Hoover bekannt ist. Und solche „Allmächtigen“ im Himmel gab es auch zur Genüge vor Hoover. Es sollte daher besser von einem Allmächtigen-Syndrom gesprochen werden.


Kirche

 

Robert Holzmann, der Atterseekreis und wie ist es um Ausschreibungen bestellt

„Und wie kommt ein Mann mit dieser Vita auf ein Ticket der FPÖ? Holzmann ist Liberaler im besten Sinn des Wortes. Als solcher war er im FPÖ-nahen Atterseekreis aktiv, als sich dort noch echte Liberale tummelten.“ 

So fragt eine Tageszeitung, die zu den Qualitätszeitungen österreichischen Zuschnitts in diesem Land zählt …

Robert Holzmann Atterseekreis Nationalbank.png

Robert Holzmann wird halt ein „Liberaler im besten Sinn des Wortes“ sein, wie eben Liberale in dieser Partei liberal sind, beispielsweise der Vizekanzler ade, der sich zur Zeit als Medienpädagoge hervortut, der als der Liberale gilt auf ewig.

„Als solcher war er [Holzmann] im FPÖ-nahen Atterseekreis aktiv, als sich dort noch echte Liberale tummelten.“

„Echte Liberale“ – oh, es tummeln sich dort immer noch Menschen mit einer exklusiv „echt“ liberalen Haltung gegen die FPÖ. Tummeln ist nicht passend. Sie kreisen, sie ziehen Kreise, und sie ziehen immer größere Kreise, kreisen ein, handeln aus, auch die zurzeitige Regierung in Österreich …

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Ein Denkmal, sagt die Demokratie, für Gavrilo Princip am Heldenplatz, Wien

Handlos im ORF der FPÖ ihr recht liebstes Lied von der „echten Arbeiterpartei“

Am Gabentisch

Wenn Robert Holzmann so „liberal“ ist, wie der Vizekanzler ade es mehr noch geworden ist, dann ist er, kurz gesagt, der rechte Mann … Über seine Befähigungen muß ein Mann in seinem Alter nichts mehr sagen, die hat er, und sollte noch wer danach fragen, es reicht, wenn er seine Medaille herzeigt, so eine haben nur … so eine nehmen nur Menschen an, die „echt liberal“ gegen …

PS Gab es eigentlich eine Stellenausschreibung für den Gouverneur? Oder ist dieser Posten doch nicht so wichtig, im Vergleich etwa den Positionen Praktikantinnen und Praktikanten, die ausgeschrieben werden, von der Nationalbank?

PPS Diese Tageszeitung liefert stets Einschätzungen ihrer Qualität angemessen …

In die Nationalbank zur Tea Party bringt Robert Holzmann seine Odin-Wiesinger-Medaille ein

Daß die österreichische Nationalbank nun goldenen Zeiten entgegengeht, ist gewiß. Von einer Garantin, die Institutionen erfolgreich zu beraten weiß, wurde schon erzählt. Aber es gibt noch einen Garanten dafür. Robert Holzmann.

Robert Holzmann erhielt 2017 eine Odin-Wiesinger-Medaille. Um genau zu sein: Robert Holzmann erhielt 2017 die Franz-Dinghofer-Medaille, die von Odin Wiesinger gestaltet.

Die Franz-Dinghofer-Ehrung von Robert Holzmann, berichtet in ihrem Kommentar die FPÖ unzensuriert, ging auf die Initiative von einem Mann zurück, der für Österreich als NR-Präsident III eine Lichtgestalt für das Ansehen Österreichs in der Welt war, zurück.

In die österreichische Nationalbank zur Tea Party bringt Robert Holzmann seine Franz-Dinghofer-Medaille mit

Und sein Nachfolger auf dieser vierthöchsten Staatsposition für eine kurze Zeit und zurzeitige Minister und bald schon Zweithäuslbauer im Burgenländischen steht nicht nur treu zu seinem Vorgänger, es ist ihm auch eine Ehre, die Fahne des Andenkens an den Medaillenmann weiterzutragen …

Und seine Nachfolgerin, wie nicht anders zu erwarten, ebenfalls eine Frau eines recht erlesenen Geschmacks, die weiß, bei welchen Ehrungen das Tiefste gesprochen wird, in welchem Symposien das Tiefste aufsteigt zum Höchsten …

Wer will sie dafür schelten? Wenn Männer sich in ihrer gemeinsamen Liebe zu Blumen vereinen, Männer der Gegenwart ihre Hände einem Mann der Vergangenheit kameradschaftlich reichen, als läge dazwischen nicht ein Jahrhundert, als wäre seitdem kein Tag vergangen, Dinghofer so lebendig wie sie selbst, vielleicht körperlich, wie es von alten Menschen gerne gesagt wird, etwas müde, etwas langsam, etwas eingeschränkt, aber geistig, alle Achtung, geistig rege, wie, kurz gesagt, die Jungen.

Der Vorgänger weiß nicht nur um die Rechtbesten in der Kunst, er weiß auch um die Besten, die mit einem Franz-Dinghofer-Preis auszuzeichnen sind.

Wer eines Franz-Dinghofer-Preises würdig ist, ist allemal der Beste für die österreichische Nationalbank.

Jedweder mit dem Dinghofer-Preis ausgezeichnete Mensch ist qualifiziert für jedwedes Amt im Staate Österreich. Es hätte auch ein anderer Dinghofer-Preisträger zum Gouverneur gemacht werden können. Beispielsweise der junge Haider, der 2017 mit Robert Holzmann ebenfalls mit einer Odin-Wiesinger-Medaille geehrt wurde. Was wäre das für ein Zeichen gewesen! Die Jungen voran! Was für ein Symbol des Aufbruchs! Was für ein Signal des Neuen! Gerade zur Zeit, in der mit einem Jungen darangegangen wird, Fundamente zu legen.

Das Alter von Robert Holzmann also ist der einzige Makel, der gegen ihn als Gouverneur spricht. In dieser zur Zeit der Jungen. Aber sonst bringt er alles mit, für diese Position, die „viel mächtiger als Präsident“ ist. Wie fesch hätte sich das gemacht, was für ein Zeichen der Kameradschaft, ein Rüdiger Haider als Gouverneur – in Uniform.

Wäre Harald Mahrer ebenfalls ein Dinghofer-Preisträger, wäre seine Beurteilung „seiner fachliche[n] Befähigung“ durch die FPÖ unzensuriert wohl anders ausgefallen. Mit einem Dinghofer-Preis erhaben über jedwede Kritik.

„Er kommt aus der PR-Branche, war Wirtschaftsminister und ist aktuell Wirtschaftskammerpräsident. Erfahrung mit der Finanzwelt hat Mahrer keine.“

Wer aber keine Odin-Wiesinger-Medaille in der Tasche hat, ist äußerst kritisch zu durchleuchten.

Franz Dinghofer ist ein Name, hinter dem sich die Rechtbesten vereinen. Es sind Menschen, die für eine Zukunft eintreten, die frei ist von … es kann gar nicht alles aufgezählt werden, wovon sie die Welt befreit sich ersehnen, es ist ihnen ein von der Vorsehung erteilter Auftrag zur recht ehrenreichen Pflicht der Freiwilligkeit …

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Marko und Osmanen Germania – Wer für Franz Dinghofer „Untermenschen“ sind

Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert: Jungen Menschen die Zähne ausschlagen und Antisemitisches

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Das sind nicht alle Kapitel, die von den hehren Idealen der Menschen erzählen, denen Franz Dinghofer heiliger Name ihrer ersehnten Zukunft ist.

Aber es kommen zu einer Odin-Wiesinger-Medaille auch Menschen, die in anderen Ländern verkannt …

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

In Österreich wird ihnen ihre Ehre wieder zuerkannt, ganz nach der dem Turnväterchen gewidmeten Weise, wenn alle untreu …

Robert Holzmann.png

Eine Regierung soll keine Zweihäuslbauerin sein

K[…] und Str[…] möchten, dass der Bund auch inklusive dieser Sonderbelastungen am Ende des Jahres 2019 ausgeglichen bilanziert. „Man kann nicht mehr ausgeben, als man hat, das weiß jede Hausfrau.“

Es hat schon rührende Tradition, den Staat mit einer „Hausfrau“ gleichzusetzen, wenn den Menschen das Budget erklärt werden will. Diese Tradition setzen auch die an einem Wintermontag zu Bundeskanzler und Vizekanzler gemachten Herren fort.

Solchen Herren, und es handelt sich vor allem um Männer, sollten die Menschen einmal als Antwort darauf erklären, was dabei herauskommt, wenn ein Häuslbauer mit dem Bau eines Hauses beginnt, um dann, kaum ist der Keller für das Haus ausgehoben und einigermaßen fertig, gleich mit dem Bau eines zweiten Hauses zu beginnen.

Was hat dann so eine Häuslebauerin? Zwei Häuser zum Einziehen?  Zwei Rohbautenkeller, und mit etwas Glück und Geschick, darauf zwei fertige Wohnzimmerwände.

 

ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich - Häuselbauerin

Und genauso verhält sich die zurzeitige Regierung. Wie eine Häuslbauerin, die mit dem Bauen des ersten Häusls beginnt und zugleich schon auch mit dem Bau des zweiten Häusls. Wie das nur ausgehen kann, weiß ein jeder Mensch, der sich nicht damit begnügte, ein Haus fertigzubauen, sondern meinte, er könne gleich zwei Häuser gleichzeitig hochziehen. Das übersteigt je seine Ressourcen. Am Ende bleiben stets zwei unfertige Häusln, und er selbst auf der Straße, ohne Dach über dem Kopf.

Die zurzeitige schwarzidentitäre Regierung in Österreich ist so eine Zweihäuslebauerin.

Eben erst wurde berichtet, ein Minister wolle Spitzenkandidat im Burgenland werden, das heißt, nach kürzester Zeit schon will er von der Bundesregierung in eine Landesregierung wechseln. Zeitlich betrachtet kann er soher als Kurzminister bezeichnet werden. Vielleicht gelingt ihm der Wechsel nicht, weil die Wählerinnen sich anders entscheiden, als er es träumt, die Wähler im Burgenland nicht wollen, daß er sein zweites Häusle im Burgenländischen aufstellt, weil er ohnehin eines in Wien hat, das nicht fertig ist. Und wenn ihm der Wechsel nicht gelingt, Zeit und Energie für das Fertigstellen des ersten Häusls in Wien wird er dennoch nicht haben. Allein der burgenländische Wahlkampf wird ihm alle Zeit und Energie kosten, um irgendwas noch im Häusl in Wien weiterzubringen. Das Ergebnis wird sein, ein unfertiges Häusle in Wien und ein nicht einmal bis zum Kelleraushub gebrachtes Häusl im Burgenland. Wenn an so manche Entscheidungen von ihm, in den letzten Monaten getroffen, gedacht wird, kann durchaus der Eindruck entstehen, er konzentriere sich zu sehr auf das zweite Häusl im Burgenland bereits.

Ein Minister wolle, ist allenthalben zu vernehmen, Spitzenkandidat in Wien werden, das heißt, nach kürzester Zeit schon will er von der Bundesregierung in eine Landesregierung wechseln. Zeitlich betrachtet kann er soher als Kurzminister bezeichnet werden. Vielleicht gelingt ihm der Wechsel nicht, weil die Wählerinnen sich anders entscheiden, als er es träumt, die Wähler in Wien nicht wollen, daß er sein zweites Häusl in Wien aufstellt, weil er ohnehin eines schon in Wien hat, das nicht fertig ist. Und wenn ihm der Wechsel nicht gelingt, Zeit und Energie für das Fertigstellen des ersten Häusls in Wien wird er dennoch nicht haben. Allein der wienerische Wahlkampf wird ihm alle Zeit und seine gesamte Energie kosten, um irgendwas je noch im Häusle in Wien weiterzubringen. Das Ergebnis wird sein, ein unfertiges Häusle in Wien und ein nicht einmal bis zum Kelleraushub gebrachtes Häusl in Wien. Wenn an so manche Entscheidungen von ihm, in den letzten Monaten getroffen, gedacht wird, kann durchaus der Eindruck entstehen, er konzentriere sich bereits jetzt zu sehr auf das zweite Häusl in Wien, wobei es, muß eingestanden werden, es mehr eine Vermutung ist, daß er in seinem ersten Häusle in Wien in den letzten Monaten Entscheidungen wichtiger Natur getroffen hat, aber es darf vermutet werden, er wird schon welche getroffen haben, vielleicht mit Entschiedenheit und vollster Konzentration die Farbe der Häusltapete ausgewählt.

Ein Vizekanzler wolle, ist allenthalben zu vernehmen, Spitzenkandidat in Wien werden, das heißt, nach kürzester Zeit schon will er von der Bundesregierung in eine Landesregierung wechseln. Zeitlich betrachtet kann er soher als Kurzvizekanzler bezeichnet werden. Vielleicht gelingt ihm der Wechsel nicht, weil die Wählerinnen sich anders entscheiden, als er es träumt, die Wähler in Wien nicht wollen, daß er sein zweites Häusl in Wien aufstellt, weil er ohnehin eines schon in Wien hat, das nicht fertig ist. Und wenn ihm der Wechsel nicht gelingt, Zeit und Energie für das Fertigstellen des ersten Häusls in Wien wird er dennoch nicht haben. Allein der wienerische Wahlkampf wird ihm alle Zeit und Energie kosten, um irgendwas noch im Häusle in Wien weiterzubringen. Das Ergebnis wird sein, ein unfertiges Häusl in Wien und ein nicht einmal bis zum Kelleraushub gebrachtes Häusl in Wien.

Wer weiß, wer noch alles aus dieser Bundesregierung in kurzer Zeit schon woandershin wechseln will, sich einen Wechsel erträumt, in eine Landesregierung oder sonst wohin. Es hält, wenn an eine Ministerin gedacht, sie nicht lange an einem Ort, um sich einarbeiten zu können. Sie meinen, arbeiten und reden, einarbeiten und einreden bedeuten je dasselbe. Diese Ministerin weiß um ihre Ressourcen, sie verließ ihr gerade einmal als Plan gezeichnetes Häusle, um sich einem neuen …

Das ist jetzt schon ein hoher Prozentsatz von Wechselwilligen. Ein Prozentsatz, der sich noch erhöht, werden Kurzzeitministerinnen hinzugezählt, die sich schon mit dem Bau des ersten Häusls vollkommen übernommen haben, eingeknickt sind vor der schieren Herausforderung, ein einziges Häusle zu errichten, es niemals schaffen werden, mögen sich noch so lange – die Zeit für sie wird immer zu kurz sein – in der Bundesregierung verbleiben, sofern die Wähler es wollen, die Wählerinnen noch einmal ihnen gnädig sein wollen, ihre ersten und einzigen Häusln fertigzukriegen.

Dabei gäbe es für die Häuslbauer eine einfache Lösung dafür, wenigstens ein Häusle recht und schlecht fertigzukriegen. Vom zweiten Häusle bloß zu träumen, an den Wochenenden, in den Urlauben, in den Nächten. Und die Arbeitstage voll zu nutzen für das erste Häusl, an dem sie erst begonnen haben zu bauen. Denn. Das weiß ein jeder Mensch, der sich ein Einfamilienhäusl baut, Träume hören nie auf, aber er weiß, es sind Träume, die nicht behindern, nicht stören, während mit absoluter Konzentration am Fertigstellen des Einfamilienhäusl gewerkt wird, bis es wirklich fertig ist, eingezogen werden kann, alles auf das Beste gerichtet ist, um in diesem Einfamilienhaus wohnen, leben und unter sicherem Dach träumen zu können, ohne den Träumen in der Wirklichkeit selbstbeschädigend und zu oft auch die ganze Familie vernichtend nachzujagen.

Aber es könnte durchaus noch dazukommen, daß die Zweihäuslbauer zu dieser Lösung in den Traum sich noch retten, um so wenigstens ihre ersten Häusln einigermaßen hinzukriegen. Es besteht nicht unbegründete Aussicht darauf. Denn. Immerhin hat der Kurzvizekanzler es mit dem Träumen schon probiert, verzichtet darauf, mit dem Aufstellen ein zweiten Häusls anzufangen. Damit kann er ihnen ein Vorbild sein. Er erzählte selbst davon, er war bereits Kurzvizekanzler, daß er in Wien Sportstadtrat und noch irgend etwas

Statt ein Zweihäuslbauer zu werden, ein Gescheiterter, wie Menschen sich im Nachhinein selber bezeichnen, weil sie zu viel gleichzeitig wollten, zwei Häuser auf einmal zum Beispiel, wäre es für den Kurzvizekanzler eine praktikable Lösung, nur davon für sich allein zu träumen, auch Bürgermeister in Wien …

Und wenn die Zweihäuslbauer einst auf der Straße Menschen erzählen, es habe in ihren Leben eine Zeit gegeben, da hätten sie an zwei Häusln gleichzeitig gebaut, das zweite Häusle … das erste Häusl aber war schon fix und fertig tapeziert und funkelte nur so in der ausgewählten Farbe.

FPÖ ÖVP Regierung Österreich - Zweihäuselbauerin

Gekürztes Schreiben aus einem Land, das nicht Österreich heißt

Ein Schreiben kann nicht zurückgehalten werden. Es wurde aus einem Land geschickt, in dem diese Website abrufbar ist, auf die sich das Schreiben bezieht, exemplarisch auf die Kommentare von Austriak.

Ein Antwortschreiben auf In Europa ein Österreich, das schützt.

Wie das Land heißt, ist ohne Belang. Die Nennung des Landes würde ohnehin nur dazu führen, daß die einen sagen, es ist das schlechteste Land, und die einen sagen, es ist das beste Land.

Möglicherweise haben die Verantwortlichen selbst dafür gesorgt, daß ihre Website in Österreich nicht aufrufbar ist. Die Verantwortlichen werden um die Aussichtslosigkeit auf Erfolge in Österreich, dem Lichtreich des Antifaschismus, wissen, sich eingestanden haben, es wäre nur vergebliche Mühe, mit solchen Kommentaren in Österreich Propaganda zu machen. So konzentrieren sie sich halt auf das eine Land, von dem gesagt wird: es ist das schlechteste Land, es ist das beste Land.

Im Schreiben, das in der heutigen Nacht elektronisch zugestellt wurde, wird darauf eingegangen, wie die Entwicklungen in diesem Land, in dem diese Website abrufbar ist, waren. Es wird nicht in zur Gänze zitiert, nur kurz ein paar Absätze daraus:

Lange gab es auch bei uns kein anderes Thema als Migration, Zuwanderung, Asyl, bis die Menschen es vollkommen überhatten, nur davon zu hören, zu lesen, ja sogar davon, selbst darüber zu reden, selbst darüber zu schreiben. Der Regierungschef, der von nichts anderem sprach, verlor deshalb sogar die letzte Wahl. Er setzte nur auf dieses eine Thema, seine gesamte Politik war einzig Grenzschließungen. Die Wählerinnen zeigten ihm dann seine Grenzen auf, die Wähler wählten ihn nicht mehr.

Der nicht mehr gewählte Regierungschef hat den Stimmungswechsel der Menschen kurz und schlicht nicht mitbekommen. Während er weiter und weiter das sprach, was die Menschen nicht mehr hören wollten, machten sie sich auf die Suche nach neuen Themen. Ohne Themen zu sein, das ist den Menschen nicht vorstellbar, das macht ihnen Angst. Nicht die Themenlosigkeit ist die Angstmacherin, sondern plötzlich nichts mehr zum Sprechen zu haben, sprachlos zu sein. Sie verstehen sich als Geistesmenschen, und Geistesmenschen ist das Wetter als Thema zu wenig, und das Klima ein Tabu. 

Es waren menschgemäß auch die Entscheidungen, die der Regierungschef traf, Entscheidungen, die den Menschen die Mittel zu einem würdigen Leben mehr und immer rascher entzogen. Das aber zum großen und alles beherrschenden Thema zu machen, verboten sich die Menschen. Es ist zum Tabu geworden. Wer davon spricht, es fehlen die Mittel für ein würdiges Leben, gesteht Schuld ein, gesteht in einer Gesellschaft, die den Einzelnen für Reichtum und Armut allein verantwortlich macht, ein, zu versagen.

Es war den Menschen klar, dieser Regierungschef muß rasch durch einen anderen ersetzt werden. Aber durch wen? Es mußte wer sein, der den Menschen ein Angebot machte. Das Angebot, so ließ er es vage durchklingen, für die Mittel für ein würdiges Leben zu sorgen, ohne die Wählerinnen schuldig zu erklären, ohne die Wähler verantwortlich zu machen, zu versagen. Und er fand dafür eine Lösung. Er bot ihnen Schuldige an. In diesem schlechtesten, in diesem besten Land war es doch für eine kurze Zeit ein Tabu, diese Menschen als Schuldige, als Verantwortliche für das Elend im Land, mehr, für das Weltelend vorzuführen. Aber eine Gesellschaft verträgt nicht n-fache Tabus. Wenn eine Gesellschaft neue Tabus gebiert, läßt sie dafür Tabus sterben. 

Und seit der Wahl des neuen Regierungschefs gibt es nicht mehr das Tabu, gewisse Menschen als Schuldige hinzustellen, gegen sie zu hetzen, jeden Menschen zu verdächtigen, so einer zu sein, diesen anzugehören, auch wenn es nicht stimmt, der für alles Schlechte im Land, mehr, für alles Schlechte auf der Welt verantwortlich ist, das Schlechte betreibt, das Schlechte sein Wesen ist. Es war ein Tabu-Abtausch. Dafür gibt es jetzt das Klima als prominentestes Tabu. Und seit der Wahl des neuen, richtiger, des nächsten Regierungschefs sind die Mittel nicht mehr geworden. Aber die Website hilft recht kräftig im Einklang mit dem Regierungschef mit zu erklären, weshalb nicht.

Es wird ständig auf die Regierungschefin von einem anderen Land gezeigt, sie verdächtigt, und gleichzeitig ein Mann hofiert, der selbst Regierungschef werden will, aber auch nur einen Ranzen anzubieten hat, der keine Mittel für ein würdiges Leben enthält.

Als Beispiel für die fortwährende Propaganda und Hetze auf dieser dem Regierungschef gesinnungsinnig zugetaner Website war dem Schreiben eine Collage beigelegt.FPÖ unzensuriert - Merkel - 23-08-2018

Übrigens. Zu Beginn des Schreibens wird erklärt, warum es geschickt wird.

Es soll nicht der Eindruck entstehen, in diesem Land gäbe es nur solche Menschen, wie die von dieser Website und ihrer Regierung.

Und der Schlußsatz des Schreibens hebt an mit

Auch wenn dieses Land weit, sehr weit – räumlich und zeitlich – von Österreich entfernt ist, keinen einzigen Lichtort des Antifaschismus hat, so 

aber wird nicht beendet. Es soll nicht spekuliert werden, warum der letzte Satz nicht zu Ende geführt wurde. Dem keine Bedeutung beigemessen werden. Vielleicht nur eine Unachtsamkeit, eine Konzentrationsschwäche nach eines langen Briefes in die Nacht, möglicherweise nur ein Übertragungsfehler.