Tea Party at National Bank of Austria

Es wird berichtet, Barbara Kolm wird Vizepräsidentin der österreichischen Nationalbank …

Es ist also der schwarzidentitären Regierung doch noch gelungen, für diese teure Frau eine ihr angemessene Position zu finden.

Für viele Positionen war Barbara Kolm schon im Gespräch – Ministerin, Rechnungshofpräsidentin … Das muß nicht noch einmal erzählt werden.

Sie hat sich eine hohe Position verdient. Sie hat bestimmt schwer gearbeitet, als Mitglied eines Verhandlungsteams zur Ausmachung der zurzeitigen schwarzidentitären Regierung in Österreich. Den Mitgliedern der Verhandlungsteams war wohl damals schon eines ganz klar, sie sitzen nicht am grünen Tisch, sondern am Gabentisch … und sie müssen sich ein wenig gedulden, bis ihre Geschenke sie auspacken dürfen … für Barbara Kolm ist nun die Zeit gekommen, ihr Geschenk endlich aufzureißen.

Das Geschenk der schwarzidentitären Regierung an Barbara Kolm erzählt viel über das soziale Verständnis dieser Regierung. Denn. Mit Barbara Kolm zieht schlechthin eine Ikone der sozialen Ökonomie in die Nationalbank ein …

Tax Freedom Day der Austrian Tea Party

„Rückbau des „überbordenden Sozialstaates“ … Das hat das mit Steuergeld geförderte Hayek-Institut, deren Präsidentin Kolm ist, eindrucksvoll bereits umgesetzt – staatliche Förderungen für Institute ihres Schlages sind keine sozialstaatlichen Leistungen …

Das sind, die Beschenkte wird es trefflich erläutern können, Investitionen in …

In das Hayek-Institut zu investieren, das kann, wer bei Verstand ist, nur, ja nur, und abermals nur …

Denn es sitzen am Tische des Hayek-Institutes die Vortrefflichsten des Landes, das Hayek-Institut lädt zum Vortrage nur die ein, die am tiefsten zu denken vermögen, das Hayek-Institut setzt sich nur für die Besten ein, wo immer diese auf der Welt ihr Wesen bis zur Kenntlichkeit der Öffentlichkeit offenbaren …

Trump card of the present: Hail of bottles

Und wenn Sie dieses Kapitel gelesen haben werden, werden Ihnen allein schon die österreichischen Namen Unterberger, Vetter, Tögel, Bachheimer unweigerlich einen Knicks vor dem Hayek-Institut, vor der Beschenkten …

Ja, es kann der österreichischen Nationalbank nur gratuliert werden, mit Barbara Kolm eine Vizepräsidentin zu bekommen, die … Mit Barbara Kolm geht die Nationalbank einer goldenen Zeit entgegen, wie die identitäre Partei mit Werner Otti zur Party in die … Denn. Barbara Kolm hat schon einmal bewiesen, wie nützlich sie einem Institut sein kann, sogar dann, wenn sie nicht Vizepräsidentin dieses Instituts ist, sondern es nur berät, in seinem Beirat sitzt … Dieses Institut muß dermaßen erfolgreich sein, daß von diesem nichts mehr zu hören ist, es vielleicht nicht einmal mehr existiert – wer weiß das? Der Erfolg eines Institutes ist wohl dann ein absoluter, wenn es nicht mehr gebraucht wird, es aufgelöst werden kann. Es ist Barbara Kolm durchaus zuzutrauen, daß sie als Beirätin dieses Institut dieses bis zum absoluten Erfolg …

Übrigens. Im Beirat dieses Instituts saß oder sitzt (abhängig davon wie weit der Erfolg gediehen ist) noch ein Mann neben ihr, dessen Namen Ihnen nicht verraten wird. Ob seiner Strahlkraft nötigte allein sein Name noch einen Knicks ab, diesmal vor diesem Beirat, dem Manne der tiefsten Gedanken in diesem Lande allein. Aber pro Periode, um es nicht immer Kapitel zu nennen,  ein Knicks in einer Periode ist genug.

Barbara Kolm - Österreichische Nationalbank

Ein Österreich, das schützt

Auf dem Flug nach Moskau plötzlich diese Website auf dem Monitor, mit diesen Ungeheuerlichkeiten, am 21.08.18 um 22.40 Uhr …

FPÖ unzensuriert - Die Welt ist in jüdischer Hand - 23-08-18

Und nun auf dem Flug von Moskau weg wieder plötzlich diese Website, mit diesen Ungeheuerlichkeiten, am 23.08.18 um 00.35 Uhr …

Und wieder nicht darauf geachtet, über welchem Land diese Website plötzlich auf dem Monitor — jemand sagt, es werde gerade die Ukraine überflogen … von einer Passagierin wird das aber verneint, das Flugzeug sei schon über Ungarn …


FPÖ unzensuriert - Zionistische - Europa - 23-08-18

Die Verantwortlichen dieser Website würden, wäre das eine in Österreich beheimatete Website, es von selbst nicht durchgehen lassen, derartige Ungeheuerlichkeiten so lange veröffentlicht zu lassen.

Aber es ist ja keine Website aus Österreich. Denn in Österreich würde kein Mensch solche Ungeheuerlichkeiten schreiben, wie bereits ausgeführt:

Österreich ist in antifaschistischer Hand!

Es ist ja keine Website aus Österreich, sondern eine von irgendwo und – von deren Gesinnung und Inhalt her wär es verlockend, hinzufügen – von irgendwann, aus irgendeiner, aber nie aus der gegenwärtigen Zeit …

Es ist eine Website, die bitterlich über Zensur klagt und jammert, selbst aber stets gesinnungsgemäß zensuriert …

FPÖ unzensuriert - Zionisten - Medienhuren - 23-08-18

Wie gut, bald wieder in Österreich zu sein, wo der Antifaschismus traditionsreich gelebt wird, bald wieder in Österreich zu sein, wo Volk und Führung gemeinsam für den Schutz sorgen vor derartigen Ungeheuerlichkeiten, vor solchen Websites, in Österreich bald zu landen, wo es undenkbar ist, daß eine solche Website plötzlich auf dem Monitor …

Wie bereits am 21. ausgeführt, das Unvorstellbare vorgestellt wurde, es würden solche Ungeheuerlichkeiten in Österreich geschrieben werden, die Schreibenden und die Zustimmenden (am 21. waren es 38 an der Zahl) würden in der Sekunde angezeigt werden, wie die zehn in Zurndorf …

Und heute, am 23. des achten Monats im Jahr 18 um 00.53 Uhr, wären es schon 92 Anzeigen gegen die schreibenden Anführenden und die Zustimmenden …

Aber es ist ja keine Website aus Österreich und so bleiben die Ungeheuerlichkeiten veröffentlicht, das heißt: gesinnungsgemäß zensuriert zur weiteren Verbreitung, wohl auch in der Zuversicht, dafür weitere Zustimmungen bekundet zu bekommen.

Gleich nach der Landung in Österreich ist Zurndorf zu besuchen. Das hat es sich verdient. Denn. Es hat sich eben erst selbst als Lichtort des Antifaschismus ausgezeichnet und soher sich ehrentreu als weiteres Lichtortglied an die schon aus Tausenden und Tausenden von Lichtorten geschmiedete Lichtortkette des Antifaschismus …

Österreich ist in antifaschistischer Hand!

FPÖ unzensuriert - Die Welt ist in jüdischer Hand - wussten Großeltern und haben - 21-08-18

Österreich ist, kurz zusammengefaßt, in antifaschistischer Hand.

Das mag drastisch klingen, ist aber beruhigend.

In Österreich wird mit antifaschistischer Hand regiert. Und die antifaschistische Hand greift zu, schnell, hart, mit der zum absoluten Willen geballten Gesetzesfaust zur ewigen Wahrung des Antifaschismus wird jedwede Regung eines Faschismus, jedwede Regung eines Nationalsozialismus in Österreich …

Das ist die beruhigende Wirklichkeit in Österreich.

Das ist das Österreich, in dem sich Menschen sicher fühlen können, und beschützt. Von Berggipfel zu Berggipfel, von Alm zu Alm, von Dorf zu Dorf hallt ein einziger Ruf: „Ein Österreich, das schützt!“

Das ist das Österreich, das schützt. Das Österreich, in dem kein Mensch gefragt wird, wer er ist, was er hat, woher er kommt. Das Österreich, das alle einlädt, sich einzureihen, um gemeinsam die Parole „Ein Österreich, das schützt“ anzustimmen, diese Parole wie eine Fahne wie von einem einzigen Mann mit seiner tapferen Frau an der Seite in alle Täler zu tragen und, gäbe es in diesem Land Städte, auch in alle Städte zu tragen, zu werben, sich einzureihen unter dem Banner des Antifaschismus …

Was für eine Bewegung in diesem Land! Was für ein Ruck geht nun noch einmal durch dieses Land, noch einmal den Eid auf den Antifaschismus abzulegen, auch wenn das Land recht und sicher auf antifaschistischer Scholle bestellt ist, ist das Land klug genug zu wissen, der Sicherheit auf ewig gewiß zu sein, ist ein trügerisches und gefährliches Unterfangen, ist das Land klug genug, sich der Sicherheit vor Faschismus und Nationalsozialismus ständig aufs Neue zu vergewissern. So mag es draußen in der Welt, so mag es vor allem draußen in den Städten in der Welt sonderlich erscheinen, den Schwur auf den Antifaschismus wieder und wieder zu erneuern. Aber der Welt – oh, wer weiß nicht in den österreichischen Dörfern, in den österreichischen Auen, wie es in den Städten der Welt zugeht –, stünde es gut an, Österreich sich zum Vorbilde zu nehmen, dieses Österreich mit seinem traditionsreich gelebten Antifaschismus …

In Österreich: Volk und Führung unter einer Flagge, aufgehoben alle Unterschiede. Niemand wird nach seiner Stellung in der Gemeinschaft gefragt. Einzig zählt der unbändige Wille zum Antifaschismus. Die Menschen rufen fragend einander nur zu, und von wo bist du? Und ein Mann vom Ballhausplatz, von dem zwar gewußt wird, er geht voran, er ist zur Zeit die Spitze des Antifaschismus, antwortet schlicht und bescheiden: „Ich bin aus Niederösterreich.“ Und seine treuesten Gefährten, diese Männer mit ihren tapferen Frauen, die allzeit bereit, wenn Not am Mann, ihren Mann zu stehen, diese aufrechten Frauen an deren Seite, die noch wissen, wie aus Nichts eine Familie köstlich und gesund ernährt werden kann, antworten ebenso schlicht:

„Ich bin aus dem Gegendtal.“

„Und ich bin vom Erdberg.“

„Und Du?“

„Ich bin vom Alsergrund.“

„Und ich bin aus dem Kaunertal.“

„Und Du, Kamerad?“

„Ich bin vom Pinkafeld.“

Und wenn alle einbekannt haben, woher sie kommen, treten die Getreuesten vor, um vierstimmig die Warnung vor der Wiederkehr des Faschismus vorzutragen … Und welche Einigkeit dabei herrscht, in dieser stillen Warnfeier, zeigt eindringlich, vergessen ist auch jedwede Parteizugehörigkeit, der zurzeitige Vormann der Führung steht dem Quartett zur Seite, mit offenem Blick, gefaltet seine Hände zur Bekräftigung der vorgetragenen Warnung, zum Zeichen seines Willens, ebenfalls hinzutreten …

Eine solche Warnfeier ist nicht nur zum Zwecke der Verkündigung hehrer Worte. Es werden auch Vollzugsmeldungen erstattet. Wie eben erst, im August ’18. Ein Bote aus dem Burgenländischen kommt auf das Feierfeld geritten zur Verkündigung eines neuerlichen Sieges über Menschen, die es wieder einmal versucht haben wollten, den Faschismus im Zurndorf durchzusetzen. Aber in einem Land wie Österreich ein vergebliches Unterfangen. Wie ein Mann mit seiner tapferen Frau zur Seite standen in der Sekunde Volk und Führung auf, mächtig und groß wie der Großglockner … und alles ging sofort seinen antifaschistischen Gang, wie in Österreich stets alles seinen bewährten antifaschistischen Gang geht. Die Anführenden – zehn an der Zahl – wurden sofort angezeigt, der Verfassungsschutz wurde sofort eingeschaltet und tätig, der Film wird ab sofort nicht mehr gezeigt. Der Rädelsführer wurde sofort von der Sportwoche ausgeschlossen. Eltern hätten, wenn es notwendig noch gewesen wäre, mutig und entschlossen, ohne Furcht und im Wissen um den Schutz durch den jahrzehntelang traditionsreich gelebten Antifaschismus in diesem Land die Taten des Rädelsführers in die Öffentlichkeit gebracht, ihn an den am Anger aufgestellten Pranger gebunden, weithin sichtbar zur Warnung und zur Abschreckung, aber auch zur stolzen Bekräftigung, kein Faschismus kann in diesem Land je noch einen Anfang haben.

 

Österreich ist in - kurz gesagt - antifaschistischer Hand

Es soll Stimmen geben, natürlich aus dem Ausland, bezeichnenderweise aus dem städtischen Ausland, die sich für diese zehn Menschen … es soll vorgebracht werden, es seien ja noch Kinder, fünf von ihnen gerade einmal strafmündig geworden … solche Argumente können nur aus Ländern kommen ohne diesen traditionsreichen Antifaschismus wie in Österreich. In Österreich wird halt gewußt, auch aus bitterer Erfahrung, als die Fahne des Staates noch keine des Antifaschismus war, so jung kann kein Rädelsführer sein, daß er nicht zu einer Gefahr werden kann, Männern und Frauen nach seiner Gesinnung den Kopf zu verdrehen, und schließlich allen Leben und Gut zu nehmen. Deshalb begnügt sich das Österreich, das schützt, nicht mit der Parole: „Wehret den Anfängen!“ Hat dieses Österreich seine Parole verschärft: „Es gibt keine Anfänge!“ Denn. Wenn es einen Anfang, wie klein dieser auch sein mag, gibt, ist ein Anfang begonnen, existiert ein Anfang. Und sich erst gegen einen begonnenen Anfang zu wehren zu beginnen, ist zu spät, mündet in eine Niederlage. Und so herrscht in diesem Land Übereinkunft, niemals mehr einen Anfang zuzulassen, kurz durch die Parole zusammengefaßt: „Es gibt keinen Anfang!“

Und wie klug auch von den zurzeitigen Verantwortlichen im Bundesministerium die Empfehlung zu begrüßen, diesen Film im Burgenländischen nicht mehr zu zeigen. Sie korrigieren damit einen Fehler, der 2008 im Ministerium begangen wurde, diesen Film als „pädagogische Maßnahme in Bezug auf Totalitarismus“ zu empfehlen. Zumal dieses Land keine ausländischen Filme benötigt, um zu wissen, wie es zu einem totalitären Staat kommen kann. Volk und Führung genügen einander dafür vollauf. Und wenn sie am Feierfeld zusammenstehen und fragend „Kamerad, von wo kommst du?“ zurufen, erzieht das Volk die Führung und die Führung das Volk …

Zurndorf, ein Lichtort des Antifaschismus. Und zugleich nur ein weiterer, der jüngste Lichtort unter den vielen, vielen Lichtorten des Antifaschismus in Österreich.

Wie es sonst in der Welt um den Antifaschismus bestellt ist, das mußte in der Collage als abschreckendes Beispiel gegenübergestellt werden dem leuchtenden und dabei für Österreich so selbstverständlichen, ja geradezu wesensnatürlichen Beispiel Zurndorf.

Es wurde nicht geforscht, aus welchem Land die Website stammt, auf der zu lesen ist, das kein Mensch in Österreich je bereit wäre zu zitieren. Es muß eine Website aus einem Land sein, das kein Traditionsreich des Antifaschismus ist, wie es in Österreich verstanden und praktiziert wird.

FPÖ unzensuriert - Die Welt ist in jüdischer Hand

Oh, diese Menschen hätten es wagen sollen, in Österreich so etwas zu schreiben, diese Menschen hätten es wagen sollen, in Österreich, zu solch einem Geschreibe ihre Zustimmung zu bekunden. Die Schreibenden und die Zustimmenden – zum Zeitpunkt der Abfassung des Lobes für Österreich um 22.40 Uhr am 21.08.18 immerhin 38 an der Zahl – hätten in der Sekunde die Ablehnung von Volk und Führung gespürt, und ausgeliefert der Staatsgewalt … Achtunddreißig Anzeigen wären in der Sekunde ausgestellt gewesen. Die Anführenden wären – es wird zwar nicht um deren Alter gewußt, aber aus anderen Zusammenhängen wird gewußt, es sind vor allem Herren gesetzten Alters – sofort von der Kartenspielwoche Sechsundsechzig im Altenheim ausgeschlossen worden, ihre Kinder hätten sie selbst zum Pranger mitten auf dem Anger …

Da sie aber wissen, daß in Österreich damit kein Anfang zu machen ist, schreiben sie solche Ungeheuerlichkeiten und bekunden sie ihre Zustimmung zu solchen Ungeheuerlichkeiten, gegen die es in Österreich ein eigenes Gesetz gibt, auf irgendeiner Website irgendwo auf der Welt, weit, sehr weit weg von Österreich und von Österreich aus unerreichbar …

Sie werden vielleicht noch wissen wollen, wie und wo diese Website aufgerufen werden konnte. Nun. Das kann nicht redlich beantwortet werden. Da das technische Wissen fehlt, kann nicht beantwortet werden, wie es dazu kommt, daß auf dem Bildschirm plötzlich diese Website auftaucht. Es kann nur gesagt werden, es passiert eben auf dem Flug nach Moskau, und leider wurde nicht darauf geachtet, über welchem Land das Flugzeug sich gerade befand, als diese Website … Jetzt, am Ende der Abfassung des Lobes über Österreich angekommen, befindet sich das Flugzeug über Rußland …

„Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jeder Ruderer als Kapitän anlegen soll.“

Kann ein Mann dafür verantwortlich gemacht werden, daß seine Aussagen augenblicklich an einen Titel des Philosophen Harry G. Frankfurt denken lassen müssen: „On Bullshit“?

In der deutschen Übersetzung wurde der Titel gewählt: „Bullshit“. Wohl deshalb, weil „Bullshit“ nicht so drastisch oder gar vulgär klingt, also in den Ohren der Menschen, deren vorwiegend benutzte Sprache die deutsche ist. Aber „Bullshit“ ist „Bullenscheiße“. Und „Bullenscheiße“ bleibt „Bullenscheiße“, auch, wenn das englische Wort unübersetzt …

Ja, es kann nur der Mann, der Aussagen tätigt, die sofort an diesen englischen Titel denken lassen, dafür verantwortlich gemacht werden, und keinesfalls die Menschen, denen in der Sekunde der in das Deutsche übersetzte Titel zu solchen Aussagen einfällt.

Kann und darf ein Mann, der Aussagen tätigt, die augenblicklich an die Ausführungen und Definitionen von Harry G. Frankfurt zu „Bullshitting“ denken lassen müssen, sich beleidigt fühlen, wenn gesagt wird, zu seinen Aussagen fällt nur ein Titel, nämlich „Bullenscheiße“, ein?

Nein, ein Mann, zu dessen Aussagen nur „Bullenscheiße“ einfällt und zu dessen Aussagen als inhaltlich zusammenfassende Antwort nur der Titel „Bullenscheiße“ gegeben werden kann, kann und darf sich nicht beleidigt fühlen. Denn. Es ist der Mann mit seinen Aussagen, der beleidigt. Und der Titel „Bullenscheiße“ als Antwort darauf, ist, klänge das nicht gar so dramatisch, würde gesagt werden können: die Antwort auf beleidigende Aussagen: Notwehr.

Es ist wohl nicht von ungefähr, daß gerade zu den Themen „Migration“, „Flüchtlinge“, „Asyl“ und so weiter seit langem die hierzu gemachten Aussagen nicht nur stets augenblickblick an den Titel denken lassen, sondern diese Aussagen auch ganz konkret vorgestellt werden können: als ein von „Bullen aufgeschissener“ und den Großglockner lange schon weit überragender Berg …

Österreichischer Bundeskanzler 18

[S]eien sich in einem Telefongespräch einig gewesen, hieß es am Sonntag aus dem Bundeskanzleramt. Schiffe müssten an der EU-Außengrenze gestoppt werden und die Migranten in die Ursprungsländer oder in ein sicheres Drittland auf afrikanischem Festland gebracht werden. ‚Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jedes Schiff in der EU anlegen kann‘, wurde […] Bundeskanzleramt zitiert. Auch andere EU-Länder sollten Schiffe aus Nordafrika nicht einfach anlegen lassen.“

„Ursprungsländer oder in ein sicheres Drittland auf afrikanischem Festland“, das heißt, die „Ursprungsländer“ sind kein „sicheres Drittland“; denn sonst hätte dieser Zusatz wohl nicht gemacht werden müssen. „Ursprungsländer“ sind also, bei aller Bemühung dieses Mannes um eine harmlose Formulierung“, um eine Verschleierung, keine „sicheren“ Länder, sondern …

Und welche „Drittländer auf afrikanischem Festland“ sind an der Küste gegenüber Europas gelegen? Dazu fällt ein anderer Titel ein: „Schöne, neue Welt“. Denn. In bezug auf die Verbringung der Schiffe kann dieser umgeschrieben werden: „Schöne, weite, weite Reise“ … Gäbe es einen Nobelpreis für Geographie, dieser Mann wäre kein hochgehandelter Kandidat der Wettbüros …

„Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jedes Schiff in der EU anlegen kann.“ So wurde dieser Mann zitiert. Ein Satz, den sich Wählerinnen und vor allem Wähler merken sollten, nicht nur, aber besonders für die nächste Nationalratswahl in Österreich, die nicht früh genug stattfinden kann – freilich für diese etwas abgeändert:

„Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jeder Ruderer als Kapitän anlegen soll.“

Das Feine an solchen Menschen ist – ob sie dafür Dank verdienen, wird noch zu überlegen sein –, da der Inhalt ihrer Aussagen keine Mühe macht,

Was alles in den Sinn kommen kann, wenn auf den Inhalt nicht geachtet werden muß. Kurz etwas über den Wiederkäuermagen.

anderes in den Sinn kommen zu lassen. Zum Beispiel das mit den zwei Gesichtern eines Menschen.

Von Menschen wird gerne gesagt, sie hätten zwei Gesichter. Das wird mit Verwunderung, mit Erstaunen, auch mit Schrecken gesagt, wenn ein Mensch plötzlich sein zweites Gesicht zeigt, das von ihm bis dahin nicht gekannt wurde.

Der Mann, von dem hier erzählt und der hier zitiert wird, hat auch zwei Gesichter.

Sein erstes Gesicht ist …

und sein zweites Gesicht ist …

Und dazu hat er zwei Hände, die sind tatsächlich seine eigenen, zwei Hände bevorzugt ineinander verschränkt, wie zum Gebet oder zum Nichtstun. Das ist zu geschwätzig. Es hätte gereicht zu schreiben, Hände zum Gebet gefaltet. Denn. Gebet ist Nichtstun. Gebet ist bei diesem Mann allerdings unpassend, ließe ihn gar in einem ihm freundlichen Licht … das ist kein Mann, der ausruft, der auffordert, der einlädt: „Gebet!“ Im Gegenteil. Dieser Mann gibt nichts. Und dieser Mann ist beseelt davon, daß alle nichts geben, wie sein Geistesfreund, der alles bekommt, aber nichts zu geben.

Sebastian Kurz

Das Profil eines Geschäftsmannes, mit dem es zu lustig sein muß, sich zu unterhalten,

auf dem eigenen Boden, der irgendwo auf der Welt von einer Verkäuferin, die das Profil einer nicht lustigen Maklerin aufweist, erworben wird, aus dem Grund, auszuwandern, für immer wegzugehen, beispielsweise aus Deutschland, aus Österreich, kurz aus Europa.

Wer das je vorhat, und also irgendwo auf der Welt ein Grundstück von einem unlustigen Geschäftsmann erwirbt, sollte sich gleichzeitig vormerken, für kalte Abende, faule Nachmittage, Dr. Erwin Annau einzuladen, mit ihm können solche Tage nur zu lustig werden, Ihnen Ihre Tage märchenhaft wie im Fluge vergehen lassen.

Sollte Ihnen der Preis aber zu hoch sein, Dr. Erwin Annau für eine Woche einfliegen zu lassen, wird es Ihnen Annau bestimmt nicht krumm nehmen, wenn Sie es ohne ihn dennoch mit ihm lustig haben, ganz ohne Spesen, denn er ist ein guter Mensch, er tut sich, wie er sagt, den Menschen Gutes an, ein Mann des Leitspruchs „Miteinander füreinander!“, wie es beispielsweise im Vorvertag steht,

„Die autonome Gemeinschaft wird eine Verfassung beschließen. Um Bewohner (Mitglied) des „EI Paraiso Verde“ zu werden, ist die Verfassung zu unterzeichnen.
Die Verfassung der autonomen Gemeinschaft „EI Paraiso Verde“ steht unter dem Motto FREIHEIT, VERNUNFT, UNABHÄNGIGKEIT, RÜCKSICHT, TOLERANZ, MITGEFÜHL, VERTRAUEN, VERLÄSSLICHKEIT, HANDSCHLAGQUALITÄT, VERANTWORTUNG und DIREKTE Kommunikation zur Beseitigung von Meinungsverschiedenheiten. Die Verfassung wird unter diesen Prämissen ausgearbeitet. Leitspruch: Miteinander füreinander!“

Aber für einen Erwin Annau hat die Lustigkeit seine Grenzen, wie im Vorvertrag gelesen werden kann, das gleich unter dem obigen Zitat steht:

„Das Recht des Mitglieds endet im Prinzip dort, wo die Rechte anderer Mitglieder beschränkt oder gefährdet würden (Naturrechtsprinzip). Menschen, die nachweislich gegen diese Verfassungsprinzipien handeln, können durch ein geordnetes Schiedsgerichtsverfahren (durchgeführt von gewählten Mitgliedern) aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Ausgeschlossenen Mitgliedern werden ihre Investitionen zum Zeitwert abgelöst.“

Dazu paßt wohl der Vermerk von RELJUV S.A. im Impressum …

„Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.“

Es ist überhaupt ein Vertrag, der lustiges Investieren, lustige Grundstückskäufe verspricht …

Reljuv s aMit diesem Vorvertrag sich weiter zu beschäftigen, ist jedoch unergiebig. Denn. Es ist schwerlich zu glauben, daß dieser Vertrag tatsächlich von RELJUV S.A. aufgesetzt wurde. Von einer Firma kann zumindest erwartet werden, daß sie ihren Namen in einem Vertrag richtig zu schreiben weiß. Obgleich, wie in einer Collage gelesen werden kann, wenn es um Verjüngung geht, Annau selbst … Wie in der Collage gelesen werden kann, wird sogar der Firmenname falsch geschrieben. Es scheint, daß sich wer einen Scherz erlaubt hat, und diesen Vertrag erfunden hat. Aus einem hehren Zweck, wenn auch mit einem unlauterem Mittel: zur Warnung. Denn. Wenn alles berücksichtigt wird, was von Erwin Annau es selbst an Auskünften über El Paraiso Verde gibt, verbreitet wird, gibt dieser Vorvertrag, von wem auch immer verfaßt, eine Ahnung davon, was einen Menschen erwartet, der sich darauf einläßt. Und das ist eine Zukunft, die sich kein Mensch wünschen kann. Wie es um die Wahrheit dieses Vorvertrages also wirklich bestellt ist, können nur Menschen beantworten, die tatsächlich bereits einen Vorvertrag direkt von RELJUV S.A. erhalten haben. Und wenn dieser direkt erhaltene Vertrag auch nur annähernd diesem gleicht, muß tollkühn genug sein sein, diesen je zu unterschreiben. El Paraiso Verde - Fragen und AntwortenEs geht aber hier um das Lustige. Und wenn Erwin Annau etwas versprechen kann, das er auch zu einhundert Prozent einhalten kann, dann ist es das Lustige. Dazu, wie bereits erwähnt, muß er nicht einmal für teures Geld für eine Woche zum persönlichen Gespräch eingeflogen werden, es reicht beispielsweise auf der Website „Freiheit durch Auswandern“ die Fragen und Antworten sich durchzulesen, um aus dem Lachen nicht mehr herauszukommen.

Frage: „Handelt es sich bei den Grundstücken zum Bebauen, um erschlossenes Bauland, Bauerwartungsland, baureifes Land oder landwirtschaftliche Flächen, Wiesen und Felder, die jetzt umgewidmet werden sollen?“

Antwort: „Die Grundstücke befinden sich alle im Bauland. Die Widmung ist vor Ankauf der Liegenschaft erfolgt, sonst hätten wir auch nicht gekauft (ein Fehler, den viele Deutsche machen, die in Paraguay auf eigene Faust Grund erwerben, der dann nahezu wertlos ist, weil man damit nichts anfangen oder maximal ein Haus bauen und eine Kuh pro Hektar hinstellen kann).“

Ja, das kann tatsächlich nur ein „Fehler“ sein, einen Grund auf eigene Faust zu erwerben, mit dem dann nichts angefangen werden wird können, außer dafür, so wertlos wird der Grund sein, wofür üblicherweise ein Baugrund erworben wird, darauf ein Haus zu bauen. Und wie das aussehen würde, ein Haus auf dem erworbenen Grund gebaut zu haben und dann bloß eine Kuh je Hektar hingestellt haben zu können. Es ist ja auch tatsächlich üblich, daß ein Mensch, der einen Baugrund erwirbt, nicht ein paar Quadratmeter Grund um sein Haus haben will, sondern viele, viele Hektar, ist es doch auch üblich, daß ein Mensch, der auswandert, selbstverständlich mit einer Kuhherde auswandert. Ob pro Hektar wenigstens fünf Gartenzwerge statt nur einer Kuh hingestellt werden dürfen?

Frage: „Liegen denn für all diese Bauvorhaben entsprechende Baugenehmigungen des Landes vor oder existiert kein geordnetes Baurecht?“

Antwort: „Wir machen das Baurecht (auf der Basis unserer zukünftigen Verfassung: Das Recht des einzelnen endet dort, wo es die Rechte des Nachbarn beschneiden würde). Das gesamte Grundstück hat die Lizenz, alles bauen zu dürfen, wenn wir wollen auch gewerbliche Grundstücke, Flughafen, Städte…… Wir machen die Regeln.“

„Wir machen das Baurecht auf der Basis unserer zukünftigen Verfassung.“ Das ist Sicherheit. Was für eine Zukunft! Sie erwerben ein Grundstück, bauen darauf ein Haus, stellen eine Kuh oder, wenn erlaubt, einen oder fünf Gartenzwerge hin, und wenn Sie sich daran erfreuen möchten, was sie gut getan haben, treten Sie auf die Veranda Ihres Hauses, aus dem Städte und aus der Kuh oder den Gartenzwergen, wenn es denn erlaubt ist mehr als einen Gartenzwerg hinzustellen, sind Flugzeuge und Landebahnen, ein Flughafen …

Frage: „Wo kann ich dort wohnen, wenn ich einen Hektar gekauft habe?“

Antwort: „Erste Unterkünfte können derzeit noch Hotels und Apartments in der Umgebung des Grundstücks sein. (Stand Herbst 2017). Wir bieten unseren zukünftigen Nachbarn aber auch an, ein Appartment oder Haus im Dorf Pira Tava zu kaufen, um dort für 1-2 Jahre wohnen zu können. Man hat dann ausreichend Zeit, das eigene Grundstück in Ruhe zu entwickeln. Auch die Beschaffung von Wohncontainern ist bereits möglich. Jeder Grundbesitzer kann nach endgültiger Vermessung seiner Parzelle mit dem Bau eines Hauses beginnen. Bei der Übersiedlung auf das eigene Grundstück wird dann das vorübergehende Wohndomizil (Haus, Appartment oder Wohncontainer) von der ReljuvSA abzüglich eines geringen Nutzungsbetrages zurückgekauft bzw. gegengerechnet.“

Seit Menschengedenken wird das so und nicht anders gemacht. Ein Mensch, der sich ein Haus baut, kauft sich zuerst ein Haus. Und das von ihm gekaufte Haus läßt er sich dann von einer Firma zurückkaufen, und zahlt dafür einen Nutzungsbetrag — das ist zu verstehen, immerhin hat er das mit seinen Ersparnissen und vielleicht auch Krediten gekaufte Haus auch genutzt, und es ist nur billig und recht, daß ein Mensch, der sein erworbenes Eigentum selber nutzt, dafür einen Nutzungsbetrag leistet, während er sein Grundstück entwickelt, sich entscheidet, ob Kuh oder Gartenzwerg, Flughafen oder Städte …

Seit Menschengedenken wird das so gemacht. Ein Mensch, der ein Grundstück erwirbt, will je nicht beim Kauf die genaue Größe seiner Parzelle wissen, es reicht ihm vollkommen ein Vertrag, in dem festgehalten ist: „Grund“ und der Kaufbetrag, den er zu zahlen hat. Das Vermessen einer Parzelle und die Angabe des Preises nach den tatsächlichen Quadratmetern eines Grundstücks vor dem Kauf ist eine Gepflogenheit, von der je kein Mensch noch etwas gehört hat.

Frage: „Kann ich den An- und Abreisetermin nach meinen Bedürfnissen wählen?“

Antwort: „Das geht leider nicht. Wir haben vorgegebene Wochen, in denen wir Gäste empfangen. Diese entnehmen Sie bitte unserer Website. Die Reisen beginnen an einem bestimmten Wochentag und enden an einem bestimmten Wochentag. Sie können gerne mehr als eine Woche im Paraiso Verde bleiben. Die Appartement-Häuser werden wochenweise vermietet.“ 

Noch nie ward von einer größeren Freiheit gehört. El Paraiso Verde: die Freiheit, wirklicher als Freiheit. Es soll törichte Menschen geben, die meinen, eigene Bedürfnisse gehörten zur Freiheit …
Und so lustig weiter und so lustig fort.
Wie wohl die Reaktion ausfiele, erführe Radio Eriwan von diesen Fragen und Antworten? Es darf vermutet werden, es käme Radio Eriwan kein Lachen aus, vor lauter Neid, nicht selbst Urheber von solchen Fragen und Antworten …
El Paraiso Verde - Familie Cartes
Ein lustiger Zufall ist es wohl auch, daß Luis Cartes zum zweiten Vorstand der RELJUV S.A. wird, wie Erwin Annau berichtet, zu einem Zeitpunkt, als es der übrigen Welt bereits klar, Luis Cartes kann nicht mehr beworben werden, als einer aus der „Präsidentenfamilie“. Lustig, wie genau sich Erwin Annau in Paraguay auskennt, wer zum Beispiel Senatspräsident … ja, mit solch einem Mann aus Familie an der Seite, kann alles nur …
Etwas ganz Besonderes sind die Ansprachen von Erwin Annau. Wie eindrücklich belegt er, daß er ein Geschäftsmann ist, der rechnen kann, wenn er sagt, 2018 sagt, an dem Projekt werde seit fast 40 Jahren gearbeitet, nämlich seit 1988, ja das sind bis 2018 …
El Paraiso Verde - Ansprachen Erwin Annau
Besonders beeindruckend sind, beim Anblick des Kopfes von Erwin Annau, seine dunklen Haare. Auch das ist RELJUV S.A.:
„Ein neuer Weg zu mindestens 100 Jahren Jugend.“
Wie auf der Website gelesen werden kann. Und Erwin Annau berichtet selbst, wie seine Haare … Wie bescheiden Erwin Annau doch ist, er betont dabei gar nicht die wundersame Vermehrung. An einer Stelle dieser Website wird vom „Wissen von zwei Nobelpreisträgern und von über 20 Verjüngungsspezialisten“ geschrieben, und sehet, aus diesen werden an anderer Stelle von „über 20 Nobelpreisträgern“ …
reljuv s a - annau
Wie die zwei zu zwanzig gewordenen Nobelpreisträger heißen und für welches Wissen sie Nobelpreise … solche Fragen brauchen lustige Menschen nicht zu beantworten.
Mit Erwin Annau ist es auch ohne direkten Kontakt bereits derart lustig, daß an ein Aufhören der Lektüre seiner mannigfachen Eigenauskünfte gar nicht mehr zu denken ist. Das ist aber eine gefahrlose Sucht, die keine Kosten verursacht, für die keine Unterschriften zu leisten sind, und das Lachen macht, wie gewußt wird, auch nicht krank. Je länger die Lektüre annauischen Wissens dauert, desto mehr stellt sich das Gefühl ein, die Haare wachsen von Sekunde zu Sekunde schneller, wilder, unbändiger, energischer stehen sie in die Höhe in alle Richtungen, entschlossener, sich die Freiheit nach ihren Bedürfnissen zu nehmen.
Für diesen Vormittag soll es aber genug sein. Die Pflicht ruft. Es ist weiter die Sprache des Landes zu lernen, in das eingewandert werden soll. Es sind die eingelangten Angebote für Grundstückskäufe durchzugehen, leider von Unternehmen, die nicht lustig sind, sondern eben unlustige, die einem seltsamen Geschäftsverständnis anhängen, sich selbst bewerben als ernsthaft, seriös, unlustig eben …
Es sind Unternehmen, das kann nicht verhehlt werden, die kritisch zu hinterfragen sind. Denn. Gegen die üblichen geschäftlichen Gepflogenheiten veröffentlichen diese Unternehmen auf ihren Websites nicht die Strafregisterauszüge ihrer Verantwortlichen, wie beispielsweise der lustige …
Aber gleichzeitig ist damit auch eine schöne Vorstellung verbunden, bald ein Grundstück irgendwo auf der Welt zu erwerben, weil ausgewandert werden will, aus Gründen, die bei Erwin Annau nicht zu finden sind, schnell darauf ein Haus zu errichten, um dann bald Menschen zu einem lustigen Abend einzuladen, vielleicht auch Erwin Annau als Vortragenden, denn eines scheint mit ihm tatsächlich garantiert zu sein: ein lustiger Abend.

Ein Papst schaltet das Licht im Vatikan ein, und findet die Stelle: die Todesstrafe ist unzulässig.

Heutzutage wird generell angenommen, daß dem christlichen Kalender nach die Evangelien rund um das Jahr 70 beginnend verfaßt wurden, vor 1948 Jahren.

So wird es dann wohl in etwa 52 Jahren einen großen Hostienjahrmarkt auf dem Petersplatz geben: zweitausend Jahre …

Heutzutage stellt sich der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche gerne hin und dar, als wären diese Evangelien das alleinige Maß und Jesus Christus der mit Liebe und das Gute gleichzusetzende Name …

Heutzutage will der Organisierte Glaube der römischen-katholischen Kirche gerne vergessen machen, den sogenannten Gott des sogenannten Alten Testamentes, den sogenannten Gott also der absoluten Züchtigung, den sogenannten Gott des mannigfachen und grausamen Strafens, den sogenannten Gott der Böswilligkeit, des eifersüchtigen und neidischen Mannes, Gott genannt, des sogenannten Gottes, der sich seiner dermaßen unsicher, daß er sich, wie seine anhänglichen Menschen erzählen, die Erde erschaffen mußte, zu seiner Anbetung und Ehre …

Heutzutage … als wären alle je durch diesen Organisierten Glauben erzählten Gesetze je aufgehoben worden, etwa durch Jesus Christus selbst …

der, erzählt der Katechismus, widerspricht dem.

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich“ (Mt 5,17-19).

Und der Katechismus stellt darüber hinaus entschieden fest.

138 Die 46 Bücher des Alten und die 27 Bücher des Neuen Testamentes werden von der Kirche als inspiriert angenommen und verehrt.

123 Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes. Den Gedanken, das Alte Testament aufzugeben, weil das Neue es hinfällig gemacht habe [Markionismus], wies die Kirche stets entschieden zurück.

Ach, wie voll der Liebe und des Guten das formuliert ist, im Katechismus, „wies die Kirche stets entschieden zurück (Markionismus)“ — ja, Exkommunikation, Verfolgung, Verbote können nur, so wahr wird im Katechismus geschrieben, nur entschieden

121 Das Alte Testament ist ein unaufgebbarer Teil der Heiligen Schrift. Seine Bücher sind von Gott inspiriert und behalten einen dauernden Wert [Vgl. DV 14.], denn der Alte Bund ist nie widerrufen worden.

140 Die Einheit der beiden Testamente ergibt sich der Einheit des Planes und der Offenbarung Gottes. Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes.

Und nun erzählt, 223 Jahre nach Louis Sade, der Vatikan in seinem Katechismus in bezug auf die Todesstrafe es so, wie Sade es 223 Jahre zuvor bereits schrieb, die Todesstrafe ist unzulässig …

„2267. Lange Zeit wurde der Rückgriff auf die Todesstrafe durch die rechtmäßige Autorität – nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren – als eine angemessene Antwort auf die Schwere einiger Verbrechen und als ein annehmbares, wenn auch extremes Mittel zur Wahrung des Gemeinwohls angesehen.

Heute gibt es ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass die Würde der Person auch dann nicht verloren geht, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat. Hinzu kommt, dass sich ein neues Verständnis vom Sinn der Strafsanktionen durch den Staat verbreitet hat. Schließlich wurden wirksamere Haftsysteme entwickelt, welche die pflichtgemäße Verteidigung der Bürger garantieren, zugleich aber dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen.

Deshalb lehrt die Kirche im Licht des Evangeliums, dass ‚die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt‘ [1], und setzt sich mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein.“

Nun also ist „im Licht des Evangeliums“ „die Todesstrafe unzulässig“, wie sie zuvor „im Licht des Evangeliums“ zulässig war …

Ein Papst schaltet nach 1948 Jahren endlich das Licht im Vatikan ein, um endlich zu lesen: die Todesstrafe ist unzulässig. Er liest dafür aber nicht das Evangelium, denn dieses gibt das Unzulässige und das Zulässige her, wie die lange Geschichte der widerstreitenden Auslegungen auch in bezug auf die Todesstrafe belegt.

Kurz zusammengefaßt könnte gesagt werden: die Evangelien sind die Huren unter den Glaubenstexten, sie verbiegen ihre Buchstaben nach den Wünschen ihrer … und der Katechismus deren Zuhälter, der stets darauf bedacht ist, für sich ein gutes Leben zu sichern, goldbekränzt zu promenieren … Aber das wird nicht gesagt, das kann über die Evangelien und den Katechismus nicht gesagt werden, denn alle Glaubenstexte von allen Religionen können derart auf den Punkt gebracht beschrieben werden. Und sie sind, werden Glaubenstexte als Häuser gedacht, Bordelle, sie versprechen Befriedigung, in sie wird mit Erfüllung gelockt — — aber sooft der Puff auch aufgesucht wird, er ist doch stets unbefriedigt wieder zu verlassen. Und je gefüllt bloß sind die Taschen des Zuhälters.

Glaubenstexte sind zugleich auch Texte des absoluten Stillstands. Wie es auch in diesem nun in den Katechismus aufgenommenen Psalm über die Todesstrafe gezeigt werden kann. Das „wachsende Bewusstsein“, das „neue Verständnis vom Sinn der Strafsanktionen durch den Staat“ sind nicht auf Glaubenstexte zurückzuführen, diese geben für eine Entwicklung, für einen Fortschritt nichts her. Ganz im Gegenteil. Ohne diese wäre es wohl schneller gegangen. Die Todesstrafe etwa hätte bereits seit 1795, also seit den Worten von Louis Sade, abgeschafft sein können, und genau genommen, noch viel früher; hierfür soll nur ein weiter Name erwähnt werden, der eines Rechtsphilosophen: Cesare Beccaria …

Glaubenstexte geben nichts her, für eine positive Entwicklung des Menschen, aber das heißt nicht, sie hätten keinen Einfluß auf den Menschen, auf dieses seltsamste Lebewesen, das sich von allem beeinflussen läßt, was gut und schlecht ist. Sie halten den Menschen im Negativen. Beispielsweise im grausamen Strafen durch Mord. Gerade auch in den christlich domestizierten und dominierten Staaten. Hätte es die Todesstrafe in diesen Staaten gegeben, hätte sich die Todesstrafe in diesen Staaten so lange halten können, in manchen Staaten bis zum heutigen Tage, ohne die Erfindung der Todesstrafe im sogenannten Alten Testament, das für den Vatikan nach wie vor entschieden nicht abzuweisen ist … Die Geschichte der Sintflut erzählt im Grunde die Verurteilung zur Todesstrafe, und gleich das ordentlich blutsäuferisch, es ist die massenhafte Verhängung der Todesstrafe als Ausrottung der gesamten Menschheit, der sogenannten Völker, also ein Völkermord. Nach diesem Glaubenstext war es ein Mann, Gott genannt, der diesen Völkermord anordnete, ein Mann, der sein Wort für wahr hielt, wie viel später ein Mann, der mit diesem Mann erzogen wurde und von diesem Mann beseelt war, und ebenfalls sein Wort für wahr hielt, tatsächlich Völkermorde anordnete, die nicht in einer Geschichte stattfanden, sondern in der Wirklichkeit, und dennoch wurde nach 1945 nicht gefragt, muß dieser Glaubenstext nicht „im Licht“ von Porajmos gelesen und die Konsequenzen gezogen werden, sondern, ob die Bücher von de Sade „im Licht“ des Holocausts … dabei waren seine Bücher stets als Literatur ausgewiesen und nicht wie alle Glaubenstexte als Handlungsanleitungen …

Daß die massenmörderische oder völkermörderische Todesstrafe dieser Mann, Gott genannt, nicht nur gegen Menschen verhängte, die er ob ihrer Schlechtigkeit bestrafen wollte, sondern auch gegen Tiere, die er mit den Menschen in Artenhaftung nahm, ist nur mit seinem unstillbaren Blutdurst zu erklären, und menschgemäß auch dadurch, daß es in jedwedem Märchen, das zur Handlungsanleitung verkommen, nichts Unlogisches gibt, sondern sich stets alles einfügt in eine Wirklichkeit jenseits der Wirklichkeit, in eine Logik jenseits der Logik, in eine Wahrheit jenseits der Wahrheit.

Wer kennt nicht den Vorwurf gegen Menschen, die vor den Gefahren der technischen Entwicklungen, vor der Zerstörung der ökologischen Grundlagen warnen, die einen achtsamen Umgang einmahnen, für einen sorgsamen Einsatz sich aussprechen, diesen Menschen wird vorgehalten, mit so einer Einstellung würde der Mensch heute noch als auf den Bäumen … Es könnte von einem Urglück gesprochen werden, daß der Mensch nicht bei den Glaubenstexten als seine einzige Lektüre stehengeblieben ist. Denn mit den Glaubenstexten hätte es keine ethische Entwicklung gegeben, der mit Glaubenstexten alleingelassene Mensch wäre nicht auf den Bäumen geblieben, denn so gegen sich agiert kein baumlebendes Tier, aber er, der Mensch, wäre nie aus den dunklen Höhlen des Barbarischen herausgekommen …

Die blutschwarzen Höhlen des Barbarischen, das ist keine poetische Formulierung, das ist die Wirklichkeit etwa der Schar eines Propheten in der Gegenwart …

Und wie die Schar dieses Propheten aus ihren Glaubenstexten ihr Schwert schmieden, um den Menschen ihre Haut abzuziehen zum Tapezieren ihrer Höhlen, kann es auch immer dazukommen, daß die Schar eines weiteren Propheten wieder zur Auslegung gelangen, es sind Menschen der Todesstrafe zu unterwerfen, nicht weil sie gemordet haben, sondern weil sie, wie sie meinen, anders sind …

Der Katechismus, verkauft nicht als Literatur, angeboten nicht als Lektüre etwa zum Schmunzeln, nicht als Einschlafvorlesematerial für gemeine Eltern zum Kindererschrecken, sondern als zu befolgende Handlungsanleitung, und es gibt die Menschen, die sich selbst als Liebende sehen, in der Nachfolge und im Wiedergang des Mannes, von dem sie erzogen und beseelt sind …

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

Das Schwert der Christen vulgo Kruzifix verhöhnt und mißachtet Demokratie, Gesetz und Pädagogik

Der Kreuzzug kann beginnen

Ein Papst schaltet nach 1948 Jahren im Vatikan das Lichte ein, glaubensgemäß aber nur für einen äußerst kurzen Augenblick. Gerade einmal so lange, um das jahrhundertealte Wort „unzulässig“ im Zusammenhang mit der Todesstrafe zu lesen, aber nicht in den Evangelien, nicht im Katechismus.

Und nun kann wieder darauf gewartet werden, wie lange es dauern wird, wie viele Jahrhunderte es dauern wird, bis wieder einmal das Licht eingeschaltet wird, im Vatikan. Denn es gibt im Katechismus Stellen über Stellen, die zu ändern sind, freilich nicht „im Licht des Evangeliums“, sondern im Licht der Entwicklung des Menschen, der sich seit damals doch bewegt hat, seit damals, als die Evangelien Jahrzehnte nach dem Tod des Mannes, der ebenfalls sein Wort für wahr hielt, entstanden, von Menschen, vorwiegend von Männern geschrieben, von denen so getan wird, als wären sie dabei gewesen, als wären sie tatsächlich Zeugen gewesen …

Von ein paar Stellen, die im Licht der Entwicklung zu ändern sind, wurde bereits berichtet, aber es darf angenommen werden, es werden wohl wieder, um eine Zahl zu nennen, je 223 Jahre vergehen müssen, bis die eine und andere Stelle im Katechismus …

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Der Baby ohrfeigende Priester hat nur seine katechetische Pflicht getan und gegen seinen obersten Herrn absoluten Gehorsam erfüllt

Der Katechismus, der Koran des Vatikans

Ein Papst schaltet kurz das Licht ein, im Vatikan. Und er nimmt dem Mann, Gott genannt, einige Aufgaben ab. Und zugleich heißt das auch. Ein Papst begräbt das das „ewige Leben“, das „Leben nach dem Tode“. Da es nun doch katechetisch im Zusammenhang mit der Todesstrafe heißt: „dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen“. Das heißt, die „Besserung“ muß also doch schon im „irdischen Leben“ erfolgen. Damit hat im „ewigen Leben“ der Mann, Gott genannt, diese Aufgaben nicht mehr zu erfüllen, der doch, bisher, das „Böse“ aufzudecken, die „Reinigung“ durchzuführen hatte. Die „Besserung“ respektive „Reinigung“ muß also doch schon im Diesseits erfolgen, weil es kein Jenseits, nach einem Papst, gibt, oder zumindest, eine Falte der Dreifaltigkeit oder alle drei Falten der Dreifaltigkeit, ein Papst wird darüber alles bestens wissen, an Erschöpfung leidet, von, wie es heutzutage heißt, massivem Burnout betroffen, also ausgebrannt …

Und wenn doch alles schon im Irdischen zu passieren hat, die „Besserung“, die „Reinigung“, so ist das „ewige Leben“, das „Leben nach dem Tode“, kann hinzugefügt werden, das Jenseits nur Stillstand und nichts als Stillstand, wie im Diesseits alle Glaubenstexte nur Stillstand und nichts als Stillstand sind — Stillstand zu Stillstand …

Katechismus der Katholischen Kirche

 

223 Jahre nach Louis Sade verschriftlicht auch der Vatikan in seinem Katechismus, daß die „Todesstrafe unzulässig“ ist.

Todesstrafe unzulässig - Papst Franziskus - Was bereits de Sade wußte dafür braucht Vatikan 223 Jahre.png

Weit über zwei Jahrhunderte brauchen also Organisierte Glauben, in diesem Fall der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche, um sich gegen die Todesstrafe auszusprechen, ihren Katechismus zu ändern, sich entschieden für die Abschaffung der Todesstrafe einsetzen zu wollen, was Louis Sade bereits 1795 so leichthin verfaßte:

„[W]eshalb man die Todesstrafe abschaffen muß, liegt darin, daß sie niemals das Verbrechen unterbunden[.] Kurzum, man muß diese Strafe abschaffen, weil es keine schlechtere Kalkulation geben kann als diejenige, einen Menschen sterben zu lassen, weil er einen anderen getötet hat; denn aus diesem Verfahren ergibt sich, daß es statt eines Menschen weniger deren zwei sind, und nur Henkern oder Schwachköpfen kann eine solche Arithmetik geläufig sein.“

„Aus diesen ersten Prinzipien ergibt sich, wie man sieht, die Notwendigkeit, sanfte Gesetze zu erlassen und vor allem den Greuel der Todesstrafe für immer aus der Welt zu schaffen, weil ein Gesetz, das einen Anschlag auf das Leben eines Menschen darstellt, undurchführbar, ungerecht und unzulässig ist.“

„Zwar gibt es, wie ich gleich noch erklären werde, eine Unzahl von Fällen, in denen die Menschen […] völlige Freiheit empfangen haben, einander nach dem Leben zu trachten; doch kann das Gesetz unmöglich das gleiche Vorrecht genießen, weil es in seiner Kälte für die Leidenschaften unzugänglich wäre, die die grausame Handlung des Mordes beim Menschen rechtfertigen können. Der Mensch erhält von der Natur die Eindrücke, die ihm diese Tat als verzeihlich erscheinen lassen können; im Gegensatz dazu kann es dem Gesetz, weil es stets in Opposition zur Natur steht und nichts von ihr empfängt, nicht gestattet sein, sich die gleichen Abweichungen zu erlauben: da es nicht die gleichen Beweggründe hat, ist es undenkbar, daß es die gleichen Rechte besitzen sollte.“

„Soll der Mord durch Mord unterbunden werden? Gewiß nicht. Ist er [der Mord] aber eines [ein Verbrechen], dank welch barbarischer, törichter Inkonsequenz bestraft ihr ihn dann mit einem ähnlichen Verbrechen?“

Und was schreibt der Vatikan weit über zwei Jahrhunderte später in seinen Katechismus?

Das:

„2267. Lange Zeit wurde der Rückgriff auf die Todesstrafe durch die rechtmäßige Autorität – nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren – als eine angemessene Antwort auf die Schwere einiger Verbrechen und als ein annehmbares, wenn auch extremes Mittel zur Wahrung des Gemeinwohls angesehen.

Heute gibt es ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass die Würde der Person auch dann nicht verloren geht, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat. Hinzu kommt, dass sich ein neues Verständnis vom Sinn der Strafsanktionen durch den Staat verbreitet hat. Schließlich wurden wirksamere Haftsysteme entwickelt, welche die pflichtgemäße Verteidigung der Bürger garantieren, zugleich aber dem Täter nicht endgültig die Möglichkeit der Besserung nehmen.

Deshalb lehrt die Kirche im Licht des Evangeliums, dass ‚die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt‘ [1], und setzt sich mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein.“

Das also schreibt der Vatikan, 223 Jahre später, einen schwachen Vers, freilich, wie auch einen anderen, immerhin authentisch für eine Züchtigungsanstalt …

Es kann nicht bewiesen werden und es ist auch äußerst unwahrscheinlich, daß es dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche je möglich gewesen wäre, den Psalm von der Todesstrafe schneller zu ändern, hätten die Päpste und Katechismussekretäre seit 1795 beispielsweise Louis Sade aufmerksam gelesen, anstatt seine Bücher bis vor etwas mehr als fünfzig Jahren auf ihren Index zu setzen, seine Bücher zu brandmarken, in ihrer Züchtigungsgier den Menschen vorschreiben zu wollen, welche Bücher sie lesen und welche sie nicht lesen dürfen.

Papst erklärt Todesstrafe für unzulässig

 

Internationaler Porajmos-Gedenktag am 2.8.18 in Österreich

wird auf recht besondere Weise begangen durch: Schweigen.

Nein, das wäre ungerecht. Es wird selbstverständlich nicht geschwiegen.

„2. August – Gedenktag an den Genozid an den Roma und Sinti

Datum: 02.08.2018, 18:00 – 20:00 Uhr

Ort: Ceija-Stojka-Platz, 1070 Wien, Österreich“

Sie sehen. In Österreich wird der Verpflichtung, auferlegt durch die Geschichte des Landes, voll recht nachgekommen. So wird der Porajmos-Gedenktag auf dem größten und edelsten Platz des Landes begangen, in Anwesenheit von den Spitzen des Staates, und wer in den letzten Jahren an einer Gedenkveranstaltung auf dem Ceija-Stojka-Platz teilnahm, weiß, wie viele Menschen zu dieser kommen, wie viele österreichische Medien darüber, sogar live berichten, Menschen aus Wirtschaft, Politik und Kultur lassen sich nicht bitten, daran teilzunehmen, sie strömen in Massen auf den Ceija-Stojka-Platz, auf dem mehr Menschen Platz haben, als beispielsweise auf dem Heldenplatz, der Ceija-Stojka-Platz ist nicht nur der größte und edelste Platz des Landes, dieser Platz ist auch wie kein zweiter Platz in Österreich prominent gelegen, auf einer direkten Achse zu Parlament und Rathaus …

Sie sehen. In Österreich kann es keinem Menschen zum Vorwurf gemacht werden, nicht stets die besten Plätze des Landes für Roma und Sinti … wie beispielsweise auch den Baranka-Park, worüber bereits in Anerkennung ein Kapitel verfaßt werden durfte …

Staatsspitze in Österreich - Internationaler Porajmos-Gedenktag 2-8-18

Aber die Staatsspitze in Österreich weiß darum, es kann nie genug getan werden gegen den Antiziganismus, nie genug getan werden gegen das Vergessen, und so ist es nicht überraschend, daß von der zurzeitigen österreichischen Staatsspitze der Porajmos-Gedenktag auch schreibend in Erinnerung zur Warnung und zur Mahnung gerufen wird, etwa auf den Plattformen der Unternehmen Facebook und Twitter, wie gelesen werden kann rund um den 02.08.18, etwa von dem Bundeskanzler, auch von dem Bundespräsidenten, da will und kann sich auch die Opposition nicht bitten lassen …

Internationaler Porajmos-Gedenktag am 2. August 2018 in Österreich wird auf recht besondere Weise begangen, und von der Website der identitären Regierungspartei wird diese recht besondere Weise gesinnungsgemäß zum Höhepunkt gebracht, wenn sie einen Tag nach dem Gedenktag im achten Monat des Jahres 18 die Schlagzeile bringt: „70.000 Roma auf dem Marsch in die EU?“ …

Gerade diese Regierungspartei gedenkt der Geschichte stets recht besonders und aufopferungsvoll und auch die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website läßt sich nicht bitten, mit ihren Kommentaren Beistand zu sein …

Kann es einen hilfreicheren Rat für Roma und Sinti geben, als den von Richard Joseph Huber – „vorweg und kurz bei“ einem Innenminister „vorbeischauen“?

Der Mann der Aufklärung, von dem schon viel zu erzählen war, weiß, was zu tun ist:

„Wenn ich Bildungsminister wäre, würde ich die Zigeuner- und Neger-Aufklärung ganz oben beim Lernstoff der österreichischen Schüler ansiedeln.“

Der Mann der Aufklärung wird dabei wohl auch recht ökonomisch denken, neue Unterrichtsmaterialien würden dürfen nicht eigens erstellt werden müssen, die sind seit Jahrhunderten reichlich …

Aber es kann nie genügend Unterrichtsmaterialien geben, und niemand weiß das recht besser als die Website, die sich noch nie bitten ließ, diesen weitere hinzuzufügen

Im Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website geht es um die Ukraine. Es kann Trauerspiel nicht zum Vorwurf gemacht werden, daß ihm augenblicklich einfällt, Menschen als „Tiere“ zu bezeichnen, es wird doch gewußt, wie gerade in diesen Gesinnungskreisen Tiere geliebt, verwöhnt, verhätschelt werden … und wie lieb sie zu Tieren sind, konnte erst vor kurzem in einem Kapitel über eine Begebenheit in der Ukraine …

Und ein oder eine Charly nimmt gleich diesen Aufruf zur Aufklärung ernst, sieht es als Pflicht an, hierfür Unterrichtsmaterialien beizusteuern und verweist auf die hehre Wissensquelle der von der Vorsehung abgesegneten Gesinnungsart, die über die sonderlichen Pläne …

Ach, wie reichlich es doch in Österreich für Roma und Sinti bestellt ist, es könnte noch viel erzählt werden, wie um sie die Sorge in Österreich, in Europa umgeht, es könnten sogar einzelne Personen vor den Vorhang gebeten werden, deren Sorge einzig ihr Wohl …

„Freunde von mir sind Roma“

Kurz zur medialen Empathie

Aber es wird davor zurückgeschreckt, die Furcht vor einem Vorwurf, es könnte wer sagen oder schreiben, die Empathie werde zur unerträglichen Plage, und es wird, soher ist keine unbegründete Furcht, auch geschrieben, die Plage werde immer unerträglicher …

Porajmos-Gedenktag 08-18 - Recht besonders begangen auf gesinnungsmäß zensurierter Website

„Blinder Organist“

Orgelpfeifen lassen sich von einem blinden Organisten spielen

Ein Holzschnitt von Werner Berg aus 1956 mit dem Titel: „Blinder Organist“ und ein Bild von Karl Bauer auf einer Postkarte als Propaganda aus 1933: „Adolf Hitler“ — —

Werner Berg habe, wie auf der Website des gleichnamigen Museums zu lesen ist, „den blinden Organisten der Dorfkirche in zahlreichen Bildern wiederholt dargestellt“.

„Krallen gleich greifen hier die Hände des Blinden ins Nichts und entringen dem dunklen Schwarz eine Welt der Töne.“

Gleich, ob dies eine Interpretation oder eine Aussage von Werner Berg selbst ist über den „blinden Organisten“, wird fortan eines, besonders mit dem bauerischen Portrait „Adolf Hitler“ vor Augen, nicht mehr möglich sein, den „blinden Organisten“ anders als das kenntlichste Portrait von „Adolf Hitler“ anzusehen.

Sich selbst spelende Orgel

Freilich ist dann der Satz von den Krallen umzuschreiben:

Der Blinde mit seinen Krallen in seinem Nichts entringt den Orgelpfeifen sein Gebrüll als einschmeichelnde Töne zum Stoß der Welt in das dunkle Schwarz. 

Es ist dafür gar nicht entscheidend, ob es die bewußte Intention von Werner Berg war oder nicht war, das kenntlichste Bild von „Adolf Hitler“ zu schaffen, dem künstlerischen Menschen bleibt zu oft selbst verborgen, was er eigentlich schafft, welche Einflüsse ihm die Hand führen …

Blinder Organist spielt Orgelpfeife

Karl Konrad Friedrich Bauer, ein Zeitgenosse von Werner Berg, und einer, der zu jener Zeit, auch der Massenverbrechen, nicht unbekannt war, geehrt und ausgezeichnet auch vom massenmörderischen deutschen reich

Der umgeschriebene Satz von dem „blinden Organisten“ trifft auch dann zu, wenn der „blinde Organist“ nicht „Adolf Hitler“ ist, wenn es tatsächlich bloß ein namenloser „blinder Organist einer Dorfkirche“ ist, ihm kein Mensch Modell war, ist der namenlose „blinde Organist“ das kenntlichste Bild für — auch für die Kirche, für jedwede Religion … jede Pfarrerin, jeder Priester, jeder Imam, jeder Rabbiner, gleich wie immer die von Religionen je vorgeschriebene Berufsbezeichnung für ihre Weltblinden lautet, ist der „blinde Organist“, dem sich das „Volk“ als Orgelpfeifen ohne Not anbietet und freiwillig als Orgelpfeifen aufstellt, mit ihnen und auf ihnen zu spielen, ihm zu gewähren, sie zu spielen, die Welt in ein schwarzes Dorf zu verkleinern, in dem ihnen gemeinsam das Dunkle ihr Licht ist, in dem ihnen gemeinsam alles, was die Welt ist, nichts …

Der hochgestellte Kragen des Exhibitionisten ist der hochgestellte Kragen des „blinden Organisten“ der hochgestellte Kragen des „Adolf Hitler der hochgestellte Kragen des „Martin Luther“ der hochgestellte Kragen der …

Martin Luther - Mein leeres Buch.png

Der „blinde Organist“ ist keine Figur der Vergangenheit, keine, die, wie lange Zeit gedacht und mehr noch gehofft wurde, die spätestens mit „Adolf Hitler“ endgültig und endlich aus der Welt vertrieben ist, aber die Hoffnung enttäuscht, wie gewußt wird, zuerst … der „blinde Organist“, gleich welchen Geschlechts, spielt weiter und weiter, und das „Volk“ ist ihm weiter bereitwillig und weiter hingebungsvoll Orgelpfeifen zur Verstärkung seines Gebrülls. Es gibt so viele „blinde Organisten“ in der Welt, allein schon beispielsweise in Österreich, daß nicht zu entscheiden ist, welcher, gleich welchen Geschlechts, für die Gegenwart zu nennen und in die Collage zu kleben ist, so ist es Ihnen, die Sie selbst alle kennen und bereits nach kürzester Überlegung zu nennen wissen, überlassen, einen in die Collage zu kleben, exemplarisch für einen „blinden Organisten“ der Jetztzeit, wie „Adolf Hitler“, wie „Martin Luther“ hier exemplarisch für die Vergangenheit …

Wie sähe ein Bild des „blinden Organisten“, dem das „Volk“, gleich wo auf der Welt, keine Orgel mehr ist, er, gleich welchen Geschlechts, nur mit und sich selbst auf sich spielen könnte, seine Identitäten, von denen der Mensch, wie gewußt wird, mehr als eine hat, ihm die einzigen Orgelpfeifen zur Verstärkung seines Gebrülls …
Blinder Organist ohne Orgel

 

„Im Gespräch zu bleiben“ heißt nicht zwingend, kurz gesagt, miteinander Gespräche zu führen

„Zum neuen Stil in der Politik gehört es für mich auch ganz natürlich dazu, im Gespräch zu bleiben.“

Das darf dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich geglaubt werden, daß es zu seinem „neuen Stil in der Politik“ schlicht „ganz natürlich“ dazugehört, „im Gespräch zu bleiben“ …

„Im Gespräch zu bleiben“ heißt aber nicht zwingend, Gespräche zu führen, gar noch miteinander … und es wird nicht wenige in Österreich geben, denen sofort dazu einfallen wird, mit wie vielen in den letzten bald acht Monaten in Österreich  n i c h t  „im Gespräch zu bleiben“ das Kennzeichnendste des „neuen Stils in der Politik“ dieser von einem Im-Gespräch-Bleibenden angeführten schwarzidentitären Regierung war …

Zu dieser Phrase gibt es so manche Weisheit aus dem sogenannten Volke, etwa jene, daß, wer im Gespräch bleiben wolle, aufpassen müsse, nicht ins Gerede zu kommen. Darauf hat der zurzeitige Bundeskanzler bisher ganz und gar nicht geachtet; es scheint ihm aber eine Bergspitzenqualität seines „neuen Stils“ zu sein. Denn. Sonst hätte er wohl längst schon versucht, sich zumindest bemüht, aus seinem Gerede herauszukommen.

„Gerede“ rittert mit „Im Gespräch bleiben“ überhaupt um den ersten Platz im Wettbewerb, was denn nun das Kennzeichnendste für den „neuen Stil in der Politik“ dieser schwarzidentitären Regierung in Österreich ist. Nach dem Stand der Dinge sieht es ganz danach aus, daß beide es auf das erste Stockerl schaffen …

Und im Einzelbewerb kann, auch wenn es im Moment gar so aussehen mag, als ob es die zurzeitige Sozialministerin auf das oberste Stockerl schaffen könnte, der erste Platz dem Im-Gespräch-Bleibenden nicht mehr genommen werden, sein Punktevorsprung uneinholbar … sie wird sich mit dem undankbaren sechsten oder gar achten Platz begnügen müssen, vor ihr für sie ebenso uneinholbar ein Generalsekretär, ein zurzeitiger Innenminister, ein Andreas-Hofer-der-140, ein zurzeitiger Vizekanzler

Zu diesem Begehren, im Gespräch bleiben, paßt recht der Name der nach dem Impressum von der ÖVP betriebenen Website: „secure.s-k.at“ – übersetzt heißt das nichts anders als „S… K… sichern“. Das ist doch einmal eine klare Aussage, unmißverständlich, kein Gerede, sondern, wie es so schön heißt, Klartext, worum es tatsächlich geht, den Im-Gespräch-Bleibenden sichern, das heißt wohl in erster Linie, ihm seinen Arbeitsplatz „Im Gespräch bleiben“ sichern …

Das kann ihm menschgemäß nicht zum Vorwurf gemacht werden, sich selber zu sichern. Denn. Wer in diesem Land träumt nicht für sich von Sicherheit jedweder Art absolut … aber für alle anderen bleibt die Sicherheit nur ein Traum, den bloß er für sich selber und nicht Österreich, das er nun wieder träumt zu sein, erfüllen kann – für eine gewisse Zeit halt. Denn. Wie ein Sprichwort es schon kurz wie bündig sagt, die Sicherheit ist ein Vogerl …

Sebastian Kurz sichern