Ex-Zug

Es gibt, auch in Österreich, eine Partei der Arbeit (PdA), die nun eine Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Gründung der DDR …

Es gibt nun, in Deutschland, Gruppierungen, die an die besonderen historischen Verbindungen zwischen der DDR und Nordkorea erinnern – Berlin, Fenster zu Nordkorea.

Das verleitet ebenfalls zu einer Montage.

Fenster ist Aussicht, auch Aussicht in die Zukunft, von der gerade die österreichische PdA in ihrer „Erklärung gegen Antikommunismus und Geschichtsverfälschung“ schreibt, herbeischreiben und herbeireden will.

Und diese Partei meint damit die Zukunft des Sozialismus, die Zukunft des Kommunismus.

In diesem Fall ist das Fenster nicht mehr ein Fenster mit Aussicht in eine Zukunft, nicht mehr ein Fenster mit Aussicht auf eine Zukunft. Deshalb ist es aber kein blindes Fenster, kein zur Mauer gewordenes Fenster, das eine Wand lückenlos verschließt, undurchdringlich macht für Blicke nach außen und für Blicke nach innen. Es ist ein Fenster, das Einsicht ermöglicht, in das Innere. Und was im Inneren zu sehen ist, ist das „Ex-Zug“, wie auf der Anzeigetafel auf dem Bahnsteig in der Collage, den es vielleicht noch gibt, nur den Staat, der diesen einst umgab, den gibt es schon lange nicht mehr. Der Zug ist abgefahren, endgültig. Aber es gibt noch zu viele Züge, die zu Ex-Zügen …

Wer genau durch das Fenster hineinsieht, bekommt Einsicht in derartige Staaten, wie die DDR einer war, wie China, wie Nordkorea nach wie vor welche sind …

Und wer das Fenster öffnet, wird wohl Jubelschreie und Beifall, leninistisch-stalinistische Dankgebete von Honecker aus Nordkorea gen China über das „glorreiche“ Vorgehen in Hongkong …

„In Kalten-Kriegs-Zeiten sind die DDR und Nordkorea Freunde im Kampf für einen ‚Glorreichen Sozialismus‘. Man kennt, schätzt und besucht sich: 1977 und 1986 ist SED-Chef Honecker zu Gast im nordkoreanischen Bruderland. Zufrieden stellt er dort fest: ‚Völlige Übereinstimmung in allen behandelten Fragen‘. Auch Kim Il Sung, sein nordkoreanischer Kollege und Opa des heutigen Staatschefs Kim Jong-un, sieht das so.

Verein im sozialistischen Lager

Seit November 1949 pflegt die DDR freundschaftliche, diplomatische Beziehungen zu Nordkorea. Damals ist die Deutsche Demokratische Republik gerade mal einen Monat alt, und knüpft hier ein ‚festes und unverbrüchliches Freundschaftsband‘, wie es im Diktum der Zeit heißt.

1954 nimmt Richard Fischer seine Arbeit als erster Botschafter der DDR in Pjöngjang auf. Nordkorea und die DDR sind im Schicksal vereint: Wie im geteilten Deutschland durchzieht Korea eine Nahtstelle des Kalten Krieges. In zahlreichen Begegnungen auf Regierungsebene betont man den gemeinsamen Kampf gegen ‚Imperialismus und Kapitalismus‘. Die Folge ist ein Unikum: Als einziges Land der Welt wird Nordkorea in den folgenden Jahren diplomatische Beziehungen zur DDR, nicht aber zur Bundesrepublik haben.

Kleine Tricks unter Freunden

Ebenfalls noch in die fünfziger Jahre fällt der erste Besuch Kim Il Sungs in der DDR: 1956 bereist er mehrere sozialistische Länder – und sieht sich in der DDR unter anderem einen damaligen Vorzeigebetrieb an, die LPG im brandenburgischen Döbberin. Die Ausschnitte der damaligen Nachrichtensendung zeigen, wie sich der ‚Große Führer‘ in Ställen umsieht und eifrig den Kontakt zu den Bauern des Ortes sucht.

Kurios: Wie die „Berliner Zeitung“ vor einigen Jahren herausfand, wollte Kim Il Sung auch knapp 30 Jahre später, bei einem erneuten DDR-Besuch die gleiche LPG sehen. Da diese allerdings längst nicht mehr so vorzeigbar war, lotsten die SED-Oberen den geschätzten Freund ins 30 Kilometer entfernte Golzow, um ihm eine präsentable LPG zeigen zu können.

Treue bis zum Ende

Die Freundschaft beider Regime überdauert die Jahrzehnte. Noch unmittelbar vor dem Fall der Berliner Mauer versichert Kim Il Sung Honecker und der SED-Führung betont verbunden seine Unterstützung im Kampf gegen die ‚anti-sozialistischen Offensiven der Imperialisten‘. Beide spenden den Pekinger Machthabern rasch und vorbehaltlos Beifall für die blutige Niederwerfung der Demokratiebewegung.

Als Honecker nach dem Ende der DDR auf Asyl irgendwo in der Welt hofft, bietet sich wiederum das Reich des ‚Großen Führers‘ gerne an – wie übrigens auch schon einige Monate zuvor, als Rumäniens Diktator Nikolae Ceaucescu eine neue Bleibe sucht – bevor er kurz vor dem Abflug aus Bukarest gestoppt und hingerichtet wird. Aus ‚rein humanitären und menschlichen Gründen‘ wolle man das Ehepaar Honecker aufnehmen, heißt es damals.

Wie der Vater, so der Sohn?

Bei Kim Jong Il, Sohn Kim Il Sungs, führt die Verbundenheit mit der DDR schnell ins Reich der Spekulation: Wirtschaftswissenschaften soll er hierzulande studiert haben, auch von einer Ausbildung zum Jagdflieger bei der NVA ist hier und da zu lesen. Doch als er 1994 seinen Vater beerbt, ist die DDR längst Geschichte.“

„Gegen Antifaschismus und Geschichtsverfälschung“

Erklärung des Parteivorstandes der Partei der Freiheitlichen Österreichs (FPÖ) zu den Angriffen auf unsere Veranstaltungsreihe anlässlich des 86. Jahres der Gründung des deutschen reiches

Ganz im Einklang mit der antifaschistischen Propaganda der EU versuchen in Österreich reaktionäre kommunistische politische Kräfte gegen jede Stimme vorzugehen, die sich der Verfälschung der historischen Wahrheit widersetzt oder einfach eine andere Ansicht als die der offiziellen EU-Ideologie vertritt.

Als die Partei der Freiheitlichen (FPÖ) dieses Jahr anlässlich des 86. Jahrestages der Gründung der deutschen reiches beschloss eine Veranstaltungsreihe zu organisieren und dazu einen Zeitzeugen als Redner einzuladen, der nicht zum Lager der kommunistischen und China-Apologeten gehört, war es uns klar, dass solche Veranstaltungen politische Gegner des Faschismus jeder Couleur mit Entsetzen und Empörung erfüllen. Aber für einige Kreise war das offenbar nicht genug. In einer Reihe von Artikeln in lokalen Medien wurde mit primitivem Antifaschismus gegen das deutsche reich, den Vortragenden und die FPÖ Stimmung gemacht, mit dem Ziel die Veranstaltungen in Innsbruck und Linz zu verhindern und in Wien zu torpedieren. Konkreter handelt es sich um eine regelrechte Hetzkampagne der Linzer ÖVP mittels ihres Sprachrohrs „Oberösterreichisches Volksblatt“. Zitiert wird neben dem Obmann des Linzer ÖVP Gemeinderatsklubs aber auch ein Sprecher des Grünen Innsbrucker Bürgermeisters, was wieder einmal zeigt, dass der Antifaschismus quer durch die Reihen der bürgerlichen Parteien geht. Mit dieser antifaschistischen Raserei erreichten sie schließlich, dass uns die ursprünglich geplanten, zugesicherten und bereits breit angekündigten Veranstaltungsräumlichkeiten in Linz und Innsbruck kurzfristig noch verwehrt wurden!

Verantwortung tragen selbstverständlich nicht nur diese „extremen“ Stimmungsmacher, sondern auch die Träger, die diese Räumlichkeiten besitzen bzw. verwalten und welche diesem Druck offenbar nicht standhalten konnten oder vielmehr wollten. In den Begründungen ihrer Absagen waren sie nur allzu bereit, den Kern der antifaschistischen Propaganda und Argumentation zu übernehmen. Dass es in Linz ausgerechnet der ÖGB war, der die Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten untersagte, ist eine Schande, die alle ArbeiterInnen und Angestellten, die er angeblich vertritt, zum Nachdenken veranlassen sollte. Schließlich wurde der ÖGB 1945 von den Faschisten mitbegründet und jeder weiß, wie groß der Beitrag der FPÖ in den Arbeitskämpfen der Nachkriegszeit war.

Die Partei der Freiheitlichen ist selbstverständlich gegenüber jeder inhaltlichen politischen Kritik und Auseinandersetzung aufgeschlossen. Jede Partei vertritt ihre eigenen Standpunkte und wir respektieren jede Kritik politischer Gegner an unserem politischen Programm und unseren Positionen. Aber dazu gehören nicht Angriffe, die unsere Weltanschauung und Ideen de facto oder sogar potentiell de jure zu kriminalisieren versuchen, die den Faschismus-Nationalsozialismus dem Sozialismus und Kommunismus gleichsetzen, die die Geschichte verfälschen und das Gedenken an jene verunglimpfen, die ihr Leben für die Freiheit des Volkes und die Rechte der Arbeiterklasse geopfert haben.

Diese Haltung überrascht uns aber selbstverständlich nicht und die Intention jener, die uns nun lautstark attackieren ist uns ersichtlich. Was sie nicht zulassen wollen, ist, dass sich die Menschen in Österreich mit der Geschichte auseinandersetzen. Sie wollen verhindern, dass die Arbeiterklasse mehr über den Faschismus im 20. Jahrhundert, über seine Errungenschaften in Gesundheit, Bildung, Wissenschaft, Wohnen, über die Organisation und Funktion der Arbeiter- und Volksmacht in den Ländern, wo dieser aufgebaut wurde, erfährt. Sie wollen nicht, dass die Menschen die Möglichkeit bekommen, mit Zeitzeugen offen zu diskutieren.

Was sie aber sogar noch mehr zu verhindern suchen, ist, dass die Arbeiterklasse und das Volk sich mit den Fehlern und Schwächen des faschistischen Aufbaus auseinandersetzen und Lehren daraus ziehen, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Sie verfälschen die Vergangenheit, damit uns die Zukunft verwehrt wird. Und dennoch wird es ein nächstes Mal geben – und diesmal wird es kein Zurück in die kommunistische Barbarei mehr geben.

Unsere Veranstaltungen werden natürlich trotz ihrer Bemühungen stattfinden und wir möchten nochmals jeden Interessierten einladen, an diesen teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, über die Geschichte, aber vor allem die Zukunft des Faschismus und der Arbeiterbewegung zu diskutieren. Schließlich möchten wir alle arbeitenden Menschen in Österreich auffordern sich darüber Gedanken zu machen, warum die EU und die bürgerlich kommunistischen Kräfte den Faschismus, in unserem Land nur von unserer noch kleinen Partei vertreten, so vehement bekämpfen.

Das ist, ganz offensichtlich und sofort erkennbar, nicht eine Erklärung der FPÖ.

Das ist eine Erklärung der österreichischen Partei der Arbeit (PdA), vom 7. November 2019.

Wie erhellend jedoch wird es, wenn in einer solchen Erklärung nur ein paar Wörter ausgetauscht werden, wie das Argumentieren von zwei gegensätzlichen Weltanschauungen, deren Vorangehenden bereits zweieiige Zwillinge waren, dem gleichen Schritt folgt.

Es kann die Partei der Arbeit verstanden werden, daß sie nicht verstehen kann, daß ihr ein gar scharfer Wind ob ihrer Feier der Gründung der DDR um ihre taubroten Ohren bläst, während sich die gesamte sogenannte westliche Welt anbiedert, der kommunistischen Diktatur in China, mit dem kommunistischen Regime in China kollaboriert.

Weil in dieser Erklärung der PdA gar so auf die Wahrheit gepocht wird, vor allem gegen eine Verfälschung der historischen Wahrheit geschrieben wird …

Es ist müßig und vor allem unredlich, darüber zu spekulieren, wie wäre das letzte Jahrhundert verlaufen, wäre das 20. Jahrhundert anders verlaufen, hätte es nicht den Nichtangriffspakt zwischen der kommunistischen Sowjetunion und dem nationalsozialistischen Deutschland und hätte es nicht den Nichtangriffspakt zwischen der kommunistischen Sowjetunion und Japan gegeben. Diese Pakte der kommunistischen Sowjetunion hat es gegeben, und den Pakt mit Japan hat die kommunistische Sowjetunion erst aufgegeben und Japan den Krieg erklärt, als bereits die Atombomben abgeworfen waren.

Die PdA schreibt in ihrer Erklärung auch davon, von der Zukunft des Sozialismus …

Nun, diese weltanschauliche Zukunft muß nicht diskutiert werden. Die kommunistische Diktatur in China führt bereits in der Gegenwart weiter vor, in welche Zukunft es geht …

Soll noch Nordkorea erwähnt werden? Mit seiner adeligen Dreifaltigkeit Großvater, Vater, Sohn … eine kommunistische Diktatur, in der Menschen der Gegenwart eine Zukunft nicht einmal zum Diskutieren haben …

Aber die nordkoreanische Partei der Arbeit (PdAK) wird der österreichischen Partei der Arbeit (PdA) mehr über den Aufbau von Vergangenheit denn Gegenwart und Zukunft …

Hakn vorm Kopf

Nun wird sogar ein nicht zu sehendes Hakenkreuz zu einem Hakenkreuz, während ein 85 Jahre lang zu sehendes Hakenkreuz nicht gesehen werden wollte, das 85 Jahre lang weithin tatsächlich zu sehen war, in Österreich, von 1934 bis 2019.

Aus dem 85 Jahre lang weithin zu sehenden Hakenkreuz wurde nun ein Fensterkreuz gemacht, die Kosten hierfür verrechnet den steuerzahlenden Menschen in Österreich, weil das der liegenschaftsbesitzende Familie mit dem beinahe einhundert Jahre aufgemalten Hakenkreuz ganz und gar christlich nicht aufgebürdet werden wollte, ach, gar arme Leute diese wohl sind, die möglicherweise mit einer Mindestsicherung …

Aus dem Hakenkreuz ward also nun ein Fensterkreuz. Was für eine glorreiche Idee. Jeden Cent der 95.000 Euro zukunftsreich angelegt … Vom Hakenkreuz zum Fensterkreuz, das Österreichs Tradition wohl deutlich besser und zutreffender zum Ausdrucke … bildet nicht das Fensterkreuz gar vortrefflich ab das Kreuz im allgemeinen und im besonderen das Kruckenkreuz

Es ist beliebt, Bücher zu schreiben, deren Titel Eine kurze Geschichte … enthalten. Ein Buch zur Geschichte Österreichs wäre schnell geschrieben, das ganze Buch bereits der Titel:

Eine kurze Geschichte von Österreich in drei Worten: Kruckenkreuz, Hakenkreuz, Fensterkreuz

„‚Aus meiner Sicht ist das Verbotsgesetzes nicht unbedingt notwendig.‘ sagt der Philosoph @Schildhammer im #TalkImHangar7“

Die fleischhackerische Fernsehanstalt protzt und nennt einen einen „Philosophen“, der, nun ja, wie bietet er sich selbst an – „philosophisch geschulter analytischer Berater“ …

(Die fleischhackerische Fernsehanstalt protzt nicht nur, sie glänzt auch durch ihre rechtschreibmäßig und grammatikalisch fehlerfreie Sprache. Solch eine Sprachverwendung verdient es, durch eine Kapitelüberschrift gewürdigt zu werden.)

Jedoch, der fleischhackerischen Fernsehanstalt ist kein Vorwurf zu machen, in einem Land, also Österreich, in dem ein Lehrer im Rentenalter als Philosoph gilt, und nicht wenigen gar als der zur Zeit größte …

Der Lehrer im Rentenalter ist nicht zufällig gewählt; hat dieser doch ebenfalls den „Brief der 800“ unterzeichnet. Womit ein weiteres Beispiel vorliegt.

Zur Wiederholung. Die Frage ist nicht entscheidend, ob die „liederlichen Lieder harmlos oder Hetze“ sind, sondern entscheidend und ausschlaggebend, wo das Liederliche wirkt. Die Liederlichen wirken in den Parlamenten, in Österreich.

Wer solch Liederliches kennt, oder gesinnungsgemäß geschenkt bekommt, solch Liederliches zu Bücherln verklebt, ist gesinnungsgemäß zugerichtet, etwa solche Anträge zu stellen, wie beispielsweise diesen im steiermärkischen Landtag …

Wer in solch einer Partei ist, muß selbst nicht einmal mehr solch Liederliches zu Bücherln verkleben, selbst nicht einmal mehr solch Liederliches geschenkt bekommen, um dennoch von diesem Tone ganz und gar erfüllt zu sein, wird etwa, passend zum „Brief der 800“, an den kurzischen Verteidigungsminister gedacht, der den „geschlechtergerechten Sprachgebrauch abschaffte“. Ihm aber auch bei anderen Anschaffungen und Abschaffungen der liederliche Ton Marsch war …

Oh, Österreich, Land der tiefsten Philosophie … Ein weiterer Philosoph aus deiner Scholle, der sich mit dem „Verbotsgesetz“ …

Der tiefste Philosoph deiner Scholle, Österreich, muß demnach der zurzeitige Anführer der Partei mit dem liederlichen Atem sein, zum einen, weil auch er sich gar philosophisch mit dem Verbotsgesetz auseinandersetzt, zum anderen, weil nur – um ein russisches Sprichwort österreichisch abzuwandeln – ein Philosoph einen Philosophen von weitem schon erkennt.

Einen derart tiefen Philosophen zum Präsidenten zu haben, muß jedem Land zur rechten Zier gereichen, so überlegt, so bedacht wird im österreichischen Parlament gewählt …

Servus

Nichts mehr zu einer österreichische Fernsehanstalt zu schreiben, das Ziel. Auf dem Weg dahin es kurz und kürzer zu halten. Eine kurze Formel für die fleischhackerische Anstalt zu finden.

Kurz: Wieder Mölzer, wieder Tichy. Kürzer: Österreichisches Niveau. Noch kürzer: Mateschitz. Am kürzesten: Servus.

NS Gestern wieder einmal so weit. Am 7. November ’19 eine Diskussion. Über: „Rechtes Liedgut – Harmlos oder Hetze?“

Allein diese sendungsbestimmende Frage recht scharf vorbei am Wesentlichen. Das Wesentliche.

Was ist ein solches Liedgut? Oder. Wie wirkt in Österreich ein solches Liedgut auf die Menschen? Wie wirkt ein solches Liedgut als Hetze?

Es wirkt nicht auf die Menschen, es wirkt nicht als Hetze.

Es kann nicht wirken, weil es die Menschen außerhalb der Buden, in denen es zu Bücherln geklebt, nicht kennen. Denn. Dieses Liedgut kennen nur jene, die es besitzen, gesinnungsgemäß geschenkt bekommen. Fragen Sie beispielsweise Zanger.

Nicht das Wie oder das Was, sondern das Wo ist die entscheidende Frage, das Ausschlaggebende. Wo wirken gesinnungsgemäße Liederliche in Österreich. In den Parlamenten. Fragen Sie beispielsweise Hofer.

Kurz zusammengefaßt: Wo solche Gesetzesanträge gestellt werden, wird keine Hetze mehr gebraucht.

Kürzer: Harmlos ist das nicht, aber voll rechter Harm.

Nur wer solche „liederlichen Lieder“ besitzt und kennt, holt stimmlose Sänger der „Neger – Zigeuner“ zu sich ins Parlament, in die Regierung, um sich von diesen „Paragraphe“ verfassen zu lassen.

NNS ’19 wie ’18 wie … auch das gehört zum Ewiggestrigen in und an Österreich, nicht herauszukommen aus den falsch geführten Diskussionen, immer recht scharf vorbei am Wesentlichen, auch im Zusammenhang mit solch einer liederlichen Gesinnung …

Burschenschaften wurden schon, kurz gesagt, von Nazis als überholt angesehen

Achttausendjähriges Österreich

Mit dem 1. Jänner 1975 ist der Paragraph 188 in Österreich in Kraft gesetzt worden, und er soll bis zum 31. Dezember 9999 in Kraft bleiben.

Bis zum 31. Dezember 9999.

In Kraft für 8024 Jahre.

Achttausendundvierundzwanzig Jahre. Das ist wahrlich ein Anspruch! Das ist wahrlich groß angemessen – Österreich, das achttausendjährige Reich.

Wie klein hingegen, zum Vergleich, der Anspruch des Mannes, der immer noch Österreichs Gegenwart – fragen Sie beispielsweise nur die Mölzers! – bestimmt, mit seinem tausendjährigen Reich, das schließlich bloß madige zwölf Jahre als deutsches reich

Wie klein hingegen, um einen weiteren Vergleich heranzuziehen, die biblische Erwartung von jenen, die mit ihrem Führer – noch einer, der Österreichs Gegenwart nach wie vor bestimmt – im Reiche bloß eintausend Jahre zu herrschen …

Wie madig, um noch einen Vergleich heranzuziehen, nehmen sich die rund 650 Jahre Reichsherrschung der Führerinnen von einer einzigen Familie hingegen aus …

Wie mickrig, um einen letzten Vergleich heranzuziehen, hingegen die vier Jahre der aus einer Partei herrschenden Führer in Österreich, die von einem tausendjährigen Reich nur mit der Hinwendung zur österreichischen Vergangenheit träumen konnten …

Das Gesetz also tatsächlich, von eines einzelnen Menschen Leben aus gesehen, für die Ewigkeit gemeißelt. Das Gesetz, Fundament für ein achttausendjähriges Österreich der Ewiggestrigkeit …

Und keine Hoffnung für Generationen über Generationen darauf, daß das Ewiggestrige an und in Österreich bald endet, beispielsweise schon in zwölf oder gar schon in vier Jahren …

Aber in 7980 Jahren werden Menschen in ein Österreich hineingeboren werden, werden in einem Österreich ohne Ewiggestrigkeit leben.

Kurz zusammengefaßt, um es mit einem etwas abgewandelten Satz des ehrwürdigen Herrn Präsidenten zu sagen:

Österreich wird nicht aussterben.

Er, der edelreiche Herr Präsident, sagt es freilich identitätsstiftender:

„Wir werden nicht aussterben!“

Die schönste Aktivität, die Menschen von Organisierten Glauben je setzen können

Es gehört, auch das, gehört zum
Ewiggestrigen an und in Österreich,
einen derartigen Paragraphen nach
wie vor in seinem Gesetz zu führen.

Es werden Richter und Staatsanwalt das sich nun wohl hoch anrechnen, den Mann nicht verurteilt zu haben. Sondern ihm lediglich das Erbringen gemeinnütziger Leistungen im Ausmaß von 120 Stunden auferlegt zu haben.

Dafür darf der Mann sich weiterhin als nicht vorbestraft empfinden.

An wen wird der Mann nun wohl seine Dankgebete richten? An Österreich den Allerbarmungswürdigen? In welche Richtung wird der Mann nun wohl seine Dankgebete sprechen, kniend auf der Scholle? Gen Wien – Mekka des Ewiggestrigen?

Was hat der Mann getan, das ihm nun die Allgüte österreichischer Rechtssprechung zuteil ward?

Er schlägt auf eine heilige Schrift ein. Das Zerreißen eines Exemplars des Koran läßt ihn die ganze Nachsicht Österreichs in seiner unendlichen Weisheit und in seiner Allwürdigkeit, solche Paragraphen gemeißelt zu haben, spüren.

Der Mann zerreißt also ein einziges Exemplar eines Buches, ein einziges Exemplar einer Massenware. Wie viele Millionen sind von diesem Buch der Dutzendware seit seiner Abfassung gedruckt worden? Wie viele Millionen von diesem Buch, das nach einem dieser Sekte grundgelegten Mythos einem des Schreibens Unmächtigen diktiert wurde, dem zur Verbreitung seines Glaubens die Ehefrau tatkräftig zur Seite stand, sind in dieser Sekunde auf der Welt im Umlauf, wie viele Millionen dieser Meterware liegen in dieser Sekunde in Wohnungen, in Kellern, auf Dachböden, in Scheunen, in Verliesen herum? Aber das Zerreißen eines einzigen Exemplars von diesen Millionen von Millionen Exemplaren genügt, daß Österreich der Allhartgerechte seinen Paragraphen gleich einem Blitz gegen Dich schickt. Jedoch mit einem „Ich bereue“, kaum daß Du es gesprochen hast, wird Dir Österreich der Allhartgerechte mit seiner ganzen Güte, zu der Österreich der Allerbarmungswürdigste fähig, entgegentreten.

In den Berichten im November ’19 über das Gütige Urteil des österreichischen Staates gegen den Mann wird dieser Mann „Muslimischer Aktivist“ genannt. Was für eine schöne Aktivität, wenn „muslimische Aktivität“ keine andere ist, als diese, das Zerreißen des eigenen Exemplars. Und im Lichte der Ökumene wird es zur schönsten Aktivität, die je gedacht werden kann, die der Mensch in dieser Welt je gesetzt, wenn Aktivistinnen jedweder Sekte diesem Manne gleich die eigenen Exemplare von allen ihren heiligen Schriften zerreißen.

Wolfgang Zanger, gesinnungsgemäß mit dem Liederbuch „Neger – Zigeuner“ Beschenkter, schreibt 2005 mit am österreichischen Waffengesetz. Kurz: ein Skandal!

„Auch mit rassistischen Passagen wird nicht gegeizt. Die Bezeichnungen „Neger“ und „Zigeuner“ sind in zahlreichen Liedern zu finden.“

Die Kapitelüberschrift ist falsch.

Falsch, aus mehreren Gründen.

Es ist nicht Wolfgang Zanger, der für das österreichische Waffengesetz, „Paragraphe“ schreibt, sondern Georg Zakrajsek.

Georg Zakrajsek schreibt nicht 05 „Paragraphe“ für das österreichische Waffenrecht, sondern im 18er …

Wolfgang Zanger wird sich wohl dafür nicht qualifiziert haben, vielleicht, weil bei ihm „Neger“ und „Zigeuner“ bloß in einem Liederbuche stehen, aber Georg Zakrajsek „Neger“ und „Zigeuner“ aktiv verwendet, wenn er nicht mit dem Schreiben von „Paragraphe“ beschäftigt ist. Möglicherweise wird sich Wolfgang Zanger des „unehrenhaften Verhaltens“ schuldig gemacht zu haben, „Neger“ und „Zigeuner“ in einem Buche verstauben zu lassen, statt diese Wörter aktiv zu verwenden, wie eben der ehrenhafte Paragraphenschreiber

Es wird Georg Zakrajsek zur Zeit sich vielleicht grämen, keine Lieder zu schreiben. Denn. Er hätte es sich doch recht verdient, in diesem Liederbuche vertreten zu sein, Satiriker wie er einer doch nach eigenem Bekunden ist, etwa mit dieser, von der im Kapitel erzählt wird:

„Antisemitismus-Gipfel“, „Waffengesetz“ und „Denkmal für Himmler, Bormann, Fegelein“ in Österreich

Vielleicht aber grämt er sich gar nicht, noch ganz ergriffen von seiner Rede auf dem Michaelerplatz zum patriotischen Sitzmarsch zum Nationalfeiertag ’19 … welche Hymne wohl in diesem Jahr gesungen ward, welcher Text? Wieder das Deutschlandlied?

Um es zu einer Schlagzeile zu bringen, in Österreich, müssen schon viele, viele Jahre vergehen. Im Jahr ’33 könnte es dann – wird dem beispielsweise die Liederbuchreaktionszeit zur Berechnung unterlegt – so weit sein, vorausgesetzt, eine Wahl steht unmittelbar bevor, um den österreichischen Wahlkampfantirassismus zu bedienen, daß es breite Schlagzeilen geben wird, über einen Rassisten, der für die kurze Regierung im Jahr ’18 die „Paragraphe“ des Waffengesetzes …

Ob es dann, also im Jahr ’33, schon so weit sein wird, daß in Österreich auch gegen Antiziganismus geschrieben wird, wenigstens im Wahlkampf, darf mehr als bezweifelt werden. So schnell geht es nicht mit der Entwicklung zur Reife in Österreich …

Vielleicht stellt sich ’33 wieder einer einer Wahl, dem das Schießen ein schöner Sport ist, und bis dahin gehen er und Georg Zakrajsek vielleicht gemeinsam dem Hobby nach, so recht bekannt, wie sie einander sind, Kandidat und Kandidat …

Das Ewiggestrige an Österreich

Es sind stets erfrischend die Analysen von Peter Filzmaier im Fernsehen. Analysen, die humorig sind. Und vor allem seine Vortragskunst. Er verdiente sich längst eine eigene Hymne: Atemlos

Auch in der Tageszeitung „Kronen-Zeitung“ analysiert er, so auch am 1. November ’19. Freilich, seine Schlagzeile lautet nicht: Das Ewiggestrige an Österreich, sondern „Die Ewiggestrigen in der FPÖ“.

Anlaß seiner Analyse, das nächste Liederbuch, das nach beinahe eineinhalb Jahrzehnten hervorgezaubert aus dem Wahlkampfantifaschismussteirerhut, kurz gesagt, Anlaß seiner Analyse die Daueraffäre Österreich …

„Wie berichtet, liegt der ‚Krone‘ ein Exemplar des Liederbuches vor – und keines der insgesamt 114 Lieder ist als Parodie, Satire oder dergleichen gekennzeichnet.“

Das ist auf dritten Seite dieser Tageszeitung ebenfalls am 1. November ’19 zu lesen. Dem Niveau dieser Tagespostille und ihrer lesenden Gefolgschaft entsprechend, muß eine Parodie, muß eine Satire als Parodie, als Satire ausgewiesen sein, damit es eine Parodie, eine Satire ist. Und wer für dieses Produkt der gutter press schreibt, muß zwar ein Professor für Politikwissenschaft sein, aber kein Lyrikexperte. Das „Rattengedicht“, das Filzmaier als „rassistisches Rattengedicht“ bezeichnet, in der „Liste an rechten Ausrutschern der FPÖ“ führt, weil Christian Schilcher, die „Ratte“, wie er sich in diesem selbst und seine Familie bezeichnet, „verglich darin Menschen mit Ratten“ … Dieses Gedicht ist doch schon ein Fortschritt. Sind doch für Rassisten sonst „Ratten“ immer die anderen, nie aber fiele einer Rassistin ein, sich selbst als „Ratte“ zu bezeichnen. Und nun kommt Schilcher, erneuert den lyrischen Rassismus durch die Erkenntnis, selbst eine „Ratte“ inmitten seiner „Rattenfamilie“ aus einem „Rattenvolk“ zu sein, das freilich kein freundliches ist, auch wenn so manche aus diesem ein recht freundliches Gschau …

Oh, wie hart geht Filzmaier in dieser seiner Analyse vom 1. November ’19 vor, gegen die FPÖ, er führt sogar Anton Reinthaller an, „der in der Nazizeit Staatsseketär in Berlin und SS-Brigadegeneral war“ … Auch an Reinthaller ist das Ewiggestrige in Österreich abzulesen. Wer an Reinthaller, um nur bei diesem Beispielgeber zu bleiben, erinnert, sollte auch Raab, Figl erwähnen und die anderen Trios bis herauf in die Gegenwart …

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Oh, wie kritisch Filzmaier auf die „viel zu spät eingesetzte Historikerkommission“ der identitären Parlamentspartei eingeht. Seine Frage wird möglicherweise Wolfgang Sobotka oder Anneliese Kitzmüller oder Sobotka und Kitzmüller gemeinsam ihm beantworten können, der sich bei seiner Einladung von Lothar Höbelt in das Parlament möglicherweise auch darüber recht rege …

Und Filzmaier beendet seine Analyse mit:

„Apropos Demokratie: Auf Bundesebene hat sich die FPÖ in eine Warteschleife begeben und will in Wahrheit wieder regieren. Der in der letzten Koalition zu lange schweigende Sebastian Kurz dürfte allerdings wenig Lust haben, Woche für Woche ein antisemitisches Liederbuch, ein rassistisches Rattengedicht oder andere Unappetitlichkeiten kommentieren zu müssen. Dafür kann sich Norbert Hofer bei Herrn Zanger und Konsorten bedanken.“

Das Ewiggestrige, auch das das Ewiggestrige in Österreich.

Dem Kaiser bleibt halt nichts erspart.

Die Führer sind über jeden Verdacht erhaben, rein und sauber ist ihre Gesinnung, Gequälte nur ihrer Schaften, Ertragende und Leidende an dem gesinnungsgemäßen Niedrigen ihrer ihnen auf Treu‘ und Ehr‘ ergebenen Gefolgschaften …

Der Arme. Wie gut er doch ist, wie freundlich er doch ist, was für ein recht liebes Gschau er hat, und dann diese …

Ach, der Grundgütige aus dem Pinkafelde …

„Dafür kann sich Norbert Hofer bei […] bedanken.“ Er selbst ist doch eine „normale Partei“

Peter Filzmaier ist ein kluger Mann. Er weiß um die Last, die ein Führer von solchen „Konsorten“ zu tragen, kennt seine Sorgen, und so ist es verständlich, daß er, Filzmaier, ihm mit Anteilnahme begegnet, und nicht so ungehörig wie Pamela Rendi-Wanger von ihm fordert, er solle sein „Durchgriffsrecht nutzen“, ist er, Hofer, doch recht ganz gütiger Schutzherr seiner …

Aber eines Tages wird auch der Gütigste recht zornig, und dann wird er eine Rede halten, oh, und was für eine Rede das sein wird, eine Rede, die bereits seit den Iden des Mais fertig geschrieben ist, deren Wirkung er bereits hat testen lassen durch deren Vortrag eines ebenfalls recht feinen jungen Herrn, mit der er seiner Partei entgegenschleudern wird: „Genug ist genug!“

Die neue Liederbuchaffäre ist für den FPÖ-Chef ein Problem – Wolfgang Zanger müsste den Präsidenten NR III Norbert Hofer ausschließen, um ein möglicher Koalitionspartner für Kurz zu bleiben

Manchmal reicht es aus, einen Artikel, wie diesen aus der Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts vom 31. Oktober ’19, beinahe zur Gänze wiederzugeben, und dabei bloß die Namen zu tauschen, um aufzuzeigen, wie gegen eine Person vorgegangen wird und zugleich eine andere Person derselben Gesinnung gehalten, freigeschrieben von allem Niedrigem derselben Gesinnung …

Die Liederbuchaffäre der steirischen FPÖ ist schlimmer als die der Niederösterreicher im Vorjahr. Die nun bekannt gewordenen Liedertexte verherrlichen eindeutig die NS-Ideologie („Heil Hilter“) und sind offen antisemitisch („Rothschild hat das meiste Geld … und ist das größte Schwein“). Selbst beim besten Willen lässt sich dies nicht – wie es einige FPÖler beim Liederbuch der Burschenschaft Germania versucht haben – als Satire umdeuten. Das Liederbuch stammt aus dem Jahr 2005, ist also um einige Jahre jünger als das andere. Wie einst in Niederösterreich ist wieder ein führender FP-Politiker involviert. Doch anders als der einstige niederösterreichische Parteichef Udo Landbauer, der sich in Sachen Liederbuch unwissend gab, räumt … steht er trotzig dazu. Der Mann ist unverbesserlich ewiggestrig.

Die Affäre wirft ein furchtbares Licht auf die Unkultur in vielen Burschenschaften und anderen schlagenden Verbindungen, die heute in der FPÖ stärker präsent sind denn je

Vor allem aber stellt es die Bundes-FPÖ vor ein Problem. Denn genau für solche Fälle hat sich Parteichef Wolfgang Zanger ein Durchgriffsrecht geben lassen. Er müsste Hofer aus dem Klub und der Partei rasch ausschließen lassen …

Keine Regierung mit Hofer im Klub

Handelt Zanger nicht oder setzt er sich nicht durch, dann opfert er auch die Chance, im Fall eines Scheiterns von türkis-grünen Koalitionsverhandlungen als Ersatzpartner für Sebastian Kurz zur Verfügung zu stehen. Denn mit einer Partei, in deren Parlamentsklub Hofer sitzt, kann die ÖVP selbst bei allen Verbiegungen keine Regierung bilden …

Und selbst wenn Hofer gehen sollte … werden nicht enden, denn es gibt noch viele andere Politiker von seinem Schlag in der Partei. Das Experiment Regieren mit der FPÖ ist nach eineinhalb Jahren im Bund krachend gescheitert. Kurz und jeder andere sollte sich hüten, dies erneut zu probieren.

Kurz zum Ende, doch noch: Wessen Schreibdiener wohl Eric Frey nun ist, der nun gegen eine FPÖ-ÖVP-Regierung schreibt, für den es erst vor kurzem noch keine andere Koalition als eben eine aus ÖVP und FPÖ gab, weil es sein „Wählerwille“ …