Seitenkomposition der „Kronen Zeitung“ mit einem wegen Verhetzung verurteilten Juristen

In einem Hofer wird heute eine Ausgabe der „Kronen Zeitung“ gefunden, in der, da am Ausgang zu warten ist, geblättert wird. Dabei fällt ein Bericht über die Verurteilung eines Juristen auf: angeklagt der Verhetzung. Und deswegen verurteilt.

Es wurde zwar nicht sein Name genannt, aber es brauchte auch nicht sein Name genannt werden. Er ist in diesem Land bekannt.

Er wird von Medien eingeladen, wenn es um ein bestimmtes Gesetz geht. Die Verschärfung dieses Gesetzes ist nicht sein Anliegen.

Er schreibt auch, nicht nur auf seiner eigenen Website.

Er gibt Pressekonferenzen, nicht alleine, an seiner Seite ebenso bedeutende Männer.

Er wird eingeladen, nicht irgendwohin, sondern in das Büro von einem ebenso bedeutenden Mann, der noch bedeutender werden will. Das haben die zwei Männer gemein: beide wollten noch bedeutender werden, beide haben es nicht geschafft.

Unerheblich dabei ist der verurteilte Notar. Der Bericht fiel ob der Seitengestaltung auf. Was will die „Kronen Zeitung“ mit dieser Seitenkomposition ihren Lesenden auf subtile oder doch gar nicht so subtile Art mitteilen? Zum einen, wie in der Collage gesehen werden kann, wird dem Bericht über den Verurteilten unmotiviert scheinend ein Bild zur Seite gestellt mit dem Text: „Der Anschlag in Berlin im Advent schreckte die Welt.“ Zum anderen wird der Bericht über den Verurteilten mit einem Bild der Richterin illustriert – ein Bild wie ein Fahndungsfoto. Es wird, darf angenommen, der Zeitung nicht ungelegen gekommen sein, daß die Richterin dunkelhaarig ist, Menschen sie ob ihres Aussehens beschreiben würden, sie sehe nicht aus wie eine Hiesige  …kronenzeitung-seitengestaltung-mit-einem-wegen-verhetzung-verurteiltenIm Grunde ist es tatsächlich nicht subtil. Es wollte zuerst ein Titel gewählt werden, in dem „Bildrätsel“ vorkommt. Aber es ist kein Rätsel. Verwendbar aber durchaus als Beispiel in der Medienpädagogik. Wie bereits allein durch die Seitengestaltung und Illustration ein Bericht zurechtgerückt werden kann.

Als Gegenprobe, wie in der Collage gesehen werden kann, wurde eine Seite gestaltet, wie sie die „Kronen-Zeitung“ auch hätte gestalten können. Statt dem Foto von der Richterin ein Bild, wie es üblich wäre, vom Verurteilten mit einem Augenbalken. Statt dem Bild mit dem Anschlagstext der Bericht über den einladenden Mann, der eben ausgeladen wurde. So wurde aber die Seite nicht gestaltet. Und es ist auch kein Rätsel, weshalb …

Du, glückliches Österreich, endlich Terrorland

Wie wurde es herbeigebetet. Und nun endlich. Österreich ein Terrorland. Ein „U-Bahn-Bomber“ konnte in Österreich festgenommen werden. Auch wenn noch keine Bombe hochgegangen ist, weder in der U-Bahn noch an einem anderen Ort in Österreich, in Wien. Was zählen schon Fakten, wenn alternative Fakten geschaffen werden können. So wahr ihm, dem Mann der Umsonst, helfe, wer …

Der „U-Bahn-Bomber“ muß  wahrlich ein „dicker Fisch“ sein, der da „ins Netz gegangen ist“ … Nur „dicke Fische“ tauschen sich „intensiv über das eine oder andere“ aus, etwa über „Waffen“ – mit Zwölfjährigen.

Wie wurde es herbeigebettelt, und nun hat ein Siebzehnjähriger, der mit einem Zwölfjährigen über das eine oder andere kommunizierte, die Umsonst erhört, und Österreich endlich zu einem … schickte sich als der IS dickster Fisch …

Wie ist das Schicksal Österreich jetzt gnädig, enthoben der Bedeutungslosigkeit kann es stolz hintreten, muß sich nicht mehr seinen Teil denken, sondern verkünden, nun auch …

Wenn das Glück zuschlägt, schlägt es für viele zu.

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Du, Land der glücklichen Sobotkas und Doskozils, endlich werden alle Maßnamen ergriffen werden können, alles ist jetzt möglich, alles zum Greifen nahe – wer wird noch nach Argumenten fragen, wem wird es noch kümmern können: Grundrechte, Menschenrechte, wenn ein Siebzehnjähriger, der mit einem Zwölfjährigen …

Alle einfach unter Generalverdacht stellen. Das ganze Land von einem Hochstand aus … was kann dadurch alles erspart werden. Keine Diskussionen mehr. Falsch. Die Diskussion hat es bisher schon nicht gegeben, also die breite öffentliche – über „Terror“ und „Terror“. Wie es beispielsweise Carlo Strenger beschreibt:

„Ende der achtziger Jahre entwickelte eine Gruppe von Sozial- und Persönlichkeitspsychologen auf der Grundlage von Beckers Ideen ein neues Forschungsparadigma, das als Terror-Management-Theorie (‚Terror‘ hier nicht im Sinne von Terrorismus, sondern von existenzieller Angst bekannt wurde. Dieses Paradigma, das ich einfach Existenzialpsychologie nenne, ist mittlerweile international weit verbreitet und hat sich bei der Erforschung ganz unterschiedlicher Phänomene als äußerst fruchtbar erwiesen. Besonders gut geeignet ist es, wo es darum geht, die enorme Anziehungskraft zu erklären, die religiöse Fundamentalisten mit absolutem Machtanspruch und apokalyptischen Weltanschauungen ausüben. Seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich Mitglied der Studiengruppe World Federation of Scientists, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Motivation fundamentalistischer Terroristen zu entziffern. Was bringt Menschen dazu, sich Organisationen wie dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen? Viele Erklärungssätze, die hier für gewöhnlich ins Feld geführt werden, erweisen sich bei genauerem Hinsehen als wenig hilfreich. Ein prominentes Beispiel ist die Behauptung, es handle sich in der Regel um benachteiligte Menschen ohne Perspektive. Auf die Attentäter vom 11. September 2001 beispielsweise trifft dies jedoch überhaupt nicht zu. Viele von ihnen waren Studenten, sie stammten aus Mittelschichtfamilien, die ihnen einen Aufenthalt im Westen finanzieren konnten. Die Führungskader dschihadistischer Organisationen sind oft Ärzte und Ingenieure, denen der Weg auf der Karriereleiter offenstünde, wenn sie dies wollten. Was viele Menschen zu Terroristen macht, ist weder Armut noch Verzweiflung, sondern ein tiefes Bedürfnis nach einem absoluten Lebenssinn. Das mag paradox klingen, schließlich betrachten wir die Suche nach Sinn in der Regel als etwas Positives. Wie kann es da sein, dass die Suche zu so etwas führt wie dem Terror des IS?“

Aus dem läßt sich freilich keine Schlagzeile „U-Bahn-Bomber in Haft“ machen, aus dem lassen sich keine alternativen Fakten … und mit dem ist es nicht möglich, einen Hochstand aus Paragraphen zu errichten, von dem aus alle … und es würde auch den Bundeskanzler zu etwas zwingen, das er gar nicht will: „philosophische Abhandlungen …

So viele Arten des Terrors, und von allen die gefährlichste immer noch: Staatsterror …

„Strangers at Our Door“, so der Titel eines Essays von Zygmunt Bauman … in Österreich sind es keine Fremden, die seit langem Türen eintreten … in Österreich könnte ein Essay geschrieben werden mit dem Titel „Sobotka and Doskozil and our flat“ …

Alles unter Strom, nichts aber im Fluß.

War die Entschuldigung von Christian Kern auch schon eine für sich selber?

Die der nächste Obmann – eine Obfrau wird das wohl nicht so schnell sein – der SPÖ vortragen wird müssen, um vielleicht dann endlich nicht so weiterzumachen wie bisher. Die Chancen sind dann, wenn die Wahlen und die Regierungsbeteiligung verloren, realistisch,  endlich anders weiterzumachen als bisher.

Es war eine bombastisch inszenierte Rede von Christian Kern. In Wels.

Und trunken von dieser Rede, mit der er sich an die Seite des „kleinen Mannes“ und der „kleinen Frau“ hinzusprechen versuchte, stehen nicht wenige Journalisten und Journalistinnen von österreichischen Medien ihm jetzt bei. In der konkreten Sache. Es gäbe keinen Haftbefehl gegen Tal Silberstein. Es wird genutzt, die „Quelle“ schlechtzureden, nämlich die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei.

Statt das Eigentliche breit zu besprechen.

Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei ist keine Quelle.

Alles, was sie verbreitete in der Angelegenheit Tal Silberstein, war und ist kein anderes Tun als das Kopieren. Was sie auch in dieser konkreten Sache macht, ist kopieren, kopieren, kopieren und nichts anderes als kopieren.

Dennoch wird ihr geholfen, sich falsch zu sehen. Etwa von Werner Amon, Generalsekretär der ÖVP, wenn er Unzensuriert als „Quelle“ angibt. Nur weil Werner Amon nicht über die österreichischen Täler hinaussieht, kann er Unzensuriert als „Quelle“ angeben und trägt damit ebenfalls dazu bei, daß die Unzensuriert sich falsch sehen muß und sich falsch verkaufen kann, nämlich als eine, die „enthüllt“, während sie tatsächlich nur kopiert, kopiert, kopiert und kopiert und kopiert und …

Stolz kann sie am 20. Jänner 2017 wieder, wie in der Collage gelesen werden kann, verkünden, sie hätte „Enthüllungen“… am 15. Jänner 2017 sich als „Aufdecker“ feiern. Aber was tat sie wirklich? Wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, sie schrieb bloß ab, wieder einmal bloß ab, am 6. Dezember 2016, was in einem rumänischen Medium geschrieben wurde, und das bereits am 15. März 2016.

christian-kern-tal-silberstein-unzensuriertUnd wie in der Collage gelesen werden kann, kann die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei sich darüber hinaus als „Opfer“ darstellen, weil eben Journalisten und Journalistinnen in Österreich nun Christian Kern beistehen, gegen die Kopiererin Unzensuriert. Anstatt das Eigentliche zu besprechen.

Wie mit ein wenig Recherche festgestellt werden kann, hat Tal Silberstein keine Presse im Ausland, die als Empfehlung gelesen werden könnte, von ihm bedenkenlos einen Gebrauchtwagen kaufen zu können, und auch die in seinem Umfeld sind keine vertrauensfördernden – etwa Diamanten-Beny Steinmetz …

Was ist nun das Eigentliche, das zu besprechen wäre?

Es gibt in der Zwischenzeit wohl mehr Politberater und Politberaterinnen als Sandkörner auf allen Sandstränden dieser Welt zusammen, daß die Frage durchaus berechtigt ist, ob es für einen Bundeskanzler weiter angebracht ist, sich von einem beraten zu lassen, der solchen Vorwürfen ausgesetzt ist.

Was sagt das über einen sozialdemokratischen Bundeskanzler aus, der sich einen solchen Berater mit diesem Umfeld, zu dem der „kleine Mann“ höchstens Zugang hat als Elektriker oder Installateur und die „kleine Frau“ höchstens als Putzfrau oder als Kindermädchen,  und wie wirkt sich ein derartiges Umfeld auf einen sozialdemokratischen Bundeskanzler aus, der sich seine Beratungen aus einem solchen Umfeld weiter leistet und weiter leisten will?

Cabinet: „Strangers at Our Door“

Ist es zu viel verlangt, wenn eine österreichische Bundesregierung auf der Höhe des heutigen Wissens zu sprechen hat?

Es ist nicht zu viel verlangt.

Aber bloß, zu bekommen ist das von ihr nicht. Nicht von dieser österreichischen Bundesregierung, die hier nur exemplarisch für so viele Regierungen in Europa genannt wird. Und von der nächsten, wenn in dieser die Hütchenspielpartei mit von der Partie ist, noch recht viel weniger, gar nicht.

„Strangers at Our Door“ ist ein Essay von Zygmunt Bauman aus 2016.

Das Einzige aber, mit dem die österreichische Bundesregierung mit Bauman in Verbindung zu bringen ist, ist ein Wort aus seinem Titel: „Strangers“ – Fremde. Jedoch nicht mit dem Inhalt seines Essays. Und alles, was sie öffentlich breit zu sagen hat, ist nur „strange“: komisch, sonderbar, merkwürdig, absonderlich.

Wie anders würde sich wohl alles gestalten und entwickeln, spräche die österreichische Bundesregierung etwa wie Bauman. Was für einen Einfluß könnte das auch auf die Massenmedien haben, wie anders fiele wohl die breiteste Berichterstattung etwa über Migration, Asyl, Flucht aus. Und nicht nur über diese Themen. Denn der Essay von Bauman geht weit darüber hinaus, versucht eine Weltzusammenhangssicht, die der Migration einen Platz zuweist – nicht einmal einen in der ersten Reihe.

Wenn Sie diesen Essay gelesen haben werden, aus dem nicht zu zitieren ist, weil dieser in seiner Gesamtheit zu lesen ist, und Sie sich unmittelbar im Anschluß an Ihre Lektüre oder bereits während der Lektüre in Erinnerung rufen, was die österreichische Bundesregierung zu diesen Themen sagt, etwa ein Sebastian Kurz oder ein Wolfgang Sobotka oder ein Hans Peter Doskozil oder ein Reinhold Mitterlehner oder ein Hans Niessl oder ein Christian Kern oder viele andere mehr, die sogenannte gewichtige politische Ämter in diesem Land innehaben, wenn Sie sich im Vergleich zum Essay in Erinnerung rufen, was und wie vor allem die Herren – und es sind in der überwiegenden Mehrzahl Männer – darüber sprechen, kann Ihre Erkenntnis nur sein, wie unheutig alles ist, was sie zu sagen haben, und dieses öffentlich vorgetragene unheutige Wissen gebiert das ethische Elend ihres Tuns.

Aber Zygmunt Bauman ist nicht der einzige Beispielgeber dafür, was für ein unheutiges Wissen öffentlich breit von Regierungen und von Massenmedien breitest gestreut wird. Und vieles, das heute breitest öffentlich zu diskutieren notwendig wäre, zitiert und verweist darauf Bauman  selbst.

strangers-at-out-door-osterreichWie anders also könnte die öffentliche Diskussion verlaufen, was für andere Ergebnisse zeitigen, würden sich Regierungen nicht öffentlich breit als unheutig darstellen zu müssen meinen, würden sie auf der Höhe des heutigen Wissens breit öffentlich argumentieren, diskutieren, Konzepte entwickeln, die nicht einen Haltbarkeitswert von zwei Stunden haben. Wie sehr könnten Medien dem nicht entkommen – und es wird hier ausschließlich von Massenmedien gesprochen -, breitest darüber zu berichten. Und vielleicht, mit der Zeit, sogar einen eigenen Beitrag auf der Höhe heutigen Wissens dazu leisten.

Was wäre das für ein Gewinn für alle Seiten, sprächen Sobotka, Doskozil, kurz alle anderen öfffentlich breit so wie beispielsweise Bauman und schrieben Massenmedien, um eine  Umsonst ob ihres Namens exemplarisch zu nennen, beispielsweise so wie Bauman. Platz hätten die Massenmedien dafür genug; sie bräuchten etwa bloß das Gerümpel vom Dschungelcamp zu entsorgen.

PS Ein Wort soll aus dem Essay doch zitiert werden: „Taschenspielertricks“.

Hütchenspiel scheint zutreffender. Beim Hütchenspiel gewinnt kein Mensch. Und noch etwas: Die Hütchenspieler – es sind zumeist Männer die Spielenden – aber tun so, als hätten sie Gewinne zu verteilen, als hätten sie wenigstens in einem ihrer Hütchen einen Würfel oder gar den Stein der Weisheit.

Die Hütchenspielpartei in Österreich ist schlechterdings die identitäre Parlamentspartei. Diese wird von Bauman ob ihrer Unbedeutsamkeit  nicht erwähnt, aber viele Hütchenspieler und Hütchenspielerinnen aus anderen Ländern, zu denen sie aufschauen. Was ihnen jedoch allen gemein ist: alle ihre Hütchen sind leer, in keinem ein Würfel, schon gar kein Stein der Weisheit. Aber ihre Hosensäcke sind voller Steine, die sie gegen alle werfen, kaum daß sie gewählt sind.

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„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Kam es gegenüber dem Vorjahr bereits zur Veränderungen, außer der einen, daß in der Jahreszahl am Ende statt 6 eine 7 …

sudtirol-hofer-strache-hoferBei der identitären Parlamentspartei einmal nicht.

Und ewig murmelt Südtirol:

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

2017 wie 2016 ist es eine „Herzensangelegenheit“: das Südtirol. Und was 2017 gesagt wird, wurde 2016 gesagt, wurde … zu diesem über die Jahre eingefrorenen Inhalt ist nichts mehr zu sagen, außer: ewiger Murmelgruß.

Was 2017 wie 2016 sein wird, ist wohl auch, Hofer wird auf den Akadamikerball vulgo WKR-Ball seiner identitären Parlamentspartei gehen können. Aber es war knapp. Er mußte zittern. Die Wählerinnen und Wähler hätten ihn beinahe um dieses ehrenreiche Vergnügen gebracht. Denn. Als Bundespräsident hätte er, wie er meinte, auf keinen Ball einer Partei … er muß den Wählern und Wählerinnen also dankbar sein, ihn nicht untreu werden lassen zu müssen. Denn. Für einen NR Präsidenten III ist es geradezu eine Traditionspflicht, zu diesem Ball in die Hofburg …

Und was hat sich noch nicht geändert?

Es war dem Bundespräsidenten vom Jänner 2016 mit dem großen Seufzerherzen keine Herzensangelegenheit, für eine Aussiedelung des WKR-Balles aus der Hofburg … und der Bundespräsidenten im hellen Trachtenrock mit grünem Kragen ab dem Jänner 2017, der gleich nach seiner erfolgter Wahl eine Mariazelldankbarkeitsreise antrat, hat mit einem solchen Ball in der Hofburg auch „kein Problem“ …

Hofer muß also auch dem Bundespräsidenten ab dem Jänner 2017 dankbar sein; denn er wird ebenfalls bewahren, daß der WKR-Ball weiter in der Hofburg … auch wenn er im Advent von ihm, dem Bundespräsidenten, nicht sehr respekt…, nein, nicht er, er überließ das nicht sehr Respektvolle Wolfgang Fellner, der ihn, Hofer, interviewte …

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Udo Ulfkotte ist tot – Eine Parte

Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, am 14. Jänner 2017, ist Udo Ulfkotte gestorben. Mit einer kleinen Meldung berichtet sie darüber. Der nichts hinzuzufügen ist. Um zu illustrieren, was für ein großartiger Journalist er war, wurde eine Parte gestaltet.

Noch vor wenigen Tagen hat sich Udo Ulfkotte stark für die Meinungsfreiheit eingesetzt. Aber das Staffelholz der Schutzabteilung für die Meinungsfreiheit werden gesinnungsgemäß andere übernehmen, es als ihre Ehre ansehen und in Treue zu Udo Ulfkotte:

Gerhard Deimek und Udo Ulfkotte gegen Air Berlin und für Junge Freiheit

udo-ulfkotte-parte-unersetzt-soll-er-bleibenDer Tod von Udo Ulfkotte mag gerade für die identitäre Parlamentspartei in Österreich ein schmerzlicher Verlust sein, aber Trauer muß sie deshalb nicht tragen. Es gibt seiner noch genügend, nicht nur ein Wisnewski kann seinen Platz einnehmen …

Wer sich genauer erinnern möchte, was für ein großartiger Journalist Udo Ulfkotte war:

Toleranz-Gen

Vorort von Braunau

Hühnerdieb

Sie können hier auch einfach nach Udo Ulfkotte suchen. Die Ergebnisse werden Ihnen einen Mann in Gemeinschaft von …

Das Beste, was im Angesichte des Todes über Udo Ulfkotte gesagt werden kann, ist: er soll wahrlich unersetzlich bleiben. Er verdient es, daß sein Platz leer auf ewig bleibt. Unersetzt soll er bleiben. Mögen das alle beherzigen, die seines Geistes sind.

Gerhard Deimek und Udo Ulfkotte gegen Air Berlin und für Junge Freiheit

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„Das Unternehmen beuge sich der Meinungsdiktatur und habe viele konservative Fluggäste dadurch verloren, lautete der Tenor eines Großteils der 200 Kommentare gegen den offenbar schlechten Schachzug.“

Das schreibt die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei am 13. Juni 2016. Sie findet es also recht fürchterlich, daß ein Unternehmen für sich in Anspruch nimmt, welche Werbung auf ihrer Website sie geschaltet sehen will, welche nicht. Gesinnungsgemäß muß gleich von „Zensur“ im allgemeinen und von „Werbezensur“ im besonderen gesprochen werden, von „Meinungsdiktatur“. Als ob Werbung eine Meinung wäre. Als ob dadurch eines einzigen Menschen Meinung eingeschränkt werden würde, wenn auf der Website der Air Berlin keine Werbung von der „Jungen Freiheit“ …

Was alles nur verwechselt werden kann, wird in diesen Kreisen auch verwechselt.

Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei findet es also recht fürchterlich, daß Air Berlin nicht Werbung von einer bestimmten Zeitung auf ihrer Website geschaltet sehen möchte.

Nun, wie geht die „Junge Freiheit“ selbst um, nicht mit Werbung, sondern mit Meinungsäußerungen?

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist die Meinungsäußerung auf der Website der „Jungen Freiheit“ äußerst eingeschränkt. Knapp zusammengefaßt: Wer für die „Junge Freiheit“ zahlt, darf seine oder ihre Meinung auch äußern. Und die bezahlte Meinungsäußerung wird vor der Freischaltung auch geprüft, es kann auch gesagt werden, zensiert. Auch wer zahlt, hat also keine Garantie, seine oder ihre Meinung auf der Website der „Jungen Freiheit“ veröffentlicht zu sehen.

Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei berichtet doch mit einigem Stolz über den „Shitstorm“ gegen Air Berlin. Wer sind die herausragenden Schreiber und Schreiberinnen dieser Kommentare gegen Air Berlin? Zwei aus dieser Schutzabteilung der Meinungsfreiheit sollen exemplarisch vorgestellt werden.

NR Gerhard Deimek, der auch Abgeordneter der identitären Parlamentspartei im österreichischen Parlament ist, ist der eine, der andere ist Udo Ulfkotte.

Wie recht hoch NR Gerhard Deimek die Meinungsfreiheit hält, darüber durfte schon berichtet werden:

FPÖ-NR Gerhard Deimek will nicht mehr in Österreich kaufen

Hofburg ohne Wkr-Ball – Freiheitlicher Abgeordneter entdeckt für sich eine neue Variante von „Kauft nicht ein bei …“

Österreich, klage sie nicht an, denn sie wissen, was sie schreiben

Von einem NR Gerhard Deimek, wie in der Collage gelesen werden kann, „blockiert“ zu werden, ist je nicht zu erwähnen. Nur diesmal, in diesem konkreten Fall, ist es zu erwähnen. Weil es eben doch aufzeigt, wie sehr die Meinungsfreiheit von ihm, Deimek, verteidigt wird, wie recht ernst er die Meinungsfreiheit wahrnimmt. Er steht damit stellvertretend für seine identitäre Parlamentspartei. Was seinem Gesinnungsmeister, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, recht ist, ist ihm billig.

Der andere ist Udo Ulfkotte. Ein Journalist, wie ihn diese Gesinnungswelt eines Gerhard Deimek wünscht, liebt, bewirbt. Wie redlich dieser seine Meinungsfreiheit nutzt, in einigen Kapiteln durfte darüber schon berichtet werden …

Um abschließend zur „Jungen Freiheit“ zurückzukehren. Es darf bei ihr zwar nicht jede Meinung geäußert werden, auch gegen Bezahlung, dafür weiß ihr Chefredakteur nicht immer genau, was in ihr geschrieben wird:

Andreas Mölzer ist bereits 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

Das Nichtwissen muß wohl ein recht wichtiges Kriterium sein, um von der identitären Parlamentspartei in das österreichische Parlament eingeladen zu werden – vom Gesinnungsmeister des Gerhard Deimek:

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

NS Unzensuriert: Mutti des Unworts des Jahrzehnts, Vati des Unworts „Unzensuriert“: Martin Graf.

„Unzensuriert“: Unwort des Jahrzehnts

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Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei regt sich, wie in der Collage gelesen werden kann, über das „Unwort des Jahres 2016“ auf:

„‚Volksverräter‘ ist ‚Unwort des Jahres‘: Politisch korrekte Sprachjury packt Nazikeule aus“.

Das ist ein Anlaß für den Vorschlag: „Unzensuriert“ zum „Unwort des Jahrzehnts“ zu wählen. Es ist aber kein Vorschlag, der aufgenommen werden soll. Denn. Nicht einmal wert einer negativen Auszeichnung.

Die Erklärung hierfür ist die denkbar einfachste. Es wird das Gegenteil von „unzensuriert“ getan. Denn. Es wird gesinnungsgemäß zensiert.

Und auch dieser Kommentar über das „Unwort Volksverräter“ vom 12. Jänner 2016 ist ein exemplarisches Beispiel dafür. Wie in der Collage in der Gegenüberstellung gelesen werden kann, wird von „Unzensuriert“ so getan, als wäre für die Wahl eines Wortes die Anzahl der Nennungen ausschlaggebend, während es aber tatsächlich die inhaltlichen Kriterien sind. Nicht nur deshalb. Beim Lesen der Begründung für respektive gegen „Volksverräter“ stellt sich der Vorwurf der „Nazikeule“ doch differenzierter dar.

Es wurde geschwankt, ob „Unzensuriert“ nicht vorgeschlagen werden sollte als „Unmedium des Jahrzehnts“. Dafür spräche einiges. Die Erklärung hierfür ist die denkbar einfachste: Sie tut zwar so, als wäre sie ein Medium, tatsächlich ist sie aber bloß eine Copysite der klassischen Medien.

Es wurde dann entschieden, es doch „Unwort des Jahrzehnts“ zu nennen. Denn. Es haben sich in diesem letzten Jahrzehnt nicht wenige dazu entschlossen, ihre Copysites ebenfalls variiert so zu nennen, auch in englischer Sprache, und ebenfalls genutzt von dem einen oder anderen Mitglied der identitären Parlamentspartei.

Wissen Sie noch, wer Dr. Martin Graf ist?

Martin Graf war ein Vorgänger von Norbert Hofer oder Norbert Hofer ist ein Wiedergänger von Martin Graf – als NR-Präsident III.

Martin Graf hat „Unzensuriert“ aufgebracht. Und das ist rund ein Jahrzehnt her, wie gelesen werden kann.

Was alles in diesem Jahrzehnt unter „Unzensuriert“, also gesinnungsgemäß zensiert verbreitet wurde, eine Auswahl davon ist auch hier abrufbar.

Und aktuellere gesinnungsgemäße Zensierungen  auch hier.

NS Es fällt auch noch ein, daß die Jury des „Unwortes des Jahres“ vor bald einem Jahrzehnt das Wort „Karlsruhe-Touristen“ kritisierte. Ein Wort von Rainer Wendt, wie in der Collage gelesen werden kann.

Rainer Wendt genießt in diesen Kreisen aktuell hohes Ansehen, wie erst kürzlich zu berichten war. Mit „Karlsruhe-Touristen“ aber stellte er sich seinerzeit nicht gerade auf die Seite des gar so unzensuriert beschworenen „Volkes“.

Österreich Unzensuriert – Weißeuropäer treibt es mit teuren Sexpuppen nüchtern

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Der Umsonst von dem Manne, der so adventlich mit Norbert Hofer zu besinneln versteht, kann nicht vorgeworfen werden, sie sei nicht authentisch.

Mit

„Mann beim Sex mit einer Puppe erwischt“

wird sie dem wieder einmal gerecht.

Wie gar nicht umsonst ihre Berichte sind. Für die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei. Die kann daraus etwas Gesinnungsgemäßes machen:

„Sex: Schwarzafrikaner trieb es mit Puppe in der Öffentlichkeit“.

In der Collage kann gelesen werden, wie Unzensuriert es schafft, aus dem Gehaltvollen der Österreich noch etwas Gehaltvolleres zu machen.

Ehe Sie in der Collage nachschauen, auf welcher Seite Lesende welchen Kommentar hinterlassen haben, versuchen Sie nachfolgende Postings selbst zuzuordnen: Österreich oder Unzensuriert. Es könnte Sie überraschen und zur Frage verleiten, ist Österreich jetzt Unzensuriert oder Unzensuriert Österreich …

„Und solche Urwaldaffen will uns unsere Schwachkopf-Regierung als Kulturbereicherer verkaufen!“

„Das Tier im Menschen! Darf man da Mensch überhaupt sagen?“

„Bei uns sind die Sexpuppen grün und klatschen.“

„Das Mikrogehirn konnte Puppe und Frau nicht auseinanderhalten, zum Glück für die Frau. Man sollte mehr Puppen auslegen. Die merken es ohnehin nicht.“

Da hatten ja auch noch die Weissen das sagen, danach ging es mit der Kornkammer Afrikas nur mehr bergab. Ein Fingerzeig für Europa heute…..“

„Ja, in der Tat, die Apartheit sollten wir auch in Deutschland einführen!!“

Wie anders ist doch der Weißeuropäer. Welche Wünsche er im nüchternen Zustand äußert, in einem „gut besuchten Park“ – darüber kann auch in der Collage etwas gelesen werden.

Und wer sich im Internet zusätzlich nur ein wenig umsieht, wird Einträge finden, die belegen, wie nüchtern und intellektuell der Weißeuropäer die Vorteile einer Sexpuppe im Vergleich zur Ehefrau im besonderen, zur Frau im allgemeinen zu benennen weiß; er kann aber auch in von ihm selbst gedrehten Videos etwa auf der Plattform des Unternehmens Youtube bewundert werden, wie er sich in seiner ganzen weißen Schönheit beim Sexpuppenspiel auf höchstem kulturellen Niveau der Öffentlichkeit präsentiert, und so fort.

Was alles von Medien ausgestrahlt wird

uncut-news-wisnewski-strache-10-01-2017Wenn Gerhard Wisnewski  am Fernsehen gesehen wird, wie erst vor wenigen Tagen in einer Dokumentation über die Mondlandung, fällt dazu augenblicklich He.-Strache mit seiner Klage ein, die er seit dem 12. November 2016

The Uncut-New-Years of He.-Chr. Strache: Cheers!

auf der Plattform des Unternehmens Twitter verbreitet, und staunend kann nur ausgerufen werden:

Wer wird von Medien nicht angestrahlt!

Gerhard Wisnewski zum Beispiel, wie er über die Mondlandung sich verbreitet: die sei eine F…

Was alles Gerhard Wisnewski versucht als F… hinzustellen, ist von einem Ausmaß, das es wohl nur eine Frage der Zeit sein kann, bis er, so glaubwürdig wie stets, belegt, er selber sei eine F…

Wer aber sonst noch als Gerhard Wisneswki könnte ein so der Lüge abholdes Urteil sprechen:

„Fake News: Politiker und Medien sind immer noch die größten Lügner…“

Und ein derart wahrheitsdurchwirktes Urteil darf gesinnungsgemäß von Uncut-News nicht unverbreitet bleiben, kann in der Collage gelesen werden. Wie gesehen werden kann, wird der deutsche Justizminister Heiko Maas von ihm in einer Uniform vorgeführt, die an das deutsche reich erinnern soll; er packt also die „Nazikeule“ gegen Maas aus. Das „f“ am Kragenspiegel wird allerdings nicht ganz verstanden: facebook als SS? Es soll wohl ausschließlich gegen Heiko Maas gehen. Kann die „Nazikeule“ noch verharmlosender geschwungen werden? Neu aber ist das nicht. Und so einfallsreich wie gewohnt von anderen her bereits gekannt, zum Beispiel:

Forderung Nürnberg 2.0 auf FPÖ unzensuriert, d.h. für die Fordernden sind Österreich, Deutschland massenmörderische Diktaturen

Es fällt aber nicht nur ein der Obmann der F…

Bei dem von Uncut-News verwendeten Hintergrundbildes der Erde von der Höhe aus kommen unweigerlich auch noch Chemtrails in den Sinn, die eine wichtige Bedeutung haben für einen aus der F…