ÖVP-FPÖ-Regierung – Den neuen Stil beweist jetzt schon Tag für Tag FPÖ unzensuriert

Der neue Stil ist der alte Marsch, es ist nur der alte Marsch, nur der alte … wie stets von FPÖ unzensuriert vorgebrummt. Diesmal, am 18. Dezember 2017, mit tiefstem Solo von Caroline Sommerfeld. Die tiefste Lage erreicht sie bei

„(Montagvormittag hat die arbeitende Bevölkerung keine Zeit für solche Sperenzchen)“ 

„barfüßigen und langbärtigen arabischen Sandler, ein Plastiksackerl um die Beine gewickelt, der dem Demonstrationszug die ganze Zeit debil grinsend zunickte. Wahrscheinlich ist das ein Symbol.“

Und die Schreibstaffel stimmt, wie stets in den alten Marsch als neuen Stil, ein:

„Wer ist dafür … bei VdB einen Demenz-Test durchzuführen? Denn die Anzeichen für eine Demenzerkrankung bei VdB mehren sich. Aber bitte nicht bei dem Quacksalber, der dem Kettenraucher VdB eine „herrliche Lunge“ attestierte! Denn eine Formulierung wie „VdB hat ein herrliches Hirn“ wäre wahrscheinlich eher kontraproduktiv …“

Das ist Schreibstaffler Peter_ … mit seiner liebsten Betätigung der Verleumdung wieder von Alexander Van der Bellen:

FPÖ unzensuriert, PI und Maxpolitico Reichsversand geben bekannt: „…“

„was suchen bei den linken unmenschen …die Kanaken, ab mit allen nach Afrika und dann können wir Europa neu aufbauen, basta la vista….“

Locu Musa …

Der neue Stil des alten Marsches: „Unmenschen, debil, alle ab nach Afrika, mittelalterliche Sekte, Kanaken …“

Und unter dem Ganzen recht passend wieder betätigt die Reklame für den Kongreß im Vorort von Braunau,

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

auf dem Peter_ 2016 wohl andächtig auch dem nun montagsangelobten Innenminister lauschte.

Und am 13. Dezember 2017 erst fragte Locu Musa ganz dem neuen Altmarschstil verpflichtet:

„Wer könnte endlich die NGO-Schweine und Maffia beseitigen …“

Peter_ wußte recht sofort die Antwort:

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Etwas aber will nicht beseitigt werden, wie auch Locu Musa bestätigt: die Schreibschwäche … Und stolz wird die sprachliche Deutschschwäche in die Regierung getragen – voran von den montagsangelobten Verteidigungsminister, der, nun in Wien, sich selbst im Steiermärkischen vermissen wird, wo er auch …

Zu „Maffia“ fällt gleich „Hefen“ ein, geschrieben von einem Mann im österreichischen Parlament:

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“ …

Ja, der sprachliche Deutschmangel will nicht beseitigt werden, scheint dieser doch so etwas wie die Flagge, die Fahne, das Emblem, das Logo dieses Marschkreises zu sein.

Ja, Tag für Tag beweist FPÖ unzensuriert den neuen Stil der ÖVP-FPÖ-Regierung … es ist doch nur der alte Marsch, der alte Marsch, doch nur der alte …

ÖVP-FPÖ-Regierung - Der neue Stil

ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich: Doppelstaatsbürgerschaften für Roma und Sinti!

Regierungsprogramm ÖVP und FPÖ - Kein Zeichnen gegen Antiziganismus im Gedenkjahr 2018

Wenn es nun im Programm der angelobten Regierung von ÖVP und FPÖ heißt, es solle Doppelstaatsbürgerschaften für Nachfahren der Opfer des Nationalsozialismus in Österreich geben, werden diese Doppelstaatsbürgerschaft dann auch Menschen bekommen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden … das müßte mit einem Fragezeichen abgeschlossen werden, denn es ist Skepsis angebracht. Es ist mit einem Ausrufezeichen abzuschließen. Als Forderung. Es ist nämlich zu erwarten, daß diese Menschen auch in diesem Fall die Vergessenen sein werden, Menschen, auf die stets bewußt vergessen wird.

Im Programm der montagsangelobten Regierung von ÖVP und FPÖ sind zwei Wörter nicht zu finden: Antiromaismus, Antiziganismus. Ein Zeichen gegen Antiromaismus, Antiziganismus will ÖVP und FPÖ nicht setzen. Immerhin ein Zeichen gegen Antisemitismus, wie im Abschnitt

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

über das Gedenkjahr 2018 zu lesen ist. Ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, das klingt auf den ersten Blick gut. Auf den zweiten Blick aber schon weniger. Denn es kommt nicht von ungefähr Antisemitismus in diesem Programm ein zweites Mal vor, im Zusammenhang mit dem Islam. Es geht in erster Linie nicht gegen Antisemitismus, sondern gegen den Islam, und damit wird auch die breite Diskussion außerhalb von ÖVP und FPÖ, nicht ganz außerhalb, getroffen, wie die letztwöchige Sendung

Michael Ley und Servus-TV, der Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda

im Spezl-Sender es eindrücklich zeigte, mit der Frage „Islam: Gefahr für die Juden?“.

Und es darf gerade im Zusammenhang mit Antisemitismus nicht vergessen werden, wie sehr die montagsangelobten Bundeskanzler und Vizekanzler darum wetteifern, wer der größere Spezl von Viktor Orbán ist, der erst vor kurzem ein deutliches Zeichen für Antisemitismus setzte, mit seiner Volksbefragung

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Ein montagsangelobtes Regierungsprogramm ohne Festschreibung gegen Antiziganismus, gegen Antiromaismus aufzutreten, es gerade im Abschnitt über das Gedenkjahr 2018 nicht zu erwähnen, gegen Antiziganismus, gegen Antiromaismus mehr als nur Zeichen setzen zu wollen, heißt nichts anderes, als auf diese Menschen weiterhin vergessen zu wollen, sie weiterhin den grausigsten Verfolgungen jedweder Art preiszugeben. Gerade im Abschnitt zum Gedenkjahr 2018 hätte es unbedingt erwähnt werden müssen. Denn, es gab nicht nur eine Shoa, sondern auch …

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Bei diesem von ÖVP und FPÖ bekundeten Zeichen gegen Antisemitismus geht es wohl mehr darum, Verbündete gegen den Islam zu finden. Und Menschen, die als Juden bezeichnet werden, sollen sich daran erinnern, wie schnell das umschlagen kann, in Feindschaft und Verfolgung – ewiges Vorbild dafür Martin Luder. Als jüdische Menschen nicht seine Verbündeten sein wollten, wie er sich das vorstellte, wurde er zum eifernden Befürworter, jüdische Menschen so zu behandeln wie die Menschen, die dem Antiziganismus, dem Antiromaismus bis heute ausgesetzt sind …

Es gibt zu viele Kapitel, die mehr von einem Zeichen für Antisemitismus erzählen, als von einem Zeichen gegen Antisemitismus, und das betrifft nicht nur die FPÖ mit ihrer Ikone Franz Dinghofer, auch die ÖVP hat nach wie vor ihre entsprechende Ikone mit Leopold Kunschak …

NS Auf wen bei der Doppelstaatsbürgerschaft nicht vergessen wird, das sind die Menschen in Südtirol, die für die FPÖ aber nur ein erster Schritt …

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

NNS Wie kann es auch anders sein, daß auf diese Menschen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden, weiter bewußt vergessen wird, wenn bedacht wird, daß die Angelobung im Schlafzimmer der Ahnherrin von den Anti…

Und wie sehr die Ahnherrin noch zu wirken vermag, dafür kann kein Geringerer als der Montagsangelobungsmeister als Zeuge aufgerufen werden, der einmal, nicht sehr lange her, sagte, die Hofburg sei schon was Spezielles, atme die Ahnherrin …

NNNS Noch ein Wort ist im montagsangelobten Regierungsprogramm nicht zu finden: Rassismus. Würde es diesen Begriff im Programm in einer Formulierung geben, gegen Rassismus wenigstens Zeichen setzen zu wollen, hätte zumindest interpretiert werden können, Menschen, die als Roma und Sinti bezeichnet werden, seien ebenfalls gemeint, wie es eben oft geschieht, sie unter diesem Begriff wohlwollend mit zu meinen, ohne ihnen allerdings zugestehen zu können, daß es sich beim Antiziganismus, Antiromaismus um einen speziellen Rassismus handelt.

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

ÖVP und FPÖ im Gedenkjahr 2018 - Schaften geht voran

„Die kommende Legislaturperiode, insbesondere das Jahr 2018, steht im Zeichen vieler Jubiläen, Gedenk- und Jahrestage. Neben zahlreichen weiteren Jubiläen (z.B. 1848 – Jahr der demokratischen Revolution, 1948 – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) markiert 2018 vor allem den 100. Jahrestag der Gründung der Republik Österreich. Wir wollen ein würdiges, inhaltlich breit aufgestelltes Gedenken an diese Ereignisse ermöglichen. Dabei wollen wir die Bundesländer und deren Kultureinrichtungen möglichst umfassend einbinden und so ein gemeinsames, österreichweites Gedenken ermöglichen. Dies soll sowohl die Geschichte von Altösterreichern (z.B. Südtirol) und Vertriebenen miteinbeziehen …“

So steht es im Programm von ÖVP und FPÖ, wobei zu beachten ist, zuerst kommt „1848“, und vor dem „Anschluss“ kommen „Südtirol“ und die „Vertriebenen“, dann Massenmord und Massenverbrechen durch die nationalsozialistische Gesinnung, wobei es nicht als Massenmord und Massenverbrechen bezeichnet wird, sondern ganz allgemein als „Ereignis, das mit viel Leid verbunden war und einen wesentlichen Schritt hin zu einer der größten Tragödien in der Weltgeschichte“ …

Einst sagte Jörg Haider, als die Nullerjahre für Österreich mit der ÖVP-FPÖ-Regierung begannen, mit dem: „Susi, geh voran!“ Beinahe wollte als Kapitelüberschrift gewählt werden: Susis, geht voran! Geschuldet dem Problem, daß nicht allein Burschenschaften in die Überschrift aufgenommen werden können, weil es nicht nur Burschenschaften gibt. Es gibt auch sogenannte Mädelschaften. Und dann gibt es auch noch Landsmannschaften. So ist es recht stimmig zu schreiben: Schaften, geht voran!

Wer diesmal dazu auffordert, ist schwer auszumachen, zu viele in diesem Land können es schon sein, zu viele in diesem Land können bereits dazu wohlwollend nicken.

170 Jahre „1848“ stehen also an erster Stelle der heute zur Angelobung aufmarschierenden FPÖ und ÖVP … „1848“: in zu vielen Abschnitten kommt dieses Jahr vor, als es noch ein weiteres Mal ausgeführt werden müßte.

Flüchtlinge der gescheiterten Revolution von 1848: Ahnherrin der FPÖ

Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“

Ein Franz Dinghofer weiß halt stets recht zu werten.

Die Farce von 1848

Vorsicht, Gefahr: 1848

Landsmann- und Burschenschaften

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Ball der Mädel- und Burschenschaften in der Hofburg

Und so weiter und so fort …

Was wird das im Gedenkjahr 2018 für ein Festkommers werden im Vorort von Braunau? Wer wird die Reise dorthin antreten? Es werden nicht wenige sein, die sich zu den Schaften drängeln werden. Wenn bedacht wird, wer 2016 bereits anreiste, als noch vom „Straßenrand“ aus zugeschaut werden mußte …

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Und bereits zu Beginn des Jahres in der Hofburg werden sich Tanze um die Gunst einfinden …

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Kurier - Bereits zu Beginn sollen Wählende in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

„Fakt ist, dass sich die Wähler für eine rechte Regierung entschieden haben, die auch rechte Minister stellen wird.“

Das schreibt Stefan Kaltenbrunner am 16. Dezember 2017 in der Tageszeitung „Kurier“. Also eine weitere Zeitung, die Wählern und Wählerinnen schon am Beginn, ehe Alexander Van der Bellen sein Montagprodukt vollendet haben wird, die Verantwortung für diese Regierung zuschiebt, die Schuld an dieser Regierung anlastet.

Fakt ist, Wähler und Wählerinnen haben sich am 15. Oktober 2017 mehrheitlich für eine Regierung entschieden mit den Parteien SPÖ und ÖVP.

Wie bereits dargelegt in:

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Die ÖVP als rechte Partei zu bezeichnen, ist, kurz gesagt, politische Lehre. Die FPÖ als eine „rechte Partei“ zu bezeichnen, wie es auch Stefan Kaltenbrunner tut, vor dem, sie so zu bezeichnen, Alexander Van der Bellen schon zurückschreckt, ist, kurz gesagt, eine Verniedlichung. Die SPÖ kann nicht in ihrer Gesamtheit als eine rechte Partei bezeichnet werden, wenngleich sie einen nicht schwachen rechten Flügel hat.

Wenn schon am Beginn Wählerinnen die Regierung angelastet wird, was werden Wähler erst am Ende dieser Regierung sich anhören müssen.

Deshalb ist es noch einmal festzuhalten:

Die Malý-Strachu-Vláda wird, wenn sie angelobt sein wird, eine gemachte, aber keine gewählte Regierung sein.

PS Stefan Kaltenbrunner übernimmt in seinem Artikel für den Bundespräsidenten das Jammern, was hätte er denn tun sollen, ungerecht seien jetzt die Vorwürfe und so weiter. Es mangelt in diesem Land entschieden an Phantasie bei gleichzeitiger Folgsamkeit, kaum gewinnt eine Partei wenige Prozentpunkte hinzu, schon ist die Bereitschaft da, ihr und ihrem Anführer zu folgen. Diesmal hätte es nicht einmal der Phantasie bedurft. Ein Blick nach Deutschland hätte gereicht. In Deutschland ein Bundespräsident, der aktiv wurde, der nicht wartete, ob jemand mit der AfD daherkäme, sondern aktiv wurde, eine Partei, die in keine Koalition gehen wollte, zu überzeugen, in Regierungsverhandlungen einzutreten. Denn:

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Die Aufforderung von Werner Schwab ist Mario Kunasek Befehl: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“

„Ja, das Schreiben und das Lesen, ist nie mein Fach gewesen. Denn schon von Kindesbeinen befasst‘ ich mich mit Schweinen. Auch war ich nie ein Dichter, Potz Donnerwetter Parapluie! Nur immer Schweinezüchter. Poetisch war ich nie! Ja – mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh, ist Schweinespeck.“

Das hat der Russe aus Berlin schön gesungen, und Mario Kunasek kann es wohl auch so schön singen, weil er es auch verstehen kann, ist doch das Schreiben ebenfalls nicht sein Fach, wie in der Collage gelesen werden kann. Einmal kann es ein Tippfehler sein, aber zweimal Dativ und Akkusativ …

Mario Kunasek gratuliert sich selbst, wie gelesen werden kann. Zu seinem Ministerstuhl offensichtlich. Es würde dazu passen, daß er auch Einzahl und Mehrzahl nicht … vielleicht sieht er sich als „Baron“, wie der Schweinezüchter aus der Operette, dann stimmte – wenn alle Augen, auch die Hühneraugen, wie Lehrerinnen es gerne sagten, zugedrückt – die Mehrzahl …

„Wir wünschen unseren Mario Kunasek …“
„Wir wünschen unseren Freund …“  

Sein Kanzler wird darüber wohlwollend hinwegsehen. Es sind ja alles „Persönlichkeiten“, wie sie He.-Chr. Strache am Kahlenberg bezeichnete. Übrigens, Alexander Van der Bellen nannte sie am gestrigen Tage auch „Persönlichkeiten“ …

Und „Persönlichkeiten“ müssen nicht so lange in die Schule, bis sie … sie können gleich auf die Ministeriumsstühle. Außerdem, auf dem Kasernenhof wird ohnehin nicht geschrieben, sondern …

Mario Kunasek - Ja, das Schreiben und das Lesen ist nie mein Fach gewesen.png

NS Mario Kunasek schreibt, er werde als „steirischer Minister kämpfen“ – wofür? Gewiß dafür, daß ein Spruch von einem Dichter aus der Steiermark Regierungsprogramm wird: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“

Fein zu wissen, daß Mario Kunasek auf Werner Schwab hört.

Kahlenberg

Auf dem Kahlenberg also präsentierten am 16. Dezember 2017 Malý und Strachu ihre Mannen und Frauen für die Regierungsämter, zu denen an diesem Samstag der Bundespräsident bereits zustimmte, also an einem Samstag schon seine Montagsleistung …

Wo sonst, als auf dem Kahlenberg?

Auf dem Kahlenberg, auf dem sich vor allem Strachu sicher fühlt, jeder andere Ort ängstigt ihn, vor allem Plätze und Straßen in der Stadt …

Und kann es einen rechteren Hügel geben als den Kahlenhügel, der mit seinem Namen seinen Mut beweist, was für Muskeln er hat, er zurecht sich Kahlenberg … kann es also einen rechteren mit Eiweiß vollgestopften Hügel für die Präsentation des Mannes geben, der das Landesverteidigungsministerium …

Des Mannes geben, der vom Feld der wackersten Mannen kommt, gänzlich frei von „proletarischem Gedankengut der übelsten Sorte“:

Für die von NR Mölzer geführte ZZ ist Deserteursdenkmal auf dem Ballhausplatz ein „Kameradenverräterdenkmal“

Dieses „Schandmal“ könnte es heute nicht geben, wären nicht Mannen, wie in der ZZ geschrieben ward, wieder und wieder gen Kahlenhügel gezogen, den Türken und Türkinnen mutig, unerschrocken flammende Worte entgegenschleudern, wie etwa jener aus dem Hause Gudenus …

Auf der sicheren Seite wagt es auch Strachu …

He.-Chr. Strache gedenkt „Befreiung Wiens vor der Türkenbelagerung“

Auf dem Eiweißberg präsentierten also … und Strachu wußte sich hier in vollkommener Sicherheit … haben doch erst im Herbst 2017 gar recht Gesinnungswackere unerschrocken mit einem Gedenkfackelzug den Berg erklommen, mit festem Tritt und dabei mit recht manneskehliger Stimme besungen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“ …

Malý, ein Mann der Tradition, wird der Eiweißberg auch ein Ort der Sicherheit … Auch einst zog Kahlenberg an, wie die ständestaatliche Propagandazeitung 1935 … wie sicher werden sich 1935 die Menschen seiner Partei noch gefühlt haben, aber mag auch das sogenannte subjektive Sicherheitsgefühl recht groß sein, nichts währt ewig, schon drei Jahre später war es für diese Partei aus und vorbei mit der Regiererei …

Präsentation ÖVP und FPÖ auf dem Kahlenberg 16-12-2017

NS Mario Kunasek bestätigt, kaum für seinen Ministerstuhl auf dem Kahlenberg genannt, daß das große Neue, die rechte Veränderung die sein wird: die Anrede „Kameraden“, wie im Kapitel

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

mit Ausblick auf 2018 …

Wie in der Collage gelesen werden kann, dankt Mario Kunasek seinen „Kameraden“, und die Frauen ganz gesinnungsgemäß gleichberechtigt, dürfen sich mit „Kameraden“ ebenfalls angesprochen fühlen. Das wäre ja auch ein recht großer Aufwand, „Kameraden“ und „Kameradinnen“ zu schreiben, für die wenigen, gar wenigen, für die zwei von vierzehn …

Mario Kunasek - Kameraden - 17-12-2017

 

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

„Die Zeit, in der wir tatenlos am Straßenrand der Geschichte stehen geblieben sind und die gesellschaftliche Veränderung an uns vorbeiziehen haben lassen, ist zu Ende.“

Auf diese Art wird, wie in der Collage gelesen werden kann, der „Kongress Verteidiger Europas“ am 3. März 2018 im Vorort von Braunau angekündigt.

Soher kann es von den „Verteidigern Europas“ für 2018 nur einen heißen Wunsch geben, besonders einen Mann als Ehrengast einzuladen. Herbert Kickl. 2016 mußte er sich noch mit der Rolle eines Straßenrandreferenten bescheiden, 2018 kontrolliert er, Kickl, nicht nur den Straßenrand.

Und für den Ehrenschutz, wer käme in den Gesinnungsaugen der „Verteidiger Europas“ dafür recht in Frage? Norbert Hofer. Ein Mann, mit dem heißen Wunsch, „Schutzherr“ zu sein. Nun wird er so etwas werden, zwar nicht als sogenannter erster Mann im Staate, aber doch an der Spitze des Staates als „Schutzherr“ der Straßen.

Es heißt in einem Lied, das in diesem Gesinnungsbunde nicht nur recht gekannt wird, sondern wohl das gesamte Lied auswendig zu singen recht leicht fallen wird, „er ging an meiner Seite“ – der „Kamerad“ … und dann gibt es noch einen Spruch, der besagt, „es paßt kein Blatt zwischen uns“. FPÖ unzensuriert bringt das am 16. Dezember 2017 recht kenntlich zum Ausdruck, wie es kenntlicher nicht zum Ausdruck gebracht werden kann. Das Gehen Seite an Seite und es paßt kein Blatt dazwischen. Es kann auch kein Blatt dazwischen passen. Denn. Es ist alles auf einem Blatt, alles auf einer Seite: die Präsentation des Regierungsprogrammes der Malý-Strachu-Vláda und die Reklame für die „Verteidiger Europas“ …

Es werden sich nun am Vorabend der Angelobung der Malý-Strachu-Vláda bereits viele fragen, was  wird das Jahr 2018 bringen. Vielleicht eine neue Anrede, also eine alte Anrede, eine Anrede, die breit und vor allem offiziös seit Jahrzehnten nicht mehr gebräuchlich, in bestimmten Gesinnungskreisen gepflegt beim Zusammenstehen am Straßenrand – Kameraden!

Was es 2018 noch nicht geben wird, daß Norbert Hofer eine Straße in dem heimgeholten Südtirol eröffnen wird, aber vielleicht eine Landstraße im tirolerischen Hochgebirge. Und wie seine Eröffnungsrede … wie die ausfallen könnte, ist leicht zu erahnen, wenn seine einstige Probe im Südtirolerischen dafür herangezogen wird …

„liebe kameraden

selten hat mich eine predigt so berührt wie heute mit klarer und fester stimme ist uns ins gewissen gesprochen daß wir mutig sein müssen weil unsere zukunft nicht gesichert ist der islamische staat macht nicht vor den grenzen österreichs halt deshalb brauchen wir mut einiges volk und einigkeit im christentum zu unserem land zu unserem volk zu unserem glauben bekennen Kameraden andreas hofer seine waffe ein gebet sein bundesgenosse gott ein heiliger deutscher charakter müssen uns fragen, was hätte dieser heilige deutsche charakter an unserer stelle getan wie hätte er entschieden“ 

Und dann würde er wohl auf die zu eröffnende Landstraße im Hochgebirge zu sprechen kommen, beweisen, Hofer hätte sich auch für den Bau der Landstraße entschieden, ihr den Namen Straße der Kameraden Gottes …

Und vielleicht würde einer, bisher nur am Straßenrand, also auf der Seite FPÖ unzensuriert, zur Landstraßeneröffnung ins Hochgebirge reisen, einer, dem kein Weg zu beschwerlich ist, etwa der in den Vorort von Braunau, um dann die Landstraße zu feiern als Manifestation des „Wahren, Guten und Schönen“ ..

Kongress-Teilnehmer und Kameradenpräsidentenkennender: „Der Haß auf das Wahre, Gute und Schöne“

Und wenn Herbert Kickl mit seinen Kameraden Hofer mit in das Hochgebirge ist, wird der „Verteidiger des Wahren, Guten und Schönen“, um das Spekulieren darüber, was 2018 bringen wird, ein wenig fortzusetzen, Gelegenheit finden, Herbert Kickl seine Namen zu nennen – der „Leute“, die „ausgeschaltet“ …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Schließlich gibt es eine gemeinsame Vergangenheit – den Kongreß 2016 im Vorort von Braunau, vielleicht konnte bereits auf diesem Bekanntschaft …

Und der Kongreß-Teilnehmer braucht gar nicht mehr die Namen auszusprechen, nur noch schweigend Herbert Kickl die Liste …

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Herbert Kickl

 

Einträge einst in Geschichtsbüchern zu Alexander Van der Bellen, Präsident außer Dienst

Alexander van der Bellen - Was einst in Geschichtsbüchern stehen wird

Wer soeben die Aussagen von Alexander Van der Bellen im Radio gehört hat, am 16. Dezember 2017, bekommt endgültig eine Ahnung, was einst in Geschichtsbüchern zum derzeitigen Bundespräsidenten zu lesen sein wird, zweimal unter dem Buchstaben „M“:

Als Montagsleistung ist seine Angelobung der ersten identitären Regierungspartei und so weiter und so fort.

Mutig alten Zeiten entgegen …

Und die Berurteilung der ihm angelobte Regierung wird unter dem Buchstaben „T“ zu finden sein:

Trümmerjahre …

Durchaus vorstellbar, daß es noch einen weiteren Eintrag geben wird, unter dem Buchstaben „N“:

Nullerinnerung …  vielleicht in der Art: Bereits mit Beginn seiner Amtsführung hat sich in Österreich, an ihm ein Beispiel nehmend, mehr und mehr ein erinnerungsloses Handeln …

PS Er wolle, sagte er in dem oben erwähnten Radio-Interview, noch einige kennenlernen, die er noch nicht so kenne, die ab Montag Ministerien führen werden … Ganz unbekannt wird ihm wohl Herbert Kickl, Norbert Hofer …

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

Ministerstvo strachu

Michael Ley und Servus-TV, der Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda

Michael Ley und Servus-TV - Spezl-Sender der ÖVP-FPÖ-Koalition

„Ich denke, daß man dem Muslim in der Runde die Gelegenheit geben sollten, darauf zu reagieren.“

Das sagt Michael Fleischhacker. Und das ist der einzige wesentliche Satz in dieser Sendung 14. Dezember 2017. Wie großzügig, Gelegenheit zu geben. Bei einer Einladung ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, daß Eingeladene auch sprechen. Darauf wird sich Michael Fleischhacker viel einbilden, daß er Eingeladenen die Gelegenheit gibt … hätten sie als Eingeladene stumm dabei sitzen sollen, während Michael Ley alles über sie erklärt, was sie selbst von sich nicht wissen?

Es klingt, als wäre die Zeit bald vorbei, daß ihnen die Gelegenheit …

Wie lange wird es noch dauern, daß im Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda nur noch beispielsweise Michael Ley auftreten werden, um in der Maske des Soziologen von sich zu geben, was sie gesinnungsgemäß von sich geben können, ohne aber ein Gegenüber der Widerrede zu haben.

Wie lange wird es noch dauern, daß im Spezl-Sender der Malý-Strachu-Vláda nur noch Männer und Frauen der gleichen Gesinnung über alle urteilen, denen jedwede Gelegenheit zur Äußerung nicht mehr eingeräumt wird. Und es könnte verstanden werden; es ist doch vor allem für die Männer dieser Gesinnung stets unangenehm, nicht nur widerlegt zu werden, sondern auch anhören zu müssen, daß ihre Kompetenzen keine Kompetenzen sind.

Sie sehen schon, über den Inhalt dieser Sendung mit Michael Ley kann nichts gesagt werden. Denn. Es wäre Beihilfe zu …

Der Sendung wurde der Titel gegeben: „Islam: Gefahr für Juden?“

Wer hat den Titel erfunden? Michael Ley?

Falscher kann kein Titel sein, um eine Diskussion über Antisemitismus zu führen. Richtiger kann kein Titel sein, aber nur für den Spezl-Sender. Denn. Es geht nicht um Diskussion, sondern um Verbreitung von …

Das zeigt bereits die Einleitung von Michael Fleischhacker. Heiter daran ist, wie ein Wald-und-Wiesen-Altbub mit den Hinweisen auf antisemitische Vorfälle in anderen Staaten sich international zu geben versucht und doch nicht aus der Provinz wegkommt, auf die antisemitischen Vorfälle in Österreich kommt, die er so darstellt, als wären auch für diese muslimische Menschen verantwortlich.

Falsch ist der Titel „Islam: Gefahr für die Juden?“ allein schon mit einem Blick auf die Statistik der antisemitischen Vorfälle in Österreich, wie in der Collage gelesen werden kann. Die Alleinstellung des Islams als Verantwortlicher für den Antisemitismus in Österreich durch den Spezl-Sender ist nichts anderes als Verschleierung, als Verhetzung.

Weshalb war Frauke Petry eingeladen? Am Vorabend der Angelobung der Malý-Strachu-Vláda macht es sich wohl recht besonders hübsch, bei einer Eingeladenen zu ihrer Vorstellung schreiben zu können: „Die blaue Wende“.

Marsch für die Familie - Albertinaplatz - Parlament - Erzdiösese Wien - 17.06-2017

Ach ja, Michael Ley, zu dem Spezl der Blauen will und muß nichts mehr geschrieben werden:

Parlamentsdinghoferreferent Michael Ley: „Im Grunde verhalten wir uns wie umgedrehte Nationalsozialisten“

Michael Ley im österreichischen Parlament: „Kein Bier für Nazis“

Dem Haus des Herrn Schönborn ist Katharina Deifel, Marschrednerin der Familie, eine gute Schwester

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

Ein recht besonderer Spezl der Blauen war ebenfalls erst vor kurzem im Spezl.Sender …

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Michael Ley - Blauer Spezl

Am 18. Dezember 2017, soll es so weit sein, daß der Bundespräsident seine Montagsleistung erbringen wird, und dann wird es mit Malý und Strachu zwei in der Vláda geben, die darüber streiten, wer der recht größere Spezl von Orbán ist, der dem Spezl-Sender als Gast bestimmt recht viel über Antisemitismus der muslimischen Menschen …

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Abschließend. Da es sich beim Spezl-Sender doch um ein Medium handelt, ist es nicht verkehrt, wieder und wieder darauf hinzuweisen, welche Rolle österreichische Medien dabei spielen, die Malý-Strachu-Vláda als eine gewählte hinzustellen, während sie doch bloß eine gemachte hinter verschlossenen Türen ist …

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Eines doch noch. Es wurde jetzt viel von Spezln geschrieben, aber noch nicht, von wem Malý und Strachu Spezln sein möchten und wohl schon sind. Ihre Spezln sind nicht im Gemeindebau anzutreffen. Sondern auf Kreisstrecken, im Hangar …

 

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

ÖVP FPÖ Regierung - Jetzt kommt Re.png

Nun ist es soweit. Das Erwartbare tritt ein.

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Das Erwartbare tritt ein. Wo? Wo sonst als in Österreich.

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Das mag erschreckend sein. Das ist erschreckend. Mehr erschreckend daran aber mag sein, noch mehr erschreckend daran aber ist, das mediale Andienern an die Malý-Strachu-Vláda, ehe diese überhaupt angelobt ist. Die mediale Gefolgschaft des Lügens.

Und es ist, kurz gesagt, bereits ein Lügen für die nicht einmal angelobte Malý-Strachu-Vláda, wenn am 15. Dezember 2017 Isabelle Daniel in der Umsonst schreibt:

„60 Prozent haben ihnen ihr Vertrauen geschenkt.“

„60 Prozent“ – in welcher Wahl?

Oder Walter Hämmerle am 15. Dezember 2017 in der sogenannten Staatszeitung schreibt:

„Tatsächlich hat nämlich sowohl das Wahlergebnis vom 4. Dezember 2016 als auch jenes vom 15. Oktober nach wie vor politische Gültigkeit, die Mehrheit für das Amt des Staatsoberhaupts muss deshalb ergänzend, nicht widersprechend zur deutlichen Mehrheit von ÖVP und FPÖ im Nationalrat gedacht werden.“

„Deutliche Mehrheit von ÖVP und FPÖ“ – in welchem Nationalrat?

Früh hat damit bereits Eric Frey in der Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts begonnen, am 20. Oktober 2017 als eine Art Vorzugslügner:

„Kurz hat mit FPÖ ein Wählermandat.“

„Wählermandat“ – wofür? Zu einer Regierungsbildung jedenfalls nicht.

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Es haben nicht 60 Prozent ÖVP und FPÖ gewählt. Es waren 57,44 Prozent. 58,33 Prozent aber haben SPÖ und ÖVP „ihr Vertrauen geschenkt“.

Eine deutliche Mehrheit von ÖVP und FPÖ im Nationalrat gibt es nicht. Keine deutliche, aber doch eine Mehrheit im Nationalrat gibt es für SPÖ und ÖVP mit 114 Mandaten. FPÖ und ÖVP hingegen haben im Nationalrat 113 Mandate. Wenn es also ein „Wählermandat“ für die Regierungsbildung gibt, dann ist es von dem Wahlergebnis her eines für die Regierungsbildung von SPÖ und ÖVP.

Es darf angenommen werden, daß die drei exemplarisch genannten Zeitungen das genau wissen. Und dennoch gegen ihr Wissen Falsches verbreiten. Falsches wider das eigene Wissen zu verbreiten, kann nicht anders bezeichnet werden, als das, was es ist: Lügen.

Nebenher. Wie komisch mutet es daher an, daß gerade aus identitären Kreisen stets das große Gejammere und die ständige Klage zu hören ist über sogenannte „Fake News“. Dabei ist gerade, wie dieses Beispiel exemplarisch zeigt, der identitäre Kreis der größte Profiteur davon. Beinahe wollte für dieses Kapitel die Überschrift gewählt werden: „Lügen in Zeiten der Nachrichtenfåcken“.

ÖVP FPÖ Koalition

Erscheckend dabei ist, daß es in Österreich, wie die drei Zeitungen exemplarisch es zeigen, weniger und weniger Unterschiede gibt zwischen der gutter press und den in Österreich als Qualitätsmedien … und wenn die Malý-Strachu-Vláda angelobt sein wird, wird der Unterschied nach und nach gänzlich verschwinden. In der Bemühung dieser als Schreibknechte und Schreibmägde so recht zu gefallen.

Und abgesehen davon, zu beweisen, brave und folgsame mediale Untertaninnen der Malý-Strachu-Vláda zu sein, zeitigt es, wieder einmal, den Zweck der Schuldzuschreibung, der Schuldabschiebung auf die Wählerinnen und Wähler, denn diese hätten – aber sie haben nicht. Auch wenn medial größte Anstrengungen unternommen werden, es so darzustellen. Es wird damit generell die Demokratie madig gemacht, denn die Wähler und Wählerinnen hätten … aber sie haben nicht. Und das ist auch stets dabei, die Selbsterhebung, um herabzublicken, kurz gesagt, auf die Wähler, besonders auf die Wählerinnen in den Gemeindebauten.

Die Malý-Strachu-Vláda wird, wenn sie angelobt sein wird, eine gemachte, aber keine gewählte Regierung sein.

Übrigens, die einzige wirkliche „deutliche Mehrheit im Nationalrat“ gibt es für Norbert Hofer, der mit 83,54 Prozent gewählt wurde, von Menschen, die aber meinen keine Wählerinnen zu sein, sondern …

Der Sieg des rechtsextremen Norbert Hofers ist die Niederlage Österreichs.

Norbert Hofer, EU Nein

Das sind in Österreich die einzigen Wähler, auf die herabgeblickt werden kann, denen vorgeworfen werden kann, sie hätten, kurz gesagt, ein furchtbares Wahlverhalten …

Und dann gibt es nicht noch einen Mann, einen Gewählten, auf den, nach seiner Montagsleistung nur noch herabgeblickt werden kann …