Lügen in Zeiten der Fake News

Jahresrückblick 2017 - Kronlügen in Zeiten der Fake News

Zu den österreichischen Medien, die seit dem 15. Oktober 2017 darangehen, die Wirklichkeit zugunsten von ÖVP und FPÖ umzuschreiben, kann eine weitere Zeitung exemplarisch hinzugefügt werden.

In ihrer Serie „Rückblick 2017“ schreibt die Krone der gutter press, SPÖ sei hinter die FPÖ auf den dritten Platz zurückgefallen, am 15. Oktober 2017 …

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Das also soll sich vom Jahr ’17 im Gedächtnis verfestigen, ÖVP und FPÖ hätten die Wahl gewonnen, in einer forcierten Gleichschreibe machen österreichische Medien ihren Kotau vor ÖVP und FPÖ.

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Sie schalten sich gleich, um eine Koalition zu rechtfertigen, die nicht zu rechtfertigen ist, um einer Koalition eine Legitimation herbeizuschreiben, die das Ergebnis vom 15. Oktober 2017 nicht hergibt.

Am meisten profitiert davon die Partei, die am lautesten gegen die Presse als „Lügenpresse“ schreit, und dabei kann gerade die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei als einzige froh sein, daß es, wie von ihr vorgeworfen, auch eine „Lügenpresse“ als Presse gibt.

Beim Geschrei gegen die „Lügenpresse“ sind das Ziel stets die Journalisten, die sehr oft namentlich angegriffen werden, verantwortlich gemacht werden. Aber es wird nicht breit von den Eigentümern der Medien gesprochen, die Eigentümerinnen bleiben breit unangetastet. Dabei ist gerade in Österreich breit und massiv zu fragen, weshalb sie ihre Produkte in den Gleichschaltungsdienst für ÖVP und FPÖ stellen. Denn. Es ist zwar eine schöne Vorstellung, Journalistinnen könnten schreiben, was ihnen beliebt, aber nicht die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit in Betrieben ist eine andere. Arbeitnehmerinnen eines jedweden Unternehmens wissen, wer das Sagen hat, und das sind nicht die Arbeitnehmer. Und aus dieser Sagenskultur scheren auch Medien nicht aus.

In einem Jahresrückblick soll es auch etwas Positives geben. Für die Eigentümer der Krone der gutter press, so jedenfalls lassen sie es schreiben, ist Squirt „Kopf des Jahres“ ’17. Und sie lassen hervorheben, er ein „Mann klarer Worte“ … Das wirft doch ein recht kenntliches Licht auf die Eigentümerinnen, einen Mann dafür zum „Kopf des Jahres“ hochschreiben zu lassen, weil er … nun, das ist wahr, von seiner Aussprache her sind seine Worte tatsächlich klar, was für eine Leistung, Worte klar aussprechen zu können, aber die Inhalte, die Inhalte … Es werden sich doch noch Menschen erinnern, beispielsweise an Rupert Gmoser; dessen Aussprache der Wörter war nicht klar, aber seine Inhalte, ja, seine Inhalte sind es gewesen.

Und nun im Jahr ’17 reicht es in Österreich aus, daß ein Mann Wörter klar auszusprechen vermag, um Bundeskanzler zu werden. Ein Anspruch, der an jedes Volksschulkind gestellt wird, und von jedem Volksschulkind mühelos erfüllt wird.

Jubiläum 465 Jahre – Erster Scheiterhaufen der Reformation

465 Jahre Erster Scheiterhaufen der Reformation

2017 wurden 500 Jahre Martin Luther, 300 Jahre Maria Theresia gefeiert. Auch 2018 stehen Jubiläen an.

Ein Gedenken, das es 2018 mit Bestimmtheit nicht breit und groß geben wird, ist das Gedenken an den ersten Scheiterhaufen, an den ersten Gesinnungsterrormord der Reformation, vor 465 Jahren in Genf. Der Name des Mörders: Jehan Calvin.

Was es für Gedenken 2018 geben wird, gerade in Österreich, davon kann im Kapitel

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

gelesen werden, von Menschen, die viel für das Verbrennen …

Vor rund 480 Jahren ging Calvin daran, in Genf „den ersten Gottesstaat auf Erden zu schaffen“. „Mit der Stunde, da dieser hagere und harte Mann im schwarz niederwallenden Priesterrock […] ein mit unzähligen Lebenszellen atmender Staat soll in einen starren Mechanismus, ein Volk mit allen seinen Gefühlen und Gedanken in ein einziges System verwandelt werden; es ist der erste Versuch einer völligen Gleichschaltung eines ganzen Volkes, der hier innerhalb Europas im Namen einer Idee unternommen wird.“

Vor rund 85 Jahren begann die Beschäftigung von Stefan Zweig mit diesem ersten Scheiterhaufenmörder und dem ersten Gottesstaat innerhalb Europas und mündete im Buch „Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt“, abgeschlossen 1936.

Stefan Zweig schrieb dieses Buch also in der Zeit, als die nächste völlige Gleichschaltung diesmal in Deutschland bereits im Gange war, die zu einer der grausamsten, barbarischsten Gleichschaltung führte. In Österreich nicht minder. In Österreich, wo so viele die massenmörderischste Gleichschaltung herbeisehnten, „sakral inbrünstig“ sie erwarteten, ihren Beitrag leisteten, vorerst in Wort und Schrift.

Es kann das Buch von Stefan Zweig hier nicht in seiner Gesamtheit zitiert werden. Dabei ist es ein Buch, das in seiner Gesamtheit zitiert werden muß. Aus diesem Buch ist nicht nur die Grausamkeit zu erfahren, mit welcher Perversion dieser erste Gesinnungsmord der Reformation begangen wurde. Es sind vor allem die Mechanismus beschrieben, wie es zu einer Diktatur kommt, wie eine Diktatur sich halten kann. Wie sich solche barbarischen Menschen selbst als „Verfolgte“ darstellen, sie die „Opfer“ seien … wer wird dabei nicht an die Gegenwart denken, besonders in Österreich an jene Menschen einer Partei, die sich stets als …

Es gibt so vieles, das in diesem Buch angeführt und auf so eindrückliche Art ausgeführt ist, was hier zu erwähnen wäre. Allein, es ist zu viel. Es ist in seiner Gesamtheit zu lesen.

Es ist in seiner Gesamtheit zu lesen. Was vor rund 480 Jahren begann mit dem ersten Gottesstaat innerhalb Europas, begann, wie es seitdem stets begann. Das sind die Jubiläen, die zu begehen sind. Und dem Buch von Stefan Zweig ist ein Jubiläum zu widmen, ein Gedenkjahr. Denn. Es gibt auch die Instrumente in die Hand, wie es zu einer Zeit kommen kann, in der nicht mehr Jubiläen mit den dunkelsten Figuren der Geschichte begangen werden.

Es ist in seiner Gesamtheit zu lesen. Eines aber soll doch noch angesprochen werden. Zweig schreibt auch von der stets vorgebrachten Entschuldigung für solche Gesinnungsmörder und Gesinnungsmörderinnen, sie seien eben „Kinder ihrer Zeit“ gewesen, Calvin sei ein „Kind seiner Zeit gewesen“. Stefan Zweig hält dagegen, es hätte auch andere zu dieser Zeit gegeben, vor allem aber nicht nur Castellio.

Und immer wieder die Gegenwart. „Kind seiner Zeit.“ Damit entschuldigt etwa ein Mann aus der ÖVP den Antisemitismus eines Leopold Kunschak.

Und ist nicht gerade Stefan Zweig selbst der größte Zeuge dafür, was für ein Pimpf, für ein Wicht Leopold Kunschak war, der zur gleichen Zeit wie Zweig lebte, und so gar kein Zeitgenosse von Zweig war, höchstens einer von Calvin, Luther, Maria Theresia …

Sie waren nicht „Kinder ihrer Zeit“. Sie waren und sind, kurz gesagt: „Squirts of her time“. Sie können es mit „Wichte ihrer Zeit“ übersetzten, auch mit „Pimpfe ihrer Zeit“. 

Es ist nicht das erste Mal, um zu einem Schluß zu kommen, daß von Castellio gesprochen wurde … schlagen Sie das Kapitel

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

auf …

Und auch von den finsteren Figuren der Geschichte wurde schon erzählt, etwa von

Maria Theresia 2017

Schließlich leben neben Martin Luther und den M. T. Habsburgs Menschen

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Endlich Schluß mit Anhimmelung von Mao Hitlerstalin, heißen sie Johannes Calvin oder wie auch immer sonst noch

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!“

Montagsgemachter Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht das Bundesheer als letzte Schule“ …

Eine vollkommene rechte Sichtweise. Ist er selbst doch ein Paradebeispiel dieser Organisation, die ihm Ausbildungsplatz weit über die Schulpflichtjahre in Österreich hinaus war.

Und weil er selbst ein rechtes Beispiel für dieses Letztschulmodell ist, möchte er jetzt eine „Rekrutenschule“ installieren. Nur eine „Rekrutenschule“, aber keine für „Rekrutinnen“. Das ist aus der Gesinnung heraus verständlich. Frauen brauchen keine Schule. Wie beispielsweise eine Suppe aus nichts zu kochen ist, das Rezept dafür werden ihnen ihre Kameraden vorlesen, ihnen aufgeschrieben von ihren Ausbildern: „Zu kohhn vom „Prenssup nimsd du ein groses dopf und dan duds du steln dem dopf auf die hert, wo du machts auf den feur.“ Und so weiter.

Und wenn es gilt, mit den „Rekruten“ den Eid für eine bevorstehende Angelobung beispielsweise in einem kosmopolitischen Dorf im Steiermärkischen zu üben, wird einst Kamerad Verteidigungsminister selbst sich seiner Ausbildungszeit wohl sentimental erinnern und auf den Kasernenhöfen den „Rekruten“ den Eid in seiner selbst geschriebenen Fassung

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!

vorlesen, diesen mit ihnen üben, damit am Tage der Angelobung kein falsches Deutsch zu vernehmen ist, und das Volk als Angelobungspublikum für ihn Partei nimmt, wie habe er doch in kurzer Zeit das Bundesheer zu einer Schule der …

Es wird sich also, kurz gesagt, gar recht viel verändern, in diesem Land. Auch den Angelobungen wird ein gar recht neues Protokoll des Ablaufes geschrieben werden. Nach dem Eid, der mit den Worten „Tanke dich Kamerat Minisder“ geschlossen wird, singen parteinehmendes Volk und Rekruten gemeinsam zum gemütlichen Ausklange das zuvor mit dem Kameraden Verteidigungsminister eingeübte Lied der Nation:

„Ja, das Schreiben und das Lesen“.

Und wenn eine Angelobung in der kosmopolitischen Hauptstadt des Steiermärkischen abgehalten werden wird, wird auch der Bundeskanzler und sein montagsgemachter Kanzleramtsminister einst es sich nicht nehmen lassen, daran teilzunehmen. Der Bundeskanzler an der Kanone mit dem Schöpfer in der Hand, zufrieden bei jedem Schöpfen aus der Kanone ein „Sehr gut“ dazu verteilend, gefolgt von einem „Recht so“ aufmunternd hinterher … und sein Kanzleramtsminister verteilt Ansteckkornblumen an das parteinehmende Volk und blaublümelnde Edelweiße an die Rekruten, während die Rekrutinnen in Uniformschürzen stolz ihre Kameraden anhimmeln, wie einst so recht erst im Jahr ’18 …

Mario Kunasek - Kamerad hinterm Edelweiß

 

Recht besinnliche Weihnacht ’17 auf FPÖ unzensuriert

Zwei Namen sind mit FPÖ unzensuriert seit Jahren untrennbar verbunden: P… und Alexander Höferl. Ein Name wird nun auf einer Tür im Innenministerium stehen, von einem Mann, der nun geholt wurde von Kamerad Innenminister …

Der zweite Name wird weiter unter den Kommentaren auf FPÖ unzensuriert stehen, der Name eines Mannes, der recht weiß, was am Christtage ’17 der Gesinnung geschuldet ist:

„Obama war der erste Neger (und Schwule) auf dem US-Präsidenten-Thron. Wann wird der erste schwule Neger auf dem päpstlichen Thron sitzen? Wird es dann Festessen mit Menschenfleisch im Vatikan geben?“

Es darf von dem Kameraden Innenminister nicht erwartet werden, daß er österreichischen Gepflogenheiten untreu werden wird, diese Art der „freien Meinungsäußerung“ war auch der nicht montagsgemachten Regierung ein rechtes Gut und wohl auch ein P… Beweis ihrer Wertschätzung der „Meinungsfreiheit“ – jedenfalls wenn diese auf FPÖ unzensuriert …

Oh, und es nicht nur eine „freie Meinungsäußerung“ von diesem Manne, der einst bei Cesar Bresgen studierte, sondern auch eine voll der Wahrheit …

Darüber hinaus kann auch von dem montagsgemachten Kameraden Innenminister nicht erwartet werden, gegen solche Meinungsäußerungen etwa von diesem Manne vorzugehen, der ein zahlender und wohl recht aufmerksam zuhörender Teilnehmer von einer Veranstaltung im Vorort von Braunau, auf der Kamerad Innenminister …

Darüber hinaus, wie kann ein Kamerad Innenminister erst recht nicht gegen einen Mann vorgehen, der seine gesinnungsgemäßen Hoffnungen, seine innigsten Erwartungen, kurz gesagt, der so sakral inbrünstig zuversichtlich ist:

„das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

FPÖ unzensuriert - Höferl Alexander - Innenminister.png

 

 

 

 

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

 

ÖVP FPÖ Regierung Österreich Weihnacht 17

„Damals galt noch: Das Wahre, das Gute, das Schöne, das sind objektive Begriffe.“ 

Das sagt zu Weihnachten ’17 Gernot Blümel, montagsgemachter Kanzleramtsminister, in einem Interview mit Conny Bischofberger.

Was für ihn in der Antike galt, gilt noch immer, jedenfalls auf eine recht subjektive Weise in seiner Koalition der Kameraderie, mit der er nun in der Regierung Stühle … soher hätte für Kunst und Kultur gleich, das wäre recht wahr und nicht minder sch…, ein geistesadäquater Kamerad aus dieser Partei, die mit Edelweiß und Kornblume auftritt, genommen werden müssen, beispielsweise Odin Wiesinger …

Kongress-Teilnehmer und Kameradenpräsidentenkennender: „Der Haß auf das Wahre, Gute und Schöne“

Odin Wiesinger malt die Angelobung der feudalchristlich blauen Regierung

Hofers Alternative: „Primaten, trottulös“ oder „Muselzecken“

… oder geistes- und altersadäquat Walter Marinovic ..

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

… oder der montagsgemachte Vizekanzler hätte es auch gleich nehmen können, das Hüten des „Wahren, Guten und Schönen“ …

He-Chr. Strache – Schenke nur germanisierende Odins für die Wand

… oder doch einer ebenfalls aus dem Oberösterreichischen …

… oder bei diesen Vorstellungen von lebendiger Weltanschauung von Philosophie, Kunst und Kultur hätte auch ein Toter ernannt werden können, beispielsweise Josef Weinheber …

Aber auch eine kameradschaftliche Frau, eben erst im Parlament mit einem Prozentsatz von über siebzig Prozent zur Präsidentin NR III gewählt, den noch kein Kamerad aus der kornweißigen Partei außerhalb des Parlaments von Wählerinnen und Wählern …

Sie hätte wohl recht „das Wahre, das Gute, das Schöne“ der recht fraulichen Schaftskunst, auf ihrem Stuhl im Ministerium sitzend, eingebracht …

Es wird gerne auf die Gefahr hingewiesen, die von den sogenannten Biedermännern ausgeht, die gefährlicher seien als die sogenannten Brandstifter, weil die Biederfrauen die Gefahr nicht erkennen, wenn sie die Brandstifterinnen in das Haus und dann ungezügelt gewähren lassen, die Biedermänner es also je sind, die den Brandstiftern erst ermöglichen, je die Welt in Brand zu stecken. Unberücksichtigt dabei bleibt allerdings stets, unerwähnt immer, daß die Biederfrauen nur jene Brandstifterinnen in das Haus, in dem sie nur befristet zur Untermiete wohnen, lassen, deren Gesinnung, deren Weltanschauung sie teilen, ohne freilich zu wissen, ohne es sich selbst einzugestehen, diese zu teilen, und dabei Edelweiß und Kornblume recht brav …

Freilich gibt es, es sollen diese nicht vergessen werden, auch die unglücklichen Biedermänner, die vor der Wirklichkeit, die ihnen eingeredet wird, kapitulieren …

Kurz zusammengefaßt. Mit der blümeligen Antike kommt Österreich tatsächlich in kürzester Zeit wieder an die Weltspitze der Kunst- und Kulturlosigkeit …

NS Möglicherweise erinnern Sie sich selber noch, in welchem Kapitel diese blümelige Figur bereits einmal aufgetreten ist. Es war im Zusammenhang mit Gerechtigkeit, zu der sie so gar wahr und so gar gut und vor allem so gar schön antik …

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“

 

Weihnacht ’18 – Besuch am Weg zur Mette den Suppeneimer des christlichen Winterhilfswerkes

Weihnacht ’17 … Sebastian Kurz habe, ist zu lesen, den „Suppenbus“ der Caritas besucht. Und beim Anblick der davon verbreiteten Bilder des montagsangelobten Bundeskanzlers verwandelt sich die Überschrift „Kurz besuchte ‚Suppenbus‘ der Caritas“ in Kunschak besucht Suppeneimer. Und darunter vergeht ein ganzes Jahr. Weihnacht ’18 …

Sebastian Kurz besuchte den Suppenbus der Caritas

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

Und wieder wirbt FPÖ unzensuriert für ihren Schreibkameraden Josef Weinheber. Am 22. Dezember 2017.

Wen soll FPÖ unzensuriert sonst reklamieren. Das ist geklärt. Und es muß dem, was bereits geschrieben wurde, nichts mehr hinzugefügt werden.

Bemerkenswert aber an der neuerlichen gesinnungsgemäßen Reklame von FPÖ unzensuriert ist ihre Beschreibung, was es heißt, Nationalsozialistin und Nationalsozialist zu sein:

Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47).

Nazi und Nazisse zu sein, heißt für FPÖ unzensuriert also, „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ … das sind also „Verwicklungen“, wenn wie er – um beim konkreten Fall Weinheber zu bleiben – 1931 die Mitgliedschaft bei der Nazipartei beantragt, diese bereits 1933 erhält, sieben und fünf Jahre also vor der NS-Totaldiktatur des Massenmordes in Österreich.

Das sind also „Verwicklungen“:

Das Warten auf die Ankunft des „Führers“ mit sakraler Inbrunst begangen. […] Mitglied des Naziliteraten-Zirkels um Bruno Brehm, Mirco Jelusich und Josef Weinheber, in seinen Erinnerungen, ’saßen alle um den Tisch und es war wie in der Kirche. Wir hatten eine blaue Schulvereinskerze angezündet und hatten alle das Parteiabzeichen angesteckt und waren durch das innigste, andächtigste Gemeingefühl verbunden. Und zum Schluß erhoben wir uns und erhoben die Hände und sangen – wir kleines Häufchen Leute – stehend das Deutschland- und dann das Horst-Wessellied und so mag den ersten Christen zumut gewesen sein, als sie in den Katakomben noch Staatsfeinde und schwer illegal waren.

Dieses Zitat aus „Das Nationalsozialistische Wien“ von Robert Bouchal und Johannes Sachslehner … dieses Zitat reicht bereits, um zu wissen, was von der freiheitlichen Beschreibung „Verwicklungen“ zu halten ist, um es zu erkennen, muß nicht einmal ein elektrisches Licht angezündet werden, es reicht das Anzünden einer Kerze, aber nehmen Sie keine „blaue“ Kerze, die wirft auf alles einen schwarzen Schatten …

Josef Weinheber - Das verwickelte Warten mit sakraler Inbrunst auf das NS-Regime

Ob es bereits elektrisches Licht gibt? In den Räumen des Schulvereinshauses in der Josefstadt oder mußte die nun montagsgemachte Außenministerin beim schwachen Lichte blauer Kerzen …

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Und übrigens, die Jahresangabe „1944/47“ bei „Hier ist das Wort“ könnte zum Irrtum verleiten, Josef Weinheber hätte 1947 noch gelebt. 1947 lebte er nicht mehr. Weinheber brachte sich am 8. April 1945 um, im Angesicht der Befreiung Österreichs von den „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ brachte er sich um.

Josef Weinheber - Selbstmord April 1945

Wohl die einzige anständige Tat, zu der ein Nazi, eine Nazisse je fähig ist, beging auch Josef Weinheber: die des Selbstmordes.

Und was „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ so einbringen können, ist beispielsweise ein Eintrag auf der „Gottbegnadeten-Liste“ des mit „sakraler Inbrunst“ erwarteten „Führers … und nicht nur Josef Weinheber konnte für sich diesen Eintrag als Lohn seiner Dichtung auf Haben verbuchen …

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“

„Zur Zeit“ – Ein lugdummes Wochenmagazin aus dem freiheitlichen Lager?

Und zur Erinnerung, aber nicht an die Vergangenheit, sondern, kurz gesagt, an die Gegenwart. Auf dem Tisch um die blaue Schulvereinskerze gestapelt zur innigsten und andächtigsten Lektüre Bände über Bände – wer vermag diese alle aufzuzählen – von beispielsweise

Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer Robert Verbelen

Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Wie anhänglich auch der montagsgemachte Vizekanzler, für den Ottokar Kernstock bloß ein „steirischer Dichter und Priester“ …

Sie mögen meinen, was bei blauem Kerzenscheine gelesen wird, habe nichts zu tun mit gegenwärtigen Ideen, etwa von einem blauen NR, der Menschen in Massenquartieren in wenig bewohnten Gegenden konzentrieren möchte. Auch dieser beweist seine Anhänglichkeit, etwa durch das Veröffentlichen von teuren Briefen …

Und paßt es nicht recht zur Beschreibung „Verwicklungen“, was in diesem blauen Bund im innigsten und andächtigsten Gemeingefühl von Antifaschismus gehalten wird?

Hofer, Gudenus, Strache und deren Faschismus-Zitat

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und paßt es nicht recht dazu, daß die Anstiftung zum Antisemitismus in Ungarn als „Volksbefragung“ propagandiert … wem fallen zur Machart der Plakate in Ungarn nicht die Karikaturen ein, die in Österreich allenthalben aus den Reihen der nun montagsgemachten Regierungspartei …

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Unzensuriert FPÖ - Josef Weinheber - Nazitum ist bloß Verwicklungen mit den Nazi-Regime 22-12-2017 -

 

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

ÖVP FPÖ Regierung - Antisemitismus-Befragung in Ungarn gesinnungsgemäß kommentiert von FPÖ unzensuriert 21-12-2017

Es muß nicht herumgeredet werden.

Die Volksbefragung in Ungarn ist, was sie ist, eine Antisemitismus-Befragung, die

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

von der FPÖ unzensuriert, aus der sich nun der montagsangelobte Innenminister

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

sein Personal holt, bereits am 4. Dezember 2017 recht als „großen Erfolg“ feierte, und nun, am 21. Dezember 2017, setzt sie nach, feiert den Beschluß von Fidesz und Jobbik im ungarischen Parlament,  und gibt damit das Weihespiel vom Gleichschritt von Parlament und … nein, nicht „Volk“, von Parlament und Antisemitismus.

Unter den Augen des Sicherheitshirten tritt sie nun hin, nennt auf Stolz und Ehr‘, wer mit ihr im Gesinnungsheuwagen …

Kann es da noch erstaunlich sein, wenn im Montagsprogramm von FPÖ und ÖVP „1848“ an die Spitze gestellt wird

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

und Antiromaismus, Antiziganismus unerwähnt bleiben, von einem wenigstens Zeichen dagegen nur geschwiegen wird? Es könnte der Kameradinnenpartei Jobbik ja gar nicht gefallen, wenn eine österreichische Regierung wenigstens ein Zeichen dagegen, es könnte die Partnerin von der ÖVP sich unangenehmen Fragen aussetzen, Kamerad, wo ist deine Gesinnung …

Antisemitismus und Antiromaismus, Antiziganismus gehören zueinander wie Brot und Wein in der Liturgie … nach der geistigen Sättigung hinaus zum Pogrom, in Vergangenheit und Gegenwart, wie geschehen beispielsweise im März 2017 …

Einen langen Gesinnungsweg beschreiten nun schon FPÖ und Jobbik gemeinsam, mit vielen Stationen. Eine war beispielsweise, als Mölzer, nicht Wendelin Mölzer, sondern Andreas Mölzer für die FPÖ unzensuriert …

Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen

Wendelin Mölzer hat seinen Stuhl im österreichischen Parlament und einen in der ZZ, in der auch sein Väterchen …

Andreas Mölzer kann durchaus Respekt fordern, auch für andere Parteien, aber es muß schon eine neonazistische sein

Und noch einen Platz gab es jüngst für den Stuhl von Bildungssprecher Mölzer – im Regierungsverhandlungspalais von ÖVP und FPÖ …

Mit Vergangenheitsweichenstellparteien will Alexander Van der Bellen als Bundespräsident in die Zukunft

Weiter mit dem Bildungssprecher durch die Ausstellung Nationalratswahl, Raum Aula

Es darf dabei nicht unerwähnt bleiben, was hierzu die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert schreibt, also zur Antisemitismus-Befragung. Etwa Antaios:

„Lieber Soros 
ein paar Wo. noch und dann sind dir Tür und Tor im Rot- Weiß- Rotem Nachbarland geöffnet!
In freudiger Erwartung
Sebastian Kurz und HC Strache
ÖVP/ FPÖ“

Das mag harmlos klingen. Aber, wie erst an dem Beispiel, es gehe alles seinen geordneten Verlauf, gezeigt, braucht dem Harmlosen bloß ein wenig der Bart rasiert werden und zum Vorschein kommt …

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Übrigens, der Schreibstaffler oder die Schreibstafflerin hat sich den Namen gegeben, den auch ein Verlag …

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Ein Verlag, wie in diesem Kapitel gelesen werden kann, der, wird das Wort „Entartung“ in einem Tweet

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

gelesen, es sofort mit einem „Gefällt“ markieren muß, ohne den Inhalt zu kennen.

Übrigens, Kubitschek stand an dem Pult, wo 2016 auch …

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

NS Sollte sich wer über das Wort „Kamerad“ gewundert haben, es oben nicht passend empfunden haben, kann nur kurz gesagt werden, das wird die neue Anrede in diesem Land, ist es schon geworden, wie gelesen werden kann:

Kahlenberg und der Dank des Mario Kunasek an seine „Kameraden“

Die Aufforderung von Werner Schwab ist Mario Kunasek Befehl: „Sagen Sie es ruhig noch peinlicher!“

FPÖ-ÖVP-Regierung - Ne hagyja szó nélkül

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

 

Squirt Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der Richtungsentscheidung und Österreich tut so als wäre dieser Wirklichkeit

Daß die Aussagen von Sebastian Kurz der Wirklichkeit nicht standhalten, nun, das ist keine großartige Erkenntnis. Aufmerksam darauf zu machen, ist aber das Gebot jeder Sekunde.

Seine Aussagen sind aus dem Traumreich. Sie besagen nichts und zugleich alles, also vor allem alles über ihn.

Jedes von ihm verspritzte Wort könnte als Beispiel dafür genommen werden. Exemplarisch kann eines genannt werden: „Richtungsentscheidung“.

Wie in der Collage gelesen werden kann, spritzt er alle damit an, Österreicherinnen und Österreicher hätten, spritzt er, am 15. Oktober 2017 in der Nationalratswahl eine „Richtungsentscheidung getroffen“. Was besagt das? Alles und nichts.

Sebastina Kurz - Traum als Wirklichkeit

Was er mit seiner herausgespritzten „Richtungsentscheidung“ nicht trifft, das ist klar, das ist die Wirklichkeit. Wie die Balken des Wirklichkeitsergebnisses in den Diagrammen in der Collage zeigen, haben Wähler und Wählerinnen eine Entscheidung getroffen, aber keine für ÖVP und FPÖ, wie er es träumt. Und es ist eine eindeutige Entscheidung gegen ÖVP und FPÖ. Und die eindeutige Entscheidung fällt noch deutlicher aus, wenn die Grünen, die den Einzug in das österreichische Parlament diesmal knapp verpaßten, berücksichtigt werden.

Das Gemeingefährliche an den Träumen von einem Squirt ist aber stets, wenn viele, wie es nun in Österreich der Fall ist, beginnen, ihm seine Träume, weil sie ihn lieb finden oder aus Gründen, die in Abgründe menschlicher Begehrlichkeiten schauen lassen, als Wirklichkeit vorspielen. Bei diesem Wirklichkeitsvorspiel

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

tun sich vor allem österreichische Medien hervor, die ihm seinen Traum zur Wirklichkeit umschreiben.

Sebastian Kurz - Aussagen aus dem Traumreich

 

Aber nicht nur diese. Am letzten Montag konnte erlebt werden, wie ein gütiger Großvater lieb mit Sebastian Kurz an einem Tisch saß, ihm wohlwollend zusah, als wäre es sein Enkelkind, mit mildem Blick aufmerksam beobachtete, wie dieser seine Unterschrift probte. Es wäre allerdings für die Menschen in diesem Land um vieles besser gewesen, hätte sich der grundgütige Großvater vorher für sich sich genau angesehen, wie die Menschen in Österreich tatsächlich wählten, wofür sie sich tatsächlich entschieden haben, statt ihm mit dem Bundeskanzlergeschenkspäckchen unterm Christbaum zu seinem Traum als Wirklichkeit zuzustimmen. ÖVP FPÖ Regierung Österreich.png

Menschgemäß ist es verständlich und macht es einen Großvater sympathisch, daß er einem Enkel nichts abschlagen kann. Aber in diesem Fall ist es keine Geschichte von Großvater und Enkel allein, zu viele Menschen sind davon betroffen, daß …

PS Es gab nun viel Aufregung, weil eine Fernsehjournalistin in Deutschland Sebastian Kurz einen Squirt nannte. Nein, nicht Squirt. Sie verwendete ein deutsches Wort, für das Squirt die Übersetzung ist. Sie hat sich inzwischen dafür entschuldigt. Sie hätte sich nicht zu entschuldigen gebraucht, hätte sie das englische Wort gebraucht. Squirt mit allen seinen in die deutsche Sprache übersetzten Bedeutungen als Nennwort und Zeitwort trifft doch, wie es so schön heißt, voll ins Schwarze.

ÖVP FPÖ Regierung - Richtungsentscheidung - Kurzens Traum

 

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

ÖVP FPÖ Regierung Innenministerium

Als „Chefredakteur“ von „unzensuriert.at“, wie er oft genannt wird, will Höferl nicht bezeichnet werden. „Wir hatten keinen Chefredakteur“, sagt er, die Redaktion sei nicht sehr hierarchisch organisiert. Auf der Website ist kein einziger Redakteur namentlich genannt. Das Zentrale Vereinsregister weist Höferl allerdings als stellvertretenden Obmann des Vereins „Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt“ aus.

Das schreibt die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts am 19. Dezember 2017. Ein Absatz: eine Lüge und ein österreichisches Problem, nämlich das der Medien mit der Qualität.

Die Lüge.

Wenn Alexander Höferl nicht als „Chefredakteur“ bezeichnet werden will, ist das keine Lüge. Allerdings, wenn er „wir hatten keinen Chefredakteur“ sagt, dann ist das nicht die Wahrheit. Denn. Bis zu seinem Tod war von FPÖ unzensuriert Hans Becker Sothen es, wie gelesen werden kann:

Geheimster Chefredakteur Österreichs verstorben – Hans Becker Sothen von Ares-Stocker zu Unzensuriert

Hans Becker Sothen von Ares-Stocker – Nachruf eines „Salonfaschisten“ auf einen Federführenden der Unzensuriert

Wolfgang Dvorak-Stocker neuer Geheimchefredakteur von FPÖ-Unzensuriert?

Das österreichische Problem, das in diesem Land Medien mit der Qualität haben.

Die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts verweist auf das „Zentrale Vereinsregister“, in dem Alexander Höferl … damit will die Zeitung wohl Höferl doch noch als „Chefredakteur“ überführen.

Nun, halbe Recherche ist null Recherche.

Aber Höferl ist nur stellvertretender Obmann. Obmann ist Walter Asperl. Und mit Walter Asperl kommt die „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“ ins Spiel. Bei der sich wieder einiges geändert haben dürfte, bei den Beteiligungen. Seit darüber geschrieben wurde, daß der Ares-Verlag 49 Prozent und der Verein Unzensuriert 51 Prozent …

FPÖ unzensuriert - 18148 Medienvielfalt Verlags GmbH - Alexander Höferl und Standard

Nun hat – ebenfalls WKO-Firmenauskunft – plötzlich der Verein Unzensuriert 90 Prozent und Asperl 10 Prozent, wie in der Collage gelesen werden kann. Und in dieser Firmenauskunft taucht als Obmann-Stellvertreter Dr. Fritz Simhandl auf, der im Vereinsregisterauszug nicht genannt ist (Stand 19. Dezember 2017).

Es tut sich also was bei

FPÖ unzensuriert: Die angemessenste Website für eine identitäre Parlamentspartei, seit es Websites gibt.

Daß der Ares-Verlag nun nicht mehr beteiligt zu sein scheint, überrascht. Oder ist eine nächste Verschleierung als notwendig erachtet worden? Es scheint doch so etwas wie eine Verschleierungstradition zu geben …

Freiheitliche müssen so viel vor dem Bürger und der Bürgerin verstecken – Kaum noch ein Nachkommen

In diesem Kapitel kann u.v.a.m. auch gelesen werden, daß Alexander Höferl einmal mit einer Stammeinlage bei der „1848 …“ — wie es in dieser Gesellschaft wohl zugehen muß, wenn es zu so oftmaligen Beteiligungsveränderungen …

Martin Graf, der versteckte Inhaber von „Unzensuriert.at“ – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Weshalb die oben angeführte Qualitätszeitung nicht die „1848 …“ erwähnt? Vielleicht wollte mit einer solchen Website nicht das hehre identitäre 1848 in Verbindung gebracht werden, das nun ja recht in der Regierungsgunst steht, besonders im Gedenkjahr 2018, wie es im Programm von ÖVP und FPÖ ..

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Abschließend fällt noch die einmal gestellte

Frage nach dem Anforderungsprofil, um von „Unzensuriert“, „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden

ein. Im ersten Absatz wurden die Fragen gestellt:

Was für ein Anforderungsprofil muß ein Mensch eigentlich erfüllen, um von „Unzensuriert“ und aber auch oder von „Zur Zeit“ veröffentlicht zu werden? Welche Kompetenzen, Qualifikationen muß ein Mensch vorweisen, um auf „Unzensuriert“ sogar namentlich angeführt zu werden?

Nun gibt es einen Schluß daraus. Den viele in Österreich nun gezogen haben, allen voran Montagsangelobungsmeister …

Wer das Anforderungsprofil für „Unzensuriert“ und auch für „Zur Zeit“ bereits erfüllte, erfüllt erst recht das Anforderungsprofil für Ministeriumsstühle …

Zusammenfassend könnte gesagt werden. Beteiligungen an 1848 werden öfter gewechselt als die deutsche Schleife.

Burschenschafterschleife auf Uniform - Rekrut drohen Konsequenzen