Efgani Dönmez mit dem Gütesiegel

Gegen wen Efgani Dönmez nun unerschrocken vorgeht, ist bekannt, also wofür er nun eintritt, seit er beim Flic der feudal-christlichen Partei untergekommen ist, das ist bekannt, mit Mut gegen die Muslimbruderschaft, gegen türkische Vereine – die Aufzählung, gegen wen er das Wort richtet, kann eigentlich unterbleiben, denn es kann in einer Abkürzung zusammengefaßt werden: SPÖ.

Gegen wen Efgani Dönmez allerdings nichts mehr sagt, seit ihm die feudal-christliche Partei zum Kandidaten auserwählt hat, aber einst doch etwas sagte: Saudi-Arabien,  Abdullah-Zentrum, Raif Badawi.

Zu Raif Badawi äußerte sich Efgani Dönmez noch am 19. März 2017. Freilich, da war er noch nicht Flics Kandidat, der eine recht christliche Anschauung vertritt, die der feudalen Königsdiktatur recht gefallen wird.

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Am 19. März 2017 spricht Efgani Dönmez auch – noch – davon, daß Saudi-Arabien den „internationalen Terrorismus“ finanziere. Und er wußte auch zu sagen, wer für ihn „unglaubwürdig“ sei: insbesondere die Grünen.

Efgani Dönmez - stop extremism - Saudi-Arabien - Raif Badawi

Ja, nur wer glaubwürdig ist, weiß, darf es sagen, wer nicht glaubwürdig ist. Und Efgani Dönmez ist wohl der glaubwürdigste Mann an der Seite von … nein, der zweitglaubwürdigste Mann, denn auf den ersten Platz hat in einer straff organisierten Partei in allen Belangen (also auch bei der Glaubwürdigkeit) und überall (ob am Berg oder im Tal) nur einer das Anrecht: le flic lui-même …

Worin ist Efgani Dönmez besonders glaubwürdig?

In seinem Kampf gegen Extremismus.

Glaubwürdig und unerschütterlich kämpft Efgani Dönmez gegen Extremismus jedweder Herkunft. Und es gibt kein besseres Kampfmittel gegen Extremismus, als ein Verein: „Stop extremism“, beheimatet in der Bethlehemstraße … kann es eine mehr Zuversicht gebende Adresse geben?

Efgani Dönmez und seine Vorschläge - stop extremism

Im Kampf gegen Extremismus braucht es: Glaubwürdigkeit, Unbeirrbarkeit und Zuversicht. Aber auch Raffiniertheit. Und auch das besitzt Efgani Dönmez: Raffiniertheit. Wie raffiniert wird auf der Website „Stop extremism“ zwar Katar und Türkei erwähnt, wenn es um die Forderung geht, die Finanzierung aus dem Ausland sei stoppen, aber nicht Saudi-Arabien. Die feudalen Extremisten sollen sich in Saudi-Arabien nur sicher fühlen, aber Efgani Dönmez und sein Verein werden, wenn die rechte Zeit gekommen ist, … Es entspricht zwar nicht der machtverteilten Realität in Saudi-Arabien, aber der Satz ist auch in weiblicher Form zu schreiben: Die feudalen Extremistinnen sollen sich in Saudi-Arabien nur sicher fühlen, aber Efgani Dönmez und sein Verein werden … Wie angebracht dieses raffinierte Verschweigen von Saudi-Arabien ist, zeigt sich jetzt besonders, da in Saudi-Arabien Frauen das Autofahren … die Spirale der Gefahr für Europa, oh insbesondere für Österreich … aber in Saudi-Arabien soll es darüber keine Täuschung geben, daß Saudi-Arabien von Efgani Dönmez und seinem Verein nicht genannt werden, es ist bloß Täuschung, um dann …

Nebenbei nur, er und sein Verein schreiben: „Wir haben über Jahrhunderte hinweg für unsere Grundrechte gekämpft – nun müssen wir darum kämpfen, sie zu erhalten.“ Das Erkämpfen von Grundrechten über Jahrhunderte hinweg hatte in Europa und so auch in Österreich sehr viel oder eigentlich ausschließlich zu tun mit der Adresse Bethlehem…

Glaubwürdig ist Efgani Dönmez auch darin, ein Arbeitsrechtexperte zu sein, wie sein und seines Vereins Vorschlag glänzend zeigt: „Arbeitgeber sollen Mitarbeiter mit extremistischem Hintergrund sofort und ohne Anspruch auf Abfertigung kündigen.“ können. Das wird sein Flic nicht gerne hören, aber mit diesem und weiteren Vorschlägen überflügelt Efgani Dönmez ihn … Wie das in der Praxis wohl funktionieren soll? Wie das finanziert werden soll? Wenn Flic die Abgaben für Unternehmen senkt, dann bleibt diesen wieder mehr, um sich neben dem bereits vorhandenen Eigentum endlich wieder etwas aufzubauen: ein Firmenwarte-System …

Was für unvorstellbare Summen in Österreich für Extremismus ausgegeben werden müssen, läßt die Forderung von Efgani Dönmez und seinem Verein nur erahnen: „Neben Schadenersatz für Schäden durch Extremismus fordern wir hohe Geldstrafen: Entweder 20 Millionen Euro, oder das 10fache des Betrages, der für Extremismus ausgegeben wurde.“ Wer in Österreich wohl so hohe Geldstrafen zahlen könnte? Kindergärten? Hinterhofmoscheevereine? Vielleicht aber ist das eine raffinierte Warnung an Saudi-Arabien?

Übrigens

Abdullah-Zentrum, Seyyed Mohajerani – Wären die „Satanischen Verse“ nicht geschrieben worden, hätte es auch keinen Mordauftrag gegeben

ist Seyyed Mohajerani nach wie vor im …

Die Meisterprüfung in Glaubwürdigkeit hat aber Efgani Dönmez noch vor sich, wenn er in die Mitte genommen werden wird, auf der einen Seite sein Flic, auf der anderen Seite die Mannen und Frauen der Partei, die nach dem 15. Oktober 2017 von einer identitären Parlamentspartei zu einer identitären Regierungspartei gemacht werden wird, und dann wird er wohl, glaubwürdig wie stets, erklären, weshalb es gut und rechtens sei, Muslimbrüder nicht anzuprangern, sondern sie einzuladen …

Efgani Dönmez in die Mitte genommen

Es werden Bilder der Freude sein, vielleicht gibt es dann sogar Schnappschüsse von Efgani Dönmez, wie er in die identitäre Mitte genommen wird; Hofer und Strache nehmen schon gerne mal wen in ihre …

Und, Hand aufs Herz, wie es schön heißt, Efgani Dönmez hätte es sich verdient, er hat sich doch so bemüht, auch um diese Partei …

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

… und er fand auch schon von dieser Partei Zustimmung.

Am Ende kann nur eines noch geschrieben werden. Es sollte öfters, gerade in Zeiten vor einer Wahl, das Positive hervorgehoben werden. Wenn ein Kandidat, wie eben Efgani Dönmez, so ungemein glaubwürdig ist, es dann auch zu schreiben, daß er glaubwürdig ist, und es sich nicht nur einfach bewundernd zu denken, sondern diese Bewunderung auch zu teilen, es mitzuteilen, und nicht immer nur das Negative zu verbreiten, etwa wie unglaubwürdig doch …

Efgani Dönmez ist nicht nur ein Mann der Glaubwürdigkeit, sondern auch der Inspiration. Und zu seiner Ehre möchte seine und seines Vereins Idee des Gütesiegels „Extremismus-frei“ aufgegriffen werden. Es soll auch ein Gütesiegel „Glaubwürdigkeit“ geschaffen werden. Für das Gütesiegel „Glaubwürdigkeit“ kämen in Österreich nicht viele in Frage, aber zweifellos Egani Dönmez, bereits jetzt, auch ohne Meisterprüfung … Und wer so ein Gütesiegel künsterlisch gestalten könnte? Nun, da gibt es einen Meister aus …

So bleibt nur noch zu dieser Auszeichnung kurz zu wünschen, es möge die Feier dazu, die hier nicht geboten werden kann, sein Flic mit seiner Kapelle new nemesis ihm nachholen, vielleicht bald schon, wenn Ruhe eingekehrt ist und es keine sonstigen Anlässe für …

Kurt Weiss, Österreich und die folgenreichste politische Bildung der Welt

„Nazidreck“-Schriftzug auf Volksschulfassade
Wandfresken des entnazifierten Malers Kurt Weiss …“

Nun also wird wieder einmal überlegt, wie könnte mit so einem Werk umgegangen werden, das mit einer Abwertung beschmiert wurde. Entweder es so professionell säubern, daß das Werk des Malers ja wieder in seiner Pracht … oder zum Strohhalm „kritische Distanz“ greifen, also eine „Gedenktafel“ oder ein „ergänzendes Kunstwerk“ …

Erst der „Vandalenakt“ setzte das in Gang. Bisher schienen alle in diesem Land gemütlich und zufrieden mit dem Weiss-Werk gelebt zu haben. Nun aber muß etwas getan werden. Denn. Nur die Beschmierung zu entfernen scheint zu wenig zu sein, da die Gefahr groß empfunden wird, es könnte wieder ein Vandale oder gar eine Vandalin …

Dabei legt doch die Leistung des Vandalen oder gar der Vandalin die Lösung nahe: das Weiss-Werk gänzlich abzuschlagen, den „Nazidreck“-Schriftzug allein stehenzulassen, mit einer erklärenden Tafel … als durch diesen Vandalenakt im Land die Idee einer zweiten politischen Bildung …

Gegen diese Lösung könnten aber zu viele Einwände vorgebracht werden. Etwa dieser, daß es eine Verfälschung wäre, von einer zweiten politischen Bildung zu schreiben, während …

Darum soll eine weitere Lösung vorgestellt werden.

Um die Idee eines „ergänzenden Kunstwerkes“ aufzunehmen. Es könnte ein Werk von Kurt Weiss (und Franz Kaulfersch) von einem anderen Haus abgetragen werden, um es an der Volksschule anzubringen, beide Werke also nebeneinander. Damit wäre auch die Gefahr, die so tief empfunden wird, es könnte ja wieder zu „Vandalenakten“ kommen, aus der Welt. Eines muß dafür allerdings unbedingt gemacht werden, die Jahreszahl „1941“ ist vollkommen zu löschen, dafür aber die Jahreszahl vom anderen Werk, von dem aus einem niederösterreichischen Kurdorf, stehenzulassen, vielleicht auch noch groß hervorzuheben. Und schon kann, nicht einmal ein Vandale oder gar eine Vandalin, es wieder mit „Nazidreck“ … Und wäre das nicht auch ein schöner Beleg für die seinerzeitige erfolgreiche politische Bildung in Österreich: zwei Werke aus verschiedenen Zeiten nebeneinander auf einer Wand? Wie unterscheidbar …

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie das aussehen könnte, die zwei Weiss-Werke nebeneinander, wurde die Collage dazu erstellt …

Kurt Weiss - Österreich - Politische BildungVielleicht werden Sie, beim Betrachten der Weiss-Werke, auf der auch Runen zu sehen sind, ebenfalls denken, es könne für die politische Bildung nicht genug getan werden, aber es müsse auch einmal gesagt werden, es wird in Österreich für die politische Bildung recht viel getan – heute genauso wie gestern …

Wählerinnen und Wähler würden beispielsweise eine Partei ohne politische Bildung, eine Partei, die nicht um die Bedeutung von Runen wüßte, niemals wählen, und andere Parteien würden eine Partei ohne politische Bildung und ohne Wissen um die Bedeutung von Runen niemals zu einer Regierungspartei machen.

NS Weil die Rune von Weiss angesprochen wurde, fällt die Rune ein, die es einst am Nordturm des Landhauses in Klagenfurt gab, an der Gestaltung der Sonnenuhr war auch Kurt Weiss beteiligt … Und dazu gab es auch ein Sprüchlein, das ging in etwa so: Die Schlechten sollen die Guten nicht knechten … Ja, so Sprüchleins können ein ganzes Leben bestimmen. Diese Runen-Sprüchlein-Sonnenuhr gibt es, soweit gewußt wird, nicht mehr. Ob es noch die Tafeln gibt, auf denen nicht nur Sprüchleins, sondern Verse, oh, und was für Verse, die ihre Wirkung nicht verfehlen, wie in diesem Jahr wieder einmal ….

 

’s ist alles uralt, da Anzug is gwoschn halt.

 

NR-Wahl Österreich - Veränderung - ned woa

Es gibt ein Wort, mit dem zurzeit recht oft gescheuert wird, als wäre es ein Fleckenputzmittel: „Veränderung“. Besonders eingesetzt von den Parteien mit den Farben schwarz und blau.

Wenn alles berücksichtigt wird, was von diesen zu hören und zu lesen ist, kann kein Mensch es je mit dem Wort „Veränderung“ in Verbindung bringen. Flic im türkisen Trachtenanzug blättert im uralten Kochbuch seines feudal-christlichen Opas. Daneben sitzen die Mannen im blauen Trachtenanzug und tragen Versleins von Weinheber vor, stecken sich Kornblumen an und träumen von einer Umbenennung des Landes, von einem Landesnamen, der auch nichts mit „Veränderung“ zu tun hat. Es werden besonders von diesen beiden ganz schöne Purzelbäume oder (wie sie im Ruhrgebiet genannt werden) Kusselköppe gemacht, um das Ihrige als „Veränderung“ zu verkaufen, das keine Veränderung ist.

VeränderungVeränderung trägt je nicht blau, Veränderung trägt je nicht schwarz, und schon lange nicht mehr rot.

Wenn es tatsächlich zu einer Veränderung kommen soll, wie es nun überall heißt und angeblich gefordert wird, wenn tatsächlich Veränderung von so vielen gewollt wird, wie es nun überall behauptet wird, dann wird am 15. Oktober 2017 das auch zu beweisen sein, und das heißt, „Veränderung“ auch tatsächlich zu wählen.

Aber das zu glauben, fällt äußerst schwer.

Es ist wohl kein Zufall, daß es ausgerechnet ein österreichischer Dichter war, der vor langer, langer Zeit schrieb:

Und ’s alles nicht wahr!

Am 15. Oktober 2017 wird wieder die Tracht mit der rot-schwarz-blauen Schleife gewählt werden, und die Leute werden sagen, sie hätten Veränderung gewählt, weil, es hätte doch eh auf dem Etikett „Veränderung“ gestanden. 

Zum Vizekanzler gemachter Justizminister antwortet im Parlament, ist ja doch näher als Fürstenfeld

Parlament - ÖVP-Justizminister - Begünstigung und massive Vernachlässigung

Vielleicht wartet Martin Wabl in Fürstenfeld noch auf eine Antwort auf seinen „offenen Brief“. Es ist lange her, zwei Jahre. Vielleicht hat er es aufgegeben. Vielleicht hat er inzwischen eine bekommen, vielleicht hat er noch immer keine bekommen. Denn. Eine Antwort des nunmehrigen Vizekanzlers hat Martin Wabl auf seiner Homepage nicht veröffentlicht, wie heute festgestellt werden durfte, das er, wie bereits vermutet werden durfte, wohl sogleich getan hätte.

Aber der zugunsten Kurzens zum Vizekanzler gemachte Justizminister hat in dieser Sache doch geantwortet. Und zwar im Parlament. Es gibt hierzu parlamentarische Anfragen.

Anfrage vom 20. Jänner 2017: Begünstigung „privilegierten“ Täter durch österreichische Behörden? 

Und auf parlamentarische Anfragen ist zu antworten.

Nur ein Satz aus dieser seiner Beantwortung vom 20. März 2017 soll zitiert werden:

„Richtig ist, dass ein von der Staatsanwaltschaft im anfragegegenständlichen Verfahren beigezogener Sachverständiger unter anderem aufgrund von Interventionsversuchen von Politikern und Fachkollegen um seine Enthebung ersucht hat.“ 

Eine weitere, 24. August 2017 …

Auf diese weitere wird es noch keine Antwort des Vizekanzlers geben, jedenfalls wurde keine gefunden, aber es ist Wahlzeit. Und die Anfrage ist vom 22. September 2017:

Begünstigung „privilegierten“ Täter und massive Vernachlässigung von Opfern durch österreichische Behörden? 

Aus dieser Anfrage nur ein Auszug, die Einleitung:

„Diese Anfrage soll ermöglichen sicherzustellen, dass Herr Bundesminister Sebastian Kurz im Lichte erneuter in Expertenkreisen mit Kopfschütteln quittierter Äußerungen des Herrn BMI Kenntnis davon erhält – und allenfalls auch hilfreiche Stellung dazu beziehen kann -, in welch unglaublichem Ausmaß in Bereichen zweier durch Angehörige seiner Bewegung geleiteter Ministerien effiziente Verfolgung und Opferschutz im Zusammenhang mit missbrauchten Kindern im gesetzlich möglichen und wohl auch zu erwartendem Ausmaß nicht stattfindet.“

Dieser Fall beschäftigt also schon sehr, sehr lange nicht nur Behörden, sondern auch das Parlament seit Monaten.

Das nochmalige Erwähnen des „offenen Briefes“ von Martin Wabl aus dem Jahre 2015 an den Justizminister und nunmehrigen Stuhlvorwärmer für … ist lediglich der Ordnung geschuldet, also auch darauf hinzuweisen, wenn es eine Antwort gibt.

Und natürlich auch deshalb, weil es keine bessere Stelle als das Parlament gibt, für eine umfassende Informationseinholung zu diesem Fall.

October 1, 2017: Germany marries and Austria marries down

Wird an Österreich bei Tag gedacht, und nicht nur am 1. Oktober 2017, an dem der Unterschied wieder einmal so deutlich hervortritt. Während in Deutschland am 1. Oktober 2017 das Gesetz in Kraft tritt: „Ehe für alle“, in Deutschland fällt ein Verbot, in Österreich wird ein Verbot hochgezogen.

So kurz und sobotka gesagt: Deutschland heiratet, und Österreich macht eine schlechte Partie. Und wie es scheint, nach den Umfragen, wollen Wählende in Österreich weiter zu dieser bisher schon schlechten Partie stehen, am 15. Oktober 2017 gar noch bekräftigen, und es zeichnet sich ab, da ihnen die Partie noch nicht schlecht genug zu sein scheint, eine noch schlechtere, wohl die schlechteste Partie, die gedacht werden kann, eingehen zu wollen, und das wird sie sein, wenn Flic mit seinem Mann den Hofburgsegen vom Standesbeamten … und gleich danach wird der Ruf erschallen: Alles Stillstand. Denn für des Mannes germanischen Maler werden sie recht lange stillhalten müssen, damit er das traute Paar recht genau malen kann, dabei auf nichts vergißt, auf die Trachtenstutzen, die Kornblume …

Was für ein Verbot, fragen Sie, am 1. Oktober 2017 in Österreich aus der Erde gepollert … Denken Sie an das Absurdeste, von dem Sie je gehört haben, rechnen Sie es hoch achttausend, dann bekommen Sie als Ergebnis. das österreichische Verbot …

Etwas sei doch zum Verbot angemerkt. Es geht um Enthüllung. Also um Verschleierung, und wer hier was, auch mit diesem Verbot, voll verschleiert, das wissen Sie schon längst …

Nationalratswahl Österreich 15-10-17 - Kreuz für schlechteste Partie das gemacht werden kann

 

Als Flic Tal Silberstein so gar nicht kennen will.

Tal Silberstein - Österreich

Hätte parteipolitisches Österreich ein Gesicht, dann wohl jenes von Tal Silberstein. Also das Gesicht von einem Menschen, der auch nicht davor zurückschreckt, wie jetzt breit zu lesen ist, Rassismus und Antisemitismus einzusetzen. Und er scheint auch abseits seiner Parteienberatungstätigkeit vor kaum etwas zurückzuschrecken.

Das ist das Erschreckende, von was für einem Menschen österreichische Parteien sich beraten lassen, und es ist nicht nur die SPÖ …

Flic versuchte vor wenigen Tagen, in einer Fernsehwahlveranstaltung, verzweifelt wegzureden, je mit einem Tal Silberstein das Gespräch gesucht zu haben. Aber es war doch nur ein verzweifelter Versuch, wie sich rasch herausstellte.

Es kann sich nun ein jeder Mensch und vor allem jede Wählerin und jeder Wähler fragen, weshalb Flic in dieser Fernsehsendung alles unternahm, jedwede Verbindung zu Tal Silberstein abzustreiten.

Und gestern, am 1. Oktober 2017, wieder in einer Fernsehwahlveranstaltung, seine Zurückweisung, diesmal die Zurückweisung von „Insiderwissen“ im Zusammenhang mit Tal Silberstein …

Nun darf mit Spannung erwartet werden, was noch im Zusammenhang mit diesem Mann, der nicht einmal vor Rassismus und Antisemitismus als Wahlkampfmethoden zurückschreckt, ans Tageslicht kommt.

Dabei bedarf es gerade in Österreich nicht eines Beraters für … Dafür gibt es in Österreich mehr als genug Expertise.

Auch in der Partei von Flic …

Vor allem natürlich in der Partei, die davor steht, zu einer Regierungspartei gemacht zu werden …

Selbstverständlich kann nicht von allen Parteien gesprochen werden, wenn gesagt wird, das parteipolitische Österreich hätte, wenn es ein Gesicht hätte, das Gesicht von Tal Silberstein. Jedoch die Dichte ist auffällig, wie diese es in einem anderen Land wohl nicht ein zweites Mal gibt …

PS Christian Kern hätte vor Monaten schon, also lange bevor Nationalratswahlen von Flic provoziert wurden, sich von Tal Silberstein … aber es fehlte ihm wohl ein Berater oder eine Beraterin, die oder er ihm rät, von welchem Berater oder von welcher Beraterin sich zu trennen nicht nur parteipolitisch klug …

War die Entschuldigung von Christian Kern auch schon eine für sich selber?

PPS Völlig gleichgültig, was noch an das Tageslicht kommt, im Zusammenhang mit Silberstein, wesentlich ist für den 15. Oktober 2017:

Rot-Blau-Schwarz am 15.10.2017 zu wählen, heißt, Demokratie der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts zu wählen.

sebastian kurz

Maria Theresia 2017

Mariatheresia2017

 

Wenn es 2019 in Wien eine Ausstellung geben sollte, zu 130 Jahre Adolf Hitler, was würde dann auf dem Plakat stehen? Führer – Mutter – Massenmörder? Schlechtes Beispiel, er hatte keine Kinder, bloß Krieg und Massenverbrechen. Prinz Eugen? Auch schlechtes Beispiel. Dann eben als Beispiel doch Franz Josef H.: sein Todestag wurde 2016 mit einer Ausstellung ebenfalls an vier Orten zelebriert, jedoch ohne auf dem Plakat anzuführen: Mutter …

Was wäre wohl auf das Plakat von Maria Theresia H. geschrieben worden, wäre sie kein Vater gewesen? Strategin – Als Frau versagt – Reformerin?

Literatur und Parteipolitik – Nationalratswahl Oktober ’17, Österreich

Nationalratswahl Österreich - Wenn das Weinen zu spät ist

Es ist tatsächlich aufmerkenswert, wenn einmal im Zusammenhang mit der bevorstehenden Nationalratswahl Literatur vorkommt, wie gestern, am 30. September 2017, als Flic im Mittagsjournal gefragt wurde, ob er denn Romane lese.

Die Antwort darauf von Flic:

„ich les‘ immer wieder, meistens sind es nicht romane, eher sachbücher, biographien und relativ viele akten und unterlagen für meinen job.“

Ehe auf das Verhältnis, richtiger wohl, Nicht-Verhältnis von Literatur und Parteipolitik in Österreich eingegangen wird, stellt sich die Frage, welche Sachbücher von Flic wohl gelesen werden. Es würde hier zu weit führen. Aber es darf die Vermutung geäußert werden, es werden beispielsweise keine Schriften von dem österreichischen Philosophen Franz Fischer bisher dabei gewesen sein. Als Stichworte hierzu seien nur genannt „Proligion“ und „Proflexion“. Es würden sonst die Diskurse, richtiger wohl, die Meinungsaustausche in Österreich anders, besser verlaufen, auch die Meinungen von einem Flic gehaltvoller sein.

Und daß Flic bei der Frage zur Literatur sofort einfällt, er lese Akten und Unterlagen, was er sich selbst wohl hoch anrechnen wird, läßt tief blicken. Es scheinen ihm Akten und Unterlagen Literatur zu sein, jedenfalls in dieser Hinsicht, Akten und Unterlagen wie Literatur zu interpretieren, also daraus, um ein derzeitiges Modewort zu verwenden, fake news zu produzieren.

Ohne den geringsten Willen zur Verklärung soll an eine Fotographie erinnert werden, die Bruno Kreisky zeigt, wie er sich von seinem Sitz erhebt, um Peter Handke die Hand zu schütteln, es sieht wie eine Verneigung aus, der Staatsmann verneigt sich vor dem Dichter. Bruno Kreisky ist zu erwähnen, weil er nicht nur Namen von Schriftstellerinnen kannte, sondern Literatur wohl auch einen Einfluß hatte auf seine Politik, vor allem auf seine Sozialpolitik. Etwa die Lyrik des von ihm genannten Theodor Kramer. Wie anders könnten die Pläne für Menschen mit „kleinen Einkommen“ und das Reden über „Gerechtigkeit“ von Flic sein, läse er etwa Kramer … Aber nicht nur in dieser Hinsicht wäre Kramer eine heilsame Lektüre in diesem Land, also auch für Flic; es sollten vor dem 15. Oktober 2017 Wählerinnen und Wähler lesen, wer an Ihrer Tür läutet, wem Sie mit Ihrem Kreuz die Tür aufsperrten …

Wer läutet draußen an der Tür?
Die Fuchsien blühn so nah –
und wein‘ nicht, sie sind da

Und nun, wie oben versprochen, das Eingehen auf Literatur und Parteipolitik. Mit dem Wort „Nichtverhältnis“ ist  darauf schon erschöpfend eingegangen. Es könnte noch hinzugefügt werden, in den Wahlprogrammen der Parteien kommt Literatur nicht vor; einmal doch, im Flic-Programm:

„Gerade im Ausland wird man häufig auf die großartigen Errungenschaften in Musik, Literatur, bildender Kunst oder Architektur angesprochen.“

Das ist es dann auch schon, im Ausland angesprochen zu werden auf … Wie gut, daß nicht einmal im Ausland gefragt wird, was zu tun gedacht wird, daß es großartige Errungenschaften weiterhin …

Es ist also insgesamt in Österreich weiterhin schlecht bestellt, also nicht nur um die Literatur. Hierzu darf auf die Zusammenfassung von Patrick Kwasi zu den Programmen von einigen Parteien verwiesen werden …

Wie schlecht es schon bestellt war, von dieser Regierung mit den Farben rot und schwarz, darf verwiesen werden:

Kunst und Kultur machen keine Arbeit. Endlich.

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“ 

Und wie die Partei und mögliche nächste Regierungspartei mit der Farbe blau es bestellen will — erst gestern wieder einmal ein Ausblick …

Ohne „entartete Kunst“ kann Kunst gar nicht in den Sinn kommen

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb nicht geschrieben wurde: Literatur und Politik … Es wäre zu schmeichlerisch gewesen, österreichische Parteipolitik Politik zu nennen.

Ohne „entartete Kunst“ kann FPÖ unzensuriert Kunst gar nicht in den Sinn kommen

Aber das ist gar nicht mehr erwähnenswert. Es bekommt nur vor der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 eine Bedeutung, genauer, für die Zeit danach, wenn aus der identitären Parlamentspartei eine identitäre Regierungspartei gemacht werden wird, vielleicht von Flic …

Ist das von Flic gemeint, wenn er sagt, Österreich an die Spitze? Auf dem rechten Bergrücken zur Spitze der Abgründe und hinunter in den Abgrund …

Was kommt wohl FPÖ unzensuriert in den Sinn, wenn sie die Kommentare dazu von der ihrer Schreibstaffel liest? Ein Recht so!? Nicht wenige haben der Schreibstaffel gesinnungsgemäße Vorschläge positiv bewertet. Es will weder aus dem Kommentar der FPÖ unzensuriert noch aus den Kommentaren der Schreibstaffel etwas zitiert werden; es ist in der Collage nachzu…

Nach so vielen tiefen Gedanken in den Kommentaren unzensuriert werden wohl alle, die sie schreiben und die sie positiv bewerten, recht zufrieden sein und je vielleicht zu einem Verslein von Weinheber greifen …

NS Ach, was wird das wohl für eine gute Zeit gewesen sein, als ein Volk in seiner überwiegenden Mehrheit „verhaltensauffällig“ war, und nicht wie heutzutage, in dieser fürchterlichen Zeit, in der sich also auch „Transgender-Künstler immer verhaltensauffälliger gebärden“ … als „entartete Kunst“ kein „verpönter Begriff“ war, sondern ein gesinnungsgemäßer korrekter war und es kein Herumschlagen damit gab, was und was nicht „politisch korrekt“ …

fpö unzensuriert - kunst

 

Arabella Kiesbauer schmiert Visionshonig um den Trachtenbart

 

Arabella Kiesbauer schmiert Honig um den Bart

Nun erzählt Arabella Kiesbauer in einem Video zur Unterstützung von flic de pays, weshalb sie Seb…

Es fallen dabei so Wörter wie „Vision“, „Veränderung“, „unsere letzte Chance“ und vor allem „Marschrichtung“ – zur Bekräftigung ballt sie dabei auch schon mal beide Hände zu Fäusten … mit geballten Fäusten für den „sozialen Frieden“, für das „Zusammenleben“ …

Es wird zwar nicht gewußt, wohin der Marsch geht, aber die Hauptsache ist doch, zu marschieren. Das ist unrichtig, es wird gewußt, in welche Richtung der Marsch geht, mit Seb… Arabella Kiesbauer weiß es vielleicht nicht, will es vielleicht nicht wissen, oder vielleicht, gefällt ihr dieser Marsch recht …

Zum Marschieren gehört auch der Marsch, die Tracht. Vielleicht hat Arabella Kiesbauer zu viele Märsche in den letzten Jahren gehört, zu viele Dirndln getragen … Tracht und Blasmusik zehren das Urteilsvermögen rasch auf, und so wird es erklärlich, „Vision“, „Veränderung“, „sozialen Frieden“ in Verbindung zu bringen mit Seb…

Unweigerlich fällt dazu die Novelle von Gottfried Keller ein, der Titel als Stehsatz: „Kleider machen Leute“ … Kleider machen nicht nur Leute, Kleider verändern der Leute Denke … Vielleicht erklärt das die große Ablehnung der Tracht von den Menschen, die dem Organisierten Glauben Islam zugeschlagen werden, weil eben um die schädliche Wirkung der Alpenburka gewußt wird.

Ihr Visionsseb… hat vor wenigen Tagen davon gesprochen, es würden sich in Wien „Menschen in ihren eigenen Gassen etwas fremd fühlen“ … Es ist tatsächlich befremdlich, immer mehr Alpenburkas in der Stadt, von der behauptet wird, eine Großstadt zu sein, zu sehen …

Wenn der Marsch so fortgesetzt wird, wird bald nicht einmal mehr behauptet werden können, Wien sei eine Großstadt …

… sondern Wies’n, für die Blaskapellen aus dem Tirolerischen exklusiv zum Aufspielen verpflichtet werden, mit dem Auftrag, den Umzug mit dem „Standschützenmarsch“ zu eröffnen …

Österreichische Volkskultur

Mit welchen Wörtern Arabella Kiesbauer wohl die Bilder von Tanja Playner gewürdigt hat? Ebenso profund? Wie die Malerin schon Hofer und

das offene Ohr von Seb…