Im Verkehr der Radfahrer, der Hengst, die Radfahrerin, die Stute

Um nicht Täuschungen über den Fortschritt des Menschen zu erliegen, ist es von Zeit zu Zeit nützlich, besonders an einem ersten Mai, mit einem Menschen im Automobil mitzufahren und dabei von ihm erzählen zu lassen, wie es auf den Straßen zugeht, der  die Fauna der Landstraßen von seinen vielen Reisen bestens kennt …

Und während er beim Fahren über das Land diesmal vom Menschen auf dem Fahrrad erzählt, löst sich wieder einmal rasch die Täuschung auf, bereits in einer anderen Zeit zu leben, als in der, von der erzählt wird.

Sobald sich ein Mensch – und sei es auch der bezauberndste Mensch der Welt – auf ein Fahrrad schwingt, kann man sagen, daß er allein aufgrund dieses Umstandes zu einem Pferd mit all den behindernden und verrückten Kapricen, Sottisen und Kapriolen, mit all den tödlichen Gefahren des Pferdes wird … aber um wie vieles gefährlicher! Zu den Gefährlichkeiten des Pferdes, die er sich zu eigen macht, kommen beim Radfahrer noch persönlich hinzu, die aus dem Grunde konsekriert, legalisiert und unantastbar zu sind, weil er neben dem Pferd, zu dem er geworden ist, in den meisten Fällen auch ein Wähler ist … Kraft dieses Privilegs ordnet er sich niemals unter … Ist es nicht souverän, dieses Tier? Gehört ihm nicht alles? … Die Landstraße, das politische Schicksal des Abgeordneten, den er ernennt, die Mehrheit der Regierung, die er unterstützt? …. Ebensowenig wie den Schankwirt, der gläschenweise Krankheit und Tod kredenzt und auf dessen Schultern das gesamte Gesellschaftssystem ruht, darf man den Radfahrer belästigen. In seiner schikanierenden Wichtigkeit, der aggressiven Ausstrahlung seiner Würde gibt er immer allen anderen, den Fußgängern, den Fuhrwerken, den Autos,, den Tieren die Schuld … Er ist der Herr, der einzige Herr der Straße … Direkt vor der Motorhaube sieht man ihn wie er, die Hände in den Hosentaschen, die Mütze tief ins Genick geschoben, seine Brust- und Beinmuskeln spielen läßt oder zum Spaß Kurven Spiralen und Zickzack fährt, kurzum: lauter sinnlose und belästigende Aktionen vollführt, bei denen es ihm wie dem Hund passieren kann, daß er unter die Räder stürzt … Und dann bekommen Sie tausend Scherereien, die Sie ganze Monate Gefängnis und enormen Schadenersatz kostet.

Vor nicht allzu langer Zeit überhäufte man den Radfahrer mit all den Verwünschungen, mit denen man heute den Autofahrer überhäuft … daher müßte es zwischen ihnen eigentlich eine Art Brüderlichkeit, eine Solidarität der Landstraße geben. Aber der Radfahrer ist zum schlimmsten Feind des Autofahrers geworden. Er verbündet sich mit dem Haß des Bauern und entfesselt ihn bei Bedarf. Ich habe schon welche gesehen, die unbekümmert große Nägel vor ein Auto streuten und wiehernd lachten, wenn sie einen Reifen platzen hörten.

Je weiter ich im Leben voranschreite, desto klarer sehe ich, daß jeder eines jeden Feind ist. In den Augen zweier Menschen die einander begegnen, glüht die gleiche Begierde: die Begierde, sich gegenseitig umzubringen. Mag unser Optimismus auch Gesetze sozialer Gerechtigkeit und Menschenliebe erfunden haben, mögen auf die Monarchien auch Demokratien gefolgt, mögen an die Stelle Republiken auch Anarchien getreten sein, so wird doch, solange es auf Erden Menschen gibt, das Gesetz des Mordens in ihren Gesellschaften in gleichem Maße herrschen, wie es in der Natur dominiert. Es ist das einzige, das imstande ist, die Begierden zu befrieden, zwischen den verschiedenen Interessen zu entscheiden.

Aber ein einzelner Radfahrer – so bösartig er auch sein mag – ist nichts im Vergleich zu einer ganzen Horde von Radfahrern. Sobald diese die Landstraße beherrschen, ist es aus für Fußgänger, Fuhrwerke und Autos … Dann kann man nur noch nach Hause fahren …

Wieviel lieber ist mit da die Dreschmaschine, die die Landstraßen des Mostviertels versperrt, wieviel lieber sind mir da die zweitausend Schafe in der Ochsenschluchtklamm!

In Piber hat man mir den Wahlspruch der kaiserlichen Bereiter verraten: „Zuerst kommt Gott Vater … Dann kommt der Spanische Hofbereiteroffizier … Dann kommt das Pferd des Spanischen Hofbereitersoffiziers. Und danach kommt nichts …“

Hier folgt eine lange Aufzählung von Punkten. Dann fährt der Wahlspruch fort:

„Und dann kommt nichts … Und dann kommt immer noch nichts … Und dann kommt der Spanische Hofbereiter …“

Um die Tiere der Landstraße in der Rangfolge ihrer Meriten zu klassifizieren, schlage ich das folgende Sprichwort vor:

„Zuerst kommt Mutter Gans … Dann kommt die Ente … Dann kommt der Esel und das Maultier … Dann kommt das Schwein … Und danach kommt nichts … Und dann kommt immer noch nichts …“

Hier folgt eine lange Aufzählung von Punkten …

„Dann kommt die Kuh … Dann kommt der Hund … Dann kommt der Herr des Hundes …“

Dann weitere Punkte …

„Dann kommt das Huhn … Dann das Pferd … Dann kommt der Fuhrkutscher … Und dann kommt nichts ….“

Wieder eine endlose Folge von Punkten …

„Und dann kommt der Radfahrer!“

Dann kommt der Radfahrer … Das ist klar …

Aber da ist auch noch der Autofahrer …

So spannend und lustig er auch bitter zu erzählen weiß, wie es auf den Straßen zugeht, muß doch eingestanden werden, es wird ihm nicht lange mit der größten Aufmerksamkeit zugehört, denn allmählich gewinnt das Träumen über eine erhoffte Zeit, in der es anders sein wird, daß es einst besser …

Erster Mai - Der Radfahrer der Hengst.jpg

Thomas Stelzer legt auf recht bewährte österreichische Traditionsart seine Landeshauptmannbesonnenheitsprüfung ab

Thomas Stelzer - Kongress Verteidiger Europas - 30-09-2017

Was schreibt Sergej Nussbaum auf Blasting News? Unverschämtes über Alexander van der Bellen, daß eine Kirche eine Aussage von dem Bundespräsidenten als „diabolischen Akt“ …

Aufmerkenswert daran ist nur eines, wem dieser Mann Quelle ist: dem Sturmschreiber Peter_, dem Österreichblock der „Autoren für Deutschland“ … wie im Kapitel FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“ zu lesen ist. Aber auch Thomas Bachheimer sieht das nussbaumsche Geschreibe verbreitenswert.

Thomas Bachheimer trat im letzten Jahr beim Zusammenhucken im landeseigenen Prachtsaal in Linz auf.  Peter_ wird als teilnehmender Mithucker nicht nur Bachheimer recht aufmerksam gelauscht haben, recht besonders wohl Herbert Kickl …

Auch in diesem Jahr wird es wieder dieses Prachtsaalzusammenhucken geben. Wenn es nach dem besonnenen Landeshauptmann von Oberösterreich in pühringerscher Tradition geht. So recht besonnene Männer wie Thomas Stelzer braucht das Land weiter, der in der Pressestunde vom 23. April 2017 seine Landeshauptmannbesonnenheitsreifeprüfung ablegte, als er nach diesem Kongress im Vorort von Braunau gefragt wurde:

„… rechte für alle gelten … sollte es wirklich wieder so ein kongress sein, stellt sich schon die grundsätzliche frage … weiterführende schritte, was ist dann mit einer zuweisung eines heimplatzes in einem öffentlichen heim, soll das dann auch nur mehr an personen gehen, die die richtige meinung haben … wenn wir zu den grundrechten stehen, dann müssen die für alle zugänglich sein, ob sie mir passen oder nicht … sie wissen ja die grünen im unserem lande haben gerade einen teil ihrer partei hinausgeschmissen, ich habe mich gefragt, was ist dann, wenn die bei uns dann was veranstalten wollen, darf ich die dann die auch nicht hereinlassen nur weil sie jemand nicht in das konzept passen …“

Thomas Stelzer sagte auch, es freue ihn nicht, er habe nichts mit ihnen am Hut, aber er wolle erst Nägel mit Köpfen machen, wenn er weiß, wer wirklich der „Veranstalter“ … Er wird wohl das ganze letzte Jahr derart mit seiner Vorbereitung auf die Landeshauptmannbesonnenheitsreifeprüfung beschäftigt gewesen sein, daß er als einziger im Land nicht mitbekam, wer wirklich …

Sollte Sergej Nussbaum je einen Heimplatz benötigen, kann er beruhigt in die Zukunft schauen … in Oberösterreich ist ihm einer gewiß, wenn dann noch Thomas Stelzer … nur eines darf er, Nussbaum, nicht mehr werden, eine grüne Partei und einen Teil von sich hinauswerfen, das könnte ihm den Heimplatz kosten, weil Thomas Stelzer sich in diesem Fall fragen müßte, ob so einer einen Heimplatz …

PS Wen es interessieren sollte, was Sergej Nussbaum schreibt, möge die Collage öffnen. Besonders Thomas Stelzer ist es aber dringend zu empfehlen, um zu erfahren, welches Geschreibe den oberösterreichischen Prachtsaalhuckenden eine recht wertvolle Informationsquelle …

FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“

Blasting TV - FPÖ unzensuriert - Marine Le Pen ist eine Faschistin

Es hätte eigentlich darüber geschrieben werden sollen, daß es Peter_ auf der Copysite der identitären Parlamentspartei es nicht und die Unzensuriert von ihm nicht lassen kann, also darüber, daß Peter_ wieder seine Verleumdung von Alexander van der Bellen, der nun Bundespräsident ist, aufwärmt. Und wie Peter_ auch weiter für Unzensuriert unverzichtbar Franz Dinghofer, Tea Party …

Das aber ist Sache des Bundespräsidenten, wie er mit den Sturmschreibern der FPÖ unzensuriert … Es interessiert nicht, ihr Gekotze.

Was sie wieder aktuell oder unzensuriert unentwegt kotzen, kann in der Collage gelesen werden. Und auch das, was nicht uninteressant ist.

Peter_ verweist für sein Aufwärmen der Verleumdung auf Sergej Nussbaum, der auf Blasting News die Frage nach der „Demenz“ stellt und dabei zurückgreift auf „Gerüchte“ aus dem letzten Jahr – Peter_ wird das wohl mit Stolz gelesen haben … Sergej Nussbaum bringt dabei auch Emmanuel Macron in Spiel, freilich nicht ohne einen bestimmten Ismus zu bedienen.

Und Sergej Nussbaum schreibt, wie auf Blasting News gefunden wurde, auch über Marine Le Pen:

„Marine #Le Pen ist eine Faschistin, ja. Aber eine weichgespülte und ganz sicher kein ‚Hitler reloaded‘. Mit ihr wird die EU enden und der Euro auch. Würde diesem Schwachsinn jemand hinterhertrauern? Einige vielleicht, die Bohème der Großstädte sicher, aber nicht das Volk in Gänze.“

„Marine Le Pen ist eine Faschistin, ja.“ Für Sergej Nussbaum ist das also recht in Ordnung …

Das Erwachen aber, was es heißt, eine „Faschistin“ zu wählen, kommt stets, wie aus der Vergangenheit aus vielen Ländern bekannt ist, in denen Faschisten gewählt wurden, erst nach der Wahl, zu der je im vermeintlichen Glauben geschritten wurde und wird, erwacht zu sein, ganz wach zu wählen. Und die Trauer danach war und wird stets groß bleiben über das Angerichtete, das Zerstörte durch die gewählten Faschisten. Stets hatten viele zu trauern, Opfer zu beklagen, auch jene, die so euphorisch und so aufgewacht Faschisten wählten. Das wird nie anders sein. Und auch eine „Faschistin“ wird das Wesen des Faschismus nicht verändern, nur huldigen; dieser Grundzugerichtetheit des Faschismus: nichts anderes zu können, als zu zerstören, zerschlagen, dem Verfall in jedweder Hinsicht zu dienen, in den Abgrund zu führen, in den Untergang … Das einzig Bleibende, was der Faschismus stiftet, ist die Trauer.

Und Sergej Nussbaum ist nicht nur für den Sturmschreiber Peter_ auf FPÖ unzensuriert eine ehrenreiche Quelle, sondern auch für „Journalistenwatch“, wie am 26. April 2017 zu lesen:

‚“Emmanuel Macron ist gegenwärtig der gefährlichste Mann Europas!‘, schreibt der in Tel Aviv lebende Franzose Sergej Nussbaum. ‚Er ist ein selbstverliebter Ex-Rothschild-Banker mit allerbesten Beziehungen in JENE Kreise, welche die Strippen ziehen und das Geld haben, um aus einem Nobody ohne Partei binnen eines Jahres den nächsten Präsidenten Frankreichs zu machen. Nichts anderes geht dort vor sich. Das ist nicht normal. Befragen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Oder glauben Sie ernsthaft, man stellt mal so eben eine erfolgreiche Kampagne ohne Parteiapparat und ohne Geld auf? Irgendwie scheint keiner auf die Idee zu kommen, die einzig wichtige Frage zu stellen: WER steckt hinter diesem Pappkameraden? WER sind die Marionettenspieler?“

Welcher Ismus hier von „Journalistenwatch“ weitergetragen wird, dieser muß nicht ausgeschrieben werden. Sie wissen es ohnehin.

Einen „selbstverliebten Mann“ wählen zu wollen, ja, das ist das „Gefährlichste“, das gedacht werden kann. Eine „Faschistin“ wählen zu wollen, ja, das …

„Journalistenwatch“? Das ist

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

der Blog mit den gar nicht „selbstverliebten“ Männern aus Österreich, mit den Rechtbesten ihrer Zunft – Ortner, Unterberger …

Religionen, Schwanzstützkrucken der Männer

Kopftuch

Wenn im Anfang der Glauben es schon das Automobil gegeben hätte, was wäre alles nicht gekommen, was wäre vor allem den Frauen alles erspart geblieben. Denn, es steht geschrieben, das Auto ist dem Mann die Verlängerung seines Johannes. ER wäre glücklich gewesen. Und ER hätte vor allem keine Zeit gehabt, unselige Bücher zu schreiben, so beschäftigt stets mit dem Aufrotzen seines Autos …

Wenn im Anfang der Glauben es also schon das Auto gegeben hätte, es hätte keinen Anfang der Glauben gegeben. MAnn  wäre in der Garage geblieben, hätte bibellos selig sich an seinem Auto gerieben, koranlos eifrig das Chrom poliert, hätte thoralos hantiert mit dem wahrlich einzigen harmlosen Kreuz – dem Kreuzschraubenzieher …

Es wäre, um ein viel zu lange schon leidiges aktuelles Beispiel anzuführen, erspart geblieben die versteift hitzige Kopftuchdiskussion – medizinisch ist eine Dauererektion kein Zeichen von Gesundheit, führt zur Diagnose, die Anlaß zur Sorge gibt, dringlich Therapien zur Heilung …

Seltsam und irritierend ist die Noch-Immer-Beteiligung der Frauen daran. Vielleicht meinen sie, wenn sie auf ihn eingehen, könnten sie ihn von seiner Männerkrankheit … aber es bestärkt ihn nur in dem Irrglauben, sein Diskurs ist ein Menschendiskurs, es ist kein Diskurs, es ist nacktes MAnngesabber. Statt dem MAnn also das Kopftuch hinzuwerfen, mit dem ER sich nach seinen Entladungen säubern kann, gehen sie auf seine Ereiferungen immer noch ein, gehen sie ihm immer noch zur Hand …

Das Kopftuch ist nicht Sache der Frauen, das Kopftuch ist der Fetisch der Männer.

Nun hat sich auch Alexander van der Bellen, um einen konkreten Beispielgeber des MAnnes zu nennen, zum Kopftuch geäußert, und wie er sich geäußert hat, nun, er ist ein Mann. Das kann ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden. Es zeigt bloß, auch der aufgeklärte Mann kommt aus seiner Glaubenswerkstätte nicht heraus. Allerdings, von einem aufgeklärten Mann hätte eine andere Stellungnahme erwartet werden dürfen.

Aber er huldigt dem MAnn, schwefelt etwas von Solidarität, es müßten also alle das Kopftuch …, spricht sich somit aus für die unselige Fortschreibung der leidigen Glaubensgeschichte des MAnnes, der es immer noch nicht überwunden hat, im Anfang seiner Mannwerdung nicht das Wissen gehabt zu haben, den Boliden zu erschaffen, sondern sich mit Kritzekratze einen mächtig langen und dicken Wunschjohannes gegen seine wahre Wirklichkeitsgröße, an der er leidet …

Und dabei auch noch das österreichische Amen zu sprechen, also der unselige Rückgriff auf den Nationalsozialismus … im konkreten Falle von Alexander van der Bellen, dem Bundespräsidenten, ein äußerst prekärer Rückgriff … Ein den Nationalsozialismus bemühender Sager, um – aus seiner Sicht etwas vermeintlich Gutes vorzubringen – ist stets ein gefährlicher. Ob es ihm, dem Bundespräsidenten, inzwischen bewußt geworden ist, daß er mit der Idee, alle sollten das Kopftuch tragen wie einst den Judenstern, eine Gleichsetzung von „Islamophobie“ mit dem Nationalsozialismus – somit scharf an der Verharmlosung, wenn nicht schon einen der österreichischen Identität gezollten Staatsbesuch im Verharmlosungsland … Damit befindet er sich in der Gesellschaft des MAnnes der MÄnner, deren Wertschätzung er wohl demütig entgegennehmen würde, spräche dieser nur ein gutes Wort über ihn … Einerlei, das ist einzig die Sache des Herrn Bundespräsidenten.

Wie der Bundespräsident spricht, so schreiben die Medien in Österreich. Als wäre das Kopftuch eine Frauensache, und nicht eine Männerschwangerchaft mit einer seit Ewigkeiten dauernden Austragezeit, die je nichts Fruchtbringendes gebären wird, sondern nur weiter bösartige Gesellschaftskarzinome zu Ungeheuergrößten anwachsen läßt. Als ein Beispiel dafür die Seite eines Mediums in Österreich, das exemplarisch steht für die Qualität hiesiger …

Kopftuch - Mediales Österreich - Diskusssion als Dauererektion

Wesentlicher ist, wie das Auto ständig weiterentwickelt wird, wie das Auto ständig umgebaut wird, können auch Bücher weiterentwickelt werden, Bücher umgeschrieben werden, Bücher aus der Produktion genommen werden, die nicht mehr dem Stand der Technik, des Wissens entsprechen und vor allem genügen. Aber, auch Alexander van der Bellen weiß nur zu sprechen wie ein Wiedergänger von Mohammed Jesus Jahwe …

Sure 24 31 Koran MohammedBlick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Coran et Foulard: Code de Sexe

Die Angst des Kardinals vor dem „Burkaverbot“

Allah ist tot.

Prozgenta

Ein ewiges Kreuz mit den Schnurren

Ausverkauft ist die Wahrheit.

Die Wahrheit ist den Menschen lächerlichWie wird doch bei jeder Gelegenheit noch immer der Satz von Ingeborg Bachmann gespielt, daß die Wahrheit den Menschen zumutbar sei, während in Wahrheit die Wahrheit den Menschen lächerlich ist.

Dieser Satz von Herman Melville über die Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, ist einer, der in allen Zeiten ein wahrer ist. So absolut erfahrbar wahr ist der Satz von der Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, aber jetzt, in dieser Zeit des SM-Hochrausches, der alle nur noch lallen läßt: Lüge, Lüge, Lüge — — als ob die Wahrheit allen ein Anliegen wäre, als ob die Wahrheit von allen wahrgenommen werden wollte, als ob alle die große Sehnsucht nach der Wahrheit hätten, während sie doch von allen nur noch als Widerpart der Lüge bekämpft wird.

Vor allem von allen jenen, die den Bachmannsatz von der Wahrheitszumutbarkeit bei jeder unpassenden (und andere als unpassende haben sie nicht〉 Gelegenheit herunterbeten, und doch nur selber unzumutbar.

Herman Melville schrieb diesen Satz von der Wahrheit, die den Menschen lächerlich ist, in einem Brief an Nathaniel Hawthorne. Von Thomas Bernhard gibt es auch einen immer noch vielzitierten Lächerlichkeitssatz, nämlich den, daß im Angesicht des Todes alles lächerlich sei. Während der Melvillesatz nach wie vor wahr und gültig ist, ist der Bernhardsatz richtigzustellen: Im Angesicht des Menschen ist alles lächerlich. Und dieser Satz von der Lächerlichkeit des Menschen war vielleicht noch nie so absolut erfahrbar als im zurzeitigen SM-Hochrausch.

Die Wahrheit ist verkaufbarPS Wie töricht und wie töricht hoffnungsvoll war es vor langer, langer Zeit, einen Fernsehdirektor sagen zu lassen, die Wahrheit sei verkaufbar. Diesen von ihm zynisch und zugleich ehrlich gemeinten Satz zum Vorspruch einer Filmvorlage mit dem Handlungs- und Tatort Internet zu machen. Heute wird es gewußt, es war nur zynisch, auch wenn er selbst vielleicht noch ehrlich daran glaubte, die Wahrheit den Menschen verkaufen zu können und vor allem zu wollen. Die Wahrheit ist nicht mehr verkaufbar, die Wahrheit ist verkauft. Die Menschen sehen sie nicht mehr als kaufbar, nur noch ihren Widerpart kaufen und verkaufen sie. Wie auch anders. Ausverkauft ist die Wahrheit. Es hätte damals schon, statt sich selbst am Bachmannsatz zu versuchen, den Fernsehdirektor den Melvillesatz sagen lassen müssen. Aber im Angesicht des Menschen ist eben alles lächerlich.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Journalistenwatch - Österreich-Blog - Autoren für Deutschland.jpg

Es gibt nun die Aufregung, daß He.-Chr. Strache einen Text klammheimlich abgeschrieben hat, der zuvor bereits auf Journalistenwatch veröffentlicht wurde.

Das ist uninteressant, also was Strache tut. Was sollte er sonst tun? Er tut das, was in seinen Kreisen er gelernt hat. Das zum Beispiel schon Mauswiesel getan hat, also etwas von Journalistenwatch abschreiben – er ist halt, könnte gesagt werden, ein Mauswieselschüler. Und wo hat es Lehrmauswiesel veröffentlicht?

In der Abschreibefabriksbude seines Kreises, geschaffen einzig zum Fließbandkopieren und Fließbandabschreiben.

Interessant aber ist, wer für Journalistenwatch schreibt.

Wie in der Collage gelesen werden kann, wird eifrig über die Abschreibeübung des Mauswieselschülers berichtet. Es wird auch mitgeteilt, um was für einen Blog es sich bei Journalistenwatch handelt: es ist, wird geschrieben, ein „rechtspopulistischer Blog“.

Journalistenwatch  kann auch als österreichischer Blog bezeichnet werden. Journalistenwatch mit seinen „Autoren für Deutschland“ … Und woher kommen die „Autoren für Deutschland“? Aus Österreich.

Es sind, um aus einem Kapitel zu ziteren:

Thomas Böhm wird als „mehrmaliger Gastautor“ angeführt. Thomas Böhm ist Chefredakteur von „Journalistenwatch“ … für diese Seite schreiben, wie sie sich wohl selber in rechter Bescheidenheit verstehen, die besten Journalisten Österreichs, also u.a. Andreas Unterberger, Christian Ortner, Werner Reichel, wie hier nachgelesen werden kann: „Autoren für Deutschland“ …

Die Kronenzeitung schafft es nicht, wen will das wundern, „rechtspopulistischer Blog Journalistenwatch“ zu schreiben, für sie ist es einfach „aus dem Internet“, aber auch, und darum ist es erwähnenswert, dem ORF ist es nicht – aus welchen Gründen auch immer – genehm, die Mauswieselquelle Journalistenwach zu nennen, für den österreichischen Rundfunk hat der Mauswieselschüler halt einen Text von Frau Brinkmann von irgendwo … Wie sich die identitäre Parlamentspartei stets über den ORF beklagt … kann ein Mauswieselschüler denn noch besser behandelt werden? Was für ein Mauswieselvorzugschüler: er habe, erzählt der ORF, den Text einer Autorin „geglättet und ergänzt“, war dieser doch „etwas holprig“ … ja, das Deutsch des österreichischen Mannes ein Ewigvorbild für Menschen in Deutschland, sogar für jene, die die deutsche Sprache beruflich einsetzen, wie aktuell Gabriele Brinkmann, die für Metapedia einen Eintrag wert ist, von der schon einmal ein Buch einschlägig mißverstanden wurde, wie jetzt ihre Satire … Metapedia ist übrigens die Wissensquelle für … nach dem recht ungeheuren Wissen von Metapdia hätte Österreich jetzt, wäre er gewählt worden, einen „deutschen Politiker“ als Bundespräsidenten …

Zum nicht gewählten Bundespräsidenten fällt die nicht gewählte Bundespräsidentin ein, die bald „Im Namen des Volkes“ richten wird …

Journalistenwatch - ÖsterreichblockBegnadet zu richten – wer Volk und wer nicht Volk – ist auch Herr Franz, nein, er ist nicht, wie sein Name vermuten lassen könnte, Kellner im Parlamentsbuffet, er ist ein Abgeordneter im österreichischen Parlament …

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

Seine Erwähnung hier ist geschuldet, wie in der Collage gelesen werden kann, dem recht ungeheuren Wissen von Metapedia: von der Verbindung von Journalistenwatch und Politically Incorrect: also einer Plattform,

Für PI österreichischer Nationalratsabgeordneter Dr. Marcus Franz ein Autor von recht hoher Qualität

auf der Herr Franz recht gern seinen kalten Geisteskaffee … Metapedia verbreitet also das recht ungeheure Wissen über Journalistenwatch, und das geht nicht ohne Nennung des Namens Michael Stürzenberger … zu diesem reichen die Hinweise auf Kapiteln, in denen er vorkommt:

Immerhin, ein „Nürnberg 2.0“ gegen die Regierung fordert He.-Chr. Strache nicht – Politik ist das trotzdem keine

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Wie lange es wohl noch dauern wird, daß von Österreich von einem, um es ebenso harmlos zu formulieren, wie es auch die Qualitätsmedien österreichischen Zuschnitts tun, nur noch von einem „rechtspopulistischen Land“ gesprochen werden wird?

Ortner Unterberger Reichel Autoren für Deutschland

Irmgard Griss sur Pouls quatre: Au nom du peuple en France et en Autriche

Früge wer in diesen Tagen nach dem Unterschied zwischen Frankreich und Österreich, könnte die Antwort lauten: in dem einen Land gehen Rechtsextreme mit dem diffusen „Im Namen des Volkes“, in dem anderen Land geht die Mitte mit dem diffusen „Au nom du peuple“ …

In beiden Ländern sind es Frauen, die stolz mit dem diffusen „Im Namen des Volkes“ vorangehen,  mit bannière diffus …  eine davon ist eine Rechtsextreme, die andere ist eine, nun ja, was, es muß das nicht noch einmal überlegt werden, eine, wie bereits ausgeführt, im politischen Wachkoma.

Würde eine Künstlerin gefragt worden sein, was hätte sie von ihr für ein Portrait angefertigt, wäre sie im Falle, Madame Juge wäre Bundespräsidentin geworden, eingeladen worden, einen Entwurf zur Massenfertigung vorzulegen für die Klassenzimmer, die Amtsstuben, die Gerichtsäle, die Haftanstalten, sie hätte, sagt sie, diesen in der Zwischenzeit entsorgten vorgelegt, dessen letztes vorhandenes Bild sie nun ebenfalls …

 

Griss Irmgard Studio Im Namen des Volkes.jpg

Wiederholungstäter Jorge Mario Bergoglio vulgo Papst Franziskus

In Österreich müßte Jorge Mario Bergoglio vulgo Papst Franziskus nach dem Verbotsgesetz … aber als Mann des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche würde für ihn das Verbotsgesetz auch nicht gelten, wie so viele Gesetze des Staates für diesen Organisierten Glauben nicht gelten, etwa das Gleichbehandlungsgesetz.

Nun also hat er, dessen Vulgo-Name Papst Franziskus ist, Flüchtlingscamps als „Konzentrationslager“ bezeichnet. Mehr Verharmlosung der Konzentrationslager ist kaum noch möglich. Er, Vulgo Papst Franziskus, könnte sich nur noch steigern, wenn er irgend etwas als Holocaust bezeichnen würde, und damit eine Holocaust-Leugnung begehen würde, wie jene die auf seiner geistigen Stufe sind, etwa der in Österreich nicht unbekannte und einschlägig verurteilte Gerd Honsik.

Entweder weiß Vulgo Papst Franziskus nicht, wovon er spricht. Das ist nicht von der Hand zu weisen, wenn bedacht wird, das ein einziges Buch seine Hauptlektüre und, wie zu befürchten ist, die einzige ist. Oder er ist ein Wiederholungstäter. Was auch nicht von der Hand zu weisen.

Oder beides trifft zu: ein Einbuchwiederholungstäter …

Papst Franziskus – Kinder schlagen, Gendertheorie mit Nationalsozialismus gleichsetzen und und und

Zur Gendertheorie fällt Papst Franziskus „Hitlerjugend und ideologische Kolonisation“ ein

„Ein Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören“„

Am christlich-faschistischen Krieger-Denkmal Redipuglia ruft Papst Franziskus um Frieden – Ein Hohn

Chef einer gesetzesbrecherischen Organisation eines Glaubens

Von den testosteronlosen radikalisierten alten Männern

Papst Franziskus - Flüchtlingscamps

„Ungewöhnlich emotional hat Papst Franziskus die Flüchtlingspolitik der EU kritisiert.“

Auf diese Weise wird in der „Zeit“ der Vulgo-Papst-Franziskus-Vergleich kommentiert. Hätte diesen Vergleich ein Funktionär, eine Funktionärin von beispielsweise einer identitären Parlamentspartei aus Österreich gebracht, nun, die „Zeit“-Reaktion hätte es nicht als „ungewöhnlich emotional“ kommentiert, sondern …

Und weiter berichtet die „Zeit“ am 22. April 2017:

′“Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager – wegen der Menge an Menschen darin.‘ Das Zitat fiel in Rom bei einer Zeremonie zum Gedenken an moderne christliche Märtyrer. Der Papst stellte den Vergleich zur Nazizeit an, als er ungewöhnlich emotional von einem Flüchtling berichtete, den er 2016 auf Lesbos getroffen hatte. Dessen Ehefrau sei wegen ihres christlichen Glaubens vor den Augen ihres Manns getötet worden. ‚Ich weiß nicht, was aus ihm geworden ist, ob er es aus seinem Konzentrationslager heraus geschafft hat‘, sagte der Papst.“

Das barbarische Wesen eines jedweden Konzentrationslagers und im besonderen des nationalsozialistischen Konzentrationslagers ist nicht gekennzeichnet durch die „Menge“, sondern durch den barbarischen Willen zum massenhaften Morden. Und es ist der Wille dieses Mannes auf dem vatikanischen Stuhl, wie das obige Zitat  nahelegt, nationalsozialistische Konzentrationslager als Stätten der „Christenverfolgung“ zu vereinnahmen, diese zu Stätten des „christlichen Martyriums“ umzudeuten. Aber Christen und Christinnen wurden nicht wegen ihres christlichen Glaubens in die Konzentrationslager verschleppt und in diesen umgebracht, sondern weil sie auf mannigfache Weise gegen das Nazitum engagiert waren, im Gegensatz dazu waren die nationalsozialistischen Konzentrationslagern tatsächlich Orte des „Martyriums“ für Roma, Sinti und Juden, weil sie in die Konzentrationslager verschleppt und massenweise umgebracht wurden aus dem einzigen Grund, weil sie Roma, Sinti und Juden waren. Die nationalsozialistischen Konzentrationslager als Vernichtungsstätten ersonnen von Menschen aus Deutschland und Österreich, die zur damaligen Zeit keine Länder der christlichen Minderheit waren, sondern … Es waren auch nicht die hohen und höchsten Würdenträger dieses Organisierten Glaubens, die aufgrund ihres Handelns gegen die massenverbrecherische Nazi-Organisation in die nationalsozialistischen Konzentrationslager …

Roma, Sinti, Juden und der christliche Reformator

Sylvesterpredigt 1941 und das milde katholische Selbstbild

The time of hitlers, again – Trump, Erdoğan, Le Pen …

time of hitlers again - global

Wie wurde in den letzten Jahrzehnten mit Verwunderung und Erschütterung die Frage gewälzt, Eltern, Großeltern befragt, wissenschaftlich sozialbedingte, ökonomisch bedingte, historisch und national bedingte Erklärungen versucht, eine Antwort darauf zu finden, wie konnten nur so viele auf das österreichische Kasperle hereinfallen, das auf Bühnen herumhüpfte, krächzte, Grimassen schnitt, gestikulierte, mit aberwitzigen Inhalten – kurz: heftig zum Auslachen war, aber keinesfalls zum Ernst nehmen …

Nun, Jahrzehnte später, da die hitlers von damals glücklicherweise tot sind, können die Menschen von heute die Frage selbst beantworten, ohne die Wissenschaft zu bemühen, die ohnehin unglücklicherweise immer weniger bemüht wird … die Zeit der hitlers läutet wohl auch stets das Ende der wissenschaftlichen Zeit ein, und überbleibt ein Glaube an diffuse und gemeingefährliche Welterklärungen, das heißt, der Glaube an barbarische Weltzurechtlegungen.

Wie hüpfen, krächzen, gestikulieren, schneiden Grimassen, geben Aberwitze als Inhalte von sich beispielsweise Erdoğan, Trump, Le Pen und viele andere heutzutage – kurz: nicht einmal mehr zum heftigen Auslachen, denn eine Groteske ist nur beim ersten Mal zum Auslachen, und diese gab es schon einmal, nämlich mit den damaligen hitlers.

Auslachen heißt aber damals wie heute, den Auszulachenden keine Bedeutung zu geben, die Auszulachenden von den Bühnen zu lachen heißt, sie nicht zu wählen, sie in ihre erbärmlichen Geisterwelthöhlen zurück kriechen zu lassen, in denen sie ihre Aberwitze gegen die Steinmauern schreien können, dabei hüpfend, gestikulierend, Grimassen schneidend, aber ungesehen und ungehört und vor allem ungewählt.

Wenn hier von den hitlers gesprochen wird, dann sind damit nicht die historischen hitlers im Vergleich oder gar in Gleichsetzung mit den heutigen Kasperles gemeint, sondern der Typus hitlers, für den auch die massenverbrechenshistorischen hitlers stehen.

Es sollte aber, was dringender scheint, für damals ist es leider zu spät, umso dringlicher für heute, nicht auf die Bühnen geblickt werden, wo wenige Kasperles herumhüpfen, Aberwitze als Inhalte schreien, mit ihren Extremitäten fuchteln, stampfen, Grimassen schneiden, sondern in ihr Publikum, das die hitlers sind, sich ernst nehmen, statt sich selber auszulachen, und wenn sie nach ihrem Namen gefragt werden, mehr und mehr vorstellen mit: „Volk“, „Identitär Volk“.

NS Es hätten zu Erdoğan, Trump, Le Pen auch weitere genannt werden können, sogar welche aus der Geburtsprovinz des Kasperles – aber die sind nicht einmal erwähnenswert …

Wandergeselle Rathkolb, Irmgard Griss im politischen Wachkoma in Österreich, Scholle des Führers

Im Namen des Volkes Puls 4 Griss.jpg

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Für die geplante Sendung von der Fernsehfirma Puls 4 ab Mai 2017 muß kein eigenes Kapitel eröffnet werden. Es ist bloß ein weiteres Beispiel dafür, weshalb  auf dieses Land vortrefflich die Beschreibung paßt:

Österreich, Scholle des Führers.

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Nun wandert der Historikergeselle Rathkolb von Studio zu Studio, von Redaktion zu Redaktion, um zu erklären, wie das mit der Umfrage sei, an der er beteiligt war … ach, und ein ganzes Land, erschüttert über die Ergebnisse dieser Umfrage, lauscht seinen Ausführungen, sieht ihm bei seinem Zimmern einer gefälligen Erklärungstruhe …

Aber kann das Ergebnis überraschen, wenn nach dem „starken Mann“ gefragt wird?

Jedwede Frage einer Umfrage zeitigt Antworten. Vor allem, wenn verknappte Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind. Zwangsläufig kommen Antwortprozentzahlen dabei heraus.

Wie wäre wohl das Ergebnis ausgefallen, wäre nicht nach dem „starken Mann“ gefragt worden, sondern nach „Menschen mit Haltung“? Wenn also gefragt worden wäre, ob Sie Menschen mit Haltung in verantwortlichen politischen Positionen haben möchten. Menschen also, die ihr Amt kleiden und sich nicht vom Amt bekleiden lassen.

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Was heißt denn, nach dem „starken Mann“ zu fragen?

Nichts.

Es offenbart bloß eine schauerliche Denkweise derer, die die Umfrage durchführen. Es will gar nicht so weit gegangen werden, zu sagen, derartige Fragen nach dem „starken Mann“ erzählen im Grunde von der Sehnsucht der Befragenden nach einem „starken Mann“,  und vielleicht auch von ihrem Traum, da sie es sind, die nach dem „starken Mann“ fragen, selbst ein „starker Mann“ zu sein.

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Nach dem „starken Mann“ zu fragen, ist nichts anderes als die Fortschreibung autoritärer Denkungsart, die reaktionäre Einteilung in Stärke und Schwäche.

Als ob es darum noch ginge: stark und schwach, schwach oder stark …

Das Ergebnis einer auf einem sehr alten Weltbild fußenden Umfrage, wie es diese Umfrage ist, kann also nicht überraschen, noch erschüttern.

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Was nun auch so breit erschüttert und überrascht: vor zehn Jahren wären es noch weniger Menschen gewesen, die nach dem „starken Mann“ … Sind dieselben eintausend Menschen wie vor zehn Jahren telefonisch befragt worden? Kann alles, was in einer telefonischen Befragung gesagt wird, für bare Münze genommen werden, als Wahrheit und nichts als die Wahrheit? Wer kennt nicht die lästigen Umfrageanrufe, auf die als Reaktion es auch die Möglichkeit gibt, gleich die Teilnahme genervt abzulehnen, oder sich einen mit ernst wirkenden Antworten maskierten Spaß zu gönnen, Umfrageunternehmen eine lange Nase zu drehen – ganz gleich, ob Fragen gestellt werden nach Politik und Geschichte oder Waschpulver, Eislutscher oder Gummibärchen … Obwohl. Gerade bei Fragen nach der Politik ist es eine besondere Herausforderung, Antworten zu geben, die nicht die eigene Meinung widerspiegeln … Und bei den konkreten Fragen dieser speziellen Telefonumfrage kann es durchaus sein, daß Menschen noch nie über solche Fragen nachgedacht haben … wer fragt sich schon selber und hat dazu wohlüberlegte Antworten für sich, er oder sie wolle einen „starken Mann“ oder der Nationalsozialismus habe dies weniger oder das mehr für Österreich gebracht … Und dann passiert das, aus Höflichkeit, eine Reflexantwort, eine schnelle Wahl wie beim Wirten, zu essen habe er noch Frankfurter oder Debreziner, dann wird schnell entschieden, Debreziner zu nehmen, oder Frankfurter … Und mehr bieten Umfragefirmen bei Telefonumfragen auch nicht an, vielleicht noch Senf, ab und an auch noch Krenn …

Aber die Ergebnisse von Telefonbefragungen werden stets mit einem päpstlichen Ernst präsentiert und aufgenommen, als wären alle vor einer Frau Richterin gestanden und hätten unter Eid bei sonstiger Strafandrohung aussagen müssen …

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Es wird wohl nicht dokumentiert sein, ob und wie viele Menschen, die befragt wurden, es abgelehnt haben, die Frage nach dem „starken Mann“ zu beantworten, und das auch begründet haben, weil es etwa unsinnig sei nach dem „starken Mann“ zu fragen, weil es eine gänzlich falsche Fragestellung sei und so weiter und so fort.

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Ach ja, die geplante Sendung der Fernsehfirma mit dem Titel „Im Namen des Volkes“.

„Irmgard Griss führt als Vorsitzende durch die Verhandlung: ausgleichend, hinterfragend – aber auch mit der Möglichkeit zur Sanktionierung von Ausfälligkeiten und Polemiken, als echte Autoritätsperson.“

Ständig, und diese geplante Sendung ist das aktuellste Beispiel hierfür, wird der „starke Mann“ bedient, beworben, schmackhaft gemacht, und dann das große Erstaunen, die große Erschütterung, wenn in einer Umfrage ein hoher Prozentsatz einen „starken Mann“ …

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Es ist nachvollziehbar, wenn eine Fernsehfirma auf ihrer ständigen Jagd nach Quote auf die abstrusesten Sendungsideen verfällt, aber daß ein Mensch, der immerhin Bundespräsident werden wollte, also ein politisches Amt bekleiden wollte, bei solch einer Sendung mitmachen will und wird, das kann nur ein Mensch im politischen Wachkoma sein.

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Ein „Diskurs brisantester gesellschaftspolitischer Themen Österreichs“ als Puls-4-Verhandlung mit einer „echten Autoritätsperson“, die den „Vorsitz mit der Möglichkeit der Sanktionierung“ führt, und am Ende mit einer „Entscheidung im Namen des Volkes“ … das ist der Stoff, aus dem Satiren sind, in Österreich aber der Stoff, aus dem die Wirklichkeit ist.

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„Im Namen des Volkes“ … in welcher Zeit, Entscheidungen respektive Urteile „im Namen des Volkes“ gefällt wurden, muß nicht besonders vermerkt werden …

Wie das Ergebnis der Umfrage nicht überraschen kann, überrascht es auch nicht, daß auf der Scholle des Führers derart unbekümmert für eine Sendung „Im Namen des Volkes“ als Titel genommen wird, ach, was für ein Fortschritt wird das sein, gesittet und ruhig werden nun die Entscheidungen „im Namen des Volkes“ verkündet werden, nicht wie seinerzeit brüllend von einem der in seiner Zeit vielen eine „echte Autoritätsperson“ war … und das ist kein Vergleich zwischen Irmgard Griss und Roland Freisler, keine Gleichstellung von Roland Freisler und Irmgard Griss …

Wenn Irmgard Griss wenigstens für einen Moment aus dem politischen Wachkoma herauskommen würde, fiele ihr vielleicht doch auf, die Unmöglichkeit an der Teilnahme an einer solchen Sendung, die für die unsägliche Kontinuität einer Denkungsart stehen wird, die einst den Nationalsozialismus hervorbrachte, und es sollte jeden Menschen davor schaudern, was dieses überholte „Im Namen des Volkes“-Geschwefel heute hervorbringen wird, was es heißt, diese überholte Denkungsart durch Mitwirkung zu bedienen, zu bewerben. Wie einst das Geschwefel vom Volke zum Nationalsozialismus führte, wird das heutige Geschwefel vom Volke zu etwas führen, das nichts Gutes sein wird, auch und vor allem nicht für das sogenannte Volk.

25.1

Irmgard Griss. Zu ihr ist nichts hinzuzufügen, was nicht bereits …

Hin- und Grisssichtl und das Verharren im Alten in Österreich

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Ach, wie recht doch der Wandergeselle hat, die Wichtigkeit der Bildung zu betonen, den Bildungsauftrag einzumahnen … ist es nicht schauerlich, wie die sogenannten unerreichbaren Bildungsfernen gemütlich und nostalgisch etwa von „Lieblingsnazis“ …

Alle wissen alles und alle tun nichts! Höchste Zeit zur Aufarbeitung der Aufarbeitung des Nationalsozialismus – Aber in der Gegenwart