Wie halten es die Neos mit der FPÖ?

Das fragen sich nun nicht wenige, nach dem Interview mit der Neosheiligen, für die die schwarz-blaue Koalition einiges auf den Weg gebracht ha…

Für Matthias Strolz ist viel vorstellbar, wie im Kapitel

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

nachgelesen werden kann. Für einen Mann des Mutes, für einen Mann der Visionen, für einen Mann der Zukunft ist vieles vorstellbar.

Manches von dem, was Matthias Strolz sich für die Zukunft, also für eine gedeihliche Zukunft für die Menschen in diesem Land sich visionär und mutig ausgedacht hat, hat sich bereits zerschlagen. Zum Beispiel, etwas Regierungsmäßiges mit dem Team Stronach …

Das Team Stronach gibt es nicht mehr. Und Robert Lugar ist öffentlich heimgekehrt

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

in sein Reich; profaner gesagt: zurückgestiegen zur identitären Parlamentspartei.

Matthias Strolz hat, das muß anerkannt werden, eine sichere Hand bei der Auswahl der Menschen und Parteien, mit denen er Zukunft gestalten will.

Und gerade in diesem Jahr, erst vor kurzem, hat er es wieder auf die beeindruckendste Art und Weise bewiesen, als es ihm gelang, die Heilige für seine Partei zu gewinnen, sie dazu brachte, von ihrem Himmel – gebenedeit sei sie – herabzusteigen …

Thomas Drozda, Agenturminister der FPÖ

Eine Werbeagentur, von der identitären Parlamentspartei damit beauftragt, ein Herauskommen aus dem neuerlichen Fall „Hübner schon wieder“ zu finden, hätte der FPÖ zu keiner anderen Sprachregelung raten, keine andere finden können, als die von Thomas Drozda, der formalerweise als Kunst- und Kulturminister geführt wird, aber tatsächlich ein Agenturminister der FPÖ ist.

„Ich finde es gut, wie klar die FPÖ in der Causa Hübner gehandelt hat.“

Wie klar die FPÖ gehandelt hat. Wahrlich. Da trat die FPÖ vor, hieß plötzlich Johannes Hübner, die erklärte, sie werde nicht mehr kandidieren, während Johannes Hübner, der plötzlich FPÖ hieß, die sich immer noch verteidigte, die nicht einsah, was sie von sich gab, und die weiter kandidieren wollte.

Das also ist die Klarheit von der Werbagentur Drozda. Ein sofortiges Zurücklegen des Nationalratsmandates, ein sofortiges Ausschließen aus der FPÖ, das wären zu unklare Handlungen gewesen.

Und Klarheit vermittelt die Aussage von Drozda in noch einer Hinsicht. Welchen Stellenwert die Agentur Drozda dem österreichischen Parlament gibt. Keinen. Denn sonst hätte er wohl zuerst einen Rücktritt verlangen müssen. So gering ist ihm also das Parlament, daß ihm eine Nichtkandidatur völlig ausreicht.

Und noch eine Klarheit wird der Agentur Drozda verdankt, mit seiner Aussage in seinem Interview mit der „Kronen-Zeitung“ am 5. August 2017:

„Martin Graf muss man dann beurteilen, wenn er gewählt ist. Aber ich will heute keine Zensuren vergeben.“

Zu spät, immer zu spät. Das wäre die mündliche Beurteilung.

Zensuren in traditioneller Weise: Sehr gut für Thomas Drozda als Agentur für die identitäre Parlamentspartei. Nicht genügend für Thomas Drozda in seiner formalen Position als Kultur- und Kunstminister. Nicht genügend auch im Fach Politik. Sehr gut im Fach Parteipolitik zugunsten der identitären Parlamentspartei. Sehr gut auch im Fach Persönliches Weiterkommen.

Ein gutes und sicheres Gehalt reicht menschgemäß aus, um für alles zu kandidieren. Auch wenn Drodza dem Parlament keinen hohen Stellenwert beimißt, für das Parlament kandidiert er trotzdem an wohl noch sicherer Stelle, die ihm den Einzugs in Parlament garantiert, also zum garantierten Lohnzettel.

Insgeheim erwartet er sich wohl wieder ein höheres Gehalt. Denn auf die Frage, ob er bei einer rot-blauen Koalition mit an Bord wäre, sagt sie, die Agentur Drozda:

„Wir haben einen Kriterienkatalog, zu dem ich mich zu hundert Prozent bekenne. Über Koalitionen kann man nach der Wahl nachdenken.“

Was von solchen Kriterienkatalogen zu halten ist, wird nicht erst seit

Kriterienkatalog auf Kärntnerrotrealismusart

Werte, Töchter der Zeit

Das Kleid des Kaisers ist durchsichtig

dem sozialdemokratischen Kriterienkatalog gewußt. Einer der ältesten Vorreiter für solche Kataloge ist der christliche Kriterienkatalog, mehr bekannt unter dem Titel „Bibel“. Die massivsten Verletzung, das absolute Ignorieren und Negieren der Nächstenliebe, das Barbarische, das Massenmörderische begann erst, als ein neuer Kriterienkatalog geschrieben ward, in dem, wie heute noch stets verwiesen wird, nur von Liebe und Frieden geschrieben wurde, beim oberflächlichen Lesen kann der neue Kriterienkatalog so gelesen werden.

Thomas Drozda ist bloß ein weiterer Grund, weshalb es am 15. Oktober 2017 so wichtig ist, daß es zu keiner Rückkehr kommt, wichtig für die Menschen im Land, wichtig für  das österreichische Parlament:

Österreich - Wenn der Vorhang fällt - Nach der Nationalratswahl 15-10.2017

Nationalratswahl in Österreich am 15. Oktober 2017 – Kein Zurück zum Dreiparteienparlament, keine Rückwahl zur Dreiparteiendemokratie der 1960er Jahre!

PS Zu den oben vergebenen Noten gibt es auch, nicht mündliche Beurteilungen, aber Notizen, die die Noten um einiges klarer machen. Vor allem jene über sein Hauptaufgabenfeld Kunst und Kultur, die anders klingt als der Werbespruch in eigener Sache, Künstlerinnen und Künstler seien mit ihm als … zufrieden:

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Thomas Drozda - Agenturminister der identitären Parlamentspartei

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder.

Es wird die FPÖ wohl mit Stolz erfüllen, die Treue hochzuhalten, sie wird es wohl als ihre erste Ehre empfinden.

Wie aktuell zu vernehmen ist, soll Dr. Martin Graf wieder für die identitäre Parlamentspartei in das österreichische Parlament, er soll einen Wahllistenplatz bekommen, der ihm den Wiedereinzug in das österreichische Parlament garantiert. Nach den derzeitigen Meinungsumfragen ist es tatsächliche eine Garantie.

Ehrenreich stolztreu  steht also die FPÖ zu ihrem Dr. Martin Graf.

Und noch zu einem Manne ist die Treue ungebrochen. Dieser Mann fällt augenblicklich ein, wenn Dr. Martin Graf gelesen wird. Denn. Mit Martin Graf fällt augenblicklich Unzensuriert ein, die Martin Graf geschaffen hat.

Dieser Mann schrieb bereits seine Kommentare auf Unzensuriert, als Dr. Martin Graf noch NR Präsident III war. Und der Mann schrieb weiter, schreibt bis zum heutigen Tag weiter, treu, wohl auch mit Stolz und tiefempfundener Ehre. Und die Unzensuriert hält diesem Mann seit Jahren unerschütterlich, ungebrochen die Treue. Sie empfände es wohl als Beschmutzung ihrer Ehre und Minderung ihres Stolzes, diesem Mann je das Schreiben seiner Kommentare zu verweigern.

Ein Bild von einem Gesinnungskämpfer. Wer kann ihm die Treue entziehen? Die Unzensuriert? Sie kann ihm die Treue ebenso wenig entziehen, wie die FPÖ dem Martin Graf ihre Treue entziehen kann.

Während von Martin Graf in den Jahren nach seinem Abtritt wenig bis gar nichts zu hören war, stand Peter_ Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr an der Tastaturfront und feuerte treu seine Kommentare zur Ehre der Gesinnung.

Es gibt viele Kapitel, in denen erzählt wird, von Peter_ und Martin Graf, von Treue, Stolz und Ehre, von Wahrheit und Lüge, von Nächstenliebe und Nächstenhaß, von Geschichte und Geschichtsdarstellung, in denen die zwei Männer Hauptpersonen sind.

Seit fast zwei Jahren wird auf FPÖ-Unzensuriert der Bundeskanzler als „Pädophiler“ diffamiert

Norbert-Hofer-Kennender schreibt für FPÖ unzensuriert nächste Verleumdung

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Peter_ und die Staatsanwaltschaft

Lieblichkeit einer treuen Hündin sollte Frau wohlriechend besitzen

Unzensuriert und Graf

NR Präsident III

Die Treue zu Franz Dinghofer

Rücktritt in Österreich ein Synonym für Rückkehr

In seinem Grabe wird es einen Komponisten aus der ehrenreichsten Zeit wohl mit Rührung erfüllen, daß ein Schüler, Schüler Peter_, seiner sich im hohen Alter noch liebevoll und treu erinnert …

Und noch viele weitere Kapitel … Denn mit der Treue zu Peter_ und Martin Graf allein ist es nicht getan, um die ganze Ehre beanspruchen zu können, den Stolz bis zur Neige … weitere sind zu nennen …

Sollte es Martin Graf tatsächlich wieder in das österreichische Parlament schaffen, um sich dort wieder wie ehedem betätigen zu können, wird es für einen Künstler wohl zu einem Gottesbeweis werden: die Dreifaltigkeit seiner Bewunderer und Förderer im Parlament …

Den Beweis hat der Maler aber längst schon, die Dreifaltigkeit: Verschenkerin seiner Bilder, Reisekameradinauch GastgeberinRosenkränze sind jetzt … damit er sie wieder im österreichischen Parlament vereint hat, zu rechten die Lebenden und zu betrauern die Gesinnungstoten …

Das kann doch kürzer geschrieben werden. Sagt plötzlich jemand vom Nebentisch. In eine Pause hinein, in der mit einem kleinen Braunen versucht wird, wie das Kapitel zu einem Ende … Verzeihen Sie. Das ist zu viel Text. Das geht doch bündiger. Schreiben Sie kurz:

„Zur Ehr‘ heißt unsre Treue Peter_Martin Graf“.

Dieser Einwand spornt an. Es noch kürzer zu fassen. Und es fällt ein, es bereits noch kürzer formuliert zu haben:

Hübner schon wieder. 

Martin Graf - Unzensuriert - Peter_ 02-08-2017

„Hängt das Arschloch auf. Strache x für Absolute“

Es ist nicht mehr notwendig, zu schreiben, was die Schreibstaffel der Copysite der identitären Parlamentspartei will. Es ist nicht mehr notwendig, zu schreiben, wie gleichgültig dem gegenüber Funktionäre und Mandatarinnen von den beiden Parteien sind, die mit ebendieser identitären Parlamentspartei nach dem 15. Oktober 2017 gemeinsam in eine Regierung wollen.

Zu viele Kapitel gibt es bereits hierzu.

Vielleicht ist es doch Ihnen, die Sie zur Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 gehen werden, aber nicht – noch nicht – ganz gleichgültig, wo Sie sich einreihen, wenn Sie beabsichtigen, die identitäre Parlamentspartei  zu wählen. Sie reihen sich bei Menschen ein, für die Mord kein Verbrechen ist, sondern umgesetzte Gesinnung.

„Hängt das Arschloch auf. Strache x für Absolute.“

Diesen Mordaufruf schreibt am 1. August 2017 Donnerlüftchen – ja, auch Mordaufrufende haben eine Neigung zur Poesie. Und gleich 48 Menschen bekunden ihre Zustimmung, den einen aufzuhängen, den anderen zu wählen, ihm eine Absolute zu verschaffen. Wenn berücksichtigt wird, was das „Arschloch“ gesagt hat, und was von „Strache“ alles unentwegt zu vernehmen ist, ist der Unterschied nicht feststellbar, und es kann nur mit Verwunderung gefragt werden, weshalb ist der eine das „Arschloch“, das aufzuhängen ist, und warum ist der andere der „Strache“, der in einer Wahl eine Absolute kriegen soll. Beide haben nichts verdient, der eine hat es nicht verdient, aufgehängt zu werden, fern von Australien beachtet zu werden, der andere verdient keine Absolute, genauer, nicht eine Stimme; ein kleines Glück mit Frau, Kindern und einem Zahntechniklabor in einer schönen Gegend, vielleicht im Niederösterreichischen, dieses Glück soll ihm in Erfüllung gehen.

Unzensuriert - Donnerlüftchen Strache

Die hier zitierten Kommentare sind alle zum Kommentar von Caroline Sommerfeld geschrieben worden, wie nachgelesen werden kann.

Grenzwolf möchte, schreibt er am 1. August 2017, gleich wieder seine Uniform anziehen, und mit ihm gleich auch 51 Menschen, nur zehn Menschen nicht:

„Da bekommst mit 70 so richtige Lust … wieder in die Montur zu hüpfen, die ich als einstiger Freiwilliger bei der Miliz des Österreichischen Bundesheeres über viele Jahre trug … Aber sicher nicht wegen solch´ einen GEISTIG BEHINDERTEN Anbeter eines 600-fach-Mörders, Räuber´s, und vornehmlich mit Kindern kopulierenden Beduinen. Viel mehr – ja sogar ausschließlich – wegen der politischen Befürworter des Importes von GEISTIG MINDERBEMITTELTER Spezies. Und wenn ich dann noch an die ‚äußerlichen Merkmale‘ dieser Spezies denke, und die bei uns Fähnchen schwingenden GutmenschINNEN, ist mir klar, dass sich geistige Degeneration ebenso schnell verbreitet, wie faules Obst. So denken viele bei uns tatsächlich, dass man faules Obst nur zum gesunden legen braucht, um es wieder genießbar zu machen. Sehen wir uns doch dieses widerwärtige kollektive Alltagsverhalten an, dass diese hier her mit bringen. Die das als ‚ganz normal‘ leben, was bei uns mit allen Strafgesetz-Büchern auf jeder Seite kollidiert“

Grenzwolf, wie immer, und Peter_ ist auch dabei, wie stets.

Mehr will nicht zitiert werden. Die obigen und ein paar mehr in der Collage reichen, um daran zu erinnern, wo Sie sich einreihen würden, wenn Sie …

Nur Trauerspiel noch, der am 31. Juli 2017 fragt:

„Ist diese Hetze legal? Ist diese Hetze gegen Andersgläubige legal?“

Es muß eingestanden werden, es wird nicht gewußt, welche Hetze von Trauerspiel gemeint wird, die von dem Mann im fernen, fernen Australien, oder die von seinen Kameraden und Kameradinnen in der unzensurierten Schreibstaffel.

Für Österreich kann die Frage von Trauerspiel in etwa so beantwortet werden. Es ist alles furchbar, Hetze und Haß, was etwa auf den Plattformen der Unternehmen Facebook, Twitter, kurz gesagt, auf den Plattformen ausländischer Unternehmen passiert. Und da sind Verantwortliche in Österreich unerbittlich in ihrem Kampfe – von dem kurz aufgestiegenen Vizekanzler über den Kulturminister bis zur Staatssekretärin … Und was die Copysite der identitären Parlamentspartei anbelangt, nun, das mag jetzt noch nicht so gesetzeskonform sein, aber nach dem 15. Oktober 2017 wird nicht mehr gefragt werden, ob das legal sei, sondern …

Abschließend ist noch festzuhalten, die Stoßrichtung für die Kommentare der Schreibstaffel gibt diesmal Sommerfeld vor, u.a. mit ihrem Hinweis auf Hartlage und ihrer Frage, ob da nur noch eine „white sharia“ helfe, zu der auch gleich verlinkt wird. Und was dort, auf wen auf dieser Website … keine Unbekannten, jedenfalls für die Unzensuriert, wie beispielsweise Alain de Benoist

Übrigens, wie zu lesen ist, will die identitäre Parlamentspartei auch wieder Martin Graf in das Parlament bringen. Martin Graf, der mit einer einzigen Unleistung in Erinnerung geblieben ist, die Copysite gegründet zu haben.

Es darf schon einmal gespannt gefragt werden, wo dann die Sitzungen der Regierung stattfinden werden, nach dem 15. Oktober 2017, im Bundeskanzleramt? Oder unweit davon in einer Buchhandlung? Vielleicht werden die Minister und Ministerinnen der identitären Parlamentspartei ihre Fraktionssitzungen in der nahen Buchhandlung abhalten? Ehe sie dann in das nahe Bundeskanzleramt … es sind doch alles belesene Menschen,  und gerade diese Buchhandlung muß für sie so recht atmosphärisch …

Unzensuriert - Sommerfeld - Hartlage - White Sharia

 

Hübner schon wieder. Österreichischer und fellnerischer Umgang.

FPÖ - HSW Hübner schon wieder

Wie der Umgang in Österreich ist, mit einem und einer, die beispielsweise „antisemitische Codes“ verwendet, war gestern wieder einmal zu erleben, Wolfgang Fellner führte es exemplarisch vor, in seinem Interview in seiner Fernsehanstalt mit Johannes Hübner. Fellnerisch war es, also österreichisch, oder österreichisch war es, also fellnerisch.

Und das heißt. Nachsichtig. Freundlich. Es großzügig zu bewerten, so in der Art, es sei halt ein Blödsinn gewesen, na ja, eine Dummheit, wie von einem Schulbuben. Da darf ein am Rentenalter kratzender Rechtsanwalt mit der Milde rechnen, die sich Jugendliche zu oft nur wünschen würden.

Fellnerisch oder österreichisch war das Interview. Und das heißt auch. Es wird einander lange, Jahrzehnte lang gekannt, es wird einander geschätzt – Fellner schätzt Hübner. Aber Fellner weiß auch, wer innerhalb der identitären Parlamentspartei wen – Hofer schätze Hübner und Hübner schätze Hofer.

Wer aber mit keiner Nachsicht, mit keiner Freundlichkeit rechnen darf, mit keinem österreichischen oder fellnerischen Umgang, ist, wer nicht österreichisch, also fellnerisch oder fellnerisch, also österreichisch spricht, auf- und hintritt … wenn eine Partei bloß interne Turbulenzen hat, aber beispielsweise keine „antisemitischen Codes“ verwendet oder antiziganistisch oder … oder … agiert, so eine Partei ist dann mit ganz österreichischer oder fellnerischer Härte zu beurteilen, als eine abzustrafende, als eine je nicht wählbare, wie es Wolfgang Fellner in dieser Woche in seiner Umsonst schrieb, und er meinte nicht die identitäre Parlamentspartei, sondern die Grünen …

„Noch spannender wird angesichts der ‚Pilz-Show‘ die Frage, wie die Grünen für ihre Unfähigkeit der letzten Monate abgestraft werden. Derzeit ist es leicht möglich, dass die Grünen mit weniger als 4 % aus dem Parlament fliegen. Verdient hätten sie sich das.“

Ja, aus dem Parlament zu fliegen hätten sie es sich, so Fellner, verdient. Weil sie was tun? Weil sie all das nicht tun, was die Hübners tun. Würden sie all das tun, was die Hübners tun, schriebe Fellner wohl, sie hätten es sich verdient, in die Regierung hochzufliegen.

Fellnerisch oder österreichisch sind dagegen die Sorgen, die sich gestern Wolfgang Fellner machte, ob es für die FPÖ nicht besser sei, am 15. Oktober 2015 nur zweitstärkste Partei in der Nationalratswahl zu werden, denn das würde fellnerisch gedacht ihre Chance einer Regierungsbeteiligung erhöhen, weil weder die ÖVP noch die SPÖ unter einer FPÖ, würde sie stärkste Partei werden, mit ihr in eine Regierung …

Und so wird, wie es den Anschein hat, und der Anschein ist österreichische oder fellnerische Wirklichkeit, die identitäre Parlamentspartei in die Regierung hochfliegen und – wie aus allen Vergangenheiten bekannt – abstürzen, wie – Ikarus kann bei dieser Partei nicht zum Vergleich herangezogen werden – Odin …

Parteien werden stets mit ihren Abkürzungen benannt, weil die Abkürzungen ausgesprochen wohl zu lang sind. Die FPÖ – Freiheitliche Partei Österreich – kann aber auch mit nur drei Wörtern ausgesprochen genauer und zutreffender, wie es eben Johannes Hübner für diese Partei wieder einmal exemplarisch vorexerzierte, wieder einer, der aus der langen Reihe dafür vortrat, genannt werden: Hübner schon wieder.

Und wem Hübner schon wieder zu lang ist, kann es auch abkürzen: HSW.

Und Johannes Hübner selbst agiert ebenfalls österreichisch oder fellnerisch, er verläßt nicht augenblicklich das Parlament, er verläßt nicht die Partei, er kandidiert bloß nicht mehr, ach, das wird er wohl als Opfer empfinden, denn er will ja nur Schaden von seiner Partei, seiner HSW abwenden. Österreichisch oder fellnerisch bekommt er dafür von Wolfgang Fellner … Wahrlich, Österreich, Fellnerreich, Land der großen Opfer vergangenheitsreich, und Frankenburg exerziert in diesem Sommer wieder einmal vor, zu welchen Opfern

Hübner - Schmitt - Rambo

Und übrigens, Johannes Hübner, berichtet die Umsonst ebenfalls in dieser Woche, sehe es nun als „Blödsinn“, er habe lediglich Carl Schmitt vorgelesen, um den Hans Kelsen zugeschriebenen Namen ins Spiel zu bringen … Carl Schmitt: „Kronjurist des Dritten Reiches“ … Nachsichtig, freundlich und großzügig ist Johannes Hübner auf österreichische oder fellnerische Art, wenn er sagt, wo er auftrat, das sei keine „rechtsradikale“, sondern lediglich

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Gesellschaft für Publizistik

eine „rechtsgerichtete“ Vereinigung … Wird an die recht bevorzugte und empfohlene Literatur in dieser Partei gedacht, erweist sich Johannes Hübner auch darin mit seinem Schmitt-Zitat eben als ein echter Mandatar der HSW …

Oe Fellner im Kampf - Die große Wahldiskussion

Hübner schon wieder

Hübner schon wieder

Nun hat also Herbert Kickl mit Johannes Hübner wegen der „antisemitischen Codes“ gesprochen. Und alles sei, ist zu lesen, nun wieder recht geregelt. Hübner werde künftig vorsichtiger sein.

So wird das geregelt, in einer identitären Parlamentspartei. Rasch und mit einer Lösung oder, weil es sprachlich von der Herkunft paßt, eine Losung, eine Losung als Lösung wurde recht rasch also gefunden oder, weil es von der sprachlichen Verwandtschaft ebenfalls paßt, ausgeschieden: Vorsicht.

Für eine recht rasche Losung müssen eben in einer identitären Parlamentspartei nur die Richtigen miteinander sprechen. In diesem Fall Reiseexperte mit Reiseexperten. Und Herbert Kickl ist Johannes Hübner ein ebenbürtiger Reiseexperte, das Diplom dafür erwarb er sich im letzten Jahr, als er nach Linz, in den Vorort von Braunau reiste …

Solch eine identitäre Parlamentspartei ist aber reich an Reiseexpertise. Zu dieser recht raschen Lösung als Losung hätte Johannes Hübner auch in einem Gespräch mit der Reiseexpertin kommen können – Referentin FPÖ-NR Barbara Rosenkranz und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in einem Bio-Hotel beim „Zuerst!-Lesertreffen“ …

Eine identitäre Parlamentspartei hat nicht nur Reiseexpertise, sondern sie versteht sich auch recht auf das Einladen …

Wer kann einen Menschen nicht verstehen, der etwa nach Lektüre der Kapiteln

„Empfinden breiter Volksschichten“, also von Pegida Nagel Hübner, Mölzer … „Ewigen Treueschwur dem ‚Führerunser’“

Zur Zeit: Lügen, Manipulation und Propaganda

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

Ganze freiheitliche Gemein-Schaft ist ausgewandert

Kursalon Hübner, ein von Heinz-Christian Strache gewählter treuer Boden für ein Sommergespräch

Johann Herzog: „… uns das größte Ereignis seit ’45 … Norbert Hofer zustande gebracht hat“

murmelt: Hübner schon wieder, Hübner immer wieder, auch Johannes Hübner, von welcher Partei sonst als von der identitären Parlamentspartei.

PS Es hat ein Jahr gebraucht, bis es entschlossen wurde, bekanntwerden zu lassen, die Sache mit den „antisemitischen Codes“ und den anderen hübnerischen Aussagen. Daß es nicht vorher schon bekannt war, wer will es noch glauben. Es scheint einen Wahlkampf zu brauchen, um … Es ist nicht weit her mit der Ernsthaftigkeit in diesem Land, wirklich und tatsächlich und ohne Nutznießung etwa gegen Antisemitismus zu sein. Und niemand scheint einen Nutzen für sich selbst darin zu sehen, gegen Antiziganismus zu sein, nicht einmal in einem Wahlkampf …

NNS Ein Reiseexperte aus Deutschland, der auch ein Grußexperte ist, war im letzten Jahr auch geladen in den Vorort von Braunau, zur selben Veranstaltung, in der Herbert Kickl … Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Eine Zeitung findet ihren Zugang in die Casa Maria blind durch den Hintereingang

Miinisterium für Kunst und Kultur oder kurz Casa Maria.png

Es kann verstanden werden, es kann nachvollzogen werden, wenn Sebastian Kurz seine Kandidatin präsentiert als eine, die wie keine andere für Kunst und Kultur stehe, zum einen, weil eine Kandidatin muß gelobt werden, und vor allem eine Kandidatin des Sebastian Kurz muß von ihm über alle Maßen gelobt werden, also mit heißer Luft – obwohl, bei Sebastian Kurz von heiß und Luft zu sprechen, da es nicht einmal Luft ist, was er … das wäre für ihn also schon ein Lob, würde geschrieben werden, er produziere heiße Luft … er wird ohnehin schon dermaßen viel gelobt, hingeschrieben zu dem, was er selbst werden möchte in diesem Land, nach dem 15. Oktober 2017, aber von dem (sollte er es je werden) dann allen schwarz vor Augen nur …

Daß Maria Großbauer für Sebastian Kurz eine sei, die wie keine andere für Kunst und Kultur stehe, seine Einschätzung kann verstanden werden. Denn, wie kann einer, der hinsichtlich Kunst und Kultur noch gar nicht aufgefallen ist, in diesem Bereich ist er tatsächlich verhaltensunauffällig, zu unterscheiden wissen zwischen Kunst und Kultur und Werbung, in der Maria Großbauer hauptsächlich beschäftigt war. Wenn eine gar ein Buch über ihren eigenen Vater schreibt, wer will es Sebastian Kurz nachtragen, daß er überzeugt sein muß, sie sei eine, die wie keine andere für Kunst und Kultur stehe.

Nicht verstanden werden kann, nicht nachvollzogen werden kann, wie eine österreichische Zeitung der sogenannten Qualitätspresse ein solches Interview, wie in der Collage gelesen werden kann, gleich dazu liefern kann. Aber vielleicht ist Katharina Mittelstaedt ein Pseudonym von Sebastian Kurz, denn ein anderes Interview hätte Sebastian Kurz mit Maria Großbauer, also mit seiner Kandidatin, mit der er gewinnen will, auch nicht zum Besten von ihm selbst und seiner Kandidatin führen können. Aber es ist wohl noch toller. Katharina Mittelstaedt ist kein Pseudonym von Sebastian Kurz, jedoch der mediale Standard in diesem Land ist, kurz wie blöd gesagt, von Tag zu Tag mehr Sebastian Kurz …

Welchen Eingang Sebastian Kurz in die Casa Maria genommen hat, wird nicht gewußt, aber diese Zeitung österreichischen Qualitätszuschnitts kann nur den Hintereingang genommen haben. Und für diese Zeitung ist Maria Großbauer bereits jetzt ministrabel … es wird zwar erst in Monaten gewählt, aber die Zeitung fragt jetzt schon Maria Großbauer, ob es denn Gespräche gegeben habe, sie Ministerin … für Werb… nein, natürlich für Kunst und Kultur, denn sie stehe ja wie keine andere, sagte die Zeitung anläßlich der Präsentation ihrer Kandidatin, für den Kunst- und Kulturbereich … Es kann doch eine Zeitung, die Kanzlerin werden will, nicht kümmern, wie die Menschen wählen werden, aber es kann viel dazu getan werden, daß die Menschen wählen, wie gewollt wird.

Was für lichte Zeiten mit einer Maria Großbauer als Kunst- und Kultur-Ministerin für Künstler und Künstlerinnen dann … wenn also die Großbauerin „ihren Spirit“ als Ministerin einbringen könnte … Oh, herrliche Zeiten, ihr „Spirit“ würde der Großbauerin vielleicht nahelegen, den Ministeriumsnamen gleich einmal zu kürzen, wie sperrig: Ministerium für Kunst und Kultur, sondern einfach kurz: Casa Maria. Wahrlich, die Großbauerin stehe wie keine andere für Kunst und Kultur. Und das beweist sie bereits jetzt. Ist das großbauerische Logo nicht ein zukunftsstarkes Werk für Kunst und Kultur in diesem Land? An Frack und Lederhose wird dieses Land genesen, und mit dem Segen von Odin, unterstützt von einer Künstlerin: modern, elegant, luxuriös und Hofer …

Ach, und wie gut wird es erst der musikalischen Entwicklung in diesem Land tun, nicht nur zur Weihnachtzeit Weihnachtslieder, sondern das ganze Jahr, wofür, und das noch ein Beweis für Kurzens authentisch treffsichere Wahl, sie schon im Februar 2017 fast täglich mit ihrem Sohn übte, sang, nämlich Weihnachtslieder … Jetzt, ein paar Monate später, im Sommer, übt sie vielleicht mit Kind und Kurz das Lied ein, und der Mahler, könnte er das noch erleben, wäre wohl ganz gerührt, und komponierte nimmermehr, hörte er die Großbauerin mit Kind und Kurz singen: „Zu den Alten zieht’s uns hin – Ein Aschen lodert tief in unsren Herz’n drin“ …

Hemd und Sakko sind näher als Politik

Nationalratswahl 15-10-2017 - Kleidungsvorschrift.png

Es mag keine und vor allem keine große Bewandtnis haben. Bloße Nebensächlichkeit. So nebensächlich das Politische aber behandelt wird, bleibt bloß, das Nebensächliche zu beschreiben, authentischer kann über das Politische in Österreich nicht mehr geschrieben werden, als über Hemd und Sakko, die beide näher sind als die Politik.

Es könnte durchaus der Eindruck entstehen, es würde für Kurzens Ausgesuchte eine Kleidervorschrift geben. Treten sie mit ihrem Chef auf. Eine Kleidungsvorschrift, die ohne Worte sagt, was Sache, nein, wer Sache ist. Es soll vom Publikum gleich und am besten unbewußt erkannt werden, zu wem sie gehören,  wem sie gehören, wer ihnen beim Aufsagen den Takt schlägt.

Bläuliches Sakko und weißes Hemd. Die weiße Bluse, das weiße Hemd, das vor allem für den der Vorzuführenden Chef wichtig zu sein scheint, für ihn selbst als Ersatz für die weiße Weste, die in der Hitze des Sommers oder in den überhitzten Räumen des Winters zu tragen wohl zu unvorteilhaft schweißtreibend wäre, und den Aufgestellten Zeichen ihrer Unbeflecktheit, sie kamen zu ihrem Chef wie die …

Es muß keine Kleidervorschrift sein, die in der Frühe ihr Chef ausgibt. Es kann auch eine ganz freiwillige Kleidervorschrift sein. In der Frühe rufen sie ihren Chef an, fragen, was er tragen werde, wenn er sie der Presse vorführen werde, und er, sorgender und liebevoll christlicher Chef, schickt ihnen sogleich ein Selfie, fertig angezogen wie er ist, im Spiegelkabinett schon wartend auf seinen Vorführauftritt, und die Hingestellten, kaum daß sie des Chefs Selfie-Sendung erhalten, laufen los, um zu besorgen: bläuliches Sakko und weißes Hemd zu erwerben.

Positive Beteiligung an der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich nur mehr die einhundertprozentige Nichtbeteiligung!

Folge 5

Nationalratswahl 2017 Österreich - Nichtbeteiligung zu einhundert ProzentEs wurde in dieser Serie vieles für eine Wahlbeteiligung angeführt, vor allem dafür, weder FPÖ noch ÖVP noch SPÖ zu wählen, aber vielleicht ist das einzige wirkliche Mittel noch, damit sich tatsächlich etwas verändert, sind doch alle gar so von notwendigen Veränderungen beseelt, am 15. Oktober 2017 in Österreich nicht zur Nationalratswahl zu gehen.

Es könnten die versprochenen Veränderungen rascher kommen, es könnte der längst überfällige Bruch mit der realpolitischen Tradition in Österreich rascher kommen, wenn sich niemand an der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 beteiligt, wenn es also eine Null-Prozent-Wahlbeteiligung gibt, wenn also niemand, tatsächlich niemand gewählt wird, niemand eine einzige Stimme erhält, es aber auch keine einzige ungültige Stimme gibt. Alle Wahlberechtigten am 15. Oktober 2017 irgend etwas machen, nur eines nicht, ein Wahllokal aufzusuchen.

Das könnte ein fruchtbarer Schock sein. Das könnte tatsächlich zu einem tiefgreifenden Überdenken der bisherigen parteipolitischen Gewohnheiten führen, hin zu einem politischen Denken, das automatisch das sofortige Aus für die bisherigen österreichischen und also unseligen Gepflogenheiten bedeutete.

Es ist wohl in kaum einem zweiten Land in der Europäischen Union ein solcher Streik der Wählerinnen und Wähler von höchster Dringlichkeit wie in Österreich, eine Verweigerung der Stimmabgabe, an der sich einhundert Prozent der Wahlberechtigten beteiligen. Im Angesicht des drohenden Wahlergebnisses am 15. Oktober 2017, im Angesicht der Drohung der daraus hervorgehenden Regierung in einer Zusammensetzung – gleich in welcher Farbmischung: ob schwarzblau oder rotblau – ist eine Nichtbeteiligung zu einhundert Prozent an dieser Wahl die aktivste Beteiligung, die für den 15. Oktober 2017 gewählt werden kann. Denn. Bei einer einhundertprozentigen Nichtbeteiligung wird tatsächlich tiefgreifend reagiert werden müssen, und nach einer einhundertprozentigen Nichtbeteiligung kann, kurz gesagt, wird nichts bleiben, wie es je gar so bequem war.

Was seit über einhundert Jahren in Frankreich nicht umgesetzt wurde, ein „Streik der Wähler“ nämlich, obgleich es bereits vor über einhundert Jahren wortreich von Octave Mirbeau

Der Streik der Wähler und Wählerinnen

La Grève des électeurs contre Le Pen, Marine FN

vorgeschlagen wurde – ein Vorschlag, der auch in Österreich damals bereits bekannt war, kann daher leider nicht als Erfahrungsbericht weder im Positiven noch im Negativen hier vorgelegt werden. Auch in diesem Jahr sind nicht einhundert Prozent der Wählenden der Wahl in Frankreich ferngeblieben, obgleich es wieder weniger, viel weniger waren, die zur Wahl gingen. Es wird dazu kommen, daß irgendwann, ob in Frankreich, ob in Österreich, die Wählenden gänzlich wegbleiben werden, aber dann wird es zu spät sein, um eine Nichtbeteiligung positiv zu nutzen, durch eine Nichtbeteiligung eine positive Wende herbeizuführen.

Deshalb, wenn Veränderungen wirklich gewollt werden, den 15. Oktober 2017 für eine Wahlverweigerung nutzen, für einen heilsamen und fruchtbringenden Schock, aber die Wahlverweigerung muß eine einhundertprozentige sein.

Folge 4: Nationalratswahl 15.10.2017 in Österreich – Nicht die 1960er wählen!

Nationalratswahl 2017 Österreich - Nicht die 60er Jahren wählen

Es kommt stets auf Sie an, wie Sie sich in einer Wahl entscheiden, wem Sie Ihre Stimme in einer Wahl geben, aber es ist noch nie so sehr auf Sie angekommen, wie in der bevorstehenden Nationalratswahl am 15. Oktober 2017.

Diesmal ist es nämlich nicht eine Entscheidungsfrage, welche Regierung bekommt Österreich nach dem 15. Oktober 2017 aufgrund des Wahlergebnisses, sondern welches Jahrzehnt wird gewählt werden. Ein vergangenes Jahrzehnt, in dem es nur drei Parteien sind, die wieder alles entscheiden würden, die wieder alles im Griff haben würden, wie es in den 1960er Jahren war, und es spricht vieles dafür, daß, sollten die Parteien SPÖ, ÖVP und die identitäre Parlamentspartei gestärkt bei gleichzeitig massiver Schwächung der anderen kandidierenden Parteien aus der Wahl am 15. Oktober 2017 hervorgehen, zu diesem Grauzustand der 1960er Jahre kommen könnte. Denn. Diese drei Parteien präsentieren sich bereits in vielen Bereichen derart ununterscheidbar, daß, welche der drei Parteien nach dem 15. Oktober auch immer eine Oppositionspartei sein wird müssen, nicht von einer tatsächlichen parlamentarischen Opposition gesprochen werden wird können.

Entschieden ist bereits, welche Regierung es geben wird, offen ist bloß die Farbzusammensetzung, wie in der Serie u.v.a.m. bereits geschrieben wurde.

Deshalb kann am 15. Oktober 2017 es nur eine Wahl geben.

Jede kandidierende Partei zu wählen, jede kandidierende Partei massiv zu stärken, deren Name nicht FPÖ ist, deren Name nicht ÖVP ist, deren Name nicht SPÖ ist. Das heißt nicht, daß alle drei Parteien im gleichen Maße unwählbar sind. Es gibt dabei Abstufungen.

Tatsächlich immer unwählbar ist die identitäre Parlamentspartei, dann eine ÖVP, solange sie eine kurzschwarze ist, und dann eine SPÖ, die sich einer FPÖ aus Bequemlichkeit einer FPÖ an den Hals wirft, die sich nicht ihrer Stärken besinnt, eine Partei des Aufbruchs zu sein, wie sie es vor allem in den 1970er Jahren war: zum Vorteil und zum Wohl der Menschen in diesem Land. Diese Besinnung auf ihre eigentlichen Stärken, auf ihre gesinnungsgemäßes Streben und ihre gesinnungsgemäßen Anliegen kann einer SPÖ vielleicht am besten gelingen, wenn ihr die Möglichkeit gegeben wird, als Oppositionspartei sich zu reorientieren.

Ein Wahlergebnis am 15. Oktober 2017, das eine kurzblauschwarze Regierung zur Folge hätte, wäre das denkbar schlechteste Wahlergebnis. Eine blaukurzschwarze Regierung ist kein zukunftsweisendes Experiment. Dieses Experiment gab es bereits als schüsselschwarzblaue Regierung, und es ist für alle Menschen in diesem Land teuer gescheitert. An diesem gescheiterten Experiment hat das Land heute noch kostenintensiv zu kiffeln. Das alles ist hypobitter bekannt. Stolz und arrogant ist diese schwarzblaue Schüssel aufgestiegen, und zerschellt jetzt materialisiert als Abfangjäger endgültig, aber enorm teuer und zum Schaden von allen.

Es kann also am 15. Oktober 2017 nur darum gehen, Mehrheiten für Regierungsvarianten fern von FPÖ, ÖVP und SPÖ zu schaffen, eine starke parlamentarische Opposition fern ÖVP, FPÖ und SPÖ zu wählen.

Alles andere ist keine Zukunft.

Alles andere ist nur Rückkehr in das graue Jahrzehnt der 1960er.