Wochenblickkanzler

Von manchem Menschen wird, um seinen Blick zu beschreiben, aus Erfindungsmangel Zuflucht bei einem Tiervergleich genommen, etwa gesagt, er habe einen Dackelblick. Bei dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich muß nicht – auch wenn sich das aufgrund der recht großen Tierliebe in dieser zu einer recht besonderen Gesinnungsschaft zugehörigen Familie  anböte – auf einen Tiervergleich zurückgegriffen werden, um seinen Blick zu beschreiben.

Der zurzeitige Vizekanzler in Österreich hat den Wochenblick.

Und was sieht der zurzeitige Vizekanzler mit seinem Wochenblick?

Der zurzeitige Vizekanzler, der von sich sagt, er sei „Kanzler“ halt mit einem „Vize“ davor, sieht mit seinem Wochenblick eine Studie, der Wochenblickkanzler sieht also eine Studie, die bereits rund neun Jahre alt ist, eine Studie,  die vor bald neun Jahren veröffentlicht wurde und also seit fast neun Jahren öffentlich bekannt ist.

Aber der Wochenblickkanzler braucht rund zehn Jahre, um auf eine Studie zu reagieren. Und gäbe es Wochenblick nicht, hätte er wohl nie so schnell, also schon nach neun Jahren von der Studie erfahren. Das hätte bedeutet, eine Peinlichkeit für das Land Österreich weniger. Andererseits, auf eine Peinlichkeit mehr der vielen Peinlichkeiten, die das Land Österreich fortwährend ausgesetzt ist, für die jene verantwortlich sind, die ihn zum Vizekanzler machten, kommt es auch nicht mehr an.

Aber es gibt Wochenblick. Und somit bleibt auch diese Peinlichkeit nicht erspart. Nun eine Peinlichkeit für das Land Österreich, vor neun Jahren wäre es nur eine für ihn und seine Partei, nein, da wäre es  – im Grunde wie jetzt auch – nichts gewesen, weil es Wochenblick noch nicht …

„Ohne Worte! Die bisher medial verschwiegene Studie von Migrations-Lobbyisten schockiert: Für die EU wurde berechnet, dass Österreich 75 Millionen und Deutschland sogar mehr als 274 Millionen (!) Menschen möglicherweise beherbergen könnten!

Man ist fassungslos über so einen dokumentierten relalitätsfremden Studien-Wahnsinn, welcher von der EU beauftragt und bezahlt wurde.

Ich empfehle auch jedem die Studie auf der Website der EU-Kommission
nachzulesen und allen Realitätsverweigerern zu schicken:
https://ec.europa.eu/…/final_report_relocation_of_refugees_…“

Es kann die Empfehlung des Wochenblickkanzlers vom 14.12.18 nur bekräftigt werden, diese Studie zu lesen, also wirklich zu lesen, um aus erster Hand zu erfahren, wie auch diesmal eine Studie gesinnungsgemäß mißbraucht, wie eine Studie gesinnungsgemäß absichtlich falsch und zum Teil wohl auch aus Auffassungsmangel gelesen und gesinnungsgemäß mißbräuchlich gedeutet, nicht nur vom Wochenblickkanzler, dem möglicherweise es schon genügt, was Wochenblick darüber schreibt, der mit größter Wahrscheinlichkeit darauf setzt, daß niemand die Studie, trotz seiner Empfehlung, tatsächlich je liest.

Eine rund neun Jahre alte Studie nach ihrem Veröffentlichungsdatum und nach ihrer Entstehungszeit eine rund zehn Jahre alte Studie , das heißt, eine aufgrund ihres Alters veraltete Studie wird vom Wochenblickkanzler zum gesinnungsgemäßen Mißbrauch mit rund zehnjähriger Verspätung — ein flottes Kerlchen dieses Väterchen …

Wochenblick fragt also mit neunjähriger Verspätung nach und bekommt zur Antwort, was ohnehin in der Studie seit ihrer Veröffentlichung vor neun Jahren steht, daß es nicht die „Meinung der EU-Kommission“ …

Wochenblick und Wochenblickkanzler sind wahrlich ebenbürtig. Soher kann es nicht überraschen, daß es nicht das erste Kapitel ist, in dem Wochenblick auch vorkommt …

Einen recht besonderen Wochenblick hat auch der für die zurzeitige identitäre Regierungspartei im Europäischen Parlament seinen Stuhl habenden Mann, dem der Wochenblickkanzler (und wer sonst noch vertraut?), wohl auch bei der Auswahl seiner Lektüre …

Der Wochenblickkanzler scheint auch weiter an seinen Erinnerungen zu arbeiten – das ist auch Arbeit, doch, doch –, wenn er sagt, er sei ja „Kanzler“, halt mit einem „…“ davor … in ein paar Jahren, wenn er längst nicht mehr „…“ und halt auch ohne „…“ davor sein wird, wird er wohl erzählen, er sei „…“ doch gewesen und ehe er das gewesen, sei er „zehn Jahre Sportstadtrat“ in Wien gewesen …

Zehn muß ihm magische Zahl sein. Zehnjährige Verspätung, um auf eine Studie zu reagieren, zehn Jahre etwas gewesen zu sein, das nur ihm seine Erinnerung erzählt — kurz: ein Mann der Realität ganz und gar.

hc strache - wochenblickkanzler mit wochenblick

Austriakische Pointe

unzensuriert reload

Der Witz beginnt mit:

„Wir bleiben sauber
Wenn die Sitten anderswo – wo sie noch nie waren – verfallen, müssen wir nicht genauso sein.“

Diesen Kommentar schreibt: unzensuriert-reload. Am 3.1.19.

„‚Standard‘ bietet Spielwiese für Hassposter
Das gibts bei unzensuriert NICHT. Nicht einmal ausgeschrieben wurde es schon gekillt.Da brauchts auch des öfteren keinen Hass. Hier reichen schon Fakten und Daten..Liebe Redaktion-vielleicht überdenkt ihr das mal!! Wäre toll- aber ich weiß auch , die Rote Gestapo ist nicht weit…………..“

Mit diesem Kommentar geht der Witz weiter. Von Austriak geschrieben am 3.1.19.

kronen zeitung

Und die Pointe des Witzes schreibt Austriak gleich selbst:

„Macron beschimpft die Gelben Westen als Antisemiten
War nicht anders zu erwarten von der Rothschildlaus Macron.“

Am 3.1.19. Und damit die Pointe von allen verstanden wird, schreibt Austriak am 2.1.19 einen weiteren Kommentar:

„Herr Rauscher – Dichand not Jewish???“

Und Austriak versteht es, die Pointe auf drei Kommentare zu verteilen, ebenfalls am 3.1.19:

„ÜBRIGENS DIE KRONE HETZT SCHON WEIDER
Das Bolschewistische Hetzblatt Krone (Dichand) poltert schon wieder.“

„Nicht einmal ausgeschrieben wurde es schon gekillt.“ Beginnt Austriak den Witz. Was? Die antisemitischen Kommentare von Austriak? Nein, die nicht. Diese erst heute gelesen, am 4.1.19.

Und wie stets auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Regierungspartnerin der schwarzen Partei bekommen auch diese nicht wenige zustimmende Bewertungen.

austriak

Es kommentiert also weiter, wie nicht anders zu erwarten. Von einem Wechsel in Österreich zu reden, heißt Wirklichkeitsweglegung zu begehen. Welche Jahreszahl auch immer in den Kalender gestanzt, es bleibt Österreich 18.

„Nicht einmal ausgeschrieben“, schreibt Austriak, „wurde es schon“ – nein, nicht „gekillt“, also, das soll es wohl heißen, gelöscht, sondern zustimmend bewertet.

Vielleicht werden jetzt, wie zur letzten Weihnacht nach Tagen, die antisemitischen Kommentare gelöscht, nach etlichen Tagen erst, weil die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website recht wissen, wie recht wichtig es der zurzeitigen Regierung in Österreich ist, sich also eine um den Antisemitismus besorgte Mannschaft darzustellen.

„Nicht einmal ausgeschrieben“, schreibt Austriak, ach wäre dem doch nur so, daß Austriak sich endlich ausgeschrieben hätte, Austriak würde den vielen, die seine oder ihre Kommentare zustimmend kennzeichnen, eine Pause verschaffen, sie kommen, so viel sie oder er schreibt, gar nicht nach, mit ihrem Zustimmen …

unzensuriert - dichand not jewish

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Unzensuriert: „Die Kommentarfunktion ist deaktiviert“


Unzensuriert - Kommentarfunktion deaktiviert

Nein, das heißt nicht, daß beschlossen wurde, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich keine Kommentare mehr zu veröffentlichen.

Die Verantwortlichen dieser, kurz gesagt, identitären Regierungsparteiwebsite haben bloß, wozu sie eine Arbeitswoche brauchten, bloß für ihre Schreibstaffel unter einem ihrer Kommentar die Kommentarfunktion deaktiviert.

Sie können sich vorstellen, wie christlich oder abendländisch oder abendländisch christlich die Kommentarpsalmen der Schreibstaffel waren, daß sich die Verantwortlichen wenigstens nach rund sechs Tagen dazu durchringen können, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Sie haben aber, und das ist aufmerkenswert, die Kommentarpsalmen nicht gelöscht, sondern die Kommentarfunktion deaktiviert. Es sind nun die Kommentarpsalmen zwar nicht mehr zu lesen, und dadurch ist auch nicht mehr zu sehen, wie viel Zustimmungen diese Kommentarpsalmen erhielten, aber es ist doch ein Unterschied, Kommentarpsalmen zu löschen oder die Kommentarfunktion zu deaktivieren. Sie haben es wohl nicht über ihr Herz gebracht, nur die schlimmsten Kommentare zu löschen, also etwa den von den „Untermenschen“. Den Kommentarpsalm vom „Untermenschen“ zu löschen, das wäre ihnen wohl vorgekommen, als hätten sie ihre eigene Gesinnung gelöscht, die ohne „Untermenschen“ nicht auskommt. Menschen mit dieser Gesinnung bedürfen, um selbst etwas zu sein, daß es für sie „Untermenschen“ …

Was das für welche waren, können Sie hier nachlesen, einige sind aufbewahrt, um nicht zu vergessen, vor allem, wie lange die Verantwortlichen dieser Website benötigten, um die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Österreichische Exporterfolgsgeschichte: Nekrophilie

Der im gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckte Antisemitismus

Weihnachten 18, Österreich: Schreibstaffel der Unzensuriert auch am Heiligen Abend aktiv: antisemitisch und abgründiger als nationalsozialistisch

Den eigenen Kommentar aber haben die Verantwortlichen nicht deaktiviert, der so weihnachtlich beginnt:

„Wer glaubt, die sexuellen Perversionen wie Vergewaltigung von Kindern und Mädchen oder die Unzucht mit Tieren stellen den Höhepunkt importierter sexueller Gewalt dar, irrt gewaltig.“

Wenn die Verantwortlichen dieser Website ihre Verwechslung von Import und Export richtigstellten, könnten sie diesen Kommentar belassen, dann wäre dann, wie bereits ausgeführt, alles richtig erkannt.

Hingegen wurde, wie gelesen werden kann, der Weihnachtsantisemitismuskommentar dann doch gelöscht. Es wurde also nicht die Kommentarfunktion deaktiviert. Und das ist nachvollziehbar.

Es muß doch einen Beweis geben, wie recht gegen Antisemitismus … setzt doch die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich darauf, damit darzustellen, nicht so zu sein, wie sie … und kann es einen besseren Beweis dafür geben, also sagen zu können, sehet, antisemitische Kommentare werden gelöscht, sobald darauf …

Gleich aber geht es weiter, eine solche Gesinnung macht keine Pause. Wie das ganze Jahr über, so auch zur Weihnachtszeit, und wie zur Weihnachtszeit, so auch das ganze nächste Jahr wieder.

„Diese Sorte schizoider Weiber … werden vom Islam besonders gerne umgebracht!“

Unzensuriert - Glückliches neues Jahr

Der Gedanke ist wohl doch nicht so falsch, was ein Mensch zu sich nimmt, so ist er. Vielleicht würde es helfen, wenn denen, die diesem Kommentar zustimmen, das sind nicht wenige, und auch dem Menschen, der diesen Kommentar geschrieben hat, kein saures Bier mehr serviert wird.

Auf das Evangelium der Verantwortlichen kann es nur diesen oben zitierten Kommentar als Antwort geben, und der Botschaftskommentar beginnt doch so recht, recht froh:

„Es ist eine Botschaft, die neben Geiselnahmen durch Migranten, Terroranschlägen oder Vergewaltigungen von Seiten des Einwanderermilieus genau richtig kommt: Das Bekenntnis zur Homosexualität.“

Auf dieser Website der frohen Botschaften ist es wahrlich erfahrbar, daß ein Gebet kein Monolog ist, Gebete wahre Dialoge zwischen …

Austria 18

 

Hohelied der Gesinnungsliebe


Weinachtsgrüße aus Österreich.png

An diesem Freitag, 28.12.18, schreibt die gesinnungsgemäß zensurierte Website der, kurz gesagt, Regierungspartei in Österreich einen Klagekommentar: „Wenn die Nächstenliebe Pause macht …“

Ja, wer ist von der Vorsehung mehr auserwählt zu klagen, über fehlende Nächstenliebe, als die Verantwortlichen dieser Website …

Beweisen sie doch auch zur Weihnacht 18 einmal mehr wie erfüllt sie von dieser sind …

Ist nicht der Kommentar, der seit dem letztmontäglichen „Heiligen Abend“ 18 Zustimmung um Zustimmung, Lob über Lob bekommt ihr höchster Psalm der Nächstenliebe, mehr noch, das ihr wahre Hohelied der Liebe …

Mehr als dazu bereits geschrieben wurde. Mehr kann nicht mehr geschrieben werden. Außer. Das zu löschen oder zu verstecken, eine solche Forderung zu erheben, kann nicht erhoben werden. Es hieße, ihnen alles zu nehmen, das sie sind, wenn sie den „Untermenschen“ nicht mehr hätten.

Eines noch, wohin diese ihre „Liebe“ je nur führt und wieder führen will, ach, fragen Sie den Innenminister …

 

Das Hohelied, falls Ihnen sein Name entfallen, fiel einst einem Manne ein, der auf der Route nach …

Hohelied der Gesinnungsliebe.png

Wenn Ihnen das Hohelied nicht mehr zur Gänze in Erinnerung sein soll, kann Ihnen das wahre Hohelied dieser Gesinnungsschaft zum Abschluß nachgereicht werden:

Hohelied auf den Untermenschen

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle
Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber den Untermenschen nicht,
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte
und wenn ich meinen Leib opferte,
um mich zu rühmen,
hätte aber den Untermenschen nicht,
nützte es mir nichts.

Der Untermensch ist langmütig,
der Untermensch ist gütig.
Er ereifert sich nicht,
er prahlt nicht,
er bläht sich nicht auf.
Er handelt nicht ungehörig,
sucht nicht seinen Vorteil,
lässt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Er freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Er erträgt alles, glaubt alles,
hofft alles, hält allem stand.

Der Untermensch hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab,
was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von
Angesicht zu Angesicht.
Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch
erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Untermensch, Untermensch, Untermensch,
diese drei; doch am größten unter ihnen ist der Untermensch.

 

Der im gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckte Antisemitismus

 

Österreich 18 - Weihnachten.png

Nun hat also die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich doch den antisemitischen Kommentar gelöscht.

Technisch ist es korrekt zu sagen, der antisemitische Kommentar wurde gelöscht.

Richtiger ist es aber zu sagen: der antisemitische Kommentar zur Weihnacht 18 wurde versteckt.

Die Verantwortlichen der Website wissen recht viel, aber vor allem eines, es kommt nicht gut an, noch nicht gut an, sich auch noch antisemitisch zu verorten, gerade zur Zeit, in der in Österreich die, kurz gesagt, Regierung so und alles auf den Importantisemitismus setzt.

So wurde also mit Verzögerung, aber für die Verantwortlichen dieser Website doch mit überraschender Schnelligkeit in bezug auf das Löschen von einschlägigen Kommentaren der weihnachtliche Antisemitismuskommentar versteckt.

Das Löschen, das also tatsächlich bloß ein Verstecken ist, des heimatlichen Weihnachtsantisemitismuskommentars kann nicht die Erinnerung löschen, daß von den sechsundvierzig Menschen, die diesen Kommentar bis zum Verstecken bewerteten, rund dreiundsiebzig Prozent dem Antisemitismus zustimmten respektive lobten.

Das Verstecken, und das ist tatsächlich bloß ein Verstecken und kein Löschen, eines Eigenkommentars der gesinnungsgemäß zensurierten Website fällt ebenfalls nicht aus der Erinnerung. Versteckt bloß vor einer Öffentlichkeit, aber, darf angenommen werden, weiterhin abrufbar für den geschlossenen Bund zur Bestätigung, welchem Ungemach die ihren in diesem Land, die doch nur meinen, was es nicht gegeben habe und dafür auch noch herabgewürdigt bis in das Grab hinein als „Neo…“ — in ein recht frisches Grab allerdings, ausgehoben erst im Herbst 18, das wohl zu einer Pilgerstätte Zum Blutzeugen

Keine Veranlassung aber sehen die Verantwortlichen dieser, kurz gesagt, Regierungsparteiwebsite einen weiteren Kommentar zu löschen respektive zu verstecken, nämlich den, in dem von „Untermenschen“ geschrieben wird, seit dem „Heiligen Abend“ 18 veröffentlicht, nach wie vor veröffentlicht, wie an diesem 27.12.18 zu lesen ist.

Seit dem „Heiligen Abend“ haben einhundertdreiunddreißig Menschen es sich nicht nehmen lassen, die weihnachtliche Herabsetzung von Menschen zu „Untermenschen“ zu bewerten.

Und es fällt noch schlimmer aus als beim Weihnachtsantisemitismuskommentar: rund siebenundachtzig Prozent können diesem Kommentar zustimmen und also loben, Menschen als „Untermenschen“ herabzusetzen.

In dem gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ versteckt sich auch der Antisemitismus. Jüdische Menschen wurden, aber das muß gerade in diesem zum Gedenkreich 18 gewordenen Österreich nicht ausgeführt werden, weil es, kurz gesagt, ohnehin gewußt wird, als „Untermenschen“ solange als „Untermenschen“ herabgesetzt, bis ein ganzes deutsches reich mit ihrem nekrophilen Anführer aus Österreich bereitgemacht war, sie auch zu physisch zu vernichten, zu ermorden.

Die Verantwortlichen der Regierungsparteiwebsite können von ihrer gesinnungsbarbarischen Sicht her verstanden werden, daß sie den Weihnachtsantisemitismuskommentar löschten, nicht nur aus opportunen Gründen, sondern auch, sie diesen als Einschränkung empfinden müssen, da der Antisemitismus bei weitem nicht alle Menschen erfaßt, gegen die sie gesinnungsgemäß etwas haben, die herabzusetzen sie durch ihre Gesinnung getrieben werden.

Wie gesinnungsgemäß förderlich hingegen muß ihnen der gesinnungsbarbarische Begriff „Untermenschen“ sein, darf mit Recht angenommen werden, da dieser Kommentar nach wie vor veröffentlicht zur Einladung der Zustimmung ist, seit dem „Heiligen Abend“ 18.

Sie wissen es, auch diesen gesinnungsbarbarischen Begriff „Untermenschen“ haben nicht die Nationalsozialisten erfunden, die Nationalsozialistinnen haben daraus nur ihre barbarische Konsequenz gezogen: den Porajmos …

Die Geschichte des barbarischen Begriffes „Untermenschen“ umfaßt weit mehr Jahre als die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches und erzählt, welche Menschen als „Untermenschen“ bis herauf in das Jahr 18 herabgesetzt werden. Zur Zeit sind es vor allem alle Menschen, die nach Österreich, nach Europa kommen. Sie kennen alle diese Bezeichnungen, die stellvertretend für „Untermenschen“ verwenden werden. Dennoch diese kurz, aber bei weitem nicht vollständig zusammengefaßt: „Neger“, „Zigeuner“

Im Laufe der Geschichte des Begriffes „Untermenschen“ kamen immer welche Menschen weiter dazu, die als „Untermenschen“ herabgesetzt wurden, etwa im deutschen reich zusätzlich zu den diesem als „Untermenschen“ zur physischen Vernichtung freigesetzten: „Asoziale“, und das waren, wie es identitär recht beliebt ist zu sagen, Autochthone … Für Alfred Rosenberg waren auch „Bolschewiken“ „Untermenschen“ … und schon wieder die Gegenwart nicht verlassen. Gelöscht oder versteckt wurde der Kommentar gegen den Schriftsteller, ein „Kulturbolschewist“ sei er, ebenfalls nicht, und das finden ebenfalls nicht wenige gesinnungsgemäß zum Zustimmen und also zum Loben …

Weihnacht 18 Österreich - Untermenschen

Auf solch gesinnungsbarbarische Kommentare mit der Gegenwart zu antworten, heißt, die falsche Zeit zu verwenden. Es kann auf gesinnungsbarbarische Begriffe wie „Untermenschen“ nur aus der Zeit geantwortet werden, aus der sie sind, die Verantwortlichen und deren Schreibstaffel der Regierungsparteiseite, denn alles andere hieße, sie als Zeitgenossen einzuordnen, und was immer sie sind, eines sind sie nicht, Zeitgenossinnen.

Es könnte Jahrhunderte, Jahrtausende in der Geschichte zurückgegangen werden, um ein Beispiel zu „Untermenschen“ zu bringen. Passend scheint aber die Zeit von Theodor Fontane als Beispielzeit zu nehmen. Fontane, der eine Figur von „Untermenschen“ sprechen läßt, wohl als Antwort auf den „Übermenschen“ von Friedrich Nietzsche, der nach wie vor ein Magnet für Patrioten ist, die Patriotinnen in für sie zurechtgeschneiderter Tracht verhüllt nur …

Wenn allein an den Mann gedacht wird, der für diese österreichische Regierung Paragraphen schreibt und der Obsession verfallen ist, Menschen als „Neger“ und „Zigeuner“ und Frauen als „Weiber“ herabzusetzen, gibt es kein passenderes Zitat als jenes aus dem „Stechlin“ von Theodor Fontane, veröffentlicht vor einhundertzwanzig Jahren und hier wörtlich zitiert aus der Ausgabe als „Insel-Taschenbuch 1955“ des Insel Verlages Frankfurt am Main und Leipzig, erste Auflage 1977, Kapitel 33, Seite 347 … Stechlin zum Hofprediger Frommel:

„Jetzt hat man statt des wirklichen Menschen den sogenannten Übermenschen etabliert; eigentlich gibt es aber bloß noch Untermenschen, und mitunter sind es gerade die, die man durchaus zu einem ‚Über‘ machen will. Ich habe von solchen Leuten gelesen und auch welche gesehen. Ein Glück, daß es, nach meiner Wahrnehmung, immer entschieden komische Figuren sind, sonst könnte man verzweifeln.“

 

Dieser nun von der identitären Gesinnungsschaft recht nutzbare Schriftsteller war zwar einmal ein Ärgernis – vielleicht. Der Antisemitismus zur Weihnacht 18 auf der Website der kurzischen Regierungspartnerin aber ist skandalös und widerwärtig bestimmt.

Es gibt im Schreiben eines Romans Momente, sich selbst herabwürdigen zu müssen, und auf etwas eingehen zu müssen, das nur als Eigenherabwürdigung beurteilt werden kann, nämlich, einem Vorwurf, der erhoben werden könnte,

Weihnachten 18, Österreich: Schreibstaffel der Unzensuriert auch am Heiligen Abend aktiv: antisemitisch und abgründiger als nationalsozialistisch

vorab schon entgegentreten zu müssen, also kein Fürsprecher von einem Schriftsteller zu sein, dem vor langer Zeit bereits sein Name mit dem Etikett überklebt wurde: Nicht mehr zu beachten.

Es gibt hierzu die Kapiteln, die das verstehbar machen. Weiter als bis zu diesem Hinweis will die Eigenherabwürdigung nicht getrieben werden.

Es gibt zur Genüge, was gegen diesen, wer das unbedingt noch will, Schriftsteller vorgebracht werden könnte. Aber eines geht nicht, einen einzelnen Menschen, wie immer das Urteil über einen bestimmten einzelnen Menschen ausfallen mag, zu mißbrauchen, um gegen alle, in diesem konkreten Fall antisemitisch ausfällig zu werden, gegen alle, der Schriftsteller wird dafür nur stellvertretend benutzt. Das ist, kurz gesagt, widerwärtig und skandalös, aber nicht jenen, die es regierungsgedeckt …

Auch ohne diese antisemitische Weihnachtsausfälligkeit ist dieser Schriftsteller nicht zuletzt aktuell durch diese seine Zitatengeschichte ein recht gut brauchbarer Mann für all jene, denen dieser Schriftsteller in seiner Eigenwahrnehmung meint zu widersprechen.

Gefährlicher ist, um diesem Schriftsteller nicht auch noch daraus seine Wichtigkeit ihm ziehen zu lassen, gefährlicher sind, um es also allgemeiner zu sagen, sind die Beiträge zu jedweder politischen und gesellschaftspolitischen Katastrophe von jenen, die unterwegs sind, Katastrophen abwenden zu wollen, aber mit unbrauchbaren Mitteln, schlimmer noch, mit Katastrophenbeschleunigungsmitteln, die sie in ihrer Eigenfeier als Katastrophenverhinderungsmittel …

Robert Menasse und der Weihnachtsantisemitismus - Österreich 18

Weihnachten 18, Österreich: Schreibstaffel der Unzensuriert auch am Heiligen Abend aktiv: antisemitisch und abgründiger als nationalsozialistisch


Heiliger Abend 18 in Österreich.png

Da wünscht die Zensuriert mit ihrem Anführer ein gesinnliches Weihnachtsfest, und dann ist doch der „Heilige Abend nicht allen heilig“, so wie ihr und ihrer Schreibstaffel, diesen Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren, ja, diese „ausländischen Männer“ verstehen einfach wie kurz nicht, was einen Heiligen Abend in Österreich heilt.

Unzensuriert - Weihnachten 18

Wenn ein Mensch aus der Schreibstaffel am Abend des Heils Menschen als „Untermenschen“ kategorisiert, und hierzu in seinem Kommentar am 24.12.18 meint, er, der, darf angenommen werden, kein Jugendlicher von 14 Jahren mehr ist, sondern ein recht situierter alter Herr, wie es nicht wenige auf dieser Website sind, verwende „ungern Worte, die in der NS-Zeit herabsetzend benutzt wurden“, so könnte rasch wie kurz gesagt werden, er ist am Heiligen Abend nationalsozialistisch aktiv; es ist auch eine Nachschreibe nationalsozialistischer Gesinnung und zugleich mehr und viel abgründiger noch. Denn. „Untermensch“ ist kein Wort, das je zur Erhebung eines Menschen benutzt wurde, sondern stets nur zu seiner Herabsetzung, zu seiner Herabwürdigung, zu seiner Verfolgung und zu seiner Vernichtung.

Übrigens, inzwischen stimmen bereits über 100 Menschen dieser Schreibe vom „Untermenschen“ zu. Vom 24.12.18 bis 26.12.18 finden das bereits 108 Menschen zustimmungswert, Menschen als „Untermenschen“ herabzusetzen. Wer je meinte, der Nationalsozialismus ist ein Abgrund, der dieser selbstverständlich ist, muß beim Lesen eines solchen Kommentars mit seinen vielen Zustimmungen auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei gewahr werden, es ist noch abgründiger.

Heiliger Abend 18 Österreich Antisemitismus

Ein dermaßen recht abgründig begonnener Abend des Heils muß gesinnungsgemäß zu einem Höhepunkt kommen, und das recht gleich am Christtag, vor oder nach dem Besuch des Hochamts, darf angenommen werden, und ein Höhepunkt in diesem Österreich ohne Antisemitismus ist nach wie vor kein Höhepunkt.

„Dieses Drecksschwein … ist Talmudtreu.“


Christtag 18 Österreich

Das ist ein recht angemessener Höhepunkt für den recht hohen Feiertag im Jahr 18 in Österreich. Und gleich 33, dreiunddreißig Menschen genießen diesen Höhepunkt sofort mit, bis jetzt, 26.12.18, wie viele noch dem antisemitischen Kommentar zuprosten, recht hochleben lassen werden, das hängt von den Verantwortlichen dieser Website ab, ist doch ihre Regierungspartei, kurz gesagt, traditionsreich gegen …

„Menasse ist eben ein Kulturbolschewist. Um die ‚bürgerliche‘ Ordnung zu zerstören ist den Bolschewisten seit jeher jedes Mittel recht, wenn es sein muß auch die Lüge. Ziel ist nach wie vor die Weltrevolution, der ‚Neue Mensch‘, ohne Geschichte, ohne Geschlecht und ohne traditionelle Familie. Ein globaler Nomade, der beliebig austauschbar und manipulierbar ist.“

Auch diesem Kommentar vom 25.12.18 prosten bereits viele zu. „Kulturbolschewist“ — es darf erinnert werden, wozu diese, kurz gesagt, an einem Montag gemachte Regierung in Österreich angetreten ist, wie es keine recht besser zu wissen vermag als die Website der kurzischen Regierungspartnerin:

„Das Projekt der neuen österreichischen Regierung besteht also ideologisch gesehen darin, den Kulturmarxismus zu überwinden.“

Österreich 18 Weihnachten - Menasse.png

Um welche „Ordnung“ es dem Menschen, der sich „Donaufischer“ nennt, geht, nun, es ist die uralte „Ordnung“, die wieder einmal als „neue Ordnung“ verkauft werden soll, über die keiner besser Auskunft geben kann, als des Gesinnungssohnes Stockerische aus dem Steiermärkischen …

Und auch dem prosten weitere zu, weil es ihnen nicht „Werte und Tradition“ sind, Frauen nämlich, Frauen mit „Gewerkschaftstafeln“, für Biersauer sind solche Frauen „alte Weiber“, „Kühe“ …

Weihnachten 18 in Österreich.png

Biersauer sieht wohl auch die donaufischerische „Ordnung“ bedroht, nach dieser Frauen ihre erwachsenen Söhne in Leichenwindeln zu wiegen und zu beweinen haben und dazu könnte sogar Biersauer selber traditionsreich und wertetreu heulen, wie Biersauer eben nur heulen kann: „Neger darf nicht Neger sein“ …

Und was für Donaufischer zu solch einer „Ordnung“ gehört, das sind „Not-Bürgerwehren“, nun, die vor über einem Jahr ausgedrückte Hoffnung von Donaufischer, die „neue Regierung“ möge eine „wirkliche Wende“ schaffen, erfüllt sich mehr und mehr, es ist die Wende zur Not. Somit hat die kurzische Regierung ihren Teil, den ihr einzigen möglichen Teil, zur Wende bereits massiv, aber noch nicht vollständig beigetragen, und damit die kurzische Regierung ihren Wendebeitrag nicht vollständig beitragen kann, ist der Beitrag an der Wende der Bürger gefordert, es sind die Bürgerinnen gefordert, sich gegen die Wende zur Not zu wehren.

 

Weihnachten im zweiten Regierungswinter 18


Frohe Weihnachten - Österreich 18

Die Zensuriert wünscht allen Leserinnen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage.

Fest der Gesinnung

Für Österreichs Zurzeitigen  zählt das Weihnachtsfest zu den schönsten Festen im Jahreslauf. Die Weihnachtszeit ist nicht nur für ihn eine Zeit der Gesinnung und des Festhaltens. Er ist Anführer jener politischen Kraft, die sich unbeirrt für den Erhalt unserer über Jahrhunderte verwachsenen Werte und Traditionen einsetzt.

Wahrlich aber eine Exporterfolgsgeschichte, die zu erinnern Zensuriert nicht müde werden wird zu verkünden, ist es ihr doch Treuebewährung und Ehrenschild zugleich.

Und auch an diesem Tage im zweiten Regierungswinter 18 hat die Schreibstaffel seiner Gesinnung Worte der verwachsenen Werte und Traditionen gesandt, die dem Anführer zeigen, sie ist mit ihm, weil er mit ihnen ist, und viele ihr und ihm in stummer Anerkennung ihrer Worte folgen.

Die Prozession zur Christmette, voran der Anführer, dahinter gleich die Mannen und Frauen der Zensuriert, gefolgt von den dicht geschlossenen Reihen ihrer Schreibstaffel mit ihren vielen und vielen Übereinstimmenden, soll auch die Worte dieser Gesinnung noch einmal hell erklingen lassen und das darauffolgende „Stille Nacht, heilige Nacht“ auch der Vorsehung Zustimmung erbitten.

Diese Worte, das ist der Zensuriert Versprechen, werden in goldenen Lettern auf Weihnachtskarten gedruckt und zur Versendung gebracht, zur seligen Erinnerung an diese zweite Weihnacht 18. Denn niemals sollen diese Worte des Friedens, diese Worte der Einigkeit, diese Worte des Zusammenhalts vergessen werden.

So kann die Zensuriert zum Abschluß ihre Lesenden nur bitten, gehet hinaus und verteilet diese Weihnachtswünsche, denn diese sind so wahr wie es wahr ist, daß der Heiland nicht kam, mit dem Schwerte, nur mit Worten kam er, zu richten sich die Lebenden und die Toten.

Unzensuriert wünscht frohe Weihnachten

„Ich verwende ungern die Worte, die in der NS-Zeit herabsetzend benutzt wurden, aber hier fällt mir eigentlich nichts treffenderes ein als ‚Untermensch‘. Sorry, aber das sind solch abartige Kreaturen, die man hier massenhaft nach West- und Mitteleuropa gelassen hat, dass ich nur noch k…. könnte!“

„Alte Weiber mit Gewerkschaftstafeln gegen Rechts..offenbar wissen diese Kühe nicht , dass der Rechte Daumen an der linken Hand sitzt“

„Nachmacher Der Prophet hatte auch Sex mit einer weiblichen Leiche. So ist der Islam. Aus Verbrechen geboren, in Perversionen entwickelt.“

„Der Koran ist eine perverse Schrift und der Islam eine daraus fehlgeleitete ‚Religion‘. Und Moslems sind die personifizierten Antichristen!“

„Ich kann ihnen nur zustimmen Die Engländer haben unter anderem für den EU-Austritt gestimmt weil sie sich von der EU nicht vorschreiben lassen wollen wie viele ‚Flüchtlinge‘ sie aufzunehmen haben. Grundsätzlich nachvollziehbar und ein vernünftiger Ansatz. Wenn man sich dann allerdings ansieht wie muslimeverseucht dieses angelsächsische Land ist können einem die Tränen kommen. Wo sind die Zeiten eines Richard Löwenherz, und einer König Arthurs Tafelrunde geblieben?“

Frohe Weihnachten - Österreich 18 - Nachmacher

 

Millán Astray

Weihnachtskarte - Österreich 18

Österreichische Exporterfolgsgeschichte: Nekrophilie

Es ist der christliche Tag des Jahres, der Tag des katholischen Friedens, wie diesen jedenfalls Gläubige dieses Organisierten Glaubens verstehen, den Frieden, und zur Lobpreisung ihres Führers, dessen Geburt, sollte die Erinnerung nicht täuschen, an jedem 24. Dezember und so auch wieder in diesem Jahr des österreichischen Herrn 18 gefeiert wird, tut sich einer oder eine mit einem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der, kurz gesagt, identitären Regierungspartei in Österreich hervor.

„Ich verwende ungern Worte, die in der NS-Zeit herabsetzend benutzt wurden, aber hier fällt mir eigentlich nichts treffendes ein als „Untermensch“. Sorry, aber das sind solch abartige Kreaturen, die man hier massenhaft nach West- und Mitteleuropa gelassen hat, dass ich nur noch k…. könnte!“

Und bekommt dafür, wie auf dieser Website übl…, sofort viel Zustimmung, also viele nach oben ausgestreckte Arme mit Daumen …

Vielleicht, es soll diesem Menschen geglaubt werden, verwendet er tatsächlich ungern Worte, die in der NS-Zeit herabsetzend benutzt wurden, aber auf dieser Website werden solche Worte der Herabsetzung nicht ungern gelesen und vor allem nicht ungern geschrieben; es darf hierzu nur an die Ikone der FPÖ erinnert werden: Franz Dinghofer. 

Verleitet und angestachelt zu solch herabsetzenden Worten ist dieser Mensch gesinnungsgemäß durch den Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Regierungspartei FPÖ, der wie folgt eingeleitet wird unter der Schlagzeile „Unfassbar: Araber vergeht sich nach Einbruch in Bestattungsinstitut an Leiche“:

„Wer glaubt die sexuellen Perversionen, wie Vergewaltigung von Kindern und Mädchen, die Unzucht mit Tieren, stellen den Höhepunkt importierter sexueller Gewalt dar, irrt, gewaltig.“

Es geht also wieder einmal, kurz gesagt, gegen „Fremde“, und diesmal gegen sie mit einer Sexpraktik, die Österreich ganz und gar nicht fremd ist. Ein österreichisches Exportprodukt. Es wird gerne erzählt, Sigmund Freud hätte die Psychoanalyse nirgendwo anders als in Österreich erfinden können. Um wieviel mehr trifft das auf die Sexpraktiken zu. Wo sonst als in Österreich hätte Richard Krafft-Ebing auf den Begriff „Nekrophilie“ kommen können? Nekrophilie, ein Begriff als eine österreichische Exporterfolgsgeschichte. Ohne das österreichische Umfeld hätte Krafft-Ebing vor 132 Jahren das Kunstwort wohl nicht schaffen können, für das er zurückgriff auf die altgriechische Sprache. Und heute noch wäre die Welt ohne diesen österreichischen Begriffsexport darauf angewiesen, dafür einen vulgären Ausdruck zu verwenden, in der deutschsprachigen Welt würde es nach wie vor vulgär wie kurz heißen: Leichenfickerei.

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website muß, schließlich ist es am Vorabend der ihr heiligen Nacht, den Gabentisch wieder einmal reichlich decken, nichts darf fehlen, nicht die „Unzucht mit Tieren“, kurz gesagt, alles muß auf den Gabentisch, was in Österreich vielen recht lieb und teuer …

Und weil dieser Kommentator oder diese Kommentatorin aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website selbst die NS-Zeit anspricht, am 24.12.18, darf hier der aus Österreich gebürtige Adolf Hitler erwähnt werden: ein Mann der Leichenfickerei – oder kürzer Leichenfickmann oder noch kürzer Leichenmann – müßte er ohne Krafft-Ebing genannt werden. Dank Krafft-Ebing kann über ihn anders gesprochen werden, ganz vornehm in hellenistisch abendländischer Tradition. Es gibt von Erich Fromm die Beschreibung von Adolf Hitler als klinischen Fall von Nekrophilie.

Wenn es also um Sexpraktiken geht, scheint es kein Auskommen ohne Krafft-Ebing und seinem österreichischen Umfeld zu geben. Dies ist nicht das erste Kapitel, in dem er Erwähnung findet …

Und wenn es vulgär um Leichenfickerei oder abendländisch vornehm um Nekrophilie geht, darf nicht unerwähnt bleiben ein spanischer Schriftsteller, den zu zitieren es immer eine Freude ist:

Den Lieblingsspruch von Millán Astray, einem General, der seinerzeit als nationalistischer und heutzutage wohl als identitärer General bezeichnet werden würde, nannte der spanische Philosoph und Dichter einen „nekrophilen und sinnlosen Ruf“. Der Lieblingsspruch des identitären Generals war: „¡Viva la Muerta!“ – „Es lebe der Tod!“ Ein Identitärer, der, so Miguel de Unamuno, suche „gewöhnlich dadurch eine fragwürdige Erleichterung, daß er alles rings um sich her verstümmelt.“ Das war vor 82 Jahren.

Nekrophilie

Wer hat „Anlandeplattformen“ erfunden? Das Christkind sollte dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich ein Gedächtnis bringen. Bis dies aber, wenn je, unterm Baum liegt, kann Armin Wolf bei der Erfindungsfrage ihm konkret aushelfen.

In dieser Sendung von dieser Woche, in der es auch um „Anhalteplattformen“ ging, hat der zurzeitige Bundeskanzler wieder einmal sich selbst die Frage gestellt, wer dieses Wort wohl erfunden hat, und diesmal gab er sich eine weitere Antwort, für die Dauer dieses Interviews ist es ein „deutscher Diplomat“ …

Es scheint, der zurzeitige Bundeskanzler will das so lange fragen, bis endlich wer die endgültige und tatsächlich richtige Antwort …

Es gibt ein uraltes Märchen, in dem ein Männchen im Walde „Ach, wie gut, daß niemand weiß, das ich …“ feixt. Schriebe wer dieses Märchen um, als Tribut sozusagen an die Gegenwart in Österreich, stünde das Männchen im Walde, freute sich dann aber nicht, daß niemand weiß, wie es heißt, sondern klagte, wie oft müsse es noch fragen, wer habe „Anhalteplattformen“ erfunden, bis es endlich alle wissen und lobend rufen:

Kurz - Nein Nein Nein Nein Nein

„Er war’s, er war’s, das Männchen aus dem Walde war’s, er hat’s erfunden, das Waldmännchen war’s!“

Als das Wünschen noch geholfen hat. Diese Zeit hat es wohl nie gegeben, darf vermutet werden. In Österreich mit dieser zur Zeit hilft das Wünschen, das wenigstens ist sicher, ganz und gar nicht.

Damit die Frage nicht weiter gehört werden muß, soll zitiert werden, was Armin Wolf über das Erfinden des Wortes „Anhalteplattformen“ bereits vor Monaten kurz zusammenfaßte:

„Am Tag vor dem Gipfel, am 28. Juni, verschickt das Bundeskanzleramt in Wien eine Presseerklärung unter dem Titel „Bundeskanzler Kurz: Trendwende in der Flüchtlingspolitik möglich“. Sie beginnt mit folgenden Sätzen:

„Es ist möglich, dass wir heute eine Trendwende in der Migrationspolitik einleiten…“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Auftakt des Europäischen Rats in Brüssel. „Wenn wir uns auf ‚Anlandeplattformen‘ außerhalb Europas einigen, wird das dazu führen, dass Menschen nach der Rettung nicht automatisch nach Europa gebracht werden, sondern in Drittstaaten.“

Es ist die erste nachweisbare Erwähnung des Wortes Anlandeplattformen im Zusammenhang mit Flüchtlingen, die sich in der Austria Presse Agentur, in ihrem elektronischen Zeitungsarchiv mit mehr als 500 Quellen und online irgendwo finden lässt. Jean-Claude Juncker scheint ein ziemlich gutes Gedächtnis zu haben.

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