Wer hat „Anlandeplattformen“ erfunden? Das Christkind sollte dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich ein Gedächtnis bringen. Bis dies aber, wenn je, unterm Baum liegt, kann Armin Wolf bei der Erfindungsfrage ihm konkret aushelfen.

In dieser Sendung von dieser Woche, in der es auch um „Anhalteplattformen“ ging, hat der zurzeitige Bundeskanzler wieder einmal sich selbst die Frage gestellt, wer dieses Wort wohl erfunden hat, und diesmal gab er sich eine weitere Antwort, für die Dauer dieses Interviews ist es ein „deutscher Diplomat“ …

Es scheint, der zurzeitige Bundeskanzler will das so lange fragen, bis endlich wer die endgültige und tatsächlich richtige Antwort …

Es gibt ein uraltes Märchen, in dem ein Männchen im Walde „Ach, wie gut, daß niemand weiß, das ich …“ feixt. Schriebe wer dieses Märchen um, als Tribut sozusagen an die Gegenwart in Österreich, stünde das Männchen im Walde, freute sich dann aber nicht, daß niemand weiß, wie es heißt, sondern klagte, wie oft müsse es noch fragen, wer habe „Anhalteplattformen“ erfunden, bis es endlich alle wissen und lobend rufen:

Kurz - Nein Nein Nein Nein Nein

„Er war’s, er war’s, das Männchen aus dem Walde war’s, er hat’s erfunden, das Waldmännchen war’s!“

Als das Wünschen noch geholfen hat. Diese Zeit hat es wohl nie gegeben, darf vermutet werden. In Österreich mit dieser zur Zeit hilft das Wünschen, das wenigstens ist sicher, ganz und gar nicht.

Damit die Frage nicht weiter gehört werden muß, soll zitiert werden, was Armin Wolf über das Erfinden des Wortes „Anhalteplattformen“ bereits vor Monaten kurz zusammenfaßte:

„Am Tag vor dem Gipfel, am 28. Juni, verschickt das Bundeskanzleramt in Wien eine Presseerklärung unter dem Titel „Bundeskanzler Kurz: Trendwende in der Flüchtlingspolitik möglich“. Sie beginnt mit folgenden Sätzen:

„Es ist möglich, dass wir heute eine Trendwende in der Migrationspolitik einleiten…“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Auftakt des Europäischen Rats in Brüssel. „Wenn wir uns auf ‚Anlandeplattformen‘ außerhalb Europas einigen, wird das dazu führen, dass Menschen nach der Rettung nicht automatisch nach Europa gebracht werden, sondern in Drittstaaten.“

Es ist die erste nachweisbare Erwähnung des Wortes Anlandeplattformen im Zusammenhang mit Flüchtlingen, die sich in der Austria Presse Agentur, in ihrem elektronischen Zeitungsarchiv mit mehr als 500 Quellen und online irgendwo finden lässt. Jean-Claude Juncker scheint ein ziemlich gutes Gedächtnis zu haben.

Kurz zu Anlandeplattformen - Er war's.png

 

Ein Anstifter als Bundeskanzler

Moderatorin: “ … anlandeplattformen, also sammellager …“

Zurzeitiger Bundeskanzler: “ … das wort der anlandeplattformen ich habe noch immer nicht herausgefunden wer das erfunden hat das wort der anlandeplattformen kommt in nordafrika schlecht an insofern rege ich immer dazu an bei meinen kollegen in der europäischen union es nicht zu verwenden weil es bringt ja nichts unsere partner zu vergraulen …“

Das sagt der zurzeitige Bundeskanzler ebenfalls in der Fernsehsendung, in der er mit die „sehr gute Partnerschaft mit Ägypten“ beschönigend sich lobt und zugleich, es soll ja von ihm niemand vergrault werden, verschweigt, mit wem er, so ist sein „Ziel ja“, diese noch weiter „ausbauen“ will: mit dem Feldmarschall der Massenermordungen …

„Anhalteplattformen nicht zu verwenden“, dazu regt er „Kollegen in der Europäischen Union“, dazu will er also anstiften, zum Verschweigen … In Österreich wurde vor einem Jahr an einem Montag ein Anstifter zum Bundeskanzler gemacht …

Programm ÖVP FPÖ - Verschweigen - Verharmosen - Beschönigen

Wenn es also ein Programm der zurzeitigen Regierung in Österreich geben sollte, dann kann es in zwölf  respektive mit Titel in achtzehn Wörtern kurz zusammengefaßt werden:

Österreich Zur Zeit
Programm der Regierung

Blaues Verharmlosen.
Schwarzes Verschweigen.
Blaues Beschönigen.
Schwarzes Verharmlosen.
Blaues Verschweigen.
Schwarzes Beschönigen.

Es muß nicht weiter ausgeführt werden, wie Beschönigen und Verschweigen bei dieser schwarzfeudalidentitären Regierung Parteihand in Parteihand geht, zu gefalteten Händen eines Gesinnungskörpers geworden … Stichworte allein aus den letzten Tagen hierzu genügen exemplarisch: „Anwesenheitspflicht“, „Sonderbehandlung“, „Anlandeplattformen“ …

Kurz zu Anhalteplattformen

 

„Dass etwa Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nach Wien gekommen sei, sah Kurz gelassen. ‚Die Kanzlerin in Ehren‘, meinte er, aber wichtiger sei gewesen, dass“ der Feldmarschall und Viktor Orbán an dem Forum teilgenommen hätten. Im Gegensatz zu ihm würden diese „investieren“.

Ihr Eindruck, das Kapitel

Massentötungen, der Feldmarschall und die christlich-soziale Verantwortung des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich

ende zu abrupt, es würden noch einige Zeilen fehlen, ist richtig. Überwältigt von dem Genius des Feldmarschalls und des Bundeskanzlers war nicht mehr daran zu denken, das Kapitel zu seinem gedachten Ende zu bringen.

Das Fehlende soll nun nachgereicht werden.

„Dass etwa Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nach Wien gekommen sei, sah Kurz gelassen. ‚Die Kanzlerin in Ehren‘, meinte er, aber wichtiger sei gewesen, dass afrikanische und europäische CEOs an dem Forum teilgenommen hätten. Im Gegensatz zu Politikern würden diese ‚investieren‘.“

Nun, welcher Wichtigkeit war dann etwa die Teilnahme von Viktor Orbán geschuldet, dem zurzeitigen Bannerträger des Antisemitismus in Europa? Ist nicht gerade der zurzeitige Bundeskanzler bekannt dafür, wie ihn der orbánische Exportartikel Antisemitismus“ zu einer einzigen Sorgensäule erstarren läßt.

Nun, welcher Wichtigkeit war dann etwa die Teilnahme von der zurzeitigen Außenministerin geschuldet? Was sie „investieren“ kann, das hat sie bereits, für sich.

Nun, welcher Wichtigkeit war dann etwa die Teilnahme von dem zurzeitigen Bildungsminister geschuldet? Was er beitragen kann, daß sich die „Investition“ einer Frau gelohnt haben, für die Frau selbst und für ihren Fleischhacker, der nun recht für seine Seitenstücke vom Buch werben wird können, mit dem Bildungsminister …

Und schließlich, der zurzeitige Bundeskanzler selbst. Aber Hand aufs Herz. Würden Sie sich nicht selbst vollkommene Wahrnehmungsverweigerung bescheinigen, verbänden Sie in einem einzigen Satz Wichtigkeit und …

Damit wäre das Kapitel über den Feldmarschall mit seinem Bundeskanzler nun in der Nachreichung des Endes fast abgeschlossen.

Es fehlt bloß noch ein Aspekt der „christlich-sozialen Verantwortung“, von der der zurzeitige Bundeskanzler ganz erfüllt ist. Und von ihm in einem Satz zum Ausdruck gebracht wird: „Dürfen Afrika nicht den Chinesen überlassen.“ Das ist noch so ein Zitat für ein heiteres Raten … wer könnte es gesagt haben, jetzt wird es noch gewußt, aber in einem Monat schon, könnte wer behaupten, das habe beispielsweise Bernd F. K. …

Es muß zuzugeben werden, das ist noch nicht das Ende vom Kapitel, etwas fehlt noch, aber wieder überwältigt von dem Genius des Feldmarschalls und seines Bundeskanzlers, muß um Nachsicht gebeten werden, daß auch heute nicht das Ende des Kapitels …

Afrika nicht den Chinesen überlassen Ist es ein Zitat von Kurz.png

 

 

Massentötungen, der Feldmarschall und die christlich-soziale Verantwortung des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich

„also es gibt eine sehr gute partnerschaft mit ägypten unser ziel ist ja diese noch weiter auszubauen ägypten stellt derzeit schon sicher … und das ist beachtlich insbesondere wenn man das mit anderen staaten vergleicht … über ägyptische gewässer hinaus ausgeweitet wird und andere staaten soll es den ägyptern gleichtun …. libyen genau dasselbe system anwendet wie ägypten“

Das sind die Antworten des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich, gegeben im österreichischen Fernsehen am gestrigen Dienstag, 18.12.18; ihre Fragen an den Kanzler aufgrund seines Stichwortes „Bevölkerungsexplosion“ leitet die Moderatorin mit dem Hinweis ein, der ägyptische Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi sei gestern bei ihm, also beim zurzeitigen Bundeskanzler, gewesen.

Wie recht nett das klingt: „sehr gute Partnerschaft mit Ägypten, unser Ziel ja, diese noch weiter auszubauen“ …

Deshalb noch einmal das von dem zurzeitigen Bundeskanzler Gesagte, mit wem er tatsächlich eine „sehr gute Partnerschaft“ hat, mit seinem „Ziel ja, die noch weiter auszubauen“ …

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also es gibt eine sehr gute partnerschaft mit dem feldmarschall, unser ziel ist ja, diese noch weiter auszubauen feldmarschall stellt derzeit schon sicher … und das ist beachtlich insbesondere wenn man das mit anderen staaten vergleicht … über feldmarschallische gewässer hinaus ausgeweitet wird und andere staaten sollen es dem feldmarschall gleichtun …. libyen genau dasselbe system anwendet wie der feldmarschall

Das hat Tradition, in Österreich, die „sehr gute Partnerschaft“ mit „Feldmarschällen“ …

Und ganz in der Tradition von Feldmarschällen agiert auch der in „sehr guter Partnerschaft“ mit dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich verbundene Feldmarschall in Ägypten. Es ist die Tradition der Massentötungen, die er nicht sterben läßt.

„Kurz lobt Sisi für harte Hand“: eine Schlagzeile einer österreichisches Tageszeitung am 17.12.18. Sisi, das ist der Feldmarschall. Feldmarschall der Massentötung am „schwarzen Mittwoch“.

Schwarzer Mittwoch - Mittwoch der Liebe.png

Hunderte Ermordete am „schwarzen Mittwoch“, August 13. Das war in Ägypten kein „Mittwoch der Liebe“, wie der koptische Bischof Anba Gabriel eine von seinen Predigten betitelt. Wer kann schon mit Gewißheit sagen, was für gläubige Menschen Liebe heißt, vielleicht ist ihnen ein „schwarzer Mittwoch“ zugleich ein „Mittwoch der Liebe“, Massentötungen ihnen höchstes Liebesbekenntnis. Jedenfalls, wurde damals berichtet, daß sich die koptische Kirche demonstrativ hinter das Vorgehen von Polizei und Militär stellte, sämtliche christlichen Bischöfe dem Militär für den Umsturz dankten und so, etwa nach Einschätzung des Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, sanktionierten die Toten von offizieller kirchlicher Seite. Weiter ist auch bekannt, die rechte besondere Hinwendung und Zuwendung an die koptischen Christgläubigen in Österreich, auch von einem zurzeitigen Bundeskanzler. So durfte beim Adventempfang des zurzeitigen Bundeskanzlers im Dezember 18 auch nicht der Bischof der Mittwochsliebe fehlen; vielleicht noch einmal eine besondere Danksagung für den christlich koptischen Dank an den Feldmarschall …

Nebenher, wirklich nur kurz nebenher. Kanzleramtsminister hat dabei ein weiteres Mal, also beim Empfang der Mittwochliebenden, eindrucksvoll belegt, was für ein Philosophenkopf er doch ist, mit seinem Zitat von Simone Weil, daß es ein „Seelenbedürfnis der Verwurzelung“ … dann wird er wohl auch wissen, was Simone Weil bereits in den 30er Jahren zu Krieg und Gewalt …

Ein Buch von Simone Weil allerdings, darf vermutet werden, werden sowohl Kanzleramtsminister als auch Bundeskanzler, die „ohne ihre Partei nichts“ wären, also vielleicht kleine Brötchenverkäufer beim Bäcker um die Ecke oder Arbeitslose oder Mindestsicherungsbezieher, scheuen wie Gott die Demokratie, nämlich: „Von der generellen Abschaffung der politischen Parteien“.

Der Hölderlinkopf der zurzeitigen Bundesregierung – es muß der zurzeitige Bundeskanzler aufpassen, daß dieser ihn nicht im Wettstreit um Gehaltvolles übertrumpft …

Wer was sagte, kann bei diesen Hölderlinköpfen und Philosophenköpfen der zurzeitigen Bundesregierung in Österreich leicht verwechselt werden. Sagte das der eine, sagte dies der andere, oder sagte das die andere, sagte dies die eine. Versuchen Sie die Zitate zuzuordnen. Wenn es Ihnen beim ersten Mal schon gelingt, es richtig zuzuordnen – Respekt!

Oder ist das ein Zitat von Kurz.png

„Es sei nicht gerecht, dass jemand, der sich einen Schlepper leisten könne, mehr Chancen auf Asyl habe als andere, sagt …“

„Es sind nicht die Ärmsten, die fliehen, sondern die, die sich Schlepper leisten können.“ Sagt … 

Ist das ein Zitat von Kurz.png

In einem Wettstreit allerdings ist der Hölderlinkopf chancenlos gegen den zurzeitigen Bundeskanzler, so viele „sehr gute Partnerschaften“ der Werte auf Basis christlich-sozialer Verantwortung wird Hölderlinkopf niemals eingehen können, und mag er auch so alt werden, wie ein in seinen Festungsbuden geliebter Dichter …

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Und was hat so ein Feldmarschall mit der Kompetenz zum Massenmorden sonst noch zu bieten, das ihn befähigt, mit ihm eine „sehr gute Partnerschaft“ zu haben? Seine Talente nur zu einem „Ziel ja“ hinführen können, „die noch weiter auszubauen“? Der Feldmarschall hat Ägypten seit dem Massaker von 13 zur Spitze geführt, in allen Belangen … Auch darüber wird zur Genüge berichtet, wie der Feldmarschall in den letzten Jahren das Land, kurz gesagt, zur Spitze … Und es kann dem zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich nur voll und zugestimmt werden, daß er zusammen mit dem Feldmarschall gegen Migration … schließlich hat der Feldmarschall ein Rezept gegen die Immigration gefunden, nämlich die Emigration …

Zwei Genies, kurz gesagt, der Migration können ja nur ein gemeinsames Ziel haben, den Ausbau ihrer „sehr guter Partnerschaft“ bei gleichzeitigem Abbau der Länder, in denen sie … der eine durch Umsturz, der andere durch Gemachtwerden an einem Montag, der vor dem Mittwoch im Kalender steht.

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Novecento

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Vieles, das in Österreich seit 1945 passierte, wurde rasch zurückgeführt auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches, und vieles, das im zurzeitigen Österreich passiert, wird weiter rasch verglichen mit den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches. Von allen Seiten wird, aus unterschiedlichen Motiven und von unterschiedlichen Weltanschauungen heraus, Empörung zelebriert.

Widerwärtig ist es. Skandalös ist es. Ein Machtwort ist zu sprechen.

Ein Machtwort ist zu sprechen. Österreich, ein wahrlich christliches Land, nach wie vor. Herr, sprich nur ein Wort … Führer, sprich nur ein Wort, es ist ein wahrlich modernes christliches Land, in dem ab und an auch schon ein Führerin, sprich nur ein Wort …

Es ist ein wahrlich modernes christliches Land und ein Land des Abendlandes, dessen Kollektiverinnerung weit, gar weit nicht zurückreicht, gerade einmal bis etwa, kurz gesagt, zur zwölfjährigen Katastrophe des deutschen reiches … Zwölf, eine biblische Zahl. Ein Heiland und seine zwölf Jahre, ein Führer und seine zwölf Jünger … Modernisiert dabei die biblischen Landplagen, also ökonomisch von zehn auf eine Landplage reduziert, bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz, mit einer, einer einzigen Plage noch eine viel höhere Katastrophenernte als mit zehn Plagen heimgefahren. 

Und ein Beispiel, wie wenig das mit den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches zu tun hat, mit den noch madigeren sieben Jahren – noch so eine unglückselige biblische Zahl – des deutschen reiches auf dem Gebiet des Österreichs, ist das, was diese christfeudalidentitäre Regierung zur Zeit in Österreich will, also die Ausgangsperre ist gleich die Anwesenheitspflicht ist gleich die Einsperrung.

Alles gab es schon, wie ein weiteres Mal diesmal mit dem Begriff Sonderbehandlung exemplarisch ausgeführt, bereits vor den madigen zwölf oder noch madigeren sieben Jahren des deutsches reiches. Es müssen also nicht immer die Zwölfmadigen oder stets die Siebenmadigen bemüht werden, um aufzuzeigen, aus welch einer schrecklichen Geisteshaltung heraus, die Zurzeitigen auf derartige Ungeheuerlichkeiten verfallen.

Die Zurzeitigen wollen also gegen Menschen eine Ausgangssperre verhängen. Verharmlosend soll es nun Anwesenheitspflicht genannt werden. Die Verharmlosung setzt aber schon früher ein, mit dem Auftauchen der Eingangssperre. Viele Medien schrieben sofort von einem „Ausgehverbot“. Ausgehverbot. Wer erinnert sich nicht an seine Eltern, als Sie ein Kind, ein Teenager, eine Jugendliche waren, wer erinnert sich nicht an ihre Eltern, die Ausgehverbote erteilten, es nicht erlaubt wurde, auf eine Party zu gehen. Als wären die Menschen, gegen die nun eine Ausgangssperre verhängt werden soll, alles Kinder, Teenager, Jugendliche, Minderjährige, und die Regierung Vater und Mutter, die nur das … Ausgehverbote, die gehören doch einfach dazu, zum Erwachsenwerden, es bleiben doch nur schöne Erinnerungen daran zurück, wie es doch gelang, aus dem Haus zu schleichen, der Groll gegen die Eltern ob ihrer Ausgehverbote mit der Zeit gänzlich weicht, und nur Liebe gegen Vati und Mutti, auch ob ihrer Ausgehverbote, bleiben.

Dieses Einsperren von Menschen läßt nicht an die Zwölfmadigen oder Siebenmadigen denken, aber an die Gutshofbesitzer, an die Großgrundbesitzer. Es werden damals, um 1900, so wenige Frauen Gutshofbesitzerinnen, Großgrundbesitzerinnen gewesen sein, daß, um der historischen Wirklichkeit zu entsprechen, auf das Gendern von Gutshofbesitzer, Großgrundbesitzer zur Vermeidung der geschichtlichen Verfälschung verzichtet werden und gesagt werden muß, die wenigen Frauen als Gutshofbesitzerinnen, die wenigen Frauen als Großgrundbesitzerinnen sind mit gemeint, wenn von Gutshofbesitzern, von Großgrundbesitzern gesprochen wird.

In keinem Film kommt diese Gutshofmentalität, diese Großgrundbesitzermentalität besser zum Ausdruck, wird diese Gutshofgesinnung, dieses Großgrundbesitzergehabe deutlicher, als in dem Film „1900“. In diese Zeit will die zurzeitige christfeudalidentitäre Regierung Österreich zurückbringen, aus dieser Zeit mit ihrer Gutsherrenart heraus agiert diese, kurz gesagt, feudale Regierung, in dieser Zeit der Gutsherrenart lebt diese Regierung.

Wenn die Nacht hereinbricht, in 1900, macht der Gutsherr seine Runde, seine Arbeiterinnen und seine Arbeiter haben sich schon in ihren Unterkünften eingefunden, macht der Gutsherr seine Runde, kontrolliert, ob alle in ihren Unterkünften sind, und dann schließt er ab, schließt seine Arbeiter und seiner Arbeiterinnen ein – Ausgangssperre, Anwesenheitspflicht, Ausgehverbot. Schließt der Gutsherr seine Arbeiterinnen und seine Arbeiter ein, bis in die frühen Morgenstunden sind sie eingesperrt, in den frühen Morgenstunden öffnet ihnen der Gutsherr wieder das Tor, aus dem sie dann wieder hinausströmen dürfen, zur Arbeit, zur Arbeit in den Ställen, zur Arbeit auf den Feldern.

Wenn die Nacht hereinbricht, in Österreich in 1900 der zurzeitigen Regierung, so möchte sie als Gutsherr seine Runde machen, kontrollieren, ob alle Menschen in ihren Unterkünften, und dann das Tor schließen.

Lustig daran ist nur eines, wenn eine Regierung in einem Land sich als Gutsherr, als Großgrundbesitzer fühlt, Großgrundbesitzer spielt in einem Land, das insgesamt nicht größer ist als der Besitz eines einzigen Gutsherrn, und dabei wird gar nicht von den größten Großgrundbesitzungen noch gesprochen, so groß wie der Besitz eines mittleren Großgrundbesitzers das Land insgesamt, Österreich.

Das ist das einzige Lustige.

Lustig ist es in 1900 nicht einmal. Es sind harte, bittere Jahre, Jahre des Elends, für die Arbeiterinnen und Arbeiter, und noch schrecklichere für die Tagelöhner und Tagelöhnerinnen (deren damals mündliche Arbeitsverträge gar modern wohl schriftliche Prekariatsverträge …) und dann kommt, nein, nicht das Paradies für die Arbeiter und Arbeiterinnen und schon gar nicht für die mit Prekariatsverträgen — dann kommt die eine, eine einzige Landplage mit den Führern (und unmodern ohne Führerinnen an der Spitze der staatshierarchischen Pyramide ) und ihren madigen …

Den Zwölfmadigen und den Siebenmadigen zu entkommen, könnte gesagt werden, unmöglich. Aber nur, wenn stets nicht weiter zurückgegangen wird, als bis zu den Zwölfmadigen und Siebenmadigen, wenn darauf vergessen wird, wer zu den Zwölfmadigen und Siebenmadigen hinführte, welche Mentalität, welche Geisteshaltung direkt in die Katastrophe führte, die Landplage brachte …

Es ist diese Gutsherrenart von 1900. Auch wenn es im zurzeitigen Österreich von 1900 lustig erscheint, wenn Kleinhäuslbauerinnen sich das Gehabe von Gutsherren zulegen, noch dazu, in einem Land, das im Gesamten nicht größer ist als ein mittlerer Gutshof. Die Katastrophe aber ist der Kleinheit dennoch nicht angepaßt, die Plage ist für einen Acker, so klein dieser auch sein mag, stets eine große, eine gewaltige, eine alles zerstörende …

Österreich 1900 - Gutsherrenart

Abwesenheitsrecht

Kaum war das Kapitel fertiggeschrieben, hat der Innenminister, dem das role model for the cheapest of the cheap als zurzeitiger Bundeskanzler vertraut, bestätigt,

Kurz zusammengefaßt: Das „Widerwärtige“, das „Skandalöse“ und das Role model des Tiefstbilligen im zurzeitigen Österreich.

es wird sich kein „Kronjurist“ finden, um etwas vorzulegen, das nicht reichlich billig ist.

„Anwesenheitspflicht.“

Das wird dem Innenminister wohl ganz allein eingefallen sein, ist er doch geschult in Kehrreimen, vielleicht war er davor kurz bei seinem geliebten Hölderlin auf der Mölker Bastei, und dann fiel ihm „Anwesenheitspflicht“ ein, in der Zuversicht, diese Verharmlosungwortschöpfung, nein, eine Wortschöpfung ist das vom Innenminister ganz und nicht, bloß die Ausleihe eines bestehenden Wortes für Verharmlosungszwecke, aber eine ausreichende für seinen Bundeskanzler, wie hoch können schon die Ansprüche eines zurzeitigen Bundeskanzlers sein, der selbst bekannt ist als die Idealbesetzung eines Fahnenträgers des Tiefstbilligen …

Seinem ersten Chef gefällt dieses Tiefstbillige recht gut, wie er eben in einer Fernsehsendung so recht putzig seines Innenministers Wort erklärt, und dafür herzig ins Zentrum rückt die „Soldaten“, für die es ja auch und auch in den Kurzentren seien Menschen auf „Kur“ einer „Anwesenheitspflicht“ … Ja, was bei seinem ersten Chef auf recht fruchtbare Scholle fällt, muß bei seinem zweiten Chef doch erst recht … scheinen doch seine Schollendenkfurchen bald tiefer …

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„Anwesenheitspflicht“. Ugarte würde sich, lebte er noch, wohl in alle seine Ordensmedaillen abwechselnd weiß vor Wut und blautürkis vor Neid beißen, daß er die „Ausgangsperre ab 22.00 Uhr“ nicht „Anwesenheitspflicht ab 22.00 Uhr“ benannte, vielleicht, so könnte sein Kurzschluß sein, wäre er mit „Anwesenheitspflicht“ doch noch länger an der Macht geblieben …

Es soll die Arroganz niemals so weit gehen, das Billige zu ignorieren, warum nicht auch einmal beim Billigsten eine Anleihe nehmen?

Warum also nicht „Eingangssperre“ durch „Abwesenheitspflicht“ ersetzen? Gemeint damit dasselbe, wie der Innenminister dasselbe meint mit „Ausgangssperre“ und „Anwesenheitspflicht“.

Vielleicht ist es für die identitären Funktionäre, für die identitären Mandatarinnen, kurz gesagt, für die identitäre Regierungspartei sogar Anreiz, selbst dafür zu sorgen, abwesend zu sein, ist doch die „Pflicht“ ihr ein heilig …

Abwesenheitspflicht.

Anwesenheitspflicht.png

Aber auch „Abwesenheitsrecht“ durchaus eine weitere Variante für „Eingangssperre“, das könnte Wählerinnen es durchaus leichter machen, zur Erfüllung der Eingangssperre respektive Abwesenheitspflicht, diese Partei nicht mehr zu wählen, wenn es heißt, es gibt auch ein Abwesenheitsrecht, die Wähler sich mit keinem unbehaglichen Gefühl herumschlagen müssen, mit ihrer Stimmabgabe bestimmte Gesinnungsgemeinschaften auszuschließen, denn so gütig und voller Skrupel sind Menschen, die wählen, daß sie sogar jene wählen, die sich gesinnungsgemäß selbst ausgeschlossen haben, von Beginn an, seit ihrer Gründung …

Es kann zwar, nein, es will der Titel des Kapitels

Mehrfachauswahl – Eingangssperre oder Ausgangssperre

dennoch nicht mehr geändert werden, aber die Wortausleihe, genauer, das Verfahren des Innenministers soll aufgenommen und gesagt werden, das Kapitel kann bei gleichem Inhalt, ganz nach dem Verfahren des Innenministers, auch schlicht wie kurz heißen:

Abwesenheitsrecht

 

Kurz zusammengefaßt: Das „Widerwärtige“, das „Skandalöse“ und das Role model des Tiefstbilligen im zurzeitigen Österreich.

Die Schlagzeile „Weiter Aufregung um NS-Aussage von Hacker“ des österreichischen Rundfunks ist irreführend und vor allem falsch.

Peter Hacker tätigte keine „NS-Aussage“. Peter Hacker äußerte sich also nicht „nationalsozialistisch“. Peter Hacker stellte lediglich fest:

Hacker steht auch am Samstag zu seiner Aussage, wie er im „Wien Heute“-Interview erklärt: „Das ist einfach Faktum, ich habe nichts gegen Migrationsforschung, da will ich nicht missverstanden werden. Wir reden hier aber über ein Gesetz, über ein Behördenverfahren – und es ist zum ersten Mal der Plan in der zweiten Republik, dass in einem Behördenverfahren Antragsteller Angaben über die Herkunft ihrer Eltern geben müssen.“

Nirgendwo und vor allem in diesem Jahr 18 ist es ist angebrachter, ist es notwendiger, Vorhaben der schwarzfeudalidentitären Bundesregierung in Österreich im geschichtlichen Zusammenhang zu sehen.

Und nun soll es falsch sein, was Peter Hacker trocken feststellt, das Vorhaben der schwarzfeudalidentitären Regierung geschichtlich einordnet, gerade in diesem Jahr 18, in dem ÖVP und FPÖ, kurz zusammengefaßt, sich obsesssiv dem Gedenken hingibt, Österreich zu einem Gedenkreich …

… zu einem Reich des Idealismus …

ach, bloß Vorhaben von Idealistinnen …

Falsch an der Feststellung dieses Faktums von Peter Hacker ist nichts. Falsch ist, kurz gesagt, die Empörung von ÖVP und FPÖ darüber. Denn. Zu deutlich kommt auch bei diesem Vorhaben von ÖVP und FPÖ zu Tage, von welcher Gesinnung sie getrieben …

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus forderte Hackers Abberufung. Der Vergleich Hackers sei ein Griff in die unterste Schublade und „stellt eine widerwärtige Verharmlosung der grauenvollen Verbrechen des Nationalsozialismus dar“, so der FPÖ-Politiker.

Peter Hacker hat nicht „eine widerwärtige Verharmlosung der grauenvollen Verbrechen des Nationalsozialismus“ mit seiner geschichtlichen Einordnung des Vorhabens der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung unternommen, hingegen sind widerwärtige Verharmlosungen der massenmörderischen Verbrechen des deutschen reiches zuhauf bekannt aus den Reihen, in denen Gudenus marschiert, aus den Reihen von den Vätern, Müttern und ihren Söhnen und Töchtern …

Damit nicht vergessen wird – gerade in diesem Österreich von 18 –, wer tatsächlich „eine widerwärtige Verharmlosung der grauenvollen Verbrechen des Nationalsozialismus“ begeht, soll dafür beispielhaft Johann Gudenus selbst genannt werden:

Johann Gudenus schreibt einen treuen Brief um 21.200,00 € (291.718,36 Schilling)

Für wen schreibt Johann Gudenus diesen teuren Brief, dessen Empfängerinnen Millionen von Lesern einer Tageszeitung waren, den er sich wohl zur eigenen Ehre und Treue recht hoch anrechnete und recht weiter noch anrechnet? Für einen „nationalsozialistischen jagdfliegenden Offizier“:

„Der aus der Hitlerjugend hervorgegangene Jagdflieger verkörpert den neuen Typ des jungen nationalsozialistischen Offiziers, in dessen Person sich Härte und Kühnheit dieser deutschen Jugend vereinen.“

Zu Erinnern ist, gerade in diesem Österreich von 18, was für die ÖVP „widerwärtig“ und

„Kritik kam auch aus der ÖVP. Generalsekretär Karl Nehammer sprach von einem ‚widerwärtigen Vergleich‘ und forderte eine Entschuldigung. Der nicht amtsführende Wiener ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch bezeichnete Hackers Aussagen als ’skandalös‘ und urgierte ein Machtwort vom Wiener Bürgermeister.“

„skandalös“ ist und wovon sie, auch die ÖVP, besessen ist: von einem „Machtwort“.

„Widerwärtig“ und „skandalös“ sind also für die ÖVP, kurz zusammengefaßt, nicht die Serienfälle der FPÖ, nicht der Cheffall des Anführers der FPÖ …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ sind für die ÖVP nicht die Steine auf der Mölzer Bastei … es ist ein Tippfehler, es wird gewußt, die Festung heißt nicht Mölzer, aber manchmal ist es nicht falsch, einen Tippfehler zu belassen … Ausdruck dafür, als hätte der Schwarzen Regierungspartnerin hier ihre Gesinnungsfestung mitten in der Hauptstadt Stein auf Stein …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ sind also für die ÖVP, kurz zusammengefaßt, nicht die Erklärung des „Antifaschismus“ zum „Faschismus“

Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

durch die Führerinnen der Regierungspartnerin der ÖVP …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ sind also für die ÖVP, kurz zusammengefaßt, nicht die Ikone der Regierungspartnerin von der ÖVP, die mit einer recht bestimmten Blume seit über einhundert Jahren für „antiösterreichische Umtriebe“ steht, eine Ikone, die Jahr für Jahr von der FPÖ im österreichischen Parlament abgefeiert wird …

Um genau zu sein, nur in diesem Jahr kehrte sie mit ihrer Ikone dort ein, wo sie gesinnungsgemäß einzig je hingehört, mit ihrer ZZ …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ sind also für die ÖVP nicht jene Menschen, die auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website ihrer Regierungspartnerin sich den Namen der FPÖ-Ikone geben, um Kommentare zu schreiben, in denen Menschen zu „Untermenschen“ erklärt werden, mit denen „sicher nicht friedlich lösen …“

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht, sich „Gesetze“ schreiben zu lassen von einem „Spezial-Juristen“, der auch weiß, welche Denkmäler noch fehlen, und zwar welche für „Himmler, Bormann, Fegelein“ …

Kurzens Land und Herbert Kickl gemein-sam es weit gebracht: Waffenrechte Spezial-Paragraphen schreibt ihnen Georg Zakrajsek, „Waffen-Neger-Zigeuner-und-Lobbyist“

Ob für diese Denkmäler noch Platz ist bei der Steinlatrine auf der Melker Festung …

Für wen solche Denkmäler dereinst wohl nicht mehr „widerwärtig“ und „skandalös“ sein würden, es braucht nicht mehr geraten zu werden, wenn die Antwort …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht, daß ihre Landeshauptfrau kein „Machtwort“ spricht im Angesicht von Waldhäusls Außenprobelager …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht, daß ihre Landeshauptfrau kein „Machtwort“ spricht, wenn „Sonderbehandlung“ in die Öffentlichkeit plumpst, als wäre die Öffentlichkeit Waldhäusls Sickergrube.

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht, wenn die Gesinnungsöhne ihrer Regierungspartnerin Ausgangssperre gegen Menschen verhängen will …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht: „Wiederbeleben des Faschismus“, wie aus den Reihen der Gesinnungssöhne immer wieder …

„Widerwärtig“ und „skandalös“ befindet also die ÖVP nicht das Umfeld ihres zurzeitigen Vizekanzlers, ein Ausbund an Ehrlichkeit, keine „Serienkriminellen“, ach ja, eine einzige ehrenreiche Gemeinschaft …

Der willkommene Innenminister hat wohl recht ordentlich Rede und Antwort gestanden …

… fragen Sie ihn nur selbst …

… den Innenminister …

Übrigens, Innenministerium.

„Widerwärtig“ und „skandalös“ ist für den zurzeitigen Bundeskanzler nicht das Vorhaben, Ausgangssperre gegen Menschen zu verhängen …

„[…] so Kurz. ‚Es ist gut und richtig, dass in Quartieren, wo viele Asylwerber untergebracht werden, dass es da Regeln gibt. Da gibt es im Normalfall so etwas wie eine Hausordnung. Das ist auch rechtskonform, dass es so etwas gibt. Und alles, was in Richtung Freiheitsentzug geht, ist nicht rechtskonform‘, so der Kanzler – mehr dazu in oe1.ORF.at. Später ergänzte der Kanzler gegenüber der APA, er könne sich strengere Regeln bei den Hausordnungen in Flüchtlingsquartieren vorstellen. ‚Ein Freiheitsentzug ist rechtlich nicht möglich, aber klarere Regeln bei der Hausordnung unter Einhaltung des rechtlichen Rahmens sind sinnvoll‘, so Kurz. „Dazu soll das zuständige Innenministerium einen Vorschlag ausarbeiten. […]“

„Kurz kann sich strengere Regeln bei den Hausordnungen in Flüchtlingsquartieren vorstellen. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) soll entsprechende Pläne entwickeln.“

Welchen „Spezial-Juristen“ wird der Innenminister dafür finden?

Und ist das nicht auch aus der Geschichte schlechthin bekannt? Je verkommener, desto größer die Anstrengungen, der Verkommenheit den Anschein der „Rechtskonformität“ zu geben, die Verkommenheit durch „Paragraphe“ zu legitimieren.

Ob sich gar ein „Kronjurist“ finden läßt und nicht nur ein „Spezial-Jurist“, der für den zurzeitigen Bundeskanzler eine „Hausordnung“, die seiner Partei gar nicht „widerwärtig“ und „skandalös“ und seine Partei von ihm kein „Machtwort“ …

Nein, ein solcher „Kronjurist“ läßt sich nicht mehr finden. Es ist, bei einer seit über über einhundert Jahren gleichbleibender Gesinnung, alles nur eines geworden: billig, billiger, am billigsten. Und das ist über das Widerwärtige und Skandalöse, von dem oben gesprochen wird, hinaus das ultimative Skandalöse. Mit welcher Billigkeit so viele Menschen in Österreich sich zur Zeit abspeisen lassen, mit dem Billigsten des Billigsten, und zur Ikone des Billigsten des Billigsten ist der zurzeitige Bundeskanzler in Österreicher erhoben.

Auch mit dieser seiner oben zitierten Aussage in bezug auf die Ausgangssperre belegt, kurz zusammengefaßt, der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich seinen einzigen gerechtfertigten Anspruch auf einen einzigen Titel, nämlich auf den: role model des Billigsten des Billigsten“.

Es reicht zwar ein flüchtiger Blick schon auf diese seine letzte Aussage für die Feststellung, tiefbilliger geht es nicht mehr, aber manchmal sollte auch das Tiefbilligste genossen werden, deshalb zur Wiederholung, genießen Sie es, lesen Sie es ganz langsam, wie tief der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich …

„Es ist gut und richtig, dass in Quartieren, wo viele Asylwerber untergebracht werden, dass es da Regeln gibt. Da gibt es im Normalfall so etwas wie eine Hausordnung.“

Wenn Sie möchten, quittieren Sie es mit einem „No na ned“, aber das wäre schon ein Zuviel an Beschäftigung mit …

Vor kurzem wurde geschrieben. Zur Zeit in Österreich am Morgen aufzuwachen, ist ein Aufwachen in den Alptraum. Und, ist zu ergänzen, in das Billigste des Billigsten, für das, oft schon in aller Frühe, der zurzeitige Bundeskanzler wie kein zweiter und keine dritte steht, und das ist das über alles Widerwärtige und über alles Skandalöse hinausgehende Skandalöse: einen Fahnenträger der billigsten Billigkeit als Bundeskanzler …

Um noch einmal auf Peter Hacker zurückzukommen, der nun der ÖVP soviel Pein verursacht …

„Schockiert“ sei auch NR Lasar, also über Peter Hacker … er ist wohl leicht zu schockieren, einmal so und einmal so, was wird das für ein gesinnungswohliger Schock für NR Lasar etwa gewesen sein, als …

Johann Herzog: „… uns das größte Ereignis seit ’45 … Norbert Hofer zustande gebracht hat“

„Ariernachweis“, so Lasar, hätte Peter Hacker auch noch gesagt. Nun, das hat nicht unbedingt etwas mit den madigen zwölf Jahren des deutschen reiches zu tun, aber viel mit Österreich, wo es diesen auch davor schon bei manchen Vereinen gab … Ob es bei dieser geplanten Herkunftserhebung der Eltern ein solcher Nachweis wieder intendiert ist, kann nicht gesagt werden. Was aber eine solche geplante Herkunftserhebung wieder zum Vorschein bringt, ist der Gesinnungsahnschein …

Um zu einem Ende zu kommen. Kurz zusammengefaßt:

Peter Hacker stellt sich der Gegenwart, um nicht Geschichte zu wiederholen, also ganz im Gegensatz zu den zurzeitigen role models …

Sebastian Kurz - zurzeitiger Bundeskanzer in Österreich - Ikone des Billigsten des Billigsten.png

Mehrfachauswahl – Eingangssperre oder Ausgangssperre

 

Ausgangssperre. Der zurzeitige Vizekanzler in Österreich nimmt seinen Gudenus auf, der gegen Menschen eine Ausgangsperre ab 20.00 Uhr verhängen will.

Ausgangssperre. In Chile verhängte sie die Diktatur vom 11. September 1973 bis zum 2. Januar 1987. Ist zu lesen in „Multiple Choice“ von Alejandro Zambra, in einem Roman, der erzählt vom Leben in einer Diktatur, mit einem Diktator Augusto José Ramón Pinochet Ugarte, in dem einige Antworten gefunden werden können, wie lebt es sich als junger Mensch in einer Diktatur.

„Wie lebt es sich, wenn man Tag für Tag durch ein Minenfeld aus Lügen muss? Und was lernt man – und wie lernt man zu denken – in einer politisch und moralisch fragwürdigen Gesellschaft, die Zuflucht nimmt in apathischer Gemütlichkeit?“

Ausgangssperre. Österreich.

Politisch gibt es in Österreich nach wie vor die Mehrfachauswahl, was etwa und vor allem die Regierungszusammensetzung betrifft. Getan wird aber so, als ob es die Mehrfachauswahl, kurz gesagt, bloß noch in der Führerscheinprüfung gibt.

Wie lebt es sich in einem Land, gerade als junger Mensch, was lernt gerade ein junger Mensch in einem Land, in dem sich eine Landeshauptfrau nicht an „Begriffsdebatten beteiligen“ will, aber sie sich hauptverantwortlich beteiligt hat, daß es überhaupt zu „Begriffsdebatten“, wie sie es verharmlosend nennt, kommen kann. Sie, die Landeshauptfrau, Ursache ist der Debatten um „Sonderbehandlung“, um Außenprobelager für …

Hätte sie, die Landeshauptfrau, Waldhäusl stehengelassen, irgendwo draußen, irgendwo auf dem Land, neben einem sehr alten Bauernhaus, in dem es weder Strom noch Wasser noch Badezimmer gibt, es müßte diese Debatten, in denen sie sich nun als Unbeteiligte präsentieren will, in denen sie verantwortliche Beteiligung verweigert, nicht geben. Denn. Wer würde das nicht ignorieren, wäre ihr Waldhäusl bloß ein Bernd F. K., ein McErdal, ein Janich … Geistig ist Waldhäusl auch nicht mehr, aber damit der Landeshauptfrau Landesrat, somit nicht zu ignorieren.

Eingangssperre ab 7 Uhr

Statt einer Ausgangsperre ab 20.00 Uhr gegen Menschen ist in diesem Land längt überfällig eine Eingangssperre ab 7.00 Uhr für jene, die Ausgangssperren und mehr verhängen wollen, also für die aus der identitären Regierungspartei.

Die Landeshauptfrau, aber nicht nur sie, hätte es und hat es in der Hand, sich daran zu beteiligen, daß es eine Eingangssperre ab 7.00 Uhr gibt, also keinen Eingang in jedwedes Regierungsgebäude in diesem Land für die Sonderbehandlungspartei, und sie kann damit vorbildhaft in ihrem Bundesland beginnen.

Eingangssperre ab 7 Uhr Waldhäusl.png

Freilich, die absolute Eingangssperre ab 7.00 bis 7.00 Uhr in jedwedes Gebäude demokratischer Gremien können menschgemäß in jedweder zukünftigen Wahl in diesem Land nur alle Menschen durch ihre entsprechende Stimmabgabe durchsetzen, also durch die Nichtwahl der identitären Partei, gleich für welche politische Ebene sie kandidiert, durch das wahlstimmabgabliche Hinunter- und also Zurechtstutzen auf das Niveau von ihr gleichgeistigen Parteien, wie jene …

FPÖ Eingangssperre.png

 

Von der Sonderbehandlung zur Sonderbehandlung.

Es entkommt Waldhäusl ein Wort, „Sonderbehandlung“.

Und sofort halten sich Menschen mit einer Hand die Nase zu, mit der anderen zeigen sie tief in die Vergangenheit. Na ja, so tief in die Vergangenheit auch wieder nicht. Obgleich es weit über sieben Jahrzehnte her ist, ist es oft schwer, sich gegen den Eindruck zu erwehren, diese Vergangenheit ist nicht vorbei, hält noch an, ist die Gegenwart, hält zumindest diese Vergangenheit die Gegenwart gefangen, so gegenwärtig ist das Wissen um die Wörter, die in dieser Vergangenheit state of the art waren, daß sofort verlangt wird, Waldhäusl ist von der Position, auf die er gestellt wurde, zu entfernen, nur deshalb, weil das Wort „Sonderbehandlung“ …

Dabei ist „Sonderbehandlung“ zuerst vor allem ein gänzlich neutrales Wort. Ein Begriff, der in vielen Zusammenhängen Anwendung findet, nach wie vor, und mit Gewißheit schon Anwendung fand, als beispielsweise Adolf Hitler noch gewickelt wurde, in rauhe Lodenwindeln sich entleerte.

Aber es gibt einen Zusammenhang zwischen einer positiv gemeinten Sonderbehandlung und einer negativ gemeinten Sonderbehandlung. Zur negativen Sonderbehandlung führt nur der Weg über die positive Sonderbehandlung, genauer: nur der Vorwurf der Sonderbehandlung im positiven Sinn führt zur negativen Sonderbehandlung. Zuerst müssen Menschen ausgemacht werden, um den Vorwurf zu erheben, sie erführen eine Sonderbehandlung im positiven Sinn. Blau-Türkis vor Neid wird der Vorwurf der Sonderbehandlung erhoben. Mit diesem Vorwurf geht einher die Forderung nach Konsequenzen. Und die geforderte Konsequenz ist die negative Sonderbehandlung der Menschen, von denen vermutet wird, sie würden eine Sonderbehandlung im positiven Sinn zum Nachteil der blau-türkis Neidenden erfahren.

So war es, um ein Beispiel aus der Vergangenheit dafür anzuführen, als es Vorwürfe gab, Beschwerden über eine Sonderbehandlung von jüdischen Männer gab, wurde sofort eine Bekanntmachung veröffentlicht, in der es u.a. heißt:

„Der Herr Kriegsminister von Stein hat mit Bestimmtheit erklärt, daß alle begründeten Beschwerden über Sonderbehandlung von Juden auf Eingehendste geprüft werden und daß gegebenenfalls Abhilfe geschaffen wird.“

Das war im Winter 17. Zur Zeit also, als Adolf Hitler nicht mehr gewickelt wurde. Bald darauf begann er sich wieder zu entleeren, und keine Mutter bei ihm, die ihm seinen Mund mit einer Lodenwindel gewickelt hätte, um zu verhindern, daß  er seine Ausscheidungen überall ungehindert verbreiten kann, gleich wo er gerade ist, in Waldhäusli wird er wohl nicht gehockt sein, ist das doch eine Ortschaft im Kanton Bern, in der Schweiz.  Jedenfalls, von dem Vorwurf der Sonderbehandlung im Winter 17 dauerte es bis zur Konsequenz, also bis zur negativen oder nationalsozialistischen „Sonderbehandlung“. Das ist stets zu berücksichtigen, die Zeitspanne vom Vorwurf der Sonderbehandlung bis zur Konsequenz der negativen Sonderbehandlung.

Zur Zeit gibt es massive Vorwürfe der Sonderbehandlung von Menschen. Gerade die gesinnungsgemäß zensurierte Website der Regierungspartei schreitet dabei voran, genauer, schreibt weiter voran …

Sonderbehandlung.png

Soviel ist klar, Waldhäusl entkam „Sonderbehandlung“ nicht in diesem Sinn. Aber es ist die waldhäuslische Reaktion auf solche Vorwürfe, Menschen würden bevorzugt werden, mit waldhäuslischer Konsequenz einer negativen Sonderbehandlung, wie es eben Waldhäusl gelehrt wurde, nicht von Adolf Hitler, sondern

Waldhäusl, Lagererbe des J. Haider, J. Mikl-Leitner, Testamentsvollstreckerin

von Jörg Haider, mit welchem Wissen sich dieser vollstopfte … er ist tot, wen kann das noch interessieren …

Dann gibt es auch die „Sonderbehandlung“, von der auf gesinnungsgemäß zensurierten Website geschrieben wird, zwar ebenfalls als Vorwurf, aber nicht als Vorwurf, daß Menschen positiv bevorzugt würden werden, sondern als Vorwurf, als Anklage, Menschen würden einer negativen „Sonderbehandlung“ unterzogen werden. Es wird also in dieser Gesinnungsschaft recht wohl um beide Sonderbehandlungen, von denen keine ohne die andere eingesetzt werden kann, recht genau gewußt, und beide gesinnungsgemäß gebraucht, die positive als Vorwurf, die negative als Konsequenz aus dem Vorwurf, und darüber hinaus die negative Sonderbehandlung als Vorwurf, wenn es gesinnungsgemäß opportun, wenn die eigene Gesinnungsschaft als Opfergemeinschaft beklagt werden soll. Wie beispielsweise von Reynke de Vos in der gesinnungsgemäß zensurierten Website der Regierungspartei, wenn es um Südtirol geht.

Sie werden Reynke de Vos kennen, jetzt, aber unter seinem „Klarnamen“, wie es Zeiten des Internets heißt: Reinhard Olt, der Geschichtsberufene von Brauneder, der berufen von einem Lyrikliebhaber …

Und Reinhard Olt eilt, wann und wohin immer er gerufen wird, nicht zum Kriegsminister Stein, aber in die Steingasse, um zu preisen das Bildungsmagazin der identitären Regierungspartei, der dort im Haus der Heimat der Preis der Ikone der identitären Regierungspartei verliehen wurde, etwas verspätet, und in dem für sie einzigen authentischen Haus, aus dem sie, die Regierungspartei, nicht mehr zurückkehren sollte in das Gebäude, wo sie fehl am Platz ist, weil ihre Gesinnung im vollkommenen Widerspruch ist zu dem, wofür das Gebäude am Ring steht.

In die Steingasse ist im Dezember 18 also Herrolt vom Odenwald als Olt geeilt, um Bericht zu geben, so kritisch recht wohl wie seiner über Südtirol für den Weisenbericht …

Um zu einem Schluß zu kommen. Manchmal kommt es auch vor, daß Vorwurf und Forderung nach Konsequenz in einem Wort kurz zusammengefaßt wird. Gegen Menschen der Vorwurf erhoben wird, sie wären bevorzugt, und zugleich gegen sie eine „bevorzugte Behandlung“ gefordert wird, mit einem Wort eine „Sonderbehandlung“ …

Hofer-FPÖ-Werbewähler: „Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

Zur Zeit - Von Sonderbehandlung zu Sonderbehandlung.png

 

„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.“

Das Geschickte von Kurz, doch noch einmal erwähnen?

Ja, warum nicht, einmal noch.

Unzensuriert - Deutsch-Ostafrika Dezember 18.png

Auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei schreibt McErdal einen Kommentar:

„Deutsch-Ostafrika 1918 vs. 2018 – eine Mahnung gegen Migrationspakt und Umvolkung https www youtube watch?V=pTlkzN aK40“

gleich mit einer Verlinkung zum bequemen Aufruf eines Videos von Bernd F. K. Und wie stets erhält McErdal dafür Zustimmung. Es sind auf dieser Plattform stets nicht wenige, die dem Unerträglichsten zustimmen. Die Zustimmungen sind absolut anonym. Nie wird herauszufinden sein, wer solch einer Gesinnung, solchen Verdrehungen zustimmt. Manche wollen sich der Illusion hingeben, wenn solche Kommentare gelöscht werden müssen, wenn solche Schreibende bestraft werden … dann wäre alles – werch ein Illtum. Und was ist mit den Zustimmenden, die aufgrund ihrer vollkommenen Anonymität niemals belangt werden können? Ist dann auch ihre Gesinnung gelöscht, die sie antreibt, solchen Kommentaren zuzustimmen? Könnten die Schreibenden von solchen Kommentaren, die für ihre Kommentare verurteilt werden, nicht mit Recht vom Papst verlangen, sie als Mär-tyrer und -tyrerinnen heiligzusprechen?

Unzensuriert - Europa darf Afrika nicht weichen - in Afrika.png

Und was erzählt Bernd F. K. in seinem Video? Blau-Türkis vor Neid würden Hitler und Goebbels werden bei so viel Talent zur Propaganda von Bernd F. K. Aber sie könnten von Bernd F. K. auch Tantiemen verlangen. geplündert das Propaganda-Arsenal von diesen, wenn allein an ein paar Formulierungen gedacht wird, die hier beispielhaft genannt werden sollen, aus diesem Video von Bernd F. K., bequem abrufbar über die gesinnungsgemäß zensurierte Website der Regierungspartei, für die auch ein Reinhard Olt recht gern Kommentare schreibt; wohl ob dieses Talents von Wilhelm Brauneder berufen, weil eben recht berufen historisch …

„im gegensatz zu heute war vor über 100 jahren deutschland ein kraftstrotzendes land mit einer enormen wirtschafts- und bevölkerungsdynamik und so suchte sich logischerweise der deutsche tatendrang raum im damals dünn besiedelten und damals wie heute unentwickelten Afrika  das bedeutendste schutzgebiet war deutsch-ostafrika raubbau an der natur durch die schwarzen wurde ebenso unterbunden wie der sklavenhandel durch die araber  dafür wurde die wirtschaft entwickelt das recht des stärkeren wurde abgeschafft kapitulierte die schutztruppe aber vom feinde unbesiegt und wie sieht es heute aus überall sehen wir die spuren des verfalls früher gingen hier deutsche und schwarze in die schule heute wie in so vielen brd-schulen auch keine deutschen mehr“

So weiter und weiter. Und gegen Ende:

„diese anlage dokumentiert zum abschluß noch einmal ganz gut was wir so oft beobachten wenn der europäer dem afrikaner weicht“

Unzensuriert - Bernd F K Heia Safai Dezember 18

„Wenn der Europäer dem Afrikaner weicht.“ In Afrika „der Europäer dem Afrikaner weicht“, in Tansania „der Europäer dem Afrikaner weicht.“ Goebbels hätte für so einen Propagandasatz seine eigenen Kinder ermordet, ah, das taten die goebbelsschen Eltern ja auch.

Und dazu spielt Bernd F. K. „Heia Safari“ … nicht gesungen von Heino, obgleich es auch von Heino davon eine recht weltheile Aufnahme gibt.

„Heia Safari“ war ein  1920 publiziertes , kriegsverherrlichendes Jugendbuch von Paul von Lettow-Vorbeck, das von den Nazis in die Grundbuchliste für Schülerbüchereien aufgenommen wurde und noch bis 1952 in neun Ausgaben mit einer Gesamtauflage von 281.000 Exemplaren erschien. Lettow-Vorbeck befahl in Deutsch-Ostafrika unmenschliche Grausamkeiten an der dortigen Bevölkerung: „Das Vorgehen der Truppen, bei denen Plünderungen, Vergewaltigungen, Brandschatzungen, Morde, Tötungen und Folterungen von Gefangenen und Verwundeten und Zwangsrekrutierungen an der Tagesordnung waren, erinnerte an die Kriegsführung längst vergangener Jahrhunderte.“ Die Deutschen rekrutierten Tausende von Afrikanern als Trägersklaven, was viele nicht überlebten. Über 100.000 kamen dabei ums Leben. Flüchtende Träger und desertierende afrikanische Soldaten wurden von Lettow-Vorbecks Soldaten erschossen, öffentlich durch Erhängen hingerichtet oder ausgepeitscht. Verdächtige wurden in Ketten oder Halseisen gelegt und teilweise mit Telefondraht aneinandergebunden. Die schwarzen Soldaten nannten Lettow-Vorbeck den „Herrn, der unser Leichentuch schneidert“. (Mehr zu den Kriegsverbrechen Lettow-Vorbecks)

Heino Heia - Kriegssafari - vom Feinde unbesiegt.png

Bernd F. K. betreibt auch eine Website: „Der BRD-Schwindel“. Gehostet in Rußland, Moskau. Und wie auf dieser Website zu lesen ist, teilt er die Liebe zu bestimmten Versen eines bestimmten Mannes mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich.

So könnte leicht wer Bernd F. K. mit dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich verwechseln.

Und das wäre ein Irrtum.

Es könnte auch noch etwas erwähnt werden, im Zusammenhang mit F. K., zu „Umvolkung“ und „Reichsb…“ – nein, wozu noch ein weiteres Mal …

Ein Irrtum allerdings ist es, einen wie Bernd F. K. zum – eben vor der Gefahr der Verwechslung gewarnt, und gleich selbst der Verwechslung erlegen — Vizekanzler gemacht zu haben und den Gemachten auch noch weiter zu behalten …

Bernd F K - Noch sitzt ihr da oben ihre feigen gestalten - Strache.png