Wenigstens im Theater kein einziges identitäres Kasperl

Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt, von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in ihrem Land …

Und diesmal fügte sie hinzu:

Die Sorge der Verantwortlichen dieser Website, Kasperl könnte jetzt politisch, werden, ist zu verstehen, weil er könnte nicht in ihrem Sinne politisch werden, weil das Kasperltheater ein Mann nun kaufte, der Einladungen auf ihre Buden wohl ausschlüge. Jedoch, die Sorge, Kasperl könnte politisch werden, ist gänzlich unbegründet. Politisch war Kasperl nie, wird es auch nie werden, vielleicht, höchstens parteipolitisch, anders ist Politik in meinem Land nicht zu kriegen: nur als Parteipolitik. 

Es ist halt für die Verantwortlichen dieser Website schmerzvoll zu sehen, daß Kasperl nun in die Hände eines Menschen kommt, der das, was ihnen der Vergangenheit recht groß, ganz und gar nicht teilen kann, von dem nicht zu erwarten ist, daß er mit dem Kasperl auf der Bühne gespenstisch dorthin hinfährt, wohin einst mit dem Kasperl nicht politisch, sondern parteipolitisch wirklich gefahren wurde – für heiter entlastende Pausen zwischen den Grausamkeiten …

Als Kasperl für Hitler spielte und Max Jacob von der Gestapo abgeholt wurde

Österreich als kein Krokodil schlagendes Kasperl

Kasperl und was Blauer ersehnt: „Im Oktober ist Schluss“

Als ich hätte hören müssen (das muß ich Ihnen doch kurz eingestehen, so winzig ist mir das Land geworden), das Kasperltheater stehe zum Verkauf, hörte ich, das ganze Land stehe zum Verkauf, für Einhunderttausend, und es überraschte mich nicht, es erschreckte mich nicht, ich dachte nur, ein angemessener Preis für ein ganzes Land, das so groß wie eine Puppenbühne ist, mit seinen Aufführungen, die ob ihrer Qualitäten nicht zusätzlich abzulösen sind, das Land mit seinen Requisiten, dachte ich, wird einen Kaufpreis von Einhunderttausend schon rechtfertigen, vielleicht ist bei diesem Betrag auch ein wenig die Tradition eingepreist, immerhin, was für eine Vergangenheit Kasperl …

Wie leicht es geworden ist, in diesem Land sich ein wenig zu freuen. Ich freue mich, daß es dieser Mann erwirbt und nicht eine Person aus dem Bunde dieser Website der identitären Regierungspartei. Was Kasperl nun für eine Figur wird oder die Figur bleibt, die Kasperl jetzt ist, ist ohne Interesse. Denn, eines ist sicher, ein identitäres Kasperl wird sie nicht. Und das bereits beruhigt. Zu wissen, in das Theater gehen zu können, und auf der Bühne, wenigstens auf der Bühne für die Länge einer Aufführung kein einziges identitäres Kasperl …

Heller - Kasperl - Theater

 

Galerie der nicht gelesenen Rezensionen

Nach der Lektüre von „Politik der Feindschaft“ stellt sich die vor langer Zeit getroffene Entscheidung erneut als eine richtig getroffene Entscheidung heraus.

Vor dem Kauf von „Politik der Feindschaft“ wurde keine einzige Rezension dieses Buches gelesen, und also auch nicht die von Klaus Nüchtern, die im letzten Winter, am 18. Dezember 2017, in der „Zeit“ veröffentlicht wurde. Das Nichtlesen dieser Rezension war kein Glück, sondern die Konsequenz aus der vor langer Zeit richtig getroffenen Entscheidung. Nämlich: keine Rezensionen von Klaus Nüchtern zu lesen, vor allem von Klaus Nüchtern. Ein Glück hingegen war es, vor langer Zeit diese Entscheidung getroffen zu haben, und bis zum heutigen Tage konsequent eingehalten zu haben.

Nun, nach der Lektüre von „Politik der Feindschaft“, beim kurzen Anlesen von nüchtern’schen Buchbetrachtungen, kann nur mit Erleichterung festgestellt werden, was für ein Leseglück diese vor langer Zeit getroffene Entscheidung bescherte. Was wäre das für eine Quälerei gewesen, die von Nüchtern positiv betrachteten Bücher zu lesen, was wäre das für ein Verlust gewesen, die von Nüchtern negativ betrachteten Bücher nicht zu lesen.

Wie aktuell das konkrete Beispiel des Buches von Achille Mbembe es eindrücklich aufzeigt.

Die Entscheidung des Nichtlesens von Rezensionen von gewissen Personen, also nicht nur, aber vor allem von Klaus Nüchtern, hat bei Klaus Nüchtern eine Ausweitung erfahren, nämlich auf seine Tätigkeit als Juror des Bachmann-Preises. Was er als Juror für preiswürdig befand, war stets, zwar nicht hauptverantwortlich, aber doch anteilig ausschlaggebend, diese Texte tatsächlich ignorieren zu können.

Wäre also je nach den Betrachtungen von Nüchtern der Kauf und der Nichtkauf von Büchern entschieden worden, es wäre nicht die „Politik der Feindschaft“ erstanden worden. Das wäre menschgemäß kein Unglück gewesen, aber es hätte ein Buch gefehlt, das beitragen kann zum Verständnis der gegenwärtigen Zeit und darüber hinaus vor allem zum Ändern des prekären Weltenlaufs, wie dieser sich gegenwärtig darstellt, nicht nur in Österreich.

Ludwig Wittgenstein schreibt in einem seiner Bücher, es sei als Leiter zu verstehen, auf die hinaufzusteigen sei, um sie dann, die Leiter, wegzuwerfen, wenn es verstanden wurde, Sätze darin auch als unsinnig …

Auch dieses Buch von Achille Mbembe kann als eine solche Leiter verstanden werden. Besser ist es wohl davon zu sprechen, daß es nicht eine Leiter ist, sondern eine solche Leiter aus vielen Sprossen besteht, und eine wichtige Sprosse ist das Buch von Mbembe, um endlich über eine solche Leiter mit diesen Sprossen hinaufzusteigen und über sie hinauszusteigen, hinter sich zu lassen, all das Alte und in Wahrheit lange schon Verweste, all das Denklos-nur-Wiederholte, ob geschrieben oder gesprochen, also auch das von Klaus Nüchtern.

Und zu was hat dieses Buch Klaus Nüchtern bewegt?

Zum Sitzenbleiben.

Zu was sonst? Ein schöngeistiger Stubenhocker kann nur in seinem Schöngeistigen, wie er mit seinem Können halt das Schöngeistige versteht, hocken bleiben, und schön gelangweilt urteilen und ausspeien, was er doch alles von der Welt wisse, oh, was Achille Mbembe schreibt, das hätte er, Nüchtern, ihm alles aus dem Effeff diktieren können, an einem einzigen Nachmittag in Klagenfurt im Café Perstinger, in einer einzigen Pause zwischen den Sitzungen …

Und er, Nüchtern, hätte nichts vergessen, so wie Mbembe: „den Gulag hat er womöglich einfach vergessen.“  Was für ein wesentlicher und berechtigter Einwand von Nüchtern, ganz auf der Höhe österreichischen Denkens, vor allem des in den elitär identitären Kreisen, in denen, fällt beispielsweise das Wort Rechtsextremismus, sofort Linksextremismus hinzugefügt und erhaben verkündet wird, gegen Linksextremismus und Rechtsextremismus zu sein, um dann weiter das eine zu …

Ach, schon der Titel. Nüchtern hätte einen anderen gefunden, keinen, der „eigentlich ein Pleonasmus“ … wie eben der von Mbembe gewählte „Politik der Feindschaft“. Könnte sich Nüchtern bewegen, würde er wenigstens über diese Sprosse hinaufsteigen können, käme er womöglich von der „Politik der Feindschaft“ zur Politik der Freundschaft, vielleicht genau das von Mbembe intendiert … und dann wäre es kein „Pleonasmus“ mehr … Seltsam mutet hierbei nur an, was für ein Gewicht Carl Schmitt in der Welt immer noch hat, sogar für Achille Mbembe, der ihn zitiert. Dafür aber hat Nüchtern kein kritisches Wort übrig, daß Mbembe ausgerechnet den hitlerischen Kronjuristen …

Womöglich wollte Nüchtern nur Mbembe belehren, daß einer von einem anderen Kontinent und mit einer anderen Hautfarbe Carl Schmitt nicht recht verstehen kann, wie beispielsweise einer aus dem schmitt’schen Herkunftskontinent, vor allem was die Frage vom Kern der „Politik“ mit seiner Unterscheidung von „Freund und Feind“ betrifft …

Es könnte noch einiges angeführt werden, einiges aus der nüchternen Betrachtung zitiert werden, damit kein Mensch das sich antun muß, die gesamte Rezension zu lesen, aber das nächste Buch von Mbembe liegt schon griffbereit, um es von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.

Eines nur, doch noch.

Er, Nüchtern, hätte gerne gehabt: „[…] aber irgendwie würde man doch gerne zumindest einen Hinweis darauf erhalten, wie man wieder rauskommt aus dem ganzen Schlamassel, das da in einem […]“

Kurz zur Geschichte der Lager

Einen Ratgeber also hätte Nüchtern geliefert bekommen haben wollen. Von einem Historiker und einem politischen Philosophen … einen Ratgeber, also etwas Kurzes und schön Schlichtes … Kurzgeber gibt es aber bereits zur Genüge, und viele dieser Kurzgeberinnen sind auch in hoher und höchster politischer Verantwortung, aber die schreiben keine Bücher, von denen er, Nüchtern, dann wenigstens einen Hinweis erhalten würde wollen, mit welchen Handlungen, die zu ihren gegenwärtigen Taten vollkommen entgegengesetzte zu sein haben, sie herauskommen wollen aus dem …

Das Buch „Politik der Feindschaft“ ist kein Ratgeber, kein Kurzgeber, aber eine genaue Beschreibung des gegenwärtigen Menschen auf dem Kontinent mit Schmittuntergrund, und es überrascht nicht, daß die Rezensionen zu diesem ausfallen, wie sie, nüchtern betrachtet, ausfallend …

Nüchtern betrachtet - Galerie der nicht gelesenen Rezensionen

 

Kurz zur Geschichte der Lager

Es geistern zwar nicht nur in diesem Österreich von ’18 massenhaft die Ideen von Lagern in jedweder Bauweise weiter und wieder herum, aber auch in diesem Österreich von ’18 will nicht die  Geschichte der Lager in der gesamten Welt durch die Jahrzehnte, durch die Jahrhunderte gehört werden, will das Ideenfundament nicht freigelegt werden, wohl deshalb, weil es zu offenbar ist und also unangenehm sein könnte, bloßgelegt zu wissen, welche Ideen, die nicht nur in Österreich von ’18 geleugnet werden, welche verqueren, welche pathologischen Menschenbilder zum Errichten von Lagern führen, und darüber hinaus es zu unbequem wäre, von dem Errichtungswillen von umzäunten Lagern abzugehen, denn das hieße, sich neuen Ideen öffnen zu müssen, denn das hieße, endlich die Welt neu zu denken, denn das hieße, die alten Denkkammern vollkommen abzutragen, einzureißen, endlich vollkommen zu zerstören, ihre Reste weit in den Weltraum hinauszuschleudern, diese alten Denkkammern, aus denen immer noch die alten und verrotteten Rahmbottiche geholt werden, aus denen weiter unentwegt geschöpft wird, was als eigenes Denken, das es nicht gibt, über die Menschen geschüttet und die Menschen zugeschüttet werden, denn das hieße, nicht bloß Fortschreibende der alten Lagerzaunwelt zu sein, Verwaltende alter Weltanschauungen, Gefangene alter psychischer Zugerichtetheiten zu sein.

Und auch deshalb lohnt es, keine einzige Zeile aus „Politik der Feindschaft“ zu zitieren, sondern anzuempfehlen, kurz gesagt, das gesamte Buch zu lesen, um in die Möglichkeit versetzt zu werden, zu wissen, was es heißt, die Errichtung von Lagern zu fordern, in welche Stiefelschaften gestiegen wird … in einem uralten Märchen heißt es — steht dies in der Bibel oder im Koran oder in einem sonstigen uralten Märchenbuch, wer will sich daran noch erinnern –: Rucke die guh, Blut ist im Schuh … Die Lagerstiefel kommen in keinem Märchen vor, sondern in der Wirklichkeit der Gegenwart mit der gesamten Gegenwart der Vergangenheit, und da kann es nur heißen: Blutmeer blubbert im Schaft …

Kurz zur Geschichte der Lager

„Politik der Feindschaft“ – „Kulturkampf im Klassenzimmer“

Es gibt diesen Witz mit „Quo Vadis“.

Eine fragt, wohin gehst du. Einer antwortet, ins Kino. Was gibt’s? Quo Vadis. Was heißt das? Wohin gehst du. Ins Kino. Was gibt’s? Quo Vadis. Was heißt das? Wohin gehst du? Ins …

Ein Endlosschleifenwitz.

Quo Vadis heißt nun auch ein Verlag, in Österreich. Angehängt im Verlagsnamen ist nicht Kino, sondern Veritas — Wahrheit …

Nicht erst seit der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei wird gewußt, was das bedeutet, wenn in Österreich Wahrheit auf den Schild gehoben wird …

Die Geschäftsführung dieses Verlages haben inne: Michael Fleischhacker und Niko Alm.  Es käme seiner Wahrheit wohl näher, hätten sie den Verlag schlicht wie kurz „Nudelsieb“ genannt.

Ihr erster Titel: „Kulturkampf im Klassenzimmer“. Das „f“ gesetzt als Schwert, als ein „islamisches Schwert“ … Das sagt bereits alles aus. Herausgegeben von einem Geschäftsführer Fleischhacker, und sofort kann gewußt werden, in welche Hallenecke es gehört, in die Ecke, wo die Endlosschleifendebatte läuft, in der sich Österreich gefällt und überzeugt ist, eine Debatte zu führen, während tatsächlich bloß ein …

Kaum veröffentlicht, wird dieses Buch zum breitesten medialen Mittelpunkt in Österreich. Und alle können sich gemütlich zurücklehnen, meinen von sich, einen Beitrag zu den Herausforderungen der Zeit zu leisten.

Wie überholt es ist, vom „Kulturkampf“ … Es gibt auch diesen Witz, es brauche immer Jahre oder Jahrzehnte, bis etwas nach Österreich gelange. Wie viele Jahre wird es wohl noch dauern, bis auch in Österreich begriffen werden wird, daß der „Kampf der Kulturen“ seit Ewigkeiten ein Buch ist, das bereits bei seinem Erscheinen nicht auf der Höhe seiner Zeit war.

Wie viele Jahre müssen wohl in Österreich vergehen, bis beispielsweise „Politik der Feindschaft“ von Achille Mbembe zum breitesten medialen Mittelpunkt wird, zur breitesten öffentlichen Debatte. Aus diesem Buch kann nichts zitiert werden, weil das gesamte Buch zu lesen ist. Auch in diesem Buch ist viel zu erfahren, zu den Herausforderungen der Zeit, aber nicht dermaßen kurzgeführt, wie es in und nicht nur in Österreich …

Ein Buch wie beispielsweise „Kulturkampf im Klassenzimmer“ wäre Mbeme nie eine herangezogene Sekundärliteratur. Es sagt aber auch viel über Österreich aus, daß Mbeme Schreibende aus Österreich zitiert, und zwar Sigmund Freud und Jean Améry …

Zu einem weiteren Buch von Mbembe gibt es bereits ein Kapitel: „Kritik der schwarzen Vernunft“ ..

Mit dieser kurzgeführten Herangehensweise wird es kein Weiterkommen, keine Entwicklung zum Postiven geben, sondern bloß die Endlosschleife des Witzes. Wohin gehst du? Ins Fernsehen. Was gibt’s? Quo vadis. Was heißt das. Wohin gehst du? Zum Fleischhacker …

Quo Vadis Varitas - Zum Fleischhacker Was gibts Quo Vadis Was heißt das Wohin gehst du.png

In freudiger Erwartung

Karin Kneissl hat geheiratet.

Karin Kneissl wird bald ihr erstes Kind „biologisch“ … Oder.

Es wird ja nicht immer alles sofort verraten.

Oder. Karin Kneissl hat schon „biologisch“ … und war bereits zum Zeitpunkt der Heirat in, wie es die Alten so schön zu sagen wissen, guter Hoffnung, und der Knicks war, nachdem sie ihm das Freudige verraten und gleich wieder eingeladen hatte, ihr Danke an den Präsidenten für seine Zusage, Pate ihres ersten Kindes sein zu wollen, in das steiermärkische Vorgebirge kommen zu wollen, um da selbst das Kindle in das Becken zur priesterlichen Bespritzung tief halten zu wollen.

Jedenfalls. Karin Kneissl hat geheiratet. Sie ist eine Ehe eingegangen. Also können nur Kinder aus dieser Ehe hervorgehen, zumindest ein Kind auf die „biologische“ Art. So ist die Logik des Vizekanzlers. Und ein Kindle aus gutem Hause hat doch zumindest zwei Taufpaten. Der Präsident ist ein logischer Taufpate, war er doch am Tage im Steiermärkischen, an dem Tage genau, als vielleicht die gute Hoffnung „biologisch“ … dann wäre der Vizekanzler logischerweise der ideale zweite Pate – der Bio-Logiker schlechthin …

Das Bild vom Knicks noch in guter Erinnerung, schon aber vergessen das Datum, wann das war, als vielleicht „biologisch“ … einerlei, in ein paar Monaten schon könnte der Ministerin die Feuerstelle als Ersatz für ihr Amt …

Es ist aber eher zu vermuten, daß sie bereits zur Heirat ein Kindle unterm Herz trug, so wie das trachtige Kleid … Dann wird es aber recht bald so weit sein, und ganz Österreich in guter Hoffnung

Das wegen der guten Hoffnung sind keine fake news. Das sind Fakten, also genau in dem Sinne Fakten, wie der zurzeitige Vizekanzler in Österreich Fakten versteht.

Bei all der guten Hoffnung, die Integrationsministerin bald an ihrer Feuerstelle zu wissen, ist doch das freudige Ereignis ein wenig zu trüben.

Wie unberücksichtigt bleibt doch bei diesem Geschwefel um die Ehe seit Jahren oder im Grunde seit Jahrzehnten, wie eben wieder vom zurzeitigen Vizekanzler auf der Plattform des Konzerns Facebook angereichert, die Frage nach den Kosten der Ehe für die Steuerzahlerinnen in einem Land, der Umstand, daß gerade die Ehe zwischen Mann und Frau, die von der identitären Regierungspartei so tapfer verteidigt sein will, dem Steuerzahler doch durch die Jahre und Jahrzehnte enorm viel kostete und weiter enorm viel kostet und weiter enorm viel kosten wird, wenn bedacht wird, was für ein riesiges Sicherheitsnetz, was für ein gewaltiger Schutzschirm über die Ehe und vor allem über die Ehe mit „biologisch“ gezeugten Kindern aufgespannt sein muß, seit Jahren, seit Jahrzehnten, mit den nicht mehr zu zählenden Beratungseinrichtungen für Ehe, Familie, Kinder, mit den Frauenschutzhäusern und so weiter und so, kurz gesagt, schlecht weiter.

Und so weiter und so schlecht fort. Denn. Was könnte da noch alles immense Kosten Verursachendes durch die Ehe zwischen Mann und Frau aufgezählt werden, es wüchse zum längsten Kapitel aus, zu einem eigenen Buch, das an Umfang die Bibel bei weitem hinter sich lassen würde, die Bibel dünn wie einen Folder einer Ehenotberatungsstelle, wie einen Flyer eines Eheschutzzentrums erscheinen lassen würde. Es müßte von den massiven Kosten gesprochen werden von den eigens wegen der Ehe zwischen Mann und Frau verabschiedeten Gesetze, Wegweiserecht und so weiter und schlecht weiter, von den Kosten der Polizeieinsätze, die notwendig sind, um Eskalationen im Eheglück zu befrieden, von den „biologischen“ Kindern, die in staatlicher Obhut zu ihrem Schutz vor ihren Eltern, die als Mann und Frau die Ehe eingingen, zum Wohl der Kinder, versorgt werden müssen, und so weiter und so schlecht …

Kosten, Kosten, Kosten … die scheinen der schwarzidentitären Regierung auch schon zu viel zu werden. Deshalb wohl ein erster Schritt dagegen:

FPÖ und ÖVP schmettern Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut in Österreich im Parlament ab

Und Umschau nach kostengünstigeren Unterbringungen von Kindern auch bereits?

Kurz zu „Kinder in Käfigen“

PS Wie sonderbar, die Ehe eine Katastrophengeschichte, Urkunde des Fiaskos von Mann und Frau, und dennoch wollen so viele noch sich verehelichen, gleich in welcher geschlechtlichen Konstellation, gleich welcher Geschlechtlichkeit der Mensch sich zugehörig fühlt, gleich, als welches Geschlecht der Mensch „biologisch“ sich …

Österreich - Außenministerin in guter Hoffnung.png

 

 

Kurz zurzeitiger Kanzler: „Österreichs Position ist klar. Es besteht der Wunsch vieler“ nach Österreich zu kommen, die Staatsbürgerschaft zu erhalten. „Wir respektieren diesen Wunsch,“ werden auch alle zum Kommen einladen, ihnen die Staatsbürgerschaft verleihen.

Was für ein großzügiger Mann. Es äußern Menschen leise in einem Land ihren Wunsch nach einer Doppelstaatsbürgerschaft, also zusätzlich zur Staatsbürgerschaft, die sie bereits haben, auch die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen, kaum ist der Wunsch geäußert, schon ist dem Manne sein Herz weichbereit, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen.

Er selbst wird wohl gar nicht so ein feines Gehör haben, um diesen gar leise vorgebrachten Wunsch selbst vernommen zu haben. Aber wer so grundgütig wie dieser Mann ist, der wird von seinem Herrgott mit Lautsprechern der Marke Identitär belohnt. Die Lautsprecher der Type Vizekanzler werden ihn recht beschallt haben, bis auch er …

Als wäre dieser Wunsch aus den Megaphonen Kamerad, muß es ihm in den Ohren geklungen haben wie das der Trompeten von Jericho …

Sollten jetzt Menschen in Österreich befürchten, dieser Großzügige, dieser Grundgütige werde nun für alle die Grenzen öffnen, die irgendwo auf der Welt den Wunsch äußern, eine neue Heimat zu finden, nach Österreich zu kommen, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, diesen Menschen kann gesagt werden:

Fürchtet euch nicht. Denn. Diesen Wunsch hört er nicht. Die Lautsprecher der Type Innenminister beschallen ihn nicht mit diesen Wünschen …

Fürchtet euch nicht. Denn. Darüber hinaus. Er selbst macht sich tapfer taub gegen diesen Wunsch durch sein eigenes Übertönen, durch seine Beschallung seiner selbst mit seinem einzigen Wort, das er einzig auswendig mit seiner Trompete zu blasen weiß …

Das kurz nur nebenher: Es soll das Gerücht umgehen, er solle einmal in geselliger Runde auf einer Almbude behauptet haben, das Wunderbare an der deutschen Sprache sei, es habe bloß ein einziges Wort, es komme gänzlich mit einem einzigen Wort für alles aus, das ihm in allen Sprachen sein Herzenswort, und welches er mit der Luft seines Herzens allein unentwegt trompeten könne, ohne außer Atem zu kommen, und das Erstaunliche für ihn an einer Sprache mit nur einem einzigen und sogar mit seinem einzigen Herzenswort, das ihm vollkommen Verstand sei, es reiche tatsächlich ein einziges Wort gänzlich aus, um ein ganzes …

An Trompeten werden seit altersher Fahnen gebunden, und wenn es recht schön und edel und gar recht ehrenvoll sein soll, mit umlaufenden Fransenbesatz, und in der Mitte des Fahnentuches bestickt mit einem Monogramm, mit einem Zeichen …

Ob er von den Häklerei ZZ schon so eine Fahne für seine Trompete geschenkt bekommen hat? Und bestickt mit was für einem Symbol …

Mit einem Doppelpaß?

Sebastian Kurz hört die Signale - Südtirol - Doppelstaatsbürgerschaft

 

Kurz zur positiven Entwicklung in Deutschland und zu dem um den Schlaf bringenden Österreich.

Zwischen der weidelschen und der hitlerischen Stampferei passierte in Deutschland eine Entwicklung, die positiv zu nennen ist.

Alice Weidel mit dem Fuß aufstampfend im Bundestag - 09-18

Konnte Adolf Hitler im Juni ’40 im Wald von Compiègne noch aus Freude mit seinem Fuß auf den Boden aufstampfen — niemand in seiner Nähe, der widerspricht, der ihn in die Schranken weist, ihm das Runenzepter aus der Hand nimmt

Im deutschen Bundestag Jahrzehnte später kann Alice Weidel nur noch aus Ärger und Wut mit ihrem Fuß aufstampfen — zu viele in ihrer Nähe, die widersprechen, die kurz und klar benennen, was ihre Partei und sie ist, die ihre Partei und sie in die Schranken weisen.

Und nach ihrem Wutstampfer will sie am 12. September 2018 recht rasch aus dem Saal, aber, ganz souveräne Dame, noch einmal zurück, das Handtäschchen holen, noch etwas Blaues auch, dann aber hinaus, recht rasch weg von den Menschen, die ihrer Partei das nicht durchgehen lassen, was nicht durchzugehen hat, in einer entwickelten Demokratie.

Das ist die positive Entwicklung in Deutschland. Und das ist keine Gleichsetzung zwischen Adolf Hitler und Alice Weidel. Das wäre auch töricht, dumm und falsch, wie bereits dargelegt, und auch dargelegt ist, warum dennoch eine Partei wie die ihrige

Kurz zusammengefaßt: FPÖ und AfD und … schlimmer als NSDAP

Heinrich Heine hat nicht an Deutschland gedacht, als er schrieb, denke er an Deutschland, sei er um seinen Schlaf gebracht, auch wenn in der Gegenwart viele vor allem aus diesem Gesinnungskreise es so verstehen möchten.

Wer heute, im Jahr 2018, an Deutschland denkt, ob in der Nacht, ob bei Tag, wird in Anbetracht dieser Entwicklung nicht um den Schlaf gebracht.

Anders hingegen ist es freilich um Österreich bestellt, im Österreich ’18, da können die Weidels noch aus Freude mit dem Fuß auf die parlamentarische Scholle aufstampfen — in Österreich trifft es zu, wer an Österreich denkt, ist um den Schlaf gebracht …

„Wiederbeleben des Faschismus“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Gauland, Weidel, Hofer, Strache …

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Zum Stampfen fällt noch, es gibt auch das Stampfen von Kartoffeln. Und das ist es, was den Menschen bleibt, wenn Parteien solchen Gesinnungszuschnitts die Macht wieder abgeben müssen, wenn alles von ihnen ruiniert ist: Kartoffeln stampfen, um irgendwie halbwegs satt zu werden, um das von solchen Parteien Zerstörte wieder aufbauen zu können, die Kraft zu haben, die Trümmer dieser Parteien …

 

Alice Weidel stampft auf - An Österreich gedacht, um den Schlaf gebracht

 

„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Diese Schlagzeile „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert, wäre, wie ein Präsident mit seinem Klan in der Sekunde kreischte, fake news

Fake News aber gibt es hier nicht. Kann es auch nicht geben, weil es keine News wären, also keine Neuigkeiten, nichts Neues, und die Zeitungen, da sie keine andere Wahl haben, bescheinen nichts Neues.

Diese Schlagzeile aber gibt es, gestern am 15.09.18 von einer Tageszeitung in Österreich gebracht, also keine fake news, und lautet vervollständigt: „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ …

Es ist in diesem Artikel von „Bezirksräten“ die Rede, von Postings, die … kurz und schlecht von allem, das zu einem Bezirksrat diesseits der Donau führt, der stellvertretender Obmann eines Vereins ist, der mit einem Anteil von neunzig Prozent Gesellschafter von der gesinnungsgemäß zensurierten Website ist …

Die Schlagzeile Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert gibt es in Österreich nicht einmal als fake news, dabei ist es eine Schlagzeile, die es bereits vor Jahren schon hätte geben müssen. Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb, in zu vielen Kapiteln kann gelesen werden, warum.

Zum Schluß des Artikels „Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf Facebook“ steht der Satz:

„Oftmals sind geschlossene Facebook-Gruppen Ausgangspunkt der Hasstiraden.“

Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei hat erst vor kurzem einen ihrer Kommentare für die Öffentlichkeit geschlossen, aber weiterhin wohl abrufbar für jene, die bei dieser Website angemeldet sind, und es stellt sich die Frage, was können Angemeldete noch alles auf dieser Website lesen, was vor der Öffentlichkeit verborgen werden soll und nur zugänglich jenen, die angemeldet sind zum geschlossenen Bund dieser Website. Und wie viele das wohl sind?

Der trauernde Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich zum Tod von Dr. Hans Berger ist zuerst wohl aus Unachtsamkeit als ein für alle abrufbarer Kommentar auf diese Website gestellt worden, und dann, vielleicht nach einer Schrecksekunde, recht rasch der Öffentlichkeit entzogen worden, um dann nur noch jenen zugänglich, die sich auf dieser Website anmelden können; dem geschlossenen Websitekreis bloß noch zugänglich …

Zu Dr. Hans Berger gibt es inzwischen eine parlamentarische Anfrage, an den zurzeitigen Innenminister: „betreffend einen unzensuriert.at-Artikel zum Tod des Neonazis Hans Berger“ … Es darf erwartet werden, der Innenminister wird sich mit seiner Antwort gesinnungsgemäß nicht vergaloppieren …

Übrigens, von Verjährung ist in dem gestrigen Artikel der Tageszeitung über die Ermittlungen der Justiz auf Facebook

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

ebenfalls die Rede … auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich ist nichts verjährt, kann es keine Verjährung geben, mit stets weiteren Kommentaren auch der SS (mit einem Klick erfahren Sie, wofür die Abkürzung hier steht) ist Verjährung in jedweder Bedeutung ausgesetzt …

Die Facebook-Gruppe, von der im gestrigen Artikel gesprochen wird, wegen der die Justiz ermittelt, wird mittlerweile vielleicht schon überlegt haben, wie sie sich vor einer Belästigung durch eine ermittelnde Justiz … ein Vorbild auch hierfür könnte ihr die gesinnungsgemäß zensurierte Website sein — manchmal reicht es schon aus, kurz wie schlicht gesagt, bekanntere, berühmtere, durchaus mächtige Mitglieder zu haben, die aber nicht tätig zu werden brauchen, nicht, wie es so schön heißt, intervenieren müssen, es reicht im Heimatland des niederträchtigen Gehorsams, wenn sie einfach Mitglieder sind …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

FPÖ unzensuriert: Personalpool für den montagsgemachten Innenminister

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Zurzeitiger Vizekanzler in Österreich erneuert die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

FPÖ unzensuriert: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Buchenwald

Justiz ermittelt gegen FPÖ unzensuriert - Eine Schlagzeile in Österreich nicht einmal als fake news vorhanden

 

Trude-Marzik-Baum

Lilith Kurz hat entgegen ihrer Ankündigung doch wieder etwas zugesandt.

Diesmal etwas zu einem Kommentar von der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei, deren stellvertretender Vereinsobmann, wie sie schreibt, ein identitärer Bezirksrat ist, über eine Mundartdichterin, die für die Verantwortlichen dieser Website „zu den großen Dichterinnen“ in ihrem Lande zählt, und sie sich darüber beklagen, daß verweigert werde, nach Trude Marzik einen „Platz oder eine andere öffentliche Verkehrsfläche“ in der Weltbezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams zu benennen, und das bloß, weil sie, Marzik, 1942 der NSDAP beigetreten sei, und das bloß, weil sie drei Jahre lang Mitglied einer Partei gewesen sei, also von 1942 bis 1945, eingetreten in eine Partei somit erst zu einem Zeitpunkt, an dem das Ausmaß der Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei längst bekannt war, Mitglied in dieser Partei in den Jahren, in denen die Grausamkeit dieser totaldiktatorischen Partei noch weiter gesteigert wurde: zur absoluten Grausamkeit.

Und im Bezirk schaue die Partei des stellvertretenden Obmannes auch, wie bestimmte Namen in den öffentlichen Boden gepflanzt … das nenne, Kurz, an einem Strang … 

Trude Marzik - gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei

Und sie, Kurz, schreibt weiter:

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, menschgemäß gönne ich Trude Marzik einen Platz, eine Gasse, eine Straße, die nach ihr benannt ist. Aber unser Land ist kurz und schlicht zu klein, um nach jeder Kuchlkredenzpoetin, die ihrem Buben zu seiner Hochzeit oder Taufe oder Firmung oder was auch immer ein Gedichtl schreibt, ein Platzerl, ein Gasserl, ein Straßerl zu benennen, es gibt kurz gesagt, dafür einfach zu wenige öffentliche Flächen.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website nicht bedacht, wenn sie jeder Kuchlkredenzversmutter einen Platz, eine Gasse, eine Straße gewidmet haben wollen, ihr dafür kurz und schlicht die öffentlichen Flächen fehlen, wenn sie auch jene noch auf diese Weise gewürdigt haben wollen, die für sie die tatsächlich Großen des Wortschwertes ihrer Gesinnung sind, manche von ihnen verewigt auf einer „Gottbegnadetenliste“ und in ihren Gräbern darauf wartend, eine nach ihnen benannte Straße …

Aber es sind ja „kluge und befähigte“ Menschen, vor allem „kluge und befähigte“ Männer, und sie haben dafür schon eine Lösung gefunden. Wenn es aufgrund der äußersten Kleinheit des Landes zu wenige öffentliche Flächen gibt, um alle mit Straßennamen zu würdigen, die ihnen ihr Gott zu Ehrung auserwählte, warum es nicht einfach ausweiten auf alle Felder der Bauern, auf alle Äcker der Bäuerinnen, auf alle Wiesen, auf alle Sträucher, auf alle Bäume, auf alle Bäche, auf alle Tümpel, auf Regenlachen, auf alle Äste … dann ginge es sich wohl aus, alle Kuchlkredenzlyrikdamen auf diese Weise zu ehren.

Trude-Marzik-Baum auf dem Leopold-Kunschak-Platz

Und damit könnte gleich begonnen werden, auf kurzem Wege. Mit Trude Marzik. Damit, ihr einen Baum zu widmen, auf dem Leopold-Kunschak-Platz: Trude-Marzik-Baum.

Sie hätte sich schon einen ganzen Baum und nicht nur ein Asterl oder eine Lache verdient, war sie doch auch eine große Versteherin der Weltliteratur und der Kunst überhaupt, wie sie es so ausdrucksstark in ihren Versen zu offenbaren wußte, etwa mit ihrer Antwort an Herrn Godot:  „I geh ham, mir wird’s zu blöd.“

Und dann gleich weitergemacht werden. Es gibt so viele, für die die Herzen gesinnungsgemäß schlagen, daß es ungerecht wäre, nur einen, nur eine hervorheben zu wollen, die es verdienten, daß Äste, Felder, Äcker, Tümpel, Sträucher ihre Namen trügen …

Damit wäre wohl einer, der auf öffentlichen Flächen schon verewigt, auch ein Mundartdichter, wenngleich kein Hausmann, recht einverstanden, bekämen seine Schreibkameraden und Verskameradinnen eine ebensolche Ehrung …

Sie, Kurz, schreibt noch mehr, vor allem darüber, wie es denn zu verstehen sei, die Sache mit „die Revolution frisst ihre Kinder“, nur weil eine Kuchllyrikkredenzlerin keinen nach ihr benannten Platz bekomme, die doch nur von der gesinnungsgemäß zensurierten Website als „rote Dichterin“ bezeichnet werden könne, obgleich ihre Gedichterln das in keiner Weise hergeben, aber was geben ihre Verse überhaupt her – nicht einmal Verse.

Trude-Marzik-Baum - Leopold-Kunschak-Platz - Hernals

 

Feuerstelle statt Fernseher: Kulturkreis uridentitär klügster, befähigster Köpfe

„wenn der fernseher und das ist auch ein faktum in manchen kulturkreisen sozusagen der ersatz für die feuerstelle ist und den ganzen tag läuft …“

„frauen sind integratiosmotoren also die mütter die letztendlich die kleinen paschas und machos …“

Karin Kneissl hat das einen Tag nach der Verkündigung durch Christian Hafenecker, die FPÖ stehe hinter ihren „klugen und befähigten Köpfen“ das Geheimnis offenbart, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich gar so viele kluge und befähigte Köpfe

Und ewig stellt sich die kurze Frage, was ist das Geheimnis der gar so vielen klugen und befähigten Köpfe in dieser Partei.

Karin Kneissl hat es nun gelüftet. Endlich.

Kurz gesagt, es ist ein schlichtes Geheimnis: sie haben keinen Fernseher, die Feuerstelle ist dieser Partei Ersatz für den Fernseher, und das Feuer brennt den ganzen Tag, seit Jahrhunderten darauf geachtet, daß es nie ausgeht.

Statt in den Fernseher zu starren, stehen die uridentitär klugen und befähigten Köpfe am Lagerfeuer und der Rauch des Feuers, die Flammen und auch wie die Holzscheite angeordnet, wie das Holz abbrennt, ob zu Feuerkeilen gebrannt, auf alles das achten sie bei ihrem Schauen in das Feuer, bei ihrem Lesen der Botschaften des Feuers, was Flamme, Rauch und Feuerkeil ihnen knistern, schreiben sie auf, all das Kluge, entnommen dem Funkenalphabet, das sie letztendlich befähigt, kluge und befähigte Kandidatinnen für alles zu sein, also auch, ein  untertäniger Knicks als Ehrerbietung an die Ministerin für ihre Preisgabe dieses Geheimnisses, dessen Lüftung schon so lange brennend erwartet, weshalb die identitäre Regierungspartei in Österreich, ach, wie bescheiden doch Christian Hafenecker, nicht nur kluge und befähigte Köpfe, sondern die klügsten und befähigsten

Karin Kneissl - Regierung Österreich - 13-09-18 - ZIB 24 - Fernseher als Ersatz für Feuerstelle in Kulturkreisen.png