Dancing in Austria. Killing elsewhere.

Im Morgenjournal um 8 hören Sie dann Bundeskanzler Nehammer, er ist bei uns zu Gast, und er hat sich schon am Abend in der Zeit im Bild 2 zur Ukraine-Krise geäußert. Er sagt, Österreich sei bereit, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen: „Also wir haben ein Krisenkabinett geformt, wo einfach auch das Thema innere Sicherheit, militärische Sicherheit, nachrichtendienstliche Aufklärung und natürlich Energieversorgung und das Thema Flüchtlingsströme bearbeitet wird. Das Innenministerium ist vorbereitet. Bei der Ukraine verhält es sich anders als zum Beispiel mit Ländern wie Afghanistan. Die Ukraine ist, wenn man einen Zirkel einstechen würde, in Wien, und einen Radius zieht, näher zu Wien als Bregenz, das heißt, wir reden hier von Nachbarschaftshilfe. Wir werden auch hier solidarisch handeln.“

Es reicht das von ihm um 7 Gehörte, wie stets um diese Zeit eine Sternfrühe mit dem Personal aus seiner Partei, so auch an diesem 24. Februar 2022.

Wie vorbereitet das Innenministerium ist, wer kann das besser wissen, als eben Karl Nehammer, und seit der Zeit, als er Innenminister war, wissen es im ganzen Land alle, wie vorbereitet

Bei der Ukraine verhalte es sich anders als zum Beispiel mit Ländern wie Afghanistan. Den Unterschied wird ihm wohl sein Außenminister auf der Geige gespielt haben, der nicht alleingelassen sein will, und wohl weiter an seinem Tisch im Ballhausextrakabinett der rückkehrenden Mannen

Nun hat also Österreich doch noch einen Bundeskanzler bekommen, der für dieses Amt ein gerütteltes Maß an geographischer Bildung einbringt, der gar mit einem Zirkel umgehen zu verstehen scheint … einer, dem er nachfolgte, wird es nun bereuen, es seinen einzigen Fehler nennen, seine einzige Schuld, nichts für seine geographische Bildung getan zu haben, die ihm das nun von Nehammer besetzte Amt erhalten hätte …

Die Ukraine sei, würde in Wien ein Zirkel eingestochen und ein Radius gezogen werden, näher zu Wien als zu Bregenz, das heißt, der derzeitige Bundeskanzler vermißt mit dem Zirkel die Humanität, deren Radius ihm vor Bregenz endet.

Was nicht endet, ist die selige und verzeihende Erinnerung einer für kurz gewesenen Außenministerin in der türkisidentitären Regierung, die für den Mann gar schlagende Entschuldigungen weiß, für den Mann, der sich wohl gar über ihren Knicks freute und bei sich dachte, getanzt wird in Österreich, geschossen anderswo …

Ansichtskarte = Wirklichkeit

Wie leicht könnte einfach wie kurz gesagt werden, es wird die Propaganda des österreichischen Streichers – der in Österreich bekannt als Leopold Kunschak – fortgesetzt, ihn als einen die Häuser überragenden Bürgermeister müllnerisch darzustellen, wie er seit beinahe einhundert Jahren immer wieder auf propagandistischen Ansichtskarten verewigt: Karl Lueger, dessen Größe fotographisch in den Himmel gewachsen, als wäre sein Denkmal auf dem KL-Platz tatsächlich mehr als 20 Meter hoch, das in Wirklichkeit jedoch gerade die Hälfte davon klein …

Ansichtskarten waren, als unter Post noch die Post verstanden ward, und nicht Posting, das recht extensiv eingesetzte Propagandamittel zur Verbreitung von antisemitischer Gesinnung. An einer in Österreich hoch angesehenen und staatlich ehrenreich gewürdigten Familie ist dabei kein Vorbeikommen, weder in der Vergangenheit, die ihr und nicht nur ihr Gegenwart, noch in der Gegenwart …

Auch das „Wissensnetz aus Österreich“ kann hier nicht zurückbleiben, durch ihre eingesetzten Fotos der Gedenkstätte mit einer die Häuser überragenden Bürgermeisterfigur auf dem KL-Platz die Legende von der Größe des Karl Lueger zu hegen.

Wie leicht könnte eine bewußt fortgesetzte Propaganda für Karl Lueger und die mit ihm untrennbar verbundene Gesinnung vermutet werden, aber es ist trotz aller Tiefe nicht so abgründig, es wird – kann dies gescholten werden? – schlicht auch die Schonung des gegenwärtigen Klüngels sein, und sonst, einfach wie kurz gesagt, die Wirklichkeit: eine Ansichtskarte.

Ansichtskarte: nicht nur, aber vor allem in Österreich Wirklichkeit.

Wann immer der Gang Menschen irgendwohin führt, etwa in Österreich zur Luegerstätte auf dem KL-Platz, halten sie die Wirklichkeit total verdeckende Ansichtskarten vor ihre Augen, auf der sie dann beispielsweise eine um mehr als die Hälfte größere sehen, diese ihnen Wirklichkeit ist, daß die Kunschakstätte mehr als zwanzig Meter hoch ist, und sie setzen ihren Gang in der unerschütterlichen Gewißheit des Glaubens fort, diese von Ansichtskarten abgeschaute Wirklichkeit, der Ansichtskarten Wirklichkeit ist die allen zu verbreitende Ansicht der Wirklichkeit.

Die einmalig zurechtgemeisterte Erkenntnis von Alexander Schallenberg: „Wir haben doch 1938 am eigenen Leib erlebt, wie es ist, wenn man alleine gelassen wird.“

Wer hätte das je gedacht, es im eigenen Leben noch erfahren dürfen, zu weit gefaßt, wer hätte das je gedacht, es im parteipolitischen Leben des Alexander Schallenberg noch erleben zu dürfen, daß er, Schallenberg, einmal zu einer Erkenntnis gelangt, daß er, Schallenberg, tatsächlich zu einer Erkenntnis gelangt, die für ihn, Schallenberg, das große Einmalige ist, daß er, Schallenberg, tatsächlich zu einer Erkenntnis gelangt, das für ihn, Schallenberg, ein einmaliges Ereignis in seinem eigenen Leben —

„Wir haben doch 1938 am eigenen Leib erlebt, wie es ist, wenn man alleine gelassen wird.“

In Österreich, stellt Schallenberg in seiner aus seinem eig’nem bitteren Erleben geschöpfte Gnadensekunde des Erkennens fest, wird erlebt, wie es tatsächlich ist, wirklich alleingelassen ….

Im Grunde kann ich euren Vater sehr gut verstehen
mich wundert ja daß nicht das ganze
österreichische Volk
längst Selbstmord gemacht hat
aber die Österreicher insgesamt als Masse
sind heute ein brutales und dummes Volk
In dieser Stadt müßte ein Sehender ja
tagtäglich rund um die Uhr Amok laufen
Was diesem armen unmündigen Volk geblieben ist
ist nichts als das Theater
Österreich selbst ist nichts als eine Bühne
auf der alles verlottert und vermodert und
verkommen ist
eine in sich selbst verhaßte Statisterie
von sechseinhalb Millionen Alleingelassenen
sechseinhalb Millionen Debile und Tobsüchtige
die ununterbrochen aus vollem Hals nach einem
Regisseur schreien
Der Regisseur wird kommen
und sie endgültig in den Abgrund hinunterstoßen
Sechseinhalb Millionen Statisten
die von ein paar verbrecherischen Hauptdarstellern
die in der Hofburg und auf dem Ballhausplatz sitzen
an jedem Tag vor den Kopf
und am Ende doch wieder nur in den Abgrund
gestoßen werden

Alleingelassene.

Das ist mit Alleingelassenen zu erleben.

’21 – Quersumme von 1938 –, als ein Alleingelassener selbst für kurz

Aber schon ’22 – Quersumme von 1939, der Tobenden zweites Jahr auch in Österreich — wieder nur ein Alleingelassener, der das von ihm vertretene Land in Opferreich zurücktauft, den Naturnamen Österreichs in die Welt trägt: Opferreich.

Ein Alleingelassener unter den Alleingelassenen in den Opferprozessionen …

Österreich, Land der Meisterei

Noch desselben Tages der Verkündigung, das Dollfuß-Museum im karnerischen Texing werde zeitgemäßer und also ’22 entsprechender gestaltet werden, es ist der 6. Dezember ’21, läßt es sich Oskar Deutsch nicht nehmen, der Erste zu sein, der einen Beitrag für das auf der Zeithöhe von ’22 zu gestaltende Dollfuß-Museum abliefert.

O. Deutschens Beitrag wird, wenn es gilt, Beiträgen im Dollfuß-Museum ’22 besondere Plätze zuzuweisen, eine Ehrentafel zuteil werden müssen, nicht nur weil es der erste Beitrag, sondern auch wegen seines Inhalts, der aufzubewahren ist, und es keinen geeigneteren Ort für dessen Erhaltung wohl geben kann, als ebendieses Museum, das doch ’22 gegenwärtiger werden soll. Sein Beitrag ist von solch einer Erlesenheit, daß es ein Frevel wäre, diesen nicht in seiner Gesamtheit zu zitieren:

Deutsch: Glückwunsch an neue Regierungsmitglieder, Corona-Krise braucht Zusammenarbeit

IKG-Präsident Oskar Deutsch gratuliert Bundeskanzler Karl Nehammer und sieht Möglichkeit für nationalen Schulterschluss in Krisenzeiten

Wien (OTS) – Mit Karl Nehammer hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute einen „erfahrenen und verbindlichen Politiker zum Bundeskanzler angelobt“, kommentiert Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und der Israelitischen Religionsgesellschaft (IRG) die heutige Angelobung. „Gerade in dieser Phase der Pandemie, die extremistische Kräfte zu missbrauchen versuchen, ist nun eine Gelegenheit gekommen, alle konstruktiven Kräfte in unserem Land an Bord zu holen, um gemeinsame Lösungen für die Gesundheit der Menschen und unsere Demokratie zu erarbeiten.“
In diesem Zusammenhang als beispielgebend bezeichnet Deutsch die Angelobungszeremonie selbst, da physischer Abstand gehalten und Schutzmasken getragen wurden. Dies könne auch zu Bewusstseinsbildung in wissenschaftsfeindlichen Kreisen beitragen.
Der IKG-Präsident betont: „Die mit Abstand wichtigste Aufgabe der Bundesregierung und für alle verantwortungsbewussten Kräfte, unabhängig ihrer politischen Überzeugungen, ist derzeit zweifelsohne die Bewältigung der Gesundheitskrise.“ Erfreut zeigt sich die IKG über den eingeschlagenen Weg der Einbeziehung der konstruktiven Oppositionsparteien, der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften und Vertretern der Zivilgesellschaft. Auch den neu angelobten Regierungsmitgliedern und der Staatssekretärin wünscht der IKG-Präsident gutes Gelingen. In persönlichen Gesprächen würden spezifische Themen adressiert werden, die über das Krisenmanagement hinausgehen. Eine akute Herausforderung stellt die Gewährleistung der inneren Sicherheit für alle Menschen in Österreich dar. Insbesondere jüdische Einrichtungen seien durch von Extremisten mitorganisierte Kundgebungen vor besondere Herausforderungen gestellt, die Polizei, Bundesheer und Sicherheitskräfte der IKG bisher gut gemeistert haben.

Oskar Deutsch kennt für seine Großzügigkeit keine Obergrenze, für seine Großzügigkeit lehnt Oskar Deutsch jedwede Obergrenze ab, und in seiner grenzenlosen Großzügigkeit gratuliert er auch dem Regierungsmitglied, das sich ja doch für eine von ihm vor vierzehn Jahren gemachte und als antisemitisch eingestufte Aussage entschuldigte.

Aber Oskar Deutsch weiß auch, wann es gilt, standhaft, mehr, wehrhaft zu sein, die Abberufung eines Mannes zu verlangen, wenn dieser nun auch sagt, er würde auf dem heiligen Berg des Landes nun nicht mehr auftreten, so wie er auf diesem vor vierzehn Jahren auftrat; dieser Mann muß seines Amtes, das ja doch das Höchste, über der Regierung im Land ist, enthoben werden, was dieser vor weit über einem Jahrzehnt getan, hat ihn für alle Zeit der Resozialisierung enthoben.

Der Beitrag von O. Deutsch verdiente im Museum auch deshalb einen prominenten Platz, weil dieser Zeugnis ist, was alles in Österreich gemeistert wird, daß Österreich wahrlich ein Land des Meistern ist, und es ist keine prophetische Aussage von O. Deutsch, sondern eine der zutraulichen Erfahrung, daß der von ihm beglückwünschte Karl Nehammer nicht nur die „Coronakrise Schritt für Schritt“, sondern alles „in den Griff“ bekommen wird, war er doch als Nichtbundeskanzler schon an höchster Stelle unter den Meisterinnen, die gemeistert und gemeistert haben, aber auch O. Deutsch und die Sicherheitskräfte seiner Gemeinde Meisterinnen, die mit Polizei, Bundesheer meistern … Es wird nicht nur bei dieser einen prominenten Tafel mit Erkenntnisen des O. Deutsch im Museum ’22 bleiben dürfen. Denn. Es gibt deren zu viele. Beispielsweise auch diese:

Es ist die Frage, wie viele Flüchtlinge ein Land aufnehmen kann. Jetzt sind wir mehr oder weniger am Ende unserer Kapazitäten[.]

„In persönlichen Gesprächen würden spezifische Themen adressiert werden, die über das Krisenmanagement hinausgehen.“ Läßt O. Deutsch mit seinem Glückwunschevangelium verkünden. Er wird dem nun hinzugekommenen Regierungsmeister aus dem Texingtal wohl schon erklärt haben, wie seine Kapazitätsausführungen zu verstehen sind, und dieser, nicht faul, übersetzt das wohl für alle nicht gleich Verständliche, das auf höchstem intellektuellen Niveau Gesagte des O. Deutsch in eine für alle zu verstehende Sprache, es könnte gesagt werden, in Volkessprache: „Kein Platz …“

Resozialisierung ist nur ein Wort

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde hat in diesem Februar des zweiten Corona-Winters sich in die erste Reihe gestellt und die Abberufung

Seit elf Tagen leitet ein Teilnehmer der nazistischen Ulrichsbergtreffen ein Landesamt für Verfassungsschutz. Das ist ebenso wenig hinnehmbar, wie das Schweigen der politisch Verantwortlichen. Wer an Nazitreffen teilnahm, muss vom Verfassungsschutz beobachtet werden und kann diesen nicht leiten.

massiv gefordert – Resozialisierung, ausgeführt im Kapitel Ulrichsberg, Kultstätte des rechtsextremistischen Landes, ist nur ein Wort …

Es wird nicht nur auf den Kärntner Berg zur Heilshuldigung gestiegen, es wird auch wieder herabgestiegen zur Verkündigung der Heilsbotschaft; und manche von den Bergsteigenden treten mit dieser eine lange Pilgerreise an, die sie bis, auch bis nach Wien führt, zu den Prozessionen

Die Prozessionistinnen rufen in Erinnerung, vor allem der vom Berg herabgestiegene Prozessionist ruft in Erinnerung die warnenden Worte des Oskar Deutsch, prophetisch vor sieben Jahren gesprochen.

Österreich ist nach Ansicht von Oskar Deutsch bei der Aufnahme der Flüchtlinge am Rande seiner Kapazitäten angelangt. „Es ist die Frage, wie viele Flüchtlinge ein Land aufnehmen kann. Jetzt sind wir mehr oder weniger am Ende unserer Kapazitäten“, sagte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) am Montag vor Journalisten in Wien. Zudem warnte er vor einem Erstarken des Antisemitismus in Österreich auch durch die Einwanderung aus den Ländern des Nahen Ostens. Diese „zum Teil sogenannten Flüchtlinge“ hätten „in ihren Ländern immer wieder Antisemitismus mitbekommen“ und seien von klein auf damit aufgewachsen. „Es wäre schrecklich, wenn das auch in Österreich wahr würde.“

Seit dem. Was für eine Heimtücke der „sogenannten Flüchtlinge“, sich als Österreicherinnen zu tarnen, wie Österreicher die österreichische Flagge zu schwingen, auf ihren Prozessionen, auf denen viele zusätzlich noch, als wären sie gebürtig aus Österreich, ihr rotweißrotes Tauffahnenkleid tragen, den Antisemitismus und die Verharmlosung des Nationalsozialismus in Österreich zu predigen, von dessen gebürtigen Menschen doch gewußt wird, wie sie seit Jahrzehnten jedwedem Antisemitismus, jedwede Verharmlosung des Nationalsozialismus wie ein Oskar Deutsch tapfer und dabei niemals wankend entgegentreten.

Was für eine Heimtücke der „sogenannten Flüchtlinge“ etwa, ihre Gesinnung gar geschickt verbergend sich als Regierungspartei angeloben zu lassen

Aber Oskar Deutsch läßt sich nicht täuschen. Er wußte prophetisch, wovor gewarnt werden muß. Er weiß Menschen zu finden, die bereit sind, sich an seine Seite zu stellen, tapfer, unbeirrt, ehrlich gegen jedweden Antisemitismus, gegen jede Verharmlosung des Nationalsozialismus wahrhaftig das Wort zu ergreifen, Männer und Frauen, die ihm dies Jahr für Jahr an den höchsten Erinnerungstagen im Jahr in Österreich beweisen.

Und diese Männer und Frauen haben Freunde, die sie dabei ebenso tapfer, ehrlich, wahrhaftig unterstützen, wenn es gilt, gegen Antisemitismus, gegen Verharmlosung des Nationalsozialismus Zäune zu errichten, die von „sogenannten Flüchtlingen“ nicht zu überwinden sind, die ihnen unmißverständliches Zeichen sind, dieses Österreich ist als Land einzig‘ Bollwerk

Und unter diesen Männern und Frauen sticht vor allem so mancher Mann rechtschaffen hervor, etwa jener Mann, der auch ein Präsident ist, der Freunde um sich schart, wie jene aus der Stadt recht nahe der Grenze … Gerade diese Familie aus der Grenzstadt mit ihrer Tradition des aufrechten Ganges gegen Antisemitismus und gegen Verharmlosung des Nationalsozialismus muß dem Präsidenten eine willkommene Verbündete sein, in seinem unerschütterlichen Kampf gegen

Auch jener Mann, der allzeit und überall bereit war, auch ein Friedhof schien ihm dafür ein geeigneter Ort zu sein, zu verkünden, es sei „höchste Zeit Verantwortung zu zeigen“ … Und auch dieser Mann scharte Freunde um sich, die ihm Garanten, daß Österreich weiter ein Land des …

Und es gibt auch und vor allem Männer, die Freund sein möchten, selbstlos ihr Vermögen einsetzen, zu beweisen, daß sie würdig sind, Freund zu sein.

Nach diesem uralten Spruch

Die Freunde meiner Freundinnen sind auch meine Freunde.

kann Oskar Deutsch auf viele, auf gar recht viele in diesem Land vertrauen, daß die Zäune halten.

Ulrichsberg, Kultstätte des rechtsextremistischen Landes

Es wird nun aufgeregt viel davon gesprochen, geschrieben: „Ulrichsbergtreffen – rechtsextremistisches Treffen“ …

Wenn gezählt wird, wer in all den Jahrzehnten zum Ulrichsberg kommt, ist es richtig zu sagen: Ulrichsberg, Kultstätte eines rechtsextremistischen Landes

Mons carantanus, wie der Ulrichsberg auch genannt, ist der zutreffend wahre Name – Kärntner Berg,

Kultstätte des rechtsextremistischen Landes.

In all den Jahrzehnten kommen zum Kärntner Berg nicht namenlose Glatzen, sondern die des Landes höchsten – abgeordnet von all den Parteien im Land, von ÖVP, SPÖ, FPÖ und auch, wenn dabei besonders an einen Mann, der den Kärntner Berg nun nach Wien bringt, dabei gedacht, der nicht nur bei einer Partei war, Team Kärnten, Team Stronach, BZÖ, Grüne …

Jahrzehntelang kommen auch die Uniformierten mit Blasmusik und Geistlichen zum Treffen, daß es richtig ist zu sagen: Kärntner Berg, Kultstätte des rechtsextremistischen Landes mit Ehrenwache einer rechtsextremistischen Organisation, aus der sich einer, dem ein Heiligenschein den Weg zum Propheten oder, so modern heutzutage alle gleich welcher Gesinnung, gar zur Prophetin leuchtet, wieder recht kritisch … In solch einer recht großen Organisation gibt es menschgemäß auch, das zu verschweigen, wäre der Organisation gegenüber ungerecht, so manchen Mann, der gegen den Heiligenschein mit der Waffe …

Der Berg ist im Besitz der ehemaligen Adelsfamilie Goess und Ex-Hypo-Banker Tilo Berlin.

Adeliger Besitz ist ohne Kreuze wohl nur halber Besitz, ein weiterer Besitz jahrzehntelang geadelt mit einem recht besonderen Kreuz …

Aber das war einmal. Nun. Ist alles. Besser. Am Kärntner Berg. Nun. Ist alles. Besser. Im Land.

Es mußte einer gehen. Einer wurde seiner Funktion enthoben.

Nach der medialen Kritik an seiner Teilnahme an den rechtsextremen Ulrichsberg-Treffen ist er am 11. Februar 2022 „bis auf Weiteres“ von Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß von seiner Funktion entbunden worden.[1][2] Von 2004 bis 2013 war er Abgeordneter zum Kärntner Landtag und dabei von 2007 bis 2012 Klubobmann der ÖVP-Landtagsfraktion.

Einer wurde, nach Tagen des Ringens, abgezogen. Weil. Er zweimal auf dem Kärntner Berg war. Einmal vor zwölf Jahren und einmal vor vierzehn Jahren. Er auf dem Kärntner Berg sprach, was auf dem Kärntner Berg gesinnungsgemäß zu sprechen ist, seit Jahrzehnten. Nun wird er das erfahren haben, was Verurteilte nach der Haftentlassung erfahren, Resozialisierung ist nur ein Wort.

Mögen etwa für Diebstähle vor zehn, zwanzig Jahren Verurteilte, auch seit zwölf, seit vierzehn Jahren keinen Diebstahl mehr begangen haben, nicht mehr rückfällig geworden sein, sie bleiben für die anderen Kriminelle, denen nicht mehr zu vertrauen ist, denen nichts mehr anvertraut werden darf, die von allem ferngehalten werden müssen, die, einfach wie kurz gesagt, nicht zu resozialisieren …

Er war zweimal, wie nun tapfer unermüdlich gegen ihn vorgebracht wird, auf dem Kärntner Berg, 2008 und 2010. Er war auf dem Kärntner Berg, aber er war nicht als er auf dem Kärntner Berg. Als ÖVP-Klubobmann im Landtag war er auf dem Kärntner Berg, und als ÖVP-Klubobmann erfüllte er vor über einem Jahrzehnt auf dem Kärntner Berg auftragsgemäß die Pflicht eines Parteispitzenmannes, wie diese vor ihm und nach ihm die Höchsten mit zumeist recht schütterem Haar der oben genannten Parteien im Land auf dem Kärntner Berg erfüllten, die in kein Resozialisierungsprogramm, das es gibt, auch wenn Resozialisierung nur ein Wort ist, gesteckt wurden, wohl vor allem deshalb, weil sie weiter der Parteipolitik im Höchsten verhaftet – landesgemäß sozialisiert …

Menschgemäß ist er aber selber schuld, nicht resozialisierbar zu sein. Warum mußte er auch diese höchste der höchsten Funktionen im Land anstreben, hätte er sich nicht damit begnügen können, Innenminister zu werden, er wäre sozialisiert geblieben, er hätte als Innenminister den Kärntner Landtag etwa besuchen, gemeinsam zum Beispiel mit dem Bundespräsidenten vor den Tafeln beim Eingang zum Landtag in trauter Eintracht sich ablichten

Vor Tafeln, die zu entfernen kein Mensch fordert. Denn. Diese verstoßen landesgemäß gegen nichts. Und vor allem. Auf diesen ist reinste Lyrik wiedergegeben – Wegzehrung der Abgeordneten, die davor je kurz andächtig innehalten, ehe sie geistesgemäß gestärkt in ihre Landtagssitzungen

Wie recht das ist, nicht die Entfernung dieser Tafeln zu fordern, und wie gar recht zu fordern, die zu entfernen – auf dem Kärntner Berg …

Die Grünen-Abgeordneten Olga Voglauer und Eva Blimlinger haben erst vor wenigen Tagen, am 27. Jänner, eine Sachverhaltsdarstellung an die zuständigen Behörden in Kärnten geschickt, in der diese aufgefordert werden, diese Tafeln zu entfernen, da sie gegen das seit 1960 geltende Abzeichengesetz verstoßen.

PS Beinahe der Versuchung erlegen, über Anführungszeichen grübeln zu wollen, konkret über die in der Schlagzeile der Tageszeitung des österreichischen Qualitätsstandards, die verbrecherische Organisation in Anführungszeichen setzt. Es wird bloß der Korrektheit wegen sein, weil ein Zitat, die Wiedergabe einer Einstufung, das Zitieren einer Meinung also, die, so verlangt es doch die journalistische Objektivität, nicht die Meinung der Berichtenden …

Match Maiandacht

Die Feststellung von Johanna Mikl-Leitner, Rote würden Gsindl bleiben, ist ja mehr Resignation als Beleidigung, das von Khol Ausgestoßene hingegen ein Aufruf, eine Forderung zum gfrieserfreien

Vertreibung gibt es nicht ohne Gewalt; und mittlerweile hat der Präsident sich auch entsprechend radikalisiert, und daran ist, würde ihm und seiner Partei die Schuldfrage gestellt werden, wäre die Antwort wohl, das Gsindl, die Gfrieser sind selber schuld, wenn sie nicht und nicht den Mund halten, rufen sie selbst danach, ihnen eine aufzulegen.

Aber weil vor dreiundreißig Jahren ein schreibendes Mitglied des ÖVP-Bauernbundes an einem Sonntag starb, soll erinnert sein, wie mit „Gsindl“ noch verfahren werden könnte, und das hat das schreibende christschwarze Bauernbundmitglied, den Theatergänger Andreas Khol auswendig zu zitieren weiß, wie berichtet wurde, eindringlich festgehalten, in Match Maiandacht, die vor fünfunddreißig Jahren im Akademietheater, das noch nicht die Josefstadt war, gegeben …

dö habn überhaupts koan Anstand net
Du muaßt halt amoi richtig eineschiaßn
in de Studentn
dann is a Ruah
dö spuin sie ja nur mit euch
dö machan euch aufn Kopf
dö wern aufgstachelt von dö Judn
und machan euch aufn Kopf
da schiaßat i nei
nacha is a Ruah
Dös hätts früha net geben
daß dös Gsindl auf die Straßn geht
da ghörat scho
a starke Hand her
a so Gsindl
a so eine Verkommenheit
dö was heut herrscht
mit dene vafahraed i ganz anders
aba ös seid s ja feig
da schiaßat i gleich nei
in dös Gsindl
da haltat i mi net
an dö bledn Vorschriftn
dö traun si ja gar nix mehr
dös wui a Staat sei
daß i net lach
statt daß eineschiaßats
Mit dem Gsindl fahrad i a
i schiaßad eine
da kennat i nix

A so Gsindl
da schaugn s a nu eina
aso a Gsindl a gräusligs
Dö fressn uns alles weg
Tan nix und fressen uns alles weg
Und wia dreckig dö san
dö waschn si ja net amal
s ganze Jahr waschn si dö net
Na so was gräusligs
schaugn Sis nur o dö
Läus hams
Wanzn hams
und frech sans
und wegfressn tans uns ois
des Gsindl
aba arbatn tans nix
ob dös san oder
aso a Gsindl
vagast ghörns
alle vagast
Vagast ghörns alle
alle
schreit nach
vagast

Das Bauernbundmitglied hat seine Figuren nicht über Rote so sprechen lassen, sondern über Menschen aus diesem Land und aus jenem Land und aus diesem Land und auch aus jenem Land, für sie sind Menschen, gleich aus welchem Land: „Gsindl“, und sie sind dabei heilfroh in dem Land zu sein, aus dem …

Alpenweltstammtischklassiker

Vor fünfzig Jahren, im Juli 1972, bringt „Der Spiegel“ einen Artikel über Thomas Bernhard mit „Alpenbeckett“ in der Schlagzeile. Siebzehn Jahre danach, am 12. Februar, der ein Sonntag war, stirbt Thomas Bernhard. Dreiunddreißig Jahre nach seinem Tod wird gemeint, gemeinhin in Österreich, Thomas Bernhard: „Weltautor“ …

Weltautor, das ist keine falsche Beurteilung. Denn. Wer wie Thomas Bernhard die Gegend von Nathal bis Hausruck beschreibt, beschreibt Welt.

Genau gesagt, ist Thomas Bernhard also ein Alpenweltautor – auf den ersten zwei Silben zu betonen.

Die fünfzig Jahre alte Beurteilung von Thomas Bernhard ist eine zur Hälfte richtige:

Thomas Bernhard ist alles, was die Alpen sind, er ist nichts, was Beckett ist.

Seit seinem Tod wird in Österreich die Meinung vertreten, wohl deshalb, weil im selbstverschuldeten geographisch geschrumpften, aber im Geistigen je kleinen Österreich die Sehnsucht nach Großem herrscht, Thomas Bernhard sei ein „Klassiker“.

Warum ihm dies nicht zugestehen, ein Klassiker zu sein.

Bloß, es muß dies genau gesagt sein. Thomas Bernhard ist ein Alpenweltstammtischklassiker – auf der vierten und fünften Silbe zu betonen.

Als Weltautor […] Oberösterreich zu Hause […] Kurz vor seinem 91. Geburtstag erscheint ein neues Buch des deutschen Entertainers Harald Schmidt, das sich auf kulinarische Spurensuche in Leben und Werk des 1989 verstorbenen Schriftstellers begibt. „In Bücher gehen wir hinein, wie in Gasthäuser – hungrig und durstig.“ Ein Satz, mit dem Thomas Bernhard sein kulinarisches Verständnis gekonnt zusammenfasst.

Wie aus Büchern und Gasthäusern in Österreich herausgekommen wird, hat Thomas Bernhard allerdings nicht preisgegeben. Dabei ist dies so einfach wie kurz sagbar:

Aus Büchern und Gasthäusern gehen wir heraus, und ebenso aus der Social Media: abgefüllt und gemästet mit Ressentiments.

Sie, die Thomasse, beieinander an ihren Stammtischen, tränken einander, füttern sich gegenseitig an, gehen auseinander, zufrieden mit den Ergebnissen in ihren Büchern

Wer wagt, gewinnt

Ohne 2-G-Nachweis das Geschäft zu betreten, wird überlegt, muß zur Konsequenz haben, sofort des Geschäftes verwiesen zu werden, ist doch auf der Eingangstüre groß angeschlagen, ZUTRITT NUR FÜR GENESENE UND GEIMPFTE, NACHWEIS UND AUSWEIS SIND BEREIT ZU HALTEN; ohne Grünen Pass, wird kurz noch gezögert, trotzdem in das Geschäft zu gehen, das muß doch zur Folge haben, sofort unmißverständlich aufgefordert zu werden, augenblicklich das Geschäft zu verlassen …

Aber wer nicht wagt, gewinnt nicht.

Die Eingangstür öffnet sich an diesem ersten Montag im zweiten Coronafeber automatisch, der Eingang wird passiert, das 2-G-Nachweiszutrittsschild nun im Rücken kann nicht mehr gelesen werden und ist, schon weit in das Geschäft vorgedrungen, gleich ganz vergessen. Es wird auch nicht nach dem 2-G-Nachweis gefragt. Ohne 2-G-Nachweis kann im Geschäft umhergangen werden. Es wird der 2-G-Nachweis nicht kontrolliert. Es kann im Erdgeschoß des Geschäfts flaniert werden. Es gibt kein Abhalten davon. Das Goustieren der Ware im ersten Stock des Geschäfts mit nicht lautem, aber doch hörbarem und sehbarem Niesen wird vom Personal nicht gestört, es hat nicht die Konsequenz, jetzt aber rasch aufgefordert zu werden, auf der Stelle nachzuweisen, geimpft oder genesen zu sein, oder ohne 2-G-Nachweis augenblicklich das Geschäft schnellen Schrittes zu verlassen.

Die Produkte im Geschäft können zu ebener Erd‘ und im ersten Stock besehen, betastet, in aller Ruhe aus den Regalen genommen, probiert, zurückgelegt werden. Keine Vertreibung aus dem Geschäft. Verkäufer beraten freundlich, drängen höflich zum Ausprobieren. Die seit etwa eineinhalb Jahren getragene und also in eineinhalb Jahren nie gewechselte und also in eineinhalb Jahren nie gewaschene Maske unter das Kinn geschoben, um deutlich die Fragen, die Wünsche artikulieren zu können, veranlaßt keine der immer wieder abwechselnd kontaktierten Verkäuferinnen, ihr Verkaufsgespräch zu beenden, aufzufordern, die seit eineinhalb Jahren getragene und also nie gewechselte und also nie gewaschene Maske wieder ordnungsgemäß über Nase und Mund zu ziehen. Auch Kundinnen stoßen sich nicht daran, daß mitten unter ihnen mit unter das Kinn gezogenener Maske gehustet wird, es sind keine fortwährenden Hustenanfälle, aber es ist doch ein kontinuierliches und für Verkaufspersonal hörbares und sehbares Husten, das ab und an unterbrochen durch für Kunden hörbares und sehbares Niesen.

Nach etwa einer halben Stunde Aufenthalt im Geschäft, das ausschließlich mit einem regierungsverordneten 2-G-Nachweis zu betreten erlaubt ist, geht es mit den vielen, wirklich vielen ausgewählten Artikeln noch einmal durch alle Geschäftsstockwerke laufend zur Kassa – wer wagt, gewinnt.

Zeigen Sie mir bitte Ihren grünen Pass.

Es sind wirklich viele Produkte, erschreckend viel zu zahlen —

Den grünen Pass bitte.

Viel zu viel ausgesucht —

Ohne 2-G-Nachweis darf ich nichts verkaufen —

Es ist viel, wirklich viel zu viel zu zahlen —

Aber seit einer dreiviertel Stunde …

Auch beim Gespräch an der Kassa die seit eineinhalb Jahren nie gewechselte und nie gewaschene Maske unterm Kinn, Nase und Mund frei —

Ohne 2-G-Nachweis dürfen wir nichts verkaufen.

Beinahe einen ganzen Monatslohn jetzt zu zahlen. Das alles wird —

Bitte, Ihren Nachweis und Ihren Ausweis.

ja gar nicht gebraucht, ganz unnötig in Wahrheit, aber mal so lustvoll, so unbeschwert, so aufmerksam bedient, mal so sorglos zu shoppen, ist doch —

Den Nachweis.

Der Rucksack wird geöffnet, im Sack gekramt, die Brieftasche herausgeholt, mit deren Inhalt können die in einer dreiviertel Stunde ausgewählten —

Ohne Nachweis dürfen wir nicht.

und zur Kassa geschleppten Produkte nicht gezahlt werden, und ohne Kreditkarte, das Konto weit überzogen —

Dürfen wir nicht.

Die Brieftasche wird zurückgesteckt, der Nachweis, genesen und geimpft zu sein, nicht aus dem Rucksack geholt, und der Kassier räumt schon, während ihm, nach einer Stunde im Geschäft aufhältig gewesen zu sein, weiter hüstelnd und niesend gesagt wird, keinen Nachweis zu haben, die zur Kassa geschleppten Artikel zur Seite und ihm der nah, ganz nah danebenstehende Kunde seinen grünen Pass

Wer nicht wagt, gewinnt nicht.

Das Rot ist nicht schwarz geworden, dafür das Schwarz türkis, und das Türkis schwarz vor schamesrot.

Vielleicht hat Johanna Mikl-Leitner nur mal auch moderne Kommunikationstechnik ausprobieren wollen, und dafür hat sie sich wohl an einen über zwanzig Jahre alten Witz erinnert.

Haider zum Schüssel: “Bin neugrig wie lang des linke Gsindl no demonstriert!” Schüssel: “Bis SCHWARZ wern!”

Von ihr: schlecht erinnert, schlecht wiedergegeben.

„Rote bleiben Gsindl.“

Die Wirklichkeit ist die nicht abgeschmeckte Speise besonders von politischen Witzen mit Würze.

Das Rot ist nicht schwarz geworden, dafür das Schwarz türkis, und das Türkis schwarz vor schamesrot.

Kein Witz ist, was Andreas Khol, der einmal das war, was Wolfgang Sobotka jetzt einmal ist, sagte:

„Rote Gfrieser, die er nicht mehr im ORF sehen will.“

Die von Mikl-Leitner gemachte Feststellung, Rote würden Gsindl bleiben, ist ja mehr Resignation als Beleidigung, das von Khol Ausgestoßene hingegen ein Aufruf, eine Forderung zum gsindlfreien, zum gfrieserfreien … Vertreibung gibt es nicht ohne Gewalt; und mittlerweile hat der Präsident sich auch entsprechend radikalisiert, und daran ist, wird ihm und seiner Partei die Schuldfrage gestellt, das Gsindl, sind die Gfrieser selber schuld, wenn sie nicht den Mund halten können, rufen sie selbst danach, ihnen eine aufzulegen.

Es tagt bald wieder ein Ausschuss.

Günstigste Zeit also für Witze, neue, endlich neue Witze. Nahrung für diese, nur eine von den vielen, vielen Beilagen, auch gemeinsame Werbebriefe an Zivildienstleistende mit schönen Fotos, wie diese sonst von Inseraten etwa für Wahlkämpfe gekannt werden, von Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz …