Die weiße Hostie der Studien

Seit jeher wird um die enormen Nachteile von Monokulturen etwa in der Landwirtschaft, beispielsweise in der Forstwirtschaft, um die Schädlichkeit und Gefährlichkeit von Monopolen gewußt.

All das trifft im vollen Umfange auch auf die Monokausalität zu.

Und dennoch wird weiter und weiter der Monokausalität gefrönt. Auch von einem Christian Ortner, Gerade dieser bestellt seine Scholle monokausal, beackert sein Schreibfeld einursächlich. Wie eben wieder, am 28. November 19 in der Tageszeitung der Republik Österreich, nachdem er, auch er, wieder einmal empfangen hat die weiße Hostie der Studien …

„Als politisch korrekt gilt seither, einen derartigen Zusammenhang zu bestreiten; als rechtsradikal, xenophob und rassistisch hingegen, ihn zu behaupten.

Als etwa Gernot Blümel (ÖVP) 2016 forderte, Österreich müsse ‚weniger attraktiv für Migranten‘ werden, galt das noch als schier unmenschlich, genauso wie einschlägige Forderungen der FPÖ.

Aber eine neue Studie einer Forschergruppe um den Princeton-Ökonomen Henrik Kleven über die Zuwanderung nach Dänemark bestätigt trotzdem relativ eindrucksvoll das vermeintliche Vorurteil, wonach hohe Sozialleistungen einen sogenannten Pull-Faktor darstellen, also mehr Zuwanderung generieren. ‚Obwohl es viele andere Faktoren gibt, die für Migrationsentscheidungen wichtig sind, legen unsere Ergebnisse den Schluss nahe, dass die Großzügigkeit eines Wohlfahrtssystems wichtig ist bei der Auswahl des Ziellandes (der Migranten)‘ – so umreißen die Studienautoren ihre zentralen Ergebnisse.“

All das trifft im vollem Umfange zu, wenn ein einziger Grund als ein alles erklärender und alles andere ausschließender Grund herangezogen wird, wie eben, wieder einmal, von Christian Ortner, um den Zusammenhang zwischen „Sozialleistungen“ und „Zuwanderung“ herzustellen, und er sich dabei darauf stützt, auf eine Studie, auf eine Studie von drei Männern, er, wieder einmal, die weiße Hostie der Studien empfangen hat.

Eine Hostie ist Pappe. Eine Hostie ist geschmacklos. Eine Hostie ist ohne Nährwert.

Und das kann auch nicht anders sein. Eine Hostie bräuchte viele, viele Zutaten, um zu schmecken, zu nähren … Und so ist es auch mit der weißen Hostie der Studien, die nun Christian Ortner von diesen drei Männern empfangen hat … Kurz gesagt: jedweder gesellschaftliche Zustand kann nur polykausal beschrieben werden, jedwede gesellschaftspolitische Situation fußt auf derart vielen Ursachen, daß ein Leben einschließlich seiner Auferstehung nicht ausreicht, um sie vollständig aufzuzählen. So in Dänemark wie auch anderswo, also etwa in Österreich, für das Christian Ortner seine weiße Hostie der Studie in Wahrheit in die Tageszeitung der Republik wiedergekäut.

Wenn Christian Ortner exemplarisch dafür herangezogen werden kann, daß sich der Mensch in den letzten rund einhundert Jahren nicht sehr verändert hat, sich kaum bis gar nicht entwickelt hat, kann darauf verwiesen werden, daß die Menschen heute die gleichen Beweggründe für ihre sogenannte Auswanderung haben wie vor über einhundert Jahren, als beispielsweise in wenigen Jahrzehnten vor 1910 drei Millionen Menschen das damalige Österreich verließen, um in die Vereinigten Staaten von Amerika einzuwandern, in ein Land also, das ihnen keine „Sozialleistungen“ versprach, in ein Land also, das drei Millionen Menschen aus Österreich mit keinen „Sozialleistungen“ anzulocken vermochte, sondern ganz und gar im Gegenteil. Drei Millionen Menschen aus Österreich wählten trotzdem dieses Land als ihren neuen Lebensmittelpunkt, zu einer Zeit, als für dieses Land als auch für die in dieses Land einwandernden Menschen das Wort „Wohlfahrtssystem“ gänzlich unbekannt war.

Es ist menschgemäß nicht wahr, daß sich der Mensch in den letzten einhundert Jahren nicht verändert, nicht entwickelt hat, von Christian Ortner auf alle Menschen zu schließen, wäre nicht nur, sondern ist gegen den Menschen ungerecht, bloß er und seine Geistesverwandten, von denen nicht wenige sogar für kurz höchste Staatsämter in Österreich innehatten, sind in einer Zeit verblieben, daß ihm und den seinen nur eines zugerufen werden kann: Auswanderung! Und zwar Auswanderung aus ihrer Zeit und Einwanderung in die Zeit, in der so viele bereits angekommen sind, daß er und sie ebenfalls die ihre Annahmen in der alten Zeit endlich zurücklassen können, nicht mitnehmen müssen, weil mit diesen nichts mehr auszurichten ist, nichts mehr zu gestalten ist, denn in der Welt in dieser Zeit, vor der er und die seinen zurückschrecken, die er und die seinen scheuen, sind die weltgemeinschaftlichen Bedingungen und die Rechte der Menschen gänzlich neu …

Sobotka, Dressman

FBI läßt es sich etwas kosten, die Geschichte seiner Partei durch „entgeltliche Einschaltung“ auf die gesinnungsgemäß zensurierte Website zu bringen …

Was es dem ehrenreich treuen Verlag in Graz wohl wert ist, mit dem Präsidenten des österreichischen Parlaments seinen Herbst 19 zu bewerben – aber vielleicht ist der Präsident großzügig, und macht es ohne …

Vielleicht ist es aber auch schon das Dankeschön des Verlags an den Präsidenten oder Präserl in Kurzform, wie es im wienerischen Dialekt heißt, für die Einladung

Hat Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka als rechtes Dankeschön bereits eine Einladung zur nächsten identitären Demonstration als Demoeinleitungsredner von Wolfgang Dvorak-Stocker erhalten?

in das Parlament, ist doch so eine Werbung durchaus von gegenseitigem Nutzen, der Verlag kann sich eines Präserls rühmen, und Präserl selbst kommt mit seinem Konterfei in einer weiteren Broschüre vor …

Vielleicht erfolgte doch eine Bezahlung, in Naturalien, vielleicht hatte der Verlag noch ein paar Postkarten aus dem 38er Jahr, die dieser Präserl Sobotka in das Parlament bringen ließ, Postkarten, die Präserl Sobotka für seine Workshops recht …

Hat Präserl Sobotka das Parlament gefragt, ob es Werbetafel mit ihm im Vordergrund als role model eines Präserls für diesen Verlag sein darf, ob das Parlament dem zugestimmt hat, Werbetafel zu sein für den Ares Stock identitär?

Bestimmt wird er gefragt haben, so korrekt wie Präserl Sobotka ist, nicht das Parlament selbst, ein Gebäude kann, wie gewußt wird, nicht befragt werden, aber vielleicht einen Mann, der zur Zeit in diesem Haus verkehrt, und dieser wird, das ist nicht außerhalb jedweder Vorstellung, recht freudig seine Erlaubnis erteilt haben, das Parlament als Werbetafel für Ares Stocker identitär einzusetzen, ist ihm doch dieser Verlag ebenso recht und teuer bekannt, wie etwa einem international renommierten Historiker, den Präserl Sobotka nicht um sein Einverständnis fragen kann, aber ihn einladen, ihn einladen in das Parlament allemal …

Der Pferde Abschied

Nun endet es ganz und gar profan.

Es wird in Wien, in Österreich keine „berittene Polizei“ geben. Diese von dem für kurz nur gewesenen Innenminister heiß ersehnte Staffel, ihm vielleicht von der Vorsehung süßlich weisgesagte oder gar versprochene …

Nach einer kurzen Rechnung. Ein schlichtes Aus.

Was bleibt, sind die hohen Kosten, für die menschgemäß nicht der für kurz gewesene Innenminister aufkommen muß, sondern, müßig es wieder zu sagen, alle Menschen in diesem Staat.

Das bleibt stets, wenn Männer und Frauen dieser Gesinnung, der auch der nur für kurz gewesene Innenminister verfallen ist, in verantwortungsvolle Ämter gebracht werden: Kosten über Kosten über Kosten, von allen zu begleichen, nur nicht von solch gesinnungstäterischen Parteien selber …

Einer, der in diesem Gesinnungsgeviert nicht wenigen dünkt, ein großer Dichter im Wiedergang ihrer Ahninnen zu sein, hat mit in beinahe prophetischer Gabe oder schlicht aus verdrängter Erfahrung und uneingestandenem Wissen um die Seinen für solche Momente des Endens wohl einst die passenden Verse verfaßt …

„Bis endlich kraftlos aus dem Sattel fiel
der irre Ungeist, der sie hat geritten,
da trotteten, mißbraucht und ratlos […]

„Es ist eine gute Idee, dass wir weiterhin einen weißen Papst haben“, Bravo!“

FBI meint es ernst, mit Geschichte.

Und wie ernst, kann auch daran ermessen werden, daß es als seine Sendung ansieht, Geschichte durch „entgeltliche Einschaltung“ zu den Menschen zu bringen, auf einer Plattform, die dafür bekannt ist, nur das Wahre …

FBI meint es nicht nur ernst, mit Geschichte, sondern auch mit Persönlichkeiten, die Geschichte sind. Und wie ernst, kann auch daran ermessen werden, daß es als seine Sendung ansieht, diese Persönlichkeiten durch „entgeltliche Einschaltung“ zu den Menschen zu bringen, auf einer Plattform, die dafür bekannt ist, nur die Guten …

FBI meint es nicht nur ernst, mit Geschichte, mit Persönlichkeiten, die Geschichte sind. Und wie ernst, kann auch daran ermessen werden, daß es als seine Sendung ansieht, „international renommierte Historiker“ zu sich einzuladen, um das Wahre, Gute und Schöne …

Das Wahre, Gute und Schöne, wie blümelt es reich in diesem Bunde mit seinem Blumenbinder Dinghofer …

Und wer kann dem FBI willkommener sein, als jener Historiker, von dem diese Plattform mit Recht schreibt, er sei ein „international renommierter Historiker“. Veröffentlicht er doch seine Bücher in den international renommiertesten Verlagen wie Ares, Eckart und weiteren diesen an Renommee ebenbürtigen, wird er doch in Weltzentren zum Vortrage geladen

Und wird er in das FBI eingeladen, wie vor kurzem, so spricht er über die Geschichte dieser Partei bis zum Jahre 1980, über deren Gründung, wobei nicht gewußt wird, wie sehr er dabei auf den ersten Obmann einging und auf den Mann, der Bundeskanzler und sozusagen Gründungspate für diese Partei …

Für einen derart international renommierten Historiker ist es eine Selbstverständlichkeit, nur mit ebenfalls international renommierten Historikerinnen gemeinsam ein Buch zu schreiben und diese nur in einem international renommierten Haus zu veröffentlichen, etwa mit Menno Aden.

Und wird er, der international renommierte Historiker, der in international renommierten Verlagen publiziert, der in die Zentren der Welt zum Vortrage geladen wird, in das FBI geladen, spricht er von der Geschichte dieser Partei und nicht von sich, nicht von seiner Geschichte, etwa davon, wie über ihn international renommierte Zeitungen berichten, wie international renommierte Medien ihn zitieren. Und weil er das nicht selbst macht, wohl aus von seinen Ahnen geerbter Bescheidenheit und von seinen Vorfahrinnen geerbter Scham, über sich selbst zu sprechen, soll das Kapitel mit einigen Berichten aus international renommierten Medien über ihn geschlossen werden, besonders von einem Tag, der in dieser Gemeinschaft ein besonderer …

Lothar Höbelt, Historiker der Uni Wien, ist einer der drei Stargäste des Abends. Links und rechts von ihm sitzen alte Männer, die der Moderator als ‚unsere Zeitzeugen‘ ankündigt. Es sind Otto Scrinzi, Arzt, früher SA-Sturmführer, FPÖ-Nationalratsabgeordneter a. D.; und Herbert Fleissner, deutscher Verleger, ehemals Hitlerjunge, der rechten Zeitungen wie Zur Zeit unterstützt.

Während draußen die Demonstranten gegen das Fenster pumpern, erzählt Höbelt vom “Begriff der ‚Befreiung‘, der immer relativ ist“. Der trainierte Redner im Trachtenjancker wirft als Randbemerkung ein, „es ist eine gute Idee, dass wir weiterhin einen weißen Papst haben“, „Bravo!“, sagt Fleissner, klopft mit den Fingergelenken auf den Tisch – und der Saal klopft mit.

Höbelt spricht vom „so genannten Holocaust“, übergibt das Wort an Scrinzi. Dieser erzählt „von diesem schrecklichen 8. Mai“; die Niederlage habe ihn tief getroffen. Fleissner sagt, er habe an jenem Tag geheult.

Tirol.com am 20. April 2005

Ein Tag der Niederlage war der 8. Mai 1945 auf jeden Fall. Wenn die Armee einer Großmacht kapituliert, ist das ein unzweideutiges Zeichen der Niederlage. Ein Tag der Befreiung? Da kommt es auf den Einzelfall an. Manche Deutsche sind sicherlich befreit worden – wer im KZ saß oder in Gefahr war, verhaftet zu werden. Für viele andere begannen damals Leid und Gefangenschaft. Ich halte den Begriff „Befreiung“ ohnedies für eine pathetische Worthülse, einen politischen Propagandabegriff. Natürlich kann man sagen: Ich von einem totalitären Regime befreit worden oder vom Krieg. Aber schlechthin von einem „Tag der Befreiung“ zu sprechen, ist ein Propagandaslogan.

Prof. Dr. Lothar Höbelt im Interview
mit Gerhard Frey jr.: Zeitung/Artikel_05/NZ18_4

Kurz zum Niedergang

Erinnern Sie sich noch an die Zeit in Österreich, als ein Mann von der „Hump-Dump“-Qualität nicht Minister werden konnte, weil es einen Bundespräsidenten gab, der …

Seit dem, obwohl es immer noch österreichische Gegenwart ist, ist viel in Vergessenheit geraten. Nur so ist es erklärlich, wer inzwischen so recht leichthin Ministerin, Vizekanzler, Finanzminister werden konnte – kurz zusammengefaßt: der Niedergang Österreichs.

Es war jetzt einer für kurz Finanzminister, einer, der jetzt weiter noch auf der Besetzungsliste stand für die nächste Regierung, in dieser wieder den Finanzminister zu geben, der mit seiner Erklärung „Gib a Ruh!“ sich nun versucht herauszureden, in der Qualität von „Hump-Dump“ …

Oh, Österreich, Land der Voltaire

Ob es bereits Liebe ist, die die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei zu Andreas Koller entdeckt hat, sei dahingestellt, eines jedoch hat sie in Andreas Koller mit Gewißheit entdeckt, sein Potential, für sie und ihre Gesinnungskameradschaft zu schreiben, ihr ein von erster Güte und ein Nie-in-den-Verdacht-Geratener Entlastungsschreiber werden zu können.

Zum ersten Teil seiner Glosse „Wenn politische Korrektheit mit zweierlei Maß mißt“, zu dem Teil also, in dem er zu Georg Dornauer schreibt, kann nichts geschrieben werden, was Georg Dornauer selbst betrifft, um nicht in den Verdacht zu geraten, etwas für Dornauer zu schreiben, zu dem nichts einfällt, das für ihn sprechen könnte, außer eines kann indirekt zu ihm geschrieben, arme SPÖ, die solch einen Mann als tragenden Funktionär in ihren Reihen weiter hält, mit dem sie nur noch tiefer fallen kann. Und was noch indirekt zu Georg Dornauer geschrieben werden kann, betrifft Andreas Koller, der blind oder faul zu sein scheint, wenn er schreibt, „die öffentliche Empörung in den „sozialen“ und sonstigen Medien nähme kein Ende“ … Es gibt eine Unmenge an Berichten, an Artikeln, an Postings, deren Inhalt unter „Empörung“ zusammengefaßt werden können. Aber Genauigkeit, Recherche dürften auch für einen Andreas Koller allmählich Fremdwörter werden, die nicht zu verwenden und vor allem nicht anzuwenden sind.

Ob die gesinnungsgemäß zensurierte Website ihre Liebe zu Andreas Koller entdeckt hat, vermag nicht gesagt werden, aber Andreas Koller macht den Eindruck, als hätte er die Liebe entdeckt, so wie er schreibt, sich schreibend vor die „Freiheitlichen“ stellt, es ist die Eigenart von Liebenden, ihr Objekt des Begehrens damit in Schutz zu nehmen, daß es von allen als „böse“ angesehen wird, daß alle anderen alles dürfen, in seinen Worten „Linke dürfen das!“, nur der sein „böse[r] Freiheitliche[r]“ darf es nicht.

Und „Linke dürfen auch“, damit beginnt der zweite Teil seiner Glosse vom 22. November 19, in dem er seine Sorge um „eines rechten Uni-Professors Meinungsfreiheit“ zum Ausdruck bringt und seine, oh gar so hehre Warnung, der „Demokratie keinen guten Dienst“ zu „leiste[n], wer aus Gründen der politischen Korrektheit mit zweierlei Maß misst“ …

Oh, und wie mutig stellt sich Andreas Koller an die Seite und schreibt allen tapfer entgegen: „Die Redefreiheit gilt auch für rechte Professoren.“ Andreas Koller, noch ein Voltaire, der nächste österreichische Voltaire …

Andreas Koller in der Identität von Voltaire schreibt von Lothar Höbelt, das ist sein „rechter“ Uni-Professor, der, wenn es um den Holocaust geht, vom „sogenannten Holocaust spricht“, dem der 8. Mai 1945 ein „Tag der Niederlage“, der seit Jahrzehnten die „Meinungsfreiheit“ auch auf der Universität ausreizt, soweit ausgereizt, daß ein österreichisches Gesetz wohl schon lange w.o. gegeben hat, dessen „Meinungsfreiheit“ derart gefährdet ist, daß ein österreichischer Präsident ihn einladen, dessen „Meinungsfreiheit“ nur noch das „Institut für Staatspolitik“ und das auch nur noch Semriach gewährleisten kann. Das „Institut für Staatspolitik“, dessen Gründer in Deutschland respektvoll „Salonfaschist“ … ja, nur wer einen Salon besitzt, kann derart adelig seinen „Dienst“ gegen die Demokratie leisten … Bei dem hier verwendeten „gegen“ fällt der erste Satz eines sehr alten Romans ein: „Ich bin immer gut gegen sie gewesen.“ Diese Männer und Frauen rund um den kollerischen Professor würden ihre Lebenserinnerungen wohl auch mit diesem Satz beginnen: „Ich bin immer gut gegen sie [die Demokratie] gewesen.“

Oh, Österreich, Land der Voltaire …

Wie tief von diesem Geist erfüllt, ist auch daran zu ermessen, daß er Eingang gefunden hat in eine Redewendung, die unveräußerlicher Kern österreichischer Identität ist: Volte schlagen …

Ja, in Österreich steht die Aufklärung recht hoch im Kurs. Nicht nur durch Voltaire, sondern auch Rousseau, zu dem einer, vor allem einer immer wieder „greift“ – zurück möcht‘ er auch wieder, in seinen Innendienst, um weiter gut gegen sie …

Was bereits in einem Kapitel festgehalten wurde, zum kollerischen Professor, der nur ein Beispiel von vielen Beispielen ist, kann nur immer wieder wiederholt werden: Genug ist genug …

Genug mit Zuarbeit, genug

Zur österreichischen Komödie Und täglich hämmert der Holzmann gehören auch die wiederkehrenden Aufregungen um und mit Lothar Höbelt …

Kurz zum Erinnern.

Wieder einmal wurde ein Transparent entrollt, direkt vor den Augen des Lothar Höbelt: „Kein Raum für Nazis“ …

Ein Transparent jedoch wurde in Österreich seit Jahrzehnten nicht entrollt, das mit der Parole Stopp der Zuarbeit, diese Parole Stopp der Zuarbeit wurde in Österreich niemals Leitparole dieses Staates, wurde niemals Leitkultur dieses Landes. Ganz im Gegenteil. Bereits mit der Unabhängigkeitserklärung vom 27. April 45 begann im Grunde das Zuarbeiten …

Und dieses den, um in der Diktion des vor kurzem wieder einmal entrollten Transparentes zu bleiben, „Nazis“ Zuarbeiten hört seit dem April 45 durch die Jahrzehnte bis herauf in die Gegenwart nicht und nicht auf …

Statt direkt vor den Augen von jenen, die als „Nazis“ ausgemacht werden, Transparente „Kein Raum für Nazis“ zu entrollen, wäre es wohl förderlicher für die Entwicklung weit weg von dieser massenmörderischen und massenverbrecherischen Vergangenheit dieses Landes gewesen, direkt vor den Augen der Zuarbeitenden Transparente Stopp der Zuarbeit zu entrollen, beispielsweise direkt vor den Augen nicht nur eines schwarzen Bundeskanzlers …

Statt direkt vor den Augen eines, um beim aktuellen Beispiel zu bleiben, Lothar Höbelt ein Transparent „Kein Raum für Nazis“ zu entrollen, ist es förderlicher und dringlicher direkt vor den Augen der Zuarbeitenden Transparente Stopp der Zuarbeit zu entrollen, beispielsweise direkt vor Augen des zurzeitigen schwarzen Präsidenten …

Statt der Transparente „Kein Raum für Nazis“ sind dringlich wie je nur Transparente Stoppt die Zuarbeit direkt vor die Augen der Zuarbeitenden im österreichischen Parlament zu entrollen, sie in allen politischen Gremien der Gesetzgebung in Österreich dringlich und unnachgiebig aufzufordern: Genug der Zuarbeit

Denn. Jahrzehnte der Zuarbeit muß genug sein, es muß endlich Schluß mit dem Zuarbeiten sein, es muß die Wahl als Zuarbeit vom Oktober 19 endlich die letzte gewesen sein …

Statt Transparente „Kein Raum für Nazis“ auch den österreichischen Medien, nicht nur der fleischhackerischen Fernsehanstalt, das Transparent Stoppt die Zuarbeit direkt vor Augen halten, die mit ihren Einladungen an vor allem derartige Männer und wenigen derartigen Frauen keinen Beitrag zu jedweden Diskurs leisten, sondern nur solchen Entwicklungsresistenten zuarbeiten, für solche Denklosen den Hauptteil ihrer Öffentlichkeitsarbeit leisten …

NS Jenen, die es möglicherweise irritierend finden, daß hier nicht in den Vorwurf, diese oder jener sei ein „Nazi“, eingestimmt wird, „Nazi“ nur als Zitat verwendet wird, kann gesagt werden, es mag diesen Menschen keine Identität zugeschrieben werden, die sie sich nicht selbst zuschreiben. Im Fall der FPÖ kann also nur von ihrer eigenen Zuschreibung ausgegangen werden, die sich selbst als „identitäre“ Partei, als „patriotische“ Partei – tiefer kann, kurz gesagt, der Abgrund gar nicht sein …

In der Vergangenheitsschau könnte von den „Nazis“ der madigen zwölf Jahre des deutschen reiches von Protoidentitären gesprochen werden; wer eine Liebe zu akademischen Begriffsspitzfindigkeiten …

Und es gibt noch einen Grund für das Widerstreben der Verwendung von „Nazi“. Denn jene, die in der Gegenwart noch auf diese zugetane Art und auf diese emphatische Weise von der Nazi-Unzeit spricht, Parteien, deren Mitglieder und Mandatarinnen in der Gegenwart sich derart hervortun, sind mit Blick in den Vergangenheitsabgrund schlimmer als die nsdap, wie in einem Kapitel bereits deutlich und unmißverständlich dargelegt …

Die Graf & Hofer geführte Schutzeinheit für „Höbelt

„Prof. Lothar Höbelt gilt als international renommierter Historiker, der kein Hehl daraus macht, kein Linker zu sein. Heutzutage anscheinend ein Grund, ihn auszugrenzen. Parlamentsdirektion / Carina Ott“

Das schreibt als Bildunterschrift die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Parlamentspartei. Am 20. November 19. Und weiter zitiert sie Martin Graf und Norbert Hofer, um mit diesen ihren beiden Gesinnungsherren gemeinsam ihm, Höbelt, beizustehen.

Die Forderung auf Entlassung des ao. Univ.-Prof. Dr. Lothar Höbelt schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn eine solche Forderung an einer freien Universität ausgesprochen wird, sollten ernste Konsequenzen für diesen ‚Meinungsfaschismus‘ folgen. Die Zeit der ÖH ist abgelaufen. Mit Geldern der Studenten eine linksradikale Zelle zu finanzieren, kann nicht Sinn und Zweck einer Studentenvertretung sein. Verhältnisse, wie es sie derzeit an deutschen Universitäten an der Tagesordnung gibt, dürfen bei uns in Österreich nicht einreißen. Ich verlange daher eine sofortige Verurteilung durch die Uni-Leitung sowie Konsequenzen für die beteiligten Studenten […] Die linken Krawallmacher, die mit ihrem totalitären Gedankengut gegen die demokratische Grundordnung verstoßen, müssen in die Schranken gewiesen werden.“

Wenn das in Österreich ein „Grund“ wäre, „ausgegrenzt“ zu werden, weil „kein Linker“ zu sein, wie die gesinnungsgemäß zensurierte Website ihre Weißwaschung von Höbelt versucht, dann würde es in Österreich acht Millionen „Ausgegrenzte“ geben.

Lothar Höbelt wird nicht „ausgegrenzt“. Ganz im Gegenteil. Lothar Höbelt ist recht angesehen, jedenfalls in Österreich, schwerlich vorstellbar, daß er in anderen Ländern hoch angesehen ist, höchstens in seinen Gesinnungskreisen, die es auch in anderen Ländern gibt.

Lothar Höbelt wird nicht „ausgegrenzt“. Oh, ganz im Gegenteil. Solche Männer wie er und nicht nur er erzählen von der österreichisch geprägten erfolgreichen Integration, die solche Männer bis an die Spitze des Staates, in dieser Hinsicht ist Österreich Weltreich oder zumindest (mit dem Wort von Höbelt) Großmacht der Inklusion …

Daß Lothar Höbelt immer mal wieder für berechtigten Unmut sorgt, hängt nicht damit zusammen, was er nicht ist, sondern damit, was er ist und vor allem was er sagt, zum Beispiel, wenn er vom „sogenannten Holocaust spricht.“ Wie die Formulierung „sogenannte[r] Holocaust“ einzustufen ist, ist Ihnen überlassen, die Spannweite der Einstufung ist groß, sie reicht von Herabwürdigung über Verharmlosung bis zu Leugnung, Wiederbetätigung, Denklosigkeit …

Daß er, Höbelt, als „international renommierter Historiker“ gilt, wie recht leicht ist das vorstellbar bei diesem Historiker im Trachtenjanker, allein mit seiner Einstufung:

„Ein Tag der Niederlage war der 8. Mai 1945 auf jeden Fall. Wenn die Armee einer Großmacht kapituliert […]“

Daß es gerade Martin Graf und Norbert Hofer sind, die als Schutzteam für Höbelt auftreten, überrascht nicht – wer sonst? Und es überrascht auch nicht, daß aus dieser aus zwei Mann bestehenden Schutzeinheit gleich das Wort vom „Meinungsfaschismus“ kommt – wem sonst kann das sofort einfallen, sind es doch die international anerkannten Experten für Antifaschismus schlechthin …

Wie am Beispiel des § 188 StGB ein Gesetz auch zu Fall zu bringen ist

Die beste Aktivität, die Menschen jedweden Organisierten Glaubens je entfalten können, ist das Zerreißen des eigenen heiligen Exemplars

Und diese beste Aktivität, über die allgemein schon geschrieben wurde, also das Zerreißen des eigenen heiligen Exemplars, müssen unweigerlich gesetzgebende Auswirkungen zur Folge haben.

Aufgrund der Kostenfolgenabschätzungen von Gesetzen.

Wenn nämlich Tausende, Zehntausende, Hunderttausende je ihr eigenes heiliges Exemplar zerreißen, das Zerreißen filmisch dokumentieren, das Video vom Zerreißen veröffentlichen, auf allen dafür zur Verfügung stehenden digitalen Plattformen, der österreichische Staat damit auf einen Schlag, passender, auf einen Riß mit tausenden, zehntausenden, hunderttausenden Anzeigen nach dem § 188 StGB beschäftigt wird, österreichische Behörden der Exekutive tausende, zehntausende, hunderttausende Anzeigen abarbeiten müssen, die österreichischen Gerichte tausende, zehntausende, hunderttausende Verhandlungen aufgrund dieser Anzeigen nach dem § 188 StGB abzuführen haben, kann es nicht ausbleiben, die Frage der Folgekosten eines Gesetzes, in diesem Fall nach den enormen Kosten des Paragraphen 188 StGB, zu stellen, und die Antwort darauf kann nur sein, den § 188 StGB ersatzlos zu streichen, der ohnehin niemals hätte verabschiedet werden dürfen, schon gar nicht inmitten des österreichischen Aufbruchs in die Moderne, der aber, wie gesagt werden muß, aus mannigfachen Gründen bloß immer ein Aufbruch in die österreichische Moderne war, noch dazu in diesem unerschütterlichen Glauben, Gesetze in Österreich würden für die Ewigkeit, für ein ewiges Österreich, zumindest für ein achttausendjähriges Österreich …

Ob bereits das tausendfache, zehntausendfache, hunderttausendfache filmisch dokumentierte und tausendfach, zehntausendfach, hunderttausendfach digital verbreitete Zerreißen des eigenen heiligen Exemplars ausreicht für eine Anzeige … Um mit einer sicheren Anzeige zu rechnen, können, wie es vor kurzem ein Mann tat, beispielsweise die zerrissenen Seiten des eigenen Exemplars Koran zusätzlich in die Toilette …

Wenn hier der Koran genannt wird, dann ist dieser lediglich stellvertretend für alle sogenannten heiligen Schriften genannt, die es von allen Organisierten Glauben auf dieser Welt gibt, dann ist es lediglich geschuldet der hehren Tat des Mannes, der sich erst vor kurzem einem österreichischen Gericht wegen des § 188 StGB stellen mußte, der also damit begann, was immer seiner Beweggründe dafür waren, nach allen Kosten eines solchen Gesetzes …

„Phalanx“-Wegweiser zum Brandanschlag

Nun scheint ein Brandanschlag im Niederösterreichischen geklärt zu sein. Ein Wort habe die Polizei auf die Spur gebracht:

„So war das Wort ‚Phalanx‘ auf dem Anhänger hinterlassen worden – nach Angaben der Polizei der Name eines Online-Versands, der von führenden Mitgliedern der Identitären Bewegung betrieben wird.“

„Phalanx“ nennen die „führenden Mitglieder“ der Identitärinnen ihren Online-Versand. Sie hätten ihn auch „Falange“ nennen können. Von Intention und Gesinnung her hätte es keinen Unterschied gemacht, aber es wäre wohl zu deutlich und zu kenntlich gewesen, allerdings hätten sie sich auch auf die Geschichtsvergessenheit dabei verlassen können, vor allem dann, wenn es um die Geschichte eines anderen Landes geht, eines Landes, aus dem ihnen nichts Spanisch vorkommt …

den Mitgliedern der Identitären und vor allem den „führenden Mitgliedern“, die den Online-Versand betreiben, deren Namen nun in der Berichterstattung nicht genannt werden.

Es sind Martin Sellner und Patrick Lenart.

Es ist Martin Sellner, den die Witwen des Jörg Haider noch in diesem Jahr zu ihrem Kandidaten für die Nationalratswahl im September 19 in Österreich …

Es ist Martin Sellner, dem der Mehrfachmörder mit der Rune auf seiner Waffe eine Spende – nach Österreich

Es ist Martin Sellner, dessen Phalangen darauf, auch darauf zählen können, daß sich eine Präsidentin in Österreich zu ihren Gunsten verzählt …

Aus diesen Reihen, die Martin Sellner anführt, erfahren auch einfache Mitmarschierer höchste Ehren, etwa durch Einladungen eines Präsidenten in Österreich …

Für einen Präsidenten im Ruhestand in Österreich, der eine „Historikerkommission“ führt, kommt für sein Buch kein anderer Verlag in Frage, als der Verlag eines Mannes, der sich auf der Straße einreiht, in die Formation, die von Martin Sellner …

Und. Es ist Patrick Lenart …

Lenart, der Mann für „Extremismus-Studien“ …

Es ist Lenart, der Verkäufer von Shirts, deren Qualität derart atemraubend ist, daß auch die Besten des Journalismus in diesem Land nicht anders können, als für diese zu werben …

Und die Besten des Journalismus haben auch Lesende, die zu den, von Österreich aus gesehen, international Besten gehören und nur zu den Besten im Land eingeladen werden können …

Es ist Lenart, der die Literatur eines Nachbarn jetzt doch noch entdecken möcht‘, als dieser …

Es gibt also, um zu einem Ende zu kommen, u.a.m. die archaische oder antike Phalanx, es gibt die spanische Falange, und es gibt die österreichische Phalanx – kalendarisch ist es vollkommen korrekt zu sprechen von – der Gegenwart, die eine mannigfache Gesinnungsunterstützung ist, wie bereits in einigen Kapiteln …

Wer kann geeigneter sein, zum Volksanwalt gewählt zu werden, in Österreich, als ein Mann, der zu den von Sellner und Lenart Geführten spricht, die Anwälte der Volksgemein

Wer kann geeigneter sein, in Österreich, mit höchstem Zuspruch zum Präsidenten gewählt zu werden, als ein Mann, der bekennt, „kein Antifaschist“ zu sein, aber ein Bekenntnisecho von …

Eine Gesinnungsunterstützung, die in diesem Österreich seit 1945 Tradition, zum Brauchtum geworden ist, wohl wert bereits angemeldet zu werden als immaterielles Schollenerbe …

PS Der schwarze Bundeskanzler, der wieder in Dienst genommen werden möcht‘, hat sich vor kurzem zu Wort gemeldet, als „Patriot“, zu einem Thema, das in Österreich singender Teil des Brauchtums ist, kurz danach eine schwarze Landeshauptfrau, die meint, eine Koalition mit der FPÖ, also mit einer patriotischen Partei, sei weiterhin nicht ausgeschlossen …