Im Traum der letzten Nacht auf dem Tisch eine Hülle mit einer halb herausgezogenen Platte, aber nicht eindeutig auszumachen, wie es in Träumen eben ist, ob diese eben erst gekauft wurde und sofort bereitgelegt, um die Songs über die allerletzten Weihnachten gleich anzuhören.
Einen Wunsch an die Träume gibt es aber. Wie schön wäre es, ginge dieser, ach dieser in Erfüllung. Ein Lied von der im Traume gesehenen Platte Jingle Bells for Last Christmas zu hören, vielleicht sogar den titelgebenden Song:
Zur letzt’n Weihnacht klimpern Die Glock’n fröhlich erlöst …
Auf einer Pandemie-Rennstrecke Cirquit de Covid-19 würde Österreich wohl die Ehre zuteil werden, daß ein Streckenabschnitt nach Österreich benannt werden würde: La chicane d’Autriche … vielleicht sogar zusätzlich eine Kurvenfolge: Séquence de courbes – Vert sur ligne de turqoise en zigzag – eine zwar ehrenwerte Benennung, aber eine viel zu lange, die wohl rasch einfach wie kurz auf zigzag …
Bis zum 23. Dezember ’20 dürfen sich, verkündet die österreichische Bundesregierung, „maximal 6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten, am 24. und 25. Dezember ’20 dürfen sich „zehn Personen aus verschiedenen Haushalten“, ab 26. Dezember ’20 bis zum 30. Dezember dürfen sich „6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten“, am 31. Dezember dürfen sich „6 Personen plus maximal sechs minderjährige Kinder aus maximal zwei Haushalten“ …
Zugleich, oh, so kümmerreich ist die Bundesregierung, dürfen in die Betriebe, in die Geschäfte, in die Banken, in die Fabriken zu Ora et Labora stets uneingeschränkt x Personen aus x Familien …
Noch ist das Politische der Katholischen lahm. Mit Tippfehlern ins Englische übersetzt, ergibt das einen Kalauer: Still the political of the catholics islam.
Aber dieser Kalauer ist schal gegen den Kalauer der österreichischen Regierungspartei:
„Die Grünen betonen, für die Trennung von Staat und Kirche zu stehen.“
Im Stehen, ja, wer glaubte das ihnen nicht. Aber wenn sie sich auf die Regierungskniestühle hinhocken, dann … Nein, auch auf den Regierungskniestühlen hockend stehen sie für die Trennung von Staat und Kirche, im Sinne der Kirche, die Kirche, die vom Staat getrennt sein will, die Kirche, die ihre Gesetze über den Gesetzen des Staates stehend sieht. Denken Sie dabei allein nur an das Gleichbehandlungsgesetz.
Ohne im geringsten dafür zu genieren oder zu schämen, ein Gefühl offen einzugestehen, nämlich die Vorfreude auf Weihnachten, wird die Vorfreude zugegeben.
Noch in keinem Jahr vor diesem Jahr 2020 war – auch wenn keine Vorfreude in Erinnerung, gibt es dennoch die Vermutung, es könnte in dem einen oder in dem anderen Jahr eine Vorfreude gegeben haben – die Vorfreude auf Weihnachten so groß.
Die unbändige Vorfreude auf Weihnachten 2025.
Die Vorfreude auf Weihnachten also, die es 2025 nicht mehr geben wird, die es davor schon ein paar Jahre nicht mehr gegeben haben wird, die große Vorfreude darauf, daß im Jahr 2025 die ersten Historiker sich damit beschäftigen werden, seit wann es Weihnachten nicht mehr gibt. Historikerinnen versuchen werden den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, wann Weihnachten tatsächlich aus der Welt verschwand.
Die Vorfreude ist keine Vorfreude also auf Weihnachten. Die Vorfreude ist eine auf die Aufarbeitung der Geschichte von Weihnachten, auf die geschichtliche Klärung der Frage, wann Noel aus der Welt geworfen wurde. Es wird eine Freude sein, die Historiker zu lesen, die meinen und das argumentieren werden können, im Dezember 2020 wurde Weihnachten ein allerletztes Mal begangen. Es wird eine Freude sein, die Historikerinnen zu lesen, die meinen und das argumentieren werden können, Weihnachten wurde zum allerletzten Mal wirklich Dezember 2019 gefeiert. Und die Belohnung dafür, sich fünf Jahre einer Vorfreude hingegeben zu haben, fünf Jahre lang nicht aufgehört zu haben, sich unentwegt und unbeirrt zu freuen, wird die Erfüllung des Wunsches sein, daß aus dem Austausch der Argumente, wann es zum letzten Mal wirklich Weihnachten gab, ob es im Dezember 2020 oder doch schon im Dezember 2019 war, ein heftiger Streit über die Datierung des allerletzten Weihnachtsfestes wird, ein sogenannter Historikerstreit, wie es diesen allenthalben gibt, es lohnt allemal, auf so einen Historikerinnenstreit fünf Jahre in Vorfreude zu warten.
Es ist an der Zeit, einen Kalender mit einer weiteren Jahreszahl anzuschaffen, und in dem wird wieder zum 31. Dezember der Spruch
Wird ́s besser? Wird ́s Schlimmer? Fragt man Alljährlich. Seien wir Ehrlich: Leben ist immer Lebensgefährlich!
stehen, wie in diesem Jahr, wie in all den Jahren zuvor.
Das Jahr ’20 wird nicht mit einem heiteren Spruch bei Sekt und Lachs zu Strauß enden. Die Fragen werden sich nicht darum drehen, ob es besser, ob es schlimmer wird, diesmal wird die nervenzerrüttende Frage die Pummerin sein, die ’21 dröhnend unter der Schädelwand anschlagen wird, hin und her, mit ihrem Klöppel von einer Schädelwand zu anderen Schädelwand.
Und viele wissen bereits jetzt, zwei Wochen vor diesem Spruchkalendertag, was noch kommen kann, ist für sie schon gekommen, sie haben alles hinter sich, sie haben nichts mehr vor sich.
Wenn aber die Wohnung noch warm ist, der Kühlschrank nicht leer, auf dem Konto noch das Geld für die Miete für den ersten Monat im nächsten Jahr, der Wirt um die Ecke geschlossen zu halten hat, die Gefährlichkeit des Lebens sich nicht bewahrheitet hat, kann die Pummerin mit ihrem Was-Noch-Gedröhne abgehängt werden, verbleibt die Zeit für eine Mußefrage.
Es wurden weit mehr, sehr weit mehr Millionen sichergestellt, als die mehr als 20 Millionen Euro, die Karl Nehammer bestätigte. Wenn alles zusammengerechnet wird. Und weil die Brüder um ihre Rechenschwäche wissen, fügen sie ihrem Leiblied vom Schreiben und Lesen, das nie ihre Sach‘ gewesen, immer öfters lustig hinzu, auch das Rechnen ist’s nie …
Zusammengerechnet sind es 30 Millionen Euro plus 45 Millionen Euro jährlich. Somit sichergestellte 210 Millionen Euro bis 2024 für die Operation „Inseratenbudget“ der zwei Parteien, die derzeit in Österreich die Bundesregierung geben, für die Operation Propaganda der christschwarzen und mutmaßlichen türkisen Partei sowie der mutmaßlichen grünen Partei.
Karl Nehammer aber spricht nicht von den Steuergeldsicherstellungen, er spricht von der Sicherstellung von dem „Geld, das in der Terrorfinanzierung verwendet werde“.
Nun, Karl Nehammer, kann, sollte auch er das Leiblied vom Rechnen, das nie ihre Sach‘ gewesen, mitsingen, es nicht sehr, wie es heutzutage so inbrünstig verehrt wird, authentisch rüberbringen. Denn er scheint nicht zu rechnen brauchen, er scheint nichts zum Zählen zu haben.
„Da ist es jetzt etwa einen Monat her, als medienwirksam von einem Schlag gegen die Moslembrüder die Rede war und der Innenminister gemeint hat, damit die Terrorfinanzierung durchkreuzt zu haben. Das stellt sich jetzt ganz anders dar. Und mehr denn je stellt sich die Frage, was hat man damit erreicht, denn außer dass sich Betroffene beschweren und jetzt wissen wollen, was ihnen eigentlich zur Last gelegt wird, gibt es nicht viel Substanzielles.
‚Sie kommen um 5.00 Uhr in der Früh und meine Kinder schwerbewaffnet, die Cobra, aus dem Bett jagt, das war für mich jenseitig.‘
Auch andere Betroffene, die anonym bleiben wollen, berichten der Zeit im Bild vom brachialen Vorgehen bei der Razzia. Das Landesverwaltungsgericht in Wien bestätigt zumindest eine Beschwerde wegen Körperverletzung. Und die Beschuldigten wollen wissen, was ihnen konkret vorgeworfen wird.
‚Warum gibt es keine Akteneinsicht? Wenn sie transparent sind, dann sollen sie auch sagen, was sie glauben.‘
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Graz sagt, das Verwehren der Akteneinsicht sei fallweise zulässig. Und zur Razzia: ‚Es wurden keine Waffen gefunden. Es ist niemand in Untersuchungshaft. Mit weiteren Ergebnissen für die Öffentlichkeit ist heuer nicht mehr zu rechnen.‘
Und der ursprünglich kolpierte Fund von 25 Millionen Euro Bargeld bei der Razzia:
‚Wir kommentieren das gar nicht. Diese Zahl stammte niemals von uns.‘
[…] wird erstmal Reparatur von Tür und Fenster einfordern, denn das Familienkonto sei von der Staatsanwaltschaft gesperrt.“
Karl Nehammer wird das Leiblied der Rechenbrüder wohl gar nicht mitsingen. Es gibt Sätze der Literatur, die sich hervorragend zur Aktualisierung, zur Adaptierung eignen, aber nicht umgekehrt.
Die im Jahr 2020 erste Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes in Österreich fiel zum sogenannten Ibiza-Ausschuss („betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung“) über die „unzulässige Einschränkung des Untersuchungsgegenstands“. Die Entscheidung im Dezember 2020 wird wohl wieder zum sogenannten Ibiza-Ausschuss („betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung“) die letzte des Verfassungsgerichtshofs in diesem Jahr sein, mit dem Ergebnis:
„Die Bundesministerin für Justiz ist verpflichtet, dem Untersuchungsausschuss betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung (Ibiza-Untersuchungsausschuss) das Ton-und Bildmaterial des ‚Ibiza-Videos‘ und die dazugehörigen Transkripte im Umfang des Gegenstandes der Untersuchung unabgedeckt (ungeschwärzt) vorzulegen.“
„wegen Verstößen gegen Grundrechte eingebracht und beantragt die Aufhebung des Covid-19-Maßnahmengesetzes. ‚Das ganze Vorgehen richtet sich an Untertanen und zeigt ausgeprägtes Obrigkeitsdenken‘, […]. Es sei eines Rechts- und Verfassungsstaates nicht würdig.“
Justizministerin: „Also m – mir – ist Transparenz, wie ich schon erwähnt hab‘, sehr wichtig und daher ist es mir auch sehr wichtig, äh, für Aufklärung zu sorgen. In der Justiz sorgen wir für die strafrechtliche Aufklärung, im Untersuchungsausschuß geht´s um die politische Verantwortung. Daher prüfen wir natürlich alles sehr genau und ich habe den Auftrag ertrei – erteilt, alles, was abstrakt relevant ist für Untersuchungsgegenstand, auch vorzulegen. Das, wie wir, das, äh, das wir mit dem Transkript erhalten haben, ist gerade bei den zuständigen Staaatsanwaltschaften, die prüfen, was davon abstrakt relevant ist. Nicht alles in diesen sieben Stunden ist abstrakt relevant, und es – gilt natürlich, das – genau auch zu prüfen, und das, was abstrakt relevant ist, vorzulegen. Alles andere würde uns auch in Haftungsschwierigkeiten bringen. Und das weiß auch der Kollege Gerstl und auch der Vorsitzende, mit dem ich ein Gespräch darüber geführt hab‘, und auch der Vorsitzende Sobotka, der Präsident Sobotka weiß auch, daß es wichtig ist, hier eine ordentliche Prüfung vorzunehmen, damit auch die Sachen, die abstrakt relevant sind für den Untersuchungsgegenstand auch vorgelegt werden können.“
Zwischenfrage eines Journalisten: „Wie weit man da ist?“
Justizministerin: „Ich persönlich kann Ihnen das nicht nennen, aber ich kann Ihnen sagen, daß, äh, wir die zuständigen Staatsanwaltschaften schon ersucht haben, uns eine konkrete, also ein Datum zu nennen, bis wann das geprüft sein wird.“
Wie gut, daß es in Österreich noch einen Verfassungsgerichtshof gibt, dem das Recht keine Zumutung ist, der mit seinen Entscheidungen immer wieder darauf eindrücklich hinweist, daß das Recht der Regierung zumutbar ist. Aber wie lange noch wird es in Österreich einen Verfasssungsgerichthof geben, der in dieser bewährten Form unabhängig arbeiten wird können, wenn gedacht wird an andere Länder in Europa, an Länder in der Europäischen Union …
Aber wie lange noch wird es in Österreich den Verfassungsgerichtshof geben, der in dieser bewährten Form unabhängig arbeiten wird können, der manchen in Österreich, selbst geradezu als Zusammenrottung der Spitzfindigen erscheinen muß, die, kurz gesagt, aus dem Verkehr …
Allgemein heißt es nun wieder einmal, es ist die schwerste Zeit. Diese Zeit der Corona.
Nicht zu hören ist, es ist die beste Zeit. Diese Zeit der Corona.
Die beste Zeit, sich beruflich neu zu orientieren. Es ist die schwerste Zeit, wenn das nicht aus freien Stücken getan werden kann. Es ist die beste Zeit, wenn es aus freien Stücken geschieht, sich endlich für einen Umschulungskurs anzumelden. Und schon am nächsten Tag die erste Kursstunde besuchen zu können.
Das ist leicht hingesagt, wenn so allgemein darüber gesprochen wird. Aber schwer, es zu tun. Oft fehlt dazu, um es endlich wirklich anzugehen, ein Beispiel aus der Wirklichkeit, ein konkretes Vorbild, das es erleichtert, sich beruflich neu zu orientieren.
So ein konkretes Vorbild kann Alexander Van der Bellen sein, der am ersten Dezemberdonnerstag im ersten Coronawinter seine erste Kursstunde hatte, um sich seinen vielleicht schon lange gehegten Wunsch, Flugbegleiter zu werden, endlich zu erfüllen.
Es war die schlimmste Zeit. Es war die beste Zeit. Wird er im Rückblick auf das Jahr 2020 irgendwann wohl sagen können. Oder etwas Ähnliches. Es wird nicht leicht gewesen sein, das ist einem jeden Menschen nur zu gut bekannt, der sich schon einmal umschulen hatte lassen, ob freiwilig oder nicht freiwillig.
Es war die beste und die schlimmste Zeit, ein Jahrhundert der Weisheit und des Unsinns, eine Epoche des Glaubens und des Unglaubens, eine Periode des Lichts und der Finsternis: Es war der Frühling der Hoffnung und der Winter der Verzweiflung. Wir hatten alles, wir hatten nichts vor uns; wir steuerten alle unmittelbar dem Himmel zu und auch alle unmittelbar in die entgegengesetzte Richtung – mit einem Wort, diese Zeit war der unsrigen so ähnlich, daß ihre lärmendsten Tonangeber im guten wie im bösen nur den Superlativ auf sie angewendet wissen wollten …
In Jahren nach diesem Coronawinter wird wohl der eine oder andere Mensch den Roman nach diesen seinen ersten Sätzen zur Seite legen und sich daran erinnern, wie es in der Zeit der Corona war, schon durch den Romanbeginn zum Vergleichen mit seinem durchlebten Winter der Corona gedrängt und motiviert dazu, ein Tagebuch im Nachhinein zu beginnen, über seinen Winter ’20.
Seine erste Tagebucheintragung wird sein, vielleicht …
Es war die beste und die schlimmste Zeit, ein Jahr des Unsinns, Tage des glaubenden Unglaubens, Monate der Dämmerung. Für die Verzweiflung war es ihr Sommer. Wenige hatten alles, und zu viele hatten nichts; alle liefen in entgegengesetzte Richtungen – mit einem Wort, diese Zeit war die der Lärmendsten …
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz hat mit Aussagen zu einem Funktionär, der bei einer Demo der Identitären teilgenommen hatte, Zweifel zur selbst auferlegten Distanz seiner Partei zur rechtsextremen Gruppierung aufkommen lassen. Im Interview mit dem einschlägigen Medium „Info Direkt“ hatte er gesagt, die FPÖ habe in der Regierung den Fehler gemacht zu glauben, „wir müssen in ein Rückzugsgefecht gehen“ und: „Mit dieser Distanziererei ist es jetzt aber definitiv vorbei.“ Die FPÖ hatte im Jahr 2018 im Parteivorstand beschlossen, dass aktive Mitglieder der Identitären keine Funktion innerhalb der FPÖ einnehmen dürfen. Darauf verwies auch Bundesobmann Norbert Hofer am Montag, daran habe sich auch nichts geändert. Dennoch verwies Hofer auch auf die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Auch Schnedlitz hatte im selben Interview gesagt, die „rote Linie“ sei das Strafrecht, der Rest freie Meinungsäußerung.
Es heißt, die Rache der Medien sei das Archiv.
Das Glück der Politik, schlecht gesagt, das Glück der Parteipolitik ist die Vergeßlichkeit der Medien, das kurze Glück der Parteipolitik ist die Faulheit der Medien, in das Archiv hinabzusteigen, das Glück der Parteipolitik ist das Chaos im Archiv der Medien, das Glück der Parteipolitik ist die Autoritätshörigkeit der Medien, das Glück der Parteipolitik ist der Mut der Medien gegen die Kleinsten …
Nur so läßt es sich erklären, daß nun „Zweifel aufkommen“ kann, wo es keinen Zweifel geben kann, keinen Zweifel über das gesinnungsinnige Verhältnis zwischen außerparlamentarischen und parlamentarischen …
Befragt nach der Abgrenzung gegenüber Rechtsextremismus verwies [der Bundeskanzler] auf die Gesetzeslage in Österreich. Man habe „ein sehr strenges Verbotsgesetz“. Eine Grenze in der Beurteilung des Koalitionspartners […] sei das Strafrecht. Wörtlich meinte der Kanzler: „Eine Grenze für jeden – für mich, für Sie, für jeden Politiker und Journalisten – ist das Strafrecht, sind gesetzliche Regelungen. Und darüber hinaus gibt es schon noch so etwas wie Meinungsfreiheit, und das ist gut so.“
Seinem weiteren Aufstieg zum Bundeskanzler allerdings könnte sein Obmann im Wege stehen, auch dieser spricht im Sinne eines einstigen Bundeskanzlers von der „Meinungs- und Demonstrationsfreiheit“ wie ein zukünftiger Bundeskanzler mit dem Vorteil, schon einmal, wenn auch für kurz Minister gewesen zu sein. Und auch er, wie der Präsident und sein Obmann, stets auf der Suche nach Verbündeten im Kampf beispielsweise gegen den Antisemitismus, im Inland wie im Ausland auch.
Das macht Österreich so lebenswert. Der Mann von der Straße spricht wie der Mann vom Bundeskanzleramt. Der Mann vom Bundeskanzleramt spricht wie der Mann von der Straße.
Das macht Österreich so lesenswert. Diese Einheit der Sprache von Straße und Bundeskanzleramt.
Das macht Österreich so lesenswert. Die verwirklichte Gleichheit. Der Mann von der Straße ist dem Mann vom Bundeskanzleramt gleich. Dem Mann vom Bundeskanzleramt ist der Mann von der Straße gleich.
Das macht Österreich so lesenswert. Der Mann von der Straße kann, ohne seine Sprache wechseln zu müssen, der Mann vom Bundeskanzleramt sein, und der Mann vom Bundeskanzleramt kann, ohne seine Sprache wechseln zu müssen, der Mann von der Straße sein.
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