„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti – Sauna-Auftritte können nachhaltig sein

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„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti fragt  Hubert von Goisern: „Wie tief muss der Hass sein?“

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti hätte aber Hubert von Goisern das nicht als Frage stellen sollen.

„Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Werner Otti hätte Hubert von Goisern antworten können: So tief ist der Hass!“ Tiefer noch, ganz tief, recht tief. Weil die Frage nach dem „Hass“ hätte Hubert von Goisern ihm, Otti, stellen können, der ein „glühender Norbert Hofer Unterstützer“ ist.

Denn wer könnte recht besser darüber noch Auskunft geben, als eben ein „glühender Norbert Hofer Unterstützer“? Ist nicht gerade der „glühende Norbert Hofer Unterstützer“ erster Zeuge, ein Kronzeuge dafür? Er, der bei so vielen Veranstaltungen der identitären Parlamentspartei auftritt, von der ersten Reihe aus stets erfährt, wie tief, sehr tief, recht tief …

Und nach der allgemeinen Antwort zum „Hass“ hätte Werner Otti ihm, Hubert von Goisern, erzählen können, recht anschaulich, wie es zugeht, wie es glüht, wenn etwa eine Ursula Stenzel spricht …

Wahlkampfauftakt der FPÖ auf dem Markt des Viktor Adler

oder Norbert Hofer …

Stimmzettelkreuz ausgeschrieben heißt „Trottel, Drecksau, Mißgeburt“

„Und ich dachte immer, Musik verbindet!“ Das schreibt Werner Otti an Hubert von Goisern. Und weiter: „Sie haben mich eines Besseren belehrt.“ Das ist wohl nicht die Lehre von Hubert von Goisern. „Glühender Norbert Hofer Unterstützer“ Otti braucht auch nicht belehrt werden. Denn jede identitäre Wahlveranstaltung belegt eines: Musik verbindet nicht. Wer könnte das recht besser wissen als Werner Otti? Genauer. Musik verbindet, damit es tief, sehr tief, recht tief … Und dafür hätte Werner Otti auch die Musik von Hubert von Goisern recht gerne weiter zum Einsatz gebracht, um alle vor ihm zu verbinden – im „Hass“. Es ist zu verstehen, daß Hubert von Goisern seine Musik nicht dafür mißbraucht hören will, Menschen auf diese Weise zu verbinden.

Werner Otti glüht also für Norbert Hofer … Sauna-Auftritte können sehr nachhaltig sein:

Mit Norbert Hofer der FPÖ einer goldenen Zeit entgegen

Glühend geht es auch stets auf der FPÖ unzensuriert zu. „Hass“ gebiert Ungeheuer. Etwa das Ungeheuer „Verbot“. Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt Cotenhauve-Kalergi:

„Nur keine Eile, das Goisern-Verbot wird schon noch kommen, nachdem das Regime gestürzt, das Land von allen Plagen befreit, und in den Alltag wieder Normalität eingekehrt ist.“

Was versteht er oder sie unter „Normalität“, die für sie oder ihn wieder einkehren soll? Diese?:

AndreasNorbertHofer: „Sagen wir es mal so, ohne daß es Tote gibt, wird sich absolut nichts ändern.“

Was für die Wahlgänge im Frühjahr 2016 galt, gilt noch viel mehr für den 4. Dezember 2016:

Für Unentschlossene eine letzte Selbsprüfung vor den Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Österreich

Wie Sie, vor allem als Unentschlossene, lesen sollten, war bei einer Wahlveranstaltung für Norbert Hofer ein Mann dabei, der die Musik wohl auch als etwas recht Vebindendes denkt – gesinnungsgemäß:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Vielleicht hat gerade dieser Mann sich sogar von Werner Otti ein Autogramm geholt und vielleicht sogar bei der Bitte um ein Autogramm etwas gemurmelt von, wie recht verbindend er die Otti-Musik empfinde, er, wenn er seine Listen erstelle, im Hintergrund immer Laufen habe: „Immer wieder …“

Antworten von Unzensuriert: als wäre sie eine identitäre Mandatarin, z.B. Norbert Hofer – Ein Profil

Aber das ist gesinnungsgemäß keine Überraschung. Die Frage ist nur, wer ging bei wem in die Schule? Norbert Hofer bei Unzensuriert oder Unzensuriert bei Norbert Hofer? Die Antwort darauf kann eigentlich nur sein, Norbert Hofer ist der Schüler. Aber so großzügig ist Unzensuriert, daß der Schüler einmal sogar für Unzensuriert  …

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

profil-unzensuriert-wie-von-einer-identitaren-mandatarin

Nun ist er schon lange nicht mehr namentlich gelistet, wie seine Pg. Barbara Rosenkranz. Dennoch war einmal zu fragen, ob er nicht doch weiter …

Schreibt NR Präsident III Norbert Hofer als Unzensurix auf FPÖ unzensuriert?

Und von wem ist Unzensuriert die Schülerin? Von Martin Graf? Und von wem war Martin Graf der Schüler? Von Jörg Haider? Und von wem dieser? Nebenher: der hypoberühmte Haider ist für einen, der als selbst noch mehr Schüler bereits ein Präsident sein wollte, „unvergessen“ … wer im System H… aufwächst, vergißt halt nicht seine Wurz…

Nun also antwortet Unzensuriert öffentlich, in einem Kommentar, am 24. November 2016. Die Antworten fordern nicht heraus, sich mit diesen zu beschäftigen. Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es Antworten, die sich selbst in Anführungszeichen setzen.

Bis auf eines. Es wird nicht gewußt, ob Unzensuriert alle Fragen von Brodnig und Winter veröffentlicht haben. Denn es fehlen wichtige. Vielleicht wurden diese

FPÖ unzensuriert: Die angemessenste Website für eine identitäre Parlamentspartei, seit es Websites gibt.

diesmal doch gestellt, aber Unzensuriert hat sie nicht veröffentlicht, weil sie dazu nicht einmal Antworten fände in Anführungszeichen. Die Frage nach den Eigentumsverhältnissen, die Frage nach der Chefredaktion oder in diesem Fall gesinnungsgemäß

FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

nach dem Schriftleiter. Nach einer Schriftleiterin zu fragen, nun, das wäre mehr eine Fleißaufgabe … Diese Fragen führten aber direkt in die hoch angesehene und hoch ausgezeichnete Gesellschaft in diesem Land, mit einem Wort zur Elite …

In einem erst kürzlich veröffentlichten Kapitel wurde davon gesprochen, Menschen wären gut beraten, sich an die klassischen Medien zu halten und nicht Kopiermaschinen mit Medien zu verwechseln …

Es wären wohl Journalistinnen und Journalisten gut beraten, Kopiermaschinen nicht als Medien zu sehen und zu behandeln, sondern als das, was sie sind, Kopiermaschinen, die ohne klassische Medien nichts sind …

Es gibt bereits einige Kapitel, in denen von Beispielen erzählt wird, also von der Nichtigkeit der Kopiermaschinen ohne klassische Medien …auf eines soll noch besonders verwiesen werden, weil es erst vor kurzem …

Erwin Annau, Trump, „Reichsbürger“ und Hofer-FPÖ unzensuriert

AndreasNorbertHofer: „Sagen wir es mal so, ohne daß es Tote gibt, wird sich absolut nichts ändern.“

identitare-parteien-stoppen-in-wahlen-losung-und-losungEs ist doch ein jeder Mensch gut beraten, sich an die klassischen Medien zu halten. Denn, was schmarotzende Copysites aus Berichten machen, etwa FPÖ unzensuriert, ist nicht ein Vermehren an Informationen, sondern die Mär von Informationen.

fpo-unzensuriert-muss-es-est-tote-geben

Es gibt dafür so viele Beispiele, daß nicht mehr groß darauf eingegangen werden muß. Es reicht in diesem Fall der Hinweis auf die Gegenüberstellung in der Collage …

Zwei junge Männer, die anscheinend einander nicht fremd sind, und einer von ihnen greift zum nicht akzeptierenden Mittel der körperlichen Gewalt … Der Verletzte selber ordnet den Zuschlagenden dem „linken Spektrum“zu, aber FPÖ unzensuriert verwandelt ihn in einen „amtsbekannten Linksextremen“  … diese Copysite weiß also mehr als der Verletzte selber.

Mit „Muss es erst Tote geben?“ gibt FPÖ unzensuriert die Richtung vor, und das wird von ihrer Schreibstaffel sofort aufgegriffen.

Für AndreasNorbertHofer ist es klar, es wird „ohne Tote“ nicht gehen. Arier sieht die Lösung in einer „Schutzabteilung“ – die geschichtlich berüchtigte Abkürzung für eine solche: „SA“. Cotenhauve-Kalergi will sogar die Adresse wissen wollen – warum wohl? Gesinnungsgemäß kommt von Donnerlüttchen die Aufforderung: „ab in den Steinbruch“.

AndreasNorbertHofer fügt dunkel hinzu, als schriebe er einen Psalm, also weiter an der Bibel oder am Koran: „Die logische Konsequenz überlasse ich jeden Einzelnen.“ Es bedarf dazu aber keiner Wissenschaft. Um zu wissen, was AndreasNorbertHofer meint. Denn erst vor kurzem offenbarte er klar und unmißverständlich:

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Woran ein Hofer mit den Vornamen Andreas und Norbert nicht interessiert ist, das hat er auch hell und unmißverständlich …

AndreasNorbertHofer: „Ich bin N icht A n Z uwanderung I nteressiert“

… geschrieben, in keinem erst zu interpretierenden Psalm … Auch was er sei, verkündete er mit dem, woran er nicht interessiert ist, unmißverständlich …

Mit dem „Auslöschen“ beginnt es nicht, wie auch aus der Geschichte bekannt ist. Davor kommt, Donnerlüttchen gibt die Richtung vor, die Schaffung einer „Schutzabteilung“, die Boykotte … Wie einen erst vor kurzem Cotenhauve-Kalergi ausrief:

Identitäre Weltformel: Beleidigung und Volksverhetzung = Kritik

(Übrigens, dieses Kapitel erzählt ebenfalls von einem Beispiel für die Mär von Informationen derartiger Copysites.)

Boykotte sind, nebenbei gesagt, auch einem Abgeordneten der identitären Parlamentspartei nicht … aber dieser wollte eigentlich nicht mehr erwähnt werden

Und dann die Steinbrüche …

„Grauslichkeiten“ zum Lachen auf FPÖ unzensuriert

Der hoferische „Wird-dieses-Ungeziefer-auslöschen-Gott“ leitet wohl auch eine Frau, die in einem AfD-Mann einen rechten Verteidiger gefunden hat …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

… und ein Mann der identitären Parlamentspartei in Österreich weiß hierzu recht genau, wessen Sites er gesinnungsgemäß zu verbreiten hat …

„Gestern feierte ich mein 10“ – tägiges Jubiläum als Verbreiter der Uncut-News.

Übrigens, FPÖ unzensuriert bebildert ihre Aufheizung „Muss es erst Tote geben?“ mit einem Bild von einem AfD-Plakat, das mit „JETZT AFD-STOPPEN.DE“ überklebt ist.

Es ist nicht Gewalt, die die AfD und identische, also identitäre Parteien stoppen kann, sondern einzig die Nichtwahl. Daher kann und muß die Losung sein, solchen Parteien in Wahlen nicht weiter ihre Aufstiege dadurch zu ermöglichen, diese zu wählen. Das muß die Losung sein, weil es die einzige Lösung ist. Und nicht die Gewalt, und nicht die Gewalt.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

In einem erschreckendem Ausmaß ist es in den letzten Jahren zu einer Steigerung gekommen beim leichtfertigen Aussprechen, Konflikte oder mehr als vermeintlich angesehene Konflikte mit Waffengewalt …

Eine recht besondere Hinwendung zum Übersetzen des Wortes Lösung mit Gewalt ist aus Kreisen zu hören, die „Gnade euch Gott“ … Die Sehnsucht nach Gewalt maskiert auch allenthalben als Warnung vor …

Es ist deshalb wohl wieder einmal und immer wieder zu erinnern, was Kriege kosten, die von sogenannten Herrschaften angezettelt und von allen bezahlt müssen werden, auch nach deren Ende, das in dem einen Verbrechensfall bald einhundert und in dem anderen noch größeren Verbrechensfall einundsiebzig Jahre … In den letzten Wochen konnte Medienberichten entnommen werden, daß auch 2016 wieder Tonnen an Kriegsmaterial aus dem Krieg von 1914 bis 1918 und aus dem Krieg von 1939 bis 1945 auf österreichischem Boden … Das dafür aufgebrachte Steuergeld seit 1945 bis 2016 muß eine Summe sein, die enorm … das will gar nicht recherchiert werden. Allein die Suche, Bergung und Entsorgung einer einzigen Fliegerbombe soll an die 200.000 Euro betragen … es geht um eine Milliarden-Summe, wie gelesen werden kann in 67 Jahre danach kostet der letzte Krieg auf österreichischem Boden immer noch Steuergeld

Was das mit der Mindestsicherung zu tun hat? Nichts.

Es zeigt bloß auf, wie skrupellos Menschen, die ohnehin nichts haben, sogar dann, wenn sie arbeiten, noch das genommen werden will und genommen wird, während gleichzeitig der derzeitige Verteidigungsminister Steuergeld allein in Höhe von 1,7 Milliarden Euro für Geräte … die dann verrotten und wie auch oder für enorm viel Steuergeld wieder aus den Äckern und Seen … Er möchte auch ein weithin sichtbares militärisches Denkmal errichten – angenommene Steuergeldkosten dafür etwa in der Höhe von den Entsorgungskosten von fünf Fliegerbomben … Wenn die weltweite Erfolgsgeschichte des Militärs bedacht wird, ist der Wunsch nach einem Militärdenkmal sehr verständlich … allein wie erfolgreich das Militär in Österreich in den letzten einhundert Jahren war, erfolgreich wirkte für das Wohl der Menschen, wer könnte es ihm verdenken, mit einem Militärdenkmal einmal Danke dafür zu sagen, in diesem an Militärdenkmälern so armen Land …

Übrigens, die 1,7 Milliarden Euro für Militärgeräte sind in etwa die Gesamtkosten für die Mindestsicherung in Österreich nach derzeitigem Stand für rund zwei Jahre …

Zu Denkmälern fällt noch der ehrenritterliche Kandidat ein, der an dem so erfolgreichen habsburgischen Feldherrn Franz-Josef eines besonders schätzt, und das ist seine „Volksnähe“. Das ist wohl wahr, kein Herrscher und keine Herrscherin kann dem „Volke“ näher sein als jene, die das „Volk“ ins Feuer zu rennen befehlen …

Der ehrenritterliche Kandidat weiß, wenn es um Denkmäler geht, plötzlich genau, daß nicht pauschaliert werden darf, plötzlich kann er auch eine Welt kennen, die nicht nur schwarz und weiß … ein Deserteur, sagt der habsburgische Ritter in der Sendung „Klartext“, der seine Gruppe verlassen habe und andere dadurch zu Tode gekommen seien, weil er sie im Stich gelassen … Es geht hier um das Denkmal, das an Deserteure der Zeit eines weiteren Herrschers, der, gemessen am Blutzoll, noch viel näher am „Volke“ war, erinnert … Wie sehr der Wahlglücksritter auf Gesinnungslinie seiner identitären Partei ist, auch im Falle dieses Denkmals, ist offensichtlich …

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„Dieses Gedankengut hat“ für FPÖ-Sozialstadtrat Michael Schnedlitz „bei uns nichts verloren.“

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Auf der Plattform des Unternehmens Twitter wurde festgestellt: „nicht jeder der Norbert Hofer wählt, steht weit ‚rechts'“. Und das, wie in der Collage gelesen werden kann, gefällt Michael Schnedlitz, Sozialstadtrat und Bürgermeister-Stellvertreter in Wiener Neustadt.

Es ist verständlich, daß dies einem Funktionär der identitären Partei gefällt.

Bloß, darum geht es nicht.

Es geht nicht um die Einstellung des Wählers, der Wählerin. Die tatsächliche Gesinnung kann nicht durch die Stimmabgabe bestimmt werden, die tatsächliche Gesinnung kann nicht aus dem Wahlverhalten herausgelesen werden.

Es gibt mannigfache Gründe, weshalb wer wen wählt.

Es kann allenthalben nur mit größter Verwunderung festgestellt werden, wer wen wählt, wer sich für wen einsetzt. Beispielsweise für the president-knob. Ist es nicht verwunderlich, daß etwa ein Clint Eastwood für Trump … Clint Eastwood, der gerade in den letzten Jahren ein hervorragendes Filmwerk geschaffen hat. Allein „Gran Torino“, ein Film über Rassismus, Einwanderung, Toleranz, widerspricht durch seine äußerst differenzierte Darstellung in jeder Sekunde Donald Trump, und dennoch setzt sich Eastwood für Trump ein, wählte ihn wohl auch … die Klügsten sind nicht davor gefeit, ihre Stimme jenen zu geben, die …

Um zu Michael Schnedlitz zurückzukehren, noch nicht ganz, oder indirekt … Wie viele haben wohl in der Türkei einen Mann und seine Partei gewählt, die keine Hardcoregläubigen sind, gar keine Gläubigen sind, alles sind, was dieser Mann und seine Partei nicht sind, hatten dennoch Gründe dafür, ihre Stimme ihm und seiner Partei zu geben –  fern von Glauben, Kopftuch und so weiter und so fort. Und wie viele von diesen werden es wohl heute bereuen, diesen Mann und seine Partei je gewählt zu haben, aber nicht einmal, weil sie persönlich von Repressalien betroffen sind, sondern im Angesicht

Putschisten der Demokratie: Recep Tayyip Erdoğan, Allah und das Militär

dieses Terrors erkannt haben, wie falsch es war, je diesen Mann und seine Partei zu wählen, sie sich vielleicht heute sogar dafür schämen, je vermeintliche Gründe dafür gefunden zu haben, weshalb dieser Mann und seine Partei wählbar ist, wenngleich sie nichts Gesinnungsmäßiges mit ihm und seiner Partei gemein hatten, sie nichts miteinander verband. Die Klügsten sind nicht davor gefeit, die zu wählen, mit denen sie nicht einmal in bezug auf Klugheit auf gleicher Höhe …

Aber Michael Schnedlitz ist ein kluger Mann. Und weil er ein kluger Mann ist, muß sein klügster Satz hier noch einmal zitiert werden:

„Dieses Gedankengut hat bei uns nichts verloren –
Werbung dafür ist nicht tragbar!“

Ein Satz eines Funktionärs aus der identitären Partei, den Sie in Ihre Liste der Gründe, weshalb Sie einen Mann und seine Partei wählen könnten, nicht wählen können, aufnehmen sollten, ein Satz, der Sie beispielsweise am 4. Dezember dazu bewegen könnte, anders zu wählen, als Sie jetzt noch meinen wählen zu müssen.

Für Ihre Entscheidung könnten Sie noch einen weiteren Satz zur Abstützung hinzunehmen. Dieser ist auch von einem Funktionär der identitären Partei, allerdings von einem, der nur halb so klug ist wie Michael Schnedlitz, denn von seinem Satz kann nur die Hälfte genommen werden:

„Alle zusammen für unser Österreich!“

NS Dieser klügste Satz von dem klugen Mann Schnedlitz wurde in diesem Jahr gesagt, wie gelesen werden kann:

Wer erdoğanische Verhältnisse will, wählt Gerwald Erodin

FPÖ Identitäre Parlamentspartei Michael Schnedlitz  Gedankengut nichts verloren - Werbung dafür nicht tragbar

„Alle zusammen für unser Österreich“

Norbert Hofer mißbraucht österreichische Fahne für seine Unterschrift.jpg

Wenn eine Fahne etwa öffentlich verbrannt wird, ist es ein Mißbrauch, ist es eine strafrechtliche Herabwürdigung eines Staatssymbols. Und wie ist das, wenn einer, also konkret Norbert Hofer, auf die österreichische Fahne seine Unterschrift setzt, also die Fahne als sein Eigentum … ist das auch eine Verunglimpfung?

Mögen das Juristen oder Juristinnen bewerten, ob auch die Unterzeichnung eines Staatssymbols eine Herabwürdigung, einen Mißbrauch, eine unerlaubte und also strafrechtlich zu verfolgende Verwendung  …

Interessanter an dieser hoferischen Unterschrift auf der österreichischen Fahne ist die Frage, was für eine Geisteshaltung steckt dahinter?

Sieht er die Fahne als sein Eigentum, auf das er seine Unterschrift setzen kann? Und wenn er die Fahne als sein Eigentum sieht, will er damit sagen, Österreich – und die Fahne steht für Österreich – sei sein Eigentum?

Das würde durchaus zu seiner habsburgischen Ehrenritterschaft

„Schutzherr“ Gerwald Hofer für „Freiherr“ Norbert Handel ein ganz, ganz wichtiger kindlicher Freund?

Wie es in einer elitären Familie des ganz, ganz wichtigen väterlichen Freundes von Norbert Hofer zugeht

passen – diese Elite meint ja nach wie vor, einen Eigentumsanspruch an Österreich … Aber es ist bloß ein Traum dieser Elite, die vom seienden Tag nicht leben kann und will. Es wird Zeit, auch der identitären Parlamentspartei und ihrem ersten Mann diesen Traum platzen zu lassen, endgültig platzen zu lassen, am 4. Dezember 2016 ist dazu die erste Gelegenheit.

NS Was es heißt, wenn Männer mit dem Anfangsbuchstaben H, einen Staat als ihr Eigentum sehen, ist teuer und allzu hypogut bekannt. Dieser Beweis muß nicht noch einmal erbracht werden, durch einen weiteren Mann mit dem Anfangsbuchstaben H.

hofer-fahne-osterreich-strache-uncut-news-21-11-2016NNS Auf der Plattform des Unternehmens Twitter chräht der Mann neben Hofer, wie in der Collage gelesen werden kann, „alle zusammen für unser Österreich“ … wie ungeteilt das klingt, aber so ungeteilt ist es nicht, gerade was die Verantwortung betrifft. Aber das muß nicht noch einmal ausgeführt werden. Hierzu genügend im Zusammenhang mit der Verbreitung von „Uncut-News“

Und wer setzt Hoferweihbischof Andreas Laun ab?

durch den Chräher bereits … Wie gesehen werden kann, seit dem 12. November bis zu diesem Montag, 21. November 2016, weiterhin …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

„FPÖ gewinnt mit Erlaubnis der jüdischen Lobby die erste Runde der Präsidentschaftswahlen mit …“

Und wer setzt Hoferweihbischof Andreas Laun ab?

„Abgesetzt wurde Pfarrer Ellinger aufgrund einer diözesanen Richtlinie, die besagt, dass sich Funktionsträger „verantwortungsvoll verhalten müssen und keinen politischen Einfluss nehmen dürfen“. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner mahnte in einer Stellungnahme an, dass kirchliche Mitarbeiter sich in ihrer Funktion nicht in tages- oder parteipolitische Diskussionen einmischen dürften. – derstandard.at/2000047832725/Pfarrer-nach-FPOe-Kritik-abgesetzt-Ich-schaeme-mich-fuer-unsere“

Es muß zur Kapitelüberschrift nichts weiter ausgeführt werden.

Außer die Antwort:

Niemand.

Und wer setzt Andreas Laun ab.jpgEinen Obrigen kann ein Obriger, wie in der Collage beispielhaft gelesen werden, gerade einmal ersuchen, nicht im Vorort von Braunau eine Vortragsmesse zu halten, aber einen Untrigen können Obrige gleich und ohne Gespräch, wie berichtet wird, rausschmeißen.

Was für den einfachen Pfarrer aus dem Salzburgischen gilt, gilt nicht für den Hoferweihbischof aus dem Salzburgischen.

Auch in der österreichischen Kirche offenbart sich damit bloß eines: wie sehr dieses Österreich nach wie vor ein Obrigkeitsstaat ist. Die Mitarbeiter haben mit Konsequenzen zu rechnen. Die Mitarbeiterinnen haben stramm zu stehen, zu schweigen, zu sprechen, wie ihnen vorgesprochen wird. Und tun sie es nicht, werden sie zur Verantwortung gezogen.

Und das ist nicht beschränkt auf die Kirche, nicht beschränkt auf die identitäre Parlamentspartei, wie nicht nur einmal festgestellt werden mußte, nicht vor einhundert Jahren, sondern in den letzten Jahren:

O ehrenreich‘ Obrigkeit, was habet Ihr nur schlimm‘ Mitarbeiter

Hofer-FPÖ: Auf den Knecht hinhauen, damit der Herr ihn schützen kann

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

Besonders ausgeprägt ist es dies bei der identitären Parlamentspartei, die doch vorgibt, ach, so vorgibt für den „einfachen Mann“, recht viel weniger schon bis gar nicht für die „einfache Frau“ … wie auch das Beispiel aus dieser Woche zeigt. Für eine ungehörige Verbreitung wird ein Mitarbeiter verantwortlich gemacht, nicht der Facebookobrige. Und die Medien in Österreich, die darüber berichten, auch die oben zitierte Qualitätszeitung, bellen als brave Hündchen nach, der Mitarbeiter … An diesem Sonntag, 20. November 2016, ist diese Verbreitung vom Facebookobrigen auf Twitter nach wie vor … aber keine Aufregung mehr, weil … das kann gelesen werden in

laun-strache-uncut-news-twitter-20-11-2016Uncut-News: Was FPÖ auf Facebook löscht, bleibt auf Twitter und gar raffiniert unzensuriert

Uncut-News: Strache-Team löscht, nicht aber ein Strache

Uncut-News träumt für He.-Chr. Strache von einer weltweit gleichgeschalteten Presse

„Am 13. November kommt es dann während des Gottesdienstes zum Eklat am Altar. Pfarrer Ellinger kritisiert die FPÖ scharf, ein zufällig anwesender FPÖ-Funktionär und Bundesheeroffizier sieht den Tatbestand der Hetze erfüllt und erstattet gegen den Geistlichen Anzeige. Vonseiten der Diözese Linz wurde der Pfarrer am vergangenen Freitag dann seines Amtes enthoben. – derstandard.at/2000047832725/Pfarrer-nach-FPOe-Kritik-abgesetzt-Ich-schaeme-mich-fuer-unsere“

Hierzu fällt nur eines noch ein. Es fängt schon, es fängt schon wieder an, ehe noch … es bleibt schon nicht mehr nur bei einer „Liste“ …

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Gesinnungsenkerln der Ursula Haverbeck

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Es wird jetzt viel über das Rhetorische von einem Kandidaten gesprochen, geschrieben, daß gefragt werden könnte, waren alle in den letzten dreißig Jahren im Ausland, ohne  Zugang zu Nachrichten aus Österreich, total unversorgt mit Informationen aus Österreich?

Das Rhetorische: die Verpackung des Inhaltlichen. Es wird über die Verpackung also breit und aufgeregt … dabei ist die Verpackung hypogut seit dreißig Jahren in Österreich, also seit H… noch ein Name mit diesem Anfangsbuchstaben, der aufgenommen hätte werden können in das Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust …

Und dieses Alphabet ist die Schere, mit der die Verpackung aufgeschnitten werden kann, und wenn das Verpackte offenliegt, ist was zu sehen? Inhalt? Ja, Inhalt, wie er von einer gütig sprechenden Frau vorgetragen wird, und es darf angenommen werden, sie wird aus ihrem Deutschland mit Herzenswärme und christlicher Nächstenliebe nach Wien blicken, und vielleicht still für sich, mit einem angehängten Amen, stolz sagen: oh, ihr guten Enkerln, meine guten Enkerln …

Und das vielleicht gerade gestern, am 18. November 2016, als es eine Veranstaltung gab, irgendwo in Wien – gesinnungsgemäß wieder in sehr schönen Räumlichkeiten … Auf der Tafel, vor der die zwei Enkerln sitzen und reden, steht: „MassenMigration“. Und das eine Enkerl chräht in seiner Rede auch, wie die deutsche Großmutter, etwas von, das sei alles schon lange geplant – die „Frankfurter Schule“ …

Es ist also die Verpackung keine große Sache. Seit dreißig Jahren hypogut … was für eine Entwicklungsverweigerung seit dreißig Jahren, seit dreißig Jahren es nicht zu schaffen, diese Verpackung auf den Müll geworfen zu haben, damit der nackte Inhalt breitest … die Enkerln sind nicht nackt, sie tragen die Kleider der Großmutter auf – das mag sie ehren, aber mit Großmutters Kleidern ist kein Staat zu machen.

Es ist eine Entwicklungsverweigerung auf beiden Seiten. Auf der einen Seite nach dreißig Jahren immer noch die hypogutbekannte Verpackung groß zu besprechen, als wäre der zurzeitige H-Kandidat der erste H, der so verpackt … Auf der anderen Seite ebenso, der zurzeitige H-Kandidat hat nicht mehr und vor allem nichts Neues zu bieten, als der H vor dreißig Jahren …

Wenn das eine Enkerl chräht und das andere Enkerl herzig und treu spricht, wird, nicht erst seit dieser Veranstaltung der Gesinnungsaltbuben, nicht an rhetorische Leistungen gedacht werden, es wird die deutsche Großmutter mit den Stimmen der Enkerln gehört werden, und alles wird und ist bereits klar, wer gewählt werden kann, und vor allem: wer nicht gewählt werden kann …

Hausmeisterdäne Gerhard Richter habe nichts gegen „Ausländer“ – „Aber …“

gerhard-richter-hausmeisterneger

Es wird alles noch viel schlimmer werden, als es von dem heutigen Tag aus gedacht werden kann.

Es wird alles noch viel schlimmer werden, weil das Schlimme gekannt wird, und dennoch wird so weitergeredet, als ob das Schlimme je nie passiert wäre. Soher kann, wenn das Schlimme wieder passiert, gesagt werden, es wird noch schlimmer sein, als das in der Vergangenheit passierte Schlimme, weil ja alles über das vergangene Schlimme gewußt wird, und dennoch hält das nicht ab, so zu reden.

Nun auch Gerhard Richter. Und die FPÖ unzensuriert wird wohl zu ihrem Hofer beten, daß jetzt auch Gerhard Richter so spricht, dabei aber so großväterlich gütig, so milde, so faktenfrei, so banal … um das berühmte Wort von der Banalität ein wenig abzuwandeln: so banal bildungsnah.

Es wurde oben geschrieben:

„Es sollen sich alle fürchten. Als ob es je schon einen Anlaß gab, sich zu fürchten – gar vor einem Hofer. Da lachen sogar die Hühner in den Legebatterien.“

Aber es kann Angst aufkommen, zu sehen, wie immer mehr einschwenken, sich immer mehr von den Bildungsnahen einreihen, und dabei gleichzeitig immer noch den sogenannten Bildungsfernen zur Last gelegt wird, die sogenannten Bildungsfernen verantwortlich gemacht werden, sie beschuldigt werden für den, wie es scheint, unaufhaltbaren Aufstieg von … setzen Sie selbst einen Namen ein, von the president-knob bis …

Gerhard Richter, nun auch er …

Das gütige richterische Geschwefel von der Schönheit … Von einem Odin Wiesinger und seinen Reihen ist das Geschwefel über Schönheit erwartbar, aber …

Der gütig vorgetragene, aber banale Vorwurf gegen Merkel und Gauck, der menschgemäß eine Verweigerung ist, Flüchtlinge aufzunehmen. Und dabei noch sein Geschwefel von „unnatürlich“ … wie ein Hausmeister arg…, nein ein Argumentieren kann das nicht genannt werden, er faselt, er schwefelt als Hausmeister beim Branntweiner um die Ecke, den er sonntäglich zum Frühschoppen besucht, er habe nichts gegen „Ausländer“, aber er wolle nur die zu sich zum Essen einladen, die er kenne, ob das ein „Neger oder ein Däne“ sei …

Eine äußerst zwielichtige Rolle spielt dabei wohl auch der höchst bildungsnahe Interviewer – Anders Kold, Louisiana Museum of Modern Art  -, auch durch die Übersetzung in das Englische: „ungeheure Umwälzung“ wird zu „huge wave of Immigration“ …

Nein, es muß nicht Angst aufkommen. Aber es muß gefragt werden, wie lange will noch die Legende von den Bildungsfernen erzählt werden, die gebildet werden müssen, damit das Schlimme je nie wieder … Wer soll sie denn bilden? Die Bildungsnahen? Richter?

Nicht Angst, sondern eine breite Rückkehr zu den Fakten, eine breite Widerrede … diesem Aufkommen ist das Wort zu reden.

PS Gerhard Richter wird, da er sich gerne „Neger“ einlädt, wenn er sie kennt, wohl nichts dagegen haben, ihn einen Hausmeisterdänen zu nennen.