Auszudenken, was Schweden für eine Regierung bekäme, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden …

Nicht auszudenken, hätte es früher geheißen, wenn Norbert Hofer in Österreich Bundespräsident wird …

Sich auszudenken, was passiert, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, hätte es wenig später heißen können, ist nicht notwendig, es wird ohnehin gewußt, was passiert, eine identitäre Partei kann ihm keine Angelobungspartei

Passiert ist, was nicht auszudenken war, wenn Alexander Van der Bellen Bundespräsident wird, angelobt ist eine identitäre Partei in Österreich als Regierungspartei.

Und auf den österreichischen Van der Bellen folgte der italienische Van der Bellen, und angelobt ward eine Freundin der österreichischen identitären Regierungspartei, die so ungeheuerlich unnötige Fragen stellt, Kandidat von ihr mit einer Glock im Anschlag schießend durch die Straßen fährt …

Wie verlockend, allen Präsidenten und Präsidentinnen, Königinnen und Königen, die solche Parteien je als Regierungsparteien angeloben, Morbus Van der Bellen zu attestieren. Und, kurz gesagt, auch die Parteien, die mit solchen Parteien in einer Regierung sich die Stühle teilen.

Auszudenken, was in Schweden nun nach der Wahl vom 09.09.18 passierte, wenn Alexander Van der Bellen in Schweden … Aber er ist es nicht. Und die Parteien in Schweden sind geimpft gegen Morbus Van der Bellen. Sie lehnen es ab, die Schwedendemokraten zu einer Regierungspartei zu machen.

Die Schwedendemokraten, auch recht besondere Freunde der identitären Regierungspartei in Österreich, wie diese überhaupt, kurz zusammengefaßt, recht besondere Freundinnen hat, im Ausland wie im Inland

Und wie bereits vor der Wahl erwartet, was aber keine Denkleistung war, nichts, das zum Ausdenken war: wieder ein Gratulationsgruß von der identitären Regierungspartei aus Österreich an die Partei der Schwedendemokraten in Schweden, also an die Freundin der identitären Regierungspartei, die recht wesentlich zu einer Stimmung in Schweden beiträgt, zu einer so recht feinen Stimmung, die Jugendliche einfach beflügeln muß, im Töten eines armen Menschen, kurz gesagt, ihre Bestimmung, ihre Identität …

Morbus Van der Bellen.png

I. Nagel gegen Regierung in Kurzens Land eingeschlagen: „Der blaue Fetzen muss verschwinden“

Gestern, am 09.09.18, übermittelte Lilith Kurz wieder eine Collage mit einer knappen Nachricht aus ihrem Land:

Am gestrigen Samstag kam ich in unserer Hauptstadt und Bezirkshauptmannschaft des niederträchtigen Gehorsams, die wieder zur Weltstadt der Tracht sich ausruft, am Denkmal für die Opfer der Massenmordmilitärjustiz vorbei und, es zittern mir jetzt noch die Hände, wenn ich davon berichten soll, davon schreiben soll, was ich dort sah. Menschen, die sich herauswagen aus ihren Wohnungen, aus ihren Häusern, um ein Zeichen gegen die zurzeitige Regierung zu setzen. Es waren, es sind noch nicht viele. Vielleicht waren es vierzig, fünfzig Menschen. Nun weiß ich aber, es gibt sie doch, auch in meinem Land, die nicht mehr einverstanden sind mit dieser zurzeitigen Regierung, und es auch wagen, das öffentlich zu bekennen. Wie waren Sie mir im zu meinem Land so fernen Österreich einzige Ansprechperson, von der ich meinte, Sie seien die einzige Person, zu der ich von der mißlichen Lage in meinem Land sprechen könne, ohne in Gefahr zu raten …

Nun aber, seit dem gestrigen Samstag weiß ich Menschen in meinem Land, die ebenso wie ich denken, die ebenso ein Machtende dieser Regierung wünschen, mehr noch, unmißverständlich fordern:

„Der blaue Fetzen muss verschwinden“

So sprach ein Redner kraftvoll, mutig ein neuer Zeit entgegen.

Ein erster Nagel gegen diese Regierung ist damit eingeschlagen!

Und dabei er stand auf dem Denkmal. Von ihm und von den Menschen, zu denen er sprach, die mit ihm gemeinsam eines Sinnes sind, gegen diese Regierung aufzustehen, nicht mehr zu schweigen, so wie jene, die von ihren Fenstern aus direkt auf das Denkmal hinuntersehen können, dieses Denkmal als Symbol ihres Widerspruchs, als Zeichen ihres Eintretens für ein endlich erneuertes Land sehen.

Das ist keine Deutung von mir. Sie sprechen es selbst aus:

‚Deserteursdenkmal‘ als passender Ort

Als Redebühne der Kundgebung diente das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz, das sogenannte ‚Deserteursdenkmal‘. Das Bauwerk wurde vom Künstler ausdrücklich als begehbares Denkmal konzipiert. Doch noch aus einem anderen Grund war gerade diese Bühne gut gewählt für diese Demonstration. Auf einer Informationstafel neben dem Denkmal heißt es nämlich:

Die Skulptur erweist denjenigen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen.“

Wie hoffe ich darauf, es mögen schon in kürzester Zeit mehr Nägel in den Mikrophonstumpenständer als in den „Wehrmann aus Eisen“ eingeschlagen sein und dadurch mehr Spenden zusammenkommen als in der Vergangenheit für den  Krieg und die Ertränkung der Menschen in heimatlicher Gewalt, um mit den Spenden friedlich das Arbeiten an dem Machtende dieser zurzeitigen Regierung zu ermöglichen, das Geld zu verwenden, vielleicht für die Gründung einer Wahlplattform mit einem besseren Angebot an die Menschen als dieses von diesen zwei Parteien, die zur Regierung gemacht wurden, ohne zu berücksichtigen, welche Angebote vor allem die Wählerinnen und weniger die Wähler für eine Koalition machten.

Wenn Sie von mir nichts mehr hören sollten, seien Sie mir bitte nicht gram, schelten Sie mich nicht. Sondern freuen Sie sich mit mir. Denn, dann habe ich mich den Menschen in meinem Land angeschlossen, um mit ihnen für ein Machtende der zurzeitigen Regierung zu arbeiten.

I Nagel gegen Regierung eingeschlagen - Österreich

Harald Vilimsky ist, kurz gesagt, kein Frosch

„Die Artikel vom Wochenblick sind stets interessant. Dort liest man, was Mainstream-Medien meist verschweigen oder verdrehen.“

Das ist von Harald Vilimsky, von ihm am 09.09.18 geschrieben auf der Plattform des Konzerns Facebook. Das lädt ein zu schreiben:

Die Postings von Vilimsky sind stets interessant. In denen kann gelesen werden, was Mainstream-Medien nicht verschweigen oder nicht verdrehen.

Der von dem Angehörigen der identitären Regierungspartei angesprochene Artikel seines ihm gar so interessant erscheinenden Mediums „Wochenblick“ ist datiert mit 08.09.18. Hätte das Mainstream-Medien „Berliner Tagespost“ nicht bereits am 31. August 2018 darüber geschrieben, hätte die betreffende „Wochenblick“-Seite eine Woche später wohl leer bleiben müssen und Harald Vilimsky wäre um einen „interessanten“ Artikel ärmer oder, empfände er für eine Sekunde wie manch andere, reicher, der im großen und ganzen ohnehin eine bloße Abschreibe des Berichts eines „Mainstream-Mediums“ ist.

Der Vorfall in Frankfurt/Oder ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. August 2018. Der Club Frosch veröffentlichte ebenfalls auf der Plattform dieses Konzerns am 29. August 2018 eine Stellungnahme zu diesem Vorfall.

Und diese Stellungnahme des Clubs Frosch zeigt eindrücklich, daß Harald Vilimsky kein Frosch ist. Denn. Zu einer solch differenzierten Stellungnahme ist er nicht zugerüstet. Darüber hinaus, vielleicht würde er die doch auch stets interessanten Repostings vermissen, die er als Frosch wohl nicht bekäme, und vor allem so recht rasch, wie jenes von einer Frau, das nicht zitierbar ist, aber in der Collage …

Im Grunde ist der gesamte Schaft der identitären Regierungspartei kein Club Frosch. Eigentlich kann sich die gesamte zurzeitige Regierung in Österreich nicht rühmen, ein Club Frosch zu sein. Denn. Zu einer solch differenzierten und achtsamen und genauen Stellungnahme ist sie nicht zugerüstet. Stellte der Klub Frosch in Österreich die Bundesregierung, kurz zusammengefaßt, sähe es wohl nicht nur in dieser Hinsicht für Österreich besser aus.

NS Das Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie inseriert, wie in der Collage gelesen werden kann, im „Wochenblick“. Gesinnungsgemäß ein zu förderndes Medium, auch durch Inserate, sind doch Vilimsky seine nachgeschriebenen Artikel stets …

Harald Vilimsky ist kurz gesagt kein Frosch

 

FPÖ-Agieren gegen Österreich: Keine Entschuldigung von Gudenus

FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus sieht sich nicht für das falsche Agieren gegen  Österreich verantwortlich. „Ich finde das für ihn sehr bedauerlich“, sagt er. Fehler mache die FPÖ keine: „Im Prinzip wird nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“

Gudenus zeigt in einem Facebook-Eintrag das eigene Agieren als das Rechtbeste an; die FPÖ brüstet sich damit, bei ihrem Agieren handle es sich um das rechtbeste Agieren für Österreich, das aber, kurz zusammengefaßt, durch dieses in jedweder Hinsicht zerstört wird. Die Bestandsaufnahme belegt, daß Österreich wirtschaftlich, politisch, gesellschaftspolitisch, sozialpolitisch, medial bereits vollkommen zerrüttet ist, und das schon nach der kurzen Regierungsverantwortung.  Die Behauptung der FPÖ, „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu agieren, ist nachweislich falsch. 

Entschuldigung bleibt aus

Für den FPÖ-Klubchef ist die Causa, Österreich in der kürzesten Zeit nicht an die Spitze, wie von ihrem Bundeskanzler allen voran vollmundig hinausposaunt, geführt zu haben, sondern in der kürzesten Zeit in den Abgrund und dort noch zusätzlich an die Wand gefahren zu haben, jedenfalls abgeschlossen: „Im Prinzip ist die Sache für uns erledigt.“ Dennoch, betonte Gudenus, werde man auch künftig nicht anders agieren. Eine Entschuldigung in Richtung Österreich gibt es nicht.

So steht es – noch – nicht in den Zeitungen. Noch geht es um das unappetitliche Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen. Wenn aber in den Artikeln zu diesem FPÖ-Fall bloß ein Wort ausgetauscht wird, nur „Lehrling“ durch „Österreich“ ersetzt wird, erhalten Sie beispielhaft, wie die FPÖ generell agiert.

FPÖ-Agieren gegen Österreich falsch - Keine Entschuldigung von Gudenus

Und wie das Agieren der FPÖ gegen einen jungen Menschen für den jungen Menschen absolut schlecht ist, ist insgesamt eins zu eins auf das Agieren der FPÖ gegen Österreich umlegbar, das heißt, für Österreich ebenso schlecht. Es wird von Agieren gesprochen und nicht von Arbeit. Von Arbeit kann im Zusammenhang mit der FPÖ je nie gesprochen werden. Denn. Arbeiten heißt, mit einer Sache sich ordentlich zu beschäftigen und dann redlich zu handeln. Aber sich mit einer Sache ordentlich beschäftigen, das liegt dieser Partei fern, ist ihr wesensfremd. Was aus dieser Partei dazu einzig zu hören ist, ist das Rühmen einer „ordentlichen Beschäftigungspolitik“, wie es einst ihr Ahnherr in launiger, aber in keiner von ihm als Arbeitsstunde verstandenen Minute im südlichsten Bollwerk des Österreichs getan. Agieren schon ist im Zusammenhang mit der FPÖ ein vollkommen unangebrachtes Wort. Es ist keine Arbeit. Es ist kein Handeln. Es ist kein Agieren. Es ist ein Um-sich-Schlagen. Was die FPÖ einzig – wenn das je als Können zu bezeichnen ist – kann, ist, um sich zu schlagen. Und wo um sich geschlagen wird, gibt es Flecken. Wird immer wer in den Schmutz gezogen, bleibt immer wer mit blauen Flecken im Dreck liegen, von der FPÖ hineingestoßen, wie diesmal (für diese Partei zutreffender: wie wieder) ein junger Mensch, wie Österreich immer.

Was niemals in den Zeitungen stehen wird, ist eine Entschuldigung. Was immer Parteien solchen Zuschnitts an Schlechtem verursachen, eine Entschuldigung, wenigstens eine Entschuldigung, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, gibt es je nicht, dafür aber gibt es von solchen Parteien, wie es auch aus der Vergangenheit gewußt wird, wie es auch von der Gegenwart gewußt wird und in der Zukunft nicht anders sein wird, die Schuldabschiebung und die Schuldzuweisung an andere, und wenn es ganz arg kommt, dann sind die eigenen Völker insgesamt schuld, aber niemals solche Parteien.

Wenn oben auch von der medialen Zerrüttung Österreichs gesprochen wird, dann auch deshalb, weil dieser weitere FPÖ-Fall des Um-Sich-Schlagens diesmal gegen einen jungen Menschen auch das beispielhaft aufzeigt, wie die Zerrüttung des Journalismus in Österreich vorangetrieben wird, wie Medien sich ohne Not und vollkommen freiwillig und menschgemäß opportunistisch von dem Um-sich-Schlagen der FPÖ anstecken lassen, also ungeprüft, ohne sorgfältige Recherche verbreiten, was die FPÖ verbreitet haben will … Kurz an der Regierung erst, und schon so viele mediale Willfährige.

FPÖ - Lehrling - Hisbollah oder kurz gesagt Spitze des Eisberges

NS Weil es bei dem Um-sich-Schlagen der FPÖ gegen einen jungen Menschen um die Organisation Hisbollah geht, um es ein wenig heiter ausklingen zu lassen. Der zurzeitige Vizekanzler will, wurde am 13. Jänner 11 in Österreich berichtet, zur Hisbollah … Kurz davor, am 11. November 10, nehmen, wie in der Collage festgehalten, fesch aufgereihte Hisbollah-Männer an einer Zeremonie „Märtyrertag“ teil — ja, da kann doch ein jeder Mensch nur hinfahren wollen …

Jetzt fährt Strache 13-01-2011 zur Hisbollah - Zeremonie 11-11-2010.png

Kurz zusammengefaßt: FPÖ und AfD und … schlimmer als NSDAP

Die AfD aus Deutschland schreibt zur Zeit mit „islamfreie Schulen“ am Bandenspruch der Lernresistenten weiter.

Und sie schreibt dabei im Grunde nur von der FPÖ aus Österreich ab. Auch wenn das Abschreiben vor allem aus der Schule bekannt ist, hat es in diesem Fall nichts mit Schule, also mit Lernen zu tun, es ist bloße Abschreiberei. Im Gegensatz zur FPÖ in Österreich ist die AfD in Deutschland hiebei aber geradezu bescheiden. Denn sie fordert bloß „islamfreie Schulen“ in Deutschland. Vor Jahren bereits wurde in der ZZ der FPÖ, wie gelesen werden kann, kurz zusammengefaßt, ein „moslem“freies „Europa gefordert …

NR Wendelin Mölzer läßt ein „moslem“freies Europa fordern

Wendelin Mölzer ist zurzeitiger Bildungssprecher der FPÖ. Mölzer, ein Mann, der mit am Verhandlungstisch zur ÖVP-FPÖ-Koalition in Österreich, unter den Männern, die zur Zeit in Österreich Bundeskanzler und Vizekanzler am Gabentisch …

Auch wenn es seltsam klingen mag, im Gegensatz zur FPÖ scheint die AfD zur Abstraktion fähig. Denn. Was heißt „islamfreie Schulen“? Will die AfD damit sagen, es soll kein „Islam“ in den Schulen gelehrt werden? Aber Kinder und Jugendliche des islamischen Glaubens können dennoch in die Schulen in Deutschland gehen? Tatsächlich zur Abstraktion ist die AfD auch nicht fähig. Denn. Es müßte heißen, keine Lehre von Religionen an Schulen. Wobei Religionen und Lehre an sich ein Widerspruch ist. Religionen können nicht gelehrt werden, Glauben können in Unterrichtsstunden nicht gelehrt werden. Von Glauben kann höchstens erzählt werden, in Märchenstunden, ohne schulische Benotung. Darüber ließe sich vortrefflich debattieren, ob es weiterhin Märchenstunden der Glauben in Schulen geben soll oder nicht.

Soher betrachtet, könnte kurz gesagt werden, ist die AfD im Gegensatz zur FPÖ nahezu milde. Denn. Die FPÖ fordert nicht „islamfreie Schulen“, der Schwefler der ZZ der FPÖ will ein Europa, in dem „so gut wie keine Moslems mehr leben“. Das heißt: konkrete Vertreibung von Menschen aus Europa, nicht einfach Streichung von dem islamischen Glauben aus dem Lehrplan. Wie weit kann das konkrete Vorgehen gegen Menschen gehen? Von der Vertreibung, von der Deportation bis …? Darüber muß nicht selbst nachgedacht werden. Auf einer gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei wird ohnehin davon geschrieben, wie weit das gehen kann:

FPÖ unzensuriert: „Der Kreuzzug kann beginnen – Nur ein to..r ist ein guter Moslem“

Wenn in der Kapitelüberschrift die NSDAP genannt wird, dann nicht, um eine FPÖ, eine AfD mit der NSDAP zu vergleichen. Denn. Ein Vergleich oder gar eine Gleichstellung dieser drei Parteien wäre nur lächerlich. Das wäre nur absolute Dummheit.

Von den Verbrechen, von den Massenmorden der NSDAP her gesehen, haben weder die FPÖ noch die AfD das Geringste mit der NSDAP gemein. Was aber alle drei Parteien eint, ist die Lernresistenz, das mechanische Abschreiben.

Reflexartig wird nun den „islamfreien Schulen“ der AfD das „Judenfrei“ der NSDAP entgegengeschleudert. Ihr nicht entgegengeschleudert wird das „Zigeunerfrei“. Darauf wird vergessen. Ein verkümmerter Muskelreflex auch bei jenen, die gar so gegen FPÖ und AfD …

Allerdings wäre das ebenso angebracht und dringlich, wurde doch eben erst ein Rom ermordet.

„Judenfrei“, „Zigeunerfrei“ sind keine Erfindungen der NSDAP. Parteien, solchen Zuschnitts können nichts erfinden, sie können nur abschreiben, nachreden. Es muß hier nicht noch einmal darauf eingegangen werden, wie weit das zurückreicht, wie weit vor der NSDAP all das Ungeheuerliche erfunden wurde, etwa „judenrein“ …

George Steiner und die Ungenauigkeit

… wie weit die Verfolgung, Diffamierung und Ermordung der Menschen zurückreicht, die als „Zigeuner“ gebrandmarkt …

Gibt es bereits für die NSDAP keine Entschuldigung für ihr Geschwefel von „Judenfrei“ und „Zigeunerfrei“, so erst recht nicht für Parteien nach 1945, die ganz genau wissen, wohin ein solches Geschwefel nur führen kann, Landstriche von bestimmten Menschen „freimachen“ zu wollen. Wo eine solche geistige Zurichtung auf „Reinheit“ hin enden kann. Das hat, müßte gedacht werden, ein für alle Mal die an die Macht gebrachte NSDAP endgültig  auf das Schrecklichste durch ihre Massenverbrechen und ihre Massenmorde …

Parteien, die nach 1945 weiter davon schwefeln, aus Schulen, aus Europa müssen  bestimmte Menschen entfernt, also „menschenfrei“ gemacht werden, sind schlimmer als die Partei NSDAP, nicht weil sie Massenmörderinnen und Massenverbrecherinnen wie die NSDAP sind, sondern weiter einem Weltentwurf frönen, der sich spätestens mit der NSDAP als vollkommen haltlos, als vollkommen unbrauchbar, als vollkommen grausam erwies und sich selbst erledigte.

Es hat sich seit 1945 nicht nur das Geschwefel von „Judenfrei“ und „Zigeunerfrei“ selbst gerichtet, es richtet sich in der Gegenwart nicht nur das von gleicher Geschwefelart das Gekreische von „islamfreien Schulen“, von einem „moslem“freien Europa, sondern auch, und das gehört untrennbar dazu, jedwedes Geschwefel von Fragen, wie sie beispielsweise erst ein Innenminister stellte …

Es gibt keine „Roma-Frage“, aber, kurz gesagt, eine Regierungsfrage. Und die Antwort auf diese ebenso kurz wie dringlich: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Dieser Innenminister ist nicht von der AfD, nicht von der FPÖ, sondern von … es gibt in diesem Europa der Gegenwart noch mehr Parteien von dieser geistigen Zurüstung, die gemäß den hier gemachten Ausführungen schlimmer sind als die massenverbrecherischen Parteien vor 1945. In ihrem Schlimmer-Sein werden sie, diese Parteien der Gegenwart in Europa, nur noch von den Wählerinnen und vor allem von den Wählern, überboten, die nach wie vor derartige Parteien des „Menschenfrei“-Geschwefels“ wählen, das zu nichts führt, das ihnen nichts bringt, das ihre Lebenssituationen in keiner Weise verbessert, und die Wählerinnen und vor allem die Wähler werden in ihrem Schlimmer-Sein noch überboten von jenen, die in der Position sind, derartige Parteien zu Regierungsparteien zu machen, auch dann, wenn es etliche andere Koalitionsvarianten geben würde, also freiwillig und ohne Not, und den Wählerinnen und Wählern vorhalten und einreden, es werde bloß ihr „Wille“ befolgt.

Bandensprüche - FPÖ - AfD - NSDAP.png

 

 

Reinhard Bösch nimmt seinen Bundeskanzler beim Wort und eine Idee von Tatzgern auf – kurz gesagt: Österreich als Kasperl in der Welt unterwegs

Als hätte Reinhard Bösch nun etwas in Österreich vollkommen Unbekanntes, etwas vollkommen Neues, etwas vollkommen Ungeheuerliches gesagt. Dabei hat Reinhard Bösch nur forcierter das von seinem zurzeitigen Bundeskanzler Schwadronierte als  Plan, gar als Lösung, ausgeführt, ist damit also nur ein treubraver Vasall …

Bundeskanzler in Österreich, plant, kurz auf den Punkt gebracht, Müllzentren außerhalb von Europa.

„Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jeder Ruderer als Kapitän anlegen soll.“

Gesinnungsgemäß von einem Mann aus der identitären Regierungspartei etwas Neues zu erwarten, das kann nur ein Mensch, der nichts als Hoffnung ist. Reinhard Bösch hat doch nur eine Idee aufgegriffen, die beispielsweise Tatzgern bereits im letzten Jahr von sich gab:

Im Zentrum ein leitender Polizist – Die kurze Mittelmeerroute zu Kolonialismus und Ändern der Rechte

Und nun sagt der zurzeitige Bundeskanzler, er hätte, kurz zusammengefaßt, mit Reinhard Bösch und seinen kriegerischen Phantasien nichts zu schaffen.

Armer Bösch.

Sie werden vielleicht sagen, ein Mann, der die ZZ bedient, sei nicht zu bemitleiden. Nun. Es rührt dennoch an, wenn ein Mensch, der in dieser Sache im Sinne seines Bundeskanzlers spricht, von diesem so kalt verleugnet wird, sein Bundeskanzler ihm nicht treu zur Seite steht.

Und weil es hier um die Sicht auf die Welt von Menschen aus Österreich geht, kann auch gleich der aktuelle Wirbel um eine weitere Mandatarin aus der zurzeitigen identitären Regierungspartei mitgenommen werden. Barbara Kappel sei in der Republica Moldova auf einer Kundgebung gewesen, bei der es auch zu Auseinandersetzungen gekommen sein soll.

Das muß für eine aus dieser Partei ganz nach ihrem gesinnungsgemäßen Geschmack gewesen sein, einer Partei, die von ihrem zurzeitigen Vizekanzler aufwärts recht gerne von Bürgerkrieg schwefelt.

FPÖ unzensuriert: „Bewaffneter Widerstand jetzt!!!“ und „viel Erfolg für das Jahr 2016“ von Dr. Barbara Kappel

In diesem Kapitel können Sie auch von einer Partei, die in Deutschland als „Bürgerkriegspartei“ bezeichnet wird, lesen, mit der die identitäre Regierungspartei in Österreich gemeinsam in die Schlacht ziehen will, in den EU-Wahlkampf, vielleicht unter der Marke „Achse der Retrotollen“.

Soll auch noch erwähnt werden, daß ihr Auftritt bei einer Partei war, mit einem Anführer, der von einem Gericht nicht als ehrenwerter Zeuge belobigt wurde, sondern … Nein, das erübrigt sich, bei einer Partei, deren Slogan durchaus sein könnte: „Unsere Ehre heißt Verurteilungen“ …

Es ist immer wieder lustig, wenn das Personal der identitären Regierungspartei in die Welt reist, ob nach Moldawien, ob auf die Krim und so fort und schlecht, stets eine Kasperliade und eine zweite als Sahnehäubchen oben auf nach jeweiliger Rückkehr nach Österreich durch die Zurechtbiegungen …

Wenn an die Sicht auf die Welt von Menschen in Österreich gedacht wird, wenn auf die Auftritte von Menschen aus Österreich in der Welt gedacht wird, welche Menschen aus der Welt mit artigem Knicks zu trachtputzigen Kirchenveranstaltungen in der weinberglerischen Einöde eingeladen werden, kann es, um dieses Kapitel zu einem Ende zu bringen, verstanden werden, daß es aktuell diesen Aufschrei von allen Seiten, von allen parteipolitischen Seiten in Österreich gibt, das Kasperl dürfe nicht sterben …

Bösch - Kappel - Tatzgern oder kurz Kasperliade Österreich

Österreich von Kurz aus einem anderen Land gesehen

Zur neuerlichen Zusendung betreffend die gesinnungsgemäß zensurierte Website merkt die zusendende Person an, sie möchte sich nun doch zu erkennen geben, da sie es unhöflich fände, weiterhin Nachrichten über die Regierungsoberausruferin, deren Heimatland – wofür sie nichts könne und sich dennoch schäme – auch das ihre sei, anonym zu übermitteln.

Und Lilith Kurz, mit diesem Namen unterzeichnet sie ihre E-Mail, schreibt weiter:

„Für einen Moment dachte ich, die Regierung sei zur Besinnung gekommen und habe den Zugriff auf diese Website unterbunden. Das aber ist wohl zu hoffnungsvoll.

Eher scheint es so zu sein, daß die Verantwortlichen der Website von sich aus den Zugriff auf einen einzigen ihrer Kommentare verweigern, und zwar auf den Kommentar über den Tod von Dr. Hans Berger, veröffentlicht am 02.09.18.

Den Kommentar habe ich Ihnen bereits übermittelt.

Möglicherweise beschlich die Verantwortlichen der Website die Befürchtung, diesmal in Anbetracht der entsprechenden Gesetze, die trotz dieser Regierung nach wie vor noch gültig sind, ein wenig zu weit gegangen zu sein, die Befürchtung, Behörden könnten aufgrund der Gesetzeslage nicht anders, als tätig zu werden, sogar diese Website, auch wenn sie der Regierung treueste Vasallin ist, unter Beobachtung zu stellen.

Vielleicht geht es den Verantwortlichen darüber hinaus auch um den Schutz einer Person, bei der angenommen werden darf, es handle sich um einen älteren Mann, dessen Kommentare zum Klagekommentar über den für sie schmerzlichen Verlust von Dr. Hans Berger nun auch nicht mehr aufrufbar sind, ist doch der Zugriff auch auf diese nun verweigert. Vielleicht ist dieser Mann bereits im hohen Alter von Hans Berger. Und erfüllt von gesinnungsgemäßer Nächstenliebe sind die Verantwortlichen dieser Website darum besorgt, diesen Mann vor einer Untersuchungshaft zu schützen. Eine Sorge, die nicht unbegründet ist. Vor etlichen Jahren gab es einmal eine Anzeige gegen ihn.

Vor etlichen Jahren also gab es diese Anzeige. Passiert ist seit damals nichts. Denn. Seit etlichen Jahren schreibt er auf dieser Website seine Kommentare, ungehindert, unbelästigt, und bekommt für seine Kommentare eine Menge an Zustimmungen, wie auch jetzt wieder zu seinen letzten am 02.09.18. Kommentare, die nicht zitierbar sind, aber in die Collage aufgenommen, damit es belegt ist. Mehr als die Kommentare eines solchen alten Mannes erschüttert, wie viele zu derartigen Kommentaren ihre Zustimmung bekunden.

FPÖ unzensuriert - Zugriff verweigert 04-09-18

Wie ich erfahren habe, ist in Ihrem Land, also in Österreich, die Gesetzeslage eine ähnliche, augenscheinlich sogar die gleiche, wie in meinem Land, das auch das sogenannte Heimatland dieser Website ist, und ich nehme an, in Ihrem Land, also in Österreich, würden die Behörden längst schon gegen einen solchen Mann und gegen eine solche Website entsprechende Schritte auf rechtsstaatlicher Grundlage einleiten.

Hätte ich, ich muß Ihnen das gestehen, nicht familiäre Verpflichtungen, die ich gerne erfülle, ich wäre längst nach Österreich ausgewandert, nicht nur, weil es ein schönes Land ist – welches Land auf dieser Erde ist nicht schön? –, sondern weil es ein Land ist, in dem es eine solche Website als Regierungsoberausruferin nicht gibt, weil es ein Land ist, also Österreich ein Land ist, in dem nicht zwei Parteien die Regierung ohne Not und vollkommen freiwillig und sich aufgebend anvertraut wird, wie in meinem Land, obgleich es viele andere Koalitionsvarianten gegeben hätte und gibt, und auch, weil es ein Land ist, also Österreich ein Land ist, in dem ein Mann mit solchen Kommentaren keine einzige Zustimmung erhielte, ein Mann mit solchen Kommentaren längst schon den Behörden Rede und Antwort stehen hätte müssen.

FPÖ unzensuriert - Des verbeamteten Schafotts - 02-09-18

Sie werden sich vielleicht fragen, weshalb ich Ihnen diese Nachrichten über diese gesinnungsgemäß zensurierte Website und deren Kommentarstaffel schicke. Es ist wohl die Sehnsucht, in Ihrem Land, also in Österreich, leben zu wollen, wo es das alles nicht, das einen Menschen, kurz gesagt, nur mit Scham erfüllen kann.“

Lilith Kurz wurde nicht gefragt, ob es veröffentlicht werden darf. Aber sie wird es verstehen, daß es verbreitet werden muß, ist es doch ein schönes Kompliment an Österreich, wird in einem anderen Land Österreich doch auf eine so gute Art gesehen, daß es nicht verschwiegen werden kann, gerade jetzt, da manche in Österreich beginnen zu klagen, Österreich verliere sein Gutes.

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen


FPÖ - AfD - Achse der Retrolocken

Es wurde am 1. September ’18 zurückgebrüllt. Diesmal in Chemnitz.

Björn Höcke war dabei, mit recht ordentlich gescheitelter Retrolocke.

Für eine Tolle ist das Haar zu dünn, zu spärlich. Und doch erscheint Tolle zutreffender.

Björn Höcke war dabei, mit recht ordentlich gescheitelter Retrotolle.

Und auch Lutz Bachmann war dabei.

Ob Björn Höcke auch diesmal seinen rechten Arm hob? Vielleicht, vielleicht nicht, jedoch bei solchen Männern ist es einerlei, ob sie den Arm heben, ob sie den Arm nicht heben, im Geiste ist ihnen der Arm immer zum Gruße gestreckt.

Männer wie Björn Höcke strecken ihren rechten Arm aus gegen Männer, die ihren rechten Arm ausstrecken, wie beispielsweise ein Großmufti, Männer wie Björn Höcke schreien mit erhobenem rechten Arm gegen Männer mit erhobenem rechten Arm, wie beispielsweise einen Großmufti, aber im Geiste ist der erhobene Arm von einem Björn Höcke tatsächlich ein Willkommensgruß an Muftis, ein Herbeiwinken der Muftis, im Geiste ist ihr Schreien tatsächlich ein männliches Herbeirufen, eine männliche Einladung, sich ebenfalls einzureihen, nur auf der Straße, in den Gassen, wenn marschiert wird, ist das so vernehmlich nicht zu hören, weil zu laut, zu unverständlich artikuliert, aber auch, weil von solchen Männern eine Farce der Gegnerschaft gespielt wird, während sie tatsächlich doch Geisteskameraden sind …

Lutz Bachmann von der Pegida und Björn Höcke von der AfD waren also dabei, am 1. September zum Zurückbrüllen, zum Herbeirufen der …

Und wenn sich eines Tages höckisch-bachmannische Männer und muftische Männer zu einer Division vereinen, dann wiederholt sich die Farce als Katastrophe …

Die Männer von AfD und Pegida waren also dabei, am 1. September, in Chemnitz …

Höcke und Bachmann, der Einwand kann schon gehört werden, was haben die mit Österreich zu tun, Höcke und Bachmann, die sind in Deutschland, und haben in Deutschland keine hohe und keine höchste Position im Staat inne.

AfD und Pegida, zwei Bünde vor allem von Männern, mit denen niemand in einer Regierung sitzen will …

Stellen Sie sich für eine Sekunde, aber nicht länger, nur eine Sekunde, schon zwei Sekunden könnten Ihnen ein chronisches Magenleiden verursachen, stellen Sie sich für eine Sekunde vor, welche Positionen Höcke und Bachmann in Österreich zur Zeit hätten, wären sie in Österreich …

Wären, stellen Sie sich das zur Wahrung Ihrer Gesundheit vorsichtigerweise nur eine Millisekunde vor, Bachmann und Höcke in Österreich und nicht in Deutschland, wo eine Österreich-Koalition unvorstellbar …

Im Sommer 18, als es am heißesten war, sprach wieder einer aus Österreich in Österreich, der sich zwar keine Retrotolle scheiteln kann, auf diese dennoch nicht verzichten muß, hat er sich doch für eine Permageistesretrotolle entschieden, erst im Sommer 18 also sprach dieser Permageistesretrotolleträger davon, mit der AfD bei der nächsten EU-Wahl eine, kurz zusammengefaßt, Achse der Retrotollen …

Bachmann, ein Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

„Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“

„Empfinden breiter Volksschichten“, also von Pegida Nagel Hübner, Mölzer … „Ewigen Treueschwur dem ‚Führerunser’“

Das Österreich der Mannheimers – Das Bundespräsidententeam hat seinen Mannheimer und die Vizekanzlerpartei hat ihren Mannheimer

Mölzer geführte ZZ: „Pegida – Wir werden uns nicht aufhalten lassen“

Di casa in casa: Unweigerlich fällt Österreich ein, etwa beim Lesen über „Faschisten des 3. Jahrtausends“

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Vizekanzler, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Goebbels, Höcke, Podgorschek oder kurz gesagt: „Dann reden wir auf gut deutsch“.

Nach Sellner, nach Bachmann kann es Vizekanzler noch versuchen, nach London zu gelangen.

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Dinghofer hofft unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Europäisches Forum Linz – Messetagung mit Lesungen wie von Innenminister, Höcke …

Innenminister, ’18 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Innenminister, NPD-Abonnent und Minister in Spe

Europäische Erklärung

„Der Volkszorn kocht: Europa ist eine Insel“

Der Patriotismus der identitären Regierungspartei

und ihr Weisenbericht erscheint täglich

Aber wer weiß, wenn Höcke und Bachmann in Deutschland sehen, daß sie in Deutschland nichts werden können, einsehen und ungeduldig werden, kann es noch passieren, daß sie nach Österreich, wo ihnen die Scholle recht aufbereitet, auswandern, ihren Traum von einem großen Deutschland zwar nicht aufgeben, aber sich begnügen, schließlich kann, mit etwas Phantasie, auch eine Almhütte groß wie eine Kathedrale sein, und Phantasie besitzen solch muffig höckisch-bachmannische Männer reichlich …

ÖVP trabt auf der Stelle, FPÖ hoppelt hinterdrein

Bald wird ein Jahr seit der letzten Nationalratswahl in Österreich vergangen sein.

Auch wenn danach viele regierungsopportun versuchten, als einzigen „Willen der Wähler“ den für eine FPÖ-ÖVP-Regierung herbeizuschreiben, das Ergebnis der Nationalratswahl ’17 brachte tatsächlich viele Koalitionsvarianten, die FPÖ-ÖVP war nur eine davon, und zwar eine, die weiter nur unter ferner läuft.

Und die nun Ende August ’18 veröffentlichten Umfragen bestätigen erstens das Ergebnis der Nationalratswahl und zweitens, daß die FPÖ-ÖVP-Variante einer Koalition nichts dazugewonnen hat. Im Gegenteil.

Die ÖVP hat ein wenig dazu gewonnen, für eine Partei, die den Bundeskanzler stellt, ein Gewinn aber, der nicht der Rede wert ist. Und die FPÖ, die den Vizekanzler stellt, hat weiter verloren, gegenüber der Nationalratswahl und auch gegenüber den letzten Umfragen.

Die ÖVP trabt auf der Stelle, und die FPÖ hoppelt hinterdrein und bleibt immer weiter zurück.

Da kann es verstanden werden, wenn einige aus dem Regierungspersonal bereits die Abschiedspolka zu blasen beginnen.

Und sollte das Ergebnis der nächsten Nationalratswahl wieder eines sein, das als eine mögliche Koalitionsvariante die mit ÖVP und FPÖ ist, aber wieder eine auf dem letzten Platz, daß nicht noch einmal alles für eine schwarzidentitäre Koalition aufgewärmt, sondern redlich davon gesprochen wird, daß die Wählerinnen mit ihren Stimmabgaben die Möglichkeit für etliche Koalitionsvarianten schufen, auch für noch nie in Österreich dagewesene Koalitionen – also auf Bundesebene.

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Vom Flug der schwarzidentitären Regierung in Österreich von der Nationalratswahl Oktober ’17 zur Umfrage Juni ’18

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

 

Österreich - Ergebnisse Nationalratswahl und Umfragen von Oktober 17 - August 18

Robert Holzmann, weltbürgerlicher Österreicher, die Idealbesetzung für den Gouverneur der Nationalbank im Stück „Nach österreichischer Art“

„Politisch austariert sind die Ehrungen. Theodor-Körner-Preis (SPÖ), Leopold-Kunschak-Preis (ÖVP) und die Medaille des Franz-Dinghofer-Instituts, überreicht vom rechten Recken Martin Graf.“

Das schreibt die Tageszeitung „Kurier“ am 11.07.18 über Robert Holzmann unter der Schlagzeile „Abtausch für 12-Stunden-Tag: FPÖ-Kandidat könnte Nationalbank-Präsident werden“. Und am 22.08.18 titelt die Tageszeitung „Die Presse“: „Robert Holzmann: Ein ruheloser Weltbürger aus Hirschegg“.

Der „Kurier“ hätte zutreffender davon schreiben sollen, daß die Namensgeber für die Preise nach österreichischer Art sind, verbunden in der Geschichtsleugnung und im Antisemitismus.

Theodor-Körner-Preis

„Ein für allemal sei festgestellt, dass es, außer den von den Nazis in der Zeit ihrer Herrschaft über Österreich organisierten Ausschreitungen, in Wien Judenprogrome überhaupt niemals gegeben hat. Denn der Wiener ist Weltbürger und daher von vornherein kein Antisemit.“

Derart sprach am 9. Februar 1947 Theodor Körner. Der General, Bürgermeister von Wien und Bundespräsident von Österreich wird wohl nie weiter als bis zur „Pariser Gasse“ gekommen sein und „Pariser“ lesend sich gedacht haben, ah, Pariser – Weltbürger … Wer weiß das nicht, Paris das einzige Synonym für Weltbürgertum.

Wäre aber Theodor Körner nur einmal von der Pariser Gasse weitergegangen und also auf den Judenplatz getreten, dann hätte er auf diesem über der Hausnummer 2 lesen können:

„Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber von Schmutz und Übel gereinigt. Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft. So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses, wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde. Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde, so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.“

Jordan-Haus Judenplatz Wien - August 18

Es ist nicht in deutscher Sprache geschrieben, sondern in lateinischer. Es ist nicht notwendig zu erzählen, wer diese Tafel im Original zu lesen vermag. Es sind beispielsweise Menschen des Juridicums und gesinnungsgemäß auch Menschen, die auf einer regierungshörigen Website bildungsbürgerlich zu schreiben vermögen – viribus unitis

Aber Theodor Körner fehlte nicht das Wissen. Zu seinem Wissen besaß er auch noch im Übermaß das österreichische Gespür, wann und wie die Geschichte zu leugnen ist.

Leopold-Kunschak-Preis

Wann Robert Holzmann diesen Preis bekam? Es heißt, das Internet vergißt nichts. In diesem Fall ist zutreffender: Das Internet gibt auch nicht alles preis. Es mußte Robert Holzmann direkt gefragt werden. Und seine schriftliche Antwort vom 29.08.18:

„Den Kunschak Preis habe ich fuer meine Dissertation (Simulationsanalysen des oestereichischen Pernsionsystems) nach meiner Promotion Ende 1977 erhalten.  Es muss daher in den Jahren 1978-1980 gewesen sein.  Fuer das genaue Jahr muesste ich meine alten Dokumente konsultieren, welche ich nicht einfach zu Hand habe.  Ich hoffe, dies sollte reichen.  Sonst bitte um Rueckmeldung und Geduld!“

Das ist austariert, das Gleichgewicht der Bedeutungslosigkeit. Das Internet befindet Robert Holzmann nicht so bedeutend, um über ihn als Leopold-Kunschak-Preisträger zu berichten, und Robert Holzmann befindet den Leopold-Kunschak-Preis als nicht so bedeutend, um sich zu erinnern, wann genau er diesen erhielt.

Es ist Robert Holzmann kein Vorwurf zu machen, daß er den Leopold-Kunschak-Preis annahm. Er agierte hier auf beste österreichische Art. Wie viele haben diesen Preis schon angenommen, sich artig dafür bedankt – eine ganze Legion …

Nun aber, da es regierungsopportunistisch not ist, sich nicht-antisemitisch zu geben, würden vielleicht alle bisherigen Preisträgerinnen anders reagieren, und doch wieder in recht österreichischer Tradition …

Wolfgang Sobotka opfert für die christschwarz-identitäre Regierung in Österreich Leopold Kunschak auf dem Margarinealtar des Scheins

Leopold-Kunschak-Preise sind nicht umzubenennen

Franz-Dinghofer-Medaille

Zu dieser von Odin Wiesinger recht fesch gestalteten Medaille muß kein weiteres Wort verloren werden …

Robert Holzmann, der Atterseekreis und wie ist es um Ausschreibungen bestellt

In die Nationalbank zur Tea Party bringt Robert Holzmann seine Odin-Wiesinger-Medaille ein

Der „Kurier“ hätte seinen Satz „überreicht vom rechten Rechten Martin Graf“ fortführen und beenden können mit „und geladen vom zurzeitigen Minister der Rechtsabbiegung“.

An eines kann, weil bei dieser Medaillenverteilung auch Norbert Nemeth auftrat, doch erinnert werden. Robert Holzmann applaudierte Norbert Nemeth; wahrlich ein Mann, der zu beklatschen ist.  Geschuldet wohl auch der Tanzlehrstunde, in der geübt die österreichische Höflichkeit mit Knicks und Verbeugung zur rechten Zeit am rechten Platze …

Und auch junge Männer mit Applaus zu bedenken, sie zu ermuntern, wieder mehr in fescher Uniform — ja, das ist der Zauber der Medaille …

Robert Holzmann - Nemeth - Ein Soldat und Applaus.png