Moderatorin:Und zwar mit Unterstützung von Ös ÖP-Chef K. Er ist einer von vielen konservativen Parteichefs in Europa, die Os Provokationen zu viel werden.
Bundeskanzler:Daß es jetzt sinnvoll und richtig wäre, vorzugehen. Ich unterstütze sein Vorgehen daher zu hundert Prozent.
-kanzler: „Sollten Mitglieder ausgeschlossen werden, dann liegt’s natürlich auf der Hand, daß die sich auch, wenn es um zukünftige Fraktionsneubildungen geht, neu orientieren werden. Dann kann das selbstverständlich ein Weg sein.“
Off-Stimme:Dann sei eine gemeinsame Fraktion mit O möglich.
Es ist die anspruchsvollste Faschingssitzung in diesem Jahr, die am 27. Februar 2019 im „Linzer Hotel Ibis beim Hauptbahnhof“, über die am 28. Februar 2019 der Wochenblick mit klarstem Kopf euphorisch zu berichten weiß.
Es werden dieser recht anspruchsvollen Faschingssitzung beim Bahnhof viele im Publikum geistig gar nicht gefolgt haben können, und sie werden es zu schätzen wissen, hier ein paar Hintergründe, Prospekte zu den Pointen aufgezogen zu bekommen, zu den Pointen, die sie vielleicht je mit einem Ley-Ley quittierten, Ley-Ley mit riefen, um nicht als Unverständige erkannt zu werden.
Nichts schmerzt mehr, als eine Faschingssitzung versäumt zu haben. Deshalb soll, um diesen Schmerz ein wenig zu lindern, hier so getan werden, als wäre es eine Faschingssitzung im Bahnhofspark.
Um es Ihnen ein wenig zu erleichtern, sich vorzustellen, nun in einer Faschingssitzung zu sein: Die Wahl von Wochenblick zum Faschingskanzler ist eben mit Tusch und vielen Lei-Lei-Rufen zu Ende gegangen. Wochenblick als neuer Faschingskanzler bedankt sich überschwänglich, winkend schreitet er, mit seiner Krone, die hat er schon, klar im Kopf, zum Pult, er erhebt die Stimme und er senkt zugleich gemächlich seinen während des langen Einzugs stets erhoben gehabten Arm …
„Am Anfang der Veranstaltung unterstrich – Leiter Stefan Magnet die Wichtigkeit der kritischen Berichterstattung und die notwendige Aufklärungsarbeit alternativer Medien. Die Mainstream-Medien könnten in Anbetracht der Erfolge – ’nur mehr Gift und Galle spucken.‘
‚Lösungsorientierter Journalismus‘ – ‚Wochenblick‘-Chefredakteur Christian Seibert betonte, dass man in den düsteren Zeiten der Islamisierung Europas den Menschen mit einem ‚lösungsorientierten Journalismus‘ wieder Perspektiven abseits der ‚verfahrenen Wege des Mainstreams‘ anbieten solle. Egal, ob die Islamisierung nun ’schleichend oder explosiv‘ ablaufen würde: In jedem Fall müsse man schonungslos darüber berichten!
Droht blutiger Bürgerkrieg? Der Politwissenschaftler Michael Ley und ehemalige Direktor des Ludwig-Boltzmann-Instituts, der spätestens seit seinem Erfolgsbuch ‚Der Selbstmord des Abendlandes: Die Islamisierung Europas‘ alt kompetenter Islamkritiker gilt, vertrat die These, dass der Islam nicht ohne der Scharia gedacht werden kann und ein ‚Euro-Islam‘, wie ihn der syrische Politwissenschaftler Bassam Tibi vertritt, keine Zukunft habe. Zugleich stellte er eine düstere Prognose: Insbesondere Westeuropa – insbesondere Frankreich, Großbritannien und Teilen Deutschlands – drohe wohl ein blutiger Bürgerkrieg. Teile des Kontinents würden wohl zukünftig ein ethnisch und kulturell fragmentiertes Gebiet bilden, ähnlich wie der einst von einem brutalen Bürgerkrieg zerstörte Libanon! Trotzdem gebe es für Europa Hoffnung auf eine ‚Reconquista‘ – das Opfer dafür werde jedoch leider hoch sein.
Der oberösterreichische Polit-Profi Norbert van Handel schrieb einst einen Brandbrief an Merkel, warnte eindringlich vor der muslimischen Masseneinwanderung. Neue europäische Zivilisation notwendig? Der Prokurator des ‚St. Georg-Ordens‘ Norbert v. Handel sprach über die katastrophalen spirituellen und innerstrukturellen Probleme der katholischen Kirche und den Mangel einer Leitlinie, die statt der bisherigen Wehrhaftigkeit nur eine gesellschaftliche ‚Verweichlichung und Feigheit‘ zu verantworten hat. Er plädierte für ein ‚christliches Europa der Vaterländer‘ in dem traditionelle Werte wie Familie, Tradition, Brauchtum, Kultur und Religion wieder ihren ursprünglichen Stellenwert einnehmen sollen. Ley betonte zudem, dass Europa sich als Zivilisation gewissermaßen wieder entdecken und zugleich neu erfinden müsse.
Nur Männer, um zwei beispielhaft zu nennen, die tief in sich spüren, diesem Berg der Fakten Propheten sein zu müssen, verbreiten sein, auserwählt dafür von der Vorsehung, Evangelium – Messias Ben Ephraim:
„Dr. Michael Ley sagt: MERKEL ist eine SCHWERST-VERBRECHERIN !!! …..UND ‚WIR‘ LASSEN ES ZU SEIT SEPTEMBER 2015 !!! Hoffentlich klagt die NWO-HEXE , dann wird Ley bestätigt !!! Für mich ist die NWO-HEXE MERKEL eine SCHWERSTKRIMINELLE DIKTATORIN, SATANISTIN, MASSENMÖRDERIN und HOCHVERRÄTERIN !!! ***ADOLF HITLER*** LÄßT GRÜßEN !!!“
Wenn es wirklich recht zur Sache geht, schreibt Unzensurix selbst, der Chef also selber — — die Chefin muß nicht hinzugefügt werden, es darf angenommen werden, es ist ein Mann.
„Ein Atheist will zu Ostern länger blau machen, die sozialistisch dominierte Arbeiterkammer findet das lustig und ein weltfremder Europäischer Gerichtshof mischt sich in unsere Angelegenheiten ein Europäischen Unzensurix meint: Freuen würden sich vor allem die Muslime im Land, deren Glaubensbrüder bis heute Menschen steinigen und kreuzigen, von uns Christen einen weiteren freien Tag geschenkt zu bekommen. 30 politische Silberlinge für Verrat Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass ein gesellschaftlich-religiöser Grundkonsens von Personen und Institutionen in Frage gestellt werden kann, die mit Glauben und Religion nichts am Hut haben, sondern nur aus rein egoistischen oder parteitaktischen Motiven handeln. Für das Wechseln von politischem Kleingeld ist ihnen nichts zu heilig. Im religiösen Kontext könnte man dieses Wechseln von politischem Kleingeld mit jenen 30 Silberlingen vergleichen, die Judas Ischariot für den Verrat an Jesus Christus erhalten haben soll. Denn die gesamte von sozialistischen Gewerkschaftern und Arbeiterkammer vom Zaun gebrochene Neiddebatte um einen Feiertag ist nichts anderes als ein Verrat Kläger schuld an Karfreitags-Schlamassel Fakt ist, entgegen dem Geschrei sozialistischer Gewerkschafter, dass 96 Prozent der Bevölkerung mit der neuen Feiertagsregelung nichts weggenommen wurde. Jene Protestanten jedoch, die ihren arbeitsfreien Karfreitag bisher zum Besuch eines Gottesdienstes genutzt hatten, dürfen sich bei all jenen bedanken, die Klage beim Europäischen Gerichtshof eingebracht haben. Denn falls sie auch dieses Jahr vormittags zur Kirche gehen wollen, müssen sie nun einen Urlaubstag nehmen.“
Diesen Donnerstag im Wintermonat 2019 werden in einem Jahr wohl manche aus der ÖVP als „persönlichen Feiertag“ begehen, zur Erinnerung an diesen Morgen vom 28. Februar 2019, als Wolfgang Mazal in den ORF ausrückte und der ORF Wolfgang Mazal einrücken ließ zur Verteidigung des Kraut-und-Erdäpfel-Gesetzes „Persönlicher Feiertag“ der zurzeitigen feudalschwarzidentitären Bundesregierung in Österreich.
Es hätten viele in das „Ö 1 Morgenjournal“ an diesem Tag eingeladen werden können, um über dieses Gesetz profund zu sprechen, die nicht befangen sind.
So wie Wolfgang Mazal von Rainer Hazivar begrüßt
“ … begrüßen wir Wolfgang Mazal zum Beispiel vom Institut für Arbeitsrecht der Universität Wien … Guten Morgen, Herr Professor, vielen Dank, daß Sie schon um die Zeit Zeit haben …“
Nur die Zuhörerinnnen sollen weiter meinen, nur die Zuhörer sollen daran weiter festhalten, gerade von „Österreich 1“ mit Informationen von Menschen, die nicht befangen sind, bestrahlt zu werden.
Rainer Hazivar wird aber mit reinem Gewissen sagen können, er habe nichts verschwiegen, er habe ohnehin „zum Beispiel“ gesagt. Die Hörer von „Österreich 1“ sind, wie gewußt wird, die klügsten Hörerinnen. Die wissen doch in der Sekunde, daß ein „zum Beispiel“ eine Auflistung ist. „Zum Beispiel“ steht für „Regierungsberater“, für „Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission des Leopold-Kunschak-Preises“ … da müsse er, Hazivar, doch nicht alles aufzählen, da reiche doch ein „zum Beispiel vom Institut für Arbeitsrecht der Universität Wien“ …
Und was Wolfgang Mazal zu diesem Gesetz dann sagte, nun, es muß tatsächlich nicht gewußt werden, für wen er um diese Zeit ausrücken mußte, alles, was er sagte, offenbarte ohnehin, daß er ein „zum Beispiel“ ist …
Kurzum …
Es ist bloß ein weiteres Mal festzuhalten, der Umbau des österreichischen Rundfunkanstalten zu entpolitisierten Anstalten, wie es der zurzeitigen Bundesregierung heißer Gesinnungswunsch ist …
„Ich freue mich immer, wenn ehemalige Professoren dreißig jahre später ins Studio kommen, und ich die Fragen stellen darf. Vielen Dank, Herr Professor!“
Um Österreich an die Spitze der Welt zu führen, Österreich zum sichersten Land der Welt zu machen, wird die österreichische Bundesregierung am Freitag, dem 1. März 2019, ein Gesetz verabschieden, und zwar das Sicherungsverschrottungsgesetz.
Dieses Gesetz sieht vor, daß Personen, die auffällig geworden sind, nicht nur ihr Führerschein lebenslänglich entzogen wird, sondern diese Personen auch ihren Personenkraftwagen zur Verschrottung zu übergeben haben.
Nach diesem Gesetz wird jede Person als Gefährderin eingestuft, die wegen Geschwindigkeitsübertretung amtsbehandelt wurde. Als Gefährderin wird bereits jede Person angesehen ab der ersten Verhängung eines Mandates.
Nach diesem Gesetz wird jede Person als Gefährderin eingestuft, deren Alkoholisierung festgestellt wurde. Ab dem ersten positiven Alkoholtest ist jede verkehrsteilnehmende Person als Gefährderin zu führen. Positiv ist jeder Alkoholtest ab 0,0001 Promille.
Es erfolgt bereits bei der ersten Geschwindigkeitsübertretung und bereits beim ersten positiven Alkoholtest der Entzug des Führerscheins und die sofortige Einbehaltung des motorbetriebenen Fahruntersatzes.
Es wird mit dem sofortigen Bau einer Sammelverschrottungsanlage abseits bewohnter Gebiete begonnen. Alle motorbetriebenen Fahruntersätze werden zur Verschrottung in dieses Sammellager verbracht.
Dieses Gesetz wurde, so die Regierungssprecherin, notwendig, da die Bundesregierung erkannt habe, zu oft scheuen Personen, denen der Führerschein abgenommen wurde, nicht davor zurück, dennoch ihren in ihrem Besitz befindlichen motorbetriebenen Fahruntersatz illegal in Betrieb zu nehmen, im Straßenverkehr gesetzesbrecherisch unterwegs zu sein. Sie stellen eine Gefahr für die Sicherheit im Land dar. Um amtsbekannten Gefährderinnen jede Möglichkeit zu nehmen, das Leben der Bevölkerung in Gefahr zu bringen, die Sicherheit zu einhundert Prozent zu gewährleisten, hat sich die Bundesregierung zu diesem Gesetz entschlossen.
Mit diesem Gesetz werde, so die Regierungssprecherin, Österreich zum Sicherheitsweltspitzenland.
Um aber diesen Weltspitzensicherheitsplatz nachhaltig abzusichern, ist darüber hinaus gesetzlich eine Sicherheitsnachbarschaftsprämie vorgesehen. Der Bundesregierung ist es bewußt, die Überwachung durch die Sicherheitskräfte von Militär und Polizei kann niemals lückenlos sein. Deshalb kommt es hier entscheidend auf die Expertise der Bevölkerung an. Ihre Einschätzung, ob eine Person eine Gefährderin ist, ihre Meldung einer Person als Gefährderin, wird mit einer Sicherheitsnachbarschaftsprämie Anerkennung gezollt. Die Expertise der Bevölkerung ist mit Mandat und Alkoholtest gleichgesetzt im Vollzug des Sicherungsverschrottungsgesetzes.
Besonders freue es die Bundesregierung, für die Leitung des Verschrottungssammellager, das den Namen „Klimawandel“ gesetzlich führen wird, einen besonders geeigneten Mann gewonnen haben zu können, der davon überzeugt ist, mit der Führung von „Klimawandel“ einen größeren Dienst für das Land und für die Bevölkerung leisten zu können, als er es je als Landeshauptmann zu leisten hätte vermögen. Gerne habe er deshalb zugunsten der Leitung von Klimawandel auf die Position eines Landeshauptmannes verzichtet.
Abschließend stellt die Regierungssprecherin mit Bedauern fest, daß weder der Bundeskanzler noch der Vizekanzler an diesem historischen Freitag bei der Gesetzesverabschiedung persönlich anwesend sein werden können, da sie sich bereits vor drei Monaten dazu entschlossen haben, am 1. März 2019 ihren persönlichen Feiertag zu begehen.
Es träumte einem Menschen, erzählt dieser, in der gestrigen Nacht, daß Heine zu ihm sagt, denke er an Österreich am Tag, ist er um sein Wachsein gebracht, aber die Landschaft, in der er mit Heine zusammensteht, ist nicht die von Österreich, sondern sie stehen zusammen, irgendwo in Nordkorea, ausgehungerte Menschen in zerrissenen, in geflickten Trachten ziehen in endlosen Kolonnen an ihnen vorüber, als würden sie sich auf einem nicht freiwilligen Marsch …
Allenthalben geben die ausgemergelten Körper der Menschen Sicht auf einen abgewirtschafteten Acker, auf dem ein eingeschalteter Fernsehapparat steht. In einer Endlosschleife wird ein Bericht gesendet. Ein Jubelbericht über den eben geschaffenen „persönlichen Feiertag“. Es ist aber keine Nachrichtensprecherin, wie sie aus Berichten aus dem wirklichen Nordkorea bekannt ist, die mit sich überschlagender Stimme die Staatsspitze preist, als wäre auf sie ein Maschinengewehr gerichtet, es ist die Staatsspitze selbst, die Jubelnachrichten über sich selbst vorträgt, und sie ist in keinem Studio, sie steht vor einem Eingangstor zu einem Gebäudekomplex weit ab von allem, als wäre um den Erdenfleck Wasser, Wasser, nur Wasser … sie steht vor einem Eingangstor, über dem in Neonlichtbuchstaben „Ausreisezentrum“ … es ist Nacht, wie Suchscheinwerfer scannen die fünfzehn Neonlichtbuchstaben den Himmel, der dadurch aus der ringsum herrschenden Finsternis … auch am Himmel ist trotz der Scheinwerfer nichts zu erkennen, sind keine Sterne zu sehen, kein Mond, so gewitterwolkenschwer ist der Himmel verdunkelt.
Die Erklärung des Traumes, zu der schon angesetzt werden will, will nicht gehört werden. Sie wird durch das Erzählen eines eigenen Traumes sofort verhindert. In diesem Traum geht es um eine Anweisung, die Männer erhalten, kurz bevor sie auf den Präsidenten treffen. Es wird ihnen erklärt, wie der Präsident sitzen wird, und sie werden unterwiesen, in welcher Körperhaltung sie neben dem Präsidenten … die Beine auseinander, die Hände auf ihren Knien … damit sie auch tatsächlich begreifen, was ihnen gesagt wird, werden sie vor ein Bild geführt, auf dem die Körperhaltungsunterweisung zum leichten Begreifen dargestellt ist: links ist der Präsident und rechts außen ist der Präsident in seiner ihm allein vorbehaltenen Körperhaltung, mit seinen Händen zwischen seinen Oberschenkeln … seine Hände derart gefaltet, daß sie ein Loch … und rechts vom Präsidenten ein die Unterweisung vorbildlich befolgender Mann und rechts von diesem im schwarzen Rock ein ebenfalls mit vorbildlich gespreizten Beinen im blauen Rock …
Es will eben mit der Erklärung des Unterweisungstraumes begonnen werden, da läutet der Wecker. Die Träume haben sich zu lange Zeit gelassen, um sich auch noch selber zu erklären. An der Haltestelle Froschberg sagt die Kollegin, mit der gemeinsam auf die Straßenbahn 18 gewartet wird, zum Erzählten, beide darüber erleichtert, mit den gestrigen Träumen etwas für die Konversation gefunden zu haben: Es bedarf keiner Erklärungen mehr, werden sich die Träume wohl gedacht haben, bei solchen Nachrichtensendungen vor solchen Eingangstoren.
Nun, macht sich Enttäuschung breit. Die hohen Erwartungen an diesen Gipfel wurden von den Kirchenspitzen nicht erfüllt.
Wer aber Hoffnung hatte, wer aber Erwartungen hatte, hätte weder Hoffnung noch Erwartungen haben dürfen.
Denn. Das Bild der Teilnehmer allein zeigt, wer von einem solchen Treffen sich etwas erwartete, wer auf ein solches Treffen Hoffnung setzte, hätte nur für einen kurzen Augenblick überlegen müssen, wer werden die Teilnehmer eines solchen Treffens sein, es werden die Spitzen der Mißbrauchenden sein, und weder Erwartungen noch Hoffnung kann ein Gipfel der Mißbrauchenden je auslösen.
Die alten Männer, wie gesehen werden kann, traten dabei in grüner und violetter Farbe auf. Farben werden positive und negative Bedeutungen zugeordnet … im grünen Rock und violetter Kappe standen die alten Männer vor ihrer alten Mannspitze; sie aber, als sie von „Satan“ sprach, schaute die Teufel …
Und zu dieser rasch mit einer erklärenden Entschuldigung zurückgezogenen Aussage, Jesus sei lachend am Kreuze gestorben, kann nur gesagt werden, warum soll Jesus nicht mit einem Lachen am Kreuz gestorben sein.
Das läßt sich nicht mehr recherchieren. Es werden wohl keine Papyrusrollen mehr gefunden werden, oder, wie solche Reste von Schriftrollen auch genannt werden, kein weiteres Evangelium mehr gefunden werden, das berichtet, Jesus sei mit einem Lachen am Kreuz gestorben.
Und warum auch nicht? Lachen drückt doch Freude aus. Und hatte Jesus nicht allen Grund zum Lachen, zur Freude, sich doch bald an der Seite seines Vaters als zweiter oder dritter Gott zu wissen?
Es kann aber durchaus so gewesen sein, daß er, Jesus, aus Verzweiflung am Kreuz lachte, ein hysterisches Lachen, ein Lachen als Ausdruck des letzten Haders mit seinem Vater. Und er haderte, so steht es geschrieben, mit seinem Vater.
Am Kreuze schrie er doch seine Frage in die Wüste hinaus: „Warum hast du mich verlassen!“ Es ist nicht unbekannt, daß Mißbrauchte sich oft für Jahrzehnte nicht aus der Abhängigkeit von ihren sie Mißbrauchenden befreien können, manche gar bleiben bis an ihr Lebensende an ihre sie Mißbrauchenden in Abhängigkeit gebunden, an sie in Verbundenheit, in Liebe gekettet.
Schon seine Mutter ein Opfer, als Frau Opfer einer Vergewaltigung … Es erschien ihr, so steht es geschrieben, ein … eine Vergewaltigung war es, gleich wie diese tatsächlich vor sich ging, gleich wie diese sich wirklich zutrug, sie als Frau hatte nichts zu sagen, nichts zu bestimmen, sich nur zu fügen, ihrem Schicksal ergeben —
Vergewaltigt, geschwängert, gezeugt — im Anfang …
Im Anfang war der Mißbrauch. Und Mißbrauch war Gott. Dies war im Anfang. Mißbrauch. Alles wurde durch diesen, und ohne diesen wurde auch nicht eins. In ihm war Mißbrauch, und Mißbrauch ward das Kerzenlicht der Mißbrauchten.
Menschgemäß ist es müßig, darüber zu spekulieren, was vor rund zweitausend Jahren sich tatsächlich zutrug, weshalb Jesus wurde, was er wurde, eines aber ist gewiß, was folgte, sind Jahrhunderte des Mißbrauchs, unerheblich, ob Jesus der erste Mißbrauchte aus diesem Organisierten Glauben war oder nicht, gewiß ist, die Gesamtzahl der Mißbrauchsopfer dieses Organisierten Glaubens durch die Jahrhunderte läßt sich ebenso nicht mehr eruieren, wie das tatsächliche Geschehen, ob Jesus am Kreuz lachte oder nicht lachte, aus welchen Gründen auch immer lachte oder nicht lachte, aus welchen persönlichen Gründen am Kreuz endete …
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