Österreich Unzensuriert – Weißeuropäer treibt es mit teuren Sexpuppen nüchtern

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Der Umsonst von dem Manne, der so adventlich mit Norbert Hofer zu besinneln versteht, kann nicht vorgeworfen werden, sie sei nicht authentisch.

Mit

„Mann beim Sex mit einer Puppe erwischt“

wird sie dem wieder einmal gerecht.

Wie gar nicht umsonst ihre Berichte sind. Für die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei. Die kann daraus etwas Gesinnungsgemäßes machen:

„Sex: Schwarzafrikaner trieb es mit Puppe in der Öffentlichkeit“.

In der Collage kann gelesen werden, wie Unzensuriert es schafft, aus dem Gehaltvollen der Österreich noch etwas Gehaltvolleres zu machen.

Ehe Sie in der Collage nachschauen, auf welcher Seite Lesende welchen Kommentar hinterlassen haben, versuchen Sie nachfolgende Postings selbst zuzuordnen: Österreich oder Unzensuriert. Es könnte Sie überraschen und zur Frage verleiten, ist Österreich jetzt Unzensuriert oder Unzensuriert Österreich …

„Und solche Urwaldaffen will uns unsere Schwachkopf-Regierung als Kulturbereicherer verkaufen!“

„Das Tier im Menschen! Darf man da Mensch überhaupt sagen?“

„Bei uns sind die Sexpuppen grün und klatschen.“

„Das Mikrogehirn konnte Puppe und Frau nicht auseinanderhalten, zum Glück für die Frau. Man sollte mehr Puppen auslegen. Die merken es ohnehin nicht.“

Da hatten ja auch noch die Weissen das sagen, danach ging es mit der Kornkammer Afrikas nur mehr bergab. Ein Fingerzeig für Europa heute…..“

„Ja, in der Tat, die Apartheit sollten wir auch in Deutschland einführen!!“

Wie anders ist doch der Weißeuropäer. Welche Wünsche er im nüchternen Zustand äußert, in einem „gut besuchten Park“ – darüber kann auch in der Collage etwas gelesen werden.

Und wer sich im Internet zusätzlich nur ein wenig umsieht, wird Einträge finden, die belegen, wie nüchtern und intellektuell der Weißeuropäer die Vorteile einer Sexpuppe im Vergleich zur Ehefrau im besonderen, zur Frau im allgemeinen zu benennen weiß; er kann aber auch in von ihm selbst gedrehten Videos etwa auf der Plattform des Unternehmens Youtube bewundert werden, wie er sich in seiner ganzen weißen Schönheit beim Sexpuppenspiel auf höchstem kulturellen Niveau der Öffentlichkeit präsentiert, und so fort.

Was alles von Medien ausgestrahlt wird

uncut-news-wisnewski-strache-10-01-2017Wenn Gerhard Wisnewski  am Fernsehen gesehen wird, wie erst vor wenigen Tagen in einer Dokumentation über die Mondlandung, fällt dazu augenblicklich He.-Strache mit seiner Klage ein, die er seit dem 12. November 2016

The Uncut-New-Years of He.-Chr. Strache: Cheers!

auf der Plattform des Unternehmens Twitter verbreitet, und staunend kann nur ausgerufen werden:

Wer wird von Medien nicht angestrahlt!

Gerhard Wisnewski zum Beispiel, wie er über die Mondlandung sich verbreitet: die sei eine F…

Was alles Gerhard Wisnewski versucht als F… hinzustellen, ist von einem Ausmaß, das es wohl nur eine Frage der Zeit sein kann, bis er, so glaubwürdig wie stets, belegt, er selber sei eine F…

Wer aber sonst noch als Gerhard Wisneswki könnte ein so der Lüge abholdes Urteil sprechen:

„Fake News: Politiker und Medien sind immer noch die größten Lügner…“

Und ein derart wahrheitsdurchwirktes Urteil darf gesinnungsgemäß von Uncut-News nicht unverbreitet bleiben, kann in der Collage gelesen werden. Wie gesehen werden kann, wird der deutsche Justizminister Heiko Maas von ihm in einer Uniform vorgeführt, die an das deutsche reich erinnern soll; er packt also die „Nazikeule“ gegen Maas aus. Das „f“ am Kragenspiegel wird allerdings nicht ganz verstanden: facebook als SS? Es soll wohl ausschließlich gegen Heiko Maas gehen. Kann die „Nazikeule“ noch verharmlosender geschwungen werden? Neu aber ist das nicht. Und so einfallsreich wie gewohnt von anderen her bereits gekannt, zum Beispiel:

Forderung Nürnberg 2.0 auf FPÖ unzensuriert, d.h. für die Fordernden sind Österreich, Deutschland massenmörderische Diktaturen

Es fällt aber nicht nur ein der Obmann der F…

Bei dem von Uncut-News verwendeten Hintergrundbildes der Erde von der Höhe aus kommen unweigerlich auch noch Chemtrails in den Sinn, die eine wichtige Bedeutung haben für einen aus der F…

 

Hofer-Advent mit Wolfgang Fellner

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Allenthalben wird die Meinung geäußert, es gäbe in Österreich keine wirkliche politische Kabarettsendung im Fernsehen. Wer aber Sendungen mit Wolfgang Fellner sieht, wird dem heftig widersprechen. Auch dem ist zu widersprechen. Denn. Es ist keine gewollte politische Kabarettsendung. Weil unfreiwillig. Und es ist auch nicht Kabarett im eigentlichen Sinn.

Zum Beispiel die Sendung im Advent 2016, kurz vor dem Weihnachtsabend. Wolfgang Fellner spricht mit Norbert Hofer. Als hätte wer eine Parodie zur Ganzjahresaufführung in Villach geschrieben, um zu zeigen, wie sehr sich ein Journalist auskennt, wie sehr sich ein dritter Nationalratspräsident auskennt, wie sehr beide wissen, worüber sie reden.

In der villacherischen Veranstaltung geht es auch viel um Politik, und so könnte es auch eine Parodie auf diese sein; mit dem identitären Parlamentsparteigesinnungsmeister in seinem Trachtenrock als Villacher Prinz …

Wolfgang Fellner: „Haben sie diese These, die ja viele FPÖler bei uns in Diskussionen nach der Wahl vertreten haben, von Westenthaler bis Stadler, und von Vilimsky, glaube ich, bis Kickl, daß hier ein Ersatzkaiser gewählt wurde, ist das auch ihre These, noch dazu einen grünen Ersatzkaiser.“

Für Wolfgang Fellner sind also Westenthaler und Stadler nach wie vor FPÖler. Und auch für Norbert Hofer. Denn. Er widerspricht nicht, bestätigt aber, daß es so gesehen werden könne: ein „Ersatzkaiser“ sei gewählt worden.

Aber der „Ersatzkaiser“ ist, wie er, Fellner, es immer sage, ein „Schlafwagenschaffner“. Freilich, er, Hofer, dürfe das nicht so sagen. Ob Wolfgang Fellner tatsächlich weiß, wer am 4. Dezember 2016 zum Bundespräsidenten gewählt wurde? War es, Herr Fellner, Dr. Heinz Fischer? Vor über zwei Jahren war für ihn, Fellner, in seiner Umsonst Dr. Heinz Fischer ein „Schlafwagen-Schaffner“. Einen einfallsreicheren Journalisten hat Österreich noch nicht gehabt.

Wolfgang Fellner: „Lieber einen Bewahrer, einen Kaiser halt in der Hofburg haben wollten, und nicht einen Erneuerer, Veränderer, vielleicht gar, um Gottes Willen, einen rechten Revoluzzer?“

Wolfgang Fellner: „Sie persönlich viel aushalten mußten, nicht nur fitnessmäßig, sondern auch psychisch. Das war ja ein Haß-Wahlkampf. Herr Hofer, wie sehen Sie denn … dieser Haß, der Ihnen da entgegengeschlagen ist. Warum? Wie erklären Sie sich das? Weil Sie persönlich haben, geben ja keinerlei Anlaß.“

Norbert Hofer findet eine Erklärung dazu – in Amerika.

Wolfgang Fellner: „Auch wenn Sie der Verlierer dieses Jahres sind, sind Sie eigentlich innerlich der Gewinner?“

Und so weiter und so fort.

Wenn es, wie gemeint wird, also schon keine tatsächliche politische Kabarettsendung im Fernsehen gibt, so doch wenigstens so etwas wie eine Parodie, auch wenn ihre Darstellenden nicht dafür bezahlt werden, sondern für etwas gänzlich anderes.

 

 

Warum die Gesellschaft keinen „neuen Thomas Morus“ als Lehrer braucht

Heribert Prantl schreibt in seinem Vorwort zu „Die Fremden“:

„Es gibt eine immer giftigere flüchtlingsfeindliche Szene, die nicht nur aber sagt, sondern zu deren Kommunikationsmitteln Unverschämtheiten, Morddrohungen und Brandsätze gehören; es ist dies eine Gesellschaft, die ein neuer Thomas Morus lehren muss.“

Und Frank Günther in seinem Nachwort:

„Ein katholischer (in seinem Utopia-Roman geradezu frühkommunistischer) Humanist …“

Wer möchte heute in dieser Gesellschaft leben, die Thomas Morus in seiner „Utopia“ entworfen hat? Es gäbe vieles, das angeführt werden  könnte, was alles, von der Gegenwart aus gesehen, gegen diesen Gesellschaftsentwurf von Thomas Morus spricht.

Da es Heribert Prantl und Frank Günther um die „aktuelle Thematik“ der Flucht geht, kann mit Thomas Morus selbst darauf verwiesen werden, wie sehr die heutige Gesellschaft keinen „neuen Thomas Morus“ als Lehrer bedarf. Ganz im Gegenteil. Es scheint, es gibt noch viel zu viele vom Menschenschlag eines Thomas Morus.

„Wenn einer eigenmächtig sich außerhalb seines Bezirkes herumtreibt, und ohne den fürstlichen Erlaubnißschein ergriffen wird, so gereicht ihm das zum Schimpf, er wird wie ein Flüchtling zurückgewiesen, scharf gezüchtigt, und geräth im Wiederholungsfalle in die Sklaverei.“

„Er wird wie ein Flüchtling zurückgewiesen.“ So also soll sich die Gesellschaft von Thomas Morus verhalten. Seine Gesellschaft lebt auf einer Insel, die zuvor eine Halbinsel war … „wo das Land mit dem Festlande zusammenhing, einen Landausstich von fünfzehntausend Schritt Breite herstellen und so das Meer ringsherum fließen lassen. Die Fahrstraßen sind nur ihnen allein bekannt, daher es nicht leicht vorkommt, daß ein Ausländer in diesen Meerbusen eindringt, wenn nicht ein Utopier den Lootsen macht.“

Im Grunde wurde zu Thoma Morus und zu diesem Buch mit dem Untertitel „Für mehr Mitgefühl“ bereits in

Thomas More and William Shakespeare celebrate: Prosit, happy old year 2017!

geschrieben, was zu schreiben ist, aber vielleicht zu wenig deutlich, wie sehr ein „neuer Thomas Morus“ als Lehrer zurückzuweisen ist, und das nicht in bezug auf das in „Die Fremden“ aufgegriffene und mit Thomas Morus verfehlte Thema.

Es wurde oben gefragt, wer möchte heute in dieser Gesellschaft leben, die Thomas Morus entworfen hat? Wahrscheinlich viele Männer, aber wohl nur wenige Frauen, die ihre Gleichberechtigung erfüllt sehen durch die Berechtigung des Mannes über die Frau. Wahrscheinlich vor allem Innenministerinnen und Sicherheitsminister. Denn. Auch wenn es in der Gesellschaft von Thomas Morus nur wenige Gesetze gibt, ist es doch eine Gesellschaft der totalen Kontrolle, derer sich alle freiwillig unterwerfen, alle kontrollieren alle – ein perfektes Blockwartesystem.

Gewiß aber würden nicht jene in der von Thomas Morus entworfenen Gesellschaft leben wollen, die heute über öffentliche Angelegenheiten sich verbreiten – beispielsweise auf den Plattformen der Unternehmen Facebook oder Twitter und so weiter und so fort. Denn:

„Außer dem Senate oder den Volksversammlungen über öffentliche Handlungen Berathungen zu halten, gilt für ein todeswürdiges Verbrechen.“

wie-ein-fluchtling-zuruckgewiesen-thomas-morus-kein-lehrer-fur-gegenwart-und-zukunftWem könnte der Verkauf eines Thomas Morus in den Worten von Shakespeare gegen den historischen Thomas Morus gefallen und sehr in das Konzept passen? Der Shakespeare-More als christlicher Werbeträger? Vielleicht einem Christoph Schönborn, dem Thomas Morus eines seiner „Vorbilder“ … am 1. Jänner 2017 erzählte er Conny Bischofberger:

„Natürlich würde ich mir als Christ wünschen, dass der Nahe Osten wieder christlich wird, wie er es einmal war. Was tut ihr für die Christianisierung Europas?“

In der Utopia ist ja viel von Christus und den echten, wahren Christen … Und kann gerade die Zeitung, für die Christoph Schönborn regelmäßig auch schreibt, noch mehr zu den „christlichen Werten stehen“, als sie gerade so barmherzig am 1. Jänner 2017 wieder stand?

„… es einmal war.“ Sagt Christoph Schönborn. Es wurde mit einem Zitat aus „Die Fremden“ begonnen und es soll mit einem aus diesem enden:

„Am 22. Mai [1517] erschien der König in Westminster Hall nebst Kardinal, Adel und Hofstaat und ließ alle vierhundert gefangenen Kinder, jungen Burschen, Männer und elf Frauen hereinführen; der Kardinal tadelte den Bürgermeister für das Versagen der Stadtältesten und verkündete den Gefangenen ihr Todesurteil.“

Johann Gudenus und He.-Chr. Strache können den Appetit verderben

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Es kann nachvollzogen werden, wenn ein Lokal Johann Gudenus und He.-Chr. Strache nicht bedienen will. Schließlich hat ein Lokal dafür zu sorgen, daß den anderen Gästen nicht der Appetit vergeht. Und ein Lokal hat auch für seinen Ruf zu sorgen. Wer will schon in den Verruf geraten, ein Lokal zu sein, in dem sich Menschen dieser Gesinnung recht wohlfühlen?

Vielleicht hätte nur ein wenig gewartet werden müssen, bis Johann Gudenus und He.-Chr. Strache von selbst wieder gehen. Wenn sie festgestellt hätten: auf der Speisekarte wird Hai nicht angeboten. Nicht, daß sie Hai zu ihrem Verzehr bestellten, aber ein Lokal ohne Hai, das kann kein Lokal für sie sein, das ist nicht ihre Welt.

Wie in der Collage gelesen werden kann, habe der Vizebürgermeister hierzu noch keine Stellungnahme abgegeben. Es wird ihn wohl nicht sehr aufregen, vielleicht auch im Wissen, für diese Art von Gesinnung gibt es ohnehin ein recht sicheres Wirtshaus, in dem einer wie er stets recht gern …

Hai scheint ja der Lieblingsfisch der Gesinnung zu sein, der Johann Gudenus und He.-Chr. Strache vorstehen. Einer Gesinnung, die dem Hai eine Speisekarte vorlegt, auf dem ihm offeriert wird, was er essen soll.

Die Speisekarte für den Hai für den 8. Jänner 2016 schreibt im Lokal Zur unzensurierten Kopie G.A:

„Lassen sich im Mittelmeer eigentlich Haie ansiedeln? Wenn man diese dann auf Schlauchboote und schwarzes Treibgut dressiert, so bekommen die kleinen Racker auch jedesmal sogleich eine saftige Belohnung.Na ja die beißen eh in alles rein.“

Das ist nicht die erste erstellte Speisekarte für den Hai:

„Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

Welche Bekleidung „dressierte Haie“ ausfassen sollten, das scheint ihnen keine  vordringliche Angelegenheit zu sein. Hauptsache, die Haie können aus der gesinnungsgemäßen Speisekarte wählen: Menschen aus Afrika und Menschen, die nach wie vor als „Zigeuner“ stigmatisiert sind und werden.

Es böte sich für eine Hai-Staffel an: eine Uniform, eine lutherische Kutte oder einfach ein schöner Anzug, wie ihn der Vizebürgermeister selbst und wohl auch dessen Bruder zu tragen pflegen.

Wie wohl die Schreib-Staffel der FPÖ unzensuriert gekleidet ist. Wenn sie im Dienst ist, beschäftigt beispielsweise mit dem Schreiben von Speisekarten. Es könnte der Kärntner Anzug sein, dessen vierzigste Wiederkehr …

Alles ist Strom – Das Ende des Überwachungsstaates

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Am 24. Juni wird in einer konzentrierten Aktion die gesamte Stromversorgung des ganzen Landes nachhaltig unterbrochen. Um die Menschen darüber zu informieren, schicken die Energiegesellschaften ihre Angestellten von Haus zu Haus: Mit einer Herstellung der Stromversorgung ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Die Bevölkerung muß sich darauf einstellen, für eine sehr lange Zeit ohne Strom auskommen zu müssen.

Polizisten und Polizistinnen müssen in den Dörfern und Städten des gesamtes Landes die Verlautbarung des Innenministeriums auf zentralen Plätzen laut verlesen: eine Gruppe mit dem Namen „Svoboda“ hat sich zu diesem terroristischen Anschlag bekannt. 

In einem zweiten Bekennerschreiben – zur massenhaften Verteilung vervielfältigt mit einem Matritzendrucker – erläutert Svoboda ihre Motive eingehender.

Entgegen der Darstellung durch das Innenministerium war es kein Terroranschlag, sondern ein Akt der menschenrechtlichen und grundrechtlichen Notwehr.

Sie haben die Nacht des Mittsommerfestes bewußt dafür gewählt, damit die Bevölkerung in der durch Feuerschein erhellten Nacht sehen, wie sehr sie von den Regierungsverantwortlichen hinter das Licht geführt wurde, um ihr falsche und im Grunde terroristische Gesetze schmackhaft zu machen.

Die Verantwortung trägt daher einzig die Regierung. Schuldig ist zu einhundert Prozent die Regierung. Die daraus entstehenden Folgeschäden jedweder Art sind der Regierung anzulasten. Für den durch die Stromabschaltung verursachten wirtschaftlichen Niedergang gibt es keine andere Verantwortliche als die Regierung.

Nur durch die nachhaltige Stromabschaltung ist der totale Überwachungsstaat noch zu stoppen gewesen. Nachdem die Regierung in ihrer Radikalisierung bereits derart immunisiert war, gegen alle stichhaltigen Argumente, gegen alle fundierten Konzepte zur Beibehaltung der ohnehin hohen Sicherheitsstandards im Land. Nachdem alle rechtsstaatlichen Versuche zur Abwehr eines totalen Überwachungsstaates gescheitert, abgeschmettert waren.

Da der in den letzten Monaten gegen alle und breiteste Bedenken zu einem totalen Überwachungsstaat ausgebaute Überwachungsstaat nur mittels Strom funktioniert, war es naheliegend, die gesamte Stromversorgung des ganzen Landes nachhaltig zu unterbrechen, das gesamte Stromnetz des Landes nachhaltig zu zerstören.

Das war die einzig noch verbliebene Antwort gegen eine Regierung, deren vor allem männlichen Mitglieder mehr und mehr gegen die gesamte Bevölkerung sich radikalisierte, mehr und mehr extreme und terroristische Gesetze gegen alle Menschen, gegen alle bislang geltenden Grundrechte dekretierte und sich von allen bislang geltenden Grundrechten verabschiedete.

Svoboda schließt ihr Bekennerschreiben mit: Wer ohne Freiheit lebt, braucht kein Licht! Wofür auch?

Das könnte der Beginn eines Romanes sein, der in der Zukunft spielt, nicht unbedingt in einer sehr fernen. Aber zu einem Zukunftsroman paßt kein Überwachungsstaat mehr. Auch dann, wenn er vom Ende des Überwachungsstaates erzählt. In zu vielen Zukunftsromanen wurde von Überwachungsgesellschaften erzählt, die später Wirklichkeit wurden. Sogar in Romanen, die heutzutage noch unverständlicherweise als utopische Entwürfe bejubelt werden.

Das könnte auch der Beginn eines Romanes sein, der in der Vergangenheit spielt, nicht unbedingt in einer sehr fernen. Ein Roman in der Vergangenheit paßte auch besser zu einem Überwachungsstaat. Denn. Ein Überwachungsstaat ist Vergangenheit. Das kann also nur ein Roman sein, der in der Vergangenheit spielt, wenn er vom endlichen und endgültigen Ende des Überwachungsstaates erzählt.

Beim Blick auf die Wirklichkeit der Gegenwart aber werde es wohl der Beginn eines historischen Buches sein, in dem irgendwann darüber berichtet werden wird, wie es dazu kam, wer radikalisiert war, wer in der Notwehr den letzten Ausweg sah, wie es war, als in einem ganzen Staat es für lange Zeit keine Stromversorgung mehr gab.

Was es nicht sein kann, ist ein Zeitungsartikel am nächsten Tag über die totale Stromabschaltung in der Nacht davor. Es kann auch kein noch in derselben Nacht oder am nächsten Morgen ausgestrahlte Fernsehnachricht sein. Denn. Zu allem wird Strom gebraucht.

großer österreichischer staatspreis für literatur

Schreib’ Deitsch!

großer österreichischer staatspreis für literatur - schreib deitsch.jpgFlorjan Lipuš hat also den großen österreichischen staatspreis für literatur nicht bekommen, weil er nicht auf deutsch schreibe.

So kleinst und engst ist die Welt in österreich. Und um das zu verdeutlichen, ist es nicht anders möglich, als gegen die Rechtschreibung die Preisbezeichnung und alles damit Zusammenhängende kleinzuschreiben.

Und diese österreichische Engwelt wird nicht durch Menschen repräsentiert, die bildungsfern im Gemeindebau leben, sondern durch Friederike Mayröcker, Gerhard Rühm, Josef Winkler, Peter Handke und Peter Waterhouse.

Es hat Jochen Jung, wie in der Collage gelesen werden kann, leider nicht öfffentlich gemacht, wer dieses absonderliche Argument gegen Florian Lipuš in Stellung brachte, wer gegen Florjan Lipuš stimmte. Es kann jetzt nur spekuliert werden, wer sie sind, die mit diesem absonderlichen Argument gegen Florjan Lipuš sich aussprachen.

Das sollte Jochen Jung schleunigst nachholen, um nicht alle der Verdächtigung auszusetzen, Vertreter und Vertreterinnen der österreichischen Engwelt zu sein.

Was für eine Enge in diesem Land herrscht, ist auch daran abzulesen, daß die Zeitschrift „Kosmo“ darüber unter der Schlagzeile „Balkan-Autor wird … versagt“ berichtet. Es erübrigt sich dazu jedwede Äußerung.

Es heißt, künstlerische Menschen wären besonders sensibel, hätten ein feines Sensorium für kommende Zustände, Mißstände. Ist es in österreich wieder soweit? Für die Parole, die einst in Kärnten für Jahrzehnte nach dem Niedergang des deutschen reiches als Tagesbefehl ausgegeben wurde: Red’ Deitsch!

Es heißt auch, künstlerische Menschen sind sehr anfällig, bereits bei Zeiten sich anzubiedern, sich bei Zeiten schon als Dienende von erst die Macht Erringenden zu positionieren. Dieses absonderliche Argument gegen Florjan Lipuš weist die jury als der identitären Parlamentspartei geistig ebenbürtige …

Was ist in Zukunft noch zu erwarten? Es beginnt mit der Verweigerung, und es geht weiter mit der Auslobung von recht echten Pgs. Wird der nächste große österreichische staatspreis für literatur schon, beispielsweise, andreas mölzer verliehen werden? Von dem es heißt, er schreibe auch, also romane.

Kann in österreich überhaupt von einem Beginn gesprochen werden? Es ist im Grunde doch nur eine Fortsetzung, ein unsägliches Weitermachen. Die Verweigerung, Florjan Lipuš diesen preis zuzuerkennen, paßt recht dazu, wem dieser preis schon zuerkannt wurde: in der zweiten republik: max mell, franz karl ginzkey … in der ersten Republik: karl heinrich waggerl, josef friedrich perkonig …

Es gibt auch noch andere große österreichische staatspreise, beispielsweise den für die bildende kunst … für diesen böte sich, wenn es so weitergeht, odin …

PS Ein Titel von Gerhard Rühm: „Botschaft an die Zukunft“. Das ist also die Botschaft, von nicht bildungsfernen und nicht im Gemeindebau lebenden Menschen in österreich und für österreich: auf gegenwart folge vergangenheit …

PPS Wie klein, wie eng, wie billig es in österreich zugeht, zeigt auch dieser Fall einmal mehr auf. Jochen Jung ist der Verleger von Florjan Lipuš. Es ist von ihm wohl nicht uneigennützig. Vielleicht läßt sich Florjan Lipuš nicht so gut verkaufen, wie Jung es erhoffte – Transparenz aus Eigennutz … Transparenz, genauer, halbe Transparenz ist in diesem land nur gegen Marketing zu haben. Möglicherweise stecken auch noch andere Gründe dahinter. Bei österreich können dazu leicht intrigante Gründe – Transparenz, genauer, halbe Transparenz ist in diesem land halt nur gegen Intrigen …

Und was von halben Sachen, einer halben Transparenz zu halten ist, das wird in einem Stück von Botho Strauß schon gesagt: halbe Kraft ist null Kraft.

Granteln Sie nur auf der Gasse – oder posten Sie auch schon?

das-goldene-wiener-herz

„Alles Zigeuner. So ein Gesindel.“

So redet ein Mann laut auf eine Frau ein, hinter denen hergegangen werden mußte, von „Wien Mitte – The Mall“ Richtung Rochusmarkt, auf der Landstraßer Hauptstraße. Einen Tag vor dem 24. Dezember 2016.

Und das ist nachzutragen. Zur „Reportage“ von Martina Prewein. Was zwischen Wien Mitte und Rochusmarkt also auch zu hören und zu erleben ist. In der „Reportage“

Tatort Kronenmarkt: In den Fängen des medialen Bettels

von Martina Prewein geht es um das Betteln auf dem Rochusmarkt. Dritter Wiener Gemeindebezirk. Und beim Betteln fällt sofort viel zu vielen das Wort „Zigeuner“ ein, und es muß in Berichten über bettelnde Menschen nicht einmal mehr ihre ihnen zugeordnete ethnische Herkunft vorkommen. Die Lesenden von solchen Berichten sind derart konditioniert, daß sie sofort selbst die ethnische Herkunft nachliefern, oder wie es heutzutage heißt, posten.

So redet also der Mann auf die Frau ein. Wohl ein Wiener Ehepaar. Älter schon. Derart laut redet er auf sie ein. Auf der Höhe Invalidenstraße, daß gedacht wurde, das müssen Menschen sogar auf der Höhe Beatrixgasse, die etliche Meter von der Kreuzung Mall-Invalidenstraße …

„Alles Zigeuner. So ein Gesindel. Ich erkenne mein Wien nicht wieder“. Wenn die was von Arbeit …“

Frau, leiser: „… laufen sie davon.“

Mann: „Ich hasse Wien nur noch.“

Was diese Erregung vor allem bei dem Mann auslöst, war nicht auszumachen. Plötzlich schreit er einfach los: „Alles Zigeuner.“ Ohne daß sie von irgendwem aufgehalten werden, oder gar angebettelt werden, geht das Schreien von „So ein Gesindel“ los.

Das Wien, das dieser Mann nicht mehr erkennen will, ist – hätte ihm sofort gesagt werden sollen – nach wie vor zu erkennen, nicht unbedingt mehr auf der Straße, aber umso mehr im Internet. Dieses Granteln. Das nie nur harmlos gewesene Granteln passiert nun im Internet. Exemplarisch auf der Copysite der identitären Parlamentspartei. Als gäbe es eine nicht verabredete Übereinkunft, das goldene Wiener Herz nur noch im Internet schlagen, zuschlagen, um sich schlagen zu lassen.

Freilich, die Zeiten modern. Und der Gestank des Grantelns mag nicht mehr gerochen werden. Deshalb wohl werden Grantler heutzutage „Wutbürger“ genannt. Als hätten moderne Informationstechnologien Grantlerinnen in Bürgerinnen einer neuen Qualität verwandelt.

Ohne die „Reportage“ von Prewein wäre diese Begebenheit nicht mehr erinnert worden. Wohl auch wegen des Versäumnisses, nicht gleich reagiert zu haben, nicht sofort diesen Mann und diese Frau angesprochen zu haben. Überwältigt von derartigen Aussagen kommen zu oft die richtigen Antworten darauf erst viel später, zu spät in den Sinn,  oft erst nach Wochen, beispielweise nach dem Lesen einer „Reportage“. Aber nicht nur Antworten, sondern auch Fragen. Die etwa diesem Mann und dieser Frau hätten gestellt werden können – beispielweise:

Grantelns’ nur auf der Goss’n – oder postens’ a schon?

Tatort Kronenmarkt: In den Fängen des medialen Bettels

Tatort Kronenmarkt.jpg

Wer im dritten Wiener Gemeindebezirk seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nähe zum Rochusmarkt wohnt und soher den Rochusmarkt oft zu queren hat, den Rochusmarkt auch zum Einkaufen oder zum Verweilen bei einem Getränk aufsucht, wird meinen, nach dem Lesen von „In den Fängen der Bettler-Mafia“ in der „Neuen Kronen Zeitung“ vom 1. Jänner 2017, in einer Parallelwelt zu leben, oder Martina Prewein erzählt von einer ihr zugetragenen Parallelwelt, die so, wie sie berichtet, am Rochumarkt und um den Rochusmarkt je nicht erlebt wurde und erlebt wird.

Es gibt Menschen, die betteln, auf der Landstraßer Hauptstraße, im Umfeld vom Rochusmarkt, das ist ohne Zweifel so. Es kann aber gar nicht genau erinnert werden, wann es das letzte Mal war, um Geld gefragt worden zu sein, am Rochusmarkt und um den Rochusmarkt herum. Es muß Monate her sein, vielleicht waren es im gesamten letzten Jahr zwei oder drei Menschen, die um etwas Geld fragten. In Erinnerung ist bloß eine junge Frau vor „Wien Mitte – The Mall“, die um Geld fragte, das sie brauchte für einen Schlafplatz. Das war im November. Und die junge Frau war nicht aus Rumänien, nicht aus Bulgarien, sondern nach ihrem Dialekt eine aus dem Niederösterreichischen, also eine, wie es in rechten Kreisen jetzt recht gerne gesagt wird, „Bio-Österreicherin“.

Beim Lesen der „Reportage“ von Martina Prewein kann auch gedacht werden, ihre Zeitung sei nun gänzlich zu einer Copy-Zeitung verkommen, ihr totales Vorbild sei nun die Copysite der identitären Parlamentspartei. Nicht, daß Martina Prewein es von der Copysite kopiert hätte, aber im Mißton ganz wie die Copysite der identitären Parlamentspartei …

Und das würde nicht überraschen, ist doch die Copysite der identitären Parlamentspartei für diese Tageszeitung eine Nachzueifernde in Sachen „Glaubwürdigkeit“ …

„Manipulation a la ‚Unzensuriert’/Mit Begrifflichkeiten belogen wie die übrigen Lügenmedien.“

Die „Reportage“ von Martina Prewein klingt wie der Bericht von der Tageszeitung „Die Presse“ – veröffentlicht vor drei Jahren. Aber unzensuriert veredelt. Der Vergleich zwischen dem, wie in der Collage gelesen werden kann, drei Jahre alten Bericht und der drei Tage alten „Reportage“ macht es mehr als deutlich, was von der Prewein-„Reportage“ zu halten ist.

Und es geht, wie stets, gegen Menschen, die nach wie vor als „Zigeuner“ stigmatisiert sind und werden, wie auch ein Posting zum drei Jahre alten Bericht es deutlich macht.

Es überrascht nicht, daß Martina Prewein eine Fernsehserie zum Anlaß nimmt, ihre „Reportage“ – also eine erfundene Geschichte zur Vorlage, zur Inspiration, zum Einstieg für ihre „Reportage“ …

Auch zur Weihnachtszeit, Klingelingeling, Tatorte überall

Und wem fällt bei dieser Zeitung, für den sie ihre „Reportagen“ schreibt, nicht Jörg Haider ein, der Liebling des einstigen Patriarchen. Jörg Haider, die identitäre Parlamentspartei: das ist Tradition … „Wie die Zigeuner“, auch Jörg Haider war nicht frei vom Einfluß eines Martin Luther, ob direkt oder auf Umwegen, das ist einerlei:

Streiten wie die Freiheitlichen in ihren Baracken

Roma und Sinti

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

Wie nun weiterleben? Im dritten Wiener Gemeindebezirk, in unmittelbarer Nähe des Rochusmarktes. In der bisher gekannten Welt am Rochusmarkt? Oder Hinüberwechseln in die Parallelreportagenwelt? Entscheide, wer kann …

Bernhard C. Bünker und die vierzigste Wiederkehr der Tracht

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Auf dem klagenfurterischen Bahnhof, von Italien kommend, auf den Zug, mit dem Kärnten auf dem schnellsten Wege wieder verlassen werden kann, zu warten, kann unendlich lange vorkommen, außer, im Warteraum wartet ein mitteilungsbedürftiger Mensch auf keinen Zug, sondern darauf, seine Geschichte loszuschicken.

Er wolle, beginnt der Mann und stellt sich dabei als der schnellste Lkw-Fahrer vor, den das Land je gehabt habe. Er wolle das Geld nicht umsonst. Er wolle sich das Geld stets verdienen, auch jetzt noch. Er sei kein Bettler, aber es reiche das, was er bekommt, vorne und hinten nicht. Deshalb biete er stets gegen drei Euro eine Geschichte an. Drei Euro, so schätze er, sei ein durchaus angemessener Preis für eine Landesgeschichte.

Es ist die Nacht vom ersten auf den zweiten Tag des Jahres 2017, die im kalten Warteraum auszuhalten ist, bis mit dem nächstmöglichen Zug wieder aus diesem Land … zum Siebener falle ihm unweigerlich eine Geschichte aus den 1970er Jahren ein, beginnt er seine Geschichte vom Lande, während er die drei Euros … Und wieder, muß augenblicklich gedacht werden, mit einem Rückblick konfrontiert, wie einen Tag zuvor … Seine Geschichten, sagt er, versuche er stets mit einem Bezug zur Gegenwart … deshalb erzähle er am liebsten Jubiläumsgeschichten.

In den ’70ern habe er in einer Kommune in einem der ländlichsten Viertel von Klagenfurt  gelebt, und er sei Fernfahrer – der Lauda der Balkanroute Prost allerdings hätte ihm persönlich stets besser gefallen.  Bis dann ein Unfall in den späten 1980ern … davon wolle er jedoch nicht erzählen, wie der Unfall mit vier Toten ihn aus der Bahn – für diese Geschichte müßte er einen Aufschlag …

Für drei Euros werde er ab diesem Jahr bevorzugt die Jubiläumsgeschichte von der Tracht erzählen. Von dem Skandal damals. Den aber löste nicht der Trachtenanzug aus, sondern ein Aufsatz über den Trachtenanzug … es scheine ihm, nach seiner Erinnerung, daß 2017 die vierzigste Wiederkehr dieses Skandals … er habe im Jahre 1977 einer Lesung von Bünker – in der Hildebrand habe er seinen Essay, in dem der Trachtenanzug, der Kärntner Anzug, für den kein bestimmter Stoff … die Gesinnung selber der Anzugstoff, ohne diese Gesinnung –  für diesen Ideenwitz müsse ihm jedoch nicht zusätzlich etwas bezahlt werden – hätte Kärnten die bloße Nacktheit als Tracht … eine Nacktheitstracht hätte Kärnten allerdings weltweit einzigartig gemacht – noch eine versäumte Chance …

Dem Mann kann, da wieder zum Einsteigen ist, nicht mehr ganz genau zugehört werden, da es vordringlicher ist, den Zug nicht zu versäumen, er humpelt aber hinterher und erzählt weiter, wie das ganze Land über den Heimatdichter hergefallen, wie das ganze Land durch diesen bärtigen Langhaarigen im Parkalumpen sich beschmutzt … er wolle aber einen Euro zurückgeben, weil er eben nicht die ganze Geschichte – von der Tracht, die keinen Skandal auslöste, sondern erst das Schreiben über den Gesinnungsanzug … für seine noch schnell unterzubringende Information behalte er sich jetzt doch von dem einen Euro, den er zurückgeben wolle, fünfzig Cent …. der Bruder falle ihm noch ein, der Bruder von dem Heimatdichter müsse das genauer wissen, ob der Skandal tatsächlich bereits vierzig Jahre her, es wirklich 1977, denn er könne sich auf sein Gedächtnis schon lange nicht … der Bruder sei ja mit dem Werk vertraut, der habe auch schon öffentlich Gedichte seines Bruders auch nach seinem Tod … ob der Bruder die Gedichte ebenso hoch einschätze wie die in seinen beruflich zu verwendenden Büchern … mehr kann und will nicht mehr verstanden werden, die Waggontür geht schon automatisiert zu, und während der wenigen Minuten, die der Zug benötigt, um aus Kärnten herauszukommen, wird gedacht, vierzig Jahre später wird die Tracht wieder gewählt, getragen, und nicht nur in Kärnten, als wären vierzig Jahre nach hinten vergangen, und nicht nur mehr von jenen, die die aus dem Gesinnungsstoff geschneiderte und entsprechend eingefärbte Tracht anziehen, um nicht nackt in der kalten Landschaft verloren …