Thomas More and William Shakespeare celebrate: Prosit, happy old year 2017!

Am letzten Tage eines Jahres, heißt es sentimental, soll auf das mit diesem Tag ausgezählte Jahr zurückgeblickt werden, auch deshalb, damit das kommende Jahr besser werde.

Nun. Es wird stets am letzten Tage auf das Jahr zurückgeblickt, und das nächste Jahr ist stets wie das vergangene. Nicht besser, nicht schlechter. Bloß ein weiteres Beginnen mit dem Zählen von eins bis dreihundertsechs…  nur ein weiteres Jahr, das vergeudet.

Der letzte Tag des Jahres 2016 bietet sich an, nicht auf ein Jahr zurückzublicken, sondern auf fünfhundert Jahre, auf das, was 2017 vor fünfhundert Jahren …

Das Malheur des Menschen ist es wohl, daß er in fünfhundert Jahren nicht gelernt hat, anders zu reden und vor allem anders zu denken.

Das zeigt auch das Büchlein, das 2016 in deutscher Sprache erschienen ist: „Die Fremden. Für mehr Mitgefühl.“ Dieses Büchel zeigt es nicht dadurch, daß vor fünfhundert Jahren mit „Fremden“ nicht anders umgegangen wurde, als beispielsweise im Jahr 2016. Das Bücherl belegt es dadurch, daß 2016 immer noch gedacht wird, wie jeher. Wenn etwa geschrieben wird, in diesem Büchelchen: es bedürfe eines „neuen Thomas Morus“. Der historische Thomas Morus kann kein Geselle sein, den sich ein Mensch fünfhundert Jahre später zurückwünschen kann, ja, nicht einmal der für das Stück erfundene Thomas Morus kann einer sein, der fünfhundert Jahre später noch eine Rolle spielen darf. Auch dann nicht, wenn berücksichtigt wird, daß der Stücke-Morus etwas schafft, das der historische Morus in der Wirklichkeit vor fünfhundert Jahren gar nicht schaffte.

Das Büchlein wird hochgelobt. Es ist die Rede davon, wie aktuell das sei, was in diesem Stück, an dem auch William Shakespeare mitgeschrieben haben soll, gegen „Fremdenhaß“ … ach, wie – müßte es richtigerweise heißen – unaktuell ist der Mensch des Jahres 2016.

Ein wesentlicher Beitrag zur Gegenwart ist dieses Büchlein also nicht. Sie können es schelten, ob der Eitelkeit der an der Herausgabe Beteiligten: etwas Exotisches gefunden zu haben, oh, einzig erhaltene Stückpassagen in der Handschrift von Shakespeare, von dem sonst, wie es heißt, bloß sechs Unterschriften …

Sie können, wenn Sie verzweifeln möchten, vergleichen, was in fünfhundert Jahren sich nicht verändert hat, von den fremdenfeindlichen Flugblättern zu den fremdenfeindlichen Seiten beispielsweise der Unternehmen Facebook, Twitter, von den fremdenfeindlichen Reden auf den Plätzen zu dem Verbreiten von fremdenfeindlichen Redenvideos im Internet.

Im kommenden Jahr 2017 werden es fünfhundert Jahre her sein, daß die Grauslichkeiten passierten, von denen in diesem Büchlein berichtet wird. Aufgestachelt von fremdenfeindlichen Flugblättern, von fremdenfeindlichen Reden. Und 1517 schaffte es Thomas Morus bloß im Stück, als Figur also, die Menge von weiteren Gewaltausbrüchen abzuhalten. In der Wirklichkeit von 1517 hatte Morus dagegen nichts auszurichten. Und im Stück selbst schaffte es Morus nur mit einer äußerst bedenklichen Agitation, mit einer, die für das Jahr 1517 wohl in Ordnung geht, als eine Zwischenrede auf dem Wege zu weiteren Entwicklungen nicht vergessen zu werden braucht, aber mit einer Agitation, die für das 21. Jahrhundert gänzlich obsolet …

Der Untertitel dieses Büchleins lautet: „Für mehr Mitgefühl“.

An Mitgefühl mangelt es wahrlich nicht.

Es gibt so viele, die Mitgefühl mit den „Fremden“ haben, und auch die „Fremdenfeindlichen“ sind von Mitgefühl zerfressen, das sie gesinnungsgemäß nicht für die „Fremden“, sondern für …

Das Malheur ist, in fünfhundert Jahren nicht gelernt zu haben, anders zu denken, um dann anders zu reden und vor allem anders zu handeln.

The Uncut-New-Years of He.-Chr. Strache: Cheers!

He-Chr Strache kräht Uncut-News in das nächste Jahr.png

Wie in der Collage gelesen werden kann, beabsichtigt He.-Chr. Strache sein Gechrähe auf der Plattform des Unternehmens Twitter über die Rede von Trump

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

in ein weiteres Jahr … von seiner für ihn vertrauenswürdigen

„Gestern feierte ich mein 10“ – tägiges Jubiläum als Verbreiter der Uncut-News.

Website Uncut-News … Es darf angenommen werden, was am 30. Dezember 2016 seit dem 12. November 2016 von ihm nicht gelöscht wurde, das wird er am 31. Dezember 2016 auch nicht mehr löschen.

Daß es von ihm weiter verbreitet wird, überrascht nicht. Überraschend hingegen ist doch eines, daß er, Strache, nicht die neueste News von Uncut-News gleich auf Twitter oder Facebook bringt, nämlich die über den Anschlag in Berlin, der, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, … und wird der Verlinkung gefolgt, taucht sogleich Gerhard Wisnewski auf:

„Der ‚Verschwörungs-Theoretiker‘, Filmemacher Gerhard Wiesnewski bringt hier sehr überzeugend ‚Fake News‘ auf den Weihnachtsmarkt: Der kriminelle LKW  hat keine Marken nach Anfahren von Menschen (Kein Blut, keine Textilien, keine Beule) und es gibt viele andere Absurditäten, die den LKW als Mordwaffe ausschliessen. Auch das Umfeld des LKWs zeigt keine Spur  nach zertrümmerten Waren, Tüten usw. Keine Rettungs-Aktivitäten – Opfer, Ärzte zu sehen.“

Es überrascht, daß er, Strache, sich das entgehen läßt, darüber etwas zu bringen, was in den Medien so nicht, von der „Lückenpresse“ (wie er sie am 30. Dezember 2016 in einem Tweet nennt) nicht gebracht wird.

Er, Strache, wird doch nicht beginnen, die „Lückenpresse“ als vertrauenswürdig und Uncut-News als nicht mehr …

Aber He.-Chr. Strache ist nicht mehr von Belang, und das nicht nur seit

He.-Chr. Strache gibt seinen Kanzleranspruch auf

er seinen Anspruch auf den Kanzler aufgegeben hat. He.-Chr. Strache ist bloß noch ein Cheers zuzurufen, in der einzigen in seinem Fall anzuwendenden Übersetzung: Tschüß!

Es geht mehr um Gerhard Wisnewski. Und auch nicht. Ob es bei ihm damit zusammenhängt, daß in seinem Namen news vorkommt? Denn. So schnell kann etwas gar nicht passieren, daß Wisnewski nicht sofort weiß, es ist gar nicht passiert.

Es geht, noch einmal, um seinen Verlagskollegen Wendt, der in Österreich in eine Sendung

Kronpolizist Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

eingeladen wird, um über den Terror zu sprechen, den es in Berlin nach seinem Kopp-Autorenkollegen … Und noch so ein Kaliber von einem Wisnewski ist ein Kopp-Autorenkollege von Wendt: Udo Ulfkotte …

Ein Cheers! der gesamten identitären Parlamentspartei muß menschgemäß folgen, und auf welche Weise, das kann gelesen werden im Kapitel:

Österreich, klage sie nicht an, denn sie wissen, was sie schreiben

NS Wisnewski ist auch jener Kopp-Autor, für den der Unfall von Jörg Haider …

Österreich, klage sie nicht an, denn sie wissen, was sie schreiben

„Nun protestiert das Mauthausen Komitee beim Justizminister wegen eines ähnlichen Falls: Der Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek (FPÖ) hatte einen rassistischen Text, in dem u.a. von ‚dauergeilen Barbaren‘ die Rede ist, mit einem zustimmenden Kommentar via Twitter verbreitet. Deshalb setzte die Staatsanwaltschaft Steyr die Aufhebung seiner Immunität durch und ermittelte gegen ihn wegen Verhetzung. Doch kürzlich wurde das Strafverfahren nach langem Hin und Her zwischen Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwaltschaft und Ministerium ‚im Zweifel‘ eingestellt. Fadenscheinige Begründung: Man habe nicht nachweisen können, dass der blaue Abgeordnete den gesamten von ihm zustimmend kommentierten und verbreiteten Text vorher gelesen habe! ‚Bedeutet das, dass für FPÖ-Politiker nicht nur die Unschulds-, sondern auch die Unzurechnungsfähigkeitsvermutung gilt?‘, will Mernyi von Brandstetter wissen.“

Was kann noch zu dieser staatsgewaltlichen Begründung geschrieben werden?

Vielleicht:

Eine staatliche Begründung als letztes Urteil über Gerhard Deimek. Das Urteil muß jetzt aber von den Wählerinnen und Wählern vollstreckt werden: lebenslängliche Nichtwahl von NR Gerhard Deimek. Da er aber nicht durch eine direkte Wahl in das österreichische Parlament gekommen ist, sondern durch die Wahl seiner identitären Parlamentspartei, heißt es, um genau zu sein, lebenslängliche Nichtwahl seiner ihn entsendenden Partei. Denn. Es kann nur als gemeingefährlich angesehen werden, wenn es bei einem Abgeordneten des österreichischen Parlaments dermaßen hohe Zweifel gibt, ob er überhaupt etwas liest, ehe er agiert. Nur wer den Untergang will, dem und der kann es gleichgültig sein, ob ein Abgeordneter liest, ehe sie im Parlament den Gesetzen zustimmt oder nicht. Eine Gesetzgeberin, bei der Zweifel bestehen, ob er vor Gesetzesbeschlüssen die Gesetzesvorlagen liest, hat auf alle Zeit verwirkt, weiter ein Gesetzesgeber zu sein.

Vielleicht noch:

NR Gerhard Deimek wird jetzt wohl recht froh gewesen sein, nicht sein eigener Mitarbeiter zu sein, oder beispielsweise nur ein Glühender auf dem Viktor-Adler-Markt. Denn. Dann wäre es ihm wohl anders ergangen, vor der Staatsgewalt, und nicht zu seinem Vorteil. Als Mitarbeiter wäre er wohl sogar von der eigenen Partei verantwortlich gemacht worden, wie jener erst vor kurzem …

Uncut-News: Strache-Team löscht, nicht aber ein Strache

Auch medial wäre es ihm, Deimek, als Mitarbeiter, wohl nicht allzu gut ergangen, wie Beispiele …

Hofer-FPÖ: Auf den Knecht hinhauen, damit der Herr ihn schützen kann

Und hätte er, Deimek, als Mitarbeiter das gar auf der Plattform des Unternehmens Facebook geschrieben, der Justizminister persönlich wäre durch die Welt gereist, mit an seiner Seite der Kunstminister … gemeinsam hätten sie …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Aber Gerhard Deimek ist kein Mitarbeiter, und er schreibt auch dort, wo der Justizminister keinen Handlungsbedarf sieht – bei der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Parlamentspartei …

Vielleicht auch noch:

Der Zweifel der österreichischen Staatsgewalt, es könnte tatsächlich irgendwer das Geschwefel von Akif Pirinçci je gelesen haben können, ist nicht unberechtigt. Mehr noch. Sein Geschwefel läßt massiv nach dem Wert der Kulturtechnik des Lesens und Schreibens fragen …

Wie sieht ein von Christa Zöchling beschriebener FPÖ-Anhänger aus? Ein Foto

Akif Pirinçci – der neue Jesus der FPÖ aber spricht im Gleichnis und hat kein Getränk zur Hand

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

Und auch noch:

NR Gerhard Deimek verbreitet nicht nur, was andere schwefeln, er weiß auch selbst für das Eigene den Kornblumenkiel zu führen … ob die Staatsgewalt auch da Zweifel hätte, ob er denn das läse, was er schreibt?

FPÖ-NR Gerhard Deimek will nicht mehr in Österreich kaufen

Es müssen hier nicht alle Kapitel angeführt werden, in denen Deimek vorkommt. Es sind viele, wie in der Collage gelesen werden kann. Suchen Sie einfach nach „Deimek“ und die Ergebnisse liefern Ihnen durchaus eine Begründung für die je Nichtwahl von …

Vielleicht auch noch:

FPÖ - Nur politische Urteile in der Wahlzelle zeitigen erfolgsversprechende Wirkung.pngWie Sie in der Collage ebenfalls lesen können, mußten die Grünen eine „Nachträgliche Mitteilung“ veröffentlichen, daß gegen NR Gerhard Deimek von der Staatsgewalt kein Verfahren einleitet. Seien Sie politischer als die Grünen. Laufen Sie nicht zum Bezirksgericht. Sondern. Fällen Sie Urteil dort, wo es eine solche Partei wie die deimeksche tatsächlich trifft. In der Wahlzelle. Das Urteil gegen eine solche Partei kann nur lauten: Nichtwahl. Lebenslängliche Nichtwahl. Nichtwahl, bis eine solche Partei aufgibt, je noch zu kandidieren. Nichtwahl, bis eine solche Partei einsieht, es ist sinnlos für sie, zu kandidieren, und sie sich auflöst.

Vielleicht auch noch:

Es ist nicht nur Gerhard Deimek. Sie können hier auch nach anderen Mandataren und Funktionärinnen dieser Partei suchen. Sie werden Ergebnisse erhalten, die nur zu einem Urteil über diese Partei führen können: Nichtwahl.

Nehmen Sie für diese Suche wahllos einen Namen, zum Beispiel Hofer oder Gudenus oder Strache oder Höbart oder Mölzer oder Stiehl oder Rosenkranz oder Haimbuchner oder Wimmer oder und so weiter und so fort.

Vielleicht auch noch:

Es muß schon ein recht guter Zugang zu allen Systemen in einem Land sein, um mit der Milde des Systems … aber auch hier soll es keinen Zweifel geben, wer wo seit einer Ewigkeit dazugehört:

Uncut-Establishment: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Auch zur Weihnachtszeit, Klingelingeling, Tatorte überall

Antiziganismus - Antiromaismus - Der Tatort als Tatort.png

Es gab also am 26. Dezember 2016 einen „Tatort“, in dem es um Bettlerinnen und Bettler ging. Mit dem verheißungsvollen Titel passend zur Geburt des Papstes Fetisches: „Klingelingeling“. Mit dem Betteln klingelt es also so richtig in den Pappbechern, mit Betteln ist das große, große Geld zu machen. Das schon gefragt werden möcht‘, weshalb verlegen sich nicht alle auf das Betteln, und lassen Börsen Börsen sein. Ja, mit dem vielen, vielen Geld aus den Pappbechern lassen sich leicht Villen, Paläste bauen, wie allenthalben zu hören ist, in Rumänien, und wer diese dort baut, Sie wissen es auf Anhieb bereits jetzt, ohne diese Ihnen schon an dieser Stelle nennen zu müssen.

Es gibt dazu einen offenen Brief der Bettellobby in Österreich, in dem auf diesen „Tatort“ näher eingegangen wird. Es wird der Vorwurf, die Vermutung behandelt, das Betteln sei kriminell organisiert, „mafiös“ strukturiert. Es wäre wohl zu romantisch gedacht, es könnte beim Betteln zu keinen kriminellen Machenschaften kommen. Sonderlich daran ist aber doch eines. Sowohl die Polizei in Deutschland als auch in Österreich spricht selbst immer wieder davon, wie schwer bis unmöglich es sei, kriminell organisiertes Betteln nachzuweisen, weil es keine Bettlerinnen und Bettler gäbe, die das bestätigen, bezeugen würden. Es wird vermutet, sie hätten zu viel Angst davor, gegen die „Bettlerbosse“ auszusagen. Sogar in den Betlehems der Mafia – in Italien, in den Vereinigten Staaten – gab und gibt es immer wieder Mitglieder der Mafia, die als Kronzeugen gegen die Mafia … nur unter den Bettlerinnen und Bettlern will niemand  sich finden lassen, der oder die gegen ihre „Hintermänner“ auszusagen bereit ist. Beurteile das, wer kann …

In dem offenen Brief wird auch von „rassistischer Hetze“ gesprochen. Das kann genauer benannt werden. Es geht – auch zur Weihnachtszeit – um Antiziganismus, Antiromaismus.

In diesem „Tatort“ als Tatort.

Denn. Es ist von „rumänischen“ Bettlern und Bettlerinnen die Rede. Und wenn von „rumänisch“ gerade im Zusammenhang mit Bettlerinnen die Rede ist, ist in Österreich die automatische Übersetzung von „Rumänen“: „Zigeuner“. Ein weiteres, starkes Indiz: es wird eine Geschichte erzählt, deren Mittelpunkt Babys sind. Es mag den Macherinnen und Machern an ihrem Tatort nicht aufgefallen sein, wie sehr sie bei ihrer Tat von dem kollektiven Gedächtnis geleitet wurden, wie sehr einer ihrer Hintermänner ihres Tatortes auch ein Martin Luther gewesen sein könnte. Denn seit den Tagen auch

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Promoting Luther`s teaching by Playmobil

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Ach, bettelten bloß Deutsche – Freiheitliche prangerten Rassismus an

eines Martin Luther bis herauf in die Gegenwart spielen Kinder eine wesentliche und also eine gegen „Zigeuner“ gerichtete Rolle. Das aber kann nur vermutet werden, daß einer ihrer Hintermänner Martin Luther … die Macherinnen und Macher dieses Tatortes werden, ist zu befürchten, nicht gegen ihre Hinterfrauen aussagen, schon gar nicht gegen den Boss Luther – wohl nicht aus Angst, sondern weil sie es selbst gar nicht wissen, genauer, bewußt nicht wissen wollen, aber es unbewußt nur allzu genau wissen und sich davon leiten lassen – das Unbewußte macht die Politik, ist die Politik … Vielleicht ist doch auch ein wenig Angst dabei, metaphysische Angst, und gerade Weihnachten als einen solchen Tatort kann Fürbitte vom Boss Luther bei seinem Boss, der er auch selbst ist, nicht schaden …

Wenn von „Rumänen“ gesprochen wird, gerade im Zusammenhang mit dem Betteln, sind „Zigeuner“ gemeint, und „Zigeuner“ im lutherischen Sinne seit fünfhundert Jahren … Ein weiteres Indiz dafür: Es heißt, Täterinnen kehren stets an ihren Tatort zurück. Auch in diesem Fall ist es nicht anders. Wie in der Collage gelesen werden kann, war der „Tatort“ auch in der Vergangenheit ein Tatort des Antiziganismus, Antiromaismus. Damals mußte noch von Roma und Sinti gesprochen werden. Inzwischen reicht es von „Rumänen“ zu sprechen, wenn Roma und Sinti gemeint werden wollen. Na ja, ganz ohne Hinweise geht es doch nicht, um sicher zu gehen, daß auch alle wissen, wer gemeint ist, das läßt sich auch bildlich arrangieren …

Antiziganistinnen und Antiromaisten meinen klüger geworden zu sein, aber sie bleiben, was sie sind, Täter, die an ihren Tatort zurückkehren, dabei etwas vorsichtiger agieren. Denn. Wer will schon Rassist genannt werden, der sich selbst so gar nicht als Rassistin versteht und sieht?

PS An dem Fernsehtatort des Antiziganismus, Antiromaismus sagen die Wiederholungstäter, den Bettlern und Bettlerinnen solle kein Geld gegeben werden, als Handlungsanleitung. Wer kennt diese Handlungsanleitung nicht? Aus einschlägigen Kreisschaften. Sollte das im Fernsehtatort Realismus darstellen? Freilich, es ist Realismus, in Österreich etwa der Realismus der identitären Parlamentspartei …

jorge-mario-franziskus-bergoglio-kust-seinen-fetischPPS Mit einem Kinde als Brieftaschenöffner kann schon recht ordentlich verdient werden, wie vor allem ein Organisierter Glaube es seit über eintausend… Paläste überall – nicht nur in Rumänien, Bettelei mit dem Kinde nicht nur zur Weihnachtszeit …

PPPS Gab es schon einen „Tatort“, in dem die Handlungsanleitung vorkam, es sollen beispielsweise in Deutschland, in Österreich keine Produkte gekauft werden, die von Menschen in fernen und absolut armen Ländern unter kriminellen Bedingungen und oft unter lebensbedrohenden Bedingungen hergestellt werden müssen?

Mâneasca Klingelingeling Tatort.png

Was ist ein Lkw gegen eine Atombombe, einen Supergau? Ein Holzspielzeug.

Was ist ein Lkw gegen Atomwaffen und Atomkraftwerke - ein Transportfahrzeug.jpgEin Fahrzeug für Transporte, das ist ein Lkw.

Und in Österreich ist ein Lkw ausschließlich ein Transportfahrzeug. Dennoch wird hysterisch über einen Lkw in Deutschland eine Groteske nach der anderen ausgestrahlt, weil ein einziger zum Morden mißbraucht wurde. Als  wären die Menschen in Österreich in Gefahr, als wäre – den Patrioten und Patriotinnen gewidmet: als wäre das Land in Gefahr, als wären die Werte in Gefahr.

Aber was sind das für Werte? Es sind die Werte der Gleichgültigkeit. Die Werte der falschen Gewichtung.

Gegen ein Transportfahrzeug will Lebenskultur, Bräuche, Freiheit, Demokratie und so weiter und so fort verteidigt werden, hingegen wird zugesehen, wird akzeptiert, wird verteidigt, die tägliche Aufrüstung des Arsenals zur Vernichtung von allem …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte …

In einer Welt der Überverschwendung an Ressourcen und an Steuergeld für Waffen aller Art zum n-fachen Ermorden von allen Menschen, von allen Lebewesen, in einem Europa mit Dutzenden von Atomkraftwerken, viele davon in unmittelbarer Nähe zu Österreich, wird in Österreich über einen Lkw im fernen Berlin gekreischt, von der Regierung ab…, nein, von der Regierung aufwärts bis zu den Menschen in den letzten grindigen Punschställen zum christlichen Glühen ob der Geburt des Papstes Fetisch.

Es werden in diesem Österreich, auch in Österreich, Menschen hofiert und verteidigt,

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

Mother, the man with the knob is here

Kathrin Zechner, Schutzheilige der Wachen

die offen beispielsweise vom Einsatz von Atomwaffen sprechen …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte … Auslöser für diese Drohung ein: Fake News. Eine gefälschte Nachricht also.

Und wenn eines Tages, eines schönen Tages, stellen Sie sich das vor, eines Tages die ganze Welt durch Atombomben vernichtet sein wird, das ganze Österreich menschenentleert und tierentleert sein wird durch Atomreaktorunfälle, dann werden Sie, wenn Sie dafür noch vielleicht zwei oder vier Sekunden haben, denken, was wäre das für eine schöne Welt gewesen, in der es nur Lastkraftfahrzeuge gegeben hätte, aber keine Atomwaffen, keine Atomkraftwerke, wie äußerst gering wäre Ihre Sicherheit bedroht gewesen, werden Sie denken, und, wie leicht hätten Sie sich davor schützen können, wenn einmal und tatsächlich etwa in Kleinraming ein Lkw als Mordwaffe mißbraucht worden wäre, durch Ihre Aufmerksamkeit, mit einem raschen Sprung zur Seite … Sie hätten dem Anschlag selbst, wenn Sie je in Ihren achtzig oder neunzig Lebensjahren in diese Situation gekommen wären, entgehen können, durch eigenes Handeln, aber ein Supergau, eine Atombombe verhöhnt bloß noch und ein letztes Mal in Ihrer Todesstunde Ihren Glauben an Ihre eigene Handlungskompetenz, an Ihre selbstbestimmte Existenz, an …

Das fällt an diesem Tag, am 27. Dezember 2016, ein, beim Lesen, daß Pakistan mit einem Atomschlag drohte … Regierungsverantwortliche bereits bereit sind, Atomwaffen einzusetzen, nur weil sie eine gefälschte Nachricht lesen – was für eine Unverantwortlichkeit! was für ein Terror! was für eine Bedrohung durch falsche Nachrichten! was für eine Wertelosigkeit!

Der Depp ist doch der Kluge – Doppel-Gezwitscher mit Bernhard Heinzlmaier

jorge-mario-franziskus-bergoglio-kust-seinen-fetischWeihnachtstage haben zumeist etwas Fades. Oft auch etwas Grausliches. Dem nicht entgangen werden kann. Wenn Medien beispielsweise die Fetischbilder des Papstes verbreiten, wie er sich eines wohl aus Holz geschnitzten Babys bedient.

Aber dann, welch ein Glück, tritt Bernhard Heinzlmaier auf. Und zumindest der zweite Weihnachtsfeiertag ist gerettet.

bernhard-heinzlmaier-doppelgezwitscherEr, Heinzlmaier, bietet sich barmherzig an, für ein Doppel-Gezwitscher. In einer Doppel-Conférence ist stets ein Mensch der Dumme, einer der Kluge. In dem Doppel-Gezwitscher, das den zweiten Weihnachtsfeiertag erträglich macht, gibt es aber keinen Klugen, sondern nur einen Dummen und einen Deppen. Wie gelesen werden kann, ist Bernhard Heinzlmaier mit der Rolle des Deppen einverstanden.

Es könnte das Doppel-Gezwitscher still genossen werden. Aber es zeigt doch ein weiteres Mal deutlich auf, wie sinnlos das Zwitschern auf der Plattform des Unternehmens Twitter ist, ein erbärmlicher Zeitvertreib, mehr nicht.

Die Nummer beginnt mit dem Einwurf von Bernhard Heinzlmaier zum

Kronpolizisten Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

Heinzlmaier: „Und warum soll man verheimlichen, dass es Deppen bei den Bullen gibt?“

Und dann geht es seinen lustigen Gang:

Dummer: „Von Verheimlichen keine Rede. Bloß von Einladungspolitik. First read, then write. Geht’s ohne zu beleidigen?“
Heinzlmaier: „Ah, Deppen darf man auch nicht mehr sagen, in den Zeiten ‚Übertribunalisierung‘. Neuer Manierismus?“
Dummer: „Wie einfach wäre es, wenn’s nur ‚Deppen‘ wären! Es darf alles gesagt werden, Depp: first read, then think, write.“
Heinzlmaier: „Ich kann schon lesen. 1. Bin dafür, dass er eingeladen wird. 2. Sage Deppen und Bullen so oft ich will!!!!“
Heinzlmaier: für sich gezwitschert: „…und ein Privatsender lädt ein wem er will. Das ist sehr schön!“
Dummer: „Und, Depp, steht was von Nichteinladen, Einladungsverbot? Beinahe eine Anleitung, um sicher eingeladen zu werden.“
Heinzlmaier: „Was der Wendt sagt, vertreten mindestens 50 Prozent in Ö und A. Haben die nun alle Hausarrest und Medienverbot?“

Und am Ende stellt es sich doch noch heraus, sogar in einem Doppel-Gezwitscher gibt es einen Klugen und einen Dummen.

Und der Kluge ist Bernhard Heinzlmaier.

Denn. Er braucht längst keine Anleitung mehr für ein sicheres Einladungsticket, ausgestellt von Servus M. F. Mateschitz. Er hatte schon Einladungen. Und weitere Einladungen hat er sich wohl auch heute am zweiten Weihnachtsfeiertag verdient.

Es ist die Weihnachtszeit zwar nicht arm an Sprüchen, Psalmen, Volksweisheiten, aber davon kann es nie genug geben, für weitere, nicht unbedingt neue, aber wenigstens variierte: Wessen Talg du ißt, dessen Lied und so weiter.

Nach dem Fall des Vorhangs

Heinzlmaier hat nun auf das Obige noch etwas gezwitschert. Aber das gehört nicht mehr zum Doppel-Gezwitscher. Denn der Dumme hat darauf keine Antwort mehr.

Heinzlmaier, für sich gezwitschert: „Ich werde mich ehrlich dafür einsetzen, dass sie auch einmal eingeladen werden!“

Kronpolizist Rainer Wendt – Generalverdächtigungen gegen Flüchtlinge eine Einladungsgarantie von Servus M. F. Mateschitz?

generalverdacht-gegen-fluchtlinge-einladungsgarantie-zum-talk-im-hangar-7Es kann verstanden werden, weshalb Rainer Wendt zur Groteske eingeladen wurde.

Kurz davor hat er, wie es scheint, ein sicheres Ticket gelöst, um in den Hangar eingeladen zu werden:

„Dieses und viele andere Opfer würde es nicht geben, wäre unser Land auf die Gefahren vorbereitet gewesen, die mit massenhafter Zuwanderung immer verbunden sind. Und während Angehörige trauern und Opfer unsägliches Leid erfahren, schweigen die Vertreter der ,Willkommenskultur‘.“

„Die grausame Seite dieser Politik wird abgewälzt auf die Opfer und auf eine seit Jahren kaputtgesparte Polizei und Justiz. Und so wachsen die Gefahren für unser Land beständig.“

Genauer. Kurz davor dürfte Wendt ein ohnehin sicheres Ticket bloß noch einmal abgesichert haben. Denn. Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Wendt so etwas wie ein Kronpolizist für die Copysite der identitären Parlamentspartei, ein Kronpolizistschreiber für den Kopp-Verlag.

Lebensgefahr 71 Jahre nach Kriegsende immer noch und weiter

„Die größte Evakuierung seit dem Zweiten Weltkrieg hat ein Ende: Die Fliegerbombe in Augsburg wurde entschärft. Damit können 54.000 Menschen in ihre Wohnungen zurück.

Von der Evakuierung sind 32.000 Haushalte betroffen. Es sei die größte deutsche Evakuierungsaktion seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Laut der Stadt Augsburg gab es 480 Transporte, Hilfsorganisationen hätten 200 Fahrzeuge im Einsatz. Etwa 4.000 Helfer vom Bayerischen Roten Kreuz, Feuerwehren und Bereitschaftspolizisten aus ganz Bayern sind für den Einsatz nach Augsburg gekommen.“

Gerade in Zeiten, in der mehr und mehr in der Gewalt wieder eine Lösung sehen wollen, ist es notwendiger denn je zu erinnern, was Gewalt bedeutet, was Krieg bedeutet: Vernichtung von Leben ….

Lebensgefahr sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Und auch enorme finanzielle Kosten, sogar noch einundsiebzig Jahre nach einem Kriegsende. Diesmal: Augsburg in Deutschland.

„Die bislang bundesweit größte Evakuierung wegen einer Fliegerbombe gab es im Jahr 2011 in Koblenz, dort waren 45.000 Einwohner betroffen.“

Gefahr in Österreich - Was unter der Erde liegt - Bomben und Gesinnung.jpgAuch in Deutschland besteht Jahrzehnte nach einem Kriegsende Lebensgefahr, verursacht ein Krieg Jahrzehnte nach seinem Ende noch immer enorme Kosten. Und das ist weltweit nicht anders. Sogar beendete Kriege gefährden noch Jahre und Jahrzehnte Leben, können Jahre und Jahrzehnte später tödlich sein, verursachen Jahrzehnte nach Beendigung von Kriegen noch enorme Kosten, verschwenden Geld, Steuergeld.

Erst vor kurzem mußte daran mit Blick auf Österreich erinnert werden.

Mindestsicherung und Kriegsherbeigerede, dabei verschlingen die letzten Kriege noch enorm viel Steuergeld in Österreich

Was also in Österreich tatsächlich die Sicherheit gefährdet, liegt seit Jahrzehnten, seit einem Jahrhundert unter der Erde – Fliegerbomben und Gesinnung.

Aber aufgescheucht

Servus M. Fleischhacker in der Sache, wie stets, am Punkt

geplappert wird in der 7-Tage-24-Stunden-Show …

Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden.

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

martin-luthr-stost-das-tor-aufEin dringend notwendiger Denkort

Was kann es an einem 24. Dezember für einen Wunsch geben? Was kann es so kurz vor einem weiteren Jahr, das gerne ein neues Jahr genannt wird, für einen Vorsatz geben?

Ein Denkmal zu errichten. Ein Denkmal zu errichten,  das klar zum Ausdruck bringt, der Holocaust war Shoa und Porajmos in einem. Mit der Unterscheidung aufzuhören. Denn das massenverbrecherische und massenmörderische Ansinnen der Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten war nicht ein Holocaust und ein Porajmos, sondern die totale Vernichtung von Juden und Roma und Sinti in einem einzigen Holocaust.

Gerade in Österreich wäre ein derartiges Denkmal am prominentesten Ort angebracht, an dem Ort also, wo der derzeitige Verteidigungsminister ein Soldatendenkmal sich wünscht. Statt eines Soldatendenkmals also ein Denkmal, das der Geschichte gerecht wird.

Es muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden, weshalb das notwendig ist, damit aufzuhören, Roma und Sinti als Opfer dritter Klasse zu führen. Weil sie eben aus dieser Gesinnung, der zum Holocaust führte, heraus weiterhin Opfer sind, europaweit.

nicht-mit-martin-luther-spielenErst vor wenigen Jahren schrieb die Wochenzeitung „Die Zeit“ anläßlich der Eröffnung eines Porajmos-Denkmals in Berlin, das etwas versteckt hinter Büschen und Bäumen südlich des Reichstagsgebäude im Tiergarten liegt, auch darüber, wie es für die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen keine Unterscheidung gab in ihrem Ausrottungswillen von Sinti und Juden und Roma, und macht dabei selbst eine Unterscheidung zwischen Holocaust und Porajmos.

„Für Ziel und Weg, die Zeitschrift des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes, war 1938 die Diagnose klar. ‚Juden und Zigeuner‘ seien wie ‚Ratten, Wanzen und Flöhe‘ zwar ‚gottgewollte Wesen‘, dennoch müsse man diese wie jene ‚biologisch allmählich ausmerzen‘. Dergleichen gleichnishafte, christlich verbrämte Mordrede gehörte zur völkischen Tradition seit den Tagen von Jahn und Arndt, nun aber war der Moment gekommen, die Metapher Wirklichkeit werden zu lassen und ‚Juden und Zigeuner‘ tatsächlich zu vernichten.“

Denn in einem Moment, in dem die Roma, selbst in Ländern des Friedensnobelpreisträgers EU wie Tschechien, Frankreich oder Rumänien, neuen Hass erfahren, erinnert es daran, in welche Katastrophe alles rassistische Gerede und Geraune führt.“

Und gerade im kommenden Jahr mit der Zahl 2017, in dem Martin Luther recht groß gefeiert werden wird, sollte so ein Denkmal errichtet sein. Vielleicht mit

Promoting Luther`s teaching by Playmobil

einem Martin Luther, der das Auschwitz-Tor weit aufstößt.

Und gerade in dieser Zeit, in der die Ortsgruppe der identitären Parlamentspartei im Bezirk Margareten Jahn als „Kletterwand-Maskottchen“ haben will …

Und gerade in dieser Zeit, in der Bruderliebe eines Vizebürgermeisters ohne Aufgaben so weit geht, zu bekunden, die abscheulichste Schreibe des kleinen Bruders gefällt.

Mit einem Denkmal ist es freilich nicht getan. Deshalb darf es auch kein passives Denkmal sein. Zu wünschen ist ein aktives Denkmal. Ein Denkmal nicht der Besinnung, sondern des Handelns. Ein Denkmal zum Arbeiten. Zum Arbeiten daran, daß die Menschen, die diesen Ethnien zugeordnet werden,

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

nicht weiter Opfer sind. Denkmal ist dafür wohl nicht der geeignete Bezeichnung. Denkort erscheint zutreffender.

Hofer als Innenminister wäre kein zum Gärtner gemachter Bock

Denn. Er hat bereits bewiesen, daß er etwas von „Belangen“ versteht, niedergeschrieben in seinem Handbuch zum identitären Parlamentsparteienprogramm, auf das er allenthalben nicht ohne Stolz und ihn ehrend hinweist  …

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“

hofer-als-innenminister-ware-kein-zum-gartner-gemachter-bock„Hofer will Innenminister werden.“ Das berichtete diese Woche die Umsonst. An welchem Tag dieser Woche es war, kann nicht gesagt werden, vielleicht war es heute, vielleicht gestern oder bereits vorvorgestern. Es wurde bloß dieses Blatt auf der Straße gesehen, wie es das Foto zeigt. Ein Datum ist nicht zu erkennen. Wien ist eine saubere Stadt. Deshalb darf angenommen werden, es wurde diese Woche darüber berichtet, am 22. oder 21. oder höchstens am 20. Dezember 2016. In Wien bleibt nichts für Wochen oder gar Monate auf der Straße liegen.

Er, Hofer, will also weiter etwas werden. Mit dem Bundespräsidenten hat es nicht geklappt, weil das Volk ihn nicht dazu gewählt hat. Anders wäre es ausgegangen, wenn der Bundespräsident durch die österreichische Realpolitik bestimmt werden würde. Dann wäre Hofer jetzt Bundespräsident, genauso wie er zum Präsidenten III im Parlament …

Seine Chance, Innenminister zu werden, ist recht groß. Denn der Innenminister wird nicht direkt durch das Volk, bei dem Hofer auf keine Mehrheiten zählen kann, gewählt, sondern bestimmt durch die österreichische Realpolitik. Inzwischen ist auch bei der SPÖ verstärkt bemerkbar, selbst die Sargnägel der Marke Realpolitik

Soher kann verstanden werden, daß Hofer jetzt nur noch etwas werden will, das er auch tatsächlich werden kann – ohne das Volk. Denn mit dem Volk wird er nichts, kann nur das bleiben, was er ist: ein Höfling des Systems …

Sollten aber wider Erwarten ÖVP und SPÖ vom weiteren Einsatz ihrer Sargnägel der Marke Realpolitik abkommen, kann Hofer doch noch etwas werden, menschgemäß wieder ohne Volk, nämlich Anführer – das wäre nicht viel, aber immerhin noch etwas – seiner identitären Parlamentspartei – der zurzeitige noch scheint seine Ansprüche ohnehin schon aufzugeben …