Servus M. Fleischhacker in der Sache, wie stets, am Punkt

Michael Fleischhacker gibt sich die Ehre.jpgWie zu erwarten war, hat sich Christian Zeitz verhalten und aufgeführt, wie

Thurnher mit Zeitz im Hangar-7 … Leben mit Fleischhacker – wie verändert, Servus Österreich

es von einem Familienmarschierer eben zu erwarten ist.

Aber die Gedankentiefe, die von Michael Fleischhacker ohnehin bekannt ist, war diesmal doch einmal mehr überraschend. Ein Mann von dieser Gedankentiefe kann auch stets nur von den besten, also von Qualitätsmedien geholt werden, wie seinerzeit als Chefredakteur von der „Presse“, oder später von und so weiter und so fort. Überraschend war es diesmal, weil gedacht wurde, er kann seine Gedankentiefe nicht noch mehr steigern.

Dieses sein Solo ist tatsächlich wert, festgehalten zu werden:

Michael Fleischhacker sagte, an Armin Thurnher gerichtet, mit dem Verweis auf Herrn Spretzell von der AfD, den er zitierte: das seien, also die Ermordeten in Berlin, „Merkels Tote“.

Michael Fleischhacker räumte zwar ein, das sei sehr zugespitzt, sehr polemisch, aber

„ist es in der Sache nicht trotzdem am Punkt?“

Armin Thurnher meinte darauf, das sei ein Tiefpunkt der Rechten, das sei unzumutbar, das brauche nicht einmal zurückgewiesen werden, das richte sich eigentlich von selbst …

Was also nicht einmal zum Zurückweisen ist, weil es sich von selbst richtet, ist aber für Michael Fleischhacker diskussionswürdig.

Es darf mit Spannung erwartet werden, für wen Michael Fleischhacker noch die Sprechpuppe machen wird. Da gibt es noch viele, auch noch weitere von der AfD …

Vielleicht darf sich schon in einer der nächsten Grotesken Frau Haverbeck die Ehre geben, zum Thema „Meinungsdelikt“ … und Michael Fleischhacker leitet ein, Sie, gnädige Frau, haben in Björn Höcke

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

einen Verteidiger – ist er in der Sache am Punkt?

Thurnher mit Zeitz im Hangar-7 … Leben mit Fleischhacker – wie verändert, Servus Österreich

servus-tv-und-michael-fleischhacker-geben-sich-die-ehre

Servus-TV gibt sich die Ehre. Wie damals es allenthalben eine Überraschung war, wer sich die Ehre gibt, bei ihr Gast zu sein, überrascht es heute,

„Darf man“ – Servus, Michael Fleischhacker – „eine Bühne geben?“

wer dieser Unterhaltungssendung zur Ehre gereicht, Gast zu sein. Heutzutage überrascht: Armin Thurnher.

Michael Fleischhacker trägt zwar schöne Anzüge. Aber zu einer wirklich edlen Unterhaltungssendung gehören doch die edlen Roben der Anneliese Rothenberger. Michael Fleischhacker sollte auch solche rothenbergerische Abendkleider tragen, damit gleich an seinem Kleide erkannt werde: das ist eine Unterhaltungssendung.

Die Vorgabe an die Gäste für diese Unterhaltungssendung, es könnte in Anlehnung an die damalige rothenbergerische von einer Operettensendung gesprochen werden, die Vorgabe an die Gäste dieser Operettensendung ist diesmal:

„Talk im Hangar-7

Leben mit der Angst: Wie verändert uns der Terror?

Der Terroranschlag von Berlin erschüttert … die Welt und führt zur schrecklichen Erkenntnis, dass Attentate offenbar immer und überall stattfinden können. ‚Wir wollen uns vom Terror nicht das Leben diktieren lassen‘ – so lautet das Mantra der westlichen Welt. Der Terror, der früher ganz weit weg schien, ist plötzlich in unserem Leben angekommen. 

Ist das wirklich möglich? Geht von Flüchtlingen eine erhöhte Terrorgefahr aus? Die Frage bleibt, wie wir mit der Angst umgehen und ob man überhaupt einer Radikalisierung der heimischen Muslime entgegenwirken kann. Wie stark gefährden gewisse Strömungen des Islam den sozialen Frieden?

Ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch wir Opfer eines islamistischen Attentats werden? Wie verändert die Terror-Angst unser Leben?“

Darüber also will Armin Thurnher singen? Operette ist zu allgemein. Es gibt auch die Groteske. Er will also in einer Groteske auftreten, mit Christian Zeitz und Karin Kneissl..

Und es kann nur eine Groteske genannt werden, mit einem Christian Zeitz aufzutreten, noch dazu zu dieser oben zitierten Vorgabe. Armin Thurnher wird Christian Zeitz wieder auf eine „satisfaktionsfähige Ebene“ bringen, wie bereits

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie

Touristisches Attraktionsgesamtpaket für Österreich mit Marschierer Adam und „Gesinnungsfreund“ Hofer

In welcher Abendrobe wird Christian Zeitz auftreten, in einem Lagerabendanzug? Um zu verdeutlichen, was Österreich ist?

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Ein Duett mit Karin Kneissl?

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Diese Vorgabe will also tatsächlich Armin Thurnher, ja was? Ob Rothenberger ihn eingeladen hätte, um ein Terzett, ein Quartett mit …

PS Das sind weitere Kandidaten und Kandidatinnen, die Chancen haben auf eine Hengsttrophäe „Mach Panik“ …

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden 

Die 7-Tage-24-Stunden-Show: Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden

mach-panik-erster-wiener-bezirk-genannt-berlin

Wurde im gestrigen Kapitel noch von einer Idee

Wolfgang Sobotka macht ihnen den Panik

einer Unterhaltungssendung am Samstagabend für die ganze Familie erzählt, muß heute gesagt werden, jede Idee hinkt der Wirklichkeit hinterher. Denn diese Unterhaltungssendung gibt es bereits, und sie läuft nicht nur am Samstagabend, sondern an täglich vierundzwanzig Stunden lang, und das sieben Tage in der Woche.

Das Einzige, was dieser Show noch fehlt, ist das Ermittlungsverfahren  und die Preisverleihung.

An Kandidaten fehlt es nicht. Kandidatinnen sind und können Personen sein, sind und können Medien sein, sind und können Sendungen sein.

Gut im Rennen für den Gewinn ist durchaus die Sendung „heute Österreich“ mit dem Moderator Martin Ferdiny vom 20. Dezember 2016.

Was auch noch fehlt, das muß zugegeben werden, ein kurzer und knackiger Titel für diese 7-Tage-24-Stunden-Show. Schöne neue Terrorwelt – Heute Österreich sucht seinen Terrorhelden“ ist als Titel in diesem Zeitalter des Emobets wohl viel zu lang und vor allem für viele schon viel zu unverständlich.

„Mach uns den Panik“ könnte noch von mehr Menschen verstanden werden, anziehender sein, aber ein noch zu korrekter, wenn auch kein schöner Satz. Zum Emobets-Zeitalter passender, einfach: „Mach Panik“. Und damit es auch tatsächlich alle verstehen, also auch jene, für die das Lesen von zwei Wörtern bereits die Herausforderung ihres Lebens ist, ein sprechendes Emoticon als Logo dazu entwerfen: ein Hengst erscheint dafür recht passend zu sein.schone-neue-terrorwelt-osterreich-sucht-seinen-terrorhelden-mach-panik 

Eine Hengststatue böte sich dann auch an, als Trophäe zu überreichen.

Gut im Rennen für den Gewinn der ersten Hengsttrophäe, wie oben bereits angedeutet, „heute österreich“ mit Moderator Martin Ferdiny. Diese Sendung vom 20. Dezember 2016 erfüllt alle Voraussetzungen, um als Favoritin gehandelt zu werden.

Großer Einstieg mit Bildern vom Weihnachtsmarkt mit der großen Frage – „Sicherheit“, wie „nicht in Angst und Panik“ zu verfallen sei, begleitet von dem großen Bericht „Menschen suchen Erklärungen“ … als ob es keine Erklärungen dafür gäbe, keine Antworten, als wäre noch nie etwas darüber geschrieben worden – das ist wohl wahr, es gibt noch kein Buch, das mit dem Emobet geschrieben wurde. Und wie nah und wie gefährlich es ist, zeigen die Bilder des Weihnachtsmarktes vor dem Wiener Rathaus – ja, Berlin ist nur ein Wiener Bezirk, die Innere Stadt, aber keine Angst, keine Panik, es spricht gleich ein Psychologe.

Und was diese Sendung und diesen Moderator zu den Favoriten für den Gewinn der ersten Hengsttrophäe macht, ist wohl der Bericht über eine Österreicherin, die in Berlin lebt, und dem Anschlag, so Ferdiny, nur „knapp“ entgangen ist. Und dann erzählt die Österreicherin, wie „knapp“ sie dem Anschlag entgangen ist. Wäre sie, die in der Nähe des Weihnachtsmarktes wohnt, nicht „krank“ gewesen, wäre sie wohl auch an diesem Tag auf den Weihnachtsmarkt gegangen … Es war also tatsächlich „knapp“. Wie leicht hätte es gerade in der an Wundern so reichen Adventzeit passieren können, daß dem Lastkraftwagen Flügel wachsen hätten können und er, gleich einem Flugzeug oder einem Engel, abheben hätte können, vom Weihnachtsmarkt aufsteigen hätte können, hinauf zu ihrer Wohnung, um durch das Fenster in ihr Zimmer sie im Bett, in dem sie krank darniederlag, zu über…

Was noch fehlt, wie gesagt, die große Preisverleihung. Die könnte allerdings, um auf die der Wirklichkeit hinterherhinkenden Idee zurückzukommen, als große Samstagabendshow als Eurovisionssendung …

Wolfgang Sobotka macht ihnen den Panik

„Eine offene, eine freie Gesellschaft kann sich gegen solche Unfälle oder Anschläge schlußendlich nur in der Form einer Prävention zur Wehr setzen bzw. all das zu tun um, um ein Einsickern potentieller Terroristen zu verhindern und all jene die hier sind, mit den nötigen polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen zuvorzukommen.“

Das ist wohl der aufmerkenswerteste Satz von dem österreichischen Innenminister in der Nachrichtensendung im österreichischen Fernsehen um Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag, vom 19. auf den 20. Dezember 2016, zu dem Vorfall in Berlin, von dem es zu diesem Zeitpunkt nicht gesichert klar ist, ob es ein Anschlag oder ein Unfall war.

Eine offene, eine freie Gesellschaft müsse sich gegen solche Unfälle, so der Innenminister, zur Wehr setzen …

Er, Sobotka, spricht dann auch davon, „mit unserer Lebenskultur“ müsse dem die Stirn geboten werden. Und der Terrorexperte spricht im Anschluß an den Innenminister davon, er werde weiter auf Weihnachtsmärkte gehen, weil er so auch dem Terror die Stirn bieten wolle …

Was für tapfere Männer dieser Staat doch hat. Was für wehrhafte Männer dieses Österreich doch hat, allzeit bereit dazu, die freie, die offene Gesellschaft gegen Unfälle zu verteidigen. Es geht in diesem Fall um Unfälle mit Kraftfahrzeugen. Unfälle mit Kraftfahrzeugen sind die offene, die freie Gesellschaft, Unfälle mit Kraftfahrzeugen sind „unsere Lebenskultur“.

Was für eine tapfere Landsmannschaft der Innenminister beschreibt. Da passierten im fernen Belgien, im fernen Frankreich Anschläge, „aber wir haben Veranstaltungen abgehalten, auch nach den Anschlägen von Brüssel, auch nach den Anschlägen von Paris.“

Im fernen Berlin also passiert etwas. Vielleicht ein Unfall. Vielleicht ein Anschlag. Aber das österreichische Fernsehen lädt augenblicklich einen Terrorexperten, nicht einen Unfallexperten ein. Der Innenminister ist sofort, seit 21.00 Uhr, in ständigem Kontakt mit Berlin, und er eilt um Mitternacht noch in das Fernsehstudio, und er betont, während er den Panik macht, Panik zu verbreiten, das sei zu vermeiden.

Das österreichische Fernsehen wirbt mit „Wir-Sprüchen“. Es bietet sich ein weiterer an: Wir, der Panik für Sie. Und die freie, die offene Gesellschaft als Zuseher- und Zuseherinnengemeinschaft fordert auch: Macht uns den Panik.

Und zu diesem Werbespruch könnte auch gleich eine große Unterhaltungsshow für die ganze Familie für den Samstagabend kreiert werden:

Österreich sucht den Terrorhelden

Gegendert muß das nicht werden. Es kommen doch nur Männer als Kandidaten in Frage. Der Innenminister und der Terrorexperte wären wohl hervorragende Kandidaten dafür. Als Showmaster eignete sich Wolfgang Ambros, gekleidet in feinem Loden.

He.-Chr. Strache gibt seinen Kanzleranspruch auf

Vilimsky - Hofer - Gudenus - erste Reihe der identitären Parlamentspartei.jpg

Darauf darf geschlossen werden. Auf der Plattform des Unternehmens Facebook hat He.-Chr. Strache die Bezeichnung „Bürgerkanzler“ gelöscht.

Vielleicht war es aber gar nicht He.-Chr. Strache selbst, der das tat. Wie erst vor kurzem wieder einmal erfahren werden durfte, sind es ja die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sachen verbreiten, nicht löschen, löschen …

Sehen also schon die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in He.-Chr. Strache weder einen Kanzler noch einen Bürgerkanzler?

Aber auch für seine Pg. dürfte He.-Chr. Strache bloß noch ein Mann der zweiten Reihe sein, wie in der Collage gesehen werden kann. Vielleicht ahnt He.-Chr. Strache, es wird für ihn noch weiter nach hinten gehen. Möglicherweise übt er deshalb schon die russische Sprache, in der Hoffnung, dann im putinschen Rußland aufgenommen zu werden, integrationswillig wie er jetzt schon ist durch das Probieren der russischen Sprache, und er weiß ja, wie wichtig es ist, die Sprache des Landes zu sprechen, in das eingewandert werden will, auch für die Chancen am Arbeitsmarkt.

In der ersten Reihe der identitären Parlamentspartei stehen nun, wie Sie sehen, Vilimsky, Hofer und Gudenus … Da die Adventkapiteln vor allem vom Umgang mit den Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert werden, erzählen, soll erinnert werden, mit welch wertereichen Menschen diese Umgang pflegen.

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

Und Johann Gudenus kann in seiner recht großen Bruderliebe nur gefallen, was sein Bruder schreibt, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann. Und das, was der Bruder schreibt und dem Bruder gefällt, fügt sich nahtlos, übergangslos ein, was über Menschen geschrieben wurde:

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

Und es kann, wenn es nicht bereits klar zum Ausdruck gebracht wurde, nur bekräftigt werden, wie wichtig die Aufgabe ist, die sich Minister

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

stellt, gegen ausländische Unternehmen wie Facebook und Twitter aufzutreten, denn ohne diese würde heute niemand mehr in Österreich so abfällig über Menschen sprechen und schreiben, wie beispielsweise über die Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert werden.

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Nein, falsch, Thomas Drodza ist mit Heiko Maas einig, daß „Facebook & Co. ihrer Verantwortung für Hasspostings, Fake News und Diskriminierung nachkommen und diese unterbinden müssen!“

Nein, doch richtig. Denn

„sogar Strache sind Hetz-Postings zu viel“, aber das Unzensurierte nicht.

Soher kann durchaus davon gesprochen werden, daß Thomas Drozda und He.-Chr. Strache einer Meinung sind, was das ausländische Unternehmen Facebook betrifft.

Vielleicht wird das eines der zehn Kriterien dafür werden, die bestätigen werden, die SPÖ kann bedenkenlos mit der identitären Parlamentspartei eine Bundesregierung in absehbarer Zeit …

Denn. Ausgeschlossen aus dieser Einigung von Thomas Drozda und Heiko Maas ist offensichtlich die inländische Website Unzensuriert der identitären Parlamentspartei. Diese Website kann nicht mit gemeint sein bei der Formulierung „Facebook & Co.“. Denn es ergäbe absolut keinen Sinn, daß ein österreichischer Minister bei einem Minister aus einem anderen Land um Unterstützung ersucht. Eine österreichische Website wäre doch grundsätzlich eine innerösterreichische Angelegenheit, ein Fall, der nur in Österreich zu besprechen und vor allem zu lösen ist.

Thomas Drozda agiert also in dieser Hinsicht nach recht guter österreichischer Tradition. Das Schlechte kommt halt stets aus dem Ausland. Denn im Inland, in Österreich ist stets alles gut und unschuldig. Österreich allein wäre nur gut, wenn es nicht das Ausland gäbe, mit – in diesem digitalen Fall – seinen bösen Unternehmen, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen wollen.

Thomas Drozda blickt auf die österreichische Tradition also ebenfalls mit einem wohlwollenden Blick, verschließt aber wie der österreichische Justizminister dabei nicht die Augen vor der ausländischen Gefahr, auch er will den österreichischen Menschen davor bewahren, verführt durch ausländische Unternehmen, sein traditionell recht gutes Herz zu verlieren.

Mit „Co.“ ist vielleicht das Unternehmen Twitter gemeint. Und das wäre verständlich und ergäbe auch Sinn. Verführt nicht auch Twitter immer wieder recht gute Menschen aus Österreich, Sachen zu verbreiten, die … Allen voran wird nun He.-Chr. Strache dem Minister dankbar sein, gegen „Facebook & Co.“ aufzutreten. Ward doch dieser, Strache, erst durch so ein ausländisches Unternehmen

Uncut-Establishment: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

verführt, etwas zu verbreiten, daß dieser gute christliche Mann sonst doch nie verbreitet hätte.

Und schließlich, was kann nicht alles zum Lobe der Website der identitären Parlamentspartei gesagt werden? Sie pflegt doch nur die Tradition, die Werte, die es seit Jahrhunderten … auch heute, am Tage des Herrn, dem 18. Dezember 2016, wenn sie,

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

ohne Anführungszeichen, schreibt von dem „Zigeunerviertel“ …

Und kommt die identitären Parlamentspartei nicht Dezember für Dezember ihrer edlen Verantwortung nach, wenn sie den Lesenden und Schreibenden ihrer Website recht gute Wünsche für Weihnachten und Neujahr …

Vielleicht wird das auch ein sozialdemokratisches Kriterium werden, ob mit der identitären Parlamentspartei eine Koalition auf Bundesebene … wer solch recht liebe Wünsche zu Weihnachten und Neujahr verschickt, solch eine Partei kann doch nur noch mehr eingegrenzt werden …

PS Thomas Drozda will, ist zu lesen, für „Facebook, Twitter und Google gleiches Medienrecht“, also er will ein gleiches Medienrecht für Copysites und Wirtshäuser …

AndreasNorbertHofer hat sein Stammwirtshaus gefunden – „Hail Victory“

Welches Recht könnte noch gleich gelten?  Vielleicht ein gleiches Urheberinnen und Urheberrecht für Kopiergeräte?

Es darf von Thomas Drozda noch viel erwartet werden, von diesem Mann, der nun der „Liste ‚excellent thinkers‘ hinzugefügt“ wurde – auf der Plattform des Unternehmens Twitter …

between-facebook-and-twitter-excellent-thinkers-likethomas-drozda

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

von-luther-uber-hitler-bis-zu

Wer Berichte von Medien der Gegenwart mit Berichten von Medien der Vergangenheit vergleicht, könnte meinen, seit Jahrhunderten sei kein Jahr mehr vergangen, auch das deutsche reich sei daher immer noch nicht untergegangen, sondern existiere nach wie vor, zwar nicht für alle, aber für Menschen, die nach wie vor als Zigeuner stigmatisiert sind und weiter stigmatisiert werden. Denn. Das Sprechen und Schreiben über sie in der Gegenwart unterscheidet sich in keiner Weise vom Sprechen und Schreiben über sie in der Vergangenheit.

„Unter dem Titel ‚Zigeunerplage‘ veröffentlicht die SLZ folgende Meldung: ‚Wie uns
aus Maxglan mitgeteilt wird, führen die dortigen Bewohner über das Treiben der in
der Nähe der Kendlersiedlung in Wohnwägen hausenden Zigeuner
verständlicherweise Klage. Geschäftsleute werden von den Zigeunern auf alle
mögliche Art betrogen, auch die Bauern können der Plage kaum Herr werden. Die
Bevölkerung erwartet, daß sie bald von diesen aufdringlichen und betrügerischen
Elementen befreit wird.‘
SLZ, 27.7.1939, S. 7.“

Wie in der Collage gelesen werden kann, unterscheiden sich Berichte aus März 1939 und Oktober 2016 nicht in dem Ausmaß, daß gesagt werden könnte, es wurde irgend etwas aus der Geschichte gelernt. Das ist aber nur ein Beispiel.

Und damit ein weiteres Beispiel, daß es für Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten keinen Unterschied gab zwischen Zigeunern

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

und Juden, diese Menschen waren für sie gleichgestellt in deren gesinnungsgemäßen Bestimmung zur „Ausrottung“. Wie in diesem Zeitungsarchiv aus Salzburg ebenfalls zu lesen ist -„Von verderbtem Blut von Juden und Zigeunern.“

Es wurde diesmal Salzburg als Beispiel gewählt, weil es nach wie vor eine Debatte über den „Lieblingsbildhauer“ von Adolf Hitler, über den „Reichsmarmormeister“ Thorak … Auch diese Debatte zeigt auf, wie lächerlich die Enteignung des Geburtshauses von Adolf Hitler … Um Pilgerstätten verhindern zu wollen, müßten in diesem Land täglich Enteignungen und Abrisse und andere Verwendungen …

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Und ein Bild, das Adolf Hitler, einen Mann, der sich auch recht gern etwas Schmückendes ab und an ansteckte, mit Hindenburg, mit einem Mann also, der sich einst als „Schutzherr“

Eine uralte Erfahrung: Schutzherr und Demokratie passen nicht zueinander

verstand, ruft in Erinnerung, auch das ist ungebrochen, dieser Wille, „Schutzherr“ sein zu wollen, diese Sehnsucht nach einem „Schutzherrn“.

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

sebastian-kurz-fur-uncut-news-ein-forscher-aussenminister

Und das mit Recht. Denn die Betreiber und vielleicht auch Betreiberinnen von „Uncut-News“ wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Es muß nicht ausgeführt werden. In der Collage sind wieder einige weitere Beispiele, die zeigen, was sie alles recht wissen

So werden sie sich auch bei Sebastian Kurz nicht recht irren.

uncut-news-strache-kurz-14-12-2016Übrigens, den Qualitätsstempel für ihr Wissen haben sie von He.-Chr. Strache. Dieser würde, wäre er von ihrem Wissen nicht derart überzeugt, wohl kaum, seit über einen Monat auf Twitter verbreiten, was sonst niemand mehr verbreitet, außer gesinnungsgemäß jene, die wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Sebastian Kurz braucht sich also nicht zu grämen, wenn er von einem Außenminister „Bonsai-Sarkozy“ genannt wird. Uncut-News wird darauf für ihn schon die rechten Worte des Trostes und der Treue finden. Wie es bereits Qualitätsstempler He.-Chr. Strache getan hat, der ebenfalls weiß, was er weiß, wann etwa „Asyl“ anzubieten ist, wem „Respekt“ gebührt …

Es spricht Birgit Kelle an, von Andreas Unterberger gelobt zu werden

Es spricht Birgit Kelle auch an, den „Gerhard-Löwenthal-Preis 2013 für Journalisten“ bekommen zu haben. Die Laudatio hielt damals Andreas Unterberger.

Es spricht sie auch an, daß Lichtschlag …

Es spricht Birgit Kelle bei Kathrin Nachbaur …

Es kann verstanden werden, daß Birgit Kelle mit ihrer Kolumne „Volle Kelle“ Unterschlupf fand, auf der Site Wirtschaftswunder von Kathrin Nachbaur, mit der Adresse Palais Epstein; das vom österreichischen Parlament genutzt wird.

Wie das alles zusammenhängt, die Collage gibt darüber Auskunft.

Birgit Kelle - Hofer-FPÖ unzensuriert - Unterberger - Nachbaur.jpg

Es bleibt nur noch zu beantworten, weshalb drei Jahre später das Lob von Andreas Unterberger für Birgit Kelle erwähnt wird. Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, hat Hofer-FPÖ unzensuriert am 9. Dezember 2016 einen Kommentar mit der Überschrift: „Feminismus-Kritikerin: Unterwerfung europäischer Frauen hat längst begonnen“ zu Birgit Kelle … Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, können Menschen, die ihre Kommentare zu den Kommentaren schreiben, es nicht verkneifen zu schreiben, was zu solchen Kommentaren unbedingt dazugehört: ein bißchen Antisemitismus muß dabei sein, und auch, was manngemäß recht gern gesehen wird: „lange Beine in einem schicken Mini“ …

Soher kann gut verstanden werden, daß Kathrin Nachbaur „ihre Gastautoren“ schätzt und „ihre Meinungen oft“ teilt, daß Andreas Unterberger für sie, Kelle, voll des Lobes und recht gerne mit ihr in Wien unterwegs ist.

Es gibt wählbare Alternativen zu Stronach-als-Team und Freiheitliche

Beinahe wäre es verlockend in Erfahrung zu bringen, ob Robert Lugar ebenso von Birgit Kelle angetan ist …

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

Aber das entscheidende Urteil über Birgit Kelle fällt Andreas Unterberger. Diese Laudatio offenbart ein weiteres Mal, Andreas Unterberger ist stets auf der Höhe seiner Zeit. Und wer selbst so Hochwertiges, wie eben Andreas Unterberger, an seine Leserinnen und Leser übergeben kann, kann in seinem wertschätzenden Urteil über Birgit Kelle nur recht richtig liegen:

Andreas Unterberger gackert über „Hühnerinnenfilet“

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Diese drei Beispiele – es gibt noch weitere zu ihm – genügen wohl, um sagen zu können, es wird sein Lob für Birgit Kelle verstanden und wie sehr Birgit Kelle dieses unterbergerische – beinahe wollte der Fehler passieren, unterirdische zu schreiben – Lob verdient, ihre Texte stehen in der Qualität eines Andreas Unterberger, und wie gut kann auch Kathrin Nachbaur verstanden werden, „volle Kelle“ aus dem österreichischen Parlamentspalais prominent hinauszutragen in die – beinahe wollte Welt geschrieben werden.

Und zur Laudatio von Andreas Unterberger anläßlich der Verleihung des Löwenthal-Preises an Birgit Kelle fällt noch ein recht ehrenwerter Mann aus Österreich ein – Lothar Höbelt. Wie lange das schon her ist, Andreas Unterberger war damals noch Chefredakteur einer österreichischen Tageszeitung …

Höbelt und der Gerhard-Löwenthal-Preis

Was für einen Dr. Herbert Fleissner ein würdiger Ehrenpreis war, kann für eine Birgit Kelle kein unwürdiger Preis sein …

NS Was in der Collage auch gelesen werden kann. Weihnachten und Neujahr steht bevor. Und es geht wieder los. Unweigerlich mit den Wünschen der Mandatare und Funktionärinnen der FPÖ an die Lesenden und Schreibenden von FPÖ unzensuriert …

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

FPÖ unzensuriert: „Bewaffneter Widerstand jetzt!!!“ und „viel Erfolg für das Jahr 2016“ von Dr. Barbara Kappel

Ewald Stadler nun auch für den ORF korrekt ein Ehemaliger, aber wann wird er für sich selber und vor allem für alle einfach nur mehr ein Ehemaliger sein?

Der ORF hat rasch, noch in dieser Nacht, seinen Bericht geändert, und bezeichnet Ewald nun korrekt als das, was er ist, ein Ehemaliger.

ORF im Dienste von Ewald Stadler – Gehört Hochstapelei zu Österreich?

Ewald Stadler hat nichts geändert. Weder davor noch wenigstens jetzt, in dieser Nacht. Obgleich er direkt darauf angesprochen wurde, und nicht nur einmal, wie in den Collagen gelesen werden kann. Er ist resistent. Es zeigt auch die Sinnlosigkeit, mit ihm in Kontakt zu treten, gar mit ihm je zu diskutieren. Denn. Er ist nicht einmal bereit, das Falsche einzugestehen, das Falsche zu korrigieren. Sogar dann, wenn er weiß, es ist falsch. Und er weiß, es ist falsch. Denn es geht hierbei um seine biographischen Angaben.

Einen solchen Mann dennoch zu Diskussionen einzuladen, nun, das stellt den Einladenden ein Zeugnis aus, auf das kein Kind stolz wäre. In einer mündlichen Beurteilung würde wohl auch etwas stehen von: es sei offensichtlich, es wolle nicht tatsächlich diskutiert werden, es sei nicht die Absicht, eine Klärung herbeizuführen, einen grundlegenden Beitrag zu welchem Thema auch immer zu leisten, sondern das Falsche schlicht fortzuschreiben und einfach zu verfestigen.

Aber Ewald Stadler ist nicht von Interesse. Von Interesse daran ist nur eines. Wie lange will in Österreich noch weiter mit Ehemaligen Diskussionen abgeführt werden, die den Sinn von Diskussionen gänzlich untergraben? Diskussionen haben nicht den Sinn, mit Falschem in die Diskussion zu gehen, auf das Falsche diskussionslang zu bestehen, mit Falschem aus der Diskussion in die nächste Diskussion zu gehen.

Oder kurz und knapp, und dabei ist Ewald Stadler schon gänzlich vergessen, gesagt: wie lange will in Österreich noch darauf bestanden werden, Diskussionen als Hochstapeleien zu führen.

gehort-der-islam-zu-osterreich