Regierungssatiremagazin, einzig zur Zeit

 

 

Blaue Fetzen muss verschwinden

Nun ist also das Symposium abgesagt, das am 8.11.18, und somit auch die Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an „Zur Zeit“. Kurz wird das mitgeteilt. In einer extrem kurzen Presseaussendung der NR-Präsidentin III …

Ein wenig mehr darüber ist aus einem Artikel zu erfahren.

„Die geplante Verleihung eines Medienpreises für die Herausgabe des rechts stehenden Wochenmagazins ‚Zur Zeit‘ […] im Palais Epstein ist abgesagt worden. […] Die Verleihung im Rahmen des Dinghofer-Symposiums hatte für Kritik gesorgt, nicht zuletzt wegen eines faschistoiden Artikels in ‚Zur Zeit‘. Bereits am Montag hatte sich das der FPÖ nahestehende Magazin inhaltlich von dem Artikel distanziert. Der Text sei aus Versehen ins Blatt gerutscht und eigentlich als ‚Brutalsatire‘ gedacht gewesen. Darin wird unter anderem die Einführung von ‚Arbeitshäusern‘ [..] gefordert. Ob die Absage der Veranstaltung auch die definitive Aberkennung des Preises für die Herausgeber von ‚Zur Zeit‘ bedeutet, konnte man in Kitzmüllers Büro nicht definitiv sagen. Dort wurde auf die kurz gehaltene Aussendung vom Dienstag verwiesen.“

Es sei als „Brutalsatire“ gedacht gewesen. Etwas anderes kann in einem Satiremagazin auch nicht veröffentlicht werden, als eben Satiren. Und ZZ ist wahrlich das einzige Magazin der Satire in Österreich, eine einzige Satire. Wer die Wirklichkeit mit dem Veröffentlichten in der ZZ vergleicht, bekommt stets das gleiche Ergebnis: Satire

Wen als einen Franz Dinghofer könnte das mehr würdigen, ein Magazin der Schaft auszuzeichnen, die als die beste im Land auserwählt, eingeladen zur Einkehr in die Regierung …

Und Satire ist stets dann die beste Satire, wenn deren Macher ganz und gar nicht wissen, daß sie, die Macherinnen, ihre Seiten satirisch füllen … Das muß nicht weiter ausgeführt werden. In zu vielen Kapiteln wurde die Frage Satire oder Nicht-Satire …

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Erich Körner-Lakatos, fleißigster Schollengesinnungsmann der FPÖ-ZZ über Banda, Hitler, Lunacek und Eva

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Wer Satiren schreibt, auch ohne zu wissen, daß er Satiren schreibt, giert nach Aufmerksamkeit, und es ist wohl ein Fehler, dieser Gier nachzugeben, und also doch wieder zu diesem Magazin …

Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Das Manko dieses Satiremagazins ist vor allem die Wiederholung, die Schreiber der ZZ betätigen sich wieder und wieder auf eine recht eingeschränkte Weise. Wie das Beispiel der „Arbeitshäuser“ wieder einmal belegt …

FPÖ-ZZ: „Das gute alte Arbeitshaus – Ein wirksames Mittel gegen die Kriminalität“

In einem Magazin von einer solch ausgewiesenen Satirebrillanz spüren wohl die Schreiberinnen die Konkurrenz recht hart. Und so ist es nicht verwunderlich, daß sie versuchen, einander zu übertreffen. Einer, der den Satirenagel stets trifft, wird am kommenden Nationalfeiertag auf dem Michaelerplatz nach Kaffee und Kuchen im Gauland hinaustreten, um Beweise seiner Nagelei …

Vielleicht trägt er etwas aus der ZZ-Sammlung vor …

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt I. Nagel über „Vernichtungsprojekt, Hilfsvölker und Zersetzung des deutschen Volkes“ schwadronieren

I. Nagel schreibt für FPÖ-NR-Mölzer über Menschheitsverbrechen: „Geschichtspolitische Dogmen erhoben zur Staatsreligion“

Nagel-Blatt der FPÖ zur Zeit im „Homo-Wahn“

Wer am Michaelerplatz am 26.10.18 nicht dabei sein wird, und das ist zu bedauern, ist ein ZZ-Mann, der der Literatur die Fahnenstange recht tapfer hält

 „Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

„Idealismus“ der Agnes Miegel für FPÖ-Bundespressesprecher ein oder ein nicht „fehlgeleiteter Idealismus“?

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit – Immer noch ein Land des „Faschismus“

Ein solches Satiremagazin weiß auch um die Wichtigkeit der Bildung. Und wenn einer ihrer Magazineure und Magazinfüllerinnen der Bildungssprecher der identitären Regierungspartei in Österreich ist, können nur die rechtbesten Schriften für alle in Österreich empfohlen werden:

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“ 

Mit der Absage des Symposiums und also damit auch der Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an das Magazin „Zur Zeit“ sind nun die Menschen in Österreich gefordert, Trost zu spenden. Wer muß getröstet werden? Im Grunde wohl die gesamte Regierungskameraderie der identitären Partei. Wer von ihnen schrieb nicht schon für die ZZ? Sie werden sich wohl durch die Absage der Verleihung um den Lohn ihrer Satirearbeit gebracht sehen. Das muß recht bitter sein. Vor allem für den Vizekanzler noch ein herber Schlag, gerade zur Zeit, als er, ohnehin vom Schicksal hart bestraft, den Verlust seines Hundes zu beklagen hat.

Wie sie getröstet werden könnte, die Regierungskameraderie? Sie wird den Trost schon selbst finden, ist zu hoffen, denn wie schwer ist es doch, wie gewußt wird, Menschen in ihrer größten Not beizustehen, das rechte Wort finden zu können, das Trost spendet …

Einen Trost wird sie vielleicht schon gefunden haben. Darin, zu wissen, daß bei Tee und Kuchen in der Nationalbank einer aus ihren Reihen seine Medaille herzeigen kann, die er bekam, als die Welt noch nicht so …

Vielleicht tröstet sie sich bereits mit ihrem Denkmal auf der Mölker Bastei.

Möglicherweise hat die NR-Präsidentin III in dieser schweren Minute der Absage, in dieser harten Zeit der Bewährungsprobe schon wieder Mut gefaßt, in der seligen Erinnerung an die Entschleierung der badenden Mutter als Zentrum des Gegendenkmals ihrer Gesinnungsgemeinschaft …

Und vielleicht wurde auch schon der ZZ-Schreibstaffel Mut zugesprochen, Trost gespendet, mit Worten, von der Vorsehung diktiert:

Wenn es euch auch noch nicht gelungen ist, durch eure mutigen, tapferen Worte das Schandmal auf dem Ballhausplatz zu schleifen, verliert nicht euren Mut, steht weiter unbeugsam zu eurer Ehre, schaut gen Mölker Bastei, dort steht unser Stolz …

Und ihr habt doch schon bewiesen, wie aus einem Schandmal gegen uns ein Mal für uns werden kann, steigen nur die rechten Mannen und Frauen auf dieses, um zu verkünden: Gutter is everywhere

Und auf unsere heilige Scholle geschworen, wir werden nicht ruhen, so wahr unser geliebter Vizekanzler Sportstadtrat war, wir werden nicht ruhen, bis auch das von euch geforderte Denkmal errichtet sein wird …

FPÖ-ZZ: Statt ein Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz „lieber den millionenfach straffrei abgetriebenen Kindern“

So kann ich Euch nur zurufen unsere Parole, Euch bitten, traget die Parole unseres besten Mannes, der einst ein würdiger Nachfolger unseres Obmannes sein wird, wie dieser ein würdiger Nachfolger war, beiden an Klugheit und Anständigkeit ebengleich, hinaus in das ganze Land, verbreitet die Parole in den Städten, in den Dörfern, auf den Almen, in den Bergen, in den Auen, daß sie millionenfach euch entgegenschalle, von den Bergen, aus den Tälern, aus jedem Hause, aus jedem Ort:

„Der blaue Fetzen muss verschwinden!“

Franz Dinghofer Symposium 08-11-18

Dankgottesmarsch am Nationalfeiertag

In der Konditorei Gauland auf der Melker Festung konnte gestern, ohne es zu wollen, ein Gespräch vom Nebentisch in einer Nische gehört werden, in dem es offensichtlich um die Vorbereitung des patriotischen Marsches am kommenden Nationalfeiertag ging.

Das Gespräch, das doch nach einiger Zeit widerwillig das Interesse zu wecken vermochte, konnte nicht vollständig gehört werden. Obgleich niemand in der Konditorei sonst spricht, ist es sehr laut. Bis auf die Herren im feinen Trachtentuch in der Nische sind alle mit ihren Smartphones beschäftigt und spielen laut, als wären sie alle Schwerhörige, Videos ab, als säßen brüllende Smartphones im Gauland, die ihre taubstummen und blinden Menschen zu Kuchen und Kaffee ausführen.

So sind keine Sätze von diesem Nischennebentisch vollständig zu hören, von vielen Sätzen oft bloß zwei, drei, vier Wörter herauszuhören, die dennoch eine Ahnung davon geben, wovon gesprochen wird.

Es geht um den Marsch am 26.10.18. Offensichtlich um eine Danksagung. An den Innenminister. Häufig fällt das Wort Innenminister. Es muß für den Innenminister ein Zeichen gesetzt werden, der doch alles, was er tut, für die Bevölkerung tut, ist aus dieser Nische zu hören. Sein ganzes Streben gilt, so am Nebentisch, der Bevölkerung. Sein Antrieb die Bevölkerung. Der Innenminister, die Bevölkerung, ja, das Volk schlechthin. Das muß, so am Nebentisch, gewürdigt werden. Er ist nicht nur ein Innenminister, sondern das Volk. Und wir, der Nebentisch, sein Innenminister. Sagt auch der Vizekanzler. Der Beste. In der Nische. Dafür braucht es etwas Sichtbares. Am Marsch. Wo sonst. Ein Transparent. Einen Himmel. Alle Redner unter einem Himmel. Voran. Unter dem Plakathimmel.

Von einer Umbenennung des Volkes in Kick … aber das ist nicht genau zu verstehen, in dieser Sekunde kommt der Konditor Höcke mit seinem Gatten Weidel die Herrenrunde laut zu begrüßen … das Volk, wir, so tönt es in der Nische, ein Kick … keine bessere Würdigung, kein eindrücklicheres Signal … in der Nacht jedenfalls, im Traum erscheinen die Redner unter einem Himmel … und irgendwer fragt laut nach dem Gauland, verzweifelt, seit Stunden auf der Mölker Bastei das Gauland suchend, aber das Gauland ist nicht zu finden, das Gauland und irgendwer antwortet, das ist doch auf dem Michaelerplatz …

Wir sind das Kickl

 

Befähigungsnachweise im zurzeitigen Österreich, um für die Regierung Gesetze aufzusetzen: „Unehrenhaftes Verhalten“

Das ist doch besonders hervorzuheben. Was für Kompetenzen ein Mensch zur Zeit haben muß, um für die schwarzidentitäre Regierung in Österreich Gesetze zu schreiben: „Grobe Verletzung von Mitgliedspflichten und unehrenhaftes Verhalten“.

Und selbst noch marschieren zu können, auch das wird nicht schaden, um für den zurzeitigen Innenminister „Paragraphe“ gestalten zu dürfen …

Mögen andere, die Gemeinschaft der Waffenliebe, solch einen Mann ausschließen, so ein Mann wird für die schwarzidentitäre Regierung erst so recht ihr Mann.

Das wird der zurzeitige Infrastrukturminister vielleicht meinen, wenn er davon spricht, wer den zurzeitigen Innenminister kenne, wisse, er sei ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“ — die Ausgeschlossenen einzuschließen … richtiger: jene aufzunehmen, sie mit verantwortungsvollen Aufgaben zu versorgen, die sich selbst ausschließenGeorg Zakrajsek - Spezial-Jurist der österreichischen Regierung.png

 

Wie der zurzeitige Vizekanzler nichts tut, als Herwig Seidelmann dazu aufruft, eine Frau „bis zur Hüfte zu begraben und dann los“.

Florian Klenk spricht der Landespolizeidirektion ein großes Kompliment aus, weil — das kann im Kapitel Harald Vilimsky Site an Site mit Austriak Seidelmann gelesen werden …

Die Polizei in Österreich ist tatsächlich zu loben, alle Komplimente …

Die Polizei in Österreich kann nichts für die Fehler, für die Versäumnisse, beispielsweise von einer Ministerin, die nicht wie Florian Klenk zum Beispiel auf der Plattform des Unternehmens Twitter veröffentlicht, zu was Herwig Seidelmann gegen sie aufrief, sie nämlich „[B]egrabt sie bis zur Hüfte (Kopf nach oben) und dann los“.

Altgesinnungsbedingte Gewalt gegen Frauen – Unzensuriert so nah

Hätte sie das so getan wie Florian Klenk es getan hat, dann hätte sich wohl die Polizei ebenso „demonstrativ schnell“ bei ihr gemeldet. Und die Polizei hätte dann seit rund drei Jahren schon gewußt, wer Herwig Seidelmann ist.

Es hätte natürlich auch der nun zurzeitige Vizekanzler etwas tun können, zum Beispiel die  …

Inländerinnen können auf Beistand von He.-Chr. Strache nicht zählen – „Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

Getan hat er nichts, jedenfalls in der Zeit, in der darauf geachtet wurde, und das waren fünf Monate …

FPÖ-Unzensuriert macht nichts gegen Postings, nicht mal dann, wenn es solche gegen Inländerinnen sind

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Ob der Aufruf zum Begraben und zum Steinigen von Herwig Seidelmann auch heute noch, drei Jahre später, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei aufgerufen werden kann, ob er in dieser langen Zeit, in diesen vielen Jahren noch mehr Zustimmung erhalten hat, das will gar nicht nachgesehen werden …

„Armselig sowas“: Strache Vilimsky findet real ausgehobenes Erdloch für Faymann nicht wert zum Agieren

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung der FPÖ unzensuriert zu löschen

Die Polizei in Österreich hat wirklich alle Komplimente …

Die Polizei ist zu verstehen, sie käme vom Telefon nicht mehr weg, würde sie sich von allein bei allen melden …

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

zungl888 auf FPÖ unzensuriert: Neuerlicher Spendenaufruf für Mark 48 Torpedos

FPÖ unzensuriert – Josef Winkler und Jörg Haider, der Unterschied: einmal eines Toten Urne in die Gefängniszelle und einmal eines Lebenden Asche in die Urne eines Toten

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert sucht für IS Bombenziele in Österreich aus

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Und so weiter und so weiter und so weiter und so fort so weiter wie schlecht …

Nur nebenher. Sollte nun die Polizei beginnen ausforschen zu wollen, wer Franz Dinghofer ist, und beispielsweise von den Verantwortlichen der gesinnungsgemäßen Website die Auskunft erhalten, der sei schon lange tot, soll sie sich nicht täuschen lassen, die Ikone der Regierungspartei ist schon lange tot und dann gibt es noch einen Franz Dinghofer …

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Für den Justizminister eine Zusammenstellung von Postings von nur einem Tag auf FPÖ unzensuriert zu einem einzigen Kommentar der FPÖ unzensuriert

Dr. Hans Berger – ein Märtyrer soll erschrieben werden

„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Und dann ist es sicher auch nicht leicht für die Polizei, wen anrufen, und das wären Millionen, die anzurufen wären, und wie können die überhaupt und wie erreicht werden, auf welchen Leitungen, diese Leitungen sind nicht verlegt, das möglicherweise nicht nur ein finanzielles Problem ist, obgleich es diese Leitungen doch geben müßte, heißt es doch, alle leben nach dem Tode weiter … Wenn es also beispielsweise um den Holocaust in den Kommentaren der gesinnungsgemäß zensurierten Website …

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

Holocaust-Verantwortung abschieben – Für FPÖ-Unzensuriert ist in Österreich niemand zuständig

Auf FPÖ-Unzensuriert zur Verbreitung in deutscher Übersetzung von Peter Unsterblich: „Hellstorm“ – „Der jüdische Genozid an den Deutschen“

Website der identitären Regierungspartei in Österreich und die Ikonen von deren Schreibstaffel

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

Und, kurz gesagt, so weiter so …

Herwig Seidelmann - Vizekanzler Österreich.png

 

Kurz zu Harald Vilimsky Site an Site mit Austriak, Seidelmann …

Florian Klenk spricht ein großes Kompliment der Landespolizeidirektion Wien aus; sie reagiert demonstrativ schnell im Fall von „unzensuriert.at“. Schreibt die Tageszeitung „Der Standard“ am 16. Oktober 2018.

Das ist tatsächlich schnell, und demonstrativ, Florian Klenk gegenüber. Im in den Artikel eingebetteten Screenshot sind die Namen von zwei „Usern“ zu lesen: Austriak, Herwig Seidelmann.

Wie schnell würde die Landespolizeidirektion erst reagieren, wenn etwa Herwig Seidelmann geschrieben haben würde …

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Und wer ein Austriak ist, der weiß recht genau, wer eine Jüdin ist …

Würden die „User“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei je solche Kommentare geschrieben haben, schneller als die Landespolizeidirektion würden die Verantwortlichen dieser Website je reagiert haben …

„Besonders bemerkenswert ist für Klenk, dass die Drohungen auf einer Webseite publiziert werden, die eng mit der FPÖ verbunden ist. So werden Unzensuriert.at-Beiträge regelmäßig von hochrangigen freiheitlichen Politikern wie Vizekanzler Heinz-Christian Strache verbreitet; Ex-Chefredakteur Alexander Höferl ist mittlerweile im Innenministerium tätig.“

Wie besonders bemerkenswert erst muß es für Florian Klenk sein und wie demonstrativ erst für die Landespolizeidirektion, daß nicht nur verbreitet, sondern auch für die „User“ geschrieben wird:

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Wie hartnäckig sich das hält, daß Alexander Höferl … wie hartnäckig es sich hält, nichts von einzigen ausgewiesenen Chefredakteur der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei zu erzählen …

Geheimster Chefredakteur Österreichs verstorben – Hans Becker Sothen von Ares-Stocker zu Unzensuriert

Hans Becker Sothen von Ares-Stocker – Nachruf eines „Salonfaschisten“ auf einen Federführenden der Unzensuriert

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

Übrigens, das fällt zu Nachrufen noch ein, von einem „User“ wurde schon länger kein Kommentar mehr gelesen werden. Gestorben wird er nicht sein. Ein Nachruf ist nicht bekannt. Er hätte wohl einen bekommen. Freilich muß dieser in einem Alter sein, in dem täglich mit dem Ableben gerechnet werden muß. Er hat noch bei Cesar Bresgen studiert. Der Innenminister wird ihn vielleicht sogar kennengelernt haben, diese Möglichkeit ist nicht auszuschließen, als sie gemeinsam in Linz, der „User“ als zahlender Teilnehmer, der zurzeitige Innenminister als Vortragender …

Austriak Herwig Seidelmann.png

Allahu Akba, Georg Zakrajsek

Ein Jünger von Mohammed hat für Gott die Plage auf sich genommen und der „Weiber (heute Frauen genannt) Begehrlichkeiten“ gelesen, durchgelesen die Forderungen also des Frauen-Volksbegehrens, das für ihn „wohl nicht kommen“ wird, und damit hat der Greisenjünger Mohammeds recht, von ihm am 10.10.18 verkündet, daß es nicht kommen wird, das Frauen-Volksbegehren, wie genau er doch zu verlesen mag, der „Spezial-Jurist“ des Innenministers, weil es das Frauen-Volksbegehren bereits …

„Und was die begehren ist nicht nur eine Sünde, es ist eine erschreckende Dummheit.“ Verkündet der „Spezial-Jurist“ nicht nur des Innenministers, sondern auch Mohammeds, der wiederum ein Prophet des Propheten Jesus Christus …

„Es geht hier ausschließlich um Geld.“ So wahr spricht der Prophet des Propheten des Propheten …

„Unterschrieben haben viele.“ Wohl auch in der Schlösselgasse, „[i]n Wien, wo mehr Trotteln zu Hause sind als anderswo, viel mehr als dort, wo man […] hat“.

„Wo […] kann man nur hoffen, daß bald die Scharia eingeführt […] unter einem Schleier.“

Nun dürfen seine Jünger mit Spannung und in Demut darauf warten, ob der Prophet des Propheten des Propheten selbst bereits Gesetze in Steintafeln geritzt hat, geübt dafür hat der Großmufti bereits für den zurzeitigen Innenminister, von denen er, schnurren sie einander zu, wenigstens zwei geschultert zum Aa-Ha-Ha-Marsch auf den Michaelerplatz zur Verkündigung der ersten „Paragraphe“ seiner nach „Scharia“ lechzenden Gottesschar …

Georg Zakrajsek - Spezial-Jurist des Innenministers - Österreich 10-10-18

Kurz gesagt, wen sonst als die „Zur Zeit“ soll Franz Dinghofer auszeichnen?

Franz Dinghofer selbst zeichnet die ZZ der identitären Regierungspartei nicht aus, aber die Dinghofers der Gegenwart, die von ihnen mit Vergangenheit buchstabiert wird.

Diese Auszeichnung der ZZ ist, kurz gesagt, die recht höchste Ehre, die die identitäre Regierungspartei zu vergeben hat, geht sie doch auf einen Mann zurück, der auch der Gegenwart noch viel zu geben hat, nicht nur seinen Namen …

Mit dieser Medaille, geschaffen von einem Staatsparteikünstler, werden nur Menschen ausgezeichnet, die für das Höchste im Staate berufen sind, wie Robert Holzmann …

Es ist die Auszeichnung für, kurz gesagt, Bildung schlechthin …

Es ist die Auszeichnung, zu deren Verleihungen, kurz gesagt, die Gebildetsten des Kontinents Gegenwart geladen werden, um mit ihren Ansprachen diesen Glanz und Gloria …

Für die ZZ schreiben Männer, die wissen, was sie Österreich schulden, und am Nationalfeiertag werden sie dafür hinausgehen, auf die Straße, auf die Plätze zur Verkündigung ihrer Schuld …

Und wenn an dieser Auszeichnung es etwas zu kritisieren gibt, so wie es nun SPÖ und Neos tun, so nicht, daß die ZZ (gesinnungsgemäße Abkürzung für Bildung in diesen Kreisen) ausgezeichnet wird, sondern die Auszeichnung nicht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich endlich erhalten hat …

Denn wie kein weiterer in diesem Land hat der zurzeitige Bundeskanzler, kurz gesagt, diese Auszeichnung verdient, als Stegbauer von seinem Vorgänger zu Dinghofer …

 

Kunschak-Dinghofer-Steg.png

Ein Gefängnischor am Aa-Ha-Ha-Marsch

Für ihren Aa-Ha-Ha-Marsch in Wien, also am Nationalfeiertag in Österreich, konnte noch ein serienehrlicher Mann vom Verein Okzident gewonnen werden, nämlich „Waffenhändler“ Edwin Wagensveld …

Seine Serienehrlichkeit ist aktenkundig:

„Seit 2013 wurde Wagensveld bereits viermal verurteilt – darunter Steuerhinterziehung und Körperverletzung.“

Und erst im Frühjahr 2018 durfte über seine Serienehrlichkeit ein weiterer Akt angelegt werden:

„Das Gericht verurteilte den Holländer schließlich wegen Hinterziehung von 290 000 Euro. Das Urteil – es ist noch nicht rechtskräftig – enthält eine frühere Bewährungsstrafe von 18 Monaten wegen unerlaubten Handels mit Schusswaffen.“

Der serienehrliche Waffenhändler und der ebenfalls aktenkundige Waffenlobbyist, der für den zurzeitigen Innenminister die „Paragraphe“ schreibt, sind an ihrem Aa-Ha-Ha-Marsch schon ein rechter Chor der Verurteilten …

Wie groß der Chor der Verurteilten

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

an ihrem Aa-Ha-Ha-Marsch sein wird, kann nicht gesagt werden. Es wird nicht gewußt, wer noch hinkommen wird, auf den Michaelerplatz in der Bezirkshauptmannschaftsspitzenstadt des niedertrachtigen Gehorsams.

Aus dem Artikel über Wagensveld alias „Ed, der Holländer“ der „Sächsischen Zeitung“ vom 27. April 2018 erfahren Sie auch etwas Aktenkundiges über weitere, etwa über Lutz Bachmann, über Tatjana Festerling …

Ihnen werden diese Namen nichts sagen, aber sie sagen alles beispielsweise dem zurzeitigen Vizekanzler in Österreich …

Ein serienehrliches Gesinnungsbild: Das Umfeld des zurzeitigen österreichischen Vizekanzlers

Probleme lassen sich doch so schlicht lösen: sie einfach mit Mistgabeln erstechen

„Erst im März wurde Pegida-Gründer Lutz Bachmann (45) wegen Volksverhetzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz zu 1 200 Euro Geldstrafe verurteilt. Anfang April hat dann die inzwischen abtrünnige Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling (54) eine Gefängnisstrafe dank der Unterstützung ihrer Anhänger abwenden können. Die ehemalige Oberbürgermeister-Kandidatin war ebenfalls wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von mehr als 3 000 Euro verurteilt worden. Weil sie nicht zahlte, erhielt sie eine Einladung, ersatzweise 120 Tage ins Gefängnis zu gehen.“

Tatjana Festerling kann eine glückliche Frau genannt werden. In Deutschland kann sie mit „Unterstützung ihrer Anhänger eine Gefängnisstrafe abwenden“, und in Österreich kann sie mit Unterstützung ihrer Anhänger in die Hofburg zum Ball … was wäre doch der zurzeitige Infrastrukturminister für ein Bundespräsident gewesen … ach, er will es wieder versuchen, was für ein Glück, weiß er doch so recht genau, wer zu empfangen ist. Was wird das für ein Glanz in der Hofburg sein, wenn er in den Ballsaal einziehen wird, auf der linken Seite von ihm die elegante Festerling in Abendrobe (darunter der Tarnanzug: allzeit bereit, denn Grenzen sind überall zu ziehen) … was wird das für ein Glanz in der Hofburg sein, wenn er in den Ballsaal einziehen wird, auf seiner linken Seite der elegante Lobbyist in der Frackhose (und in der das Gewehr und weitere „Paragraphe“ für den Innenminister, denn …) — oh, Österreich, schönes Land, schönstes Land der Erde, kurz gesagt, Spitzenland, wohl wert ihres Aa-Ha-Ha-Marsches …

Marsch der Patrioten Österreich

„Anachronistisch und gehören weg“

Kaum wann hat der zurzeitige Vizekanzler in Österreich wahrer gesprochen, als mit seiner Unterstützung, das Volksgebehren zu unterschreiben:

„Jetzt unterschreiben! 👍🏻 […] anachronistisch und gehören weg!“

„Anachronistisch und gehören weg!“

Kaum wer, nein, kein Mensch sonst in Österreich hat mehr Wissen über „anachronistisch und gehören weg“ die … als jene, die dieses Begehren …

Und diese Männer, es sind vor allem Männer, werden dem zurzeitigen Vizekanzler es nicht groß erklärt haben müssen, was „anachronistisch und gehören weg“ … auch ein Mann — mit einem recht fundierten Wissen über „anachronistisch und gehören weg“ …

Eben Christinnenmänner des fundamentalen Wissens über „anachronistisch und gehören weg“ die … wie Gehring, nein, das wäre unkatholisch, einen nur namentlich hervorzuheben, eine fundamentale Expertise besitzen alle von der cpö … und nur der zurzeitige Vizekanzler kann sich mit ihnen darin messen.

Wie oft haben diese Männer, es sind vor allem Männer, schon eindrücklich bewiesen, ihr fundamentales Wissen selbstlos zur Schau gestellt, und am 26. Oktober 2018 wird es wieder so weit sein, wenn der Verein Okzident, dessen Obmann-Stellvertreter die cpö gründete, in Wien aufmarschieren wird. Und der Gründer der Christenpartei ist, ganz ohne Schmeichelei, die es bei ihm ganz und gar nicht braucht, der Meister, der Papst, der Selige, der Heilige, der Mohammed des fundamentalen Wissens über „anachronistisch und gehören weg“ die …

„Anachronistisch und gehören weg!“

Wie oft diese Männer ihr fundamentales, mehr noch, fundamentalistisches (die Sprachexpertinnen aus der Reihe der vizekanzlerischen Partei werden es berichtigen, sollte fundamentalistisch nicht die Steigerungsform von fundamental sein) Wissen … nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Studios der Fernsehanstalt, der sie die Gebühren nehmen wollen … ohne Gebühren wird sich der Fernsehsender wohl nicht mehr leisten können, sie einzuladen, denn Quote bringen die Männer, die so viel wissen über „anachronistisch und gehören weg“ die …, keine.

Rundfunkgebühren - Von den Männern die wissen was anachronistisch und gehören weg

„Der beste Innenminister der zweiten Republik“ ist für seinen zurzeitigen Vizekanzler …

Innenminister.png

… sein zurzeitiger Innenminister — —

Und wie recht brav sie eintrachtig miteinander spielen, und wie einer als ihr Spielgefährte das Ressortgatter recht fest zuhält, damit die Schlimmen nicht hineinkommen, weil mit denen wollen sie nicht spielen, so schlimm wie die sind, und außerdem gibt es gar nicht so viel Preßstroh, das für alle reicht, es auf alle gerecht aufteilen zu können, da ist es doch recht gescheit, denen, die nicht so recht mitspielen wollen, nichts in die Presse zu legen, und das Stroh nur für die zu pressen, die das auch recht vertragen, recht verdauen und ohne Magenverstimmung, ohne Durchfall wieder auf die Äcker, auf die Felder, auf die Scholle …

Kickl Herbert - gelobt von Strache He-Chr

Und es wird wohl in diesem eintrachtigen Spiel nicht mehr lange dauern, bis sein Innenminister seinen Vizekanzler loben wird – als den „besten Vizekanzler in der …

Magnus Angermeier wird sich dann wohl bald auf einen nächsten Auftrag in diesem Spiel, das auch ein Denkmalspiel ist, freuen dürfen, nämlich über den Auftrag eines Denkmals für die rechtbesten …

Diesmal aber zur Aufstellung in der Mollardgasse, wo er auf schon Vorhandenes, das ihm doch eine bewährte Kunsthandarbeitsmethode ist, zurückgreifen kann, wo er im Grunde bloß noch Preßstroh zur Verewigung von Vizekanzler und Innenminister mit ihrem zu ihrem Preßspiel abkommandierten Spielgefährten …

PS Der Vizekanzler wird wohl Österreich gemeint haben, als er seinen Innenminister zu seinem „besten Innenminister“ in der Zweiten Republik gemacht hat, die „OÖ-Nachrichten“ hingegen haben „zweite Republik“ geschrieben, also irgendeine zweite Republik … ob sie damit ausdrücken wollte, ja, von irgendeiner zweiten Republik, die es irgendwo vielleicht geben wird,  wird er wohl der beste … sein, aber nicht von der „Zweiten Republik Österreich“ …

In welcher Rechtschreibung es wohl der zurzeitige Vizekanzler schreiben würde, müßte er „Zweite Republik“ selber schreiben?

Denkmalspiel.png