Kein-Marsch der „Patrioten“, aber wenigstens zum Deutschlandlied den Arm zum Gruße zur Vertreibung

Erich Körner-Lakatos hätte es wohl verstanden, wenn am Nationalfeiertag am Michaelerplatz dem Manne beim Singen des Deutschlandliedes der rechte Arm ausgefahren wäre vor allem bei der Zeile „Deutschland über alles“, denn wie der ZZler es so recht gut zu fragen weiß …

 „Ob der verbotene Hitlergruß im Alltag sich überhaupt vermeiden ließe“ in der FP-ZZ

Wenn es bereits im Alltag schon überhaupt nicht … wie erst an einem solch recht besonderen Tag beim Singen Deutschlands Hymne … und es läßt sich doch vermeiden, durch Singen und Arbeit für den rechten Arm …

So hat Kay Hönicke hat im Regierungsviertel, das nicht in Deutschland liegt, nicht den rechten Arm zum „Hitlergruß“ gehoben, als er sang und sein ihm bruderschaftlich verbundener Nagel mitsang „Deutschland über alles“ …

Seine rechte Hand und somit auch sein rechter Arm waren beschäftigt, mit dem Mikrofon — —

Er, Hönicke, streckte den linken Arm aus, zum Gruß, es war ein Vertreibungsgruß an die Menschen, die weder mit seinem Gesang noch mit seiner Rede noch mit den Reden der fünf anderen einverstanden waren. Diese Menschen kommentierten, nicht so laut, wie auch, sie hatten kein Mikrofon, sie standen nicht hoch auf einem Wagen, und noch dazu hinter einer Menge von Polizistinnen und Polizisten, die zum Schutze der Deutschlandliedredner, zum Schutz dafür, ungehindert und frei Gesetze zu brechen, obgleich sie ständig klagen, wie unfrei sie, die Deutschlandredner, wären, auch in diesem Staat, der ihnen das alles gewährt und darüber hinaus behördlichen Schutz …

Ja, das ist gelebte Meinungsfreiheit, von den Deutschlandliedrednern, Menschen von einem öffentlichen Platz vertreiben zu wollen, und nicht nur von diesem Platz, sondern aus diesem Land, obgleich sie, die Deutschlandredner, zum öffentlichen Platz es hinzieht – zu was? Zum Meinungsaustausch jedenfalls nicht, oder doch zum Meinungsaustausch, sie wollen, die Deutschlandliedredner, öffentlich ihre eigene Meinung gegen ihre eigene Meinung recht laut getauscht hören …

Und die gesinnungsgemäß zensurierte Website der identitären Regierungspartei, schreibt Lilith Kurz und hat wieder etwas geschickt, sieht das gesinnungsgemäß so:

„Am Rand der Kundgebung standen, von der Polizei gut abgeschirmt, einige Kleingruppen linker Störer, die sich gelegentlich durch sinnlose Zwischenrufe und gespieltes Gelächter bemerkbar machten.“

Und für den naglerischen Verein waren am Michaelerplatz „vielleicht sogar 1000 Personen“ und „lauschten“ …

„Der erste Marsch der Patrioten fand […] Nationalfeiertag […] Organisiert wurde die Demo vom Verein OKZIDENT mit Hilfe der Freien Heimatlichen Bewegung. Hunderte Leute, vielleicht sogar 1000 Personen, befanden sich am Michaelerplatz in Wien und lauschten den Reden. Ab jetzt wird es jedes Jahr so eine Demonstration geben […]“

Das waren also die „vielleicht 1000 Personen, die „den Reden lauschten“. Die Menschen, die Kay Hönicke mit ausgestrecktem Arm vertreiben wollte, die vielen, vielen Polizisten und Polizistinnen, die vielen, vielen Touristen und Touristinnen, die bestimmt mehrere Sprachen sprechen, aber nicht die deutsche Sprache, und wenn, dann haben sie, sollten sie aus Neugier doch stehengeblieben sein, diese deutsche Sprache nicht verstanden, vor allem die von Hönicke und Kohlmann …

Das schreibt der naglerische Verein zum Video … nur eines kommt im Video nicht vor, wie Kay Hönicke die eine Bundeshymne verhunzend stammelt und das Deutschlandlied mit Inbrunst, mit dem ausgestreckten Vertreibungsgrußarm „Deutschland über alles“ …

Nationalfeiertag in Österreich mit Deutschlandlied und Armgruß.png

 

Fallen … Immer tiefer fallen.

Wenn nun Berichte gelesen werden über sogenannte Staatsverweigerer, sogenannte Reichsbürgerinnen, Berichte über Gerichtsverhandlungen gegen vierzehn Mitglieder des sogenannten Staatenbundes Österreich muß augenblicklich an „Die sieben Irren“ von Roberto Arlt gedacht werden.

An einen Roman vom Ende der 1920er Jahre, in dem „sendungsbewußte Verschwörer“ …

In weniger als drei Monaten werden es neunzig Jahre her sein, daß „The Seven Madmen“ zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Was sich seit damals verändert hat? Nichts. Bloß eine Potenzierung. Aus den Sieben sind eine Masse geworden, nicht nur in Österreich, nicht nur unten, sondern auch oben

„Caer … caer siempre más abajo.“

Schreibt Roberto Arlt in seinem Roman zu einer Gegenwart, die er nicht kennen konnte, weil diese zu seiner Zeit noch Zukunft war …

Fallen … Immer tiefer fallen.

Wenn nun immer öfters Berichte über sogenannte Staatsverweigerer, sogenannte Reichsbürgerinnen gelesen werden, muß immer öfters an „Les sept fous“ gedacht werden, gelesen vor Jahrzehnten, als es noch keine Berichte gab über solche Menschen unten und oben, wie Trump, Annau, Unger … mit ihren sonderlichen Vorstellungen, mit ihren wunderlichen Einstellungen, etwa zu Impfungen … für die sie stets aus den obskursten Quellen schöpfen, an die sie als ihre unwiderlegbaren Beweise felsenfest glauben. Um dagegen zu sein, zum Beispiel gegen Impfungen.

Annau und Trump etwa speisen ihren Glauben aus derselben Quelle, weshalb Impfungen …

Tomber … Tomber toujours plus bas.

Und wenn sie einmal nicht dagegen sind, dann glauben sie an Erscheinungen am Himmel, die gegen sie sind …

Donald J Trump.png

Falling … Falling deeper and deeper.

Trump Donald.png

Fallen … Oben und Unten ... Fallen immer tiefer. 

Monika Unger - Im Gerichtssaal.png

Niemals mehr, solange Donald Trump amerikanischer Präsident sein wird, werden Bilder ihn anders zeigen, immer wird Monika Unger gesehen werden, solange er amerikanischer Präsident ist, und wenn er es nicht mehr sein wird, wird es keine Notwendigkeit mehr geben, je ein Bild … und solange es Bilder von Monika Unger im Gerichtssaal geben wird, wird kein anderer gesehen werden als Trump …

Erwin Annau - Donald Trump - Monika Unger - Paraiso de los autistas.png

 

Auf ihren Stühlen sitzend marschieren sie durch, jene von der patriotischen Regierungspartei in Österreich.

Als am 26.10.18 auf dem Michaelerplatz, vor dem großen Tor zur Hofburg, Kay Hönicke das Deutschlandlied in voller Länge hoch auf dem Wagen singt und Nagel singt unten beim Wagen stehend das Deutschlandlied am österreichischen Nationalfeiertag mit ihm mit, wird eine Person gesehen, die vortritt, um auszuspucken.

Dem Ausspucken kann nicht zugestimmt werden, nicht aus Sorge um die ausspuckende Person, es könnte dieser wegen ihres Ausspuckens etwas passieren, ihr im Regierungsviertel gleich körperliche Gewalt angetan werden, sondern weil es eine törichte Reaktion ist.

Das Ausspucken verursacht aber keine Aufregung, es wird nicht wahrgenommen, vor allem von den wenigen, von der Handvoll Kein-Marschierer …

Das Ausspucken wird nicht gesehen, vor allem nicht von Christian Zeitz. Bei ihm ist das aber gar nicht verwunderlich. Auch wenn er keine Blindenschleife trägt, muß er, Zeitz, doch blind sein. Denn. In seiner Rede sagt er, als er von der Josefstadt an diesem heutigen Nationalfeiertag zum Michaelerplatz ging, habe er keine österreichische Flagge gesehen, bloß an einem Gebäude die Fahne der Europäischen Union, als wäre heute der Nationalfeiertag der EU … was für eine Lehrstunde für die Patriotinnen und Patrioten, daß Hönicke singend ihnen erklärt, zu wessen Nationalfeiertag in Wahrheit sie hier im Regierungsviertel zusammengekommen …

Auch wenn die ausspuckende Person verstanden werden kann. Nach all dem Geschwefel von den sechs Rednern, als Abschluß auch noch das Deutschlandlied im Regierungsviertel am österreichischen Nationalfeiertag, da kann nur mit Ausspucken reagiert werden, all das in zwei Stunden Aufgenommene mit einem einzigen Schlatz wieder auszuspucken, um nichts davon in sich zu behalten, nichts davon mitzunehmen, aus dem Regierungsgrätzel. Töricht menschgemäß deshalb, weil sie sich zu dieser niveaulosen Reaktion provozieren ließ, von einer Handvoll Kein-Marschiererinnen, deren Wesen das Niveaulose zur höchsten bösartigsten und gehäßigsten Spitze getrieben ist.

Der Abschluß also im Regierungsviertel das Deutschlandlied. Zuvor singt Hönicke die österreichische Bundeshymne, genauer, stammelt, vom Blatt gesungen, das auch die Entschuldigung ist, er kenne diese nicht, er singe diese zum ersten Mal. Als wäre es Absicht, die österreichische Bundeshymne verhunzt zu krähen, um gleich darauf die deutsche Bundeshymne um so lauter, um so schöner, um so kräftiger und schon auch mal mit einem verkappten Armgruß „Deutschland über alles“ im österreichischen Regierungsviertel am österreichischen Nationalfeiertag …

Und Nagel singt mit. Nagel kann das Absingen des Deutschlandliedes nicht ohne Hinweis auf Kernstock ankündigen,

Zum Nationalfeiertag 2016 deklamiert identitärer Parlamentarier Ottokar Kernstock, über den bereits vor vier Jahren

daß die Haydn-Melodie einst für …

Hönicke stammelt die österreichische Bundeshymne in die Ohren der Polizistinnen und Polizisten, die die bei weitem größte, aber nicht freiwillig anwesende Gruppe bei diesem Selbsthilfetreffen im Regierungsviertel stellen, gesinnungsgemäß in der nicht gesetzlichen Version, und das ist nicht das einzige Vergehen in diesen zwei Stunden der Kein-Marschierer gegen österreichisches Recht. Die Kein-Marschiererinnnen können verstanden werden, weshalb sollten sie die Frauen in der Hymne singen, wenn auch keine einzige Frau spricht. Und erst vor kurzem schrieb der Spezial-Jurist der österreichischen Regierung den Frauen zu: zu den Kindern, an den Herd, unter einem Schleier, oh Allah, wie groß bist du, Gott …

Eine Frau aber wird erwähnt, und zwar von Christian Zeitz, der es bedauert, daß aus terminlichen Gründen Elisabeth Sabaditsch-Wolff nicht mit ihnen sein kann. Dafür verkündet auch er wie sie, die einst im Auftrag der zurzeitigen Regierungspartei …, daß, und er könne dafür angezeigt werden, Mohammed ein … noch ein Vergehen im Regierungsviertel gegen österreichisches Recht

Im österreichischen Regierungsviertel am österreichischen Nationalfeiertag begrüßt ein Redner, der für seine Serienehrlichkeit bekannt ist, die Handvoll Kein-Marschierer mit „Deutsche Patrioten“ ..

Ein Redner präsentiert sich als „Zeitzeuge“, und zwar Georg Zagrajsek. Ein Mann, der 1945 gerade einmal sechs Jahre, erzählt, seine Mutter habe ihn, also den Einjährigen oder Dreijährigen oder Vierjährigen, immer gewarnt, er solle aufpassen, was er rede. Mit wem wohl das Kleinkind geredet hat, daß seine Mutter ihn warnen mußte, was er rede? Mit seinen zweijährigen Spielkameradinnen oder gar mit seinen fünfjährigen Spielkameraden? Er erzählt das wohl aus einem einzigen Grund. Zur Gleichsetzung von Österreich der Gegenwart mit dem untergegangenen, alles in Trümmer geschossenen deutschen reich … Denn wie damals seine Mutter ihn, als er vielleicht drei Jahre war, warnte, er solle aufpassen, was er rede, warnt heute, so er, seine Frau ihn, den Achtundsiebzigjährigen, er solle aufpassen, was er schreibe. Aber seine Frau muß sich nicht ängstigen, ihn nicht davor warnen, was er schreibt. Denn, was er schreibt, liegt gerade zur Begutachtung im österreichischen Parlament. Das Waffengesetz. Geschrieben für …

Kurzens Land und Herbert Kickl gemeinsam es weit gebracht: Waffenrechte Spezial-Paragraphen schreibt ihnen Georg Zakrajsek, „Waffen-Neger-Zigeuner-und-Lobbyist“

Befähigungsnachweise im zurzeitigen Österreich, um für die Regierung Gesetze aufzusetzen: „Unehrenhaftes Verhalten“

Und er, Zakrajsek, kenne viele, sagt er im Regierungsviertel, recht viele „Flüsterwitze über Hitler“, wie er auch heute wieder viele „Flüsterwitze“ in Österreich kenne. Wahrlich, ein Zeitzeuge, der das Österreich von heute mit dem deutschen reich der Massenverbrecher und Massenmörderinnen gleichsetzt …

Es paßt recht dazu, was Österreich für diesen Gesinnungskreis ist …

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Es ist kein Witz, schon gar nicht ein „Flüsterwitz“, daß solch ein Mann für die zurzeitige Regierung in Österreich ein „Gesetz schreibt“, in seinem recht korrekten Deutsch: „Paragraphe gestaltet“ …

Es ist kein Witz, schon gar nicht ein „Flüsterwitz“, daß solche Männer von österreichischen Medien immer wieder eingeladen werden, nicht nur zum Fleischhacker

Es ist kein Witz, schon gar nicht ein „Flüsterwitz“, daß solche Männer von einem empfangen werden, der es noch einmal probieren will, österreichischer Bundespräsident zu werden …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Es ist ein kein Witz, schon gar nicht ein „Flüsterwitz“, daß solche Männer in Österreich Pressekonferenzen geben, mit …

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz

Es ist kein Witz, aber österreichische Wirklichkeit, daß solchen Männern in Österreich immer wieder mediale Plattformen

Mediale Plattform für Dr. Georg Zakrajsek, Lobbyist für „Neger“, „Waffen“ und „Zigeuner“

geboten werden, nicht von amtsbekannt einschlägigen Medien, sondern von allen …

Das ist kein Ruf nach „Zensur“, wie es gerade aus diesem Gesinnungskreis recht gern vorgebracht wird, aber es muß doch noch Menschen in diesem Land geben, die zu mannigfachen Themen Profunderes zu sagen wissen, die von Medien einzuladen wären, und nicht solche Männer, die in diesem Land verkauft werden, als hätten sie etwas Wesentliches, etwas Entscheidendes zu sagen, während doch zugleich gewußt wird, woran es ihnen mangelt …

Es stellt sich menschgemäß dabei stets die Frage, was tun mit den dauerradikalisierten Eliten, denen vor allem Greise angehören, die in Österreich nach Hilfe schreien und schreiben …

Was tun mit den dauerradikalisierten Eliten?

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Wo wurde Norbert Steger wann von wem wie radikalisiert? In Ungarn, von Gerd Honsik?

Es soll ihnen keine Öffentlichkeit verwehrt werden. Auch im Fernsehen soll ihnen ein warmes Plätzchen zugestanden werden. Durchaus. Vielleicht ein neues Format dafür schaffen, beispielsweise in der Art der Barbara-Karlich-Show, in der sie sich alles von der Seele reden können, was sie juckt und zwickt, und zugleich das Publikum doch weiß, es hat nichts mit Politik zu tun, es hat nichts mit Gesellschaft zu tun, es hat nichts mit Denken zu tun, es sind einfach arme Altmänner, die sich selbst noch reden hören wollen, für das Publikum aber nur zum Gaudium eine Freak-Show, für die Greise eine Selbsthilfegruppe mit der für sie hilfreichen Illusion, es höre ihnen irgendwer zu …

Nachdem Hönicke mit seiner Mitsingbruderschaft mit seinem „Deutschland über alles“ endet, wird die Selbsthilfegruppensitzung geschlossen. Einen Marsch gibt es dann aber nicht, auch wenn einer angekündigt war. Und das ist verständlich. In diesem Denkgreisenalter ist es beschwerlich, zu marschieren, unter ihnen auch die Jüngsten schon fußmarod …

Der „Marsch der Patrioten“, der ein Kein-Marsch also war, am Nationalfeiertag im Regierungsviertel von Österreich machte mit seinem „Deutschland über alles“ noch einmal eindrücklich klar, was vom „Patriotismus“ der identitären Regierungspartei zu halten ist, die sich nun patriotische Regierungspartei nennt, was dieser tatsächlich ist – ein Abgrund …

Das Ausspucken vor Hönicke und seinen Mitsingschwestern und seinem Mitsingbruder aus der ZZ-Reihe war töricht. Es war sehr wenig Spucke. Als wäre der Körper der ausspuckenden Person klüger als ihr Geist gewesen, nicht bereit dazu, für diese patriotische Bruderschaft mit ein paar mitgeschleppten Frauen etwas zu verschwenden, also nicht einmal Spucke, den der Körper sonst so bereitwillig, großzügig, verschwenderisch …

Und es ist wohl auch töricht, zu überlegen, wie kann diesen mit reichlich Geld versorgten vor allem armen Männern und wenigen Frauen des Greisendenkalters geholfen werden. Sie helfen sich ohnehin selbst, mit ihren Selbsthilfegruppen, nicht nur am Nationalfeiertag im Regierungsviertel, sondern auch sonst. Diesmal marschierten sie nicht. Sonst aber marschieren sie recht wohl in Österreich, nämlich durch, auch wenn, so paradox das klingen mag, sie dabei sitzen bleiben auf ihren Stühlen, die Patrioten und Patriotinnen, auf ihren Regierungsstühlen …

Am österreichischen Natioanlfeiertag das Deutschlandlied im Regierungsviertel

 

Angela Merkel wird es freuen, daß der zurzeitige Vizekanzler in Österreich seine Antwort noch überlegt, ob sein Einfluß nur zum Teilen von FPÖ Unzensuriert reicht, oder doch so weit, beispielsweise gegen „Morddroherei“ auf FPÖ Unzensuriert etwas unternehmen zu können.

Während also der zurzeitige Vizekanzler noch überlegt, haben die Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensurierten Website sich dafür entschieden, wieder einmal dafür entschieden, es den Menschen weiter zu ermöglichen, ihre Zustimmung zu erteilen, daß „dieses Kuckucksei aus dem Nest fällt. Notfalls … ‚Kick'“ — gemeint damit ist die Bundeskanzlerin der Republik Deutschland.

Vielleicht hat er, der zurzeitige Vizekanzler, sich mit seinem Sekretär in dieser Frage beraten, und der habe möglicherweise dazu geraten, keinen Einfluß zu nehmen, wenn, so vielleicht er, bedacht werde, was diese Frau selbst verursacht habe — da könne nur …

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Vielleicht hat er, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, für sich die Antwort bereits gefunden, daß er keinen Einfluß hat, aber das wäre eine Antwort, die ein Mann öffentlich doch gar nicht kundtun kann …

Vielleicht befindet der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, er habe schon zu viel Einfluß – durch das Teilen der Kommentare der gesinnungsgemäß zensurierten Website, aber, bescheiden wie er ist, das müsse er an nicht auch noch an seine ohnehin recht große Kirchenglocke …

Vielleicht hat er, der zurzeitige Vizekanzler in Österreich, eine weitere Antwort bereits gefunden, wenn er schon kein Brot geben kann, dann doch den Menschen Spiele. Das Spiel der Meinungsfreiheit, in dem sie sich erfreuen können, Wiederbetätigungen zuzustimmen …

Und wenn ihnen der Magen knurrt, können sich Filme ansehen, die machen zwar nicht satt, aber sie lenken ab und rücken ihnen die Vergangenheit zurecht, durch „Umdeutung der Geschichte“ …

Und für die Gesättigten, aber Nimmersatten im Ballsaal der Hofburg, immer wieder in der Hofburg, erneuert

zurzeitiger Vizekanzler in Österreich die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“

denn Männer, das wußte bereits Roberto Arlt, treiben nur Hunger, die Wollust und das Geld an.

Strache - Jetzt ist schon wieder was nicht passiert

 

„Im Auftrag der rechten Partei FPÖ“. Eine Medienschau

„2009 hatte die Österreicherin im Auftrag der rechten Partei FPÖ zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“ gehalten. Darin ging sie auf die Ehe zwischen Mohammed und seiner Frau Aisha ein, die er der Überlieferung zufolge heiratete, als sie noch ein Kind war.“

Das schreibt nicht der „Kurier“, das schreibt nicht die „Kronenzeitung“, das schreibt nicht der „Standard“, das ist nicht vom „ORF“ zu erfahren. Am 25.10.18.

Und es ist wohl die wesentlichste Information, wo und für wen die Frau die Seminare hielt. Auch der Name, der nicht nun nicht genannt wird, von der „Österreicherin“ ist vor Jahren kein Geheimnis gewesen …

Von den oben vier genannten österreichischen Medien ist nur zu erfahren, die Frau habe 2009 Seminare gehalten, aber nicht wo, aber nicht für wen, was geht das den Leser an, irgendwo halt, für irgendwen halt, vielleicht für einen Kleingartenverein, was geht das die Leserin an …

Es muß schon die „Westfälische Rundschau“ gelesen werden, um zu erfahren, daß sie die Seminare für die zurzeitige Regierungspartei in Österreich hielt, und die „Westfälische Rundschau“ gehört nicht zu den ersten Medien in Deutschland, wie die oben genannten in Österreich zu den …

Österreichische Medien - FPÖ - Mohammed

Es wird in Österreich wohl mehr und mehr notwendig werden, Medien aus anderen Ländern zu lesen, um etwas über, kurz zusammengefaßt, Österreich zu erfahren, auch eine Zeitung aus Ungarn ist dafür eine gute Quelle, wie erst vor kurzem zu erzählen war, wie die zurzeitige Regierungspartei eingeschätzt wird, wessen Geist der zurzeitige Bundeska…

Vor Jahren, als die Auftraggeberin der Verurteilten noch keine Regierungspartei war, da war noch zu erfahren, für wen und wo sie diese ihre Seminare hielt … nun, was sagt das über die österreichischen Medien? Die identitäre Regierungspartei kann mit diesen Medien glücklich sein.

Nur kurz nebenher: Es gab noch eine Frau aus der identitären Reihe, die keine Seminare, aber ein Mandat hielt und ebenfalls für das verurteilt wurde … und ein von manchen wohl als Leitwolf österreichischer Medienqualität Angesehener tat sich dabei hervor

Übrigens, von einer Verurteilung eines Vizebürgermeisters, der beispielsweise den Kaiser oder König oder kurz wie schlicht Mann mit Namen Mohammed ebenfalls Kinderschändung vorwarf, aus den identitären Regierungspartei ist nichts bekannt … in seinem Fall die Tradition über dem Gesetz zu stehen, diese österreichische: „Wir wern kann Richter brauchen.“

PS Es ist menschgemäß eine Groteske, daß im 21. Jahrhundert noch Gerichte damit beschäftigt werden, was ein Mann vor Jahrhunderten war oder nicht. Mohammed heiratete eine Minderjährige. Eine Gepflogenheit, die es einst im christlichen Abendland auch gab. Männer, die sich Kaiser, König nannten, waren dieser Gepflogenheit verfallen. Arme Männer. Elende Männer, schwache Männer, heißen sie Kaiser, Mohammed, König, die sich nur Minderjährigen gegenüber als gewachsen empfinden, und zugleich verloren, Minderjährige sind, wenn nicht eine Frau sich um sie kümmert … was wäre aus Mohammed geworden, hätte sich nicht eine ihm an Jahren ältere Frau angenommen, ach, das wurde schon erzählt …

Muhammads life as single

 

Jetzt ist schon wieder etwas nicht passiert

 

Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt.

Und schreibt dazu.

Jetzt ist schon wieder etwas nicht passiert.

Es passiert nichts. Aber es darf passiert werden. Die Grenzen sind offen, für weitere Zustimmungen zur „Morddroherei“ etwa eines Herwig Seidelmann …

Unzensuriert - Genozid - 23-10-18

Passiert werden darf auch die Grenze zur Wiederbetätigung …

Und es ist Wiederbetätigung, wenn Austriak in seinem oder in ihrem Kommentar am 23.10.18 von dem

„an den weißen Europäern vollzogenen Genozid“

schreibt, während gewußt wird, daß es je keinen und schon gar keinen „vollzogenen Genozid an den weißen Europäern“ gab und gibt, und das heißt zugleich, das suggeriert Austriak damit, wenn es diesen nicht gab, dann gab es auch den tatsächlichen Genozid nicht, es also auf eine Leugnung hinausläuft. Es darf dabei auch nicht vergessen werden, daß der Begriff Genozid 1944 von Raphael Lemkin, der als Berater an den Nürnberger Prozessen teilnahm, geprägt wurde, dieser Begriff auf einer klaren und unmißverständlichen Definition fußt und nicht beliebig verwendbar ist …

Derart von „Genozid“ zu schreiben, wie Austriak darin Mannheimer folgend, betreibt eine brutale Relativierung der Völkermorde, die tatsächlich begangen wurden.

Als verlinkte und somit recht bequem aufzurufende Quelle gibt Austriak Mannheimer an, nicht Max, sondern Michael Mannheimer … Das ist keine Pointe, sondern ein bitter wesentlicher Unterschied, aber kein Unterschied zwischen Austriak und der identitären Regierungspartei …

Was FPÖ unzensuriert zum Verbreiten billig, ist He.-Chr. Strache zum Teilen recht

Kurzens Land der Mannheimers – Das Bundespräsidententeam hat seinen Mannheimer und die Vizekanzlerpartei hat ihren Mannheimer

Im Gesinnungsfall ist die identitäre Regierungspartei für Michael und nicht Max Mannheimer

Am 1. September wird zurückgebrüllt – Achse der Retrotollen

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Menschgemäß ist es völlig gleichgültig, aus welcher Quelle Austriak Informationen schöpft, nicht gleichgültig aber kann es sein, woher eine Regierungspartei ihre Informationen, die wesentliche Grundlagen sind für Entscheidungen, die nicht allein ein Mensch, wie Austriak, auf seiner Bude für sich allein trifft, nur auf seine Bude Auswirkungen haben, außer es ist die Wurstigkeit bereits so weit getrieben, daß es egal ist, ob ein ganzes Land zu einer austriakischen Bude verkommt …

Austriak  kann, wie unerheblich, auf seiner oder ihrer Bude mit Mannheimer beispielsweise gegen den UNO-Migrationspakt wettern, geifern, nicht unerheblich hingegen, wenn eine Regierungspartei … Kurz: Harald Vilimsky Site an Site mit Austriak, Seidelmann …

Austriak unzensuriert Mannheimer

 

Herwig-Seidelmann-Kick-Liste

Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt.

Zur gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei hat Kurz geschickt … also Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt und meint dazu, er, also Florian Klenk solle deshalb nicht öffentlich „seine Furcht und Unruhe“ bekunden, weil er auf die Herwig-Seidelmann-Kick-Liste gekommen ist, sondern es als Auszeichnung zum Nicht-einmal-Ignorieren nehmen, und lachen, vor allem aus …

FPÖ unzensuriert - Jetzt hat er es schon wieder getan - Herwig Seidelmann - 23-10-18

Denn. Das gefällt den Tastaturbierspeckfingeristen wohl recht am meisten, wenn bekundet wird, ihre tastaturgefingerten Drohungen versetzten in „Furcht und Unruhe“, während in Wahrheit die Tastaturbierspeckfingeristinnen sich selbst in eine Welt der Angst fingern …

… in eine Welt fingern, in der sie sich, wie etwa Herwig Seidelmann, um ihr Deutschland ängstigen …

Seit Jahren erstellt Herwig Seidelmann auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei seine Liste der, um Florian Klenk zu zitieren, „Morddroherei“. Und nichts ist passiert.

Erst heute, am 23.10.18, hat er, Seidelmann, es wieder getan. Nun, wieder einmal, gegen eine Frau, die er mit einem „Kick“ …

Und.  Jetzt wird schon wieder nichts passieren.

Wie nie etwas passiert, also auf der Seite von der gesinnungsgemäß zensurierten Website und dem montagsgemachten Vizekanzler …

Wie der zurzeitige Vizekanzler nichts tut, als Herwig Seidelmann dazu aufruft, eine Frau „bis zur Hüfte zu begraben und dann los“.

Weshalb es auch keinen Grund gibt, sich zu fürchten, in Unruhe sich versetzen zu lassen, ist so kurz wie einfach: die Liste der Bedrohten ist zu lang. Es ist so eine lange Liste, daß die Tastaturbierspeckinger gar nicht wüßten, wie und wo beginnen, und vor allem, fehlte ihnen ein Staat, in dem es dafür die entsprechenden Gesetze, wie aus der Vergangenheit gewußt wird, gibt. Denn ohne die Deckung durch solche Gesetze, ohne staatlichen Marschbefehl zu Mord und Verbrechen, sind sie bloße Tastaturhelden, die sich auf der Straße schon erschrecken, wenn sie ein Hündchen einmal anbellt, tapferer wohl sind die Tastaturheldinnen, die sich vielleicht erst erschrecken, wenn ein Hund sie dreimal anbellt …

Vielleicht ist das auch der Grund, also die bellenden Hündchen, daß manche von ihnen sich nur selten hinauswagen, und wenn, dann nur in der Gruppe, und sie fiebern wohl schon ihrem nächsten Ausgang entgegen, am Nationalfeiertag …

Es ist eine lange, lange, lange Liste,

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

FPÖ unzensuriert: „Alle Willkommensklatscher … Arbeitsdienst … Am besten nach Buchenwald“

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

und diese könnte, da auch Herwig Seidelmann sie seit Jahren recht fleißig befüllt und unter Einbeziehung seines Kommentars von diesem Tag, Herwig-Seidelmann-Kick-Liste genannt werden.

Erschreckend daran ist aber, und das ist immer wieder zu betonen, wie viel Zustimmung und wie wenig Ablehnung diese Tastaturbierspeckinger für ihre Kommentare erfahren, wie es auch der Seidelmann-Kick von diesem Tag auf erschreckende Weise wieder …

Und es gibt noch einen Grund, weshalb es keinen Anlaß zu Furcht und Unruhe gibt. Die Tastaturbierspeckinger scheuen sogar dann davor zurück, von ihnen Bedrohte aufzusuchen, wenn sie freundlich auf Kaffee, Tee, Kuchen und Bier eingeladen werden …

Bitte an schaftliche Gastgeber von Martin Graf in Marburg

… vielleicht hätten sie die Einladung angenommen, wäre ihnen Speck —

Und dann gibt es auch welche, die schreiben, immer wenn sie am Wohnhaus vorbeifahren, käme ihnen die in diesem Haus wohnende Person in den Sinn, aber sie halten nicht, sie läuten nicht an, wie beispielsweise einer für die „Zur Zeit“ Tätigen … sie werden wohl selbst nicht wissen, was ihnen dabei in den Sinn kommt, oder was sie mit ihrem Sinn anfangen sollen, jedenfalls nicht anzuhalten …

npd - pegida - afd - seidelmann-kick-liste

NS Seine Kick-Liste erweitert Herwig Seidelmann zum Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website, in dem beklagt wird …

„Dort wird die AfD gleich mit der NPD gehandelt[.]“

Vielleicht fehlt der gesinnungsgemäß zensurierten Website bloß die Erwähnung der Zwischenhändlerin …

AfD, die Partei des Innenministers und Pegida: „Vorfeldorganisation der NPD“

NNS Es muß aber Herwig Seidelmann zugestanden werden, eine Frage mit seinem Kommentar beantwortet zu haben, nämlich die Frage, was blieb von Jörg Haider. Wer hört nicht aus „Ich verstehe überhaupt nicht wie jemand der Florian heißt, so viel zündeln kann.“ das Vorbild heraus? „Ich verstehe überhaupt nicht, wie wenn einer Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann.“ Ist der Satz überhaupt von Haider, oder hat diesen ihm ein Fronschreiber …

Und wenn der Satz nicht von ihm, also von Jörg Haider ist, dann ist von ihm gar nichts geblieben, nur die Fronschreiberin, die daran erinnert, daß Jörg Haider vielleicht wenigstens das ihm Geschriebene recht richtig vortrug …

Herwig Seidelmann Kick.png

„Höchste Zeit, Verantwortung zu zeigen“

„Natürlich helfe ich hier sehr gerne“, sagte der Kanzler seine Unterstützung dem Verein zu – jetzt sei es „höchste Zeit“, Verantwortung zu zeigen und […]

„Grabsteine“ (so geht der Satz im löblichen Bericht in der „Kronenzeitung“ vom 21.10.18 weiter) „vor dem weiteren Verfall zu retten und den jüdischen Friedhof als Ganzes für die künftigen Generationen zu erhalten.“

Es ist gut und richtig, daß jüdische Menschen nicht mehr als „der Jude“ punziert und verfolgt sind, vom sogenannten offiziellen Österreich. Ein Fortschritt, könnte gesagt werden. Kein Fortschritt, kann auch gesagt werden. „Der Jude“ heute sind für diese zurzeitige Regierung andere, sie hat sich „ihren Juden“ gebastelt. Es muß nicht ausgeführt werden, wer das ist. Sie wissen es selbst. Sie hören es täglich. Und es ist nur zur Hälfte richtig, daß jüdische Menschen auch für das sogenannte offizielle Österreich als „der Jude“ nicht weiter herhalten müssen. Der Unterschied zu früher, es wird nicht mehr gesagt „der Jude“, sondern ein Name genannt, der für „den Juden“ steht, und das ist je in keiner Weise positiv für diesen Mann gemeint. Und es ist kein Unterschied zu früher. Auch damals wurde vor allem ein Name genannt, der für „den Juden“ steht, nämlich Rothschild. Und auch heute fällt dieser Name nach wie vor weiter. In den sogenannten SM-Medien wird gar oft behauptet, phantasiert, Rothschild stehe hinter dem Mann, der vor allem für die identitäre Partei in der zurzeitigen Regierung …

„Höchste Zeit, Verantwortung zu zeigen“ – gegen „Grabsteine“. Sagt der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich.

Juden - Alibi des Sebastian Kurz - Eine untergegangene Welt

Gegen Tote Verantwortung zu zeigen, wer kann das nicht?

Gegen Ermordete in der Vergangenheit Verantwortung zu zeigen, wenn es parteienregierungspolitisch opportun ist, wer kann das nicht?

Aber wie sieht es mit der Verantwortung gegen Lebende aus?

Auch und gerade in Österreich mit seinem nationalsozialistischen Hintergrund?

Es würde der Nationalsozialismus der Vergangenheit hier nicht angesprochen werden, wenn von diesem in dem für Sebastian Kurz su löblichen Bericht nicht so penetrant …

„Wer ebenfalls für diese wichtige Aktion eines neuen Österreich, das auch mit seiner jüngeren Geschichte endlich korrekt umgeht, spenden will:“

Das „neue Österreich“: Renovierung von Grabsteinen.

Auch ein „neues Österreich“ kann es aber nur mit einem „neuen Verein“ geben:

„Jetzt möchte der neue Verein, bei dem sich auch Dutzende Prominente engagieren, die Renovierung aller bedeutenden Grabsteine beschleunigen. „Günther Havranek […]“

Und menschgemäß ist, schreibt löblich seine Zeitung, auch Christoph Dichand dabei. Keine Zeitung in Österreich steht wohl mehr für ein „neues Österreich“ als die seinige …

Wurde je der zurzeitige Bundeskanzler an den Gräbern der Menschen gesehen, die noch keinen Grabstein oder vielleicht auch nie einen haben werden, sondern nur ein Holzkreuz, das rasch verwittert, weil sie nicht weit zurück in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart ermordet wurden, gesehen? Verkündet er je: „Natürlich helfe ich hier sehr gerne“? An den Orten der Pogrome? Ist er an diesen Gedenkstätten der Grauslichkeiten der Gegenwart je gesehen worden?

Oder einer oder eine aus der Medienfamilie Dichand?

Was beantwortet werden kann, ist, es wird gewußt, wie über die Menschen, die heute Pogromen und Mord ausgesetzt sind, nach wie vor geschrieben wird, auch in Österreich.

Es wird deren Beschäftigung, die keine leichte ist, vorgeschoben, um gegen diese Menschen zu wettern, sie zu punzieren, zu verfolgen.

Im löblichen Bericht heißt es auch:

„Die Grabsteine der jüdischen Wiener verfallen, ein neuer Verein will diese Denkmäler retten. Hilfe kommt vom Kanzler – und hoffentlich von vielen Österreichern.“

„Der Wiener Steuerberater, der jahrzehntelang für die Aktion ‚Rettet den Stephansdom‘ erfolgreich tätig war und den Bau des neuen ‚TierQuartiers‘ initiiert hatte, zeigte […]“

„Eine untergegangene Welt“: so ist der löbliche Bericht überschrieben. Wie lyrisch. Weniger lyrisch pocht nach wie vor das goldene Herz in dieser Bezirkshauptmannschaft des niedertrachtigen Gehorsams, es pocht für die Quader der Vergangenheit und es pocht für das Tier, wenn es ein Hündchen oder ein Kätzchen oder ein Pferdchen …

Jüdische Menschen werden von der zurzeitigen Regierung instrumentalisiert, im Grunde aber schon länger, seit erkannt wurde, gewinnbringender ist es, sie nicht als „Sündenböcke“ einzusetzen, sondern sie zu verwenden, um neue „Sündenböcke“ zu basteln.

Sie, auch sie, zu Verbündeten zu machen gegen …

Jüdische Menschen werden vom zurzeitigen Bundeskanzler als Alibi mißbraucht, um zu zeigen, er habe aus der Geschichte gelernt, er habe mit der Vergangenheit nichts zu tun, während er bloß von Vergangenheit umgeben ist, zu der er stillhält wie jene, die sich dafür nicht mit Macht entlohnen lassen.

Und wie offensichtlich es ist, daß jüdische Menschen von der zurzeitigen Regierung und vor allem von dem zurzeitigen Bundeskanzler als Alibi mißbraucht werden, instrumentalisiert werden, ist allein schon zu daran zu ermessen, wenn der Innenminister eine Frage stellt, die aus der Vergangenheit her gar grausam bekannt ist und für einen weiteren Innenminister einer „Paragraphe gestaltet“, dessen Lebensinhalt Waffen und die Diffamierung der Menschen ist, deren Vorfahren …

… und sein zurzeitiger Vizekanzler die Gültigkeit von „Ehre, Freiheit, Vaterland“ in 18 erneuert und sein Bekenntnis zu Franz Dinghofer ehrend ablegt, dessen geplantes Symposium in 08-11-18 nun doch einmal …

Jüdische Menschen in Österreich, wie etwa die zwei Herren, die sich von dem zurzeitigen Bundeskanzler auf dem Friedhof als Alibis vorführen ließen, sollten bedenken, die „Hinwendung“ ist bloß den Zeitläuften geschuldet … würden den „neuen Sündenböcken“ statt Antisemitismus ein anderer Ismus pauschal zwar, aber doch irgendwie aus der Sicht der zurzeitigen Regierung begründet … dann würde der zurzeitige Bundeskanzler woanders hingehen, andere Reden halten …

Und Georg Havranek würde wohl einen anderen Verein gründen, bei dem sich Dutzende Prominente engagieren würden, aber nicht für Vergangenheitsquader, sondern für heute lebende Menschen, deren Vorfahren im Holocaust …

Wie es Menschen ergeht, die zuerst als Verbündete gewonnen werden wollen, aber sich nicht als Verbündete einspannen lassen, davon erzählt die uralte Geschichte eines Mannes, der jüdische Menschen als Verbündete ebenfalls als Verbündete haben wollte, eindrücklich, es werden ihm die Umworbenen „Sündenböcke“, die zu punzieren, zu verfolgen und schließlich im Holocaust …

Und zu diesem löblichen Bericht des Dichands, geschrieben von dem aus einem Kapitel her schon bekannten Richard Schmitt, paßt recht der Artikel „Doppeltes Spiel …“ aus einer Zeitung aus Ungarn, wie die Parteien der Innenminister sogar in Ungarn gesehen werden …

Doch in Hinterzimmern schmiedet Orbán längst eine Koalition der Europa-Zerstörer mit Italiens faschistischem Innenminister Salvini ‚mein Held‘ als Zugpferd.

Er war einer derjenigen, die Salvini mit den ‚hochrangigen Personen‘ meinte, die ihm zu dem Schritt geraten hätten, der zu nichts weniger führen soll als zu einem ‚Umsturz in Brüssel‘, damit die ‚einwanderungsfreundlichen Kräfte ihre Mehrheit verlieren‘. Nur dann, so Orbán, wäre Europa wieder demokratisch. Also mit Eisernen Vorhängen, Deportierungen, Konzentrationslagern und der Aberkennung der Grund- und Menschenrechte für ‚Kulturfremde‘.

Kanzler Sebastian Kurz bei seinem Besuch in Währing: „Ein gewaltiger Kulturschatz.“

Seiner Ansicht nach habe er zwei wichtige Schlachten gewonnen, einmal sei die Idee, dass Frontex oder sonstige ‚auswärtige Strukturen‘ den ungarischen Grenzschutz übernehmen, vom Tisch (wo kämen wir da hin, wenn EU-Kräfte internationale Standards einhielten) und der turnusmäßige EU-Ratspräsident Sebastian Kurz, ein Bruder Orbáns im Geiste und Chef einer Koalitionsregierung mit der rechtsextremen FPÖ, habe außerdem einen ‚akzeptablen Vorschlag‘ hinsichtlich des Umgangs mit den vorhandenen Asylbewerbern in der Union vorgelegt.“

Doppeltes Spiel -

Kurz zum ältesten Gewerbe der Welt

Das Magazin der identitären Regierungspartei greift zur Ausrede,

„[D]er Text sei aus Versehen ins Blatt gerutscht […]“,

weil

„[d]ie Verleihung im Rahmen des Dinghofer-Symposiums hatte für Kritik gesorgt, nicht zuletzt wegen eines faschistoiden Artikels in ‚Zur Zeit‘.“

und lebt damit ihrer Gesinnungsgemeinschaft Tradition. Überhaupt geht die zurzeitige identitäre Regierungspartei dem ältesten Gewerbe der Welt recht gerne nach, nämlich dem Gewerbe der Ausrede.

In diesem Gewerbe wird recht gerne das Wortzeug eingesetzt, mit dem Ausreden gut gedrechselt werden können, etwas sei gerutscht … 

Und es ist ein Gewerbe, weil etwas verkauft werden will, das auch gekauft werden soll. Und mit abgekauften Ausreden sind mittelbare und unmittelbare Erlöse zu erzielen.

Wie alt dieses Gewerbe ist, davon erzählt exemplarisch auch eine Geschichte, die sich vor rund zweitausend Jahren zugetragen hat. Einer Frau kommt ihr Mann drauf, sie hat ihn betrogen, das Kind, mit dem sie schwanger ist, zeugte sie mit einem anderen Mann.. Und weil sie es nicht mehr leugnen kann, aber mit ihm weiter zusammenleben will, greift sie zu einer Ausrede. Sie sagt ihrem Josef, es ist (vielleicht schmückt sie es aus, weil es zu finster war, weil er sich ihr von hinten näherte, weil …) ein Versehen gewesen, daß ein anderer Mann in sie rutschte. Und weil ein Gewerbe, auch das Gewerbe der Ausrede, nur erfolgreich sein kann, wenn wenigstens etwas daran wahr ist, sagt die Frau ihrem Mann den Namen, es war Gabriel, der aus Versehen in sie …

Es ist menschgemäß nicht mehr zu erfahren, welches Gewerbe nun tatsächlich das älteste Gewerbe der Menschen ist. Aber es ist nicht abwegig, daß die Ausrede tatsächlich das älteste Gewerbe der Menschen ist. Wie viele Ausreden werden gebraucht, für die anderen, aber auch für sich selbst, ehe eine Handlung gesetzt wird, bevor zu einer Tat geschritten wird, wie viele Ausreden auch, nachdem Handlungen vollzogen worden sind. Und erst danach sind die anderen Gewerbe aufgekommen, etwa, von denen besonders Männer des christlichen Abendlandes nach wie vor meinen, dieses sei das älteste — vielleicht meinen sie das auch deshalb, weil sie diesem selbst seit Urzeiten nachgehen …

Wie wir zur Zeit unsere Zukunft verspielen.png

 

Wo Satire ist, wächst …

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt …

Und Kurz meint, wie gut, daß die Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an das Regierungsparteisatiremagazin zur Zeit abgesagt wurde. Denn. So besteht die Möglichkeit, um es doch noch gerecht zu verteilen, noch eine Medaille zu vergeben, und zwar an die ebenfalls gesinnungsgemäß zensurierte satirical site der identitären Regierungspartei, die sich mit der schwarzen Partei die Stühle einer Regierung teilt, für die das Rechthohe Gerechtigkeit

… auch diese hat sich eine Odin-Wiesinger-Medaille für Satire recht verdient, wie sie am 20.10.18 neuerlich unter Beweis und damit einen weiteren Antrag auf Verleihung einer dinghoferische Medaille …

[K]ünstler betätigen sich anlässlich der Republikgründung in Deutschland am 9. November 1918 wieder einmal als vaterlandslose Gesellen. Anlässlich dieses Jubiläums wollen sie in zahlreichen europäischen Städten […] ‚Europäische Republik‘ ausrufen. […] nehmen an diesem internationalistischen Spektakel teil. Österreich steuert […] Elfriede Jelinek und Robert Menasse bei.

Auch das Burgtheater Wien, offensichtlich nicht unter der Kontrolle des amtierenden ÖVP-Kulturministers Gernot Blümel, nimmt […] an diesem […] „Balcony Project“ teil. Vom Burgtheater soll am 23. Oktober ein Manifest zur ‚Europäischen Republik‘ verlesen werden.

[S]tellt sich damit gegen den an den Wahlurnen aktuell stattfindenden Aufstand der europäischen Völker […]“

Wo Satire ist, wächst auch die …

Vaterlandslose Gesellen - Gesinnungsgemäß zensurierte Website der Regierungspartei in Österreich - 20-10-18.png