Manifest der Welt als Psychiatrie eines Obskuren, der immer wieder nach Österreich eingeladen wird

„Nicht zum ersten Mal besucht der antiliberale russische Publizist Österreich. In der Vergangenheit fiel er durch FPÖ-Kontakte auf. Jetzt hat ihn der Betreiber einer obskuren Webseite eingeladen.“

Das schreibt die Tageszeitung „Die Presse“ am 18. Jänner 2018.

Aleksandr Dugin - Bachheimer - FPÖ - Das Manifest der Welt als Psychiatrie

„Betreiber der obskuren Website“ ist Thomas Bachheimer. Thomas Bachheimer hält dort einen Vortrag, wo auch Herbert Kickl einen Vortrag hält.

Thomas Bachheimer oder der Kongress der Adventgeschichten

Thomas Stelzer legt auf recht bewährte österreichische Traditionsart seine Landeshauptmannbesonnenheitsprüfung ab

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Thomas Bachheimer ist der „Betreiber einer obskuren Website“. Herbert Kickl ist der „Innenminister“ der FPÖ. Was sagt das über Österreich? Alles. Aber nichts Gutes.

„Die Presse“ stellt Dugin vor: „Putins Stichwortgeber“. Nun, was immer Dugin in Rußland für wen auch immer sein möge, ist gänzlich unerheblich, was aber mit Dugin über die nun zur montagsgemachten identitären Regierungspartei erzählt werden kann, ist mehr als deutlich, wessen Dienerin sie ist.

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

„Die Presse“ hätte schreiben können, was zutreffender ist:

„Der Betreiber einer obskuren Website“ lädt einen Obskuren ein:

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

„Chef der Identitären“ oder was wird in Wien gelehrt – Alexander Dugin und Alain de Benoist?

Putin-Ideologe Siegfried Eisele will Völker Deutschlands unter die Schutzmacht eines Christenfürsten Habsburg

Und so weiter und so fort.

Als Dugin einmal in Wien war. In einem Palais. Mit den Spitzköpfen der nun montagsgemachten identitären Regierungspartei. Das muß nicht mehr ausgeführt werden, was damals zu seinem Manifest geschrieben: Es ist das Manifest der Welt als Psychiatrie.

Was aber stets auffällt, wie in der Collage gelesen werden kann. „Faschismus“ darf und kann nicht fehlen, wenn ein Obskurer vom „Betreiber einer obskuren Website“, der für die „Verteidiger Europas“ ebenso wichtig ist, ihn als Vortragenden zu haben wie den zurzeitigen Innenminister, eingeladen wird. Wie überhaupt das Faschistische je nicht fehlen darf, bei der montagsgemachten Regierungspartei, ganz gleich, um was es geht, ob um Antifaschismus, ob um Doppelstaatsbürgerschaften für Menschen in Südtirol und so weiter und so fort …

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Von den Dümmeleien eines einstigen Bezirksrates

Wählet Martin Luther Führer der

Es wird nun der Aberwitz von dem montagsgemachten Vizekanzler aufgenommen, auch von klugen Menschen, sich mit der Dummsage von diesem Mann, dem an einem Montag der Vizekanzler zugeschanzt wurde, zu beschäftigen, darüber zu schreiben, wen würde Bruno Kreisky heute wählen.

Das ist eine recht beliebte Dümmelei in dieser Gesinnungsschaft, also etwa von FPÖ und NPD, zu behaupten, zu plakatieren, dieser und jener Tote würde heute ihre Parteien wählen … übrigens, tote Frauen mißbraucht sie hierfür nicht … wenigstens im Tod vor männlichem Mißbrauch in Sicherheit … Ach, würden doch bloß tote Männer diese Gesinnungsschaft wählen, wie gut könnte es auf der Welt sein.

Wie gelesen werden kann, plakatierte die NPD, Martin Luther würde NPD wählen. Damit wurde etwas Falsches plakatiert. Auf dem zur NPD tatsächlich passenden Plakat hätte, wie in

Soziale Heimatpartei, Führer Luther

ausgeführt, stehen müssen: Wählet Martin Luther, Führer der

Die NPD in Deutschland hat für ihre Dümmelei, wer sie wählen würde, wenigstens eine Person genommen, die gesinnungsgemäß zu ihr paßt. Der Vizekanzler der FPÖ in Österreich hat für seine Dümmelei, wer seine identitäre Partei wählen würde, eine zu ihm und zu seiner identitären Partei ganz und gar nicht gesinnungsgemäß passende Persönlichkeit mißbraucht.

Aber was ist von einem montagsgemachten Vizekanzler schon zu … der nicht einmal von sich selber weiß, was er beispielsweise „zehn Jahre“ lang in seinem Leben war, etwa, wie er erst behauptete, „Sportstadtrat in Wien“ gewesen zu sein. Er war schon mal was, in Wien, nämlich Bezirksrat. Vielleicht erwähnt der Vizekanzler den Bezirksrat, der er tatsächlich einst war, nicht, weil er fürchtet, verwechselt zu werden, mit dem in Fernsehkaisermühlen gerufenen …

Wenn also auf Dümmeleien von diesen Gesinnungsschaften schon eingegangen werden muß, dann nicht, um diese ernsthaft aufzunehmen, sich mit diesen ernsthaft auseinanderzusetzen, denn das heißt stets nur eines, solchen Dümmeleien einen Wert beizumessen, den diese ganz und gar nicht haben. Eine Dümmelei ist eine Dümmelei, und sonst nichts, gar nichts.

Im Falle von dem montagsgemachten Vizekanzler reicht es, kurz gesagt, ihm auszurichten: Bezirksrat oder (wer es liebevoller sagen will) Dummerchen, bleibe er bei seiner Gesinnung, mißbrauche er seine seit Ewigkeiten tote Gesinnungskameraderie, von der heute noch Parteien wie die NDP, die FPÖ … gesinnungsgemäß zehren, etwa von Martin Luther, dem Schutzherrn von Antiziganismus, von Antisemitismus, von …

Und Bezirksrat oder Dummerchen, so ein Zwerg war Martin Luther, wie bereits der NDP ihr in den Ahnenpaß geschrieben, nicht, daß er heute NPD oder FPÖ wählen würde, er wäre ihr Führer, und würde sich von ehemaligen Bezirksrätinnen wählen lassen.

Und Bezirksrat oder Dummerchen, einer hätte ihn nach kurzer Rückfrage wohl davor bewahren können, die ganz und gar nicht zu seiner Gesinnung passende Persönlichkeit zu mißbrauchen, einer, weil auch Mitglied der lutherischen Organisation, hätte ihm sofort sagen können … Dummerchen, nicht Kreisky,

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Luther, Luther ist der Gesinnungskamerad …

Es ist halt auch eine Frage, welche Einsager, welche Souffleusen beschäftigt werden, auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne, die momentan mit einem ebenfalls recht billigen Plakat der „Gasgeber“ …

Bruno Kreisky oder wie dem montagsgemachten Vizekanzler Namen aus seiner Gesinnungskameraderie nicht mehr einfallen

Ute Bock ist tot – Trauer wird Hofer tragen

Trauer wird der montagsgemachte Infrastrukturminister darüber tragen, sie, Ute Bock, die viel zu früh verstorben ist, nicht mehr als „Rechtsbrecherin belangen“ zu können, jetzt, gerade jetzt, wo seiner Partei Regierungsgewalt zugeschanzt wurde.

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ Mehr Zukunft als Freiheitliche hat niemand

Ohne eine gesunde Ute Bock steht freiheitliche Gemein-Schaft ohne Programm da

Hofer als Innenminister wäre kein zum Gärtner gemachter Bock

FPÖ-Unzensuriert müht sich nach dem Norbert-Hofer-Programm mit Handbuch recht ab

Und Ärger wird auch dabei sein, nicht nur Norbert Hofer wird sich ärgern, jetzt sein „Handbuch“ umschreiben zu müssen, auch beim Mölzer, der das „Handbuch“ schult, seine Unterrichtsstunden umstellen zu müssen.

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

Welcher Name wird nun den Namen von Ute Bock im hoferischen Handbuch ersetzen? Welcher Name wird nun zum „Belangen“ ausgeschrieben werden? Vielleicht ist die identitäre Regierungspartei schon dabei, eine Arbeitsstaffel einzurichten, um einen Namen zu finden, der wieder stellvertretend stehen kann für so viele Menschen in Österreich, die der identitären Regierungspartei gesinnungsgemäß ein Greuel sind. Mit Hofer und dem montagsgemachten Innenminister an der Spitze. Vielleicht mit Rückgriff auf die Kompetenz eines Mannes aus der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert …

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

schließlich ist „Vertrauen“ in diesen Kreisen ein recht hohes Gut, wie nicht nur von Hofer gewußt wird, und wer könnte mehr Vertrauen genießen, als einer, der auch den kicklischen Vortrag sich wohl kaum entzogen haben wird, als er in den Vorort von Braunau reiste …

Vielleicht wird auch Viktor Orbán, der, kurz gesagt, von Bundeskanzler und Vizekanzler Gelobte, gleich hinzugezogen. Schließlich hat dieser einen Namen gefunden, gegen den er vorgehen kann, also nicht direkt gegen ihn, sondern gegen Vereine in Ungarn, die er mit einer Kapitalsteuer belegen, belangen, bestrafen will … also Organisationen, die kein Kapital haben, mit einer Kapitalsteuer … Und der Name, den Viktor Orbán gefunden hat, ist ebenfalls ein Name, der stellvertretend steht, nämlich für Antisemitismus.

Ute Bock im hoferischen Handbuch stellvertretend für viele in diesem Land. Und wenn an den zurzeitigen Innenminister gedacht wird, wohl auch für die sogenannten 68er – wie in der Collage gelesen werden kann. Dazu fällt ein, Alexander Van der Bellen, sagte, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, er werde mit „Argusaugen“ darauf achten, wer „Innenminister“ … Wie das ausging, wird gewußt, auch in der griechischen Mythologie. Es fragt sich bloß, wer schläferte den Bundespräsidenten ein? Es ist zu vermuten, er sich selbst, als er diese identitären Männer an einem Montag angelobte. Zum Glück gibt es für ihn, den Bundespräsidenten, kein blutiges Ende, wie in der griechischen Mythologie von Argus erzählt, aber es wird seine Montagschlafangelobung ein bitteres für die Menschen in Österreich sein.

Die zum Vortrag Einladenden von Herbert Kickl, dem zurzeitigen Innenminister, schreiben:

„Die Zeit, in der wir tatenlos am Straßenrand der Geschichte stehen geblieben sind und die gesellschaftliche Veränderung an uns vorbeiziehen haben lassen, ist zu Ende.“

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Orbán - Gudenus - Kickl

Sie setzen wohl auch auf ihn. Nun, da alle Augen des Bundespräsidenten seit langem schon nichts mehr sehen, außer, was ihnen noch zu sehen aufgetragen, wird es notwendiger denn je, an ein Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, wie es schon einmal gemacht wurde, auch im Zusammenhang mit Ute Bock, für die es kein freundliches Wort gab:

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

NS Die FPÖ hat im Angesicht des Todes von Ute Bock den Anstand, zu ihrem Tod zu schweigen. Sebastian Kurz kann sich eine Sprachpose aber nicht verkneifen. Er schreibt:

„Mit Ute Bock verliert Österreich eine der bekanntesten & engagiertesten Flüchtlingshelferinnen. Ihr langjähriger Einsatz & ihre Zivilcourage haben unser Land geprägt & verdienen unseren Respekt. Ich drücke den Angehörigen & Freunden meine tiefe Anteilnahme aus.

Es wird viel die unnötige Frage in diesem Land gewälzt, wer und was zu Österreich gehöre. Der Einsatz und ihre Zivilcourage habe, schreibt Kurz, „unser Land geprägt“. Aber ihn, Kurz, nicht, also gehört Kurz nicht …

Eine solche Sprachpose von einem, der mit diesen Männern und Frauen in einer Regierung sitzt, einen Orbán lobt und so weiter, ist nichts anderes als eine Beschmutzung von Ute Bock. Und das hat sich Ute Bock wahrlich nicht verdient. Hätte Sebastian Kurz nur ein wenig Anstand, er hätte zu ihrem Tod geschwiegen. Das Schweigen wäre ihm angemessen …..

Eine wirkliche Würdigung von Ute Bock durch ihn, kurz gesagt, wäre gewesen, wenn er sich von ihr hätte prägen lassen.

Ute Bock ist tot - Kurzens Sprachpose

 

Österreich ’18

Österreich 18 - Regierung

 „Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich spreche.“

Das sagt He.-Chr. Strache in einem am 15. Jänner 2018 veröffentlichten Interview. Ja, der montagsgemachte Vizekanzler weiß tatsächlich, wovon er spricht. In seinen Händen ist Österreich tatsächlich recht aufgehoben, weiß er doch als einziger Mensch in diesem Land ganz allein, was er zehn Jahre lang „war: Sportstadtrat in Wien“.

Es wird jetzt, endgültig, gut verstanden, weshalb er, Strache, unbedingt mit Kurz, der für ihn ein „Hütchenspieler“ ist,

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

zusammen in eine montagsgemachte Regierung wollte. Mit der Wahrheit, nun ja, halten es beide gleich recht. Oder, um den Vizekanzler über den montagsgemachten Bundeskanzler mit zwei Wörtern zu zitieren, „Irreführung“ und „Betrug“ … zwei von zehn Wörtern, die beide Männer wohl beim ersten Schreibversuch schon fehlerfrei schreiben dürften können.

Es wird jetzt, endgültig, gut verstanden, weshalb der Vizekanzler gar recht, gar so recht  den Bundeskanzler charakterisieren kann.

Was nicht gewußt ist, ist He.-Chr. Strache nun ein (auch wenn es nicht zu ihm paßt, soll das Eigenschaftswort trotzdem verwendet werden) großer Lü…, oder ist die Tageszeitung noch kleiner, als ihr Name es schon verspricht, wenn sie das, er, Strache, sei zehn Jahre in Wien Sportstadtrat gewesen, ohne Widerspruch druckt, in der Annahme, in der Provinz wisse ohnehin kein Mensch, was in der Bundeshauptstadt, aber das gibt He.-Chr. Strache Gewicht, in der Provinz, „Sportstadtrat“ gewesen zu sein, sogar zehn Jahre lang, der müsse einfach wissen, wo es lang geht, im Sport, in der Provinz … was muß das für eine schneehartgebrettelte Abfahrtspiste im Kopf des Vizekanzlers sein, sich seine eigene Vergangenheit umzustecken?

Es ist aber nicht die einzige Zeitung, die das ohne Richtigstellung verbreitet. Was ein Bundeskanzler sagt, was ein Vizekanzler sagt, ist halt, was Medien in Österreich zu bringen haben, es wird schon die Wahrheit sein, jedenfalls die, die gerade gebraucht wird, um, das Wort des Vizekanzlers über die Partei des Bundeskanzlers noch einmal zu zitieren, „die Österreicher für dumm“ …

Neue Vorarlberger Tageszeitung - Strache - Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich sprecheUnd zur Wahrheitsverfestigung, wie sie gebraucht und regierungsgemäß von Medien gefordert wird, muß es gleich am 16. Jänner 2017 noch einmal verbreitet werden… wie in der Collage gelesen werden kann …

Oh, Menschen in Österreich, seid glücklich: Ein „Hütchenspieler“, wie ihn He.-Chr. Strache nennt, als Bundeskanzler, als Vizekanzler ein „Sportstadtrat“, der er nie war.

Österreich - Bundeskanzler ein Hütchenspieler - Vizekanzler ein Sportstadtrat der er nie war

NS Zu Sport und FPÖ fallen nicht augenblicklich „Sportstadtrat“ ein, sondern recht spezielle „Übungen“ und recht spezieller Umgang mit Geschichte und auch der persönlichen Geschichte, wie die oben vom Vizekanzler eben erst wieder einmal …

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

Andreas Mölzer: „Grandioser, historischer Erfolg für Svoboda“ in der Ukraine

und auch recht spezielle Abzeichen

Vizekanzler Strache - Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war - Jänner 15 - 2018 - Kleine Zeitung

Verteidigungsminister Mario Kunasek ist offen, für „nächtliche Ausgangssperren“ gegen Soldateska

Mario Kunasek - Norbert Hofer - Nächtliche Ausgangssperren

„Nächtlichen Ausgangssperren für Asylanten steht Kunasek ebenfalls aufgeschlossen gegenüber. Er verwies in diesem Zusammenhang wiederum auf die Grundwehrdiener, bei denen es auch Nachtruhe und Zapfenstreich gebe.“

Das wird von FPÖ unzensuriert am 14. Jänner 2018 verlautbart. Das mag vielen ein absurdes Argument sein, die Gleichstellung von Soldaten und Menschen, die keine Soldatinnen sind.

Doch in der identitären Logik ist das durchaus schlüssig. Also auch für den montagsgemachten Verteidigungsminister. Diese Menschen sind für sie ebenfalls Soldaten. Sie werden von ihnen „Invasoren“ genannt. Und was sind „Invasoren“? Soldatinnen.

Mario Kunasek will „Asylindustrie abstellen“. Das verlautbart ebenfalls recht groß FPÖ unzensuriert. Daß er von „Asylindustrie“ spricht und beispielsweise, was zu „Invasoren“ besser passen würde, nicht von „invasorisch-industriellem Komplex“, mag wohl dem geschuldet sein, daß die Lieferantinnen des Begriffes „Asylindustrie“ diesen noch nicht erfunden haben. Mit dem Begriff „Asylindustrie“ erzählt Mario Kunasek etwas von sich, also etwas von seiner wohl recht bevorzugten Lektüre.

Mario Kunasek - Asylindustrie

Bereits die erste Seite des Suchergebnisses für „Asylindustrie“ belegt eindrucksvoll, welch recht Redliche diesen Begriff verwenden, verbreiten. Männer wie Udo Ulfkotte, Verlage wie Kopp, die Elite des Journalismus: Journalistenwatch … Und gesinnungsgemäß selbstverständlich FPÖ unzensuriert: diese überhaupt aus Redlichkeit und Wahrheit gräflich gezeugte Homepage …

Zu „Industrie“ fällt bei dieser Gelegenheit noch eine ein, aber – das ist nicht zu hören aus diesen kameradschaftlichen Kreisen – diese will Kamerad Kunasek nicht „abbestellen“, nämlich die „National- und Revisionismusindustrie“ … recht liebgewonnene Abonnements werden halt nicht so leicht wieder abbestellt.

Und, darüber hinaus, wer möchte schon den ehrenvollen Dank und die ehrenreiche Treue einer solchen Industrie gefährden …

 

 

Austria with this government is on the lam from Enlightenment.

Hans Rauscher - Austria on the lam from enlightenment

Für Hans Rauscher hat die montagsgemachte Außenministerin „eine gute Antwort“ auf die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, gegeben, nämlich: „Muslime gehören zu Österreich.“

Norbert Hofer wird wohl noch nicht die Zeit gefunden haben, auch Karin Kneissl als „Philosophin“ mit tiefstem „Humanismus“ geoutet haben zu können; jetzt einmal war das Outing von Herbert Kickl not …

Aber mit dieser von Hans Rauscher gelobten Aussage ist sie unbedingt die nächste Kandidatin für das Outing als „Philosophin“.

Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein. Nicht nur, daß sie nun, wie geschrieben werden durfte,

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

eine philosophische Regierung haben, sie können in Österreich Zeitungen aufschlagen, in denen wahrlich philosophische Menschen schreiben, etwa Hans Rauscher, ein auf das Geschichtsphilosophische abonnierter Journalist.

„Aber vielleicht kann man“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018 in einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, „die Streitfrage kulturgeschichtlich betrachten. Geistige und religiöse Strömungen wie das Christentum und das Judentum, aber auch die Aufklärung haben in Jahrhunderten Mitteleuropa zweifellos kulturell geprägt, der Islam nicht. In diesem Sinne gehört ‚der Islam‘ nicht zu Österreich, auf lange Sicht nicht und wahrscheinlich nie.“

Welche Aufklärung meint Hans Rauscher, die Österreich prägte? Meint er die „josephinische Aufklärung“? Oder – eher und – die 1848er Aufklärung, die im Gedenkjahr 2018 für die zurzeitige Regierung prominent im Regierungsprogramm an erster Stelle steht?

Welches Judentum meint Hans Rauscher, das Österreich prägte? Meint er das ultraorthodoxe Judentum mit seiner Autobusapartheid? Oder meint er Menschen (die als jüdische Menschen eingeordnet werden, aber sonst nichts …), die wesentliche Beiträge zur österreichischen Kultur leisteten? Welche Strömung, welche Bewegung innerhalb des Judentums meint er also?

„Es gibt natürlich viele Muslime hier, sie werden nicht weggehen“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018, „in dem Sinne gehören sie zu Österreich – wenn sie nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen. Aber der Islam an sich hat keine Anziehungskraft auf die große Masse der anderen, religiös oder nicht-religiös. Es wird noch mehr Muslime geben, aber der Islam wird keine gesellschaftsprägende Kraft entfalten.“

Der Islam braucht auch keine gesellschaftsprägende Kraft zu entfalten, es gibt in Österreich ohnehin das Christentum, also das von, um Namen beispielhaft zu nennen, von Kunschak bis Kurz …

Was muß, um noch einmal auf das von ihm pauschal angesprochene Judentum zu kommen, das Judentum doch für eine Anziehungskraft auf die große Masse gehabt haben, wenn es Österreich gar so prägte? Diese Anziehungskraft muß so groß gewesen sein, daß man ihm aus lauter Dankbarkeit Kathedralen errichtete, um ihm konzentriert dafür Anerkennung …

Das gehöre dazu. Das gehöre nicht dazu. Diese gehören dazu. Diese gehören nicht dazu. Dieses Hineinprügeln in einen Staat. Dieses Herausprügeln aus einem Staat. Allein das, diese Liebe zur Selektion erzählt alles über die Prägungen Österreichs.

„[S]ie werden nicht weggehen[.]“

„Es wird noch mehr Muslime geben[.]“

Hans Rauscher ist zu verstehen, wenn er schreibt, sie gehörten nur in dem Sinne zu Österreich, „die Muslime“, wenn sie „nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen.“ Diese Rute, oder angesichts der zurzeitigen Regierung treffender: diesen Säbel muß er ihnen ins Fenster stellen, wenn sie nicht einmal auf ihn, auf Rau, hören, der ihnen doch schon unmißverständlich ausrichtete:

„Europa, wo man sie einfach nicht braucht.“

Und trotzdem, „sie werden nicht weggehen.“ Wer wird nicht weggehen? Die Muslime, also die Männer werden nicht weggehen? Und die Musliminnen, also die Frauen, die werden weggehen, oder sie auch nicht? Hans Rauscher erwähnt sie nicht. Das heißt, sie sind also noch gar nicht gekommen, so braucht er sie auch gar nicht zu erwähnen, darüber zu jammern, daß sie, die Frauen, nicht weggehen werden, es wieder mal auf die nette Art zu probieren, ihnen wie den Männern lieb zu sagen: Ach, geht doch weg.

„Es wird noch mehr Muslime geben,“ schreibt Hans Rauscher. Musliminnen auch? Oder sie nicht? Wie oben beim Judentum kann auch hier nicht gesagt werden, welche Strömungen, welche Bewegungen innerhalb des Islams er, Rauscher, meint?

Meint er …? Wen er nicht meint, das kann doch mit einiger Bestimmtheit gesagt werden, das sind säkulare Muslime … Jedenfalls, das ist gewiß, Musliminnen, gleicher welcher Ausrichtung, Strömung, Bewegung, meint er, Rauscher, auch nicht. So klärt sich doch ein wenig auf, von welchen Prägungen Österreichs er, Rauscher, spricht: Christentum und … und Aufklärung ganz nach dem Geschmack der zurzeitigen Regierung …

Nachdem nun das Außenministerium eh schon zerrisssen wurde, etwas für Karin Kneissl, etwas für Gernot Blümel, hätte es durchaus noch weiter zerrissen werden können, damit auch etwas für Hans Rauscher … die Integration.

Er, Rauscher, weiß doch so genau, wie mit Männern zu reden ist, und was in der Welt so …

Hans Rauscher an die „werten Muslime in Europa“, Österreich

Hans Rauscher tritt in das Halbdunkel des Geistes ein

Und ihm zur Seite gegeben, als profunden Berater:

Martin Engelberg!

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

Hofer verteidigt Kickl - Keine Provokation, sondern Philosophie

Samstag, 13. Jänner 2018. Morgenjournal. Österreichisches Radio. Norbert Hofer, Regierungskoordinator, im Interview. Er spricht über Herbert Kickl. Kompetent. Denn. Er kennt den Innenminister. Und wer ihn wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“. Das weiß jetzt nicht nur Stefan Kappacher, sondern das wissen ab jetzt alle in Österreich, auch, daß ihm, also Kickl, der „Humanismus“ ein „großes Anliegen“ … übrigens: alle …

FPÖ-Regierungskoordinator Norbert Hofer nimmt seinen Parteifreund, Innenminister Herbert Kickl, gegen Kritik vom Bundespräsidenten abwärts in Schutz. Kritik an Kickls Formulierung, Asylwerber sollten „konzentriert an einem Ort gehalten werden“, sei keine bewusste Anspielung oder Provokation Kickls gewesen, so Hofer.

Alexander Van der Bellen hat, wird jetzt gewußt, aufgeklärt durch den österreichischen Radiosender, doch nicht alle ermahnt zu „einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache“, sondern Herbert Kickl, also nicht etwa Peter_ …

Oh, es stellen sich doch immer so viele Fragen ein. Etwa die. Wenn Herbert Kickl ein Philosoph ist, was ist dann Norbert Hofer selber? Ein Oberphilosoph? Vaterphilosoph von Herbert Kickl? Wenn Kickl doch von Hofer …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Etwa die. Um welche philosophische Richtung handelt es sich, wenn Herbert Kickl recht tief in die Philosophie eindringt? Philosophie der Steinigung?

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Anständig wie

Sprachposen der Anständigkeit

Norbert Hofer nun einmal ist, hat er in dem morgendlichen Interview nicht gesagt, Herbert Kickl sei ein Philologe … er, Kickl, mag zwar philosophieren, aber Schriften, wie gelesen werden kann, beispielweise zum Thema „Gender“ richtig zu lesen, das … Broschüren sind aber auch die anspruchsvollsten Schriften der Philosophie, die gekannt werden.

Oder ist es eine recht besondere Philosophie der Wahrheit, die er, Kickl, und mit ihm auch Norbert Hofer, vertritt?

„Immer sind Gutbazillen hinderlich“ und stets weiß die „unzensurierte“ Wahrheit Herbert Kickl

Aber nicht nur Herbert Kickl ist ein „Philosoph“. In Österreich ist jetzt überhaupt eine sehr philosophische Regierung angelobt worden, an einem Montag. Besonders hervorzuheben aus dieser philosophischen Riege der Kanzleramtsminister;

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

wie dieser um „objektive Begriffe“ Bescheid weiß – atemraubend … Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein, eine solche Regierung gemacht bekommen zu haben …

Wie unglücklich hingegen werden jetzt die Menschen in Deutschland sein, die keine

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Österreich-Koalition bekommen werden, sondern eine sogenannte große Koalition, weil diese auch eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante ist.

Übrigens, eine sogenannte große Koalition wäre in Österreich ebenfalls eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante gewesen. Es hätte auch noch andere mit einer vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvarianten gegeben, etwa eine Koalition von ÖVP, SPÖ und Liste Pilz, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos und Liste Pilz.

Aber in Österreich wird halt, kurz gesagt, gewußt und gemacht, was die Menschen glücklich macht, und was auch nicht sehr anstrengt, also beim Rechnen große Forderungen stellt: eins und eins zu rechnen, das wird in diesem Land mit rechts noch leicht geschafft.

Antworten zu Fragen zum derzeitigen Bundespräsidenten lassen sich allmählich mehr und mehr finden. Etwa die, weshalb wollte Alexander Van der Bellen eigentlich Bundespräsident werden? Er will die Menschen in Österreich glücklich sehen. Deshalb wohl sein Regierungsauftrag, kurz gesagt, ohne Einschränkung, die Angelobung einer vom Wahlergebnis her schwach abgestützten Koalition von ÖVP und FPÖ.

Die Philosophie der zurzeitigen Regierung ist kein rechtes Geheimnis … aber welche Philosophie vertritt der Bundespräsident? Die Philosophie der Kontemplation? Die Philosophie eines Hofburgwiesenspaziergängers mit Hund? Die Philosophie der gar so hellen Sätze oder der Alles-und-Nichts-sagenden-Sätze?

Welche Maxime wohl über dem Bette des Bundespräsidenten hängt? Vielleicht:

Das wahre Glück des Menschen ist die Anschauung, nicht die Handlung. 

Das Glück des Menschen ist die Anschauung nicht die Handlung

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

Verlautbarungsorgan FPÖ unzensuriert: „Endstation für Brigitte Ederer“, auf der der Antisemitismus Bahnwärter ist.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ermahnt Peter_ zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, oder doch wen anderen.

FPÖ unzensuriert - Verlautbarungsorgan

Den sogenannten klassischen Medien versucht Norbert Hofer gar lieblich die Ablöse von Brigitte Ederer zu …

Aber FPÖ unzensuriert bringt es ungeschminkt, wie in der Collage gelesen werden kann, sie weiß, was sie als Verlautbarungsorgan nun einer montagsgemachten identitären Regierungspartei …

Vergessen wird nicht auf den „Tausender“ und Brigitte Ederer zum Vorwurf gemacht. Dabei steht für den „Tausender“ in diesem Jahr

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

gar kein Jubiläum an. Hingegen gibt es ein Jubiläum in diesem Jahr: 10 Jahre Tod eines blauen Gesinnungsführers. Ihm wird das Verlautbarungsorgan im Oktober 2018 wohl ganz jubelnd gedenken …

Und auch die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert ist sich ihrer Pflicht bewußt, wie in einem Verlautbarungsorgan zu schreiben ist … vielleicht erhofft sie sich ebenfalls einen Aufstieg, Stühle recht nahe beim Stuhl vom montagsgemachten Innenminister …

Es wird wohl das von Brigitte Ederer von FPÖ unzensuriert veröffentlichte Bild den Mephistopheles dazu verführt haben, zu schreiben:

„Traurige Sache für einen nie sexuell belästigten ein Aufprall mit 15 Kilo Schädelfleisch.“

Und Peter_, wie stets auf der Höhe der Vergangenheit, versteht es recht, in einem solchen Verlautbarungsorgan kann es kein Fehl sein, etwas Antisemitisches zu bringen:

„Wann werden die Judasse für ihren Verrat bezahlen?“

Peter_ wird das nicht dementieren müssen. Denn. Peter_ ist kein … Dennoch wurde er von dem österreichischen Bundespräsidenten ermahnt zu einem „verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, wurde ihm öffentlich ausgerichtet, „Anspielungen auf dunkelste Zeit des Landes dürfen im politischen Diskurs keinen Platz haben“. Oder wen meinte Alexander Van der Bellen mit dieser Ermahnung? Doch nicht Peter_, der zum Kongreß? fährt? Doch den Mann, der am Kongreß Vortragender ist? Oder meinte der Bundespräsident alle in diesem Land, also auch alle, die nicht solche Vorträge halten, alle, die nicht solchen Vorträgen lauschen? Alle, die nicht derartige grafsche Homepages betreiben?

Bei der Gelegenheit. Es fällt ein, von einem Verlautbarungsorgan wurde bereits einmal geschrieben. 

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Und nun scheint mit FPÖ unzensuriert ein zweites Verlautbarungsorgan als Konkurrenz (zwar ohne Gesinnungsunterschied) … das wird also in dieser Gesinnungsschaft

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

als „Medienvielfalt“ wohl verstanden und gelitten sein …

Sprachposen der Anständigkeit

Herbert Kickl - Keine genehme Aufgabe

Es gibt nun, wie kann es anders sein, Aufregungen um ein von dem montagsgemachten Innenminister verwendetes Wort: „konzentrieren“. Er, Kickl, spricht sich dafür aus Menschen „konzentriert unterzubringen“.

Welche andere Sprache soll er, Kickl, denn sprechen können, als die der Vorfahrinnen, die in seiner Gesinnungsschaft recht gepflegt wird, das Gesinnungspracherbe der Ahnen,

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Freiheitlicher „Zur Zeit“ sagt Himmlers Rußlandexperte SS-Obersturmbannführer Dwinger noch allerhand Rechtes

von Generation zu Generation weitergetragen …

Und nach dieser Traditionsstange zu greifen wieder mehr und mehr bereit …

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

Bald ist es ein Monat her, daß es zur Montagsangelobung dieser Regierung kam, und schon kommt der montagsgemachte Innenminister in internationale Schlagzeilen, die alle Regierungsmacher und Regierungsmacherinnen höchste Orden einbringen müssen, für die Steigerung des Ansehens Österreichs in der Welt, auf diese gar traditionelle Weise.

Vor bald einem Monat, am 22. Dezember 2017, gab der Innenminister dem senderischen Fellner ein Interview in dem er, es ging dabei um Abschiebungen von Menschen, sagte:

„zu recht und ordnung zum durchbruch verhelfen müssen … das ist keine angenehme aufgabe die unsere exekutive dann zu vollziehen hat … aber es ist dann eine notwendige aufgabe …“

Das sei „keine angenehme Aufgabe“, so Kickl; es fehlte bloß noch, und es hätte nicht überrascht, der Zusatz, und bei dieser „notwendigen Aufgabe“, wenn sie erfüllt ist, „anständig geblieben zu sein, ohne dabei seelischen oder charakterlichen Schaden genommen zu haben“ …

„Aufgabe“, „Ordnung“ … Zwei Wörter, die Heinrich Himmler dutzendfach in seiner ein paar Seiten umfassenden Rede in Posen brachte, aber auch „Gerechtigkeit“ sprach er an; ebenfalls ein Wort, das nicht nur von der FPÖ, sondern auch von der ÖVP oft und oft gebracht wird.

Er, Kickl, sagte nicht „neue Ordnung“ … er ist ein recht kluger Mann, weiß also, daß es keine „neue Ordnung“ wäre, wenn auch einer aus seinem Gesinnungskreis von einer solchen …

Wolfgang Dvorak-Stocker, Neue Ordnung und FPÖ unzensuriert: „Diese Verbreitung von Dreck in den Medien muss endlich aufhören!“

… es fand sich bis jetzt kein Mensch, wie es scheint, der ihm sagte, diese seine von der Vorsehung ersehnten Ordnung war wohl einmal eine neue, aber das ist lange her, daß sie tatsächlich neu war, vielleicht vor der heutigen Zeitrechnung, als Menschen noch an eine Sintflut glaubten, die seine Gesinnungskameraderie viel später mit nostalgischer Verklärung tatsächlich über die Menschen brachten …

Es wird hier keine Gleichstellung von Herbert Kickl und Heinrich Himmler vorgenommen. Denn. Das wäre töricht. Eine solche Gleichstellung wäre absolut dumm und falsch angesichts der Geschichte. Das muß erneut so deutlich geschrieben werden. Denn. Es gibt immer welche, die es absichtlich mißverstehen wollen. Darüber hinaus, wie nicht nur im Kapitel Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 1 geschrieben, interessiert das deutsche reich und also auch Heinrich Himmler nicht.

Von Interesse aber ist die Weiterverwendung der Sprache, wie auch gegenwärtig weiter mittels Sprache etwas als gut, als anständig hinzustellen versucht wird, sprachliche Posen der Unschuld eingenommen werden, während es in Wahrheit weder gut noch anständig noch unschuldig ist, sondern Ungeheuerlichkeiten …

Und das Schlimmste daran ist, daß diese, kurz gesagt, Sprachposierer und Sprachposiererinnen die ersten sind, die das selbst glauben, was sie den Menschen verhökern wollen. Beispielsweise, kurz aufgezählt: „Gerechtigkeit“, „Fairness“.

Es sind also die Mechanismen, die nach wie vor wirken, die von Interesse sind, auf die aufmerksam gemacht werden muß. Wohin solche Mechanismen führen: in den Untergang, in die Verelendung in jedweder Hinsicht: ethisch, moralisch, wirtschaftlich …

Die Mechanismen sind

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 4

stets die gleichen: es wird vorgegaukelt, daß das sogenannte eigene Volk am Herzen liege, daß alles gut werde, wenn erst einmal alle Menschen außer Landes, die nicht zum sogenannten eigenen Volk und so weiter und so fort.

Und im sogenannten Gedenkjahr 2018 ist es nicht verkehrt,

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

nicht falsch, darauf zu verweisen, daß diese Mechanismen, die geradewegs in den Untergang in jedweder Hinsicht führen, exemplarisch das deutsche reich mit seinem Reichsinnenminister … wer diese Mechanismen der Verführung späterhin recht bedienen konnte, war auch ein Blauer, der vor zehn Jahren … noch ein Jubiläum in diesem Jahr für das Niemals-Vergessen der Schäden,

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

die Verführungsmechaniker und die wenigen Verführungsmechanikerinnen dieser Gesinnung stets anrichten, für die sie stets andere verantwortlich machen, für die sie stets andere als Schuldige hinstellen.

NS Und auch das kann und muß erneut angeführt werden. Gäbe es nicht diese ständigen Verweise aus dieser Gesinnungsgemeinschaft in die Vergangenheit, gäbe es deren ständiges Beharren auf die Vergangenheit nicht, müßte die Vergangenheit gar nicht angesprochen werden. Eben erst hat die montagsgemachte Regierung einen gesinnungsreichen Vergangenheitsboden für ihre Erstvorstellung ausgesucht, nämlich den Kahlenberg, schon hat sie für ihre erste Klausur Seggau gewählt – natürlich ein Schloß, unter einem Prachtbau macht es eine identitäre Partei schon gar nicht, so nahe am Volke wie sie ist -, und fehlen sollte halt auch nicht: ein bißchen „Gau“ …

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

FPÖ unzensuriert - deutschelobbyinfo für Silvana Heißenberg

Es muß eingestanden werden, es interessiert wenig bis gar nicht, wer Silvana Heißenberg ist, was sie zu sagen hat oder nicht zu sagen hat. Es will auch nicht darüber nachgedacht werden, ob die Reaktionen auf ihre „Meinungen“ überzogen sind, nicht überzogen sind.

Silvana Heißenberg hat ohnehin genügend Fürsprecher und Fürsprecherinnen, hat nun ihre mediale Öffentlichkeit gefunden, hat nun neue Internet-Einträge gefunden, daß sich die Frage doch stellt, weshalb jetzt bloß das Geplärre, sie könne ihre „Meinungen“ nicht mehr öffentlich äußern. Sie äußert sie doch, unentwegt. Kann es sein, daß diese mediale Öffentlichkeit sich selbst nicht als Öffentlichkeit, sich selbst nicht als Teil des Internets versteht?

Und was für „Meinungen“ äußert Silvana Heißenberg, die gar so verteidigungswert erscheinen, also ihrer medialen Öffentlichkeit?

Sie, Heißenberg, vertritt beispielsweise die „Meinung“, Angela Merkel sei die

„verachtenswerteste und kriminellste Bundeskanzlerin, die das Deutsche Volk je erdulden musste“.

Nun, das klingt nicht nach Meinung. Das klingt nach Wissen, das klingt nach Prüfung der Geschichte. Das klingt auch nach Wissen, was Kriminalität ist. Und mit dieser Prüfung und mit diesem Wissen kommt Heißenberg zum Schluß, Angela Merkel sei … Bei ihrer Prüfung der Geschichte des „deutschen Volkes“ wird ihr wohl Bundeskanzlerin Adolf Hitler entgangen sein, nein, nicht entgangen, dieser war ja kein Bundeskanzler, sondern „Reichskanzler“, oder kurz: „Führer“, und als solcher nicht einmal kriminell und schon gar nicht verachtenswert, weil eben kein Bundeskanzler.

Und wer sind ihre Fürsprecherinnen?

Es ist beispielsweise FPÖ unzensuriert. Wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist Peter_ aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert, der sie zitiert und verlinkt zu einem Mann, von dem Sie hier in mehreren Kapiteln bereits gelesen haben dürften.

Von Peter_ selbst kein Wort mehr; eben erst ein Kapitel beendet über den Personalpool oder die eiserne Reserve für den montagsgemachten Innenminister … 

Wie recht es doch Österreich hat. In Österreich findet Peter_ keine Bundeskanzlerin, der er Verachtung und Kriminalität an den Kopf schreiben könnte, so muß er nach Deutschland blicken, ausweichen, um Heißenberg gesinnungsgemäß doch noch zitieren zu können, doch noch mutig einer Bundeskanzlerin auf den Kopf zu schreiben kann, wie kriminell und verachtenswert er sie doch … aber er ist auch ein recht eigenständiger Kopf, beläßt es nicht beim Zitieren, findet für Angela Merkel eine recht eigene Bezeichnung: „Besatzungskanzlerin“.

Wie schön es aber Deutschland hat, wird auch an diesem Beispiel ein weiteres Mal klar.

In Deutschland findet sich keine „Homepage“ eines Abgeordneten einer nun montagsgemachten Regierungspartei, die sich für derartige „Meinungen“, wie etwa die von Silvana Heißenberg geäußerten, einsetzt.

Es sind Homepages etwa von diesem oben erwähnten Mann, der in der nun montagsgemachten Regierungspartei in Österreich doch ein rechtes Ansehen genießt.

Oder die „deutschelobby info“. Auf dieser Homepage etwa wird ein Fürsprache-Interview gebracht, übernommen von Info-Direkt. Stefan Magnet der Interviewer.

Die „deutschelobby“ ist nicht von einer Regierungspartei in Deutschland. Das ist irgendeine Homepage von Menschen, die sich das „Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.08.1939“ von der Vorsehung wünschen. Und wie in der Collage gelesen werden kann, gibt es gesinnungsgemäß eine „Kronen-Zeitung Ostmark“ … wer diesen Link anklickt, kommt aber nicht nur „Kronen-Zeitung“, sondern zur „Jungen Freiheit“. Diese Wochenzeitung hat durchaus viel gemein mit der „Zur Zeit“, nur eines nicht, sie ist nicht das Blatt der Mandatare und Funktionärinnen einer Regierungspartei wie in Österreich …

Kronen-Zeitung Ostmark - Gerd Honsik - deutschelobbyinfo

Kein Wort mehr zur „deutschenlobby“ … zu viele Kapitel bereits, in denen diese …

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

Für wen ist FPÖ-Unzensuriert da? Für die „Ja zum deutschen Reich“-Lobby

Harald Kotschy stürmt an für FPÖ-Unzensuriert & „Ja zum Deutschen-Reich“-deutsche-lobby …

Schachtschneider: Professor von He-Chr Strache & „Ja zum Deutschen Reich“

Und so weiter und so fort …

Eines noch. In Deutschland schreibt irgendeine Homepage, also „deutschelobby“:

„Selbstverständlich glauben auch wir so an den Holocaust™, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist!“

deutschelobby info - identitär - sellner - honsik

Erinnern Sie sich, in Österreich sprach in etwa so ein Mandatar der FPÖ, dessen Sohn jetzt ein recht Hoher im österreichischen Parlament für die identitäre Regierungspartei ist, und zu dem der Spruch recht paßt: wie das Kind, so der Vater …

FPÖ unzensuriert und deutschelobby info - Verwechslung nicht ausgeschlossen

Hat es Deutschland nicht schön? In Deutschland kann es wohl nicht zu Verwechslung kommen zwischen Websites von irgendwelchen Menschen und von Regierungsparteien. In Österreich hingegen, wenn Sie nicht aufpassen, meinen Sie auf FPÖ unzensuriert zu sein, aber tatsächlich auf „deutschelobby“, wenn Sie nur auf die Beiträge blicken, wie in der letzten Collage zu sehen ist.

Hat es Deutschland nicht schön? Vor allem wegen einer und der wohl wichtigsten Sache, die

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition