Ute Bock ist tot – Trauer wird Hofer tragen

Trauer wird der montagsgemachte Infrastrukturminister darüber tragen, sie, Ute Bock, die viel zu früh verstorben ist, nicht mehr als „Rechtsbrecherin belangen“ zu können, jetzt, gerade jetzt, wo seiner Partei Regierungsgewalt zugeschanzt wurde.

„Frau Bock ist als Gesetzesbrecherin zu belangen.“ Mehr Zukunft als Freiheitliche hat niemand

Ohne eine gesunde Ute Bock steht freiheitliche Gemein-Schaft ohne Programm da

Hofer als Innenminister wäre kein zum Gärtner gemachter Bock

FPÖ-Unzensuriert müht sich nach dem Norbert-Hofer-Programm mit Handbuch recht ab

Und Ärger wird auch dabei sein, nicht nur Norbert Hofer wird sich ärgern, jetzt sein „Handbuch“ umschreiben zu müssen, auch beim Mölzer, der das „Handbuch“ schult, seine Unterrichtsstunden umstellen zu müssen.

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

Welcher Name wird nun den Namen von Ute Bock im hoferischen Handbuch ersetzen? Welcher Name wird nun zum „Belangen“ ausgeschrieben werden? Vielleicht ist die identitäre Regierungspartei schon dabei, eine Arbeitsstaffel einzurichten, um einen Namen zu finden, der wieder stellvertretend stehen kann für so viele Menschen in Österreich, die der identitären Regierungspartei gesinnungsgemäß ein Greuel sind. Mit Hofer und dem montagsgemachten Innenminister an der Spitze. Vielleicht mit Rückgriff auf die Kompetenz eines Mannes aus der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert …

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

schließlich ist „Vertrauen“ in diesen Kreisen ein recht hohes Gut, wie nicht nur von Hofer gewußt wird, und wer könnte mehr Vertrauen genießen, als einer, der auch den kicklischen Vortrag sich wohl kaum entzogen haben wird, als er in den Vorort von Braunau reiste …

Vielleicht wird auch Viktor Orbán, der, kurz gesagt, von Bundeskanzler und Vizekanzler Gelobte, gleich hinzugezogen. Schließlich hat dieser einen Namen gefunden, gegen den er vorgehen kann, also nicht direkt gegen ihn, sondern gegen Vereine in Ungarn, die er mit einer Kapitalsteuer belegen, belangen, bestrafen will … also Organisationen, die kein Kapital haben, mit einer Kapitalsteuer … Und der Name, den Viktor Orbán gefunden hat, ist ebenfalls ein Name, der stellvertretend steht, nämlich für Antisemitismus.

Ute Bock im hoferischen Handbuch stellvertretend für viele in diesem Land. Und wenn an den zurzeitigen Innenminister gedacht wird, wohl auch für die sogenannten 68er – wie in der Collage gelesen werden kann. Dazu fällt ein, Alexander Van der Bellen, sagte, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, er werde mit „Argusaugen“ darauf achten, wer „Innenminister“ … Wie das ausging, wird gewußt, auch in der griechischen Mythologie. Es fragt sich bloß, wer schläferte den Bundespräsidenten ein? Es ist zu vermuten, er sich selbst, als er diese identitären Männer an einem Montag angelobte. Zum Glück gibt es für ihn, den Bundespräsidenten, kein blutiges Ende, wie in der griechischen Mythologie von Argus erzählt, aber es wird seine Montagschlafangelobung ein bitteres für die Menschen in Österreich sein.

Die zum Vortrag Einladenden von Herbert Kickl, dem zurzeitigen Innenminister, schreiben:

„Die Zeit, in der wir tatenlos am Straßenrand der Geschichte stehen geblieben sind und die gesellschaftliche Veränderung an uns vorbeiziehen haben lassen, ist zu Ende.“

Herbert Kickl, 2018 Ehrengast auf dem „Kongress Verteidiger Europas“ im Vorort von Braunau?

Orbán - Gudenus - Kickl

Sie setzen wohl auch auf ihn. Nun, da alle Augen des Bundespräsidenten seit langem schon nichts mehr sehen, außer, was ihnen noch zu sehen aufgetragen, wird es notwendiger denn je, an ein Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, wie es schon einmal gemacht wurde, auch im Zusammenhang mit Ute Bock, für die es kein freundliches Wort gab:

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

NS Die FPÖ hat im Angesicht des Todes von Ute Bock den Anstand, zu ihrem Tod zu schweigen. Sebastian Kurz kann sich eine Sprachpose aber nicht verkneifen. Er schreibt:

„Mit Ute Bock verliert Österreich eine der bekanntesten & engagiertesten Flüchtlingshelferinnen. Ihr langjähriger Einsatz & ihre Zivilcourage haben unser Land geprägt & verdienen unseren Respekt. Ich drücke den Angehörigen & Freunden meine tiefe Anteilnahme aus.

Es wird viel die unnötige Frage in diesem Land gewälzt, wer und was zu Österreich gehöre. Der Einsatz und ihre Zivilcourage habe, schreibt Kurz, „unser Land geprägt“. Aber ihn, Kurz, nicht, also gehört Kurz nicht …

Eine solche Sprachpose von einem, der mit diesen Männern und Frauen in einer Regierung sitzt, einen Orbán lobt und so weiter, ist nichts anderes als eine Beschmutzung von Ute Bock. Und das hat sich Ute Bock wahrlich nicht verdient. Hätte Sebastian Kurz nur ein wenig Anstand, er hätte zu ihrem Tod geschwiegen. Das Schweigen wäre ihm angemessen …..

Eine wirkliche Würdigung von Ute Bock durch ihn, kurz gesagt, wäre gewesen, wenn er sich von ihr hätte prägen lassen.

Ute Bock ist tot - Kurzens Sprachpose

 

„Gasgeber“ Wochenblick mit FPÖ unzensuriert auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne

FPÖ unzensuriert und Wochenblick - Jänner 2018

Am 16. Jänner 2018 bringt es „Wochenblick“, am 18. Jänner 2018 wiederholt es FPÖ unzensuriert in einem mehrheitlich gleichklingenden Kommentar, vom Inhalt her, von der Intention her zu einhundert Prozent ident.

Es geht um eine Wahlwerbung der SPÖ in Niederösterreich. Und die gräfliche Homepage und der Wochenblick sind erschüttert, rücken die niederösterreichische SPÖ und Franz Schnabl in die Nähe der NPD, verteidigen den montagsgemachten Innenminister. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Tatsächlich ist das Wahlplakat von Franz Schnabl, muß gleich eingangs geschrieben werden, nichtssagend, einfallslos, unglücklich gewählt: Franz Schnabl als „Gasgeber“.

Als Werbung in einem Wahlkampf des Jahres 2018 ist es nichtssagend, und es stellt sich unweigerlich die Frage ein, wer soll davon angesprochen, motiviert werden, SPÖ und Franz Schnabl zu wählen?

Abgefeimt (in gesinnungsgemäßer Umkehr und Verdrehung und Ablenkung und Gejammere) aber ist es von Wochenblick und FPÖ unzensuriert, die SPÖ und Franz Schnabl in die Nähe von NPD und Udo Voigt zu rücken, sich moralisch zu entrüsten, wie könne die SPÖ und Franz Schnabl „80 Jahre nach ‚Anschluss'“ nur so ein Plakat machen. Und zugleich ist dieses Plakat nicht nichtssagend, sondern, es sagt alles aus, durch Geschichtsvergessenheit und vor allem durch Gedankenlosigkeit sagt es alles aus, über Österreich, also darüber aus, weshalb eine Gesinnungspartei von diesem identitären Zuschnitt wie die FPÖ nach wie vor einen solchen Zulauf hat, weshalb in Österreich eine solche Partei derart leicht es hat, in Regierungen auf Landes- und Bundesebene zu kommen, weshalb eine solche Partei auch von Medien nach wie vor gehätschelt wird, und das nicht nur von der gutter press.

Es ist gesinnungsgemäße Umkehr, Verdrehung und Ablenkung.

Es soll wieder einmal abgelenkt werden, wer tatsächlich beispielsweise eine gesinnungsgemäße Nähe zur NPD, zu Udo Voigt hat. Und das ist nicht …, ja, und das ist keine Überraschung, Sie wissen es ohnehin. Es wird in Österreich gewußt, aber das kümmert nicht, das hindert nicht, diese identitäre Partei in demokratische Gremien zu wählen, diese identitäre Partei in Regierungen zu holen, montagsfreundlich anzugeloben, dieser identitären Partei medial breit zu schmeicheln, für sie breit zu schreiben. Aber es wundert nicht, in einem derartig gedankenlosen Land wie Österreich, in dem derart gedankenlos Plakate aufgestellt werden, seit Jahrzehnten in vielen Wahlkämpfen, wie eben nun wieder das mit dem „Gasgeber“.

Und es ist auch dieses gesinnungsgemäße Jammern dabei, ach, was wäre gewesen, hätte sich ein Mandatar (kaum bis gar nicht eine Mandatarin) der FPÖ als „Gasgeber“ plakatieren lassen. Entrüstung, wird gejammert. Aufregung, die hätte es wohl gegeben, aber es ist doch in Österreich stets nur Theateraufregung, Österreich nichts als eine Bühne, aber keine Weltbühne, wie es in Österreich gerne gesehen werden würde, daß Österreich eine Weltbühne sei, aber Österreich ist keine Weltbühne, Österreich ist Gaspoltshofenbühne. Und auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne, die Österreich ist, wird auch Aufregung gegeben, wenn von der identitären Partei wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder etwas, was sonst, als etwas Grausliches, aber dann wird sie gleich darauf in Regierungen geholt, treten männliche und weibliche Lakaien als Medienchor auf, und singen ihr stets wohlfeile Ständchen.

Und Scham ist vielleicht auch dabei. Ob sich FPÖ unzensuriert für Wochenblick schämt? Beide verwenden das gleiche Foto, beide haben, wie in der Collage gelesen werden kann, fast die gleiche Bildunterschrift, nur FPÖ unzensuriert läßt „Wochenblick“ weg …

Sie, Wochenblick und FPÖ unzensuriert, rücken aus, um den montagsgemachten Innenminister zu verteidigen. Beide schreiben: „konzentriert an einem Ort halten“ … Herbert Kickl will, wie in Sprachposen der Anständigkeit gelesen werden kann, Menschen „konzentriert unterbringen“ … Wochenblick und FPÖ unzensuriert aber wollen Menschen „halten“ .. das paßt auch recht mehr zum Land, zu Gaspoltshofen, Menschen zu „halten“, wie Kühe gehalten werden … Menschen halten, besser kann diese Gesinnung kurz zusammengefaßt nicht werden. Und wieder diese Gedankenlosigkeit, dieses gemeingefährliche Gemisch auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne aus breit akzeptierter Gesinnung und breitester Gedankenlosigkeit: wie in Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“ gelesen werden kann, auch der österreichische Sender der österreichischen Hochbildung schreibt: „konzentriert an einem Ort gehalten werden“.

Franz Schnabl wird kein NPD-Abonnent sein, jedenfalls darf das angenommen werden, wobei auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne auch das nicht ausgeschlossen werden kann, aber ohne es recherchiert zu haben, wird das jetzt einmal mit Bestimmtheit angenommen, Franz Schnabl ist kein NPD-Abonnent, nur von dieser gemeingefährlichen Gedankenlosigkeit beseelt, die seit Jahrzehnten die endgültige Bestattung dieser identitären Gesinnung verhindert, mehr noch, diese identitäre Gesinnung fördert, daß diese identitäre Gesinnung Regierungsgewalt …

Wer allerdings mit Gewißheit ein NPD-Abonnent ist, ja, müßig seinen Namen noch einmal zu schreiben …

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

Der Titel des Permastücks auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne könnte lauten:

„Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Beinahe auf Udo Voigt jetzt vergessen. Hier zum montagsgemachten Innenminister paßt es im Grunde, ist es die richtige Stelle:

Mit Hannes Stiehl hätte Heimat ohne Hass die richtigen Fragen in bezug auf die Polizei stellen sollen

FPÖ-Vizebürgermeister Stiehl, Informationsschänder, beurteilt einen Propheten auf winterische Art als „Kinderschänder“

Und wer hat den Polizisten Hannes Stiehl, der „einen Glauben gefährlicher als die NPD“ findet, zum Vizebürgermeister … ist auch müßig, den Namen dieser Partei noch einmal zu schreiben …

Was mußte nicht schon alles auf dieser Gaspoltshofenhinterstubenbühne angesehen werden …

Sprüche von FPÖ, NPD, ÖVP und vom „Netzwerk der Giebelkreuz-Krake“

„Südtirol, eine Herzensangelegenheit“ auch der NPD

Beim Lesen der FP-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“

Freiheitliche Partei zur gemeinsamen Gruppe mit NVP und NPD: Die rutschen durch

FPÖ unzensuriert: „Allzuviel ‚Pazifismus‘ soll ja auch zu Auschwitz geführt haben“

Und so weiter und so fort.

Wochenblick tritt auch immer mal wieder auf:

Österreich heute: Krone der Kultur

Nichts hat in Österreich mehr Tradition als rechtsextremistische Verstrickungen der Mitte

Und wie in der Collage gelesen werden kann, ereifert sich Wochenblick über das gedankenlose Plakat und wirbt zugleich für „Heimat und Identität“, das vermutet werden darf, es muß sich um einen Tippfehler handeln, wenn Wochenblick schreibt: „80 Jahre nach ‚Anschluss'“ … Null „Jahre nach ‚Anschluss'“ träfe gesinnungsgemäß doch …

Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert

Heimatmode, Lust am Untergang

Und ein Untertitel für das Permastück auf der Gaspoltshofenhinterstubenbühne könnte sein:

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

Und ein weiterer:

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

 

Österreich ’18

Österreich 18 - Regierung

 „Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich spreche.“

Das sagt He.-Chr. Strache in einem am 15. Jänner 2018 veröffentlichten Interview. Ja, der montagsgemachte Vizekanzler weiß tatsächlich, wovon er spricht. In seinen Händen ist Österreich tatsächlich recht aufgehoben, weiß er doch als einziger Mensch in diesem Land ganz allein, was er zehn Jahre lang „war: Sportstadtrat in Wien“.

Es wird jetzt, endgültig, gut verstanden, weshalb er, Strache, unbedingt mit Kurz, der für ihn ein „Hütchenspieler“ ist,

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

zusammen in eine montagsgemachte Regierung wollte. Mit der Wahrheit, nun ja, halten es beide gleich recht. Oder, um den Vizekanzler über den montagsgemachten Bundeskanzler mit zwei Wörtern zu zitieren, „Irreführung“ und „Betrug“ … zwei von zehn Wörtern, die beide Männer wohl beim ersten Schreibversuch schon fehlerfrei schreiben dürften können.

Es wird jetzt, endgültig, gut verstanden, weshalb der Vizekanzler gar recht, gar so recht  den Bundeskanzler charakterisieren kann.

Was nicht gewußt ist, ist He.-Chr. Strache nun ein (auch wenn es nicht zu ihm paßt, soll das Eigenschaftswort trotzdem verwendet werden) großer Lü…, oder ist die Tageszeitung noch kleiner, als ihr Name es schon verspricht, wenn sie das, er, Strache, sei zehn Jahre in Wien Sportstadtrat gewesen, ohne Widerspruch druckt, in der Annahme, in der Provinz wisse ohnehin kein Mensch, was in der Bundeshauptstadt, aber das gibt He.-Chr. Strache Gewicht, in der Provinz, „Sportstadtrat“ gewesen zu sein, sogar zehn Jahre lang, der müsse einfach wissen, wo es lang geht, im Sport, in der Provinz … was muß das für eine schneehartgebrettelte Abfahrtspiste im Kopf des Vizekanzlers sein, sich seine eigene Vergangenheit umzustecken?

Es ist aber nicht die einzige Zeitung, die das ohne Richtigstellung verbreitet. Was ein Bundeskanzler sagt, was ein Vizekanzler sagt, ist halt, was Medien in Österreich zu bringen haben, es wird schon die Wahrheit sein, jedenfalls die, die gerade gebraucht wird, um, das Wort des Vizekanzlers über die Partei des Bundeskanzlers noch einmal zu zitieren, „die Österreicher für dumm“ …

Neue Vorarlberger Tageszeitung - Strache - Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war, weiß ich, wovon ich sprecheUnd zur Wahrheitsverfestigung, wie sie gebraucht und regierungsgemäß von Medien gefordert wird, muß es gleich am 16. Jänner 2017 noch einmal verbreitet werden… wie in der Collage gelesen werden kann …

Oh, Menschen in Österreich, seid glücklich: Ein „Hütchenspieler“, wie ihn He.-Chr. Strache nennt, als Bundeskanzler, als Vizekanzler ein „Sportstadtrat“, der er nie war.

Österreich - Bundeskanzler ein Hütchenspieler - Vizekanzler ein Sportstadtrat der er nie war

NS Zu Sport und FPÖ fallen nicht augenblicklich „Sportstadtrat“ ein, sondern recht spezielle „Übungen“ und recht spezieller Umgang mit Geschichte und auch der persönlichen Geschichte, wie die oben vom Vizekanzler eben erst wieder einmal …

FPÖ unzensuriert: „Der Nationalsozialismus war eine Gegenreaktion darauf.“

Andreas Mölzer: „Grandioser, historischer Erfolg für Svoboda“ in der Ukraine

und auch recht spezielle Abzeichen

Vizekanzler Strache - Da ich zehn Jahre Sportstadtrat in Wien war - Jänner 15 - 2018 - Kleine Zeitung

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

ÖVP spielt für VIzekanzler mit gezinkten Karten - Facebook 2017 He-Chr Strache.jpgThomas Hofer sprach heute in den Nachrichten eines Fernsehsenders davon, daß es in Niederösterreich für die ÖVP „viele Spielvarianten“ einer Koalition nach den Landtagswahlen am 28. Jänner 2018 in Niederösterreich geben würde.

Das führt noch einmal zurück zum Wahlergebnis der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017. Es hätte „viele Spielvarianten“ gegeben, die die ÖVP hatte.

  1. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos, Liste Pilz: 67,74%, 132 Mandate
  2. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos: 63,63%, 124 Mandate
  3. Variante: ÖVP, SPÖ, Liste Pilz: 62,74%, 122 Mandate
  4. Variante: ÖVP, SPÖ: 58,33%, 114 Mandate
  5. Variante: ÖVP; FPÖ: 57,44%, 113 Mandate

„Der Wählerwille“, der Sebastian Kurz gefällt, belegt in den vom tatsächlichen Wahlergebnis gestützten Koalitionsvarianten den fünften Platz, in Schulnoten, die Sebastian Kurz auch recht gefallen, ausgedrückt, bekommt er für seinen gar so hoch gehaltenen „Wählerwillen“ eine Fünf, ein Nicht Genügend.

Werden auch noch die Varianten mit FPÖ und anderen Parteien einbezogen,  fällt der kurzsche „Wählerwille“ noch weiter zurück, auf den siebenten Variantenplatz.

  1. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos, Liste Pilz: 67,74%, 132 Mandate
  2. Variante: ÖVP, SPÖ, Neos: 63,63%, 124 Mandate
  3. Variante: ÖVP, SPÖ, Liste Pilz: 62,74%, 122 Mandate
  4. Variante: SPÖ, FPÖ, Neos, Liste Pilz: 61,54%, 121 Mandate
  5. Variante: ÖVP, SPÖ: 58,33%, 114 Mandate
  6. Variante: SPÖ, FPÖ, Neos: 58,13%, 113 Mandate
  7. Variante: ÖVP, FPÖ: 57,44%, 113 Mandate
  8. Variante: SPÖ, FPÖ, Liste Pilz: 57,24%, 111 Mandate

So viele Varianten also gibt das Wahlergebnis vom 15. Oktober 2017 her. Und wie erschreckend einfallslos, wie erschreckend veränderungsresistent, wie erschreckend neuerungsresistent, wie erschreckend traditionell, was aus diesem Wahlergebnis gemacht wurde: eine Koalition von nur zwei Parteien, also diesmal von ÖVP und FPÖ, die es in der Vergangenheit auch schon gab. Ein absolut fehlender Wille für eine neue, also tatsächlich noch nie in Österreich dagewesene Koalitionsvariante von auch mehr als zwei Parteien. Als könnte in Österreich tatsächlich sogar das kleine Einmaleins nur bis eins und eins gerechnet werden. Rechenunterricht tut in Österreich tatsächlich not, wie auch Sebastian Kurz stets betont, wie mangelhaft die Rechenkünste in Österreich seien; er selbst wird wohl, will er mit Beispiel vorangehen, schnellstens einen Rechenkurs wenigstens auf der Volkshochschule besuchen.

So viele Koalitionsvarianten. Erschreckend auch die schnelle breite mediale Verkürzung und die so rasch breit medial einsetzende Kurz gefallende Darstellung, der „Wählerwille“ sei die Koalition von ÖVP und FPÖ … Selbstverständlich stimmt das, aber erst als fünfte respektive siebente Variante.

So viele Koalitionsvarianten. Es wurde nicht gezählt, wie viele Varianten für eine Koalition es in Deutschland derzeit gibt. Eine mit der AfD wäre möglich. Aber

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition …

Niemand käme in Deutschland auf die Idee, eine Variante mit der AfD gleich von Beginn an auf den ersten und einzigen Platz für eine Koalition zu reihen.

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

Lügen in Zeiten der Fake News

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Noch etwas sagte Thomas Hofer heute. Es läge auf der Hand, daß die ÖVP in Niederösterreich, weil ja auf Bundesebene schon, mit der FPÖ eine Koalition … aber es sei, so Hofer, schwer, mit einer Partei zu koalieren, die gerade die ÖVP-Spitzenkandidatin „Moslem-Mama“ genannt habe …

Das ist nicht schwer. Sebastian Kurz zeigt es Johanna Mikl-Leitner vor. Was hat nicht alles beispielsweise der montagsgemachte Vizekanzler  vor dem 15. Oktober 2017 über Sebastian Kurz, gegen Sebastian Kurz allein im Jahr 2017 gegeifert …

Bundeskanzler Kurz für Vizekanzler Strache ein Hütchenspieler - Facebook

Und das steht nach wie vor, heute ist der 15. Jänner 2018, auf der Seite von He.-Chr. Strache auf der Plattform des Unternehmens Facebook.

Der montagsgemachte Vizekanzler hat es also nicht gelöscht.

Sieht er seinen montagsgemachten Kanzler nach wie vor so? Und was sagt das über die FPÖ mit ihrem Obmann, wenn sie dann doch mit einem „Hütchenspieler“, von dem mit seiner Partei außer „Marketingluftblasen, Doppelmoral, Dampfplauderei nichts erwartet“ werden kann, koaliert?

„ÖVP-Minister Kurz aber spielt jedoch mit gezinkten Karten, die ÖVP versucht, die Österreicher auch in diesem Themenbereich für dumm zu verkaufen. Er agiert hier wahrlich als Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg. Minister Kurz verhält sich wie ein politischer Hütchen- bzw. Schauspieler. Das ist eine bewusste Irreführung der Österreicherinnen und Österreicher. Man könnte auch von Betrug reden. Hier kann man wirklich nur mehr von einer schwarzen Doppelmoral sprechen. Außer Dampfplauderei und diverser Marketingluftblasen können wir von Kurz […] leider nichts erwarten!“ 

Es ist halt auch nur „Dampf“. „Dampf“ von der ÖVP. „Dampf“ von der FPÖ. Und was ergibt zweimal „Dampf“? Eine Dampfre… Eine montagsgemachte Dampfregierung, aber keine als erste Variante gewählte Regierungskoalition, sondern eine, die die Wählerinnen und Wähler zwar nicht ausgeschlossen haben, aber sie weit nach hinten reihten, auf den fünften respektive siebenten Platz.

 

ÖVP Niederösterreich - viele Spielvarianten für eine Koalitiion - Thomas Hofer - Nachrichten ATV 15-01-2018

 

Verteidigungsminister Mario Kunasek ist offen, für „nächtliche Ausgangssperren“ gegen Soldateska

Mario Kunasek - Norbert Hofer - Nächtliche Ausgangssperren

„Nächtlichen Ausgangssperren für Asylanten steht Kunasek ebenfalls aufgeschlossen gegenüber. Er verwies in diesem Zusammenhang wiederum auf die Grundwehrdiener, bei denen es auch Nachtruhe und Zapfenstreich gebe.“

Das wird von FPÖ unzensuriert am 14. Jänner 2018 verlautbart. Das mag vielen ein absurdes Argument sein, die Gleichstellung von Soldaten und Menschen, die keine Soldatinnen sind.

Doch in der identitären Logik ist das durchaus schlüssig. Also auch für den montagsgemachten Verteidigungsminister. Diese Menschen sind für sie ebenfalls Soldaten. Sie werden von ihnen „Invasoren“ genannt. Und was sind „Invasoren“? Soldatinnen.

Mario Kunasek will „Asylindustrie abstellen“. Das verlautbart ebenfalls recht groß FPÖ unzensuriert. Daß er von „Asylindustrie“ spricht und beispielsweise, was zu „Invasoren“ besser passen würde, nicht von „invasorisch-industriellem Komplex“, mag wohl dem geschuldet sein, daß die Lieferantinnen des Begriffes „Asylindustrie“ diesen noch nicht erfunden haben. Mit dem Begriff „Asylindustrie“ erzählt Mario Kunasek etwas von sich, also etwas von seiner wohl recht bevorzugten Lektüre.

Mario Kunasek - Asylindustrie

Bereits die erste Seite des Suchergebnisses für „Asylindustrie“ belegt eindrucksvoll, welch recht Redliche diesen Begriff verwenden, verbreiten. Männer wie Udo Ulfkotte, Verlage wie Kopp, die Elite des Journalismus: Journalistenwatch … Und gesinnungsgemäß selbstverständlich FPÖ unzensuriert: diese überhaupt aus Redlichkeit und Wahrheit gräflich gezeugte Homepage …

Zu „Industrie“ fällt bei dieser Gelegenheit noch eine ein, aber – das ist nicht zu hören aus diesen kameradschaftlichen Kreisen – diese will Kamerad Kunasek nicht „abbestellen“, nämlich die „National- und Revisionismusindustrie“ … recht liebgewonnene Abonnements werden halt nicht so leicht wieder abbestellt.

Und, darüber hinaus, wer möchte schon den ehrenvollen Dank und die ehrenreiche Treue einer solchen Industrie gefährden …

 

 

Djeungueule á Calais – Jeu pour Jobs

Game for Jobs

Es könnte nacherzählt werden, was Emmanuel Carrère in seinem „Brief an eine Zoowärterin aus Calais“ erzählt, aber es wird nicht nacherzählt. Denn. Carrère schreibt auch nicht über den „Dschungel“. 

Aber er muß erwähnt, weil er das Graffito von Banksy erwähnt, das dieser in Calais geschaffen hat, worüber Medien wie folgt berichteten:

„Erst im Dezember hatte Banksy in Calais ein Graffito geschaffen, das Steve Jobs zeigte; mit einem Apple-Rechner in der Hand und einem Müllbeutel auf dem Rücken, scheinbar auf der Flucht. Mit dem Verweis auf die Migrationsgeschichte von Jobs‘ Familie – sein Vater stammt aus Syrien – thematisierte er die Flüchtlingskrise. ‚Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt – und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde‘, sagte Banksy damals.“ 

Es wird hier kein Loblied gesungen. Nicht bewiesen werden, wie klug und bereichernd Menschen sein können, die von irgendwoher kommen in irgendein Land. Es reicht schon zu wissen, wie unsäglich es ist, was vor allem über Menschen aus afrikanischen Ländern und aus vielen anderen Ländern auf dieser Welt verhetzend, abwertend geschrieben wird, sie seien … und gegen dieses Geschwefel gibt es dann stets die hehre Widerrede, auch den künstlerischen Gegenstrich. 

Apple - Steve Schieble - Jandali

Banksy hebt den Vater von Steve Jobs hervor. Dieser kam tatsächlich aus Syrien. Nicht erwähnt wird die Mutter von Steve Jobs. Eine Frau, wie gelesen werden kann, von deutscher und schweizer Abstammung. Das heißt, irgendwann sind ihre Vorfahren in die Vereinigten Staaten eingewandert. Ob die Vorfahren von Steve Jobs nun mütterlicherseits den Namen Ziegler, der an die Schweiz denken läßt, und väterlicherseits den Namen Schieble, die aus Deutschland kamen, trugen oder umgekehrt, das wurde nicht recherchiert. Es ist auch unerheblich. 

Apple - Steve Jandali

Das Beispiel von Steve Jobs zeigt nur eines: das Zusammenspiel von allen Menschen auf dieser Welt. Gleich woher sie kamen und kommen. Sie kamen und kommen immer von irgendwoher. Sie gingen und gehen immer irgendwohin. Und nur gemeinsam waren und sind sie eine Bereicherung für die Welt, für jeden Staat, gleich für welchen. 

Steve Jobs hätte, wäre er nicht adoptiert worden, einen ganz anderen, einen gar nicht so amerikanisch klingenden Namen haben können. Wären die Eltern mütterlicherseits, menschgemäß vor allem der Vater, nicht gegen die Ehe von ihrer Tochter mit einem Mann, dessen Vater aus Syrien kam, gewesen. Es wird auch nicht gewußt, wer ihm den Vornamen Steve gab. Vielleicht hätte er dann auch einen ganz anderen Vornamen gehabt, hätten seine Eltern geheiratet, wäre er bei ihnen aufgewachsen. Vielleicht hätte Steve Jobs dann geheißen: Mohammed Schieble. Oder: Hans Jandali. Oder: Herbert Schieble-Jandali. 

Apple - Steve Schieble

Und mit dem Blick auf die Vorfahren von Steve Jobs kann geschrieben werden: 

Steve Jobs, dessen Vater mit Namen Jalandi aus Syrien und dessen Mutter mit Namen Schieble und Vorfahren aus Deutschland und der Schweiz gründete mit der Firma Apple die gegenwärtig wertvollste Marke der Welt.

Und das ist kein Satz aus einem utopischen Roman, sondern die Wirklichkeit der Menschenwelt. Alle Menschen, gleich woher sie kommen, tragen gemeinsam zum Besten der Menschheit bei, alle Menschen, gleich wer ihre Vorfahren und woher ihre Vorfahrinnen sind, tragen gemeinsam zum Schlechtesten der Menschheit bei. 

Calais mit seinem Steg. Calais als „Zoo“. Es geht auch um Jobs. Davon erzählt Emmanuel Carrère. In der ersten Regieanweisung für „Spiel um Job“ von Archibald MacLeish heißt es:

„Der Schauplatz bleibt sich das ganze Stück über gleich: Eine Ecke in einem riesigen Zirkurszelt … links davon, in einer Höhe von etwa zwei Metern, ein hölzerner Steg …“

Und über seine Figur sagt MacLeish selber:

„Mein Held, nach den gegenwärtigen Gepflogenheiten im Geschäftsleben J. B. genannt, hat vielleicht nicht viel gemein mit Hiob, jenem sagenhaften Eigentümer … Er ist einer von jenen ungemein erfolgreichen … die, weil sie alles haben, selbstverständlich annehmen, daß sie auch ein Recht darauf haben …. Ein so gearteter Mensch ist auf den jähen und unerklärlichen Verlust von allem und jedem nicht besser vorbereitet, als es Hiob war.“

Es sind die Menschen, die von irgendwoher sich aufmachen, nicht besser vorbereitet, es sind die Menschen, die auf ihren Stegen stehen, mit Furcht den Menschen, die zu ihnen kommen, entgegensehend, nicht besser vorbereitet, und ihnen allen gemeinsam ist, sie fügen sich in ihre Schicksale ein. Und sie alle gemeinsam, die Menschen auf ihren Stegen, unter denen kein fester Boden ist, und die Menschen in ihren Booten, lassen sich in diesem Zirkus des Welttheaters, das ihnen nicht gehört, gegeneinander vorführen und aufsagen, was ihnen vorgeschrieben wird. 

Djeungueule Calais - Jeu pour Jobs

Austria with this government is on the lam from Enlightenment.

Hans Rauscher - Austria on the lam from enlightenment

Für Hans Rauscher hat die montagsgemachte Außenministerin „eine gute Antwort“ auf die Frage, ob der Islam zu Österreich gehöre, gegeben, nämlich: „Muslime gehören zu Österreich.“

Norbert Hofer wird wohl noch nicht die Zeit gefunden haben, auch Karin Kneissl als „Philosophin“ mit tiefstem „Humanismus“ geoutet haben zu können; jetzt einmal war das Outing von Herbert Kickl not …

Aber mit dieser von Hans Rauscher gelobten Aussage ist sie unbedingt die nächste Kandidatin für das Outing als „Philosophin“.

Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein. Nicht nur, daß sie nun, wie geschrieben werden durfte,

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

eine philosophische Regierung haben, sie können in Österreich Zeitungen aufschlagen, in denen wahrlich philosophische Menschen schreiben, etwa Hans Rauscher, ein auf das Geschichtsphilosophische abonnierter Journalist.

„Aber vielleicht kann man“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018 in einer Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts, „die Streitfrage kulturgeschichtlich betrachten. Geistige und religiöse Strömungen wie das Christentum und das Judentum, aber auch die Aufklärung haben in Jahrhunderten Mitteleuropa zweifellos kulturell geprägt, der Islam nicht. In diesem Sinne gehört ‚der Islam‘ nicht zu Österreich, auf lange Sicht nicht und wahrscheinlich nie.“

Welche Aufklärung meint Hans Rauscher, die Österreich prägte? Meint er die „josephinische Aufklärung“? Oder – eher und – die 1848er Aufklärung, die im Gedenkjahr 2018 für die zurzeitige Regierung prominent im Regierungsprogramm an erster Stelle steht?

Welches Judentum meint Hans Rauscher, das Österreich prägte? Meint er das ultraorthodoxe Judentum mit seiner Autobusapartheid? Oder meint er Menschen (die als jüdische Menschen eingeordnet werden, aber sonst nichts …), die wesentliche Beiträge zur österreichischen Kultur leisteten? Welche Strömung, welche Bewegung innerhalb des Judentums meint er also?

„Es gibt natürlich viele Muslime hier, sie werden nicht weggehen“, schreibt Hans Rauscher am 11. Jänner 2018, „in dem Sinne gehören sie zu Österreich – wenn sie nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen. Aber der Islam an sich hat keine Anziehungskraft auf die große Masse der anderen, religiös oder nicht-religiös. Es wird noch mehr Muslime geben, aber der Islam wird keine gesellschaftsprägende Kraft entfalten.“

Der Islam braucht auch keine gesellschaftsprägende Kraft zu entfalten, es gibt in Österreich ohnehin das Christentum, also das von, um Namen beispielhaft zu nennen, von Kunschak bis Kurz …

Was muß, um noch einmal auf das von ihm pauschal angesprochene Judentum zu kommen, das Judentum doch für eine Anziehungskraft auf die große Masse gehabt haben, wenn es Österreich gar so prägte? Diese Anziehungskraft muß so groß gewesen sein, daß man ihm aus lauter Dankbarkeit Kathedralen errichtete, um ihm konzentriert dafür Anerkennung …

Das gehöre dazu. Das gehöre nicht dazu. Diese gehören dazu. Diese gehören nicht dazu. Dieses Hineinprügeln in einen Staat. Dieses Herausprügeln aus einem Staat. Allein das, diese Liebe zur Selektion erzählt alles über die Prägungen Österreichs.

„[S]ie werden nicht weggehen[.]“

„Es wird noch mehr Muslime geben[.]“

Hans Rauscher ist zu verstehen, wenn er schreibt, sie gehörten nur in dem Sinne zu Österreich, „die Muslime“, wenn sie „nicht gegen die liberale Demokratie und den Rechtsstaat verstoßen.“ Diese Rute, oder angesichts der zurzeitigen Regierung treffender: diesen Säbel muß er ihnen ins Fenster stellen, wenn sie nicht einmal auf ihn, auf Rau, hören, der ihnen doch schon unmißverständlich ausrichtete:

„Europa, wo man sie einfach nicht braucht.“

Und trotzdem, „sie werden nicht weggehen.“ Wer wird nicht weggehen? Die Muslime, also die Männer werden nicht weggehen? Und die Musliminnen, also die Frauen, die werden weggehen, oder sie auch nicht? Hans Rauscher erwähnt sie nicht. Das heißt, sie sind also noch gar nicht gekommen, so braucht er sie auch gar nicht zu erwähnen, darüber zu jammern, daß sie, die Frauen, nicht weggehen werden, es wieder mal auf die nette Art zu probieren, ihnen wie den Männern lieb zu sagen: Ach, geht doch weg.

„Es wird noch mehr Muslime geben,“ schreibt Hans Rauscher. Musliminnen auch? Oder sie nicht? Wie oben beim Judentum kann auch hier nicht gesagt werden, welche Strömungen, welche Bewegungen innerhalb des Islams er, Rauscher, meint?

Meint er …? Wen er nicht meint, das kann doch mit einiger Bestimmtheit gesagt werden, das sind säkulare Muslime … Jedenfalls, das ist gewiß, Musliminnen, gleicher welcher Ausrichtung, Strömung, Bewegung, meint er, Rauscher, auch nicht. So klärt sich doch ein wenig auf, von welchen Prägungen Österreichs er, Rauscher, spricht: Christentum und … und Aufklärung ganz nach dem Geschmack der zurzeitigen Regierung …

Nachdem nun das Außenministerium eh schon zerrisssen wurde, etwas für Karin Kneissl, etwas für Gernot Blümel, hätte es durchaus noch weiter zerrissen werden können, damit auch etwas für Hans Rauscher … die Integration.

Er, Rauscher, weiß doch so genau, wie mit Männern zu reden ist, und was in der Welt so …

Hans Rauscher an die „werten Muslime in Europa“, Österreich

Hans Rauscher tritt in das Halbdunkel des Geistes ein

Und ihm zur Seite gegeben, als profunden Berater:

Martin Engelberg!

Wer Herbert Kickl wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“

Hofer verteidigt Kickl - Keine Provokation, sondern Philosophie

Samstag, 13. Jänner 2018. Morgenjournal. Österreichisches Radio. Norbert Hofer, Regierungskoordinator, im Interview. Er spricht über Herbert Kickl. Kompetent. Denn. Er kennt den Innenminister. Und wer ihn wie Norbert Hofer kennt, weiß, er ist ein „Philosoph“. Das weiß jetzt nicht nur Stefan Kappacher, sondern das wissen ab jetzt alle in Österreich, auch, daß ihm, also Kickl, der „Humanismus“ ein „großes Anliegen“ … übrigens: alle …

FPÖ-Regierungskoordinator Norbert Hofer nimmt seinen Parteifreund, Innenminister Herbert Kickl, gegen Kritik vom Bundespräsidenten abwärts in Schutz. Kritik an Kickls Formulierung, Asylwerber sollten „konzentriert an einem Ort gehalten werden“, sei keine bewusste Anspielung oder Provokation Kickls gewesen, so Hofer.

Alexander Van der Bellen hat, wird jetzt gewußt, aufgeklärt durch den österreichischen Radiosender, doch nicht alle ermahnt zu „einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache“, sondern Herbert Kickl, also nicht etwa Peter_ …

Oh, es stellen sich doch immer so viele Fragen ein. Etwa die. Wenn Herbert Kickl ein Philosoph ist, was ist dann Norbert Hofer selber? Ein Oberphilosoph? Vaterphilosoph von Herbert Kickl? Wenn Kickl doch von Hofer …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Etwa die. Um welche philosophische Richtung handelt es sich, wenn Herbert Kickl recht tief in die Philosophie eindringt? Philosophie der Steinigung?

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Anständig wie

Sprachposen der Anständigkeit

Norbert Hofer nun einmal ist, hat er in dem morgendlichen Interview nicht gesagt, Herbert Kickl sei ein Philologe … er, Kickl, mag zwar philosophieren, aber Schriften, wie gelesen werden kann, beispielweise zum Thema „Gender“ richtig zu lesen, das … Broschüren sind aber auch die anspruchsvollsten Schriften der Philosophie, die gekannt werden.

Oder ist es eine recht besondere Philosophie der Wahrheit, die er, Kickl, und mit ihm auch Norbert Hofer, vertritt?

„Immer sind Gutbazillen hinderlich“ und stets weiß die „unzensurierte“ Wahrheit Herbert Kickl

Aber nicht nur Herbert Kickl ist ein „Philosoph“. In Österreich ist jetzt überhaupt eine sehr philosophische Regierung angelobt worden, an einem Montag. Besonders hervorzuheben aus dieser philosophischen Riege der Kanzleramtsminister;

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

wie dieser um „objektive Begriffe“ Bescheid weiß – atemraubend … Die Menschen in Österreich können wahrlich glücklich sein, eine solche Regierung gemacht bekommen zu haben …

Wie unglücklich hingegen werden jetzt die Menschen in Deutschland sein, die keine

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Österreich-Koalition bekommen werden, sondern eine sogenannte große Koalition, weil diese auch eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante ist.

Übrigens, eine sogenannte große Koalition wäre in Österreich ebenfalls eine vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvariante gewesen. Es hätte auch noch andere mit einer vom Wahlergebnis her gestützte Regierungsvarianten gegeben, etwa eine Koalition von ÖVP, SPÖ und Liste Pilz, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos, oder eine Koalition von ÖVP, SPÖ, Neos und Liste Pilz.

Aber in Österreich wird halt, kurz gesagt, gewußt und gemacht, was die Menschen glücklich macht, und was auch nicht sehr anstrengt, also beim Rechnen große Forderungen stellt: eins und eins zu rechnen, das wird in diesem Land mit rechts noch leicht geschafft.

Antworten zu Fragen zum derzeitigen Bundespräsidenten lassen sich allmählich mehr und mehr finden. Etwa die, weshalb wollte Alexander Van der Bellen eigentlich Bundespräsident werden? Er will die Menschen in Österreich glücklich sehen. Deshalb wohl sein Regierungsauftrag, kurz gesagt, ohne Einschränkung, die Angelobung einer vom Wahlergebnis her schwach abgestützten Koalition von ÖVP und FPÖ.

Die Philosophie der zurzeitigen Regierung ist kein rechtes Geheimnis … aber welche Philosophie vertritt der Bundespräsident? Die Philosophie der Kontemplation? Die Philosophie eines Hofburgwiesenspaziergängers mit Hund? Die Philosophie der gar so hellen Sätze oder der Alles-und-Nichts-sagenden-Sätze?

Welche Maxime wohl über dem Bette des Bundespräsidenten hängt? Vielleicht:

Das wahre Glück des Menschen ist die Anschauung, nicht die Handlung. 

Das Glück des Menschen ist die Anschauung nicht die Handlung

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

Verlautbarungsorgan FPÖ unzensuriert: „Endstation für Brigitte Ederer“, auf der der Antisemitismus Bahnwärter ist.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ermahnt Peter_ zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, oder doch wen anderen.

FPÖ unzensuriert - Verlautbarungsorgan

Den sogenannten klassischen Medien versucht Norbert Hofer gar lieblich die Ablöse von Brigitte Ederer zu …

Aber FPÖ unzensuriert bringt es ungeschminkt, wie in der Collage gelesen werden kann, sie weiß, was sie als Verlautbarungsorgan nun einer montagsgemachten identitären Regierungspartei …

Vergessen wird nicht auf den „Tausender“ und Brigitte Ederer zum Vorwurf gemacht. Dabei steht für den „Tausender“ in diesem Jahr

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

gar kein Jubiläum an. Hingegen gibt es ein Jubiläum in diesem Jahr: 10 Jahre Tod eines blauen Gesinnungsführers. Ihm wird das Verlautbarungsorgan im Oktober 2018 wohl ganz jubelnd gedenken …

Und auch die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert ist sich ihrer Pflicht bewußt, wie in einem Verlautbarungsorgan zu schreiben ist … vielleicht erhofft sie sich ebenfalls einen Aufstieg, Stühle recht nahe beim Stuhl vom montagsgemachten Innenminister …

Es wird wohl das von Brigitte Ederer von FPÖ unzensuriert veröffentlichte Bild den Mephistopheles dazu verführt haben, zu schreiben:

„Traurige Sache für einen nie sexuell belästigten ein Aufprall mit 15 Kilo Schädelfleisch.“

Und Peter_, wie stets auf der Höhe der Vergangenheit, versteht es recht, in einem solchen Verlautbarungsorgan kann es kein Fehl sein, etwas Antisemitisches zu bringen:

„Wann werden die Judasse für ihren Verrat bezahlen?“

Peter_ wird das nicht dementieren müssen. Denn. Peter_ ist kein … Dennoch wurde er von dem österreichischen Bundespräsidenten ermahnt zu einem „verantwortungsvollen Umgang mit Sprache, wurde ihm öffentlich ausgerichtet, „Anspielungen auf dunkelste Zeit des Landes dürfen im politischen Diskurs keinen Platz haben“. Oder wen meinte Alexander Van der Bellen mit dieser Ermahnung? Doch nicht Peter_, der zum Kongreß? fährt? Doch den Mann, der am Kongreß Vortragender ist? Oder meinte der Bundespräsident alle in diesem Land, also auch alle, die nicht solche Vorträge halten, alle, die nicht solchen Vorträgen lauschen? Alle, die nicht derartige grafsche Homepages betreiben?

Bei der Gelegenheit. Es fällt ein, von einem Verlautbarungsorgan wurde bereits einmal geschrieben. 

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Und nun scheint mit FPÖ unzensuriert ein zweites Verlautbarungsorgan als Konkurrenz (zwar ohne Gesinnungsunterschied) … das wird also in dieser Gesinnungsschaft

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

als „Medienvielfalt“ wohl verstanden und gelitten sein …

Sprachposen der Anständigkeit

Herbert Kickl - Keine genehme Aufgabe

Es gibt nun, wie kann es anders sein, Aufregungen um ein von dem montagsgemachten Innenminister verwendetes Wort: „konzentrieren“. Er, Kickl, spricht sich dafür aus Menschen „konzentriert unterzubringen“.

Welche andere Sprache soll er, Kickl, denn sprechen können, als die der Vorfahrinnen, die in seiner Gesinnungsschaft recht gepflegt wird, das Gesinnungspracherbe der Ahnen,

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Freiheitlicher „Zur Zeit“ sagt Himmlers Rußlandexperte SS-Obersturmbannführer Dwinger noch allerhand Rechtes

von Generation zu Generation weitergetragen …

Und nach dieser Traditionsstange zu greifen wieder mehr und mehr bereit …

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

Bald ist es ein Monat her, daß es zur Montagsangelobung dieser Regierung kam, und schon kommt der montagsgemachte Innenminister in internationale Schlagzeilen, die alle Regierungsmacher und Regierungsmacherinnen höchste Orden einbringen müssen, für die Steigerung des Ansehens Österreichs in der Welt, auf diese gar traditionelle Weise.

Vor bald einem Monat, am 22. Dezember 2017, gab der Innenminister dem senderischen Fellner ein Interview in dem er, es ging dabei um Abschiebungen von Menschen, sagte:

„zu recht und ordnung zum durchbruch verhelfen müssen … das ist keine angenehme aufgabe die unsere exekutive dann zu vollziehen hat … aber es ist dann eine notwendige aufgabe …“

Das sei „keine angenehme Aufgabe“, so Kickl; es fehlte bloß noch, und es hätte nicht überrascht, der Zusatz, und bei dieser „notwendigen Aufgabe“, wenn sie erfüllt ist, „anständig geblieben zu sein, ohne dabei seelischen oder charakterlichen Schaden genommen zu haben“ …

„Aufgabe“, „Ordnung“ … Zwei Wörter, die Heinrich Himmler dutzendfach in seiner ein paar Seiten umfassenden Rede in Posen brachte, aber auch „Gerechtigkeit“ sprach er an; ebenfalls ein Wort, das nicht nur von der FPÖ, sondern auch von der ÖVP oft und oft gebracht wird.

Er, Kickl, sagte nicht „neue Ordnung“ … er ist ein recht kluger Mann, weiß also, daß es keine „neue Ordnung“ wäre, wenn auch einer aus seinem Gesinnungskreis von einer solchen …

Wolfgang Dvorak-Stocker, Neue Ordnung und FPÖ unzensuriert: „Diese Verbreitung von Dreck in den Medien muss endlich aufhören!“

… es fand sich bis jetzt kein Mensch, wie es scheint, der ihm sagte, diese seine von der Vorsehung ersehnten Ordnung war wohl einmal eine neue, aber das ist lange her, daß sie tatsächlich neu war, vielleicht vor der heutigen Zeitrechnung, als Menschen noch an eine Sintflut glaubten, die seine Gesinnungskameraderie viel später mit nostalgischer Verklärung tatsächlich über die Menschen brachten …

Es wird hier keine Gleichstellung von Herbert Kickl und Heinrich Himmler vorgenommen. Denn. Das wäre töricht. Eine solche Gleichstellung wäre absolut dumm und falsch angesichts der Geschichte. Das muß erneut so deutlich geschrieben werden. Denn. Es gibt immer welche, die es absichtlich mißverstehen wollen. Darüber hinaus, wie nicht nur im Kapitel Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 1 geschrieben, interessiert das deutsche reich und also auch Heinrich Himmler nicht.

Von Interesse aber ist die Weiterverwendung der Sprache, wie auch gegenwärtig weiter mittels Sprache etwas als gut, als anständig hinzustellen versucht wird, sprachliche Posen der Unschuld eingenommen werden, während es in Wahrheit weder gut noch anständig noch unschuldig ist, sondern Ungeheuerlichkeiten …

Und das Schlimmste daran ist, daß diese, kurz gesagt, Sprachposierer und Sprachposiererinnen die ersten sind, die das selbst glauben, was sie den Menschen verhökern wollen. Beispielsweise, kurz aufgezählt: „Gerechtigkeit“, „Fairness“.

Es sind also die Mechanismen, die nach wie vor wirken, die von Interesse sind, auf die aufmerksam gemacht werden muß. Wohin solche Mechanismen führen: in den Untergang, in die Verelendung in jedweder Hinsicht: ethisch, moralisch, wirtschaftlich …

Die Mechanismen sind

Die Tradition oder, was das gleiche ist, die Zukunft mit freiheitlichen Nationalratspräsidenten – Teil 4

stets die gleichen: es wird vorgegaukelt, daß das sogenannte eigene Volk am Herzen liege, daß alles gut werde, wenn erst einmal alle Menschen außer Landes, die nicht zum sogenannten eigenen Volk und so weiter und so fort.

Und im sogenannten Gedenkjahr 2018 ist es nicht verkehrt,

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

nicht falsch, darauf zu verweisen, daß diese Mechanismen, die geradewegs in den Untergang in jedweder Hinsicht führen, exemplarisch das deutsche reich mit seinem Reichsinnenminister … wer diese Mechanismen der Verführung späterhin recht bedienen konnte, war auch ein Blauer, der vor zehn Jahren … noch ein Jubiläum in diesem Jahr für das Niemals-Vergessen der Schäden,

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

die Verführungsmechaniker und die wenigen Verführungsmechanikerinnen dieser Gesinnung stets anrichten, für die sie stets andere verantwortlich machen, für die sie stets andere als Schuldige hinstellen.

NS Und auch das kann und muß erneut angeführt werden. Gäbe es nicht diese ständigen Verweise aus dieser Gesinnungsgemeinschaft in die Vergangenheit, gäbe es deren ständiges Beharren auf die Vergangenheit nicht, müßte die Vergangenheit gar nicht angesprochen werden. Eben erst hat die montagsgemachte Regierung einen gesinnungsreichen Vergangenheitsboden für ihre Erstvorstellung ausgesucht, nämlich den Kahlenberg, schon hat sie für ihre erste Klausur Seggau gewählt – natürlich ein Schloß, unter einem Prachtbau macht es eine identitäre Partei schon gar nicht, so nahe am Volke wie sie ist -, und fehlen sollte halt auch nicht: ein bißchen „Gau“ …