Was in Österreich alles möglich ist, wenn es gegen Menschen aus der Türkei geht.

Mußte augenblicklich gedacht werden, bei diesen Meldungen, da wird ein Auftritt untersagt, dort storniert ein Verein eine Reservierung, da storniert ein Hotel eine Buchung …

Politisch Verantwortliche werden aktiv, Private werden aktiv. Auch die Polizei. Es geht halt gegen Schergen von einer Partei aus der Türkei. Da gibt es keine Aktivitätshemmung. Anders verhält es sich bei Schergen vor allem von einer Partei, deren Funktionärinnen und Mandatarinnen alles unterstellt werden kann, was ihnen berechtigterweise unterstellt werden kann, eines aber nicht, Türkinnen und Türken zu sein, obgleich gefragt werden kann, was unterscheidet sie von den Scherginnen, gegen die sie gesinnungsgemäß ebenfalls auftreten?

Aktuell verbindet sie recht stark die Liebe zu Verdächtigungen, wer alle Nationalsozialistinnen und Faschisten sind: die anderen, selbstverständlich.

Es darf nur erinnert werden, wie sonst in Österreich Aktivität definiert wird, als eine in die entgegengesetzte Richtung. Ein Gewährenlassen: etwa in Linz … oder in, einfach in Österreich.

Wie die Schergen dieser Partei zu Reservierungen von Veranstaltungsräumen kommen, also durch Vortäuschungen, auch das verbindet sie mit …, wie gelesen werden kann. Freilich werden Stornierungen in Österreich von einer gewissen Partei nur beklagt, wenn diese keine Organisationen aus der Türkei betreffen. Gegen Österreich muß von ihnen, wie gelesen werden kann, die Klage nicht geführt werden, weil in Österreich reist ohnehin die feine Gesellschaft …

Und jetzt, wo es weiter gegen Menschen aus der Türkei geht, wird auch die Regierung hyperaktiv, sie will sogar das Versammlungsrecht ändern. Alle legen Vorschläge vor. Sobotka. Drozda. Doskozil ist dabei auch ein strammfleißiges Soldatenkerlchen; kurz und sobotka gesagt: es läuft auf eine Einschränkung der politischen Tätigkeit von sogenannten ausländischen Menschen hinaus. Das gab es schon einmal, wie erst vor kurzem zitiert werden mußte; dabei ging es nicht um sogenannte Ausländer und Ausländerinnen, sondern um Frauen, wie gelesen werden kann. Das 1893 gültige Vereinsgesetz verbot Frauen, Minderjährigen und eben Ausländern und Ausländerinen die politische Betätigung.

Wenn es so weitergeht, ist die Frage nicht unberechtigt, was für abgenagte und ausgetrocknete Knochen aus dem neunzehnten Jahrhundert werden noch als Antworten auf die Herausforderungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts ausgegraben werden? Frauen und Minderjährige sind möglicherweise nicht schlecht beraten, schon einmal mit Demonstrationsübungen zu beginnen. Keine Angst. Das ist nur Panikmache. Das kommt nicht wieder. Nur gegen Ausländer und Ausländerinnen vermeint die Regierung, es reicht das Ausgraben der vergilbten und zerfressenen Gesetzesblätter von vor über einhundert Jahren.

Und wenn einst eine Partei mit Funktionärinnen und Mitgliedern mit österreichischer Staatsbürgerschaft sich den erdoğanischen Knochen eines Präsidialsystems kläffend schnappt und für diesen im ganz Land werben wird, gesinnungsgemäß für eine Einführung nach einer sogenannten Volksabstimmung, dann werden die Hotels für sie weit ihre geschmückten Tore aufmachen, die Besitzer und Besitzerinnen von Veranstaltungssälen kreischen, es sollen doch ihre genommen werden, wäre ihnen Ehre, Freude, Stolz ….

Das also mußte gedacht werden, bei diesen Meldungen, wie hyperaktiv plötzlich in diesem Land gegen eine Partei vorgegangen werden kann, deren Manko in Österreich es ist, eben aus der Türkei zu sein Denn. Sonst, sonst stünde ihr in diesem Land alles offen, was einer solchen Partei nur offenstehen kann.

Die Stimmung in diesem Land ist eben keine für Menschen aus der Türkei, wie es etwa erlebt werden mußte, auf dem Viktor-Adler-Markt, als plötzlich das Schreien losging: „Türken raus“. Aber es sind nicht bloß die sogenannten einfachen Menschen, die das skandieren, oder es sind doch bloß die einfachen Menschen … Als Türken hätten Assad und Putin in Sebastian Kurz den schärfsten Gegner – –

Oh, es kann schon gehört werden, wie einige sagen werden, da werde für den Häufchenmachenden und für seine Partei in der Türkei, nein, wie gelesen werden kann, es gibt zu viele Kapitel, die gegen dieses Männchen …

Auf in die TürkeiAKP Küme Erdoğan

Männchen als

Putschisten der Demokatie

… es wollte nur festgehalten werden, wie schade, daß es in Österreich doch so leicht geht gegen eine solche Partei zu sein, und wie leicht es in Österreich geht, solch eine Partei zu wählen, die in ihrem Gehabe und ihren Vorwürfen eine Bruderpartei der AKP, tatsächlich Bruderpartei, denn es sind vor allem Männer, die sich hervortun, sich aufplustern und aufplustern und aufplustern, das ohne Bange gefragt werden könnte, wann kollabieren sie …

Blick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Sure 24 Vers 31.jpg

„Gemäß einer weiteren Überlieferung suchte eine junge, hübsche Frau Auskunft beim Propheten, Segen und Friede auf ihm während der großen Pilgerfahrt. Der mit ihm anwesende, ebenfalls junge Gefährte, al-Faḍl ibn ʿAbbās starrte sie dabei unaufhörlich an. Deshalb drehte der Prophet, Segen und Friede auf ihm, den Kopf des jungen Gefährten sanft in eine andere Richtung und beantwortet dann ihre Frage. (Vgl. al-Buḫārī, Nr. 6228 und Kommentar von Ibn Ḥaǧar; Muslim, Nr. 1334; u.a.) Das Gesicht der schönen jungen Frau war offensichtlich unbedeckt. Anstelle die Frau aber zur Gesichtsbedeckung aufzufordern, unterstrich der Prophet, Segen und Friede auf ihm, die Einhaltung des Gebots (Koran 24:30), Frauen nicht mit aufdringlichem, unziemlichem Blick anzustarren.“

Das steht in dem sogenannten Gutachten „Stellung der Verhüllung im Islam“, veröffentlicht am 16. Februar 2017 von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.

Es ist also ein Problem des Mannes. Und das wird nicht erst seit dem Propheten, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, gewußt. Dennoch wird dieses Problem des Mannes nicht besprochen. Dieses Problem des Mannes, das und der die Ursache für die Verhüllung der Frau ist.

Es geht heiß her darüber, in der österreichischen Politik und in den österreichischen Medien. Es wird viel dazu gesagt. Es wird viel dazu geschrieben. Aber nur über Foulard, nur über die Frau. Nicht aber über den Blick, nicht über den Mann. Nicht also über Regard, wie der Blick im Französischen … Deutlicher wird es noch, worum es geht, wenn die englische Bedeutung von Regard einbezogen wird: Respekt, Achtung.

Um den Mann, um seinen Blick geht es nicht heiß her. Hierin sind sich, wie bereits ausgeführt,

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

alBlick-Gebot stattt Kopftuch-Gebot.jpgle einig. Von der gutter press bis zu den Qualitätszeitungen in Österreich. Das letzte Beispiel dafür vom 11. März 2017: „Nein zur Spaltung der Muslime, Herr Mufti!“ Wenn es um die Spaltung geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um die Musliminnen geht, gibt es männliche Ratschläge: „Es ist Zeit, dass muslimische Frauen die Stimme erheben und solchen archaischen Vorstellungen eine Absage erteilen.“ Schreibt Mouhannad Khorchide. Und auf derselben Seite: „Kopftuch und Kopfschütteln“. Sigrid Moser-Billouch. Sie schreibt: „Professor Ednan Aslans Forderung nach einer ‚ganz anderen theologischen Grundlage aus der Gegenwart der Muslime in Europa‘ im Diskurs pro und kontra Kopftuch ist überaus wünschenswert.“ Wenn es um die theologische Grundlage geht, heißt es männlich Muslime. Wenn es um den Diskurs geht, ist das Objekt die Frau, das Kopftuch.

Es sind also Männer und Frauen, die gar so aufgeklärt daherschreiben, darin ganz und gar einig, der Mann ist außen vorzulassen, das Problem ist nicht der Mann, die Frau ist es, Foulard ist es. Der Frau ist zu gebieten, ein Tuch zu tragen. Der Frau ist zu gebieten, kein Tuch zu tragen.

Wäre der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede den Menschen, konsequent gewesen, hätte er zur Sure 24, 30 eine andere folgen lassen, die das Blick-Gebot für den Mann um ein Kleidungsgebot für den Mann erweitert hätte. Dann hätte es sich erübrigt, eine Sure 24, 31, die in

Ein ewiges Kreuz mit den Schnurren

zur Gänze zitiert ist, zu schreiben, gegen die Frau.

Das aber kann der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, nicht schreiben, er ist ein Mann, und was er als Mann tun kann, tut er, wie es seine Zeitgenossen aus 2017 tun …in dem oben zitierten Gutachten kann gelesen werden, er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, dreht dem jungen Konkurrenten, und der Mann ist dem Manne ein aus der Arena zu jagender Hengst, den Kopf weg, damit er, der Prophet, Vergessen für ihn, Segen und Friede für die Menschen, allein die schöne junge Frau im Anstarren genießen kann.

Soher hätte die Sure auf diese Weise vor Jahrhunderten bereits geschrieben werden müssen. Aber es ist nie zu spät, etwas zu ersetzen,  neu zu schreiben:

Sure 24,  Vers 31
Und sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihr unbändiges Verlangen nicht im Auge funkeln lassen und daß sie ihre Reizungen nicht den Frauen anlasten sollen, und wenn ihnen dies nicht gelingt, so sollen sie über ihre Augen ein Tuch ziehen.

Sure 24 31 Koran Mohammed.jpg

Feministin hat zum Frauentag Wünsche an Männer

Es sollte vielleicht zuerst erzählt werden, niemals eine Zeile von Christine Nöstlinger gelesen zu haben, woran sie, wenn hierbei je von Schuld gesprochen werden kann, selbst … es reichten vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig – wobei es hier nichts zur Sache tut, weshalb es unfreiwillig war – gehörten Texte in einem niemals selbst zum Hören gewählten österreichischen Radiosender, morgendlich vorgetragen von einer krächzenden Stimme, die wohl Lustigkeit verbreiten sollte … die war wenigstens richtig zum oamen Gewäsch ausgewählt, diese nervende und das Gehör für immer schädigende Stimme.

Es reichten also vor Jahrzehnten ihre unfreiwillig gehörten Texte für eine Figur namens Wischer oder Wischerei, um niemals, ohne dafür je eine Entscheidung treffen zu müssen, ein Buch von ihr aufzuschlagen, schlimmer noch, gar ein Buch je von ihr zu lesen.

Jahrzehnte später muß wieder von ihr gehört werden, und wieder nicht freiwillig, aber wenigstens nicht täglich. Einmal im letzten Jahr

Nach Einschätzung von Christine Nöstlinger ist das Parlament der Ort der „denkfaulen“ Wählenden

und einmal schon in diesem Jahr, und es wird sehr aufzupassen sein, keine weiteren Interviews mehr in diesem Jahr mitbekommen zu müssen.

Sie, „die wohl bekannteste Feministin des Landes“, wurde befragt: zum Frauentag. Am Morgen des 8. März 2017. Die Wischerei vor Jahrzehnten wurde wohl ein wenig früher am Morgen ausgestrahlt, als das gestrige Interview kurz nach 7.00 Uhr.

Und was sagte sie?

„Zum Teil mache ich schon Frauen dafür verantwortlich. Ich erwarte mir ja nicht von der Supermarktkassiererin, daß sie sich rührt und auf die Barrikaden steigt, die ist in einer Situation, wo sie sich schlecht wehren kann, aber andere Frauen, denen es gut geht, halbwegs gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch nicht mehr darum.“

Wieder so treffsicher und so fundiert, wie im letzten Jahr beim Thema Wahlen.

Von der „Supermarktkasserierin“ erwarte sie sich nicht, daß … vor weit über einhundert Jahren hätte sie, Nöstlinger, wohl gesagt, als es noch keine Supermärkte gab, sie erwarte sich nicht beispielsweise von dem Dienstmädchen, von der Arbeiterin, wo sie sich schlecht wehren …

Wie gut, daß damals die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen nicht darauf gewartet haben, bis sich die feinen Damen, denen es gut geht, die da irgendwo in der Gesellschaft ihre Stelle gefunden haben, sich wehren, auf die Barrikaden steigen, und vielleicht auch für sie, für die Dienstmädchen, die Arbeiterinnen … sie taten es damals selbst, und sie waren wohl in einer zur heutigen „Supermarktkassiererin“ unvergleichlich schwierigeren Situation, in einer für das Wehren enorm gefährlichen Zeit. Es müssen hierfür keine Beispiele aus anderen Ländern angeführt werden, es reicht Österreich, sogar Österreich.

Wie gut, um stellvertretend zwei Namen zu nennen, wie gut, daß etwa eine Rosa Jochmann oder eine Adelheid Popp nicht wie Nöstlinger dachte, als „Supermarktkassierin, wo ich mich schlecht wehren kann, warte ich auf die anderen Frauen, denen es geht gut, die da irgendwo ihre Stelle in der Gesellschaft gefunden haben, die scheren sich ja auch …“

Und sie, Nöstlinger, sagte auch:

„Ich höre jetzt seit 20 Jahren jeden Frauentag dasselbe, und es hat sich nichts verändert. Ich höre, daß der Unterschied in der Bezahlung …“

Ob Christine Nöstlinger vor zwanzig Jahren einen Hörapparat bekam? Denn. Sonst hätte sie es schon viele Jahrzehnte länger hören müssen können, etwa von der schlechteren Bezahlung der Frauen. Frauen hören das schon viel länger, Frauen fordern das schon viel länger, beispielsweise den gleichen Lohn für die gleiche Arbeitsleistung.

„Zentrale Forderungen waren Arbeitsschutzgesetze, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, der Achtstundentag, ausreichender Mütter- und Kinderschutz und Straffreiheit von Abtreibungen. An den darauffolgenden Frauentagen marschierten Frauen auch gegen Imperialismus, insbesondere gegen den Ersten Weltkrieg.“

Diese Forderungen wurden erhoben am Frauentag 19. März 1911, in Österreich, in vielen Ländern. Vor 116 Jahren. Einhundertsechzehn Jahren sind die Forderungen alt, etwa nach einem gleichen Lohn bei gleicher Arbeitsleistung.

Und die bittere Wahrheit: die Forderungen sind noch älter:

„Die historischen Ursprünge des internationalen Frauentages liegen in den USA. Bereits 1857 protestierten in New York Arbeiterinnen gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen und für bessere Löhne. Die Polizei zögerte nicht, in die Menge zu schießen. Am 20. Februar 1909 begingen Frauen im Norden einen ersten Frauentag für das allgemeine Wahlrecht. Im November streikten 20.000 New Yorker Näherinnen erfolgreich 13 Wochen lang. Eine Arbeiterin erzählte über den Streik: ‚Wir trugen billige Kleider, lebten in schäbigen Hütten, aßen billiges Essen. Es gab nichts, worauf man sich freuen konnte und nichts zu erwarten für den nächsten Tag!’“

„1893 organisierten Textilarbeiterinnen in Wien-Gumpendorf den ‚ersten Frauenstreik‘ in Österreich. Dieser Streik war umso bemerkenswerter, da das damals gültige Vereinsgesetz Frauen, Ausländern und Minderjährigen jede Form von politischer Betätigung untersagte. Die 17-jährige Amalie Ryba (später Seidel) führte diesen berühmten ‚Streik der 700′ an. Forderungen waren der 10-Stunden-Arbeitstag und die Erhöhung des Mindestlohnes. Der Streik war erfolgreich, die Forderungen wurden umgesetzt.“

Aber Christine Nöstlinger erwarte sich nicht von der „Supermarktkassierin, wo die …“

Niemals etwas von ihr gelesen zu haben, war, wie auch die Morgenminuten des 8. März 2017 bestätigten, kein Fehler, kein Versäumnis. Von der Werbung, wohl auch im Radio irgendwann gehört, wird gewußt, ein Buch von ihr habe den Titel: „Iba de gaunz oamen Leit“. Wie sie über die „ganz armen Leute“ spricht, wurde gestern um 7.12 Uhr gehört:

„Daß die Alleinerzieherinnen die armutsgefährdetste Sorte san.“

„Sorte“ – – Iba, ja, nur kein mit …

Ach ja, eines noch, abschließend wurde sie gefragt, was würde sie sich am Frauentag wünschen, wenn sie Wünsche hätte, und Christine Nöstlinger, die von der Gestalterin dieses Morgenbeitrages, von Cornelia Vospernik, als die „wohl bekannteste Feministin des Landes“ vorgestellt wurde, sagte, sagte die Feministin:

„Wünsche an Männer, daß sie Frauen bitte fördern und hochkommen lassen …“

Parallelschule – Was für ein Bildungsprogramm der Zukunft

Faschismus wiederbeleben - Zur Zeit FPÖ - NR Wendelin MölzerEs wird damit nicht die „Populistenpause“ unterlaufen, wenn in Erinnerung gerufen wird, wer gerade Bildungssprecher geworden ist, wie österreichische Medien aktuell berichten, weil es nicht um diesen Mann geht, sondern, wird sein Alter bedacht, was ist in den letzten Jahrzehnten in den Schulen in Österreich schief gelaufen, trotz der eigentlich gut zu nennenden Bedingungen und auch gesetzlichen Voraussetzungen, Schülerinnen und Schülern ein Weltbild zu vermitteln, das nichts mit dem zu tun hat, wofür das von Wendelin Mölzer geführte Magazin …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“.

Und wo soll diese Festschrift für Rolf Kosiek nach Bildungsstand der vom nunmehrigen Bildungssprecher geführten ZZ verbreitet werden? Nun zur Erinnerung den Anfang des oben verlinkte Kapitels:

ZZ empfiehlt dieses Buch als „Fundgrube für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“ …

„Fundgrube für jeden Lehrer“ – was für ein Bildungsprogramm der Zukunft!

Er hat auch praktische Erfahrungen, führte er doch selbst Schulungen durch; auf seinem Unterweisungsplan: Hofer …

Wendelin Mölzer schult handbüchene freiheitliche Politik mit „fundamentalen Grundwerten“

In welche österreichische Schulen er wohl selber einst gegangen ist? Das müssen Schulen einer besonderen Schultype gewesen sein, mit recht besonderen Lehrern und Lehrerinnen, die so zwar nicht bekannt ist, dennoch existiert, die Schultype Parallelschule. In der wird er wohl auch die nötige Bildung erhalten haben, um seine Partei als eine „identitäre Partei“ verorten zu können, wie gelesen werden kann:

Die ZZ des identitären NR Wendelin Mölzer

Die Parallelschule muß wohl auch von den anderen in seinem geführten Magazin die recht bevorzugte Schultype …

Was ständig, um die Erinnerung an Vergangenes abzuschließen, gepflegt wird, ist die „Populismusfreundlichkeit“, deren Ende ist notwendiger als eine „Populistenpause“. Das zur Bekräftigung.

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Staatssekretärin lehnt Priesterinnen-Verbot ab.

SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar im Interview zum heutigen Frauentag.

Wien. Duzdar ist selbst Christin – trotzdem sieht sie das Priesterinnen-Verbot der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft als Eingriff in die Freiheit von Frauen.

Knopf: Die katholische Glaubensgemeinschaft bekräftigte das Priesterinnen-Verbot. Was bedeutet das für Christinnen?

Muna Duzdar: Das ist eine Einschränkung der Freiheit der Frau. Wenn eine Frau Priesterin werden will, soll sie das werden können. Aber genauso muß es die Freiheit geben, keine Priesterin zu werden.

Knopf: Der Kardinal der Glaubensgemeinschaft kritisiert genau diese Einmischung der Politik in Religionsangelegenheiten …

Duzdar: Die Politik muß sich immer einmischen, wenn Frauenrechte beschnitten werden. Als Sozialdemokratin ist für mich klar: Frauenrechte stehen über Religionen.

Knopf: Heute ist Frauentag. Wie kann man Frauen in der Öffentlichkeit besser sichtbar machen?

Duzdar: Ich bin eine Befürworterin der Quoten.

Knopf: Die Regierung will 30% Frauen in Pfarren als Priesterinnen und 30% als Bischöfinnen in der Bischofskonferenz. Warum nicht 50%?

Duzdar: Wir sind jetzt bei 0%, also wären 30% ein großer Fortschritt. Aber natürlich müssen wir noch ambitionierter sein.

Die Umsonst hat nicht diese Fragen gestellt. Muna Duzdar hat nicht diese Antworten gegeben. Welche Fragen und welche Antworten es tatsächlich waren, können Sie in der Collage lesen. Und auch das Gutachten der islamischen Glaubensgemeinschaft, dem wohl auch das Interview der Umsonst mit Munar Duzdar geschuldet ist. Es geht um das „Kopftuch-Gebot“ – „Foulard commandement“. Weshalb statt Kopftuch das französische Wort Foulard verwendet werden soll, das nur nebenher, wurde bereits ausgeführt in Coran et Foulard: Code de Sexe …

Kopftuch-Gebot - Foulard commandement.jpgBeachtlich ist daran eines, und darin sind sich österreichische Medien, von der gutter press bis zu den sogenannten Qualitätszeitungen, einig in Gemeinschaft mit den Politikerinnen und Politikern, es ist nur und ausschließlich über Foulards zu berichten, zu diskutieren, sich zu erregen. Wie in dem Gutachten gelesen werden kann, gibt es auch Gebote für den Mann. Die sind aber kein Thema. Es geht hierbei um die „aufdringlichen und anzüglichen Blicke“ des Mannes. Und das könnte der Grund sein, weshalb es nicht zum Thema werden darf. Es könnte peinlich aufmerksam machen, wie sabbernd der Mann des Westens seine Blicke auf den Busen der Frau heftet, beispielsweise die Kameramänner von Frontalblickesendungen aus der Glitzerwelt, die sofort jedes Stückchen blanken Busens in Großaufnahme ihren Geisteskameraden vor den Bildschirmen …, die Werbefritzen, die wohl paralysiert wären, könnten sie nicht mehr Produkte, ganz gleich welche Art und fern jedweden Zusammenhangs mit Frauen, mit nackten Frauenkörpern in schmierigen und so weiter und so fort.

Darüber hinaus steht im Gutachten, es ist die Entscheidung, es ist die Freiheit der Frau, wie sie damit umgeht. Im Gegensatz dazu, ist es nicht die Freiheit, nicht die Entscheidung der Frau, ob sie katholische Priesterin werden will oder nicht. Und im Gegensatz dazu ist es der Frau möglich, Imamin zu werden.

Es heißt nun sehr oft, und es wird auch von Politikerinnen und Politikern in Regierungsverantwortung in Österreich vorgebracht, es sei ein Islam europäischer Prägung notwendig. Im Sinne des österreichischen Gleichbehandlungsgesetzes ist es nicht verfehlt zu sagen, das katholische Christentum bräuchte in dieser Hinsicht eine islamische Prägung, damit Frauen auch den Beruf als Priesterinnen ausüben können, endlich. Und den Männern im Westen, nicht nur den Kameramännern und den Werbefritzen, schadete ein Blicke-Gebot islamischer Prägung ganz und gar nicht.

Duzdar zu Österreich - Frauenrechte stehen über Religionen

Coran et Foulard: Code de Sexe

Die Trägerinnen aber werden nicht gesehen

Es geht seit langem heiß her um das Kopftuch, in Europa. Und es wundert nicht, daß es um das Kopftuch heiß hergeht. Das Kopftuch ist doch auch ein Code de Sexe. Und mehr noch ist die Vollverschleierung ein Code érotique,  die nur einen Blick zur vollen erotischen Entfaltung auf einen kleinen Ausschnitt nackter Haut freigibt.

Das Wissen ist im Westen verlorengegangen, das Wissen darum, daß Erotik der unter Tüchern verborgene Körper ist, die ganz wenig gezeigte nackte Haut, die nicht von Tüchern verborgen.

Trägerinnen von Kopftüchern und von Vollverschleierungen wissen darum. Wer etwa aufmerksam durch die Straßen beispielsweise von W… geht und also nicht nur auf das Kopftuch oder auf die Vollverschleierung starrt, sondern die Trägerinnen in ihrer Ganzheit sieht, wird leicht feststellen, wie aufregend sich Kopftuchträgerinnen zu kleiden vermögen, sie in nichts den kopftuchlosen Frauen darin nachstehen. Und wer schon einmal über ihre kunstvoll geschlungenen Kopftücher hinweg auf das Display ihrer Smartphones werfen konnte, wofür sie sich interessieren, wonach sie suchen, wobei sie verweilen, wird nicht Suren zu sehen bekommen, sondern Strings …

Die einen Frauen tragen also ein Kopftuch, das als rückschrittliches Zeichen gesehen wird, und sind dabei so modern auftretend wie die Frauen, die kein sichtbares Zeichen von Rückschrittlichkeit tragen, aber in ihren Köpfen dürfte bei nicht wenigen viel von dieser enthalten sein, nach außen aber zeigen sie blanke …

Es kann das nicht illustriert werden. Aber der dumpfe Mann des Westens wird sofort wissen, was damit gemeint ist, wenn er auf die Werbung verwiesen wird, die zu jedem Produkt nackte Körper zeigt, weibliche nackte Körper.

Es ist kein Zufall, daß es um das Kopftuch vor allem unter Männern heiß hergeht, das Kopftuch, die Vollverschleierung besonders die Männer erhitzt, sie erregt, darüber ihre sabbernden Mäuler zu zerreißen, abgestumpft wie sie sind, ohne Wissen um Erotik, wie Ochsen stehen sie vor nackten Brüsten, wie Ochsen wollen sie weiter nackte Körper vorgeführt bekommen.

Es ist wohl auch kein Zufall, daß für „Frauen, die sich zur Ruhe gesetzt haben“, das Tragen nicht mehr … „zur Ruhe gesetzt haben“: was für eine poetische Umschreibung für Menopause – poetisch, aber nicht realistisch. Die Frauen wissen es besser, und tragen wohl auch deshalb das Kopftuch in einem Alter weiter, in dem Frauen, wie es Männer meinen, „sich zur Ruhe gesetzt haben“.

Der Koran also auch ein Code de Sexe des Abū l-Qāsim Muhammad ibn ʿAbd Allāh ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quraschī … „Sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen. Das bewirkt eher, dass sie erkannt werden.“ Heißt es in einer Übersetzung der Sure. Auch das wohl kein Zufall, daß vom „Erkennen“ gesprochen wird, das an das biblische „Erkennen“ … an den, klinisch gesprochen, Geschlechtsverkehr …

Code de Sexe - Coran - foulard

Code Mohammed ist menschgemäß kein Buch, das heute noch einen Beitrag leisten könnte zur Entwicklung der Gesellschaft, wie etwa der Code Civil.

Bei all den verwendeten französischen Wörtern fällt noch ein, es sollte statt Kopftuch das französische Wort Foulard verwendet werden, denn dieses bezeichnet sowohl Kopftuch als auch Halstuch, Schal. Und das kommt damit auch näher heran an den „Überwurf, der „über sich herunterziehen“ …

Österreich heute: Straftat „Asylwerber“

Heute 7-03-2017 - Aufmacher Straftat Asylwerber

Jedenfalls darf die Intention, es soll genauso gelesen und vor allem in die Gedächtnisse der Menschen eingebrannt werden, diese sein, nach dem Aufmacher der zweiten Umsonst heute am 7. März 2017.

Auf der ersten Seite der Umsonst eine Zusammenfassung – „So (un〉sicher ist Österreich“ – der Kriminalitätsstatistik, damit es ihre Bezahler und Bezahlerinnen nicht vergessen, auf den großen und also leicht zu merkenden Punkt gebracht: „Autodiebstahl“, „Einbruch“, „Kriminalität“, „Gewaltdelikte“, „sex. Belästigung“, „Vergewaltigung“, „Cybercrime“ und eben „Asylwerber“ …

Das darf wohl der große volksbildnerische Auftrag auch der Umsonst sein, den Menschen, die keine Asylanten und Asylantinnen sind, in diesem Lande einzubläuen, „Asylwerber“ ist ein Delikt, eine Straftat. Und von einem Delikt, einer Straftat können keine je noch wie immer gearteten Rechte abgeleitet werden, das Asylrecht ein Delikt im Strafgesetzbuch, ein mit Strafen zu ahndendes Verbrechen.

Und das darf wohl die große Zurechtweisung durch die Umsonst der Menschen sein, die Asylanten und Asylantinnen sind, sich nicht weiter als Menschen fühlen zu dürfen, die in diesem Lande irgendwelche Rechte hätten, sondern als das sich auch selbst zu sehen, was sie nach dieser Zusammenfassung der Umsonst in diesem Land gesehen werden: Täter und Täterinnen.

Österreich heute - Straftat Asylwerber

Auf in die Türkei!

Auf in die Türkei - JunckerDie Menschen haben schon zu viele Tyrannenmorde gesehen, daß je noch gesagt werden kann, ein Tyranninnenmord könnte die Welt befrieden, verbessern, eine wesentliche Änderung zum Besseren, zum Guten für lange, lange, sehr lange …

Auch im Falle des Recep Tayyip Erdoğan ist also gar nicht daran zu denken, es würde irgend etwas besser werden, würde er ermordet werden. Denn. Auch das lehrt die Geschichte. Ist eine Tyrannin ermordet, bleiben ihre Ermöglicher und Ermöglicherinnen zurück, stehen sie Ermöglicherinnen und Ermöglichern gegenüber, die eben noch gegen die eine Tyrannin waren, doch ebenfalls bereit, ihren Tyrannen zu erschaffen … die unheilvolle Zuspitzung der Menschheitsgeschichte auf wenige Figuren, das unheilvolle Karussell der Tyranneierschaffung ist endlich zu stoppen, zu zerstören, Tyrannenmorde jedoch zerstören es nicht, halten es vielleicht für einen Augenblick auf, und dann dreht es sich weiter, nur schneller noch …

Recep Tayyip Erdoğan ist längst ein Fall für das Weltgericht. Nicht erst seit seinen letzten Auszuckungen, beispielsweise gegen Deutschland. Er ist ein Tyrann. Er tyrannisiert nicht nur die Menschen in der Türkei, er geht daran, gegen alle in der Welt tyrannisch und terroristisch auszuzucken, die nicht seiner – ja, was? – sind.

Es sollte aber auf seine terroristische Zuckerei aber nicht mit Verboten reagiert werden, nicht mit dem Untersagen von Auftritten in europäischen Ländern. Verbote und Untersagungen: das ist der Schleim, der die Welt von zwergenhaften Terroristen und Tyranninnen verklebt. Soll doch Recep Tayyip Erdoğan und seine Handlanger und Handlangerinnen ihre Wahlauftritte, ihre Werbeauftritte für ihr Präsidialregime …

Die Antwort darf und kann nur der Ruf sein:

Auf in die Türkei!

Auf in die Türkei

Wenn das Hochlandtyrannisknüpfermännchen beispielsweise in Deutschland poltern will, seinen Geist, der ausgebreitet nicht größer als der kleinste bei Amazon zu habende Gebetsteppich ist, zur Schau stellen will, dann sollen aber im Gegenzug Politiker und Politikerinnen aus Deutschland – Angela Merkel, Sigmar Gabriel beispielsweise – in der Türkei auftreten, um den Menschen in der Türkei zu erzählen, was Menschen, die solch ein Männchen ermöglichen, von einem solchen Männchen zu erwarten haben. Nichts, das mit Wörtern wie Verbesserung, Fortschritt, Entwicklung, Frieden, Freiheit, Demokratie, Religion je in Verbindung gebracht werden kann. Und gerade Politikerinnen und Politiker aus Deutschland könnten in Massenveranstaltungen in der Türkei viel von den eigenen leidvollen und bitteren Erfahrungen berichten, die die Menschen in Deutschland mit einem solchen Männchen machten, dem so viele vertrauten, die ihn erst ermöglichten, in die Position zu kommen, sie, seine Ermöglicher und Ermöglicherinnen, vollends zu enttäuschen, sie in die bitterste Armut zu stürzen, ihnen ihr Land gänzlich wirtschaftlich, ethisch und moralisch zu ruinieren, der Millionen von seinen Ermöglichern und Ermöglicherinnen in die qualvollsten Tode trieb. Mit den Menschen in der Türkei in direkten Kontakt zu treten, das wird dem Männchen zwar nicht gefallen, weil solche Männchen wissen, sie sind verloren, sie verlieren, wenn der Dialog mit den Menschen beginnt, auch und vor allem mit seinen Wählern und Wählerinnen beginnt.

Auf in die Türkei - Kern

Und, um ein zweites Land beispielhaft zu nennen, Österreich. Sollte das Männchen in Österreich auftreten wollen, soll er doch sein kleines Teppichlein ausrollen, in Wien oder in Unterpremstätten, und dann soll Christian Kern, Sebastian Kurz und weitere  nicht ein Verbot seiner Auftritte in der gesamten Europäsischen Union fordern, sondern in Istanbul, in Ankara, im anatolischen Hochland auftreten. Gerade österreichische Politikerinnen und Politiker können viel den Menschen in der Türkei im direkten Kontakt erzählen, über die Erfahrungen mit solchen Männchen und Frauchen, weil sie dabei nicht nur auf die Vergangenheit angewiesen sind, sondern auch die Gegenwart …

Die Menschen sind zu überzeugen, nicht solchen Männchen Positionen zu ermöglichen, in denen sie nur eines tun: Schaden anrichten und Schaden anrichten und Schaden anrichten, und sind alle Schäden, die sie nur anrichten können, angerichtet, versuchen sie mit prallgefüllten Säcken in ein luxuriöses Ausgedinge zu fliehen. Die Menschen sind zu überzeugen, nicht nur in der Türkei. Aber aktuell in der Türkei am dringlichsten.

Und sollte in dieser sich mehr und mehr aufschaukelnden Situation ein Mensch die Nerven verlieren, keinen anderen Ausweg mehr sehen als im Tyrannenmord, dem ist zu sagen, ein Tyrannenmord ist keine Lösung, er bringt vielleicht eine kurzfristige und doch nur vorübergehende Beruhigung der Situation, bis aus dem Schleim der nächste Tyrannenschädel …

Aber die Beweggründe eines Menschen, der einen Tyranninnenmord beginge, könnten nachvollzogen werden, im Angesicht der Gefahren, im Stehen vor dem Abgrund. Und ob so ein Mensch Schuld auf sich laden würde oder nicht, nun, das könnte dann in einem Fernsehweltgerichtshof entschieden werden, in einer also weltweit ausgestrahlten Beteiligungsfernsehsendung als Weltbevölkerungsgerichtshof. Ein Beispiel gibt es dafür, freilich ging es in diesem um einen fiktiven Vorfall:

Trump, Erdoğan, Putin, Schirach, Assad May

Wunder der Wandlung: Aus Haß wird Kontroverse.

 

Schluss mit Populistenfreundlichkeit und Populistinnenfreundlichkeit.jpg

Während es also die „Populistenpause“ gibt, geht es mit der breiten medialen Populistinnenfreundlichkeit unvermindert weiter. Es berichtete etwa die eine Umsonst und auch der „Standard“, daß sich die identitäre Parlamentspartei von einem Mitarbeiter „einvernehmlich trennt“, nachdem dieser „Hasspostings“ …

Das ist für österreichische Massenmedien also berichtenswert, wenn Angestellte wegen „Hasspostings“ ihre Arbeit verlieren, von einer Partei wie der identitären Parlamentspartei gekündigt werden;

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

es ist also doch eine recht normale Partei, wenn sie so etwas nicht duldet, Konsequenzen zieht. Und wer etwas dagegen sagt, kann jetzt beispielweise als Beweis den Artikel vom „Standard“ vorgelegt bekommen.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist Doris Bures in dieser Hinsicht eine mehr als würdige Nachfolgerin von Barbara Prammer. Auch Prammer kannte in dieser Hinsicht kein Erbarmen – mit …

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

Wie in der Collage gelesen werden kann, wird NR Christian Höbart vor den Vorhang zur Entlastung der identitären Parlamentspartei geholt, der einen solchen Mitarbeiter nicht mehr … Zart wird in diesem Qualitätsartikel in der Qualitätszeitung darauf hingewiesen, er, Höbart, sei durch „kontroversielle Postings aufgefallen“ … Was bei einem Mitarbeiter „Hasspostings“ sind, sind bei einem Abgeordneten „kontroversielle Postings“ … oh, glückliches Österreich, wo Standesunterschiede noch etwas gelten …

Wie in der Collage gelesen werden kann, wollte gewußt werden, ob dieser Mitarbeiter Verbindungen zur „rechtsextremen ‚Identitären Bewegungen'“ hat. Welche Verbindungen sollte er sonst haben? Als Noch-Mitarbeiter in einer identitären Parlamentspartei. Wofür auch Christan Höbart, wie nachgelesen werden kann,

Identitäre Kolonne hat eine Nähe zur FPÖ, weil die FPÖ „eine identitäre Partei“ ist

als Zeuge aufgerufen werden kann.

Es will gar nicht nachgesehen werden, weil es ja eine „Populistenpause“ gibt, ob etwa Hannes Stiehl noch Vizebürgermeister ist, was er jetzt so von sich gibt, den einiges mit Christian Höbart verbindet, wie nachgelesen werden kann:

FPÖ-Vizebürgermeister Stiehl, Informationsschänder, beurteilt einen Propheten auf winterische Art als „Kinderschänder“

Auch NR Christian Höbart gefällt Politspiel „Stiehl die Zukunft! – Stopp, es reicht!“

Vizebürgermeister Hannes Stiehl teilt Michael-„Linke-sind-die-heutigen-Nazis“-Mannheimer

Bestimmt ist er noch Vizebürgermeister. Was er mit solchen Postings nicht mehr wäre, ist aber sein Mitarbeiter.

Angestellte verschicken „Hasspostings“, Mandatarinnen „kontroversielle Postings“.

Darum merke: Bleibe nicht Dienstnehmer, werde Mandatar, Funktionärin, wenn du weiter posten möchtest, was du immer schon postest. Und das Wunder der Wandlung wird dir als Nichtmehrdienstnehmerin zuteil: aus Haß wird Kontroverse …

Während es also die „Populistenpause“ gibt, wird weiter populistinnenfreundlich breit medial geschrieben. Es bräuchte also weniger eine Populistinnenpause, sondern endlich ein Ende der Populistinnenfreundlichkeit, die einerseits vor allem von österreichischen Massenmedien, andererseits von Politikern und Politikerinnen anderer Parteien, vornehmlich der Regierungsparteien.

Wo Jesus auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluß

Scorsese - Silence - Wo Gott auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluss.jpg

Es wäre nicht zu berichten, wäre in den Jahrzehnten der Kinobesuche ein solches Vorkommnis schon einmal, wenigstens einmal erlebt worden, aber ein solches Vorkommnis wurde in den Jahrzehnten nicht ein einziges Mal erlebt, und es hätte in all den Jahrzehnten mehrmals in der Woche ein solches Vorkommnis erlebt werden können, da die Kinos seit Jahrzehnten mehrmals in der Woche aufgesucht werden, trotzdem mußte in diesen Jahrzehnten mit Tausenden von Kinobesuchen einem derartigen Vorkommnis niemals beigewohnt werden.

Und nun ein derartiges Vorkommnis.

Das erste dieser Art also in Jahrzehnten.

Es kann nur mit dem Film, der gezeigt wurde, erklärt werden.

Ein Film zum Glauben.

Ein Propagandafilm, und es läßt sich fragen, wer hat einen derartigen Film bei Martin Scorsese bestellt? Welcher Jesuit beeindruckt Martin Scorsese derart, einen solchen missionarischen Propagandafilm … Der Film ist aber nicht von Interesse, wie dieser … es ist ein Propagandafilm, und damit ist alles, was zu diesem Film je zu sagen ist, gesagt.

Was wesentlich an diesem Film ist, ist, was er auslöst, wie gestern im Village Cinema, also im Dorfkino, im Kino des Dorfes, das als Bundeshauptstadt von Österreich bekannt ist.

Der Auftritt von Gott löst Gewalt und Ausschluß aus, diesmal ist es der auftretende Jesus von Scorsese, der Gewalt und Ausschluß …

Es ist nicht ungewöhnlich, wie oft wurde das schon erlebt, daß Menschen sich während einer Filmvorführung unterhalten, das andere im Kinosaal als störend empfinden, und es stets ausreicht, darauf hinzuweisen, ab und an muß die Bitte ein weniger strenger, ein wenig eindringlicher vorgebracht werden, sich nicht weiter zu unterhalten. Dann ist die Angelegenheit aber stets zufriedenstellend für alle im Saal gelöst.

Gestern jedoch, im Dorfkino, reichte das bei weitem nicht.

Während die Leinwand im Gottesschein erstrahlte wurden zwei Frauen, die sich unterhielten und also, wie es ihre Mitbesucher und Mitbesucherinnen empfanden, störten, nicht einfach ersucht, das Reden einzustellen, sie wurden aus der Vorstellung gedrängt, ausgeschlossen. Ein Mann, der in der Reihe vor ihnen saß, stürmte sogar in die Sitzreihe der zwei Frauen, bereit dazu, sie unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Saal zu werfen, angespornt von den anderen im Saal, für die es ebenfalls klar war, die zwei Frauen haben den Saal zu verlassen, und alle waren im Urteil sich einig, die zwei Frauen hätten den für sie falschen Film gewählt, den sie wohl nicht verstünden, für sie wäre „Wilde Maus“ der Film, in den sie gehörten. Und dann ging es noch sehr viel um asoziales Verhalten. Die zwei Frauen warfen vor, die anderen wären asozial, die anderen warfen den zwei Frauen vor, sie wären asozial. Schließlich verließen die zwei Frauen den Saal, wobei eine der zwei Frauen, die meinte, ein Kinobesucher hätte ihr ein Bein gestellt, ebendiesen Kinobesucher auch noch anspuckte …

Wann und wo immer also Jesus unter den Menschen ist, und das ist kein Gleichnis, herrscht Gewalt und Ausschluß.

Und davon erzählt auch das gestrige Vorkommnis eindrücklich, wieder einmal, im Jahre 2017.

Soher lohnte es, gestern in das Dorfkino zu gehen, um das nicht zu vergessen.

PS In die „Wilde Maus“gehörten die zwei Frauen, war das gebedeneite Urteil; ein Kompliment für Josef Hader war das wohl kaum.