Selbstverständlich hat diese seine Fernsehreklame nichts mit einer Werbung für den Krieg zu tun. Es ist bloße Werbung, aus den Untiefen der letzten Jahrhunderte. Eine Aktion dieses Unternehmens dazu lief bis zum 22. Mai 2022 unter dem Slogan „klick klick Hurra!“. Das ist keine Putin-Parole, aber auch keine Parole zum einundzwanzigsten Jahrhundert passend.
Mit dem Militär, mit Kaiser und Reich jedoch hat es zu tun, mit dem neunzehnten Jahrhundert – „Hipp, hipp, hurra!“ … „Der Kaisermarsch“, Text und Musik von Georg Kunoth, 1892. Und gar einfallsreich wurde es schon kurz darauf einmal umgedichtet auf „Ball-Heil-Hurra! Borussia!“. Das war 1934.
„Wir haben den Fuß am Gas, die Mode fest im Griff, uns entgeht kein letzter Schrei, unser Outfit hat den letzten Schliff, …“ – so singt Falco in seinem Song aus dem Jahr 1998. Auch heute fangen diese Zeilen den aktuellen Zeitgeist perfekt ein und beschreiben genau, wofür unsere trendbewussten Kunden stehen. MediaMarkt: Der Platz für die Helden von Heute!
„Kunden, Mitarbeiter & Produkte“ sind also des Unternehmens Mediamarkt „Helden“ – Geräte sind Menschen, Menschen sind Geräte, und alle Geräte sind männlich. So fängt das Unternehmen Mediamarkt „den aktuellen Zeitgeist perfekt ein“, mit einem „Song“ aus dem letzten Jahrhundert:
Das ist für Österreich nicht nur ein Bekenntnis zur Freundschaft, sondern es ist auch ein Bekenntnis zu den guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern.
Unmittelbar nach Auflösung in aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit von Nationalsozialismus, Rassismus und gar Antisemitismus, im unmittelbaren Anschluß daran spricht der österreichische Bundeskanzler von den für Österreich ganz wichtigen geostrategischen Partnern:
Ungarn ist für uns ein ganz wichtiger geostrategischer Partner, wenn es um die Frage der Sicherheit geht. Ungarn grenzt unmittelbar an die Ukraine an. Es wird in der Ukraine Krieg geführt. Ungarn war sehr rasch eines der Länder, das auch massiv belastet war, gleich durch die ersten Fluchtbewegungen, genauso wie unser Nachbarland die Slowakei oder auch Polen. Österreich hat von Vornherein darauf geachtet, daß wir in guter Zusammenarbeit hier zueinander stehen und einander helfen. Ich darf das als österreichischer Bundeskanzler sagen, ich bin sehr beeindruckt von der Solidarität und Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher. Wir haben mittlerweile mehr als 80 Tausend Ukrainerinnen und Ukrainer und ihre Kinder aufgenommen, sie versorgt und auch dafür gesorgt, daß die Kinder am Schulunterricht teilhaben können. Das ist nur deshalb möglich, weil die Menschen in Österreich und die Zivilgesellschaft zusammengeholfen haben.
Was aber dazukommt, Ungarn für uns ein noch wichtigerer Partner in dieser Frage ist, Österreich ist, so wie Ungarn auch, massiv von einer Welle irregulärer Migration betroffen. Mit dem Unterschied, daß die Welle in Ungarn aufschlägt, aber sich dann weiter ausstreckt, zum Teil eben auch in Österreich dann zum Erliegen kommt, was heißt, daß wir mittlerweile 31 Tausend Asylanträge haben, und wir sind nur bei der Hälfte des Jahres. Das heißt, 80 Tausend Ukrainerinnen und Ukrainer, 31 Tausend Asylanträge von Menschen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Pakistan, Indien, Bangladesh. Das sind die Herausforderungen, mit denen Österreich tatsächlich jetzt, neben der Energiekrise, neben der Inflation, neben der Teuerung, neben der Pandemie, auch zu kämpfen hat.
In so einer Zeit braucht es Partnerschaft und auch Freundschaft, wenn es darum geht, diese Probleme zu lösen. Wir kooperieren schon seit längerem in polizeilichen Fragen. Das Innenministerium führt mit dem ungarischen Innenministerium, sprich mit der Polizei, gemeinsame Streifen durch an der österreichisch-ungarischen Grenze, genauso aber auch sind 50 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt an der ungarischen-serbischen Grenze, um hier die ungarische Polizei zu unterstützen.
Aber wir beide sehen und wissen und spüren, daß das nicht genug ist. Und auch da brauchen wir gemeinsam einen weiteren wichtigen geostrategischen Partner, und das ist Serbien. Deswegen nehme ich den Vorschlag des ungarischen Premierministers sehr gerne an, daß wir gemeinsam eine Konferenz machen, zwischen Ungarn, Serbien und Österreich, um genau diese Frage, nämlich der Eindämmung der irregulären Migration, beginnend schon am Westbalkan über Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, all diese Fluchtrouten identifizierend, daß wir hier Lösungen finden, um den Druck vor allem auch schon zu beginnen von der ungarischen Grenze wegzunehmen, aber natürlich auch von der serbischen Grenze.
Große Herausforderungen, aber mit der Entschlossenheit, der Klarheit und der Ehrlichkeit zueinander bin ich zuversichtlich, daß Österreich und Ungarn gemeinsam diese Herausforderungen gut bewältigen werden.
Er nennt die „ganz wichtigen Partner“, unmittelbar im Anschluß an seine Ausführung von Verantwortung in bezug auf Rassismus und gar Antisemitismus, zuerst, wie es sich für einen Rapportierenden geziemt, Ungarn, und dann Serbien —
„Die Bilder der serbischen Polizeieinsätze vom 14. Juli im Grenzgebiet zu Ungarn wecken Erinnerungen an schreckliche Zeiten und Geschehnisse“, heißt es in einer Stellungnahme der Wiener NGO „SOS Balkanroute“ zu verstörenden Fotos, die das serbische Innenministerium aussandte. „Hunderte Männer mussten – wie auf den Fotos zu sehen ist – auf Befehl die Arme über den Kopf halten, gebeugt gehen und schlussendlich vor dem serbischen Innenminister Aleksandar Vulin, der den Einsatz in einer schwarzen Uniform begleitete, auch noch knien“, werden die verstörenden Szenen an der Grenze zwischen Serbien und Ungarn beschrieben.
„Serbien ist kein Parkplatz für Abschaum aus Asien“. Diese höchst umstrittene Aussage tätigte anlässlich der Polizeiaktion Innenminister Aleksandar Vulin vor versammelten Medienleuten. Serbien werde nicht zulassen, dass seine Lebensweise durch Kriminelle gefährdet werde, die mit dem Leid und der Armut von Menschen Geschäfte machten, ließ er wissen.
„Mit solchen rassistischen Aussagen rechtfertigt also Innenminister Vulin das skandalöse Vorgehen seiner Einheiten. Dabei ist Vulin, der erst Anfang Juni von seinem Amtskollegen Gerhard Karner in Wien empfangen wurde, am Balkan als extremer Nationalist, Verfechter eines ‚Groß-Serbien‘ und auch für das notorische Leugnen des Völkermords in Srebrenica 1995 bekannt“, kritisiert „SOS Balkanroute“ die Aussage Vulins, aber auch den österreichischen Innenminister scharf. „Karner und Vulin haben gemeinsam im Juni eine Pressekonferenz in Wien abgehalten und ihre ‚enge Zusammenarbeit‘ im Kampf gegen ‚illegale Migration‘ hervorgehoben.
Es ist die Sprache, die heutzutage Österreich und Ungarn wieder verbindet, zwei Länder zwar, aber vereint durch eine Sprache. So ist es allzu verständlich, daß Orbáns immer gern kommen, sich in Wien immer zuhause fühlen, sie müssen nichts übersetzen, sie können darauf vertrauen, ohne Übersetzung verstanden zu werden, wie sie auch darauf vertrauen können, ohne Übersetzung zu verstehen,
Es sind die Zeiten der Überflutung Europas mit Migrantenmassen endgültig vorbei, wir brauchen keine neuen Wege der Migration! Das brauchen wir nicht! Wir brauchen mehr Schutz für unsere Bürger! (Beifall bei der FPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP.)
beispielsweise im österreichischen Parlament, dann verstehen sie jedes Wort,
wenn sie von jenen reden, „die in der Lage sind, sich selbst biologisch zu erhalten“, sie wissen, daß sie nicht nur ohne Übersetzung verstanden, sondern
„Die Geschichte habe gezeigt, daß nur diejenigen Nationen überleben können, die sich biologisch selbst erhalten können.“ „Was diejenigen anlangt, die faul und ungewaschen in der Hängematte des Sozialstaates dösen, so betont Orbán, er werde von der bisherigen Beschäftigungspolitikk nicht abrücken.“
Ich öffne eine Klammer, um auch über die europäischen Werte sprechen zu können. Da ist z.B. der neueste Vorschlag der Kommission der Europäischen Union, der sagt, jeder müsse obligatorisch seinen Gasverbrauch um 15% senken. Ich sehe nicht, wie sie das erzwingen wollen, obwohl es dafür ein deutsches Know-how von früher gibt, so meine ich das, und hinzu kommt noch, wenn auch dies zu keinem Ergebnis führen sollte und jemand nicht genug Gas hat, dann nimmt man es von denen weg, die es haben. Also die Europäische Kommission handelt nicht so, dass sie die Deutschen auffordern würden, ihre letzten zwei-drei noch arbeitenden Atomkraftwerke nicht zu schließen, da diese billige Energie produzieren würden, sondern lässt zu, dass diese geschlossen werden, und wenn die Energie ausgeht, werden sie von uns, die sie haben, weil wir sie angespeichert haben, werden sie von uns das Gas mit irgendeiner Methode wegnehmen. Ungarisch nennt man das „Einstand“ (im Ung. ‘das Eigentum des Schwächeren durch drohenden Auftritt wegnehmen‘), wie wir das aus dem Roman „Die Jungen von der Paulstraße“ von Ferenc Molnár gelernt haben, darauf können wir uns vorbereiten.
So sehr ist Wien Budapest und Budapest Wien, daß auf „Die Jungen von der Paulstraße von Ferenc Molnár“ in Österreich einem Orbán sofort mit dem Bewunderungsausruf „Liliom!“ —
Jeder hat schon einmal eine Schießbude im Stadtwäldchen [Wiener Prater] gesehen. Erinnern Sie sich daran, wie kindisch, wie komisch alle Figuren dargestellt sind? Arme, schlechte Schildermaler malen diese Figuren so, wie sie sich das Leben vorstellen. Ich wollte das Stück auch in solcher Weise schreiben. Mit den Gedanken eines armen Schaukelgesellen im Stadtwäldchen, mit seiner Phantasie und seiner Ungehobeltheit.
Die gemalten Schilder, die ihm aufgefallen sind, haben also Ferenc Molnár darauf gebracht, wie es einem Programmheft des Burgtheaters zu entnehmen ist, ein „Stück auch in solcher Weise schreiben“ zu wollen. Seit damals, als es die „armen, schlechten Schildermaler“ zuhauf noch gab, hat sich doch eines geändert, die „Figuren“ malen sich jetzt selber, aber wie „kindisch, komisch alle Figuren“ sich darstellen, das wird so wie damals nicht, das will so damals nicht —
In „aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit“ wird nach diesem kurzen Marsch Karl Nehammer erklärt, er, Viktor Orbán, gehe „immer nach einem kulturellen Konzept“ vor.
So wissend, was denn ein „kulturelles Konzept“ sei, steht am 28. Juli ´22 Karl Nehammer neben Viktor Orbán, daß er, der ungarische Ministerpräsident, sein „kulturelles Konzept“ nicht erläutern muß, zumal er in seiner Rede, auch in seiner Rede vom 23. Juli ´22 in aller „Freundschaft, Offenheit und Klarheit“ auf sein „kulturelles Konzept“ ausführlich eingeht, er am 28. Juli annehmen darf, Karl Nehammer kenne sein „kulturelles Konzept“.
[Der Rede in Tusnádfürdő (Baile Tusnad) scheint Viktor Orbán wohl wegen ihrer Klarheit seines „kulturellen Konzepts“ den größten Wert beizumessen, ist doch auf der ungarischen Staatswebsite diese mit einem Bild von seinem Auftritt gekrönt, während ein Foto aus Wien mit dem ihn doch erst in allem zu unterrichtenden österreichischen Bundeskanzler als nicht der Rede wert –]
Sollte das „kulturelle Konzept“ dem österreichischen Bundeskanzler doch nicht umfassend geläufig sein, so hat Karl Nehammer die Gelegenheit, so transparent ist die ungarische Regierung des Viktor Orbán, das „kulturelle Konzept“ nachzulesen, wie es Viktor Orbán in seiner Rede vom 23. Juli wieder einmal deutlich vorgestellt, und so hilfsbereit ist die ungarische Regierung, es ist leicht zu finden, gleich auf derselben Seite unter der „Erklärung von Viktor Orbán nach seinem Treffen mit dem österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer“ —
Am 28. Juli 2022 wird in Wien, Österreich, Viktor Orbán mit dem höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, empfangen, von einem österreichischen Bundeskanzler, der einer christschwarzgrünen Bundesregierung vorsteht. Auf dem roten Teppich schreitet Karl Nehammer Seite an Seite mit Viktor Orbán. Und es schreiten noch welche mit, so jedenfalls können sie es empfinden, daß auch für sie die christschwarzgrüne Bundesregierung den roten Teppich ausrollt, daß auch ihnen die höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, zuteil werden. Sie aber sind nicht zu sehen. Zu sehen ist bloß der Körper von Viktor Orbán. In seinem Körper aber haben sie mehr als genügend Platz. Der Körper von Viktor Orbán ist ihr Transporter, von dem aus sie bequem die höchsten Ehren, die gesinnungsgemäß militärische sind, die ihnen die österreichische christschwarzgrüne Bundesregierung je zuteil werden lassen kann, empfangen können. Im Körper von Viktor Orbán steckend beim durch den christschwarzgrünen Bundeskanzler geleiteten höchsten Staatsempfang mit dabei: Anders Breivik, Andreas Mölzer, Brenton Tarrant —
Jetzt habe ich viel über Freundschaft gesprochen. Freundschaft heißt aber auch, daß man Ehrlichkeit untereinander walten läßt, also die Kraft und die Fähigkeit hat, über die Unterschiede oder unterschiedliche Auffassungen auch auf Augenhöhe und in Wertschätzung, aber trotzdem in aller Klarheit zu sprechen. Und auf der anderen Seite natürlich auch über die letzten Vorkommnisse, die Ihnen allen bekannt sind, aus der Rede des Premierministers, wo es mir wichtig war, die österreichische Position klarzustellen, mir wichtig war, daß wir in Österreich jede Form von Verharmlosung oder Relativierung, von Rassismus oder gar Antisemitismus auf das Schärfste zurückweisen, verurteilen. Warum? Weil Österreich hier eine besondere Verantwortung hat aufgrund seiner eigenen Geschichte. Sie wissen, es war für uns ein langer Weg, als Österreich zu erkennen, welche Verantwortung wir tragen, auch in dem Bekenntnis, daß wir Teil dieses verbrecherischen Systems des Nationalsozialismus waren. Und daher sind die Fragen für uns besonders sensibel. Und gleichzeitig aber auch, sage ich hier, haben wir es in aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit auch aufgelöst.
In aller Freundschaft, Offenheit und Klarheit antwortet Viktor Orbán direkt ins das einfaltige Mundgesicht von Karl Nehammer:
Es gibt hier eine ideologische Finte, über die es sich in so einer multiethnischen Umwelt zu sprechen und auch auf sie zu achten lohnt. Die internationalistische Linke benutzt eine Finte, eine ideologische List, jene Behauptung, in Europa würden an sich schon gemischtrassige Völker leben. Das ist ein historisches und semantisches Blendwerk, denn es werden verschiedene Dinge miteinander vermischt, denn es gibt die Welt, in der sich die europäischen Völker mit den von außerhalb Europas Kommenden vermischen. Na, das ist die gemischtrassige Welt. Und es gibt uns, wo sich die innerhalb Europas lebenden Völker vermischen, sich bewegen, arbeiten und umziehen. Deshalb sind z.B. wir im Karpatenbecken nicht gemischtrassig, sondern ganz einfach das Gemisch der in ihrem eigenen europäischen Zuhause lebenden Völker. Und wenn die Konstellation der Sterne eine glückliche ist und der Wind günstig weht, dann verschmelzen sich diese Völker auch in so einer hungaro-pannonischen Soße und erschaffen eine eigentümlich neue europäische Kultur. Dafür haben wir immer gekämpft, wir sind bereit, uns miteinander zu vermischen, aber wir wollen nicht gemischtrassig werden.
So ausführlich spricht der vierfaltige Mund von Viktor Orbán nicht zu Karl Nehammer. Er muß in Wien das alles nicht wiederholen, zumal seine gesamte „Rassenrede“ auf der offiziellen ungarischen Website nachgelesen werden kann: „Cabinet Office of the Prime Minister“.
Für Rassismus, für Geschichte, für intellektuelle Fragen ist auch Zeit übriggeblieben. Als Zusammenfassung der Gespräche: daß wir eine positive Antwort bekommen haben. Ich kann vor Freude den Bürgern Ungarns verkünden, daß wir auf Österreich auch in den kommenden Jahren zählen können. Und wir können auf die Zusammenarbeit mit Österreich zählen. Und natürlich ist die Lage andersrum ebenfalls so. Ich habe mich auch davon überzeugt, daß in den wichtigsten Fragen, also Antisemitismus und Rassismus, das einfach vollständig ist, was der österreichische Bundeskanzler denkt, das denke ich auch. Und noch dazu denkt das Ungarn nicht nur, sondern ist auch stolz auf seine Leistung. Ungarn hat fantastische Ergebnisse erzielt hinsichtlich der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus. Und unsere Regierung war diesbezüglich ganz besonders ein Spitzenreiter. Deshalb habe ich Herrn Bundeskanzler gebeten, wenn sensible, historische oder geistige intellektuelle Fragen zutage gefördert werden sollten und Zweifel bestehen, dann sollte stets gemäß einem kulturellen Konzept das analysiert werden, was aus Ungarn kommt. Eine biologische Betrachtungsweise ist bei keiner politischen Frage möglich in Ungarn. Was möglich ist, das ist die Betrachtungsweise gemäß einer kulturellen Grundlage. Ich möchte nicht herumfuxen, ich weise nicht hin, ich rede nicht drumrum, ich habe eine sehr deutliche Stellung. Ich definiere mich als Politiker gegen die Einwanderung. Ich möchte nicht, daß Ungarn zu einem Einwanderungsland wird, und ich möchte nicht, daß die Migration in Ungarn stärker wird. Diesen Standpunkt habe ich stets vertreten und das werde ich auch künftig tun, das hat keine biologischen Grundlagen, das ist keine rassistische Frage für uns. Das ist eine Frage der Kultur, ganz einfach, unsere Zivilisation soll so erhalten werden, wie das jetzt der Fall ist.
Da ich manchmal mißverständlich formuliere, das kommt vor. Ich habe Herrn Bundeskanzler gebeten, jede damit zusammenhängende Information im kulturellen Kontext zu betrachten, weil in Ungarn diese Ausdrücke, diese Sätze oder die Position, die von mir vertreten wird, eine kulturelle, zivilisatorische Position ist. Ich möchte wiederholen, ich bin stolz auf die Resultate, die von Ungarn hinsichtlich der Bekämpfung von Rassismus in den vergangenen Jahren zu verzeichnen waren.
Ich bitte Sie also, dass wir es nicht verwechseln, wir uns nicht täuschen lassen, es gibt Krieg, es gibt eine Energiekrise, eine wirtschaftliche Krise und Kriegsinflation, und all das verdeckt vor unseren Augen wie ein Paravent, steht wie ein Paravent zwischen uns und der Frage von Gender und Migration, dabei entscheidet sich die Zukunft in diesen Fragen. Das ist die große historische Schlacht, die wir ausfechten, Demografie, Migration, Gender.
Es wird zwar allenthalben von „Clownkandidaten“, von „Spaßkandidaten“ gesprochen, geschrieben, aber daß nur noch „Spaßkandidaten“, „Clownkandidaten“ sich bewerben, nur noch „Clownkandidaten“, nur noch „Spaßkandidaten“ das Amt des „Bundespräsidenten begehren, und die damit einhergehende Frage, weshalb nur noch „Spaßkandidaten, „Clownkandidaten“ das Amt des „Bundespräsidenten“ besetzen wollen, wird nicht gestellt, dabei sagt es doch alles über das Amt aus, wenn es nur noch „Spaßkandidaten“, „Clownkandidaten“ sind, die bereit dafür sind und, vor allem, die einzig willlig noch dafür bereitstehen, den „Bundespräsidenten“ zu geben.
Der eine oder andere Werber wird Freunde, Bekannte, Nachbarinnen, seinen Stammtisch im Dorfwirtshaus wohl dazu ermuntern können, ihn in seiner Liebhaberei zu unterstützen, ob es aber für jeden Werber reichen wird, um zugelassen zu werden, kann noch nicht gesagt werden, etwa für den Werber, der zum
Impfen: klares Nein, weil ich Augenzeuge bei den Untersuchungen der C-Impfstoffe war und laut Aussage des Physiker es sich NICHT um eine Schutzimpfung handle, sondern um ein Gen-veränderndes Waffensystem! (Die Bibel bestätigt dieses in konkreten Versen,666-Offenbarung 13.16-18 die Vorbereitung für das Mahlzeichen). Wichtiges :Bibel, lesen (Keine Kirche)
Der Krieg hat sie in ihrer rechten Einstellung nicht extremer oder radikaler gemacht. Eher im Gegenteil. Beispiel: Ganz der typische Hipster, produziert Kusja T-Shirts mit seinem eigenen Logo: einem eingerahmten Totenkopf. Der erinnert zwar an eine SS-Division, ist angeblich aber nur ein Piratenlogo.
Auch dafür muß nicht lange nachgedacht werden, wer beispielsweise in Österreich aufschreien würde, schreiberisch aufschreien würde, wenn von Männern zu erfahren ist, daß auf ihren Leibern „Hakenkreuze“, „Runen“, sie „T-Shirts“ herstellen mit Zeichen, zu all dem sie erklären, oh, das seien so doch so uralte Symbole, alt wie die Welt …
Aber. Das ist, wenn dieser Artikel oder diese Reportage oder dieser Lokalaugenschein etwas Interessantes aufzuweisen hat, dann sind es die Unterschiede, die Unterschiede in den Fassungen für die „taz“ und für „Der Standard“.
Das an den Beginn gestellte Zitat ist aus der Fassung für die Tageszeitung des medialen österreichischen Standards, aus der „Reportage“, aus dem „Lokalaugenschein“. In der „taz“ kommt dieses Zitat nicht vor, diese Beweisführung zu ihren Gunsten, der Krieg habe „sie in ihrer rechten Einstellung nicht extremer oder radikaler gemacht. Eher im Gegenteil. Ganz der typische Hipster […]“ Ein „Hipster“ ist doch der rechtbeste Beweis, ein „Hipster“ könne weder extrem noch radikal – das haben „Hipster“ schon, auch ohne Krieg, zur Genüge schon bewiesen, die proud boys, denen Donald Trump das Ständchen „Stand by“ —
Kusja führt die kleine Einheit an, Punf feuert die Geschosse ab. Ihr Auftreten ist ungewöhnlich für den Krieg: wie Hipster. In westlichen Großstädten würde sich keiner nach ihnen umdrehen. Kusja trägt einen gepflegten Schnauzer, nimmt seine silberne Analogkamera immer mit.
So steht es in der Reportage für Österreich. Im Artikel für Deutschland:
Kuzya führt die kleine Einheit an, Punf zieht die Schnur. Ihr Auftreten ist ungewöhnlich für den Krieg, zu hipsterig. In Berlin-Kreuzberg würde sich keiner nach ihnen umdrehen. Kuzya trägt einen gepflegten Schnauzer, nimmt seine silberne Analogkamera immer mit.
Lohnt es, darüber nachzudenken, warum in Deutschland die „Hipster“ nicht und in Österreich die „Hipster“ schon in diesem „zwielichtigen“ Milieu, warum in Deutschland „Hipster“ nicht in einem Atemzug, warum in Österreich „Patrioten“ Hipster … Das in Deutschland so mutig von Philip Malzahn geschriebene „zu hipsterig“, das werden Hipster ihm wohl großzügig nachsehen, vielleicht sogar schmunzelnd aufnehmen, so extrem oder radikal wie sie, im Gegenteil — Und stolz wird vielleicht auch dabei sein – Berlin-Kreuzberg, nicht nur ein Stadtteil, sondern: westliche Großstädte …
Die zwielichtige Vergangenheit Asows, sie scheint keine Rolle zu spielen. Dabei gibt es sie: Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, Misshandlung von Kriegsgefangenen, Angriffe auf Sinti und Roma. Die USA wollten die Gruppe einst auf die Terrorliste setzen.
Sie reden von Verzweiflung. Das Reden, das gegen Verzweiflung so viel hilft, wie der Rosenkranz fünfmal am Tag, wie das Bellen einmal in fünf Jahren – gar nicht.
Aber sie reden nicht vom Zweifel. Wogegen sie, auch dagegen nicht handeln, ist die Auflösung des Zweifels, des Zweifels, daß es in Österreich je noch eine Entwicklung —
Absage an ein TV-Duell mit Rosenkranz. Die Wählerschaft kenne Van der Bellen nun ja schon, „wozu also Politik-Show?“, die die Würde des Amtes beschädigen könnte, fragte der Bundespräsident in der Tiroler Tageszeitung. Aus dem Mund des Staatsoberhaupts ist das starker Tobak. Natürlich sind TV-Debatten keine tiefsinnigen Diskussionen, für viele sind sie aber die einzige Möglichkeit, einen eingehenderen Blick auf die Kandidaten […]
Aber die Frauen brauchen darüber gar nicht zu verzweifeln, den Männern geht es ja auch nicht besser, der Kommentator dieser Tageszeitung des österreichischen Standards des Qualitätsjournalismus findet nicht die Absage von Staatsoberhaupt an alle Männer unverständlich, bloß die „Absage an ein TV-Duell mit Rosenkranz“. Es sind schlagende Argumente, die der Kommentator dafür vorbringt.
Rosenkranz kommt aus dem rechten Eck, ein Paria kann er aber nicht sein – hat ihn doch Van der Bellen selbst als Volksanwalt angelobt. Eine Debatte würde es Van der Bellen erlauben, Rosenkranz’ Positionen sachlich zu widerlegen. Damit könnte er womöglich jene erreichen, die diese blauen Ansichten teilen. Sich dem nicht zu stellen und Diskussionen zu verweigern – das ist es, was tatsächlich die Würde des Amtes beschädigen könnte.
Meine Damen und Herren, das wird jetzt vielleicht ein wenig ungewohnt für eine Festspieleröffnungsrede, aber Sie werden mir verzeihen, wenn ich diese Gelegenheit nutze.
Zweiundvierzig Jahre später glaubt also ein Bundespräsident, diesmal in einem Juli und nicht in einem August, eine „ungewohnte“ Rede zu halten, während sie doch nur eine gewöhnliche, die gewöhnlichste —
Er sagt: „Wenn wir uns nicht in die eigene Tasche lügen wollen, dann müssen wir etwas zur Kenntnis nehmen, nämlich […]“
Es ist kein Zufall, daß die Eröffnung […] schon zum festen Programmpunkt meiner Amtsvorgänger im Amt des Bundespräsidenten gehört hat. Auch für mich ist sie ein Auftakt der Herbstarbeit, bei dem die Erfüllung einer staatspolitischen Pflicht mit dem Erlebnis persönlicher Freude zusammenfällt. (…)
[…] ist heuer zudem in einer guten Situation: Sie wird nicht unmittelbar von jenen bösen Schatten beeinflußt, die gegenwärtig jene sogenannten Wirtschaftspraktiken werfen, die am Beispiel einzelner Auftragserteilungen für das Allgemeine Krankenhaus in unserer Bundeshauptstadt zutage getreten sind und für die das harte Wort „Korruption“ nicht vorschnell gewählt ist. Trotzdem ist für Schadenfreude darüber, was woanders passieren kann, ebenso wenig Platz wie auch für eine in manchen Mitbürgern aufkommende Angst, daß der demokratische Rechtsstaat vielleicht doch nicht in der Lage sei, der Korruption Herr zu werden. Denn ehrlich müssen wir gestehen, das, womit sich das zuständige Gericht und der Parlamentarische Untersuchungsausschuß in diesen Wochen beschäftigt, ist nicht die erste Korruption in unserer Zweiten Republik. Und dort und da wird im Zusammenhang mit dieser bösen Erfahrung auch wieder ein Ruf nach einem „starken Mann“ vernehmbar.
Meine sehr geschätzten Mitbürger! Viele von uns haben es an sich selbst erfahren, wohin das Regiment eines „starken Mannes“, führt. Was wir brauchen ist nicht ein starker Mann. Der Rechtsstaat ist stark genug, auch mit diesen verabscheuungswürdigen Mißbräuchen fertig zu werden. Was wir aber brauchen, sind charakterlich starke Demokraten mit einem hohen Berufsethos, und zwar in jedem Bereich, im wirtschaftlichen ebenso wie im politischen. Wir brauchen diese charakterlich starken Demokraten überall, oben und unten, in den Funktionen mit großer und in den Funktionen mit kleiner Verantwortung, und auch im privaten, im persönlichen Leben.
Jeder von uns, wo immer er als freier und verantwortlicher Mensch steht, muß seine Pflicht so erfüllen, daß er damit nicht nur vor den Gesetzen – dies scheint mir eine selbstverständliche Voraussetzung -, sondern auch vor seinem Gewissen bestehen kann. Wir haben in einer für den moralischen Zustand unseres Volkes gefährlichen Weise uns daran gewöhnt, manchen Delikten das Wort „Kavalier“ voranzusetzen und haben damit vergessen gemacht, daß sie trotzdem Delikte bleiben. Dies hat von der Wurzel her den Blick für die Grenze dessen, was zu tun ehrenhaft ist und was nicht ehrenhaft ist, getrübt. Und zwar ganz gleichgültig, ob es sich um eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen oder um das Fahren unter Alkoholeinfluß handelt, wodurch Menschen an ihrem Körper, ja an ihrem Leben einen nicht wieder gutzumachenden Schaden erleiden können oder um ein Steuer-, Devisen- oder Zolldelikt, oder schließlich um das Verlangen oder Anbieten einer Bestechung für eine Vorzugsbehandlung, wobei – wir wissen es alle – es für diese Bestechung sehr höflich anmutende Formen gibt; die Überweisung eines Betrages auf ein ausländisches Konto ist ja erst die letzte, die verabscheuungswürdigste Variante in der Stufenleiter der vielen kleinen Versuche, etwas zu erreichen oder früher zu erreichen, was anderen verwehrt ist.
All das, was jetzt die täglichen Nachrichten erfüllt, und bis zur vollständigen und absoluten Klarstellung und Offenlegung aller Sachverhalte auch erfüllen muß, kann zu einer heilsamen Kur für unsere Republik und für unser Volk werden, wenn wir bereit sind, uns nicht nur daran zu ergötzen, daß eine Anzahl von Menschen eingesperrt oder an den Pranger gestellt werden, sondern wenn wir auch für uns persönlich die Art unserer Pflichterfüllung und die Gewohnheiten unseres täglichen Lebens vom Gesichtspunkt der Ehrlichkeit, der Aufrichtigkeit, der Treue gegen die übernommenen Pflichten, kurz gesagt vom Gesichtspunkt der Moral überdenken.
Vielleicht erwarten manche von Ihnen von mir mehr konkrete verurteilende Aussagen. Ich glaube an die Qualität der österreichischen Rechtsprechung und ich glaube auch an das ehrliche Bemühen des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, die Wahrheit zu finden. Ich weiß, wie schwer diese Aufgabe ist; sie zu präjudizieren, steht mir nicht zu.
Vielleicht mag das, was ich gesagt habe, manchen auch altmodisch klingen, aber meine Lebenserfahrung geht eben dahin, daß Sumpfblüten unauffällig nur in einem Sumpfe wachsen können.
Beginnen wir also überall mit dem Trockenlegen der Sümpfe und nehmen wir […] auch gleich die sauren Wiesen dazu! Mir scheint dies die beste Voraussetzung dafür, daß schon Versuche zu ähnlichem Tun, wie es sich gegenwärtig zeigt, in Hinkunft am trockenen Boden der Ehrlichkeit, der Unbestechlichkeit, am Hindernis einer allgemeinen Grundeinstellung des ganzen Volkes scheitern. Wir müssen, wollen wir für die Zukunft bauen, unsere Demokratie im politischen ebenso wie im wirtschaftlichen Handeln glaubwürdig machen, dann wird auch die Zukunft unserer Demokratie als Denk- und Lebensform gehören.
Es sind gesinnungsgemäße Positionierungen, über die breit zu berichten, über die breit zu sprechen, die breit zu besprechen, einer aufgeklärten Gesellschaft zuwider sein müssen, ihre Gesinnungen, ihre Positionierungen ließen es verstehen, daß deren massive Verbreitung nicht gefördert werden will, es sind Positionierungen, Gesinnungen, denen eine massenmediale Plattform zu bieten, jedem aufgeklärt denkenden Menschen widerstreben muß.
Das ist, wenn es je ein Argument ist, aber auch ein Argument gegen die Männer, die nun für ihre Zulassung zur Wahl des Amtes der Bundespräsidentin werben. Es sind Positionierungen, Gesinnungen, über die breit zu berichten, über die breit zu sprechen, die breit zu besprechen, einer aufgeklärten Gesellschaft zuwider sein müßte, ihre Gesinnungen, ihre Positionierungen lassen es nicht verstehen, daß deren massive Verbreitung gefördert wird, es sind Positionierungen, Gesinnungen, denen, ohne mit der Wimper zu zucken, eine massenmediale Plattform von einem ungeheuren Ausmaß skrupellos geboten wird.
Die Gesinnungen, Positionierungen der Männer gleichen derart den Positionierungen, Gesinnungen der Frauen, daß zu fragen ist, weshalb sich überhaupt so viele Männer noch um die Zulassung zur Wahl bewerben, wenn ihre Gesinnungen, Positionierungen ohnehin bereits von den sich bewerbenden Frauen abgedeckt werden.
Es könnten jetzt die Gesinnungen, Positionierungen der sich um eine Kandidatur bewerbenden Männer einzeln durchgegangen, mit den Positionierungen, Gesinnungen der Frauen verglichen werden, aber es soll ihnen nicht weiter Bedeutung zugemessen werden, das ihnen noch schmeicheln würde, auch dann, wenn es ein kritisches Vergleichen ihrer Gesinnungen, Positionierungen wäre.
Einer der Männer aber könnte beispielhaft herausgegriffen werden, auch deshalb weil er als letzter, am 12. Juli ´22, seine Werbung zur Zulassung als Kandidat zur Wahl der Bundespräsidentin bekanntgab.
Vielleicht hätte dieser Mann seine Bewerbung für die Zulassung zur Wahl gar nicht abgegeben, hätte er rechtzeitig erfahren können, wäre er breit informiert worden, daß seine gesinnungsgemäßen Positionierungen ohnehin von einer Werberin, um eine beispielhaft zu nennen, die ihre Kandidatur schon am 7. April 2022 abgab, recht voll vertreten werden, sie für ihn eine zu unterstützende und dann eine zu wählende ist, er soher sich gar nicht selbst bewerben hätte müssen, seine Befürchtung, seine Gesinnung, Positionierung würden in dieser Wahl keine Vertretung finden – sie sind überreich verteten, im Kern, mit graduellen Abstufungen von vielen Werbern und Werberinnen —
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