Die schönste Aktivität, die Menschen von Organisierten Glauben je setzen können

Es gehört, auch das, gehört zum
Ewiggestrigen an und in Österreich,
einen derartigen Paragraphen nach
wie vor in seinem Gesetz zu führen.

Es werden Richter und Staatsanwalt das sich nun wohl hoch anrechnen, den Mann nicht verurteilt zu haben. Sondern ihm lediglich das Erbringen gemeinnütziger Leistungen im Ausmaß von 120 Stunden auferlegt zu haben.

Dafür darf der Mann sich weiterhin als nicht vorbestraft empfinden.

An wen wird der Mann nun wohl seine Dankgebete richten? An Österreich den Allerbarmungswürdigen? In welche Richtung wird der Mann nun wohl seine Dankgebete sprechen, kniend auf der Scholle? Gen Wien – Mekka des Ewiggestrigen?

Was hat der Mann getan, das ihm nun die Allgüte österreichischer Rechtssprechung zuteil ward?

Er schlägt auf eine heilige Schrift ein. Das Zerreißen eines Exemplars des Koran läßt ihn die ganze Nachsicht Österreichs in seiner unendlichen Weisheit und in seiner Allwürdigkeit, solche Paragraphen gemeißelt zu haben, spüren.

Der Mann zerreißt also ein einziges Exemplar eines Buches, ein einziges Exemplar einer Massenware. Wie viele Millionen sind von diesem Buch der Dutzendware seit seiner Abfassung gedruckt worden? Wie viele Millionen von diesem Buch, das nach einem dieser Sekte grundgelegten Mythos einem des Schreibens Unmächtigen diktiert wurde, dem zur Verbreitung seines Glaubens die Ehefrau tatkräftig zur Seite stand, sind in dieser Sekunde auf der Welt im Umlauf, wie viele Millionen dieser Meterware liegen in dieser Sekunde in Wohnungen, in Kellern, auf Dachböden, in Scheunen, in Verliesen herum? Aber das Zerreißen eines einzigen Exemplars von diesen Millionen von Millionen Exemplaren genügt, daß Österreich der Allhartgerechte seinen Paragraphen gleich einem Blitz gegen Dich schickt. Jedoch mit einem „Ich bereue“, kaum daß Du es gesprochen hast, wird Dir Österreich der Allhartgerechte mit seiner ganzen Güte, zu der Österreich der Allerbarmungswürdigste fähig, entgegentreten.

In den Berichten im November ’19 über das Gütige Urteil des österreichischen Staates gegen den Mann wird dieser Mann „Muslimischer Aktivist“ genannt. Was für eine schöne Aktivität, wenn „muslimische Aktivität“ keine andere ist, als diese, das Zerreißen des eigenen Exemplars. Und im Lichte der Ökumene wird es zur schönsten Aktivität, die je gedacht werden kann, die der Mensch in dieser Welt je gesetzt, wenn Aktivistinnen jedweder Sekte diesem Manne gleich die eigenen Exemplare von allen ihren heiligen Schriften zerreißen.

Wolfgang Zanger, gesinnungsgemäß mit dem Liederbuch „Neger – Zigeuner“ Beschenkter, schreibt 2005 mit am österreichischen Waffengesetz. Kurz: ein Skandal!

„Auch mit rassistischen Passagen wird nicht gegeizt. Die Bezeichnungen „Neger“ und „Zigeuner“ sind in zahlreichen Liedern zu finden.“

Die Kapitelüberschrift ist falsch.

Falsch, aus mehreren Gründen.

Es ist nicht Wolfgang Zanger, der für das österreichische Waffengesetz, „Paragraphe“ schreibt, sondern Georg Zakrajsek.

Georg Zakrajsek schreibt nicht 05 „Paragraphe“ für das österreichische Waffenrecht, sondern im 18er …

Wolfgang Zanger wird sich wohl dafür nicht qualifiziert haben, vielleicht, weil bei ihm „Neger“ und „Zigeuner“ bloß in einem Liederbuche stehen, aber Georg Zakrajsek „Neger“ und „Zigeuner“ aktiv verwendet, wenn er nicht mit dem Schreiben von „Paragraphe“ beschäftigt ist. Möglicherweise wird sich Wolfgang Zanger des „unehrenhaften Verhaltens“ schuldig gemacht zu haben, „Neger“ und „Zigeuner“ in einem Buche verstauben zu lassen, statt diese Wörter aktiv zu verwenden, wie eben der ehrenhafte Paragraphenschreiber

Es wird Georg Zakrajsek zur Zeit sich vielleicht grämen, keine Lieder zu schreiben. Denn. Er hätte es sich doch recht verdient, in diesem Liederbuche vertreten zu sein, Satiriker wie er einer doch nach eigenem Bekunden ist, etwa mit dieser, von der im Kapitel erzählt wird:

„Antisemitismus-Gipfel“, „Waffengesetz“ und „Denkmal für Himmler, Bormann, Fegelein“ in Österreich

Vielleicht aber grämt er sich gar nicht, noch ganz ergriffen von seiner Rede auf dem Michaelerplatz zum patriotischen Sitzmarsch zum Nationalfeiertag ’19 … welche Hymne wohl in diesem Jahr gesungen ward, welcher Text? Wieder das Deutschlandlied?

Um es zu einer Schlagzeile zu bringen, in Österreich, müssen schon viele, viele Jahre vergehen. Im Jahr ’33 könnte es dann – wird dem beispielsweise die Liederbuchreaktionszeit zur Berechnung unterlegt – so weit sein, vorausgesetzt, eine Wahl steht unmittelbar bevor, um den österreichischen Wahlkampfantirassismus zu bedienen, daß es breite Schlagzeilen geben wird, über einen Rassisten, der für die kurze Regierung im Jahr ’18 die „Paragraphe“ des Waffengesetzes …

Ob es dann, also im Jahr ’33, schon so weit sein wird, daß in Österreich auch gegen Antiziganismus geschrieben wird, wenigstens im Wahlkampf, darf mehr als bezweifelt werden. So schnell geht es nicht mit der Entwicklung zur Reife in Österreich …

Vielleicht stellt sich ’33 wieder einer einer Wahl, dem das Schießen ein schöner Sport ist, und bis dahin gehen er und Georg Zakrajsek vielleicht gemeinsam dem Hobby nach, so recht bekannt, wie sie einander sind, Kandidat und Kandidat …

Das Ewiggestrige an Österreich

Es sind stets erfrischend die Analysen von Peter Filzmaier im Fernsehen. Analysen, die humorig sind. Und vor allem seine Vortragskunst. Er verdiente sich längst eine eigene Hymne: Atemlos

Auch in der Tageszeitung „Kronen-Zeitung“ analysiert er, so auch am 1. November ’19. Freilich, seine Schlagzeile lautet nicht: Das Ewiggestrige an Österreich, sondern „Die Ewiggestrigen in der FPÖ“.

Anlaß seiner Analyse, das nächste Liederbuch, das nach beinahe eineinhalb Jahrzehnten hervorgezaubert aus dem Wahlkampfantifaschismussteirerhut, kurz gesagt, Anlaß seiner Analyse die Daueraffäre Österreich …

„Wie berichtet, liegt der ‚Krone‘ ein Exemplar des Liederbuches vor – und keines der insgesamt 114 Lieder ist als Parodie, Satire oder dergleichen gekennzeichnet.“

Das ist auf dritten Seite dieser Tageszeitung ebenfalls am 1. November ’19 zu lesen. Dem Niveau dieser Tagespostille und ihrer lesenden Gefolgschaft entsprechend, muß eine Parodie, muß eine Satire als Parodie, als Satire ausgewiesen sein, damit es eine Parodie, eine Satire ist. Und wer für dieses Produkt der gutter press schreibt, muß zwar ein Professor für Politikwissenschaft sein, aber kein Lyrikexperte. Das „Rattengedicht“, das Filzmaier als „rassistisches Rattengedicht“ bezeichnet, in der „Liste an rechten Ausrutschern der FPÖ“ führt, weil Christian Schilcher, die „Ratte“, wie er sich in diesem selbst und seine Familie bezeichnet, „verglich darin Menschen mit Ratten“ … Dieses Gedicht ist doch schon ein Fortschritt. Sind doch für Rassisten sonst „Ratten“ immer die anderen, nie aber fiele einer Rassistin ein, sich selbst als „Ratte“ zu bezeichnen. Und nun kommt Schilcher, erneuert den lyrischen Rassismus durch die Erkenntnis, selbst eine „Ratte“ inmitten seiner „Rattenfamilie“ aus einem „Rattenvolk“ zu sein, das freilich kein freundliches ist, auch wenn so manche aus diesem ein recht freundliches Gschau …

Oh, wie hart geht Filzmaier in dieser seiner Analyse vom 1. November ’19 vor, gegen die FPÖ, er führt sogar Anton Reinthaller an, „der in der Nazizeit Staatsseketär in Berlin und SS-Brigadegeneral war“ … Auch an Reinthaller ist das Ewiggestrige in Österreich abzulesen. Wer an Reinthaller, um nur bei diesem Beispielgeber zu bleiben, erinnert, sollte auch Raab, Figl erwähnen und die anderen Trios bis herauf in die Gegenwart …

Österreich: Wilhelm Brauneder, auch er, erinnert, wie das Land insgesamt eine Gegenwartskommission dringend benötigt

Oh, wie kritisch Filzmaier auf die „viel zu spät eingesetzte Historikerkommission“ der identitären Parlamentspartei eingeht. Seine Frage wird möglicherweise Wolfgang Sobotka oder Anneliese Kitzmüller oder Sobotka und Kitzmüller gemeinsam ihm beantworten können, der sich bei seiner Einladung von Lothar Höbelt in das Parlament möglicherweise auch darüber recht rege …

Und Filzmaier beendet seine Analyse mit:

„Apropos Demokratie: Auf Bundesebene hat sich die FPÖ in eine Warteschleife begeben und will in Wahrheit wieder regieren. Der in der letzten Koalition zu lange schweigende Sebastian Kurz dürfte allerdings wenig Lust haben, Woche für Woche ein antisemitisches Liederbuch, ein rassistisches Rattengedicht oder andere Unappetitlichkeiten kommentieren zu müssen. Dafür kann sich Norbert Hofer bei Herrn Zanger und Konsorten bedanken.“

Das Ewiggestrige, auch das das Ewiggestrige in Österreich.

Dem Kaiser bleibt halt nichts erspart.

Die Führer sind über jeden Verdacht erhaben, rein und sauber ist ihre Gesinnung, Gequälte nur ihrer Schaften, Ertragende und Leidende an dem gesinnungsgemäßen Niedrigen ihrer ihnen auf Treu‘ und Ehr‘ ergebenen Gefolgschaften …

Der Arme. Wie gut er doch ist, wie freundlich er doch ist, was für ein recht liebes Gschau er hat, und dann diese …

Ach, der Grundgütige aus dem Pinkafelde …

„Dafür kann sich Norbert Hofer bei […] bedanken.“ Er selbst ist doch eine „normale Partei“

Peter Filzmaier ist ein kluger Mann. Er weiß um die Last, die ein Führer von solchen „Konsorten“ zu tragen, kennt seine Sorgen, und so ist es verständlich, daß er, Filzmaier, ihm mit Anteilnahme begegnet, und nicht so ungehörig wie Pamela Rendi-Wanger von ihm fordert, er solle sein „Durchgriffsrecht nutzen“, ist er, Hofer, doch recht ganz gütiger Schutzherr seiner …

Aber eines Tages wird auch der Gütigste recht zornig, und dann wird er eine Rede halten, oh, und was für eine Rede das sein wird, eine Rede, die bereits seit den Iden des Mais fertig geschrieben ist, deren Wirkung er bereits hat testen lassen durch deren Vortrag eines ebenfalls recht feinen jungen Herrn, mit der er seiner Partei entgegenschleudern wird: „Genug ist genug!“

Die neue Liederbuchaffäre ist für den FPÖ-Chef ein Problem – Wolfgang Zanger müsste den Präsidenten NR III Norbert Hofer ausschließen, um ein möglicher Koalitionspartner für Kurz zu bleiben

Manchmal reicht es aus, einen Artikel, wie diesen aus der Tageszeitung österreichischen Qualitätszuschnitts vom 31. Oktober ’19, beinahe zur Gänze wiederzugeben, und dabei bloß die Namen zu tauschen, um aufzuzeigen, wie gegen eine Person vorgegangen wird und zugleich eine andere Person derselben Gesinnung gehalten, freigeschrieben von allem Niedrigem derselben Gesinnung …

Die Liederbuchaffäre der steirischen FPÖ ist schlimmer als die der Niederösterreicher im Vorjahr. Die nun bekannt gewordenen Liedertexte verherrlichen eindeutig die NS-Ideologie („Heil Hilter“) und sind offen antisemitisch („Rothschild hat das meiste Geld … und ist das größte Schwein“). Selbst beim besten Willen lässt sich dies nicht – wie es einige FPÖler beim Liederbuch der Burschenschaft Germania versucht haben – als Satire umdeuten. Das Liederbuch stammt aus dem Jahr 2005, ist also um einige Jahre jünger als das andere. Wie einst in Niederösterreich ist wieder ein führender FP-Politiker involviert. Doch anders als der einstige niederösterreichische Parteichef Udo Landbauer, der sich in Sachen Liederbuch unwissend gab, räumt … steht er trotzig dazu. Der Mann ist unverbesserlich ewiggestrig.

Die Affäre wirft ein furchtbares Licht auf die Unkultur in vielen Burschenschaften und anderen schlagenden Verbindungen, die heute in der FPÖ stärker präsent sind denn je

Vor allem aber stellt es die Bundes-FPÖ vor ein Problem. Denn genau für solche Fälle hat sich Parteichef Wolfgang Zanger ein Durchgriffsrecht geben lassen. Er müsste Hofer aus dem Klub und der Partei rasch ausschließen lassen …

Keine Regierung mit Hofer im Klub

Handelt Zanger nicht oder setzt er sich nicht durch, dann opfert er auch die Chance, im Fall eines Scheiterns von türkis-grünen Koalitionsverhandlungen als Ersatzpartner für Sebastian Kurz zur Verfügung zu stehen. Denn mit einer Partei, in deren Parlamentsklub Hofer sitzt, kann die ÖVP selbst bei allen Verbiegungen keine Regierung bilden …

Und selbst wenn Hofer gehen sollte … werden nicht enden, denn es gibt noch viele andere Politiker von seinem Schlag in der Partei. Das Experiment Regieren mit der FPÖ ist nach eineinhalb Jahren im Bund krachend gescheitert. Kurz und jeder andere sollte sich hüten, dies erneut zu probieren.

Kurz zum Ende, doch noch: Wessen Schreibdiener wohl Eric Frey nun ist, der nun gegen eine FPÖ-ÖVP-Regierung schreibt, für den es erst vor kurzem noch keine andere Koalition als eben eine aus ÖVP und FPÖ gab, weil es sein „Wählerwille“ …

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner: Hitler „muß endlich klar gegen Nationalsozialismus und Antisemitismus auftreten und sein Durchgriffsrecht nutzen.“

Das fordert Pamela Rendi-Wagner nicht. Aber weil es in der Daueraffäre Österreich wieder einmal um den Nationalsozialismus geht, ist dieses Gedankenspiel erlaubt, was hätte sie, Rendi-Wagner, beispielsweise in den vierziger Jahren gefordert? Daß Adolf Hitler sein „Durchgriffsrecht“ gegen Himmler, gegen Eichmann, gegen Seyß-Inquart, gegen … „nutzen“ muß?

So kommt es vor, wenn sie, Rendi-Wagner, fordert, wie von der Tageszeitung „Kronen-Zeitung“ am 1. November ’19 zitiert:

„Hofer muss endlich klar gegen Nationalsozialismus und Antisemitismus auftreten und sein Durchgriffsrecht nutzen.“

Von wem fordert sie das? Von einem Rechtsextremen.

Was befördert sie damit? Den Glauben daran, es muß einen sogenannten starken Mann geben, einen, der durchgreift, dann ist alles gut, wenn es einen Führer gibt. Gendergemäß müßte hier auch die sogenannte starke Frau, die Führerin angeführt sein, aber es entspricht so gar nicht der österreichischen Wirklichkeit und vor allem nicht der zurzeitigen hoferischen Partei.

Was sagt sie damit noch aus? Norbert Hofer wäre nicht nur freundlich, sondern auch gut, aber seine Partei, aber seine Kameraden, die sind nicht so.

Was sie dabei vergessen machen will. Norbert Hofer ist die Führerfeder des Parteiprogramms der identitären Parlamentspartei.

Was sie dabei vergessen machen will. Unter Strache-Hofer und zur Zeit unter Hofer mehr als je zuvor Burschenschafter als Abgeordnete im österreichischen Parlament, unter Hofer also, kurz zusammengefaßt, so viele Budenmänner wie nie zuvor im Parlament der österreichischen Republik.

Was ihr Appell an Hofer noch ist. Es ist eine gefährliche Forderung an Hofer, sein „Durchgriffsrecht“ noch mehr zu „nutzen“. Auch sein jahrzehntelanges Mitdurchgreifen und schließlich zurzeitig alleiniges Durchgreifen haben seine Partei noch mehr dazu gemacht, zu dem, was er, Hofer, unter einer „normalen Partei“ verstehen will, er dies sich als Ehre und Stolz wohl recht hoch anrechnen wird.

Kurz ist es her, um genau zu sein, im September ’19 erst war es, daß Hofer mit seinem Stefan im Parlament mit einem Antrag ihren lebenslänglichen Gesinnungsbund erneuerten. Als ihre Treuzeugen kämen viele aus ihrer Kameradschaft in Frage, in diesem besonderen Fall des Wegnehmenwollens von Eherechten aber recht Pfeiffer …

Statt von einem gesinnungsgemäßen Anführer etwas zu verlangen, daß er aufgrund seiner Gesinnung gar nicht leisten kann, auch deshalb, weil das von Rendi-Wagner beschworene „Durchgriffsrecht“ gegen ihn selbst zuerst schlagend werden müßte, hätte sich Rendi-Wagner an jene zu wenden, die von ihrem Durchgriffsrecht endlich deutlich und unmißverständlich Gebrauch zu machen haben, an die Wahlberechtigten mit ihrem Durchgriffsrecht mittels deren Wahlrecht.

Das gesinnungsgemäße Zählen der Anneliese Kitzmüller

„Bei der Abstimmung über ein mögliches Verbot der Identitären Bewegung kam es am 25. September im Nationalrat zu einem folgenschweren Auszählungsfehler. Wie Addendum berichtet, zählte die dritte Nationalratspräsidentin der abgelaufenen Legislaturperiode, Anneliese Kitzmüller (FPÖ), demnach einfach nach der Mandatsstärke der abstimmenden Fraktionen – weil zur Zeit der Abstimmung aber einige Abgeordnete der SPÖ und der FPÖ fehlten, hätte die Zustimmung von ÖVP, Neos und Jetzt ausnahmsweise ausgereicht. Der von der Liste Jetzt eingebrachte Entschließungsantrag war also eigentlich angenommen worden, im Protokoll wurde er von Kitzmüller jedoch als „mehrheitlich abgelehnt“ verzeichnet.“

Das berichtet die Tageszeitung „Kurier“ am 25. Oktober ’19.

Es kann nachvollzogen werden, daß die Präsidentin NR III der identitären Parlamentspartei einen Auszählungsfehler beging. Einen Fehler, den sie gar nicht bewußt begehen mußte, so verinnerlicht muß es auch ihr sein, nichts Nachteiliges gegen eine Gesinnung durchgehen zu lassen, die auch die Gesinnung ihrer gesamten Partei ist.

In Österreich ist, wo die Formulierung „Freudscher Versprecher“ sprichwörtlich geworden ist, kann diese auf den „Fehler“ von Anneliese Kitzmüller angewandt, abgewandelt und gesagt werden, es ist ihr ein gesinnungsgemäßes Zählen passiert.

„Die damalige Dritte Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller (FPÖ) bemerkte das offensichtlich nicht. ‚Das ist die Minderheit, abgelehnt‘, stellte sie fest. Formal blieb es auch dabei: Das festgestellte Abstimmungsergebnis wurde in der Sitzung nicht in Zweifel gezogen und auch nicht beeinsprucht, als das amtliche Protokoll zur Einsicht auflag. Damit ist es gültig.“

„Das ist die Minderheit, abgelehnt.“ Zitiert am 27. Oktober ’19 die Tageszeitung „Kleine Zeitung“. Wer kann es Anneliese Kitzmüller verübeln, die Wirklichkeit nach ihrer Gesinnung zu vermessen. Kein Mensch erträgt es leicht, abgelehnt zu werden. Und hätte sie sich, auch wenn es in diesem Fall um die außerparlamentarischen Identitärinnen ging, nicht ebenfalls als abgelehnt empfunden haben müssen, als der Mehrheit nicht zugehörig, wenn sie das Abstimmungsergebnis nicht gesinnungsgemäß gezählt hätte.

Wie aber ist es um Wolfgang Sobotka bestellt?

„Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hatte die fehlerhafte Entscheidung am Freitag im ORF als ‚Tatsachenentscheidung‘ bezeichnet – wie im Fußball eine Entscheidung des Schiedsrichters.“

Es wird ihm, Sobotka, wohl sehr recht sein, das gesinnungsgemäße Zählen der Anneliese Kitzmüller. Erleichtert möglicherweise darüber, auch in Hinkunft identitäre Marschiererinnen in das Parlament als seine Gäste … „Verbotene“ in das Parlament einzuladen, das hätte wohl auch ein Sobotka nicht mehr argumentieren können. Wenngleich. Sobotka kann, kurz gesagt, alles nur argumentieren, weil ihm alles als Argumente durchgelassen …

Das Parlament als „Fußballplatz“, Parlamentspräsidentinnen als „Schiedsrichter“ … kann hierzu überhaupt noch etwas ausgeführt werden? Nein. Darauf kann es nur den Ruf nach dem Sicherheitswachter Holzmann geben, der Sobotka aus dem Parlament begleitet und ihm beim Ausgang eine Jahresfreikarte für den Fußballplatz in Wieselburg

Daueraffäre Österreich

Die Schlagzeile der „Kronen-Zeitung“

„Neue Affäre um NS-Liederbuch“

ist nicht korrekt. Richtig hätte sie zu lauten:

Daueraffäre um Österreich-Liederbuch

Oder so einfach wie kurz:

Daueraffäre Österreich

Zur Daueraffäre Österreich gehört es, sich unmittelbar vor Wahlen daran zu erinnern, daß Nationalsozialismus, Antisemitismus etwas Grausliches ist, das nicht wählbar sein soll und darf.

Wie eben wieder. Vor der steiermärkischen Landtagswahl. Der österreichische Wahlkampfantifaschismus hat nun in Wolfgang Zanger …

Zum österreichischen Wahlkampfantifaschismus gehört es auch, daß das Vorgebrachte dünn ist. Und vor allem, es muß sehr lange zurückliegen, am besten, wie nun wieder einmal, weit über ein Jahrzehnt. Es soll ja auch nicht zu konkret sein, es soll ja auch nur für ein, zwei Wochen halten, dann, nach der Wahl, will doch auch mit einem Wolfgang Zanger, der geschwächt, der mit seiner Partei vielleicht mit etwas weniger Stimmen aus der Wahl hervorgeht, weiter recht lieben Umgang …

Freiheitliche Initiative zur Abschaffung der Fristenlösung, einer „Dekadenzerscheinung“

Mit dabei Wolfgang Zanger, auch Wolfgang Zanger, als Administrator. Und wo wird über die „Dekadenzerscheinung“ geschrieben. Im Magazin des Vaters und des Sohnes … Und wer wird im heutigen Mittagsjournal des österreichischen Rundfunks angerufen, und um seine recht, acht recht, oh, gar so recht profunde und noch mehr recht redliche Expertise zum „Liederbuch“ gefragt? Der Vater.

Zanger wird in dem heutigen Artikel mit der falschen Schlagzeile auch vorgehalten, er

„dürfte auch zur Identitären Bewegung keine allzu großen Berührungsängste haben. 2016 postete er ein Foto seiner Teilnahme bei einer Demonstration der Identitären in Judenburg“.

Zanger also nahm teil, an einer „Demonstration“. Im Jahr ’16 nahm Walter Rosenkranz nicht teil, sondern er, Rosenkranz, sprach zu diesen, die es ihm dankten, mit dem Schwingen ihrer identitären Fahnen.

Und an seiner Seite waren auch …

Dort auch einer mit Liederbuchexpertise. Kurz nur nebenher. Daß die Bundeshymne des Landes Österreich nicht anders lautet, wundert doch immer wieder. Diese könnte auch beginnen mit Land der Liederbücher

Was ist aus Rosenkranz geworden? Er wurde zum Volksanwalt gewählt, nicht allein von der FPÖ … er, Rosenkranz, wurde zum Volksanwalt gewählt, in einer Wahl ohne Wahlkampf, und eine Wahl ohne Wahlkampf ist auch eine Wahl ohne Wahlkampfantifaschismus.

Zanger also nahm teil. Im Jahr ’16. An einer identitären Demonstration. Wolfgang Sobotka nahm nicht teil, sondern er, Sobotka, lud einen identitären Teilnehmer in das Parlament, um für seine, für des identitären Teilnehmers Produkte zu werben, im Parlament, im Jahr ’19.

Was ist aus Sobotka geworden? Er wurde zum ersten Nationalratspräsidenten gewählt, nicht allein von der FPÖ … er wurde zum Nationalratspräsidenten gewählt, in einer Wahl ohne Wahlkampf, und eine Wahl ohne Wahlkampf ist auch eine Wahl ohne Wahlkampfantifaschismus.

Und ein Rechtsextremer wurde zum Präsidenten NR III gewählt, nicht allein von der FPÖ …gewählt in einer Wahl ohne Wahlkampf, und eine Wahl ohne Wahlkampf ist auch eine Wahl ohne Wahlkampfantifaschismus.

Saturday against penalty

Heinz Fischer muß also seinen Auftritt im Personenkultzentrum verteidigen, und wie er das macht, ist aufmerkenswert.

Heinz Fischer sagt, es sollen Brücken, die da sind, genutzt werden, für den Dialog. Gut, Heinz Fischer ist kein Architekt, kein Baumeister. So kann es ihm nachgesehen werden, daß er den Unterschied zwischen einer Brücke und einem Palais nicht kennt.

Heinz Fischer sagt, vor so vielen prominenten und noch dazu internationalen Persönlichkeiten zu sprechen, zu ihnen zu sprechen, über Menschenrechte, gegen Hassreden, gegen die Todesstrafe, auf österreichischem Boden gegen die Todesstrafe sich positionieren zu können, ja, wie wird das die Welt verändern. Alle Welt hat nur darauf gewartet, daß er, Heinz Fischer, zu den alten Männern der Organisierten Glauben spricht, die alten Männer werden ein Einsehen haben, die Welt wird eine gute werden. Die Geschichte lehrt es doch so augenscheinlich, die Männer der Theokratie, die Männer der Autokratie sorgen für das Heil der Welt. Und sehet das Wunder, aus einem Palais ward eine Brücke, eine Brücke in einer Welt, in der es bis dahin keine Brücken gab, für den Dialog. Und es braucht nur einen, der zu ihnen spricht, und gesundet ist die Welt, kein Haß mehr in der Welt, das Internet so lieblich, wie Heinz Fischer.

Heinz Fischer sagt, er sei nicht für das Personenkultzentrum in Österreich gewesen, er ist nicht für die Schließung des Personenkultzentrums. Das Gerücht, Bruno Kreisky soll gesagt haben, wenn eine Entscheidung anstehe, gehe Heinz Fischer auf die Toilette, bleibe solange auf der Toilette, bis eine Entscheidung ohne ihn getroffen wurde, dieses Gerücht wurde nie geglaubt, daß es wahr ist. Heinz Fischer ist nicht auf die Toilette gegangen, Heinz Fischer mußte nie auf der Toilette warten, bis Entscheidungen fielen …

Heinz Fischer fragt in seiner Verteidigung, ob denn etwa ein Kardinal, der aus Rom nach Wien in den Wunderbau reist, als Heuchler gesehen werde? Nun. Das Amt eines Kardinals ist an und für sich ein Amt der Heuchelei.

Es sind bereits zu viele Kapiteln zu diesem Personenkultzentrum geschrieben worden, als es noch einmal notwendig wäre, zu wiederholen, was zu diesem Zentrum zu sagen ist.

Abdullah-Zentrum, Seyyed Mohajerani – Wären die „Satanischen Verse“ nicht geschrieben worden, hätte es auch keinen Mordauftrag gegeben

Wiener Abdullah-Blödheitskarussell – Angetrieben von Bandion-Ortner und Schieder

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

A letter from Saudi Arabia – Where Dialogue Center is simply and democratically called: Secret Police

Diesen Brief aus Saudi-Arabien hat Heinz Fischer auch erhalten. Das ist einige Jahre her. Vielleicht seine Rede im Wunderbau jetzt eine Reaktion darauf?

Schön, daß dieses Zentrum doch einen Nutzen hat, wenn es sonst schon keinen Nutzen hat, etwas tun kann, wenn es sonst schon nichts tun kann, jedenfalls für Heinz Fischer, ihm einen Auftritt vor gar so international gewichtigen alten Männern zu bescheren, sozusagen, ihm einen persönlichen Feiertag, ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk …

Ach, und wie schön einfach und kurz Heinz Fischer in diesem Wunderbau der gesamten Menschheit in seiner Rede das Internet erklärte, das war bis dahin alles vollkommen unbekannt, keine Bücher wurden darüber bis dahin geschrieben, keine Tagungen dazu abgehalten, auf der ganzen Welt bis dahin keine einzige Organisation gegründet, bis dahin keine einzige Initiative weder in Österreich noch sonstwo auf der Welt, keine einzige Vereinigung bis dahin auf der gesamten Welt, kein einziger internationaler Zusammenschluß von Menschen, die beispielsweise gegen Haß in den sogenannten sozialen Medien sich engagieren, gegen die Todesstrafe.

Was werden von diesem Wunderbau zu Wien jetzt für Impulse ausgehen, weltweit. Selbst Heinz Fischer, wird erzählt, sei derart ergriffen, auch von seiner eigenen Rede, daß er demnächst schon aufbrechen will, nicht nur nach Saudi-Arabien, um vor jedem theokratischen Palast und autokratischen Palais zu demonstrieren, ganz allein, wie eine Greta Thunberg of the old men after power, gegen die Todesstrafe, für die Menschenrechte – Saturday against penalty

In Saudi-Arabien will Heinz Fischer, wird getuschelt, vor dem theokratischen Palast laut vorlesen, wieder und wieder, fünmal am Tage, gen Mekka in aufrechter Position. Er soll sich bereits erkundigt haben, im Internet, welches Megaphon von der Lautstärke her das beste dafür wäre …

Die Wahrheit des rechtsextremistischen Präsidenten in Österreich

Am 23. Oktober 19 wurde der Rechtsextreme mit 74,1 Prozent zum Präsidenten NR III gewählt. Und am 24. Oktober 19 war er schon unterwegs, in Österreich, diesmal in der Steiermark, um wieder eine Rede zu halten, in Leoben, die nur so von Wahrheit trieft.

„Wir sind das Land mit der höchsten Ausländerquote in der gesamten Europäischen Union.“

Das sagt der rechtsextremistische Präsident. Und das ist nur ein Beispiel aus seiner gestrigen Rede für die Wahrheit, wie er, der Präsident NR III, sie meint.

Es könnten noch weitere Beispiele aus seiner gestrigen Rede dafür angeführt werden. Es ist auch viel Aufgewärmtes in seiner Rede. Wann immer dieser rechtsextremistische Präsident eine Wahlrede zu halten hat, wird von ihm das Gleiche vorgebracht. Auch diesmal. Bekannt schon aus Wahlauftritten aus der Vergangenheit. Als hätte er ständig einen Gas-Campingkocher mit einer Kochschüssel mit, in der er aufwärmt, was er dann den Menschen serviert. Daß das den Menschen noch schmecken kann, es muß ja schon ganz schal schmecken, das vielfach Aufgewärmte. Ein Film über ihn und seine aufgewärmten Reden würde wohl heißen: „Und täglich hämmert der Holzmann“.

Österreich also habe, so der rechtsextremistische Präsident, die „höchste Ausländerquote in der gesamten Europäischen Union“. Dieses eine exemplarische Beispiel aus seiner gestrigen Rede wird nicht angeführt, um ihm vorzuwerfen, er lügt. Denn. Was so leicht zu überprüfen ist, kann keine Lüge sein. Dieses Beispiel aus seiner gestrigen Rede wird nicht angeführt, weil es ihm gegen „Ausländer“ geht. In seinem Fall ist es viel schlimmer noch.

Ein Mann in seiner Position, ein Mann in einem solch hohen Staatsamt, der, wie in dieser Sache, und das ist nur ein Beispiel, eine Statistik nicht zu lesen vermag, ist gemeingefährlich. Nicht auszudenken, was dieser Mann noch alles nicht geistig zu erfassen vermag, ein Mann der Gesetzgebung in Österreich. Was solch ein Mann vor allem mit seinen Mannen im Parlament für Gesetze gebierte, wenn sie könnten, wie sie wollten. Erst im September 19 lieferte er mit seiner Partei neuerlich ein Beispiel mit einem Antrag im Parlament ab, das wieder aufzeigt, wie er mit seiner Partei kaum bis gar nicht imstande ist, etwas geistig zu erfassen, ein Antrag, bei dem es nicht um „Ausländer“ ging.

„Da hat man uns angelogen. Und ich lasse mich nicht gerne anlügen.“

Das sagt der rechtsextremistische Präsident auch, in seiner gestrigen Rede. Wie schön, daß er sich daran hält, und er nicht lügt. Er versteht halt bloß keinen Sachverhalt. Das wäre nicht weiter schlimm. Wer versteht schon alle Sachverhalte. Aber nicht jeder Mensch ist, so wie er, in so einem hohen Staatsamt und unmittelbar Mitwirkender an der Gesetzgebung in Österreich.

NS Etwas Lustiges gab es in seiner gestrigen Rede doch auch. Wie er versucht, für sich und seine Verwandten eine soldatische Familienbiographie herbeizureden.

NNS Seine Lobpreisung von Viktor Orbán in seiner gestrigen Rede kann nicht unerwähnt bleiben, die Heilssprechung „seines Freundes“, der zur Zeit wie kaum ein Zweiter in Europa für einen hinterfotzigen Antisemitismus steht, weil dazu ein weiterer Präsident in Österreich gleich einfällt, der jetzt mit „Workshops gegen Antisemitismus und Rassismus“

Dieser Präsident wurde ebenfalls am 23. Oktober 19 gewählt, in Österreich, im Parlament. Er erhielt, wird berichtet, „in etwa 88 Prozent“. Was für ein österreichisch parlamentarisches Präsidium. Der Rechtsextreme zum Präsidenten NR III gewählt mit 74,1 Prozent, wahrscheinlich weil er so ein recht freundliches Gschau hat.

Und warum dieser Mann mit etwa 88 Prozent zum ersten Nationalratspräsidenten gewählt wurde? Vielleicht als Anerkennung, weil er es versteht, so recht hohe Gäste in das Parlament zu holen, so recht Identitätsstiftende …

Österreich wählt Rechtsextremen

Ja, nicht Österreich wählt einen Rechtsextremen zum Präsidenten.

Ja, nicht 74,1 % der knapp 6,4 Millionen österreichischen Wahlberechtigten wählen einen Rechtsextremen zum Präsidenten.

Ja, es sind am 23. Oktober ’19 rund vierundsiebzig Prozent der Abgeordneten im österreichischen Parlament, die einen Rechtsextremen zu ihrem Präsidenten NR III, wieder sich derart betätigen, zum dritten Mal einen Rechtsextremen zu ihrem Präsidenten NR III wählen, wenn beispielsweise an seinen Vorgänger nicht erinnert wird.

Im österreichischen Parlament sitzen 183 Männer und Frauen, die, wenn sie wählen dürfen, mehrheitlich einen Rechtsextremen zu wählen haben. 74,1 Prozent, das heißt, mit einer Stimmenmehrheit in der Größenordnung einer Verfassungsänderungsmehrheit.

Es gab auch eine Kandidatin, die gewählt hätte werden können zur dritten Nationalratspräsidentin, aber sie dürfte wohl den Wahlberechtigten ein zu wenig liebfreundliches Gschau haben, wie der Rechtsextreme mit seiner ersteinzigen Qualifikation: seinem recht lieben und recht freundlichen Gschau.

Dieses Wahlergebnis für einen Rechtsextremen bestätigt, was erst vor kurzem Barbara Coudenhove-Kalergi über Wähler geschrieben hat, jedenfalls, was diese 74,1 Prozent der Wählerinnen im österreichischen Parlament anbelangt, darf sie sich …

Aber. Das ist aber nicht weiter schlimm. Der Rechtsextreme hat Manieren, weiß sich zu benehmen, und ist, kurz zusammengefaßt, recht freundlich. Und das ist schließlich doch das Wichtigste, in Österreich, also im Parlament, recht freundlich seine Gesinnung in Anträge gießen …

NS Lesen Sie aber beim Wort Rechtsextremer immer die Anführungszeichen mit. Es ist ein zitiertes Wort. Wegen der besseren Lesbarkeit wurden aber die Anführungszeichen weggelassen, zu oft hätten diese gesetzt werden müssen und dadurch den Lesefluß äußerst unterbrochen. Das werden vor allem die aus der Partei des Rechtsextremen recht verstehen, die aus Sorge um Lesbarkeit und Lesefluß das Gendern so gar nicht befürworten können.