HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein

Weil Hans-Jörg Jenewein gerade wieder einmal ins Gerede gekommen ist, diesmal wegen der Krim, soll der Ermahnung des Bundespräsidenten gefolgt werden, der erst neulich sagte, das „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung“, und also erinnert werden.

Für den 9. November 2017 ist die konstituierende Sitzung des österreichischen Parlaments einberufen. Und es wird HJenewein, wie er für sich seine Adresse auf der Plattform des Unternehmens Twitter gewählt hat, auch angelobt werden. Ein passender Zeitpunkt also zur Erinnerung.

Wählende der FPÖ leiden nicht unter dem verurteilten FPÖ-Politpersonal

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Und wer die bundespräsidentliche Aufforderung zur „gemeinsamen Verantwortung“ wahrnimmt, die obigen Kapitel zum In-Erinnerung-Rufen liest, wird das zum Lesen bekommen, was eben bei dieser Partei stets irgendwie dabei sein muß, etwas über Rechtsextremismus, etwas über Antisemitismus, etwas über Verurteilungen, auch etwas über Stefan Gotschacher (der übrigens auch wieder zurück)

HJenewein war also eben auf der Krim, bei der Gründung der „Freunde der Krim“, und mit dabei war Detlef Wimmer – zu viele Erinnerungen, in denen auch dieser Mann aus dem Oberösterreichischen … es gibt in Österreich zu viele Erinnerungen, die Erinnerungen scheinen die gesamte Energie aufzubrauchen, so daß es keine mehr für das Handeln gibt, von der höchsten Staatsspitze bis …

Und es fällt im Zusammenhang mit HJenwein und Krim auch der Name Johann Gudenus, der ebenfalls dabei ist bei der Regierungsverhandlung von Blaugerührt und Blau … „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Sagt der Bundespräsident. Er sagt nicht, er ist ein weiser Mann, er weiß um die äußerst beschränkten Energieressourcen des Landes, das Handeln ist „unsere gemeinsame Verantwortung“ … Es gibt genug Wein in dem Land, aber zu wenig Wasser für die notwendige Handlungsenergiegewinnung, und Wein ist in diesem Land der Rohstoff zur Herstellung des gewünschten landweiten Dämmerns …

Erinnerungen in Österreich haben die Dramaturgie eines Traumes. Scheinbar willkürlich, und doch mit einer inneren, einer österreichischen Folgerichtigkeit. Diese können beispielsweise beginnen mit HJenwein, und gehen weiter mit einem „NS-Fliegerhelden“, um bei Johann Gudenus zu landen, diese können auch mit Johann Gudenus beginnen, um beim „NS-Fliegerhelden“ und dann bei HJ…

Diese können mit auch mit einem anderen aus dieser Partei beginnen, der morgen auch wieder in das Parlament einziehen wird, von dem zu weiteren … ebenfalls zu einem Polizisten …

Oder diese können mit einem Zitat zum Faschismus beginnen, mit einem von Bondy beispielsweise, und –, ja, Sie wissen, wie diese weitergehen …

… also die Erinnerungen mit dem Zitat über den Antifaschismus …

Es gibt angenehme Träume. Es gibt Alpträume. Österreichische Erinnerungen könnten demnach auch Alperinnerungen genannt werden. Von Träumen wird gesagt, diese bringen das Verdrängte zu Bewußtsein. In Österreich aber wird durch das Erinnern verdrängt. Durch das Erinnern an die Zeit vor 1945 wird das Erinnern an die Zeit nach 1945 verdrängt. Das Erinnern an die Zeit vor 1945 hat die angenehme Wirkung, Gegenwart verdrängen zu können, zu einem Glas Wein gemütlich greifen zu können und …

Es scheint in Österreich überhaupt nichts mit Alp zu geben. Keine Alpgegenwartserinnerungen. Doch etwas, die Alpen. Und den Alpkreis am Bach …

„Es ist ein gutes Land.“ Sagt der Bundespräsident. Ja, Zwischen Berg und Fluß ein einziges Alpland … wie weitere Erinnerungsinfo nur …

„Österreich in Angst! Wie viele Fs gibt es noch?“

Das ist eine Schlagzeile, die könnte vor allem die gleichnamige Umsonst jetzt bringen, und diese wäre nun einmal nicht unberechtigt. Wenn an das ganze Geschehen, besser, nein, schlechter, Nichtgeschehen um den zweifachen Mörder F gedacht wird, an das Nichthandeln vor den Morden.

Wie viele Fs laufen noch in Österreich herum? Vor allem von den Fs, die gekannt werden, von denen gewußt wird, sie könnten eines Tages ebenso mörderisch gefährlich werden, wie es jetzt der F im Steiermärkischen wurde. Es wäre gendergerecht, auch von den weiblichen Fs zu sprechen; aber statistisch gesehen nicht angebracht, und auch im Hinblick auf die Verhaltensauffälligkeit mit Bedrohungspotential in den „SM“ fallen Frauen nicht wirklich ins Gewicht. Es sind die Männer, es sind die Fs.

Es fallen die Kapitel ein, in denen von potentiellen Fs berichtet wird, von ihren blutrünstigen Phantasien …

„ich sags mal unzensuriert: 9mm, Kopfschuss, Steinigung, galgen, öffentlich zur schau stellen“

Franz Dinghofer sucht für IS Bombenziele in Österreich aus

„Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

„Ich will Krieg“

„Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

„Schickt die Lesben, Schwulen und Perversen in den Steinbruch!“

„Haifisch auszuwildern“

„Unsere Hools“

Hoffnung „auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der genauer arbeitet als sein Vorgänger“

„Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben“

„Abgeschlachtet-Recht-so“

„Vierteilen“

„Hängt das Arschloch auf“

„Schießbefehl“

„Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Das sind nicht alle Kapitel. Aber es reicht, um jetzt, wieder einmal, in diesem Land, in Österreich es tatsächlich mit der Angst … Es will gar nicht von Prozentsätzen der potentiellen Fs in Österreich gesprochen werden, wie es in dieser Woche Kurt Seinitz tat, als er davon schrieb, die Integration habe versagt …

Es gab schon einmal einen F, der in Österreich Angst und Schrecken verbreitete, der mordete, mit Bomben. Das war auch zu der Zeit, als sich eine Gemeinschaft in Österreich für eine nicht allzu lange Zeit in „F-Bewegung“ umbenannte … Und sie spielte dabei keine rühmliche Rolle, wie vielleicht doch noch erinnerlich, der damalige Obmann höchstpersönlich wollte die „Mörder“ aus dem Kreis der Ermordeten haben, nur nicht die „Bajuwarische Befreiungsarmee“, die, wie sich später herausstellte, aus einem Mann, aus einem F bestand.

Kann es Ironie genannt werden, daß der Name des Mannes, der im August 2017 in Charlottesville durch Überfahren eine Frau tötete, mit F beginnt? Der Anlaß war eine rechtsextreme Demonstration, die Frau, die er tötete, demonstrierte gegen Rechtsextremismus. Der Mann heißt – noch eine Ironie? – Fields … Felder. Es verband ihn anscheinend viel mit der Scholle, freilich mit der Scholle jenseits des Atlantiks, mit seinem starken Interesse an Hitler und Nazi-Deutschland.

Ist das noch eine Ironie, daß es im Zusammenhang mit dem nun zum Mörder gewordenen F im Steiermärkischen einen Vulgo-Namen „Wolfmichl“ … Kurt Seinitz schrieb in dieser Woche von der Type des „einsamen Wolf“, freilich, seine „einsamen Wölfe“, für die er nichts übrig hat, heißen nicht „Michl“ …

Wie viele Fs gibt es in Österreich

PS Es ist in diesen Kreisen recht beliebt, wenn ein Anschlag passiert, also von den seinitzschen „einsamen Wölfen“, Politiker und Politikerinnen schuldig zu sprechen … wie leicht könnte das auch bei den Fs der Vergangenheit und Gegenwart gemacht werden. Aber nicht einmal der Reflexmuskel erlaubt sich diese Schäbigkeit, diese Niedrigkeit und damit auch die gesinnungsgemäß dazugehörende Blutrünstigkeit …

„Nürnberg 2.0: Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“

 

Das Versagen der Integration in die moderne Gesellschaft

Krone des Durchblicks Kurt Seinitz - Das Versagen der Integration - 02-11-2017Der Raum ist begrenzt, vor allem in der Kleinstformatigen der Kleinformatigen. So darf Kurt Seinitz – der Krone des gesellschaftlichen, überhaupt jedweden Durchblicks – sein „Versagen der Integration“ um einige Fälle bereichert werden, ohne dabei sein stringentes und gar so konkret Österreich angezogenes Korsett der Marke Kurzschlüsse ausziehen zu müssen, in seinen Worten also das zu sagen, was zu sagen ist. 

Fall Nr. 3: Ein volksbewegt österreichischer Einheimischer verläßt nie Österreich. Jetzt wird er als zweifacher Mörder gesucht.

Fall Nr. 4: Ein reichsbürgerlich deutscher Einheimischer verläßt nie Deutschland. Jetzt ist er als Mörder von einem Polizisten verurteilt.

Fall Nr. 5: Ein an Hitler und Nazideutschland stark interessierter domestic verläßt nie sein Land, die USA. Er fährt mit seinem Auto gegen Menschen, tötet eine Frau.

Fall Nr 6: Ein bezirksrätlicher Einheimischer ruft zu Gewalt auf. Ein paar Monate später wird seine Partei in die Regierung getragen.

Was haben die Fälle gemein? Statt Integration das Gegenteil davon: Radikalisierung bis zum Terror durch Kontakte mit dem Digitalnetzwerk …

Abwehrreflexe gegen eine Integration in unsere moderne Gesellschaft

Es nutzt nicht mehr, sich Illusionen über Integration hinzugeben. Das sind alles keine Einzelfälle mehr. Das ist schon ein nationales Phänomen von internationalem Ausmaß: Viel zu viele zeigen, gelinde gesagt, Abwehrreflexe gegen eine Integration in unsere moderne Gesellschaft. Sie hätten lieber eine Integration in die umgekehrte Richtung, und wenn diese nicht zu haben ist, phantasieren sie sich in eine Opferrolle hinein.

So ein Typ heißt „einsamer Wolf“. Zu dem Fall des Deutschen in Deutschland twittert Klaus: Wenn nur 1 Promille der Einheimischen so gesonnen sind, hat D ca. 83.000 und A 8.700 davon.

Was kann man dagegen tun? Keinem Menschen kann man in seinen Kopf hineinschauen.

Es bleibt nur, Radikalisierungsprozesse zeitgerecht zu erkennen und den hoffentlich wachsamen Behörden endlich das Recht einzuräumen, solche Typen auch schon bei nicht mehr als Verdacht rasch von einflußreichen Positionen  in der Gesellschaft zu trennen.

Das Versagen der Integration in die moderne Gesellschaft

Am Gabentisch

Welcome to the past - Seb Kurz„Im Parlament wurde der Olympe Nobert Nemeth als Klubsekretär installiert. Noch 1996 hatte Nemeth seine Solidarität mit dem damals inhaftierten Neonazi Gottfried Küssel erklärt und das Verbotsgesetz attackiert. Nemeth hält den Holocaust offenbar für eine Glaubensfrage und die juristische Verfolgung für falsch, „weil diese Personen tatsächlich glauben, dass es den Holocaust nicht, oder zumindest nicht in der Intensität der offiziellen Geschichtsschreibung, gegeben hat“.“ 

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz, der, wie zu hören ist, recht viel von der Kontinuität der Tradition, von der Unveränderlichkeit der Werte hält. Von der Verteidigung der Kultur. Wie es bei all diesem Beharren auf Unveränderlichkeit zu Veränderungen kommen kann und soll, nun, das ist eines dieser Rätsel, die vor allem Männer gerne aufgeben, besonders jene, seit altersher bekannt, die schreiend aus der Wüste in die Städte kommen, wo sie nur noch lauter schreien.

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es wird der Geschichtsverliebtheit der FPÖ Anerkennung gezollt. Wobei nicht soweit in die Vergangenheit zurückgegangen wird, in die die FPÖ selber ständig mit großen Vergangenheitsaugen in eine für sie große Vergangenheit mit festem Tritt geht, sondern in die jüngere Vergangenheit, aber in eine für sie nicht weniger stolze und ehrenreiche …

Es ist keine Kritik.

Es ist die Beihilfe zur Fortschreibung der Geschichte, wie sie die FPÖ versteht. Ein Beitrag zur Kontinuität der Geschichte, auf die die FPÖ beharrt, wie am Beyspiele Norbert Nemeth bereits ausgeführt werden durfte, dem das Gesetz über die Ehe aus dem Jahre 1811 Beystand ist zur Rettung seiner Gesinnung, der weiß, daß es für die sogenannte Integration im Jahre 2017 wichtig ist, wie etwa die Haltung von „zugewanderten Serben“ zur Ermordung von Franz Ferdinand Habsburg …

Es ist aber auch ein Beystand für Norbert Nemeth zur Rettung seines Mannseins. Denn viel wird nun über Anneliese Kitzmüller berichtet, die ebenfalls im Verhandlungsteam der FPÖ sitzt, um mit ÖVP-Kurz eine Regierung, das heißt, einen Gabentisch zu bereiten. Dabei steht Norbert Nemeth ihr nicht im geringsten nach, etwa, um ein Beispiel zu nennen, bei der Frage der sogenannten Ehe für …

Sebastian Kurz singt viel von Gerechtigkeit, von Solidarität, eingekürzt zwar auf christliche Solidarität, aber doch Solidarität. Es ist ihm ein recht gutes Verhandlungsteam, dem Sebastian Kurz gegenübersitzt, da es ebenfalls recht viel von Solidarität versteht, wie etwa Norbert Nemeth es bereits bewiesen hat, das obige Zitat belegt. Ob nun Norbert Nemeth, sitzt er bei Sebastian Kurz, an Gottfried Küssel denkt, wenn das Wort Solidarität (falls es ausgesprochen wird) fällt? An seine Geschichte denkt und still in sich hinein bekräftigt, ja, das ist Solidarität? Und um diese Solidarität leben zu können, müssen auch Gesetze fallen. Und auch dafür gibt es in den Reihen der FPÖ Menschen des Geistes, die aus Gegenwart und Zukunft eine einz’g Vergangenheit zu machen verstehen …

Tribute to Sebastian Kurz

Gottfried Küssel, Burschenschaften, wie gut rückt die Tageszeitung der gebildeten Bürger und Bürgerinnen alles ins rechte  Licht …

Es ist keine Kritik.

Eine Zurückweisung der Kritik an der FPÖ. Wie wird jetzt doch getan, es sei nur eine Frau für die FPÖ im Verhandlungsteam. Aber es gibt doch weitere Teams, die verhandeln, und in diesen sitzen sehr wohl Frauen für die FPÖ. Zum Beispiel Dagmar Belakowitsch. Kann es eine recht bessere noch geben, wenn es um Frauen geht? Wie hat sie doch bisher schon für Frauen und etwa gegen Sexismus im österreichischen Parlament das Wort erhoben …

Oder Barbara Kolm: schlechthin die Ikone der sozialen Ökonomie in Österreich …

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz und der FPÖ. So dürfen die Männer nicht zu kurz kommen. Deshalb soll einer noch genannt werden, der jetzt auch verhandelt: Harald Stefan. Kann es einen recht besseren geben als ihn, wenn es um Staat und Gesellschaft geht? Er, der recht viel um „Leistung“ weiß, aber auch um die Deutung, also in seinen Worten um die „Umdeutung der Geschichte“ … Zu Staat und Gesellschaft wird Harald Stefan recht viel einfallen, warm aus seinem Bauche die Erinnerung aufsteigen, was dazu gehört, zum Beispiel „der Stolz auf die Leistungen der Vorfahren, etwa die positive kollektive Erinnerung an die Leistungen der deutschen Wehrmacht“ …

Es ist keine Kritik.

Es ist auch eine Bewunderung, für die FPÖ. Wie viele recht besondere Menschen in ihren Reihen sind, daß sie so leicht auf den Bildungssprecher Mölzer in den Verhandlungen verzichten kann, mit seiner Expertise, was hätte er nicht alles beitragen können zu den Themen Bildung, Medien … Aber keine Sorge. Er wird wohl von den Berufenen recht würdig vertreten werden.

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Die von FPÖ-NR Wendelin Mölzer geführte ZZ über homosexuelle Gesinnungsbrüder und Holocaust

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt für Kriegsverbrecher Alexander Löhr Geschichte zurechtschreiben

Bildungssprecher Mölzer führt durch die Ausstellung zur Nationalratswahl 15.10.2017 in der Aula Österreich

NS Es wurde oben vom Gabentisch gesprochen. Es wird ein reicher Gabentisch werden. So reich, daß er geteilt werden wird müssen, aus einem Tisch werden zwei Tische gemacht werden, ein Tisch für … und ein zweiter Tisch für die Menschen draußen vor der Tür, auf dem wird – oh, wie segensreich kommende Zeit, heiß dampfend die Brennsuppn mit Erdäpfeln …

 

Ein Denkmal, sagt die Demokratie, für Gavrilo Princip am Heldenplatz, Wien

 

ÖVP - FPÖ - Fehlendes Denkmal auf dem Heldenplatz Wien - Gavrilo PrincipAus dem Atterseekreis, an dessen Spitze Norbert Nemeth steht und sich Präsident nennen läßt, ist die Frage zu hören:

„Welche Haltung sollen zum Beispiel zugewanderte Serben zur Ermordung Franz Ferdinands in Sarajewo beziehen?“

Norbert Nemeth, der nun auch im Verhandlungsteam

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

für die feudalchristlich blaue Regierung sitzt, und sein Alpkreis am Bach sollten weder zugewanderte Serben noch zugewanderte Serbinnen nach deren Haltung fragen, sondern die Demokratie.

 

Was würde die Demokratie für eine Haltung einnehmen?

Gavrilo PrincipDie Haltung der Demokratie wäre eine eindeutige.

Sie forderte ein Denkmal für Gavrilo Princip auf dem Heldenplatz in Wien. Wenn ihm schon die Schuld für den Krieg von 1914 bis 1918 aufgebürdet wird, dann darf seine Leistung nicht vergessen werden. Dann hat er auch mit seiner Tat das Ende der Kaiserdiktatur in Österreich-Ungarn eingeleitet, der Demokratie den Weg geebnet.

Ein Denkmal, sagt die Demokratie, für Gavrilo Princip auf dem Heldenplatz in Wien, anstelle von dem Pferd mit dem Reiter, unter dem irgend etwas geschrieben von „Führer“ und „Deutschlands Ehre“ …

Und was für eine Haltung die Demokratie etwa zu Straßennamen bezieht, die auf Namen zurückgehen, die, kurz gesagt, keine freundschaftlichen Gefühle für die Demokratie hegen, nun, das muß nicht weiter ausgeführt werden …

Straßennamen einzig aus heutiger Sicht gerechtfertigt: Franz-Joseph-Habsburg-Ring – Menschheitsmassenverbrecher, Oskar-Potiorek-Gasse – Menschheitsmassenverbrecher

Vor 100 Jahren erschoß ein Tiger einen Procházka in Sarajevo

Christopher Clark in Salzburg – Eine typische österreichische Besetzung

Denkmalschutz in Österreich für Habsburgs schmutzigen Krieg

Gavrilo Princip steht am Anfang der Demokratie in Österreich. Und was es in Österreich noch immer geben könnte, hätte es nicht auch Gavrilo Princip gegeben, nun, davon kann ein jeder Mensch sich ein Bild machen, der sich nur ein wenig beispielsweise mit einem Orden aus diesem Geiste beschäftigt …

Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet

Odin Wiesinger malt die Angelobung der feudalchristlich blauen Regierung

Es wird viel von Veränderungen gesprochen. In Österreich. Zwei Parteien, die miteinander regieren sollen, so der Wunsch, wie zu hören ist, von recht, recht vielen in Österreich, feuern einander an mit Veränderung Veränderung ränderung …

Was wird das Veränderte sein?

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß Odin Wiesinger den Auftrag erhält, die erste Angelobung einer Regierung seiner Amtszeit zu malen. Zu diesem Behufe wird Odin Wiesinger eingeladen, bei der Angelobung anwesend zu sein. Er wird die Angelobung fotografieren, um dann nach diesen Angelobungsfotos das Regierungsangelobungsbild in seinem germanischen Stile zu malen.

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß seine Angelobung dann neben die Maria Theresia gehängt werden wird, als Zeichen dreihundertjähriger Kontinuität …

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß auf den Aufnahmen von Odin Wiesinger, so sehr er sich auch bemühen wird, die zu fotografieren, die er als Bundeskanzler und Vizekanzler bei der Angelobung sieht, nicht die zu sehen sein werden, sondern …

Odin Wieisnger fotografiert die Angelobung Regierung ÖVP FPÖ

Das wird Odin Wiesinger nicht abhalten können, das zu malen, was er sieht, und nicht die Wirklichkeit, die auf seinen Angelobungsfotografien … Er wird sich vielleicht nur damit plagen, einen recht passenden Titel für sein Angelobungsölbild zu finden … das kann doch nicht recht schwerfallen …

Angelobung – Ein Reich, ein Sparvolk

Angelobung – Olymp der Veränderungen

Die zwei Parteien feuern einander nicht nur mit ränderung, sondern auch mit Fairness, Gerechtigkeit an. So könnte er auch den recht kurzen Titel

new nemesis

 

Österreich, das altdunkle Deutschland

Es ist gesinnungsgemäß für die Copysite der identitären Parlamentspartei, die bald eine identitäre Regierungspartei sein soll, ein „Skandal“, daß  einer von der AfD nicht zum sogenannten Alterspräsidenten und ein weiterer nicht zum Bundestagsvizepräsident im deutschen Bundestag gewählt wurden.

Was für ein Unterschied zwischen Deutschland und Österreich. Mit welch recht hohen Prozentsätzen wurde etwa ein Martin Graf, wurde ein Norbert Hofer zum NR Präsidenten III im österreichischen Parlament gewählt. Und es darf erwartet werden, auch der nächste wird einer aus der FPÖ sein, wieder einer – ein Mann wird’s wohl sein -mit einem recht hohen Prozentsatz wird zum NR Präsidenten III gewählt werden.

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Gaulands Bollwerk

Wie anders also verhalten sich die Abgeordneten im deutschen Bundestag, im Gegensatz zu den Abgeordneten im österreichischen Parlament.

Wer wird nun aus dieser Partei zum NR Präsidenten III gemacht werden? Wird es vielleicht Maximilian Krauss, der aufgrund seines Alters so recht fesch dazu passen würde zum feudalchristlichen Chef? Oder Norbert Nemeth als Belohnung, im Verhandlungsteam zur Regierungsbildung … vielleicht gar wieder Martin Graf als Entschädigung für so recht entbehrungsreiche Jahre, Jahre der Ausgrenzung durch die eigene Partei, Jahre der Abschiebung durch die eigenen Leut‘ …

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder

Österreich, das altdunkle Deutschland.

Wie viele haben gerade erst die identitäre Parlamentspartei gewählt. Wie viele wollen nun diese als identitäre Regierungspartei, nach Meinungsumfragen ein recht hoher Prozentsatz. Wie unbekümmert wird massenmedial eine feudalchristlich-blaue Regierung herbeigeschrieben, wie gleichgültig wird die Gesinnung dieser Partei hingenommen, ihr die roten Teppiche ausgerollt – wohl in der Hoffnung, recht ordentlich dafür belohnt zu werden, für das Vorausknien …

Das Herr-Karl-Syndrom erfaßt Österreich, wieder einmal, und wo bleibt in Österreich der Fortschritt? Nach so vielen Jahrzehnten, nach beinahe einem Jahrhundert immer noch keine Medizin gegen das Herr-Karl-Syndrom entwickelt …

Es ist nicht das erste Kapitel, in dem vom Unterschied zwischen Deutschland und Österreich erzählt wird, bloß wieder ein Kapitel, in dem nichts Gutes von Österreich erzählen werden kann …

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

FPÖ - AfD - Ausgrenzungsgeklage

 

Wie Opposition jetzt

Nationalratswahl Österreich - Absolute Schwächung der Opposition im Parlament

Es ist nun eingetreten, was zu erwarten war, die Opposition im österreichischen Parlament wurde massiv geschwächt.

Und nun sind alle erfüllt und abgelenkt davon, wie wird es der „Chef“ anlegen, mit wem wird der Feudalchristliche die Regierung bilden, und er wird dabei medial unterstützt – über die Gründe dafür nachzudenken, hieße bloß in den seelischen Abgrund des Herrn Karl zu schauen – mit dem Geschwefel von „Betrug am Wähler“, es könne nur „Schwarz-Blau“ …

Und wie die absolute Schwächung der Opposition herbeigeschrieben wurde, wird nun die gaulandsche Bollwerksregierung herbeigeschrieben …

2013 kamen die Oppositonsparteien Neos, Frank, Grüne und FPÖ gemeinsam noch auf 43,62% Stimmenanteil. 2017 kommen – wenn es tatsächlich feudalchristlich blau wird – die Oppositionsparteien Liste Pilz, Neos und SPÖ gemeinsam gerade einmal auf 36,57% Stimmenanteil.

Es ist wohl absolute Wirklichkeitsleugnung, wenn nun etwa Neos stolz von einer Stärkung reden … die selbst noch aktiv zur Schwächung der Opposition im Parlament beitragen durch ihre Minusabgeordnete …

Folge 3: Österreich im langen Herbst, nach der Nationalratswahl 15. Oktober 2017

und generell es fraglich ist, ob Neos als Oppositionspartei nicht eine zu wankelmütige Gesellin ist im klassischen Oppositionssinn.

Darüber ist nun forciert nachzudenken, weshalb es in Österreich nicht möglich ist, die parlamentarische Opposition in Wahlen zu stärken, eine parlamentarische Vielfalt zu wählen, und vor allem, wie es in diesem Land eine starke Opposition geben wird können, wenn es diese nun im Parlament nicht mehr gibt.

Und wenn Zeit verbleibt, kann darüber nachgedacht werden, wie es trotz all dem lauten Geschrei von allen Seiten nach Neuem und nach Veränderungen den Wählerinnen und Wählern nichts anderes einfiel, als eben diese drei Parteien zu wählen, die im Grunde dafür von allen Seiten verantwortlich gemacht werden; daß es Neues, daß es Veränderungen geben muß. Das hat etwas von einem Menschen, der lauthals und überzeugend behauptet, er wolle leben, aber zugleich in der Gewißheit, in ein brennendes Haus läuft, aus diesem je nicht lebend wieder herauszukommen.

Gaulands Bollwerk

„Die damals wie heute von der Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten richteten ihren Blick demonstrativ in die Zukunft. Die Rede anlässlich der spontanen Versammlung bei der Wartburg hielt der ehemalige Berliner Staatssekretär Michael Büge unter dem Thema ‚Aufbruch‘.“

Das und mehr schreibt FPÖ unzensuriert am 21. Oktober 2017. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Burschenschafter - Gauland - Bollwerk Kurz

Ach, „die damals wie heute von der Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten“ … Es könnte gemeint werden, FPÖ unzensuriert als österreichische Website schreibt über Österreich, aber dann stimmte das mit den von der „Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten“ nicht, wie allein schon mit Michael Büge

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

widersprochen werden kann. Eingeladen zum Franz-Dinghofer-Symposium von und mit dabei Norbert Hofer, NR Präsident III …

„Forderungen von vor 200 Jahren noch heute hochaktuell.“ Schreibt FPÖ unzensuriert am 21. Oktober 2017. Ach, hochaktuell …

„Als etwa 1817 auf der Wartburg Landsmannschaften und Burschenschaften zueinanderfanden, mußte die Einigung bereits mit einer Bücherverbrennung gefeiert werden …“

Und nun kommt mit Dr. Martin Graf der Vorgänger von Norbert Hofer zurück in das österreichische Parlament …

Mag der FPÖ unzensuriert die Zeit vor 200 Jahren so gegenwärtig sein, als wäre es heute, können hier nur Erinnerungen beigebracht werden, die nicht lange, nicht einmal ein Jahrzehnt in die Vergangenheit reichen. Eben beispielsweise an

Martin Graf und die Videos der Burschenschaft Rheinfranken

und in Marburg ist auch schon gewesen Philip Stein …

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Stein ist gesinnungsgemäß auch im Vorort von Braunau gewesen …

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

ebenso ein „ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionär“ …

Ach, was könnten noch weitere Erinnerungen aus den letzten Jahren bis zu diesem Monat herauf …

FPÖ unzensuriert schreibt von dem „Blick demonstrativ in die Zukunft“ … so soll der Blick auch hier in die Zukunft gerichtet werden. Was wird die Zukunft bringen? In Österreich? Neues und Veränderungen? Welche das sein könnten, wurde schon spekuliert: Antrittsgeschenke bei der AngelobungSouvenir Österreich - Angelobungsgedächtnisteller.png

Vielleicht steuern auch Burschenschafter etwas Neues, etwas Verändertes bei, beispielsweise Angelobunggedächtnisteller …

Was für einen recht schönen Gedächtnisteller zur Angelobung könnte es auch geben, wenn der „Chef“ zum „Boss“, wie ihn, wenn richtig erinnerlich, Mahrer nennt, angelobt wird, der für Gauland von der AfD, die auch recht eng mit Burschenschaften …, ein „Bollwerk“ ist.

Gauland mit seiner Militärsprache …

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Auch das könnte ein recht beliebter Gedächtnisteller wSouvenir Österreich - Angelobung Bollwerk.pngerden, mit einem Satz zum „Bollwerk“ von einem Schriftsteller, der der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert recht teuer sein muß …

 

 

 

Dem Reiche ein Sparvolk

Es wird in diesen Tagen viel von Neuem gesprochen, von Veränderungen.

Was wird das Neue sein? Was werden die Veränderungen sein?

Souvenir Österreich - Norbert Hofer bringt zur Angelobung ein Antrittsgeschenk mitVielleicht wird es als das Neue, als das Veränderte nun Antrittsgeschenke geben. Was könnte etwa Norbert Hofer dem Herrn Bundespräsidenten zur Angelobung der ach so neuen Bundesregierung als Antrittsgeschenk mitbringen?

Vielleicht einen Kelch. Zum gemeinsamen Schwelgen in Erinnerungen an den Wahlkampf 2016, wie das war, als Norbert Hofer Alexander Van der Bellen einen „faschistischen grünen Diktator“ und Peter als Leibarzt des „faschistischen Diktators“ eine besorgniserregende Diagnose …

Und nach der Angelobung und den Erinnerungen an gemeinsame Zeiten als das weitere Neue und als das weitere Veränderte hinaus auf den Balkon mit dem Kelch gen Himmel gestreckt den Menschen zu bringen die frohe Botschaft, dies ist der Euch hingegebene Kelch, trinket alle daraus …

Und unten auf dem Platze – auch das könnte das Neue, die Veränderung sein – verpflegt das Militär mit seinen Gulaschkanonen die Menschen, aber nicht mit Gulasch und Fleisch darin, sondern mit Brennsuppn und Erdäpfeln getreu dem neuen altersher bekannten Spruche: Dem Reiche ein Sparvolk ..