Thomas Drozda will Facebook und Twitter drodzen

Thomas Drozda - Facebook Twitter Strafen.jpg

Es ist nicht despektierlich gemeint: drodzen … Aber Sie werden das kennen, das Mündliche der Sprache der Gegend, in die Sie hineingeworfen wurden, lange lebten oder immer noch leben, schleicht unvermeidlich in das Schriftliche, und wenn es bemerkt ist, ist es zu spät, wie eben das aus dieser Gegend, in der das T seltsamerweise als D gesprochen wird, denn so weich sind die Menschen dort gar nicht, es sind durchaus hart verhandelnde Geschäftsleute. Freilich, das könnte im Nachhinein stets korrigiert werden, und das wird es auch. Es soll diesmal aber belassen werden, um zu zeigen, wie mühsam das Schriftliche ist, wie das Schriftliche die ganze Aufmerksamkeit und die höchste Achtsamkeit fordert. Jetzt wird es, vor Augen das Drodzen, leichter werden, wird gehofft, gelingen, das Einschleichen des unseligen Ds aus der Geburtsgegend sofort zu verhindern, ohne also nachträglich korrigieren zu müssen.

Thomas Drozda will, war heute am Radio zu hören, im österreichischen um sieben …, Strafen will er gegen „Hasspostings“. Er ist, wer ihn nicht kennt, Minister in Österreich, für Medien und, wie gelesen wurde, auch Kunst und Kultur … jedenfalls ein Minister mit einer langer Bezeichnung, die nicht erinnerlich bleiben will, vielleicht Medienamts- oder Kunstamts- oder vielleicht doch kürzer: nur Amtsminister …

Es geht halt um das Strafen. Es gibt viele Bedenken dagegen, viele sehen es äußerst kritisch, und sie führen dagegen vor allem und ausschließlich das Argument der Gefährdung der „Meinungsfreiheit“ an. Es ist nicht despektierlich gemeint, wenn auf das nicht eingegangen wird, was heute in der Frühe der Amtsminister dazu sagte. Jedoch, was von diesem Strafreflex zu halten ist, wurde bereits dargelegt:

Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote

So sind nur noch ein paar Sätze hinzufügen.

Der Amtsminister sprach von „Facebook“ und von „Twitter“. Wären das Unternehmen, die der identitären Parlamentspartei gehörten, er spräche sie wohl so wenig direkt und deutlich an wie die identitäre Wirtin Unzensurierta.

Es wird von so vielen Dissonanzen zwischen den Regierungsparteien gehört und gelesen, aber was die Copysite der identitären Parlamentspartei betrifft, ist es, als schwiegen Amtsminister und Justizminister mit einer Zunge.

„Social Media“ soll nicht mehr ausgeschrieben werden, nur noch abgekürzt: „SM“. SM ist aber keine Übersetzung für „soziale Medien“, das wäre eine gänzlich falsche, wie ebenfalls schon ausgeführt.

Statt mit dem Ausdenken von Strafen die Zeit ungenützt verstreichen zu lassen, ist dringend darüber nachzudenken, vor allem von Regierungsverantwortlichen, weshalb so viele Menschen derart blutrünstige Phantasien schreiben und verbreiten und liken. Aus Furcht vor Strafen könnte es weniger werden, das Gedachte ungeschrieben werden, aber es bleibt, in den Köpfen und mehr noch in den Händen, mit denen die Kreuze in den Wahlzellen geschlagen werden.

Im Morgeninterview wurde als blutrünstiges Beispiel eines gegen Juden gebracht. Kein blutrünstiges aber gegen Roma und Sinti. Auf die Opfer, die einst ebenso wie die Juden Opfer waren, aber es heute weiter sind, wird eben vergessen. Wenn allein an das gedacht wird, was bei der identitären Wirtin Unzensurierta zu hören ist, wer wohin gehört und wie zu krepieren hat, wird der Gegenwart in diesem Land kein positives Zeugnis der Zivilisation ausstellen können. Ganz im Gegenteil. Günther Anders müßte heutzutage seinen Titel „Wir Eichmannsöhne“ umschreiben, auf „Wir SM-Eichmanns“. Und auch „Bruder Hitler“ ist ein überholter Titel, zu dem ein Thomas Mann noch greifen konnte. Eines werden die Menschen aber, und das kann nicht als Vorteil vom Internet angeführt werden, nicht mehr tun können: sich herausreden zu können, sie hätten nichts gewußt, sie werden die über Jahrzehnte von sich gewiesene „Kollektivschuld“ nicht von sich weisen können, wenn einst all die heute beschriebene Blutrünstigkeit, an der so viele mitschreiben, die so viele verbreiten, die so vielen gefällt, wieder grausamste Tat fußend auf gleich welcher Weltanschauung wird. Erst mit dem Internet kann der Begriff  „Schreibtischtäter“ in seiner grausamen Dimension erfaßt werden, und auch die Dynamik des vergangenen und des kommenden Barbarischen. Und für das kommende Barbarische wird es so viele SM-Eichmanns – Männer und Frauen – geben wie noch nie, ganz gleich im Namen welcher Ideologie.

Sind heute nicht so viele in dem von Thomas Mann beschriebenen „Bruder“ zu erkennen, mit dieser Verfaßtheit, ohne die Weltanschauung von Adolf Hitler zu teilen, ja überhaupt die Gegenwart:

„Der Bursche ist eine Katastrophe; das ist kein Grund, ihn als Charakter und Schicksal nicht interessant zu finden. Wie die Umstände es fügen, daß das unergründliche Ressentiment, die tief schwärende Rachsucht des Untauglichen, Unmöglichen, zehnfach Gescheiterten, des extrem faulen, zu keiner Arbeit fähigen Dauer-Asylisten und abgewiesenen Viertelskünstlers, des ganz und gar Schlechtweggekommenen sich mit den (viel weniger berechtigten) Minderwertigkeitsgefühlen eines geschlagenen Volkes verbindet, welches mit seiner Niederlage das Rechte nicht anzufangen weiß und nur auf die Wiederherstellung seiner ‚Ehre‘ sinnt; wie er, der nichts gelernt hat, aus vagem und störrischem Hochmut nie etwas hat lernen wollen, der auch rein technisch und physisch nichts kann, was Männer können, kein Pferd reiten, kein Automobil oder Flugzeug lenken, nicht einmal ein Kind zeugen, das eine ausbildet, was not tut, um jene Verbindung herzustellen: eine unsäglich inferiore, aber massenwirksame Beredsamkeit, dies platt hysterisch und komödiantisch geartete Werkzeug, womit er in der Wunde des Volkes wühlt, es durch die Verkündigung seiner beleidigten Größe rührt, es mit Verheißungen betäubt und aus dem nationalen Gemütsleiden das Vehikel seiner Größe, seines Aufstiegs zu traumhaften Höhen, zu unumschränkter Macht, zu ungeheueren Genugtuungen und Über-Genugtuungen macht, – zu solcher Glorie und schrecklichen Heiligkeit, daß jeder, der sich früher einmal an dem Geringen, dem Unscheinbaren, dem Unerkannten versündigt, ein Kind des Todes, und zwar eines möglichst scheußlichen, erniedrigenden Todes, ein Kind der Hölle ist … Wie er aus dem nationalen Maß ins europäische wächst, dieselben Fiktionen, hysterischen Lügen und lähmenden Seelengriffe, die ihm zur internen Größe verhalfen, im weiteren Rahmen zu üben lernt; wie er im Ausbeuten der Mattigkeiten und kritischen Ängste des Erdteils, im Erpressen seiner Kriegsfurcht sich als Meister erweist, über die Köpfe der Regierungen hinweg die Völker zu agacieren und große Teile davon zu gewinnen, zu sich hinüberzuziehen weiß; wie das Glück sich ihm fügt, Mauern lautlos vor ihm niedersinken und der trübselige Nichtsnutz von einst, weil er – aus Vaterlandsliebe, soviel er weiß – die Politik erlernte, nun im Begriffe scheint, sich Europa, Gott weiß es, vielleicht die Welt zu unterwerfen: das alles ist durchaus einmalig, dem Maßstabe nach neu und eindrucksvoll; man kann unmöglich umhin, der Erscheinung eine gewisse angewiderte Bewunderung entgegenzubringen.“

„Hitler als Vorläufer“ ist ein Titel von Carl Amery. „Internet als Vorläufer“ wäre ein zu schreibendes Buch, wenn an alle im Internet verbreiteten Heilsversprechen und Blutrünstigkeiten gedacht wird. Amery stellt ein Hamlet-Zitat voran. „Come on: you hear this fellow in the cellarage.“ Ein gültiges Wort, wo solche zu hören sind: im Keller sind die Eingekellerten … mit einer winzigen Abänderung: in the internet.

Aber Thomas Drozda will Facebook und Twitter trotzen, während …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Österreich heute: Krone der Kultur

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Antiromaismus und Antisemitismus

„Jüdischer Zögling von muslimischen Mitschülern terrorisiert“ …

… ist  auf der Website der identitären Parlamentspartei zu lesen, ach, zu welcher Parteinahme ist sie doch fähig, kopierwert ihr sogar das Schicksal eines einzelnen Menschen, und wie wäre es zu hoffen, zeigte sie dieses Mitgefühl auch einmal für Menschen, die der Ethnie Roma und Sinti … aber für diese Menschen hat sie nur … es bewahrheitet sich bloß stets der Spruch: „Die Hoffnung enttäuscht zuerst.“

Antiromaismus - Gheorgheni GyergyószentmiklosNiklasmarkt

Die Website kopiert von klassischen Medien, wie bereits öfters zu schreiben war, viel, aber eben ausgewählt, und ein Bericht über „pogromartige Ausschreitungen gegen Angehörige der Roma-Minderheit“ ist eben einer, der nicht zur …

„- am Freitagabend wurden in Gyergyószentmiklós an fünf verschiedenen Orten Roma-Familien in ihren Häusern von mehreren Gruppen Angreifer attackiert und aus ihren Häusern gezerrt
– mehrere Häuser brannten bis auf die Grundmauern ab, es gibt mehrere Verletzte, ausschließlich unter den Angehörigen der Roma“

Die Parteinahme für den jüdischen Schüler darf aber nicht gelesen werden als eine für den jüdischen Schüler, sondern in erster Linie eine gegen … denn er sei von, wie sie schreibt, „moslemisch-gläubigen Mitschülern aus arabischem und türkischem Umfeld  nicht nur gemobbt, sondern auch körperlich angegriffen und gequält“ worden. Es ist also mehr der Suche nach Verbündeten, wie in

Europa der Nacht

zu lesen, geschuldet.

Unzensuriert - Schreibstaffel - JudenUnd die Schreibstaffel der Website der identitären Parlamentspartei versteht augenblicklich, was sie in ihren Kommentaren zu diesem Kommentar über den jüdischen Schüler zu schreiben hat, zum Beispiel Franz Dinghofer:

„Der kann sich bei den jüdischen Lobbys bedanken, welche uns den Multikulti-Totalitarismus samt Masseneinwanderung verordnen um die europäischen Völker zu vernichten !!!!“

Oder JCStennis:

Völlig korrekt. „Kann man alles nachlesen in den ‚Protokollen der Weisen von Zion‘ (Siegelsachbuchbestsellerliste Nr. 1, New York Times-Empfehlung, Ostküstenpreis 1. Klasse). Dort steht es geschrieben – die Juden wollen das Universum auslöschen: sie haben nämlich bei Lloyds auf das Ende des Universums im Jahr 2017 gewettet und wollen die Wette auf keine Fall verlieren. Und für alle, die es noch nicht wissen: die Juden glauben nicht an die Wiederkehr des Messias, sondern an die Wiederkehr der Singularität ;-)“

„Genau, eigentlich haben ja die Juden den Holocaust selber organisiert, damit sie dann ewig von allen Geld dafür verlangen können.“

Es bewahrheitet sich doch bloß: „Der Feind meines Feindes bleibt mein Feind.“

Es muß nicht noch einmal wiederholt werden, was in anderen Kapiteln bereits dazu zu lesen ist, die mit den Begriffen „Antiromaismus“ und „Antiziganismus“ verschlagwortet werden können … ebenso einige Kapitel mit dem Begriff „Antisemitismus“ …

„El Paraiso Verde“ – Vom Positiven des Erwin Annau und der identitären Parlamentspartei

El Paraíso Verde - Welcome 

Die aktuellen Schlagzeilen über gar friedliche Begebenheiten in Paraguay rufen Dr. Erwin Annau in Erinnerung und sein Werben für „El Paraiso Verde“.

Und weil alles gar so paradiesisch ist, alles gar so grün ist, wie es von Erwin Annau beworben, wird, wurde gedacht, das muß doch hervorgehoben werden, das muß noch mit weiteren erleuchtenden Argumenten gestützt werden; deshalb zu diesen gar so positiven Aufzählungen des Erwin Annau noch weitere ebenso positive Punkte, wie in der Collage zu lesen ist.

Paraguay - El Paraiso Verde - Erwin Annau.jpgWie in der Collage gelesen werden kann, sind der annauschen Vorteile so viele, daß gar nicht gewußt wird, welche können hier aufgezählt werden; es sind doch alles so wunderbare Vorteile. Deshalb nur einige exemplarisch erhellt:

„Großer Vorteil: Wenn in Europa einmal die Grenzen dicht sind, sind die Grenzen in allen anderen Ländern der Erde auch dicht. In diesem Fall können Sie in Paraguay offiziell an allen Flüchtlingsschlangen vorbei spazieren und als ‚Einwohner‘ durch die Passkontrolle in ihre neue Heimat kommen.“

„Paraguay bietet eine vergleichsweise geringe Steuerbelastung (10% Einkommensteuer, 10% Körperschaftssteuer, 10% Umsatzsteuer). Diese Steuerbelastung ist für alle erträglich und fair. Sie kann durch unser Steuer-Expertenteam unter Anwendung internationaler Steuergesetze unter Umständen noch reduziert werden. Genaueres dazu im individuellen Beratungsgespräch.“

„In unserer unabhängigen Gemeinschaft machen wir im Rahmen des Vernunftrechts unsere Regeln selbst.“

Ist das nicht wunderbar, am Aufbau einer Parallelgesellschaft mitwirken zu können, da es doch in Österreich keine gibt …

„Der am Grundstück befindliche Urwald darf nicht abgeholzt werden.“

Das ist eine ganze Menge Urwald, der nicht …

„Das konstante Wirtschaftswachstum Paraguays (ca. 5 % p. a.) und die junge Bevölkerung (70 % unter 35 Jahre alt), sowie der freie Kapitalverkehr, Gewinntransfer und das Investitionsschutzabkommen mit Deutschland ermöglichen Ihnen, sich binnen kurzer Zeit eine neue Existenz ohne Steuer-, Bürokratie- und Regulierungswahnsinn aufzubauen.“

Sind nicht allein diese Beispiele aus dem heilversprechenden Werben gar positive? Wer könnte etwas Negatives dazu schreiben. Erwin Annau hätte bei so viel Positivem gar nicht anführen müssen:

„Falls jemand daher etwas Negatives über uns sagt, ersuchen Sie die Person diese Negativinformation SCHRIFTLICH niederzulegen und zu unterschreiben (mit Datum). Wir unterschreiben auch jedes Wort, das wir sagen. Senden Sie uns dann diese Information an unser Kontaktbüro (siehe Impressum). Wir werden dazu Stellung nehmen und wenn nötig entsprechende zivilrechtliche und strafrechtliche Schritte unternehmen.“

Denn. Wer könnte je etwas Negatives noch …

Paraguay – gelobtes Land, auch für, fällt soeben ein, Menschen aus der identitären Parlamentspartei …

Heilsverkünder, nein, mehr als ein Verkünder, Heilsbringer Annau fiel zum ersten Mal auf, das darf nicht verschwiegen werden, als er für die Website der identitären Parlamentspartei gar positiv…

Erwin Annau, Trump, „Reichsbürger“ und Hofer-FPÖ unzensuriert

Es gehört zusammen, was zusammengehört: das Positive und das Positive. Wie das annausche Positive der Auswanderung nach Paraguay, so positiv das hoferische Programm für die Menschen in Österreich …

 

Grüne oder von der Vergeblichkeit der Gesetzesverschärfung

FPÖ unzensuriert und Peter_, der dem Kardinal „ins Gesicht speiben könnte“.

Grüne oder von der Vergeblichkeit von Gesetzesverschärfungen.jpg

Es wurde im Grunde bereits alles gesagt, was von dem Gesetzesvorschlag der Grünen zur Verschärfung des „Cybermobbing-Paragraphen“ zu halten ist,

Grüner Gesetzesvorschlag oder Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote, Anhaltelager

dennoch ist das letzte Beispiel der Ungeheuerlichkeit, die Peter_ auf FPÖ unzensuriert in seinem Kommentar schreibt, noch einmal heranzuziehen, für ein oder zwei zusätzliche Anmerkungen.

Weder halten bestehende Gesetze Peter_ davon ab, derartige Kommentare zu schreiben, noch veranlassen bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert seit Jahren, Peter_ das Schreiben von derartigen Kommentaren zu unterbinden.

Der Kommentar von Peter_ ist seit dem 18. März 2017 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Heute, am 20. März 2017, sind es bereits 57 Menschen die zu diesem Kommentar

 „Es ist einfach nur Dummheit – und sie kotzt mich an! Dass dieser Schönborn ernsthaft glaubt, bei diesem Saudi-Dreck handle es sich um eine ‚Religion‘, ist ein untrügliches Indiz dafür, dass er schwachsinnig ist und nicht die Fähigkeit besitzt, Realität von Halluzinationen zu unterscheiden!  Fragt ihn mal, was er von Steinigung, Handabschlagen und Köpfen hält! Ich bin so angewidert von dieser Ekelhaftigkeit, dass ich ihm ins Gesicht speiben könnte! Jemand, der den Verstand eines fünfjährigen Kindes besitzt, sollte nicht ein ‚Amt‘ ausüben!“

ihre Zustimmung bekunden, das also „gutheißen“. Am gestrigen Tage waren es noch 29 Menschen. Was passiert mit einem Menschen, der für solch einen Kommentar nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen für ein Jahr ins Gefängnis muß? So ein Mensch kann im Wissen, daß viele seinen Kommentar gutheißen, es durch die namenlose Tat des Anklickens der Zustimmung bekundet haben, sich erstens nur ungerecht behandelt fühlen, zweitens auf seinem Esel der Meinungsfreiheit als Märtyrer in den Kerker einziehen, und radikalisierter als je zuvor das Gefängnis wieder verlassen.

Und wie wäre die Äußerung von Tea Party nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen – gar nicht. Denn. Tea Party schreibt ja bloß harmlos unmittelbar zu Peter_:

„wir zwei sind wie immer EINER Meinung!

Und dieser „einen Meinung“ von Peter_ und Tea Party schließen sich 29 Menschen durch die Tat des Zustimmungsklick an, heißen sie also gut. Am gestrigen Tage waren es noch fünf Menschen.

Bestehende Gesetze können diese zwei Herren, die stellvertretend bloß zu nennen sind, schon nicht stoppen, es kümmern schon bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert nicht. Denn auch Tea Party ist ein recht fleißiger Kommentarschreiber seit geraumer Zeit …

Was kann also von weiteren Gesetzen, wie sie von den Grünen vorgeschlagen werden, erwartet werden?  Daß sich etwa Peter_ , Tea Party … und mit ihnen ihre recht liebgewonnenen Lebensplattformen vor lauter Angst vor solch einer Verschärfung selbst ins Gesicht … und nichts mehr schreiben, bedingt auch dadurch, sie dann ihre Tasten nicht mehr sehen?

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert - Merkel und Stauffenberg.jpg„Merkel probiert aus, was sie sich noch alles an Völkermordverbrechen gegen das deutsche Volk erlauben kann, bis sie auf ihren Stauffenberg trifft (der dann hoffentlich genauer arbeitet als sein Vorgänger).“

Das schreibt Franz Dinghofer in seinem Kommentar am 27. Februar 2017 auf FPÖ unzensuriert. Und sofort gibt es welche, die das für recht gut befinden, im Schutz der Anonymität.

Daß Franz Dinghofer von „Völkermordverbrechen“ schreiben kann, ist im Kommentar der Website der identitären Parlamentspartei schon im Satz angelegt:

„Was Merkel mit ihrer Aussage versuchte, war nicht mehr oder weniger, als das Deutsche Volk nun auch verbal zu eliminieren und durch eine ‚Bevölkerung‘ zu ersetzen.“

Wer Franz Dinghofer ist? Es gibt mehrere Kapitel zu ihm. Auf drei Kapitel soll verwiesen werden, um zu veranschaulichen, was für ein Mensch er ist:

Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Gegen diese dinghoferische Wiederbetätigung im Ekelhaften sind nur noch Witze angebracht, von der Art, wie schön, daß die Copysite der identitären Parlamentspartei wenigstens dann den „Duden“ entdeckt, wenn es um das Wörtchen „Volk“ geht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, veröffentlicht die Copysite der identitären Parlamentspartei, die sich auch bald um Presseförderung anstellen könnte, ein Bild mit der Unterstellung: „einem Parteikollegen eine Deutschlandfahne aus der Hand riss und demonstrativ wegwarf.“ Es ist wahr, daß Angela Merkel die Fahne abnahm, aber von einem Wegwerfen kann nicht gesprochen werden. Und wen ruft die Copysite der identitären Parlamentspartei dafür als Kronzeugen auf? Mit einer Verlinkung zu dem Video? Es ist Björn Höcke.

Wer ist Björn Höcke? Ein Mann, den sogar die AfD nicht mehr will, also seine eigene Partei, wie gelesen werden kann:

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Österreich heute: Krone der Kultur

Wenn es tatsächlich so kommt, wie über den Plan von Thomas Drozda berichtet wird, werden es alle verstehen, dass die zwei

Österreich heute – Krone der Kultur 

zwar umsonst, aber weiter nicht gratis sind, etwas kosten – Ihr Geld …

Nennt Thomas Drozda seinen Plan für die Umsonst in Verehrung seines Vorsitzenden ebenfalls „Plan A“? Wie bei Kunst und Kultur. Oder ist dieser zu seiner Eigenprofilierung und zur Unterscheidung als „plan a“ archiviert?

Aber dieser plan a wird gewiß ebenfalls, sofern er so umgesetzt wird, seine Würdigung erfahren, verehrt werden. Und was ist die größte Wertschätzung? Die größte Wertschätzung ist, wenn für etwas neue Namen gefunden werden. Es ist vorstellbar, daß  „Presseförderung“ bald schon umgetauft werden wird auf „Hassförderung“ oder, in einer Zeit der Personalisierung, schlicht: „eine Drozda“ …

Presseförderung - Thomas Drozda.jpg

„Wie profil in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kommen Gratis-Medien wie ‚Österreich‘ und ‚Heute‘ künftig in den Genuss von Presseförderung. ‚Österreich‘ soll bis zu 400.000 Euro, ‚Heute‘ bis zu 300.000 Euro erhalten, ist aus Verhandlungskreisen zu hören. ‚Es gibt ordentliche Journalisten bei allen Medien‘, sagt Medien-Minister Thomas Drozda. ‚Warum diese Jobs weniger förderungswürdig sind als andere, möchte ich nicht argumentieren.‘ Der Fördertopf soll insgesamt von 8 Millionen auf 17 Millionen wachsen. Alle Medien bekommen mehr. Bei einer Million ist ein Deckel eingezogen, den alle großen Tageszeitungen erreichen werden. Um auch online-Redaktionen wie ’nzz.at‘ einzubeziehen, stellt die Förderung künftig auf Arbeitsplätze ab. Wochenmedien werden ab drei, Tagesmedien ab sechs Redakteuren gefördert. Voraussetzung ist eine ‚universelle Berichterstattung‘ auch über Kultur oder Ausland. Auch sehr rechte (oder linke) Medien wie unzensuriert.at oder ‚Wochenblick‘ könnten ansuchen. Wer dem Presserat beitritt, ein Redakteursstatut beschließt oder für Kommentare Klarnamen einführt, kann sich einen Extra-Bonus holen.“

Ein Plan wie für die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei zugeschnitten. Sie wird viele Extra-Boni lukrieren können. Bis jetzt etwa sind ihre Kommentare nicht nur ohne Klarnamen, sondern überhaupt ohne Namen, außer bei den Gastkommentaren. Und Gastkommentare schreiben beispielsweise so ordentlich verurteilte Menschen wie etwa Georg Zakrajsek. Unzensuriert wird für Extra-Boni recht erfinderisch sein …

So erfinderisch wie in ihrer Kopiererstattung. Denn Berichterstattung kann es nicht genannt werden. Vielleicht kann irgendwer die Zeit sich nehmen, und Thomas Drozda langsam und genau den Unterschied erklären zwischen „Medium“ und „Kopie“. Er ist ja noch nicht sehr lange „Medienminister“, um den Unterschied zwischen medium und copysite zu wissen. Die Unzensuriert ist in erster Linie eine Copysite. Das muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden.

Und vielleicht in einer zweiten Sitzung ihm auch, ebenfalls langsam und genau, erklären, weshalb Unzensuriert mehr wie beispielsweise das Unternehmen Facebook zu behandeln ist, bei dem er, wie es scheint, doch schon einiges begriffen hat, so wie sein Kollege Justizminister …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Was haben Brandstetter und Strache gemein? Strenge Augen für Facebook.

Das Buhlen mit immer größeren Brautgeschenken um die identitäre Parlamentspartei voll im Gange …

Was bei diesem Plan von Thomas Drozda doch überrascht ist, daß ein Kriterium eine „Berichterstattung“ auch über „Kultur“ – über „Kultur“, die für diese Regierung, der Thomas Drozda angehört, nach ihrem sogenannten Arbeitsprogramm 1718 selbst gar kein Thema mehr ist …

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Und auch aus dem „Ausland“ soll etwas dabei sein. Es gibt ab und an von der Unzensuriert Kommentare zum Ausland, die nicht Kopierkommentare sind, sondern eigenständig erstellte; was dabei herauskommt, ein Beispiel:

Antwort aus Berlin zu FPÖ unzensuriert: „Blanker Blödsinn“

Welche Kopierkommentare es sonst von der Unzensuriert zum Ausland gibt? Nun, recht bestimmte, recht einseitige, recht in eine für sie recht gemeinte Richtung gehende, oder mit einem Wort: unifarbene. Vielleicht meint Thomas Drozda auch „unifarbene“, aber herausgekommen ist „universelle …“ Alle Bereiche umfassend, allseitig, vielseitig, nun das ist ein Vorwurf, der Unzensuriert nicht gemacht werden kann. Davon kann Unzensuriert so freigesprochen werden, wie Unzensuriert freigesprochen werden kann, ein Medium zu sein. Möglicherweise aber denkt Thomas Drozda, ein Kopiergerät ist schon eine Zeitung, weil mit diesem ja eine Zeitungsseite kopiert werden kann.

Und was wird das für einen Extra-Bonus für die Unzensuriert mit ihrer unifarbenen Kopiererstattung über Kultur und Ausland, wenn von Thomas Drozda als Kriterium noch, untertänig vorgeschlagen, aufgenommen werden möchte, Einladung von Menschen aus dem Ausland, die über Kultur sprechen:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

 

Konstruktiver und zielführender Umgang mit Postings

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.“ – Matthäus, Kapitel 23

Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist

Wann das ist? Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist: Dafür gibt es in der identitären Parlamentspartei einen eigenen Chronometer, mit dem die Zeit dafür abgelesen werden kann, einen eigenen Kalender, in dem die Tage dafür eingetragen werden können. Uhr und Kalender, nach der die identitäre Parlamentspartei lebt, haben ein und denselben Namen: Unzensuriert.

Norbert Hofer ist unzensuriert „entsetzt“, wenn es um ein Posting gegen ihn geht, wie aktuell auf der Seite von Bundeskanzler Christian Kern auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Norbert Gerwald Hofer stellt sein Entsetzen nach der Unzensuriert.jpg

Wie reagiert Norbert Hofer selbst, wenn er direkt von sträflichsten Verleumdungen informiert wird? Gar nicht. Genauer. Er reagiert. Er reagiert gesinnungsgemäß. Er antwortet nicht, er handelt nicht, er läßt es geschehen, über Monate, wie die wohl untergriffigste Verleumdung vom nun amtierenden Bundespräsidenten es beispielhaft zeigt:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

Es soll nicht verschwiegen werden, es wurde dann doch gelöscht, nach über vier Monaten:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Unfreiwillig hat der Mann, der Farben sich erheben lassen will, zu diesem positiven Beispiel geführt. Und das macht nebenher auch wieder einmal deutlich, wer ein Politiker ist, wer ein bloßer Bezirksgerichtslaufender ist.

Konstruktiver Umgang mit Postings versus gesinnungsgemäßes Blockieren von Norbert Hofer.jpg

Und wie verhält sich der Bezirksgerichtslaufende Norbert Hofer selbst? Er blockiert beispielsweise Menschen auf der Plattform des Unternehmens Twitter, dessen Meinungen er gesinnungsgemäß nicht goutiert, nicht aushält, die ihm direkt informieren, er gefordert wäre, zu handeln, aber gesinnungsgemäß nicht gewillt ist zu handeln oder nicht handeln kann. Ob der Auslöser die direkte Information über die untergriffigste Verleumdung war, daß  er nur eines noch konnte, nämlich zu blockieren, kann nicht beantwortet werden, ist nicht mehr eindeutig im Nachhinein feststellbar. Da die Lächerlichkeit des Blockierens eben erst Thema war, wegen eines Menschen, von dem nicht erwartet wurde, er würde blockieren, kann auf dieses Kapitel verwiesen werden, weil das hoferische Blockieren ebenfalls angesprochen ist, und dieser Verweis auf dieses Kapitel zugleich zeigt, es geht hier in keiner Weise um eine Verteidigung des Bundeskanzlers:

Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

Darin fällt auch ein Name, nämlich Georg Zakrajsek. Ein Mann, der eben erst wegen Verhetzung verurteilt wurde. Ein Mann, der auch von Norbert Hofer schon einmal eingeladen wurde. Wie könnte eine Schlagzeile darüber lauten?

Mit Entsetzen lädt Norbert Hofer zum sportlichen Gespräche ein

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

„Bestien“

Was denkt wohl Norbert Hofer, wenn er Menschen … denkt Norbert Hofer für sich, „entsetzt“ müsse gesagt werden, was zu sagen ist, und, so wahr Gott helfe, selbst werde er dem Bezirksgericht anzeigen, was er über Menschen sagt, beispielsweise: „Bestien“ …

„Damit sich dieses Land, damit sich diese Farben wieder erheben können“

War Norbert Hofer am 3. Februar 2017 „entsetzt“? Während seiner Rede in der Hofburg, die nachgelesen und nachgehört werden kann: https://www.vice.com/alps/article/damit-sich-die-farben-schwarz-rot-gold-wieder-erheben-konnen-norbert-hofers-akademikerball-rede

„Farben“ sollen „sich wieder erheben können“, also die Farben, die er an diesem Abend auf seiner Brust … Wie beruhigend, das traute sich nicht einmal Jesus Christus zu, Farben zum Erheben zu bringen, er sagte nicht zu Farben: Stehet auf und gehet … er sagte es zu Lahmen. Und er sagte viel über die Pharisäer, wie es Matthäus Jahrzehnte später schrieb, im Kapitel 23 heißt es weiter:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“

Der Mann, der sich nun an die Seitenregeln halten will, war übereifrig, seine Hinzufügung über das „braune Dreckschwein erster Güte“ war unangebracht, sein Posting mit dem Wort „Pharisäer“ hätte er beenden müssen, mit diesem wohl auch heute noch in vielen Messen gepredigten Wort aus den Erzählungen über Jesus Christus, dessen Gott dem Hofer einer sein soll, der ihm so wahr 

„Damit sich diese Farben wieder erheben können“ … Bei dieser hoferischen Ballrede ist auch sofort zu denken an: heute Südtirol und morgen …

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Zielführender Umgang mit Postings

Das Entscheidende an dieser Angelegenheit ist aber nicht der mit einem Bibelwort versehene Bezirksgerichtslaufende, sondern ein zielführender Umgang mit Postings. Die Gerichte werden nichts zur Eindämmung von ungeheuerlichen Postings beitragen, wie hier in vielen Kapiteln bereits geschrieben wurde. Aber dieses aktuelle Beispiel von einem Mann, der hinkünftig seine „Kinderstube“ nicht vergessen will, scheint doch ein guter Ansatz zu sein, wie damit umgegangen werden könnte. Deshalb soll abschließend wiederholt werden, was oben bereits geschrieben wurde:

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Allerdings ist ein Zusatz durchaus förderlich, wie allenthalben aus eigener Erfahrung mit derartigen Postings, von denen, wie es scheint, niemand mehr unbelästigt bleibt, berichtet werden kann. Es haben Menschen mit diesem zusätzlichen Hinweis tatsächlich von selber ihre Postings gelöscht.

Überdenken Sie, was Sie geschrieben haben. Sie werden dann nur zum Schluß kommen können, es selbst zu löschen. Sollten Sie Ihr Posting dennoch nicht selbst löschen, werden Sie es vielleicht doch eines Tages verstehen können, daß das Löschen für Sie übernommen werden muß, in spätestens drei oder vier Tagen.

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Es ist bei einer solchen Gesinnung nachvollziehbar, daß die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Parlamentspartei einem „beliebten Blogger“ beisteht, mit dem es viele Überschneidungen gibt, wie gelesen werden kann:

Seitenkomposition der „Kronen Zeitung“ mit einem wegen Verhetzung verurteilten Juristen.

Es ist bei einer solchen Gesinnung ebenfalls nachvollziehbar, daß der verurteilte Jurist auch auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Parlamentspartei mit Zuspruch rechnen darf, nicht nur auf seiner eigenen Website, wie gelesen werden kann:

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe.

Von dem „Heil Dollfuß“ eines Kommentarkomplizen auf der Website des Notars ist die Brücke gespannt zur Verharmlosung der „NS Justiz“ eines Kommentarkomplizen auf der Website, die nun ihrem „beliebten Blogger“ beisteht, auch vereint dadurch, von derselben Richterin nicht so behandelt zu werden, wie es ihren Gesinnungen und Vorstellungen entspricht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist in den Kommentaren alles enthalten, das diesem Gesinnungskreis recht und ehre ist. Es muß, da es eine Richterin ist, sofort die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau gestellt werden. Und gesinnungsgemäß darf eine Bestrafungsphantasie nicht fehlen. Es kann nicht verwundern, wird an die recht große Liebe zum putinschen Rußland in diesen Kreisen gedacht, daß AndreasNorbertHofer weiß, wohin Menschen zu verbringen sind. Auch reichsbürgerliche Ansichten müssen geäußert werden. Gerichtsurteile sollen gar in einer „Volksbefragung/Abstimmung letztinstanzlich im Namen des Volkes revidiert“, Richter und Richterinnen entlassen werden, deren Urteile gesinnungsgemäß nicht genehm … und so weiter und so fort.

georg-zakrajsek-staberl-ersatz

Zu beachten bei diesen Kommentaren ist wiederum, wie viele diesen zustimmen. Ein paar dieser in die Collage aufgenommenen Kommentare sollen doch beispielhaft zitiert werden:

Herwig Seidelmann: „Was soll daran ‚Hetze‘ sein? Das ist nicht einmal ‚eine Hetz‘, sondern Faktum. Wer den Koran hierzulande nicht ablehnt, befindet sich auf dem Kriegspfad gegen uns Christen.“

Arbeiter: „Richterin Baczak hat den Rubikon überschritten“

AndreasNorbertHofer: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!

putin: „Richterin Baczak verurteilt … Jede Richterin hat einen Namen, eine Wohnadresse und meist auch ein Auto mit Kennzeichen. Dies herauszufinden ist keine Schwierigkeit, um mit der Person Aug in Aug zu sprechen!!! Die Bereichernden nennen das so: wir wissen wo dein Haus wohnt!

IRRA: „‚Die Richterin‘ Es ist immer wieder ein Genuss für mich, wie sich Frauen selbst aus dem Rennen nehmen um eigentlich akzeptiert und gleichwertig behandelt zu werden. Irgendwie ist die Zeit doch nicht reif dafür, was ich auf eine ………….! Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Gleicher Mist wie…: „Richter haben kein Recht. Das ist das Hauptproblem. Legislative, Judikative und Exekutive sind unlegitimiert und handeln gegen die Interessen des Volkes. Wer gibt dieser Mafia das Recht Macht über andere auszuüben? Ende der Durchsage.

Bertaweber: „Österreichs Justiz….. …. hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr der NS Justiz angepasst, deren System aber verfeinert. Das kann ich behaupten, da ich Recherchen für ein Buch durchgeführt und dieses auch geschrieben habe. Leider will es in Österreich bisher keiner verlegen….warum wohl? Fakt ist auf jeden Fall, dass Straftaten von Politikern gedeckt werden, Anzeigen gegen Justizverbrecher ins leere laufen und sich diese feine Gesellschaft gegenseitig deckt. Hotspots hierfür sind Innsbruck und Graz. Und das ist keine Justizbeleidigung, sondern alles Beweisbar.“

Florianer: „Die täglichen ‚querschuesse.at‘ …. … erhalte ich als sog. Newsletter seit mehr als 5 Jahren. Meine Zustimmungsrate von rund 80% hat mich dazu bewogen, die überwiegende Anzahl seiner hervorragenden Beiträge zu kopieren und zu sammeln. Meine Sammlung wächst weiter. Ich danke Herrn Dr. Zakrajsek und wünsche ihm ein noch langes gesundes Leben! Er ist DER Staberl-Ersatz.

Für Florianer ist also Georg Zakrajsek „DER ‚Staberl‘-Ersatz“ … wer nicht mehr weiß, wer heute nicht mehr wissen kann, wer „Staberl“ war: das war ein Schreiber für die „Kronen Zeitung“, die es versteht, Seiten zu gestalten …

War die Entschuldigung von Christian Kern auch schon eine für sich selber?

Die der nächste Obmann – eine Obfrau wird das wohl nicht so schnell sein – der SPÖ vortragen wird müssen, um vielleicht dann endlich nicht so weiterzumachen wie bisher. Die Chancen sind dann, wenn die Wahlen und die Regierungsbeteiligung verloren, realistisch,  endlich anders weiterzumachen als bisher.

Es war eine bombastisch inszenierte Rede von Christian Kern. In Wels.

Und trunken von dieser Rede, mit der er sich an die Seite des „kleinen Mannes“ und der „kleinen Frau“ hinzusprechen versuchte, stehen nicht wenige Journalisten und Journalistinnen von österreichischen Medien ihm jetzt bei. In der konkreten Sache. Es gäbe keinen Haftbefehl gegen Tal Silberstein. Es wird genutzt, die „Quelle“ schlechtzureden, nämlich die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei.

Statt das Eigentliche breit zu besprechen.

Die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei ist keine Quelle.

Alles, was sie verbreitete in der Angelegenheit Tal Silberstein, war und ist kein anderes Tun als das Kopieren. Was sie auch in dieser konkreten Sache macht, ist kopieren, kopieren, kopieren und nichts anderes als kopieren.

Dennoch wird ihr geholfen, sich falsch zu sehen. Etwa von Werner Amon, Generalsekretär der ÖVP, wenn er Unzensuriert als „Quelle“ angibt. Nur weil Werner Amon nicht über die österreichischen Täler hinaussieht, kann er Unzensuriert als „Quelle“ angeben und trägt damit ebenfalls dazu bei, daß die Unzensuriert sich falsch sehen muß und sich falsch verkaufen kann, nämlich als eine, die „enthüllt“, während sie tatsächlich nur kopiert, kopiert, kopiert und kopiert und kopiert und …

Stolz kann sie am 20. Jänner 2017 wieder, wie in der Collage gelesen werden kann, verkünden, sie hätte „Enthüllungen“… am 15. Jänner 2017 sich als „Aufdecker“ feiern. Aber was tat sie wirklich? Wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, sie schrieb bloß ab, wieder einmal bloß ab, am 6. Dezember 2016, was in einem rumänischen Medium geschrieben wurde, und das bereits am 15. März 2016.

christian-kern-tal-silberstein-unzensuriertUnd wie in der Collage gelesen werden kann, kann die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei sich darüber hinaus als „Opfer“ darstellen, weil eben Journalisten und Journalistinnen in Österreich nun Christian Kern beistehen, gegen die Kopiererin Unzensuriert. Anstatt das Eigentliche zu besprechen.

Wie mit ein wenig Recherche festgestellt werden kann, hat Tal Silberstein keine Presse im Ausland, die als Empfehlung gelesen werden könnte, von ihm bedenkenlos einen Gebrauchtwagen kaufen zu können, und auch die in seinem Umfeld sind keine vertrauensfördernden – etwa Diamanten-Beny Steinmetz …

Was ist nun das Eigentliche, das zu besprechen wäre?

Es gibt in der Zwischenzeit wohl mehr Politberater und Politberaterinnen als Sandkörner auf allen Sandstränden dieser Welt zusammen, daß die Frage durchaus berechtigt ist, ob es für einen Bundeskanzler weiter angebracht ist, sich von einem beraten zu lassen, der solchen Vorwürfen ausgesetzt ist.

Was sagt das über einen sozialdemokratischen Bundeskanzler aus, der sich einen solchen Berater mit diesem Umfeld, zu dem der „kleine Mann“ höchstens Zugang hat als Elektriker oder Installateur und die „kleine Frau“ höchstens als Putzfrau oder als Kindermädchen,  und wie wirkt sich ein derartiges Umfeld auf einen sozialdemokratischen Bundeskanzler aus, der sich seine Beratungen aus einem solchen Umfeld weiter leistet und weiter leisten will?

Udo Ulfkotte ist tot – Eine Parte

Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, am 14. Jänner 2017, ist Udo Ulfkotte gestorben. Mit einer kleinen Meldung berichtet sie darüber. Der nichts hinzuzufügen ist. Um zu illustrieren, was für ein großartiger Journalist er war, wurde eine Parte gestaltet.

Noch vor wenigen Tagen hat sich Udo Ulfkotte stark für die Meinungsfreiheit eingesetzt. Aber das Staffelholz der Schutzabteilung für die Meinungsfreiheit werden gesinnungsgemäß andere übernehmen, es als ihre Ehre ansehen und in Treue zu Udo Ulfkotte:

Gerhard Deimek und Udo Ulfkotte gegen Air Berlin und für Junge Freiheit

udo-ulfkotte-parte-unersetzt-soll-er-bleibenDer Tod von Udo Ulfkotte mag gerade für die identitäre Parlamentspartei in Österreich ein schmerzlicher Verlust sein, aber Trauer muß sie deshalb nicht tragen. Es gibt seiner noch genügend, nicht nur ein Wisnewski kann seinen Platz einnehmen …

Wer sich genauer erinnern möchte, was für ein großartiger Journalist Udo Ulfkotte war:

Toleranz-Gen

Vorort von Braunau

Hühnerdieb

Sie können hier auch einfach nach Udo Ulfkotte suchen. Die Ergebnisse werden Ihnen einen Mann in Gemeinschaft von …

Das Beste, was im Angesichte des Todes über Udo Ulfkotte gesagt werden kann, ist: er soll wahrlich unersetzlich bleiben. Er verdient es, daß sein Platz leer auf ewig bleibt. Unersetzt soll er bleiben. Mögen das alle beherzigen, die seines Geistes sind.