Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

sebastian-kurz-fur-uncut-news-ein-forscher-aussenminister

Und das mit Recht. Denn die Betreiber und vielleicht auch Betreiberinnen von „Uncut-News“ wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Es muß nicht ausgeführt werden. In der Collage sind wieder einige weitere Beispiele, die zeigen, was sie alles recht wissen

So werden sie sich auch bei Sebastian Kurz nicht recht irren.

uncut-news-strache-kurz-14-12-2016Übrigens, den Qualitätsstempel für ihr Wissen haben sie von He.-Chr. Strache. Dieser würde, wäre er von ihrem Wissen nicht derart überzeugt, wohl kaum, seit über einen Monat auf Twitter verbreiten, was sonst niemand mehr verbreitet, außer gesinnungsgemäß jene, die wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Sebastian Kurz braucht sich also nicht zu grämen, wenn er von einem Außenminister „Bonsai-Sarkozy“ genannt wird. Uncut-News wird darauf für ihn schon die rechten Worte des Trostes und der Treue finden. Wie es bereits Qualitätsstempler He.-Chr. Strache getan hat, der ebenfalls weiß, was er weiß, wann etwa „Asyl“ anzubieten ist, wem „Respekt“ gebührt …

Als Türken hätten Assad und Putin in Sebastian Kurz den schärfsten Gegner

Da sie aber keine Türken sind, ist Assad für Sebastian Kurz einer, „der auf derselben Seite steht“, ist Putin für Sebastian Kurz einer, „mit“ dem er, Kurz, und „nicht gegen“ ihn, Putin, will.

Oder es kann gesagt werden, wäre Erdoğan kein Türke, dann wäre er für Sebastian Kurz ein Assad, ein Putin, gegen den er nicht mit dieser Schärfe vorginge, sondern der für ihn wohl auch ein „wichtiger Player“ wäre, wie jener Mann aus Saudi-Arabien ..

Es sind keine schlechten Menschen, zu denen Sebastian Kurz fährt, denn sie haben Werte

Sebastian Kurz zwischen Saudi-Arabien und Australien der Kerker von Raif Badawi – Ein Amtszeitresümee

Oder es kann gesagt werden, wäre der Türke ein Trump aus Amerika, dann bekäme er alle kurzische Nachsichtigkeit und Zuneigung …

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

Auf das ist kurzische Verbalpolitik schlicht und einfach reduziert. In Anlehnung an eine Bezeichnung von einem Außenminister eines anderen Landes für Sebastian Kurz als „Bonsai-Sarkozy“ kann von ihm auch von einem kleinen Türkei-Basher gesprochen werden, und das kommt in Österreich eben recht, recht gut an, in diesem Land, in dem schon mal recht gerne laut skandiert wird: „Türken raus“.

kurz-sebastian-syrien

500 Jahre Martin Luther sind auch 500 Jahre Antiziganismus

Es sind, wurde in

Auch zu rühmen ist Martin Luther für 500 Jahre Zigeuner-Verfolgung

gesagt, noch viele Kapitel zu schreiben.

500-jahre-martin-lutherSie wurden oben eingeladen, in Buchhandlungen sich umzusehen, ob Bücher über die Menschen, die nach wie vor so selbstverständlich Zigeuner genannt werden, mit ihrer Geschichte, die eine Geschichte der Verfolgung, der Erniedrigung, der Diffamierung, der Diskriminierung ist, prominent ausgestellt und leicht zugänglich sind, wie etwa die Bücher über die Massenermordung von Juden in Nazi-Deutschland, Bücher über Menschen also, denen von der Massenmorddiktatur des deutschen reiches der gleiche Rang wie den Juden zugestanden wurde, Menschen also zu sein, die auszurotten sind.

Sie werden jetzt in der Adventzeit vielleicht nicht mehr in Buchhandlungen gehen. Aber Sie wollen nicht aufhören, Bücher zu schenken. Ach, in dieser modernen Zeit, eben bequem von Ihrer Wohnung, von Ihrem Haus aus, Sie treten dafür nicht mehr auf die Straße, sondern in das Internet.

Im Internet finden Sie zwar, was Sie in Buchhandlungen nicht finden. Aber sehen Sie sich das Verhältnis an. Welche Ergebnisse Sie erhalten bei Eingabe entsprechender Suchbegriffe für einen Vergleich.

In der Collage ist ein solches Vergleichsergebnis abgebildet.

vergleichskreuz

Wie Sie lesen können, liefert das für die Suche verwendete Unternehmen in der Kategorie „Bücher“ folgende Ergebnisse: 7.500 für „Völkermord an den Juden“, 150 für „Völkermord an den Zigeunern“, 46 für „Völkermord an Roma und Sinti“, 150.000 für „Judenverfolgung“ und 73  für „Verfolgung von Roma und Sinti“.

Das Kreuz des Rassismus haben Menschen, die Juden genannt werden, und Menschen, die Zigeuner genannt werden, gleichermaßen schwer zu tragen und zu ertragen. Während aber, und nur darum geht es in diesen Kapiteln, Menschen, die Juden genannt werden, heutzutage viele Fürsprecherinnen haben, viele, die vor Antisemitismus warnen, haben Menschen, die Zigeuner genannt werden, niemanden, die für sie breit und prominent eintreten, breit und prominent vor Antiziganismus warnen. Diese Menschen werden alleingelassen, sie werden in ihrem der Verfolgung, der Erniedrigung, der Diskriminierung Ausgesetztsein vollkommen alleingelassen. Es gibt für diese Menschen kein breites und prominentes Eintreten.

Im Gegenteil. Es wird ihnen nicht einmal der gegen sie gewandte Begriff Antiziganismus breit und prominent zugestanden, sie sind, wenn überhaupt, mit gemeint beim Begriff Rassismus. Es wird nicht von Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus gesprochen, sondern nur von Rassismus und Antisemitismus.

Im Gegenteil. Wie Menschen, die Zigeuner genannt werden, annehmen dürfen, sie seien auch gemeint, wenn es gegen Rassismus geht, sprechen Menschen, die für Bettelverbote eintreten, Bettelverbote fordern, nicht offen aus, daß es vor allem gegen Menschen geht, die Zigeuner genannt werden.

Mit den Bettelverboten auf dem Weg in die Vernichtungslager?

Ermordeter Zigeuner – Zum Bedenken am Heldenplatz am 30. Jänner 2015

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Die für die Menschen, die Zigeuner genannt werden, leidvolle Geschichte dauert an, länger als 500 Jahre. Und ihre leidvolle Geschichte hat des Bischofs Nichtheiliger auch noch ausgebeutet, um ihr leidvolles Leben als Vorbild zu verbreiten, wie mit Menschen umgegangen werden muß, die Juden genannt werden.

Damit soll heute ein weiteres Kapitel im Adventrest geschlossen werden. Mit dem Hinweis noch. Es ist der Anti-Antisemitismus gerade in Österreich nicht nur ein ehrenwerter, sondern auch ein instrumentalisierter, weil er gegen Menschen, die weder Juden noch Zigeuner genannt werden, in Stellung gebracht wird, wenn vom Antisemitismus als von einem importierten Antisemitismus gesprochen werden kann, von einem Migrations-Antisemitismus, vor allem von der identitären Parlamentspartei, deren Kandidat am zweiten Adventsonntag 2016 rund 46 Prozent der Kreuze …

Antisemitismus hat in Österreich keinen Platz – Eine Entwicklung zum Guten?

Antisemitismus und Rassismus kommen

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Auch zu rühmen ist Martin Luther für 500 Jahre Zigeuner-Verfolgung

Gerade jetzt im Advent werden wohl auch Sie verstärkt Buchhandlungen aufsuchen.

Nehmen Sie sich diesmal dabei Zeit, die Büchertische und die Bücherregale der Geschichte anzusehen. Es wird nicht viel Ihrer Zeit in Anspruch, damit auch Sie feststellen, Sie müssen nicht nach Büchern über Antisemitismus, Vernichtung der Juden, Judenverfolgung in Nazi-Deutschland, über den Völkermord an den Juden, über die Shoa suchen. Sie liegen n-fach offen vor Ihnen. Sie haben dabei bloß die Wahl der Qual. Das würde viel Zeit in Anspruch nehmen, aus all diesen nicht mehr zu zählenden Büchern, die offen vor ihnen liegen, eines zum Kauf auszuwählen. Keine Zeit hingegen werden Sie brauchen, um aus den Büchern über den Völkermord an den Zigeunern, über Antiziganismus eines auszuwählen.

Ein Buch aber über den Porajmos werden Sie darunter nicht finden.

Es gliche wohl einem Wunder, wie dem von der „unbefleckten Empfängnis“, fänden Sie ohne Suche und also auf Anhieb auf dem Büchertisch, in den Regalen eines über den Porajmos. Es gliche wohl auch einem Wunder, wie dem von der „Auferstehung der Toten“, würde das Buchhandlungspersonal bei Porajmos, ohne beim Nachsprechen dieses Begriffes ins Stottern zu kommen, auf Anhieb und also ohne Nachfrage wissen, worum es sich beim Porajmos handelt und Ihnen antworten kann. Lagernd ist so ein Buch nicht, aber Ihnen eines zu bestellen, das müßte möglich sein.

Es gliche wohl einem Wunder,  spräche etwa ein Bischof in einer Adventpredigt, in einer Adventkolumne von Antisemitismus und Antiziganismus zugleich, sagte dieser oder schriebe dieser, sein Nichtheiliger hat auch eine ganz und gar unrühmliche Rolle gespielt in der Verfolgung von Zigeunern, seit fünfhundert Jahren:

Martin Luther: „Wie die Zigeuner“

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

Viel ist darüber noch zu schreiben. Es ist ein Kapitel der Gegenwart, das nicht mit einem Kapitel abgetan werden darf. Es wird damit im Adventrest zu beschäftigen sein.

martin-luther-fur-500-jahre-porajmos

Es spricht Birgit Kelle an, von Andreas Unterberger gelobt zu werden

Es spricht Birgit Kelle auch an, den „Gerhard-Löwenthal-Preis 2013 für Journalisten“ bekommen zu haben. Die Laudatio hielt damals Andreas Unterberger.

Es spricht sie auch an, daß Lichtschlag …

Es spricht Birgit Kelle bei Kathrin Nachbaur …

Es kann verstanden werden, daß Birgit Kelle mit ihrer Kolumne „Volle Kelle“ Unterschlupf fand, auf der Site Wirtschaftswunder von Kathrin Nachbaur, mit der Adresse Palais Epstein; das vom österreichischen Parlament genutzt wird.

Wie das alles zusammenhängt, die Collage gibt darüber Auskunft.

Birgit Kelle - Hofer-FPÖ unzensuriert - Unterberger - Nachbaur.jpg

Es bleibt nur noch zu beantworten, weshalb drei Jahre später das Lob von Andreas Unterberger für Birgit Kelle erwähnt wird. Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, hat Hofer-FPÖ unzensuriert am 9. Dezember 2016 einen Kommentar mit der Überschrift: „Feminismus-Kritikerin: Unterwerfung europäischer Frauen hat längst begonnen“ zu Birgit Kelle … Wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, können Menschen, die ihre Kommentare zu den Kommentaren schreiben, es nicht verkneifen zu schreiben, was zu solchen Kommentaren unbedingt dazugehört: ein bißchen Antisemitismus muß dabei sein, und auch, was manngemäß recht gern gesehen wird: „lange Beine in einem schicken Mini“ …

Soher kann gut verstanden werden, daß Kathrin Nachbaur „ihre Gastautoren“ schätzt und „ihre Meinungen oft“ teilt, daß Andreas Unterberger für sie, Kelle, voll des Lobes und recht gerne mit ihr in Wien unterwegs ist.

Es gibt wählbare Alternativen zu Stronach-als-Team und Freiheitliche

Beinahe wäre es verlockend in Erfahrung zu bringen, ob Robert Lugar ebenso von Birgit Kelle angetan ist …

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

Aber das entscheidende Urteil über Birgit Kelle fällt Andreas Unterberger. Diese Laudatio offenbart ein weiteres Mal, Andreas Unterberger ist stets auf der Höhe seiner Zeit. Und wer selbst so Hochwertiges, wie eben Andreas Unterberger, an seine Leserinnen und Leser übergeben kann, kann in seinem wertschätzenden Urteil über Birgit Kelle nur recht richtig liegen:

Andreas Unterberger gackert über „Hühnerinnenfilet“

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch

Andreas Unterberger und das Versteckspiel uralter Buben am Brenner

Diese drei Beispiele – es gibt noch weitere zu ihm – genügen wohl, um sagen zu können, es wird sein Lob für Birgit Kelle verstanden und wie sehr Birgit Kelle dieses unterbergerische – beinahe wollte der Fehler passieren, unterirdische zu schreiben – Lob verdient, ihre Texte stehen in der Qualität eines Andreas Unterberger, und wie gut kann auch Kathrin Nachbaur verstanden werden, „volle Kelle“ aus dem österreichischen Parlamentspalais prominent hinauszutragen in die – beinahe wollte Welt geschrieben werden.

Und zur Laudatio von Andreas Unterberger anläßlich der Verleihung des Löwenthal-Preises an Birgit Kelle fällt noch ein recht ehrenwerter Mann aus Österreich ein – Lothar Höbelt. Wie lange das schon her ist, Andreas Unterberger war damals noch Chefredakteur einer österreichischen Tageszeitung …

Höbelt und der Gerhard-Löwenthal-Preis

Was für einen Dr. Herbert Fleissner ein würdiger Ehrenpreis war, kann für eine Birgit Kelle kein unwürdiger Preis sein …

NS Was in der Collage auch gelesen werden kann. Weihnachten und Neujahr steht bevor. Und es geht wieder los. Unweigerlich mit den Wünschen der Mandatare und Funktionärinnen der FPÖ an die Lesenden und Schreibenden von FPÖ unzensuriert …

FPÖ wünscht der Unzensuriert-Schreibstaffel gesegnete Weihnachten und Kraft für 2015

FPÖ unzensuriert: „Bewaffneter Widerstand jetzt!!!“ und „viel Erfolg für das Jahr 2016“ von Dr. Barbara Kappel

Uncut-Establishment: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

hofer-fpo-strache-uncut-news

Vor bald einem Monat chritzelte He.-Chr. Strache auf der Plattform

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

des Unternehmens Twitter im Weiterverbreiten von Uncut-News etwas darüber, „was man in unseren Medien nicht sehen wird!“

Das Gechritzel von He.-Chr. Strache ist nach wie vor auf dieser Plattform zu lesen, am  9. Dezember 2016, also seit fast einem Monat. Für manche Medien in Österreich war es vor bald einem Monat kurz eine Aufregung. Zufriedenheit und Stille kehrte ein, als es

Uncut-News: Was FPÖ auf Facebook löscht, bleibt auf Twitter und gar raffiniert unzensuriert

auf der Plattform des Unternehmens Facebook gelöscht wurde. Es muß also nicht weiter beobachtet werden, es muß also nicht weiter darüber geschrieben werden. Immerhin wurde es ja auf der Unternehmensplattform Facebook gelöscht.

Medien können darauf verweisen, darüber berichtet zu haben. FPÖ kann darauf verweisen, das chrähte nicht, in diesem Fall, das chritzelte nicht He.-Chr. Strache, sondern ein Mitarbeiter,  auf Facebook. Aber – Medien und FPÖ im Einklang – es wurde sofort gelöscht – auf Facebook.

Und das macht eine Ergänzung von

Das etablierte Elitensystem stellt sich freundlich vor: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

notwendig. FPÖ gefällt sich darin, so zu tun, als würde sie nicht zum Establishment gehören, als kämpfte sie gar gegen das Establishment. Nun, was ist ein untrügliches Zeichen dafür, neben allen anderen bereits angeführten, zum Establishment zu gehören? Wenn Medien brav nachschreiben, was ihnen vorgechritzelt und vorgechräht  wird. Die Geschichte mit Uncut-News ist eine weitere exemplarische Geschichte dafür, wie sehr die FPÖ zum Establishment gehört. Wer für sie nicht zum Establishment gehört, das sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die werden nur gebraucht, wenn Verantwortung abgeschoben werden muß, wenn wer herhalten muß, um geprügelt zu werden. Und Medien prügeln brav mit, sie arbeiten eben in erster Linie für das Establishment, also auch für die FPÖ.

Wie in der Collage gelesen werden kann, chritzelt Uncut-News, es sei vollbracht, ein „Freimaurer“ zum Bundespräsidenten von Österreich … Nun, das muß offen bleiben, dazu kann keine endgültige Aussage gemacht werden, wer vorchritzelt, wer nachchritzelt, chritzelt Uncut-News der hoferischen Partei nach oder umgekehrt … Es wird wohl so sein, einmal die eine, dann die andere …

Ein nicht unprominenter Funktionär der identitären Parlamentspartei, freilich lange nicht so prominent mehr wie der bis vor kurzem noch zweite Funktionär, möchte wohl, Uncut-News den Zugang zum Establishment öffnen, und dafür eignet sich auch die Verbreitung auf der Unternehmensplattform Twitter – seit bald einem Monat, in drei Tagen wird das Monat voll sein.

Was für eine Aussicht. Ein Establishment mit etablierten Copysites als Medien … es wird dann wohl sentimental erinnert werden, an jene Zeiten, in der es noch Medien gab, sogar an solche, wie an die dichandschen und fellnerischen wird mit Wehmut …

uncut-hofer-strache-fpo-freimaurer

Ewald Stadler nun auch für den ORF korrekt ein Ehemaliger, aber wann wird er für sich selber und vor allem für alle einfach nur mehr ein Ehemaliger sein?

Der ORF hat rasch, noch in dieser Nacht, seinen Bericht geändert, und bezeichnet Ewald nun korrekt als das, was er ist, ein Ehemaliger.

ORF im Dienste von Ewald Stadler – Gehört Hochstapelei zu Österreich?

Ewald Stadler hat nichts geändert. Weder davor noch wenigstens jetzt, in dieser Nacht. Obgleich er direkt darauf angesprochen wurde, und nicht nur einmal, wie in den Collagen gelesen werden kann. Er ist resistent. Es zeigt auch die Sinnlosigkeit, mit ihm in Kontakt zu treten, gar mit ihm je zu diskutieren. Denn. Er ist nicht einmal bereit, das Falsche einzugestehen, das Falsche zu korrigieren. Sogar dann, wenn er weiß, es ist falsch. Und er weiß, es ist falsch. Denn es geht hierbei um seine biographischen Angaben.

Einen solchen Mann dennoch zu Diskussionen einzuladen, nun, das stellt den Einladenden ein Zeugnis aus, auf das kein Kind stolz wäre. In einer mündlichen Beurteilung würde wohl auch etwas stehen von: es sei offensichtlich, es wolle nicht tatsächlich diskutiert werden, es sei nicht die Absicht, eine Klärung herbeizuführen, einen grundlegenden Beitrag zu welchem Thema auch immer zu leisten, sondern das Falsche schlicht fortzuschreiben und einfach zu verfestigen.

Aber Ewald Stadler ist nicht von Interesse. Von Interesse daran ist nur eines. Wie lange will in Österreich noch weiter mit Ehemaligen Diskussionen abgeführt werden, die den Sinn von Diskussionen gänzlich untergraben? Diskussionen haben nicht den Sinn, mit Falschem in die Diskussion zu gehen, auf das Falsche diskussionslang zu bestehen, mit Falschem aus der Diskussion in die nächste Diskussion zu gehen.

Oder kurz und knapp, und dabei ist Ewald Stadler schon gänzlich vergessen, gesagt: wie lange will in Österreich noch darauf bestanden werden, Diskussionen als Hochstapeleien zu führen.

gehort-der-islam-zu-osterreich

ORF im Dienste von Ewald Stadler – Gehört Hochstapelei zu Österreich?

orf-im-dienste-der-hochstapelei-ewald-stadler

Die Veranstaltung, zu der Mag. Ewald Stadler eingeladen war, hatte einen anderen Titel, nämlich: „Gehört der Islam zu Österreich“.

Wenn zu solch einer Veranstaltung ein Mann eingeladen wird, der nicht einmal weiß, daß er seit über zwei Jahren nicht mehr Mitglied des Europäischen Parlaments ist, kann nur gesagt werden, was kann das schon für eine Veranstaltung über ein derart komplexes Thema gewesen sein, wenn schon einer darunter ist, der bereits an der Antwort über seinen nunmehrigen persönlichen Status

Für den ORF aber ist diese Veranstaltung, wie in der Collage gelesen werden kann, am 7. Dezember 2016 ein Bericht wert. Und in diesem Bericht wird Ewald Stadler zweimal als „nunmehriger EU-Parlamentarier“ angeführt. Die Veranstaltung vom Wiener Cartellverband am 5. Dezember 2016 moderierte der Sprecher der Religionssendung im ORF: Christoph Riedl-Daser … Gläubige scheinen alles zu glauben, was sie etwa auf den Seiten der Bibel, des Koran oder des Stadler …

Der ORF also im Dienste von Ewald Stadler, der ein … nein, kein Wort mehr zu ihm selber, den es wieder recht in die Öffentlichkeit drängt und dem nicht wenig medialer Platz eingeräumt wird, das zu fragen ist, warum wird einem Mann dermaßen viel Redezeit eingeräumt, obgleich er nicht einmal profundes Wissen über die eigene Biographie …

Ewald Stadler doziert über die Welt so profund wie er weiß, wessen Mitglied er ist

Michael Fleischhacker sitzt zur Rechten Stadlers zu teilen das Land

„Das beste zu Trump war auf oe24.tv“, er, Marcus Franz, und Ewald Stadler

Zu der Frage in der Überschrift, ob Hochstapelei zu Österreich gehöre, muß keine Veranstaltung im alten Rathaus abgehalten werden, moderiert auch von dem Sprecher, der als Journalist zu dieser… Denn. Darauf gibt es eine einfache Antwort:

Ja.

Das etablierte Elitensystem stellt sich freundlich vor: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

System stellt sich vor - Hofer - Gerwald FPÖ Hofer.jpg

Es war gerade in der Bundespräsidentschaftswahl mit den drei Durchgängen in Österreich eine derart hohe Beschäftigung mit der identitären Parlamentspartei, daß jetzt dringend die Zeit gekommen ist für eine neue Parole. Nämlich für die breiteste Parole in diesem Land, die es nur geben kann: Diese Partei ist liegenzulassen. Nicht links oder rechts, sondern irgendwo. Nicht einmal einen Gedanken darauf zu verschwenden mehr, wo sie liegenbleibt.

Die Zeit ist geboten für die Beschäftigung und mehr noch mit dem breitesten Propagieren von anderen gesellschaftspolitischen Konzepten, Ideen, Visionen, die fern der gesinnungsgemäßen Zugerichtetheit dieser Partei liegen. Also vollkommen entgegengesetzt der Gesinnung dieser Partei sind. Mit zukunftsgewandten Angeboten. Mit breitesten Einladungen zum Mittun, zur Teilhabe. Ohne Taktik der realpolitischen Vergangenheit, deren Hoheit die Parteipolitik ist. Und die nicht nur so leicht zu durchschauen ist, sondern auch Niedergangsbeschleunigerin. Den Menschen attraktiv, ehrlich, zukunftsweisend erscheinen, ihnen Perspektiven eröffnen, ihnen Zuversicht geben, denen sie sich vertrauensvoll zuwenden können. Ihnen das Gefühl vermitteln, sie sind gemeint, es geht um sie.

Davor aber sind noch ein paar letzte Sätze zur Identitäten Parlamentspartei zur nie erlöschenden Erinnerung und mehr noch zur Handlungsanleitung zu schreiben.

System hat einen Namen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Es geht diese Partei damit hausieren, sie sei gegen das System. Nun, wenn das System sich mit einem Namen vorstellen müßte, würde es sagen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Sie erinnern sich. Gerwald Norbert Hofer dachte nicht daran, das Amt des dritten Nationalratspräsidenten zurückzulegen, um für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren, nicht einmal dann, als er für ein paar Monate sogar Bundespräsidentschaftskandidat und zugleich Drittelbundespräsident war.

Der letzte Systemgünstler: Norbert Hofer

Es reicht bei FPÖ Hofer nicht einmal zur minimalsten Anständigkeit, sauber Kandidatur und Amt zu trennen. Wie anders hingegen, um das jüngste Beispiel anzuführen, Manuel Valls in Frankreich. Manuel Valls hat nun bereits mit seiner Kandidaturbekanntgabe das Amt des Premierministers zurückgelegt, ohne jedoch zu wissen, ob er es tatsächlich schaffen wird, ein Kandidat für das Präsidentenamt in Frankreich zu werden. Gerwald Norbert Hofer  hingegen bedacht auf seine persönliche Sicherheit, wollte das ihm steuergeldgemachte feine und warme Nest nicht verlassen. Kein persönliches Risiko eingehen. Manuel Valls weiß hingegen wohl auch, es ist unmöglich, zu kandidieren und zugleich für das Land zu arbeiten. Das ist ein Standard, von dem FPÖ Hofer weit entfernt ist. FPÖ Hofer hat keine Skrupel, hohe steuergeldfinanzierte Gehälter zu kassieren, das persönliche Fortkommen, die Bestrebungen für die eigene Karriere sich durch Steuergeld finanzieren zu lassen. Ohne das Geringste dafür zu leisten, wofür die Gehälter gezahlt werden.

Am 4. Dezember 2016 sagte Gerwald Norbert Hofer, als es klar war,

Die Menschen sind klüger, als Belehrer und Belehrerinnen sie haben wollen.

weil die Menschen klüger wählten, als ihnen zugetraut werden will, also nicht FPÖ Hofer wählten, er hätte gerne für Österreich gearbeitet … Damit hat er wohl seine ehrlichste Aussage seines gesinnungspolitischen Lebens getan und selbst die Antwort gegeben, was er bis zum 4. Dezember 2016 gearbeitet hat und bereits auch einen Vorausblick, was er vorhat, zu arbeiten

„Wo warst du, Gerwald?“ „Ich war im Wahlkampf.“

Establishment hat einen Namen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Es geht die FPÖ damit hausieren, gegen das Establishment zu sein, und das Establishment ist gegen sie. Nun, wenn das Establishment sich mit einem Namen vorstellen müßte, würde es sagen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Seit Jahrzehnten bereits, kann gesagt werden, weint FPÖ Hofer die Ausgrenzungstränen, aber diese Tränen sind so wahr wie die Tränen einer Schauspielerin, die auf der Bühne aufgrund der Regieanweisung augenblicklich zu weinen hat.

Am 4. Dezember 2016 wurde von der FPÖ, als es klar war, weil die Menschen klüger wählten, als ihnen zugetraut werden will, also nicht FPÖ Hofer wählten, vorgebracht, in diesem Wahlkampf wären alle gegen eine gewesen, also alle gegen FPÖ Hofer. Generell aber gilt, wenn schon so ein Spruch verwendet wird, in bezug auf FPÖ Hofer: Eine ist überall mit dabei. Wie bereits vor Jahren mit einer Aufzählung ausgeführt, scheint FPÖ Hofer, die überall mitmischt, einfach nicht genug zu bekommen, scheint einen Schlund wie ein weißer Wal zu haben, will nicht ruhen, bis es für FPÖ Hofer erfüllt hat: alles für eine:

In Japan die Wahrheit, in Österreich …

Elite hat einen Namen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Es geht die FPÖ damit hausieren, gegen die Elite und für die Menschen zu sein Nun, wenn die Elite sich mit einem Namen vorstellen müßte, würde sie sagen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer …

Kommt FPÖ-Hofer, kommt habsburgische Elite

Der schlafender Bär hat einen Namen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Am 4. Dezember 2016 sagte Gerwald Norbert Hofer, als es klar war, weil die Menschen klüger wählten, als ihnen zugetraut werden will, also nicht FPÖ Hofer wählten, es wäre ein schlafender Bär geweckt worden, also er wäre geweckt worden … Und dazu fiel sofort die Geschichte ein, die vor Jahren erzählt wurde:

Hofburg ohne Wkr-Ball – Die Geschichte vom tatzelnden Bären

Establishment des Elitensystems hat einen Namen: Hofer. Gerwald FPÖ Hofer.

Es geht die FPÖ mit der Demokratie hausieren. Nun, so stellt sich das etablierte Elitensystem die Demokratie vor, nach dessen Gesinnung, ohne die Wähler und ohne die Wählerinnen also, die ihm nicht das eigene Wohlergehen gewährleisten.

„Direkte Demokratie“ – Ab wann genau die Schweiz für die österreichische identitäre Parlamentspartei kein Vorbild mehr ist

„Das Recht geht vom Volk aus“ – Verdienstreicher wurde von Verdienstreichen schon gewählt

Freiheitlicher Traum vom elitären Reich

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie“

Um den Dritten in der Collage nicht zu vergessen. Dieser hat erst im Oktober 2016 einer recht gesinnungsreichen Elite im Vorort von Braunau aus seinem alten Hut eine Rede zu ihrer Würdigung fließen lassen.

Europäisches Forum Linz: Um Bares geht’s den „Verteidigern Europas“

Wer der hilflose Fechter in der Collage – die Antwort gibt das

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Daran war also einmal noch zu erinnern. Und nun kann es nur eines noch geben:

Buenos días, Futuro! Adiós, Pasado!

Die Menschen sind klüger, als Belehrer und Belehrerinnen sie haben wollen.

hofer-fpo-unzensuriert-5-12-2016

Und davon erzählen auch die drei Wahlergebnisse der Bundespräsidentschaftswahlen 2016 in Wien, wie in der Collage gelesen werden kann.

Nicht einmal mehr in Simmering reichte es für FPÖ-Hofer. Nirgendwo mehr reichte es FPÖ-Hofer im dritten Durchgang der Wahl. Vom ersten bis zum dritten Durchgang ein einziges Verlieren von FPÖ-Hofer.

Dies aber ist nebensächlich.

Wesentlich ist, endlich damit aufzuhören, und damit ist nicht FPÖ-Hofer angesprochen, denn die identitäre Parlamentspartei wird niemals aufhören, Menschen als dumm und ungebildet anzusehen, die leicht auf ihre Tricks hereinfallen, sondern alle anderen sind aufgerufen, endlich ihre Dünkel aus vermeintlicher Bildungsüberlegenheit aufzugeben.

Es muß darum noch einmal daran erinnert werden, wo Norbert Hofer zum Präsidenten gemacht wurde, wo er weiter Präsident sein wird. Er wurde nicht in Simmering, nicht in Floridsdorf, nicht in der Donaustadt, nicht in Favoriten zum Präsidenten gemacht, sondern im österreichischen Parlament.

Es sollte im österreichischen Parlament endlich wenigstens das Niveau von Simmering, von Rudolfsheim, von Ottakring, von Alt Erlaa erreicht werden.

Wie gut, das kann nur wiederholt werden, daß die „Unbelehrbaren“ unbelehrbar geblieben sind, verstärkt noch im dritten Durchgang. Denn sonst wäre FPÖ-Hofer

Auch die Stimme von Prammer war eine für Hofer

mit über achtzig Prozent gewählt worden.

Und es ist zu hoffen, daß die „Unbelehrbaren“ weiter unbelehrbar bleiben. Denn sonst gibt es eine Hofer-FPÖ in der nächsten Bundesregierung. Denn es ist auf jene, die meinen, Belehrer und Belehrerinnen zu sein, kein Verlaß. Und das aktuellste Beispiel, um es an einem Namen festzumachen, ist Dr. Heinz Fischer, der …

Wenn Dr. Heinz Fischer tatsächlich etwas an dem Land gelegen ist, vor allem an den Menschen in diesem Land, dann soll er fortan ein glückliches Pensionistenleben führen, und öffentlich schweigen. Er hatte ein reiches politisches Leben, konnte reichlich machttechnische Spielchen spielen. Es muß aber einmal genug sein.

heinz-fischer-schweigenEr könnte sich natürlich hervortun, mit Konzepten, mit Ideen, mit Visionen, die geeignet wären, den Zulauf zur Hofer-FPÖ aufzuhalten. Aber das ist von ihm, wie seine jüngsten Aussagen zeigen, freilich nicht mehr zu erwarten. So bleibt nur eines, das der castromar verstrahlte Heinz Fischer tun kann, wenn er noch etwas Politisches leisten will, zu schweigen.

Es muß darum auch noch einmal erinnert werden, daß nicht die Menschen in Simmering oder in Favoriten oder in Floridsdorf es waren, die die FPÖ in die Bundesregierung brachten, zum Schaden von allen in Österreich, es waren die Belehrer und Belehrerinnen, seinerzeit vorneweg Dr. Wolfgang Schüssel und Dr. Andreas Khol …

Und wie viel klüger waren an diesem Sonntag die Menschen in Alt Erlaa, in Favoriten, in Ottakring als Reinhold Lopatka, der FPÖ-Hofer als … es sind diese Menschen, die die Schlagzeile, vor Tagen geschrieben, heute am 5. Dezember 2016 zu einer wirklichen Schlagzeile machten:

Wie der lopatkasche-identitäre Bundespräsidentschaftsbewerber Norbert Hofer baden ging –
Schlagzeile 5. Dezember 2016