Communion of faiths: Gebet Sex

Beim Lesen, Vergewaltiger hätten bei der Urteilsverkündung gebetet, mußte augenblicklich gedacht werden, wieder einmal gedacht werden, was für ein Aufhebens um Unterschiede der Organisierten Glauben doch gemacht wird, während alle Glauben in Wahrheit das erste und einzige Gebot eint, sie zu einer Gemeinschaft der Glauben macht:

Gebet Sex!

Und sind Frauen, weibliche und männliche Kinder nicht bereit, diesem ersten und einzigen Gebot sich bedingungslos zu unterwerfen, dem Befehl Gebet! der Männer uneingeschränkt zu folgen, sich gottesfreudig hinzugeben den allahlüsternen Männern des Kreuzes auf ihren schwerterharten Gebetsteppichen, so werden sie … das aber muß nicht ausgeführt werden.  Berichte darüber gibt es Sonderzahl seit Anbeginn des Glaubens …

gemeinschaft-der-glauben-gebet-sex

 

Goethesche Horst-Wessel-Gedichte der Kinder von Wien

Über alle Wipfeln ist Ruh,
in allen Gipfeln spürest du
die Reihen fest geschlossen
SA marschiert die toten
Brüder die Rotfront und
Reaktion in unsern Reihen mit.

Das ist das Horstwesselgedicht. Sagt Ate.

Über allen Gipfeln ist Ruh.
In allen Wipfeln spürest du
kaum einen Hauch.
Die Vögel schweigen im Walde.
Warte nur, bald ruhest du auch.

So geht für Curls das Horstwesselgedicht.

Das sind Kinder aus einer Wiener Kellerruine, die goethesche Horst-Wessel-Gedichte aufsagen …

„Die Kinder von Wien“ nennt Robert Neumann seinen Roman, den er selbst Jahrzehnte nach seiner Niederschrift ins Deutsche übersetzt. Der im deutschsprachigen Wien geborene und für Jahrzehnte im deutschsprachigen Wien lebende Neumann schreibt diesen Roman nicht in der deutschen, sondern in der englischen Sprache. Die Originalfassung eines Romans über Kinder in Wien ist also in englischer Sprache.

Was für ein Sprachengemisch! Und auch die Kinder in diesem Roman sprechen nicht ein sogenanntes reines Deutsch, der gesamte Roman ist in keinem sogenannten reinen Deutsch geschrieben. Wie selbstverständlich die vielen Sprachen. Damals. Wie seltsam und unbehaglich heute das Geplärre nach Deutsch! Deutsch! Deutsch! Aus allen Mündern schreit es: Deutsch! Deutsch! Deutsch! Nicht nur aus wienerischen Mündern, aus allen österreichischen Mündern schreit es: Deutsch! Und wer nicht Deutsch! schreit, denkt für sich zustimmend: Deutsch! Und keiner dieser Münder kann mehr einer bestimmten Weltanschauung mit Gewißheit … bevor der Keller zur Ruine wurde, war es leicht die Weltanschauungszugehörigkeit zu erkennen, es mußte nur in die aufgerissenen Münder geschaut werden, um zu sehen, ob auf der Zunge ein Abdruck einer frisch befeuchteten Parteibuchmitgliedsmarke …

Es gibt Menschen, die sehen in diesem Roman die Gegenwart in vielen, viel zu vielen Ländern beschrieben. Besonders von Kindern. Aber Neumann beschreibt bloß die Gegenwart seiner Zeit, und seine Zeit ist die Allgegenwart der Menschen, besonders von Kindern. Es ist wieder ein Buch, das zu lesen ist, und nicht zu …

Wider die Überfülle von Widerwärtigem.
Es geht nicht an, daß Österreich
widerspruchslos ein Buch akzeptiert, das
für das Land, für die Stadt, ihr
millionenfaches Blutopfer und die
jahrelange Bitterkeit gequälter Menschen
nichts anderes übrig hat als
ein zynisches Kaleidoskop.

Das ist kein Gedicht. So schreibt das Organ der demokratischen Einigkeit Neues Österreich über diesen Roman. Neues Österreich herausgegeben von: Christdemokraten (ÖVP〉, Sozialisten und Kommunisten.

Auch das ist kein Gedicht.

Das ist die ganze Geschichte – zugleich eine krude, verzweifelt radikale, eine beklemmende Parabel über die Zerstörung des Menschen durch Krieg. Alles ist danach kaputt und verdorben – auch die Sprache. Und ebendas wurde einst als unerträgliche Provokation empfunden. Goethes Deutsch wenigstens, so die Lehrmeinung, habe Niedertracht und Grausamkeit unbeschadet überstanden. In Neumanns „Die Kinder von Wien“ ist hingegen die moralische Katastrophe einer Epoche Sprache geworden. Der Pädagoge Hartmut von Hentig hat dieses Buch als „Gedankenexperiment“ gepriesen, „über Fragen wie: Was ist Schuld? Wie kommt sie in die Kinder? Ist ihre Lebenskraft nicht die Amoral? Und wenn das so ist, was ist zu tun?“

Was wird getan? Nach Deutsch! Deutsch! Deutsch! wird geschrien.

Was das für Kinder sind, in der Kellerruine. Sie können Gedichte aufsagen. Auch Jid weiß sofort eines auf die goetheschen Horst-Wessel-Gedichte folgen zu lassen.

Ich weiß ein Gedicht.
Aber es reimt sich nicht.
Wir der President von die United States
und der Erste Minister von was man nennt
the United Kingdom betrachten wir es
als richtig zum Verkünden
gewisse Grundsätze -.

Ewa hat es genommen für den Abort,
aber ich weiß es auswendig.
Erster Paragraf!
Unsere Länder streben nicht
nach neuen Eroberungen –
nein, das laß ich aus, ich fang später an
in dem Gedicht, hör mich aus.
Paragraf sechs.
Nach der Zerstörung von der Tyrannei
hoffen wir, wir machen einen Frieden
was er für alle Nationen die Möglichkeit
geben wird daß sie in Sicherheit leben
in ihren Grenzen und es wird dazu sein
eine fixe Garantie, daß alle Menschen
leben können ihr Leben in alle Länder
frei von Not und Angst.

Das ist kein Gedicht. Sagt Ewa. Damals ist es ein Gedicht. Für Ewa in der Kellerruine freilich nicht. Aber es ist ein Versprechen, für die Menschheit, und als solches schön und also ein Gedicht.

Dhorst-wessel-and-the-children-of-viennaas ist kein Gedicht. Sagt Ewa. Als lebte sie in der Gegenwart, die Robert Neumann vor Jahrzehnten verläßt. Das ist kein Gedicht. Sagt Ewa. Als würde sie die kennen, die es in den Abort – der jetzt President … und nicht nur ihn, nicht nur die United States but Austria and so on.

„#Populistenpause“

populistenpauseEs ist eine hehre Idee, für einen Monat einmal zu allem zu schweigen, „kein Posten, kein Teilen, kein Kommentieren, kein Erwähnen, kein öffentliches Empören über rechtspopulistische und rechtsextreme österreichische PolitikerInnen, Parteien und Webseiten.“

Und es ist eine Idee, die leicht umzusetzen ist, also einen Monat lang, vom ersten bis zum einunddreißigsten März 2017 keine Kapitel zu schreiben, in denen erzählt wird – um ein Beispiel von gestern zu nennen, wobei Beispiele stets von gestern sind, weil die Figuren nur das Gestern haben und aus dem Gestrigen sind, das Gestrige ihnen ein Synonym für Geist ist – etwa von Franz Dinghofer, Björn Höcke, die identitäre Parlamentspartei …

Die Idee wäre gut – 1986 gewesen, gleich beim ersten Auftreten also eines solchen Unseligen; es muß keine Unselige hinzugefügt werden, denn es war ein Mann, nur der erste in einer langen Reihe von …, denen Aufmerksamkeit geschenkt wird, statt diese ihnen zu entziehen, die nicht ignoriert werden, sondern breitest …

Werden aber die Ausführungen zu dieser Idee, die nun im März 2017 umgesetzt wird, gelesen, ist es nicht so, daß mit Begeisterung gesagt werden könnte, das ist eine Aktion zum Mitmachen, auch wenn für den gesamten März kein Kapitel geschrieben werden wird, das dieser Idee zuwiderlaufen wird, aber es ist zu vieles dabei, das … es kann gar nicht gescholten werden die Eitelkeit, manche Formulierungen an die Sprache der Populistinnen gemahnen …

Es ist ebendie Wirklichkeit in einer Echokammer. Schweigen verursacht kein Echo außerhalb der Kammer.

In den Ausführungen zu dieser Idee heißt es, es sei ein „einzigartiges Experiment“. Zweifellos ein Experiment, aber kein einzigartiges. Das Schweigen ist von einer satten Mehrheit gelebte Alltagswirklichkeit in Österreich. Und machte die Populistinnen in dreißig Jahren stärker und stärker, trotz der vielen und vor allem berechtigten Kritik. Was in diesem Land vor allem fehlt, ist Aufmerksamkeit für Kritik, aber auch Selbstkritik und Einbindung dieser in das eigene Handeln.

Weiter heißt es:

„Unsere Aufmerksamkeit ist ein enorm wertvolles Gut. Von diesem hohen Gut hat in den vergangenen 30 Jahren keine politische Gruppierung in Österreich mehr profitiert als die populistische und extreme Rechte. Nun gönnen wir uns im März erstmals für 31 Tage eine Pause – und den Populisten und Extremisten gönnen wir nicht mehr unser wertvolles Gut! Denn nichts fürchten sie so sehr, wie nicht beachtet zu werden. Nichts tut ihnen so sehr weh, wie wenn andere unsere Aufmerksamkeit bekommen und nicht mehr sie.“

„Unser wertvolles Gut“ – welche Fahne soll dazu geschwungen werden? Dreißig Jahre Aufmerksamkeit, dreißig Jahre Beachtung. Und das Ergebnis? Wirkungslosigkeit.

Und weiter:

„Wir wollen kein Ende der Kritik an der populistischen und extremen Rechten in Österreich. Wir wollen nicht, dass Rechtsextremismus verharmlost, ignoriert oder gar normalisiert wird. Wir werden weiterhin vehement dagegen ankämpfen, dass Rechtsextreme in Machtpositionen gelangen. Aber dieser eine Monat Pause ist ein dringend notwendiger Impuls! Er wird unser Bewusstsein schärfen, wie Populisten und Extremisten mit unserer Aufmerksamkeit und Empörung spielen. Und er wird uns helfen, mehr Klarheit zu gewinnen, welche Reaktion den rechten Provokateuren schadet und welche ihnen nutzt.“

„Wir wollen kein Ende der Kritik …“ – was für eine Anmaßung. Und das mit dem „Ankämpfen, dass …“ – nun ja, auflaufen dürfen, anrennen gelassen werden, wäre wohl treffender formuliert mit Blick auf die österreichische Wirklichkeit. Eine Klarheit muß nicht mehr gewonnen werden. „Welche Reaktion den rechten Provokateuren schadet“, führen das nicht gerade, um ein paar Namen zu nennen, Kern, Doskozil, Sobotka und Kurz eindrücklich vor?

Weiter:

„Populisten haben Methoden perfektioniert, wie sie unsere Aufmerksamkeit ködern und uns aus der Reserve locken können. Populisten wissen, wie sie für Gesprächsstoff sorgen. Sie werden auch und gerade im März nichts unversucht lassen, um weiterhin im Gespräch zu bleiben. Doch für 31 Tage stellen alle, die sich an der Aktion beteiligen, andere Dinge in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Egal welche neuen Maßstäbe die populistische und extreme Rechte in Sachen Rassismus, Diffamierung, Lüge, Korruption und Peinlichkeiten setzt – wir schenken ihnen unsere Empörung nicht!“

Was für eine Selbstüberschätzung. Als ob Populistinnen die Sorge umtriebe, in einer Echokammer Gesprächsstoff … Die Populistinnen werden wohl auch im März in der Echokammer Mittelpunkt der Gespräche sein, aber die „anderen Dinge“ aus der Echokammer werden nicht Mittelpunkt der Öffentlichkeit … Im Mittelpunkt der Öffentlichkeit werden die Populistinnen stehen, ganz ohne Empörung, mit breiter Zustimmung und wohl auch weiteren ihnen zuarbeitenden Gesetzesideen der Regierung.

Weiter geht es mit „Tipps“:

„Ruf Dir ins Bewusstsein, dass die Aufmerksamkeit, die du rechten Provokateuren schenkst, für sie zumeist eine Belohnung ist. Doch du willst sie nicht belohnen. Ruf Dir auch ins Bewusstsein, dass wir schon alles kennen, was die rechten Provokateure tun: Wir kennen die Schlagzeilen, die sie provozieren. Wir kennen die Ungeheuerlichkeiten, die sie immer wieder von sich geben. Wir kennen die Menschenverachtung und Skrupellosigkeit, mit der sie ihr Programm durchziehen und die sie zu ihrem Programm gemacht haben. Wir kennen ihre Menschenfeindlichkeit, ihren Rassismus, ihren Versuch immer wieder neue Keile zwischen die Menschen zu treiben. Wir kennen ihre nationalen und internationalen rechtsextremen Vernetzungen. Und wir kennen die Abläufe ihrer Veranstaltungen und Reden. Damit Dir der Populisten-Entzug leichter fällt, fang am besten schon vor dem 1. März damit an. Statt auf rechte Provokateure öffentlich zu reagieren, mach Dir private Notizen, wenn Dich etwas bewegt. Du kannst uns Deine Notizen gerne zuschicken. Aber verkneife Dir Postings, Tweets, Kommentare, etc., ganz egal wie arg die Provokation ist. Die Populisten werden alles tun, um Deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Lass sie ins Leere laufen. Sei ruhig stolz auf Dich, wenn Du etwas nicht postest, obwohl es Dich in den Fingern juckt. Und sei stolz auf Dich, wenn Du stattdessen etwas postest, das Du gut findest, das Dir gefällt, das Du empfehlen magst. Bitte schicke uns Deine Beobachtungen und Erfahrungen. Und berichte uns über Deine starken und schwachen Momente.“

„Stolz“ und noch einmal „Stolz“ – welche Fahnen sollen dazu geschwungen werden?

„Populisten-Entzug …“ – „Populisten-Entzug“?

„Wenn Dich etwas bewegt. Und berichte uns über Deine starken und schwachen Momente.“ Die Echokammer, eine Therapiekammer …

„Wir kennen die Ungeheuerlichkeiten …“ Das ist allzu wahr. Es  ist auch wahr, daß Populistinnen nach Kritik gieren, und es ist die Ohnmacht der Kritik im Angesicht der österreichischen Wirklichkeit … es wurde bereits vor längerer Zeit in Anbetracht der eigenen Ohnmacht und Ausrichtungslosigkeit entschieden, keine Kapitel mehr zu schreiben zu dem Magazin der identitären Parlamentspartei, obgleich es dazu den Wunsch des Magazinsatirikers gab …

Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Abschließend heißt es in den Ausführungen:

„Schaffen wir das?

Gemeinsam können wir die erste Populistenpause in Österreich schaffen! Bitte mach mit und animiere auch andere dazu, mitzumachen!

Und was kommt nach dem 31. März?

Dann ziehen wir Bilanz! Und dann gehen wir alle hoffentlich ein wenig bewusster mit unserer großen Macht um, Aufmerksamkeit zu schenken oder zu entziehen. Denn die Zukunft unserer Demokratie wird nicht nur an der Wahlurne entschieden, sondern auch indem wir wählen, wem wir wann und wie unsere Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.“

Menschgemäß muß das in einem Monat zu schaffen sein, aus einer Echokammer eine Therapiekammer zu machen.

Nach dem 31. März kommt der 1. April. Und das wird ein wunderbarer langer, langer erster April, wenn an der Wahlurne entschieden werden wird, die „Populisten“ bekommen die Stimmen und also die Macht, aber, was ist das schon für eine kleine Macht die Macht der Legislative und der Exekutive gegen die „große Macht“ zu „wählen, wem wir wann und wie unsere Aufmerksamkeit zuteil werden lassen“.

Zum Schluß kann gefragt werden, wer wird an diesem einzigartigen Experiment“ mitmachen? Gewiß nicht die österreichischen Medien. Die werden, auch im März, brav und breit berichten, was die Populistinnen von sich geben werden. Und vor allem werden sie, auch im März, nicht breit und ausführlich berichten, was es in Österreich noch alles gibt. Es gibt in Österreich mehr als nur die Populistinnen und den Populistinnen zuarbeitende Landes-, Stadt- und Bundesregierungen.

Das wäre nicht nur lohnenswert, sondern dringlich erforderlich, daß Massenmedien in Österreich darüber ausführliche Berichte bringen, wenigstens, für den Anfang, einen Monat lang, im gesamten März 2017, einen Monat lang wenigstens nicht das Geschäft besorgen für …

Förderlicher als Interviews mit Thomas Glavinic allemal Serien über veränderungsaktive Initiativen und Projekte in Österreich

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert - Merkel und Stauffenberg.jpg„Merkel probiert aus, was sie sich noch alles an Völkermordverbrechen gegen das deutsche Volk erlauben kann, bis sie auf ihren Stauffenberg trifft (der dann hoffentlich genauer arbeitet als sein Vorgänger).“

Das schreibt Franz Dinghofer in seinem Kommentar am 27. Februar 2017 auf FPÖ unzensuriert. Und sofort gibt es welche, die das für recht gut befinden, im Schutz der Anonymität.

Daß Franz Dinghofer von „Völkermordverbrechen“ schreiben kann, ist im Kommentar der Website der identitären Parlamentspartei schon im Satz angelegt:

„Was Merkel mit ihrer Aussage versuchte, war nicht mehr oder weniger, als das Deutsche Volk nun auch verbal zu eliminieren und durch eine ‚Bevölkerung‘ zu ersetzen.“

Wer Franz Dinghofer ist? Es gibt mehrere Kapitel zu ihm. Auf drei Kapitel soll verwiesen werden, um zu veranschaulichen, was für ein Mensch er ist:

Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Gegen diese dinghoferische Wiederbetätigung im Ekelhaften sind nur noch Witze angebracht, von der Art, wie schön, daß die Copysite der identitären Parlamentspartei wenigstens dann den „Duden“ entdeckt, wenn es um das Wörtchen „Volk“ geht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, veröffentlicht die Copysite der identitären Parlamentspartei, die sich auch bald um Presseförderung anstellen könnte, ein Bild mit der Unterstellung: „einem Parteikollegen eine Deutschlandfahne aus der Hand riss und demonstrativ wegwarf.“ Es ist wahr, daß Angela Merkel die Fahne abnahm, aber von einem Wegwerfen kann nicht gesprochen werden. Und wen ruft die Copysite der identitären Parlamentspartei dafür als Kronzeugen auf? Mit einer Verlinkung zu dem Video? Es ist Björn Höcke.

Wer ist Björn Höcke? Ein Mann, den sogar die AfD nicht mehr will, also seine eigene Partei, wie gelesen werden kann:

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Unterrichtsstunde für Sebastian Kurz

sigmar-gabriel-sebastian-kurz-lehrer-und-schuler

In den letzten Tagen gab es Veröffentlichungen von Meinungsumfragen, nach denen eine ÖVP mit einem christschwarzen Obmann Sebastian Kurz eine Nationalratswahl gewinnen könnte und in einer Direktwahl Sebastian Kurz zum Kanzler gewählt werden würde.

Sigmar Gabriel sprach an dem heutigen Montag, 27. Februar 2017, zu Sebastian Kurz von einer Aufgabe der Politik, die auch die Wählerinnen und Wähler zu ihrer Aufgabe machen sollten, nämlich zu durchdenken, wen sie wählen.

Im Falle von Sebastian Kurz heißt das, kann das tatsächlich durchdacht sein, einen  Mann wählen zu können, der nicht auf die Regierungsbank, sondern auf die Schulbank gehört.

Sein Lehrer war diesmal Sigmar Gabriel. Brav stand Sebastian Kurz vor seinem Lehrer, dem er einen Vorschlag vortrug. Und Sigmar Gabriel mußte ihm sofort erklären, als

Lehrer: „Die Politik hat auch die Aufgabe, zu durchdenken, was sie vorschlägt.“

Er, Kurz, ist zwar ein braver Schüler, aber auch einer, wie es vor allem männlichen Strebern eigen ist, der meint, er könne schon mal einen belehrenden Zwischenruf riskieren, wenn seine Lehrerin spricht, oder sein Lehrer beispielsweise über Solidarität.

Schüler: „Es gibt Gott sei dank auch eine christliche Solidarität.“

Lehrer: „Da heißt sie Nächstenliebe. Solidarität ist etwas anderes. Die Übersetzung dafür lautet nicht: Ich helfe den Schwachen, sondern Solidarität heißt verantwortliches Handeln für sich selbst und für alle anderen.“

Verantwortliches Handeln ist eine politische Kategorie, Nächstenliebe ist keine politische Kategorie, auch deshalb, weil der Liebe Laune und Unberechenbarkeit zu eigen ist, wem heute noch mit Liebe, also auch mit Nächstenliebe begegnet wird, kann schon morgen mit dem Hammer der Gleichgültigkeit  – oder schlimmer noch – mit dem Hammer des Hasses, auch des Nächstenhasses erschlagen werden.

„Ich helfe den Schwachen“, erklärt Gabriel, der nach Wien fuhr, um auch einen Außenminister, doch einen Politiker zu treffen, aber einen Schüler traf, erklärt also Gabriel dem Schüler kurz und klar den Unterschied, und es kann hinzugefügt werden: „Ich helfe den Schwachen“ heißt in der Übersetzung in ein einziges Wort: „Almosenstaat“. Das ist christfürstliches Gehabe, aber kann nicht Politik für das 21. Jahrhundert genannt werden.

Die Aufgabe der Wählerinnen und Wähler ist, das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, zu durchdenken, wen sie wählen wollen, einen Schüler, und was sie wählen wollen, ein Almosenuntertanentum, oder Politik und damit eine Gesellschaft, die als Gesellschaft auf der Höhe heutiger Erkenntnisse und Entwürfe in einem verantwortungsvollen Handeln zu funktionieren hat.

Chef einer gesetzesbrecherischen Organisation eines Glaubens

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„Keiner kennt besser als ihr die Realität und Varietät von katholischen Ehen, Paaren ohne Trauschein, nur bürgerlich Verheirateten, gescheiterten Ehen, glücklichen und unglücklichen Familien“, sagte Franziskus den Priestern. Sie seien berufen, Menschen in jeder dieser Situationen zu begleiten, „um Zeugnis zu geben und zu unterstützen.“

In „geistlicher und moralischer Hinsicht“ gehörten Paare, die ohne kirchliche Heirat zusammenleben wollten, zu den „Armen und Kleinen“, denen die Kirche nahe sein müsse. „Auch diese Personen sind im Herzen Christi geliebt“, so der Papst. Er forderte für sie einen „Blick der Zärtlichkeit und des Mitgefühls“.

Was für ein barmherziger Mensch dieser Mann ist, und es werden nicht wenige, davon darf ausgegangen werden, beim Lesen dieser obigen Zeilen, veröffentlicht vom österreichischen Rundfunk am Tag des Herrn, dem 26. Februar 2017, es wieder so sehen, spricht der Herr doch von „Zärtlichkeit und Mitgefühl“ …

Menschen also, die „ohne kirchliche Heirat zusammenleben“, die „nur bürgerlich“ verheiratet sind, „gehören in moralischer Hinsicht zu den „Armen und Kleinen“.

Die „nur“ … „gehören zu den Armen und Kleinen“.

Wer solcherart von oben herab … wohin ein solcher Mann in moralischer Hinsicht gehört, dafür muß hier kein Wort eingesetzt werden. Denn. Nichts in Zeiten der Postings ist besser bekannt, nichts wird in Zeiten der Postings mehr gewußt als Fäkalwörter.

Aber die Moral interessiert hier nicht. „Nur bürgerlich“ erinnert jedoch wieder einnmal daran, wie sehr nach wie vor von dieser Organisation, dessen Chef der oben Zitierte ist, die Gesetze eines jedwedes Landes ignoriert, verneint und deren eigenen von Überheblichkeitswahn gespeisten Psalmen unterstellt werden. Denn. „Nur bürgerlich“ fußt auf den Gesetzen eines jedweden Staates.

Und ist es nicht ein besonderer Hohn, eigentlich schon eine Perversion, wenn Männer von dieser Organisation, die ihre Evangelien über die Gesetze eines jeden Staates stellen, befragt werden, ob es beispielsweise ein Burkaverbot geben soll oder nicht. Wie gestern in einer Qualitätszeitung

Schönbornstandard oder die unerträgliche Propaganda der gewollten Gesetzesunwissenheit

in Österreich, das dafür als Staat exemplarisch herausgegriffen wird. Es wird also ein Mann von einer Organisation befragt, welche Gesetze es in Österreich geben soll – ein Angestellter von einer gesetzesbrecherischen Organisation. Die in Österreich permanent das Gleichbehandlungsgesetz bricht … ihre männlichen Angestellten schreiten stolz und unverschämt in ihren Priesteruniformen im öffentlichen Raum umher, und dabei werden sie untertänig ständig befragt, ob es beispielsweise ein Burkaverbot geben soll oder nicht, ob es dies oder das und so weiter.

Wie hitzig wird gerade das Burkaverbot in Österreich besprochen, weil die Burka, wie es oft und oft zu hören ist, gegen die Gleichberechtigung der Frau … Zugleich gibt es keine hitzige Debatte darüber, daß die Frau in dieser Organisation nicht den Beruf einer Priesterin … diese Organisation das Gleichbehandlungsgesetz permanent bricht …

Zwölf Apostelinnen der Vollverschleierung, viel mehr werden es in Österreich kaum sein, die vollverschleiert im sogenannten öffentlichen Raum unterwegs sind, lösen einen derartigen Eifer und Furor aus, während Tausende in Priesteruniformen gegen geltendes Recht Frauen die berufliche Gleichbehandlung verweigern können, geduldet und hingenommen nicht nur vom Staat, sondern auch von Medien und vom größten Teil der Gesellschaft. Während die zwölf Apostelinnen der Vollverschleierung keinen, absolut keinen Einfluß auf die Gesetzgebung haben, ist der Einfluß der Apostel der Ungleichbehandlung, der Ungleichberechtigung nach wie gegeben.

Und der Chef, auch der jetzige Chef  dieser gesetzesbrecherischen Organisation soll nach Österreich kommen. Darüber würde sich auch, wie gelesen werden kann, der seit dem Jänner 2017 in Österreich amtierende Bundespräsident freuen, für den der Chef der gesetzesbrecherischen Organisation eine „herausragende, beeindruckende Persönlichkeit“ …

Oh, was für eine herausragende, beeindruckende Persönlichkeit dieser Chef doch ist, der von einem „Weltkrieg gegen die Ehe“, also gegen die katholisch Ehe leichtfertig redet, weil er wohl um Einnahmen für seine gesetzesbrecherische Organisation fürchtet.

Oh, was für eine Persönlichkeit dieser Chef doch ist, der in der „Gendertheorie eine Kolonisierung“ … Mit Kolonisierung

Zur Gendertheorie fällt Papst Franziskus „Hitlerjugend und ideologische Kolonisation“ ein

kennen sich die Chefs seit Jahrhunderten bestens aus …

Oh, was für eine Person dieser Chef doch ist, der weiß, wann zu schweigen ist und wann nicht, etwa beim Mißbrauch von Kindern durch Priesteruniformierte …

Es gibt im Donaupark in Wien ein sogenanntes Papstkreuz. Es sollte ein neues Papstkreuz aufgestellt werden. Wie es hier in der Collage zu sehen ist mit Berichten über diesen Chef und seine Organisation, die oben angesprochen wurden. Die Kreuzteile sollten aber digitale Panels sein, um es immer mit aktuellen Schaueraussagen speisen zu könne

Oh, was für ein Christus dieser Chef …

Nein, ein Christus ist der jetzige Chef nicht. Denn. Er sagt nicht, er ist gekommen, um das Schwert zu bringen, die Familien zu entweien, den Sohn vom Vater, die Mutter von der Tochter und  so weiter … der jetzige Chef eröffnet sein Schreiben „Amortis laetitia“ ganz männlich poetisch:

„Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen;
wohl dir, es wird dir gut ergehn.
Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau
drinnen in deinem Haus.
Wie junge Ölbäume sind deine Kinder
rings um deinen Tisch.
So wird der Mann gesegnet,
der den Herrn fürchtet und ehrt.“

Es muß wohl Abbitte – oh, es fällt gerade auf, daß „Amortis laetitia“ und nicht, wie das Schreiben des Chefs richtig heißt, „Amoris laetitia“ geschrieben wurde, was für ein seltsamer Verschreiber, der das harte t des Todes in die Freude der Amoris, das Sterben der Laetitia …

Nun aber wirklich:

Es muß Abbitte geleistet werden. Wie kleinlich, etwa das Gleichbehandlungsgesetz einzumahnen. Was kann einer Frau das Gleichbehandlungsgesetz noch bringen, wenn sie schon eine bessere Behandlung erfährt als die Weinstöcke draußen, ausgesetzt der erbarmungslosen Witterung, sie darf als fruchtbarer Weinstock drinnen im Hause des Herrn sein, und so des Herrn Willen geschaut, müßten die Apostelinnen der Vollverschleierung über ein Burkaverbot frohlocken, denn dann könnten sie auch endlich drinnen im Hause als fruchtbare Weinstöcke am warmen Herd des Herrn …

give-us-our-daily-sms

 

Schönbornstandard oder die unerträgliche Propaganda der gewollten Gesetzesunwissenheit

die-unertragliche-propaganda-der-gewollten-unwissenheit„Ich war ein ziemlich unerträglicher Tugendbold für meine Geschwister.“ Das sagt Christoph Schönborn am 25. Februar 2017 im „Standard“. Würde je ein Stück geschrieben werden, in dem eine leitende Figur eines Organisierten Glaubens aufträte, wäre dieser schönbornsche Satz eine Vorlage für einen ersten Monologsatz: „Ich bin ein ziemlicher Unwissensheitsbold für das ganze Land, immer gewesen.“

Diese zwei großformatigen Seiten in der Qualitätszeitung österreichischer Zugerichtetheit über zwei Brüder wären nicht zu erwähnen, könnten ignoriert werden, könnten abgetan werden als Werbung für den einen alten Bruder, dem der um zwei Jahre jüngere alte Bruder beispringt, um für dessen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum die Reklametrommel zu schlagen. Vom Wirtschaftlichen her ist gegen eine Werbung kein Wort zu sagen. Zwei großformatige Seiten als Werbung bringen dem „Standard“ eine gute Einnahme. Für diese zwei Bruderseiten wird der „Standard“ aber kein Geld eingenommen haben. Eine Gratiswerbung vom „Standard“ für zwei Brüder. Auch wenn es eine Gratisreklame ist, hat diese mit bezahlten Anzeigen  etwas gemein; sie wird bestellt worden sein. Bleibt nur die Frage, von wem.

Wären es zwei großformatige Werbeseiten üblichen Zuschnitts, auf denen der eine die große Kunst des anderen lobt, würdigt, preist – geschenkt. Aber dem ist nicht so. Es kann nicht einfach selbstverliebt über die eigenen Bildchen gesprochen werden, es können nicht schlicht die Fotochen des alten Brüderchen in den Himmel aufgefahren werden lassen. Es muß schon über die ganze Welt gesprochen werden.

Wenn die Fotografien des altjüngeren Bruders die Tiefenschärfe seiner Gedanken haben, dann wird es verständlich, daß eine Qualitätszeitung nicht umhinkommt, die zweiseitige Werbung bei sich selbst bestellt zu haben:

„Bei uns war die Situation ein bisserl anders. Die Menschen in Syrien müssen selbst entscheiden, ob sie flüchten oder ausharren. Bei uns hieß es nur: Raus mit euch Deutschen!“

Die Qualitätszeitung brachte den Fotobruder mit der Erinnerung an die Beneš-Dekrete … wie schlimmer es doch für die „Deutschen“ war, als jetzt für die Menschen in Syrien, weil nie besitzt ein Mensch eine größere Entscheidungsfreiheit, als in einem Krieg …

Der Fotobruder ist wahrlich ein großer Geist, und als solcher erkennt er punktgenau wahre großer Geister, die er zu würdigen weiß, etwa Hildegard von Bingen mit einem „leuchtenden Schrein“, die bis heute vielen Vorbild in Fragen der Sexualität, des Antisemitismus …

Dieser Gedankenschärfe darf der Ewigelichtbruder nicht nachstehen, und er steht nicht nach. Die Qualitätszeitung stellt die Linse scharf mit der Frage in einer Werbung für eine Ausstellung, ob es denn sinnvoll wäre ein Burkaverbot in Österreich:

„Es ist eine Sache, wenn man, wie jetzt im Regierungsprogramm, sagt, dass bei gewissen Berufsbekleidungen ein Kopftuch oder auch andere religiöse Symbole nicht passen. Eine Polizistin mit einem Brustkreuz oder Kopftuch herumlaufen zu lassen: geht nicht.“

Der Ewigelichtbruder redet aber nur nach, was die Regierung auch nicht weiß, welche Gesetze es nämlich in Österreich gibt, und die Qualitätszeitung weiß es auch nicht, denn sonst hätte sie darauf hingewiesen, welche Gesetze es in Österreich gibt, und wie unnütz also die Diskussion über das Kopftuch zur Uniform, wie unnütz hierzu weitere Gesetze … Es gibt die Polizeiuniformtragevorschrift, in der auf über fünfzig Seiten festgelegt ist, was getragen werden darf, was nicht getragen werden darf.

In dieser Vorschrift ist alles geregelt. Es ist sogar geregelt, daß beim Tragen der Uniformhemden, der Uniformblusen alle Knöpfe zu schließen sind. Es ist sogar geregelt, was darunter getragen werden darf, nämlich nur ein dunkles Leibchen. Es ist sogar geregelt, daß die Ärmel aufgekrempelt werden dürfen. Regelungen über Regelungen. Es ist gestattet, die Kopfbedeckung im Fahrzeug abzulegen. Einsatzuniform mit der Tellerkappe ist zu tragen, oder bei entsprechender Witterung die Winterkappe oder das Barrett … Wenn zwei oder mehrere uniformierte Bedienstete gemeinsam … haben sie einheitlich adjustiert zu sein. Das Tragen von ziviler Oberbekleidung zur Uniform ist verboten. Nicht einmal Taschenuhren dürfen sichtbar getragen werden.

Und so weiter und so fort.

Wenn „Hitler“ zärtlich „Harry“ und Europäische Aktion“ in den Umsonsten genannt wird, fällt dazu gleich die FPÖ ein

Die eine Umsonst bringt es zärtlich auf den Punkt, am 24. Februar 2017:

„Schwammerl und Knödel für Harry Hitler am ersten Häfentag“: Der Bart ist ab – bei über 50% Ausländeranteil im Gefängnis keine schlechte Idee.“

Ob die als „Ausländer“ bezeichneten Männer derart auf dieses Bärtchen fixiert sind, wie die als „Inländer“ bezeichneten Männer, daß sie von dem Bärtchennachmacher sogar den gesamten Speiseplan eines Tages veröffentlichen? Nun trägt er also das Bärtchen nicht mehr … „keine schlechte Idee bei über 50% Ausländeranteil“, schreibt die Umsonst. Soll das heißen, es wäre für den Nachmacher das Bärtchen zu tragen im Gefängnis gefahrlos, wären in diesem keine „Ausländer“, sondern nur „Inländer“?

Übrigens, die Umsonst setzt Hitler nicht unter Anführungszeichen … wie schön muß das sein, einmal den Speiseplan von Hitler veröffentlichen zu können und ihn dabei liebevoll „Harry“ …

Die andere Umsonst berichtet, ebenfalls am 24. Februar 2017, über den Bärtchennachmacher, ein wenig mehr … und unweigerlich fällt die identitäre Parlamentspartei ein.

„Laut ÖSTERREICH-Infos wird indes weiter gegen Harald Z. ermittelt – wegen Wiederbetätigung in Wien. In diesem Zusammenhang fällt auch der Name Dr. Hans B. Der sitzt ebenso in U-Haft in der Josefstadt. Er soll mit Harald Z. und weiteren jungen Männern Kontakt gehabt und sie manipuliert haben. Er soll einer der Anführer einer rechtsextremen Organisation namens  ‚Europäische Aktion‘ sein. Die Bewegung propagiert Rassismus, Antisemitismus und rechte Verschwörungstheorien.“

„Europäische Aktion“ und Dr. Hans B. kamen schon vor, und sie kamen stets im Zusammenhang mit der FPÖ, wie die identitäre Parlamentspartei nach wie vor offiziell heißt, vor  …. in welchen Zusammenhängen, das kann Ihnen nicht in einer kurzen Zusammenfassung erzählt werden. Es wurde vergessen, und es dauert, nicht auch „Europäische Aktion“ und Dr. Hans B. vergessen zu haben, um kein weiteres Kapitel mehr hinzufügen zu müssen. Mehr Beschäftigung, als die Kapitel zum Nachlesen zu nennen, will nicht mehr zugestanden werden:

Vom angeblichen Folder-Marsch der Familie

Freiheitliche Beiträge finden internationale Verbreitung

Wird etwa Hofer auch noch Kolbenheyer – vielleicht dann in einer eigens dafür neu geschaffenen Landsmannschaftenreihe »Gottbegnadetenliste« – bald vertreiben?

Es würden Ihnen, recherchierten Sie selbst weiter, wer noch mit der „Europäischen Aktion“ in Verbindung … Namen als Suchergebnisse ausgespuckt werden, wie zum Beispiel Haverbeck oder Melisch oder …

europaische-aktion-und-tagesspeiseplan-von-harry-hitler

Adolf-Hitler-Gedenkhaus in Westlake Hanoi, Vietnam

Adolf-Hitller-Gedenkhaus in Hanoi.jpg

Der 2017 bevorstehende 45. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und Vietnam ist für die Regierung Vietnams ein Anlaß, verschiedene Vorhaben zur Würdigung dieses Ereignisses zu planen. Eines dieser Vorhaben ist die Aufstellung einer Büste zur Erinnerung an den langjährigen Führer von Großösterreich vor seinem Geburtshaus. Zu diesem Behufe wird die Regierung Vietnams das Geburtshaus von Adolf Hitler von der Republik Österreich erwerben, es abtragen und nach Hanoi verbringen lassen, um es in Westlake wieder originalgetreu Stein für Stein aufbauen zu lassen. An die Stelle des Gedenksteines vor dem Geburtshaus, wie er jetzt noch in Braunau zu sehen ist, wird in Hanoi die Büste stehen.

Die Regierung Vietnams unterstützt dieses Vorhaben bei der Stadt Hanoi aus der Überlegung heraus, daß darin vor allem eine symbolische Geste Vietnams gegenüber Österreich bzw. der Stadt Wien zu sehen ist, mit der Dankbarkeit und Anerkennung für die seinerzeitige Bereitschaft Österreichs zum Ausdruck kommen soll, dem in einer schweren Auseinandersetzung verwickelten Land, Solidarität zu zeigen. Die Wiedererrichtung des Geburtshauses mit der Bronzebüste vor der Haustür in Hanoi wird vor allem als Hinweis auf das heutige Österreich verstanden, mit dessen Entwicklung Adolf Hitler unauflöslich verbunden ist.

Für die Regierung Vietnams steht die Verwirklichung dieses Vorhabens, die nach Plänen der Stadt Hanoi am Westlake stattfinden soll, daher ausschließlich im Rahmen der Pflege und Entwicklung der heutigen, vielfältigen Beziehungen zwischen Österreich und Vietnam. Es entzieht sich damit jedem lediglich auf die Person bezogenen Für und Wider, wie es immer mit dem Wirken großer historischer Persönlichkeiten verbunden ist. Eine Haltung, die diese großen historischen Persönlichkeiten auch eingenommen hätten.

Die Regierung Vietnams möchte sich bei dieser Gelegenheit ausdrücklich bei der Gesellschaft Österreich Vietnam bedanken. Erstens für ihr Engagement, daß auch in der Stadt Wien mit einer Bronzebüste dem Staatsgründer von Vietnam huldvoll gedacht werden soll. Und zweitens dafür, sie ihm im Laufe des Jahres ein großes historischen Symposium widmen will. Das hätte Ho Chi Minh –  zu seinen Lebzeiten jedem Personenkult feind – begrüßt. Er war so bescheiden, daß er zu seinem alleinigen Kampfe für die Unabhängigkeit seines Landes nicht einmal einen Koch mitnahm.

Die Regierung Vietnams will ihre Dankbarkeit zwiefach beweisen.

Einmal dadurch, daß sie nicht nur eine Bronzebüste in Hanoi Westlake aufstellen lassen wird, sondern zugleich mit dieser auch das Geburtshaus dieser österreichischen Persönlichkeit vor einem drohenden Abriß bewahren wird, eben durch die Wiedererrichtung in Westlake. Und die hehre Idee eines Symposiums greift die Regierung Vietnams ebenfalls gerne auf. Sie wird im Laufe dieses Jahres der Persönlichkeit Adolf Hitlers ein großes historisches Symposium widmen, das in Ho-Chi-Minh-Stadt abgehalten werden wird. Ohne den Ergebnissen des Symposiums vorzugreifen, darf vermutet werden, daß beide wahre Männer der Bescheidenheit waren, Ho Chi Minh lebte in einer Hütte und Adolf Hitler auf einem Hof am Berg, von dem aus er für die Unabhängigkeit seines Landes kämpfte, ganz alleine, nicht einmal ein Friseur an seiner Seite.

Pe Terjanko Wich
Seniorsprecher im Außenministerium der Regierung von Vietnam

PS Es muß heutzutage wohl dazugeschrieben werden, daß es sich bei dem obigen Text um keine Nachricht handelt, nicht um fake news … Die Vorlage ist, wie in der Collage gelesen werden kann, eine Mitteilung von Peter Jankowitsch auf der Website der Gesellschaft Österreich Vietnam. Diese Mitteilung entblößt sich selber. Aber noch kenntlicher wird das Geschwefel durch die Vorstellung, welche Büste würde in Hanoi aufgestellt werden, nach dieser Logik, nach dieser eigentümlichen Geschichtsschreibung und diesem prekären demokratiepolitischen Verständnis, formuliert im Jahr 2017 … es käme nur die Büste von dem Massenmörder Hitler in Frage. Der schrägste Gedanke in dieser „Klarstellung“ von Peter Jankowitsch: Personenkult zu betreiben, weil Ho Chi Minh in seiner Lebenszeit dem Personenkult ein Feind war.

PPS Der Mann im Boot von Ron Mueck, einst ausgestellt im Theseustempel in Wien, eignete sich als Vorbild für ein Denkmal im Donaupark, wenn es denn je ein Denkmal für …

nguoi-austria-vienna-donaupark

 

Die Diagnose von Dr. Marcus Franz

Wenn Sie in der Posse

Dr. Marcus Franz, Volksvertreter: „Sie sind nicht das Volk.“

waren, wird Ihnen noch seine Diagnose in Erinnerung sein – „selbsternannter Inquisitor … Monoman … eingeengt … kranke … brauchen Behandlung …“ –, nicht nur in Erinnerung sein, vielleicht werden Sie sogar an weiteren eigenen Diagnosen von diesem Heilpraktiker interessiert sein.

Es dürfen ein paar nachgeliefert werden. Als eine Art Beipackzettel zur obigen Posse. Womit auch gleich ein Versäumnis nachgeholt wird, nämlich die Posse ohne Programmzettel zur Aufführung gebracht zu haben.

Die Diagnosen von Dr. Marcus Franz, alle von diesem Mittwoch, 22. Februar 2017:

Die „Befreiung“ der Frau führte in neue Knechtschaft am Arbeitsplatz, zur Doppelbelastung oder zu Kinderlosigkeit

Ehrlich – war’s das wert?

wäre die eigene Geburtenrate hoch genug, hätte Migration gar keinen Platz

Nur noch absurd. #Feminismus im Narrenmodus. Aber nicht nur im Fasching..

Das Ende der europäischen Kultur wurde durch die linke Ideologie und die Antibabypille vorbereitet.

Ich habe nicht das Recht, sondern die Pflicht, ein missionarischer Rechter zu sein. Noch immer viel zu viele Linke!!

„Flüchtlinge“ wurden „gerettet“?
Oder eher: illegale Migranten wurden eingeschleust?

bitte um Ihren Input!

Dr. Marcus Franz ist ein recht fleißiger Diagnostiker, wie auch weitere aus vergangenen Tagen belegen, wie Sie nachlesen können, sollte Ihnen das Interesse nicht …

Wie gut, werden Sie vielleicht denken, daß es nicht nur die freie politische Wahl von Parteien, Kandidaten und Kandidatinnen gibt, sondern auch die freie Wahl der Ärzte und Ärztinnen …

Dr. Marcus Franz scheint in Anbetracht seiner Fließbandausschüttung von Diagnosen zu spüren, daß ihm bald nur noch seine Praxis bleiben wird, in der er seine eigenen Diagnosen … das österreichische Parlament wird er bald nicht mehr dafür nützen können, dort endet seine Zeit, spätestens 2018. Es wird sich wohl keine Partei mehr finden, die ihn als Kandidaten … nachdem sogar die christschwarze Partei recht rasch erkannt hat, daß er ihr kein volksvertreterischer Arzt des Vertrauens ist.

dr-marcus-franz-arzt-und-bald-kein-abgeordneter