Wissensbunker in Österreich nicht nur für eine Gesinnungsschaft

Österreich 18 - ÖVP FPÖ Regierung

Nun gibt es eine Aufregung um Martin Glier, weil er etwas von Metapedia … Es wird wohl, kann wieder erwartet werden, bald verlangt werden, der montagsgemachte Vizekanzler müsse sich von solch einem Angestellten trennen.

Denn.

Es wäre nicht das erste Mal, daß in Österreich verlangt wird, die Angestellten hätten die Verantwortung zu übernehmen. Stellvertretend darf zur ehrenvollen Erinnerung dabei an Barbara Prammer gedacht werden, die vom damaligen NR Präsidenten III wacker forderte, er solle sich von seinen Mitarbeitern trennen …

Es ist aber nicht der FPÖ allein vorbehalten, daß ihre Mitarbeiter und Dienstnehmerinnen einzustehen haben, wie erst die im Jänner 2018 erfolgte Verantwortungsabschiebung in der AfD …

Zurück aber zum montagsgemachten Vizekanzler.

Ist es nicht die vornehmste Auszeichnung für Angestellte, loyal gegen ihre Dienstgeber und Dienstgeberinnen zu sein? Martin Glier scheint dies recht zu sein, vielleicht mehr noch, „idealistisch“ loyal. Und aus welchem Bunker soll ein loyaler und idealistischer Mitarbeiter sein Wissen holen, als aus ebendiesen, der rechtes Ansehen in seiner Gesinnungsschaft genießt?

Wie hilfreich doch Metapedia dieser Gesinnungsgemeinschaft zur Seite steht; erst vor wenigen Tagen konnte darüber ein Kapitel beendet werden. Als FPÖ unzensuriert wohl nicht wußte, wie auf die Schnelle den Begriff „Kulturmarxismus“ zu erklären, ein Link zu Metapedia, und alles ist im rechten Licht …

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

Metapedia läßt dieser Gesinnungsgemeinschaft auch Träume Wirklichkeit werden, wenn vorerst auch nur im Wissensbunker, daß der zurzeitige Infrastrukturminister ein „deutscher Politiker“ … aber auch Metapedia hat Träume, wünscht sich, daß er wieder für FPÖ unzensuriert schreiben möge …

„Hofer, Norbert Gerwald – deutscher Politiker – schreibt für das Netzportal ‚unzensuriert’“

Metapedia hält auch das Wissen bereit über die Rechtgroßen dieser Gesinnungsgemeinschaft, wie eben erst in einem Kapitel erzählt werden konnte, beispielsweise über Anton Reinthaller, diesen „idealistischen Nationalsozialisten“, von dem Aussagen auch in einer „zeitgenössischen Rede“ des zurzeitigen Vizekanzlers vorkommen könnten, wie zu lesen ist in

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Metapedia würdigt auch die Elite des hiesigen Journalismus …

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Sollte Martin Glier nun seinen Posten verlieren, weil wackere Menschen erfolgreich von ihm Konsequenzen für seinen Vizekanzler einmahnten, er wird wohl bald wieder eine Anstellung finden, etwa im ORF, der Menschen braucht, die neue Quellen erschließen, gerade jetzt, da Metapedia lästigerweise breit anrüchig wird …

ORF findet neue Wissens- und Informationsquellen

Vielleicht kann Martin Glier als Eintritt in den ORF beispielsweise die Lobby des deutschen reiches in den Grenzen vom 31. August 1939 mitbringen, eine Site,

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

die zur Seite dieser seiner Gesinnungsgemeinschaft steht …

Und wenn Martin Glier gegangen worden sein wird, sind jetzt schon die Worte vom Vizekanzler zu hören, so einer habe keinen Platz in seiner geführten Gesinnungsschaft, in Anlehnung an seine Worte zu Burschenschaften und Antisemitismus … Aber die Burschenschaften waren, wie eben erst vom ehemaligen Vizekanzler verlautbart,

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

sind ohnehin stets recht in Ordnung, verboten wie sie waren, von Adolf Hitler, dessen Gesinnungsschaft gar viel von ihnen lernte …

NS Martin Glier weiß, fällt gerade ein Kapitel ein, wer zurückzutreten hat, nicht ein Angestellter oder eine Mitarbeiterin hat ihren oder seinen Posten zu verlieren, sondern …

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

Norbert Steger - Burschenschaften

Nun schickt die FPÖ vor allem ihre Männer aus, um ihre Sicht der Burschenschaften zu verbreiten, zur Rettung der montagsgemachten identitären Regierungspartei und damit überhaupt zur Rettung der Strachkurzhofer in Österreich.

Wenn die Gemeinschaft in Gefahr ist, ihre erst montagsgegebene Macht zu verlieren, hält es auch einen Norbert Steger nicht mehr im Keller, folgt er dem Ruf, die Reihen schließen, und hinaus in die Öffentlichkeit, hinein in die Redaktionsstuben, zu erzählen, ja was …

Der FPÖ-Grande mahnt in der aktuellen Debatte zur Differenzierung und verwehrt sich insbesondere gegen Pauschalierungen gegenüber der FPÖ. „Immer unerwähnt bleibt in der öffentlichen Diskussion, dass nach Kriegsende Nazis auch zur SPÖ und ÖVP gegangen sind, Ministerposten bekamen. Immer unerwähnt bleibt, dass Hitler die Burschenschaften aufgelöst hat.“

Erstens. Es ist wahr. Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten gingen nach 1945 zu den Parteien SPÖ und ÖVP, aber, und das sagt Norbert Steger nicht, um diese Parteien nach ihrer Gesinnung auszurichten, ihre Gesinnung weiterleben zu können. Dafür mußte eine neue Partei gegründet werden, zuerst der VDU und dann die FPÖ. Stellvertretend sei dazu nur Reinthaller erwähnt, von dem „Aussagen“, wie es in der FPÖ-Festschrift 2016 heißt, auch in einer „zeitgenössischen Rede“ des zurzeitigen Vizekanzlers stehen könnten.

Zweitens. Und mit der Erwähnung, Hitler habe die Burschenschaften aufgelöst, erreicht Norbert Steger seine Höchstform, wie sie nur im Geisteskeller erreicht werden kann. Wie das mit der „Auflösung“ tatsächlich war, das auszubreiten, das würde hier zu weit führen. Kurz gesagt, die stegerische Darstellung dient lediglich dazu, ein falsches Licht für die Burschenschaften einzuschalten, es soll Licht auf die Burschenschaften werfen, aber tatsächlich beläßt es die Burschenschaften in der Dunkelheit, die der Strachkurzhofer dienlich ist.

Und eines noch. Hitler habe, muß Norbert Steger also unbedingt erwähnen, die Burschenschaften aufgelöst. Das muß, um für einen Moment der stegerischen Kurzfassung zu folgen, eine für die Burschenschaften wahrlich löbliche Tat von Adolf Hitler gewesen sein, für die sie ihm dankbar zu sein scheinen. Sonst würden sie nicht davon singen, seine Massenmorde fortsetzen zu wollen, wie jetzt allen etwa durch das Lied der Germania, zu der sich ein freiheitlicher Mandatar hingezogen fühlte, wohin sonst sollte sich ein Landbauer hingezogen fühlen, in Österreich bestens bekannt.

Es könnten noch viele Beispiele für burschenschaftliche

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Dankbarkeit und Ehrerweisung gegen Adolf Hitler angeführt werden. Aber. Es ist tatsächlich belanglos und vollkommen falsch, was Norbert Steger in seiner Fürrede für die Burschenschaft meint. Wenn, so die Ansicht von Norbert Steger (die er verbreitet wissen will), die Burschenschaften für die Zeit des massenmörderischen Nationalsozialismus weißgewaschen werden können, dann ist alles gut, ach, dann sind die Burschenschaften gut. Das ist Norbert Steger nicht einmal vorzuwerfen. Darin ist er nur ein squirt of austrian time

Stets wird in Österreich auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches gestarrt, als hätten diese eine Ewigkeit gedauert, als hätten die Nationalsozialisten und die Nationalsozialistinnen alles aus sich selbst geschöpft. Die Wahrheit aber ist, alles, was sie verbrecherisch und massenmörderisch taten, empfingen sie von ihren Ahnen, lehrte ihnen ihre Ahnen …

Und davon kann Norbert Steger die Burschenschaften nicht weißwaschen, mit seiner Verkürzung auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches

Was alles könnte angeführt werden. Es soll nur beispielhaft genannt werden. Wie Bücher angezündet werden, das lernten die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen von … ja, von wem sonst als von …

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Tatsächlich ist, was Norbert Steger spricht, diese Kellerpuppe, nun ausgeschickt zur Verteidigung, belanglos. Sie kann nur das sprechen, was ihr vorher aufgesprochen wurde, etwa das, Hitler habe … Aber Norbert Steger kann dafür nicht verantwortlich gemacht. Eine Puppe kann nicht prüfen, ob eine Quelle vertrauenswürdig, sie kann nur das ihr Programmierte wiedergeben, vorausgesetzt, es schaltet sie wer ein … Ein Aufsprecher und ein Einschalter von ihr könnte beispielsweise der zurzeitige Infrastrukturminister sein …

Lustig ist, um zu einem Schluß zu kommen, wie noch im Jahr 2018 Burschenschaften verteidigt werden, während bereits vor Jahrzehnten

„weithin breite Teile der NS-Bewegung die Burschenschaften als bürgerliche und historisch überholte Einrichtungen ablehnten“.

Dem von Wolfgang Benz herausgegebenen „Handbuch Antisemitismus – Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“ kann nicht nur so etwas Lustiges entnommen werden. Es erinnert ebenfalls daran, was wären die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ohne Burschenschaften gewesen? Wie wären sie je beispielsweise auf den „Arierparagraphen“ gekommen? Auch eine Leistung aus Österreich: „Linzer Programm“, 1885.

Nach Linz zieht es die Mannen und Frauen weiterhin, das kann nicht verwundern, bei solch einer Tradition, dort den Eid auf die Treue zu erneuern, wo alles begann, das länger währt als madige zwölf Jahre …

Und Norbert Steger selbst? Nun, wer keine Kellerpuppe ist, wird sich ein Urteil selbst bilden können …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Nun aber wirklich enden. Die österreichische Misere ist, daß es nicht nur die FPÖ ist, die „überholten Einrichtungen“ die Säbel zum Auftritte in der Hofburg poliert …

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

NS Es wird nun oft gefragt, wie groß der Einfluß der Burschenschaften auf die zurzeitige Regierung in Österreich, ob sich dieser im Regierungsprogramm finde; eine Stelle im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ erzählt von diesem unmißverständlich:

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Strache - Salvini - FPÖ - Lega Nord - Forza Nouva - Casa Pound - Traini

Mehr als bereits zum schießenden Lega-Nord-Kandidat

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

geschrieben wurde, ist nicht mehr zu schreiben, bis auf eines, wer nun seine Anwaltskosten übernehmen will, und wo der Lega-Nord-Kandidat sonst noch verkehrte.

Das sind Gesinnungsschaften in Italien, die in Österreich nicht sehr bekannt sind. Wer aber etwas über diese erfahren möchte, kann sich an die montagsgemachte identitäre Regierungspartei wenden und es dann ihrer Regierungspartnerin, kurz gesagt, erzählen, falls diese das nicht ohnehin bereits alles weiß …

Kontakt der schießende Lega-Nord-Kandidat auch zu Casa Pound … Besonders in Erinnerung die Frage des Interviewers der mölzerischen ZZ an einen Vertreter der Casa Pound nach dem „Wiederbeleben des Faschismus“ …

In der von NR Wendelin Mölzer geführten FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

Unterstützung bei den Anwaltskosten durch Forza nouva … Zu dieser wird der alte Mölzer viel erzählen können, gerade jetzt, wo er so für „Aufarbeitung“ …

Das war noch hinzuzufügen, damit in Österreich gewußt wird, wer Auskunft geben kann, wenn in den nächsten Tagen von Lega Nord, Forza nouva, Casa Pound in Österreich wohl auch zu lesen wird. Wie gut, diese österreichische Bundesregierung von ÖVP und FPÖ jetzt zu haben, die Auskunft erteilen kann. Dafür wurde sie ja, nein, nicht gewählt, gemacht, um über ihre Kontakte und Verbindungen vor allem der einen …

Das nur nebenher, weil es doch mühsam ist, diese lange Bezeichnung: Österreichische Bundesregierung von ÖVP und FPÖ, schwarz-blaue Bundesregierung in Österreich: das sind lange Bezeichnungen; es müßte doch eine Abkürzung geben, vielleicht: einfach: Strachkurzhofer … Wie rasch und leicht ließe sich dann so ein Satz schreiben, wie: Dafür wurde Strachkurzhofer nicht gewählt, sondern gemacht usw.

Übrigens, der Lega-Nord-Kandidat verwendete ein österreichisches Qualitätsprodukt, mit dem er durch die Stadt fuhr und Menschen verletzte.

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

Lega Nord - FPÖ - Lega-Nord-Kandidat schießt und verletzt Menschen

Beinahe ist das eingetroffen, was nicht sehr überrascht hätte. In der wichtigsten Nachrichtensendung des österreichischen Fernsehens um 19.30 Uhr wurde dann doch über den Mann in Italien in einem Sekundenbeitrag berichtet, am Samstag, dem 3. Februar 2018.

Über den Mann, der aus einem fahrenden Auto auf sechs Menschen schoß, sechs Menschen verletzte, einer ist ist lebensgefährlich verletzt.

Für Menschen aus Afrika, die Opfer von einem Lega-Nord-Kandidat werden, reicht ein Sekundenbeitrag. Erwähnt hat der ORF nicht, dass es ein Lega-Nord-Kandidat war, der ORF hatte sich gerade noch dazu durchringen können, zu erwähnen, er „soll den faschistischen Gruß“ …

Die Lega-Nord zu erwähnen, ist wohl nicht opportun, ist diese doch mit der identitären Regierungspartei in Österreich bruderschaftlich …

Opportun in Zeiten einer FPÖ-ÖVP-Regierung ist es allerdings, den Anführer der Lega-Nord zu zitieren, wie in der Collage gelesen werden kann:

„Ich hoffe, bald die Wahlen zu gewinnen, um Italien Sicherheit zurückzugeben“, sagte Lega-Nord-Chef Matteo Salvini in Hinblick auf die Tat.

Der Lega-Nord-Chef will also „Wahlen gewinnen, um Italien Sicherheit zurückzugeben“, nachdem ein Liga-Nord-Kandidat durch eine italienische Stadt fährt und auf Menschen schießt. Das wird dem montagsgemachten Vizekanzler in Österreich recht freuen, daß der ORF sofort einen Mann zitiert, der ihm „wichtiger Partner“ ist, wie er, der Vizekanzler in Österreich, auf der Plattform des Unternehmens Facebook schreibt:

Matteo Salvini ist Chef der Lega Nord (Italien) und wichtiger europäischer Partner unseres internationalen Bündnisses im Europaparlament. Er hat mit allem recht, was er hier sagt!

Was über den Lega-Nord-Mann sonst berichtet wird, wissen andere Medien als der ORF zu berichten, Berichte also, die auch dem ORF zum Zeitpunkt der Ausstrahlung, zum Zeitpunkt des Verfassens der freundlichen Berichterstattung für die ÖVP-FPÖ-Regierung …

Die Beamten fanden bei ihm eine Pistole. Medienberichten zufolge handelt es sich um den 28 Jahre alten Luca T., der bei Gemeindewahlen 2017 als Kandidat der rassistischen Lega Nord angetreten war. Den Berichten zufolge hat T. die Tat gestanden. Nach den Schüssen machte er laut Augenzeugen einen faschistischen Gruß vor einem Kriegsdenkmal der Stadt und schrie „Viva Italia!„.

Im Grunde ist eingetroffen, was nicht überrascht. Ein Sekundenbericht darüber, daß Menschen aus einem fahrenden Auto beschossen und verletzt werden, ist kein Bericht. Und dazu noch den Chef der Partei zu zitieren, aus deren Reihen der Mann kommt, der durch eine Stadt fährt, um auf Menschen zu schießen, das ist …

Der Lega-Nord-Kandidat schoß auf Menschen, von denen er aufgrund ihrer Hautfarbe annahm, sie kommen aus Afrika. Und dazu fällt dann auch gleich wieder ein, wie das Umfeld der FPÖ über Menschen spricht und schreibt, die sie aufgrund ihrer Hautfarbe meinen verunglimpfen zu dürfen, mehr, ein Recht dazu zu haben, sie es ihrer Treue und Ehre schuldig sind, derart über Menschen zu sprechen, zu schreiben …

Mediale Plattform für Dr. Georg Zakrajsek, Lobbyist für „Neger“, „Waffen“ und „Zigeuner“

Peter_ berichtet für FPÖ-Unzensuriert über „Invasion der Neger“ aus dem „Kriegsgebiet“

FPÖ-ZZ macht Soziologie verständlich: „So a Congo-Neger frißt s‘ z’samm“

Freiheitliche Unzensuriert.at: „Jeder tote Neger fällt unserem Land zur Last“

Patriotismus: „Ejakulat einflößen … Tauchkurs für Asylanten … 10 Minuten … ohne aufzutauchen“

Hofer-Gruß und Hofer-Wort von der „Invasion“

ÖVP-FPÖ-Regierung – Den neuen Stil beweist jetzt schon Tag für Tag FPÖ unzensuriert

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

Und Kapitel um Kapitel so weiter und so fort.

Für die Lega-Nord, aus deren Reihen jetzt einer vom Reden zum Schießen übergegangen ist, ist die FPÖ ein Vorbild, ihr Anführer möchte, wie erst in dieser Woche zu lesen war, mit Unterstützung der FPÖ die Wahlen in Italien gewinnen, um was … ach, ja: „die Sicherheit …“

NS Die Lega-Nord wird sich wohl nie zu Ute Bock geäußert haben. Das wurde nicht nachgeforscht. Es ist auch egal, was die Lega-Nord spricht. An den Taten sind, wie der derzeitige Bundeskanzler in Österreich es gerne spricht, zu messen … Egal ist nicht, daß ein Lega-Nord-Kandidat nun vom Reden zum Schießen …

Und so wird es noch einmal verständlich, weshalb die FPÖ Ute Bock nur Anwürfe entgegenbringen könnte, sie sogar als „Gesetzesbrecherin belangen“ wollte, weil für sie eben Menschen keine „Neger“ waren. Übrigens, die Speerspitze führte der montagsgemachte Infrastrukturminister …

FPÖ für Lega-Nord-Anführer Salvini ein Vorbild

 

 

„Our far-right is nothing“ compared to the Austrian continuity

Julius Raab

Es könnte in diesem Kapitel erzählt, wie Raab Reinthaller überredete, die nun zur identitären Regierungspartei gewordene Gesinnungsgemeinschaft zu führen, wie Figl an einem Nationalsozialisten etwas Gutes fand, weil dieser doch ein „idealistischer Nationalsozialist“ war, oder wie Figl für die christschwarze Ikone das Gute an seinem Antisemitismus fand, weil es bloß ein „ökonomischer“ war, aber das alles ist lange her, und es wird alles gewußt, es ist alles bekannt, und so wird es nicht erzählt …

Erzählt soll aber werden von

„Ideelle Kontinuität“ in Österreich

noch einer seltsamen Kontinuität in Österreich, die von Menschen gepflegt wird, von denen gesagt wird, sie seien Juden. Es wird sich beispielsweise kaum noch wer an Hans Weigel, der so tief österreichisch war, daß er damals, also vor 1945, zumindest zu einem „Mitläufer“ geworden wäre … was ihn davor bewahrte, war der für ihn glückliche Umstand, daß damals Menschen jüdischer Herkunft das Mitlauftum verweigert war, und so mußte er emigrieren.

Kunschak - Raab - Figl - Kurz

Eine Spezialität in Österreich ist wohl auch, daß bei Menschen jüdischer Herkunft großzügig übergangen wird, daß sie jüdischer Herkunft sind, wenn sie äußerst kritisch jüdischen Menschen gegenüberstehen, wie etwa Bruno Kreisky …

Wenn aber ein Bundeskanzler gesinnungsgemäß nicht zu Gesicht steht, wird sofort der Verdacht geäußert, das müsse ein „Jude“ sein. Es ist vielleicht auch eine österreichische Spezialität, daß ebendieser Bundeskanzler, der selbst antisemitischer Hetze ausgesetzt ist, einen Berater beschäftigt (genauer: beschäftigte), dem Antisemitismus und Rassismus keine verwerflichen Mittel sind.

Leopold Figl

Beim Lesen eines Artikels in „The Jewish Chronicle“ vom 11. Jänner 2018 fällt das ein. Der Artikel hat die Überschrift: „Our far-right is ‘nothing compared to Ukip’, says Austrian MP Martin Engelberg“.

In diesem Artikel wird berichtet, Martin Engelberg habe den Vorwurf zurückgewiesen, er sei ein „Hofjude“ … er „handle wie ein Hofjude“ …

Martin Engelberg

… er, Engelberg, lehne auch einen Vergleich zwischen FPÖ und Ukip ab … Nun, vielleicht hätte Martin Engelberg anders geantwortet, wenn er gefragt worden wäre, ob Ukip bewundert werde:

EU-Wahl heißt für den von He.-Chr. „Strache bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten

Die Farages – Schweres Gepäck für die Reise in eine europäische Zukunft

Patriotisches Gaunerinnentum

Verkaufte Heimaten

Er, Engelberg, „handle wie ein „Hofjude“ … nun, von Handeln zu sprechen, das ist doch ein zu ein großes Wort, er spricht halt wie ein „Österreichjude“, er schreibt halt so tief österreichisch …

„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

„Das ist sehr lieb“, Martin Engelberg, „vielen Dank!“

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Im Artikel ist auch zu lesen, Engelberg sei wichtig, daß Sebastian Kurz so sensibel auf Antisemitismus … ja, wie wahr das ist, wird ihm Viktor Orbán bestätigen können:

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Im Artikel ist auch zu lesen, die Vorwürfe gegen ihn, Engelberg motiviert von „Politik und Karrierismus“ … Nun, das mit dem Karrierismus ist wahr, er hat Karriere gemacht, nun sitzt er für Kurz im österreichischen Parlament …

Austria Jew Martin Engelberg - The Jewish Chronicle - Our fair-right

 

 

„Ideelle Kontinuität“ in Österreich

 

FPÖ - Ideelle Kontinuität - Reinthaller - Strache - Festschrift 2016

Es mangelt nicht an Aufarbeitung der Zeit vor 1945.

Woran es aber mangelt, ist an der Aufarbeitung der Zeit nach 1945 in Österreich.

Das belegt auch die nun gemachte Koalitionsregierung in Österreich. Mit welch einer Leichtfertigkeit, mit welch einer Sorglosigkeit, mit welch einer Nachlässigkeit eine solche Partei wie die FPÖ wieder zu einer Regierungspartei gemacht wurde, obgleich es viele andere Regierungsvarianten gegeben hätte und nach wie vor gibt.

Die Zeit ab 1945 in Österreich läßt Österreich verstehen, weshalb in Österreich ein cordon sanitaire nicht möglich ist. Einen politischen Sperrgürtel um eine fosse de lisier zu errichten, ist eben ein nahezu unmögliches Unterfangen.

Es könnte hierzu viel angeführt werden.

Es könnte hierzu etwa die Aufregung um die germanisch-burschenschaftlichen Lieder herangezogen werden. Ein Glücksgefühl wird sich nun in Österreich breitmachen, ist nun doch der Landbauer zurückgetreten (jedoch mit von seiner Partei ihm in Aussicht gestellter Rückkehr in das parteipolitische Geschäft). Und wer wird seine Stelle jetzt einmal einnehmen? Ein Mann wird es sein, dem beispielsweise gesinnungsgemäß zu Kunst sofort „abartige Kunst“ einfällt.

Einem Mann aus dieser Gesinnungsgemeinschaft wird nun breitester medialer Raum geboten, sich als „Hygieniker“, als „Aufarbeiter“ seiner Partei präsentieren zu dürfen, als wäre dieser Mann nicht seit Jahrzehnten in dieser Partei, für diese Partei …

Dieser Gesinnungsmann der zurzeitigen Regierungsschaft darf sich nun breit medial präsentieren, als wäre er der Unbefleckte Geist mit seinem unbefleckten und im Parlament abgelegten Sohn … Wie überhaupt feststellbar ist, daß von ebendiesen Mann, seit diese Regierung an einem Montag im Dezember 2017 gemacht wurde, sich die medialen Auftritte wieder mehren, als müßte in Österreich der Letzte aus dieser und zu dieser Regierungsschaft noch umworben werden, hofiert werden …

Generell ist in Österreich festzustellen, und das nicht erst seit der montagsgemachten Regierung, das die Letzten den medialen Raum breit erobern, ihnen eine Bühne für ihr Nichtssagendes gegeben wird, das auch viel aussagt über die geistige Genügsamkeit in Österreich …

Aber gehätschelt wird in Österreich, wer geistig Brennsuppn kocht.

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

Die Presse befragt Adolf Hitler zu FPÖ, EU und Putin

Es gibt bei dieser Partei nichts aufzuarbeiten. Es wird über diese Partei alles gewußt. Es ist alles bekannt. Was es in Österreich aufzuarbeiten gibt, ist der mediale Umgang mit dieser Partei im besonderen und generell mit solchen Gesinnungen, für die diese Partei exklusiv steht. Aber nicht nur der mediale Umgang, sondern auch der Umgang mit solchen Gesinnungsschaften durch andere Parteien in Österreich.

Es bedarf keiner „Historikerkommission“ für die Aufarbeitung der Vergangenheit dieser Partei, wie von dieser Partei jetzt gefordert, von ihr geschrien wird, genauso, wie eine Diebin schreien würde: „Haltet den Dieb!“ Das mag auf den ersten Blick von der Diebin raffiniert erscheinen, ist aber doch allzu offensichtlich. Und wie kann sie Vergangenheit aufarbeiten, die ihr noch andauert?

Was es aber tatsächlich in Österreich bedarf, ist eine Aufarbeitung durch Historiker und Historikerinnen des politischen und medialen Umgangs mit solchen weltanschaulichen Gemeinschaften. Und diese darf nicht irgendwann vor Jahren enden,  sondern bis zum heutigen Tag, 1. Februar 2018, und über diesen hinaus.

Österreich, ist ein recht seltsames Land. Ein Land, in dem sich Journalisten und Journalistinnen als Historiker und Historikerinnen verstehen, Ungeheuerlichkeiten ausgraben, die Jahrzehnte zurückliegen, wie eben das germanische Burschenliedbuch, während das Aktuelle …

Ebenso schaudernd, aber eben nicht so schreierisch wie die germanischen Burschenlieder, ist, worauf sich die Collage bezieht, Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen zu „Idealisten“ … Und auch das erzählt viel über den Umgang damit in Österreich nach 1945, etwa von den Vorgängern des derzeitigen Bundeskanzlers, wie in diesem Kapitel ausgeführt.

Es will eben in Österreich nicht aufgegeben werden, Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen dadurch milde zu beurteilen, daß ihnen „Idealismus“ angerechnet wird. Und das nicht vor Jahrzehnten, sondern … Aber was ist das für ein Idealismus? Es ist der Idealismus, einem Massenmordregime gedient zu haben. Es war die idealistische Pflichterfüllung in den Vernichtungslagern. Die heilige Dreifaltigkeit in Österreich: Opfer gewesen zu sein, dennoch die Pflicht erfüllt zu haben, und dabei ganz Idealistinnen und Idealisten

Über die Aufarbeitung der Zeit nach 1945 hinaus bedarf es aber in Österreich nicht als Ergebnis dieser sondern als sofortige Konsequenz und Handlungsanleitung

Nicht kurzer als der Kurz

zu sein, und vor allem:

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr!

 

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

FPÖ Festschrift 2016 - Zu den Idealisten der NS-Bewegung zählte

Nach strachscher Geschichtserzählung kann nun gesagt werden, die FPÖ ist so etwas wie die Vorgängerpartei der NSDAP. Das wäre doch eine neue Sichtweise, geschuldet des Vizekanzlers Vereinnahmungen.

Bisher war ja bloß bekannt, daß die FPÖ so etwas wie die Nachfolgepartei ist, federführend gegründet von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen.

Ideelle Kontinuität der FPÖ seit

Besonders ein Name ist mit der Gründung von FPÖ und VDU untrennbar verbunden: Anton Reinthaller. Und auch davor ist er, Reinthaller, als Gründungseifriger schon bekannt:

„Er versuchte danach, die NSDAP in Österreich wieder neu aufzubauen (Gründung des Komitees der „Nationalen Aktion“); sie sollte 1934 unter dem Titel „Nationalsozialistischer Volksbund Österreichs“ zusammengefasst werden und dann der Vaterländischen Front beitreten.“

Um es dem Vizekanzler leicht zu machen: Das kann „Wikipedia“ entnommen werden. Viel zu berichten über den FPÖ-Parteiobmann von 1956 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 weiß „Metapedia“, die wohl ehrenstolz alle seine NS-Titel, seine NS-Auszeichnungen, mit ihm in feschen Uniformen bebildert, auflistet. Fesch sieht er aus, der „idealistische“ Altfeschist, und so viel „Idealismus“ verdient Titel über Titel und Auszeichnung über Auszeichnung …

Ja, in Zeiten einer blauschwarzen Regierung in Österreich muß schon auch eine Quelle

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

angeführt werden, die recht hohes Ansehen im Bunde einer Regierungspartei genießt.

Und Anton Reinthaller genießt auch heute noch recht hohes Ansehen in der identitären Regierungspartei, wie der FPÖ-Festschrift zu „Österreich zuerst 1956 – 2016“ entnommen werden darf. Der FPÖ-Festschrift 2016 Vorworte von dem zurzeitigen Vizekanzler und dem zurzeitigen Infrastrukturminister.

Nicht nur Ansehen genießt Anton Reinthaller, er ist ein Mann, der ihr auch wert ist, verteidigt zu werden:

„Trotzdem blieb die Beurteilung Reinthallers umstritten. Für die einen war er Sinnbild der Hochanständigkeit, des Idealismus und der Vereinbarkeit von guter nationaler Gesinnung mit aufrechtem Österreichertum.“

„Trotzdem“. Das bezieht sich darauf, daß ein Vorgänger von Sebastian Kurz über ihn, Reinthaller, sagte, wie in dieser FPÖ-Festschrift zu lesen ist:

„Reinthaller sei ein sehr gemäßigter, idealistischer Nationalsozialist gewesen[.]“

Dieser Vorgänger von Kurz war doch ein recht weiser Mann – im österreichischen Sinne. Er fand auch milde Worte für den Antisemitismus des „österreichischen Streichers“ … Ach, Leopold Kunschak, die Ikone der ÖVP, hatte ja einen Grund für … dann ist doch alles, nein, es wird nicht mit gut fortgesetzt, doch alles österreichisch …

Die FPÖ hat auch eine Ikone, deren Antisemitismus wohl ebenfalls verzeihlich, ist dieser doch kornblumig umrandet …

Und in der FPÖ-Festschrift ist zu lesen:

„Diese Aussagen Anton Reinthallers könnten zweifellos auch in einer zeitgenössischen Rede von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aufscheinen. Dies beweist, wie groß die ideelle Kontinuität innerhalb der FPÖ zwischen 1956 und 2016 ist.“

Die Treue zum Idealismus ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft ungebrochen …

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Das Fehlen von so vielen Ehrengästen am Akademikerball aus der idealistischen Zeit macht die Polizei wieder wett – Ein Trost

Mit Reinthaller ist allerhand zu erfahren, auch über noch einen Vorgänger des derzeitigen Bundeskanzlers, mit welchem Bild im Hintergrund sich ein Haimbuchner wohl sicherer fühlen wird, wenn er eine Rede hält …

Menschgemäß ist es Humbug, daß die FPÖ die Vorgängerpartei der NSDAP ist. Cajetan-Felder war genauso viel ein Freiheitlicher, wie He.-Chr. Strache nie Sportstadtrat in Wien war. Die Partei von Cajetan-Felder nannte sich auch nicht „Freiheitliche Partei“. Es war die „Mittelpartei“. Und noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts verschwand sie von der Bühne, verdrängt, abgelöst durch die Partei eines Vorgängers des derzeitigen Bundeskanzlers. Kein Humbug allerdings ist, daß VDU und FPÖ von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen feder… (stimmiger klingt wohl) säbelführend …

Die Geschichte der „Mittelpartei“ mit ihrem Bürgermeister Cajetan-Felder könnte zuversichtlich stimmen, daß der FPÖ es ebenso ergeht, den Menschen im Land ebenfalls das Glück zuteil wird, bevor noch das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beginnt, zu erleben, wie eine Partei, die FPÖ, verschwindet. Wenn aber bedacht wird, welche Partei die „Mittelpartei“ verdrängte, ablöste, dann wird nur von einem halben Glück gesprochen werden können …

NS Welche interessante Diskussionen es im von der FPÖ Wien gegründeten Cajetan-Felder-Institut gibt, kann schon daran ermessen werden, wer es verbreitet, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist die Lobbysite für das deutsche reich in den Grenzen vom 31. August 1939 – als Österreich noch bei Böh…, nein bei Deutsch…

Auf der gräflichen Homepage und auf der Lobbysite ist gleichlautend zu lesen:

„Im Zuge der Veranstaltung wurde das schreckliche Leid, das die allierten Bombenangriffe über die unschuldige Zivilbevölkerung brachten, auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert. Die Frauen an der Heimatfront mussten neben der Kindererziehung auch beim Beseitigen der Schuttberge während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs alleine Hand anlegen. Für viele Frauen waren die Erlebnisse von damals lange Zeit ein Tabu-Thema, über das nie gesprochen wurde. Von der Republik Österreich und der Stadt Wien gab es jahrzehntelang keine Anerkennung. Erst unter Schwarz-Blau Anfang des 21. Jahrhunderts konnte eine bescheiden Einmalzahlung gegen den Widerstand der vereinigten Linken durchgesetzt werden.“

Wie das damals war, welcher Abtausch zwischen ÖVP und FPÖ erfolgte, als ein Vorgänger vom derzeitigen Bundeskanzler mit der identitären Partei eine Regierung machte, kann in der Collage gelesen werden oder direkt in „Gefangen, auch im Erinnern“, wenn die Erinnerung an die erste blauschwarze Regierung nicht mehr vorhanden ist, aber mehr denn je vorhanden sein sollte.

Cajetan-Feldeer-Insittut - FPÖ unzensuriert Trümmerfrauen deutsche lobby

Trump card of the present: Hail of bottles


Heil Trump - FPÖ unzensuriert - Friedrich August von Hayek Institut.png

FPÖ unzensuriert zeigt sich erfreut, am 28. Jänner 2018:

„Das Friedrich A. v. Hayek Institut stellt sich erfreulicherweise gegen die in Medienkreisen betriebene Donald-Trump-Verunglimpfung und startet den Versuch, den Reformkurs der US-Administration in Washington in den Bereichen Wirtschafts- und Steuerpolitik zu vermitteln: ‚Donald Trumps Steuerreform wird in Europa als Steuergeschenk an Großverdiener wahrgenommen. Kaum jemand bestätigt, dass das erklärte Ziel – nämlich die Entlastung aller Amerikaner – erreicht werden kann, vielmehr werden teils wenig schmeichelhafte Formulierungen für Trump und insbesondere für seinen Kommunikationsstil in den Medien zitiert.'“

Für einen ersten Einblick in die trumpsche Steuerreform eignet sich ein Artikel des  Handelsblattes, wie in der Collage abgebildet …

Aber um diese soll es hier nicht gehen. Mehr von Interesse ist, wer sich in Österreich für Donald Trump so recht einsetzt, ihm Werber und Werberin ist.

Das Hayek-Institut, gelobt nun von FPÖ unzensuriert, der Postenlieferatin für den zurzeitigen Innenminister …

Im Präsidium sitzt Barbara Kolm, die auch als Ministerin immer wieder im Gespräch war, für die nun identitäre Regierungspartei. Auch für andere hohe Posten im Staat, stets für die identitäre Regierungspartei – Rechnungshofpräsidentin …

Sie kommt bereits in einem Kapitel vor: Tax Freedom Day der Austrian Tea Party

Im Vorstand dieses Institutes sitzt Andreas Unterberger. Wenn in den Vereinigten Staaten Menschen die rechte Hand zum …  „Hail Trump! Hail our people! Hail victory! … dann wird ihn das an nichts erinnert haben, bloß Rührung wohl über so viel Gemeinschaft, die er sieht, auch ohne Brille, wie er

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch …

Oder auch ein Georg Vetter, der gar nicht zu erwähnen ist, aber der Vollständigkeit halber, in welcher Geistestiefe das Hayek-Institut sich vorstandsmäßig … Vetter, eine Nebenfigur im Kapitel:

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Wie Sie in der Collage lesen können, hält bald noch jemand einen Vortrag im Hayek-Institut: „Die Problematik politisierenden Klerus“. Nämlich Arno Delegesta …

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Dieses Werben in Österreich von dem Hayek-Institut, von FPÖ unzensuriert, die Zurückhaltung von Sebastian Kurz, der zuerst einmal die Taten

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

von Donald Trump … Dabei. Es wird doch gewußt, wer Donald Trump ist, was seine Taten …

Hayek Kolm FPÖ unzensuriert breitbart hail trump of bottles

Hierzu kann „Widerstand der Vernunft“ von Susan Neiman empfohlen werden. Darin ist viel über Donald Trump zu erfahren und soher auch verstanden werden, weshalb gerade diesen Kreisen in Österreich der Trump so recht aus dem Herzen wächst, sie ihn als Trumpf …

Ein par Zitate aus „Widerstand der Vernunft“, wenn auch wenig vom Zitieren gehalten wird. Denn. Es sind alle Seiten dieses Buches zu lesen.

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen wie Welch die Schuld für Trumps Wahlsieg zu geben. Die Daten sind deutlich. Die Ärmsten haben für Clinton gestimmt, während die Hälfte aller Trump-Wähler Jahreseinkommen über 100.000 Dollar haben. Auch der Bildungshintergrund spielte dabei keine wesentliche Rolle. Unter weißen Wählern mit Hochschulabschluss haben 49 Prozent für Trump gestimmt; 45 Prozent votierten für Clinton […] Auch in Deutschland ist es ein Mythos, dass die AfD-Anhänger zu den Globalisierungsverlierern gehören. „

„Schlimm genug, dass das – noch – mächtigste Land der Welt von einem rechtsradikalen Gauner regiert wird. Noch schlimmer ist, dass sein Sieg die europäischen Rechtsnationalisten ermutigt. Gleich nach Trumps Vereidigung feierten Geert Wilders, Marine Le Pen, Frauke Petry und Gleichgesinnte in der deutschen Kleinstadt Koblenz.“

„Freilich pflegt Trump einen anderen Ton als Reagan: Statt eines gütigen Opas haben wir nun einen verwöhnten Pubertierenden im Weißen Haus.“ 

„Ebenso glauben bei uns viele Menschen, die keine amerikanischen Nachrichten verfolgen, dass Donald Trump ein großer Geschäftsmann sei. Über seine vielen Bankrotterklärungen und seine wiederholten Schwindeleien gegenüber Partnern und Mitarbeitern wurde wenig berichtet. Etliche haben auch nicht jene Bilder gesehen, die nach den Präsidentschaftswahlen aus Washington kamen, als ein Sprecher der Rechtsradikalen seine Rede mit den Worten ‚Heil Trump! Heil Sieg!‘ beendete und ihm mehrere ausgestreckte Arme im Hitlergruß entgegengestreckt wurden.“

„Allerdings ist es weiterhin möglich, dass Trump wegen seiner bespiellosen Korruption – Bertold Brechts literarische Figur des Arturo Ui lässt grüßen und uns erschrecken – davor sein Amt verliert.“

Hail Trump

Übrigens, Österreich kommt in diesem Buch auch einmal vor, einmal im Zusammenhang – wie sonst? – mit „Identitären“ Und es kann die „Tea Party“ auch nicht fehlen. Barbara Kolm oder He.-Chr. Strache oder Sebastian Kurz kommen allerdings nicht namentlich vor …

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen …“ — Nicht nur bei diesem Satz mußte in der Sekunde immer gedacht werden, es ist äußerst bequem, ein Stück zu schreiben über Menschen in der Donaustadt, die dann sogar in einer Zeitung wie der Kronen-Zeitung als „Alltagsfaschisten“ in einer lobenden Besprechung der Josefstadtpeterrührseligkeit …

Übrigens, im Buch von Susan Neiman ist auch viel über Faschismus zu erfahren, über den Alltag von Donald Trump, „der bekanntlich als Erwachsener nie ein Buch gelesen hat.“

NS Das Hayek-Institut zeichnet nicht nur aus, einen Vorstand Männern der Geistestiefe Stühle … es werden auch immer wieder Männer zu Referaten geladen, die selbst Männer der größten Geistestiefe zu Vorträgen nach Österreich

Bachheimer Hayek-Institut - Hail trump spencer

 

Nicht kurzer als der Kurz.

Sebastian Kurz - blaue Linie

„Wörtlich meinte der Kanzler: ‚Eine Grenze für jeden – für mich, für Sie, für jeden Politiker und Journalisten – ist das Strafrecht, sind gesetzliche Regelungen. Und darüber hinaus gibt es schon noch so etwas wie Meinungsfreiheit, und das ist gut so.'“

Damit hat Sebastian Kurz sich gänzlich in die blaue Verteidigungslinie eingereiht.

Wer das Geplärre der identitären Regierungspartei der letzten Jahre noch im Ohr hat, hört das ständige Gerede, bei jedweder Aufregung, die es um die nun montagsgemachte Regierungspartei gab und gibt, dieser sei vor dem Gesetz unschuldig, gegen diese sei keine gerichtlichen Verfahren, alle seien untadelig vor dem Gesetz, nicht vorbestraft, nicht verurteilt … und alles sei bloß Meinungsfreiheit und so weiter und so fort.

Steht Sebastian Kurz endgültig in der blauen Gesinnungsverteidigungslinie, und meint für sich wohl noch, er schreite der Formation voran, aber er ist in der Linie, ein Glied in der Reihe, mit einem zugewiesenen Platz, vielleicht neben Harald Vilimsky, der gestern im Zentrum wieder sehr beredt sich betätigte …

Kurz Sebastian

Nun hat Sebastian Kurz die rote Linie blau ganz nachgezogen. Was wird von Kurz bleiben, wenn das Türkis abgeblättert sein wird, und eine Farbe blättert schnell von den Wändern, eine Anzugsfarbe bleicht rasch aus, was wird dann von Sebastian Kurz noch zu sehen sein? Eine blaue Linie.

Es gibt diesen Spruch: „Nicht päpstlicher als der Papst sein.“ Und auf Österreich bezogen, könnte der in diesen Tagen des montagsgemachten Bundeskanzlers lauten:

Nicht kurzer als der Kurz.

Not more shorter than short.

Es gibt viele Positionen des montagsgemachten Bundeskanzlers, die Menschen sich nicht zu eigen machen sollten, vor allem jene nicht, gegen die diese gerichtet sind, zu diesen Menschen gesagt werden könnte: Sei nicht kurzer als der Kurz.

Aber beim Konkreten zu bleiben, also bei der von Sebastian Kurz gezogenen Grenze, es geht dabei um die Frage von Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus. Und hinzugefügt werden muß, weil es breit medial, weil es breit politisch in diesem Land nie genannt wird, es geht um die Frage von Antiziganismus, Antiromaismus.

Und seine Beruhigungsantwortpille, die er verabreichen möchte, ist: „Strafrecht, gesetzliche Regelungen, Meinungsfreiheit, strenges Verbotsgesetz“.

Das werden vor allem die Mannen seiner identitären Regierungspartnerin jauchzend, jodelnd, mit Mensuren feiernd recht gern gehört haben.

Nun ist die Straße frei für eine Bildungsoffensive …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Es sind doch recht Unbescholtene, vor dem Gesetz gar recht ehrenreiche, treue Leut‘.

Wie Norbert Hofer mit dem Ausweiten des Verbotsgesetzes das Verbotsgesetz dem Aushebeln preisgeben will

Wie Norbert Hofer das Verbotsgesetz recht versteht

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Freiheitliche „Zur Zeit“- Verbotsgesetz und Holocaust: Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um Schutz der Meinungsfreiheit

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung der FPÖ unzensuriert zu löschen

Und so weiter und so fort.

„Nie wieder!“ wird gerade in diesem Jahr oft zu hören sein. Auch und vor allem vom Bundeskanzler, nicht von Sebastian Kurz, vom Bundeskanzler, der auch dafür bezahlt wird, beim Erinnern das zu sagen.

Und der Chor, der dafür nicht bezahlt wird,  soll ihm antworten: „Nie mehr!“ „Never more!“

Menschen, die kurzsche Striche ziehen, kann ruhig und gelassen geantwortet werden: Ach, sei nicht kurzer als der Kurz.

No more shorter than short.

Harald Vilimsky im Zentrum

Wachtturm Vilimsky.pngWie recht er gesprochen hat, am 28. Jänner 2018, also Harald Vilimsky im Zentrum, was heißt im Zentrum, er selbst das Zentrum gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, der Wachttum der Verteidigung von allen und gegen alles, was recht schlecht …

Das kann ihm geglaubet werden, wie oft hat er das  schon bewiesen, und brachte ihm schon gar viel Ansehen in der Welt ein …

Denn sehet, stets spricht er wahr, so wahr wie sein Parteiführer wahr spricht, wenn er nun von der Vizekanzel aus verkündet, er sei einst für zehn Jahre Sportstadtrat gewesen …

Fördert das Rechtbeste zutage: Antisemitismus, NS-Verharmlosung, Mordlust

Als der von Harald Vilimsky abonnierte Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW, mit der Harald Vilimsky im Europaparlament sitzen will

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Odin