Schönbornstandard oder die unerträgliche Propaganda der gewollten Gesetzesunwissenheit

die-unertragliche-propaganda-der-gewollten-unwissenheit„Ich war ein ziemlich unerträglicher Tugendbold für meine Geschwister.“ Das sagt Christoph Schönborn am 25. Februar 2017 im „Standard“. Würde je ein Stück geschrieben werden, in dem eine leitende Figur eines Organisierten Glaubens aufträte, wäre dieser schönbornsche Satz eine Vorlage für einen ersten Monologsatz: „Ich bin ein ziemlicher Unwissensheitsbold für das ganze Land, immer gewesen.“

Diese zwei großformatigen Seiten in der Qualitätszeitung österreichischer Zugerichtetheit über zwei Brüder wären nicht zu erwähnen, könnten ignoriert werden, könnten abgetan werden als Werbung für den einen alten Bruder, dem der um zwei Jahre jüngere alte Bruder beispringt, um für dessen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum die Reklametrommel zu schlagen. Vom Wirtschaftlichen her ist gegen eine Werbung kein Wort zu sagen. Zwei großformatige Seiten als Werbung bringen dem „Standard“ eine gute Einnahme. Für diese zwei Bruderseiten wird der „Standard“ aber kein Geld eingenommen haben. Eine Gratiswerbung vom „Standard“ für zwei Brüder. Auch wenn es eine Gratisreklame ist, hat diese mit bezahlten Anzeigen  etwas gemein; sie wird bestellt worden sein. Bleibt nur die Frage, von wem.

Wären es zwei großformatige Werbeseiten üblichen Zuschnitts, auf denen der eine die große Kunst des anderen lobt, würdigt, preist – geschenkt. Aber dem ist nicht so. Es kann nicht einfach selbstverliebt über die eigenen Bildchen gesprochen werden, es können nicht schlicht die Fotochen des alten Brüderchen in den Himmel aufgefahren werden lassen. Es muß schon über die ganze Welt gesprochen werden.

Wenn die Fotografien des altjüngeren Bruders die Tiefenschärfe seiner Gedanken haben, dann wird es verständlich, daß eine Qualitätszeitung nicht umhinkommt, die zweiseitige Werbung bei sich selbst bestellt zu haben:

„Bei uns war die Situation ein bisserl anders. Die Menschen in Syrien müssen selbst entscheiden, ob sie flüchten oder ausharren. Bei uns hieß es nur: Raus mit euch Deutschen!“

Die Qualitätszeitung brachte den Fotobruder mit der Erinnerung an die Beneš-Dekrete … wie schlimmer es doch für die „Deutschen“ war, als jetzt für die Menschen in Syrien, weil nie besitzt ein Mensch eine größere Entscheidungsfreiheit, als in einem Krieg …

Der Fotobruder ist wahrlich ein großer Geist, und als solcher erkennt er punktgenau wahre großer Geister, die er zu würdigen weiß, etwa Hildegard von Bingen mit einem „leuchtenden Schrein“, die bis heute vielen Vorbild in Fragen der Sexualität, des Antisemitismus …

Dieser Gedankenschärfe darf der Ewigelichtbruder nicht nachstehen, und er steht nicht nach. Die Qualitätszeitung stellt die Linse scharf mit der Frage in einer Werbung für eine Ausstellung, ob es denn sinnvoll wäre ein Burkaverbot in Österreich:

„Es ist eine Sache, wenn man, wie jetzt im Regierungsprogramm, sagt, dass bei gewissen Berufsbekleidungen ein Kopftuch oder auch andere religiöse Symbole nicht passen. Eine Polizistin mit einem Brustkreuz oder Kopftuch herumlaufen zu lassen: geht nicht.“

Der Ewigelichtbruder redet aber nur nach, was die Regierung auch nicht weiß, welche Gesetze es nämlich in Österreich gibt, und die Qualitätszeitung weiß es auch nicht, denn sonst hätte sie darauf hingewiesen, welche Gesetze es in Österreich gibt, und wie unnütz also die Diskussion über das Kopftuch zur Uniform, wie unnütz hierzu weitere Gesetze … Es gibt die Polizeiuniformtragevorschrift, in der auf über fünfzig Seiten festgelegt ist, was getragen werden darf, was nicht getragen werden darf.

In dieser Vorschrift ist alles geregelt. Es ist sogar geregelt, daß beim Tragen der Uniformhemden, der Uniformblusen alle Knöpfe zu schließen sind. Es ist sogar geregelt, was darunter getragen werden darf, nämlich nur ein dunkles Leibchen. Es ist sogar geregelt, daß die Ärmel aufgekrempelt werden dürfen. Regelungen über Regelungen. Es ist gestattet, die Kopfbedeckung im Fahrzeug abzulegen. Einsatzuniform mit der Tellerkappe ist zu tragen, oder bei entsprechender Witterung die Winterkappe oder das Barrett … Wenn zwei oder mehrere uniformierte Bedienstete gemeinsam … haben sie einheitlich adjustiert zu sein. Das Tragen von ziviler Oberbekleidung zur Uniform ist verboten. Nicht einmal Taschenuhren dürfen sichtbar getragen werden.

Und so weiter und so fort.

Österreich, Platz der schlampigen Erinnerungen

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Platz der schlampigen Erinnerungen, mußte augenblicklich gedacht werden, beim Lesen der rauischen Zeilen, die an zwei Herren gerichtet sind. Das Umbenennungsgeschwefel von dem einen ist aber weiter in keiner Zeile zu erwähnen. Hätte also die Feder der Edlen nicht die „Tüchtigkeit“ als Tugend der „kleinen Schlampe“ hervorgehoben, wäre das Bild nicht in den Sinn gekommen: da steht der Österreicher auf seinem Platz der schlampigen Erinnerungen und schreibt sich seinen Teil.

Was Österreich, wie an diesem Tag es die Feder der Edlen stellvertretend wieder einmal belegt, tatsächlich fehlt, ist ein Platz, dessen Name den Charakter von Österreich weithin sichtbar und kenntlich macht, und was charakterisiert Österreich mehr als schlampige Erinnerungen

Und nur zur Seite gesprochen: ein Heldenplatz, ein Platz der Helden paßt doch gar nicht zu Österreich … Helden sind sie, wenn das Wort überhaupt dafür verwendet werden darf, wenn sie einem in unbedingter Gehorsamspflicht folgen dürfen, sie mit strenger Peitsche geführt werden … die Gehülfen statt die Helden ist das passendere Wort – Österreich, ein Platz für männliche und weibliche Gehülfen.

osterreich-platz-der-schlampigen-erinnerungenPlatz der schlampigen Erinnerungen, auch ein Platzname zum Gedenken an Prinz Eugen von Savoyen, der, wie

Die Höhle teilen sich Freiheitliche, Innozenz XI., die kleine Prinzenschlampe Eugen …

nachgelesen werden kann, genannt wurde: petit salope  … und die kleine Schlampe sitzt auf einem Pferd auf dem Heldenplatz, auf einem Pferd aber, das nicht tot auf dem Boden liegt, sondern … sie hätte auch anders dargestellt werden können: sitzend auf massakrierten Menschen und auf abgeschlachteten Pferden …dem Bildhauer wäre als Vorlage für ein solches Denkmal ein Satz ausreichend gewesen:

„‚Meine Leute konnten auf den Leichen der Feinde stehen wie auf einer Insel‚’– und auch auf den Leichen von mehr als 3 500 eigenen Pferden.”

Ein derartiges Denkmal mit einer auf  Tausenden von toten Menschen und Tausenden von toten Pferden sitzenden Kleinschlampe, so nüchtern muß das gesehen werden, hätte wohl auch nicht vermieden, daß am anderen Ende des Heldenplatzes

Für die von NR Mölzer geführte ZZ ist Deserteursdenkmal auf dem Ballhausplatz ein „Kameradenverräterdenkmal“

Jahrhunderte später ein Mahnmal errichtet werden mußte … und in seinem Schreibsturmlauf gegen dieses feiert Reservemajor Moser den „Türkenbezwinger“ Eugen Savoyen …

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Die kronenreale Welt des Christian Kern: „Ostarbeiter“

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An diesem vorletzten Sonntag im Februar 2017 bringt es die Krone des österreichischen Mediums zu ihrem ersten Höhepunkt in diesem Jahr: „Ostarbeiter“ …

„Ostarbeiter“ scheint ihr generell schon seit Jahren eine Bezeichnung zu sein, die ihr mindestens einmal im Jahr einen schreiberischen Höhepunkt gewährleistet, von der sich auch weitere Zeitungen in diesem Land durch deren Verwendung einen …

Am verwichenen Freitag klärt die eine Umsonst über die „irre Welt des  …“ auf; er wird vielleicht am Freitag und auch am Samstag noch gezweifelt haben, an seiner Welt, ob diese  … vielleicht fühlte er sich gar als Kasperl … aber am Sonntag wird es ihm ganz klar wieder gewesen sein, wie recht real seine Welt ist, ein Blick auf die Krone reicht, um ihn wissen zu lassen, wie richtig es von ihm ist, eine Tracht anzuziehen, einen Bart wachsen zu lassen. Denn. Wenn es noch „Ostarbeiter“ gibt, muß es auch einen … Er wird möglicherweise an diesem Sonntag mit sich übereingekommen sein, nur noch die Kroneschließlich hat die Krone auch ein recht großes Herz für das Kasperl …

In welcher Zeit, fragen Sie, „Ostarbeiter“ die Bezeichnung schlechthin war? Sie haben bestimmt ein Smartphone, Sie kennen bestimmt Wikipedia, dann sind Sie mindestens so gebildet und modern wie die Journalistinnen und Journalisten von der Krone oder der Bundeskanzler von der Facebookbahn, und es muß Ihnen hier nicht vorgesagt werden, wann die „Ostarbeiter“ …

christian-kern-ost-arbeiterEs war, nur ein kleiner Hinweis, die Zeit der recht vielen Aufnäher,  auch die „Ostarbeiter“ und die „Ostarbeiterinnen“ wurden mit einem Aufnäher mit blauem Untergrund gekennzeichnet, eine Auszeichnung allerdings waren die Aufnäher nicht.

Damals aber gab es keine „Bremse“. Es wurden „Ostarbeiter“ und „Ostarbeiterinnen“ geholt, noch und noch, es konnten nicht genug sein, in Anlehnung an ein heute sehr strapaziertes und zum Hauptschimpfwort gewordenes Wort könnte gesagt werden; es war eine aggressive Willkommenskultur – ausgegeben ward die Parole Willkommensoffensive, zu der das Lied komponiert: Es zogen gar viele gen Osten …

Ganz im Gegensatz zu heute. Menschen, die westlich von Moskau wohnen, sollen nicht mehr kommen.

Das also hat sich geändert, aber der Geist, der Wörter verwenden läßt, wie eben „Ostarbeiter“, dieser Geist ist unverändert der vorherrschende Geist in diesem Land. Dieser Geist brachte wohl auch einen jungen Mann dazu, sich als Wiedergeburt von … aber dabei erlag er einem Irrtum, die Materialisierung dieses Geistes in einem Trachtenbartmännchen ist nicht notwendig, solange der Geist in Österreich so real ist, in so vielen Zeitungen des Landes, also nicht nur in der Krone des österreichischen Mediums …

Österreich heute: Krone der Kultur

Wenn es tatsächlich so kommt, wie über den Plan von Thomas Drozda berichtet wird, werden es alle verstehen, dass die zwei

Österreich heute – Krone der Kultur 

zwar umsonst, aber weiter nicht gratis sind, etwas kosten – Ihr Geld …

Nennt Thomas Drozda seinen Plan für die Umsonst in Verehrung seines Vorsitzenden ebenfalls „Plan A“? Wie bei Kunst und Kultur. Oder ist dieser zu seiner Eigenprofilierung und zur Unterscheidung als „plan a“ archiviert?

Aber dieser plan a wird gewiß ebenfalls, sofern er so umgesetzt wird, seine Würdigung erfahren, verehrt werden. Und was ist die größte Wertschätzung? Die größte Wertschätzung ist, wenn für etwas neue Namen gefunden werden. Es ist vorstellbar, daß  „Presseförderung“ bald schon umgetauft werden wird auf „Hassförderung“ oder, in einer Zeit der Personalisierung, schlicht: „eine Drozda“ …

Presseförderung - Thomas Drozda.jpg

„Wie profil in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kommen Gratis-Medien wie ‚Österreich‘ und ‚Heute‘ künftig in den Genuss von Presseförderung. ‚Österreich‘ soll bis zu 400.000 Euro, ‚Heute‘ bis zu 300.000 Euro erhalten, ist aus Verhandlungskreisen zu hören. ‚Es gibt ordentliche Journalisten bei allen Medien‘, sagt Medien-Minister Thomas Drozda. ‚Warum diese Jobs weniger förderungswürdig sind als andere, möchte ich nicht argumentieren.‘ Der Fördertopf soll insgesamt von 8 Millionen auf 17 Millionen wachsen. Alle Medien bekommen mehr. Bei einer Million ist ein Deckel eingezogen, den alle großen Tageszeitungen erreichen werden. Um auch online-Redaktionen wie ’nzz.at‘ einzubeziehen, stellt die Förderung künftig auf Arbeitsplätze ab. Wochenmedien werden ab drei, Tagesmedien ab sechs Redakteuren gefördert. Voraussetzung ist eine ‚universelle Berichterstattung‘ auch über Kultur oder Ausland. Auch sehr rechte (oder linke) Medien wie unzensuriert.at oder ‚Wochenblick‘ könnten ansuchen. Wer dem Presserat beitritt, ein Redakteursstatut beschließt oder für Kommentare Klarnamen einführt, kann sich einen Extra-Bonus holen.“

Ein Plan wie für die Unzensuriert der identitären Parlamentspartei zugeschnitten. Sie wird viele Extra-Boni lukrieren können. Bis jetzt etwa sind ihre Kommentare nicht nur ohne Klarnamen, sondern überhaupt ohne Namen, außer bei den Gastkommentaren. Und Gastkommentare schreiben beispielsweise so ordentlich verurteilte Menschen wie etwa Georg Zakrajsek. Unzensuriert wird für Extra-Boni recht erfinderisch sein …

So erfinderisch wie in ihrer Kopiererstattung. Denn Berichterstattung kann es nicht genannt werden. Vielleicht kann irgendwer die Zeit sich nehmen, und Thomas Drozda langsam und genau den Unterschied erklären zwischen „Medium“ und „Kopie“. Er ist ja noch nicht sehr lange „Medienminister“, um den Unterschied zwischen medium und copysite zu wissen. Die Unzensuriert ist in erster Linie eine Copysite. Das muß nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden.

Und vielleicht in einer zweiten Sitzung ihm auch, ebenfalls langsam und genau, erklären, weshalb Unzensuriert mehr wie beispielsweise das Unternehmen Facebook zu behandeln ist, bei dem er, wie es scheint, doch schon einiges begriffen hat, so wie sein Kollege Justizminister …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Was haben Brandstetter und Strache gemein? Strenge Augen für Facebook.

Das Buhlen mit immer größeren Brautgeschenken um die identitäre Parlamentspartei voll im Gange …

Was bei diesem Plan von Thomas Drozda doch überrascht ist, daß ein Kriterium eine „Berichterstattung“ auch über „Kultur“ – über „Kultur“, die für diese Regierung, der Thomas Drozda angehört, nach ihrem sogenannten Arbeitsprogramm 1718 selbst gar kein Thema mehr ist …

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Und auch aus dem „Ausland“ soll etwas dabei sein. Es gibt ab und an von der Unzensuriert Kommentare zum Ausland, die nicht Kopierkommentare sind, sondern eigenständig erstellte; was dabei herauskommt, ein Beispiel:

Antwort aus Berlin zu FPÖ unzensuriert: „Blanker Blödsinn“

Welche Kopierkommentare es sonst von der Unzensuriert zum Ausland gibt? Nun, recht bestimmte, recht einseitige, recht in eine für sie recht gemeinte Richtung gehende, oder mit einem Wort: unifarbene. Vielleicht meint Thomas Drozda auch „unifarbene“, aber herausgekommen ist „universelle …“ Alle Bereiche umfassend, allseitig, vielseitig, nun das ist ein Vorwurf, der Unzensuriert nicht gemacht werden kann. Davon kann Unzensuriert so freigesprochen werden, wie Unzensuriert freigesprochen werden kann, ein Medium zu sein. Möglicherweise aber denkt Thomas Drozda, ein Kopiergerät ist schon eine Zeitung, weil mit diesem ja eine Zeitungsseite kopiert werden kann.

Und was wird das für einen Extra-Bonus für die Unzensuriert mit ihrer unifarbenen Kopiererstattung über Kultur und Ausland, wenn von Thomas Drozda als Kriterium noch, untertänig vorgeschlagen, aufgenommen werden möchte, Einladung von Menschen aus dem Ausland, die über Kultur sprechen:

FPÖ unzensuriert: Mit Lobgesang auf Götz Kubitschek gegen „Entartung“

 

Konstruktiver und zielführender Umgang mit Postings

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.“ – Matthäus, Kapitel 23

Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist

Wann das ist? Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist: Dafür gibt es in der identitären Parlamentspartei einen eigenen Chronometer, mit dem die Zeit dafür abgelesen werden kann, einen eigenen Kalender, in dem die Tage dafür eingetragen werden können. Uhr und Kalender, nach der die identitäre Parlamentspartei lebt, haben ein und denselben Namen: Unzensuriert.

Norbert Hofer ist unzensuriert „entsetzt“, wenn es um ein Posting gegen ihn geht, wie aktuell auf der Seite von Bundeskanzler Christian Kern auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Norbert Gerwald Hofer stellt sein Entsetzen nach der Unzensuriert.jpg

Wie reagiert Norbert Hofer selbst, wenn er direkt von sträflichsten Verleumdungen informiert wird? Gar nicht. Genauer. Er reagiert. Er reagiert gesinnungsgemäß. Er antwortet nicht, er handelt nicht, er läßt es geschehen, über Monate, wie die wohl untergriffigste Verleumdung vom nun amtierenden Bundespräsidenten es beispielhaft zeigt:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

Es soll nicht verschwiegen werden, es wurde dann doch gelöscht, nach über vier Monaten:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Unfreiwillig hat der Mann, der Farben sich erheben lassen will, zu diesem positiven Beispiel geführt. Und das macht nebenher auch wieder einmal deutlich, wer ein Politiker ist, wer ein bloßer Bezirksgerichtslaufender ist.

Konstruktiver Umgang mit Postings versus gesinnungsgemäßes Blockieren von Norbert Hofer.jpg

Und wie verhält sich der Bezirksgerichtslaufende Norbert Hofer selbst? Er blockiert beispielsweise Menschen auf der Plattform des Unternehmens Twitter, dessen Meinungen er gesinnungsgemäß nicht goutiert, nicht aushält, die ihm direkt informieren, er gefordert wäre, zu handeln, aber gesinnungsgemäß nicht gewillt ist zu handeln oder nicht handeln kann. Ob der Auslöser die direkte Information über die untergriffigste Verleumdung war, daß  er nur eines noch konnte, nämlich zu blockieren, kann nicht beantwortet werden, ist nicht mehr eindeutig im Nachhinein feststellbar. Da die Lächerlichkeit des Blockierens eben erst Thema war, wegen eines Menschen, von dem nicht erwartet wurde, er würde blockieren, kann auf dieses Kapitel verwiesen werden, weil das hoferische Blockieren ebenfalls angesprochen ist, und dieser Verweis auf dieses Kapitel zugleich zeigt, es geht hier in keiner Weise um eine Verteidigung des Bundeskanzlers:

Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

Darin fällt auch ein Name, nämlich Georg Zakrajsek. Ein Mann, der eben erst wegen Verhetzung verurteilt wurde. Ein Mann, der auch von Norbert Hofer schon einmal eingeladen wurde. Wie könnte eine Schlagzeile darüber lauten?

Mit Entsetzen lädt Norbert Hofer zum sportlichen Gespräche ein

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

„Bestien“

Was denkt wohl Norbert Hofer, wenn er Menschen … denkt Norbert Hofer für sich, „entsetzt“ müsse gesagt werden, was zu sagen ist, und, so wahr Gott helfe, selbst werde er dem Bezirksgericht anzeigen, was er über Menschen sagt, beispielsweise: „Bestien“ …

„Damit sich dieses Land, damit sich diese Farben wieder erheben können“

War Norbert Hofer am 3. Februar 2017 „entsetzt“? Während seiner Rede in der Hofburg, die nachgelesen und nachgehört werden kann: https://www.vice.com/alps/article/damit-sich-die-farben-schwarz-rot-gold-wieder-erheben-konnen-norbert-hofers-akademikerball-rede

„Farben“ sollen „sich wieder erheben können“, also die Farben, die er an diesem Abend auf seiner Brust … Wie beruhigend, das traute sich nicht einmal Jesus Christus zu, Farben zum Erheben zu bringen, er sagte nicht zu Farben: Stehet auf und gehet … er sagte es zu Lahmen. Und er sagte viel über die Pharisäer, wie es Matthäus Jahrzehnte später schrieb, im Kapitel 23 heißt es weiter:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“

Der Mann, der sich nun an die Seitenregeln halten will, war übereifrig, seine Hinzufügung über das „braune Dreckschwein erster Güte“ war unangebracht, sein Posting mit dem Wort „Pharisäer“ hätte er beenden müssen, mit diesem wohl auch heute noch in vielen Messen gepredigten Wort aus den Erzählungen über Jesus Christus, dessen Gott dem Hofer einer sein soll, der ihm so wahr 

„Damit sich diese Farben wieder erheben können“ … Bei dieser hoferischen Ballrede ist auch sofort zu denken an: heute Südtirol und morgen …

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Zielführender Umgang mit Postings

Das Entscheidende an dieser Angelegenheit ist aber nicht der mit einem Bibelwort versehene Bezirksgerichtslaufende, sondern ein zielführender Umgang mit Postings. Die Gerichte werden nichts zur Eindämmung von ungeheuerlichen Postings beitragen, wie hier in vielen Kapiteln bereits geschrieben wurde. Aber dieses aktuelle Beispiel von einem Mann, der hinkünftig seine „Kinderstube“ nicht vergessen will, scheint doch ein guter Ansatz zu sein, wie damit umgegangen werden könnte. Deshalb soll abschließend wiederholt werden, was oben bereits geschrieben wurde:

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Allerdings ist ein Zusatz durchaus förderlich, wie allenthalben aus eigener Erfahrung mit derartigen Postings, von denen, wie es scheint, niemand mehr unbelästigt bleibt, berichtet werden kann. Es haben Menschen mit diesem zusätzlichen Hinweis tatsächlich von selber ihre Postings gelöscht.

Überdenken Sie, was Sie geschrieben haben. Sie werden dann nur zum Schluß kommen können, es selbst zu löschen. Sollten Sie Ihr Posting dennoch nicht selbst löschen, werden Sie es vielleicht doch eines Tages verstehen können, daß das Löschen für Sie übernommen werden muß, in spätestens drei oder vier Tagen.

Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

robert-misik-der-scherz-vom-blockierenDie Richterin, so Georg Zakrajsek, verstehe seinen Humor nicht. Die „Kritiker seines Tweets“, bezeichne er, Robert Misik, als „humorlos“.

Menschgemäß ist es bloß ein „Scherz“, der Tweet von Robert Misik. Wie ja auch die Ergüsse von Georg Zakrajsek bloß „Humor und Ironie“ sind.

Mit Ernsthaftigkeit wollte weitergeschrieben werden. Über, wieder einmal über die zunehmende Bereitschaft, in der Gewalt, im Morden die Lösung sehen zu wollen, wie sehr diese Bereitschaft zugenommen hat, bei den sogenannten Rechten, bei den sogenannten Linken, wie sie darin einander ähneln, wie ihre Postings darin ähneln.

Im Internet. Und auch auf der Straße. Genauer, in der U-Bahn, ebenfalls Manifestationen der Bereitschaft zur Gewalt, zum Morden, von Menschen, die ihre politische Orientierung dabei nicht deklarieren. Am letzten Freitag längere Zugintervalle, eine Durchsage, die nicht die Verzögerungen erklärte, die Station Herrengasse sei wegen polizeilichen Platzverbotes gesperrt, am 3. Februar 2017, ließ einen situierten Geschäftsmann in seinen sogenannten besten, also jugendlosen Jahren ausrufen, die „Demonstranten gehören alle erschossen, diese Demonstrationstrotteln“ … Was für ein Glück, mit Wolfgang Sobotka einen Sicherheitsminister zu haben, der weiß, wie Demonstrantinnen und Demonstranten effektiv geschützt werden können – durch Demonstrationsverbote.

Es wollte etwas dazu geschrieben werden, wovon Robert Misik träumt, wenn er dazu kommt. Eine „CIA-Allende-Nummer“ gegen Donald Trump. Was für ein Traum. Von einem sogenannten Linken. CIA solle eine Nummer zur Bereinigung, das Wählerinnen und Wähler verpatzt haben, schieben. Und das, hätte geschrieben werden wollen, muß für Robert Misik nicht nur Traum, sondern auch großer Gedanke sein. Denn. Wie in der Collage gelesen werden kann, nennt er es selbst, seine CIA-Nummer angemessen beurteilend, in einem weiteren Tweet: „CIA-Metapher“. Wie wird auch in diesen Tagen breit darüber gesprochen, für bestimmte Menschen stünden religiöse Gebote über dem Gesetz. Wie beruhigend zu lesen, daß für Robert Misik das „Undogmatische“ gleichauf mit dem Rechtsstaatlichen ist, wie in der Collage festgehalten, also Donald Trump rechtsstaatlich oder mit einer CIA-Nummer „besiegen“ – einerlei …

 

kulturland-osterreichWas für ein Scherz. Dem Mann, dem er, Misik, den Slogan verdankt, wenn er von sich selbst ins träumen kommt – „Make Misik great again“ – , wünscht er eine Nummer mit … Träume sind wohl stets prefaktisch, postfaktisch, alternativ faktisch …

Es wollte weiter etwas dazu geschrieben werden, es könnte einen Menschen in Unruhe versetzen, wenn einer wie Misik in eine Position käme, von der aus er … Zum Traum, was Geheimdienste doch alles erledigen könnten, gesellt sich bei ihm auch ein hierzu grundsätzlich hochentwickeltes Verhalten. Wann er, Misik, zu dem einzigen wahren demokratischen Mittel griff, nämlich zu blockieren, wird nicht gewußt. Das Blockieren ist wohl irgendwann im Zuge der ihm nicht passenden Beschreibungen …, vielleicht bereits mit der Bekanntgabe, was ein junger Mensch, über den Robert Misik einst schrieb, von der Misik-Schreibe hält: „Besser als das UBahn Klopapier“. Oder vielleicht erst, als über seine gründliche Interviewvorbereitung oder über seine treffsichere Einschätzung von Stefan George

Nachdem aber darüber nicht geschrieben werden will, ist es gleichgültig, wann genau er blockierte.

Allgemein ist zum Blockieren zu sagen, und das ist keine Metapher, das Blockieren aber ist ein Scherz. Es muß, wie das Beispiel Robert Misik zeigt, auf der Plattform des Unternehmens Twitter einem Zwitscherer nicht gefolgt werden, um seine Tweets lesen zu können, wie in der Collage gelesen werden kann, konnten aktuell die großartigen Traumgedanken von Robert Misik … es reicht dazu aus, sich nicht mit dem eigenen Account auf dieser Unternehmensplattform anzumelden. Und mit diesem Scherz des Blockierens befindet sich Robert Misik in bester Gesellschaft, etwa von einem Gerhard Deimek, einem peppermind mit seinem Hofer, dem das Blockieren ebenfalls

Es kann sogar gelesen werden, was Pipboy Misik auf der Plattform des Unternehmens Facebook über das Regierungsprogramm am 30. Jänner 2017 schreibt: „Grosso modo mehr als okay.“ Also die Teile des Arbeitsprogramm 1718, die er wohl der Partei zuschreibt, über deren Parteivorsitzenden, wie zu hören ist, er eine Biographie … „Aber Sicherheit ist ein Hammer.“ Damit meint er, Misik  wohl die zweite Partei in der Regierung. So weit, so sobotka.

Und das ist es, worüber tatsächlich zu schreiben ist. Breitest und ausführlich. Was für ein Arbeitsprogramm diese Regierung vorgelegt hat. Nicht so verhalten wie Robert Misik mit seinem „mehr als okay“ sind jene, über die die copysite der identitären Parlamentspartei schreibt, für die ist es hammergesinnungsgemäß zu feiern.

spo-ovp-regierungsprogramm-1718-okay-und-hammerEin Regierungsprogramm 1718 für alle, fast alle, für Künstlerinnen und Kulturschaffende nicht. Freilich, die Künstler sind ja auch für eine größere Aufgabe auserkoren, für alle vor allen der Welt Zeugnis zu legen, was für ein Kulturland Österreich doch sei, wenn es im nächsten Jahr gilt, Österreich als Kulturland zu positionieren. Dazu werden sie gebeten werden, aufzutreten, die roten Teppiche werden ihnen ausgerollt werden, selbstverständlich wird unter ihnen auch der 17.. geborene Komponist sein, er und seine künstlerischen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen dürfen das ihr Datum dafür bereits heute vormerken. Das ist ihr nächster anstehender Termin für einen

„Plan A für Kunst und Kultur“ …

Was für ein Arbeitsprogramm 1718 das ist, darüber ist tatsächlich breit zu schreiben, zu diskutieren. Ein Kernpapier des Fortschritts, oder wie es als Referenz an die vielen in diesem vorkommenden Anglizismen eher genannt werden sollte: pippaper for stride, ist es wohl auch in bezug auf Frauen. Während die Kunst gar nicht im pippaper vorkommt, können sich Frauen glücklich schätzen, ihnen gilt die ganze Aufmerksamkeit. Einmal heißt es männlich mutig und von christlichen Werten durchdrungen:

„Eine fundamentale Aufgabe der Politik sehen wir im Schaffen und Sichern von individuell
empfundener Sicherheit. In unserem Land darf es keine Regionen geben, in denen Frauen am Abend Angst haben, auf die Straße zu gehen. Integration hat der Prämisse Fördern und Fordern zu folgen. Wir bieten Integrationswilligen Chancen und Angebote. Wer aber nicht bereit ist, die Werte der Aufklärung zu akzeptieren, wird unser Land und unsere Gesellschaft auch wieder verlassen müssen.“

Und noch einmal werden die Frauen direkt angesprochen.

„Nach Vorbild der deutschen Rechtslage wird ab 1.1.2018 in Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen sowie von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Frauenquote von 30 % festgelegt, die bei Neubestellungen verpflichtend einzuhalten ist.“

Nach Jahrhunderten der Aufklärung, nach Jahrhunderten der hochgehaltenen und ganz und gar gelebten Werte der Aufklärung schreitet die österreichische Regierung im Jahre 2017 in festen Stiefeln voran – für eine Frauenquote von dreißig Prozent. Solche Unternehmen gibt es noch? In Österreich? In deren Aufsichtsräten nicht einmal dreißig Prozent Frauen … das können doch nur saudi-arabische Unternehmen sein, somit eine Lex Saudi-Arabien?

Und einmal noch kommen die Frauen vor – indirekt:

„Der Staat ist verpflichtet, weltanschaulich und religiös neutral aufzutreten. In den jeweiligen Ressorts wird bei uniformierten ExekutivbeamtInnen sowie RichterInnen und StaatsanwältInnen darauf geachtet, dass bei Ausübung des Dienstes dieses Neutralitätsgebot gewahrt wird.“

Das ist ein gewaltiger Scherz: Das sogenannte Binnen-I zu verwenden, wenn es doch nur Frauen betreffen wird. Noch nie war das Binnen-I derart unangebracht, verwerflich, gegen die Frauen gesetzt. Was für eine Erleichterung allerdings das für Frauen bringen wird, in der Frühe nicht mehr wählen zu müssen, welche Farbe des Tuches zur übrigen Kleidung – zum goldenen Haar einfach pants and heelsdiese kavaliersmäßige Unterstützung der Frau bei der Wahl ihrer Kleidung ebenfalls, kurz und sobotka gesagt, eine Tradition im Lande der Aufklärung und nicht erst seit dem Dekrete eines Hofer A…

Québec Mosque Attack: The Suspect, Trump, Le Pen and the leader of NDP

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Er habe sich, heißt es in der auch vom „Standard“ verbreiteten Nachrichtenagenturmeldung, während des Kanada-Besuches von Frau Le Pen im letzten Jahr also „radikalisiert“.

Und das läßt innehalten. Verweilen beim Wort „Radikalisierung“. Ein Wort, das eigentlich schon als Synonym für „Gewitter“ verwendet werden könnte. Wie ein Gewitter plötzlich aus dem Nichts über das Land kommen kann, erliegen vor allem Männer plötzlich aus dem Nichts der Radikalisierung. Es reicht, daß eine Frau Québec besucht, und ein junger Mann aus Québec radikalisiert sich. Es wird vielen gerade in Österreich gefallen, daß der Name dieser Frau Marine Le Pen ist; jenen von der identitären Parlamentspartei wird das recht gar nicht gefallen.

Und diesem jungen Mann wird versucht, eine eindeutige Identität auch über seine „Likes“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook zuzuschreiben; „gefällt“ ihm doch, wie verbreitet wird, Donald Trump, Marine Le Pen und der Leader der NDP – nein, die NDP wird nicht genannt und verbreitet, weil es sich hierbei nicht um die NDP in Deutschland handelt, sondern …

„lists among its ‚likes‘ the far-right French nationalist Marine Le Pen, Islam critics Richard Dawkins and Christopher Hitchens, the Israeli Defense Forces, and Donald J. Trump (he also ‚likes‘ the liberal Canadian Party NDP along with more neutral ‚likes‘ such as Tom Hanks, the Sopranos, and Katy Perry).“

So uneindeutig ist es um die Identität bestellt. So unplötzlich ist die „Radikalisierung“. Aber das Leben dieses jungen Mannes, der nun verdächtigt wird, mehrere Menschen ermordet zu haben, scheint wieder einmal den Weg zu beschreiben, an dessen Ende das Morden steht.

Es gibt dieses Bild von ihm als Kind in Uniform. Die Berichte von seiner Liebe zu Waffen, seit seiner Kindheit, die Kriegsorden seines Großvaters, und so weiter und so fort. In die Collage sind einige Berichte montiert, als erste Informationen, zur Einladung, selbst sich ein Bild durch weitere Recherchen zu machen, wie das ist, mit dem „Gewitter“.

Der junge Mann hätte die Wahl gehabt, zwischen Le Trump Pen und beispielsweise der left-wing party. Vielleicht auch nicht. Mit dieser Kindheit mit Waffen, der Jugend in Uniform, mit seiner „Nichtintegration“. Ein Gewitter kommt nicht plötzlich, überrascht nicht. Bei etwas Aufmerksamkeit ist das Herannahen eins Gewitters …

NS Beim Namen Le Pen fällt unweigerlich der vielfache Mörder Breivik ein, dessen Morde der Vater von Marine Le Pen verharmlosend … und es fällt bei Anders Behring Breivik sogleich das von NR Wendelin Mölzer geführte Magazin ein. Wie werden wohl eines Tages die Morde in Québec in diesem Magazin beurteilt werden? Für die Morde von Breivik wurde ein Zitat von Richard Millet …

NNS Zu den Waffen fällt auch ein Mann aus Österreich ein. Was er zur Verteidigung der Waffen wohl jetzt wieder? Das Lied von der Unschuld der Waffen wird angestimmt werden, alles andere wäre überraschend und plötzlich

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Es wird berichtet: „Integrationsminister Sebastian Kurz hatte drastische Zahlen im Gepäck“.

Es geht dabei um eine Studie. Neunhundert Flüchtlinge wurden befragt.

„Eine davon: 40 Prozent der aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommenden Flüchtlinge würden religiöse Gebote über staatliche Vorschriften stellen, verriet Kurz am Montag anlässlich der Integrationskonferenz ‚Vienna Future Talks‘. – derstandard.at/2000051377360/Fluechtlinge-40-Prozent-stellen-religioese-Gebote-ueber-Gesetze“

Nun. Die befragten Menschen kommen aus verschiedenen Ländern, und so verschieden werden ihre Zugänge sein. Welche „religiösen Gebote“ sind es, die, wie sie meinen, über „staatliche Vorschriften“ zu stellen wären. Es werden keine angeführt.

Menschen gaben Antworten auf gestellte Fragen. Sie äußerten also Meinungen. Jedweder Mensch hat Meinungen zu vielen Themen. Aber Meinungen strukturieren keinen Alltag, bestimmen nicht das Verhalten in einer Gemeinschaft, in einer Gesellschaft. Sie meinten etwas. Sagten sie aber, sie leben danach? Waren es Fragen, mit denen sie sich je in ihrem Leben auseinandersetzten, und vor allem im Hinblick auf strikt zu befolgende Handlungsanleitung? Gaben sie sich dem Luxus eines theoretischen Diskurses hin? Einmal etwas anderes gefragt zu werden, als nach Papieren, Fingerabdrücken und so weiter und so fort. Aber vor allem: sie sagten nicht, sie hätten einen Befehl, die Weisung: „religiöse Gebote über staatliche Vorschriften stellen“.

„Drastische Zahlen“ nennt es die sogenannte Qualitätszeitung. Sebastian Kurz sieht in diesen Zahlen menschgemäß sofort einen Beleg für die Notwendigkeit seiner Wertekurse. Nur eine Deutung der Meinungen läßt Sebastian Kurz zu, und die Qualitätszeitung weiß diese ihm beistehend zu benennen: „drastisch“.  Soweit die Zahlen bisher bekannt sind, die Studie ist noch nicht abgeschlossen, nicht veröffentlicht, die Fragen, die zu diesen Zahlen führten, nicht bekannt.

Die Verkündigung dieser prozentmäßig zugeteilten Meinungen ist nur eines: „drastisch“ schwarz, nur schwarz, nicht einmal schwarz und weiß.

Aber Sebastian Kurz kann sich wieder einmal als einer präsentieren, dem die Werte … welche Werte, die, die er beispielsweise vorlebt, wenn es etwa um Saudi-Arabien, um sein Werben für Donald Trump

Es sind bloße Meinungen von Menschen ohne Befehle. Es gibt – und darum geht es wohl bei der nun breiten Verkündigung dieser „drastischen Zahlen“, um den Islam – die verschiedensten Auslegungen des Islams, es gibt die verschiedensten Strömungen des Islams. Was es aber nicht gibt, ist eine Zentrale dieses Organisierten Glaubens. Was es aber nicht gibt, ist eine an alle Bürgerinnen und Bürger, gleich in welchem Staat sie leben, befehlsausgebende Zentrale dieses Organisierten Glaubens.

Ehe darüber weitergeschrieben wird, muß, weil zu erwarten ist, es werde gleich gesagt werden, hier werde für den Islam Partei ergriffen, geschrieben werden, das ist ganz und gar nicht der Fall. Denn. Keine Religion kann je noch verteidigt werden. Und das nicht erst seit der Mensch im 21. Jahrhundert sich wähnt zu leben. Jeder Religion ist entgegenzutreten. Und also auch dem Islam, dessen Anhänger und Anhängerinnen aktuell in der Türkei wieder das grauenhafteste und fratzenhafteste Religionsgesicht …

AKP will von ihrem A… abstammen.

katechismus-befehl-gott-gehorchen

Weder Sebastian Kurz noch die Qualitätszeitung nennt es „drastische“ Befehle, die festgeschrieben und gültig sind. Was von dieser Zentrale festgeschrieben ist, ist zwar auch nicht mehr als eine Meinung, vom Inhalt und Gehalt her, aber es sind Befehle für Bürgerinnen und Bürger gleich in welchem Staat auf dieser Erde. Es sind Befehle, die gehorsam zu befolgen sind, im Katechismus und im Compendium zum Katechismus der Zentrale des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche gültig festgeschrieben.

Und diese Befehle an alle Bürgerinnen und Bürger sind wieder einmal zu wiederholen,

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

die für Sebastian Kurz augenscheinlich keine „Herausforderung“ darstellen, für die Qualitätszeitung keine „drastischen“ sind.

katechismus-befehl-bewaffneter-widerstand

Es kann von Befehlen gesprochen werden. Denn. „Weisungen“ sind Befehle. Darüber hinaus ist „Gehorsam“ das Schlüsselwort dieses Katechismus. Es ist zu gehorchen, das heißt, Weisungen sind auszuführen. Und wie gerade in Österreich gewußt wird, entheben Weisungen jedweder eigener Verantwortung, jedweder eigener Schuld. Der Langname für Österreich könnte durchaus lauten: „Ich habe nur meine Pflicht getan.“

katechismus-befehl-wie-fremdeWas für ein Geschwefel also von „Integration“, wenn die Menschen des Organisierten Glaubens, die in Österreich die Mehrheit darstellen, „das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen“ haben.

Was für eine Gefahr für die sogenannte innere Sicherheit, für den Frieden in einem Staat, wenn die Begründungen gelesen werden, wann „bewaffneter Widerstand“ gerechtfertigt ist.

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

Und wie oft kann konkret festgestellt werden, daß Befehle von dieser Zentrale befolgt werden, auch in Österreich. Das „Sittengesetz“ – abgekürzt mit „Gott“ – dieser Zentrale gegen staatliche Gesetze aktiv in Stellung gebracht werden. Um ein konkretes Beispiel anzuführen: Abtreibung. Es sind nicht nur hochrangige Angestellte, nicht nur der hochrangigste Angestellte dieses Organisierten Glauben, die gegen staatliche Gesetze marschieren

katechismus-befehl-abtreibungsvebotMeinungen von geflüchteten Menschen stellen also „Herausforderungen“ dar, Meinungen, die diese Menschen vielleicht morgen schon wieder vergessen haben werden, sie je gehabt zu haben, vielleicht auch falsch oder nicht vollständig oder nicht klar genug auf die gestellten Fragen ausgedrückt zu haben – im Positiven wie im Negativen. Hingegen Befehle einer Zentrale sind keine „Herausforderungen“, diese sind nicht einmal zu erwähnen. Befehle sind Befehle. Gegen so klare Befehle kann nichts getan werden. Doch eines – sie schlicht pflichtgemäß als gehorsamste Diener und Dienerinnen erfüllen.

PS In wie viele Wertekurse müßten dringend jene geschickt werden, die diesen Katechismus

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

geschrieben haben? Daß einer aus Wien auch dabei war, wen kann es noch überraschen?

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Es ist bei einer solchen Gesinnung nachvollziehbar, daß die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Parlamentspartei einem „beliebten Blogger“ beisteht, mit dem es viele Überschneidungen gibt, wie gelesen werden kann:

Seitenkomposition der „Kronen Zeitung“ mit einem wegen Verhetzung verurteilten Juristen.

Es ist bei einer solchen Gesinnung ebenfalls nachvollziehbar, daß der verurteilte Jurist auch auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Parlamentspartei mit Zuspruch rechnen darf, nicht nur auf seiner eigenen Website, wie gelesen werden kann:

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe.

Von dem „Heil Dollfuß“ eines Kommentarkomplizen auf der Website des Notars ist die Brücke gespannt zur Verharmlosung der „NS Justiz“ eines Kommentarkomplizen auf der Website, die nun ihrem „beliebten Blogger“ beisteht, auch vereint dadurch, von derselben Richterin nicht so behandelt zu werden, wie es ihren Gesinnungen und Vorstellungen entspricht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist in den Kommentaren alles enthalten, das diesem Gesinnungskreis recht und ehre ist. Es muß, da es eine Richterin ist, sofort die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau gestellt werden. Und gesinnungsgemäß darf eine Bestrafungsphantasie nicht fehlen. Es kann nicht verwundern, wird an die recht große Liebe zum putinschen Rußland in diesen Kreisen gedacht, daß AndreasNorbertHofer weiß, wohin Menschen zu verbringen sind. Auch reichsbürgerliche Ansichten müssen geäußert werden. Gerichtsurteile sollen gar in einer „Volksbefragung/Abstimmung letztinstanzlich im Namen des Volkes revidiert“, Richter und Richterinnen entlassen werden, deren Urteile gesinnungsgemäß nicht genehm … und so weiter und so fort.

georg-zakrajsek-staberl-ersatz

Zu beachten bei diesen Kommentaren ist wiederum, wie viele diesen zustimmen. Ein paar dieser in die Collage aufgenommenen Kommentare sollen doch beispielhaft zitiert werden:

Herwig Seidelmann: „Was soll daran ‚Hetze‘ sein? Das ist nicht einmal ‚eine Hetz‘, sondern Faktum. Wer den Koran hierzulande nicht ablehnt, befindet sich auf dem Kriegspfad gegen uns Christen.“

Arbeiter: „Richterin Baczak hat den Rubikon überschritten“

AndreasNorbertHofer: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!

putin: „Richterin Baczak verurteilt … Jede Richterin hat einen Namen, eine Wohnadresse und meist auch ein Auto mit Kennzeichen. Dies herauszufinden ist keine Schwierigkeit, um mit der Person Aug in Aug zu sprechen!!! Die Bereichernden nennen das so: wir wissen wo dein Haus wohnt!

IRRA: „‚Die Richterin‘ Es ist immer wieder ein Genuss für mich, wie sich Frauen selbst aus dem Rennen nehmen um eigentlich akzeptiert und gleichwertig behandelt zu werden. Irgendwie ist die Zeit doch nicht reif dafür, was ich auf eine ………….! Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Gleicher Mist wie…: „Richter haben kein Recht. Das ist das Hauptproblem. Legislative, Judikative und Exekutive sind unlegitimiert und handeln gegen die Interessen des Volkes. Wer gibt dieser Mafia das Recht Macht über andere auszuüben? Ende der Durchsage.

Bertaweber: „Österreichs Justiz….. …. hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr der NS Justiz angepasst, deren System aber verfeinert. Das kann ich behaupten, da ich Recherchen für ein Buch durchgeführt und dieses auch geschrieben habe. Leider will es in Österreich bisher keiner verlegen….warum wohl? Fakt ist auf jeden Fall, dass Straftaten von Politikern gedeckt werden, Anzeigen gegen Justizverbrecher ins leere laufen und sich diese feine Gesellschaft gegenseitig deckt. Hotspots hierfür sind Innsbruck und Graz. Und das ist keine Justizbeleidigung, sondern alles Beweisbar.“

Florianer: „Die täglichen ‚querschuesse.at‘ …. … erhalte ich als sog. Newsletter seit mehr als 5 Jahren. Meine Zustimmungsrate von rund 80% hat mich dazu bewogen, die überwiegende Anzahl seiner hervorragenden Beiträge zu kopieren und zu sammeln. Meine Sammlung wächst weiter. Ich danke Herrn Dr. Zakrajsek und wünsche ihm ein noch langes gesundes Leben! Er ist DER Staberl-Ersatz.

Für Florianer ist also Georg Zakrajsek „DER ‚Staberl‘-Ersatz“ … wer nicht mehr weiß, wer heute nicht mehr wissen kann, wer „Staberl“ war: das war ein Schreiber für die „Kronen Zeitung“, die es versteht, Seiten zu gestalten …

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Was tun mit den radikalisierten Greisen und Greisinnen.jpg

Es ist heute üblich geworden, bei Jugendlichen sofort von „radikalisierten“ Jugendlichen zu sprechen, eigentlich auch schon, wie aktuell geschehen, von „radikalisierten“ Kindern, einen Zwölfjährigen medial als „Komplizen“ vorzuführen.

Bei Männern der ehrenwerten Gesellschaft wird das nicht getan. Wie auch der aktuelle Fall des wegen Verhetzung verurteilten Notars es wieder einmal aufzeigt; bei einem Greis wird gütig formuliert: „78-jähriger Jurist sollte sich eigentlich auskennen“.

Und von seinen „Komplizen“ wird gar nichts geschrieben. Dabei verbreiten seine „Komplizen“  … das muß gar nicht erst erläutert werden. Es reicht zu zitieren:

„Bitte nicht immer den Faschismus mit der minderwertigsten politschen Ideologie des Marxismus gleichzusetzen! Faschismus ist Diktatur für die Völker, Marxismus+grünbuntes Gutmenschentum ist Diktatur gegen die Völker! Warum diejenen, welche freie Völker wollen eine Diktatur benötigen? Weil es welche gibt die das nicht wollen!“

„Ich bin bekennender ‚Austrofaschist‘ und bestätige nicht nur die Rechmäßigkeit der Anhaltelager, sondern auch die unbedingte Notwendigkeit derselben für das Überleben der Deutschösterreichischen Bevölkerung, um nicht im Blutrausch des Marxismus unter zu gehen! Heil Dollfuß, Heil Graf Rüdiger!“

„Unserem Herrn Doktor ist leider der Fehler unterlaufen ‚Wir‘ zu schreiben. Richtiger vielmehr ist: Das Volk wird Euch beseitigen.“

Das schreibt am 25. Jänner 2017 Wolfgang Kröppl in seinen Kommentaren zu „Der Tag der Meinungsfreiheit ist vorbei“ von Georg Zakrajsek, mit dem er seine Meinung kundtun, was er von seiner Verurteilung wegen Verhetzung hält, wie in der Collage gelesen werden kann.

Und Jokl schreibt am 24. Jänner 2017 darunter:

„Tut mir echt leid. Auch für mich und für uns alle. 5 Monate sind kein Dreck und wenn Sie nochmal verurteilt werden, dann müßen Sie die Strafe absitzen. Oder bekommen eine Fußfessel. Das muß man sich echt mal reinziehen… Und merken. Auf jeden Fall sämtliche relevanten Namen, die an diesem Prozeß beteiligt waren merken. Im Leben kommt alles zurück, jeder – wirklich jeder wird in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen werden. Ein schwarzer Tag für unsere Demokratie.“

Kröppl und Jokl sind schon lange Kommentarkomplizen von dem Notar, wie gelesen werden kann:

Georg Zakrajsek und seine Schreibstaffel erzählen von sich und werden schnauben: Hetze, Pauschalierung und Beschimpfung

Es gibt noch weitere Meinungen von Kommentarkomplizen zu dieser Verurteilung, die aber nicht mehr zitiert werden wollen; in die Collage sind sie aufgenommen …

Es stellt sich bei solchen Männern grundsätzlich die Frage, in welchem Alter werden sie zu radikalisierten Greisen, und hängt es überhaupt mit den Lebensjahren zusammen, werden sie es ab der Verwendung von Behelfen, kommen sie als radikalisierte Greise in ihre Ämter oder radikalisieren sie ihre Ämter, in die sie gewählt werden?

Von nicht wenigen wird gewußt, sie stellen sich als radikalisierte Greise Wahlen. Und bei diesen Männern und den wenigen radikalisierten Greisinnen stellt sich grundsätzlich die Frage, weshalb haben ihre Wähler und Wählerinnen vor ihnen keine Angst, während sie sich gleichzeitig nicht mehr auf die Straße wagen, weil es könnte ihnen ein „radikalisiertes“ Kind auf seinem Schulweg entgegenkommen.

Es gibt beispielsweise in Österreich staatliche Beratungsstellen für Deradikalisierung und Demokratie für Jugendliche. Weshalb aber gibt es keine für radikalisierte Greise und Greisinnen? Solche Beratungsstellen würden wohl dringend gebraucht werden, nicht nur in Österreich. Wie anders beispielsweise wären die Wahlen in den Vereinigten Staaten möglicherweise ausgegangen, hätte irgendwer Donald Trump an der Hand genommen und wäre mit ihm in eine solche Beratungsstelle gegangen; er wäre mit seiner Deradikalisierung vollauf beschäftigt gewesen und hätte für einen Wahlkampf keine Zeit mehr gehabt. Aber auch vielen seiner Wählerinnen und vor allem seiner männlichen Wähler hätten Gespräche in einer solchen Beratungsstelle gut getan.

Es könnten noch viele Länder genannt werden, Türkei zum Beispiel, in denen solche Beratungsstellen für radikalisierte Greise und Greisinnen äußerst notwendig wären …

Das ist eine vordringlich zu lösende Aufgabe, die aber keine für die Gerichte ist. Eine Verurteilung bringt keine Einsicht, wie das Beispiel von Georg Zakrajsek und seinen Kommentarkomplizen zeigt, im Gegenteil, noch mehr Gefahr, die eigentliche Gefahr für eine Gesellschaft, denn sie nehmen etablierte Positionen ein, haben Ämter inne, dagegen sind „radikalisierte“ Jugendliche tatsächlich bloße Kinder, die für eine Zeit eine Phase durchlaufen, die vor allem für sie allein gefährlich und schwierig ist.

Was tun mit den dauerradikalisierten Eliten?

Von den testosteronlosen radikalisierten alten Männern