Regierungsuntergruppenverhandlerin Carmen Schimanek weiß, wer bedürftig und spendet namhaft

Die Freude, die nun Dorothea Schittenhelm haben muß, wurde bereits mit ihr geteilt,

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

also Freude mit den zurzeitigen Regierungsverhandlungen, der zurzeitigen Freude mit der neuen ÖVP-Partnerin FPÖ …

In der Untergruppe hat Dorothea Schittenhelm auch noch eine recht besondere Mitstreiterin: Carmen Schimanek, eine Frau, die weiß, wer geldbedürftig ist:

Mediale Plattform für Dr. Georg Zakrajsek, Lobbyist für „Neger“, „Waffen“ und „Zigeuner“

Das verdient einfach ein eigenes Kapitel. Das muß einfach eigens gewürdigt werden, eine Frau, die weiß, wer in diesem Land Österreich bedürftig ist, für wen sie eine „namhafte Spende“ …

Und ein Mann, nun ein Obergruppenleiter in der Regierungsverhandlung, empfing diesen bedürftigen Mann im Jahr seines Traumes, Bundespräsident zu werden, ja, wer bedürftig ist, braucht neben Geld auch Zuspruch …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Und es darf auch noch einmal gewürdigt werden, ihr äußerst gesinnungsgemäß politisch korrektes Arbeiten, das nicht datengestützt zu sein …

Freiheitliche – Ahnungslosigkeit mit Forderungen nach „schärfsten Strafen“ wettmachen

Carmen Schimanek.png

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

„In der Gruppe Soziales, die von August Wöginger (ÖVP) und Dagmar Belakowitsch (FPÖ) geleitet wird, ist auch ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm vertreten, sie wird die Frauenagenden diskutieren.“

Das ist doch eine Veränderung. 2013 muß dagegen doch wie das Mittelalter gewesen sein, als:

„VP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm zeigte sich am Dienstag ebenfalls ‚enttäuscht‘, dass nicht mehr schwarze Frauen am Verhandlungstisch Platz nehmen dürfen. ‚Ich wurde nicht gefragt und nehme das so zur Kenntnis‘, hielt Schittenhelm fest. Sie habe die Sitzung nach der Vorbesprechung am Montagnachmittag verlassen und dem Parteivorstand nicht beigewohnt. Somit habe sie auch dem Beschluss über das VP-Verhandlungsteam nicht zugestimmt, erklärte die Frauenchefin.“

Was für eine Veränderung also zu 2013.

2017 sind in der Hauptverhandlungsgruppe nur sieben Männer, aber drei Frauen. So toll viele Frauen werden wohl auch die Untergruppen anleiten. Ja. So toll wäre das schon 2013 gewesen, wenn Sebastian Kurz vor vier Jahren schon etwas zu reden gehabt hätte, aber da durfte er nur dabei sitzen, und daß er dabeisitzen durfte, schuldete er dem Unglück, keine Frau zu sein.

Neben der tollen „Frauenquote“ in 2017 ist natürlich hervorzuheben, was für eine Aufwertung, was für eine Innovation, was für ein Fortschritt, „Frauenagenden“ in der Gruppe „Soziales“ …

Und wie zufrieden muß jetzt in 2017 Dorothea Schittenhelm sein, was für ein anderes Kaliber ist doch die FPÖ im Vergleich zur SPÖ. Von den fünf Mitgliedern der FPÖ der Hauptverhandlungstruppe sind nur vier Männer, aber eine Frau. Das ist Fortschritt. Das ist Erneuerung. Das ist Veränderung.

Und wie zufrieden muß jetzt Dorothea Schittenhelm sein, nicht nur mit dieser tollen „Frauenquote“, sondern auch, seit Sebastian Kurz nicht nur dabei sitzen darf, wie vor vier Jahren, weil er keine Frau war, mit den grandiosen Vorschlägen zur vollkommenen Entlassung der Frau in die Unabhängikeit, etwa mit dem „Kinderbonus“, der an den …

Die Freude von Dorothea Schittenhelm muß jetzt übergroß sein, nicht nur wegen der tollen „Frauenquote“ und den tollen Vorschlägen, die „Frauenagenden in der Gruppe Soziales“, sondern auch wegen ihrer Sicherheit, diese Regierung wird ihr Sicherheit geben, vor der „Angst der Überfremdung in den Gemeinden“, die sie ängstlich im österreichischen Parlament einbekannte …

Dorothea Schittenhelm oder von der „Völkerwanderung“ über die „Überfremdung “ zur „Umvolkung“

In diesem (aber das nur nebenbei) Kapitel wurde gefragt, wer werden die ersten Menschen sein, die breit „Umvolkung“ … Diese Frage ist nun beantwortet:

Peter Cornelius mit der Krone der Kleinformatigen

2017 kann sich also Dorothea Schittenhelm nur freuen, mit so vielen tollen Mitstreiterinnnen und Kämpferinnen für den angemessenen Platz der Frau in der Gesellschaft, wie Dagmar Belakowitsch …

Bei so vielen Veränderungen, kann Bundespräsident Alexander Van der Bellen nur zugestimmt werden, jetzt werden die Weichen gestellt für die … was für eine schöne Angelobung dieser Regierung es werden wird, ein milde lächelnder Präsident, Erinnerungsstücke werden vielleicht ausgetauscht werden, an diesem gar historischen Tag, malerisch festgehalten vielleicht schon von dem Mann, der …

Dorothea Schittenhelm

 

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Federal President of Republic of Austria Dr Alexander Van der Bellen - Free Raif Badawi

Alexander Van der Bellen, nun Bundespräsident in Österreich, versendet hehre Tweets und Postings, auch am heutigen Tag, 5. November 2017.

„Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Postet Alexander Van der Bellen. Ein derartiger Leersatz von dem österreichischen Bundespräsidenten wird gerne aufgenommen, um zwei hinzuzufügen:

Handeln in der Gegenwart, Alexander Van der Bellen, ist Erinnern. 

Erinnern ohne das entsprechende Handeln in der Gegenwart, Alexander Van der Bellen, ist Null-Erinnern. 

Ein hehres Posting des Bundespräsidenten betrifft die Eröffnung der Gedenkstätte in Mattersburg. Alexander Van der Bellen ist dabei.

Es wird in Österreich bald die nächste Regierung angelobt werden. Eine Angelobung hat durchaus den Charakter einer Eröffnung. Alexander Van der Bellen wird dabei sein. Und wen wird er angeloben? Wie werden die von ihm angelobten Minister und (falls es welche geben wird) Ministerinnen, der von ihm angelobte Bundeskanzler und der von ihm angelobte Vizebundeskanzler seine Angelobungsworte verstehen? Vielleicht werden sie hören: Das Buffet ist eröffnet! Die Tische werden reichlich gedeckt sein, wer die Gaben und wer die Rechnung bekommen wird, das kann jetzt schon ausgerechnet werden.

„Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Es darf, Alexander Van der Bellen, erinnert werden:

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder.

Das Erinnern ist der ÖVP-Partnerin in der zu erwartenden nächsten österreichischen Regierung höchste Verantwortung, für das auch der blaue Bildungssprecher exemplarisch steht, der nun ein Untergruppenleiter in den Koalitionsverhandlungen ist:

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Das zweite Posting betrifft Lackenbach. Eine Kranzniederlegung. Alexander Van der Bellen ist dabei. Für die betroffenen Menschen in der Vergangenheit gibt es einen Kranz der Erinnerung, ein Handeln für die Menschen in der Gegenwart, ja, aber kein positives … ein negatives Handeln und Reden gegen sie, ja, ein Handeln, daß ihnen die Vergangenheit wie die Gegenwart vorkommen muß. Und vorne mit dabei stets welche aus der bald Regierungspartei zu nennenden …

Antiromaismus

Antiziganismus

Sinti

Bei der Kranzniederlegung in Lackenbach war auch der Landeshauptmann, der bereits mit der identitären Parlamentspartei … Hierzu fällt ein Vorgänger von ihm, der vielen heute noch ein recht ehrenreicher …

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Und mit dabei sein wird die Ahnherrin in effigie, wenn der Gabentisch für die Regierung eröffnet werden wird durch den Bundespräsidenten …

Hofschreibe für M. T. Habsburg, Mutterregentin des Antiziganismus

Bei dieser Gelegenheit fällt ein altes Posting vom Bundespräsidenten ein, als er noch kein Bundespräsident war. Vom 13. Jänner 2015. Wenn Sebastian Kurz sich Bundeskanzler nennen wird dürfen, wird das drei Jahre her sein, daß Alexander Van der Bellen postete: „Free Raif Badawi“ … Frei ist Raif Badawi noch immer nicht. Freilich, ein österreichischer Bundespräsident kann wenig bis nichts in der Welt ausrichten, aber hat Alexander Van der Bellen seit er Bundespräsident wenigstens der Diktatur ausrichten lassen, seine Meinung, er spreche sich für die Freilassung aus? Aber auch, wie er generell zum Personenkultzentrum in Wien steht? Von Sebastian Kurz wird wenigstens gewußt, wie er zum Kerker von Raif Badawi und wie er zum Personenkultzentrum ganz nach seinen feudalchristlichen Werten steht …

Wishing Kurz New Nemesis …

Abschließend muß eingestanden werden, zu einem erst kürzlich gesprochenen Leersatz von Alexander Van der Bellen, daß jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden, fällt kein Leersatz ein. Es kann nur wiederholt, wie paradox …

Mit Vergangenheitsweichenstellparteien will Alexander Van der Bellen als Bundespräsident in die Zukunft

President of Republic Austria Dr Alexander Van der Bellen - Free Raif Badawi.png

 

Mit Vergangenheitsweichenstellparteien will Alexander Van der Bellen als Bundespräsident in die Zukunft

Nun ist er also doch dabei, bei den Verhandlungen für eine feudalchristlich blaue Regierung in Österreich, der Bildungssprecher der identitären Parlamentspartei als, kurz gesagt, Untergruppenleiter Bildung …

Das werden Veränderungen werden.

Könnte Veränderung ein Gesicht aufsetzen, sie könnte auch das von Wendelin Mölzer nehmen, vielleicht am Montag das von ihm, am Dienstag das von Norbert Nemeth, am Mittwoch das von Harald Stefan, am Donnerstag das von Herbert Kickl, am Freitag das von Anneliese Kitzmüller, am Samstag das von … und am Sonntag versammelt sich die gesamte Partei vor dem Franz-Dinghofer-Gesicht zur Anbetung …

Das werden Veränderungen werden. Auch in der Bildung.

Was hat diese Partei mit ihrem Bildungssprecher nicht alles beizutragen, zur Bildung, wie lange schon spricht sie von gesinnungsgemäßer Bildungsveränderungen, und sie weiß auch genau, was der Bildung fehlt, die ihr recht teuren Schriften …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Was wird das für eine Bildungsoffensive werden, mit einer identitären Regierungspartei! Nicht nur Bildung für die schulpflichtigen Kinder, wie in dem oben verlinkten Kapitel gelesen werden kann, sondern gesinnungsreiche Bildung für alle im Land. Vielleicht gibt es dafür sogar einen parteiinternen Decknamen, für diese Bildungsoffensive? Es böte sich etwa an „Unternehmen Silone“.

Es gibt in Wien diese Aktion des Gratisbuchs. Vielleicht wird es bald für das ganze Land eine solche Aktion geben. Zur Bildungsoffensive. Damit Österreich wieder ein Land der, wie es einmal so schön hieß, „Dichter und Denker“ wird. Es böte sich dafür ein schlagkräftiger Titel an, vielleicht: „Ein Volk, ein Buch“

Die Auswahl des Buches zu treffen, wer wäre dafür berufener als das Magazin des Bildungssprechers? Wer sonst hat heute noch einen Literaturkanon?

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Und auch zur Weihnachtszeit wird die Bildung nicht vergessen. Besinnliche Lesungen von Josef Weinheber für die Frauen, Franz Karl Ginzkey für die Kinder und für die Männer etwas von Männern, von einem „Bajuwaren von echtem Schrot und Korn“, kurz gesagt, von „Haudegen“ … Und dazu Musik vom Meister aus Deutschland … Für diese Bildungshilfe böte sich ein Titel an, wie: „Winterwerk“.

Am 26. Oktober 2017 sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Ansprache:

„Der heutige Nationalfeiertag ist eine wichtige Nachdenkpause für unser Land. Die Verhandlungen zur Regierungsbildung haben begonnen. Jetzt werden Weichen für die Zukunft gestellt. Ich bin überzeugt, dass die agierenden Personen sich der Verantwortung bewusst sind, die sie in diesen Wochen in ganz besonderem Maße tragen. Ich jedenfalls werde penibel darauf achten, dass stets das Wohl Österreichs über das jeweilige Partei-Interesse gestellt wird. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir Österreich in eine gute Zukunft führen, wenn wir das Miteinander nicht aus den Augen verlieren. Warum? Weil das auch in der Vergangenheit stets eine unserer größten Stärken war. Sehen Sie sich unser Land an. Es ist ein gutes Land.“

Es wäre beinahe verlockend, nachzulesen, wie im letzten Jahrhundert Ansprachen von Bundespräsidenten waren, ob deren Ansprachen geklungen haben wie aus ihrem letzten, also aus dem 19. Jahrhundert, oder doch nach ihrem, also dem 20. Jahrhundert. Die Ansprache von Alexander Van der Bellen klang nicht nach dem 21., sondern nach dem letzten, also nach dem 20. Jahrhundert …

„Jetzt werden Weichen für die Zukunft gestellt.“ Sagt der Bundespräsident. Wie recht er doch hat – nach dem Kalender geht es stets in die Zukunft

„Es ist ein gutes Land.“ Sagt der Bundespräsident als Grillparzer. Aber er sagt nicht alles, weil er eben nicht Grillparzer ist. „Da tritt der Österreicher hin vor jeden,
denkt sich sein Teil und lässt die anderen reden!“

Es scheint, der Bundespräsident hat für sich schon einen neuen Vers gemacht, und nicht nur er, sondern bereits viele mit ihm in diesem Österreich mit den Vergangenheitsweichenstellparteien, die nun verhandeln und die Regierung stellen sollen:

Da steht die Österreicherin vor jedem Room,
denkt sich ihr Teil und lässt die anderen thun!

Österreich - Es ist ein gutes Land - Alexander van der Bellen

NR Christian Hafenecker antwortet lachend. Allemal besser als Denugnosen zu verbreiten.

Die Antwort von Christian Hafenecker, NR FPÖ, vom 1. November 2017 auf:

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – über 100 Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Er ist klug geworden, er greift zur Zeichensprache. Ein sicheres Mittel, um Rechtschreibschwächen zu verbergen.

NR Christian Hafenecker lacht

Er sollte bei der Zeichensprache bleiben. Mit dieser ist es nicht so leicht, Denugnosen zu verbreiten. Was Denugnosen sind? Kann im oben verlinkten Kapitel gelesen werden.

Am 26. Oktober 2017 hat Christian Hafenecker noch nicht die Zeichensprache für sich entdeckt gehabt, oder er ist daran gescheitert, das Denunzieren von Harald Walser in der Zeichensprache zu kritzeln. Und es ist ein Denunzieren, zu schreiben, die Kinder wären nun arm, die von Harald Walser wieder …

Sonderlich ist doch stets, daß gerade Menschen, die selbst austeilen, so recht gern zum Bezirksgericht laufen. Daß gerade Austeilungswiederholungstäterinnen der Klageobsession frönen. Und Christian Hafenecker kann durchaus ein Austeilungswiederholungstäter genannt werden. Wer selbst auf die Suche sich begibt, wird einiges finden …

Eine Verbreitung von Christian Hafenecker aus dem letzten Jahr soll doch als Beispiel angeführt werden. Nicht weil sich um eine „Hetze“ handelt. Bedenklich daran ist, ein Mann, der im österreichischen Parlament sitzt und also Gesetze beschließt, kümmert sich nicht um Gesetze, wenn diese ihm gesinnungsgemäß zuwiderlaufen …

Christian Hafenecker.png

Über diese seine Verbreitung gab es eine Aufregung. Er wird es dann wohl irgendwann gelöscht haben. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, wird nicht erfahren haben, was einer aus der niederösterreichischen Provinz über sie verbreitet hat, aber es wird ihr wohl viel einfallen, sollte ihr demnächst einer von Gaulands Bollwerk beispielsweise als Außenminister …

NS Es wird nicht gewußt, ob Harald Walser Deutschlehrer ist, aber er hätte, auch ohne Deutschlehrer zu sein, einiges zu korrigieren, in der E-Mail von NR Christian Hafenecker vom 1. November 2017. Es wird gebeten, diese E-Mail nicht mit dem Korrekturblick zu lesen, sondern sich auf den Inhalt zu konzentrieren. Auf das, worum es Christian Hafenecker geht, um seine „Integrität“.

Und da Christian Hafenecker ein Mann öffentlichen Interesses ist, ist es eine Pflicht, ihm die Möglichkeit zu bieten, seine „Integrität“ unter Beweis zu stellen, indem seine E-Mail, die soher nicht als private verstanden werden kann, veröffentlicht wird:

Lieber Herr Kraut!

Ich möchte mich an sich gar nicht zu lange mit Ihnen aufhalten, sondern einfach nur die Frage stellen, was Sie mit Ihrem „Kraut und Rüben“ Beitrag eigentlich sagen wollen. Sie erzählen hier launig meinen Facebookaccount nach, ohne sich dem Kern der Sache zu nähern, dass mich Frau Zöchling in ihrer Blindwut schlicht und ergreifend verleumdet hat und/oder zu faul war ordentlich zu recherchieren.

Das hat nichts mit Glaskinn zu tun, sondern mit meiner Integrität. Ich hätte schon hundertfach Klage gegen linke Medien oder Blogschreiber führen können, wenn ich, wie sie schreiben, schnell mit Klagen zur Hand wäre. Fakt ist, dass das die erste derartige Klage war und nun noch eine gegen den Standard gefolgt ist. Das wars auch schon wieder. Warum ich das tue, sage ich Ihnen auch gerne. Ich bin lange genug im Medien/Politikbereich tätig um zu wissen, wie Mechanismen laufen, vor allem wenn es gegen freiheitliche Politiker geht. Würde ich diese Falschmeldung von Frau Zöchling so stehen lassen, würde das den Ausgangspunkt für viele weitere Berichte bilden, weil am ende des Tages in diesem Milieu doch Einer vom Anderen abschreibt. Es wäre daher nur eine Frage der Zeit, bis dieses Posting wirklich an mir klebt und man das dann beim DÖW oder bei SOS Mitmensch oder ähnlichen Denunziazionsplattformen zu einem Faktum erklärt. Darum gehts mir, ich hoffe, Sie gestehen das auch einem „bösen Freiheitlichen“ zu, oder sind wir zur Gänze vogelfrei?

Über den Rest Ihrer Ergüsse könnten wir auch noch diskutieren, Sie wissen aber wohl eh selbst, dass Sie vieles davon aus der Not heraus geschrieben haben, weil sie nichts besseres zu finden war. Ich halte Sie für einen intelligenten Menschen, deshalb müssen Sie selbst wissen, dass Sie dafür zwar in Ihren Kreisen den einen oder anderen Schulterklopfer finden werden, sich der Pulitzer aber wohl nicht ausgehen wird.

Also vergeuden Ihr Talent nicht mit Unterstufenschülerzeitungsartikeln. Schönen Tag noch, CH“

Christian Hafenecker schreibt eine E-Mail - 01-11-2017NNS Sonderlich, daß Menschen aus dieser Partei immer gleich an Preise und Geld denken müssen, ihnen keine anderen Antworten einfallen …

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Christian Hafenecker mit Le Pen und Kornblume gegen Kurz – 100 und mehr Jahre „antiösterreichische Umtriebe“

Es ist nicht so, daß zu Christian Hafenecker, NR FPÖ, etwas einfällt, das etwas mit Veränderung oder gar mit etwas Neuem zu tun hätte. Aber. Es sind doch ein paar Kleinigkeiten, die zu erinnern sind, die nicht vergessen werden sollten.

1

Hefen Kornblume

Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt FPÖ unzensuriert mit einer rechten Freude am 31. Oktober 2017 einen Kommentar über die Klagen des Christian Hafenecker gegen zwei Medien. Bemerkenswert daran ist die Feststellung:

„Da in Österreich Medien aber nicht so einfach etwas behaupten können, was nachweislich nicht stimmt, zieht Christian Hafenecker nach dem erfolgreichen Prozess gegen Christa Zöchling vom profil nun auch gegen den Standard vor Gericht.“

Das kann als Eingeständnis von FPÖ unzensuriert gelesen werden, kein Medium zu sein. Denn. Als Medium in Österreich könnte FPÖ unzensuriert „nicht so einfach etwas …“ Wie sehr diese Copysite der identitären Parlamentspartei der Wahrheit verpflichtet ist, das muß nicht noch einmal ausführlich dargestellt werden; es gibt hierzu zu viele Kapitel …

Anzumerken ist hierzu vielleicht noch, wie leicht es dieser Partei von österreichischen Medien gemacht wird, immer wieder, billige Siege zu erringen …

2

Wie in der Collage gelesen werden kann, findet es Christian Hafenecker „Schade für Frankreich“, aber mit „Respekt“ … und er wird es wohl sein Leben lang nicht vergessen, in stolzer Erinnerung bewahren, von ihr die Hand … vielleicht macht er daraus einst für seine Enkelkinder gar ein Schlaflied: Dem Greißler hat der Dr. Lueger einmal die Hand gereicht, aber mir, dem NR, mir hat einmal die Marine Le Pen die Hand gereicht …

Christian Hafenecker NR FPÖ

In Frankreich selbst wird es wohl nicht als „Schade für Frankreich“ empfunden werden. Es wäre sonst wohl anders gewählt worden, also so wie in Österreich … das als Schaden für die Menschen in Österreich einst, wie schon in der Vergangenheit, bewertet werden wird …

La Grève des électeurs contre Le Pen, Marine FN

FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“

Österreich verliert gegen Frankreich

3

Wie in der Collage gelesen werden kann, sind es nicht gerade Freundlichkeiten, die Christian Hafenecker auf der Plattform des Unternehmens Facebook gegen die ÖVP und gegen Sebastian Kurz … und das nicht vor Jahren, sondern, kurz gesagt, am Vorabend des Eintritts in Verhandlungen zu einer gemeinsamen Regierung von ÖVP und FPÖ …

„Komm in Teufels Küche!“ „Wenigstens sind die türkisen ehrlich…“ Schreibt Christian Hafenecker dazu. Das kann von der FPÖ auch gesagt werden.

„Langsam bröckelt die Fassade der Türkisen und die Wahrheit tritt zu Tage…“ Schreibt Christian Hafenecker. Das trifft auf die FPÖ selber nicht zu. Sie steht lang schon ohne Fassade da. Und die Wahrheit über die FPÖ gibt es so lange schon, daß viele und immer mehr in Österreich glauben wollen, die kann doch langsam nicht mehr wahr sein …

4

Die falsche Verwendung der Auslassungspunkte durch Christian Hafenecker gibt Anlaß, gleich als vierten Punkt etwas zu seinen Rechtschreibkenntnissen zu sagen. Wie in der Collage gelesen werden kann, schreibt er „Hefen“. Er wollte anscheinend die umgangssprachliche Bezeichnung für „Gefängnis“ verwenden. Aber. „Hefen“ ist kein Gefängnis. „Hefen“ sind einzellige Pilze.

Vielleicht denkt Christian Hafenecker zu viel an Pilze, von denen nicht wenige als Drogen mißbraucht werden können. Und dazu fällt ein, wie dünnhäutig Christian Hafenecker doch ist, wie schnell er mit Klagen zur Hand ist, wie oben unter Punkt eins ausgeführt, während er selbst gar schnell und leichtfertig beispielsweise „Drogenmißbrauch“ unterstellt, Denugnose mit „Therapie“-Empfehlung erstellt, ein „schwerer Fall“ zu sein, wie nachgelesen werden kann:

Beim Anheizen der Stimmung sind sich FPÖ-NRs einig, wie darauf zu reagieren ist

Denugnosen zählen in dem Gesinnungskreise eines Christian Hafenecker zur unverzichtbaren Expertise:

Auf FPÖ unzensuriert Wunsch an die Vorsehung zur Nationalratswahl: Tod des Bundespräsidenten.

Mit Klagen zu drohen, dürfte überhaupt ein Steckenpferd von Christian Hafenecker zu sein, wie in diesem Kapitel gelesen werden kann:

Dr. Wilfried Grießer, Hafenecker, Sommerfeld oder kurz etwas über Groteske in blau

Zu diesem Kapitel hat sich Dr. Wilfried Grießer durch seine Antwort ein weiteres Kapitel erschrieben. Es ist doch nicht immer ein Klischee, daß Figuren bestimmen, wie es in einem Roman weitergeht.

Wilfried Grießer: „Andere Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen als Ö und D.“

5

Am 29. Oktober 2017 veröffentlicht Christian Hafenecker, wie in der Collage gesehen werden kann, eine Fotographie. Wie stolz er wohl darauf sein wird. Wie stolz die Kameraden und Kameradinnen der identitären Parlamentspartei, die bald zu einer identitären Regierungspartei gemacht werden wird, posieren: mit Kornblume …

Zur Kornblume ist alles gesagt. Und das nicht erst seit diesem Jahr, sondern bereits seit über einhundert Jahren:

Kornblumenerlaß wegen antiösterreichischer Umtriebe

Die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Blauer Kornblume Patriotismus

Kornblumenland Österreich: 80,3% wählten „Nazi-Blume“-Träger zu ihrem Präsidenten

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

’s ist alles uralt, da Anzug is gwoschn halt.

6

Delikat ist der Eintrag von Christian Hafenecker vom 15. Oktober 2017. Er legt, wie in der Collage gelesen werden kann, den Beweis vor, wie er gewählt hat, wen er mit Vorzugsstimmen bekreuzt hat. Ja, so muß es sein, in einer patriotischen Demokratie, dem Herrn ist zu beweisen, daß seine Knechte und Mägde auch recht richtig ihr Kreuz …

Was eine patriotische Demokratie ist? Das läßt sich leicht anhand ihrer Ahnen erklären, die auch von einer FPÖ unzensuriert angerufen werden: Werte, Töchter der Zeit

7

Weil es bei den Klagen von Christian Hafenecker, wie unter Punkt 1 ausgeführt, um eine „rassistische“ Äußerung geht, soll nicht vorenthalten werden, was Jörg Mayer vom Atterseekreis dazu meint, in seinem Kommentar „50 Wahrheiten, die Linke leugnen“ vom 26. September 2017:

„46) Begriffe wie ‚faschistisch‘, ‚rassistisch‘, ’sexistisch‘, ‚homophob‘, ‚islamophob‘, ‚misogyn‘ usw. dienen dazu, Menschen einzuschüchtern.“

8

Der Atterseekreis ist zur Zeit recht prominent vertreten, sitzt doch mit Norbert Nemeth …

Am Gabentisch

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Am Gabentisch

Am Gabentisch

Welcome to the past - Seb Kurz„Im Parlament wurde der Olympe Nobert Nemeth als Klubsekretär installiert. Noch 1996 hatte Nemeth seine Solidarität mit dem damals inhaftierten Neonazi Gottfried Küssel erklärt und das Verbotsgesetz attackiert. Nemeth hält den Holocaust offenbar für eine Glaubensfrage und die juristische Verfolgung für falsch, „weil diese Personen tatsächlich glauben, dass es den Holocaust nicht, oder zumindest nicht in der Intensität der offiziellen Geschichtsschreibung, gegeben hat“.“ 

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz, der, wie zu hören ist, recht viel von der Kontinuität der Tradition, von der Unveränderlichkeit der Werte hält. Von der Verteidigung der Kultur. Wie es bei all diesem Beharren auf Unveränderlichkeit zu Veränderungen kommen kann und soll, nun, das ist eines dieser Rätsel, die vor allem Männer gerne aufgeben, besonders jene, seit altersher bekannt, die schreiend aus der Wüste in die Städte kommen, wo sie nur noch lauter schreien.

Damit es nicht mißverstanden wird, das ist keine Kritik.

Es wird der Geschichtsverliebtheit der FPÖ Anerkennung gezollt. Wobei nicht soweit in die Vergangenheit zurückgegangen wird, in die die FPÖ selber ständig mit großen Vergangenheitsaugen in eine für sie große Vergangenheit mit festem Tritt geht, sondern in die jüngere Vergangenheit, aber in eine für sie nicht weniger stolze und ehrenreiche …

Es ist keine Kritik.

Es ist die Beihilfe zur Fortschreibung der Geschichte, wie sie die FPÖ versteht. Ein Beitrag zur Kontinuität der Geschichte, auf die die FPÖ beharrt, wie am Beyspiele Norbert Nemeth bereits ausgeführt werden durfte, dem das Gesetz über die Ehe aus dem Jahre 1811 Beystand ist zur Rettung seiner Gesinnung, der weiß, daß es für die sogenannte Integration im Jahre 2017 wichtig ist, wie etwa die Haltung von „zugewanderten Serben“ zur Ermordung von Franz Ferdinand Habsburg …

Es ist aber auch ein Beystand für Norbert Nemeth zur Rettung seines Mannseins. Denn viel wird nun über Anneliese Kitzmüller berichtet, die ebenfalls im Verhandlungsteam der FPÖ sitzt, um mit ÖVP-Kurz eine Regierung, das heißt, einen Gabentisch zu bereiten. Dabei steht Norbert Nemeth ihr nicht im geringsten nach, etwa, um ein Beispiel zu nennen, bei der Frage der sogenannten Ehe für …

Sebastian Kurz singt viel von Gerechtigkeit, von Solidarität, eingekürzt zwar auf christliche Solidarität, aber doch Solidarität. Es ist ihm ein recht gutes Verhandlungsteam, dem Sebastian Kurz gegenübersitzt, da es ebenfalls recht viel von Solidarität versteht, wie etwa Norbert Nemeth es bereits bewiesen hat, das obige Zitat belegt. Ob nun Norbert Nemeth, sitzt er bei Sebastian Kurz, an Gottfried Küssel denkt, wenn das Wort Solidarität (falls es ausgesprochen wird) fällt? An seine Geschichte denkt und still in sich hinein bekräftigt, ja, das ist Solidarität? Und um diese Solidarität leben zu können, müssen auch Gesetze fallen. Und auch dafür gibt es in den Reihen der FPÖ Menschen des Geistes, die aus Gegenwart und Zukunft eine einz’g Vergangenheit zu machen verstehen …

Tribute to Sebastian Kurz

Gottfried Küssel, Burschenschaften, wie gut rückt die Tageszeitung der gebildeten Bürger und Bürgerinnen alles ins rechte  Licht …

Es ist keine Kritik.

Eine Zurückweisung der Kritik an der FPÖ. Wie wird jetzt doch getan, es sei nur eine Frau für die FPÖ im Verhandlungsteam. Aber es gibt doch weitere Teams, die verhandeln, und in diesen sitzen sehr wohl Frauen für die FPÖ. Zum Beispiel Dagmar Belakowitsch. Kann es eine recht bessere noch geben, wenn es um Frauen geht? Wie hat sie doch bisher schon für Frauen und etwa gegen Sexismus im österreichischen Parlament das Wort erhoben …

Oder Barbara Kolm: schlechthin die Ikone der sozialen Ökonomie in Österreich …

Es ist eine Verbeugung vor Sebastian Kurz und der FPÖ. So dürfen die Männer nicht zu kurz kommen. Deshalb soll einer noch genannt werden, der jetzt auch verhandelt: Harald Stefan. Kann es einen recht besseren geben als ihn, wenn es um Staat und Gesellschaft geht? Er, der recht viel um „Leistung“ weiß, aber auch um die Deutung, also in seinen Worten um die „Umdeutung der Geschichte“ … Zu Staat und Gesellschaft wird Harald Stefan recht viel einfallen, warm aus seinem Bauche die Erinnerung aufsteigen, was dazu gehört, zum Beispiel „der Stolz auf die Leistungen der Vorfahren, etwa die positive kollektive Erinnerung an die Leistungen der deutschen Wehrmacht“ …

Es ist keine Kritik.

Es ist auch eine Bewunderung, für die FPÖ. Wie viele recht besondere Menschen in ihren Reihen sind, daß sie so leicht auf den Bildungssprecher Mölzer in den Verhandlungen verzichten kann, mit seiner Expertise, was hätte er nicht alles beitragen können zu den Themen Bildung, Medien … Aber keine Sorge. Er wird wohl von den Berufenen recht würdig vertreten werden.

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Die von FPÖ-NR Wendelin Mölzer geführte ZZ über homosexuelle Gesinnungsbrüder und Holocaust

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt für Kriegsverbrecher Alexander Löhr Geschichte zurechtschreiben

Bildungssprecher Mölzer führt durch die Ausstellung zur Nationalratswahl 15.10.2017 in der Aula Österreich

NS Es wurde oben vom Gabentisch gesprochen. Es wird ein reicher Gabentisch werden. So reich, daß er geteilt werden wird müssen, aus einem Tisch werden zwei Tische gemacht werden, ein Tisch für … und ein zweiter Tisch für die Menschen draußen vor der Tür, auf dem wird – oh, wie segensreich kommende Zeit, heiß dampfend die Brennsuppn mit Erdäpfeln …

 

Ein Denkmal, sagt die Demokratie, für Gavrilo Princip am Heldenplatz, Wien

 

ÖVP - FPÖ - Fehlendes Denkmal auf dem Heldenplatz Wien - Gavrilo PrincipAus dem Atterseekreis, an dessen Spitze Norbert Nemeth steht und sich Präsident nennen läßt, ist die Frage zu hören:

„Welche Haltung sollen zum Beispiel zugewanderte Serben zur Ermordung Franz Ferdinands in Sarajewo beziehen?“

Norbert Nemeth, der nun auch im Verhandlungsteam

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

für die feudalchristlich blaue Regierung sitzt, und sein Alpkreis am Bach sollten weder zugewanderte Serben noch zugewanderte Serbinnen nach deren Haltung fragen, sondern die Demokratie.

 

Was würde die Demokratie für eine Haltung einnehmen?

Gavrilo PrincipDie Haltung der Demokratie wäre eine eindeutige.

Sie forderte ein Denkmal für Gavrilo Princip auf dem Heldenplatz in Wien. Wenn ihm schon die Schuld für den Krieg von 1914 bis 1918 aufgebürdet wird, dann darf seine Leistung nicht vergessen werden. Dann hat er auch mit seiner Tat das Ende der Kaiserdiktatur in Österreich-Ungarn eingeleitet, der Demokratie den Weg geebnet.

Ein Denkmal, sagt die Demokratie, für Gavrilo Princip auf dem Heldenplatz in Wien, anstelle von dem Pferd mit dem Reiter, unter dem irgend etwas geschrieben von „Führer“ und „Deutschlands Ehre“ …

Und was für eine Haltung die Demokratie etwa zu Straßennamen bezieht, die auf Namen zurückgehen, die, kurz gesagt, keine freundschaftlichen Gefühle für die Demokratie hegen, nun, das muß nicht weiter ausgeführt werden …

Straßennamen einzig aus heutiger Sicht gerechtfertigt: Franz-Joseph-Habsburg-Ring – Menschheitsmassenverbrecher, Oskar-Potiorek-Gasse – Menschheitsmassenverbrecher

Vor 100 Jahren erschoß ein Tiger einen Procházka in Sarajevo

Christopher Clark in Salzburg – Eine typische österreichische Besetzung

Denkmalschutz in Österreich für Habsburgs schmutzigen Krieg

Gavrilo Princip steht am Anfang der Demokratie in Österreich. Und was es in Österreich noch immer geben könnte, hätte es nicht auch Gavrilo Princip gegeben, nun, davon kann ein jeder Mensch sich ein Bild machen, der sich nur ein wenig beispielsweise mit einem Orden aus diesem Geiste beschäftigt …

Österreichische Verfassung wird von Norbert Hofer, Ehrenritter des St. Georgs-Ordens, selektiv geachtet

Odin Wiesinger malt die Angelobung der feudalchristlich blauen Regierung

Es wird viel von Veränderungen gesprochen. In Österreich. Zwei Parteien, die miteinander regieren sollen, so der Wunsch, wie zu hören ist, von recht, recht vielen in Österreich, feuern einander an mit Veränderung Veränderung ränderung …

Was wird das Veränderte sein?

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß Odin Wiesinger den Auftrag erhält, die erste Angelobung einer Regierung seiner Amtszeit zu malen. Zu diesem Behufe wird Odin Wiesinger eingeladen, bei der Angelobung anwesend zu sein. Er wird die Angelobung fotografieren, um dann nach diesen Angelobungsfotos das Regierungsangelobungsbild in seinem germanischen Stile zu malen.

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß seine Angelobung dann neben die Maria Theresia gehängt werden wird, als Zeichen dreihundertjähriger Kontinuität …

Vielleicht wird das Veränderte sein, daß auf den Aufnahmen von Odin Wiesinger, so sehr er sich auch bemühen wird, die zu fotografieren, die er als Bundeskanzler und Vizekanzler bei der Angelobung sieht, nicht die zu sehen sein werden, sondern …

Odin Wieisnger fotografiert die Angelobung Regierung ÖVP FPÖ

Das wird Odin Wiesinger nicht abhalten können, das zu malen, was er sieht, und nicht die Wirklichkeit, die auf seinen Angelobungsfotografien … Er wird sich vielleicht nur damit plagen, einen recht passenden Titel für sein Angelobungsölbild zu finden … das kann doch nicht recht schwerfallen …

Angelobung – Ein Reich, ein Sparvolk

Angelobung – Olymp der Veränderungen

Die zwei Parteien feuern einander nicht nur mit ränderung, sondern auch mit Fairness, Gerechtigkeit an. So könnte er auch den recht kurzen Titel

new nemesis

 

Österreich, das altdunkle Deutschland

Es ist gesinnungsgemäß für die Copysite der identitären Parlamentspartei, die bald eine identitäre Regierungspartei sein soll, ein „Skandal“, daß  einer von der AfD nicht zum sogenannten Alterspräsidenten und ein weiterer nicht zum Bundestagsvizepräsident im deutschen Bundestag gewählt wurden.

Was für ein Unterschied zwischen Deutschland und Österreich. Mit welch recht hohen Prozentsätzen wurde etwa ein Martin Graf, wurde ein Norbert Hofer zum NR Präsidenten III im österreichischen Parlament gewählt. Und es darf erwartet werden, auch der nächste wird einer aus der FPÖ sein, wieder einer – ein Mann wird’s wohl sein -mit einem recht hohen Prozentsatz wird zum NR Präsidenten III gewählt werden.

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Gaulands Bollwerk

Wie anders also verhalten sich die Abgeordneten im deutschen Bundestag, im Gegensatz zu den Abgeordneten im österreichischen Parlament.

Wer wird nun aus dieser Partei zum NR Präsidenten III gemacht werden? Wird es vielleicht Maximilian Krauss, der aufgrund seines Alters so recht fesch dazu passen würde zum feudalchristlichen Chef? Oder Norbert Nemeth als Belohnung, im Verhandlungsteam zur Regierungsbildung … vielleicht gar wieder Martin Graf als Entschädigung für so recht entbehrungsreiche Jahre, Jahre der Ausgrenzung durch die eigene Partei, Jahre der Abschiebung durch die eigenen Leut‘ …

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder

Österreich, das altdunkle Deutschland.

Wie viele haben gerade erst die identitäre Parlamentspartei gewählt. Wie viele wollen nun diese als identitäre Regierungspartei, nach Meinungsumfragen ein recht hoher Prozentsatz. Wie unbekümmert wird massenmedial eine feudalchristlich-blaue Regierung herbeigeschrieben, wie gleichgültig wird die Gesinnung dieser Partei hingenommen, ihr die roten Teppiche ausgerollt – wohl in der Hoffnung, recht ordentlich dafür belohnt zu werden, für das Vorausknien …

Das Herr-Karl-Syndrom erfaßt Österreich, wieder einmal, und wo bleibt in Österreich der Fortschritt? Nach so vielen Jahrzehnten, nach beinahe einem Jahrhundert immer noch keine Medizin gegen das Herr-Karl-Syndrom entwickelt …

Es ist nicht das erste Kapitel, in dem vom Unterschied zwischen Deutschland und Österreich erzählt wird, bloß wieder ein Kapitel, in dem nichts Gutes von Österreich erzählen werden kann …

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Europäisches Forum Linz – Österreich darf Deutschland werden

Rechtsextremismus, FPÖ unzensuriert und der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich

Studienzentrum Weikersheim – Was in Deutschland hoch umstritten, in Österreich für das Parlament recht

FPÖ - AfD - Ausgrenzungsgeklage