Herwig-Seidelmann-Kick-Liste

Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt.

Zur gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei hat Kurz geschickt … also Lilith Kurz hat wieder etwas geschickt und meint dazu, er, also Florian Klenk solle deshalb nicht öffentlich „seine Furcht und Unruhe“ bekunden, weil er auf die Herwig-Seidelmann-Kick-Liste gekommen ist, sondern es als Auszeichnung zum Nicht-einmal-Ignorieren nehmen, und lachen, vor allem aus …

FPÖ unzensuriert - Jetzt hat er es schon wieder getan - Herwig Seidelmann - 23-10-18

Denn. Das gefällt den Tastaturbierspeckfingeristen wohl recht am meisten, wenn bekundet wird, ihre tastaturgefingerten Drohungen versetzten in „Furcht und Unruhe“, während in Wahrheit die Tastaturbierspeckfingeristinnen sich selbst in eine Welt der Angst fingern …

… in eine Welt fingern, in der sie sich, wie etwa Herwig Seidelmann, um ihr Deutschland ängstigen …

Seit Jahren erstellt Herwig Seidelmann auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei seine Liste der, um Florian Klenk zu zitieren, „Morddroherei“. Und nichts ist passiert.

Erst heute, am 23.10.18, hat er, Seidelmann, es wieder getan. Nun, wieder einmal, gegen eine Frau, die er mit einem „Kick“ …

Und.  Jetzt wird schon wieder nichts passieren.

Wie nie etwas passiert, also auf der Seite von der gesinnungsgemäß zensurierten Website und dem montagsgemachten Vizekanzler …

Wie der zurzeitige Vizekanzler nichts tut, als Herwig Seidelmann dazu aufruft, eine Frau „bis zur Hüfte zu begraben und dann los“.

Weshalb es auch keinen Grund gibt, sich zu fürchten, in Unruhe sich versetzen zu lassen, ist so kurz wie einfach: die Liste der Bedrohten ist zu lang. Es ist so eine lange Liste, daß die Tastaturbierspeckinger gar nicht wüßten, wie und wo beginnen, und vor allem, fehlte ihnen ein Staat, in dem es dafür die entsprechenden Gesetze, wie aus der Vergangenheit gewußt wird, gibt. Denn ohne die Deckung durch solche Gesetze, ohne staatlichen Marschbefehl zu Mord und Verbrechen, sind sie bloße Tastaturhelden, die sich auf der Straße schon erschrecken, wenn sie ein Hündchen einmal anbellt, tapferer wohl sind die Tastaturheldinnen, die sich vielleicht erst erschrecken, wenn ein Hund sie dreimal anbellt …

Vielleicht ist das auch der Grund, also die bellenden Hündchen, daß manche von ihnen sich nur selten hinauswagen, und wenn, dann nur in der Gruppe, und sie fiebern wohl schon ihrem nächsten Ausgang entgegen, am Nationalfeiertag …

Es ist eine lange, lange, lange Liste,

„Das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

FPÖ unzensuriert: „Alle Willkommensklatscher … Arbeitsdienst … Am besten nach Buchenwald“

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

und diese könnte, da auch Herwig Seidelmann sie seit Jahren recht fleißig befüllt und unter Einbeziehung seines Kommentars von diesem Tag, Herwig-Seidelmann-Kick-Liste genannt werden.

Erschreckend daran ist aber, und das ist immer wieder zu betonen, wie viel Zustimmung und wie wenig Ablehnung diese Tastaturbierspeckinger für ihre Kommentare erfahren, wie es auch der Seidelmann-Kick von diesem Tag auf erschreckende Weise wieder …

Und es gibt noch einen Grund, weshalb es keinen Anlaß zu Furcht und Unruhe gibt. Die Tastaturbierspeckinger scheuen sogar dann davor zurück, von ihnen Bedrohte aufzusuchen, wenn sie freundlich auf Kaffee, Tee, Kuchen und Bier eingeladen werden …

Bitte an schaftliche Gastgeber von Martin Graf in Marburg

… vielleicht hätten sie die Einladung angenommen, wäre ihnen Speck —

Und dann gibt es auch welche, die schreiben, immer wenn sie am Wohnhaus vorbeifahren, käme ihnen die in diesem Haus wohnende Person in den Sinn, aber sie halten nicht, sie läuten nicht an, wie beispielsweise einer für die „Zur Zeit“ Tätigen … sie werden wohl selbst nicht wissen, was ihnen dabei in den Sinn kommt, oder was sie mit ihrem Sinn anfangen sollen, jedenfalls nicht anzuhalten …

npd - pegida - afd - seidelmann-kick-liste

NS Seine Kick-Liste erweitert Herwig Seidelmann zum Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website, in dem beklagt wird …

„Dort wird die AfD gleich mit der NPD gehandelt[.]“

Vielleicht fehlt der gesinnungsgemäß zensurierten Website bloß die Erwähnung der Zwischenhändlerin …

AfD, die Partei des Innenministers und Pegida: „Vorfeldorganisation der NPD“

NNS Es muß aber Herwig Seidelmann zugestanden werden, eine Frage mit seinem Kommentar beantwortet zu haben, nämlich die Frage, was blieb von Jörg Haider. Wer hört nicht aus „Ich verstehe überhaupt nicht wie jemand der Florian heißt, so viel zündeln kann.“ das Vorbild heraus? „Ich verstehe überhaupt nicht, wie wenn einer Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann.“ Ist der Satz überhaupt von Haider, oder hat diesen ihm ein Fronschreiber …

Und wenn der Satz nicht von ihm, also von Jörg Haider ist, dann ist von ihm gar nichts geblieben, nur die Fronschreiberin, die daran erinnert, daß Jörg Haider vielleicht wenigstens das ihm Geschriebene recht richtig vortrug …

Herwig Seidelmann Kick.png

Kurz zum ältesten Gewerbe der Welt

Das Magazin der identitären Regierungspartei greift zur Ausrede,

„[D]er Text sei aus Versehen ins Blatt gerutscht […]“,

weil

„[d]ie Verleihung im Rahmen des Dinghofer-Symposiums hatte für Kritik gesorgt, nicht zuletzt wegen eines faschistoiden Artikels in ‚Zur Zeit‘.“

und lebt damit ihrer Gesinnungsgemeinschaft Tradition. Überhaupt geht die zurzeitige identitäre Regierungspartei dem ältesten Gewerbe der Welt recht gerne nach, nämlich dem Gewerbe der Ausrede.

In diesem Gewerbe wird recht gerne das Wortzeug eingesetzt, mit dem Ausreden gut gedrechselt werden können, etwas sei gerutscht … 

Und es ist ein Gewerbe, weil etwas verkauft werden will, das auch gekauft werden soll. Und mit abgekauften Ausreden sind mittelbare und unmittelbare Erlöse zu erzielen.

Wie alt dieses Gewerbe ist, davon erzählt exemplarisch auch eine Geschichte, die sich vor rund zweitausend Jahren zugetragen hat. Einer Frau kommt ihr Mann drauf, sie hat ihn betrogen, das Kind, mit dem sie schwanger ist, zeugte sie mit einem anderen Mann.. Und weil sie es nicht mehr leugnen kann, aber mit ihm weiter zusammenleben will, greift sie zu einer Ausrede. Sie sagt ihrem Josef, es ist (vielleicht schmückt sie es aus, weil es zu finster war, weil er sich ihr von hinten näherte, weil …) ein Versehen gewesen, daß ein anderer Mann in sie rutschte. Und weil ein Gewerbe, auch das Gewerbe der Ausrede, nur erfolgreich sein kann, wenn wenigstens etwas daran wahr ist, sagt die Frau ihrem Mann den Namen, es war Gabriel, der aus Versehen in sie …

Es ist menschgemäß nicht mehr zu erfahren, welches Gewerbe nun tatsächlich das älteste Gewerbe der Menschen ist. Aber es ist nicht abwegig, daß die Ausrede tatsächlich das älteste Gewerbe der Menschen ist. Wie viele Ausreden werden gebraucht, für die anderen, aber auch für sich selbst, ehe eine Handlung gesetzt wird, bevor zu einer Tat geschritten wird, wie viele Ausreden auch, nachdem Handlungen vollzogen worden sind. Und erst danach sind die anderen Gewerbe aufgekommen, etwa, von denen besonders Männer des christlichen Abendlandes nach wie vor meinen, dieses sei das älteste — vielleicht meinen sie das auch deshalb, weil sie diesem selbst seit Urzeiten nachgehen …

Wie wir zur Zeit unsere Zukunft verspielen.png

 

Regierungssatiremagazin, einzig zur Zeit

 

 

Blaue Fetzen muss verschwinden

Nun ist also das Symposium abgesagt, das am 8.11.18, und somit auch die Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an „Zur Zeit“. Kurz wird das mitgeteilt. In einer extrem kurzen Presseaussendung der NR-Präsidentin III …

Ein wenig mehr darüber ist aus einem Artikel zu erfahren.

„Die geplante Verleihung eines Medienpreises für die Herausgabe des rechts stehenden Wochenmagazins ‚Zur Zeit‘ […] im Palais Epstein ist abgesagt worden. […] Die Verleihung im Rahmen des Dinghofer-Symposiums hatte für Kritik gesorgt, nicht zuletzt wegen eines faschistoiden Artikels in ‚Zur Zeit‘. Bereits am Montag hatte sich das der FPÖ nahestehende Magazin inhaltlich von dem Artikel distanziert. Der Text sei aus Versehen ins Blatt gerutscht und eigentlich als ‚Brutalsatire‘ gedacht gewesen. Darin wird unter anderem die Einführung von ‚Arbeitshäusern‘ [..] gefordert. Ob die Absage der Veranstaltung auch die definitive Aberkennung des Preises für die Herausgeber von ‚Zur Zeit‘ bedeutet, konnte man in Kitzmüllers Büro nicht definitiv sagen. Dort wurde auf die kurz gehaltene Aussendung vom Dienstag verwiesen.“

Es sei als „Brutalsatire“ gedacht gewesen. Etwas anderes kann in einem Satiremagazin auch nicht veröffentlicht werden, als eben Satiren. Und ZZ ist wahrlich das einzige Magazin der Satire in Österreich, eine einzige Satire. Wer die Wirklichkeit mit dem Veröffentlichten in der ZZ vergleicht, bekommt stets das gleiche Ergebnis: Satire

Wen als einen Franz Dinghofer könnte das mehr würdigen, ein Magazin der Schaft auszuzeichnen, die als die beste im Land auserwählt, eingeladen zur Einkehr in die Regierung …

Und Satire ist stets dann die beste Satire, wenn deren Macher ganz und gar nicht wissen, daß sie, die Macherinnen, ihre Seiten satirisch füllen … Das muß nicht weiter ausgeführt werden. In zu vielen Kapiteln wurde die Frage Satire oder Nicht-Satire …

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

Ist Erich Körner-Lakatos, der vieles recht satirisch weiß, der Satirenlehrmeister von He.-Chr. Strache, dem zehnjährigen Sportstadtrat von Wien?

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Erich Körner-Lakatos, fleißigster Schollengesinnungsmann der FPÖ-ZZ über Banda, Hitler, Lunacek und Eva

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Wer Satiren schreibt, auch ohne zu wissen, daß er Satiren schreibt, giert nach Aufmerksamkeit, und es ist wohl ein Fehler, dieser Gier nachzugeben, und also doch wieder zu diesem Magazin …

Einem für die „Zur Zeit“ Tätigen kann ein Wunsch nicht erfüllt werden

Das Manko dieses Satiremagazins ist vor allem die Wiederholung, die Schreiber der ZZ betätigen sich wieder und wieder auf eine recht eingeschränkte Weise. Wie das Beispiel der „Arbeitshäuser“ wieder einmal belegt …

FPÖ-ZZ: „Das gute alte Arbeitshaus – Ein wirksames Mittel gegen die Kriminalität“

In einem Magazin von einer solch ausgewiesenen Satirebrillanz spüren wohl die Schreiberinnen die Konkurrenz recht hart. Und so ist es nicht verwunderlich, daß sie versuchen, einander zu übertreffen. Einer, der den Satirenagel stets trifft, wird am kommenden Nationalfeiertag auf dem Michaelerplatz nach Kaffee und Kuchen im Gauland hinaustreten, um Beweise seiner Nagelei …

Vielleicht trägt er etwas aus der ZZ-Sammlung vor …

FPÖ-NR Wendelin Mölzer läßt I. Nagel über „Vernichtungsprojekt, Hilfsvölker und Zersetzung des deutschen Volkes“ schwadronieren

I. Nagel schreibt für FPÖ-NR-Mölzer über Menschheitsverbrechen: „Geschichtspolitische Dogmen erhoben zur Staatsreligion“

Nagel-Blatt der FPÖ zur Zeit im „Homo-Wahn“

Wer am Michaelerplatz am 26.10.18 nicht dabei sein wird, und das ist zu bedauern, ist ein ZZ-Mann, der der Literatur die Fahnenstange recht tapfer hält

 „Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

„Idealismus“ der Agnes Miegel für FPÖ-Bundespressesprecher ein oder ein nicht „fehlgeleiteter Idealismus“?

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit – Immer noch ein Land des „Faschismus“

Ein solches Satiremagazin weiß auch um die Wichtigkeit der Bildung. Und wenn einer ihrer Magazineure und Magazinfüllerinnen der Bildungssprecher der identitären Regierungspartei in Österreich ist, können nur die rechtbesten Schriften für alle in Österreich empfohlen werden:

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“ 

Mit der Absage des Symposiums und also damit auch der Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an das Magazin „Zur Zeit“ sind nun die Menschen in Österreich gefordert, Trost zu spenden. Wer muß getröstet werden? Im Grunde wohl die gesamte Regierungskameraderie der identitären Partei. Wer von ihnen schrieb nicht schon für die ZZ? Sie werden sich wohl durch die Absage der Verleihung um den Lohn ihrer Satirearbeit gebracht sehen. Das muß recht bitter sein. Vor allem für den Vizekanzler noch ein herber Schlag, gerade zur Zeit, als er, ohnehin vom Schicksal hart bestraft, den Verlust seines Hundes zu beklagen hat.

Wie sie getröstet werden könnte, die Regierungskameraderie? Sie wird den Trost schon selbst finden, ist zu hoffen, denn wie schwer ist es doch, wie gewußt wird, Menschen in ihrer größten Not beizustehen, das rechte Wort finden zu können, das Trost spendet …

Einen Trost wird sie vielleicht schon gefunden haben. Darin, zu wissen, daß bei Tee und Kuchen in der Nationalbank einer aus ihren Reihen seine Medaille herzeigen kann, die er bekam, als die Welt noch nicht so …

Vielleicht tröstet sie sich bereits mit ihrem Denkmal auf der Mölker Bastei.

Möglicherweise hat die NR-Präsidentin III in dieser schweren Minute der Absage, in dieser harten Zeit der Bewährungsprobe schon wieder Mut gefaßt, in der seligen Erinnerung an die Entschleierung der badenden Mutter als Zentrum des Gegendenkmals ihrer Gesinnungsgemeinschaft …

Und vielleicht wurde auch schon der ZZ-Schreibstaffel Mut zugesprochen, Trost gespendet, mit Worten, von der Vorsehung diktiert:

Wenn es euch auch noch nicht gelungen ist, durch eure mutigen, tapferen Worte das Schandmal auf dem Ballhausplatz zu schleifen, verliert nicht euren Mut, steht weiter unbeugsam zu eurer Ehre, schaut gen Mölker Bastei, dort steht unser Stolz …

Und ihr habt doch schon bewiesen, wie aus einem Schandmal gegen uns ein Mal für uns werden kann, steigen nur die rechten Mannen und Frauen auf dieses, um zu verkünden: Gutter is everywhere

Und auf unsere heilige Scholle geschworen, wir werden nicht ruhen, so wahr unser geliebter Vizekanzler Sportstadtrat war, wir werden nicht ruhen, bis auch das von euch geforderte Denkmal errichtet sein wird …

FPÖ-ZZ: Statt ein Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz „lieber den millionenfach straffrei abgetriebenen Kindern“

So kann ich Euch nur zurufen unsere Parole, Euch bitten, traget die Parole unseres besten Mannes, der einst ein würdiger Nachfolger unseres Obmannes sein wird, wie dieser ein würdiger Nachfolger war, beiden an Klugheit und Anständigkeit ebengleich, hinaus in das ganze Land, verbreitet die Parole in den Städten, in den Dörfern, auf den Almen, in den Bergen, in den Auen, daß sie millionenfach euch entgegenschalle, von den Bergen, aus den Tälern, aus jedem Hause, aus jedem Ort:

„Der blaue Fetzen muss verschwinden!“

Franz Dinghofer Symposium 08-11-18

Befähigungsnachweise im zurzeitigen Österreich, um für die Regierung Gesetze aufzusetzen: „Unehrenhaftes Verhalten“

Das ist doch besonders hervorzuheben. Was für Kompetenzen ein Mensch zur Zeit haben muß, um für die schwarzidentitäre Regierung in Österreich Gesetze zu schreiben: „Grobe Verletzung von Mitgliedspflichten und unehrenhaftes Verhalten“.

Und selbst noch marschieren zu können, auch das wird nicht schaden, um für den zurzeitigen Innenminister „Paragraphe“ gestalten zu dürfen …

Mögen andere, die Gemeinschaft der Waffenliebe, solch einen Mann ausschließen, so ein Mann wird für die schwarzidentitäre Regierung erst so recht ihr Mann.

Das wird der zurzeitige Infrastrukturminister vielleicht meinen, wenn er davon spricht, wer den zurzeitigen Innenminister kenne, wisse, er sei ein „Philosoph“ von tiefstem „Humanismus“ — die Ausgeschlossenen einzuschließen … richtiger: jene aufzunehmen, sie mit verantwortungsvollen Aufgaben zu versorgen, die sich selbst ausschließenGeorg Zakrajsek - Spezial-Jurist der österreichischen Regierung.png

 

Wie der zurzeitige Vizekanzler nichts tut, als Herwig Seidelmann dazu aufruft, eine Frau „bis zur Hüfte zu begraben und dann los“.

Florian Klenk spricht der Landespolizeidirektion ein großes Kompliment aus, weil — das kann im Kapitel Harald Vilimsky Site an Site mit Austriak Seidelmann gelesen werden …

Die Polizei in Österreich ist tatsächlich zu loben, alle Komplimente …

Die Polizei in Österreich kann nichts für die Fehler, für die Versäumnisse, beispielsweise von einer Ministerin, die nicht wie Florian Klenk zum Beispiel auf der Plattform des Unternehmens Twitter veröffentlicht, zu was Herwig Seidelmann gegen sie aufrief, sie nämlich „[B]egrabt sie bis zur Hüfte (Kopf nach oben) und dann los“.

Altgesinnungsbedingte Gewalt gegen Frauen – Unzensuriert so nah

Hätte sie das so getan wie Florian Klenk es getan hat, dann hätte sich wohl die Polizei ebenso „demonstrativ schnell“ bei ihr gemeldet. Und die Polizei hätte dann seit rund drei Jahren schon gewußt, wer Herwig Seidelmann ist.

Es hätte natürlich auch der nun zurzeitige Vizekanzler etwas tun können, zum Beispiel die  …

Inländerinnen können auf Beistand von He.-Chr. Strache nicht zählen – „Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

Getan hat er nichts, jedenfalls in der Zeit, in der darauf geachtet wurde, und das waren fünf Monate …

FPÖ-Unzensuriert macht nichts gegen Postings, nicht mal dann, wenn es solche gegen Inländerinnen sind

Die permanente Steinigung des Geistes durch Herbert Kickl – Altes von der FPÖ zum „Genderwahn“

Ob der Aufruf zum Begraben und zum Steinigen von Herwig Seidelmann auch heute noch, drei Jahre später, auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei aufgerufen werden kann, ob er in dieser langen Zeit, in diesen vielen Jahren noch mehr Zustimmung erhalten hat, das will gar nicht nachgesehen werden …

„Armselig sowas“: Strache Vilimsky findet real ausgehobenes Erdloch für Faymann nicht wert zum Agieren

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung der FPÖ unzensuriert zu löschen

Die Polizei in Österreich hat wirklich alle Komplimente …

Die Polizei ist zu verstehen, sie käme vom Telefon nicht mehr weg, würde sie sich von allein bei allen melden …

Kurz zusammengefaßt FPÖ unzensuriert seit dem 05.05.18

zungl888 auf FPÖ unzensuriert: Neuerlicher Spendenaufruf für Mark 48 Torpedos

FPÖ unzensuriert – Josef Winkler und Jörg Haider, der Unterschied: einmal eines Toten Urne in die Gefängniszelle und einmal eines Lebenden Asche in die Urne eines Toten

Franz Dinghofer auf FPÖ unzensuriert sucht für IS Bombenziele in Österreich aus

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Und so weiter und so weiter und so weiter und so fort so weiter wie schlecht …

Nur nebenher. Sollte nun die Polizei beginnen ausforschen zu wollen, wer Franz Dinghofer ist, und beispielsweise von den Verantwortlichen der gesinnungsgemäßen Website die Auskunft erhalten, der sei schon lange tot, soll sie sich nicht täuschen lassen, die Ikone der Regierungspartei ist schon lange tot und dann gibt es noch einen Franz Dinghofer …

AndreasNorbertHofer: „Gott wird dieses Ungeziefer auslöschen.“ Und was macht der Justizminister gegen Gott?

Für den Justizminister eine Zusammenstellung von Postings von nur einem Tag auf FPÖ unzensuriert zu einem einzigen Kommentar der FPÖ unzensuriert

Dr. Hans Berger – ein Märtyrer soll erschrieben werden

„Justiz ermittelt nach Neonazi-Postings auf F“PÖ unzensuriert

Und dann ist es sicher auch nicht leicht für die Polizei, wen anrufen, und das wären Millionen, die anzurufen wären, und wie können die überhaupt und wie erreicht werden, auf welchen Leitungen, diese Leitungen sind nicht verlegt, das möglicherweise nicht nur ein finanzielles Problem ist, obgleich es diese Leitungen doch geben müßte, heißt es doch, alle leben nach dem Tode weiter … Wenn es also beispielsweise um den Holocaust in den Kommentaren der gesinnungsgemäß zensurierten Website …

FPÖ unzensuriert: Des Grossbuergers raffinierte Holocaustleugnung

Holocaust-Verantwortung abschieben – Für FPÖ-Unzensuriert ist in Österreich niemand zuständig

Auf FPÖ-Unzensuriert zur Verbreitung in deutscher Übersetzung von Peter Unsterblich: „Hellstorm“ – „Der jüdische Genozid an den Deutschen“

Website der identitären Regierungspartei in Österreich und die Ikonen von deren Schreibstaffel

Verharmlosung des Nationalsozialismus auf FPÖ unzensuriert

Und, kurz gesagt, so weiter so …

Herwig Seidelmann - Vizekanzler Österreich.png

 

Kurz zu Harald Vilimsky Site an Site mit Austriak, Seidelmann …

Florian Klenk spricht ein großes Kompliment der Landespolizeidirektion Wien aus; sie reagiert demonstrativ schnell im Fall von „unzensuriert.at“. Schreibt die Tageszeitung „Der Standard“ am 16. Oktober 2018.

Das ist tatsächlich schnell, und demonstrativ, Florian Klenk gegenüber. Im in den Artikel eingebetteten Screenshot sind die Namen von zwei „Usern“ zu lesen: Austriak, Herwig Seidelmann.

Wie schnell würde die Landespolizeidirektion erst reagieren, wenn etwa Herwig Seidelmann geschrieben haben würde …

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Und wer ein Austriak ist, der weiß recht genau, wer eine Jüdin ist …

Würden die „User“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei je solche Kommentare geschrieben haben, schneller als die Landespolizeidirektion würden die Verantwortlichen dieser Website je reagiert haben …

„Besonders bemerkenswert ist für Klenk, dass die Drohungen auf einer Webseite publiziert werden, die eng mit der FPÖ verbunden ist. So werden Unzensuriert.at-Beiträge regelmäßig von hochrangigen freiheitlichen Politikern wie Vizekanzler Heinz-Christian Strache verbreitet; Ex-Chefredakteur Alexander Höferl ist mittlerweile im Innenministerium tätig.“

Wie besonders bemerkenswert erst muß es für Florian Klenk sein und wie demonstrativ erst für die Landespolizeidirektion, daß nicht nur verbreitet, sondern auch für die „User“ geschrieben wird:

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Wie hartnäckig sich das hält, daß Alexander Höferl … wie hartnäckig es sich hält, nichts von einzigen ausgewiesenen Chefredakteur der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei zu erzählen …

Geheimster Chefredakteur Österreichs verstorben – Hans Becker Sothen von Ares-Stocker zu Unzensuriert

Hans Becker Sothen von Ares-Stocker – Nachruf eines „Salonfaschisten“ auf einen Federführenden der Unzensuriert

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

Übrigens, das fällt zu Nachrufen noch ein, von einem „User“ wurde schon länger kein Kommentar mehr gelesen werden. Gestorben wird er nicht sein. Ein Nachruf ist nicht bekannt. Er hätte wohl einen bekommen. Freilich muß dieser in einem Alter sein, in dem täglich mit dem Ableben gerechnet werden muß. Er hat noch bei Cesar Bresgen studiert. Der Innenminister wird ihn vielleicht sogar kennengelernt haben, diese Möglichkeit ist nicht auszuschließen, als sie gemeinsam in Linz, der „User“ als zahlender Teilnehmer, der zurzeitige Innenminister als Vortragender …

Austriak Herwig Seidelmann.png

Allahu Akba, Georg Zakrajsek

Ein Jünger von Mohammed hat für Gott die Plage auf sich genommen und der „Weiber (heute Frauen genannt) Begehrlichkeiten“ gelesen, durchgelesen die Forderungen also des Frauen-Volksbegehrens, das für ihn „wohl nicht kommen“ wird, und damit hat der Greisenjünger Mohammeds recht, von ihm am 10.10.18 verkündet, daß es nicht kommen wird, das Frauen-Volksbegehren, wie genau er doch zu verlesen mag, der „Spezial-Jurist“ des Innenministers, weil es das Frauen-Volksbegehren bereits …

„Und was die begehren ist nicht nur eine Sünde, es ist eine erschreckende Dummheit.“ Verkündet der „Spezial-Jurist“ nicht nur des Innenministers, sondern auch Mohammeds, der wiederum ein Prophet des Propheten Jesus Christus …

„Es geht hier ausschließlich um Geld.“ So wahr spricht der Prophet des Propheten des Propheten …

„Unterschrieben haben viele.“ Wohl auch in der Schlösselgasse, „[i]n Wien, wo mehr Trotteln zu Hause sind als anderswo, viel mehr als dort, wo man […] hat“.

„Wo […] kann man nur hoffen, daß bald die Scharia eingeführt […] unter einem Schleier.“

Nun dürfen seine Jünger mit Spannung und in Demut darauf warten, ob der Prophet des Propheten des Propheten selbst bereits Gesetze in Steintafeln geritzt hat, geübt dafür hat der Großmufti bereits für den zurzeitigen Innenminister, von denen er, schnurren sie einander zu, wenigstens zwei geschultert zum Aa-Ha-Ha-Marsch auf den Michaelerplatz zur Verkündigung der ersten „Paragraphe“ seiner nach „Scharia“ lechzenden Gottesschar …

Georg Zakrajsek - Spezial-Jurist des Innenministers - Österreich 10-10-18

Kurz gesagt, wen sonst als die „Zur Zeit“ soll Franz Dinghofer auszeichnen?

Franz Dinghofer selbst zeichnet die ZZ der identitären Regierungspartei nicht aus, aber die Dinghofers der Gegenwart, die von ihnen mit Vergangenheit buchstabiert wird.

Diese Auszeichnung der ZZ ist, kurz gesagt, die recht höchste Ehre, die die identitäre Regierungspartei zu vergeben hat, geht sie doch auf einen Mann zurück, der auch der Gegenwart noch viel zu geben hat, nicht nur seinen Namen …

Mit dieser Medaille, geschaffen von einem Staatsparteikünstler, werden nur Menschen ausgezeichnet, die für das Höchste im Staate berufen sind, wie Robert Holzmann …

Es ist die Auszeichnung für, kurz gesagt, Bildung schlechthin …

Es ist die Auszeichnung, zu deren Verleihungen, kurz gesagt, die Gebildetsten des Kontinents Gegenwart geladen werden, um mit ihren Ansprachen diesen Glanz und Gloria …

Für die ZZ schreiben Männer, die wissen, was sie Österreich schulden, und am Nationalfeiertag werden sie dafür hinausgehen, auf die Straße, auf die Plätze zur Verkündigung ihrer Schuld …

Und wenn an dieser Auszeichnung es etwas zu kritisieren gibt, so wie es nun SPÖ und Neos tun, so nicht, daß die ZZ (gesinnungsgemäße Abkürzung für Bildung in diesen Kreisen) ausgezeichnet wird, sondern die Auszeichnung nicht der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich endlich erhalten hat …

Denn wie kein weiterer in diesem Land hat der zurzeitige Bundeskanzler, kurz gesagt, diese Auszeichnung verdient, als Stegbauer von seinem Vorgänger zu Dinghofer …

 

Kunschak-Dinghofer-Steg.png

Aa … Ha-Ha

Wer am österreichischen Nationalfeiertag, am 26.10.18, in Wien marschieren und schwefeln wird, nun, das wäre keine Erwähnung wert, wenn …

Auf der Gossn kann sich doch ausführen lassen, gasserln, wer immer es mag, es kann ignoriert werden, es kann belächelt werden, es kann … auf der Gossn ist Platz für alle, und es muß menschgemäß für alle Platz sein, für die Klugen, für die Skurrilen, für die Ernsthaften, für die Redlichen, für die Aberwitzigen, für die Unredlichen, für die Geistesgefährdeten, für die  …

Nur, am 26.10.18 werden auf der Gossn Männer sich wieder betätigen als Schwefler, die unweigerlich dazu verleiten, wird daran gedacht, wo sich diese sonst herumtreiben, zu sagen: Österreich ist eine einzige Gossn. eine Gossn, auf der aber kein Platz ist für die Klugen, für die Redlichen, für …

Wer werden die Männer sein, die am 26.10.18 zum großen Nationalgeschwefel ausgeführt werden …

Es wird der Mann sein, der für den zurzeitigen Innenminister in Österreich „Paragraphe“ schreibt …

Kurzens Land und Herbert Kickl gemein-sam es weit gebracht: Waffenrechte Spezial-Paragraphen schreibt ihnen Georg Zakrajsek, „Waffen-Neger-Zigeuner-und-Lobbyist“

Es wird der Mann sein, der beim Fleischhacker … Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Es wird der Mann sein, der für die identitäre Regierungspartei in Österreich das Magazin füllt

Und dann kommen noch zwei Männer dazu aus dem … ein Mann von Pro Chemtrails und ein Mann, der aus dem „Pegida-Umfeld kommende […] hatte erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt, als er via Facebook angekündigte, ‚Kampfgruppen‘ gründen zu wollen.“ …

„Pegida-Umfeld“ – wer kennt diese Scholle besser als der zurzeitige Vizekanzler in Österreich?

Das also werden die Männer sein, die am 26.10.18 auf der Gossn Österreich …

Übrigens, ein Datum kann auch in Buchstaben ausgedrückt werden, mit Einbeziehung von Quersummen ergibt also 26.10.18 die Buchstabenfolge: H.A.AH. Und dann kommt es noch auf die Betonung an: Ha-Ha, H-Aa-H …

Am österreichischen Nationalfeiertag 26.10.18 werden wohl beide Betonungen zu hören sein. Von den Marschierenden (mit verschlucktem h) Aa und das Echo von Passantinnen Ha-Ha!

Es wird wohl wieder vor allem das Echo Passanten sein, die in Wien, in Österreich zu Besuch, auf Urlaub sind, wie unlängst beim melkerischen Festungstrumm, als ein Engländer dieses lachend kommentierte: „Stupid!“ Und ein Ehepaar aus Deutschland dieses Trumm fotographierte und lachend meinten, wenn sie wieder in Deutschland sind, werden sie erzählen, was hier in Österreich … aber sie brauchen ein Beweisfoto, denn sonst würde das ihnen niemand glauben, was in Österreich möglich ist …

H-A-a-h.png

 

Latrine auf der Mölker Bastei

Latrine auf der Mölker Bastei

Der Muttermalstein wurde von fast allen Seiten bereits betrachtet. Wie gelesen werden kann. Und von keiner Seite kann gesagt werden: das ist die schöne Seite.

Der Rundgang ist nun fast abgeschlossen. Es fehlt einzig noch, die Seite mit dem Zitat von Friedrich Hölderlin zu betrachten: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Als Goebbels im Sportpalast zum „totalen Krieg“ aufruft, das ist 1943, in dem Jahr, als die deutsche Mutter zum Baden geht, während Zwangsarbeiterinnen die Bombenschäden beseitigen, wird auch die Friedrich-Hölderlin-Gesellschaft in Tübingen gegründet, deren Schirmherr ist Joseph Goebbels, Wortmassenverbrechensminister, bekannt dafür, „seinen Hölderlin“ für Massenmord und Massenverbrechen zu plündern.

Und nun, am 01.10.18, entschleiert der zurzeitige Sportminister in Österreich die sitzenden Badende auf Trümmern mit einem Zitat von Friedrich Hölderin, der dem zurzeitigen Innenminister in Österreich ein Vorbild … Ein Vorbild, mit dem sich der Minister nicht messen wolle, auch wenn er sich selbst in Versen schon versuchte …

Wie wäre es aber mit dem Messen im Verschicken von Post aus den Ministerien? Damals gab es die Feldpost, und heute gibt es die, wie diese gesinnungsgemäß genannt wird, die E-Post. Die Feldpost, das waren noch Bücher, Gedichte etwa von Friedrich Hölderlin, die E-Post hingegen – lyrisch ist sie nicht. Die E-Post kann sich soher nicht mit der Feldpost messen, aber im Zweck, im Zweck, der die Mittel …

Es will nicht darüber spekuliert werden, weshalb gerade Friedrich Hölderin wieder herhalten muß, um Trümmer zu zieren. Vielleicht deshalb, weil es etwas mit „verfolgten Christen“ zu tun hat. Der Hölderlin-Vers ist ja aus dem Gedicht „Patmos“ … Und die Badende blickt hin zum Liebenberg, und muß sich wohl gar verfolgt und in Gefahr wähnen …

Einerlei, was der gesinnungsgemäße Antrieb war, einen Hölderlin-Vers in den Muttermalstein zu ritzen, es ist ein Dank abzustatten, der Dank dafür, die Gelegenheit erhalten zu haben, ein Gedicht von Günter Eich vorzutragen:

Latrine

Über stinkendem Graben,
Papier voll Blut und Urin,
umschwirrt von funkelnden Fliegen,
hocke ich in den Knien,

den Blick auf bewaldete Ufer,
Gärten, gestrandetes Boot.
In den Schlamm der Verwesung
klatscht der versteinte Kot.

Irr mir im Ohre schallen
Verse von Hölderlin.
In schneeiger Reinheit spiegeln
Wolken sich im Urin.

Geh aber nun und grüße
die schöne Garonne
Unter den schwankenden Füßen
schwimmen die Wolken davon.

NS Das gesinnungsgemäße Credo, der gesinnungsgemäße Anspruch an die Kunst in diesem Bunde ist: „Das Wahre, das Gute, das Schöne“. Diese Forderung an die Kunst wird nicht erfüllt, selbst dann, wenn die Fechtenden dieser Kunstauffassung den Auftrag zu einem Kunstwerk erteilen, wie auch diese Badende auf der Mölker Bastei belegt. An dem Mal der badenden Mutter ist nichts Wahres, ist nichts Gutes, ist nichts Schönes.