Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

Wahrheit von VIktor Orbán ist die Wahrheit die FPÖ-VIzekanzler zum Verbreiten recht gefällt

Daß der montagsgemachte Vizekanzler von der Gspartei verbreitet, was Viktor Orbán zur montagsgemachten Regierung in Österreich sagt, nun, das ist verständlich.

Das gefällt dem Vizekanzler gesinnungsgemäß recht. Auch wenn es nicht stimmt. Er, Orbán, weiß es nicht besser. Fern von Österreich. Das könnte ihm nachgesehen werden. Aber zu viele Medien in Österreich tun ebenso so, schon haben sie so zu schreiben,

Lügen in Zeiten der Fake News

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

als schrieben sie nicht zu Österreich, sondern beispielsweise zu Ungarn und ihr Korrektor Orbán …

Die Wahrheit aber ist.

Die montagsangelobte Regierung in Österreich ist keine gewählte Regierung, sondern eine gemachte Regierung.

Wie lange wird es noch dauern, bis auch in Österreich so recht orbánische Handlungen, die wahrlich zur Ehre gereichen, von der zurzeitigen Regierung gesetzt werden, wie beispielsweise die

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbi.

Das ist nicht auszuschließen. Ist doch Orbán ein von Strache und Kurz Gelobter …

Dreisatz des Schreckens

 

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

FPÖ Patriotische RegierungsparteiNun präsentiert sich die FPÖ als „Patriotische Regierungspartei“.

Patriotismus klingt gar verlockend.

Wohin aber lockt diese Gesinnungspartei (kurz: Gspartei)?

Kurz gesagt:

In den Abgrund.

Blauer Kornblume Patriotismus

Formel der FPÖ – Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus

Patriotismus wirbt für Norbert Hofer und für Morde

„Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Patriotismus: „Ejakulat einflößen … Tauchkurs für Asylanten … 10 Minuten … ohne aufzutauchen“

„Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

„Ausgeprägte[r] Patriotismus“

Herbert Kickl - Facebook - Instagram keine Plattformen des SozialexhibitionismusNS He.-Chr. Strache teilt, wie in der Collage gelesen werden kann, ein Video von Herbert Kickl. Der montagsgemachte Innenminister antwortete erst vor kurzem auf die Frage, weshalb er nicht auf Twitter sei, damit, daß er kein „Sozialexhibitionist“ sein wolle. Deshalb ist Herbert Kickl auf der Plattform des Unternehmens „Facebook“ und „Instagram“:

Österreich: Trend zur Verniedlichung, Beschwichtigung – Herbert Kickl, NPD-Abonnent und Minister in Spe

 

Für AfD und FPÖ sind deren Mitarbeiterinnen ihre „Nigger“

FPÖ und AfD sehen ihre Dienstnehmer als ihre Neger an

In „Pulp Fiction“ fragt ein Boß seinen Handlanger, ob er „sein Nigger“ sei, und dieser antwortet, ja, er sei „sein Nigger“ … So in dieser Art müssen wohl die erfolgreichen Aufnahmegespräche ablaufen, in der nun montagsgemachten österreichischen Regierungspartei und in der AfD in Deutschland.

Mit einem Unterschied zwischen Deutschland und Österreich. In Österreich finden auch Medien und das Personal von anderen Parteien, daß die Dienstnehmer der identitären Regierungspartei deren „Nigger“ sind, wie am Beispiel von einem wieder einmal festzustellen war: FPÖ unzensuriert – Österreichischen Medien groß über ihre Seiten geschrieben: Es ist der Graf und nicht der Höferl

Nicht anders agiert, wie gelesen werden kann, nun einer aus der AfD:

„Verschweigen Sie bitte nicht, dass es ein Mitarbeiter war.“

Wobei die Frage unbeantwortet bleibt, hat nun Jens Maier das wenigstens selbst getwittert oder mußte eine Mitarbeiterin als seine „Negerin“ gegen den anderen Mitarbeiter als „Neger“ das twittern?

Ja, so ein Mandatar von der AfD wird mehr um die Ohren haben als etwa ein amerikanischer Präsident, von dem es heißt, die fürchterlichsten, die negativsten Tweets presse er selbst heraus. Ja, so ein Mandatar von der AfD wird mehr als ein amerikanischer Präsident von der Weltpolitik in Anspruch genommen und überlastet sein, daß es nur verständlich ist, wenn er keine Zeit mehr findet, unter seinem Namen Tweets selber herauszupressen.

Daß es keinen Unterschied zwischen AfD und FPÖ in der Sicht auf ihre Mitarbeiterinnen gibt, überrascht nicht, marschieren diese doch im gleichen Gesinnungsschritt:

Gaulands Bollwerk

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Der gewichtigste Unterschied aber zwischen Deutschland und Österreich ist, auf den kann nicht oft genug hingewiesen werden:

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Und wenn schon von Mitarbeitern von FPÖ und AfD die Rede ist, kann auch gleich die rechte Sorge der FPÖ unzensuriert über die Bedrohung durch Neujahrsbabys erwähnt werden, nämlich durch

„den hohen Anteil an ausländischen Neujahrsbabys in Deutschland und Österreich. Aber auch im restlichen  Westeuropa wurden 2018 sehr oft Migranten Eltern eines Neujahrskindes, beispielsweise in Italien. ‚Sieg der Ausländer über die Italiener.'“

Das ist doch eine rechte Sorge. Die Bedrohung durch Neujahrsbabys. Wer als eine FPÖ kann das besser wissen, daß Kinder stets nur das werden, was ihre Eltern sind, und das ist doch eine recht große Gefahr für die Menschen in Österreich. Vor dieser Gefahr zu warnen, wer kann es ihr verübeln, hat sie doch ständig etwa die Mölzers oder die Gudenusse oder … vor Augen …

Seltsam daran ist bloß, daß mit dieser Gesinnung nun auch aus dieser Partei so viel von „Veränderung“, so viel von „Neuem“ zu hören ist, während in dieser Partei nicht einmal Kindern zuerkannt wird, sie könnten anders als ihre Eltern werden. Wobei äußerst fraglich auch ist, ob die Eltern der Neujahrsbabys, vor denen FPÖ unzensuriert warnt, des Gedenksjahres 2018 überhaupt das sind, was ihnen von dieser Gesinnungsseite unterstellt wird …

Und die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert nimmt diesen ihr hingeworfenen Knochen mit recht großem Appetit auf und schreibt in ihren Kommentaren von den Mitarbeiterinnen, also von den „Negern“ …

Es will nicht zitiert werden, was die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert in ihre Kommentare ergießt. In die Collage aber ist eine Auswahl als Beleg aufgenommen.

FPÖ unzensuriert und Neujahrsbabys - Warnung vor Geburten von Mölzers und GudenusseEs ist das Geschwefel, um einen Eindruck von diesem Gesinnungswütigen zu vermitteln, etwa vom „deutschen Rumpfstaat“, von „Hochverrat“ … in welche Gesinnungszeit damit zurückgewollt wird, ist nicht schwer zu bestimmen …

„Früher wurde über Deserteure die Höchststrafe verhängt…“

Das mag auf den ersten Blick irritieren, Desertion im Zusammenhang mit Geburt zu lesen. Aber „früher“ war das Gebären auch Pflicht für … Und „Deserteure“ haben in diesem Gesinnungsschaft der Mölzers und Gudenusse nach wie vor einen ehrenanrüchigen Stellenwert …

Es ist gesinnungsgemäß Antisemitisches dabei, Lobgesang auf Ungarn … die Schreibstaffel nimmt sich halt ein Vorbild an

Wer sonst soll zitiert werden von der Schreibstaffel als ein Mann, der rechtes Ansehen in der FPÖ …

Gesinnungsgemäß kann es auch diesmal nicht ausbleiben, gegen Frauen generell … wobei der „Grenzer“ sich eines verbeten haben will, abwertende Äußerungen über seine „Lendenkraft“, denn – auch das ist dabei, Menschen zu Tieren … – er halte mit „jedem Neger mit tierischem Schniedel“ mit …

Und so weiter und so fort.

Der Wunsch von „Berengar“ aber, „keine Negerbabys mehr sehen“ zu müssen, wird sich nicht erfüllen. Denn. Es ist nicht zu erwarten, daß diese Partei auf ihr Anforderungsprofil für ihre Dienstnehmerinnen, also ihre „Nigger“ zu sein, verzichten wird. Wohl ganz im Gegenteil. Jetzt, da sie eine montagsgemachte Regierungspartei ist, werden sich nicht wenige selbst bei ihr anstellen, um ihr als Mitarbeiter den „Nigger“ zu machen.

FPÖ unzensuriert – Österreichischen Medien groß über ihre Seiten geschrieben: Es ist der Graf und nicht der Höferl

Für Norbert Hofer ist Nichtgründer Alexander Höferl total in Ordnung

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was alles Arbeitnehmerinnen in Österreich zugetraut wird, also wenn es um Dienstnehmer der mittlerweile montagsgemachten identitären Regierungspartei geht. Genauer: auf diese abgeschoben wird. Denn. Es ist nicht das Positive, das auf die Arbeitnehmer je abgewälzt wird. Wie auch das Beispiel des freiheitlichen Angestellten Alexander Höferl ein weiteres Mal zeigt.

“Der Alexander Höferl ist total in Ordnung.” – Norbert Hofer versteht die Aufregung um Herbert Kickls Kommunikationschef und Gründer des Rechtsaußen-Mediums “Unzensuriert” nicht.

Das zitiert „Vorarlberg Online“ am 23. Dezember 2017, übernommen, wie es aussieht, von der APA.

Aber Alexander Höferl ist nicht der „Gründer“ von FPÖ unzensuriert.

Das alles wird gewußt. Nun aber, die identitäre Parlamentspartei zur montagsgemachten Regierungspartei, sehen es Medien in Österreich als notwendig an, für die FPÖ …

Und je mehr Medien das Geschäft der FPÖ besorgen, freiwillig, aber nicht uneigennützig, immerhin ist sie nun eine Regierungspartei, ist in Erinnerung zu rufen:

Martin Graf, der versteckte Inhaber von „Unzensuriert.at“ – Eine recht reine freiheitliche Konstruktion

Was einst nur im „Rechtsaußen“ Thema war, ist nun Regierungsprogramm, wenn etwa an Südtirol gedacht wird. Martin Graf wollte schon 2009 eine Volksabstimmung, ob Südtirol wieder zu Tirol, also zu Österreich … Der Anschluß ist noch nicht zur Gänze Regierungsprogramm, aber für die FPÖ ist die Doppelstaatsbürgerschaft ein „erster Schritt“

Südtirol, Heim ins Österreich

darauf zu.

Auf viele Kapitel könnte hingewiesen werden, die mit Martin Graf …

»Kerndeutsche Männer« schreiben für Dr. Martin Graf, schreibt Alpen Donau, der Bitte nachkommend, für das grafsche Buch zu werben

Es kann verstanden werden, daß für Norbert Hofer die Männer von FPÖ unzensuriert „total in Ordnung“ sind, war er doch selbst einmal einer, der für diese Website als „Autor“ geführt wurde. Und der nun montagsgemachte Minister weiß am besten, wessen Website die FPÖ unzensuriert ist: „Das ist Grafs Homepage.“

Darüber hinaus wurde Martin Graf von Norbert Hofer würdig in der Zeit vertreten, als Martin Graf nicht im österreichischen Parlament saß. Etwa bei der identitären Herzensangelegenheit Südtirol. Er kümmerte sich auch rührig um den grafschen Maler …

Für das Europäische Forum Linz kommt nur der Beste der rechtbesten Kunstschaffenden als Aussteller in Frage: Odin Wiesinger, Lieblingsmaler des NR Präsidenten III

Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

Der montagsgemachten Regierung von ÖVP und FPÖ kommen Medien nicht nur im Hinblick auf FPÖ unzensuriert entgegen, sondern sie schreiben diesen zwei Parteien

Lügen in Zeiten der Fake News

mehr und mehr – was gravierender ist, weil es um das Wahlergebnis vom 15. Oktober 2017 geht – eine Wirklichkeit herbei, die es so nicht gab … wie es auch nie einen Arbeitnehmer gab, der FPÖ unzensuriert gründete.

Armer Arbeitnehmer Alexander Höferl, was ihm medial alles umgehängt werden will, auch die Position des „Chefredakteurs“ von FPÖ unzensuriert …

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

Dienstnehmerinnen der FPÖ haben es nicht leicht. Sie müssen für alles herhalten, das nicht als positiv angesehen wird, während ihre Dienstgeberin hofiert wird, und nun als Regierungspartei noch mehr hofiert werden wird.

Alexander Höferl ist nicht der einzige Dienstnehmer, der von Medien und Funktionären und Mandatarinnen von anderen Parteien belastet wird …

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

O ehrenreich‘ Obrigkeit, was habet Ihr nur schlimm‘ Mitarbeiter

Wunder der Wandlung: Aus Haß wird Kontroverse.

Dr. Martin Graf – Umfragezwischenstand und politische Konsequenzen im Parlament, von Angestellten

Barbara Prammer fordert Entfernung des Angestellten, der für Martin Graf politisch verantwortlich ist

„Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Heute rief ein Redakteur von einer Zeitung an.

Er versuche herauszufinden, wo am 3. März 2018 der „Kongress Verteidiger Europas“ stattfinde. Deshalb rufe er an. „Sie dürften weiter sein als wir“.

Ja, auf deren Website sei er bereits gewesen, aber „die machen diesmal ein Geheimnis daraus“.

„Sie schreiben von einem Vorort von Braunau. Der Kongreß soll diesmal in Grenzlandnähe –“

„Linz –“

„Welchen Vorort meinen –“

„Linz.“

So ging das Telefonat heute noch eine Zeit weiter. Nach dem Auflegen mußte gedacht werden, wie schön, daß Ironie so ernstgenommen wird, und auch, wie schrecklich, daß sie nicht verstanden wird, von einem Redakteur einer österreichischen Tageszeitung.

Wie schrecklich auch, daß Medien in Österreich den „Verteidigern Europas“ die Freude gönnen, sich wichtig zu fühlen,

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

weil eben alle auf ihr Veranstaltungsorträtsel einsteigen.

Wie unwichtig dabei es doch ist, wo diese „…eidiger“ gerade im Gedenkjahr 2018 ihren Aufmarsch mit Festkommers …

Der Ort ist doch vollkommen belanglos. Sollen sie doch ihre Stühle abladen, in welchem Prachtsaal in Linz, in welchem Prunkraum in Oberösterreich, in Österreich auch immer. In Anbetracht, was etwa eine Ausrichterin schreibt, wie in der Collage gelesen werden kann: „Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Kongress Verteidiger Europas März 2018 - Zusammenbringen was zusammengehört

Stolz sind sie, und sie rechnen es sich wohl als Ehre an, daß der montagsgemachte Innenminister im Jahr 2016 ihr Redner war … „Zusammenbringen, was zusammengehört!“ Götz Kubitschek wird am 3. März 2018 auch wieder …

Stolz sind sie, und sie rechnen es sich ebenfalls als Ehre an, daß einer ihrer Autoren, nämlich Magnet, gar zum „zweiten Mal“ im mateschitzigen Sender … „Zusammenbringen, was zusammengehört!“ Und Magnet selber wird wohl recht stolz auf seine kornblumigen Leiberln und Janker sein: Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert.

Wie umsonst es doch ist, herausfinden zu wollen, wo die Zusammenbringerinnen der Zusammengehörigen ihre Stühle … in Anbetracht ihres unentwegten Geschwefels von „Patrioten“ … Das ist wesentlich zu wissen, was in diesen Kreisen unter dem Deckwort „Patriotismus“ tatsächlich …

Unmißverständlich erkennbar etwa daran, wer für sie einen „ausgeprägten Patriotismus“ lebte: Werte, Töchter der Zeit …

Unmißverständlich erkennbar etwa daran, wer für sie ein „Patriot“: Formel der FPÖ – Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus.

Und so weiter und sofort.

Sie haben doch kein einziges Geheimnis. Alles legen sie stets zur offenen Lektüre auf und vergessen dabei nie, freundlich wie sie nun einmal recht sind, dafür ihre selbstgemachten Stühle anzubieten … denn sie möchten, daß die Menschen bei der Lektüre es recht weich und bequem haben.

Heute rief ein Redakteur einer österreichischen Tageszeitung an.

„Wo ist der Vorort von Braunau?“

Die richtige Antwort fällt immer zu spät ein.

Die richtige Antwort wäre gewesen:

Das wissen Sie doch selber.

Das wissen Sie doch selber nur zu genau.

Aber diese Antwort hätte der Redakteur wohl auch nicht verstanden, nicht verstehen wollen.

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Neujahrsansprache 2018 von Alexander Van der Bellen - Was es in Österreich alles nicht gibt - Antiziganismus etwa

Wie schön er gesprochen hat, am 1. Jänner 2018, Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Inmitten von Kindern und Jugendlichen stehend, wie rührend, wie österreichisch sentimental, die Hofburg als weinseliger Heuriger, in dem es menschelt, und dabei vergessen werden kann, wie es draußen zugeht, wie gemein die Welt ist, aber hier im Heurigen Österreich, da gibt es nichts Gemeines, nichts Böses … es fehlte nur noch, daß er gesagt hätte, der Kinderpräsident, Österreich sei das erste Opfer von Nazi-Deutschland gewesen. Mit ihm lebt die Tradition des Verdrängens auf, er ist gewillt, diese erneut zum Blümeln, mehr, zur neuen Blüte zu treiben.

Es hätte dazu gepaßt, wenn er gesagt hätte, Österreich sei das erste Opfer gewesen, dazu gepaßt zu seiner Aussage:

Es jährt sich aber auch der „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland zum 80. Mal: „Erinnern wir uns, dass Österreicherinnen und Österreicher während der Nazi-Diktatur Opfer und Täter waren. Diese Erinnerung muss wach bleiben“, sagte Van der Bellen. Rassismus, Antisemitismus und zerstörerischer Nationalismus dürfen nie mehr wiederkehren, forderte der Bundespräsident.

In Österreich dürfe „Rassismus, Antisemitismus nie mehr wiederkehren“ … Oh, Österreich, glückliches Österreich, frei von Rassismus, frei von Antisemitismus, oh Österreich, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der in seiner Altjahresrede gegen die Wiederkehr von „Rassismus, Antisemitismus …“

Und was ist, Alexander Van der Bellen, mit dem Antiziganismus? Dieser braucht gar nicht erwähnt zu werden. Denn. Was es nicht gibt, muß nicht einmal angesprochen werden. So frei Österreich von Rassismus, so frei Österreich von Antisemitismus ist, so gar nicht tut es in Österreich einen Antiziganismus geben.

Und daß es in Österreich keine Wiederkehr von Rassismus und Antisemitismus geben wird können, dafür hat Alexander Van der Bellen am Vorabend des Gedenkjahres 2018 recht vorsorgliche Maßnahmen getroffen, mit seiner Montagsangelobung von, kurz gesagt, der nächsten Regierung der österreichischen Traditionsscholle. Kinderpräsident ist nicht genau getroffen. Passend mehr: Alexander Van der Bellen, President of the squirts of her time …

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der zum Erinnern das entsprechende Handeln weiß …

Ja, keine Wiederkehr des Antisemitismus, was für ein hehrer Vorsatz für das Gedenkjahr 2018, damit Österreich weiter frei von Antisemitismus bleibt, so frei von Antisemitismus wie jede Zeile von Richard Wagner antisemitismusfrei in der Lesung der freiheitlichen ZZ

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, wiege Dich beschützt vor Rassismus, vor Antisemitismus und auch vor Antiziganismus, den es freilich in Österreich nach 1945 noch nie gab, soher es nie eine Wiederkehr geben kann, gegen eine Wiederkehr nicht gesprochen zu werden braucht, und darüber hinaus, glückliches Österreich, dein Bundespräsident hat dafür zukunftsreich Vorsorge getroffen gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, mit seiner Montagsangelobung …

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Schöne neue Zukunft, voran die Schaften, begleitet von Kinderchören, fröhlich und hell singend die Lieder, die einst schon des Weinhebers Gemüt gar menschlich …

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der weiß, daß es einen „zerstörerischen Nationalismus“ gibt, gegen dessen Wiederkehr er, der Bundespräsident, das gewichtigste Gegenwort der Welt ist. Und gegen einen „Nationalismus“, ach, gegen einen „Nationalismus“, gegen den kann doch kein Mensch etwas haben, ist doch, wie vom Bundespräsidenten gelernt werden darf, „Nationalismus“ kein Synonym für „Zerstörung“.

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr

 

Jubiläum 465 Jahre Manifest der ToleranzWas kann am ersten Tag des „Gedenkjahres 2018“ geschrieben werden?

Nieder mit dem Gedenkjahr 2018!

Herbei mit dem Aktivjahr 2018!

Mit einem Aktivjahr wird es nicht getan sein. Deshalb ab dem ersten Tage des Jahres 2018 muß der Ruf erschallen:

Herbei mit Aktivjahren!

Und nichts eignet sich für das Ausrufen der Aktivjahre in Österreich, und nicht nur in Österreich, mehr als zu erinnern an 465 Jahre „Manifest der Toleranz“.

2021 werden 85 Jahre vergangen sein seit der Veröffentlichung von „Castellio gegen Calvin – Ein Gewissen gegen die Gewalt“. 1936 wurde dieses Buch veröffentlicht von Stefan Zweig, der in den Abgrund seiner Zeit schaut, in dem sich die Calvins seiner Zeit bedrohlich vermehren, mit Eiseskälte marschieren, um ihre Brandstöße anzuzünden. Abermillionen von Menschen zu morden. Dem voranging die schon von Blutgier ergriffene sprachlich vollzogene Zerstörung, die nach Millionen von Blutopfern schreiende Auslöschung jedweder Toleranz.

Vor bald 85 Jahren wußte Stefan Zweig um die lebensnotwendige Erinnerung an Sebastian Castellio, der vor 465 Jahren sein „Manifest der Toleranz“ gegen die Calvins seiner Zeit schrieb.

2018 werden 455 Jahre vergangen sein. 1563 starb Sebastian Castellio, ehe es den Calvins seiner Zeit gelang, ihn ebenfalls auf den Scheiterhaufen zu bringen, wie 1553, also vor 465 Jahren, Miguel Servet.

Es widerstrebt Stefan Zweig, ausführlich zu beschreiben, mit welcher Blutrünstigkeit die Calvins, mit welch einer ihnen von ihrem Gott eingegebenen Perversion sie Servet grausamst ermordeten, und es widerstrebt, dies zu zitieren, aber, es muß, denn nie darf vergessen werden, immer muß vor Augen geführt sein, zu was für Schandtaten, zu welchen Morden Calvins jedweder Zeit fähig sind, zu welch widerwärtigen Handlungen gegen die Menschlichkeit die Calvins zu allen Zeiten in jedweder Zeit fähig sind, ob vor 465 Jahren oder erst gestern, heute und morgen wieder und übermorgen weiter. Der Mord an Servet das ewige Logo der Calvins:

„Der Tod am Brandpfahl durch langsames Rösten bei kleinem Feuer ist die martervollste alle Hinrichtungsrichtungen; selbst das als grausam berüchtigte Mittelalter hat sie nur in den seltensten Fällen in ihrer ganzen grauenhaften Langwierigkeit angewendet; meist wurden die Verurteilten noch vorher an dem Pfahle erdrosselt oder betäubt. Gerade diese scheußlichste, diese fürchterlichste Todesart aber ist für das erste Ketzeropfer des Protestantismus vorgesehen[.]“

Es darf nicht vergessen werden. Bei diesem Mord an Servet ging es nur um eine „Meinungsverschiedenheit“. Die blutrünstigen Calvins seiner Zeit ertrugen die Meinung von Servet nicht, seine Meinung zu Teilen eines Buches. Sie konnten keine Toleranz aufbringen. Wie auch. Verblendet von ihrer eigenen Meinung über dasselbe Buch, wohl auch schon blutdurstig, kannten sie keine Toleranz, nicht einmal „Gnade“, ein Wort, das in diesem Buch, ist zu hören, oft und oft vorkommen soll, in diesem Buch, das unstillbaren Durst auf Blut macht, auf tatsächliches Blut, auf wirkliches Menschenblut.

Das alles ist im vor bald 85 Jahren geschriebenen „Castellio“ von Stefan Zweig genauestens aufgezeigt, all die Perfidie der Calvins, all die Heimtücke der Calvins, die Mordlüste, all die Lügen, all die Verleumdungen, all die Diffamierungen, all die uneingeschränkte Geilheit auf die totale Macht … und Zweig schreibt es im Angesicht der Calvins seiner Zeit in Deutschland, in Österreich …

Und er, Zweig, legt den Calvins seiner Zeit seinen „Castellio“ vor die Augen, das „Manifest der Toleranz“, das heute mehr denn je, wieder einmal, not zu lesen ist, damit es zu Aktivjahren führt, in Österreich, nicht nur in Österreich, aber vor allem in Österreich …

Wie im Kapitel

Jubiläum 465 Jahre – Erster Scheiterhaufen der Reformation

bereits eindringlich gebeten, es ist der gesamte „Castellio“ zu lesen, um zu wissen, mit wem es Menschen zu tun kriegen, wenn in ihrer Zeit Calvins auftreten, vor Wahlen besonders geschmückt mit Wörtern wie „Gerechtigkeit“, „Nächstenliebe“ und so weiter.

Und Zweig schreibt in seinem „Castllio“ oft, und das sehr bewußt, von „Parteimenschen“, wie auch anders gar nicht möglich, mit seiner Gegenwart vor Augen, mit den Einheitsparteien in Deutschland, in Österreich … er führt deutlich aus, in welchen Abgrund, immer wieder in Untergänge geführt wird, wenn solche Parteien mit Hinterlist und Heimtücke, mit verborgenen und zugleich doch immer offensichtlichen „Kriegsplänen“ es schaffen, in politische Gremien gewählt zu werden, um schließlich zur Elendsvermehrung von allen politische Gremium mit ihrer Machtkälte zu dominieren, die politischen Gremien zu mißbrauchen, zu stillen ihren nie zu stillenden Blutdurst, ihren nie zu sättigenden Machthunger.

All das Widerwärtige, all das Grausame durch die Jahrhunderte bis zum heutigen Tage darf nicht vergessen werden. Um dagegen sich zu immunisieren, die falschen Parteientöne zu hören, aufzeigen zu können, daß es zwar Töne sind, aber absolut falsche Töne, und es nur falsche Töne sein können, weil diesen Parteimenschen ihre Falschheit ihre Kompositionshand führt, und diese ihre Kompositionshände sind keine Kompositionshände, sondern Fäuste, und mit Fäusten kann kein Menschenwerk geschaffen, sondern nur zerstört, immer wieder nur das vernichtet werden, was dem Menschen an Gutem bereits gelang.

Wie schöpferisch hingegen, wie zur Preisung des Menschen hingegen die offene Hand der Toleranz, wie beweglich hingegen die offene Hand der Toleranz.

Deshalb noch einmal:

Nieder mit dem Gedenkjahr 2018!

Nieder mit Gedenkjahren!

Dafür aber ab dem ersten Tage des Jahres 2018:

Herbei mit den Aktivjahren der Toleranz!

Und das Schönste aus dem „Castellio“ muß zitiert werden. Denn es ist Hoffnung dabei, es ist Zuversicht dabei, und es geschichtliche Bestätigung dabei, daß die Calvins welcher Zeit auch immer niemals lange ihr blutdurstiges Unwesen treiben können.

Der Kampf scheint zu Ende. Mit Castellio hat Calvin den einzigen geistigen Gegner von Rang beseitigt, und da er gleichzeitig in Genf die politischen Widersacher zum Schweigen gebracht hat, kann er nun unbehindert sein Werk in immer größeren Ausmaßen fortgestalten. Haben Diktaturen die unausbleiblichen Krisen ihres Anbeginnes einmal überwunden, so dürfen sie im allgemeinen für einige Zeit als gefestigt gelten; wie der Organismus des Menschen sich klimatischen Umstellungen und veränderten Lebensumständen nach anfänglichem Unbehagen schließlich angepaßt, so gewöhnen sich auch die Völker erstaunlich bald an neue Formen der Herrschaft.

Das ist wesentlich, das muß für Aktivjahre Leitsatz sein: Keine Gewöhnung an neue Formen der Herrschaft.

Nach einiger Frist beginnt die alte Generation, die verbittert eine gewalttätige Gegenwart mit der geliebteren Vergangenheit vergleicht, wegzusterben, und hinter ihr ist indes schon in der neuen Tradition eine Jugend herangewachsen, welche diese neuen Ideale mit ahnungsloser Selbstverständlichkeit als die einzig möglichen hinnimmt. Immer kann im Laufe einer Generation ein Volk durch eine Idee entscheidend verwandelt werden, und so hat sich auch Calvins Gottesgebot nach zwei Jahrzehnten aus theologischer Denksubstanz zu einer sinnlich sichtbaren Daseinsform verdichtet. 

Das ist wesentlich, das muß für Aktivjahre Leitsatz sein: Verpflichtung der Jugend, nicht ahnungslos zu sein, nicht unhinterfragt eine Tradition hinzunehmen, die nicht einmal so alt ist, wie sie selber. Nicht ungeprüft Ideale anzunehmen, aus deren Falten – bei genauem Hinsehen – unentwegt Opferblut tröpfelt.

Gerechtigkeit muß nun diesem genialen Organisator zuerkennen, daß er nach dem Siege mit großartiger Planhaftigkeit sein System aus der Enge ins Weite geführt und allmählich ins Welthafte ausgebaut hat. Eiserne Ordnung macht Genf im Sinne der äußeren Lebenshaltung zu einer Musterstadt; aus allen Ländern pilgern die Reformierten nach dem „protestantischem Rom“, um hier die vorbildliche Durchführung des theokratischen Regimes zu bewundern. Was straffe Zucht und spartanische Ertüchtigung zu vollbringen vermögen, ist restlos erreicht; zwar ist die schöpferische Vielfalt zugunsten nüchternster Monotonie hingeopfert und die Freude einer mathematisch kalten Korrektheit, aber dafür ist die Erziehung selbst zu einer Art Kunst gesteigert. Tadellos sind alle Lehrinstitute, alle Wohlfahrtsanstalten geführt, der Wissenschaft wird weitester Raum gewährt, und mit der Gründung der „Akademie“ schafft Calvin nicht nur die erste geistige Zentrale des Protestantismus, sondern zugleich auch den Gegenpol wider den Jesuitenorden seines einstigen Kameraden Loyola: logische Disziplin gegen Disziplin, gehärteter Wille gegen Willen.

Ausgerüstet mit vortrefflichem theologischen Rüstzeug, werden von hier die Prädikanten und Agitatoren der calvinischen Lehre nach genau errechnetem Kriegsplan in die Welt entsandt. Denn längst denkt Calvin nicht mehr daran, seine Macht und Idee auf diese eine kleine Schweizer Stadt zu beschränken, über Länder und Meere greift sein unbezähmbarer Herrschwille, um allmählich ganz Europa, die ganze Welt seinem totalitärem System zu gewinnen. Schon ist Schottland durch seinen Legaten John Knox ihm untertan, schon sind Holland und teilweise die nordischen Reiche von puritanischem Geiste durchdrungen, schon rüsten die Hugenotten in Frankreich zu entscheidendem Schlag: ein einziger glückhafter Schritt noch, und die „Institutio“ wäre zur Weltinstitution geworden, der Calvinismus die einheitliche Denk- und Lebensform der abendländischen Welt.

Wie entscheidend eine solche siegreiche Durchsetzung der calvinistischen Lehre die Kulturform Europas verändert hätte, vermag man zu ermessen an der besonderen Struktur, die der Calvinismus den ihm ergebenen Ländern schon in kürzerster Zeit aufgeprägt hat. Überall, wo die Genfer Kirche ihr sittlich-religiöses Diktat – und wenn auch für eine Spanne Zeit – verwirklichen konnte, ist innerhalb der allgemein nationalen Färbung noch ein besonderer Typus entstanden: der des unauffällig lebenden, des „makellos“, des „spotless“ seine sittliche und religiöse Pflicht erfüllenden Bürgers, überall hat sich sichtlich das Sinnlich-Freie zum Methodisch-Gebändigten gedämpft und das Leben zu kälterem Gebaren vernüchtert. Schon von der Straße her – so stark vermag eine starke Persönlichkeit sich bis ins Sachliche zu verewigen – erkannt man heute noch in jedem Lande auf den ersten Blick die Gegenwart oder einstige Gegenwart calvinistischer Zucht an einer gewissen Gemessenheit des Gehabens, eine Unbetontheit in Kleidung und Haltung und sogar an der Prunklosigkeit und Unfestlichkeit der steinernen Gebäude. In jeder Beziehung den Individualismus und den ungestümen Lebensanspruch des einzelnen brechned, überall die Autorität der Obrigkeiten stärkend, hat der Calvinismus in den von ihm beherrschten Nationen den Typus des korrekt Dienenden, des bescheiden und beharrlich der Gesamtheit sich Einordnenden, also des vortrefflichen Beamten und idealen Mittelstandsmenschen plastisch herausgearbeitet, und mit Recht hat Weber in seiner berühmten Studie über den Kapitalismus nachgewiesen, daß kein Element so sehr wie die calvinistische Lehre des absoluten Gehorsams den Industrialismus vorbereiten half, weil in der Schule schon auf religiöse Art die Massen zur Gleichschichtung und Mechanisierung erziehend.

Immer aber erhöht eine entschlossene Durchorganisierung seiner Untertanen die äußere, die militärische Stoßkraft eines Staates; jenes großartige, harte, zähe und entbehrungsreiche Seefahrer- und Kolonistengeschlecht, das erst Holland und dann England neue Kontinente eroberte und besiedelte, ist im hauptsächlichen puritanischer Herkunft gewesen, und dieser geistige Ursprung hat wiederum schöpferisch den amerikanischen Charakter bestimmt; unendlich viel ihrer weltpolitischen Erfolge danken alle diese Nationen dem streng erziehlichem Einfluß des picardischen Predigers von Saint Pierre.

Aber doch, welcher Angsttraum, Calvin und de Beze und John Knox, diese „kill joy“ hätten in  der krudesten Form ihrer ersten Forderungen die ganze Welt erobert! Welche Nüchternheit, welche Eintönigkeit, welche Farblosigkeit wäre über Europa gefallen! Wie hätten diese kunstfeindlichen, freudefeindlichen, lebensfeindlichen Zeloten gewütet gegen den herrlichen Überschwang und all jene holden Überflüssigkeiten des Daseins, in den sich der bildnerische Spieltrieb in göttlicher Mannigfaltkeit kundtut! Wie hätten sie alle die sozialen und nationalen Kontraste, die eben in ihrer sinnlichen Buntheit dem Abendland das Imperium in der Kulturgeschichte verliehen, ausgerodet zugunsten einer trockenen Monotie, wie den großen Rausch der Gestaltung verhindert mit ihrer fürchterlich exakten Ordnung! So wie sie in Genf den Kunstbetrieb für Jahrhunderte entmannten, so wie sie beim ersten Schritt zur englischen Herrschaft eine der herrlichsten Blüten des Weltgeistes, das shakespearische Theater, mit mitleidloser Ferse für immer zertraten, wie sie die Tafeln der alten Meister zerschlugen in den Kirchen und die Furcht Gottes einsetzten statt der menschlichen Freude, so wäre in ganz Europa jede inbrünstige Bemühung, auch anders als bloß mittels einer kanonisierten Frömmigkeit sich dem Göttlichen anzunähern, ihrem mosaisch-biblischen Anathema zum Opfer gefallen.

Stefan Zweig schreibt weiter, was alles nicht geschehen wäre, wenn die Calvins weltumspannend die Jahrhunderte mit ihrer mitleidlosen Ferse in die schwarzen Kammern ihrer Frömmigkeit getreten hätten. Aber. Das soll nicht in einem Kapitel gemeinsam stehen, in dem der barbarische Mord an Servet noch einmal im Zitat beschrieben ist.

Nieder mit den Gedenkjahren!

Herbei mit Aktivjahren!

Ist dieser Ruf nicht gerade in Österreich not, wo eben erlebt wird, wie alle beflissen Gedenktage begehen, um dann …

Auch mit Blick darauf, was in diesem Gedenkjahr 2018 in Österreich Parteienmenschen recht begehen wollen …

Mit einem Aktivjahr ist es gewiß nicht getan, es müssen, kurz gesagt Aktivjahre werden. Beginnend mit dem ersten Jänner 2018.

Aktivjahre aber, die nicht, in Österreich etwa, mit dem Ende der montagsgemachten Regierung aufhören dürfen Jahre der aktiven Toleranz zu sein. Zu viel liegt in diesem Land im argen, als daß es in fünf Jahren …

Diesen Parteimenschen in der zurzeitigen Regierung zuzurufen, sie wären Calvins ihrer Zeit, wäre der Anerkennung zu viel — sie sind bloß squirts of her time.

Gerade mit Blick auf die Kunst offenbaren sie ihre Farblosigkeit, nach Buntheit klingt bloß ein Name eines solchen Parteimenschen

2019 wird es 465 Jahre her sein, daß Sebastian Castillio diesen Satz schrieb:

„Einen Menschen töten heißt nicht, eine Lehre verteidigen, sondern einen Menschen töten.“

Die Aktivjahre der Toleranz hätten aber schon 2015 ausgerufen werden müssen, zum Anlaß der fünfhundertesten Wiederkehr des Geburtstages von Sebastian Castellio, des Menschen also, der vor 465 Jahren das „Manifest der Toleranz“ schrieb … Das wäre, nein das ist ein Jubiläum, würdig zu begehen:

500 Jahre Sebastian Castellio
„Manifest der Toleranz“

Und nicht unentwegt die Jubiläen für Männer und Frauen des Mordens, für Männer und Frauen abartigster Sichtweisen der Welt, also beispielsweise für den Luder, für die Habsburgerin in Dauerschwangerschaft als Verhütungsmittel und für weitere …

Lügen in Zeiten der Fake News

Jahresrückblick 2017 - Kronlügen in Zeiten der Fake News

Zu den österreichischen Medien, die seit dem 15. Oktober 2017 darangehen, die Wirklichkeit zugunsten von ÖVP und FPÖ umzuschreiben, kann eine weitere Zeitung exemplarisch hinzugefügt werden.

In ihrer Serie „Rückblick 2017“ schreibt die Krone der gutter press, SPÖ sei hinter die FPÖ auf den dritten Platz zurückgefallen, am 15. Oktober 2017 …

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Das also soll sich vom Jahr ’17 im Gedächtnis verfestigen, ÖVP und FPÖ hätten die Wahl gewonnen, in einer forcierten Gleichschreibe machen österreichische Medien ihren Kotau vor ÖVP und FPÖ.

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Sie schalten sich gleich, um eine Koalition zu rechtfertigen, die nicht zu rechtfertigen ist, um einer Koalition eine Legitimation herbeizuschreiben, die das Ergebnis vom 15. Oktober 2017 nicht hergibt.

Am meisten profitiert davon die Partei, die am lautesten gegen die Presse als „Lügenpresse“ schreit, und dabei kann gerade die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei als einzige froh sein, daß es, wie von ihr vorgeworfen, auch eine „Lügenpresse“ als Presse gibt.

Beim Geschrei gegen die „Lügenpresse“ sind das Ziel stets die Journalisten, die sehr oft namentlich angegriffen werden, verantwortlich gemacht werden. Aber es wird nicht breit von den Eigentümern der Medien gesprochen, die Eigentümerinnen bleiben breit unangetastet. Dabei ist gerade in Österreich breit und massiv zu fragen, weshalb sie ihre Produkte in den Gleichschaltungsdienst für ÖVP und FPÖ stellen. Denn. Es ist zwar eine schöne Vorstellung, Journalistinnen könnten schreiben, was ihnen beliebt, aber nicht die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit in Betrieben ist eine andere. Arbeitnehmerinnen eines jedweden Unternehmens wissen, wer das Sagen hat, und das sind nicht die Arbeitnehmer. Und aus dieser Sagenskultur scheren auch Medien nicht aus.

In einem Jahresrückblick soll es auch etwas Positives geben. Für die Eigentümer der Krone der gutter press, so jedenfalls lassen sie es schreiben, ist Squirt „Kopf des Jahres“ ’17. Und sie lassen hervorheben, er ein „Mann klarer Worte“ … Das wirft doch ein recht kenntliches Licht auf die Eigentümerinnen, einen Mann dafür zum „Kopf des Jahres“ hochschreiben zu lassen, weil er … nun, das ist wahr, von seiner Aussprache her sind seine Worte tatsächlich klar, was für eine Leistung, Worte klar aussprechen zu können, aber die Inhalte, die Inhalte … Es werden sich doch noch Menschen erinnern, beispielsweise an Rupert Gmoser; dessen Aussprache der Wörter war nicht klar, aber seine Inhalte, ja, seine Inhalte sind es gewesen.

Und nun im Jahr ’17 reicht es in Österreich aus, daß ein Mann Wörter klar auszusprechen vermag, um Bundeskanzler zu werden. Ein Anspruch, der an jedes Volksschulkind gestellt wird, und von jedem Volksschulkind mühelos erfüllt wird.

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!“

Montagsgemachter Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht das Bundesheer als letzte Schule“ …

Eine vollkommene rechte Sichtweise. Ist er selbst doch ein Paradebeispiel dieser Organisation, die ihm Ausbildungsplatz weit über die Schulpflichtjahre in Österreich hinaus war.

Und weil er selbst ein rechtes Beispiel für dieses Letztschulmodell ist, möchte er jetzt eine „Rekrutenschule“ installieren. Nur eine „Rekrutenschule“, aber keine für „Rekrutinnen“. Das ist aus der Gesinnung heraus verständlich. Frauen brauchen keine Schule. Wie beispielsweise eine Suppe aus nichts zu kochen ist, das Rezept dafür werden ihnen ihre Kameraden vorlesen, ihnen aufgeschrieben von ihren Ausbildern: „Zu kohhn vom „Prenssup nimsd du ein groses dopf und dan duds du steln dem dopf auf die hert, wo du machts auf den feur.“ Und so weiter.

Und wenn es gilt, mit den „Rekruten“ den Eid für eine bevorstehende Angelobung beispielsweise in einem kosmopolitischen Dorf im Steiermärkischen zu üben, wird einst Kamerad Verteidigungsminister selbst sich seiner Ausbildungszeit wohl sentimental erinnern und auf den Kasernenhöfen den „Rekruten“ den Eid in seiner selbst geschriebenen Fassung

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!

vorlesen, diesen mit ihnen üben, damit am Tage der Angelobung kein falsches Deutsch zu vernehmen ist, und das Volk als Angelobungspublikum für ihn Partei nimmt, wie habe er doch in kurzer Zeit das Bundesheer zu einer Schule der …

Es wird sich also, kurz gesagt, gar recht viel verändern, in diesem Land. Auch den Angelobungen wird ein gar recht neues Protokoll des Ablaufes geschrieben werden. Nach dem Eid, der mit den Worten „Tanke dich Kamerat Minisder“ geschlossen wird, singen parteinehmendes Volk und Rekruten gemeinsam zum gemütlichen Ausklange das zuvor mit dem Kameraden Verteidigungsminister eingeübte Lied der Nation:

„Ja, das Schreiben und das Lesen“.

Und wenn eine Angelobung in der kosmopolitischen Hauptstadt des Steiermärkischen abgehalten werden wird, wird auch der Bundeskanzler und sein montagsgemachter Kanzleramtsminister einst es sich nicht nehmen lassen, daran teilzunehmen. Der Bundeskanzler an der Kanone mit dem Schöpfer in der Hand, zufrieden bei jedem Schöpfen aus der Kanone ein „Sehr gut“ dazu verteilend, gefolgt von einem „Recht so“ aufmunternd hinterher … und sein Kanzleramtsminister verteilt Ansteckkornblumen an das parteinehmende Volk und blaublümelnde Edelweiße an die Rekruten, während die Rekrutinnen in Uniformschürzen stolz ihre Kameraden anhimmeln, wie einst so recht erst im Jahr ’18 …

Mario Kunasek - Kamerad hinterm Edelweiß

 

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

 

ÖVP FPÖ Regierung Österreich Weihnacht 17

„Damals galt noch: Das Wahre, das Gute, das Schöne, das sind objektive Begriffe.“ 

Das sagt zu Weihnachten ’17 Gernot Blümel, montagsgemachter Kanzleramtsminister, in einem Interview mit Conny Bischofberger.

Was für ihn in der Antike galt, gilt noch immer, jedenfalls auf eine recht subjektive Weise in seiner Koalition der Kameraderie, mit der er nun in der Regierung Stühle … soher hätte für Kunst und Kultur gleich, das wäre recht wahr und nicht minder sch…, ein geistesadäquater Kamerad aus dieser Partei, die mit Edelweiß und Kornblume auftritt, genommen werden müssen, beispielsweise Odin Wiesinger …

Kongress-Teilnehmer und Kameradenpräsidentenkennender: „Der Haß auf das Wahre, Gute und Schöne“

Odin Wiesinger malt die Angelobung der feudalchristlich blauen Regierung

Hofers Alternative: „Primaten, trottulös“ oder „Muselzecken“

… oder geistes- und altersadäquat Walter Marinovic ..

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

… oder der montagsgemachte Vizekanzler hätte es auch gleich nehmen können, das Hüten des „Wahren, Guten und Schönen“ …

He-Chr. Strache – Schenke nur germanisierende Odins für die Wand

… oder doch einer ebenfalls aus dem Oberösterreichischen

… oder bei diesen Vorstellungen von lebendiger Weltanschauung von Philosophie, Kunst und Kultur hätte auch ein Toter ernannt werden können, beispielsweise Josef Weinheber …

Aber auch eine kameradschaftliche Frau, eben erst im Parlament mit einem Prozentsatz von über siebzig Prozent zur Präsidentin NR III gewählt, den noch kein Kamerad aus der kornweißigen Partei außerhalb des Parlaments von Wählerinnen und Wählern …

Sie hätte wohl recht „das Wahre, das Gute, das Schöne“ der recht fraulichen Schaftskunst, auf ihrem Stuhl im Ministerium sitzend, eingebracht …

Es wird gerne auf die Gefahr hingewiesen, die von den sogenannten Biedermännern ausgeht, die gefährlicher seien als die sogenannten Brandstifter, weil die Biederfrauen die Gefahr nicht erkennen, wenn sie die Brandstifterinnen in das Haus und dann ungezügelt gewähren lassen, die Biedermänner es also je sind, die den Brandstiftern erst ermöglichen, je die Welt in Brand zu stecken. Unberücksichtigt dabei bleibt allerdings stets, unerwähnt immer, daß die Biederfrauen nur jene Brandstifterinnen in das Haus, in dem sie nur befristet zur Untermiete wohnen, lassen, deren Gesinnung, deren Weltanschauung sie teilen, ohne freilich zu wissen, ohne es sich selbst einzugestehen, diese zu teilen, und dabei Edelweiß und Kornblume recht brav …

Freilich gibt es, es sollen diese nicht vergessen werden, auch die unglücklichen Biedermänner, die vor der Wirklichkeit, die ihnen eingeredet wird, kapitulieren

Kurz zusammengefaßt. Mit der blümeligen Antike kommt Österreich tatsächlich in kürzester Zeit wieder an die Weltspitze der Kunst- und Kulturlosigkeit

NS Möglicherweise erinnern Sie sich selber noch, in welchem Kapitel diese blümelige Figur bereits einmal aufgetreten ist. Es war im Zusammenhang mit Gerechtigkeit, zu der sie so gar wahr und so gar gut und vor allem so gar schön antik …

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“