„Our far-right is nothing“ compared to the Austrian continuity

Julius Raab

Es könnte in diesem Kapitel erzählt, wie Raab Reinthaller überredete, die nun zur identitären Regierungspartei gewordene Gesinnungsgemeinschaft zu führen, wie Figl an einem Nationalsozialisten etwas Gutes fand, weil dieser doch ein „idealistischer Nationalsozialist“ war, oder wie Figl für die christschwarze Ikone das Gute an seinem Antisemitismus fand, weil es bloß ein „ökonomischer“ war, aber das alles ist lange her, und es wird alles gewußt, es ist alles bekannt, und so wird es nicht erzählt …

Erzählt soll aber werden von

„Ideelle Kontinuität“ in Österreich

noch einer seltsamen Kontinuität in Österreich, die von Menschen gepflegt wird, von denen gesagt wird, sie seien Juden. Es wird sich beispielsweise kaum noch wer an Hans Weigel, der so tief österreichisch war, daß er damals, also vor 1945, zumindest zu einem „Mitläufer“ geworden wäre … was ihn davor bewahrte, war der für ihn glückliche Umstand, daß damals Menschen jüdischer Herkunft das Mitlauftum verweigert war, und so mußte er emigrieren.

Kunschak - Raab - Figl - Kurz

Eine Spezialität in Österreich ist wohl auch, daß bei Menschen jüdischer Herkunft großzügig übergangen wird, daß sie jüdischer Herkunft sind, wenn sie äußerst kritisch jüdischen Menschen gegenüberstehen, wie etwa Bruno Kreisky …

Wenn aber ein Bundeskanzler gesinnungsgemäß nicht zu Gesicht steht, wird sofort der Verdacht geäußert, das müsse ein „Jude“ sein. Es ist vielleicht auch eine österreichische Spezialität, daß ebendieser Bundeskanzler, der selbst antisemitischer Hetze ausgesetzt ist, einen Berater beschäftigt (genauer: beschäftigte), dem Antisemitismus und Rassismus keine verwerflichen Mittel sind.

Leopold Figl

Beim Lesen eines Artikels in „The Jewish Chronicle“ vom 11. Jänner 2018 fällt das ein. Der Artikel hat die Überschrift: „Our far-right is ‘nothing compared to Ukip’, says Austrian MP Martin Engelberg“.

In diesem Artikel wird berichtet, Martin Engelberg habe den Vorwurf zurückgewiesen, er sei ein „Hofjude“ … er „handle wie ein Hofjude“ …

Martin Engelberg

… er, Engelberg, lehne auch einen Vergleich zwischen FPÖ und Ukip ab … Nun, vielleicht hätte Martin Engelberg anders geantwortet, wenn er gefragt worden wäre, ob Ukip bewundert werde:

EU-Wahl heißt für den von He.-Chr. „Strache bewundert[en] UKIP-Chef“ nicht zu wählen, sondern in die „Volksarmee“ einzutreten

Die Farages – Schweres Gepäck für die Reise in eine europäische Zukunft

Patriotisches Gaunerinnentum

Verkaufte Heimaten

Er, Engelberg, „handle wie ein „Hofjude“ … nun, von Handeln zu sprechen, das ist doch ein zu ein großes Wort, er spricht halt wie ein „Österreichjude“, er schreibt halt so tief österreichisch …

„Bei allem Respekt“, Martin Engelberg: Was für „unsägliche“ Kurzschlüsse!

„Das ist sehr lieb“, Martin Engelberg, „vielen Dank!“

Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Im Artikel ist auch zu lesen, Engelberg sei wichtig, daß Sebastian Kurz so sensibel auf Antisemitismus … ja, wie wahr das ist, wird ihm Viktor Orbán bestätigen können:

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

„Soros plan“ is, shortly be said, the „Hooton plan“ of the Orbánists

Im Artikel ist auch zu lesen, die Vorwürfe gegen ihn, Engelberg motiviert von „Politik und Karrierismus“ … Nun, das mit dem Karrierismus ist wahr, er hat Karriere gemacht, nun sitzt er für Kurz im österreichischen Parlament …

Austria Jew Martin Engelberg - The Jewish Chronicle - Our fair-right

 

 

„Ideelle Kontinuität“ in Österreich

 

FPÖ - Ideelle Kontinuität - Reinthaller - Strache - Festschrift 2016

Es mangelt nicht an Aufarbeitung der Zeit vor 1945.

Woran es aber mangelt, ist an der Aufarbeitung der Zeit nach 1945 in Österreich.

Das belegt auch die nun gemachte Koalitionsregierung in Österreich. Mit welch einer Leichtfertigkeit, mit welch einer Sorglosigkeit, mit welch einer Nachlässigkeit eine solche Partei wie die FPÖ wieder zu einer Regierungspartei gemacht wurde, obgleich es viele andere Regierungsvarianten gegeben hätte und nach wie vor gibt.

Die Zeit ab 1945 in Österreich läßt Österreich verstehen, weshalb in Österreich ein cordon sanitaire nicht möglich ist. Einen politischen Sperrgürtel um eine fosse de lisier zu errichten, ist eben ein nahezu unmögliches Unterfangen.

Es könnte hierzu viel angeführt werden.

Es könnte hierzu etwa die Aufregung um die germanisch-burschenschaftlichen Lieder herangezogen werden. Ein Glücksgefühl wird sich nun in Österreich breitmachen, ist nun doch der Landbauer zurückgetreten (jedoch mit von seiner Partei ihm in Aussicht gestellter Rückkehr in das parteipolitische Geschäft). Und wer wird seine Stelle jetzt einmal einnehmen? Ein Mann wird es sein, dem beispielsweise gesinnungsgemäß zu Kunst sofort „abartige Kunst“ einfällt.

Einem Mann aus dieser Gesinnungsgemeinschaft wird nun breitester medialer Raum geboten, sich als „Hygieniker“, als „Aufarbeiter“ seiner Partei präsentieren zu dürfen, als wäre dieser Mann nicht seit Jahrzehnten in dieser Partei, für diese Partei …

Dieser Gesinnungsmann der zurzeitigen Regierungsschaft darf sich nun breit medial präsentieren, als wäre er der Unbefleckte Geist mit seinem unbefleckten und im Parlament abgelegten Sohn … Wie überhaupt feststellbar ist, daß von ebendiesen Mann, seit diese Regierung an einem Montag im Dezember 2017 gemacht wurde, sich die medialen Auftritte wieder mehren, als müßte in Österreich der Letzte aus dieser und zu dieser Regierungsschaft noch umworben werden, hofiert werden …

Generell ist in Österreich festzustellen, und das nicht erst seit der montagsgemachten Regierung, das die Letzten den medialen Raum breit erobern, ihnen eine Bühne für ihr Nichtssagendes gegeben wird, das auch viel aussagt über die geistige Genügsamkeit in Österreich …

Aber gehätschelt wird in Österreich, wer geistig Brennsuppn kocht.

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

Die Presse befragt Adolf Hitler zu FPÖ, EU und Putin

Es gibt bei dieser Partei nichts aufzuarbeiten. Es wird über diese Partei alles gewußt. Es ist alles bekannt. Was es in Österreich aufzuarbeiten gibt, ist der mediale Umgang mit dieser Partei im besonderen und generell mit solchen Gesinnungen, für die diese Partei exklusiv steht. Aber nicht nur der mediale Umgang, sondern auch der Umgang mit solchen Gesinnungsschaften durch andere Parteien in Österreich.

Es bedarf keiner „Historikerkommission“ für die Aufarbeitung der Vergangenheit dieser Partei, wie von dieser Partei jetzt gefordert, von ihr geschrien wird, genauso, wie eine Diebin schreien würde: „Haltet den Dieb!“ Das mag auf den ersten Blick von der Diebin raffiniert erscheinen, ist aber doch allzu offensichtlich. Und wie kann sie Vergangenheit aufarbeiten, die ihr noch andauert?

Was es aber tatsächlich in Österreich bedarf, ist eine Aufarbeitung durch Historiker und Historikerinnen des politischen und medialen Umgangs mit solchen weltanschaulichen Gemeinschaften. Und diese darf nicht irgendwann vor Jahren enden,  sondern bis zum heutigen Tag, 1. Februar 2018, und über diesen hinaus.

Österreich, ist ein recht seltsames Land. Ein Land, in dem sich Journalisten und Journalistinnen als Historiker und Historikerinnen verstehen, Ungeheuerlichkeiten ausgraben, die Jahrzehnte zurückliegen, wie eben das germanische Burschenliedbuch, während das Aktuelle …

Ebenso schaudernd, aber eben nicht so schreierisch wie die germanischen Burschenlieder, ist, worauf sich die Collage bezieht, Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen zu „Idealisten“ … Und auch das erzählt viel über den Umgang damit in Österreich nach 1945, etwa von den Vorgängern des derzeitigen Bundeskanzlers, wie in diesem Kapitel ausgeführt.

Es will eben in Österreich nicht aufgegeben werden, Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen dadurch milde zu beurteilen, daß ihnen „Idealismus“ angerechnet wird. Und das nicht vor Jahrzehnten, sondern … Aber was ist das für ein Idealismus? Es ist der Idealismus, einem Massenmordregime gedient zu haben. Es war die idealistische Pflichterfüllung in den Vernichtungslagern. Die heilige Dreifaltigkeit in Österreich: Opfer gewesen zu sein, dennoch die Pflicht erfüllt zu haben, und dabei ganz Idealistinnen und Idealisten …

Über die Aufarbeitung der Zeit nach 1945 hinaus bedarf es aber in Österreich nicht als Ergebnis dieser sondern als sofortige Konsequenz und Handlungsanleitung

Nicht kurzer als der Kurz

zu sein, und vor allem:

Aktivjahre der Toleranz statt einem Gedenkjahr!

 

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

FPÖ Festschrift 2016 - Zu den Idealisten der NS-Bewegung zählte

Nach strachscher Geschichtserzählung kann nun gesagt werden, die FPÖ ist so etwas wie die Vorgängerpartei der NSDAP. Das wäre doch eine neue Sichtweise, geschuldet des Vizekanzlers Vereinnahmungen.

Bisher war ja bloß bekannt, daß die FPÖ so etwas wie die Nachfolgepartei ist, federführend gegründet von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen.

Ideelle Kontinuität der FPÖ seit

Besonders ein Name ist mit der Gründung von FPÖ und VDU untrennbar verbunden: Anton Reinthaller. Und auch davor ist er, Reinthaller, als Gründungseifriger schon bekannt:

„Er versuchte danach, die NSDAP in Österreich wieder neu aufzubauen (Gründung des Komitees der „Nationalen Aktion“); sie sollte 1934 unter dem Titel „Nationalsozialistischer Volksbund Österreichs“ zusammengefasst werden und dann der Vaterländischen Front beitreten.“

Um es dem Vizekanzler leicht zu machen: Das kann „Wikipedia“ entnommen werden. Viel zu berichten über den FPÖ-Parteiobmann von 1956 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 weiß „Metapedia“, die wohl ehrenstolz alle seine NS-Titel, seine NS-Auszeichnungen, mit ihm in feschen Uniformen bebildert, auflistet. Fesch sieht er aus, der „idealistische“ Altfeschist, und so viel „Idealismus“ verdient Titel über Titel und Auszeichnung über Auszeichnung …

Ja, in Zeiten einer blauschwarzen Regierung in Österreich muß schon auch eine Quelle

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

angeführt werden, die recht hohes Ansehen im Bunde einer Regierungspartei genießt.

Und Anton Reinthaller genießt auch heute noch recht hohes Ansehen in der identitären Regierungspartei, wie der FPÖ-Festschrift zu „Österreich zuerst 1956 – 2016“ entnommen werden darf. Der FPÖ-Festschrift 2016 Vorworte von dem zurzeitigen Vizekanzler und dem zurzeitigen Infrastrukturminister.

Nicht nur Ansehen genießt Anton Reinthaller, er ist ein Mann, der ihr auch wert ist, verteidigt zu werden:

„Trotzdem blieb die Beurteilung Reinthallers umstritten. Für die einen war er Sinnbild der Hochanständigkeit, des Idealismus und der Vereinbarkeit von guter nationaler Gesinnung mit aufrechtem Österreichertum.“

„Trotzdem“. Das bezieht sich darauf, daß ein Vorgänger von Sebastian Kurz über ihn, Reinthaller, sagte, wie in dieser FPÖ-Festschrift zu lesen ist:

„Reinthaller sei ein sehr gemäßigter, idealistischer Nationalsozialist gewesen[.]“

Dieser Vorgänger von Kurz war doch ein recht weiser Mann – im österreichischen Sinne. Er fand auch milde Worte für den Antisemitismus des „österreichischen Streichers“ … Ach, Leopold Kunschak, die Ikone der ÖVP, hatte ja einen Grund für … dann ist doch alles, nein, es wird nicht mit gut fortgesetzt, doch alles österreichisch …

Die FPÖ hat auch eine Ikone, deren Antisemitismus wohl ebenfalls verzeihlich, ist dieser doch kornblumig umrandet …

Und in der FPÖ-Festschrift ist zu lesen:

„Diese Aussagen Anton Reinthallers könnten zweifellos auch in einer zeitgenössischen Rede von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aufscheinen. Dies beweist, wie groß die ideelle Kontinuität innerhalb der FPÖ zwischen 1956 und 2016 ist.“

Die Treue zum Idealismus ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft ungebrochen …

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Das Fehlen von so vielen Ehrengästen am Akademikerball aus der idealistischen Zeit macht die Polizei wieder wett – Ein Trost

Mit Reinthaller ist allerhand zu erfahren, auch über noch einen Vorgänger des derzeitigen Bundeskanzlers, mit welchem Bild im Hintergrund sich ein Haimbuchner wohl sicherer fühlen wird, wenn er eine Rede hält …

Menschgemäß ist es Humbug, daß die FPÖ die Vorgängerpartei der NSDAP ist. Cajetan-Felder war genauso viel ein Freiheitlicher, wie He.-Chr. Strache nie Sportstadtrat in Wien war. Die Partei von Cajetan-Felder nannte sich auch nicht „Freiheitliche Partei“. Es war die „Mittelpartei“. Und noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts verschwand sie von der Bühne, verdrängt, abgelöst durch die Partei eines Vorgängers des derzeitigen Bundeskanzlers. Kein Humbug allerdings ist, daß VDU und FPÖ von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen feder… (stimmiger klingt wohl) säbelführend …

Die Geschichte der „Mittelpartei“ mit ihrem Bürgermeister Cajetan-Felder könnte zuversichtlich stimmen, daß der FPÖ es ebenso ergeht, den Menschen im Land ebenfalls das Glück zuteil wird, bevor noch das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beginnt, zu erleben, wie eine Partei, die FPÖ, verschwindet. Wenn aber bedacht wird, welche Partei die „Mittelpartei“ verdrängte, ablöste, dann wird nur von einem halben Glück gesprochen werden können …

NS Welche interessante Diskussionen es im von der FPÖ Wien gegründeten Cajetan-Felder-Institut gibt, kann schon daran ermessen werden, wer es verbreitet, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist die Lobbysite für das deutsche reich in den Grenzen vom 31. August 1939 – als Österreich noch bei Böh…, nein bei Deutsch…

Auf der gräflichen Homepage und auf der Lobbysite ist gleichlautend zu lesen:

„Im Zuge der Veranstaltung wurde das schreckliche Leid, das die allierten Bombenangriffe über die unschuldige Zivilbevölkerung brachten, auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert. Die Frauen an der Heimatfront mussten neben der Kindererziehung auch beim Beseitigen der Schuttberge während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs alleine Hand anlegen. Für viele Frauen waren die Erlebnisse von damals lange Zeit ein Tabu-Thema, über das nie gesprochen wurde. Von der Republik Österreich und der Stadt Wien gab es jahrzehntelang keine Anerkennung. Erst unter Schwarz-Blau Anfang des 21. Jahrhunderts konnte eine bescheiden Einmalzahlung gegen den Widerstand der vereinigten Linken durchgesetzt werden.“

Wie das damals war, welcher Abtausch zwischen ÖVP und FPÖ erfolgte, als ein Vorgänger vom derzeitigen Bundeskanzler mit der identitären Partei eine Regierung machte, kann in der Collage gelesen werden oder direkt in „Gefangen, auch im Erinnern“, wenn die Erinnerung an die erste blauschwarze Regierung nicht mehr vorhanden ist, aber mehr denn je vorhanden sein sollte.

Cajetan-Feldeer-Insittut - FPÖ unzensuriert Trümmerfrauen deutsche lobby

Trump card of the present: Hail of bottles


Heil Trump - FPÖ unzensuriert - Friedrich August von Hayek Institut.png

FPÖ unzensuriert zeigt sich erfreut, am 28. Jänner 2018:

„Das Friedrich A. v. Hayek Institut stellt sich erfreulicherweise gegen die in Medienkreisen betriebene Donald-Trump-Verunglimpfung und startet den Versuch, den Reformkurs der US-Administration in Washington in den Bereichen Wirtschafts- und Steuerpolitik zu vermitteln: ‚Donald Trumps Steuerreform wird in Europa als Steuergeschenk an Großverdiener wahrgenommen. Kaum jemand bestätigt, dass das erklärte Ziel – nämlich die Entlastung aller Amerikaner – erreicht werden kann, vielmehr werden teils wenig schmeichelhafte Formulierungen für Trump und insbesondere für seinen Kommunikationsstil in den Medien zitiert.'“

Für einen ersten Einblick in die trumpsche Steuerreform eignet sich ein Artikel des  Handelsblattes, wie in der Collage abgebildet …

Aber um diese soll es hier nicht gehen. Mehr von Interesse ist, wer sich in Österreich für Donald Trump so recht einsetzt, ihm Werber und Werberin ist.

Das Hayek-Institut, gelobt nun von FPÖ unzensuriert, der Postenlieferatin für den zurzeitigen Innenminister …

Im Präsidium sitzt Barbara Kolm, die auch als Ministerin immer wieder im Gespräch war, für die nun identitäre Regierungspartei. Auch für andere hohe Posten im Staat, stets für die identitäre Regierungspartei – Rechnungshofpräsidentin …

Sie kommt bereits in einem Kapitel vor: Tax Freedom Day der Austrian Tea Party

Im Vorstand dieses Institutes sitzt Andreas Unterberger. Wenn in den Vereinigten Staaten Menschen die rechte Hand zum …  „Hail Trump! Hail our people! Hail victory! … dann wird ihn das an nichts erinnert haben, bloß Rührung wohl über so viel Gemeinschaft, die er sieht, auch ohne Brille, wie er

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch …

Oder auch ein Georg Vetter, der gar nicht zu erwähnen ist, aber der Vollständigkeit halber, in welcher Geistestiefe das Hayek-Institut sich vorstandsmäßig … Vetter, eine Nebenfigur im Kapitel:

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Wie Sie in der Collage lesen können, hält bald noch jemand einen Vortrag im Hayek-Institut: „Die Problematik politisierenden Klerus“. Nämlich Arno Delegesta …

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Dieses Werben in Österreich von dem Hayek-Institut, von FPÖ unzensuriert, die Zurückhaltung von Sebastian Kurz, der zuerst einmal die Taten

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

von Donald Trump … Dabei. Es wird doch gewußt, wer Donald Trump ist, was seine Taten …

Hayek Kolm FPÖ unzensuriert breitbart hail trump of bottles

Hierzu kann „Widerstand der Vernunft“ von Susan Neiman empfohlen werden. Darin ist viel über Donald Trump zu erfahren und soher auch verstanden werden, weshalb gerade diesen Kreisen in Österreich der Trump so recht aus dem Herzen wächst, sie ihn als Trumpf …

Ein par Zitate aus „Widerstand der Vernunft“, wenn auch wenig vom Zitieren gehalten wird. Denn. Es sind alle Seiten dieses Buches zu lesen.

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen wie Welch die Schuld für Trumps Wahlsieg zu geben. Die Daten sind deutlich. Die Ärmsten haben für Clinton gestimmt, während die Hälfte aller Trump-Wähler Jahreseinkommen über 100.000 Dollar haben. Auch der Bildungshintergrund spielte dabei keine wesentliche Rolle. Unter weißen Wählern mit Hochschulabschluss haben 49 Prozent für Trump gestimmt; 45 Prozent votierten für Clinton […] Auch in Deutschland ist es ein Mythos, dass die AfD-Anhänger zu den Globalisierungsverlierern gehören. „

„Schlimm genug, dass das – noch – mächtigste Land der Welt von einem rechtsradikalen Gauner regiert wird. Noch schlimmer ist, dass sein Sieg die europäischen Rechtsnationalisten ermutigt. Gleich nach Trumps Vereidigung feierten Geert Wilders, Marine Le Pen, Frauke Petry und Gleichgesinnte in der deutschen Kleinstadt Koblenz.“

„Freilich pflegt Trump einen anderen Ton als Reagan: Statt eines gütigen Opas haben wir nun einen verwöhnten Pubertierenden im Weißen Haus.“ 

„Ebenso glauben bei uns viele Menschen, die keine amerikanischen Nachrichten verfolgen, dass Donald Trump ein großer Geschäftsmann sei. Über seine vielen Bankrotterklärungen und seine wiederholten Schwindeleien gegenüber Partnern und Mitarbeitern wurde wenig berichtet. Etliche haben auch nicht jene Bilder gesehen, die nach den Präsidentschaftswahlen aus Washington kamen, als ein Sprecher der Rechtsradikalen seine Rede mit den Worten ‚Heil Trump! Heil Sieg!‘ beendete und ihm mehrere ausgestreckte Arme im Hitlergruß entgegengestreckt wurden.“

„Allerdings ist es weiterhin möglich, dass Trump wegen seiner bespiellosen Korruption – Bertold Brechts literarische Figur des Arturo Ui lässt grüßen und uns erschrecken – davor sein Amt verliert.“

Hail Trump

Übrigens, Österreich kommt in diesem Buch auch einmal vor, einmal im Zusammenhang – wie sonst? – mit „Identitären“ Und es kann die „Tea Party“ auch nicht fehlen. Barbara Kolm oder He.-Chr. Strache oder Sebastian Kurz kommen allerdings nicht namentlich vor …

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen …“ — Nicht nur bei diesem Satz mußte in der Sekunde immer gedacht werden, es ist äußerst bequem, ein Stück zu schreiben über Menschen in der Donaustadt, die dann sogar in einer Zeitung wie der Kronen-Zeitung als „Alltagsfaschisten“ in einer lobenden Besprechung der Josefstadtpeterrührseligkeit …

Übrigens, im Buch von Susan Neiman ist auch viel über Faschismus zu erfahren, über den Alltag von Donald Trump, „der bekanntlich als Erwachsener nie ein Buch gelesen hat.“

NS Das Hayek-Institut zeichnet nicht nur aus, einen Vorstand Männern der Geistestiefe Stühle … es werden auch immer wieder Männer zu Referaten geladen, die selbst Männer der größten Geistestiefe zu Vorträgen nach Österreich …

Bachheimer Hayek-Institut - Hail trump spencer

 

Nicht kurzer als der Kurz.

Sebastian Kurz - blaue Linie

„Wörtlich meinte der Kanzler: ‚Eine Grenze für jeden – für mich, für Sie, für jeden Politiker und Journalisten – ist das Strafrecht, sind gesetzliche Regelungen. Und darüber hinaus gibt es schon noch so etwas wie Meinungsfreiheit, und das ist gut so.'“

Damit hat Sebastian Kurz sich gänzlich in die blaue Verteidigungslinie eingereiht.

Wer das Geplärre der identitären Regierungspartei der letzten Jahre noch im Ohr hat, hört das ständige Gerede, bei jedweder Aufregung, die es um die nun montagsgemachte Regierungspartei gab und gibt, dieser sei vor dem Gesetz unschuldig, gegen diese sei keine gerichtlichen Verfahren, alle seien untadelig vor dem Gesetz, nicht vorbestraft, nicht verurteilt … und alles sei bloß Meinungsfreiheit und so weiter und so fort.

Steht Sebastian Kurz endgültig in der blauen Gesinnungsverteidigungslinie, und meint für sich wohl noch, er schreite der Formation voran, aber er ist in der Linie, ein Glied in der Reihe, mit einem zugewiesenen Platz, vielleicht neben Harald Vilimsky, der gestern im Zentrum wieder sehr beredt sich betätigte …

Kurz Sebastian

Nun hat Sebastian Kurz die rote Linie blau ganz nachgezogen. Was wird von Kurz bleiben, wenn das Türkis abgeblättert sein wird, und eine Farbe blättert schnell von den Wändern, eine Anzugsfarbe bleicht rasch aus, was wird dann von Sebastian Kurz noch zu sehen sein? Eine blaue Linie.

Es gibt diesen Spruch: „Nicht päpstlicher als der Papst sein.“ Und auf Österreich bezogen, könnte der in diesen Tagen des montagsgemachten Bundeskanzlers lauten:

Nicht kurzer als der Kurz.

Not more shorter than short.

Es gibt viele Positionen des montagsgemachten Bundeskanzlers, die Menschen sich nicht zu eigen machen sollten, vor allem jene nicht, gegen die diese gerichtet sind, zu diesen Menschen gesagt werden könnte: Sei nicht kurzer als der Kurz.

Aber beim Konkreten zu bleiben, also bei der von Sebastian Kurz gezogenen Grenze, es geht dabei um die Frage von Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus. Und hinzugefügt werden muß, weil es breit medial, weil es breit politisch in diesem Land nie genannt wird, es geht um die Frage von Antiziganismus, Antiromaismus.

Und seine Beruhigungsantwortpille, die er verabreichen möchte, ist: „Strafrecht, gesetzliche Regelungen, Meinungsfreiheit, strenges Verbotsgesetz“.

Das werden vor allem die Mannen seiner identitären Regierungspartnerin jauchzend, jodelnd, mit Mensuren feiernd recht gern gehört haben.

Nun ist die Straße frei für eine Bildungsoffensive …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Es sind doch recht Unbescholtene, vor dem Gesetz gar recht ehrenreiche, treue Leut‘.

Wie Norbert Hofer mit dem Ausweiten des Verbotsgesetzes das Verbotsgesetz dem Aushebeln preisgeben will

Wie Norbert Hofer das Verbotsgesetz recht versteht

Hofer Hellstorm Verbotsgesetz

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Freiheitliche „Zur Zeit“- Verbotsgesetz und Holocaust: Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um Schutz der Meinungsfreiheit

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung der FPÖ unzensuriert zu löschen

Und so weiter und so fort.

„Nie wieder!“ wird gerade in diesem Jahr oft zu hören sein. Auch und vor allem vom Bundeskanzler, nicht von Sebastian Kurz, vom Bundeskanzler, der auch dafür bezahlt wird, beim Erinnern das zu sagen.

Und der Chor, der dafür nicht bezahlt wird,  soll ihm antworten: „Nie mehr!“ „Never more!“

Menschen, die kurzsche Striche ziehen, kann ruhig und gelassen geantwortet werden: Ach, sei nicht kurzer als der Kurz.

No more shorter than short.

Harald Vilimsky im Zentrum

Wachtturm Vilimsky.pngWie recht er gesprochen hat, am 28. Jänner 2018, also Harald Vilimsky im Zentrum, was heißt im Zentrum, er selbst das Zentrum gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, der Wachttum der Verteidigung von allen und gegen alles, was recht schlecht …

Das kann ihm geglaubet werden, wie oft hat er das  schon bewiesen, und brachte ihm schon gar viel Ansehen in der Welt ein …

Denn sehet, stets spricht er wahr, so wahr wie sein Parteiführer wahr spricht, wenn er nun von der Vizekanzel aus verkündet, er sei einst für zehn Jahre Sportstadtrat gewesen …

Fördert das Rechtbeste zutage: Antisemitismus, NS-Verharmlosung, Mordlust

Als der von Harald Vilimsky abonnierte Manuel Ochsenreiter einen Lachanfall auslöste

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW, mit der Harald Vilimsky im Europaparlament sitzen will

Harald Vilimsky: „Bringt mir den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“?

Harald Vilimsky hat – das ist nicht wider die Natur – einen Philosophen zum Freund …

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz,

Ein Kandidat (Hofer) empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Europäisches Forum Linz – Davor schaut Wiesinger noch bei Hofer vorbei

Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Peter_ und Harald Vilimsky auf FPÖ unzensuriert zu Brexit und Wahlanfechtung

„Harald Vilimsky auf Facebook und Twitter wandere aus, solange es noch geht“

„Armselig sowas“: Strache Vilimsky findet real ausgehobenes Erdloch für Faymann nicht wert zum Agieren

EU-Wahl: Werben Vilimsky und Strache gar nicht für die freiheitliche Gemein-Schaft, sondern für „WIR“?

„Sie können sich ja ein Taxi rufen.“ – Vom recht hohen Ansehen des Harald Vilimsky in der Welt

Odin

Brandstifter bei Biedermanns oder Biedermann bei Brandstifters

Menschgemäß ist es unerhört, ein Stück nicht gesehen zu haben, und dennoch etwas zu diesem Stück zu schreiben, das ein „Volksstück“ genannt wird, während „Schasstück“ als Gattungsbezeichnung in Wahrheit die treffende ist.

Zu dieser Unerhörtheit zwingt aber Peter Turrini selbst, daß es diesmal vollkommen ausreicht, den Inhalt mit kurzen Tonausschnitten erzählt zu bekommen, wie Mitte dieser Woche am Morgen von einem österreichischen Radiosender. Kaum war der Bericht zu Ende, war entschieden, das Stück bietet nichts, in die Josefstadt zu fahren.

Es sträubt sich sogar alles, den Inhalt, wie er berichtet wird, dieses Schasstückes nachzuerzählen. Mit montierten Zitaten aus Zeitungsberichten über die Aufführung am letzten Donnerstag, 25. Jänner 2018, kann dem aber entgangen werden.

Salzburger Kleine Zeitung Standard Krone Tiroler Apa im Frendenzimmer von Peter Turrini

Das Schasstück könnte auch Zeitungsstück, Parlamentsstück, Josefstadtstück genannt werden, oder Standesdünkelverfestigungsstück, Einfallslosstück,  Bildungsbürgerinnenselbstvergewißerungsstück, Bildungsbürgertumselbstbestätigungsstück, Schlachtrufstück gegen die sogenannten Flächenbezirke in Wien …

Das alles fällt dazu ein, wie nun über dieses Stück berichtet wird, von den österreichischen Zeitungen …

„Föttinger verweigert einen Zimmer-Küche-Realismus. Statt in einer lichtarmen Wohnung in Wien-Donaustadt befinden wir uns stets auf der Bühne.“ 

Ach, wie gut wäre dieses Land, wären da nicht diese Menschen in den „lichtarmen Wohnungen“, wären diese Menschen aus den Gemeindebauten nicht so verstockt, so lernresistent, ja, selbst so lichtarm, würden sie nur ein wenig das annehmen können, was täglich in den österreichischen Zeitungen so gut geschrieben wird, über die Menschen, die nach Österreich kommen, alles wird ihnen, den „Alltagsfaschisten“, in den österreichischen Zeitungen so gut erklärt, all die Zusammenhange wirtschaftlicher, politischer, geschichtlicher Natur, Trotzdem wollen sie nicht ablassen von ihren „Vorurteilen“, von ihren „Vorverurteilungen“, sie „formulieren“ so vor sich hin, wollen dabei gar nicht daran denken, „dass Sprache die schärfste Waffe“ …

Täglich also werden sie belehrt, von den österreichischen Medien, wie es recht ist, über Menschen, die nach Österreich kommen, zu denken, wie diesen recht zu begegnen ist, aber in ihren „lichtarmen Wohnungen“ reicht das Licht nur, um ihre eigenen Formulierungen zu schreiben, mit denen von der Donaustadt aus die ganze Welt überschwemmt wird, mit verheerenden Folgen. Allein die auf „Zimmer-Küche“ ersonnene Formulierung „Kampf der Kulturen“ …

Das Stück, ist zu lesen, soll ein „Märchen“ sein.

Ein Märchen muß, wie gewußt wird, immer erst entschlüsselt werden.

Vielleicht aber ist das Stück von Peter Turrini ganz anders zu lesen, von ihm ganz anders gemeint. Bereits der Titel „Fremdenzimmer“ nicht der wirkliche Titel, sondern: Biedermann bei Brandstifters.

Und wenn das „Märchen“ auf andere Weise zu lesen sein soll, will gerne der Inhalt nicht zitiert, sondern entschlüsselt werden, nein, nicht entschlüsselt, das wäre anmaßend, Entschlüsselungsversuche angeboten werden.

Biedermann bei Brandstifters

Es kommt ein Junge in die Bude zu Leuten, die eine Homepage betreiben, da er auf ihrer Seite gelesen hat, bei ihnen könne Sebastian, so heißt der Junge in Wahrheit, sein Handy aufladen.

Gustl ist in Wahrheit der Nachname, und mit Vornamen heißt er Hans.

Der wahre Ort, wo das Märchen spielt, ist nicht eine Zimmer-Küche-Wohnung von „lichtarmen“ Menschen in der Donaustadt, sondern das Parlament …

Herta, die in Wahrheit auch anders heißt, trällert im Parlament nicht Lieder von Abba nach, sondern Reden von …

In einem Märchen kann eine Person viele Personen sein. So kann Sebastian einmal der Junge sein, dann auch wieder der Gustl, der Briefträger, der seine Arbeit verlor, dem die Menschen, die nach Österreich kommen, das dringlichste Problem, also dem zurzeitigen Bundeskanzler das größte Problem, wie Gustl eben erst wieder, gestern oder vorgestern, in Tirol deklamiert hat, es gäbe viele Probleme in Tirol zu losen, und das erste von ihm genannte: „illegale Migration“ …

Der Titel kann auch umgedreht werden:

Brandstifter bei Biedermanns

Der Briefträger oder der Junge kommt zu den Biedermanns, die in der nächsten Szene schon Brandstifter wieder heißen können, zum Essen aufs Land, aber, wenn er als Junge kommt, weiß er, bei den Brandstifters bekommt er auch Strom für sein Handy, weil der Gustl, der in Wahrheit anders heißt, ist kein Ungustl, auch wenn ihn jetzt die Krone sogar als „Alltagsfaschisten“ …

Die „lichtarme Wohnung“ könnte in Wahrheit auch eine bestens ausgeleuchtete Wohnung in einem altehrwürdigen Palais in der Josefstadt, in Hietzing sein, und Herta, die in Wahrheit anders heißt, nimmt nicht nur den Jungen gerne auf, Platz hat sie ja genug …

Und während das Handy vom Jungen aufgeladen wird, sieht sich Herta mit Sebastian, der zwar nur einfachste Sätze sprechen kann, aber alles recht genau versteht, was gesprochen wird, den Gustl im Fernsehen an, der ihr, der „Mindestrentnerin“, ihr verlorener Sohn ist …

Gustl heißt, ist zu lesen, mit Nachnamen Knapp. Knapp, der „frühpensionierte Briefträger“, kurz: Bundeskanzler, und der Junge er selbst, als er noch nicht frühpensioniert war, und stets auf der Suche nach Strom für sein Handy, an alle Türen klopfend, bei den Biedermanns, bei den Brandstiftern …

Am Ende des Märchens soll auch ein Flugzeug vorkommen, mit dem der Junge, Gustl und Herta fortfliegen, weit weg. Das freut besonders Gustl, endlich einmal geradeaus, nicht immer im Kreis, und er telefoniert freudig mit seinem Freund Wolfgang Zamanik, ihm gleich aufgeregt das zu erzählen, und auch, was für ein Glück er mit seinem Jungen …

Es ist ein Märchen, ist zu lesen, aber es ist ein Märchen, für das es keinen Schlüssel bedarf, um es zu verstehen, die Tür zu diesem Märchen steht weit offen, es gibt den Blick frei auf eine Bühne, die, ist zu lesen, mehr oder weniger leer sein soll, bis nach hinten, bis zur Brandmauer, nichts als Leere … es scheint, als hätte wenigstens der Bühnenbildner begriffen: Leere kann nur durch Leere dargestellt werden.

Es ist ein Stück für die Menschen, die nicht in der Donaustadt wohnen, nicht im sogenannten Gemeindebau, ein Stück für die Menschen, die es sich behaglich eingerichtet haben, in ihren Redaktionsstuben, in ihren Parteiräumen, in ihren Parlamenten, in ihren Cottage-Zimmerfluchten, in ihren Theatern mit ihren Vorstellungen von den „lichtarmen Wohnungen“ der Menschen, denen sie alle Schlechtigkeit der Welt zuschieben können.

Und spätestens jetzt kann auch verstanden werden, weshalb ein Peter Turrini für einen Christian Benger ein Kulturpreiswürdiger ist, den es nicht schert, wen ein Kulturgremium vorschlägt.

Benger wird wohl in die Josefstadt pilgern, um sich das anzusehen, und dann zufrieden feststellen: Genauso sei es, so müsse die Diagnose der Gesellschaft sein, und wir, also Benger, sind ja recht gut, aber die in der Donaustadt, die sind nicht so, noch mit Tränen in den Augen, ganz gerührt noch davon, den Jungen im Trachtenjanker gesehen zu haben, ist ihm doch der Kärntner Weltkulturebe …

Fremdenzimmer

Die Presse befragt Adolf Hitler zu FPÖ, EU und Putin

Die Presse befragt Adolf Hitler oder einen Hund oder einen Hahn zu FPÖ usw - 26-01-2018 - Bericht aus dem Haus des Irrens

Als Überschrift für dieses Kapitel hätte auch genommen werden können:

„Die Presse“ befragt einen Hund zu FPÖ, EU und Putin

oder

„Die Presse“ befragt einen eierlegenden Hahn zu FPÖ, EU und Putin

oder, kurz:

Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus …

Hahn und Hund stimmten nur in bezug auf die Antworten, die die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts auf ihre Fragen bekommen hat. Und am 26. Jänner 2018 veröffentlichte. Kein Hahn und kein Hund forderten je einen „Genozid“, einen Massenmord, wie der von der „Presse“ Befragte.

„Украину надо очистить от идиотов. Геноцид кретинов напрашивается сам собой. Кретинов злобных, закрытых для голоса Логоса, смертельно опасных и… при всем этом неимоверно глупых. Я не верю, что это украинцы. Украинцы прекрасный славянский народ. Это какая-то появившаяся из канализационных люков раса ублюдков.„

Falls Sie eine Übersetzung benötigen. Es gibt einen Abgeordneten im österreichischen Parlament, von dem es heißt, er beherrsche die russische Sprache. Darüber hinaus ist ihm der Befragte persönlich bekannt. So kann es wahrlich nur eine authentische Übersetzung sein, die er als „Volksvertreter“ Ihnen nicht verweigern wird, sofern er Sie als „sein Volk“ …

Wer aber ebenfalls Massenmorde forderte, war Adolf Hitler. Und das bereits, als er noch nicht die totale Macht hatte, seine Forderungen real umzusetzen, gehorsame Menschen seine Befehle bereitwillig exekutierten, es als ihre „Ehre und Treue“ ansahen, Menschen massenweise zu ermorden, nur deshalb massenweise zu ermorden, weil sie Menschen waren.

Jeder Mensch, der Massenmorde fordert, fängt klein an. Da ein erstes kleines Interview, dort ein erstes kurzes Radiointerview, dort ein erster kleiner Auftritt vor wenigen Menschen, da ein erster Ballbesuch zum Knüpfen von herrschaftlichen Kontakten und zum Vertiefen der Gesinnungsbande und so weiter und so fort.

Soher ist die Überschrift nicht falsch gesetzt, daß „Die Presse“ Adolf Hitler zu FPÖ usw. befragt. Und als Untertitel Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus hinzufügen, auch das ist nicht falsch. Denn die Berichte über Menschen, die Massenmorde, die Massenverbrechen fordern, lesen sich stets wie aufgenommene Monologe aus der Psychiatrie. Und die Tageszeitung österreichischen Zuschnitts bringt am 26. Jänner 2018 eben einen solchen. Erst wenn solche Menschen, wie Adolf Hitler, von „Ehre, Treue, Heimat“ zur totalen Macht getragen, wird das von ihnen Verbreitete, Geforderte nicht mehr als das wahrgenommen, was es ihnen am Tag zuvor noch war, nämlich wirres Zeug. Und es rechnen sich alle hoch an, mit Stolz diesem wirren Zeug zu folgen.

Wäre Adolf Hitler nicht durch das Geschwefel von „Ehre, Heimat, Vaterland“ zur totalen Macht getragen worden,

Kurz hat es gedauert, bis „Treue, Ehre“ in Österreich wieder offener Wahlspruch

er hätte wohl, vielleicht nicht im Irrenhaus, nicht in der Psychiatrie geendet, aber von den Menschen in seiner Gasse bedauert geendet, als Armseliger, allein in der hintersten Ecke einer Wirtshausstube, wo er tagein, tagaus mit sich allein spricht, an sich selber Ansprachen hält, die er als seine eigene Masse bejubelt. Den Menschen in seiner Gasse hätte er gedauert, sie hätten ihm an Werktagen eine trockene Semmel und Feiertagen eine Golatsche vom Vortag zugesteckt, manch einer im Wirtshaus ihm ab und an einen Almdudler spendiert.

Soher ist die Überschrift dieses Kapitels nicht falsch. „Die Presse“ befragt Adolf Hitler, wenn dieser im Jahr 2018 auch Aleksandr Dugin heißt. Wie Adolf Hitler im Haus des Irrens begann, aus dem er mit dem Schlachtruf „Ehre, Treue, Vaterland“ herausgeholt wurde, er mit dem Umhängen der totalen Macht vergewaltigt wurde, bewohnt Aleksandr Dugin das Haus des Irrens. Zur totalen Macht wird er nicht getragen. Er muß sich begnügen und darf sich erfreuen daran, im Hause der Presse als einer zu gelten, der zu befragen ist.

Adolf Hitler wurde, wie ein paar Tage zuvor ebenfalls „Die Presse“ berichtete,

Manifest der Welt als Psychiatrie eines Obskuren, der immer wieder nach Österreich eingeladen wird

von einem „Betreiber einer obskuren Website“ eingeladen. Und ein paar Tage später findet die Qualitätszeitung österreichischen Zuschnitts es für wesentlich, den Obskuren selbst zu befragen, der rechte Gewinnaussichten hat, mit seinem Manifest den ersten Platz vor dem hitlerischen Manifest zu belegen, in der Kategorie: Abgefahren.

Übrigens, der „Betreiber einer obskuren Website“ wird auch in diesem Jahr im Vorort von Braunau mit dabei sein als Aussteller der Veranstaltung der … montagsgemachte Innenminister ist diesmal nicht dabei, aber er müsse sich keine Sorgen machen, recht Würdige werden das Wort in seinem Sinne …

Und was für „hochkarätige Referenten“ werden am 3. März 2018 dabei sein, allein, die aus dem „Inland“ —

Es freut für den Mann, der nun nicht mehr im österreichischen Parlament ist, daß er „sein Volk“ gefunden hat, zu dem er sprechen kann …

Mario Eustacchio, ein freiheitlicher Mann, der stets nur in den klügsten Zusammenhängen —

„Empfinden breiter Volksschichten“, also von Pegida Nagel Hübner, Mölzer … „Ewigen Treueschwur dem ‚Führerunser’“

Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“

Einen ostmärkischen NS-Kriegsverbecher läßt NR Mölzer in seiner geführten ZZ verteidigen

Um einen noch zu nennen: den Verleger aus dem Steiermärkischen. Es würde nicht verwundern, eines Tages zu erfahren, dieser Verleger werde in seinem Gesinnungsbunde genannt: der Siegfried Unseld aus der Grenzmark und Suhrkamp der neuen Ordnung sein Verlag. Das ist nicht zu weit hergeholt. In diesen Gesinnungsschaften sind Vergleiche mit dem Hochkarätigen so beliebt wie zerschnittene Mannesgesichter, wenn als Beispiel erinnert werden darf

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

an den Alpkreis von Norbert Nemeth mit …

Wasserschloss Aistersheim - Verteidiger Europas 2018 März 3

Was der Adolf-Hitler-ohne-totale-Macht für richtig hält, soll doch zitiert werden, um zwei Männern aus Österreich eine Freude zu machen, das sie zitieren können, stolz zu ihrer Ehre:

„Viele Positionen der FPÖ und auch des jetzigen Bundeskanzlers, Sebastian Kurz, sind aber richtig.“

Aleksandr Dugin beurteilt Kurz FPÖ in der österreichischen Qualtitätszeitung Die Presse 26-01-2018Damit können sie, die zwei hochkarätigen Herren, alle Zweifel verscheuchen, ob sie die rechten Mannen am Platze sind, ihre Positionen, die richtig seien, wenn es doch in einer österreichischen Qualitätszeitung geschrieben steht, gesagt von einem der sie an Hochkarätigkeit noch überragenden …

Gedenkt der Staatsspitze in Österreich – Ohne Sinti und Roma, aber wer will schon neben ihr sitzen

Wie in Österreich ein Gedenken an den Massenmord, an die Massenverbrechen abläuft. Im Jahr 2018, am 25. Jänner …

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Die montagsgemachte Staatsspitze setzt sich auf ihren Stuhl, und es ist ein biblisches Wunder, daß ihr Hosenboden, wenn sie wieder aufsteht, nicht durchnäßt, nicht verschmiert, nicht voller Flecken von ihrem …

Es sagt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka:

„Wenn IKG-Präsident Oskar Deutsch heute bedauerlicherweise diese Veranstaltung nicht besucht, dann zeigt das, dass die Wunden noch immer tief sind[.]“

Das ist Revisionismus, nicht auf die Vergangenheit bezogen, sondern auf die Gegenwart. Das ist Gegenwartsklitterung. Nicht „die Wunden“ sind „immer noch tief“, sondern es werden in der Gegenwart Wunden geschlagen. Es sind in der Gegenwart Menschen am Werke, die es verbieten, sich mit ihnen in einem Raum zu zeigen, mit ihnen gemeinsam der Massenmorde zu gedenken, während sie sonst das gesamte Jahr über seit Jahrzehnten das Ungeheuerlichste von sich geben, nicht nur das gesamte Jahr über, sondern sogar während dieser Gedenkveranstaltung ihre Gesinnungskameraderie das Ungeheuerlichste auf irgendwelchen Plattformen schreiben und verbreiten. Und an der Spitze, kurz gesagt, die FPÖ, die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei.

Voran die Schreibstaffel des Verlautbarungsorgans, sie wird während der Nationalratspräsident so spricht, nichts anderes tun, als das, was sie sonst auch tut, mit ihren Kommentaren belegen, das Gedenken ist die Sekunde nicht wert, in der es begangen wird.

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

 

Erst vor kurzem war der montagsgemachte Vizekanzler, der montagsgemachte Verteidigungsminister in Kärnten dabei,  sie zogen fahnenschwingend ein, im Jänner 2018:

Kurz hat es gedauert, bis „Treue, Ehre“ in Österreich wieder offener Wahlspruch

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

Und nun soll mit dieser montagsgemachten Staatsspitze gemeinsam einer Zeit gedacht werden, aus der die eine Spitze ihre Blumen pflückt?

Dieser Staatsspitze auf diese Weise ein sogenannter „Persilschein“ ausgestellt werden?

Den Nachfahren von Jörg Haider, diesem Nachfahren von …, der den Vornamen eines ehemaligen IGK-Präsidenten mißbrauchte, um ihn … Die Rede damals schrieb der nun montagsgemachte Innenminister seinem damaligen Parteiführer.

Wie in der Collage gelesen werden kann, sagt nun der montagsgemachte Vizekanzler, das habe nicht der zurzeitige Innenminister, sondern der Unvergessene mit seinem nach wie vor angewandten System gesagt … solche Menschen müßten, ehe sie zu einer Gedenkveranstaltung zugelassen werden, eine Prüfung ablegen, nicht über die ferne Geschichte, sondern über die eigene

Ehemaliger Bezirksrat in Wien wähnt,  Sportstadtrat gewesen …

und die ihrer Gesinnungskameraderie, ob sie ihre eigene Geschichte kennen, wissen, was sie waren, was sie reden, schreiben und so weiter …

Es sagt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka:

„‚Das Gedenken darf durch die Tagespolitik nicht zugedeckt werden.‘ Es sei aber jeder dazu aufgefordert, wachsam zu sein und jeder antisemitischen Tendenz entschieden entgegen zu treten[.]“

Es geht dabei um den Fall Landbauer, auf den der Nationalratspräsident derart antwortet. Wie wachsam es in Österreich zugeht, in dieser Hinsicht ist Österreich nie von der Spitze weggewesen; damit wird der montagsgemachte Bundeskanzler keine Arbeit haben, bei der Wachsamkeit Österreich, kurz gesagt, an die Spitze wieder bringen zu wollen.

Die Tagespolitik in diesem Land deckt auf, jedwedes Gedenken eine Verhöhnung des Sinnes von Gedenken, das Gedenken in diesem Land eine zerfressene Leiche, die an manchen Tagen im Jahr ausgegraben wird, ein stinkender Kadaver, gezerrt in die Prunkräume des Staates, vor dem dann die Staatsspitze auf ihrem Stuhl …

Im Jahr 2018, am 23. Jänner offenbart das Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei, was sie unter Wachsamkeit versteht, gibt wieder einmal ihren Wissensbunker der Wachsamkeit preis. Dabei geht es nicht um „antisemitische Tendenzen“, aus diesem Bunker wird herausgetreten, angetreten zum Antisemitismus …

Ein Verlautbarungsorgan, das nicht mehr nur Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei sein will, wie im oben verlinkten Kapitel gelesen werden kann, sondern der gesamten montagsgemachten Regierung in Österreich, dieser Regierung, die „ideologisch“ nicht den Antisemitismus und schon gar nicht den Antiziganismus überwinden will, sondern den „Kulturmarxismus“. Und auch hier geht voran, der Redenschreiber des einstigen Parteiführers.

Dann hat sich Nationalratspräsident Sobotka wohl zufrieden auf seinen Stuhl niedergelassen.

„Gänzlich anders sah das die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures. Zum zahlreichen Erscheinen von Regierungsmitgliedern sagte sie zur APA: ‚Das ist der aktuellen Diskussion geschuldet, um offen zu sein.‘ Die Diskussion um das Liedbuch zeige, dass es noch immer Menschen gebe, die den antifaschistischen Grundkonsens der Zweiten Republik mit Füßen treten.“

Was in diesem Land Österreich auch getreten wird, ist das Geschichtsbewußtsein. Hochgehalten die Ahnungslosigkeit, die Gedankenlosigkeit, wie eben erst in Niederösterreich ihr Parteigenossene Franz Schnabl mit seinem Plakat „Gasgeber“ …

Und der Antifaschismus wird in Österreich auch dadurch mit Füßen getreten, daß er zu einem instrumentalisierten Antifaschismus verkommen ist. Wie auch die Wochenzeitung „Falter“ mit ihrer letzten Ausgabe vorführt. Während als Beistand und Wahlhilfe wohl für alle Parteien, die nicht FPÖ heißen, ein vor Jahrzehnten herausgebrachtes Liedbuch ausgegraben wird (wie lange ist dieses wohl schon in österreichischen Redaktionen archiviert für den genehmen und also parteipolitischen Gebrauch?), wird in genau dieser Ausgabe auch über die „lustigen Plakate“ der SPÖ Niederösterreich berichtet, werden diese Plakate auch abgebildet, mit einer einzigen Ausnahme aber, das Plakat mit Franz Schnabl als „Gasgeber“ wird vorenthalten. Es wird stets ausgegraben, hervorgeholt, was sehr lange zurück liegt, und damit auch eine indirekte Hilfe gegeben, wie im Fall Landbauer, der nun sagen kann, er sei ja damals noch ein Kind gewesen und also noch kein Mitglied von …

Und, wie ein biblisches Wunder, plötzlich bekommt der Bundespräsident seinen Mund auf, segnet also diesen instrumentalisierten Antifaschismus höchststaatlich ab, wie er beispielsweise den Redenschreiber großväterlich gütig zum … oder einen, für den Dugin wohl auch ein Philosoph ist, eben wieder in Österreich, vielleicht um sich auch als „Stichwortgeber“ für die zurzeitige Regierung zu positionieren, zum Vizekanzler …

„Bundeskanzler Kurz bedauerte wie schon zuvor Sobotka nach Ende der Veranstaltung das Fernbleiben der Kultusgemeinde: ‚Ich sehe das genauso wie der Nationalratspräsident‘, sagte der VP-Chef gegenüber Journalisten. Gleichzeitig verwies er auf seine ’sehr gute Zusammenarbeit‘ mit IKG-Präsident Oskar Deutsch. Zur Veranstaltung sagte Kurz, seine Generation sei wohl die letzte, die in der Schule noch mit Zeitzeugen sprechen konnte. Diese Erfahrung sei schmerzhaft, aber wichtig gewesen – und es sei eine besondere Verantwortung, die Erinnerung an die Opfer aufrechtzuerhalten, gab er zu verstehen.“

Er, Kurz, wird wohl mit „Zeitzeugen“ zu sprechen gekonnt haben, aber hat er auch zugehört? Oder war und ist er von Taubheit geschlagen? So wie er ungeprägt ist von einem Menschen, von dem er behauptet, dieser habe „unser Land geprägt“?

Und auch das, kurz gesagt, ist Gegenwartsklitterung. Es gibt heute genügend Menschen, die Zeitzeugnis ablegen können, und seine Generation wird nicht die letzte sein, die mit diesen Menschen sprechen wird können. Aber diese Menschen werden nicht eingeladen, von diesen Menschen wird im Zusammenhang mit dem Holocaust-Gedenken nichts berichtet, kein Bericht darüber, sie hätten an diesem Gedenken der Staatsspitze teilgenommen, kein Bericht darüber, sie wären eingeladen gewesen, aber sie hätten es abgelehnt, daran teilzunehmen, was nur allzu verständlich wäre. Es wird ihnen nicht einmal die Gelegenheit gegeben, ihre Teilnahme abzulehnen. Aber es sind die Menschen, die heute noch weiter Opfer dieser Gesinnung sind, die keine Leiche, kein stinkender Kadaver wie das Gedenken sind, sondern schrecklich lebendig …

Er, Kurz, bräuchte nur einmal, um ein aktuelles Beispiel anzuführen, nach Plauen zu fahren, wo es Ende Dezember 2017 einen Brandanschlag … Und das in Europa. In einem Staat der Europäischen Union.

Es gibt zu viele Kapitel, auf die verwiesen werden könnte. Deshalb nur einige:

Europa der Nacht

Antiromaismus und Antisemitismus

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Freiheitlicher He.-Chr. Strache und freiheitliche „Unzensuriert – Jungen Haifisch auszuwildern“: Gegen Frauen

In Österreich am 9. November 2017 

Wie über Zigeuner geschrieben wird – einst und jetzt

Der halbe Luther von Michael Bünker oder „Zigeuner“ werden Opfer sein dürfen, wenn sie keine Opfer mehr sind

ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich: Doppelstaatsbürgerschaften für Roma und Sinti!

Holocaust ist gleich Shoa und Porajmos

Porajmos und der christliche Ökumene-Anhänger Adolf Hitler unter dem Einfluß von Martin Luther

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Maria Theresia 2017

Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Und so weiter und so fort.

Holocaust-Gedenken auf österreichische Art - 2018 Jänner 25

Mindshrinking: Austria in short time to the top

LaudaGoschn

Was für ein mediales Aufheben nun, weil ein alter Mann einen Betrieb erwirbt. Von der Größe her verhält sich dieser Betrieb wie die Liliputbahn im Prater zu einem wirklichen Zug.

Und nun soll Niki, diese Minimundusfluglinie, einen neuen Namen bekommen: LaudaMotion.

LaudaGotion wäre passender, zu dieser aufgeblähten Bedeutung, der ihr nicht nur Niki Lauda selber gibt. Ausgesprochen wird es verständlicher: [ˈgɔʊ̯ʃən] … und erst recht, wenn österreichisch ausgesprochen: [goschn].

Und weil gar so von österreichischer Lösung bei diesem Erwerb dieses Flugbetriebes geredet und geschrieben wird, wie wichtig, eine österreichische Lösung, daß der Betrieb nicht in ausländische Hände falle, gleich einen richtig österreichischen Namen nehmen für diese Minimundusfluglinie: LaudaGoschn.

Gar viel wurde auch darüber berichtet, wie sehr dieser Flugbetrieb Niki Lauda am Herzen liege, daß sich augenblicklich die Frage aufdrängt, weshalb habe er dann diesen seinen ihm so am Herzen liegenden Flugbetrieb je abgestoßen. Es will gar nicht nachgeforscht werden, was seinerzeit die Gründe waren, daß er Niki weggab, sich trennte, den Flugbetrieb aus seinem Herzen riß und abstoß…

Wie redet Niki Lauda doch stets der Eigenständigkeit das Wort, gegen den Staat, gegen den Einfluß der Politik, für die Wirtschaft, die ja doch alles gar besser …

Wer aber rennt gleich zum Staat, zur Politik, bedürftiger als je eine alleinerziehende Notstandsbezieherin, und schreit um Unterstützung, um Hilfe, um Einflußnahme? Niki Lauda. Er wird vorgelassen und vor allem auch gehört, im Gegensatz zur allereinerziehenden Notstandsbezieherin, die nicht vorgelassen wird und vor allem nicht gehört wird, also von der montagskurzschen Regierung, wie leuchten die Augen des montagsgemachten Infrastrukturministers, wenn er etwa erzählt, er habe selbst einmal für den Minimundusflugbetrieb gearbeitet und Niki Lauda sei einer, der …

Ja, es zahlt sich halt aus, sich rechtzeitig, auch wenn ein über Jahre so erfolgreich Imkreisfahrer die Politik, den Staat gar nicht brauche, wie er stets gar go…

Niki Lauda weiß seit den Iden des März von dem Plan „Liste Kurz“

Lauda, dem bei „Politikern das Speiben“ kommt, unterstützt Kurz

Superkurz

In „Downsizing“ wird vom Schrumpfen von Menschen erzählt. Das ist nur in einem Film möglich. Was aber in Österreich wirklich verkleinert wird – davon erzählt auch das aufgeregte Getue um den Imkreisfahrer, von dem er Jahrzehnte später immer noch zehrt –, ist: Mindshrinking.

Mindshrinking ist nicht nur in Österreich verbreitet, aber die Freunde von LaudaGoschn mit Regierungsstühlen sind gewillt, beim Schrumpfen des Geistes Österreich in kürzester Zeit an die Spitze …

Austria - Mindshrinking