Österreich, das seichte Machwerk

Identität Österreich im weißen Rössl 1898 -Die Hoffnung erfüllte sich nicht. Wieder einmal enttäuschte die Hoffnung zuerst.

Das „seichte Machwerk Im weißen Rössl“ wurde seit 1898 nicht nur unzählige Male aufgeführt, es wurde auch unzählige Male adaptiert, für Film und Fernsehen. Alle gaben und geben sich dem weißen Rößl hin. Und ein Ende von dem ist nicht abzusehen.

Die Hoffnung erfüllte sich also nicht, das weiße Rößl werde weit zurückbleiben.

Nach bald 120 Jahren läuft es immer noch, es blieb nicht zurück, und es gehört mit den anderen weißen Gäulen zur vielbeschworenen Identität des Landes Weißgaulchen.

Was würde der Mensch, der 1898 für die „Wiener Rundschau“ die Theaterkritik verfasste, heute, hätte ihn das Unglück ereilt, immer noch zu leben, im Rückblick bis zu seiner Theaterkritik sagen? Vielleicht kurz und schlicht: was könne aus einem Land schon werden, dem ein seichtes Machwerk zu Identitätsstiftung ward. Oder er würde sagen, tauschen Sie das Rößl gegen Österreich, entfernen Sie alle Theaterhinweise, kürzen Sie es auf die Winzigkeit des Staates, und Sie haben das gesamte Land vor sich ausgebreitet.

„Im Österreich“

Eine Niveauaufhebung ist nicht zu erwarten. Die Knallerbsen machen taub und verderben. Leute „Im Österreich“ wirken verheerend. Wahrlich die Zustände in der Welt sind keine solchen, dass wir uns ohne Gefahr soweit von dem Kern der Dinge weglocken lassen dürften. Die Wiederholung des seichten Machwerkes als ewige Identitätsparole: Zurückbleiben.

Cordon sanitaire in österreichischer Übersetzung

Harald W Kotschy bis 2018 zertifizierter Gerichtsdolmetscher

Die Republik Österreich als Herausgeberin der „Wiener Zeitung“ legt wert darauf, Gastkommentare von ehrenreichen Männern zu veröffentlichen, wie eben von Dr. Harald W. Kotschy, dem bis 2018 zertifizierten Gerichtsdolmetscher. Und verweist dabei wohl zum Zeichen der Seriosität darauf, er sei österreichischer Botschafter gewesen.

Wie in Österreich cordon sanitaire verstanden wird

Die Deutsche Lobby, die für ein Deutschland, für ein „Deutsches Reich in den Grenzen von 31.8.1939“ ist, legt wert darauf, Gastkommentare von ehrenreichen Männern zu veröffentlichen, wie eben von Dr. Harald W. Kotschy. Und verweist dabei wohl zum Zeichen der Seriosität darauf, er sei österreichischer Botschafter gewesen.

Wer für Kotschy Mörder und EinbrecherWer die Grenzen von 1939 nicht mehr so vor Augen hat: Österreich etwa war zu dieser Zeit Teil des „Deutschen Reiches“.

Harald Kotschy und Asylsuchende.jpg

Der Wiener Akademikerbund legt wert darauf, ehrenreiche Männer zu veröffentlichen, wie eben Dr. Harald W. Kotschy. Und verweist wohl zum Zeichen der Seriosität darauf, er sei österreichischer Botschafter gewesen: „Endlösung der mazedonischen Frage?“

Die kotschyschen Fragen zu Mazedonien in Wiener Zeitung und Akademikerbund wurde bereits behandelt in

In der Wiener Zeitung Harald W. Kotschy und wie die Republik Österreich den Ehrenreichen zu Ansehen verhilft.

Kotschy und der Stolz auf Eltern und Großeltern in Österreich.jpg

Es bleibt in Ergänzung nur noch eine Frage zu klären, wer sind die, vor allem die Männer, die in Österreich politische Verantwortliche, kurz und sobotka: die österreichische Bundesregierung beraten?

Republik Österreich - Wiener Zeitung - Deutsche Lobby - Wiener AkademikerbundDas muß nicht besonders ausgeführt werden. Wenn das, was Harald W. Kotschy über Menschen auf der Flucht schreibt, als Folie über das, was in dieser Republik Österreich über Menschen auf der Flucht medial gesagt wird, gelegt wird, ist es in der Sekunde klar, wie in in diesem Land tatsächlich gedacht wird, wenn das Gedachte undiplomatisch geäußert wird, wie eben von Kotschy. Aber sein Undiplomatisches ist aus dem gar nicht so Diplomatischen der sogenannten hohen und höchsten Staatsdiener herauszuhören.Traditionsreiche Behandlung der Schuldfrage in Österreich.jpgDr. Harald W. Kotschy war nicht nur Botschafter, er ist bis 2018 auch noch ein zertifizierter Gerichtsdolmetscher. Er wird als „Beamter (BM f. auswärtige Angelegenheiten〉“ geführt. Das ist das Amt des Integrationsministers …

Diplomatischer Experte

Österreich Diplomatie - Harald W Kotschy

In der Wiener Zeitung Harald W. Kotschy und wie die Republik Österreich den Ehrenreichen zu Ansehen verhilft

Die Republik Österreich ist Herausgeberin der „Wiener Zeitung“.

Und Harald W. Kotschy ist …

Harald Kotschy stürmt an für FPÖ-Unzensuriert & „Ja zum Deutschen-Reich“-deutsche-lobby …

„Ja zum deutschen Reich“-Kotschy denkt für FPÖ auch über „Asylshopper“ nach

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

Auf Rosenkranz-Website vulgo FPÖ-Unzensuriert: Grazer Amokfahrt als „Rache an Sodomisten-Gesellschaft“

Schachtschneider: Professor von He-Chr Strache & „Ja zum Deutschen Reich“

… nun, die oben verlinkten Kapiteln erzählen bereits zur Genüge, was, wie und wo Kotschy die ihm recht am Herzen liegenden Anliegen ohne Taktik und ohne Rücksicht verbreitet …

Österreich Republik Herausgeberin Wiener Zeitung KotschyDas sollten Sie bedenken, wenn Sie in der Zeitung der Republik Österreich einen als Analyse daherkommenden Gastkommentar von Harald W. Kotschy am 4. Mai 2017 lesen; Sie werden dann seinen „Putsch“ in Mazedonien – unter der Ägide von USA und EU? besser verstehen, aber nicht unbedingt über die politische Situation im Balkanstaat redlich …

Die Tageszeitung der Republik Österreich präsentiert Kotschy als ehrenwerten Mann, stellt ihn mit biographischen Daten vor, die den Eindruck erwecken und wohl vor allem sollen, es werde tatsächlich eine ohne von recht bestimmten Interessen getriebene Analyse den Leserinnen und Lesern der Tageszeitung der Republik Österreich geboten. Wer die sonstige kotschysche Schreibe als Folie also über seinen Gastkommentar in der Tageszeitung der Republik Österreich legt, wird besser einzuschätzen wissen, was von diesem ehrenreichen Mann …

Es geht somit nicht darum, zu bemängeln, weshalb so einer für die Tageszeitung der Republik Österreich schreibe, sondern lediglich um eine Ergänzung, um das in der Tageszeitung der Republik Österreich Verbreitete richtig einschätzen zu können.

Was ist der Nutzen der Republik Österreich in ihrer Tageszeitung einen derartigen Kommentar zu veröffentlichen? Eindeutig kann die Frage nach dem Nutzen für Harald Kotschy beantwortet werden. Sein Kommentar in der Wiener Zeitung ist ein Werbekommentar für das, was er wirklich … und das kann auf der Seite vom Wiener Akademikerbund gelesen werden: „Endlösung der mazedonischen Frage?“  Und hier schreibt er alles, was er in der Tagezeitung der Republik nicht schreiben kann, aber er kann mit Verweis auf die Zeitung der Republik seine Expertise … Wie lange wird es noch dauern, bis etwa ein Kotschy nicht nur auf der Seite des Akademikerbundes, sondern auch in der Zeitung der Republik Österreich schreiben kann, was er wirklich verbreitet wissen will?

Kotschy Harald - Mazedonien Enlösung - Wiener Akademikerbund - Wiener Zeitung - Republik Österreich.jpg

Eine zum Ansehen der Republik Österreich recht viel beischießende Gemeinschaft, auch mit diesem Akademikerbund …

FPÖ unzensuriert: „Bewahrt die guten Gefühle – Alle Entscheidungsträger sind Satanisten“

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“

Zur Steigerung des Ansehens der Republik Österreich trägt ein Kotschy in ihrer Tageszeitung nicht bei, aber was nicht besessen wird, kann auch nicht gesteigert werden, jedoch, so zeigt es die Republik Österreich vor, sogar das, was nicht besessen wird, kann verschleudert werden … die forcierte Verschleuderung begann wohl spätestens mit einem zur Druckerschwärzewacht entsandten Chefredakteur zur Zeit des christschwarzblauen Kanzlers und setzt sich fort, heute etwa auch mit einem …

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Christian Ortner – Banner vor’m Kopf: „Euer Kinder werden Allah beten oder sterben“

Wiener Zeitung wird gebeten, Christian Ortner nicht mehr zu beschäftigen

„Wehret den Anfängen“ – Ganz und gar erfüllt von der Wiener Zeitung

Ansehen scheint heute nicht mehr hoch im Kurs zu sein, höchstens noch bei jenen, deren Ehren das Ansehen der Treue ist, die, sobald sie angesehen werden, alles hochkommen lassen, was nur hochkommen kann, und die wird es freuen, die „Jazumdeutschenreichlobby“ etwa wird es vor gelungener Positionierung freudig schütteln, die Steigerung ihres Ansehens, daß einer der ihren in der Zeitung der Republik Österreich, die Republik Österreich ihnen so zu einem weiteren Ansehensverweis verhilft …

NS Es sollte hier nur um die Zeitung der Republik Österreich gehen. Es wäre gerne darauf verzichtet worden, eine Partei zu erwähnen, besonders die identitäre Parlamentspartei. Das aber scheint in diesem Land unmöglich zu sein. Es gibt ein Sprichwort, und dieses trifft auch in dem Fall zu, kann auch mit diesem Namen gesprochen werden: Wer Kot… sagt, bleibt FP… nicht erspart.

 

Tiroler Schützenkompanie schnupft Schwarzpulver

Oder die Schützinnen schreiben begnadet gottgetränkte Satiren, verbreitet etwa als Presseaussendung …

Heutzutage muß es ja stets für alles eine Erklärung geben, so wird es auch hierfür mehrere geben, allerdings, die mit dem Schnupfen von Schwarzpulver scheint nächstliegend und erklärte aufgrund seiner Zusammensetzung auch einleuchtender als andere das Geschwefel: etwa und vor allem dieser Presseaussendung …

„… Andreas Hofer  … ‚Gottlosen‘ … ‚Volksfremden‘ …  sichergestellt … zukünftiger … Gott … dem Heiligen Vater … glaubhaft Treue … zur … Einheit Tirols … der Diözesangrenzen … 1919 (ohne Vorarlberg) … Mitgliedschaft … Bozen-Brixen in der österr. Bischofskonferenz …“

Was auch für diese Erklärung spräche, die alttirolerischen Schützinnen, die sich als „junge Menschen“ sehen, sind nicht die einzigen, die mit ihren Näschen recht besondere Stoffe aufnehmen … aber nicht nur mit den Näschen, auch mit ihren Äuglein … und je einen rechten Teil mit ihren Mündchen wieder auszuscheiden …

Alt Tyroler Schützen gottlos volksfremd.jpg

La Grève des électeurs contre Le Pen, Marine FN

Il ne faut pas forcément une grève générale. Est la réponse. Une grève tournante sera suffisante. Il sera un début. Ne pas voter pour la candidate sera un début. En se passant ainsi que partiellement de son droit de vote. Tout ce que vous récriminez contre la candidate Le Pen est tout à fait juste et pertinent. Pour cela ne pas voter pour elle sera suffisant, pour le début. Ainsi que Marine Le Pen représente la «négation du politique» du Front National.

Comme réponse à ce fait Octave Mirbeau écrit une copie de son essai.

Le Pen Front national - La greve des electeurs contre Marine

Une chose m’étonne prodigieusement — j’oserai dire qu’elle me stupéfie — c’est qu’à l’heure scientifique où j’écris, après les innombrables. expériences, après les scandales journaliers, il puisse exister encore dans notre chère France (comme ils disent à la Commission du budget) un électeur, un seul électeur, cet animal irrationnel, inorganique, hallucinant, qui consente à se déranger de ses affaires, de ses rêves ou de ses plaisirs, pour voter en faveur de quelqu’un ou de quelque chose. Quand on réfléchit un seul instant, ce surprenant phénomène n’est-il pas fait pour dérouter les philosophies les plus subtiles et confondre la raison? Où est-il le Balzac qui nous donnera la physiologie de l’électeur moderne? Et le Charcot qui nous expliquera l’anatomie et les mentalités de cet incurable dément? Nous l’attendons.

Je comprends qu’un escroc trouve toujours des actionnaires, la Censure des défenseurs, l’Opéra-Comique des dilettanti, le Constitutionnel des abonnés, M. Carnot des peintres qui célèbrent sa triomphale et rigide entrée dans une cité languedocienne; je comprends M. Chantavoine s’obstinant à chercher des rimes; je comprends tout. Mais qu’un député, ou un sénateur, ou un président de République, ou n’importe lequel, parmi tous les étranges farceurs qui réclament une fonction élective, quelle qu’elle soit, trouve un électeur, c’est-à-dire l’être irrêvé, le martyr improbable, qui vous nourrit de son pain, vous vêt de sa laine, vous engraisse de sa chair, vous enrichit de son argent, avec la seule perspective de recevoir, en échange de ces prodigalités, des coups de trique sur la nuque, des coups de pied au derrière, quand ce n’est pas des coups de fusil dans la poitrine, en vérité, cela dépasse les notions déjà pas mal pessimistes que je m’étais faites jusqu’ici de la sottise humaine, en général, et de la sottise française en particulier, notre chère et immortelle sottise, ô chauvin!

Il est bien entendu que je parle ici de l’électeur averti, convaincu, de l’électeur théoricien, de celui qui s’imagine, le pauvre diable, faire acte de citoyen libre, étaler sa souveraineté, exprimer ses opinions, imposer — ô folie admirable et déconcertante — des programmes politiques et des revendications sociales; et non point de électeur « qui la connaît » et qui s’en moque, de celui qui ne voit dans « les résultats de sa toutepuissance » qu’une rigolade à la charcuterie monarchiste, ou une ribote au vin républicain. Sa souveraineté à celui-là, c’est de se pocharder aux frais du suffrage universel. Il est dans le vrai, car cela seul lui importe, et il n’a cure du reste. Il sait ce qu’il fait. Mais les autres?

Ah! oui, les autres! Les sérieux, les austères, les peuple souverain, ceux-là qui sentent une ivresse les gagner lorsqu’ils se regardent et se disent : « Je suis électeur! Rien ne se fait que par moi. Je suis la base de la société moderne. Par ma volonté, Floquet fait des lois auxquelles sont astreints trente-six millions d’hommes, et Baudry d’Asson aussi et Pierre Alype également. » Comment y en a-t-il encore de cet acabit? Comment, si entêtés, si orgueilleux, si paradoxaux qu’ils soient, n’ont-ils pas été, depuis longtemps, découragés et honteux de leur oeuvre? Comment peut-il arriver qu’il se rencontre quelque part, même dans le fond des landes perdues de la Bretagne, même dans les inaccessibles cavernes des Cévennes et des Pyrénées, un bonhomme assez stupide, assez déraisonnable, assez aveugle à ce qui se voit, assez sourd à ce qui se dit, pour voter bleu, blanc ou rouge, sans que rien l’y oblige, sans qu’on le paye ou sans qu’on le soûle? À quel sentiment baroque, à quelle mystérieuse suggestion peut bien obéir ce bipède pensant, doué d’une volonté, à ce qu’on prétend, et qui s’en va, fier de son droit, assuré qu’il accomplit un devoir, déposer dans une boîte électorale quelconque un quelconque bulletin, peu importe le nom qu’il ait écrit dessus?… Qu’est-ce qu’il doit bien se dire, en dedans de soi, qui justifie ou seulement qui explique cet acte extravagant? Qu’estce qu’il espère? Car enfin, pour consentir à se donner des maîtres avides qui le grugent et qui l’assomment, il faut qu’il se dise et qu’il espère quelque chose d’extraordinaire que nous ne soupçonnons pas. Il faut que, par de puissantes déviations cérébrales, les idées de député correspondent en lui à des idées de science, de justice, de dévouement, de travail et de probité; il faut que dans les noms seuls de Barbe et de Baïhaut, non moins que dans ceux de Rouvier et de Wilson, il découvre une magie spéciale et qu’il voie, au travers d’un mirage, fleurir et s’épanouir dans Vergoin et dans Hubbard des promesses de bonheur futur et de soulagement immédiat. Et c’est cela qui est véritablement effrayant. Rien ne lui sert de leçon, ni les comédies les plus burlesques, ni les plus sinistres tragédies.

Voilà pourtant de longs siècles que le monde dure, que les sociétés se déroulent et se succèdent, pareilles les unes aux autres, qu’un fait unique domine toutes les histoires: la protection aux grands, l’écrasement aux petits. Il ne peut arriver à comprendre qu’il n’a qu’une raison d’être historique, c’est de payer pour un tas de choses dont il ne jouira jamais, et de mourir pour des combinaisons politiques qui ne le regardent point.

Que lui importe que ce soit Pierre ou Jean qui lui demande son argent et qui lui prenne la vie, puisqu’il est obligé de se dépouiller de l’un, et de donner l’autre? Eh bien! non. Entre ses voleurs et ses bourreaux, il a des préférences, et il vote pour les plus rapaces et les plus féroces. Il a voté hier, il votera demain, il votera toujours. Les moutons vont à l’abattoir. Ils ne se disent rien, eux, et ils n’espèrent rien. Mais du moins ils ne votent pas pour le boucher qui les tuera, et pour le bourgeois qui les mangera. Plus bête que les bêtes, plus moutonnier que les moutons, l’électeur nomme son boucher et choisit son bourgeois. Il a fait des Révolutions pour conquérir ce droit.

Ô bon électeur, inexprimable imbécile, pauvre hère, si, au lieu de se laisser prendre aux rengaines absurdes que te débitent, chaque matin, pour un sou, les journaux grands ou petits, bleus ou noirs, blancs ou rouges, et qui sont payés pour avoir ta peau; si, au lieu de croire aux chimériques flatteries dont on caresse tavanité, dont on entoure ta lamentable souveraineté en guenilles, si, au lieu de t’arrêter, éternel badaud, devant les lourdes duperies des programmes; si tu lisais parfois, au coin de ton feu, Schopenhauer et Max Nordau, deux philosophes qui en savent long sur tes maîtres et sur toi, peut-être apprendrais-tu des choses étonnantes et utiles. Peut-être aussi, après les avoir lus, serais-tu moins empressé à revêtir ton air grave et ta belle redingote, à courir ensuite vers les urnes homicides où, quelque nom que tu mettes, tu mets d’avance le nom de ton plus mortel ennemi. Ils te diraient, en connaisseurs d’humanité, que la politique est un abominable mensonge, que tout y est à l’envers du bon sens, de la justice et du droit, et que tu n’as rien à y voir, toi dont le compte est réglé au grand livre des destinées humaines. Rêve après cela, si tu veux, des paradis de lumières et de parfums, des fraternités impossibles, des bonheurs irréels. C’est bon de rêver, et cela calme la souffrance. Mais ne mêle jamais l’homme à ton rêve, car là où est l’homme, là est la douleur, la haine et le meurtre. Surtout, souviens-toi que l’homme qui sollicite tes suffrages est, de ce fait, un malhonnête homme, parce qu’en échange de la situation et de la fortune où tu le pousses, il te promet un tas de choses merveilleuses qu’il ne te donnera pas et qu’il n’est pas, d’ailleurs, en son pouvoir de te donner.

L’homme que tu élèves ne représente ni ta misère, ni tes aspirations, ni rien de toi ; il ne représente que ses propres passions et ses propres intérêts, lesquels sont contraires aux tiens. Pour te réconforter et ranimer des espérances qui seraient vite déçues, ne va pas t’imaginer que le spectacle navrant auquel tu assistes aujourd’hui est particulier à une époque ou à un régime, et que cela passera. Toutes les époques se valent, et aussi tous les régimes, c’est-à-dire qu’ils ne valent rien. Donc, rentre chez toi, bonhomme, et fais la grève du suffrage universel. Tu n’as rien à perdre, je t’en réponds; et cela pourra t’amuser quelque temps. Sur le seuil de ta porte, fermée aux quémandeurs d’aumônes politiques, tu regarderas défiler la bagarre, en fumant silencieusement ta pipe. Et s’il existe, en un endroit ignoré, un honnête homme capable de te gouverner et de t’aimer, ne le regrette pas. Il serait trop jaloux de sa dignité pour se mêler à la lutte fangeuse des partis, trop fier pour tenir de toi un mandat que tu n’accordes jamais qu’à l’audace cynique, à l’insulte et au mensonge.

Je te l’ai dit, bonhomme, rentre chez toi et fais la grève.

Comme réponse à cette copie on ne peut que la copier.

Il ne faut pas forcément une grève générale. Est la réponse. Une grève tournante sera suffisante. Il sera un début. Ne pas voter pour la candidate sera un début. En se passant ainsi que partiellement de son droit de vote. Tout ce que vous récriminez contre la candidate Le Pen est tout à fait juste et pertinent. Pour cela ne pas voter pour elle sera suffisant, pour le début. Ainsi que Marine Le Pen représente la «négation du politique» du Front National.

Der Streik der Wähler und Wählerinnen

Wiener Rundschau. Vorbemerkung der Redaction. Dieser Aufsatz von Octave Mirbeau wurde während der letzten Wochen in Zehntausenden von Exemplaren durch ganz Frankreich colportirt. Vor den Neuwahlen rüsten sich in Frankreich nicht nur die Politiker, sondern auch die Antipolitiker. – Man wird diese unbedingte Negation der Politik bei uns vielleicht sehr unzeitgemäss finden, aber in Frankreich deuten so viele Anzeichen, unter Anderem dieses Manifest, auf die Ermattung des politischen Sinnes hin. Diese Erkaltung des politischen Interesses bedeutet vielleicht gleichzeitig eine Renaissance des religiösen Empfindens. Unter anderen Symptomen weist auf diese Entwicklung auch der Schluss der Mirbeau’schen Proclamation hin. D. R.

Etwas kommt mir sehr seltsam vor – ich wage nicht zu sagen, dass ich darüber bestürzt bin – dass nämlich heutzutage, in der Stunde, wo ich dies schreibe, nach den unzähligen Erfahrungen, nach den täglichen Scandalaffairen, in unserem »theuren« Vaterlande (wie man in der Budgetcommission zu sagen pflegt) noch ein Wähler, ein einziger Wähler existiren kann, ein so unberechenbares, unorganisches, verblendetes Thier, welches darin einwilligt, sich in seinen Geschäften, Träumen und Vergnügungen stören zu lassen, um zu Gunsten irgend eines Anderen für irgend etwas zu stimmen. Ist dieses überraschende Phänomen – wenn man nur einen Moment darüber nachdenkt – nicht darnach angethan, um die scharfsinnigsten Philosophien zu zerstören und alle Raison zu beschämen? Wo ist der Balzac, welcher uns die Physiologie des modernen Wählers gibt? Und der Charcot, welcher uns die Anatomie und den Geisteszustand dieses Unheilbaren aufdeckt?

Ich begreife, dass ein Hochstapler noch immer Actionäre findet, ich begreife, dass die Censur noch ihre Vertheidiger findet, ich begreife, dass historische Dramen geschrieben werden. – Aber dass ein Abgeordneter oder ein Senator oder ein Minister oder wer immer unter all den sonderbaren Hanswursten, die eine gewählte Function beanspruchen, einen Wähler findet, will sagen: ein so unglaubliches Wesen, einen so unwahrscheinlichen Märtyrer, welcher ihn von seinem Brod ernährt, von seiner Wolle kleidet, von seinem Fleisch mästet, mit seinem Geld bereichert, mit der einzigen Perspective, zum Dank für diese Verschwendung späterhin ignorirt oder mit höflichen Fusstritten bedacht zu werden – wahrhaftig, das überschreitet die pessimistischesten Begriffe, die ich mir bisher über die menschliche Dummheit gemacht habe!

Wohlverstanden, ich spreche hier vom aufrichtigen, überzeugten Wähler, vom theoretischen Wähler, von dem armen Teufel, welcher sich einbildet, die That des freien Bürgers zu vollbringen, seine Souveränität zu demonstriren, seiner Meinung Ausdruck zu geben, politische Programme und sociale Forderungen – o bewunderungswürdige und betrübende Narrheit! – durchzusetzen. – Nicht vom Wähler, der in sich diesen Sachen »auskennt« und darüber moquirt. Die Souveränität dieses »Wissenden« besteht darin, auf Kosten des allgemeinen Wahlrechtes zu wohlgefüllten Taschen zu kommen. Der ist hier in seinem wahren Element, für dieses eine Moment interessirt er sich aus Geschäftsinteresse, das Uebrige ist ihm gleichgiltig. Er weiss, was er will. Aber die Anderen?

Ach ja, die Anderen! Die Ernsthaften, die Unerbittlichen, die Herren »Souveränes Volk«, Jene, welche zu einer Art Trunkenheit kommen, wenn sie sich ansehen und sagen : »Ich bin Wähler. Nichts geschieht ohne mich. Ich bin die Grundlage der modernen Gesellschaft.« – Wieso existiren noch Leute von solcher Beschaffenheit? So eingenommen, so sicher, so paradox sind sie, wie kommt es, dass sie nicht entmuthigt werden, nicht beschämt vor ihrem Werke stehen? Wie kann es kommen, dass noch irgend ein guter Kerl, meinetwegen aus dem verstecktesten Gebirgsnest, so stupid, so unverständig, so blind und taub gegenüber den Thatsachen ist, um noch weiss oder schwarz, oder roth zu wählen, ohne bestochen, ohne betrunken worden zu sein?

Welchem wunderlichen Gefühl, welcher mysteriösen Suggestion muss dieser denkende Zweifüssler gehorchen, der von einem starken Willen getrieben ist, von dem man etwas verlangt und der es thut, stolz auf sein Recht, überzeugt, dass er eine Pflicht erfüllt, wenn er in eine Wahlurne irgend einen Zettel legt, was immer er auch darauf­ schreibt? …

Was muss er sich wohl innerlich sagen, wenn er sich diese extravagante Handlung rechtfertigt oder wenigstens klarmacht? Was erhofft er? Denn schliesslich, um einzuwilligen, dass er sich einigen geschwätzigen oder habgierigen Herren ausliefert, die ihn benützen und bedrücken, muss er sich doch irgend etwas sagen, irgend etwas erhoffen, was wir nicht vermuthen. Er muss irgend welchen cerebralen Verirrungen erliegen, der Gedanke »unser Abgeordneter« muss irgend welche Ideen von Wissen, Gerechtigkeit, Aufopferung, von Arbeit und Redlichkeit auslösen. Es muss wohl schon in den Namen von Kurz oder Sobotka, oder Doskozil oder wie sie anderswo heissen, ein specieller Zauber liegen. Eine Fata morgana muss wohl in diesen Namen liegen, Verheissungen künftigen Glücks und baldiger Heilung. Und das ist wirklich erschreckend. Nichts dient da zur Lehre, weder die burlesken Comödien noch die finsteren Tragödien des Parlamentarismus.

Und dennoch hat, so lange die Welt besteht, die Gesellschaften sich folgen und ablösen – eine gleicht der anderen -stets nur eine Thatsache die Geschichte beherrscht: Der Schutz der Grossen, die Zerschmetterung der Kleinen. Kann der naive »Mann aus dem Volke« nicht dahin kommen, zu verstehen, dass es nur eine Raison in der Weltgeschichte gibt, das ist: Sich opfern für eine Menge von Dingen, die er niemals geniessen wird, sich opfern für politische Combinationen, die auf ihn gar nicht achten.

Auch die Schafe gehen ins Schlachthaus, aber sie wählen wenigstens nicht den Schlächter, der sie tödten, den Bourgeois, der sie verzehren wird. Sie sagen nichts, sie hoffen nichts. Mehr Schaf als die Schafe, ernennt der Wähler seinen Schlächter und wählt seinen Bourgeois. Für dieses Recht hat er Revolutionen gemacht.

O Leser, unsagbarer Schwachkopf, armer Teufel, wenn Du statt den absurden Honigreden anzuhängen, welche Dir jeden Morgen für einen Cent in schwarzen oder weissen oder rothen Blättern verkauft werden, wenn Du, anstatt den eingebildeten Schmeicheleien, womit man Deine Eitelkeit verzärtelt, wo man vor Deiner jämmerlichen Souveränität auf den Füssen liegt, wenn Du Dich, statt in die unbeholfenen Betrügereien der Wahlprogramme vor Deinem Kamin in irgend einen ernsten Denker vertiefen würdest, vielleicht würdest Du da erstaunliche und nützlichere Dinge erfahren, vielleicht würdest Du dann weniger rasch Deinen schwarzen Gehrock und Deine würdevolle Miene aufsetzen, um zur verderblichen Wahlurne zu eilen, wo Du im Vorhinein – welchen Namen Du auch hineinlegst – die Dienste eines Anderen besorgst. Diese Denker würden Dir sagen, dass die Politik ein ungeheurer Schwindel ist, dass dort jede wahre Erregung verhöhnt, jede einfache Vernunft verlacht wird und dass Du dort gar nichts zu suchen hast, Du, dessen Rechnung im grossen Buch der menschlichen Geschicke besiegelt ist!

Träume danach, wenn Du willst, von lichtvollen Paradiesen, von unmöglichen Brüderlichkeiten, von unwirklichen Glückszuständen. Träumen thut wohl, es besänftigt das Leiden. Aber menge nie den Menschen in Deinen Traum, denn wo der Mensch in Action tritt, ersteht Schmerz, Hass, Mord. Erinnere Dich besonders, dass die Leute, welche um Deine Stimme ansuchen, unhonnete Leute sind, die mehr versprechen, als sie halten, als sie zu halten Macht haben. Der Mensch, den Du erhebst, repräsentirt nicht Dein Elend, nicht Deine Sehnsucht, nichts von Dir. Er repräsentirt nur seine eigenen Leidenschaften, seine eigenen Interessen, die den Deinen entgegengesezt sind. Also, kehre heim, guter Junge, und mache dem allgemeinen Wahlrecht Streik. Du hast nichts dabei zu verlieren, sage ich Dir, und vielleicht macht es Dir eine zeitlang Vergnügen. Auf der Schwelle Deines Hauses sitzend, das den politischen Hausirern verschlossen bleibt, lass das Gedränge an Dir vorbeidefiliren und rauche in Ruhe Deine Pfeife.

Und wenn in irgend einem verborgenen Winkel ein Mensch lebte, fähig, Dich zu leiten und zu lieben, lass Dir’s seinetwegen nicht leid thun. Er wäre auf seine Ehre zu eifersüchtig, um sich in den schmutzigen Streit der Parteien zu mengen, zu stolz, um von Dir ein Mandat zu verlangen, welches Du sonst der cynischen Grosssprecherei, der Beschimpfung und der Lüge gewährst.

Deshalb sag‘ ich Dir, mein Junge, kehre heim und streike!

Der Streik der Wähler und WählerinnenAch! Oh! Wie vieles muß besser werden, nicht nur im Straßenverkehr, auch in der Politik, im Gesellschaftlichen insgesamt, muß gedacht werden, während der Fahrt über das Land an diesem ersten Mai, am Beifahrersitz vertieft in den Essay des auf der Rückbank Schlafenden, vielleicht auch erschöpft von seinen Erzählungen über die Fauna der Landstraßen … muß wieder einmal gedacht werden, wie vieles muß, alles muß besser werden, die Zuversicht darf nicht aufgegeben werden, die Menschen werden sich ändern, sie haben das Potential dazu … einst werden sie nicht mehr freiwillig in das Schlachthaus gehen und freiwillig ihre Schlächterin wählen, wie die armen Schafe, die je nicht freiwillig in das Schlachthaus gehen, noch ihren Schlächter wählen.

Im Verkehr der Radfahrer, der Hengst, die Radfahrerin, die Stute

Um nicht Täuschungen über den Fortschritt des Menschen zu erliegen, ist es von Zeit zu Zeit nützlich, besonders an einem ersten Mai, mit einem Menschen im Automobil mitzufahren und dabei von ihm erzählen zu lassen, wie es auf den Straßen zugeht, der  die Fauna der Landstraßen von seinen vielen Reisen bestens kennt …

Und während er beim Fahren über das Land diesmal vom Menschen auf dem Fahrrad erzählt, löst sich wieder einmal rasch die Täuschung auf, bereits in einer anderen Zeit zu leben, als in der, von der erzählt wird.

Sobald sich ein Mensch – und sei es auch der bezauberndste Mensch der Welt – auf ein Fahrrad schwingt, kann man sagen, daß er allein aufgrund dieses Umstandes zu einem Pferd mit all den behindernden und verrückten Kapricen, Sottisen und Kapriolen, mit all den tödlichen Gefahren des Pferdes wird … aber um wie vieles gefährlicher! Zu den Gefährlichkeiten des Pferdes, die er sich zu eigen macht, kommen beim Radfahrer noch persönlich hinzu, die aus dem Grunde konsekriert, legalisiert und unantastbar zu sind, weil er neben dem Pferd, zu dem er geworden ist, in den meisten Fällen auch ein Wähler ist … Kraft dieses Privilegs ordnet er sich niemals unter … Ist es nicht souverän, dieses Tier? Gehört ihm nicht alles? … Die Landstraße, das politische Schicksal des Abgeordneten, den er ernennt, die Mehrheit der Regierung, die er unterstützt? …. Ebensowenig wie den Schankwirt, der gläschenweise Krankheit und Tod kredenzt und auf dessen Schultern das gesamte Gesellschaftssystem ruht, darf man den Radfahrer belästigen. In seiner schikanierenden Wichtigkeit, der aggressiven Ausstrahlung seiner Würde gibt er immer allen anderen, den Fußgängern, den Fuhrwerken, den Autos,, den Tieren die Schuld … Er ist der Herr, der einzige Herr der Straße … Direkt vor der Motorhaube sieht man ihn wie er, die Hände in den Hosentaschen, die Mütze tief ins Genick geschoben, seine Brust- und Beinmuskeln spielen läßt oder zum Spaß Kurven Spiralen und Zickzack fährt, kurzum: lauter sinnlose und belästigende Aktionen vollführt, bei denen es ihm wie dem Hund passieren kann, daß er unter die Räder stürzt … Und dann bekommen Sie tausend Scherereien, die Sie ganze Monate Gefängnis und enormen Schadenersatz kostet.

Vor nicht allzu langer Zeit überhäufte man den Radfahrer mit all den Verwünschungen, mit denen man heute den Autofahrer überhäuft … daher müßte es zwischen ihnen eigentlich eine Art Brüderlichkeit, eine Solidarität der Landstraße geben. Aber der Radfahrer ist zum schlimmsten Feind des Autofahrers geworden. Er verbündet sich mit dem Haß des Bauern und entfesselt ihn bei Bedarf. Ich habe schon welche gesehen, die unbekümmert große Nägel vor ein Auto streuten und wiehernd lachten, wenn sie einen Reifen platzen hörten.

Je weiter ich im Leben voranschreite, desto klarer sehe ich, daß jeder eines jeden Feind ist. In den Augen zweier Menschen die einander begegnen, glüht die gleiche Begierde: die Begierde, sich gegenseitig umzubringen. Mag unser Optimismus auch Gesetze sozialer Gerechtigkeit und Menschenliebe erfunden haben, mögen auf die Monarchien auch Demokratien gefolgt, mögen an die Stelle Republiken auch Anarchien getreten sein, so wird doch, solange es auf Erden Menschen gibt, das Gesetz des Mordens in ihren Gesellschaften in gleichem Maße herrschen, wie es in der Natur dominiert. Es ist das einzige, das imstande ist, die Begierden zu befrieden, zwischen den verschiedenen Interessen zu entscheiden.

Aber ein einzelner Radfahrer – so bösartig er auch sein mag – ist nichts im Vergleich zu einer ganzen Horde von Radfahrern. Sobald diese die Landstraße beherrschen, ist es aus für Fußgänger, Fuhrwerke und Autos … Dann kann man nur noch nach Hause fahren …

Wieviel lieber ist mit da die Dreschmaschine, die die Landstraßen des Mostviertels versperrt, wieviel lieber sind mir da die zweitausend Schafe in der Ochsenschluchtklamm!

In Piber hat man mir den Wahlspruch der kaiserlichen Bereiter verraten: „Zuerst kommt Gott Vater … Dann kommt der Spanische Hofbereiteroffizier … Dann kommt das Pferd des Spanischen Hofbereitersoffiziers. Und danach kommt nichts …“

Hier folgt eine lange Aufzählung von Punkten. Dann fährt der Wahlspruch fort:

„Und dann kommt nichts … Und dann kommt immer noch nichts … Und dann kommt der Spanische Hofbereiter …“

Um die Tiere der Landstraße in der Rangfolge ihrer Meriten zu klassifizieren, schlage ich das folgende Sprichwort vor:

„Zuerst kommt Mutter Gans … Dann kommt die Ente … Dann kommt der Esel und das Maultier … Dann kommt das Schwein … Und danach kommt nichts … Und dann kommt immer noch nichts …“

Hier folgt eine lange Aufzählung von Punkten …

„Dann kommt die Kuh … Dann kommt der Hund … Dann kommt der Herr des Hundes …“

Dann weitere Punkte …

„Dann kommt das Huhn … Dann das Pferd … Dann kommt der Fuhrkutscher … Und dann kommt nichts ….“

Wieder eine endlose Folge von Punkten …

„Und dann kommt der Radfahrer!“

Dann kommt der Radfahrer … Das ist klar …

Aber da ist auch noch der Autofahrer …

So spannend und lustig er auch bitter zu erzählen weiß, wie es auf den Straßen zugeht, muß doch eingestanden werden, es wird ihm nicht lange mit der größten Aufmerksamkeit zugehört, denn allmählich gewinnt das Träumen über eine erhoffte Zeit, in der es anders sein wird, daß es einst besser …

Erster Mai - Der Radfahrer der Hengst.jpg

Thomas Stelzer legt auf recht bewährte österreichische Traditionsart seine Landeshauptmannbesonnenheitsprüfung ab

Thomas Stelzer - Kongress Verteidiger Europas - 30-09-2017

Was schreibt Sergej Nussbaum auf Blasting News? Unverschämtes über Alexander van der Bellen, daß eine Kirche eine Aussage von dem Bundespräsidenten als „diabolischen Akt“ …

Aufmerkenswert daran ist nur eines, wem dieser Mann Quelle ist: dem Sturmschreiber Peter_, dem Österreichblock der „Autoren für Deutschland“ … wie im Kapitel FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“ zu lesen ist. Aber auch Thomas Bachheimer sieht das nussbaumsche Geschreibe verbreitenswert.

Thomas Bachheimer trat im letzten Jahr beim Zusammenhucken im landeseigenen Prachtsaal in Linz auf.  Peter_ wird als teilnehmender Mithucker nicht nur Bachheimer recht aufmerksam gelauscht haben, recht besonders wohl Herbert Kickl …

Auch in diesem Jahr wird es wieder dieses Prachtsaalzusammenhucken geben. Wenn es nach dem besonnenen Landeshauptmann von Oberösterreich in pühringerscher Tradition geht. So recht besonnene Männer wie Thomas Stelzer braucht das Land weiter, der in der Pressestunde vom 23. April 2017 seine Landeshauptmannbesonnenheitsreifeprüfung ablegte, als er nach diesem Kongress im Vorort von Braunau gefragt wurde:

„… rechte für alle gelten … sollte es wirklich wieder so ein kongress sein, stellt sich schon die grundsätzliche frage … weiterführende schritte, was ist dann mit einer zuweisung eines heimplatzes in einem öffentlichen heim, soll das dann auch nur mehr an personen gehen, die die richtige meinung haben … wenn wir zu den grundrechten stehen, dann müssen die für alle zugänglich sein, ob sie mir passen oder nicht … sie wissen ja die grünen im unserem lande haben gerade einen teil ihrer partei hinausgeschmissen, ich habe mich gefragt, was ist dann, wenn die bei uns dann was veranstalten wollen, darf ich die dann die auch nicht hereinlassen nur weil sie jemand nicht in das konzept passen …“

Thomas Stelzer sagte auch, es freue ihn nicht, er habe nichts mit ihnen am Hut, aber er wolle erst Nägel mit Köpfen machen, wenn er weiß, wer wirklich der „Veranstalter“ … Er wird wohl das ganze letzte Jahr derart mit seiner Vorbereitung auf die Landeshauptmannbesonnenheitsreifeprüfung beschäftigt gewesen sein, daß er als einziger im Land nicht mitbekam, wer wirklich …

Sollte Sergej Nussbaum je einen Heimplatz benötigen, kann er beruhigt in die Zukunft schauen … in Oberösterreich ist ihm einer gewiß, wenn dann noch Thomas Stelzer … nur eines darf er, Nussbaum, nicht mehr werden, eine grüne Partei und einen Teil von sich hinauswerfen, das könnte ihm den Heimplatz kosten, weil Thomas Stelzer sich in diesem Fall fragen müßte, ob so einer einen Heimplatz …

PS Wen es interessieren sollte, was Sergej Nussbaum schreibt, möge die Collage öffnen. Besonders Thomas Stelzer ist es aber dringend zu empfehlen, um zu erfahren, welches Geschreibe den oberösterreichischen Prachtsaalhuckenden eine recht wertvolle Informationsquelle …

FPÖ Unzensuriert und Blasting News – „Marine #Le Pen ist eine Faschistin.“

Blasting TV - FPÖ unzensuriert - Marine Le Pen ist eine Faschistin

Es hätte eigentlich darüber geschrieben werden sollen, daß es Peter_ auf der Copysite der identitären Parlamentspartei es nicht und die Unzensuriert von ihm nicht lassen kann, also darüber, daß Peter_ wieder seine Verleumdung von Alexander van der Bellen, der nun Bundespräsident ist, aufwärmt. Und wie Peter_ auch weiter für Unzensuriert unverzichtbar Franz Dinghofer, Tea Party …

Das aber ist Sache des Bundespräsidenten, wie er mit den Sturmschreibern der FPÖ unzensuriert … Es interessiert nicht, ihr Gekotze.

Was sie wieder aktuell oder unzensuriert unentwegt kotzen, kann in der Collage gelesen werden. Und auch das, was nicht uninteressant ist.

Peter_ verweist für sein Aufwärmen der Verleumdung auf Sergej Nussbaum, der auf Blasting News die Frage nach der „Demenz“ stellt und dabei zurückgreift auf „Gerüchte“ aus dem letzten Jahr – Peter_ wird das wohl mit Stolz gelesen haben … Sergej Nussbaum bringt dabei auch Emmanuel Macron in Spiel, freilich nicht ohne einen bestimmten Ismus zu bedienen.

Und Sergej Nussbaum schreibt, wie auf Blasting News gefunden wurde, auch über Marine Le Pen:

„Marine #Le Pen ist eine Faschistin, ja. Aber eine weichgespülte und ganz sicher kein ‚Hitler reloaded‘. Mit ihr wird die EU enden und der Euro auch. Würde diesem Schwachsinn jemand hinterhertrauern? Einige vielleicht, die Bohème der Großstädte sicher, aber nicht das Volk in Gänze.“

„Marine Le Pen ist eine Faschistin, ja.“ Für Sergej Nussbaum ist das also recht in Ordnung …

Das Erwachen aber, was es heißt, eine „Faschistin“ zu wählen, kommt stets, wie aus der Vergangenheit aus vielen Ländern bekannt ist, in denen Faschisten gewählt wurden, erst nach der Wahl, zu der je im vermeintlichen Glauben geschritten wurde und wird, erwacht zu sein, ganz wach zu wählen. Und die Trauer danach war und wird stets groß bleiben über das Angerichtete, das Zerstörte durch die gewählten Faschisten. Stets hatten viele zu trauern, Opfer zu beklagen, auch jene, die so euphorisch und so aufgewacht Faschisten wählten. Das wird nie anders sein. Und auch eine „Faschistin“ wird das Wesen des Faschismus nicht verändern, nur huldigen; dieser Grundzugerichtetheit des Faschismus: nichts anderes zu können, als zu zerstören, zerschlagen, dem Verfall in jedweder Hinsicht zu dienen, in den Abgrund zu führen, in den Untergang … Das einzig Bleibende, was der Faschismus stiftet, ist die Trauer.

Und Sergej Nussbaum ist nicht nur für den Sturmschreiber Peter_ auf FPÖ unzensuriert eine ehrenreiche Quelle, sondern auch für „Journalistenwatch“, wie am 26. April 2017 zu lesen:

‚“Emmanuel Macron ist gegenwärtig der gefährlichste Mann Europas!‘, schreibt der in Tel Aviv lebende Franzose Sergej Nussbaum. ‚Er ist ein selbstverliebter Ex-Rothschild-Banker mit allerbesten Beziehungen in JENE Kreise, welche die Strippen ziehen und das Geld haben, um aus einem Nobody ohne Partei binnen eines Jahres den nächsten Präsidenten Frankreichs zu machen. Nichts anderes geht dort vor sich. Das ist nicht normal. Befragen Sie Ihren gesunden Menschenverstand. Oder glauben Sie ernsthaft, man stellt mal so eben eine erfolgreiche Kampagne ohne Parteiapparat und ohne Geld auf? Irgendwie scheint keiner auf die Idee zu kommen, die einzig wichtige Frage zu stellen: WER steckt hinter diesem Pappkameraden? WER sind die Marionettenspieler?“

Welcher Ismus hier von „Journalistenwatch“ weitergetragen wird, dieser muß nicht ausgeschrieben werden. Sie wissen es ohnehin.

Einen „selbstverliebten Mann“ wählen zu wollen, ja, das ist das „Gefährlichste“, das gedacht werden kann. Eine „Faschistin“ wählen zu wollen, ja, das …

„Journalistenwatch“? Das ist

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

der Blog mit den gar nicht „selbstverliebten“ Männern aus Österreich, mit den Rechtbesten ihrer Zunft – Ortner, Unterberger …

Religionen, Schwanzstützkrucken der Männer

Kopftuch

Wenn im Anfang der Glauben es schon das Automobil gegeben hätte, was wäre alles nicht gekommen, was wäre vor allem den Frauen alles erspart geblieben. Denn, es steht geschrieben, das Auto ist dem Mann die Verlängerung seines Johannes. ER wäre glücklich gewesen. Und ER hätte vor allem keine Zeit gehabt, unselige Bücher zu schreiben, so beschäftigt stets mit dem Aufrotzen seines Autos …

Wenn im Anfang der Glauben es also schon das Auto gegeben hätte, es hätte keinen Anfang der Glauben gegeben. MAnn  wäre in der Garage geblieben, hätte bibellos selig sich an seinem Auto gerieben, koranlos eifrig das Chrom poliert, hätte thoralos hantiert mit dem wahrlich einzigen harmlosen Kreuz – dem Kreuzschraubenzieher …

Es wäre, um ein viel zu lange schon leidiges aktuelles Beispiel anzuführen, erspart geblieben die versteift hitzige Kopftuchdiskussion – medizinisch ist eine Dauererektion kein Zeichen von Gesundheit, führt zur Diagnose, die Anlaß zur Sorge gibt, dringlich Therapien zur Heilung …

Seltsam und irritierend ist die Noch-Immer-Beteiligung der Frauen daran. Vielleicht meinen sie, wenn sie auf ihn eingehen, könnten sie ihn von seiner Männerkrankheit … aber es bestärkt ihn nur in dem Irrglauben, sein Diskurs ist ein Menschendiskurs, es ist kein Diskurs, es ist nacktes MAnngesabber. Statt dem MAnn also das Kopftuch hinzuwerfen, mit dem ER sich nach seinen Entladungen säubern kann, gehen sie auf seine Ereiferungen immer noch ein, gehen sie ihm immer noch zur Hand …

Das Kopftuch ist nicht Sache der Frauen, das Kopftuch ist der Fetisch der Männer.

Nun hat sich auch Alexander van der Bellen, um einen konkreten Beispielgeber des MAnnes zu nennen, zum Kopftuch geäußert, und wie er sich geäußert hat, nun, er ist ein Mann. Das kann ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden. Es zeigt bloß, auch der aufgeklärte Mann kommt aus seiner Glaubenswerkstätte nicht heraus. Allerdings, von einem aufgeklärten Mann hätte eine andere Stellungnahme erwartet werden dürfen.

Aber er huldigt dem MAnn, schwefelt etwas von Solidarität, es müßten also alle das Kopftuch …, spricht sich somit aus für die unselige Fortschreibung der leidigen Glaubensgeschichte des MAnnes, der es immer noch nicht überwunden hat, im Anfang seiner Mannwerdung nicht das Wissen gehabt zu haben, den Boliden zu erschaffen, sondern sich mit Kritzekratze einen mächtig langen und dicken Wunschjohannes gegen seine wahre Wirklichkeitsgröße, an der er leidet …

Und dabei auch noch das österreichische Amen zu sprechen, also der unselige Rückgriff auf den Nationalsozialismus … im konkreten Falle von Alexander van der Bellen, dem Bundespräsidenten, ein äußerst prekärer Rückgriff … Ein den Nationalsozialismus bemühender Sager, um – aus seiner Sicht etwas vermeintlich Gutes vorzubringen – ist stets ein gefährlicher. Ob es ihm, dem Bundespräsidenten, inzwischen bewußt geworden ist, daß er mit der Idee, alle sollten das Kopftuch tragen wie einst den Judenstern, eine Gleichsetzung von „Islamophobie“ mit dem Nationalsozialismus – somit scharf an der Verharmlosung, wenn nicht schon einen der österreichischen Identität gezollten Staatsbesuch im Verharmlosungsland … Damit befindet er sich in der Gesellschaft des MAnnes der MÄnner, deren Wertschätzung er wohl demütig entgegennehmen würde, spräche dieser nur ein gutes Wort über ihn … Einerlei, das ist einzig die Sache des Herrn Bundespräsidenten.

Wie der Bundespräsident spricht, so schreiben die Medien in Österreich. Als wäre das Kopftuch eine Frauensache, und nicht eine Männerschwangerchaft mit einer seit Ewigkeiten dauernden Austragezeit, die je nichts Fruchtbringendes gebären wird, sondern nur weiter bösartige Gesellschaftskarzinome zu Ungeheuergrößten anwachsen läßt. Als ein Beispiel dafür die Seite eines Mediums in Österreich, das exemplarisch steht für die Qualität hiesiger …

Kopftuch - Mediales Österreich - Diskusssion als Dauererektion

Wesentlicher ist, wie das Auto ständig weiterentwickelt wird, wie das Auto ständig umgebaut wird, können auch Bücher weiterentwickelt werden, Bücher umgeschrieben werden, Bücher aus der Produktion genommen werden, die nicht mehr dem Stand der Technik, des Wissens entsprechen und vor allem genügen. Aber, auch Alexander van der Bellen weiß nur zu sprechen wie ein Wiedergänger von Mohammed Jesus Jahwe …

Sure 24 31 Koran MohammedBlick-Gebot für den Mann erübrigt jedwedes Gebot der Verhüllung gegen die Frau.

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Coran et Foulard: Code de Sexe

Die Angst des Kardinals vor dem „Burkaverbot“

Allah ist tot.

Prozgenta

Ein ewiges Kreuz mit den Schnurren