Wolfgang Dvorak-Stocker, Neue Ordnung und FPÖ unzensuriert: „Diese Verbreitung von Dreck in den Medien muss endlich aufhören!“

Neue Ordnung FPÖ unzensuriert

Der montagsgemachte Vizekanzler der Republik Österreich teilt weiter gesinnungsgemäß recht gern Kommentare der FPÖ unzensuriert, die von Maskottchenpaten Martin Graf gegründet wurde.

Es schreibt weiter recht gern für FPÖ unzensuriert Wolfgang Dvorak-Stocker. Wie am 5. Jänner 2017. Worüber schreibt er? Es will nicht einmal der Titel genannt werden. Denn allein schon die Nennung des Titels würde eine Anerkennung bedeuten. Aber was im Titel genannt wird, ist eine bloße Behauptung, die Angeberei im Titel wird bereits bestätigt durch seinen ersten Kommentarsatz bestätigt: „von der ‚Natur‘ nicht vorgesehen …“.

Wolfgang Dvorak-Stocker hat es nicht für FPÖ unzensuriert geschrieben, sondern für seine „Neue Ordnung“. Und FPÖ unzensuriert hat, wie in der Collage gelesen werden kann, es bloß übernommen.

Die passende Antwort hierzu darf dem Kommentar von Peter_ entnommen werden:

„Diese Verbreitung von Dreck in den Medien muss endlich aufhören!“

Peter_ meint damit gesinnungsgemäß nicht FPÖ unzensuriert. Wie auch? FPÖ unzensuriert ist ja kein Medium, sondern, um den montagsgemachten Infrastrukturminister zu zitieren: „Das ist Grafs Homepage.“

Und wer Peter_ ist? Nun, das ist der Mann, der beispielsweise eine Veranstaltung im Vorort von Braunau besucht, auf der der inzwischen montagsgemachte Innenminister Vortragender …

Peter_ schreibt in seinem Kommentar noch etwas, das die recht hohe Meinung von den und die recht hohe Wertschätzung für die Menschen, für die die FPÖ stets vorgibt, da sein zu wollen, in dieser Gesinnungsschaft unmißverständlich zum Ausdruck bringt:

„Die gleichgeschalteten Medien, … darunter die Proleten-Porno-Zeitung ‚Kronenzeitung‘ – werben in großflächigen Anzeigen wieder für Perversen-Veranstaltungen in Wien.“

Ein rechter Gesinnungsmann wie Peter_, der bei einem Cesar Bresgen studiert hat, kann nur Abscheu haben vor einer „Proleten-Porno-Zeitung“, die von Menschen gelesen wird, um deren Stimmen die FPÖ stets so recht gurrt.

Ja, da hat doch FPÖ unzensuriert schon ein rechtes ordentliches Verständnis von Qualität. Es ist ja auch kein Medium, sondern die „Homepage“ von … Und so eine Qualität, wer könnte Berufener in der Qualitätsbestimmung sein als der zurzeitige Vizekanzler, diese durch Verbreitung anzuerkennen?

FPÖ unzensuriert - Kronenzeitung - Proleten-Porno-Zeitung

Ach ja, Wolfgang Dvorak-Stocker. Ein Gesinnungsmann, über den es nichts mehr zu sagen gibt. Zu viele Kapitel, in denen er vorkommt. Es ist wohl etwas Wahren daran, daß Figuren sich in Romane drängen, ohne diese je in Romanen gehabt haben zu wollen. Wolfgang Dvorak-Stocker ist so eine Figur. Aber nicht nur er.

Wolfgang Stocker-Dvorak gibt also die „Neue Ordnung“ heraus. Was in dieser zum Lesen vorgesetzt wird, wer für diese schreibt, kurz gesagt, wer die „Aula“ kennt, wer die „Zur Zeit“ kennt, weiß, was von der „Neuen Ordnung“ zu erwarten ist. Mehr will dazu gar nicht mehr geschrieben werden. Es kann dem Kapitel Die geforderten Verbotsgesetze auch nichts Deutlicheres mehr hinzugefügt werden.

Eines aber wirkt doch weiter befremdlich. Wie sehr medial versucht wird, aus Alexander Höferl den „Chefredakteur“ der FPÖ unzensuriert zu machen,

FPÖ unzensuriert: Beteiligungen an der 1848 Medienvielfalt Verlags GmbH werden öfter gewechselt als deutsche Schleifen.

während ein ausgewiesener Chefredakteur der FPÖ unzensuriert keine Erwähnung findet. Es ist ein Gesinnungsmann aus dem Verlag von Dvorak-Stocker. Es wird wohl dieser ehrenwerte und staatsausgezeichnete Verlag aus dem Steiermärkischen nicht in Verbindung gebracht werden wollen mit dieser „Homepage“.

FPÖ unzensuriert - Vor Dreck schützen

Und was zu diesem Gesinnungsmann aus dem Steiermärkischen doch noch einfällt. Statt Nemeth hätte auch er im Verhandlungsteam der FPÖ sitzen können, als es um, kurz gesagt, die nächste Regierung in Österreich ging. Ein Unterschied zwischen ihm und Norbert Nemeth beispielsweise in bezug auf „Ehe für alle“ ist nicht auszumachen.

ÖVP mit Kurz und FPÖ mit Nemeth: Olymp der Veränderungen

Zum Abschluß noch. Ja, so einen rechten Gesinnungsmann zu verteidigen, wem stünde es einzig zu, ihn zu verteidigen als einer Homepage, deren wichtigster Verbreiter ein nun montagsgemachter Vizekanzler ist …

FPÖ unzensuriert verteidigt in hohen stockerischen Worten den Unsinn, um nicht zu sagen, den National…

Neue Ordnung

Für AfD und FPÖ sind deren Mitarbeiterinnen ihre „Nigger“

FPÖ und AfD sehen ihre Dienstnehmer als ihre Neger an

In „Pulp Fiction“ fragt ein Boß seinen Handlanger, ob er „sein Nigger“ sei, und dieser antwortet, ja, er sei „sein Nigger“ … So in dieser Art müssen wohl die erfolgreichen Aufnahmegespräche ablaufen, in der nun montagsgemachten österreichischen Regierungspartei und in der AfD in Deutschland.

Mit einem Unterschied zwischen Deutschland und Österreich. In Österreich finden auch Medien und das Personal von anderen Parteien, daß die Dienstnehmer der identitären Regierungspartei deren „Nigger“ sind, wie am Beispiel von einem wieder einmal festzustellen war: FPÖ unzensuriert – Österreichischen Medien groß über ihre Seiten geschrieben: Es ist der Graf und nicht der Höferl

Nicht anders agiert, wie gelesen werden kann, nun einer aus der AfD:

„Verschweigen Sie bitte nicht, dass es ein Mitarbeiter war.“

Wobei die Frage unbeantwortet bleibt, hat nun Jens Maier das wenigstens selbst getwittert oder mußte eine Mitarbeiterin als seine „Negerin“ gegen den anderen Mitarbeiter als „Neger“ das twittern?

Ja, so ein Mandatar von der AfD wird mehr um die Ohren haben als etwa ein amerikanischer Präsident, von dem es heißt, die fürchterlichsten, die negativsten Tweets presse er selbst heraus. Ja, so ein Mandatar von der AfD wird mehr als ein amerikanischer Präsident von der Weltpolitik in Anspruch genommen und überlastet sein, daß es nur verständlich ist, wenn er keine Zeit mehr findet, unter seinem Namen Tweets selber herauszupressen.

Daß es keinen Unterschied zwischen AfD und FPÖ in der Sicht auf ihre Mitarbeiterinnen gibt, überrascht nicht, marschieren diese doch im gleichen Gesinnungsschritt:

Gaulands Bollwerk

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Der gewichtigste Unterschied aber zwischen Deutschland und Österreich ist, auf den kann nicht oft genug hingewiesen werden:

Unvorstellbar in Deutschland: eine Österreich-Koalition

Und wenn schon von Mitarbeitern von FPÖ und AfD die Rede ist, kann auch gleich die rechte Sorge der FPÖ unzensuriert über die Bedrohung durch Neujahrsbabys erwähnt werden, nämlich durch

„den hohen Anteil an ausländischen Neujahrsbabys in Deutschland und Österreich. Aber auch im restlichen  Westeuropa wurden 2018 sehr oft Migranten Eltern eines Neujahrskindes, beispielsweise in Italien. ‚Sieg der Ausländer über die Italiener.'“

Das ist doch eine rechte Sorge. Die Bedrohung durch Neujahrsbabys. Wer als eine FPÖ kann das besser wissen, daß Kinder stets nur das werden, was ihre Eltern sind, und das ist doch eine recht große Gefahr für die Menschen in Österreich. Vor dieser Gefahr zu warnen, wer kann es ihr verübeln, hat sie doch ständig etwa die Mölzers oder die Gudenusse oder … vor Augen …

Seltsam daran ist bloß, daß mit dieser Gesinnung nun auch aus dieser Partei so viel von „Veränderung“, so viel von „Neuem“ zu hören ist, während in dieser Partei nicht einmal Kindern zuerkannt wird, sie könnten anders als ihre Eltern werden. Wobei äußerst fraglich auch ist, ob die Eltern der Neujahrsbabys, vor denen FPÖ unzensuriert warnt, des Gedenksjahres 2018 überhaupt das sind, was ihnen von dieser Gesinnungsseite unterstellt wird …

Und die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert nimmt diesen ihr hingeworfenen Knochen mit recht großem Appetit auf und schreibt in ihren Kommentaren von den Mitarbeiterinnen, also von den „Negern“ …

Es will nicht zitiert werden, was die Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert in ihre Kommentare ergießt. In die Collage aber ist eine Auswahl als Beleg aufgenommen.

FPÖ unzensuriert und Neujahrsbabys - Warnung vor Geburten von Mölzers und GudenusseEs ist das Geschwefel, um einen Eindruck von diesem Gesinnungswütigen zu vermitteln, etwa vom „deutschen Rumpfstaat“, von „Hochverrat“ … in welche Gesinnungszeit damit zurückgewollt wird, ist nicht schwer zu bestimmen …

„Früher wurde über Deserteure die Höchststrafe verhängt…“

Das mag auf den ersten Blick irritieren, Desertion im Zusammenhang mit Geburt zu lesen. Aber „früher“ war das Gebären auch Pflicht für … Und „Deserteure“ haben in diesem Gesinnungsschaft der Mölzers und Gudenusse nach wie vor einen ehrenanrüchigen Stellenwert …

Es ist gesinnungsgemäß Antisemitisches dabei, Lobgesang auf Ungarn … die Schreibstaffel nimmt sich halt ein Vorbild an

Wer sonst soll zitiert werden von der Schreibstaffel als ein Mann, der rechtes Ansehen in der FPÖ …

Gesinnungsgemäß kann es auch diesmal nicht ausbleiben, gegen Frauen generell … wobei der „Grenzer“ sich eines verbeten haben will, abwertende Äußerungen über seine „Lendenkraft“, denn – auch das ist dabei, Menschen zu Tieren … – er halte mit „jedem Neger mit tierischem Schniedel“ mit …

Und so weiter und so fort.

Der Wunsch von „Berengar“ aber, „keine Negerbabys mehr sehen“ zu müssen, wird sich nicht erfüllen. Denn. Es ist nicht zu erwarten, daß diese Partei auf ihr Anforderungsprofil für ihre Dienstnehmerinnen, also ihre „Nigger“ zu sein, verzichten wird. Wohl ganz im Gegenteil. Jetzt, da sie eine montagsgemachte Regierungspartei ist, werden sich nicht wenige selbst bei ihr anstellen, um ihr als Mitarbeiter den „Nigger“ zu machen.

„Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Heute rief ein Redakteur von einer Zeitung an.

Er versuche herauszufinden, wo am 3. März 2018 der „Kongress Verteidiger Europas“ stattfinde. Deshalb rufe er an. „Sie dürften weiter sein als wir“.

Ja, auf deren Website sei er bereits gewesen, aber „die machen diesmal ein Geheimnis daraus“.

„Sie schreiben von einem Vorort von Braunau. Der Kongreß soll diesmal in Grenzlandnähe –“

„Linz –“

„Welchen Vorort meinen –“

„Linz.“

So ging das Telefonat heute noch eine Zeit weiter. Nach dem Auflegen mußte gedacht werden, wie schön, daß Ironie so ernstgenommen wird, und auch, wie schrecklich, daß sie nicht verstanden wird, von einem Redakteur einer österreichischen Tageszeitung.

Wie schrecklich auch, daß Medien in Österreich den „Verteidigern Europas“ die Freude gönnen, sich wichtig zu fühlen,

Europäisches Forum Linz: „Rechtsextremes Treffen“ – ein Kniedichhin der in Österreich Gehätschelten

weil eben alle auf ihr Veranstaltungsorträtsel einsteigen.

Wie unwichtig dabei es doch ist, wo diese „…eidiger“ gerade im Gedenkjahr 2018 ihren Aufmarsch mit Festkommers …

Der Ort ist doch vollkommen belanglos. Sollen sie doch ihre Stühle abladen, in welchem Prachtsaal in Linz, in welchem Prunkraum in Oberösterreich, in Österreich auch immer. In Anbetracht, was etwa eine Ausrichterin schreibt, wie in der Collage gelesen werden kann: „Zusammenbringen, was zusammengehört!“

Kongress Verteidiger Europas März 2018 - Zusammenbringen was zusammengehört

Stolz sind sie, und sie rechnen es sich wohl als Ehre an, daß der montagsgemachte Innenminister im Jahr 2016 ihr Redner war … „Zusammenbringen, was zusammengehört!“ Götz Kubitschek wird am 3. März 2018 auch wieder …

Stolz sind sie, und sie rechnen es sich ebenfalls als Ehre an, daß einer ihrer Autoren, nämlich Magnet, gar zum „zweiten Mal“ im mateschitzigen Sender … „Zusammenbringen, was zusammengehört!“ Und Magnet selber wird wohl recht stolz auf seine kornblumigen Leiberln und Janker sein: Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert.

Wie umsonst es doch ist, herausfinden zu wollen, wo die Zusammenbringerinnen der Zusammengehörigen ihre Stühle … in Anbetracht ihres unentwegten Geschwefels von „Patrioten“ … Das ist wesentlich zu wissen, was in diesen Kreisen unter dem Deckwort „Patriotismus“ tatsächlich …

Unmißverständlich erkennbar etwa daran, wer für sie einen „ausgeprägten Patriotismus“ lebte: Werte, Töchter der Zeit …

Unmißverständlich erkennbar etwa daran, wer für sie ein „Patriot“: Formel der FPÖ – Rechtsextremismus ist gleich Patriotismus.

Und so weiter und sofort.

Sie haben doch kein einziges Geheimnis. Alles legen sie stets zur offenen Lektüre auf und vergessen dabei nie, freundlich wie sie nun einmal recht sind, dafür ihre selbstgemachten Stühle anzubieten … denn sie möchten, daß die Menschen bei der Lektüre es recht weich und bequem haben.

Heute rief ein Redakteur einer österreichischen Tageszeitung an.

„Wo ist der Vorort von Braunau?“

Die richtige Antwort fällt immer zu spät ein.

Die richtige Antwort wäre gewesen:

Das wissen Sie doch selber.

Das wissen Sie doch selber nur zu genau.

Aber diese Antwort hätte der Redakteur wohl auch nicht verstanden, nicht verstehen wollen.

Und was, Alexander Van der Bellen, ist mit dem Antiziganismus?

Neujahrsansprache 2018 von Alexander Van der Bellen - Was es in Österreich alles nicht gibt - Antiziganismus etwa

Wie schön er gesprochen hat, am 1. Jänner 2018, Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Inmitten von Kindern und Jugendlichen stehend, wie rührend, wie österreichisch sentimental, die Hofburg als weinseliger Heuriger, in dem es menschelt, und dabei vergessen werden kann, wie es draußen zugeht, wie gemein die Welt ist, aber hier im Heurigen Österreich, da gibt es nichts Gemeines, nichts Böses … es fehlte nur noch, daß er gesagt hätte, der Kinderpräsident, Österreich sei das erste Opfer von Nazi-Deutschland gewesen. Mit ihm lebt die Tradition des Verdrängens auf, er ist gewillt, diese erneut zum Blümeln, mehr, zur neuen Blüte zu treiben.

Es hätte dazu gepaßt, wenn er gesagt hätte, Österreich sei das erste Opfer gewesen, dazu gepaßt zu seiner Aussage:

Es jährt sich aber auch der „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland zum 80. Mal: „Erinnern wir uns, dass Österreicherinnen und Österreicher während der Nazi-Diktatur Opfer und Täter waren. Diese Erinnerung muss wach bleiben“, sagte Van der Bellen. Rassismus, Antisemitismus und zerstörerischer Nationalismus dürfen nie mehr wiederkehren, forderte der Bundespräsident.

In Österreich dürfe „Rassismus, Antisemitismus nie mehr wiederkehren“ … Oh, Österreich, glückliches Österreich, frei von Rassismus, frei von Antisemitismus, oh Österreich, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der in seiner Altjahresrede gegen die Wiederkehr von „Rassismus, Antisemitismus …“

Und was ist, Alexander Van der Bellen, mit dem Antiziganismus? Dieser braucht gar nicht erwähnt zu werden. Denn. Was es nicht gibt, muß nicht einmal angesprochen werden. So frei Österreich von Rassismus, so frei Österreich von Antisemitismus ist, so gar nicht tut es in Österreich einen Antiziganismus geben.

Und daß es in Österreich keine Wiederkehr von Rassismus und Antisemitismus geben wird können, dafür hat Alexander Van der Bellen am Vorabend des Gedenkjahres 2018 recht vorsorgliche Maßnahmen getroffen, mit seiner Montagsangelobung von, kurz gesagt, der nächsten Regierung der österreichischen Traditionsscholle. Kinderpräsident ist nicht genau getroffen. Passend mehr: Alexander Van der Bellen, President of the squirts of her time …

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der zum Erinnern das entsprechende Handeln weiß …

Ja, keine Wiederkehr des Antisemitismus, was für ein hehrer Vorsatz für das Gedenkjahr 2018, damit Österreich weiter frei von Antisemitismus bleibt, so frei von Antisemitismus wie jede Zeile von Richard Wagner antisemitismusfrei in der Lesung der freiheitlichen ZZ

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, wiege Dich beschützt vor Rassismus, vor Antisemitismus und auch vor Antiziganismus, den es freilich in Österreich nach 1945 noch nie gab, soher es nie eine Wiederkehr geben kann, gegen eine Wiederkehr nicht gesprochen zu werden braucht, und darüber hinaus, glückliches Österreich, dein Bundespräsident hat dafür zukunftsreich Vorsorge getroffen gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, mit seiner Montagsangelobung …

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Schöne neue Zukunft, voran die Schaften, begleitet von Kinderchören, fröhlich und hell singend die Lieder, die einst schon des Weinhebers Gemüt gar menschlich …

Oh, Österreich, ach, glückliches Österreich, einen Bundespräsidenten zu haben, der weiß, daß es einen „zerstörerischen Nationalismus“ gibt, gegen dessen Wiederkehr er, der Bundespräsident, das gewichtigste Gegenwort der Welt ist. Und gegen einen „Nationalismus“, ach, gegen einen „Nationalismus“, gegen den kann doch kein Mensch etwas haben, ist doch, wie vom Bundespräsidenten gelernt werden darf, „Nationalismus“ kein Synonym für „Zerstörung“.

Lügen in Zeiten der Fake News

Jahresrückblick 2017 - Kronlügen in Zeiten der Fake News

Zu den österreichischen Medien, die seit dem 15. Oktober 2017 darangehen, die Wirklichkeit zugunsten von ÖVP und FPÖ umzuschreiben, kann eine weitere Zeitung exemplarisch hinzugefügt werden.

In ihrer Serie „Rückblick 2017“ schreibt die Krone der gutter press, SPÖ sei hinter die FPÖ auf den dritten Platz zurückgefallen, am 15. Oktober 2017 …

Die gemachte und nicht gewählte ÖVP-FPÖ-Regierung

Das also soll sich vom Jahr ’17 im Gedächtnis verfestigen, ÖVP und FPÖ hätten die Wahl gewonnen, in einer forcierten Gleichschreibe machen österreichische Medien ihren Kotau vor ÖVP und FPÖ.

Mit FPÖ erste identitäre Regierungspartei in der Europäischen Union und mediales Lügen für Malý-Strachu-Vláda in Österreich

Sebastian Kurz verspritzt seinen Traum von der „Richtungsentscheidung“ und Österreich tut so, als wäre dieser Wirklichkeit.

Bereits zu Beginn sollen Wähler und Wählerinnen in Österreich Schuld sein an der rechtskonservativ-identitären Regierung

Sie schalten sich gleich, um eine Koalition zu rechtfertigen, die nicht zu rechtfertigen ist, um einer Koalition eine Legitimation herbeizuschreiben, die das Ergebnis vom 15. Oktober 2017 nicht hergibt.

Am meisten profitiert davon die Partei, die am lautesten gegen die Presse als „Lügenpresse“ schreit, und dabei kann gerade die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei als einzige froh sein, daß es, wie von ihr vorgeworfen, auch eine „Lügenpresse“ als Presse gibt.

Beim Geschrei gegen die „Lügenpresse“ sind das Ziel stets die Journalisten, die sehr oft namentlich angegriffen werden, verantwortlich gemacht werden. Aber es wird nicht breit von den Eigentümern der Medien gesprochen, die Eigentümerinnen bleiben breit unangetastet. Dabei ist gerade in Österreich breit und massiv zu fragen, weshalb sie ihre Produkte in den Gleichschaltungsdienst für ÖVP und FPÖ stellen. Denn. Es ist zwar eine schöne Vorstellung, Journalistinnen könnten schreiben, was ihnen beliebt, aber nicht die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit in Betrieben ist eine andere. Arbeitnehmerinnen eines jedweden Unternehmens wissen, wer das Sagen hat, und das sind nicht die Arbeitnehmer. Und aus dieser Sagenskultur scheren auch Medien nicht aus.

In einem Jahresrückblick soll es auch etwas Positives geben. Für die Eigentümer der Krone der gutter press, so jedenfalls lassen sie es schreiben, ist Squirt „Kopf des Jahres“ ’17. Und sie lassen hervorheben, er ein „Mann klarer Worte“ … Das wirft doch ein recht kenntliches Licht auf die Eigentümerinnen, einen Mann dafür zum „Kopf des Jahres“ hochschreiben zu lassen, weil er … nun, das ist wahr, von seiner Aussprache her sind seine Worte tatsächlich klar, was für eine Leistung, Worte klar aussprechen zu können, aber die Inhalte, die Inhalte … Es werden sich doch noch Menschen erinnern, beispielsweise an Rupert Gmoser; dessen Aussprache der Wörter war nicht klar, aber seine Inhalte, ja, seine Inhalte sind es gewesen.

Und nun im Jahr ’17 reicht es in Österreich aus, daß ein Mann Wörter klar auszusprechen vermag, um Bundeskanzler zu werden. Ein Anspruch, der an jedes Volksschulkind gestellt wird, und von jedem Volksschulkind mühelos erfüllt wird.

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!“

Montagsgemachter Verteidigungsminister Mario Kunasek sieht das Bundesheer als letzte Schule“ …

Eine vollkommene rechte Sichtweise. Ist er selbst doch ein Paradebeispiel dieser Organisation, die ihm Ausbildungsplatz weit über die Schulpflichtjahre in Österreich hinaus war.

Und weil er selbst ein rechtes Beispiel für dieses Letztschulmodell ist, möchte er jetzt eine „Rekrutenschule“ installieren. Nur eine „Rekrutenschule“, aber keine für „Rekrutinnen“. Das ist aus der Gesinnung heraus verständlich. Frauen brauchen keine Schule. Wie beispielsweise eine Suppe aus nichts zu kochen ist, das Rezept dafür werden ihnen ihre Kameraden vorlesen, ihnen aufgeschrieben von ihren Ausbildern: „Zu kohhn vom „Prenssup nimsd du ein groses dopf und dan duds du steln dem dopf auf die hert, wo du machts auf den feur.“ Und so weiter.

Und wenn es gilt, mit den „Rekruten“ den Eid für eine bevorstehende Angelobung beispielsweise in einem kosmopolitischen Dorf im Steiermärkischen zu üben, wird einst Kamerad Verteidigungsminister selbst sich seiner Ausbildungszeit wohl sentimental erinnern und auf den Kasernenhöfen den „Rekruten“ den Eid in seiner selbst geschriebenen Fassung

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!

vorlesen, diesen mit ihnen üben, damit am Tage der Angelobung kein falsches Deutsch zu vernehmen ist, und das Volk als Angelobungspublikum für ihn Partei nimmt, wie habe er doch in kurzer Zeit das Bundesheer zu einer Schule der …

Es wird sich also, kurz gesagt, gar recht viel verändern, in diesem Land. Auch den Angelobungen wird ein gar recht neues Protokoll des Ablaufes geschrieben werden. Nach dem Eid, der mit den Worten „Tanke dich Kamerat Minisder“ geschlossen wird, singen parteinehmendes Volk und Rekruten gemeinsam zum gemütlichen Ausklange das zuvor mit dem Kameraden Verteidigungsminister eingeübte Lied der Nation:

„Ja, das Schreiben und das Lesen“.

Und wenn eine Angelobung in der kosmopolitischen Hauptstadt des Steiermärkischen abgehalten werden wird, wird auch der Bundeskanzler und sein montagsgemachter Kanzleramtsminister einst es sich nicht nehmen lassen, daran teilzunehmen. Der Bundeskanzler an der Kanone mit dem Schöpfer in der Hand, zufrieden bei jedem Schöpfen aus der Kanone ein „Sehr gut“ dazu verteilend, gefolgt von einem „Recht so“ aufmunternd hinterher … und sein Kanzleramtsminister verteilt Ansteckkornblumen an das parteinehmende Volk und blaublümelnde Edelweiße an die Rekruten, während die Rekrutinnen in Uniformschürzen stolz ihre Kameraden anhimmeln, wie einst so recht erst im Jahr ’18 …

Mario Kunasek - Kamerad hinterm Edelweiß

 

Recht besinnliche Weihnacht ’17 auf FPÖ unzensuriert

Zwei Namen sind mit FPÖ unzensuriert seit Jahren untrennbar verbunden: P… und Alexander Höferl. Ein Name wird nun auf einer Tür im Innenministerium stehen, von einem Mann, der nun geholt wurde von Kamerad Innenminister …

Der zweite Name wird weiter unter den Kommentaren auf FPÖ unzensuriert stehen, der Name eines Mannes, der recht weiß, was am Christtage ’17 der Gesinnung geschuldet ist:

„Obama war der erste Neger (und Schwule) auf dem US-Präsidenten-Thron. Wann wird der erste schwule Neger auf dem päpstlichen Thron sitzen? Wird es dann Festessen mit Menschenfleisch im Vatikan geben?“

Es darf von dem Kameraden Innenminister nicht erwartet werden, daß er österreichischen Gepflogenheiten untreu werden wird, diese Art der „freien Meinungsäußerung“ war auch der nicht montagsgemachten Regierung ein rechtes Gut und wohl auch ein P… Beweis ihrer Wertschätzung der „Meinungsfreiheit“ – jedenfalls wenn diese auf FPÖ unzensuriert

Oh, und es nicht nur eine „freie Meinungsäußerung“ von diesem Manne, der einst bei Cesar Bresgen studierte, sondern auch eine voll der Wahrheit …

Darüber hinaus kann auch von dem montagsgemachten Kameraden Innenminister nicht erwartet werden, gegen solche Meinungsäußerungen etwa von diesem Manne vorzugehen, der ein zahlender und wohl recht aufmerksam zuhörender Teilnehmer von einer Veranstaltung im Vorort von Braunau, auf der Kamerad Innenminister …

Darüber hinaus, wie kann ein Kamerad Innenminister erst recht nicht gegen einen Mann vorgehen, der seine gesinnungsgemäßen Hoffnungen, seine innigsten Erwartungen, kurz gesagt, der so sakral inbrünstig zuversichtlich ist:

„das neu besetzte Innenministerium wird dabei behilflich sein …“

FPÖ unzensuriert - Höferl Alexander - Innenminister.png

 

 

 

 

Es blümelt zur Weihnacht ’17 auf dem Lande Österreich edelkornweißig

 

ÖVP FPÖ Regierung Österreich Weihnacht 17

„Damals galt noch: Das Wahre, das Gute, das Schöne, das sind objektive Begriffe.“ 

Das sagt zu Weihnachten ’17 Gernot Blümel, montagsgemachter Kanzleramtsminister, in einem Interview mit Conny Bischofberger.

Was für ihn in der Antike galt, gilt noch immer, jedenfalls auf eine recht subjektive Weise in seiner Koalition der Kameraderie, mit der er nun in der Regierung Stühle … soher hätte für Kunst und Kultur gleich, das wäre recht wahr und nicht minder sch…, ein geistesadäquater Kamerad aus dieser Partei, die mit Edelweiß und Kornblume auftritt, genommen werden müssen, beispielsweise Odin Wiesinger …

Kongress-Teilnehmer und Kameradenpräsidentenkennender: „Der Haß auf das Wahre, Gute und Schöne“

Odin Wiesinger malt die Angelobung der feudalchristlich blauen Regierung

Hofers Alternative: „Primaten, trottulös“ oder „Muselzecken“

… oder geistes- und altersadäquat Walter Marinovic ..

Revisionist Walter Marinovic mit Kornblumen in der freiheitlichen Zur Zeit: „Wacht endlich auf!“

Rosenkranz und die Kunst, Gehabtes als Veränderung zu präsentieren und zu fordern

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von Freiheitlichen geliebt wird

… oder der montagsgemachte Vizekanzler hätte es auch gleich nehmen können, das Hüten des „Wahren, Guten und Schönen“ …

He-Chr. Strache – Schenke nur germanisierende Odins für die Wand

… oder doch einer ebenfalls aus dem Oberösterreichischen

… oder bei diesen Vorstellungen von lebendiger Weltanschauung von Philosophie, Kunst und Kultur hätte auch ein Toter ernannt werden können, beispielsweise Josef Weinheber …

Aber auch eine kameradschaftliche Frau, eben erst im Parlament mit einem Prozentsatz von über siebzig Prozent zur Präsidentin NR III gewählt, den noch kein Kamerad aus der kornweißigen Partei außerhalb des Parlaments von Wählerinnen und Wählern …

Sie hätte wohl recht „das Wahre, das Gute, das Schöne“ der recht fraulichen Schaftskunst, auf ihrem Stuhl im Ministerium sitzend, eingebracht …

Es wird gerne auf die Gefahr hingewiesen, die von den sogenannten Biedermännern ausgeht, die gefährlicher seien als die sogenannten Brandstifter, weil die Biederfrauen die Gefahr nicht erkennen, wenn sie die Brandstifterinnen in das Haus und dann ungezügelt gewähren lassen, die Biedermänner es also je sind, die den Brandstiftern erst ermöglichen, je die Welt in Brand zu stecken. Unberücksichtigt dabei bleibt allerdings stets, unerwähnt immer, daß die Biederfrauen nur jene Brandstifterinnen in das Haus, in dem sie nur befristet zur Untermiete wohnen, lassen, deren Gesinnung, deren Weltanschauung sie teilen, ohne freilich zu wissen, ohne es sich selbst einzugestehen, diese zu teilen, und dabei Edelweiß und Kornblume recht brav …

Freilich gibt es, es sollen diese nicht vergessen werden, auch die unglücklichen Biedermänner, die vor der Wirklichkeit, die ihnen eingeredet wird, kapitulieren

Kurz zusammengefaßt. Mit der blümeligen Antike kommt Österreich tatsächlich in kürzester Zeit wieder an die Weltspitze der Kunst- und Kulturlosigkeit

NS Möglicherweise erinnern Sie sich selber noch, in welchem Kapitel diese blümelige Figur bereits einmal aufgetreten ist. Es war im Zusammenhang mit Gerechtigkeit, zu der sie so gar wahr und so gar gut und vor allem so gar schön antik …

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“

 

Weihnacht ’18 – Besuch am Weg zur Mette den Suppeneimer des christlichen Winterhilfswerkes

Weihnacht ’17 … Sebastian Kurz habe, ist zu lesen, den „Suppenbus“ der Caritas besucht. Und beim Anblick der davon verbreiteten Bilder des montagsangelobten Bundeskanzlers verwandelt sich die Überschrift „Kurz besuchte ‚Suppenbus‘ der Caritas“ in Kunschak besucht Suppeneimer. Und darunter vergeht ein ganzes Jahr. Weihnacht ’18 …

Sebastian Kurz besuchte den Suppenbus der Caritas

Nazisein in der Beschreibung von FPÖ unzensuriert: „Verwicklungen mit dem NS-Regime“

Und wieder wirbt FPÖ unzensuriert für ihren Schreibkameraden Josef Weinheber. Am 22. Dezember 2017.

Wen soll FPÖ unzensuriert sonst reklamieren. Das ist geklärt. Und es muß dem, was bereits geschrieben wurde, nichts mehr hinzugefügt werden.

Bemerkenswert aber an der neuerlichen gesinnungsgemäßen Reklame von FPÖ unzensuriert ist ihre Beschreibung, was es heißt, Nationalsozialistin und Nationalsozialist zu sein:

Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47).

Nazi und Nazisse zu sein, heißt für FPÖ unzensuriert also, „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ … das sind also „Verwicklungen“, wenn wie er – um beim konkreten Fall Weinheber zu bleiben – 1931 die Mitgliedschaft bei der Nazipartei beantragt, diese bereits 1933 erhält, sieben und fünf Jahre also vor der NS-Totaldiktatur des Massenmordes in Österreich.

Das sind also „Verwicklungen“:

Das Warten auf die Ankunft des „Führers“ mit sakraler Inbrunst begangen. […] Mitglied des Naziliteraten-Zirkels um Bruno Brehm, Mirco Jelusich und Josef Weinheber, in seinen Erinnerungen, ’saßen alle um den Tisch und es war wie in der Kirche. Wir hatten eine blaue Schulvereinskerze angezündet und hatten alle das Parteiabzeichen angesteckt und waren durch das innigste, andächtigste Gemeingefühl verbunden. Und zum Schluß erhoben wir uns und erhoben die Hände und sangen – wir kleines Häufchen Leute – stehend das Deutschland- und dann das Horst-Wessellied und so mag den ersten Christen zumut gewesen sein, als sie in den Katakomben noch Staatsfeinde und schwer illegal waren.

Dieses Zitat aus „Das Nationalsozialistische Wien“ von Robert Bouchal und Johannes Sachslehner … dieses Zitat reicht bereits, um zu wissen, was von der freiheitlichen Beschreibung „Verwicklungen“ zu halten ist, um es zu erkennen, muß nicht einmal ein elektrisches Licht angezündet werden, es reicht das Anzünden einer Kerze, aber nehmen Sie keine „blaue“ Kerze, die wirft auf alles einen schwarzen Schatten …

Josef Weinheber - Das verwickelte Warten mit sakraler Inbrunst auf das NS-Regime

Ob es bereits elektrisches Licht gibt? In den Räumen des Schulvereinshauses in der Josefstadt oder mußte die nun montagsgemachte Außenministerin beim schwachen Lichte blauer Kerzen …

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Und übrigens, die Jahresangabe „1944/47“ bei „Hier ist das Wort“ könnte zum Irrtum verleiten, Josef Weinheber hätte 1947 noch gelebt. 1947 lebte er nicht mehr. Weinheber brachte sich am 8. April 1945 um, im Angesicht der Befreiung Österreichs von den „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ brachte er sich um.

Josef Weinheber - Selbstmord April 1945

Wohl die einzige anständige Tat, zu der ein Nazi, eine Nazisse je fähig ist, beging auch Josef Weinheber: die des Selbstmordes.

Und was „Verwicklungen mit dem NS-Regime“ so einbringen können, ist beispielsweise ein Eintrag auf der „Gottbegnadeten-Liste“ des mit „sakraler Inbrunst“ erwarteten „Führers … und nicht nur Josef Weinheber konnte für sich diesen Eintrag als Lohn seiner Dichtung auf Haben verbuchen …

Für Joseph Goebbels ein Gottbegnadeter – Ein Herold für der Freiheitlichen „Zur Zeit“

„Zur Zeit“ – Ein lugdummes Wochenmagazin aus dem freiheitlichen Lager?

Und zur Erinnerung, aber nicht an die Vergangenheit, sondern, kurz gesagt, an die Gegenwart. Auf dem Tisch um die blaue Schulvereinskerze gestapelt zur innigsten und andächtigsten Lektüre Bände über Bände – wer vermag diese alle aufzuzählen – von beispielsweise

Mirko Jelusich oder die Treue der zurzeitigen Freiheitlichen zu nationalistischen Schriftstellern, auch des deutschen Reiches

Die freiheitliche ZZ liest wieder den zum Tode verurteilten SS-Obersturmführer Robert Verbelen

Vergeben ist der FPÖ-ZZ nicht fremd – „Nazisse“ Ina Seidel hätte es gefreut

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Wie anhänglich auch der montagsgemachte Vizekanzler, für den Ottokar Kernstock bloß ein „steirischer Dichter und Priester“ …

Sie mögen meinen, was bei blauem Kerzenscheine gelesen wird, habe nichts zu tun mit gegenwärtigen Ideen, etwa von einem blauen NR, der Menschen in Massenquartieren in wenig bewohnten Gegenden konzentrieren möchte. Auch dieser beweist seine Anhänglichkeit, etwa durch das Veröffentlichen von teuren Briefen …

Und paßt es nicht recht zur Beschreibung „Verwicklungen“, was in diesem blauen Bund im innigsten und andächtigsten Gemeingefühl von Antifaschismus gehalten wird?

Hofer, Gudenus, Strache und deren Faschismus-Zitat

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und paßt es nicht recht dazu, daß die Anstiftung zum Antisemitismus in Ungarn als „Volksbefragung“ propagandiert … wem fallen zur Machart der Plakate in Ungarn nicht die Karikaturen ein, die in Österreich allenthalben aus den Reihen der nun montagsgemachten Regierungspartei …

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Unzensuriert FPÖ - Josef Weinheber - Nazitum ist bloß Verwicklungen mit den Nazi-Regime 22-12-2017 -