Blobs Erdoğan, Trump and all the others. Secret cripples and amputated fishes. From populism and the SM-Swarm.

Blob - secret cripples and amputated swarmfishes.jpg

Wenn schon Carl Amery erwähnt wird, wie gelesen werden kann im Kapitel Thomas Drozda will Facebook und Twitter drodzen, sollte nicht unerwähnt bleiben, was er über Adolf Hitler schrieb, und mit dem nicht nur diesen meinte. Es ist durchaus ein erhellender Beitrag zur verzweifelten Suche nach Erklärungen für den Populismus.

„Aber was fehlte ihm? Was war sein entscheidendes Handicap? Hier hilft ein Exempel aus der experimentellen Biologie.

Vor Jahren las ich von einem Versuch, den man mit Schwarmfischen ausrichtete, jenen winzigen glitzernden Wesen, die zu Hunderten und Tausenden gemeinsam und in einem einzigen Augenblick die Richtung wechseln; Knoten in einem unsichtbaren Beziehungsnetz, das als Überorganismus zu leben und zu funktionieren scheint. Den Nervenstrang, der ihnen das ermöglicht, hat man isoliert: er läuft längsseits ihrer Flanken. Und man hat, in der bekannt skrupellosen Neugier der Naturwissenschaft, einen dieser Kleinen zum Krüppel gemacht und das lebenswichtige Empathie-Organ entfernt. Der mißhandelte Fisch, äußerlich unversehrt, wurde dann dem Heimatschwarm zurückgegeben – und er wurde logischerweise zum Führerfisch.

Logischerweise. Denn da er keine Signale wahrnahm, die Tausendschaft seiner Gefährten aber einen solchen Zustand nicht kannte, nahmen sie seine einsamen, nicht mehr mit ihnen koordinierten Richtungsentschlüsse als Ergebnis der vertrauten kollektiven Abstimmung und damit als richtungsweisend an. Er allein, der geheime Krüppel, schien zu wissen, wo es langging, wo es aufwärts oder abwärts oder links oder rechts ging, während er in Wahrheit nur blindem, autistischem Drang folgte.

Führerdämonie als Folge von absoluter, zur Empathie unfähiger Ichbezogenheit – setzt man sich dieser Möglichkeit erst einmal aus, dann findet man sie öfters als einmal in der Geschichte der ‚großen‘ Führergestalten.“

Amery führt Alexander von Makedonien an, auch Napoleon … ausgesetzt der absoluten und zur Empathie unfähigen Ichbezogenheit ist auch in der Gegenwart vielfach, zu oft zu finden, in den Vereinigten Staaten von Amerika, in der Türkei, in Nordkorea, in Rußland, in Syrien, auf den Philippinen … auch in den europäischen Staaten, in denen sie noch nicht zu „Führern“ gewählt sind, aber sie es krampfhaft probieren, und, ist zu hoffen, scheitern und bleiben was sie sind: absolut unfähige autistische Fische.

Es erschreckt die Vorstellung, daß es noch viel schlimmer ist, nicht weil es schlimmer geworden, sondern schlimm geblieben ist. Die Beschreibung des einzelnen Krüppelführerfisches, wie sie Amery vorlegte, ist die Beschreibung der gesamten Heimatkrüppelschwärme, denen ebenso mißhandelte einzelne Schreckensfische ihre Gesichter sind.

Unmittelbar vor seiner Beschreibung der Heimatschreckensschwärme ist in „Hitler als Vorläufer“ zu lesen:

„Ich schlage vor, daß wir uns der Frage des Dämonischen kunsthistorisch nähern, da bleibt man unbefangener. Betrachten wir zum Beispiel die Dämonen des Hieronymus Bosch! Dessen krakelige Monster sind vielgestaltig genug, aber sie haben alle etwas Gemeinsames: sie sind nicht komplett. Ihr Terror, das Entsetzen, das sie abstrahlen, ist das von unvollständigen, aufs Maschinell-Monomane reduzierte Krüppelwesen. Darauf, auf Deformation, läuft, so meine ich auch Hitlers Dämonie letzten Endes hinaus (falls es sie gab〉.“

Wie würde heute ein Hieronymus Bosch malen, würde sein Motiv Internet und SM-Swarm sein? Er müßte keine anderen Bilder als jene schaffen, die er schuf: aufs Maschinell-Monomane reduzierte Krüppelwesen.

Thomas Drozda will Facebook und Twitter drodzen

Thomas Drozda - Facebook Twitter Strafen.jpg

Es ist nicht despektierlich gemeint: drodzen … Aber Sie werden das kennen, das Mündliche der Sprache der Gegend, in die Sie hineingeworfen wurden, lange lebten oder immer noch leben, schleicht unvermeidlich in das Schriftliche, und wenn es bemerkt ist, ist es zu spät, wie eben das aus dieser Gegend, in der das T seltsamerweise als D gesprochen wird, denn so weich sind die Menschen dort gar nicht, es sind durchaus hart verhandelnde Geschäftsleute. Freilich, das könnte im Nachhinein stets korrigiert werden, und das wird es auch. Es soll diesmal aber belassen werden, um zu zeigen, wie mühsam das Schriftliche ist, wie das Schriftliche die ganze Aufmerksamkeit und die höchste Achtsamkeit fordert. Jetzt wird es, vor Augen das Drodzen, leichter werden, wird gehofft, gelingen, das Einschleichen des unseligen Ds aus der Geburtsgegend sofort zu verhindern, ohne also nachträglich korrigieren zu müssen.

Thomas Drozda will, war heute am Radio zu hören, im österreichischen um sieben …, Strafen will er gegen „Hasspostings“. Er ist, wer ihn nicht kennt, Minister in Österreich, für Medien und, wie gelesen wurde, auch Kunst und Kultur … jedenfalls ein Minister mit einer langer Bezeichnung, die nicht erinnerlich bleiben will, vielleicht Medienamts- oder Kunstamts- oder vielleicht doch kürzer: nur Amtsminister …

Es geht halt um das Strafen. Es gibt viele Bedenken dagegen, viele sehen es äußerst kritisch, und sie führen dagegen vor allem und ausschließlich das Argument der Gefährdung der „Meinungsfreiheit“ an. Es ist nicht despektierlich gemeint, wenn auf das nicht eingegangen wird, was heute in der Frühe der Amtsminister dazu sagte. Jedoch, was von diesem Strafreflex zu halten ist, wurde bereits dargelegt:

Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote

So sind nur noch ein paar Sätze hinzufügen.

Der Amtsminister sprach von „Facebook“ und von „Twitter“. Wären das Unternehmen, die der identitären Parlamentspartei gehörten, er spräche sie wohl so wenig direkt und deutlich an wie die identitäre Wirtin Unzensurierta.

Es wird von so vielen Dissonanzen zwischen den Regierungsparteien gehört und gelesen, aber was die Copysite der identitären Parlamentspartei betrifft, ist es, als schwiegen Amtsminister und Justizminister mit einer Zunge.

„Social Media“ soll nicht mehr ausgeschrieben werden, nur noch abgekürzt: „SM“. SM ist aber keine Übersetzung für „soziale Medien“, das wäre eine gänzlich falsche, wie ebenfalls schon ausgeführt.

Statt mit dem Ausdenken von Strafen die Zeit ungenützt verstreichen zu lassen, ist dringend darüber nachzudenken, vor allem von Regierungsverantwortlichen, weshalb so viele Menschen derart blutrünstige Phantasien schreiben und verbreiten und liken. Aus Furcht vor Strafen könnte es weniger werden, das Gedachte ungeschrieben werden, aber es bleibt, in den Köpfen und mehr noch in den Händen, mit denen die Kreuze in den Wahlzellen geschlagen werden.

Im Morgeninterview wurde als blutrünstiges Beispiel eines gegen Juden gebracht. Kein blutrünstiges aber gegen Roma und Sinti. Auf die Opfer, die einst ebenso wie die Juden Opfer waren, aber es heute weiter sind, wird eben vergessen. Wenn allein an das gedacht wird, was bei der identitären Wirtin Unzensurierta zu hören ist, wer wohin gehört und wie zu krepieren hat, wird der Gegenwart in diesem Land kein positives Zeugnis der Zivilisation ausstellen können. Ganz im Gegenteil. Günther Anders müßte heutzutage seinen Titel „Wir Eichmannsöhne“ umschreiben, auf „Wir SM-Eichmanns“. Und auch „Bruder Hitler“ ist ein überholter Titel, zu dem ein Thomas Mann noch greifen konnte. Eines werden die Menschen aber, und das kann nicht als Vorteil vom Internet angeführt werden, nicht mehr tun können: sich herausreden zu können, sie hätten nichts gewußt, sie werden die über Jahrzehnte von sich gewiesene „Kollektivschuld“ nicht von sich weisen können, wenn einst all die heute beschriebene Blutrünstigkeit, an der so viele mitschreiben, die so viele verbreiten, die so vielen gefällt, wieder grausamste Tat fußend auf gleich welcher Weltanschauung wird. Erst mit dem Internet kann der Begriff  „Schreibtischtäter“ in seiner grausamen Dimension erfaßt werden, und auch die Dynamik des vergangenen und des kommenden Barbarischen. Und für das kommende Barbarische wird es so viele SM-Eichmanns – Männer und Frauen – geben wie noch nie, ganz gleich im Namen welcher Ideologie.

Sind heute nicht so viele in dem von Thomas Mann beschriebenen „Bruder“ zu erkennen, mit dieser Verfaßtheit, ohne die Weltanschauung von Adolf Hitler zu teilen, ja überhaupt die Gegenwart:

„Der Bursche ist eine Katastrophe; das ist kein Grund, ihn als Charakter und Schicksal nicht interessant zu finden. Wie die Umstände es fügen, daß das unergründliche Ressentiment, die tief schwärende Rachsucht des Untauglichen, Unmöglichen, zehnfach Gescheiterten, des extrem faulen, zu keiner Arbeit fähigen Dauer-Asylisten und abgewiesenen Viertelskünstlers, des ganz und gar Schlechtweggekommenen sich mit den (viel weniger berechtigten) Minderwertigkeitsgefühlen eines geschlagenen Volkes verbindet, welches mit seiner Niederlage das Rechte nicht anzufangen weiß und nur auf die Wiederherstellung seiner ‚Ehre‘ sinnt; wie er, der nichts gelernt hat, aus vagem und störrischem Hochmut nie etwas hat lernen wollen, der auch rein technisch und physisch nichts kann, was Männer können, kein Pferd reiten, kein Automobil oder Flugzeug lenken, nicht einmal ein Kind zeugen, das eine ausbildet, was not tut, um jene Verbindung herzustellen: eine unsäglich inferiore, aber massenwirksame Beredsamkeit, dies platt hysterisch und komödiantisch geartete Werkzeug, womit er in der Wunde des Volkes wühlt, es durch die Verkündigung seiner beleidigten Größe rührt, es mit Verheißungen betäubt und aus dem nationalen Gemütsleiden das Vehikel seiner Größe, seines Aufstiegs zu traumhaften Höhen, zu unumschränkter Macht, zu ungeheueren Genugtuungen und Über-Genugtuungen macht, – zu solcher Glorie und schrecklichen Heiligkeit, daß jeder, der sich früher einmal an dem Geringen, dem Unscheinbaren, dem Unerkannten versündigt, ein Kind des Todes, und zwar eines möglichst scheußlichen, erniedrigenden Todes, ein Kind der Hölle ist … Wie er aus dem nationalen Maß ins europäische wächst, dieselben Fiktionen, hysterischen Lügen und lähmenden Seelengriffe, die ihm zur internen Größe verhalfen, im weiteren Rahmen zu üben lernt; wie er im Ausbeuten der Mattigkeiten und kritischen Ängste des Erdteils, im Erpressen seiner Kriegsfurcht sich als Meister erweist, über die Köpfe der Regierungen hinweg die Völker zu agacieren und große Teile davon zu gewinnen, zu sich hinüberzuziehen weiß; wie das Glück sich ihm fügt, Mauern lautlos vor ihm niedersinken und der trübselige Nichtsnutz von einst, weil er – aus Vaterlandsliebe, soviel er weiß – die Politik erlernte, nun im Begriffe scheint, sich Europa, Gott weiß es, vielleicht die Welt zu unterwerfen: das alles ist durchaus einmalig, dem Maßstabe nach neu und eindrucksvoll; man kann unmöglich umhin, der Erscheinung eine gewisse angewiderte Bewunderung entgegenzubringen.“

„Hitler als Vorläufer“ ist ein Titel von Carl Amery. „Internet als Vorläufer“ wäre ein zu schreibendes Buch, wenn an alle im Internet verbreiteten Heilsversprechen und Blutrünstigkeiten gedacht wird. Amery stellt ein Hamlet-Zitat voran. „Come on: you hear this fellow in the cellarage.“ Ein gültiges Wort, wo solche zu hören sind: im Keller sind die Eingekellerten … mit einer winzigen Abänderung: in the internet.

Aber Thomas Drozda will Facebook und Twitter trotzen, während …

Thomas Drozda und He.-Chr. Strache sind sich, was „Facebook & Co.“ betrifft, einig

Österreich heute: Krone der Kultur

„Plan A für Kunst und Kultur, wenn ein nächster Termin dazu ansteht.“

Mythos Algorithmus

„Nicht erst Donald Trump zeigt, dass digitale Medien nicht per se demokratisch sind; die Gefahren der digitalen Wende wurden durch diesen Irrglauben lang genug verniedlicht. Mit Facebook, Google oder anderen Social-Media-Giganten kann man keine Allianzen schließen; man kann sie nur bekämpfen oder sich ihnen unterwerfen.  Ich bezweifle die von TV-Moderator Armin Wolf aufgestellte These, sie ließen sich ‚mit Journalismus unterwandern‘. Einerseits ist Journalismus das Gegenteil von Social Media: Er besteht aus erprobten Verfahren, die idealerweise wechselseitige Kontrolle und Reflexion des zu Veröffentlichenden garantieren. Fünftens: statt Allianzen mit Facebook braucht es die politische Forderung, dass digitale Plattformen öffentlich-rechtlich sein müssen. Mit transparenten Algorithmen! Die Kommunikation aller mit allen dient der öffentlichen Grundversorgung. Sie ist nichts, was sich für privaten Profit eignet. Wo sind hier die Initiativen des ORF?“ 

Das sprach Armin Thurnher anläßlich der Verleihung eines Preises für sein Gesamtwerk am 22. März 2017 …

Ein Sonntag ist wohl der ideale Tag, darauf zurückzukommen.

Erster Satz von Armin Thurnher, daß „digitale Medien nicht per se demokratisch“ seien …

Donald Trump zwitschert. Armin Wolf zwitschert. Florian Klenk zwitschert. Vielleicht zwitschert auch Armin Thurnher. Christian Kern zwitschert. Robert Misik zwitschert. Marcus Franz zwitschert. Es ist ein Gezwitschere von … bis …

Demokratischer kann es nicht mehr zugehen.

Nur jene, die ihre Inhalte nicht in einer Totalität verbreitet finden, wie sie es für ihre Inhalte als berechtigt und naturgegeben ansehen, verwechseln menschgemäß das Produkt Plattform mit den mittels Produkt Plattform verbreiteten Inhalten.

Zweiter Satz von dem Nichtschließen von „Allianzen“, von dem „Bekämpfen“ und dem „Unterwerfen“ …

Es müssen mit „Facebook, Google und anderen Social-Media-Giganten“ keine „Allianzen“ geschlossen werden. Wer schließt mit seiner Waschmaschinenmarke oder ihrer Automarke eine „Allianz“? Niemand. Bügeleisenunternehmen stellen Bügeleisen her, die von Menschen gekauft und genutzt werden. Nichts anderes machen „Facebook, Google und andere Social-Media-Giganten“: sie stellen Produkte her, sie stellen das Produkt Plattform her, das von Menschen nicht einmal gekauft, sondern nur genutzt zu werden braucht. Wie schäbig von den Menschen, es nicht ausschließlich für thurnhersche Inhalte zu nutzen. Ist es nicht der Masse Sinn und Existenz, der Lenker und Lenkerinnen Wort zu verkünden?

Bekämpfen, wen? Es sind die Menschen, die diese Plattformen nutzen. Armin Thurnher schlägt also vor, auch die Leser und Leserinnen seines Täubchen Falter zu bekämpfen, denn auch diese pflastern reichlich die Plattformen. Nein, die will er nicht bekämpfen. Denn. Die schreiben auf den Plattformen, wie er, ach so demokratisch, ach so lieb, ach so frei von Haß, und sie verbreiten auf diesen Plattformen brav das in seinem Täubchen Geschriebene.

Unterwerfen, wen? Es will kein Bild dazu einfallen, wie ein Mensch sich einem Produkt,  etwa einem Pürierstab unterwerfen kann. Die Plattformen sind so etwas wie gigantische Pürierstäbe, auf den Plattformen wird alles zu einem Megabrei püriert, die Zutaten für diesen Brei liefern die sogenannten klassischen Medien, also auch sein Falter, zumindest in Österreich, vor allem in Wien, besonders wohl für den Neubaubrei.

Dritter Satz von der These des Armin Wolf …

Kein anderes Produkt, also kein Bügeleisen, kein Auto, keine Waschmaschine, kein Pürierstab ist so von „Journalismus unterwandert“. Welches Medium nutzt nicht extensiv diese Plattformen. Ist nicht Armin Wolf ein exemplarischer Unterwanderungsmeisternachrichtensprecher? Und sein Falter? Na ja, ein Täubchen der Unterwanderung.

Vierter Satz: „Journalismus“ sei das „Gegenteil von Social Media“ …

Journalismus ist nicht das Gegenteil von „Social Media“, sondern die Grundlage von „Social Media“. Und das ist die große Verwechslung. Es wird irrtümlich angenommen, es hat etwas mit Medien zu tun, weil wie in den sogenannten klassischen Medien eben Schrift zum Einsatz kommt. Die Plattformen wären leer, gäbe es nicht den Journalismus. Nein, nicht ganz. Dann gäbe es nur die Bildchen vom pürierten Sonntagseintopf, mit ein paar Zeilen dazu, ach wie gut der Pürierstab wieder funktioniert habe und wie gut der Mansch, die Smoothies wieder mundeten.

Woran dachte er, Thurnher, bei der Aufzählung der Vorteile des Journalismus: „erprobte Verfahren, idealerweise wechselseitige Kontrolle und Reflexion? An die erprobten Verfahren, wechselseitige Kontrollen und Reflexionen bei Preiszuerkennungen?

Fünfter Satz, siebenter und achter Satz von der „politischen Forderung, statt Allianzen mit Facebook brauche es digitale Plattformen, die öffentlich-rechtlich … von der öffentlichen Grundversorgung … vom privaten Profit und den Initiativen …“

Kann es eine größere Grundversorgung noch geben, als etwa durch das Unternehmen Facebook, das das Produkt Plattform herstellt und zur Verfügung stellt, die von Milliarden von Menschen genutzt wird? Dafür müßte Österreich ein Weltreich sein. Eine öffentlich-rechtliche Grundversorgung ist national gedacht. Weshalb gibt es nicht ein österreichisches Unternehmen, die dermaßen erfolgreich das Produkt Plattform herzustellen und zu verkaufen weiß? Das auch einem Armin Thurnher gefiele und genehm wäre. Es reichte halt bloß zur Grundversorgung in Neubau, und müßte wohl bald zum Insolvenzgericht. Weshalb ist sein Täubchen nicht öffentlich-rechtlich? Weshalb eignet sich der Journalismus vom Falter für privaten Profit, oder macht sein Täubchen keinen Profit für seine Stiftungen?

Sechster Satz von den „transparenten Algorithmen“ …

Der Algorithmus mausert sich zum Mythos der ach, so modernen Zeit. Es heißt etwa, das Unternehmen Google liefere ausgewählte und also bestimmte Suchergebnisse. Informationen werden nach bestimmten Algorithmen gefiltert, Suchende werden einseitig und tendenziös … Nun. Gehen Sie einmal in ein Computergeschäft, wählen Sie nach dem Zufallsprinzip einen eingeschalteten Computer aus. Sie werden kein anderes Suchergebnis erhalten, als Sie auf ihrem Heim- oder Arbeitsplatzcomputer erhalten haben.

Oder. Achten Sie auf der Plattform des Unternehmens Facebook, was Ihnen empfohlen wird, welche Informationen Sie erhalten. Es sind auf irgendeine Art und auf unterschiedliche Weise jene Menschen involviert, mit denen Sie eine „Freundschaft eingegangen“ sind … eine Freundschaft eingegangen sind, ist in den allermeisten Fällen zu hoch gegriffen, genauer: mit den Sie eine „Freundschaft“ geklickt haben.

Abschließend bleibt nur eines, das gesagt werden kann.

Schrieben alle, beispielsweise auf der Plattform des Unternehmens Facebook oder des Unternehmens Twitter wie Armin Thurnher oder Armin Wolf, dann wäre alles gut, und Facebook wäre der gelobte Kontinent, Twitter das versprochene Land, und Armin Thurnher schritte voran und verkündete: Folget mir in das gelobte Land, wahrlich, ich hole Euch ab, kommet heraus, ich bringe Euch heim auf den versprochenen Kontinent in das gelobte Land! Dem gegeben ward vom Propheten Karl-Friedrich der heilige Name Nordkorea.

Auf in das gelobte Land - Twitter

Antiromaismus und Antisemitismus

„Jüdischer Zögling von muslimischen Mitschülern terrorisiert“ …

… ist  auf der Website der identitären Parlamentspartei zu lesen, ach, zu welcher Parteinahme ist sie doch fähig, kopierwert ihr sogar das Schicksal eines einzelnen Menschen, und wie wäre es zu hoffen, zeigte sie dieses Mitgefühl auch einmal für Menschen, die der Ethnie Roma und Sinti … aber für diese Menschen hat sie nur … es bewahrheitet sich bloß stets der Spruch: „Die Hoffnung enttäuscht zuerst.“

Antiromaismus - Gheorgheni GyergyószentmiklosNiklasmarkt

Die Website kopiert von klassischen Medien, wie bereits öfters zu schreiben war, viel, aber eben ausgewählt, und ein Bericht über „pogromartige Ausschreitungen gegen Angehörige der Roma-Minderheit“ ist eben einer, der nicht zur …

„- am Freitagabend wurden in Gyergyószentmiklós an fünf verschiedenen Orten Roma-Familien in ihren Häusern von mehreren Gruppen Angreifer attackiert und aus ihren Häusern gezerrt
– mehrere Häuser brannten bis auf die Grundmauern ab, es gibt mehrere Verletzte, ausschließlich unter den Angehörigen der Roma“

Die Parteinahme für den jüdischen Schüler darf aber nicht gelesen werden als eine für den jüdischen Schüler, sondern in erster Linie eine gegen … denn er sei von, wie sie schreibt, „moslemisch-gläubigen Mitschülern aus arabischem und türkischem Umfeld  nicht nur gemobbt, sondern auch körperlich angegriffen und gequält“ worden. Es ist also mehr der Suche nach Verbündeten, wie in

Europa der Nacht

zu lesen, geschuldet.

Unzensuriert - Schreibstaffel - JudenUnd die Schreibstaffel der Website der identitären Parlamentspartei versteht augenblicklich, was sie in ihren Kommentaren zu diesem Kommentar über den jüdischen Schüler zu schreiben hat, zum Beispiel Franz Dinghofer:

„Der kann sich bei den jüdischen Lobbys bedanken, welche uns den Multikulti-Totalitarismus samt Masseneinwanderung verordnen um die europäischen Völker zu vernichten !!!!“

Oder JCStennis:

Völlig korrekt. „Kann man alles nachlesen in den ‚Protokollen der Weisen von Zion‘ (Siegelsachbuchbestsellerliste Nr. 1, New York Times-Empfehlung, Ostküstenpreis 1. Klasse). Dort steht es geschrieben – die Juden wollen das Universum auslöschen: sie haben nämlich bei Lloyds auf das Ende des Universums im Jahr 2017 gewettet und wollen die Wette auf keine Fall verlieren. Und für alle, die es noch nicht wissen: die Juden glauben nicht an die Wiederkehr des Messias, sondern an die Wiederkehr der Singularität ;-)“

„Genau, eigentlich haben ja die Juden den Holocaust selber organisiert, damit sie dann ewig von allen Geld dafür verlangen können.“

Es bewahrheitet sich doch bloß: „Der Feind meines Feindes bleibt mein Feind.“

Es muß nicht noch einmal wiederholt werden, was in anderen Kapiteln bereits dazu zu lesen ist, die mit den Begriffen „Antiromaismus“ und „Antiziganismus“ verschlagwortet werden können … ebenso einige Kapitel mit dem Begriff „Antisemitismus“ …

Grüne oder von der Vergeblichkeit der Gesetzesverschärfung

FPÖ unzensuriert und Peter_, der dem Kardinal „ins Gesicht speiben könnte“.

Grüne oder von der Vergeblichkeit von Gesetzesverschärfungen.jpg

Es wurde im Grunde bereits alles gesagt, was von dem Gesetzesvorschlag der Grünen zur Verschärfung des „Cybermobbing-Paragraphen“ zu halten ist,

Grüner Gesetzesvorschlag oder Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote, Anhaltelager

dennoch ist das letzte Beispiel der Ungeheuerlichkeit, die Peter_ auf FPÖ unzensuriert in seinem Kommentar schreibt, noch einmal heranzuziehen, für ein oder zwei zusätzliche Anmerkungen.

Weder halten bestehende Gesetze Peter_ davon ab, derartige Kommentare zu schreiben, noch veranlassen bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert seit Jahren, Peter_ das Schreiben von derartigen Kommentaren zu unterbinden.

Der Kommentar von Peter_ ist seit dem 18. März 2017 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Heute, am 20. März 2017, sind es bereits 57 Menschen die zu diesem Kommentar

 „Es ist einfach nur Dummheit – und sie kotzt mich an! Dass dieser Schönborn ernsthaft glaubt, bei diesem Saudi-Dreck handle es sich um eine ‚Religion‘, ist ein untrügliches Indiz dafür, dass er schwachsinnig ist und nicht die Fähigkeit besitzt, Realität von Halluzinationen zu unterscheiden!  Fragt ihn mal, was er von Steinigung, Handabschlagen und Köpfen hält! Ich bin so angewidert von dieser Ekelhaftigkeit, dass ich ihm ins Gesicht speiben könnte! Jemand, der den Verstand eines fünfjährigen Kindes besitzt, sollte nicht ein ‚Amt‘ ausüben!“

ihre Zustimmung bekunden, das also „gutheißen“. Am gestrigen Tage waren es noch 29 Menschen. Was passiert mit einem Menschen, der für solch einen Kommentar nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen für ein Jahr ins Gefängnis muß? So ein Mensch kann im Wissen, daß viele seinen Kommentar gutheißen, es durch die namenlose Tat des Anklickens der Zustimmung bekundet haben, sich erstens nur ungerecht behandelt fühlen, zweitens auf seinem Esel der Meinungsfreiheit als Märtyrer in den Kerker einziehen, und radikalisierter als je zuvor das Gefängnis wieder verlassen.

Und wie wäre die Äußerung von Tea Party nach dem Gesetzesvorschlag der Grünen – gar nicht. Denn. Tea Party schreibt ja bloß harmlos unmittelbar zu Peter_:

„wir zwei sind wie immer EINER Meinung!

Und dieser „einen Meinung“ von Peter_ und Tea Party schließen sich 29 Menschen durch die Tat des Zustimmungsklick an, heißen sie also gut. Am gestrigen Tage waren es noch fünf Menschen.

Bestehende Gesetze können diese zwei Herren, die stellvertretend bloß zu nennen sind, schon nicht stoppen, es kümmern schon bestehende Gesetze FPÖ unzensuriert nicht. Denn auch Tea Party ist ein recht fleißiger Kommentarschreiber seit geraumer Zeit …

Was kann also von weiteren Gesetzen, wie sie von den Grünen vorgeschlagen werden, erwartet werden?  Daß sich etwa Peter_ , Tea Party … und mit ihnen ihre recht liebgewonnenen Lebensplattformen vor lauter Angst vor solch einer Verschärfung selbst ins Gesicht … und nichts mehr schreiben, bedingt auch dadurch, sie dann ihre Tasten nicht mehr sehen?

Grüner Gesetzesvorschlag oder Österreich 2017: Strafen, Kerker, Verbote, Anhaltelager

Österreich 2017 - Strafen - Kerker - Verbote - Anhaltelager.jpg

Es war einmal in einem Land, in dem es einer Partei mit einem Justizminister, der die Vision einer gefängnislosen Gesellschaft hatte, gelang, mehrmals Wahlen mit absoluter Mehrheit zu gewinnen. Von diesem Land ist der nackte Name übergeblieben: Österreich.

Und die Menschen, die in dieser nun so fern anmutenden Zeit geboren wurden, damals Kinder, vielleicht auch schon Jugendliche waren, in dieser Zeit ihre Bildung in den Pflichtschulen, in den weiterführenden Schulen, auf den Universitäten erfuhren, und es könnte gemeint werden, diese Zeit hätte sie prägen müssen, weil es doch stets heißt, die Zeit der Jugend ist die prägendste Zeit, sind geblieben, haben nun Positionen inne, die es ihnen ermöglichen, Gesetze zu verabschieden, Gesetzesinitiativen einzubringen, im Parlament, das sie immer mehr zu einer Disziplinierungsanstalt verbauen.

Und das Erschreckende daran ist nicht, daß es Mandatare von der FPÖ sind. Von dieser Partei ist etwas anderes nicht zu erwarten. Das Erschreckende daran ist nicht, daß es Mandatare von der ÖVP sind. Von dieser Partei ist nicht viel anderes zu erwarten. Das Erschreckende daran ist nicht, daß ein weitere Partei – die ist nicht mehr zu erwähnen, wird bald aus dem Parlament hinausgefahren werden. Das Erschreckende daran ist, daß es Mandatarinnen von der Partei sind, die in ihren Reihen diesen Justizminister der Utopien hatte, der länger als jeder andere Mensch Justizminister in diesem Land war. Das Erschreckendste daran aber ist wohl, daß Mandatarinnen von der Partei, von der gemeint werden durfte, sie rettet die Visionen und die Utopien aus der nun so fern anmutenden Zeit herüber in die Gegenwart, nun auch schon die Ziegeln herankarren zum forcierten Umbau des Parlaments zu einer Disziplinierungsanstalt.

Das ist das Erschreckendste und das Enttäuschende in diesem Land, das immer noch Österreich heißt, diese hohe Einigkeit, diese Übereinkunft gesetzesverantwortlicher Parteien, eine Disziplinierungsgesellschaft haben zu wollen, einen Züchtigungsstaat errichten zu wollen, wie er überwunden gedacht werden konnte, und alle Parteien tragen mit der einen oder anderen Züchtigungsidee dazu bei. So auch die Grünen etwa mit der aktuellen Gesetzesinitiative, die in ihrer Gesamtheit in der Collage gelesen werden kann.

Beworben wird diese Züchtigungsidee wie folgt:

„Wer auf Social Media Gewalt gegen eine Person gutheißt oder sie auf sexualisierte Art und Weise beleidigt oder bloßstellt, soll künftig mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft werden können.

Für die Weiterverbreitung an eine breite Öffentlichkeit wäre bis zu ein halbes Jahr fällig.

Bis zu zwei Jahre für die Veröffentlichung von Wohnadresse oder Telefonnummer der betroffenen Person.“

Es genügte bereits, diesen Gesetzesvorschlag der Grünen abzulehnen, weil er nur Strafen anzubieten hat. Aber wie alle Korrektionsanstaltsregeln hat auch dieser Gesetzesvorschlag darüber hinaus Mängel, auf die doch eingegangen werden will.

1

Ein nationales Gesetz gerade in diesem alle Grenzen verneinenden Medium ist ein unbrauchbares Gesetz.

2

Wie soll gerade bei diesem Medium festgestellt werden, daß ein derartiges Posting tatsächlich mehr als 150 Personen und tatsächlich weniger als 150 Personen zugänglich war, um es ahnden, aber es auch nicht ahnden zu können? Diese Feststellung ginge wohl nur doch eine totale Überwachung.

3

Nach diesem Gesetzesvorschlag könnte beispielsweise Angela Merkel … wie das Beispiel in der Collage zeigt. Denn der Gesetzesvorschlag der Grünen träfe gänzlich zu.

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Und Angela Merkel kann dieses in Österreich verbreitete Posting auch in Deutschland lesen und dann? Oder würde das Gesetz, wie von den Grünen vorgeschlagen, nur für „Personen“ gelten, die in Österreich ihren Wohnsitz haben? Diese Einschränkung, was bei diesem Medium eine sonderliche Einschränkung wäre, steht nicht im Gesetzesvorschlag. Gerade ein Männchen aus der Türkei würde sich darüber wohl sehr freuen, über ein solches Gesetz in Österreich.

4

Auch sollen Menschen, die ein derartiges Posting weiterverbreiten, ebenfalls mit einer Haftstrafe … Und was ist mit all den Menschen, die anonym ein derartiges Posting positiv bewerten, somit zur Verbreitung beitragen? Für Bewertungen wird nicht einmal ein Pseudonym benötigt. Gänzlich namenlos. Wie auch das Beispiel eines Postings gegen Angela Merkel zeigt, schreibt ein Mensch derart Ungeheuerliches, und viele Menschen denken nicht nur dieses Ungeheuerliche, sondern bestätigen das Ungeheuerliche durch die Tat der Positivbewertung und tragen soher auch zur Verbreitung bei. Würden aber ungestraft davon kommen. Es sei denn, es wird ein Weg der totalen Überwachung gefunden, um auch diese zur Verantwortung zu ziehen.

5

Und ein weiteres Gesetz soll eindämmen können, was mit bisherigen Gesetzen nicht möglich war? Ein gutes Beispiel für die Schlechtigkeit ist Peter_. Wie in der Collage gelesen werden, schreibt er nach wie vor recht munter, diesmal, am 18. März 2017, möchte er dem Kardinal, der für ihn „schwachsinnig“ ist, „ins Gesicht speiben“. Und gleich neunundzwanzg Personen finden, das ist eine positive Tat, einem Menschen „ins Gesicht speiben“. Seit Jahren verbreitet, wie hier nachgelesen werden kann,  Peter_ das Ungeheuerlichste. Um nur eine Ungeheuerlichkeit exemplarisch herauszugreifen:

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

6

Zwei Jahre Haftstrafe sollen Menschen gar bekommen, die Wohnadresse … Wer sich im Internet umsieht, findet die eigene Wohnadresse und die eigene Telefonnummer auf nicht wenigen Sites … Und nach diesem Gesetzesvorschlag der Grünen, wer kommt für zwei Jahre in den Kerker? Auch all die Adressenhändler, Nummernhändlerinnen, die ungefragt im Internet Daten zur Verfügung stellen und verbreiten, oft sind es auch welche, die es nicht in und von Österreich aus machen? Die Verantwortlichen für „Stoppt die Rechten“ aus dem Umfeld der Grünen, die die Privatadresse mit Telefonnummern, wie in der Collage gelesen werden kann, von einem ehrtreuen Manne veröffentlichen, oder die Person, die diese Collage, um das aufzeigen zu können, erstellte, ohne die Adresse zu schwärzen?

Was für eine Hysterie. Wegen Adressen, die so leicht zu finden sind. Woher hat zum Beispiel jener Mann die Adresse, wie er schreibt, immer wenn er vorbeifahre, müsse er …

Vielleicht hat er die Adresse im Internet selbst herausgesucht, vielleicht hat er sie von Burschen, die die Adresse einmal veröffentlichten, aber nicht in Österreich, sondern in Deutschland … Und wie ist das, wenn eine Adresse aus Österreich in einem anderen Land veröffentlicht wird, nicht aus guten Absichten, und doch durch diesem Medium in Österreich zugänglich … Oder doch auf einer österreichischen Website eines ehrenschätzenden Mannes? Und würden die zwei Jahre Haft auch dann zu verhängen, wenn die Adresse seit Jahren veröffentlicht und zugänglich …

Das auf die Schnelle zu diesem Gesetzesvorschlag. Ja, Wer disziplinieren will, heißt es, denkt selten nach …

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Franz Dinghofer der FPÖ unzensuriert - Merkel und Stauffenberg.jpg„Merkel probiert aus, was sie sich noch alles an Völkermordverbrechen gegen das deutsche Volk erlauben kann, bis sie auf ihren Stauffenberg trifft (der dann hoffentlich genauer arbeitet als sein Vorgänger).“

Das schreibt Franz Dinghofer in seinem Kommentar am 27. Februar 2017 auf FPÖ unzensuriert. Und sofort gibt es welche, die das für recht gut befinden, im Schutz der Anonymität.

Daß Franz Dinghofer von „Völkermordverbrechen“ schreiben kann, ist im Kommentar der Website der identitären Parlamentspartei schon im Satz angelegt:

„Was Merkel mit ihrer Aussage versuchte, war nicht mehr oder weniger, als das Deutsche Volk nun auch verbal zu eliminieren und durch eine ‚Bevölkerung‘ zu ersetzen.“

Wer Franz Dinghofer ist? Es gibt mehrere Kapitel zu ihm. Auf drei Kapitel soll verwiesen werden, um zu veranschaulichen, was für ein Mensch er ist:

Norbert Hofer, kleiner Präsident mit dem großen Herzen für die Franz Dinghofer der „primitiven Hetze“

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Nachruf von Franz Dinghofer auf einen ermordeten Pfarrer

Gegen diese dinghoferische Wiederbetätigung im Ekelhaften sind nur noch Witze angebracht, von der Art, wie schön, daß die Copysite der identitären Parlamentspartei wenigstens dann den „Duden“ entdeckt, wenn es um das Wörtchen „Volk“ geht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, veröffentlicht die Copysite der identitären Parlamentspartei, die sich auch bald um Presseförderung anstellen könnte, ein Bild mit der Unterstellung: „einem Parteikollegen eine Deutschlandfahne aus der Hand riss und demonstrativ wegwarf.“ Es ist wahr, daß Angela Merkel die Fahne abnahm, aber von einem Wegwerfen kann nicht gesprochen werden. Und wen ruft die Copysite der identitären Parlamentspartei dafür als Kronzeugen auf? Mit einer Verlinkung zu dem Video? Es ist Björn Höcke.

Wer ist Björn Höcke? Ein Mann, den sogar die AfD nicht mehr will, also seine eigene Partei, wie gelesen werden kann:

Unterschiede zwischen Deutschland Österreich, die nicht für Österreich sprechen

Konstruktiver und zielführender Umgang mit Postings

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats! Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.“ – Matthäus, Kapitel 23

Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist

Wann das ist? Wann Norbert Hofer immer nie „entsetzt“ ist: Dafür gibt es in der identitären Parlamentspartei einen eigenen Chronometer, mit dem die Zeit dafür abgelesen werden kann, einen eigenen Kalender, in dem die Tage dafür eingetragen werden können. Uhr und Kalender, nach der die identitäre Parlamentspartei lebt, haben ein und denselben Namen: Unzensuriert.

Norbert Hofer ist unzensuriert „entsetzt“, wenn es um ein Posting gegen ihn geht, wie aktuell auf der Seite von Bundeskanzler Christian Kern auf der Plattform des Unternehmens Facebook. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Norbert Gerwald Hofer stellt sein Entsetzen nach der Unzensuriert.jpg

Wie reagiert Norbert Hofer selbst, wenn er direkt von sträflichsten Verleumdungen informiert wird? Gar nicht. Genauer. Er reagiert. Er reagiert gesinnungsgemäß. Er antwortet nicht, er handelt nicht, er läßt es geschehen, über Monate, wie die wohl untergriffigste Verleumdung vom nun amtierenden Bundespräsidenten es beispielhaft zeigt:

Europäisches Forum Linz – Ein paar Fragen, Alexander Surowiec, zum Mitnehmen zum morgigen Kongress zur Überreichung an Kickl für Hofer

Fragen an Norbert Hofer, den Dritte-Chance-Geschenk-Kandidaten

Es soll nicht verschwiegen werden, es wurde dann doch gelöscht, nach über vier Monaten:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Unfreiwillig hat der Mann, der Farben sich erheben lassen will, zu diesem positiven Beispiel geführt. Und das macht nebenher auch wieder einmal deutlich, wer ein Politiker ist, wer ein bloßer Bezirksgerichtslaufender ist.

Konstruktiver Umgang mit Postings versus gesinnungsgemäßes Blockieren von Norbert Hofer.jpg

Und wie verhält sich der Bezirksgerichtslaufende Norbert Hofer selbst? Er blockiert beispielsweise Menschen auf der Plattform des Unternehmens Twitter, dessen Meinungen er gesinnungsgemäß nicht goutiert, nicht aushält, die ihm direkt informieren, er gefordert wäre, zu handeln, aber gesinnungsgemäß nicht gewillt ist zu handeln oder nicht handeln kann. Ob der Auslöser die direkte Information über die untergriffigste Verleumdung war, daß  er nur eines noch konnte, nämlich zu blockieren, kann nicht beantwortet werden, ist nicht mehr eindeutig im Nachhinein feststellbar. Da die Lächerlichkeit des Blockierens eben erst Thema war, wegen eines Menschen, von dem nicht erwartet wurde, er würde blockieren, kann auf dieses Kapitel verwiesen werden, weil das hoferische Blockieren ebenfalls angesprochen ist, und dieser Verweis auf dieses Kapitel zugleich zeigt, es geht hier in keiner Weise um eine Verteidigung des Bundeskanzlers:

Regierungsprogramm 1718 im Kulturland Österreich

Darin fällt auch ein Name, nämlich Georg Zakrajsek. Ein Mann, der eben erst wegen Verhetzung verurteilt wurde. Ein Mann, der auch von Norbert Hofer schon einmal eingeladen wurde. Wie könnte eine Schlagzeile darüber lauten?

Mit Entsetzen lädt Norbert Hofer zum sportlichen Gespräche ein

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Schießen ist ein schöner Sport – An wen erinnert Waffenrassyst Zakrajsek bloß so?

„Bestien“

Was denkt wohl Norbert Hofer, wenn er Menschen … denkt Norbert Hofer für sich, „entsetzt“ müsse gesagt werden, was zu sagen ist, und, so wahr Gott helfe, selbst werde er dem Bezirksgericht anzeigen, was er über Menschen sagt, beispielsweise: „Bestien“ …

„Damit sich dieses Land, damit sich diese Farben wieder erheben können“

War Norbert Hofer am 3. Februar 2017 „entsetzt“? Während seiner Rede in der Hofburg, die nachgelesen und nachgehört werden kann: https://www.vice.com/alps/article/damit-sich-die-farben-schwarz-rot-gold-wieder-erheben-konnen-norbert-hofers-akademikerball-rede

„Farben“ sollen „sich wieder erheben können“, also die Farben, die er an diesem Abend auf seiner Brust … Wie beruhigend, das traute sich nicht einmal Jesus Christus zu, Farben zum Erheben zu bringen, er sagte nicht zu Farben: Stehet auf und gehet … er sagte es zu Lahmen. Und er sagte viel über die Pharisäer, wie es Matthäus Jahrzehnte später schrieb, im Kapitel 23 heißt es weiter:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist’s voll Raubes und Fraßes!“

Der Mann, der sich nun an die Seitenregeln halten will, war übereifrig, seine Hinzufügung über das „braune Dreckschwein erster Güte“ war unangebracht, sein Posting mit dem Wort „Pharisäer“ hätte er beenden müssen, mit diesem wohl auch heute noch in vielen Messen gepredigten Wort aus den Erzählungen über Jesus Christus, dessen Gott dem Hofer einer sein soll, der ihm so wahr 

„Damit sich diese Farben wieder erheben können“ … Bei dieser hoferischen Ballrede ist auch sofort zu denken an: heute Südtirol und morgen …

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

„Wohin gehört Südtirol?“ Zu Chemtrails.

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Zielführender Umgang mit Postings

Das Entscheidende an dieser Angelegenheit ist aber nicht der mit einem Bibelwort versehene Bezirksgerichtslaufende, sondern ein zielführender Umgang mit Postings. Die Gerichte werden nichts zur Eindämmung von ungeheuerlichen Postings beitragen, wie hier in vielen Kapiteln bereits geschrieben wurde. Aber dieses aktuelle Beispiel von einem Mann, der hinkünftig seine „Kinderstube“ nicht vergessen will, scheint doch ein guter Ansatz zu sein, wie damit umgegangen werden könnte. Deshalb soll abschließend wiederholt werden, was oben bereits geschrieben wurde:

Wie in der Collage gelesen werden kann, hat Christian Kern eine mögliche zielführendere Reaktion auf derartige Postings gefunden, als zum Bezirksgericht zu laufen, als so ein Posting stillschweigend zu löschen. Nämlich zu antworten, darauf hinzuweisen, es werde auf eine faire und konstruktive Diskussion großen Wert gelegt, auch darauf, nicht zu beleidigen. Und wie die Antwort des Posters zeigt, hat dieser Umgang gewirkt; der Poster wolle sich nun nach den Seitenregeln verhalten.

Allerdings ist ein Zusatz durchaus förderlich, wie allenthalben aus eigener Erfahrung mit derartigen Postings, von denen, wie es scheint, niemand mehr unbelästigt bleibt, berichtet werden kann. Es haben Menschen mit diesem zusätzlichen Hinweis tatsächlich von selber ihre Postings gelöscht.

Überdenken Sie, was Sie geschrieben haben. Sie werden dann nur zum Schluß kommen können, es selbst zu löschen. Sollten Sie Ihr Posting dennoch nicht selbst löschen, werden Sie es vielleicht doch eines Tages verstehen können, daß das Löschen für Sie übernommen werden muß, in spätestens drei oder vier Tagen.

Vatikan befiehlt religiöse Gebote über staatliche Gesetze zu stellen

Es wird berichtet: „Integrationsminister Sebastian Kurz hatte drastische Zahlen im Gepäck“.

Es geht dabei um eine Studie. Neunhundert Flüchtlinge wurden befragt.

„Eine davon: 40 Prozent der aus Syrien, Afghanistan und dem Irak kommenden Flüchtlinge würden religiöse Gebote über staatliche Vorschriften stellen, verriet Kurz am Montag anlässlich der Integrationskonferenz ‚Vienna Future Talks‘. – derstandard.at/2000051377360/Fluechtlinge-40-Prozent-stellen-religioese-Gebote-ueber-Gesetze“

Nun. Die befragten Menschen kommen aus verschiedenen Ländern, und so verschieden werden ihre Zugänge sein. Welche „religiösen Gebote“ sind es, die, wie sie meinen, über „staatliche Vorschriften“ zu stellen wären. Es werden keine angeführt.

Menschen gaben Antworten auf gestellte Fragen. Sie äußerten also Meinungen. Jedweder Mensch hat Meinungen zu vielen Themen. Aber Meinungen strukturieren keinen Alltag, bestimmen nicht das Verhalten in einer Gemeinschaft, in einer Gesellschaft. Sie meinten etwas. Sagten sie aber, sie leben danach? Waren es Fragen, mit denen sie sich je in ihrem Leben auseinandersetzten, und vor allem im Hinblick auf strikt zu befolgende Handlungsanleitung? Gaben sie sich dem Luxus eines theoretischen Diskurses hin? Einmal etwas anderes gefragt zu werden, als nach Papieren, Fingerabdrücken und so weiter und so fort. Aber vor allem: sie sagten nicht, sie hätten einen Befehl, die Weisung: „religiöse Gebote über staatliche Vorschriften stellen“.

„Drastische Zahlen“ nennt es die sogenannte Qualitätszeitung. Sebastian Kurz sieht in diesen Zahlen menschgemäß sofort einen Beleg für die Notwendigkeit seiner Wertekurse. Nur eine Deutung der Meinungen läßt Sebastian Kurz zu, und die Qualitätszeitung weiß diese ihm beistehend zu benennen: „drastisch“.  Soweit die Zahlen bisher bekannt sind, die Studie ist noch nicht abgeschlossen, nicht veröffentlicht, die Fragen, die zu diesen Zahlen führten, nicht bekannt.

Die Verkündigung dieser prozentmäßig zugeteilten Meinungen ist nur eines: „drastisch“ schwarz, nur schwarz, nicht einmal schwarz und weiß.

Aber Sebastian Kurz kann sich wieder einmal als einer präsentieren, dem die Werte … welche Werte, die, die er beispielsweise vorlebt, wenn es etwa um Saudi-Arabien, um sein Werben für Donald Trump

Es sind bloße Meinungen von Menschen ohne Befehle. Es gibt – und darum geht es wohl bei der nun breiten Verkündigung dieser „drastischen Zahlen“, um den Islam – die verschiedensten Auslegungen des Islams, es gibt die verschiedensten Strömungen des Islams. Was es aber nicht gibt, ist eine Zentrale dieses Organisierten Glaubens. Was es aber nicht gibt, ist eine an alle Bürgerinnen und Bürger, gleich in welchem Staat sie leben, befehlsausgebende Zentrale dieses Organisierten Glaubens.

Ehe darüber weitergeschrieben wird, muß, weil zu erwarten ist, es werde gleich gesagt werden, hier werde für den Islam Partei ergriffen, geschrieben werden, das ist ganz und gar nicht der Fall. Denn. Keine Religion kann je noch verteidigt werden. Und das nicht erst seit der Mensch im 21. Jahrhundert sich wähnt zu leben. Jeder Religion ist entgegenzutreten. Und also auch dem Islam, dessen Anhänger und Anhängerinnen aktuell in der Türkei wieder das grauenhafteste und fratzenhafteste Religionsgesicht …

AKP will von ihrem A… abstammen.

katechismus-befehl-gott-gehorchen

Weder Sebastian Kurz noch die Qualitätszeitung nennt es „drastische“ Befehle, die festgeschrieben und gültig sind. Was von dieser Zentrale festgeschrieben ist, ist zwar auch nicht mehr als eine Meinung, vom Inhalt und Gehalt her, aber es sind Befehle für Bürgerinnen und Bürger gleich in welchem Staat auf dieser Erde. Es sind Befehle, die gehorsam zu befolgen sind, im Katechismus und im Compendium zum Katechismus der Zentrale des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche gültig festgeschrieben.

Und diese Befehle an alle Bürgerinnen und Bürger sind wieder einmal zu wiederholen,

Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Evangelium – Weisung zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

die für Sebastian Kurz augenscheinlich keine „Herausforderung“ darstellen, für die Qualitätszeitung keine „drastischen“ sind.

katechismus-befehl-bewaffneter-widerstand

Es kann von Befehlen gesprochen werden. Denn. „Weisungen“ sind Befehle. Darüber hinaus ist „Gehorsam“ das Schlüsselwort dieses Katechismus. Es ist zu gehorchen, das heißt, Weisungen sind auszuführen. Und wie gerade in Österreich gewußt wird, entheben Weisungen jedweder eigener Verantwortung, jedweder eigener Schuld. Der Langname für Österreich könnte durchaus lauten: „Ich habe nur meine Pflicht getan.“

katechismus-befehl-wie-fremdeWas für ein Geschwefel also von „Integration“, wenn die Menschen des Organisierten Glaubens, die in Österreich die Mehrheit darstellen, „das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen“ haben.

Was für eine Gefahr für die sogenannte innere Sicherheit, für den Frieden in einem Staat, wenn die Begründungen gelesen werden, wann „bewaffneter Widerstand“ gerechtfertigt ist.

Auferstanden ist Jesus Christus des Schwertes

Und wie oft kann konkret festgestellt werden, daß Befehle von dieser Zentrale befolgt werden, auch in Österreich. Das „Sittengesetz“ – abgekürzt mit „Gott“ – dieser Zentrale gegen staatliche Gesetze aktiv in Stellung gebracht werden. Um ein konkretes Beispiel anzuführen: Abtreibung. Es sind nicht nur hochrangige Angestellte, nicht nur der hochrangigste Angestellte dieses Organisierten Glauben, die gegen staatliche Gesetze marschieren

katechismus-befehl-abtreibungsvebotMeinungen von geflüchteten Menschen stellen also „Herausforderungen“ dar, Meinungen, die diese Menschen vielleicht morgen schon wieder vergessen haben werden, sie je gehabt zu haben, vielleicht auch falsch oder nicht vollständig oder nicht klar genug auf die gestellten Fragen ausgedrückt zu haben – im Positiven wie im Negativen. Hingegen Befehle einer Zentrale sind keine „Herausforderungen“, diese sind nicht einmal zu erwähnen. Befehle sind Befehle. Gegen so klare Befehle kann nichts getan werden. Doch eines – sie schlicht pflichtgemäß als gehorsamste Diener und Dienerinnen erfüllen.

PS In wie viele Wertekurse müßten dringend jene geschickt werden, die diesen Katechismus

Synonym für schwarze Pädagogik: Katechismus

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

geschrieben haben? Daß einer aus Wien auch dabei war, wen kann es noch überraschen?

Was für AndreasNorbertHofer nach Verurteilung wegen Verhetzung von einem „beliebten Blogger“ zu tun ist: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Es ist bei einer solchen Gesinnung nachvollziehbar, daß die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Parlamentspartei einem „beliebten Blogger“ beisteht, mit dem es viele Überschneidungen gibt, wie gelesen werden kann:

Seitenkomposition der „Kronen Zeitung“ mit einem wegen Verhetzung verurteilten Juristen.

Es ist bei einer solchen Gesinnung ebenfalls nachvollziehbar, daß der verurteilte Jurist auch auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Parlamentspartei mit Zuspruch rechnen darf, nicht nur auf seiner eigenen Website, wie gelesen werden kann:

Radikalisierte Greise des Establishments schreiben nach Hilfe.

Von dem „Heil Dollfuß“ eines Kommentarkomplizen auf der Website des Notars ist die Brücke gespannt zur Verharmlosung der „NS Justiz“ eines Kommentarkomplizen auf der Website, die nun ihrem „beliebten Blogger“ beisteht, auch vereint dadurch, von derselben Richterin nicht so behandelt zu werden, wie es ihren Gesinnungen und Vorstellungen entspricht.

Wie in der Collage gelesen werden kann, ist in den Kommentaren alles enthalten, das diesem Gesinnungskreis recht und ehre ist. Es muß, da es eine Richterin ist, sofort die Frage nach der Gleichberechtigung der Frau gestellt werden. Und gesinnungsgemäß darf eine Bestrafungsphantasie nicht fehlen. Es kann nicht verwundern, wird an die recht große Liebe zum putinschen Rußland in diesen Kreisen gedacht, daß AndreasNorbertHofer weiß, wohin Menschen zu verbringen sind. Auch reichsbürgerliche Ansichten müssen geäußert werden. Gerichtsurteile sollen gar in einer „Volksbefragung/Abstimmung letztinstanzlich im Namen des Volkes revidiert“, Richter und Richterinnen entlassen werden, deren Urteile gesinnungsgemäß nicht genehm … und so weiter und so fort.

georg-zakrajsek-staberl-ersatz

Zu beachten bei diesen Kommentaren ist wiederum, wie viele diesen zustimmen. Ein paar dieser in die Collage aufgenommenen Kommentare sollen doch beispielhaft zitiert werden:

Herwig Seidelmann: „Was soll daran ‚Hetze‘ sein? Das ist nicht einmal ‚eine Hetz‘, sondern Faktum. Wer den Koran hierzulande nicht ablehnt, befindet sich auf dem Kriegspfad gegen uns Christen.“

Arbeiter: „Richterin Baczak hat den Rubikon überschritten“

AndreasNorbertHofer: „Nackt, ins Straflager nach Sibirien!

putin: „Richterin Baczak verurteilt … Jede Richterin hat einen Namen, eine Wohnadresse und meist auch ein Auto mit Kennzeichen. Dies herauszufinden ist keine Schwierigkeit, um mit der Person Aug in Aug zu sprechen!!! Die Bereichernden nennen das so: wir wissen wo dein Haus wohnt!

IRRA: „‚Die Richterin‘ Es ist immer wieder ein Genuss für mich, wie sich Frauen selbst aus dem Rennen nehmen um eigentlich akzeptiert und gleichwertig behandelt zu werden. Irgendwie ist die Zeit doch nicht reif dafür, was ich auf eine ………….! Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Gleicher Mist wie…: „Richter haben kein Recht. Das ist das Hauptproblem. Legislative, Judikative und Exekutive sind unlegitimiert und handeln gegen die Interessen des Volkes. Wer gibt dieser Mafia das Recht Macht über andere auszuüben? Ende der Durchsage.

Bertaweber: „Österreichs Justiz….. …. hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr der NS Justiz angepasst, deren System aber verfeinert. Das kann ich behaupten, da ich Recherchen für ein Buch durchgeführt und dieses auch geschrieben habe. Leider will es in Österreich bisher keiner verlegen….warum wohl? Fakt ist auf jeden Fall, dass Straftaten von Politikern gedeckt werden, Anzeigen gegen Justizverbrecher ins leere laufen und sich diese feine Gesellschaft gegenseitig deckt. Hotspots hierfür sind Innsbruck und Graz. Und das ist keine Justizbeleidigung, sondern alles Beweisbar.“

Florianer: „Die täglichen ‚querschuesse.at‘ …. … erhalte ich als sog. Newsletter seit mehr als 5 Jahren. Meine Zustimmungsrate von rund 80% hat mich dazu bewogen, die überwiegende Anzahl seiner hervorragenden Beiträge zu kopieren und zu sammeln. Meine Sammlung wächst weiter. Ich danke Herrn Dr. Zakrajsek und wünsche ihm ein noch langes gesundes Leben! Er ist DER Staberl-Ersatz.

Für Florianer ist also Georg Zakrajsek „DER ‚Staberl‘-Ersatz“ … wer nicht mehr weiß, wer heute nicht mehr wissen kann, wer „Staberl“ war: das war ein Schreiber für die „Kronen Zeitung“, die es versteht, Seiten zu gestalten …