„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Strache - Kienesberger - In respektvollem Gedenken

Es gehört zum vorangegangenen Kapitel,

FPÖ Unzensuriert und wieder eine Rosenkranz alias JanaJung: „Aber eine Generation rechnet mit ihren Eltern ab“ direkt zu bestellen bei „Fakten“

in dem die Namen unterkamen: Horst-Jacob Rosenkranz …

Und zu Norbert Burger fällt Peter Kienesberger ein. Und auch zu Peter Kienesberger fällt He.Chr. Strache ein. Zum Tod von Peter Kienesberger schrieb der Obmann der identitären Parlamentspartei: „Mein aufrichtiges Beileid!“ Wie gelesen werden kann im Kapitel:

Der FPÖ letzte Ehre für einen „Alpen-Taliban“

Und das ist noch nicht so lange her. Im Juli 2015. Und er schrieb auch, wie gelesen werden kann: „Süd-Tirol ist NICHT Italien!“ Das ist länger her, Dezember 2013. Italien wird einem Vizekanzler Strache dafür gewiß den Teppich ausrollen …

HC Strache - Peter Kienesberger - Norbert Burger - NDP - Südtirol

Und ganz bestimmt wird Italien einem Vizekanzler Strache den Teppich dafür ausrollen, daß er in Südtirol „Mut“ macht für eine Zukunft „Südtirols ohne Italien“ … Und das ist nichtso lange her. Es war im Jänner 2017. Das ist Kontinuität. Das ist Zuverlässigkeit.

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Der Hofers Südtirol oder wie viele Einwohnerinnen hat Österreich? Nach strach’scher Weise: eintausend Einwohner

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

Südtirol - eine Herzensangelegenheit der FPÖ - Dafür rollt Italien gewiß den Teppich aus

Und wenn mit einem Vizekanzler Strache noch ein Norbert Hofer mitfährt, nach Italien, dann wird das ein recht breiter Teppich werden müssen. Denn. Werner Neubauer wird ja auch mitwollen … Werner Neubauer, der Verfasser der ergreifenden Presseaussendung zum Tod von Kienesberger, Werner Neubauer, auch der Mann, dem die Renaissance des Faschismus recht große Sorge bereitet, auch in einem kleinen Land …

Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

Das wird ein noch breiterer Teppich werden müssen. Es wird ja wohl die gesamte FPÖ mitwollen …

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

… „Fakten“ …

Es hat sich Erstaunliches zugetragen, am 21. Mai 2019 hat eine Person, die in diesem Kapitel erwähnt wird, eine E-Mail gesandt. Es wurde also doch von einem Menschen gelesen, nach über eineinhalb Jahren seiner Abfassung. Wofür ihr zu danken ist. Weil sie damit Gelegenheit gibt, darüber nachzudenken, wann ist ein Kapitel schlecht geschrieben. Und dieses Kapitel ist wohl schlecht geschrieben, wenn es Anlaß ist für eine Benachrichtigung, wie diese vom 21. Mai 2019. Und weil es schlecht geschrieben ist, wurde das gesamte Kapitel durchgestrichen. Die Überlegungen dazu, wann ein Kapitel schlecht geschrieben ist, finden Sie im nun dazu verfaßten Kapitel „Passagen in einem Roman“ …Verena Rosenkranz - Fakten Korneuburg - JanaJung FPÖ unzensuriert 17-11-2017

FPÖ Unzensuriert macht Werbung für ein Buch. Von Verena Rosenkranz.

Was kann das für ein Buch sein? In dem Sätze stehen, wie der Leseprobe auf FPÖ unzensuriert entnommen werden darf:

„Unsere Großeltern und meine Generation trennt gar nicht so viel. Sie hielten an einem lange erprobten Wertesystem fest, das sich als sinnvoll herausgestellt hatte. Unsere Eltern haben es über Bord geworfen.“

Es ist nicht schwer, sich das vorzustellen. Allein der Hinweis, wo dieses Buch direkt bezogen werden kann, sagt bereits alles: „Fakten“, Korneuburg – Horst-Jakob Rosenkranz …

Es ist nicht schwer zu bestimmen, um welches „Wertesystem“ es dabei geht.

Wer wohl die Buchempfehlung auf FPÖ unzensuriert geschrieben hat? Verena Rosenkranz selbst? Das ist nicht von der Hand zu weisen. Denn. Als „JanaJung“ schreibt sie selbst Kommentare auf FPÖ unzensuriert. Und sie verweist dabei darauf, für wen sie noch schreibt – Eckart … wie in der Collage gelesen werden kann.

Und zum Eckart fällt gleich der ins Parlament Heimgekehrte ein …

Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, wirbt für den Eckart

Eine Rosenkranz hat es nicht mehr ins Parlament geschafft …

Alphabet of Enlightenment, H to U: Haverbeck, Hofer, Holocaust, Rosenkranz, Strache, Uncut

Dafür hat, es wird ihr wohl kein rechter Trost sein, ein anderer aus dem Gesinnungskreise, wenn auch nicht mehr ihr Parteikamerad,

„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können“, bleibt Norbert Hofer im Parlament sitzen und verrechnet seine Ab-Loge

einen überwältigenden Sieg im Parlament eingefahren …

Darüber hinaus. Wer macht sich schon die Mühe, eine „Leseprobe“ abzutippen, wenn nicht die „Jungautorin und Mutter“ selbst?

Aber das alles ist unwesentlich. Interessant daran ist bloß. Ohne eine Rosenkranz geht es bei FPÖ unzensuriert halt doch nicht. Was einmal gesinnungsgemäß vereint, bleibt geeint … Auch das ist unwesentlich.

Wenn Alexander Van der Bellen in nächster Zeit, wie es aussieht, He.-Chr. Strache als Vizekanzler angeloben wird, wird Horst-Jakob Rosenkranz vielleicht stolz für sich denken, das ist „unser Vizekanzler“ und sich dabei daran erinnern:

„Auch FP-Chef Strache lobte 2008 anlässlich der Feier des 50. Geburtstages von Barbara deren Ehemann. Die Familie lebe das freiheitliche Familienbild vor, erklärte er.“ 

Alexander Van der Bellen, Bundespräsident – Mutig alten Zeiten entgegen

1

Alexander Van der Bellen hätte nicht Sebastian Kurz den Auftrag zu einer Regierungsbildung erteilen müssen. Van der Bellen hätte auch Christian Kern mit der Regierungsbildung beauftragen können, wenn dieser glaubwürdig eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei ausgeschlossen hätte.

Christian Kern hätte sich um eine Koalition von ÖVP und SPÖ bemühen können. Das entspricht auch dem faktischen Wahlergebnis, das für ÖVP und SPÖ eine Mehrheit brachte von 58,4%. Die zwei Parteien wechselten bloß die Plätze. Blauverrührt und Blau kamen lediglich auf 57,5%. Das noch einmal zur Legende, eine Koalition von SPÖ und ÖVP wäre am 15. Oktober 2017 abgewählt worden.

Darüber hinaus. Die ÖVP wechselte nicht auf den ersten Platz, weil sie das Wahlversprechen abgab, keine Koalition mehr mit der SPÖ. Zu hören war lediglich, kurz gesagt, die Leersätze, mit allen Parteien nach der Wahl … Das Konkrete im Leeren stellte sich unmittelbar nach der Wahl und Beauftragung zur Regierungsbildung heraus: nur mit den Blauen …

Christian Kern hätte, beauftragt mit der Regierungsbildung, auch auf andere Regierungsformen setzen können. Bis hin zu einer Minderheitsregierung. Selbstverständlich aber auf keine mit der FPÖ.

Von Alexander Van der Bellen hätte auch eine andere Beauftragung zur Regierungsbildung erwartet werden dürfen. Von einem Mann, der viele Jahre politisch tätig war in einer Partei der Alternative zur schwarz-rot-blauen Parteipolitik, hätte eine Alternative erwartet werden dürfen, entgegen allen Kleinsorgen, Kleinbefürchtungen, realpolitisch eine Unmöglichkeit …

Das Gebot der Stunde. Nicht-Angelobung einer, kurz gesagt, blauen Regierung. Und wenn nicht anders möglich. Neuwahlen. Die Kosten für eine Neuwahl fielen im Vergleich zu den Kosten, die eine neuerliche blaue Regierung den Menschen in Österreich verursachen wird, lächerlich gering aus. Der Beginn des Prozesses gegen Kar-Heinz Grasser im Dezember 2017 kann als Jubiläumstag jahrelanger behördlicher Aufarbeitung der ersten blauen Regierung begangen werden, mit einem Kassasturz der bisherigen Ausgaben für alle, also für die vielen, vielen verursachten Ermittlungen, wobei auf die Kosten der Eurofighter-Ausschüsse nicht vergessen werden darf.

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Alexander van der Bellen erwies sich mit dieser seiner Beauftragung zur Regierungsbildung von Sebastian Kurz, und das ist ein Treppenwitz der Geschichte, als konservativer, als bewahrender als der ultrakonservative Wolfgang Schüssel, der, zwar nicht zum Wohle der Menschen in Österreich, die tiefen Traditionsschlammpfade Österreichs verließ, um mit der FPÖ eine Regierung zu bilden, freilich nur zum nachhaltigen Schaden der Menschen in Österreich.

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Wie zu lesen ist, murmelt nun Alexander Van der Bellen in irgendwelchen Hinterzimmern etwas davon, er würde einen Johann Gudenus, einen Harald Vilimsky nicht angeloben.

Interpretation: Eine Feigheit und eine gegenseitige Hilfestellung für eine blauverrührt-blaue Regierung.

Eine Feigheit. Weil er, Van der Bellen, damit rechnen darf, daß die zwei Parteien, die gierig danach sind, die Menschen in Österreich ihrer Regierung auszusetzen, diese zwei Mannen nicht als Minister ihm vorsetzen werden. Wobei, so ist zu hören, Gudenus gar nicht von seiner identitären Parlamentspartei für einen Ministerstuhl vorgesehen sein soll. So ersparte sich Van der Bellen sogar den von Thomas Klestil aufgebrachten Mut, ein tatsächliches Nein auszusprechen.

Und das ist seine Hilfestellung für die blauverrührt-blaue Mann- und Frauschaft. Denn. Sie wissen bereits jetzt, wen sie nicht als Minister bringen können, wenn sie eine reibungslose und damit auch gleich eine werbewirksame bundespräsidentschaftliche Angelobung haben wollen. Und es ist ihre Hilfestellung für Van der Bellen, um sein Gesicht zu wahren. Er wird einst erzählen können, mutig habe er sich gegen … ja, was?

Darüber hinaus. Bereits die Weigerung von Thomas Klestil hat gezeigt, es war bei weitem zu wenig, nur zwei Blaue als Minister abzulehnen. Die Folgen sind bekannt.

Und nicht anders ist es 2017: „Das ist die geheime FPÖ-Ministerliste“

4

Ein Treppenwitz ist es wohl auch, wenn nun Alexander Van der Bellen in irgendwelchen Hinterzimmern in Italien davon spricht, er vermisse das „Neue“ bei den Regierungsverhandlungen. Wie kann ein Mensch, der selbst nichts Neues anzubieten hat, seit er Bundespräsident ist, etwas Neues vermissen? Von diesem Aspekt her, ist er, und das wird nicht zum Wohl der Menschen in Österreich sein, der idealtypische Bundespräsident für eine blauverrührt-blaue Regierung. Er, Van der Bellen, wäre soher auch ein idealtypischer Mitverhandler am Gabentisch …

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Und er, Alexander Van der Bellen, wird nun forciert zum ersten Beschädiger des Landes, das Vertrauen in die Politik noch weiter zu vernichten. In den Wahlkämpfen zur Bundespräsidentschaftswahl 2016 sprach er noch davon, er würde eine FPÖ als Regierungspartei nicht … Was ist davon geblieben? Nichts.

Wie viele Stimmen hat Alexander Van der Bellen wohl dafür bekommen, ein Versprechen zu sein, daß eine FPÖ nicht wieder in menschenschädigende Positionen …

Es muß nicht wiederholt werden, was gegen eine FPÖ in der Regierung spricht … Die zwei vorangegangen Kapitel bringen es noch einmal, ein weiteres Mal …

Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

Di casa in casa: Unweigerlich fällt Österreich ein, etwa beim Lesen über „Faschisten des 3. Jahrtausends“

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Sebastian Kurz und He.-Chr. Strache werden wohl bereits eine rechte Freude damit haben, daß Alexander van der Bellen nun Bundespräsident ist. Seine Bundespräsidentschaft ist ihr Zeitfenster der persönlichen Aufstiege. Vielleicht wäre die Wahl am 15. Oktober 2017 anders ausgegangen, wäre Norbert Hofer Bundespräsident geworden. Darüber zu spekulieren, ist freilich müßig.

Besonders Sebastian Kurz kann sich darüber freuen. Denn. Seine Leersätze und die Leersätze von Alexander Van der Bellen sind inzwischen ein Parallellauf …

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Zu den im obigen Kapitel angeführten Leersätzen kann einer noch hinzugefügt werden, den er sprach bei der Beauftragung zur Regierungsbildung …

„Als Bundespräsident werde ich bei der Regierungsbildung besonders darauf achten, dass die Gesamtinteressen Österreichs und seiner Bevölkerung im Mittelpunkt stehen.“

So leer das klingt, so konkret wird bei Sebastian Kurz, auch wenn dieser nur ebenso leer zu reden weiß:

„Jetzt. Oder Nie!“

In dieser Leerformel verbirgt sich das Konkrete, wie gelesen werden kann: „Am Ende bei den sozial Schwachen gespart werden muß.“

Was hat der idealtypische Bundespräsident mit seiner Leerformel „Gesamtinteressen …“ dem in den kurz’schen Leersätzen verborgenen Konkreten konkret entgegenzusetzen? Wenn es weitergeht, wie es begonnen hat, also mit der Beauftragung zur Regierungsbildung von Sebastian Kurz, kann ohne Prophezeiung nur aufgrund des Gesetzes der Serie gesagt werden: Nichts.

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Es wird wohl nicht wenige gegeben haben, in Österreich, die Alexander Van der Bellen wählten, weil sein Gehabe zur Meinung verleitete, mit ihm werde in Österreich ein „neuer politischer Stil …“

Es gibt Leersätze. Und es gibt auch ein Leergehabe. Wie sich immer mehr herausstellt. Das Gehabe von Sebastian Kurz versprach keinen „neuen politischen Stil“, aber sein Gerede davon …

Sebastian Kurz wählt am 15. Oktober 2017 neuen politischen Stil: also nicht schwarz, nicht rot und nicht blau

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Was wird von der Bundespräsidentschaft des Alexander Van der Bellen bleiben. Vielleicht ein Schrank voller Gedächtnisteller, Gedächtniskelche …

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Noch etwas. Es fällt ihm, Van der Bellen, die Ehre zu, daß dieser Wirklichkeitsroman noch zu einem Entwicklungsroman, beinahe zu einem Bildungsroman wird. In einem Wirklichkeitsroman müssen Figuren sich nicht entwickeln. Aber Alexander Van der Bellen ist eine Figur, die sich entwickelt, eine Entwicklung durchläuft, auch in ihren späten Jahren. Sie hat einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie ihn vor etlichen Jahren angetreten hat, um schließlich bei der Postcourage …

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Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

Di casa in casa:
Unweigerlich fällt Österreich ein,
etwa beim Lesen über
„Faschisten des 3. Jahrtausends“

Wie erfreulich es doch ist, sich daran erinnern zu können, daß es in Österreich Menschen gibt, denen es eine recht große Sorge bereitet, das Versagen einer Volkspartei, welches zur Renaissance des Faschismus …

Und dieser Mensch ist Werner Neubauer, der zur Zeit auch in einer Verhandlungsuntergruppe sitzt der zwei Parteien, die eine Regierung in Österreich stellen wollen. Die eine Partei ist, kurz gesagt, die Volkspartei, die andere Partei ist …

Und diese Sorge und diese Hellsichtigkeit von Werner Neubauer verdient es, wörtlich und in vollem Umfange vorgetragen zu werden. Denn. Er spricht es klar und unmißverständlich aus, wie gefährdet dieses kleine Land ist, wie schlimm es um dieses kleine Land bestellt ist…

Und wie beruhigend es doch ist, daß Werner Neubauer nicht nur beim warnenden Worte es allein hält, sondern er auch recht tatkräftig mittut, wie in diesen Kapiteln gelesen werden kann, diesem kleinen Land eine Renaissance des Faschismus zu ersparen, das drohende faschistische Joch von diesem kleinen Land abzuwenden, das eine versagende Volkspartei dem kleinen Land, kurz gesagt, aufzubürden …

Solange es solche Männer von einem Schlage Neubauers gibt, braucht es um das kleine Land nicht bange zu werden, und wie beruhigend, Ragger, auch Ragger, der einst in einem kleinen Land recht erfolgreich für das noch kleinere Land im kleinen Land …, ist mit in der Verhandlungsuntergruppe, in der mit Pensionen gehandelt …

Wie gesinnungsmutig Neubauer die Versäumnisse in den letzten Jahrzehnten anspricht, ohne Gesinnungsscheu auflistet, was alles nicht gegen faschistische Umtriebe getan wurde, was alles geduldet …

Ach, mögen diesem kleinen Land nur mehr Männer und Frauen eines Schlages Neubauers erstehen, die so beherzt dem Faschismus entgegentreten, auch in dem kleinen Land, in dem sie tatsächlich leben, arbeiten, wohnen, wählen, regieren …

Versagen der Volkspartei in einem kleinen Land führt zur Renaissance des Faschismus - So Gesinnungsmann Neubauer

Wien (OTS) – „Mit der CasaPound hat es eine bekennend faschistische Gruppierung kürzlich in den Bozener Gemeinderat geschafft. Damit wird aufgrund des jahrelangen Versagens der Südtiroler Volkspartei in volksgruppenpolitischen Fragen der italienische Faschismus in Südtirol salonfähig und diesen Entwicklungen sehe ich mit großer Sorge entgegen“, so heute der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

Was die rund zwanzig CasaPound-Mitglieder mit ihrem „Marsch auf den Gemeinderat“, im Zuge dessen sie über Talferbrücke, Museumsstraße und Lauben zum Rathaus marschiert sind, bezwecken wollten, sei nach wie vor unklar. Erreicht haben sie dadurch jedenfalls, dass er bei den Menschen Erinnerungen an den Marsch der Mussolini Faschisten auf Bozen aus der Faschistenzeit, wenige Wochen vor der Machtübernahme des „Duce“, wach werden ließ, so Neubauer.

„Wer allerdings, so wie die Südtiroler Volkspartei, jahrzehntelang faschistische Relikte und Ortsnamen duldet, faschistischen Umtrieben im Vorfeld der Gemeinderatswahl in Bozen nichts entgegen zu setzen bereit ist, schafft damit den Nährboden für das Wieder-Erblühen des Faschismus in Südtirol. Mit derartigen Provokationen, wie dem Marsch auf eine demokratische Institution und dem Spielen mit Schlagringen während der ersten Gemeinderatssitzung disqualifiziert sich CasaPound trotz gesetzlicher Legitimierung (hoffentlich) als ernstzunehmender politischer Gesprächspartner. Ein Hoffnungsschimmer ist die wegen des Marsches bereits ermittelnde Staatsanwaltschaft, jedoch frage ich mich, wann endlich die Schutzmacht Österreich auf diese bedenkliche Situation reagiert“, so Neubauer.

Di casa in casa: Unweigerlich fällt Österreich ein, etwa beim Lesen über „Faschisten des 3. Jahrtausends“

Ostia - Casa PoundOstia, Strand Roms, ist zur Zeit im medialen Scheinwerfer.

Ob es einem Menschen in Ostia auch so ergeht, wenn er sich vor der bevorstehenden Wahl am Sonntag, 19. November 2017, noch informieren will, weil er noch unschlüssig ist, wem er seine Stimme geben soll, daß ihm, liest er von den „Faschisten des dritten Jahrtausends“, unweigerlich Österreich einfällt und dabei einen Stich im Herzen verspürt?

Weshalb sollte ihm Österreich dazu einfallen? Österreich ist doch weit weg. Er findet es nicht, läuft er dem Stand entlang, dirket vor seinen Füßen angeschwemmt, es ist noch nicht angestrandet im Sand …

Und. Es fällt ja nicht einmal einem Menschen in Österreich ein, läse er von Ostia zur Zeit, wie nah doch die

Casa Pound

Casa Pound …

Was könnte ihm alles einfallen, läse er zur rechten Zeit, es würde dem Menschen in Österreich so vieles augenblicklich hochkommen, was alles wieder hochkommen will, daß er es nicht rechtzeitig schaffte, den Kulturraum in seiner Wohnung aufzusuchen, um eine Sauerei in seinem Wohnzimmer zu vermeiden …

Und eine Casa ist noch näher, sie steht in Österreich, aber im Vergleich zur Casa Pound lieblicher, österreichisch halt, trachtig … Wer aber diese Casa durch den hinteren Ausgang verläßt, befindet sich augenblicklich vor dem Gabentisch mit der recht ordentlich geschriebenen Liste der Verteilungsgeschenke in der Casa …

Eine Zeitung findet ihren Zugang in die Casa Maria blind durch den Hintereingang

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Hofer, Gudenus, Strache und deren Faschismus-Zitat

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

„Pegida: Wir stehen wahrhaftig am Anfang einer neuen patriotischen Bewegung“ – „Faschismus“

FPÖ-ZZ wünscht breiteste Verbreitung der „braunen Festschrift für jeden Lehrer, jeden Publizisten, jeden Historiker und natürlich auch jeden Politiker“

„der kärntner ist ja per se keine tracht“

Im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes möchte ein Gemeinderat aus St. Veit an der Glan gebeten haben, keine „polemik diesbezüglich…“:

„es geht um kärtnter trachten allgemein… z.b. gailtaler, rosentaler vulgo talschafts- und festtagstrachten … der kärntner ist ja per se keine tracht… bitte daher keine polemik diesbezüglich…“

Es kann verstanden werden, daß im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes, in dem alle eisern im Kärntner Anzug und Blaupunktdirndl stecken, eine Polemik nicht gewollt wird, Polemik unstatthaft ist, Polemik anzuklagen ist als nicht „Erd- und Heimatverbundenheit“ …

Kärntner Trachten - Weltkulturerbe

Dabei war es gar nicht polemisch, was geschrieben ward; es steht doch geschrieben, was für eine wunderbare Idee das sei,  in

Kärntner Trachten: Weltkulturerbe.

Sonderlich ist doch immer wieder, feststellen zu müssen, gerade bei Menschen, die sich aufmachen, die Vergangenheit zu beschwören, aus der Gegenwart eine Vergangenheit wieder zu machen, die Zukunft der Zukunft in der Vergangenheit zu sehen, wie wenig sie von der Vergangenheit wissen, das noch verzeihlich wäre, ließen sie die Vergangenheit ruhen, aber auch, wie wenig sie von der Gegenwart wissen, das nicht verzeihlich ist.

So auch der Gemeinderat aus Sankt Veit an der Glan. Wenn es richtig in Erinnerung ist, wird St. Veit an der Glan als Stadt geführt … so auch der Gemeinderat immerhin von einer Stadt und nicht von einem Dorfe in den Bergen, dessen Bewohner und Bewohnerinnen vielleicht einmal im Jahr hinunter in die Stadt kommen.

Es soll mit dem Wissen um die Gegenwart begonnen werden.

Der Gemeinderat schreibt, es gehe um „kärtnter trachten allgemein“. Es geht auch um den Kärntner Anzug. Dazu hätte er bloß, wie in der Collage zu lesen ist, lesen müssen, was Landesrat Benger schreibt.

Und um das Wissen um die Vergangenheit ist es ebenso karg bestellt.

Der Gemeinderat schreibt, „der kärntner ist ja per se keine tracht…“ — nun, wie leicht hätte es der Gemeinderat heutzutage, sich über die Vergangenheit zu informieren. Ein Naschlagen auf „Wikipedia“ hätte gereicht, um zu erfahren, daß der Kärntner Anzug 1911 „per Dekret der Kärntner Landesregierung zur offiziellen Landestracht für Männer“ …

Möge es von der sogenannten akademischen Diskussion her ein Streitpunkt sein, was eine Tracht und was eine Tracht nicht „per se“ sei, von der Gesetzgebung im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes her ist die Antwort eine eindeutige: „Landestracht“, sogar „offizielle Landestracht“ …

Sonderlich ist der Beweggrund für das Eintreten für die Tracht, 2017 derselbe wie 1911. Was ist in über einhundert Jahren im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes passiert, vorangegangen? Nichts. Bewußtseinsstillstand. Geistiges Im-Kreis-Laufen über einhundert Jahre lang. Seltsam, daß den Im-Kreis-Laufenden nicht längst schon schwindlig geworden ist. Dabei. Allein vom Zusehen des Im-Kreis-Laufens schon unaufhörlich Schwindelattacken …

Es hat sich bestätigt, was in „Kärntner Trachten: Weltkulturerbe“ erst nur vermutet wurde. Wer Kärnten kenne, wisse, es werden alle dafür sein. Und wie in der Collage gelesen werden kann, ist, wie der Landesrat schreibt, die gesamte Kärntner Landesregierung dafür, das Kärntner Trachten als Erbe bei der Unesco …

Alle in der Regierung vertretenen Parteien also, wie auch anders, im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes …

Und wieder wird, wie gelesen werden kann, es dafür Geld geben, Steuergeld … im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes gibt es dafür Steuergeld, mag ein Haider Trachtenreichhauptmann sein, mag wer immer der Trachtenreichhauptmann sein — und nicht einmal ein Grüner wagt es, dagegen zu sein …

Der Stolz auf die Tracht läßt dankbar die leere Schüssel im Gebet vergessen

Vielleicht ist es ja auch recht gut angelegtes Steuergeld, das Steuergeld für Förderungen von Trachten. Ein Vorbild für ganz Österreich. Wenn es, wieder einmal, so richtig losgeht, mit Einsparungen, mit Kürzungen, wie eben in Oberösterreich begonnen, wenn die Menschen nichts mehr haben werden, dann bleibt ihnen der Stolz auf die Trachten, ruhig versammelt um den Tisch, wie vor bald einhundert Jahren von Albert Egger-Lienz gemalt.

Ein System, das nicht nur im heiligen Trachtenreich brauen Stoffes funktioniert. Ein System auch unvergessen für Menschen von außerhalb.

Eben erst ist einer in das österreichische Parlament eingezogen …

Maximilian Krauss: „Unvergessen“ System Haider

Und einer, jetzt noch Landesrat im heiligen Trachtenreich braunen Stoffes, könnte bald Minister werden, einer der recht nicht vergessen wird, sollte er Minister werden, was er im heiligen Trachtenreich brauen Stoffes gelernt …

Leer wird die Schüssel nicht sein, das wäre Panikmache, sie wird recht gut gefüllt sein — mit nahrhafter Brennsuppn …

PS Nach der Aufzählung des Landesrates wurde darauf vergessen, die „Watschen“ zur Beantragung der Adelung durch die Unesco aufzunehmen. Denn.

Zur Tracht gehören die Watschen, der Tritt

 

Kärntner Trachten: Weltkulturerbe

ÖVP-Abgeordnete sind im Anzug, einen Antrag einzubringen, daß Kärntner Trachten zum Weltkulturerbe erhoben wird, und sie erhoffen sich, daß auch die anderen Parteien dem ÖVP-Antrag zustimmen.

Was für eine wunderbare Idee.

Es kann nur, wer Kärnten kennt, von allen dafür Zustimmung geben. Und dann sofort an die Unesco den Antrag schicken. Das kann noch am selben Tag passieren, gleich nach der Abstimmung. Denn. Die Begründung liegt ja schon vor. Seit vierzig Jahren liegt die Begründung vor, wartet seit vierzig Jahren darauf, an die Unesco geschickt zu werden.

Diese für den Kärntner Anzug so einnehmende Begründung hat vor vierzig Jahren ein Heimatdichter geschrieben. Und diese Begründung wird der Unesco vollauf genügen, sich dem Wunsche nie und nimmer verschließen zu können.

Die Begründung für den Kärntner Anzug kann für jede Tracht herangezogen werden, dieser ist sozusagen die Haupttracht kärntnerischer Trachten, das Evangelium kärntnerischen Trachtens.

Sollte die Unesco wider Erwarten eine zusätzliche Erklärung haben wollen, zur von den ÖVP-Abgeordneten angesprochenen „kulturellen Identität“, wird das eine leichte Übung sein, ihr dafür eine fundierte Erklärung nachzureichen, ein paar Absätze von François Jullien wird sie zufriedenstellen.

Kärnten. Reich an Schätzen, kurz: ein Schätzenreich, in dem gar vieles wert ist, als Weltkulturerbe geadelt zu werden, wie beispielsweise die Tafeln im Landhaus …

Und wenn Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein werden, was für ein Stolz wird auf dem ganzen Lande sein, und wie stolz wird diese auch getragen werden, wenn es weit über die Grenzen hinausgeht, und wenn es einmal weit über die Grenzen hinausgeht, wird dafür die Haupttracht angelegt, der Kärntner Anzug, wenn es einmal etwa ins Oberösterreichische geht, um dort den Lichtbratlmontag, der längst schon Kulturerbe ist, im ehrenreichen Kärntner Anzug zu begehen. Volksverbindend wird das sein, von Erbe zu Erbe …

Und wenn Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein werden, wird kein Mensch einem anderen Menschen laut sagen müssen, welche Sprache er zu sprechen hat, im Schätzenreich; der weltkulturerbliche Anzug wird es für ihn sagen, es wird reichen, sich in Kärntner Tracht hinzustellen vor jeden, um zu wissen, wie die Red‘ im Lande zu sein hat.

Und wenn das Kärntner Trachten Weltkulturerbe sein wird, wird es eine Heimkehr sein, wie es einst die recht große Volksschauspielerin beschwor, daß es so kommen wird … „Heimkommen werden wir bestimmt.“

Kärntner Anzug

 

FPÖ braucht nur einen Widerruf für FPÖ Oberösterreich und für FPÖ Unzensuriert

Widerruf FPÖ Unzensuriert

Wie praktisch, wie ökonomisch, wie sparsam, einen Widerruf nur einmal schreiben zu müssen, und diesen für zwei Seiten verwenden können, einmal für die oberösterreichische FPÖ und einmal für die unzensurierte FPÖ — die Absätze dicht geschlossen …

Wie in der Collage gelesen werden kann, besteht dabei die Mehrarbeit bloß darin, einmal mit „1848 Medienvielfalt Verlags GmbH“ und einmal mit „Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Landesgruppe Oberösterreich“ unterschreiben zu müssen.

Es geht bei dem Widerruf um die Rücknahme von Behauptungen gegen einen Vortragenden. Es müssen also Behauptungen als Vorwürfe gewesen sein. In dem Widerruf sind Wörter zu lesen wie „allesamt Nationalsozialisten und Rassentheoretiker“, „Nazischweine“, „rechtsextremen“ …

Der österreichische Weg(Lediglich als Einschub: Der Vortragende erhielt im letzten Jahr einen Wissenschaftspreis. Er nahm ihn mit einem freundlichen Lachen entgegen. Es ist ja auch ein besonderer Preis. Wer kann einem Preis sich schon verweigern? Zumal. „Für den Verein Erinnern Gailtal ist die Auszeichnung Anlass noch intensiver an der Errichtung eines Denkmals in Hermagor für die Opfer des NS-Terrors im und aus dem Gailtal zu arbeiten. Die Würdigung ist aber auch ein Zeichen dafür, dass der Verein Erinnern Gailtal zwar einen schweren und steinigen, aber vor allem richtigen Weg eingeschlagen hat und diesen weiter fortsetzen wird.“ Wie geschrieben. Es ist ein besonderer Preis, benannt nach dem „österreichischen Streicher“ … den richtigen, also den österreichischen Weg eingeschlagen …)

Es verwundert doch einigermaßen, daß Freiheitliche solche Behauptungen aufstellten, also einen Widerruf riskierten. In Anbetracht, daß es dabei nur mehr um Nullwörter geht, um Nullvorwürfe. Denn. Heutzutage bezichtigen doch alle alle als „Nazis“, „Faschisten“ … und es muß dafür nicht lange ein Beispiel gesucht werden.

Es muß gar nicht gesucht werden. Wie ebenfalls in der Collage zu lesen ist.

Am 14. November 2017, also gestern, ist in einem Kommentar zum Verteidigungskommentar der FPÖ Unzensuriert zu lesen: „Islamfaschismus“, „Islamnazi“, „gewaltaffine Linksfaschisten“ …

Der Verteidigungskommentar der unzensurierten FPÖ bezieht sich auf die Demonstrationen in Polen am Unabhängigkeitstag am 11. November 2017. Wie gelesen werden kann. Und wenn es um derart Hehres geht, also „patriotische Kundgebungen“ zu verteidigen, da muß auch ein recht besonderer Kommentator oder Kommentatorin ausrücken, nämlich „Unzensurix“.

Wer „Unzensurix“ ist?

Kant – Putin, Unzensurix: Von der Schrecklichkeit der eiskalten Pflicht

Schreibt NR Präsident III Norbert Hofer als Unzensurix auf FPÖ unzensuriert?

Nach wie vor ein Rätsel, das beinahe reizte, es endlich zu lösen.

Was in den Reihen mit den dichtgeschlossenen Absätzen unter „Patriotismus“ verstanden wird, das wird in den Kommentaren selbst offenbart, wenn von ihren Dichtern und Schriftstellern erzählt wird, etwa von Franz Karl Ginzkey mit Werken von einem „ausgeprägten Patriotismus, von Weinheber …

Und mit den recht verehrten Dichterinnen und Schriftstellerinnen – auch die sind darunter, wie nachgelesen werden kann, geht die Reise von Polen über Unzensuriert zurück in das Oberösterreichische, wo ein Mann Gruppenleiter ist, der auf einer geheimen Ministerliste“ steht, wie gelesen werden kann, und zwar als möglicher Justizminister …

Mit dem Verteidigungskommentar sich zu beschäftigen, etwa darauf einzugehen, wie es tatsächlich in Polen ist, weshalb Menschen aus und von welchen Regionen der Ukraine und aus welchen Gründen nach Polen kommen … wozu? Es hieße bloß, in die Falle zu gehen, Obsessionen zu bedienen, daran änderte sich auch nichts, Fakten und Daten entgegenzustellen …

Interessant ist im Grunde nur eines, mit Blick darauf, daß diese Partei gerade zu einer identitären Regierungspartei gemacht wird, wie lange wird es dauern, bis Wählerinnen und Wähler sich wünschten, ihre Wahl vom 15. Oktober 2017 widerrufen zu können …

NS Es ist nicht das erste Mal, daß der identitäre Blick mit Hoffen und Sehnen gen Polen gerichtet ist …

Rosenkranzgrenzhappening in Polen: Für Volk, Vaterland und Führerin. Kurz etwas zum identitären Glaubensdada

„Das ist die geheime FPÖ-Ministerliste“

Daniel veröffentlicht am 13. November 2017 in der Umsonst eine „geheime FPÖ-Ministerliste, und er beruft sich dabei auf „FPÖ-Insider“.

Isabelle Daniel - Umsonst - Das ist die geheime FPÖ-Ministerliste

Was für eine Auswahl!

Mit welchem Ministerium beginnen?

Mit dem Justizministerium. Auf der „geheimen Ministerliste“ von Daniel stehen dafür u.a.:

Gernot Darmann, ein Mann, der immerhin weiß, daß es Gerichte gibt, auch wenn er sich mit dem Kombinieren von Lesen und Denken schwertut …

Flink mit dem Gericht ist FPÖ-NR Gernot Darmann – Keine Satire und doch …

NR Gernot Darmann bestätigt das Geständnis von Herbert Kickl

Manfred Haimbuchner, ein Mann, der liest, und als Justizminister wird er recht mehr Zeit noch zum Lesen von …

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Peter Fichtenbauer, ein Mann, der extrem genau weiß, was Propaganda ist …

NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

Weitermachen?

Mit dem Innenministerium.

Harald Vilimsky, ein Mann, der Männer der entsicherten Wörter um sich hat …

FPÖ-Willi-Vilimskys und „Neger-und-Zigeuner“-Lobbyist Zakrajsek geben eine Pressekonferenz

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW, mit der Harald Vilimsky im Europaparlament sitzen will

Und auch der Obmann für dieses Amt auf der „geheimen Ministerliste“ …

Vier Monate braucht He.-Chr. Strache, um ein Wort der Wiederbetätigung der FPÖ unzensuriert zu löschen

Weitermachen?

Mit dem Außenamt.

Norbert Hofer, ein Mann, der weiß, wie international recht zu reden ist …

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

Norbert Hofer, ein Mann, der die Zahlen in vielen Sprachen kennt …

Hofer international ganz Trump: Billion dollar baby/Lange leiter business

Johann Gudenus, ein Mann, der weiß, wie wichtig Piloten sind, um das Amt eines Außenministers …

Johann Gudenus schreibt einen treuen Brief um 21.200,00 € (291.718,36 Schilling)

Karin Kneissl, ein Mann – oh, eine Frau, Daniel in die Falle gegangen, der ja nur „Minister“ auf seiner „geheimen Liste“ hat … Karin Kneissl, eine Frau, die weiß, wo verkehrt werden muß, um auf eine „geheime Ministerliste“ …

„Asyl in Europa“ – Was wird Nahostexpertin Karin Kneissl aus der Fuhrmanngasse 18 für den ORF mitgegeben werden?

Weitermachen?

Mit Bildung und Kultur.

Walter Rosenkranz, ein Mann, der zu Bildung und Kultur recht viel zu sagen hat …

Alle Religionen sind Kunst

Es überrascht doch, daß für das Amt eines Ministers oder einer Ministerin für Bildung und Kultur nur Walter Rosenkranz auf der „geheimen Ministerliste“ steht, nicht einmal eine zweite Person. Dabei hat die identitäre Parlamentspartei gerade in diesem Bereich rechte Kaliber … vielleicht aber gibt es eine noch geheimere Ministerinnnenliste, auf der steht dann etwa auch der Bildungssprecher …

Daniel beschäftigt sich nur mit der ersten Riege, also mit den „Ministern“. Das ist auch nachvollziehbar. Er arbeitet ja auch für die erste Umsonst des Landes, tritt auch in der ersten Umsonstfernsehanstalt  …

Da von ihm Anneliese Kitzmüller als „Minister“ für Familie, Frauen und Sport angeführt wird, fällt sofort Norbert Nemeth ein, der, anderen Medienberichten zufolge, als Staatssekretär vorgesehen sein soll …

Norbert Nemeth, ein Mann wie ein Berg der Veränderungen … Manche im Land würden ihn wohl recht, recht gerne als Justizminister sehen. Denn. Es gibt Gesetze in diesem Land, die diese Mannen und Frauen so recht gar nicht leiden mögen …

Dagmar Belakowitsch ist auch als „Minister“ auf der Liste … Ob für sie eine aus der ÖVP eine zu starke Konkurrenz werden könnte …

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

Weitermachen? Mit dem Ministerium für Infrastruktur und Energie vielleicht …

Herbert Kickl, ein Mann, der sich beispielsweise im Vorort von Braunau schon umgesehen hat und dabei vielleicht auch geprüft, was es gerade dort an Infrastruktur und Energie braucht …

… oder mit dem Finanzministerium und Wirtschaftsressort, wo ein „Minister“ Barbara – nein, nicht noch einmal weiter, mit diesem „Minister“ …

So viele Namen zählt der Journalist Isabelle Daniel auf, und die Frage drängt sich auf, wozu all die Namen, um vielleicht im neutralen Ton doch zu werben, ach wie viele aus der FPÖ wären als „Minister“ … aber Namen von Mandatarinnen und Funktionären der FPÖ sind doch nur Rauch und bloßer Schall, was aus der blauverrührten Partei …

Weitermachen. Eine Frage noch?

Weitermachen zum immer noch schlechteren Scheitern - BK

 

Handlos im ORF der FPÖ ihr recht liebstes Lied von der „echten Arbeiterpartei“

Handlos - echte Arbeitrpartei

So wäre wohl der identitären Parlamentspartei ein Staatsfunk am rechtesten, in dem ihr werk- und feiertags gesungen ward, was sie so recht gern hört, wie am 12. November 2017 Brigitte Handlos in der „Pressestunde“. Sie sagt, die FPÖ sei doch eine „echte Arbeiterpartei“ …

Woher sie das wohl hat? Wahrscheinlich von den sogenannten und Wählerstromanalysen. Eine Analyse war das von ihr nicht. Eine Verwechslung ja. Wählerinnenstromanalyse verwechselt sie mit den Programmen von Parteien. Es wählen Arbeiter beispielsweise die FPÖ. Arbeiterinnen wählen aber auch Parteien, um es kurz zu sagen, mit einem zusätzlichen Blick in andere Staaten, der extremsten neoliberalen Ausrichtung, Parteien mit milliardenschweren Führern,

Identitäre Partei in der Pflicht des Kapitals

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“

die nichts Positives in ihren Programmen für Arbeiter und Arbeiterinnen vorgesehen haben, sondern nur die größten Vorteile, vor allem die größten Steuervorteile, also keine Steuern für ihresgleichen herausholen wollen, zur größten Last der Menschen mit sogenannten kleinen Einkommen.

Vielleicht hat Brigitte Handlos – als Journalistin wird sie bestens informiert sein – davon gehört und daran gedacht, als sie sagt, „echte Arbeiterpartei“, daß erst vor kurzem im identitären Kreis nach der Melodie von „Die Arbeiter von Wien“ etwas gesungen wurde, das aber mit Arbeiter und Arbeiterinnen nichts zu tun hat … mißbrauchte Töne machen noch keine und vor allem keine „echte Arbeiterpartei“ …

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Vielleicht ist es einem sogenannten Verleser nur geschuldet. Sie, Handlos, liest in der Vorbereitung auf die Pressestunde Arbeiterkreis statt „Atterseekreis“ … und schon kann aufgrund eines simplen Verlesers zu dem Schluß gekommen werden, eine Partei, die einen Arbeiterkreis hat, muß eine „echte Arbeiterpartei“ sein, zumal der Kreispräsident in der Regierungsverhandlungsobergruppe sitzt, aber sie hat keinen Arbeiterkreis, sondern einen „Atterseekreis“, und der hat mit Arbeiterinnen und Arbeitern nichts zu tun … 

Wer wird der nächste Gast von Brigitte Handlos in der Pressestunde sein? Vielleicht freut sich jetzt schon Sebastian Kurz darauf, von ihr mit zuvorkommenden Hand-und-Fuß-Argumenten beglückt zu werden, wenn es beispielsweise um den

Senkungswillen des Sebastian Kurz

bei Steuern und Abgaben gehen wird. Vielleicht wird er, Kurz, von ihr geadelt werden als echter Arbeiterführer ganz echt in der Tradition des „Arbeiterführers Kunschak“ …

Der österreichische Rundfunk muß also nicht mehr zu einem der FPÖ gesinnungsgemäß passenden Staatsfunk umgebaut werden,

FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

das wird schon von selbst besorgt, wie etwa von Brigitte Handlos.

PS Brigitte Handlos fiel schon einmal mit ihren zuvorkommenden Hand-und-Fuß-Argumenten auf. Als der

ORF in den Schönborn zur Pressestunde

geladen war …

PPS Und weil es um die „Pressestunde“ geht, ist es nicht unpassend, was ein Mann, der nun zum Vizekanzler und Innenminister von Österreich gemacht werden soll, in Pressestunden so von sich gab:

Aufgehoben für die nächste Pressestunde: „Ohne Todesstreifen und Schießbefehl wirds nicht gehen“?

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet