„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können“, bleibt Norbert Hofer im Parlament sitzen und verrechnet seine Ab-Loge

Kurz Hofer - Schwarz-Rot-Golden wieder erheben

Sebastian Kurz in der Halle, im September 2017, beim Gröwaa:

„Das ist der größte Wahlkampfauftakt, den Österreich je gesehen hat.“ Als erstes forderte er nach deutschem Vorbild eine Richtlinienkompetenz für den Bundeskanzler, denn dieser müsse die Möglichkeit haben zu führen und zu entscheiden. Deutschland habe es weit gebracht: „Wir können es auch, wenn wir klare Verhältnisse schaffen.“  

Und Sebastian Kurz unablässig vom Gröwaa bis zur Wahl am 15. Oktober 2017:

„Österreich wieder zurück an die Spitze.“

Norbert Hofer in der Hofburg im Februar 2017, auf dem Ab:

„Wir wollen dieses Land aus der Mittelmäßigkeit erheben. Und, wenn ich hier in diese Runde sehe, dann sehe ich Persönlichkeiten, die dazu in der Lage sind. Wieder, etwas ganz Besonderes aus diesem Land zu machen.“ 

„Doch ich trage diese Fahne! Und ich trage sie mit Stolz!“ (Klopft sich auf die schwarz-rot-goldene Fahne auf seiner Brust). 

Kurz Rede beim Gröwaa - Hofer Rede auf dem AB 2017

„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können.“ Lehrt Norbert Hofer. Und es ist eine Lehre. Auch von einem Norbert Hofer kann gelernt werden, daß nämlich Farben Ärsche haben, denn wie sonst könnten sie sich erheben? Aber sie, die Farben, haben sich noch nicht erhoben. Sie, die Farben, scheinen zur Zeit noch mit ihren Ärschen auf ihren Stühlen festzukleben, zu schwach zu sein, um sich von ihren Stühlen zu lösen. Aber Norbert Hofer steht bereit, ihnen zu helfen, vom festgeklebten Stuhl sich zu lösen zur Erhebung; vielleicht leiht er ihnen, den Farben, seinen Stock als Hebhilfe, um aus dem Stuhl doch noch zu kommen …

Sebastian Kurz will führen, nach dem Vorbild Deutschlands. Österreich zur Spitze erheben, und schaut nach Deutschland. Norbert Hofer will aus diesem Land wieder etwas ganz Besonderes machen, unter der schwarz-rot-goldenen Fahne. Deutschland, sagt Sebastian Kurz, habe es weit gebracht. Von welchem Deutschland spricht er. Bei diesem Gleichklang der Leersätze kann es bloß das Deutschland der identitären Parlamentspartei sein. Wohin es das Deutschland mit der schwarz-rot-goldenen Fahne, die Norbert Hofer mit Stolz trägt, gebracht hat, mit einem Österreicher an der Spitze, das wird gewußt, es erklomm den tiefsten Tiefengipfel.

Fahnen, Fahnen, Fahnen über …

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Dabei. Was sind Fahnen? Bemalte Fetzen. So inhaltsreich wie Leersätze. Angelehnt daran, kann gesagt werden, Fahnen sind Leerfetzen, zum Wärmen unbrauchbar, im Grunde zu Nichts nutze … Aber teuer kommen sie, vor allem durch jene, die sie mit Stolz tragen …

Goldloge auf dem Ab - Hofer 2017

Und sich verköstigen lassen. Wie nachvollziehbar ist es, daß etwa ein Norbert Hofer nicht will, daß ein Medium wie das „Profil“ gelesen wird, in dem beispielsweise für ihn, Hofer, ungehörige Fragen gestellt werden, weshalb Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für sein Goldlogenvergnügen aufzukommen haben, weshalb er seinen Ab-Besuch über das Parlament …

Was die Mannen und Frauen der Identitäten Parlamentspartei lesen sollen, dafür haben sie einen eigenen Bildungssprecher mit einem recht reichlich gefüllten Magazin …

Aber, wie am 9. November im österreichischen Parlament bestätigt wurde, das Parlament ist ja bloß

Personalwarteraum mit Einbauverköstigungsbudel …

und wenn die blauverrührt-blaue Regierung angelobt, wird das ganze Land bloß das noch sein …

Regierungsverhandlung von Blau und Blauverrührt in Österreich: Die Rechtbesten des Landes stuhlreiten in ihre Zukunftsverköstigung

 

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Rüdiger Haider läuft zu Papa NR und bekommt dafür eine Odin-Wiesinger-Medaille

Burschenschafterschleife auf Uniform - Rekrut drohen Konsequenzen

Am Vorabend des 9. November wurde wieder ein Franz-Dinghofer-Symposium im österreichischen Parlament abgehalten, als Einlader betätigte sich wieder Norbert Hofer.

Nun gibt es Aufregungen, weil der Sohn von einem NR die Franz-Dinghofer-Medaille, die nach ihrem Gestalter auch Odin-Wiesinger-Medaille genannt werden könnte, in der Uniform des österreichischen Bundesheeres mit Burschenschafterschleife entgegennahm, wie es die Bilder zeigen, die auf der Webpage des österreichischen Parlaments veröffentlicht sind, ganz unbekümmert, ganz unschuldig, ganz selbstverständlich, kurz gesagt: österreichisch normal.

Wofür er die Odin-Wiesinger-Medaille bekam. Es ist irgendwie die Rede von „Verdienste um die Demokratie“ … Was sein Verdienst war? Es darf angenommen, die eine Leistung, über die in der Collage gelesen werden kann, die folgendermaßen kurz zusammengefaßt werden kann: ein Schüler läuft zu seinem Papa NR und verdient sich damit eine Medaille.

Rüdiger Haider läuft zu Papa und bekommt eine Odin-Wiesinger-Medaille

Nun drohen, wie in Medien zu lesen ist, dem Rekruten Konsequenzen, weil er zur Uniform eine Schleife trug, obgleich einer Uniform nichts hinzugefügt werden darf. Das österreichische Bundesheer scheint in seiner Gesamtheit noch nicht so weit zu sein, wenn es Disziplinarmaßnahmen gegen den armen Rekrutensohn NR prüft, wie weit über drei Viertel der Abgeordneten im österreichischen Parlament. Denn diese belohnten am Tag darauf, also gleich am 9. November, Norbert Hofer, der seine Balluniform recht gerne mit der gleichen Schleife schmückt, mit einem Wahlergebnis, das Norbert Hofer für sich wohl bei der Wahl im letzten Jahr gewünscht hätte. Aber bei den Wahlberechtigten außerhalb des Parlaments reichte es nicht einmal annähernd an die fünfzig Prozent heran. Was das über die Wahlberechtigten im Parlament und außerhalb des Parlaments …

In Österreich am 9. November im österreichischen Parlament 

Am Vorabend des 9. November präsentierte Norbert Nemeth bei dieser Odin-Wiesinger-Medaillen-Verleihungsveranstaltung im Parlament, bei der sich wieder Norbert Hofer als Einlader betätigte, ein Buch. Es will nicht gewußt werden, was das für ein nemethisches Buch ist. Über Norbert Nemeth, den ÖVP-Gegenüber in den Regierungsverhandlungen, wird bereits mehr als genug gewußt, um leichtfertig darauf verzichten zu können, wissen zu wollen, was das für eine Schreibe … Die von ihm gekannte Schreibe reicht aus für die Entscheidung, es muß keine weitere Schreibe von ihm gekannt werden …

Norbert Nemeth - Buchpräsentation Franz-Dinghofer-Symposium 8-11-2017

Norbert Hofer mit Balluniformschleife wurde also eine Drohung gerade am 9. November erfüllt: mit 83,54% wurde er zum Präsidenten NR III im österreichischen Parlament gemacht. Aber es droht ihm, dem Balluniformträger, noch eine Konsequenz für das Anlegen der Schleife: ein Ministeramt. Was für eine angedrohte Disziplinierungsmaßnahme dafür: zum Außenminister gemacht zu werden. Es ist ihm zu wünschen, daß Odin Wiesinger, der Maler seines Herzens, ihm dann mit Trost zur Seite steht, vielleicht mit einem recht hübschen Portraitgemälde. Kann es etwas Tröstlicheres geben, als von sich ein Gemälde zu haben, ein Gemälde, das Norbert Hofer ganz realistisch zeigt, in seiner Balluniform mit Schleife und Stock, mit dem er die Feinde der Demokratie verscheucht und über ihm ein blauverrührter Himmel voller Runen …

Ein blauverrührter Himmel voller Runen

Am Tag nach dem 9. November wird gedacht, wäre das nicht ein Wunsch an die Zukunft, daß das Erinnern früher einsetzte, soher es zum entsprechenden Handeln auch tauglich wäre?

Es steht doch so viel an, in Österreich.

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament mit Odin-Wiesinger-Medaille geehrt

Ein entsprechendes Handeln einzufordern. Der Acker des Erinnerns wird zur Genüge gepflügt, dennoch ist der Ertrag, kurz gesagt, mehr als spärlich.

Es will gar nicht daran gedacht werden, was der nächste 9. November …

Das Harmloseste am nächsten 9. November wird vielleicht sein, daß Souvenirbuden ein paar neue Gedächtnisteller, Gedächtniskelche, Gedächtnisgemälde zum erinnerungsseligen propagandistischen Verkauf …

austrian souvenir government shop

In Österreich am 9. November

In Österreich am neunten November - Kurz Seb ist dankbar

Wie schön Sebastian Kurz sprechen kann, das durfte schon erlebt werden:

Kurz im Hübner

Aber Sebastian Kurz kann auch schön zwitschern, wie er am 9. November 2017 es beweist:

„Bin sehr dankbar, dass ich am Gedenktag zu den Novemberpogromen auch Überlebende des Holocaust treffen durfte. Es ist unsere Verantwortung, die jüdische Gemeinschaft in unserer Gesellschaft zu fördern & uns weiterhin entschieden gegen jede Form des Antisemitismus einzusetzen.“

Und weil Sebastian Kurz gar so dankbar ist, setzt er auch Handlungen, die ein jedes gezwitscherte Wort bestätigen. Und auch die Frauen und Männer der Partei, mit der nun eine Regierung bilden möchte, können das nur bei ihr Ehr‘ bestätigen, allen voran

Norbert Hofer: „Ich bin kein Antifaschist“: Das wird seine Wählenden recht freuen zu hören.

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

„Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Antisemitismus und das Halsbandmaß des Sebastian Kurz

FPÖ unzensuriert fördert das Rechtbeste zutage: Antisemitismus, NS-Verharmlosung, Mordlust

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

Alphabet of Enlightenment, H to U: Haverbeck, Hofer, Holocaust, Rosenkranz, Strache, Uncut

Antiromaismus und Antisemitismus

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder: ein Antisemit wird gewandelt in ein Kind mit Vorurteilen

Es gibt noch viele weitere Kapitel, die hier gelistet werden könnten, um zu beweisen, daß Sebastian Kurz für seinen zitierten gezwitscherten Einsatz tatsächlich auf die rechtbesten Kräfte im Lande setzt, um gegen …

Wie gut also, daß es dafür Sebastian Kurz gibt. Der sich berufen kann auf eine christliche Tradition des Einsatzes gegen … etwa auf den „österreichischen Streicher“ …

Was für ein nettes Photo Sebastian Kurz seinem Gezwitscher beifügt, wie brav er mit gefalteten Händen und gesenktem Kopf, gar unschuldig wie … und weil die Tradition schon angesprochen ist, so wird wohl Maria vor ihrem Tischlergatten gestanden sein, als sie ihm erzählte vom Wunder des unbefleckten Fremdgehens mit dem Schuster …

 

Und dann gibt es auch noch den Bundespräsidenten, der erst kürzlich starke Worte fand:

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Das hat der Bundespräsident nicht gesagt, aber vielleicht doch ein wenig gemeint, als er sagte: „Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“

Zukunft geht mit Sebastian Kurz keine Koalition einSo kann es um die Zukunft
Nicht bange werden
Denn zum einen hat
Sebastian Kurz das
Ultimative Heil-
Mittel gefunden
Gegen …: Re-
Gieren mit …
Und verköstigen
Nach Opas ur-
Alten Rezepten
So kann es um die
Zukunft nicht
Bange werden
Denn dermaßen zum
anderen findet die
Zukunft
Nicht wieder
Den Weg nach
Österreich

Parlament der Republik Österreich: Personalwarteraum mit Einbauverköstigungsbudel

Parlament der Repbulik Österreich - Auf einen Blick

Beim letzten Mal erhielt Norbert Hofer 80,3% im österreichischen Parlament. Das war im Oktober 2013. Diesmal, am 9. November 2017, wählen sogar 83,54% der Abgeordneten ihn, Hofer, zu ihrem Präsidenten III im österreichischen Parlament. Also noch mehr als 2013. Sie wollen also einen Mann als ihren Präsidenten III, den die Menschen

Kornblumenland Österreich: 80,3% wählten „Nazi-Blume“-Träger zu ihrem Präsidenten

in Österreich mit einer eindeutigen und also mehrheitlichen Bekundung nicht als ihren Präsidenten wollen.

Die Abgeordneten geben gerade am 9. November 2017 das tiefste Wahlergebnis ab, das abgegeben werden kann. Die Abgeordneten haben damit am 9. November dem österreichischen Parlament die Parte geschrieben.

Und anhand der Tiefe des Ergebnisses von 83,54% ist ablesbar, es waren bei weitem nicht nur die blaugerührten und blauen Abgeordneten, sondern auch von den anderen Parteien haben nicht wenige Abgeordnete für Norbert Hofer als ihren NR Präsidenten III gestimmt.

Was die Wahlberechtigten außerhalb des Parlaments wußten, warum ein Norbert Hofer ein einer Persönlichkeitswahl nicht zum Präsidenten zu wählen ist, wollen die Wahlberechtigten im Parlament, denen noch mehr Informationen zur Verfügung stehen, nicht wissen, es ist ihnen egal.

Es könnte viel aufgezählt werden, was den Abgeordneten egal ist, zu was für einen Ort Norbert Hofer allein das Parlament verkommen ließ, in den letzten Jahren, allein seit 2013 … aber das alles muß nicht ein weiteres Mal wiederholt werden, und vor allem nicht für die Abgeordneten, die das besser als alle anderen im Land wissen …

Erst vor kurzem wurde in einem Kapitel die vergleichbare Wahl im deutschen Bundestag unter dem Titel „Österreich, das altdunkle Deutschland“ herangezogen, um ein weiteres Mal den Unterschied zwischen Deutschland und Österreich aufzuzeigen.

Da dieser Titel bereits vergeben ist, kann dieser eigentlich nicht noch einmal vergeben werden. Es klänge zu sehr nach Eigenkopie. Angesichts jedoch des tiefsten Ergebnisses der Wahl am 9. November im österreichischen Parlament ist für dieses Kapitel ein zweiter Titel angebracht:

Parlament der Republik Österreich, das altdunkle Deutschland

Wie es bei der türkisen Übermalung des Schwarzen der feudalchristlichen Partei es keine Täuschung geben darf, daß es ein Schwarz bleibt, bloß übermalt mit einem verrührten Blau, darf es keine Täuschung darüber geben, daß ein Edelweiß, das blaue Abgeordnete heute zur Angelobung im österreichischen Parlament trugen, das ist, was es ist, eine Kornblume, und

die Kornblume von Norbert Hofer seit 107 Jahren Symbol für antiösterreichische Gesinnung

Und es darf dabei auch nicht vergessen werden. Mit diesem tiefsten Wahlergebnis wurde ein Mann zum NR Präsidenten III gemacht, der möglicherweise nicht lange im Parlament sein wird, wird er doch auch noch als Außenminister einer blauverrührt-blauen Regierung gehandelt. Und es wurde auch eine Frau zu ersten Nationalratspräsidentin gewählt, die ebenfalls noch als Ministerin einer blauverrührt-blauen Regierung gehandelt wird. Die Abgeordneten des österreichischen Parlaments haben am 9. November 2017 das Parlament zu einem Personalwarteraum mit Einbauverköstigungsbudel verkommen lassen.

Das war die erste Angelobung nach der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017. Eine zweite steht noch bevor, die Angelobung der blauverrührt-blauen Regierung durch den Bundespräsidenten … Und die Signale von ihm können auch für einen Norbert Hofer ein noch tieferes Ergebnis zeitigen, die Angelobung durch einen Mann, die Zustimmung zu ihm als Minister von einem einzigen Mann, also ein Wahlergebnis von einhundert Prozent …

 

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein

Weil Hans-Jörg Jenewein gerade wieder einmal ins Gerede gekommen ist, diesmal wegen der Krim, soll der Ermahnung des Bundespräsidenten gefolgt werden, der erst neulich sagte, das „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung“, und also erinnert werden.

Für den 9. November 2017 ist die konstituierende Sitzung des österreichischen Parlaments einberufen. Und es wird HJenewein, wie er für sich seine Adresse auf der Plattform des Unternehmens Twitter gewählt hat, auch angelobt werden. Ein passender Zeitpunkt also zur Erinnerung.

Wählende der FPÖ leiden nicht unter dem verurteilten FPÖ-Politpersonal

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Und wer die bundespräsidentliche Aufforderung zur „gemeinsamen Verantwortung“ wahrnimmt, die obigen Kapitel zum In-Erinnerung-Rufen liest, wird das zum Lesen bekommen, was eben bei dieser Partei stets irgendwie dabei sein muß, etwas über Rechtsextremismus, etwas über Antisemitismus, etwas über Verurteilungen, auch etwas über Stefan Gotschacher (der übrigens auch wieder zurück) …

HJenewein war also eben auf der Krim, bei der Gründung der „Freunde der Krim“, und mit dabei war Detlef Wimmer – zu viele Erinnerungen, in denen auch dieser Mann aus dem Oberösterreichischen … es gibt in Österreich zu viele Erinnerungen, die Erinnerungen scheinen die gesamte Energie aufzubrauchen, so daß es keine mehr für das Handeln gibt, von der höchsten Staatsspitze bis …

Und es fällt im Zusammenhang mit HJenwein und Krim auch der Name Johann Gudenus, der ebenfalls dabei ist bei der Regierungsverhandlung von Blaugerührt und Blau … „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Sagt der Bundespräsident. Er sagt nicht, er ist ein weiser Mann, er weiß um die äußerst beschränkten Energieressourcen des Landes, das Handeln ist „unsere gemeinsame Verantwortung“ … Es gibt genug Wein in dem Land, aber zu wenig Wasser für die notwendige Handlungsenergiegewinnung, und Wein ist in diesem Land der Rohstoff zur Herstellung des gewünschten landweiten Dämmerns …

Erinnerungen in Österreich haben die Dramaturgie eines Traumes. Scheinbar willkürlich, und doch mit einer inneren, einer österreichischen Folgerichtigkeit. Diese können beispielsweise beginnen mit HJenwein, und gehen weiter mit einem „NS-Fliegerhelden“, um bei Johann Gudenus zu landen, diese können auch mit Johann Gudenus beginnen, um beim „NS-Fliegerhelden“ und dann bei HJ…

Diese können mit auch mit einem anderen aus dieser Partei beginnen, der morgen auch wieder in das Parlament einziehen wird, von dem zu weiteren … ebenfalls zu einem Polizisten …

Oder diese können mit einem Zitat zum Faschismus beginnen, mit einem von Bondy beispielsweise, und –, ja, Sie wissen, wie diese weitergehen …

… also die Erinnerungen mit dem Zitat über den Antifaschismus …

Es gibt angenehme Träume. Es gibt Alpträume. Österreichische Erinnerungen könnten demnach auch Alperinnerungen genannt werden. Von Träumen wird gesagt, diese bringen das Verdrängte zu Bewußtsein. In Österreich aber wird durch das Erinnern verdrängt. Durch das Erinnern an die Zeit vor 1945 wird das Erinnern an die Zeit nach 1945 verdrängt. Das Erinnern an die Zeit vor 1945 hat die angenehme Wirkung, Gegenwart verdrängen zu können, zu einem Glas Wein gemütlich greifen zu können und …

Es scheint in Österreich überhaupt nichts mit Alp zu geben. Keine Alpgegenwartserinnerungen. Doch etwas, die Alpen. Und den Alpkreis am Bach …

„Es ist ein gutes Land.“ Sagt der Bundespräsident. Ja, Zwischen Berg und Fluß ein einziges Alpland … wie weitere Erinnerungsinfo nur …

Regierungsverhandlung von Blau und Blauverrührt in Österreich: Die Rechtbesten des Landes stuhlreiten in ihre Zukunftsverköstigung

Die Verhandlungen um eine nächste Regierung sind, wie es so schön heißt, in vollem Gange. Und es gibt, wie kann es anders sein, Kritik. Aber. Eigentlich, wie zu erwarten wäre, doch gar nicht so viel und doch gar nicht so laute Kritik. Und das kann gar nicht anders sein.

Wenn kurz innegehalten wird, ein Blick auf das blauverrührte und blaue Personal gemacht wird, muß doch gesagt werden, es sind die Rechtbesten des Landes am Werke. Und das in allen Verhandlungsgruppen, von der Verhandlungsobergruppe bis zu den Verhandlungsuntergruppen wetzen sich Männer und Frauen auf ihren Stühlen für ihre und jene, denen sie mit ihren vollen Töpfen gleichen wollen, Zukunftsverköstigung wund …

Wie etwa in der Verhandlungsobergruppe ein Norbert Nemeth – er allein schon für sich ein Olymp der Veränderungen … oder Verhandlungsobergruppenleiter Rune

Heinz-Christian Strache, der Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger schenkt

oder

Verhandlungsobergruppenleiter Kornblume Norbert Hofer …

Und nicht anders in den Verhandlungsuntergruppen, in denen Männer und Frauen auf ihren Stühlen … von denen in der Vergangenheit schon nur das Rechtbeste erzählt werden durfte, etwa von:

„Völkerwanderung“ – Die Presse erschrickt vor sich, Christian Ragger nicht

FPÖ-NR Gerhard Deimek will nicht mehr in Österreich kaufen

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

Regierungsuntergruppenverhandlerin Carmen Schimanek weiß, wer bedürftig und spendet namhaft

Mit dabei ist auch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, ein Garant dafür also, die Verhandlungen wissenschaftlich zu … denn von ihm kann nur das Beste über seine vieljährige Arbeit als Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission gesagt werden, von dem Mann also, der bei Verleihungen zu betonen weiß

„bei seiner Würdigung der Preisträger, die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten wie auch das individuelle Engagement“ So zeichnen sich alle Preisträger in ihren Bereichen durch ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der christlich-sozialen Arbeitnehmerbewegung, der Demokratie und der sozialen Sicherheit aus – ganz im Sinne Leopold Kunschaks.“

Leopold Kunschak, Sie erinnern sich, die Ikone der ÖVP, dem, ach wie gemein, Antisemitismus … der in der heutigen kurzgeführten ÖVP gar keine Tradition nicht mehr …

Wie es auch in der FPÖ dafür keine Tradition nicht mehr … wie bereits erzählt werden durfte von einem, der nun ebenfalls in einer Verhandlungsuntergruppe sitzt und sonst das Magazin ZZ ladet …

Und doch muß immer wieder gerade im heurigen Jahr an, kurz gesagt, „Kraut und Kartoffeln“ gedacht werden, an dieses gar so mundendes Gericht, empfohlen von Leopold Kunschak den „kleinen Leuten“ …

Das ist gelebte feudalchristliche Tradition: der Rückgriff auf Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch …

Türkis-Blau - Kurz und bündig.png

 

 

Regierungsuntergruppenverhandlerin Carmen Schimanek weiß, wer bedürftig und spendet namhaft

Die Freude, die nun Dorothea Schittenhelm haben muß, wurde bereits mit ihr geteilt,

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

also Freude mit den zurzeitigen Regierungsverhandlungen, der zurzeitigen Freude mit der neuen ÖVP-Partnerin FPÖ …

In der Untergruppe hat Dorothea Schittenhelm auch noch eine recht besondere Mitstreiterin: Carmen Schimanek, eine Frau, die weiß, wer geldbedürftig ist:

Mediale Plattform für Dr. Georg Zakrajsek, Lobbyist für „Neger“, „Waffen“ und „Zigeuner“

Das verdient einfach ein eigenes Kapitel. Das muß einfach eigens gewürdigt werden, eine Frau, die weiß, wer in diesem Land Österreich bedürftig ist, für wen sie eine „namhafte Spende“ …

Und ein Mann, nun ein Obergruppenleiter in der Regierungsverhandlung, empfing diesen bedürftigen Mann im Jahr seines Traumes, Bundespräsident zu werden, ja, wer bedürftig ist, braucht neben Geld auch Zuspruch …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Und es darf auch noch einmal gewürdigt werden, ihr äußerst gesinnungsgemäß politisch korrektes Arbeiten, das nicht datengestützt zu sein …

Freiheitliche – Ahnungslosigkeit mit Forderungen nach „schärfsten Strafen“ wettmachen

Carmen Schimanek.png

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

„In der Gruppe Soziales, die von August Wöginger (ÖVP) und Dagmar Belakowitsch (FPÖ) geleitet wird, ist auch ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm vertreten, sie wird die Frauenagenden diskutieren.“

Das ist doch eine Veränderung. 2013 muß dagegen doch wie das Mittelalter gewesen sein, als:

„VP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm zeigte sich am Dienstag ebenfalls ‚enttäuscht‘, dass nicht mehr schwarze Frauen am Verhandlungstisch Platz nehmen dürfen. ‚Ich wurde nicht gefragt und nehme das so zur Kenntnis‘, hielt Schittenhelm fest. Sie habe die Sitzung nach der Vorbesprechung am Montagnachmittag verlassen und dem Parteivorstand nicht beigewohnt. Somit habe sie auch dem Beschluss über das VP-Verhandlungsteam nicht zugestimmt, erklärte die Frauenchefin.“

Was für eine Veränderung also zu 2013.

2017 sind in der Hauptverhandlungsgruppe nur sieben Männer, aber drei Frauen. So toll viele Frauen werden wohl auch die Untergruppen anleiten. Ja. So toll wäre das schon 2013 gewesen, wenn Sebastian Kurz vor vier Jahren schon etwas zu reden gehabt hätte, aber da durfte er nur dabei sitzen, und daß er dabeisitzen durfte, schuldete er dem Unglück, keine Frau zu sein.

Neben der tollen „Frauenquote“ in 2017 ist natürlich hervorzuheben, was für eine Aufwertung, was für eine Innovation, was für ein Fortschritt, „Frauenagenden“ in der Gruppe „Soziales“ …

Und wie zufrieden muß jetzt in 2017 Dorothea Schittenhelm sein, was für ein anderes Kaliber ist doch die FPÖ im Vergleich zur SPÖ. Von den fünf Mitgliedern der FPÖ der Hauptverhandlungstruppe sind nur vier Männer, aber eine Frau. Das ist Fortschritt. Das ist Erneuerung. Das ist Veränderung.

Und wie zufrieden muß jetzt Dorothea Schittenhelm sein, nicht nur mit dieser tollen „Frauenquote“, sondern auch, seit Sebastian Kurz nicht nur dabei sitzen darf, wie vor vier Jahren, weil er keine Frau war, mit den grandiosen Vorschlägen zur vollkommenen Entlassung der Frau in die Unabhängikeit, etwa mit dem „Kinderbonus“, der an den …

Die Freude von Dorothea Schittenhelm muß jetzt übergroß sein, nicht nur wegen der tollen „Frauenquote“ und den tollen Vorschlägen, die „Frauenagenden in der Gruppe Soziales“, sondern auch wegen ihrer Sicherheit, diese Regierung wird ihr Sicherheit geben, vor der „Angst der Überfremdung in den Gemeinden“, die sie ängstlich im österreichischen Parlament einbekannte …

Dorothea Schittenhelm oder von der „Völkerwanderung“ über die „Überfremdung “ zur „Umvolkung“

In diesem (aber das nur nebenbei) Kapitel wurde gefragt, wer werden die ersten Menschen sein, die breit „Umvolkung“ … Diese Frage ist nun beantwortet:

Peter Cornelius mit der Krone der Kleinformatigen

2017 kann sich also Dorothea Schittenhelm nur freuen, mit so vielen tollen Mitstreiterinnnen und Kämpferinnen für den angemessenen Platz der Frau in der Gesellschaft, wie Dagmar Belakowitsch …

Bei so vielen Veränderungen, kann Bundespräsident Alexander Van der Bellen nur zugestimmt werden, jetzt werden die Weichen gestellt für die … was für eine schöne Angelobung dieser Regierung es werden wird, ein milde lächelnder Präsident, Erinnerungsstücke werden vielleicht ausgetauscht werden, an diesem gar historischen Tag, malerisch festgehalten vielleicht schon von dem Mann, der …

Dorothea Schittenhelm

 

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Federal President of Republic of Austria Dr Alexander Van der Bellen - Free Raif Badawi

Alexander Van der Bellen, nun Bundespräsident in Österreich, versendet hehre Tweets und Postings, auch am heutigen Tag, 5. November 2017.

„Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Postet Alexander Van der Bellen. Ein derartiger Leersatz von dem österreichischen Bundespräsidenten wird gerne aufgenommen, um zwei hinzuzufügen:

Handeln in der Gegenwart, Alexander Van der Bellen, ist Erinnern. 

Erinnern ohne das entsprechende Handeln in der Gegenwart, Alexander Van der Bellen, ist Null-Erinnern. 

Ein hehres Posting des Bundespräsidenten betrifft die Eröffnung der Gedenkstätte in Mattersburg. Alexander Van der Bellen ist dabei.

Es wird in Österreich bald die nächste Regierung angelobt werden. Eine Angelobung hat durchaus den Charakter einer Eröffnung. Alexander Van der Bellen wird dabei sein. Und wen wird er angeloben? Wie werden die von ihm angelobten Minister und (falls es welche geben wird) Ministerinnen, der von ihm angelobte Bundeskanzler und der von ihm angelobte Vizebundeskanzler seine Angelobungsworte verstehen? Vielleicht werden sie hören: Das Buffet ist eröffnet! Die Tische werden reichlich gedeckt sein, wer die Gaben und wer die Rechnung bekommen wird, das kann jetzt schon ausgerechnet werden.

„Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Es darf, Alexander Van der Bellen, erinnert werden:

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

Martin Graf, schlicht also kurz: Hübner schon wieder.

Das Erinnern ist der ÖVP-Partnerin in der zu erwartenden nächsten österreichischen Regierung höchste Verantwortung, für das auch der blaue Bildungssprecher exemplarisch steht, der nun ein Untergruppenleiter in den Koalitionsverhandlungen ist:

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Das zweite Posting betrifft Lackenbach. Eine Kranzniederlegung. Alexander Van der Bellen ist dabei. Für die betroffenen Menschen in der Vergangenheit gibt es einen Kranz der Erinnerung, ein Handeln für die Menschen in der Gegenwart, ja, aber kein positives … ein negatives Handeln und Reden gegen sie, ja, ein Handeln, daß ihnen die Vergangenheit wie die Gegenwart vorkommen muß. Und vorne mit dabei stets welche aus der bald Regierungspartei zu nennenden …

Antiromaismus

Antiziganismus

Sinti

Bei der Kranzniederlegung in Lackenbach war auch der Landeshauptmann, der bereits mit der identitären Parlamentspartei … Hierzu fällt ein Vorgänger von ihm, der vielen heute noch ein recht ehrenreicher …

Der Landeshauptmann von Burgenland ist in der Welt berühmt

Und mit dabei sein wird die Ahnherrin in effigie, wenn der Gabentisch für die Regierung eröffnet werden wird durch den Bundespräsidenten …

Hofschreibe für M. T. Habsburg, Mutterregentin des Antiziganismus

Bei dieser Gelegenheit fällt ein altes Posting vom Bundespräsidenten ein, als er noch kein Bundespräsident war. Vom 13. Jänner 2015. Wenn Sebastian Kurz sich Bundeskanzler nennen wird dürfen, wird das drei Jahre her sein, daß Alexander Van der Bellen postete: „Free Raif Badawi“ … Frei ist Raif Badawi noch immer nicht. Freilich, ein österreichischer Bundespräsident kann wenig bis nichts in der Welt ausrichten, aber hat Alexander Van der Bellen seit er Bundespräsident wenigstens der Diktatur ausrichten lassen, seine Meinung, er spreche sich für die Freilassung aus? Aber auch, wie er generell zum Personenkultzentrum in Wien steht? Von Sebastian Kurz wird wenigstens gewußt, wie er zum Kerker von Raif Badawi und wie er zum Personenkultzentrum ganz nach seinen feudalchristlichen Werten steht …

Wishing Kurz New Nemesis …

Abschließend muß eingestanden werden, zu einem erst kürzlich gesprochenen Leersatz von Alexander Van der Bellen, daß jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt werden, fällt kein Leersatz ein. Es kann nur wiederholt, wie paradox …

Mit Vergangenheitsweichenstellparteien will Alexander Van der Bellen als Bundespräsident in die Zukunft

President of Republic Austria Dr Alexander Van der Bellen - Free Raif Badawi.png

 

„Österreich in Angst! Wie viele Fs gibt es noch?“

Das ist eine Schlagzeile, die könnte vor allem die gleichnamige Umsonst jetzt bringen, und diese wäre nun einmal nicht unberechtigt. Wenn an das ganze Geschehen, besser, nein, schlechter, Nichtgeschehen um den zweifachen Mörder F gedacht wird, an das Nichthandeln vor den Morden.

Wie viele Fs laufen noch in Österreich herum? Vor allem von den Fs, die gekannt werden, von denen gewußt wird, sie könnten eines Tages ebenso mörderisch gefährlich werden, wie es jetzt der F im Steiermärkischen wurde. Es wäre gendergerecht, auch von den weiblichen Fs zu sprechen; aber statistisch gesehen nicht angebracht, und auch im Hinblick auf die Verhaltensauffälligkeit mit Bedrohungspotential in den „SM“ fallen Frauen nicht wirklich ins Gewicht. Es sind die Männer, es sind die Fs.

Es fallen die Kapitel ein, in denen von potentiellen Fs berichtet wird, von ihren blutrünstigen Phantasien …

„ich sags mal unzensuriert: 9mm, Kopfschuss, Steinigung, galgen, öffentlich zur schau stellen“

Franz Dinghofer sucht für IS Bombenziele in Österreich aus

„Begrabt sie bis zur Hüfte … und dann los.“

„Ich will Krieg“

„Jelinek eine Hinfahrkarte ins nächste Krematorium samt ‚bevorzugter‘ Behandlung“

„Schickt die Lesben, Schwulen und Perversen in den Steinbruch!“

„Haifisch auszuwildern“

„Unsere Hools“

Hoffnung „auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der genauer arbeitet als sein Vorgänger“

„Für Faymann und Merkel schon real ein Erdloch ausgehoben“

„Abgeschlachtet-Recht-so“

„Vierteilen“

„Hängt das Arschloch auf“

„Schießbefehl“

„Nackt, ins Straflager nach Sibirien!“

Das sind nicht alle Kapitel. Aber es reicht, um jetzt, wieder einmal, in diesem Land, in Österreich es tatsächlich mit der Angst … Es will gar nicht von Prozentsätzen der potentiellen Fs in Österreich gesprochen werden, wie es in dieser Woche Kurt Seinitz tat, als er davon schrieb, die Integration habe versagt …

Es gab schon einmal einen F, der in Österreich Angst und Schrecken verbreitete, der mordete, mit Bomben. Das war auch zu der Zeit, als sich eine Gemeinschaft in Österreich für eine nicht allzu lange Zeit in „F-Bewegung“ umbenannte … Und sie spielte dabei keine rühmliche Rolle, wie vielleicht doch noch erinnerlich, der damalige Obmann höchstpersönlich wollte die „Mörder“ aus dem Kreis der Ermordeten haben, nur nicht die „Bajuwarische Befreiungsarmee“, die, wie sich später herausstellte, aus einem Mann, aus einem F bestand.

Kann es Ironie genannt werden, daß der Name des Mannes, der im August 2017 in Charlottesville durch Überfahren eine Frau tötete, mit F beginnt? Der Anlaß war eine rechtsextreme Demonstration, die Frau, die er tötete, demonstrierte gegen Rechtsextremismus. Der Mann heißt – noch eine Ironie? – Fields … Felder. Es verband ihn anscheinend viel mit der Scholle, freilich mit der Scholle jenseits des Atlantiks, mit seinem starken Interesse an Hitler und Nazi-Deutschland.

Ist das noch eine Ironie, daß es im Zusammenhang mit dem nun zum Mörder gewordenen F im Steiermärkischen einen Vulgo-Namen „Wolfmichl“ … Kurt Seinitz schrieb in dieser Woche von der Type des „einsamen Wolf“, freilich, seine „einsamen Wölfe“, für die er nichts übrig hat, heißen nicht „Michl“ …

Wie viele Fs gibt es in Österreich

PS Es ist in diesen Kreisen recht beliebt, wenn ein Anschlag passiert, also von den seinitzschen „einsamen Wölfen“, Politiker und Politikerinnen schuldig zu sprechen … wie leicht könnte das auch bei den Fs der Vergangenheit und Gegenwart gemacht werden. Aber nicht einmal der Reflexmuskel erlaubt sich diese Schäbigkeit, diese Niedrigkeit und damit auch die gesinnungsgemäß dazugehörende Blutrünstigkeit …

„Nürnberg 2.0: Bewerbungen als Henker nehmen wir gerne an“