Klima ist global und nicht national. Das führt mich dazu, daß wir in dieser Strategie genauso darüber nachdenken müssen, wie wir neue Möglichkeiten finden, unser Wissen zu exportieren. Wenn Sie auf den afrikanischen Kontinent, wenn Sie nach Asien schauen, werden Sie viele Länder finden, die mit mittlerweile einem wichtigen, nämlich in Österreich wieder dazu gewordenen Rohstoff, nämlich dem recycelten Kunststoff, achtlos umgehen, wie viel davon in der Natur liegt, wie viel davon in den Weltmeeren schwimmt, all das, dem kann man aber begegnen, durch eine Bewußtseinsänderung in der Bevölkerung, aber vor allem auch durch Recyclingindustrie, die man in diesen Staaten aufbauen kann und muß, und daß auch dort neue Zukunftsperspektiven für die Menschen gibt. Und genauso gedacht geht es darum, wenn es um Hochwasserschutz geht, Naturkatastrophen vorzubeugen.
Ihr zurzeitiger Bundeskanzler will „Möglichkeiten finden, unser Wissen zu exportieren“ — nach Afrika. Ihr zurzeitiger Bundeskanzler will dem achtlosen Umgang mit recycelten österreichischen Kunststoff begegnen, durch eine Bewußtseinsänderung der Bevölkerung – auf dem afrikanischen Kontinent —
Auf riederische, auf osterhoferische Februarreden in … sollte gar nicht reagiert werden, gar mit Argumenten, gar mit Berichtigungen, das sollte die Regel sein, nachdem aber die Februarrede im März gehalten ist, darf von dieser Regel eine Ausnahme gemacht werden.
Das kleine zentralafrikanische Land ist auf dem Kontinent führend hinsichtlich Abfallvermeidung und Recycling. Seit 2008 gilt dort ein Totalverbot für Polyethylen-Plastiktüten. Und 2016 war Ruanda federführend, gemeinsam mit Südafrika und Nigeria, die Afrikanische Allianz zur Kreislaufwirtschaft (ACEA) zu gründen.
Im August 2017 verabschiedete Kenia ein Gesetz, das den Gebrauch, die Herstellung und den Import von Einweg-Plastiktragetüten rigoros verbietet. Obwohl dies nicht das erste Verbot ist – ähnliche Versuche wurden schon 2007 und 2013 unternommen – ist es mit Bußgeldern von bis zu 40.000 $ doch das bei weitem am strengsten durchgesetzte.
Sie hätten ihn nicht heftig beklatscht, hätte er dies oben Zitierte gesagt. Sie hätten aber ihm heftig applaudiert und er selbst, der zurzeitige österreichische Bundeskanzler hätte wohl eifrig mitapplaudiert und sich selbst beklatscht, hätte er das unten Zitierte gesagt, daß schon ab 2020
Im Ministerrat wurde das Verbot von Plastiksackerl in Österreich ab 2020 beschlossen. Insgesamt fallen jährlich zwischen 5.000 bis 7.000 Tonnen Kunststofftragetaschen unterschiedlicher Dicke in Österreich an. Diese landen oft in Flüssen, sind Teil der Verschmutzung von Flächen und Räumen (Littering) und stellen besonders Städte und Gemeinden sowie die Landwirtschaft und Umwelt vor immer größere Herausforderungen. Alleine in Österreich werden pro Tag über 100 Kilogramm Plastik über die Donau abtransportiert. Die Bundesregierung sagt dem umweltschädlichen und verschwenderischen Plastikverbrauch nun den Kampf an und leitet einen vollkommenen Systemwechsel in Österreich ein. Geplant ist ein Maßnahmenpaket, das unter anderem das Verbot von nicht-abbaubaren Plastiksackerln enthält. Das Verbot trat mit 1. Jänner 2020 in Kraft.
Ihr zurzeitiger Bundeskanzler Österreichs meinte vielleicht gar nicht — sagt er doch selbst gar recht oft, er werde immer wieder mißverstanden — „Wissen“, sondern Gewissen … darüber nachdenken müssen, wie wir neue Möglichkeiten finden, unser Gewissen zu exportieren. Das ergäbe dann doch noch so etwas wie einen Sinn. Jedoch, dann wäre es nicht mehr eine Februarrede im riederischen, im osterhoferischen Obergeschoß, sondern eine Bundeskanzlerrede in der Hauptstadt, von der es aber, von der Stadt, ihrem Zurzeitigen schon zu viel — „gibt es Stadt und Land gleichberechtigt, oder nur mehr Stadt“ …
Wenn einer von seiner Reise erzählt, kann was berichtet werden. Wie von der etwa, die Karl Nehammer erzählt, von seiner Siebenlangenreise. Sein Ziel Zur Zukunft
Und was kann das für eine Zukunft sein, deren Erzählung ’30 zu Ende ist?
Zukunftserzählungen werden groß inszeniert, das Kommende, das zu hören sein wird, wird mit Pathos vorgestellt, die Erzählenden werden mit Pathos vorgestellt, die mit Erzählenden Reisenden werden mit größter Ehrerbietung begrüßt, so auch an diesem letzten Freitag …
[…] Geschätzte Mitglieder der Bundesregierung im Dienst und außer Dienst […]
[…] sehr geehrter Herr Präsident des Nationalrates […]
Und was kann mit ihnen das für eine Zukunft sein, deren „Handlauf“, wie Moderatorin Ina Sabitzer die gleich zuhörende Reiseerzählung nennt, nur bis ’30 reicht, an einem „Handlauf“ in die „Zukunft“ … an einem „Handlauf“, der erst bei der Stufe 23 beginnt, an einem „Handlauf“ für nur sieben Stufen, und ab der Stufe 30 wieder ohne „Handlauf“ … welche Baubehörde würde beispielsweise wohl eine Kellerstiege mit einem Handlauf erst von Stufe 23 über bloß sieben Stufen und also nur bis zur Stufe 30, wenn die Kellerstiege weit, weit mehr als 30 Stufen insgesamt hat, genehmigen?
Neben ihm, und was kann das auch mit ihr für eine Zukunft sein, eine Frau, die eben auf dem kurzen Weg zur Koalition mit einer landbauerischen Partei …
Mit diesem Blick in die ersten Reihe hätte dieser Raum auch schon wieder verlassen werden können, ohne die Reiseerzählung Am Handlauf die Zukunft gehört zu haben, aber Handlauf wurde dann doch gehört, und je länger zugehört wurde, desto mehr drängte sich die Frage auf, weshalb wurde die Erzählung nicht schon einen Monat früher gegeben. Wovon noch zu erzählen sein wird.
Es gibt eine Textzeile eines Liedes, die da mir so bewußt geworden ist, weil ich sie wieder gehört habe. Da kommt ein Satz vor, der aus meiner Sicht so gut ausdrückt, was uns ausmacht in Österreich: „Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.“
Es wird nun gerätselt, welches Lied er am letzten Freitag denn gemeint haben könnte, am 10. März 2023. Es wird das Lied gesucht. Manches gefunden, von dem geglaubt wird, er könnte es … Manche haben das „Großvaterlied“ von STS in Verdacht, schränken aber zugleich ein, der Großvater sage ja bloß: „Ober a ka Ongst vor irgendwem.“
Es böte sich „Willi“ an, allerdings nur dann, wenn zugestanden wird, er habe sehr, sehr frei zitiert: „Freiheit, Wecker, Freiheit des hoaßt koa Angst habn, vor nix und neamands.“
Er hat leider nicht gesagt, wann und wo er es gehört, wiedergehört hat. Wo der Satz allerdings zu finden ist, wörtlich so zu finden, wie er diesen zitierte, ist auf einer Website mit einem Trainingsoffert: Z wie …
Vielleicht hat er es beim Training für seinen Auftritt Z wie Zukunft gehört, vielleicht haben es alle gesungen, vielleicht ist es eine Hymne, die zu Beginn der Trainingsstunde und am Ende der Trainingsstunde von allen gemeinsam gesungen wird, und dann gehen alle Trainierten mit ihrem Zwie …
Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Ich kann in meinem Leben etwas bewegen. Ich bin ganz nah an meinem Erfolg*. Ich spüre ihn schon.
Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Ich spüre Freude und Begeisterung, was ich lange so nicht mehr kannte. Diese Kraft will ich jetzt pflegen und ich freue mich auf die Zukunft! Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Gemeinsam im Team mit sich, keine Angst vor irgendwas oder irgendwem
Auf meinem Weg, in meinem Tempo, Schritt für Schritt, keine Angst vor irgendwas oder irgendwem. Mindset, Innere Haltung, Gedanken, Selbstbewußtsein, Training und Umsetzung,
Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem. Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem. Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Strategie und Plan, keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem. Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem. Keine Angst vor irgendwas oder irgendwem.
Auf Anhieb ist der Name des Dichters zu wissen. Dieses Dichters Verse, die er vielleicht bei seinem Redetraining wieder hörte, vielleicht las, luden schon einmal ein, zu einer Aktualisierung des letzten Verses dieser Rede,
O nehmt Euch sein, nehmt Euch des Landes an! Er ist ein guter Herr, es ist ein gutes Land,
Es ist zwar gegen die Ökonomie des Erzählens, Überflüssiges zu erzählen, und doch soll diesmal gegen die Ökonomie des Erzählens verstoßen werden, und also ein Kapitel des Überflüssigen eingeschoben werden.
Währenddessen frei gewählte Parteien, die sich im Rahmen des deutschen Grundgesetzes und des Verfassungsbogens befinden, überwacht werden, ist ein fünfjähriges Mädchen in Berlin Opfer eines nächsten Gewaltaktes geworden. Also die AfD überwacht man, aber ein fünfjähriges Mädchen schützt man nicht, daß es überlebt. Auf dem Weg dort her, heute hier her, die Nachricht, ein neunzehnjähriger Türke wieder einmal festgenommen […] Deswegen habe ich mich auch heute nicht kulturrell angeeignet, wie ich meine Lederhose mitgenommen habe, sondern, als Steirer darf ich eine Lederhose tragen, ich habe sie mitgenommen, damit ich meinen Knicker mitnehmen kann.
Am Tag der Asche, im Februar ’23, spricht Gerald Grosz in Bayern auf Einladung der AfD, etwa siebenundvierzig Minuten lang, und was er redet, was er so daherredet, nun, Sie können es Inhalt nennen; es ist ein Inhalt, auf den einzugehen, überflüssig ist, überflüssig auch, richtigzustellen, was er von sich gibt, überflüssig auch, seine Beleidigungen, seine Beschimpfungen, seine Verächtlichmachungen, seine Verballhornungen der Namen, etwa den von der Außenministerin in Deutschland, womit er zugleich auch eine Erniedrigung der Frau als Frau …
Er, Gerald Grosz, zieht seinen „Knicker“, ein einseitig scharf geschliffenes Jagdmesser, das geeignet ist, ein Stück Wild durch einen Stich in den Nacken über dem obersten Halswirbel zu töten, er zieht seinen „Knicker“, als er von einem „neunzehnjährigen Türken“ —
Warum zu seinem Stolz, warum zu diesem Aschensammler das „Aschenlied“ aus „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“ einfällt, sollen doch noch ein paar von ihm ausgespuckten Aschenkörner …
Vor zwei Wochen habe ich ein sehr berührendes Telefonat gehabt. Ein Telefonat mit einem Vater. Einem Vater, der meine Telefonnummer und den Kontakt zu mir gesucht hat, weil das Letzte, was seine Tochter gelesen hat, ein Buch von mir war, „Freiheit ohne Wenn und Aber“. Er hat mir das Foto geschickt, das auf ihrem Nachtkasterl gelesen ist, und, ich war dann sehr gerührt, als ich das Foto bekommen hab‘. Es war Ann-Marie, die vor vier Wochen oder vor drei Wochen ihr Leben verloren hat, weil sie mit ihrem Freund, Deni, zwischen Hamburg und Kiel mit der Eisenbahn unterwegs war, aufgeschlitzt wurde, umgebracht wurde, weil die deutsche Regierung […]
Ein ganz besonderes Anliegen war ihr das literarische und historische Programm. Obwohl im Leopold Stocker Verlag bis in die 80er Jahre bedeutende österreichische Autoren wie Peter Rosegger, Ernst von Dombrowski, Natalie Beer, Bruno Brehm, Walter Zitzenbacher, Wolfgang Arnold oder der „neue Peter Rosegger“ Fred Strohmeier publizierten, musste diese Programmschiene dann doch eingestellt werden. Die im historischen Programm erschienenen Bücher widmeten sich nicht nur der österreichischen Geschichte, sondern behandelten auch weithin verdrängte Aspekte der Zeitgeschichte wie das Schicksal der Heimatvertriebenen, der Kriegsgefangenen oder der Südtiroler. Eine militärgeschichtliche Reihe behandelte u. a. die Geschichte der Gebirgsdivisionen im Zweiten Weltkrieg und verschiedener altösterreichischer Verbände wie der Hoch- und Deutschmeister, der Kaiserjäger, der Kaiserschützen oder der Bosniaken. 1999 wurde die Zeitschrift „Neue Ordnung“ vom Ritterkreuzträger und ehem. ÖVP-Nationalrat Dr. Ernst Graf Strachwitz übernommen, dem Ilse Dvorak-Stocker seit gemeinsamen Tanzschultagen freundschaftlich verbunden war. Seit 2004 firmiert dieses Programmsegment als Ares Verlag GmbH. Auch nach ihrem Ausscheiden aus der Geschäftsführung blieb meine Mutter unserem Familienunternehmen eng verbunden und war Anlaufstelle aller Mitarbeiter bei persönlichen Problemen sowie für viele Autoren und die oft jahrzehntelangen Bezieher des Fortschrittlichen Landwirts ein Symbol des Verlagshauses. Daneben war es die wachsende Schar der Enkel, die ihr Leben nach dem Tode meines Vaters 1997, der ihr viele Jahre auch in der Firma treu zur Seite gestanden hatte, mit Sinn erfüllte. Dr. Ilse Dvorak-Stocker hat mit ihrem unternehmerischen Wirken die Verlags- und Buchhandelslandschaft in Österreich entscheidend mitgeprägt. Zahlreiche Ehrungen gegen Ende des beruflichen Lebensweges bezeugen die Anerkennung, die sie damit in einer breiten Öffentlichkeit gefunden hat: So war sie Trägerin des Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich, des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark, des Goldenen Ehrenzeichens der Landeshauptstadt Graz und anderer Auszeichnungen, der Bundespräsident verlieh ihr 1992 den Berufstitel „Professorin“ und 1996 wurde sie zur Bürgerin der Stadt Graz ernannt. Ihr publizistisches Eintreten für die deutschen Opfer des Weltkrieges, für die eigene Kultur und Geschichte, für Meinungsfreiheit und unbequeme historische Wahrheiten sowie ihr unbeirrtes Festhalten am deutschen Charakter ihrer Heimat Österreich haben ihr neben Anerkennung – etwa durch die Verleihung des Ulrich-von-Hutten-Preises der Gesellschaft für freie Publizistik – aber auch viele Angriffe und Verleumdungen eingetragen. Als der Grazer Gemeinderat eine Schweigeminute für die Verstorbene abhielt, meinten jedoch nur die Grünen als Zeichen fanatischer Unversöhnlichkeit den Sitzungssaal verlassen zu müssen. Alle anderen Fraktionen, auch die Kommunisten, erwiesen der Verstorbenen die letzte Ehre, die Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) als „bedeutende Persönlichkeit auch für das kulturelle Profil“ der Stadt Graz würdigte. An ihrem Begräbnis haben schließlich auch Altbürgermeister Stingl (SPÖ) und Altlandeshauptmann Krainer (ÖVP) teilgenommen, denen sie lange Jahre freundschaftlich verbunden war, denn vor allen möglichen weltanschaulichen Differenzen, vor jeder Ideologie kam für meine Mutter immer zuerst der Mensch, das konkrete menschliche Gegenüber. In diesem, echt konservativen und wahrhaft christlichen Sinn hat sie ihr Leben und ihren Verlag geführt. Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker im April 2011
„Bedeutende österreichische Autoren“ habe die Mutter publiziert, wie eben Ernst Dombrowski, wie eben dem Volke ebenfalls so recht Zugewandten, oder, wie eben Natalie Beer, von der am 10. März 2023 auf der Website der Gemeinde Rankweil zu lesen ist:
Die Gemeindevertretung stützte sich in ihrer Entscheidung unter anderem auf ein Gutachten des Innsbrucker Historikers Dr. Nikolaus Hagen, das den aktuellen Forschungsstand zur Person Beer zusammenfasst und (erneut) aufzeigt, dass sich Natalie Beer bis ins hohe Alter öffentlich zum Nationalsozialismus bekannte, den Holocaust relativierte und keinerlei Reue auch im Hinblick auf ihre Funktion im NS-Regime zeigte. Vielmehr sprach sie noch 1983 von einem „starken Erbe“ des Nationalsozialismus und bezeichnete all jene, die sich nach dem Krieg vom NS-Gedankengut abwandten, als „Verräter“ und „Leute, die einfach keinen Charakter hatten“.
Die „symbolische Aberkennung der Ehrung der Nazi-Schreiberin“ durch die Gemeindevertretung erfolgte im Jahr 2021 —
Zurück aber zur Mutter, die, so werden Sohn und Enkel sich gewiß sein, auf ihren Sohn und Enkel auch als tote Mutter stolz sein wird, ihr Reich so ehrenreich … Welche der Auszeichnungen, die die Mutter bekam, wird der Mutter Herz wohl am meisten erweicht haben, ihr die liebste, die höchste, die ehrenvollste sein? Die vom Staat Österreich? Die vom Kloepferlandlerischen? Die vom Landeshauptdorf? Wohl kaum. Sie wird diese von Staat und Bundesland und Hauptstadt als die genommen haben, die sie sind, der Kotau vor … und natürlich brauchbar, verwendbar für ihre gesinnungsgemäße Reklame. Aber gerührt wird die Mutter wohl nur eine Auszeichnung haben, nur für eine Auszeichnung wird sie ihrem Führer im Himmel gedankt haben, für eine Medaille nur, für die Ulrich-von-Hutten-Medaille bloß, und wenn sie, die Mutter, unter der Trachtenbluse eine Kreuzhalskette getragen hat, wird sie zum Kreuze die Medaille des Ulrich von Hutten der gesinnungsgemäß gemeinschafteten Gesellschaft für …
Kann es denn für so eine Mutter je eine höhere Auszeichnung als diese geben, endlich aufgenommen in den ehrenreichsten Kreise der Preisträger, unter denen es nur zwei Frauen gibt, sie, die Mutter, und Anna Elisabeth „Annelies“ von Ribbentrop. Welche Leistungen es waren, für die die Autorin und Witwe des führerlichen Reichsausministers die Medaille bekam, nun, bei den Namen der männlichen Preisträger muß nicht gerätselt werden. Sie war, das nur nebenher, die Tochter eines Sektfabrikanten; der Sekt ihrer Familie wird auch heute noch sehr gerne getrunken. Die sich selbst nennende alternative Enzyklopädie schreibt über die Ulrich-von-Hutten-Medaille, ist am 10. März 2023 zu lesen, und listet auch auf die Namen der Ehrenreichen:
Die Ulrich-von-Hutten-Medaille (auch: Huttenpreis oder Huttenmedaille) wurde 1962 von der Gesellschaft für freie Publizistik gestiftet und erstmalig 1963 verliehen. „Seit 1963 verleiht die Gesellschaft den Ulrich-von-Hutten-Preis in Form einer Fördergabe oder als Medaille an verdiente Publizisten, Autoren, Verleger und Persönlichkeiten, deren Handeln immer auf die Wahrung deutscher Interessen gerichtet war […]“ — GfP Dr. Herbert Fleissner, Preisträger 2008 Die Medaille wird in unregelmäßiger Folge an den jeweiligen GfP-Kongressen an Persönlichkeiten vergeben, die sich nach Ulrich von Huttens Wort „Ich hab’s gewagt“ besonders stark für die Freiheit der Meinungsäußerung und die historische Wahrheit in der Zeitgeschichte einsetzten. Preisträger Ihre erste große Wirkung erzielte die GfP 1964 mit der Vergabe der Ulrich-von-Hutten-Medaille an den US-amerikanischen Historiker David L. Hoggan für sein revisionistisches, aufklärendes und wahrheitsförderndes Werk „Der erzwungene Krieg“. Hoggans Schriften wurden von dem deutschen Patrioten Herbert Grabert und dessen damaligem „Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung“ (Tübingen) verlegt.
Preisträger der „Ulrich-von-Hutten-Medaille“ sind:
2019 Fred Duswald; 2018 Harald Neubauer; 2017 James Bacque;2016 Walter Marinovic; 2015 Hans-Dietrich Sander;2014 Gerd Schultze-Rhonhof;2013 Alfred Mechtersheimer; 2012 Rolf Kosiek; 2011 Otto Scrinzi; 2010 Gerhard Frey; 2008 Herbert Fleissner; 2007 Erich Priebke; 2006 Wjatscheslaw Daschitschew; 2005 Konrad Windisch; 2004 Hajo Hermann; 2003 Wigbert Grabert; 2002 Ilse Dvorak-Stocker; 2001 Udo Walendy; 2000 Wolfgang Strauß; 1999 Nikolaus von Preradovich; 1997 Wilfred von Oven; 1996 Peter Dehoust; 1994 Holle Grimm; 1992 Werner Kuhnt; 1988 Adolf von Thadden; 1987 Gustav Sichelschmidt; 1985 Georg Franz-Willing; 1982 Erich Kern; 1981 Gerhard Schumann; 1980 Arno Breker; 1979 Waldemar Schütz; 1978 Reinhard Pozorny; 1976 Fritz Münch; 1975 Heinrich Härtle; 1974 Helmut Sündermann (posthum); 1973 Annelies von Ribbentrop; 1972 Fritz Stüber; 1971 Arthur Ehrhardt (posthum); 1970 Otto Spatz (1960 Mitbegründer des Publikationsorgans „Das Freie Forum“); 1969 Hans W. Hagen; 1969 Hans Grimm (posthum); 1964 David L. Hoggan; 1963 Gustav Sichelschmidt; undatiert F. J. P. Veale, Berthold Rubin, Peter Kleist
Wie sie sich gefühlt haben muß, die Mutter, in diesem Kreise. Sie wird dafür vielleicht keine Worte gefunden haben. Vielleicht nur gesagt haben: Unbeschreiblich. Vielleicht einfach und kurz: Wie Gott in — Berlin.
Allein die Stifterin ist eine gesinnungsgemäße … Was könnte nicht alles zu den Preisträgern und zu den zwei Preisträgerinnen auch noch gesagt werden, was nicht schon zur Genüge bekannt. Ein paar Preisträger sollen doch exemplarisch …
Er hat diese Medaille dennoch nicht bekommen. Aber als er starb, wird es ihm leicht gewesen sein, ohne Huttenmedaille an der Kette um den Hals zu sterben, er hätte diese stolz über dem Hemde offen zur Schau seiner Ehre getragen, starb er doch in einem Land, das für ihn zu seinem letzten gelobten Land wohl geworden ist, das, genauer, auf dessen zurzeitigen Führer österreichische Staatsspitzenaugen voller Hoffnung gerichtet sind, der von ihnen geschaute und gehörte Experte zu treffen ihre Entscheidungen …
Wer allein die Kapitel, auf die in diesem Kapitel verwiesen wird, aufschlägt, bekommt, könnte zu diesem Kapitel zusammenfassend gesagt werden, nichts anderes als Gegenwart, trotz der vielen Toten, die in diesem vorkommen, und nicht nur wegen Sohn und Enkel einer Mutter, einer Großmutter, die …
Am 1. März 2023 ist in der Tageszeitung des österreichischen medialen Qualitätsstandards ein Artikel zur Menschheitsgeschichte zu lesen:
„Wo unsere Vorfahren den Höhepunkt der Eiszeit überlebten – Größte Genomanalyse eiszeitlicher Menschen zeigt zum Teil überraschende Migrationen der Jäger und Sammler über einen Zeitraum von 30.000 Jahren“ —
Klaus Taschwer berichtet von Studien.
Die 125 Wissenschafterinnen und Wissenschafter unter anderem der Universitäten Tübingen und Peking sowie des Max-Planck-Instituts (MPI) für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben für ihre große Studie, die am Mittwoch im Fachblatt „Nature“ erschien, die Genome von insgesamgt 356 prähistorischen Individuen aus 30.000 Jahren untersucht – darunter neue Genomdatensätze von 116 Individuen aus 14 verschiedenen europäischen und zentralasiatischen Ländern.
„356 prähistorische Individuen, 116 Individuen“ … Wenn das nicht gewagt ist, wenn das nicht mutwillig ist, wenn das nicht hochgradig spekulativ ist, anhand von 356, anhand von 116 Individuen die gesamte Geschichte der Menschen dieser seit Jahrtausenden vergangenen Zeit in Europa …
Die älteste Kultur, die vom Team um Erstautor Cosimo Posth (Uni Tübingen) untersucht wurde, war die des sogenannten Gravettien, das ab etwa 30.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung für rund 8.000 Jahre in Europa dominierte.
„Dominierte.“ Ein gewagtes Wort. Wenn bedacht wird, wie äußerst dünn Europa damals besiedelt war. Wochenlang, Monatelang, womöglich jahrelang in Europa ein Mensch umhergehen konnte, ohne einen anderen Menschen zu treffen. Freilich, ebenfalls eine Spekulation. „Dominierte“, den riesigen Kontinent Europa —
Seine Angehörigen verwendeten ähnliche Waffen und produzierten ähnliche, mit Tiergesichtern verzierte Schnitzereien. Die Analysen der alten DNA brachten aber eine Überraschung: Trotz ähnlicher Kultur waren die Populationen im Westen und Südwesten (heutiges Frankreich und Iberische Halbinsel) von den zeitgleich lebenden Populationen in Zentral- und Südeuropa (heutiges Tschechien und Italien) genetisch sehr verschieden.
„Überraschung: trotz ähnlicher Kultur waren die Populationen im Westen und Südwesten […] von den zeitgleich lebenden Populationen in Zentral- und Südeuropa […] genetisch sehr verschieden.“ Was ist die Überraschung daran? Es gibt heutzutage Untersuchungen, die eine genetische Verschiedenheit von Menschen zwischen zwei Stadtteilen größer als die von Menschen zwischen Moskau und Johannesburg, zwischen Südpol und Nordpol —
Was für eine Geschichte könnten die Wissenschafterinnen erzählen, wenn sie andere Individuen gefunden hätten, vielleicht auch 356, vielleicht auch 116, gleich daneben … aber vielleicht werden von Wissenschaftern die noch gefunden und ebenfalls untersucht werden. Das wird dann wieder ein spannender Bericht in der Tageszeitung des österreichischen Medienstandards, vielleicht sogar wieder von Klaus Taschwer gewesen sein.
„356, 116 Individuen.“ Umfragen, die heutzutage gar so beliebt sind, mit 356 oder gar nur 116 Befragten in einem Land, in dem wie in Österreich rund neun Millionen Menschen leben, wird kein Mensch als repräsentative, als seriöse, als gültige Aussagen zu welchem Thema auch immer …
Es wird auch kein Mensch, der beispielsweise vom Gang aus im Vorübergehen von einem Gespräch in einem Kellerforschungslabor 356 Wörter hört, redlich sagen können, er wisse um die gesamte Unterhaltung, in der 356.000 Wörter gesprochen wurden, kein Mensch wird von im Vorübergehen gehörten 116 Wörtern eines mit 116.000 Wörtern geführten Gesprächs den gesamten Inhalt dieses redlich wiedergeben können …
Als weiterer eiszeitlicher Rückzugsort galt bisher die italienische Halbinsel. Für diese These fand das Team allerdings keine Belege, im Gegenteil: Die in Zentral- und Südeuropa lebenden Jäger und Sammler der Gravettien-Kultur sind dort nach dem Kältemaximum genetisch nicht mehr nachweisbar und gelten damit als ausgestorben. Stattdessen ließen sich dort Menschen mit einem neuen Genpool nieder.
Vielleicht haben sie bis jetzt bloß keine „Belege“ dafür gefunden, daß die „Jäger und Sammler“ nicht „ausgestorben“ …
Wenn bedacht wird, wie heutzutage gejagt und gesammelt wird, vor allem Schnäppchen, wer könnte je meinen, sie seien ausgestorben—
„Großer genetischer Austausch“
Anhand der analysierten Genome ließ sich zudem nachvollziehen, dass sich die Nachfahren dieser frühen Einwohner der italienischen Halbinsel dann vor etwa 14.000 Jahren über ganz Europa verbreiteten und dabei die Gruppen verdrängten, die mit der sogenannten Magdalenien-Kultur assoziiert waren. Die Forschenden sprechen in dem Zusammenhang von einem „großen genetischen Austausch“. Grund waren möglicherweise ebenfalls klimatische Veränderungen, auf die Menschen durch Wanderung reagierten. Der älteste Beweis für die Wanderbewegung während der Klimaerwärmung: Schädel eines Mannes und einer Frau, die vor rund 14.000 Jahren im Westen des heutigen Deutschland (Oberkassel) bestattet wurden. Genetisch stammen sie aus dem Süden. Was war der Grund dafür? „Damals erwärmte sich das Klima in kurzer Zeit deutlich, und Wälder breiteten sich in ganz Europa aus. Möglicherweise war dies für die Menschen aus dem Süden Anlass, ihren Lebensraum auszuweiten“, vermutet Johannes Krause, Letztautor der Studie und einer der Direktoren des MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. „Die früheren Bewohner hingegen könnten mit dem Schwund ihres Lebensraumes, der Mammutsteppe, verdrängt worden sein.“
Bei der riesigen Ausweitung des Lebensraumes bei der damals gleichzeitig äußerst dünnen Besiedelung von einem „Schwund des Lebensraumes“ zu schreiben, das ist äußerst gewagt, äußerst mutwillig, äußerst spekulativ.
In dieser etwas wärmeren Zeit breiteten sich schließlich auch der Ackerbau und eine sesshafte Lebensweise von Anatolien nach Europa aus. Diese Einwanderung der frühen Bauern aus der heutigen Türkei dürfte einen endgültigen Rückzug der Jäger und Sammler an den nördlichen Rand Europas ausgelöst haben – und gleichzeitig begann eine genetische Vermischung zwischen beiden Gruppen, die fast 3.000 Jahre andauerte.
„Einwanderung.“ Von „Einwanderung“ in einer vorstaatlichen, in einer vornationalen Zeit zu schreiben, ist ebenso gewagt, ebenso mutwillig, ebenso spekulativ. Staaten kamen erst Jahrtausende später auf. Auf einer staatenlosen Erde muß ein Mensch nirgendwo einwandern. In einer staatenlosen Welt gibt es kein Auswandern, kein Einwandern. Und bei dieser damaligen äußerst dünnen Besiedelung kann ein Mensch einem anderen Menschen seinen Lebensraum nicht genommen, nicht vertrieben, nicht einmal ein wenig eingeschränkt haben.
Die „Einwanderung der frühen Bauern […] dürfte einen endgültigen Rückzug der Jäger und Sammler an den nördlichen Rand Europas ausgelöst haben – und gleichzeitig begann eine genetische Vermischung zwischen beiden Gruppen.“ Also sind doch nicht alle „Jäger und Sammler“ an den „nördlichen Rand“ … Mutwillig, gewagt, spekulativ. Und dabei doch alles so präsentiert, als wäre dies alles abgesichert belegt, unumstritten erwiesen … und ist doch nur zu werten wie eine Umfrage mit 356, 116 Befragten, oder, wie die Aussage eines Menschen, er habe das gesamte Gespräch mit 356.000 Wörtern gehört, obgleich er nur 356 Wörter von diesem hörte, er kenne das gesamte Gespräch mit 116.000 Wörtern, obgleich er von diesem nur 116 Wörter …
Zudem zeigen die neuen Studienergebnisse, dass es für mehr als 6.000 Jahre keinen genetischen Austausch zwischen den Jägern und Sammlern Westeuropas und ihren Zeitgenossen in Osteuropa gab. Begegnungen zwischen Menschen des zentraleuropäischen Kontinents und des osteuropäischen Raums (heutiges Baltikum und entlang der Wolga) lassen sich erst wieder für die Zeit vor 8.000 Jahren nachweisen. Diese Gruppen hatten nicht dieselbe Haut- und Augenfarbe und unterschieden sich auch in anderen Merkmalen.
„Diese Gruppen hatten nicht diesselbe Haut- und Augenfarbe und unterschieden sich auch in anderen Merkmalen.“ Das läßt daran erinnern, daß ein Synonym für Anthropologie „Rassentheorie“… „Rassenkunde“, der heutzutage als veralteter Begriff gilt, ein Zweig der Anthropologie —
Wie wird dafür seit einer Ewigkeit und drei Tagen besonders eine österreichische Parlamentspartei gescholten, die vom „großen Austausch“ … Ebenso mutwillig, ebenso gewagt, ebenso spekulativ, und es wird ihr, nicht nur dieser Partei, gesinnungsgemäß verschwörerisch gefallen, ihren abenteuerlichen Theorien diese ihren beifügen zu können, als eine unverdächtige, als eine seriöse, weil ja eine wissenschaftliche, die die ihre beweisen, es sei so schon einmal gewesen und es könne so wieder gewesen werden …
1976 nimmt Dombrowski den „Dichtersteinschild“ des rechtsradikalen Vereins Dichterstein Offenhausen an. Dieser wurde wegen Wiederbetätigung nach jahrelangen Protesten 1998 aufgelöst.
1981 bekommt er in Graz den Berufstitel Professor verliehen. Diesen Titel, aber auch „Honorarprofessor“ hat er dennoch zwischen 1945 und 1981 öfters benutzt, obwohl er die Professor durch die Entlassung durch die Amerikaner verloren hatte.
Ende 1971 kommt die Zustimmung aus Wien: „Im Interesse Österreichs“. Das Ehepaar besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft.
„Im Interesse Österreichs“ also erhielt der in Emmersdorf bei Melk im Niederösterreichischen geborene Ernst Dombrowski zu seiner deutschen die österreichische Staatsbürgerschaft, „im Interesse Österreichs“ wurde ihm das Sonderrecht der doppelten Staatsbürgerschaft —
Das ist zu erzählen, nicht um raunend die Vergangenheit zu beschwören, aber mit Ernst Dombrowski, auch mit ihm, die Gegenwart Kloepferlands — und das gemahnt an den Vorsatz im gleichnamigen Kapitel, die Kapitel kurz zu halten; so soll das Kapitel an dieser Stelle einfach enden; wenn schon nicht geschrieben werden kann: das Ganze endet, das Ganze ist vollkommen und endgültig … aber es endet nicht, es geht weiter und weiter, wieder und wieder weiter, und um der Gegenwart, mehr, um der Zukunft der Gegenwart willen ist auch mit Ernst Dombrowski noch mehr zu
Nun kann aufgeklärt werden, ob der Satz, den er ins Holz schnitt, ein Satz von ihm selbst war, oder, ob der Satz, den er ins Holz schnitt, ein Satz von Andreas Hofer war; er schnitt weder einen eigenen Satz noch einen Satz von Andreas Hofer ins Holz, dieser Satz,
Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch die Opfer, die er für dieses zu bringen bereit ist.
Der Meister in Deutschland, der ein Schnitter aus Österreich war, schnitzte nicht nur dies von Adolf Hitler ins Holz, sondern auch, wie er selbst angibt, dies von Reichsführer SS Heinrich Himmler
König Heinrich I.
Er war der Erste unter Gleichen, und es wurde ihm eine größere und wahre menschliche Ehrfurcht entgegengebracht, als später Kaisern, Königen und Fürsten, die sie nach volksfremdem byzantinischen Zeremoniell forderten, je zuteil wurde. Er hieß Herzog und Künig und war ein Führung vor tausend Jahren.
und, wie er selbst angibt, dies zu Friedrich Ludwig Jahn von Adolf Hitler
Heute, da sehen wir mit Freude nicht mehr den bier- und trinkfesten, sondern den wetterfesten jungen Mann, den harten jungen Mann. Denn nicht nur darauf kommt es an, wieviel Glas Bier er zu trinken vermag, sondern darauf, wieviel Schläge er aushalten, nicht darauf, wie viele Nächte er durchzubummeln vermag, sondern wie viele Kilometer er marschieren kann. Wir sehen heute nicht mehr im damaligen Bierspießer das Ideal des deutschen Volkes, sondern in Männern und Mädchen, die kerngesund sind, die straff sind.
und, wie er selbst angibt, einen alten Bauernspruch
[…] der Jude treibt sein Wucherei […]
ins Holz zu schneiden, war dem Meister aus Österreich ebenso gesinnungsgemäße Ehre …
„Bierspießer“ sind auch „heute“ wieder zu sehen, Bierspießerinen, die heute wie damals bereit sind zu „marschieren“. Einer aus Österreich will ihnen vorangehen …
„Marschieren wir gemeinsam. Ich gehe voran bis ins Bundeskanzleramt.“
Und von wo aus sollen sie ihm hinterdrein marschieren?
Daß das Ideal des Volksanwaltes in der Bierspießerei in der Jahnturnhalle auch im Februar ’23 nicht fehlen darf, das ist, wie es so schön heißt, selbstredend …
Medien hatten FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bereits im Gefängnis gesehen, weil dieser im Zuge seiner Aschermittwochsrede harte Worte gegen Bundespräsident Alexander Van der Bellen losgeworden war (Mumie, senil). Die Staatsanwaltschaft Ried leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein. Nachdem ein bei der Veranstaltung anwesender Beamter des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung einen Bericht verfasst hatte, richtete die Staatsanwaltschaft ein Schreiben an den Bundespräsidenten, ob er in der Causa die Ermächtigung zur Strafverfolgung erteilt, was in einem derartigen Fall vom Gesetz so vorgesehen ist.
Das ist zu lesen am 28. Februar ’23 auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website. Es wird „Mumie, senil“ in Klammern gesetzt, aber ohne Anführungszeichen, das heißt, es wird nicht Herbert Kickl zitiert, sondern es wird von diesen Machenden dieser Website selbst Bundespräsident Alexander Van der Bellen als „Mumie, senil“ bezeichnet, einfallslos verwenden sie die gleichen Worte wie ihr Festungskommandant. „Mumie, senil“ als „harte Worte“ einzustufen, heißt, eine Beschimpfung recht gutzuheißen, „Mumie, senil“ nicht in Anführungszeichen als Zitat wiederzugeben, heißt, einfach wie kurz gesagt, zu beschimpfen, zu diffamieren, zu denunzieren.
Als „Mumie“ werden u. a. die Überreste eines menschlichen Körpers bezeichnet, eine „Mumie“ ist eine „Leiche“. Es müssen die größten Geistesgrößen aller Zeiten sein, die feststellen können, daß ein toter Mensch noch ein „seniler“ Mensch sein kann. Aber es geht ihnen wohl vor allem um ihre Begierde nach dem Tod.
Die Österreicher haben ja derzeit das Problem, dass sie sich mit einem SS-Bundespräsidenten herumschlagen müssen (wobei das Doppel-S-Akronym in diesem Fall von ‚Seniler Sandler‘ kommt). Können wir auf eine baldige organisch-biologische Lösung dieses ‚grünen‘ Öko-Problems hoffen?
Und auch bald sechs Jahre später ist auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website von nichts anderem zu lesen als von der Begierde nach dem Tod, auch von der Schreibstaffel dieser Website, und von – wie diese in dieser Gesinnungsschaft verstanden werden – „harten Worten“, eben auch an diesem 28. Februar ’23 …
Andreas C: Die Mumie kann sprechen?
Norbert: Dieser grüne Aschenbecher […] Für seine Aussagen müßte man ihn schon längst absetzen !
Helga Planer: Die Leute haben genug vom rauchenden Aschenbecher in der Hofburg.
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, sagt der Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Das gilt für Hassprediger, aber das gilt umgekehrt auch für uns alle in anderer Form.
Martin Schenk, 9. September 2022, Wenn das Urvertrauen angeknackst ist – Virus, Krieg, Flucht, Klima: Der Sozialpsychologe Klaus Ottomeyer untersucht unseren Umgang mit Bedrohungen. Die Presse
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an.
Martin Schenk, 17. November 2020, Augustin
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, sagt der Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Das gilt für Hassprediger, aber das gilt umgekehrt auch für uns alle in anderer Form.
Martin Schenk, 4. Juni 2021, MO, SOS-Mitmensch
Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an. Verletzungen können durch Hass weitergetragen werden, wodurch sie noch mehr Schaden verursachen. Sie können unterdrückt werden und so den Fluss des Lebens zum Stillstand bringen. Oder sie können angenommen werden und so für die Herausforderungen des Lebens frei machen. „Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: Wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt […] James Baldwin.
Ö1, Gedanken für den Tag, 26. Jänner 2023. Martin Schenk über Hass und Schmerz, beschäftigt sich mit dem, „Was Kindern jetzt gut tut“
Fortan werde, so durfte vermutet werden, Martin Schenk den Literaturnobelpreis nicht mehr an James Baldwin vergeben, aber schon in der ersten Ausgabe des Gemeindebriefes für die Monate Februar und März 2023 vergibt Martin Schenk den Literaturnobelpreis wieder an James Baldwin, ohne diesmal jedoch den Literaturnobelpreis einem anderen Menschen zu nehmen, die Großzügigkeit setzte sich durch …
„Ich vermute, einer der Gründe, warum Menschen so hartnäckig an ihrem Hass festhalten, ist, weil sie spüren: wenn der Hass einmal verschwunden ist, werden sie gezwungen sein, sich mit Schmerz zu beschäftigen“, bemerkt Literaturnobelpreisträger James Baldwin. Wir alle haben mit Verletzungen in unserem Leben zu kämpfen. Von Kindheit an.
Martin, Schenk, 1. Ausgabe Februar und März 2023, Gemeindebrief der evangelischen Pfarrgemeinde A. B. Purkersdorf, Evangelisch im Wienerwald
Es muß diese Aussage von James Baldwin einen dermaßen starken Eindruck auf Martin Schenk machen, daß er es über Jahre immer wieder zitiert, ganz gleich worüber er, Martin Schenk, spricht, schreibt, er findet zu dieser Aussage immer ein Thema, eine Krise, eine Problematik, daß ihm ermöglicht, die Aussage von James Baldwin zu zitieren … Verletzungen, Schmerz, Haßpredigt, Kindheit, Besprechung eines Buches über Virus, Krieg, Flucht, Klima —
Er, Martin Schenk, wird wohl auch in Zukunft weitere Themen finden, um diese Aussage von James Baldwin wieder zitieren zu können, dann aber endlich ohne seine Vergabe des Literaturnobelpreises an James Baldwin, nun, da er ihm, Baldwin, selbst den Literaturnobelpreis genommen …
Wie schnell hätte gesagt werden können, Martin Schenk verbreitete bis zum 16. Februar 2023 damit über Jahre und über den Gemeindebrief auch weiter fake news
Betrüblich daran, nein, bezeichnend für die Qualität der Medien in Österreich, die als Qualitätsmedien in Österreich gelten, ist, daß durch all die Jahre offensichtlich kein Mensch Martin Schenk darauf aufmerksam machte, daß James Baldwin kein Literaturnobelpreisträger ist, daß es ein Hochbildungsradiosender wie Ö1 ihn nicht im Moment der Ausstrahlung berichtigte, daß eine Hochbildungstageszeitung wie „Die Presse“ es mit diesem Fehler veröffentlichte …
Und wie steht es um die Aussage von James Baldwin, die für Martin Schenk derart beeindruckend zu sein scheint, daß ihm die Vorstellung gewiß, ein Schriftsteller von solch einer gewichtigen Aussage kann nur mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden sein?
Er, Martin Schenk, bringt diese Aussage also auch, wenn er etwa von „Hassprediger[n]“ schreibt. Aber reden die Predigerinnen gleich welcher Religion nicht stets die Liebe? Freilich, menschgemäß reden die Prediger stets von der religiösen Liebe, wie ihre Organisationshandbücher sie lehren: die religiöse Liebe, der Haß —
Was aber, wenn Menschen nicht hartnäckig an ihrem Haß festhalten, sondern sie ständig gezwungen sind, sich mit ihrem Schmerz zu beschäftigen? Und diese hartnäckige Beschäftigung mit ihrem Schmerz die Ungeheuer gebiert, die Martin Schenk mit James Baldwin Haß nennt.
Die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz muß zu einem Handeln führen, das einen Ausweg aus dem eigenen Schmerz ermöglicht. Was für eine Art des Handelns das ist, was für einen Ausweg Menschen finden, die sich hartnäckig mit ihrem Schmerz beschäftigen, nun, das beschreibt Martin Schenk mit James Baldwin … Die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz gebiert keine bessere Welt, die hartnäckige Beschäftigung mit dem eigenen Schmerz betoniert Wirklichkeit, wie sie ist.
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