FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Österreich - FPÖ unzensuriert - 05-05-2018

„Israel provoziert und provoziert, das steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Das steht seit dem 5. Mai ’18 auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei – favourite site eines Generalsekretärs und eines Vizekanzlers …

Es ist ein Kommentar von Irra zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert, in dem es wieder einmal um George Soros geht, und Irra ist kein Irrer oder keine Idiotin, Irra stellt sich nicht dumm, weiß, was erwartet wird, wenn von George Soros, auch von Schriftstellern, Künstlerinnen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei geschrieben wird …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es gibt wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt als kurz vor dem 8. Mai ’18 an die Gegenwart zu erinnern, wenn am Heldenplatz … wieder, kurz gesagt, zu erinnern, dass es bei der  Irra-Hoffnung auf „Wiederholung der Geschichte“ nicht nur um die Menschen geht, denen Irra … es geht um alle, und daran erinnert Marcus Junge mit seinem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten favourite site

„Doch, man könnte es aufhalten

Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Das schreibt Marcus Junge. 5. Mai ’18. Es ist nicht seiner erster Kommentar in dieser Quantität:

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

Mit diesem „alles umbringen“ ist Marcus Junge nicht der einzige, sondern nur einer der vielen aus der Schreibstattel, die

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

Kein geeigneter Zeitpunkt an das Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, als kurz …

Es sind stets alle, die abgeholt werden sollen, weil sie sich nicht entsprechend verhalten, und dann gibt es rasch keinen einzigen Nachbarn mehr, der sagen kann, lach nur, sie sind bloß bei der Nachbarin …

Ein Schriftsteller sprach am letzten Freitag in der Hofburg davon, zuerst werde gesagt und dann werde getan. Nicht nur beim Lesen der Kommentare von Irra fällt dazu ein:

Vor langer Zeit wurde gesagt, dann wurde getan, und jetzt soll wieder getan. 

Österreich '18

Und damit sind nicht die madigen zwölf Jahre des deutschen massenmordreiches gemeint. Es reicht viel weiter zurück, viel weiter. Und darüber geben auch die Mannen und Frauen, bildungsnah wie sie sind, reichlich Auskunft. Manche allein schon durch ihre gewählten Pseudonyme, etwa Savonarola: ein Name, der für christliches Schreckensregime, für Terrorregime der Organisierten Glauben steht …

Auch ein Volker Spielmann, bildungsnah wie – es darf angenommen werden, ein Mann hat dieses Pseudonym gewählt – er ist, weiß, die madigen zwölf Jahre waren ohne die Jahrhunderte davor nicht zu haben, und so wählt er in Vermählung der Vergangenheiten zum eisernen Bunde gegen Gegenwart und Zukunft ein entsprechendes Pseudonym: Nibelungen-Guderian … Und noch etwas darf angenommen werden, Volker Spielmann steht ebenso wenig draußen vor der Tür wie Guderian, für den sein Bandenführer, während alle anderen Menschen Elend, Not und Mord litten, reichlich sorgte …

Sie nennen sich nach Schriftstellern, auch nach solchen, denen die literarische Qualität nicht abgesprochen werden kann, und zeigen damit auf, mehr literarisches Verständnis zu haben, als beispielsweise ein Manfred Haimbuchner …

Bildungsnah wie sind, wissen sie, beispielsweise Herwig Seidelmann, Shakespeare für ihre gesinnungsgemäßen Zwecke umzudichten … wahrlich, nur wer so bildungstief in der abendländischen Kultur gläubig gefestigt ist, kann sich aufschwingen, erheben zu …

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Sie können auch einen Shakespeare umdichten und es darf angenommen werden, ihnen, den Mannen und Frauen würde das nicht passieren, wenn sie sich an einem Schrifsteller zum Zweck des gesinnungsgemäßen Abschreibens, was etwa dem zurzeitigen Innenminister passierte …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und wie in der Collage gelesen werden, schöpfen Schreibstaffel und FPÖ aus denselben Quellen, diesmal taucht McErdal seinen oder ihren Gesinnungsschöpfer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

NS Es darf auch diesmal nicht der Gebildete fehlen, der noch bei Cesar Bresgen studierte, an diesem Sonntag, dem 6. Mai 2018, und das tun, was er recht kann, vielleicht gerade vom Kirchgang heimgekommen zur Fritattensuppe, um dann weiter in eine Ausstellung, davor aber rasch noch … was er recht kann, ist die Verleumdung, diesmal eine, die einen vielleicht, kurz gesagt, freuen wird, der sich nicht durchsetzen kann …

FPÖ unzensuriert 06-05-2018

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Journalistenwatch - Max Erdinger - Strukturnazis - shirt revolutionaries

Ein Max Erdinger schreibt für Journalistenwatch am 18. März ’18 einen Kommentar um „Strukturnazis“ zu konstruieren. Was er darunter versteht? Gesinnung gebiert Begriffe. Und ein Mitarbeiter vom Österreichischen Dokumentationsarchiv muß ihm als Beispielgeber dafür herhalten.

Das hat die Qualität von einem Christian Ortner, einem Andreas Unterberger. Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt einen Ruf hat, dann keinen guten, hingegen zählen in Österreich Ortner, Unterberger oder Reichel … Zu Journalistenwatch muß zu dem, was bereits geschrieben wurde, nichts mehr hinzugefügt werden, um zu wissen, um was für eine Plattfo… es sich dabei handelt.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Christian Ortner entleert seine Sprechblasen in die zu einer Website verkommenen Tageszeitung der Republik Österreich

Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt bekannt ist, dann kaum in Verbindung mit etwas Gutem, hingegen in Österreich ist beispielsweise einer zur Zeit Vizekanzler, einer Infrastrukturminister, die mit Max Erdinger eines gemein haben: die Verdrehung. Max Erdinger am Tage 18 dieses Monats mit seinen Auslassungen über „Strukturnazis“, die österreichischen Regierungsmitglieder mit „Antifaschismus“ …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Das alles hat einen gewissen Unterhaltungswert. Aber im Grunde viel zu wenig, um darüber noch etwas zu schreiben, was nicht schon geschrieben wurde.

Das tausendjährige reich der shirtverkäufer

Worüber noch nicht geschrieben wurde, das aber auch einen gewissen Unterhaltungswert hat, ist, daß Martin Sellner und Patrick Lenart Shirt-Verkäufer sind.

Sonst sind Martin Sellner und Patrick Lenart in Österreich bekannt als sogenannte Identitäre. Auf Journalitenwatch wird für ihre Shirts Reklame geschaltet. Wo sonst?

Stracheshirtverkäufer Sellner und Lenart

Und für wen werben die Shirt-Verkäufer? Wen drucken Sellner und Lenart auf ihre Shirts? Gesinnungsgemäß den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich. Es kann auch nicht anders sein. Identitäre werben für Identitäre. Identitäre werben für die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei in Österreich.

Das scheint zur Zeit das gesinnungsgemäße Steckenpferd zu sein. Shirts mit eingedruckter Gesinnung zu vertreiben. Es gibt ja auch noch eine zweite Firma. Bei der es auch nicht ohne Täuschung abgehen kann:

Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert

Was Martin Sellner und Patrick Lenart sonst alles noch verkaufen. Das Prusten nimmt kein Ende. Damit es nicht heißt, gar zu eigennützig, gar zu egoistisch zu sein, wurde wenige Collagen mit den Produkten von Sellner und Lenart erstellt, von dem Stracheshirtprodukt bis … Zum herzhaften Lachen sind Sie freundlich eingeladen.

Wer sollte die Shirts von Sellner und Lenart tragen

Bleibt die Frage. Wer soll diese Shirts tragen? Alexander Van der Bellen und Sebastian Kurz nicht mehr. Die haben schon mehr getan, als nur Shirts mit Strache und Höcke …

Wer ist die Zielgruppe Stracheshirtverkäufern

Ach, Höcke. Das ist auch so ein Meister aus Deutschland, bekannt, aber mit keinem guten … hingegen in Österreich:

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Und wenn Sie genug geprustet haben, noch etwas zu Erinnerung. Auf das Shirt mit Strache und Höcke schreiben die Leiberlverkäufer Sellner und Lenart etwas von „patriotischer Revolution“ … Es wäre sicher auch zum Prusten, diesen beiden zuzuhören, was sie unter Revolution verstehen. Vergessen sollte aber nicht werden, was der FPÖ Patriotismus ist …

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

NS Weshalb Martin Sellner und Patrick Lenart keine Uniformen verkaufen, etwa solche, die wohl der Obersturmbannführer trägt, in dem Roman, den sie verkaufen? Der Mut reicht wohl nur bis Aistersheim. Oder. Im Geiste unter dem Leiberl die … und dann auf zum Friedhof, wo einer liegt, gesinnungsgemäß wohl bestattet mit einer Uniform, zu dem Jahr für Jahr gepilgert wird. Gesinnungsgemäß ist es auch authentisch und folgerichtig die Uniform im Grabe …

Martin Sellner und Patrick Lenart - Straches Shirtverkäufer

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

FPÖ Festschrift 2016 - Zu den Idealisten der NS-Bewegung zählte

Nach strachscher Geschichtserzählung kann nun gesagt werden, die FPÖ ist so etwas wie die Vorgängerpartei der NSDAP. Das wäre doch eine neue Sichtweise, geschuldet des Vizekanzlers Vereinnahmungen.

Bisher war ja bloß bekannt, daß die FPÖ so etwas wie die Nachfolgepartei ist, federführend gegründet von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen.

Ideelle Kontinuität der FPÖ seit

Besonders ein Name ist mit der Gründung von FPÖ und VDU untrennbar verbunden: Anton Reinthaller. Und auch davor ist er, Reinthaller, als Gründungseifriger schon bekannt:

„Er versuchte danach, die NSDAP in Österreich wieder neu aufzubauen (Gründung des Komitees der „Nationalen Aktion“); sie sollte 1934 unter dem Titel „Nationalsozialistischer Volksbund Österreichs“ zusammengefasst werden und dann der Vaterländischen Front beitreten.“

Um es dem Vizekanzler leicht zu machen: Das kann „Wikipedia“ entnommen werden. Viel zu berichten über den FPÖ-Parteiobmann von 1956 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 weiß „Metapedia“, die wohl ehrenstolz alle seine NS-Titel, seine NS-Auszeichnungen, mit ihm in feschen Uniformen bebildert, auflistet. Fesch sieht er aus, der „idealistische“ Altfeschist, und so viel „Idealismus“ verdient Titel über Titel und Auszeichnung über Auszeichnung …

Ja, in Zeiten einer blauschwarzen Regierung in Österreich muß schon auch eine Quelle

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

angeführt werden, die recht hohes Ansehen im Bunde einer Regierungspartei genießt.

Und Anton Reinthaller genießt auch heute noch recht hohes Ansehen in der identitären Regierungspartei, wie der FPÖ-Festschrift zu „Österreich zuerst 1956 – 2016“ entnommen werden darf. Der FPÖ-Festschrift 2016 Vorworte von dem zurzeitigen Vizekanzler und dem zurzeitigen Infrastrukturminister.

Nicht nur Ansehen genießt Anton Reinthaller, er ist ein Mann, der ihr auch wert ist, verteidigt zu werden:

„Trotzdem blieb die Beurteilung Reinthallers umstritten. Für die einen war er Sinnbild der Hochanständigkeit, des Idealismus und der Vereinbarkeit von guter nationaler Gesinnung mit aufrechtem Österreichertum.“

„Trotzdem“. Das bezieht sich darauf, daß ein Vorgänger von Sebastian Kurz über ihn, Reinthaller, sagte, wie in dieser FPÖ-Festschrift zu lesen ist:

„Reinthaller sei ein sehr gemäßigter, idealistischer Nationalsozialist gewesen[.]“

Dieser Vorgänger von Kurz war doch ein recht weiser Mann – im österreichischen Sinne. Er fand auch milde Worte für den Antisemitismus des „österreichischen Streichers“ … Ach, Leopold Kunschak, die Ikone der ÖVP, hatte ja einen Grund für … dann ist doch alles, nein, es wird nicht mit gut fortgesetzt, doch alles österreichisch …

Die FPÖ hat auch eine Ikone, deren Antisemitismus wohl ebenfalls verzeihlich, ist dieser doch kornblumig umrandet …

Und in der FPÖ-Festschrift ist zu lesen:

„Diese Aussagen Anton Reinthallers könnten zweifellos auch in einer zeitgenössischen Rede von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aufscheinen. Dies beweist, wie groß die ideelle Kontinuität innerhalb der FPÖ zwischen 1956 und 2016 ist.“

Die Treue zum Idealismus ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft ungebrochen …

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Das Fehlen von so vielen Ehrengästen am Akademikerball aus der idealistischen Zeit macht die Polizei wieder wett – Ein Trost

Mit Reinthaller ist allerhand zu erfahren, auch über noch einen Vorgänger des derzeitigen Bundeskanzlers, mit welchem Bild im Hintergrund sich ein Haimbuchner wohl sicherer fühlen wird, wenn er eine Rede hält …

Menschgemäß ist es Humbug, daß die FPÖ die Vorgängerpartei der NSDAP ist. Cajetan-Felder war genauso viel ein Freiheitlicher, wie He.-Chr. Strache nie Sportstadtrat in Wien war. Die Partei von Cajetan-Felder nannte sich auch nicht „Freiheitliche Partei“. Es war die „Mittelpartei“. Und noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts verschwand sie von der Bühne, verdrängt, abgelöst durch die Partei eines Vorgängers des derzeitigen Bundeskanzlers. Kein Humbug allerdings ist, daß VDU und FPÖ von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen feder… (stimmiger klingt wohl) säbelführend …

Die Geschichte der „Mittelpartei“ mit ihrem Bürgermeister Cajetan-Felder könnte zuversichtlich stimmen, daß der FPÖ es ebenso ergeht, den Menschen im Land ebenfalls das Glück zuteil wird, bevor noch das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beginnt, zu erleben, wie eine Partei, die FPÖ, verschwindet. Wenn aber bedacht wird, welche Partei die „Mittelpartei“ verdrängte, ablöste, dann wird nur von einem halben Glück gesprochen werden können …

NS Welche interessante Diskussionen es im von der FPÖ Wien gegründeten Cajetan-Felder-Institut gibt, kann schon daran ermessen werden, wer es verbreitet, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist die Lobbysite für das deutsche reich in den Grenzen vom 31. August 1939 – als Österreich noch bei Böh…, nein bei Deutsch…

Auf der gräflichen Homepage und auf der Lobbysite ist gleichlautend zu lesen:

„Im Zuge der Veranstaltung wurde das schreckliche Leid, das die allierten Bombenangriffe über die unschuldige Zivilbevölkerung brachten, auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert. Die Frauen an der Heimatfront mussten neben der Kindererziehung auch beim Beseitigen der Schuttberge während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs alleine Hand anlegen. Für viele Frauen waren die Erlebnisse von damals lange Zeit ein Tabu-Thema, über das nie gesprochen wurde. Von der Republik Österreich und der Stadt Wien gab es jahrzehntelang keine Anerkennung. Erst unter Schwarz-Blau Anfang des 21. Jahrhunderts konnte eine bescheiden Einmalzahlung gegen den Widerstand der vereinigten Linken durchgesetzt werden.“

Wie das damals war, welcher Abtausch zwischen ÖVP und FPÖ erfolgte, als ein Vorgänger vom derzeitigen Bundeskanzler mit der identitären Partei eine Regierung machte, kann in der Collage gelesen werden oder direkt in „Gefangen, auch im Erinnern“, wenn die Erinnerung an die erste blauschwarze Regierung nicht mehr vorhanden ist, aber mehr denn je vorhanden sein sollte.

Cajetan-Feldeer-Insittut - FPÖ unzensuriert Trümmerfrauen deutsche lobby

Handlos im ORF der FPÖ ihr recht liebstes Lied von der „echten Arbeiterpartei“

Handlos - echte Arbeitrpartei

So wäre wohl der identitären Parlamentspartei ein Staatsfunk am rechtesten, in dem ihr werk- und feiertags gesungen ward, was sie so recht gern hört, wie am 12. November 2017 Brigitte Handlos in der „Pressestunde“. Sie sagt, die FPÖ sei doch eine „echte Arbeiterpartei“ …

Woher sie das wohl hat? Wahrscheinlich von den sogenannten und Wählerstromanalysen. Eine Analyse war das von ihr nicht. Eine Verwechslung ja. Wählerinnenstromanalyse verwechselt sie mit den Programmen von Parteien. Es wählen Arbeiter beispielsweise die FPÖ. Arbeiterinnen wählen aber auch Parteien, um es kurz zu sagen, mit einem zusätzlichen Blick in andere Staaten, der extremsten neoliberalen Ausrichtung, Parteien mit milliardenschweren Führern,

Identitäre Partei in der Pflicht des Kapitals

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

Fairness in der Übersetzung von zwei Parteien in Österreich: „Blondheit“ und „Kirchtag heit“

die nichts Positives in ihren Programmen für Arbeiter und Arbeiterinnen vorgesehen haben, sondern nur die größten Vorteile, vor allem die größten Steuervorteile, also keine Steuern für ihresgleichen herausholen wollen, zur größten Last der Menschen mit sogenannten kleinen Einkommen.

Vielleicht hat Brigitte Handlos – als Journalistin wird sie bestens informiert sein – davon gehört und daran gedacht, als sie sagt, „echte Arbeiterpartei“, daß erst vor kurzem im identitären Kreis nach der Melodie von „Die Arbeiter von Wien“ etwas gesungen wurde, das aber mit Arbeiter und Arbeiterinnen nichts zu tun hat … mißbrauchte Töne machen noch keine und vor allem keine „echte Arbeiterpartei“ …

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Vielleicht ist es einem sogenannten Verleser nur geschuldet. Sie, Handlos, liest in der Vorbereitung auf die Pressestunde Arbeiterkreis statt „Atterseekreis“ … und schon kann aufgrund eines simplen Verlesers zu dem Schluß gekommen werden, eine Partei, die einen Arbeiterkreis hat, muß eine „echte Arbeiterpartei“ sein, zumal der Kreispräsident in der Regierungsverhandlungsobergruppe sitzt, aber sie hat keinen Arbeiterkreis, sondern einen „Atterseekreis“, und der hat mit Arbeiterinnen und Arbeitern nichts zu tun … 

Wer wird der nächste Gast von Brigitte Handlos in der Pressestunde sein? Vielleicht freut sich jetzt schon Sebastian Kurz darauf, von ihr mit zuvorkommenden Hand-und-Fuß-Argumenten beglückt zu werden, wenn es beispielsweise um den

Senkungswillen des Sebastian Kurz

bei Steuern und Abgaben gehen wird. Vielleicht wird er, Kurz, von ihr geadelt werden als echter Arbeiterführer ganz echt in der Tradition des „Arbeiterführers Kunschak“ …

Der österreichische Rundfunk muß also nicht mehr zu einem der FPÖ gesinnungsgemäß passenden Staatsfunk umgebaut werden,

FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

das wird schon von selbst besorgt, wie etwa von Brigitte Handlos.

PS Brigitte Handlos fiel schon einmal mit ihren zuvorkommenden Hand-und-Fuß-Argumenten auf. Als der

ORF in den Schönborn zur Pressestunde

geladen war …

PPS Und weil es um die „Pressestunde“ geht, ist es nicht unpassend, was ein Mann, der nun zum Vizekanzler und Innenminister von Österreich gemacht werden soll, in Pressestunden so von sich gab:

Aufgehoben für die nächste Pressestunde: „Ohne Todesstreifen und Schießbefehl wirds nicht gehen“?

Ehe ein Hahn einmal kräht, hat He.-Chr. Strache dreimal verleugnet

 

„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können“, bleibt Norbert Hofer im Parlament sitzen und verrechnet seine Ab-Loge

Kurz Hofer - Schwarz-Rot-Golden wieder erheben

Sebastian Kurz in der Halle, im September 2017, beim Gröwaa:

„Das ist der größte Wahlkampfauftakt, den Österreich je gesehen hat.“ Als erstes forderte er nach deutschem Vorbild eine Richtlinienkompetenz für den Bundeskanzler, denn dieser müsse die Möglichkeit haben zu führen und zu entscheiden. Deutschland habe es weit gebracht: „Wir können es auch, wenn wir klare Verhältnisse schaffen.“  

Und Sebastian Kurz unablässig vom Gröwaa bis zur Wahl am 15. Oktober 2017:

„Österreich wieder zurück an die Spitze.“

Norbert Hofer in der Hofburg im Februar 2017, auf dem Ab:

„Wir wollen dieses Land aus der Mittelmäßigkeit erheben. Und, wenn ich hier in diese Runde sehe, dann sehe ich Persönlichkeiten, die dazu in der Lage sind. Wieder, etwas ganz Besonderes aus diesem Land zu machen.“ 

„Doch ich trage diese Fahne! Und ich trage sie mit Stolz!“ (Klopft sich auf die schwarz-rot-goldene Fahne auf seiner Brust). 

Kurz Rede beim Gröwaa - Hofer Rede auf dem AB 2017

„Damit sich die Farben Schwarz-Rot-Gold wieder erheben können.“ Lehrt Norbert Hofer. Und es ist eine Lehre. Auch von einem Norbert Hofer kann gelernt werden, daß nämlich Farben Ärsche haben, denn wie sonst könnten sie sich erheben? Aber sie, die Farben, haben sich noch nicht erhoben. Sie, die Farben, scheinen zur Zeit noch mit ihren Ärschen auf ihren Stühlen festzukleben, zu schwach zu sein, um sich von ihren Stühlen zu lösen. Aber Norbert Hofer steht bereit, ihnen zu helfen, vom festgeklebten Stuhl sich zu lösen zur Erhebung; vielleicht leiht er ihnen, den Farben, seinen Stock als Hebhilfe, um aus dem Stuhl doch noch zu kommen …

Sebastian Kurz will führen, nach dem Vorbild Deutschlands. Österreich zur Spitze erheben, und schaut nach Deutschland. Norbert Hofer will aus diesem Land wieder etwas ganz Besonderes machen, unter der schwarz-rot-goldenen Fahne. Deutschland, sagt Sebastian Kurz, habe es weit gebracht. Von welchem Deutschland spricht er. Bei diesem Gleichklang der Leersätze kann es bloß das Deutschland der identitären Parlamentspartei sein. Wohin es das Deutschland mit der schwarz-rot-goldenen Fahne, die Norbert Hofer mit Stolz trägt, gebracht hat, mit einem Österreicher an der Spitze, das wird gewußt, es erklomm den tiefsten Tiefengipfel.

Fahnen, Fahnen, Fahnen über …

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Nach dem 15.10.2017 könnte es eine identitäre Regierungspartei geben. Deshalb davor nicht nur kurz daran denken, etwa auch an das: Identitäre besingen die „goldene Fahne“ der „Deutschen Arbeitsfront“.

Dabei. Was sind Fahnen? Bemalte Fetzen. So inhaltsreich wie Leersätze. Angelehnt daran, kann gesagt werden, Fahnen sind Leerfetzen, zum Wärmen unbrauchbar, im Grunde zu Nichts nutze … Aber teuer kommen sie, vor allem durch jene, die sie mit Stolz tragen …

Goldloge auf dem Ab - Hofer 2017

Und sich verköstigen lassen. Wie nachvollziehbar ist es, daß etwa ein Norbert Hofer nicht will, daß ein Medium wie das „Profil“ gelesen wird, in dem beispielsweise für ihn, Hofer, ungehörige Fragen gestellt werden, weshalb Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für sein Goldlogenvergnügen aufzukommen haben, weshalb er seinen Ab-Besuch über das Parlament …

Was die Mannen und Frauen der Identitäten Parlamentspartei lesen sollen, dafür haben sie einen eigenen Bildungssprecher mit einem recht reichlich gefüllten Magazin …

Aber, wie am 9. November im österreichischen Parlament bestätigt wurde, das Parlament ist ja bloß

Personalwarteraum mit Einbauverköstigungsbudel …

und wenn die blauverrührt-blaue Regierung angelobt, wird das ganze Land bloß das noch sein …

Regierungsverhandlung von Blau und Blauverrührt in Österreich: Die Rechtbesten des Landes stuhlreiten in ihre Zukunftsverköstigung

 

Balluniform mit deutscher Schleife: Präsident NR III droht Ministeramt

Rüdiger Haider läuft zu Papa NR und bekommt dafür eine Odin-Wiesinger-Medaille

Burschenschafterschleife auf Uniform - Rekrut drohen Konsequenzen

Am Vorabend des 9. November wurde wieder ein Franz-Dinghofer-Symposium im österreichischen Parlament abgehalten, als Einlader betätigte sich wieder Norbert Hofer.

Nun gibt es Aufregungen, weil der Sohn von einem NR die Franz-Dinghofer-Medaille, die nach ihrem Gestalter auch Odin-Wiesinger-Medaille genannt werden könnte, in der Uniform des österreichischen Bundesheeres mit Burschenschafterschleife entgegennahm, wie es die Bilder zeigen, die auf der Webpage des österreichischen Parlaments veröffentlicht sind, ganz unbekümmert, ganz unschuldig, ganz selbstverständlich, kurz gesagt: österreichisch normal.

Wofür er die Odin-Wiesinger-Medaille bekam. Es ist irgendwie die Rede von „Verdienste um die Demokratie“ … Was sein Verdienst war? Es darf angenommen, die eine Leistung, über die in der Collage gelesen werden kann, die folgendermaßen kurz zusammengefaßt werden kann: ein Schüler läuft zu seinem Papa NR und verdient sich damit eine Medaille.

Rüdiger Haider läuft zu Papa und bekommt eine Odin-Wiesinger-Medaille

Nun drohen, wie in Medien zu lesen ist, dem Rekruten Konsequenzen, weil er zur Uniform eine Schleife trug, obgleich einer Uniform nichts hinzugefügt werden darf. Das österreichische Bundesheer scheint in seiner Gesamtheit noch nicht so weit zu sein, wenn es Disziplinarmaßnahmen gegen den armen Rekrutensohn NR prüft, wie weit über drei Viertel der Abgeordneten im österreichischen Parlament. Denn diese belohnten am Tag darauf, also gleich am 9. November, Norbert Hofer, der seine Balluniform recht gerne mit der gleichen Schleife schmückt, mit einem Wahlergebnis, das Norbert Hofer für sich wohl bei der Wahl im letzten Jahr gewünscht hätte. Aber bei den Wahlberechtigten außerhalb des Parlaments reichte es nicht einmal annähernd an die fünfzig Prozent heran. Was das über die Wahlberechtigten im Parlament und außerhalb des Parlaments

In Österreich am 9. November im österreichischen Parlament 

Am Vorabend des 9. November präsentierte Norbert Nemeth bei dieser Odin-Wiesinger-Medaillen-Verleihungsveranstaltung im Parlament, bei der sich wieder Norbert Hofer als Einlader betätigte, ein Buch. Es will nicht gewußt werden, was das für ein nemethisches Buch ist. Über Norbert Nemeth, den ÖVP-Gegenüber in den Regierungsverhandlungen, wird bereits mehr als genug gewußt, um leichtfertig darauf verzichten zu können, wissen zu wollen, was das für eine Schreibe … Die von ihm gekannte Schreibe reicht aus für die Entscheidung, es muß keine weitere Schreibe von ihm gekannt werden …

Norbert Nemeth - Buchpräsentation Franz-Dinghofer-Symposium 8-11-2017

Norbert Hofer mit Balluniformschleife wurde also eine Drohung gerade am 9. November erfüllt: mit 83,54% wurde er zum Präsidenten NR III im österreichischen Parlament gemacht. Aber es droht ihm, dem Balluniformträger, noch eine Konsequenz für das Anlegen der Schleife: ein Ministeramt. Was für eine angedrohte Disziplinierungsmaßnahme dafür: zum Außenminister gemacht zu werden. Es ist ihm zu wünschen, daß Odin Wiesinger, der Maler seines Herzens, ihm dann mit Trost zur Seite steht, vielleicht mit einem recht hübschen Portraitgemälde. Kann es etwas Tröstlicheres geben, als von sich ein Gemälde zu haben, ein Gemälde, das Norbert Hofer ganz realistisch zeigt, in seiner Balluniform mit Schleife und Stock, mit dem er die Feinde der Demokratie verscheucht und über ihm ein blauverrührter Himmel voller Runen …

Ein blauverrührter Himmel voller Runen

Am Tag nach dem 9. November wird gedacht, wäre das nicht ein Wunsch an die Zukunft, daß das Erinnern früher einsetzte, soher es zum entsprechenden Handeln auch tauglich wäre?

Es steht doch so viel an, in Österreich.

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament mit Odin-Wiesinger-Medaille geehrt

Ein entsprechendes Handeln einzufordern. Der Acker des Erinnerns wird zur Genüge gepflügt, dennoch ist der Ertrag, kurz gesagt, mehr als spärlich.

Es will gar nicht daran gedacht werden, was der nächste 9. November …

Das Harmloseste am nächsten 9. November wird vielleicht sein, daß Souvenirbuden ein paar neue Gedächtnisteller, Gedächtniskelche, Gedächtnisgemälde zum erinnerungsseligen propagandistischen Verkauf …

austrian souvenir government shop

In Österreich am 9. November

In Österreich am neunten November - Kurz Seb ist dankbar

Wie schön Sebastian Kurz sprechen kann, das durfte schon erlebt werden:

Kurz im Hübner

Aber Sebastian Kurz kann auch schön zwitschern, wie er am 9. November 2017 es beweist:

„Bin sehr dankbar, dass ich am Gedenktag zu den Novemberpogromen auch Überlebende des Holocaust treffen durfte. Es ist unsere Verantwortung, die jüdische Gemeinschaft in unserer Gesellschaft zu fördern & uns weiterhin entschieden gegen jede Form des Antisemitismus einzusetzen.“

Und weil Sebastian Kurz gar so dankbar ist, setzt er auch Handlungen, die ein jedes gezwitscherte Wort bestätigen. Und auch die Frauen und Männer der Partei, mit der nun eine Regierung bilden möchte, können das nur bei ihr Ehr‘ bestätigen, allen voran

Norbert Hofer: „Ich bin kein Antifaschist“: Das wird seine Wählenden recht freuen zu hören.

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

„Es sollten alle Juden in einer Aufführung von Nathan verbrennen“ – Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

FPÖ unzensuriert, Franz Dinghofer: „Konflikt mit diesen Untermenschen kann man sicher nicht friedlich lösen“

Antisemitismus und das Halsbandmaß des Sebastian Kurz

FPÖ unzensuriert fördert das Rechtbeste zutage: Antisemitismus, NS-Verharmlosung, Mordlust

Hofer-Strache sagen „nicht: Ich bin der Faschismus.“ FPÖ-ZZ schreibt: „Wiederbeleben des Faschismus“

„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

Alphabet of Enlightenment, H to U: Haverbeck, Hofer, Holocaust, Rosenkranz, Strache, Uncut

Antiromaismus und Antisemitismus

Werner Fasslabend vollbringt ein Wunder: ein Antisemit wird gewandelt in ein Kind mit Vorurteilen

Es gibt noch viele weitere Kapitel, die hier gelistet werden könnten, um zu beweisen, daß Sebastian Kurz für seinen zitierten gezwitscherten Einsatz tatsächlich auf die rechtbesten Kräfte im Lande setzt, um gegen …

Wie gut also, daß es dafür Sebastian Kurz gibt. Der sich berufen kann auf eine christliche Tradition des Einsatzes gegen … etwa auf den „österreichischen Streicher“

Was für ein nettes Photo Sebastian Kurz seinem Gezwitscher beifügt, wie brav er mit gefalteten Händen und gesenktem Kopf, gar unschuldig wie … und weil die Tradition schon angesprochen ist, so wird wohl Maria vor ihrem Tischlergatten gestanden sein, als sie ihm erzählte vom Wunder des unbefleckten Fremdgehens mit dem Schuster …

 

Und dann gibt es auch noch den Bundespräsidenten, der erst kürzlich starke Worte fand:

Erinnern ohne das entsprechende Handeln ist Null-Erinnern

Das hat der Bundespräsident nicht gesagt, aber vielleicht doch ein wenig gemeint, als er sagte: „Das Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“

Zukunft geht mit Sebastian Kurz keine Koalition einSo kann es um die Zukunft
Nicht bange werden
Denn zum einen hat
Sebastian Kurz das
Ultimative Heil-
Mittel gefunden
Gegen …: Re-
Gieren mit …
Und verköstigen
Nach Opas ur-
Alten Rezepten
So kann es um die
Zukunft nicht
Bange werden
Denn dermaßen zum
anderen findet die
Zukunft
Nicht wieder
Den Weg nach
Österreich

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein und Regierungsverhandlung von Blau und Blaugerührt

HJenewein zieht ins Parlament wieder ein

Weil Hans-Jörg Jenewein gerade wieder einmal ins Gerede gekommen ist, diesmal wegen der Krim, soll der Ermahnung des Bundespräsidenten gefolgt werden, der erst neulich sagte, das „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung“, und also erinnert werden.

Für den 9. November 2017 ist die konstituierende Sitzung des österreichischen Parlaments einberufen. Und es wird HJenewein, wie er für sich seine Adresse auf der Plattform des Unternehmens Twitter gewählt hat, auch angelobt werden. Ein passender Zeitpunkt also zur Erinnerung.

Wählende der FPÖ leiden nicht unter dem verurteilten FPÖ-Politpersonal

Bei Freiheitlichen als Arbeitnehmer aber ein armes Schwein

Verbotsgesetz und Wahlen – Parallelwahlschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft in Österreich

Und wer die bundespräsidentliche Aufforderung zur „gemeinsamen Verantwortung“ wahrnimmt, die obigen Kapitel zum In-Erinnerung-Rufen liest, wird das zum Lesen bekommen, was eben bei dieser Partei stets irgendwie dabei sein muß, etwas über Rechtsextremismus, etwas über Antisemitismus, etwas über Verurteilungen, auch etwas über Stefan Gotschacher (der übrigens auch wieder zurück)

HJenewein war also eben auf der Krim, bei der Gründung der „Freunde der Krim“, und mit dabei war Detlef Wimmer – zu viele Erinnerungen, in denen auch dieser Mann aus dem Oberösterreichischen … es gibt in Österreich zu viele Erinnerungen, die Erinnerungen scheinen die gesamte Energie aufzubrauchen, so daß es keine mehr für das Handeln gibt, von der höchsten Staatsspitze bis …

Und es fällt im Zusammenhang mit HJenwein und Krim auch der Name Johann Gudenus, der ebenfalls dabei ist bei der Regierungsverhandlung von Blaugerührt und Blau … „Erinnern ist unsere gemeinsame Verantwortung.“ Sagt der Bundespräsident. Er sagt nicht, er ist ein weiser Mann, er weiß um die äußerst beschränkten Energieressourcen des Landes, das Handeln ist „unsere gemeinsame Verantwortung“ … Es gibt genug Wein in dem Land, aber zu wenig Wasser für die notwendige Handlungsenergiegewinnung, und Wein ist in diesem Land der Rohstoff zur Herstellung des gewünschten landweiten Dämmerns …

Erinnerungen in Österreich haben die Dramaturgie eines Traumes. Scheinbar willkürlich, und doch mit einer inneren, einer österreichischen Folgerichtigkeit. Diese können beispielsweise beginnen mit HJenwein, und gehen weiter mit einem „NS-Fliegerhelden“, um bei Johann Gudenus zu landen, diese können auch mit Johann Gudenus beginnen, um beim „NS-Fliegerhelden“ und dann bei HJ…

Diese können mit auch mit einem anderen aus dieser Partei beginnen, der morgen auch wieder in das Parlament einziehen wird, von dem zu weiteren … ebenfalls zu einem Polizisten …

Oder diese können mit einem Zitat zum Faschismus beginnen, mit einem von Bondy beispielsweise, und –, ja, Sie wissen, wie diese weitergehen …

… also die Erinnerungen mit dem Zitat über den Antifaschismus …

Es gibt angenehme Träume. Es gibt Alpträume. Österreichische Erinnerungen könnten demnach auch Alperinnerungen genannt werden. Von Träumen wird gesagt, diese bringen das Verdrängte zu Bewußtsein. In Österreich aber wird durch das Erinnern verdrängt. Durch das Erinnern an die Zeit vor 1945 wird das Erinnern an die Zeit nach 1945 verdrängt. Das Erinnern an die Zeit vor 1945 hat die angenehme Wirkung, Gegenwart verdrängen zu können, zu einem Glas Wein gemütlich greifen zu können und …

Es scheint in Österreich überhaupt nichts mit Alp zu geben. Keine Alpgegenwartserinnerungen. Doch etwas, die Alpen. Und den Alpkreis am Bach …

„Es ist ein gutes Land.“ Sagt der Bundespräsident. Ja, Zwischen Berg und Fluß ein einziges Alpland … wie weitere Erinnerungsinfo nur …

Regierungsverhandlung von Blau und Blauverrührt in Österreich: Die Rechtbesten des Landes stuhlreiten in ihre Zukunftsverköstigung

Die Verhandlungen um eine nächste Regierung sind, wie es so schön heißt, in vollem Gange. Und es gibt, wie kann es anders sein, Kritik. Aber. Eigentlich, wie zu erwarten wäre, doch gar nicht so viel und doch gar nicht so laute Kritik. Und das kann gar nicht anders sein.

Wenn kurz innegehalten wird, ein Blick auf das blauverrührte und blaue Personal gemacht wird, muß doch gesagt werden, es sind die Rechtbesten des Landes am Werke. Und das in allen Verhandlungsgruppen, von der Verhandlungsobergruppe bis zu den Verhandlungsuntergruppen wetzen sich Männer und Frauen auf ihren Stühlen für ihre und jene, denen sie mit ihren vollen Töpfen gleichen wollen, Zukunftsverköstigung wund …

Wie etwa in der Verhandlungsobergruppe ein Norbert Nemeth – er allein schon für sich ein Olymp der Veränderungen … oder Verhandlungsobergruppenleiter Rune

Heinz-Christian Strache, der Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger schenkt

oder

Verhandlungsobergruppenleiter Kornblume Norbert Hofer …

Und nicht anders in den Verhandlungsuntergruppen, in denen Männer und Frauen auf ihren Stühlen … von denen in der Vergangenheit schon nur das Rechtbeste erzählt werden durfte, etwa von:

„Völkerwanderung“ – Die Presse erschrickt vor sich, Christian Ragger nicht

FPÖ-NR Gerhard Deimek will nicht mehr in Österreich kaufen

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

Regierungsuntergruppenverhandlerin Carmen Schimanek weiß, wer bedürftig und spendet namhaft

Mit dabei ist auch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, ein Garant dafür also, die Verhandlungen wissenschaftlich zu … denn von ihm kann nur das Beste über seine vieljährige Arbeit als Vorsitzender der Wissenschaftlichen Begutachtungskommission gesagt werden, von dem Mann also, der bei Verleihungen zu betonen weiß

„bei seiner Würdigung der Preisträger, die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten wie auch das individuelle Engagement“ So zeichnen sich alle Preisträger in ihren Bereichen durch ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der christlich-sozialen Arbeitnehmerbewegung, der Demokratie und der sozialen Sicherheit aus – ganz im Sinne Leopold Kunschaks.“

Leopold Kunschak, Sie erinnern sich, die Ikone der ÖVP, dem, ach wie gemein, Antisemitismus … der in der heutigen kurzgeführten ÖVP gar keine Tradition nicht mehr

Wie es auch in der FPÖ dafür keine Tradition nicht mehr … wie bereits erzählt werden durfte von einem, der nun ebenfalls in einer Verhandlungsuntergruppe sitzt und sonst das Magazin ZZ ladet …

Und doch muß immer wieder gerade im heurigen Jahr an, kurz gesagt, „Kraut und Kartoffeln“ gedacht werden, an dieses gar so mundendes Gericht, empfohlen von Leopold Kunschak den „kleinen Leuten“

Das ist gelebte feudalchristliche Tradition: der Rückgriff auf Rezepte aus Opas uraltem Kochbuch …

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Regierungsuntergruppenverhandlerin Carmen Schimanek weiß, wer bedürftig und spendet namhaft

Die Freude, die nun Dorothea Schittenhelm haben muß, wurde bereits mit ihr geteilt,

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

also Freude mit den zurzeitigen Regierungsverhandlungen, der zurzeitigen Freude mit der neuen ÖVP-Partnerin FPÖ …

In der Untergruppe hat Dorothea Schittenhelm auch noch eine recht besondere Mitstreiterin: Carmen Schimanek, eine Frau, die weiß, wer geldbedürftig ist:

Mediale Plattform für Dr. Georg Zakrajsek, Lobbyist für „Neger“, „Waffen“ und „Zigeuner“

Das verdient einfach ein eigenes Kapitel. Das muß einfach eigens gewürdigt werden, eine Frau, die weiß, wer in diesem Land Österreich bedürftig ist, für wen sie eine „namhafte Spende“ …

Und ein Mann, nun ein Obergruppenleiter in der Regierungsverhandlung, empfing diesen bedürftigen Mann im Jahr seines Traumes, Bundespräsident zu werden, ja, wer bedürftig ist, braucht neben Geld auch Zuspruch …

Ein Kandidat empfängt einen bereits ausgeschiedenen Waffenrassystenkandidaten

Und es darf auch noch einmal gewürdigt werden, ihr äußerst gesinnungsgemäß politisch korrektes Arbeiten, das nicht datengestützt zu sein …

Freiheitliche – Ahnungslosigkeit mit Forderungen nach „schärfsten Strafen“ wettmachen

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