Wo Satire ist, wächst …

Jetzt hat Lilith Kurz wieder etwas geschickt …

Und Kurz meint, wie gut, daß die Verleihung der Odin-Wiesinger-Medaille an das Regierungsparteisatiremagazin zur Zeit abgesagt wurde. Denn. So besteht die Möglichkeit, um es doch noch gerecht zu verteilen, noch eine Medaille zu vergeben, und zwar an die ebenfalls gesinnungsgemäß zensurierte satirical site der identitären Regierungspartei, die sich mit der schwarzen Partei die Stühle einer Regierung teilt, für die das Rechthohe Gerechtigkeit

… auch diese hat sich eine Odin-Wiesinger-Medaille für Satire recht verdient, wie sie am 20.10.18 neuerlich unter Beweis und damit einen weiteren Antrag auf Verleihung einer dinghoferische Medaille …

[K]ünstler betätigen sich anlässlich der Republikgründung in Deutschland am 9. November 1918 wieder einmal als vaterlandslose Gesellen. Anlässlich dieses Jubiläums wollen sie in zahlreichen europäischen Städten […] ‚Europäische Republik‘ ausrufen. […] nehmen an diesem internationalistischen Spektakel teil. Österreich steuert […] Elfriede Jelinek und Robert Menasse bei.

Auch das Burgtheater Wien, offensichtlich nicht unter der Kontrolle des amtierenden ÖVP-Kulturministers Gernot Blümel, nimmt […] an diesem […] „Balcony Project“ teil. Vom Burgtheater soll am 23. Oktober ein Manifest zur ‚Europäischen Republik‘ verlesen werden.

[S]tellt sich damit gegen den an den Wahlurnen aktuell stattfindenden Aufstand der europäischen Völker […]“

Wo Satire ist, wächst auch die …

Vaterlandslose Gesellen - Gesinnungsgemäß zensurierte Website der Regierungspartei in Österreich - 20-10-18.png

FPÖ unzensuriert: „Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.“

Österreich - FPÖ unzensuriert - 05-05-2018

„Israel provoziert und provoziert, das steckt halt in einem Juden. Man kann nur hoffen, dass sich die Geschichte wirklich wiederholt!! Wie war das mit dem Volk der Azteken und Majas? Ich persönlich kenn nur die Ausgrabungsstätten…………!“

Das steht seit dem 5. Mai ’18 auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei – favourite site eines Generalsekretärs und eines Vizekanzlers …

Es ist ein Kommentar von Irra zu einem Kommentar der FPÖ unzensuriert, in dem es wieder einmal um George Soros geht, und Irra ist kein Irrer oder keine Idiotin, Irra stellt sich nicht dumm, weiß, was erwartet wird, wenn von George Soros, auch von Schriftstellern, Künstlerinnen auf der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei geschrieben wird …

Entwicklung 18 in Österreich: FPÖ unzensuriert – Schreibplatz von Harald Vilimsky: „Dort [Mauthausen] befindet sich der geeignete Standort für seine [Soros] ‚Universität‘. Hunderttausende können sich dort inskribieren – aber niemand kommt dann wieder raus!“

Es gibt wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt als kurz vor dem 8. Mai ’18 an die Gegenwart zu erinnern, wenn am Heldenplatz … wieder, kurz gesagt, zu erinnern, dass es bei der  Irra-Hoffnung auf „Wiederholung der Geschichte“ nicht nur um die Menschen geht, denen Irra … es geht um alle, und daran erinnert Marcus Junge mit seinem Kommentar auf der gesinnungsgemäß zensierten favourite site

„Doch, man könnte es aufhalten

Wenn ‚man‘ täte, was ich seit 10 Jahren kommentiere, immer und immer wieder. Massenhaft zu den Waffen greifen und alles umbringen, was Systemling, Invasor, Gutmensch, Linken genannt wird oder sich entsprechend verhält.Der blutige, hart Schnitt, aber das traut sich ja keiner, so beim Krebs, da wird ja nicht rausoperiert, bestrahlt, Chemo, ne da wird alle 4 Jahre mit einem Kreuz bemalt, bei ‚kein Krebs‘ und dann werden Kommentare geschrieben, das man Krebs gegenüber friedlich sein muß, demokratisch, gewaltfrei.“

Das schreibt Marcus Junge. 5. Mai ’18. Es ist nicht seiner erster Kommentar in dieser Quantität:

Können Sie, Norbert Hofer, wenn es um Mordaufrufe geht, auch handeln oder nicht einmal reden?

Zum christlichen Abendlande wird Österreich wieder erstehen

Mit diesem „alles umbringen“ ist Marcus Junge nicht der einzige, sondern nur einer der vielen aus der Schreibstattel, die

Schreibstaffel FPÖ: Wer läutet draußen an der Tür? Die Fuchsien blühn so nah – und wein‘ nicht, sie sind da

Kein geeigneter Zeitpunkt an das Gedicht von Theodor Kramer zu erinnern, als kurz …

Es sind stets alle, die abgeholt werden sollen, weil sie sich nicht entsprechend verhalten, und dann gibt es rasch keinen einzigen Nachbarn mehr, der sagen kann, lach nur, sie sind bloß bei der Nachbarin …

Ein Schriftsteller sprach am letzten Freitag in der Hofburg davon, zuerst werde gesagt und dann werde getan. Nicht nur beim Lesen der Kommentare von Irra fällt dazu ein:

Vor langer Zeit wurde gesagt, dann wurde getan, und jetzt soll wieder getan. 

Österreich '18

Und damit sind nicht die madigen zwölf Jahre des deutschen massenmordreiches gemeint. Es reicht viel weiter zurück, viel weiter. Und darüber geben auch die Mannen und Frauen, bildungsnah wie sie sind, reichlich Auskunft. Manche allein schon durch ihre gewählten Pseudonyme, etwa Savonarola: ein Name, der für christliches Schreckensregime, für Terrorregime der Organisierten Glauben steht …

Auch ein Volker Spielmann, bildungsnah wie – es darf angenommen werden, ein Mann hat dieses Pseudonym gewählt – er ist, weiß, die madigen zwölf Jahre waren ohne die Jahrhunderte davor nicht zu haben, und so wählt er in Vermählung der Vergangenheiten zum eisernen Bunde gegen Gegenwart und Zukunft ein entsprechendes Pseudonym: Nibelungen-Guderian … Und noch etwas darf angenommen werden, Volker Spielmann steht ebenso wenig draußen vor der Tür wie Guderian, für den sein Bandenführer, während alle anderen Menschen Elend, Not und Mord litten, reichlich sorgte …

Sie nennen sich nach Schriftstellern, auch nach solchen, denen die literarische Qualität nicht abgesprochen werden kann, und zeigen damit auf, mehr literarisches Verständnis zu haben, als beispielsweise ein Manfred Haimbuchner …

Bildungsnah wie sind, wissen sie, beispielsweise Herwig Seidelmann, Shakespeare für ihre gesinnungsgemäßen Zwecke umzudichten … wahrlich, nur wer so bildungstief in der abendländischen Kultur gläubig gefestigt ist, kann sich aufschwingen, erheben zu …

Monika Mühlwerth zugewidmet, zum Entsetzen – FPÖ unzensuriert: „Gibt’s dort kein Erschießungskommando, gegen Menschen „keine Kammerjäger?“

Sie können auch einen Shakespeare umdichten und es darf angenommen werden, ihnen, den Mannen und Frauen würde das nicht passieren, wenn sie sich an einem Schrifsteller zum Zweck des gesinnungsgemäßen Abschreibens, was etwa dem zurzeitigen Innenminister passierte …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Und wie in der Collage gelesen werden, schöpfen Schreibstaffel und FPÖ aus denselben Quellen, diesmal taucht McErdal seinen oder ihren Gesinnungsschöpfer …

Im Gesinnungsfall ist die FPÖ für Michael und nicht Max Mannheimer

NS Es darf auch diesmal nicht der Gebildete fehlen, der noch bei Cesar Bresgen studierte, an diesem Sonntag, dem 6. Mai 2018, und das tun, was er recht kann, vielleicht gerade vom Kirchgang heimgekommen zur Fritattensuppe, um dann weiter in eine Ausstellung, davor aber rasch noch … was er recht kann, ist die Verleumdung, diesmal eine, die einen vielleicht, kurz gesagt, freuen wird, der sich nicht durchsetzen kann …

FPÖ unzensuriert 06-05-2018

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Journalistenwatch - Max Erdinger - Strukturnazis - shirt revolutionaries

Ein Max Erdinger schreibt für Journalistenwatch am 18. März ’18 einen Kommentar um „Strukturnazis“ zu konstruieren. Was er darunter versteht? Gesinnung gebiert Begriffe. Und ein Mitarbeiter vom Österreichischen Dokumentationsarchiv muß ihm als Beispielgeber dafür herhalten.

Das hat die Qualität von einem Christian Ortner, einem Andreas Unterberger. Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt einen Ruf hat, dann keinen guten, hingegen zählen in Österreich Ortner, Unterberger oder Reichel … Zu Journalistenwatch muß zu dem, was bereits geschrieben wurde, nichts mehr hinzugefügt werden, um zu wissen, um was für eine Plattfo… es sich dabei handelt.

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Christian Ortner entleert seine Sprechblasen in die zu einer Website verkommenen Tageszeitung der Republik Österreich

Der Unterschied sind die Länder. Wenn Max Erdinger in Deutschland überhaupt bekannt ist, dann kaum in Verbindung mit etwas Gutem, hingegen in Österreich ist beispielsweise einer zur Zeit Vizekanzler, einer Infrastrukturminister, die mit Max Erdinger eines gemein haben: die Verdrehung. Max Erdinger am Tage 18 dieses Monats mit seinen Auslassungen über „Strukturnazis“, die österreichischen Regierungsmitglieder mit „Antifaschismus“ …

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

Das alles hat einen gewissen Unterhaltungswert. Aber im Grunde viel zu wenig, um darüber noch etwas zu schreiben, was nicht schon geschrieben wurde.

Das tausendjährige reich der shirtverkäufer

Worüber noch nicht geschrieben wurde, das aber auch einen gewissen Unterhaltungswert hat, ist, daß Martin Sellner und Patrick Lenart Shirt-Verkäufer sind.

Sonst sind Martin Sellner und Patrick Lenart in Österreich bekannt als sogenannte Identitäre. Auf Journalitenwatch wird für ihre Shirts Reklame geschaltet. Wo sonst?

Stracheshirtverkäufer Sellner und Lenart

Und für wen werben die Shirt-Verkäufer? Wen drucken Sellner und Lenart auf ihre Shirts? Gesinnungsgemäß den zurzeitigen Vizekanzler in Österreich. Es kann auch nicht anders sein. Identitäre werben für Identitäre. Identitäre werben für die nun montagsgemachte identitäre Regierungspartei in Österreich.

Das scheint zur Zeit das gesinnungsgemäße Steckenpferd zu sein. Shirts mit eingedruckter Gesinnung zu vertreiben. Es gibt ja auch noch eine zweite Firma. Bei der es auch nicht ohne Täuschung abgehen kann:

Die Heimatmode der FPÖ unzensuriert

Was Martin Sellner und Patrick Lenart sonst alles noch verkaufen. Das Prusten nimmt kein Ende. Damit es nicht heißt, gar zu eigennützig, gar zu egoistisch zu sein, wurde wenige Collagen mit den Produkten von Sellner und Lenart erstellt, von dem Stracheshirtprodukt bis … Zum herzhaften Lachen sind Sie freundlich eingeladen.

Wer sollte die Shirts von Sellner und Lenart tragen

Bleibt die Frage. Wer soll diese Shirts tragen? Alexander Van der Bellen und Sebastian Kurz nicht mehr. Die haben schon mehr getan, als nur Shirts mit Strache und Höcke …

Wer ist die Zielgruppe Stracheshirtverkäufern

Ach, Höcke. Das ist auch so ein Meister aus Deutschland, bekannt, aber mit keinem guten … hingegen in Österreich:

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Und wenn Sie genug geprustet haben, noch etwas zu Erinnerung. Auf das Shirt mit Strache und Höcke schreiben die Leiberlverkäufer Sellner und Lenart etwas von „patriotischer Revolution“ … Es wäre sicher auch zum Prusten, diesen beiden zuzuhören, was sie unter Revolution verstehen. Vergessen sollte aber nicht werden, was der FPÖ Patriotismus ist …

Der Patriotismus der FPÖ ein Abgrund

NS Weshalb Martin Sellner und Patrick Lenart keine Uniformen verkaufen, etwa solche, die wohl der Obersturmbannführer trägt, in dem Roman, den sie verkaufen? Der Mut reicht wohl nur bis Aistersheim. Oder. Im Geiste unter dem Leiberl die … und dann auf zum Friedhof, wo einer liegt, gesinnungsgemäß wohl bestattet mit einer Uniform, zu dem Jahr für Jahr gepilgert wird. Gesinnungsgemäß ist es auch authentisch und folgerichtig die Uniform im Grabe …

Martin Sellner und Patrick Lenart - Straches Shirtverkäufer

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

FPÖ Festschrift 2016 - Zu den Idealisten der NS-Bewegung zählte

Nach strachscher Geschichtserzählung kann nun gesagt werden, die FPÖ ist so etwas wie die Vorgängerpartei der NSDAP. Das wäre doch eine neue Sichtweise, geschuldet des Vizekanzlers Vereinnahmungen.

Bisher war ja bloß bekannt, daß die FPÖ so etwas wie die Nachfolgepartei ist, federführend gegründet von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen.

Ideelle Kontinuität der FPÖ seit

Besonders ein Name ist mit der Gründung von FPÖ und VDU untrennbar verbunden: Anton Reinthaller. Und auch davor ist er, Reinthaller, als Gründungseifriger schon bekannt:

„Er versuchte danach, die NSDAP in Österreich wieder neu aufzubauen (Gründung des Komitees der „Nationalen Aktion“); sie sollte 1934 unter dem Titel „Nationalsozialistischer Volksbund Österreichs“ zusammengefasst werden und dann der Vaterländischen Front beitreten.“

Um es dem Vizekanzler leicht zu machen: Das kann „Wikipedia“ entnommen werden. Viel zu berichten über den FPÖ-Parteiobmann von 1956 bis zu seinem Tod im Jahr 1958 weiß „Metapedia“, die wohl ehrenstolz alle seine NS-Titel, seine NS-Auszeichnungen, mit ihm in feschen Uniformen bebildert, auflistet. Fesch sieht er aus, der „idealistische“ Altfeschist, und so viel „Idealismus“ verdient Titel über Titel und Auszeichnung über Auszeichnung …

Ja, in Zeiten einer blauschwarzen Regierung in Österreich muß schon auch eine Quelle

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

angeführt werden, die recht hohes Ansehen im Bunde einer Regierungspartei genießt.

Und Anton Reinthaller genießt auch heute noch recht hohes Ansehen in der identitären Regierungspartei, wie der FPÖ-Festschrift zu „Österreich zuerst 1956 – 2016“ entnommen werden darf. Der FPÖ-Festschrift 2016 Vorworte von dem zurzeitigen Vizekanzler und dem zurzeitigen Infrastrukturminister.

Nicht nur Ansehen genießt Anton Reinthaller, er ist ein Mann, der ihr auch wert ist, verteidigt zu werden:

„Trotzdem blieb die Beurteilung Reinthallers umstritten. Für die einen war er Sinnbild der Hochanständigkeit, des Idealismus und der Vereinbarkeit von guter nationaler Gesinnung mit aufrechtem Österreichertum.“

„Trotzdem“. Das bezieht sich darauf, daß ein Vorgänger von Sebastian Kurz über ihn, Reinthaller, sagte, wie in dieser FPÖ-Festschrift zu lesen ist:

„Reinthaller sei ein sehr gemäßigter, idealistischer Nationalsozialist gewesen[.]“

Dieser Vorgänger von Kurz war doch ein recht weiser Mann – im österreichischen Sinne. Er fand auch milde Worte für den Antisemitismus des „österreichischen Streichers“ … Ach, Leopold Kunschak, die Ikone der ÖVP, hatte ja einen Grund für … dann ist doch alles, nein, es wird nicht mit gut fortgesetzt, doch alles österreichisch …

Die FPÖ hat auch eine Ikone, deren Antisemitismus wohl ebenfalls verzeihlich, ist dieser doch kornblumig umrandet …

Und in der FPÖ-Festschrift ist zu lesen:

„Diese Aussagen Anton Reinthallers könnten zweifellos auch in einer zeitgenössischen Rede von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache aufscheinen. Dies beweist, wie groß die ideelle Kontinuität innerhalb der FPÖ zwischen 1956 und 2016 ist.“

Die Treue zum Idealismus ist in dieser Gesinnungsgemeinschaft ungebrochen …

FPÖ-Bundespressesprecher Karl Heinz Grünsteidl – Was ist ein „fehlgeleiteter Idealismus“?

Das Fehlen von so vielen Ehrengästen am Akademikerball aus der idealistischen Zeit macht die Polizei wieder wett – Ein Trost

Mit Reinthaller ist allerhand zu erfahren, auch über noch einen Vorgänger des derzeitigen Bundeskanzlers, mit welchem Bild im Hintergrund sich ein Haimbuchner wohl sicherer fühlen wird, wenn er eine Rede hält …

Menschgemäß ist es Humbug, daß die FPÖ die Vorgängerpartei der NSDAP ist. Cajetan-Felder war genauso viel ein Freiheitlicher, wie He.-Chr. Strache nie Sportstadtrat in Wien war. Die Partei von Cajetan-Felder nannte sich auch nicht „Freiheitliche Partei“. Es war die „Mittelpartei“. Und noch vor Beginn des 20. Jahrhunderts verschwand sie von der Bühne, verdrängt, abgelöst durch die Partei eines Vorgängers des derzeitigen Bundeskanzlers. Kein Humbug allerdings ist, daß VDU und FPÖ von Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen feder… (stimmiger klingt wohl) säbelführend …

Die Geschichte der „Mittelpartei“ mit ihrem Bürgermeister Cajetan-Felder könnte zuversichtlich stimmen, daß der FPÖ es ebenso ergeht, den Menschen im Land ebenfalls das Glück zuteil wird, bevor noch das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beginnt, zu erleben, wie eine Partei, die FPÖ, verschwindet. Wenn aber bedacht wird, welche Partei die „Mittelpartei“ verdrängte, ablöste, dann wird nur von einem halben Glück gesprochen werden können …

NS Welche interessante Diskussionen es im von der FPÖ Wien gegründeten Cajetan-Felder-Institut gibt, kann schon daran ermessen werden, wer es verbreitet, wie in der Collage gelesen werden kann. Es ist die Lobbysite für das deutsche reich in den Grenzen vom 31. August 1939 – als Österreich noch bei Böh…, nein bei Deutsch…

Auf der gräflichen Homepage und auf der Lobbysite ist gleichlautend zu lesen:

„Im Zuge der Veranstaltung wurde das schreckliche Leid, das die allierten Bombenangriffe über die unschuldige Zivilbevölkerung brachten, auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert. Die Frauen an der Heimatfront mussten neben der Kindererziehung auch beim Beseitigen der Schuttberge während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs alleine Hand anlegen. Für viele Frauen waren die Erlebnisse von damals lange Zeit ein Tabu-Thema, über das nie gesprochen wurde. Von der Republik Österreich und der Stadt Wien gab es jahrzehntelang keine Anerkennung. Erst unter Schwarz-Blau Anfang des 21. Jahrhunderts konnte eine bescheiden Einmalzahlung gegen den Widerstand der vereinigten Linken durchgesetzt werden.“

Wie das damals war, welcher Abtausch zwischen ÖVP und FPÖ erfolgte, als ein Vorgänger vom derzeitigen Bundeskanzler mit der identitären Partei eine Regierung machte, kann in der Collage gelesen werden oder direkt in „Gefangen, auch im Erinnern“, wenn die Erinnerung an die erste blauschwarze Regierung nicht mehr vorhanden ist, aber mehr denn je vorhanden sein sollte.

Cajetan-Feldeer-Insittut - FPÖ unzensuriert Trümmerfrauen deutsche lobby

Trump card of the present: Hail of bottles


Heil Trump - FPÖ unzensuriert - Friedrich August von Hayek Institut.png

FPÖ unzensuriert zeigt sich erfreut, am 28. Jänner 2018:

„Das Friedrich A. v. Hayek Institut stellt sich erfreulicherweise gegen die in Medienkreisen betriebene Donald-Trump-Verunglimpfung und startet den Versuch, den Reformkurs der US-Administration in Washington in den Bereichen Wirtschafts- und Steuerpolitik zu vermitteln: ‚Donald Trumps Steuerreform wird in Europa als Steuergeschenk an Großverdiener wahrgenommen. Kaum jemand bestätigt, dass das erklärte Ziel – nämlich die Entlastung aller Amerikaner – erreicht werden kann, vielmehr werden teils wenig schmeichelhafte Formulierungen für Trump und insbesondere für seinen Kommunikationsstil in den Medien zitiert.'“

Für einen ersten Einblick in die trumpsche Steuerreform eignet sich ein Artikel des  Handelsblattes, wie in der Collage abgebildet …

Aber um diese soll es hier nicht gehen. Mehr von Interesse ist, wer sich in Österreich für Donald Trump so recht einsetzt, ihm Werber und Werberin ist.

Das Hayek-Institut, gelobt nun von FPÖ unzensuriert, der Postenlieferatin für den zurzeitigen Innenminister …

Im Präsidium sitzt Barbara Kolm, die auch als Ministerin immer wieder im Gespräch war, für die nun identitäre Regierungspartei. Auch für andere hohe Posten im Staat, stets für die identitäre Regierungspartei – Rechnungshofpräsidentin …

Sie kommt bereits in einem Kapitel vor: Tax Freedom Day der Austrian Tea Party

Im Vorstand dieses Institutes sitzt Andreas Unterberger. Wenn in den Vereinigten Staaten Menschen die rechte Hand zum …  „Hail Trump! Hail our people! Hail victory! … dann wird ihn das an nichts erinnert haben, bloß Rührung wohl über so viel Gemeinschaft, die er sieht, auch ohne Brille, wie er

Auch mit geputzter Brille sieht Andreas Unterberger keine NS-Wiederbetätigung in seinem Tagebuch …

Oder auch ein Georg Vetter, der gar nicht zu erwähnen ist, aber der Vollständigkeit halber, in welcher Geistestiefe das Hayek-Institut sich vorstandsmäßig … Vetter, eine Nebenfigur im Kapitel:

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Wie Sie in der Collage lesen können, hält bald noch jemand einen Vortrag im Hayek-Institut: „Die Problematik politisierenden Klerus“. Nämlich Arno Delegesta …

Zerstört Servus-TV mit seinen Geladenen wie Andreas Tögel vulgo Arno Delegesta die Demokratie in Österreich mit?

Dieses Werben in Österreich von dem Hayek-Institut, von FPÖ unzensuriert, die Zurückhaltung von Sebastian Kurz, der zuerst einmal die Taten

Der geschichtevergessene Sebastian Kurz, Donald Trump oder Adolf Hitler hielt nie Wahlkampfreden

von Donald Trump … Dabei. Es wird doch gewußt, wer Donald Trump ist, was seine Taten …

Hayek Kolm FPÖ unzensuriert breitbart hail trump of bottles

Hierzu kann „Widerstand der Vernunft“ von Susan Neiman empfohlen werden. Darin ist viel über Donald Trump zu erfahren und soher auch verstanden werden, weshalb gerade diesen Kreisen in Österreich der Trump so recht aus dem Herzen wächst, sie ihn als Trumpf …

Ein par Zitate aus „Widerstand der Vernunft“, wenn auch wenig vom Zitieren gehalten wird. Denn. Es sind alle Seiten dieses Buches zu lesen.

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen wie Welch die Schuld für Trumps Wahlsieg zu geben. Die Daten sind deutlich. Die Ärmsten haben für Clinton gestimmt, während die Hälfte aller Trump-Wähler Jahreseinkommen über 100.000 Dollar haben. Auch der Bildungshintergrund spielte dabei keine wesentliche Rolle. Unter weißen Wählern mit Hochschulabschluss haben 49 Prozent für Trump gestimmt; 45 Prozent votierten für Clinton […] Auch in Deutschland ist es ein Mythos, dass die AfD-Anhänger zu den Globalisierungsverlierern gehören. „

„Schlimm genug, dass das – noch – mächtigste Land der Welt von einem rechtsradikalen Gauner regiert wird. Noch schlimmer ist, dass sein Sieg die europäischen Rechtsnationalisten ermutigt. Gleich nach Trumps Vereidigung feierten Geert Wilders, Marine Le Pen, Frauke Petry und Gleichgesinnte in der deutschen Kleinstadt Koblenz.“

„Freilich pflegt Trump einen anderen Ton als Reagan: Statt eines gütigen Opas haben wir nun einen verwöhnten Pubertierenden im Weißen Haus.“ 

„Ebenso glauben bei uns viele Menschen, die keine amerikanischen Nachrichten verfolgen, dass Donald Trump ein großer Geschäftsmann sei. Über seine vielen Bankrotterklärungen und seine wiederholten Schwindeleien gegenüber Partnern und Mitarbeitern wurde wenig berichtet. Etliche haben auch nicht jene Bilder gesehen, die nach den Präsidentschaftswahlen aus Washington kamen, als ein Sprecher der Rechtsradikalen seine Rede mit den Worten ‚Heil Trump! Heil Sieg!‘ beendete und ihm mehrere ausgestreckte Arme im Hitlergruß entgegengestreckt wurden.“

„Allerdings ist es weiterhin möglich, dass Trump wegen seiner bespiellosen Korruption – Bertold Brechts literarische Figur des Arturo Ui lässt grüßen und uns erschrecken – davor sein Amt verliert.“

Hail Trump

Übrigens, Österreich kommt in diesem Buch auch einmal vor, einmal im Zusammenhang – wie sonst? – mit „Identitären“ Und es kann die „Tea Party“ auch nicht fehlen. Barbara Kolm oder He.-Chr. Strache oder Sebastian Kurz kommen allerdings nicht namentlich vor …

„Es ist äußerst bequem, verlorenen Menschen …“ — Nicht nur bei diesem Satz mußte in der Sekunde immer gedacht werden, es ist äußerst bequem, ein Stück zu schreiben über Menschen in der Donaustadt, die dann sogar in einer Zeitung wie der Kronen-Zeitung als „Alltagsfaschisten“ in einer lobenden Besprechung der Josefstadtpeterrührseligkeit …

Übrigens, im Buch von Susan Neiman ist auch viel über Faschismus zu erfahren, über den Alltag von Donald Trump, „der bekanntlich als Erwachsener nie ein Buch gelesen hat.“

NS Das Hayek-Institut zeichnet nicht nur aus, einen Vorstand Männern der Geistestiefe Stühle … es werden auch immer wieder Männer zu Referaten geladen, die selbst Männer der größten Geistestiefe zu Vorträgen nach Österreich

Bachheimer Hayek-Institut - Hail trump spencer

 

Vom Niveau einer staatstragenden Partei, ehemals kurz ÖVP, jetzt NIEDRIGPETER

FPÖ unzensuriert Peter_ 23-06-2017Es kann nicht aufregen, zu welchen Karikaturen Peter_ auf FPÖ unzensuriert verlinkt, am 23. Juni 2017. Von ihm ist nichts anderes zu erwarten. Wer sich von der FPÖ unzensuriert erwartet, sie würde, endlich nach Jahren, einem Peter_ auf ihrer Copysite das stürmische Schreiben verweigern, erwartet sich von ihr zu viel, und immer das Falsche.

Das ist wohl das Kennzeichen schlechthin, weshalb die FPÖ immer noch gewählt wird, weil von der FPÖ stets das Falsche erwartet wird.

Die Darstellung von Martin Schulz, zu der auf FPÖ unzensuriert Peter_ verlinkt, nun, die ist wohl eindeutig, es ist offensichtlich, welche Gesinnung und welchen Ismus sie bedient. Und das freut gleich nicht wenige, die den Kommentar von Peter_ positiv bewerten. Wie stets die Zustimmung zu den Kommentaren der Schreibstaffel keine geringe ist. Was von einer FPÖ unzensuriert zu erwarten ist, um an ein Beispiel zu erinnern, daß sie in der Nachfolge von René Magritte, der von seiner gemalten Pfeife behauptet, sie sei keine Pfeife, als Kommentar hierzu schreibt: „Dies ist keine Hakennase.“

Weshalb FPÖ unzensuriert und ihr Peter_ überhaupt noch zu erwähnen sind, ist nicht, um sich darüber aufzuregen. Es ist von ihnen je nichts anderes zu erwarten. Und das haben die Wählerinnen für sich entscheiden, ob sie nicht endlich damit aufhören wollen, die FPÖ zu wählen, weil sie stets das Falsche, also das, was die FPÖ je nicht erfüllen kann, von der FPÖ erwarten. Freilich, und das ist sehr erschreckend, wird das, was von der FPÖ je zu erwarten ist, für nicht wenige Wähler das Richtige sein, das also, was sie sich von der FPÖ erwarten, bekommen sie von der FPÖ, weil es für sie das Richtige ist. Zum Beispiel, weil es zu den Karikaturen paßt, einen „ausgeprägten Patriotismus“ …

Aber es muß der FPÖ unzensuriert dafür gedankt werden, daß sie Peter_ seit Jahren auf ihrer Copysite schreibend stürmen läßt. Ohne diese gesinnungsgemäß rechte Großzügigkeit gäbe es nicht die zweite Karikatur über „Tarnung“ und „Realität“, die unmißverständlich das Niveau einer zweiten Partei in Österreich vor Augen führt. Denn diese Karikatur, wie in der Collage gesehen werden kann, erinnert augenblicklich an die Broschüre der christschwarzen Partei, die zeitlich mehr oder weniger im Übergang  der Obmannschaft von Reinhold Mitterlehner zu Sebastian Kurz oder – im Wirtschaftsjargon gesprochen – während der feindlichen Übernahme der christschwarzen Obmannschaft veröffentlicht wurde, im Mai 2017. Vielleicht verzichtete die ÖVP nur deshalb darauf, ihre Broschüre mit einer Karikatur zu schmücken, weil die gesamte Broschüre bereits eine Karikatur … Dabei stellt sich nur eine Frage, wer übernimmt hierbei das Niveau von wem, die ÖVP von … die Annahme dürfte eher zutreffen, daß Peter_ mit dem Rosenkranz aufgezogen wurde zu seinem recht österreichischen Niveau …

Jetzt fällt zur ÖVP doch noch einmal die „Dies ist keine Hakennase“-Karikatur ein. Wird es auch in diesem Jahr einen Leopold-Kunschak-Preis geben? Und wird diesen in recht guter christschwarzer Tradition Sebastian Kurz als Obmann feierlich übergeben? Mit seiner Pfeifen-Variation: „Dies ist kein Antisemit.“?  2016 durfte das noch Reinhold Mitterlehner als Obmann machen,  die Preise übergeben an Karim El-Gawhary, Kurt Seinitz … und wie stets wird den Preisträgerinnen und Preisträgern außer Preisbekommfreude zu Leopold Kunschak nichts eingefallen sein, vor allem nicht eingefallen sein, auf den Preis zu verzichten.

Und noch einer aus der Schreibstaffel der FPÖ unzensuriert fällt jetzt ein zu „Dies ist keine Hakennase“. Es ist Franz Dinghofer. Ob der sich Franz Dinghofer Nennende auch schon zur Ikone aufgestiegen ist, wie der historische Franz Dinghofer für die FPÖ, vermag nicht beantwortet werden. Das haben die zwei Parteien auch gemein, also die identitäre Parlamentspartei die Partei Kurzschwarze: Preise zu vergeben, die eine im Angedenken an Leopold Kunschak, die andere an Franz Dinghofer … und noch eine Pfeifenvariante: „Dies ist keine Kornblume.“

Und wenn der Schreibstaffler Dinghofer über Christian Kern als „Juden“ Kommentare auf FPÖ unzensuriert schreibt, dann sind diese nicht positiv gemeint, also positiv für Christian Kern … es sind vor allem Verdächtigungen.

Eine andere Kapitelüberschrift wäre wohl zutreffender: Österreich, das Land der Magrittes: Dies ist kein…

Nationalratswahl in Österreich am 15. Oktober 2017 – Kein Zurück zum Dreiparteienparlament, keine Rückwahl zur Dreiparteiendemokratie der 1960er Jahre!

Österreich Nationalratswahl Oktober 2017 - Keine Rückwahl zur Dreiparteiendemokratie

Der sogenannte Wahlkampf zur Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich hat noch nicht in seinen krassesten Ausformungen begonnen. Aber alles steht bereits unter dem Zeichen der Nationalratswahl im Oktober. Und seit langem schon ist, besonders in diesem Jahr forciert, der Eindruck nicht mehr zu löschen, die massenmedial breiteste Vermittlung ist die, es gäbe in Österreich bloß drei Parteien, die zur Wahl stünden.

Das kann billig dem Einfluß amerikanischer Western auf Journalisten und Journalistinnen geschuldet sein, der Liebe zum Duell, allerdings einem besonderen Duell, das durchaus tief in die österreichische Seele blicken läßt, dem duel ménage à trois

Es kann aber auch abgründiger sein. In diesem Fall sind die Eigentümer und die Eigentümerinnen österreichischer Massenmedien zu befragen, was sie sich davon versprechen, von dieser breitesten Zuspitzung auf bloß drei Parteien, was für einen Gewinn sie sich davon erwarten, die österreichische Parteienlandschaft auf drei Hügelchen, die nicht höher als Maulwurfshügel sind, zu reduzieren, was die Hintergründe ihrer Politik sind, massenmedial breitest beitragen zu wollen, massenmedial breitest dafür die Tasten zu schlagen, daß es in Österreich wieder zu einem Dreiparteienparlament, wieder zu einer Dreiparteiendemokratie, wie es sie in den 1960er Jahren gegeben hat, kommt.

Diese Dreiparteiendemokratie dauerte sehr viel länger, nämlich bis 1986. Erst 1986 schaffte es eine vierte Partei, in das Parlament gewählt zu werden. Wenn aber die derzeitige geistige Zugerichtetheit und geistige Hergerichtetheit des Landes Österreich berücksichtigt wird, können nur die 1960er Jahre herangezogen werden. Denn. Nichts deutet darauf hin, daß es in diesem Land einen Willen zum gesellschaftspolitischen oder überhaupt zu irgendeinem Aufbruch, wie in den 1970er Jahren vor allem und im Grunde nur eine Partei im Grunde tatsächlich diesen wirklichen Willen hatte zum Aufbruch, bei dem eine zweite Partei widerwillig, schleppend und viertelherzig mitmachte, gibt.

Und wenn nun massenmedial breitest so getan wird, es gäbe bloß drei Parteien zu wählen, weil eben durch diese nackte Zuspitzung auf diese drei Parteien alle anderen Parteien in das Dunkel gestoßen werden, in die Unwichtigkeit verbannt werden, es sich nicht einmal lohne darüber nachzudenken, andere Parteien als ebendie drei Parteien zu wählen, propagieren österreichische Massenmedien die Rückkehr zum Dreiparteienparlament, zur Dreiparteiendemokratie minus Aufbruch, wie dieser in den 1970er Jahren stattfand, also Rückkehr zum Dreiparteienparlament der 1960er Jahre, Rückkehr zur Dreiparteiendemokratie der 1960er Jahre, Rückkehr also, so kurz wie schlecht gesagt, zum Österreichgrau der 1960er Jahre.

Der harmloseste Gewinn, wenn es denn nicht abgründiger ist, für österreichische Massenmedien würde bei einer Rückwahl zur Dreiparteiendemokratie der 1960er Jahre sein, ihre bequeme und einfältige respektive dreifältige Berichterstattung legitimieren zu können. Denn. Es gäbe halt nur drei Parteien, österreichische Politik sei eben auf ländisch christliche Dreifalt reduziert. Sie, die Massenmedien, würden ja gerne von Vielfalt berichten, aber die österreichischen Wähler und Wählerinnen sind nicht für Vielfalt … Wenn aber massenmedial Vielfalt breitest verschwiegen wird, wenn aber massenmedial Dreifalt breitest berichtet wird, kann das Ergebnis nur Einfalt sein.

Die größte Schimäre bei dieser massenmedial breitesten Zuspitzung auf bloß drei Parteien ist allerdings, daß es sich hierbei um ein Duell zwischen diesen drei Parteien handelt. In Wahrheit ist es ein Duell der drei Parteien gegen alle anderen Parteien in diesem Land. Und die Sekundantin dieser drei Parteien sind die Massenmedien in diesem Land. Es wird der Sekundantin Nachteil wohl gar nicht sein, gegen die anderen Parteien vor der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 für die drei Parteien zu feuern, das heißt, genauer, für die drei Parteien alle anderen Parteien totzuschreiben.

Und diese drei Parteien stehen heute, um es noch einmal zu verdeutlichen, für die drei Parteien der 1960er Jahre, keine einzige dieser drei Parteien mit dem Willen, mit der geringsten Idee zum Aufbruch, wie es diesen in den 1970er Jahren in Österreich gegeben hat. Es treibt sie, die drei Parteien, einzig an, die machtparteipolitische Aufteilung nach dem unseligen Muster der 1960er Jahre. Und dabei ist es noch schlimmer als in den 1960er Jahren. Denn. In den 1960er Jahren konnten Unterschiede zwischen diesen drei Parteien wohl leicht noch ausgemacht werden. Im Jahr 2017 sind die Unterschiede nur noch mikroskopisch feststellbar. Und das spricht vor allem gegen eine Partei, die für den Aufbruch in den 1970er Jahren an erster Stelle stand. Was spricht gegen die zweite Partei, nun, kurz … sie macht mit, sie machte sogar bei einem weit zurückliegenden Aufbruch mit, aber sie braucht dazu stets wen, von dem sie dirigiert wird, dann macht sie mit, zwar viertelherzig, zwar widerwillig, zwar schleppend, aber doch … Über die dritte Partei? Zur dritten Partei ist gar nichts zu sagen. Die dritte Partei hat ihren „ausgeprägten Patriotismus“, und diesen nicht erst seit den 1960er Jahren …

Die Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 in Österreich wird soher auch eine sein, muß eine sein, in der die Wählerinnen und Wählern den Massenmedien in Österreich die Vielfalt in Österreich fern ihrer erschriebenen Wirklichkeit beweisen, also vor allem die Parteien wählen, die von den Massenmedien permanent totgeschrieben werden, weil sie sich bequem mit den drei Parteien in die Dreifaltigkeitsdemokratie der 1960er Jahre legen wollen, zum Nutzen der drei Parteien und dadurch vor allem zu eigenen Nutzen.

Es gibt für die Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 daher für alle Wählerinnen und Wähler nur eine Parole: Keine Rückkehr zum Österreichgrau der 1960er Jahre. Keine Rückwahl zum Dreiparteienparlament der 1960er Jahre. Keine Rückkehr zur Dreiparteiendemokratie der 1960er Jahre. Eine Demokratie der Vielfalt, eine Demokratie auf der Höhe der Zeit haben zu wollen, heißt für die Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 vor allem, keine der massenmedial breitest propagierten drei Parteien zu wählen.

PS Um es mit einem technischen Beispiel anschaulich zu machen, was eine Rückkehr, eine Rückwahl zur Dreiparteiendemokratie der 1960er bedeutet. Eine Rückkehr zu dieser ist vergleichbar mit der Rücknahme, mit der Vernichtung eines technischen Fortschritts, die Aufgabe und die Auslöschung der Farbphotographie, die Rückkehr zur Schwarzweißphotographie.

Österreich Nationalratswahl 15-10-2017 Keine Rückwahl zum Dreipareienparlament der 1960er Jahre

 

 

Werte, Töchter der Zeit

Wertekompass - Werte Töchter der Zeit

Wie gut, daß es nun einen Wertekompaß der Sozialdemokratie gibt. Nach diesem Kriterienkatalog kann es wohl nie eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei geben, wenigstens nicht auf Bundesebene.

Mit einer Partei, deren Copysite am 18. Juni 2017 Franz Karl Ginzkey gesinnungsgemäß feiert, der für sie ein „Patriot und politisch nicht korrekt“ ist. Sie stellt heraus:

Einige seiner Werke zeugen von Ginzkeys ausgeprägtem Patriotismus. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang „Den Herren Feinden“, „Die Front in Tirol“, oder auch „Heimkehr des Panzerschützen“.

Als Franz Karl Ginzkey seinen Panzerschützen heimkehren ließ, prangte darüber „Bekenntnis …“, und das war in einer Zeit, als „ausgeprägtem Patriotismus“ ein anderer Name gegeben war. Es war 1943. Nur zwei Jahre später war auch den Menschen in Deutschland und in Österreich breitest klar, wohin dieser „ausgeprägte Patriotismus“ führt: in den eigenen Untergang, in die eigene Vernichtung.

Die Copysite der identitären Parlamentspartei scheut den Namen zu nennen, den damals der „ausgeprägte Patriotismus“ führte. Sie kann auch nicht benennen, was damals Franz Karl Ginzkey war. Wie auch? Weiß doch heutzutage ein jeder Mensch, was der „ausgeprägte Patriotismus“ war, der ihr so wichtig ist, den zu feiern sie nicht aufgeben will. Und es hat auch etwas Besonderes mit diesem „ausgeprägten Patriotismus“ auf sich. Es ist ihm ein recht besonders Gesetz in Österreich gewidmet.

Und auch im Juni 2017 die ehrenreiche Erinnerung an Josef Weinheber, der ebenfalls ein recht stimmkräftiger Sänger des „ausgeprägten Patriotismus“ war:

Das Kleid des Kaisers ist durchsichtig.

„Der bedeutendste österreichische Lyriker seiner Zeit“ ist Weinheber für FPÖ unzensuriert – „seiner Zeit“ hatte damals denselben Namen wie der „ausgeprägte Patriotismus“ … Wie leicht nun der identitäre Literaturkanon mit dem Werbekompaß abzugleichen ist, und dann ist die Antwort einfach, mit wem und mit wem nicht.

Manfred Haimbuchner und der recht besondere Literaturkanon der FPÖ

Kriterienkatalog auf Kärntnerrotrealismusart

Wie gut, daß es nun einen Wertekompaß der Sozialdemokratie gibt. Nach diesem Kriterienkatalog kann es wohl nie eine Koalition mit der identitären Parlamentspartei geben, wenigstens nicht auf Bundesebene.

Denn. Kaum ist der Wertekompaß der Sozialdemokratie veröffentlicht, zeigt die identitäre Parlamentspartei wieder einmal, was sie unter „sozial“ versteht, diesmal in Graz, gemeinsam mit der christschwarzen Partei. Was die zwei Parteien in Graz nun vorhaben, ist, kurz gesagt, nichts, das mit dem Namen „soziale Gerechtigkeit“ in die Geschichte eingehen wird. Es braucht gar nicht gefragt zu werden, welche Partei hier die andere aufstichelt. Die ÖVP ist nur, was ihre Regierungspartnerin ist. Das jüngste Beispiel: die ÖVP in Oberösterreich ist nun mit der identitären Parlamentspartei auch eine andere, als sie davor mit anderen Regierungspartnerinnen war. Und wenn sich die Sozialdemokratie an ihren Wertekompaß hält, dann, ja dann, dann, ja dann, was dann, es ist eine Scheu, ein Wort der Hoffnung zu schreiben, zu sehr ist die österreichische Realpolitik dagegen, zu schreiben, so ist es sicher, daß es keine Koalition mit der identitären Parlamentspartei je geben wird.

Andreas Khol hat den Satz von der Wahrheit, die eine Tochter ihrer Zeit sei, noch selbst gesagt. Das ist von ihm geblieben. Was wird von Peter Kaiser im Kern bleiben? Ein Satz vielleicht, den er nicht einmal selbst gesagt hat:  Werte, Töchter der Zeit.

Was für einen Wert jetzt schon die Sozialdemokratie und auch die kurzschwarze Partei der identitären Parlamentspartei mit den Werten ihrer Zeit zugesteht, kann auch an der Überlegung der Presseförderung

Thomas Drozda

Wolfgang Brandstetter

für solche Copysites des „ausgeprägten Patriotismus“ abgelesen werden. Um Werte aufzugeben, müssen diese zuerst einmal festgeschrieben werden.

Steppenwolf – auch einer, der lange schon für FPÖ unzensuriert … – teilt diesen „ausgeprägten Patriotismus“, wie schön würde Paula Wessely seine Worte sprechen können, wären diese ihr doch nicht unbekannt, war sie doch geübt, die Werte ihrer Zeit eindringlich zu sprechen, wie sie heute eindringlich auf der Copysite der identitären Parlamentspartei geschrieben werden:

Bin derzeit im Ausserland – da ist Österreich noch in Ordnung
Keine Moslems, keine Neger, keine Zigeuner – welch ein wunderbarer Kontrast zu den grauen Kopftuchweibern – unsere Tracht! Fröhliche Menschen, alle sprechen deutsch, ja Kleider machen Leute

Im Wertekompaß wird etwas vom „Antifaschismus“ geschrieben. Nun, auch dieser Wert ist weit auslegbar. Auch die identitäre Parlamentspartei hält dem Antifaschismus die Stange, mehrere Stangen sogar. Was für eine Hilfe wird das sein für die Sozialdemokratie, wenn es sein wird müssen, wie sie meint, eine Stange wird sie ergreifen können.

FPÖ und Antifaschismus – Wenn Herbert Kickl von Norbert Hofer abschreibt, kommt dabei nur recht Unrichtiges heraus

„Wiederbeleben des Faschismus“

NS Zum „ausgeprägten Patriotismus“ des Franz Karl Ginzkey und zur weinheberischen Zeit gehörte, was auf FPÖ unzensuriert genau gewußt wird, aber der Sozialdemokratie und der Partei des Kurzschwarzen wieder eindringlich in Erinnerung zu rufen ist, auch Buchenwald und

FPÖ-Unzensuriert: „Nach der Wende für … jeweils einen eigenen Steinbruch reservieren“

FPÖ-Unzensuriert: „Schickt die Lesben, Schwulen und Perversen in den Steinbruch!“ – Das Märchen vom raschen Löschen

und und und vieles mehr, von dem vor allem  Franz Dinghofer für seine heutige Zeit

Andreas Laun ist einmal zu danken für seine Psalter und Gleichnisse der Erheiterung

Es ist zwar dazu nichts mehr zu schreiben, was Hans Rauscher im Halbdunkel Österreichs vor kurzem schrieb, aber es scheint doch angebracht, etwas noch hinzufügen.

Wurde in Österreich je verlangt, die Aussagen von dem Prediger Andreas Laun zu verurteilen, sich von ihm zu distanzieren, von den Mitgliedern seines Organisierten Glauben? Hat sich etwa der leitende Angestellte dieser Organisation in Österreich je von ihm distanziert, ihn verurteilt?

Andreas Laun fällt ein, weil die Copysite der identitären Parlamentspartei am 15. Juni 2017 ein Interview mit ihm veröffentlichte. Seine Aussagen, nun, eben seine Aussagen, ohne Wert für die geringste Aufregung. Sein Aberwitz eben. Er redet eben den Aberwitz seines Korans nach, beeinflußt eben von seinem biblischen Märchenbuch, und das wird er wohl bleiben bis über das Ende seiner Berufstage hinaus.

Aber heute, am 17. Juni 2017, am Tag der „Regenbogenparade“, soll es um das Heitere gehen, und gibt es einen besseren Psalmisten im Halbdunkel Österreichs, der für eine ausgelassene Stimmung, für Heiterkeit und Lustigkeit sorgen kann, als ebendieser bärtige Prediger oder, mit Hans Rauscher zu sprechen, dieser „geistliche und geistige Führer von“ fünf Millionen Christen und Christinnen?

Wahrlich, schwerlich.

Auf die Frage, ob seine Aussage, Homosexuelle seien „gestörte Männer und Frauen“, mißverstanden worden sei, antwortet der Prediger des dreifaltigen Aberwitzes:

„Ein wenig schon, weil es natürlich nicht meine Absicht ist und war, jemand zu beleidigen. Aber ich erlaube mir anzumerken: Mir scheint, die Betroffenen reagieren etwas zu empfindlich, zumal wenn man bedenkt, dass viele Menschen mit solchen Neigungen das selbst auch so sehen, darunter leiden und aussteigen wollen. Auch rein biologisch gesehen, gibt es Argumente, die man nüchtern auf die Waagschale legen sollte.“

Ob denn die „Menschen heutzutage verweichlicht“ seien, weiß der „geistliche und geistige Führer“ eines genau:

„Ja! Zum Menschsein gehört es, auch Schwierigkeiten durchzutragen. Im Christentum heißt das: Nimm Dein Kreuz an!“

Es ist, muß zugegeben werden, kein heiterer Gedanke, gibt es in seinem Organisierten Glauben Variationen von „Nimm Dein Kreuz an!“, wenn etwa Pfarrer und Priester in für sie besonderen Stunden im Dunkeln Mädchen und vor allem Buben die „Schwierigkeiten“ des Lebens nahebringen – nimm das Kreuz in Dich auf?

Die Frage nach der „klassischen Familie in all dem Geschlechterwirrwarr“ ist für den bärtigen Prediger für immer beantwortet:

„Gott hat den Menschen als Mann und Frau und für die Liebe geschaffen. Das ändert sich nicht und ist, gelebt, Quelle größten Glücks auf Erden.“

Aus dieser „Quelle des größten Glücks auf Erden“ trinkt nur der Mensch, ohne sich zu vergiften, der ohne „klassische Familie“ ist.

Und mit dem Trinken der letzte und schönste Psalm des Bärtigen noch. Auf die Frage nach der Gefahr durch „Frühsexualisierung“, wohlgemerkt, es wird von „Frühsexualisierung“ gesprochen und nicht von „sexueller Aufklärung“, weiß der Fraulose und soher auch ohne „klassische Familie“ Seiende sein hohes Wissen anschaulich mit einem Gleichnis zu verkünden, ja, Jesus Christus ist ohne Zweifel sein erster und einziger Lehrer:

„Die Gefahr ist, dass die Kinder nicht lernen, was es heißt, zu lieben und der Sex in ihrem Leben einen falschen Stellenwert erhält und nicht das wird, was er sein sollte: Körpersprache der Liebe. Man erzieht auch nicht Alkoholiker, damit sie später lernen, ein Glas Wein zu genießen.“

Bei aller Heiterkeit, die launsche Gleichnisse hervorrufen, könnte dennoch das Grübeln einsetzen. Etwa darüber, weshalb verweigern sich Prediger seiner Organisation der Liebe von Mann und Frau, wenn doch diese „Quelle“ das „größte Glück auf Erden“ … halten sie doch nichts von der Liebe, oder haben sie eine andere Quelle noch größeren Glücks gefunden, ganz irdisch?

Und wer jetzt noch nicht genug hat von Heiterkeitsknödeln, die im Hals steckenbleiben, es gibt weitere Kapitel, wie in der Collage Kreuz der Heiterkeit gesehen werden kann, zu denen Sie hier mit einem Klick …

Es muß an diesem Tag der „Regenbogenparade“ und des „Marsches für die Familie“ einmal, und damit soll geendet werden, Andreas Laun gedankt werden, gedankt für die vielen heiteren Sekunden, und das über Jahre, wie oft konnte herzhaft gelacht werden. Die ersten Lacher rief er vor etlichen Jahren hervor, mit seinem Spruch: „Gott straft aus Liebe.“

Was für eine Bürde, aus Liebe strafen zu müssen. Vielleicht ist Gott einer Selbsthilfegruppe inzwischen beigetreten, in der er sich mit seinen Kameraden austauschen kann, wie schmerzlich es ist, Frau und Kind strafen, schlagen zu müssen, das sind Schmerzen, die sie ihren Frauen und Kindern, weil sie so lieben, niemals im Leben wünschen, erfahren zu müssen. Ob Männer der „klassischen Familien“ in solch eine Gruppe je …, na ja, warum nicht, wenn die Bedingung erfüllt ist, Andreas Laun moderiere sie …

Andreas Laun - Heiterkeitsauslösender Prediger

Kurz etwas zum Religiongsgesetzesterror, ein weiteres Mal

Marsch für die Famiilie Albertinaplatz - Drag queen auf seinem TruckEin kurzer „Marsch für die Familie“ wird es werden, morgen, am 17. Juni 2017, so kurz wie im letzten Jahr … Ja, sie marschieren auch in diesem Jahr, und es ist bereits jetzt klar, es wird werden, wie es im letzten Jahr war. Es sind wieder Männer angekündigt, die auch im letzten Jahr … so kann darauf verzichtet werden, abzuwarten, was morgen dort gesagt werden wird, es kann auf das im letzten verwiesen werden, mit diesen Informationen ist ausreichend dafür gesorgt, über den Familienmarsch für immer informiert zu sein.

Was aber nicht ganz ohne Interesse sein dürfte ist, wer in diesen glaubensgetriebenen Kreisen Ansehen …

Sebastian Kurz, der Stimmung, vielleicht sogar Leidenschaft in diesen auslöst, wie Mag. Christian Zeitz am 13. Juni 2017 schreibt, auf der Seite von Andreas Unterberger:

„Die Kurz-Reaktion hat in leidgeplagten konservativen Kreisen und Foren Freudenstimmung, ja geradezu Euphorie aufkommen lassen. Viele warten darauf, dass der Schmerz über die wertepolitischen Fehlleistungen der ehemaligen großen christdemokratischen Partei nachlassen möge.“

Und sie können in ihrem Juchee verstanden werden, Sebastian Kurz kann Euphorie auslösen, allein schon durch sein schriftliches Programm, derart, das kann bestätigt werden, daß jedem Menschen dabei richtiggehend schwarzschwindelig …

Übrigens, Zeitz ist wieder eine der Angekündigten. Wenn er nicht gerade auf dem Albertinaplatz ist, kann er auch mit derselben geistigen Klarheit erlebt werden, zum Beispiel auf:

Gates of Vienna: „Concentration Camp Austria“.

Und für die Ehrengenugtuung ist, morgen wie gestern, angekündigt:

NR Dr. Marcus Franz die „satisfaktionfähige Ebene“ für den „Marsch der Familie“.

Gestern, im letzten Jahr, als Information zum kurzen „Marsch der Familie“ hätte auch das Jahr 2014 ausgereicht, wie gelesen werden kann:

Polizeibegleitschutzmarsch für die Austragung eines Folders mit „nationalsozialistischem Inhalt“ der ganzen Familie.

Dabei gesinnungsgemäß ist morgen wie gestern auch der vom Magazin der identitären Parlamentspartei, ein Mann, der allein schon eine recht gute Vorstellung gibt, wie es in der hochgehaltenen Religionstraditionsfamilie zugeht

Morgen wie gestern wird wieder eine Attraktion geboten. Denn. Auch der hoferische „Gesinnungsfreund“ ist wieder mit dabei, ein Mann, dem sein Name nach dem ersten Menschen, so steht es jedenfalls in seinem Märchenbuch geschrieben, Verpflichtung ist, die ihm treuwillig zu erfüllen eine Ehre ist.

Damit es für Sie doch einen Informationswert hat, soll über den Terror gesprochen werden. Freilich nicht von der Warte aus, wie nun seit langer Zeit schon breitest über den Terror gesprochen und geschrieben wird, in Österreich, in diesem terrorfreien Land, in diesem terrorfreien Staat, kurz wie schlecht gesagt: in diesem terrorreinen Österreich.

Es wurde, wie Ihnen bekannt sein wird, eben positiv bewertet, daß Prediger – ob die Predigerinnen auch unterschrieben haben, wurde nicht recherchiert, nach den Berichten der österreichischen Medien waren es, so der vermittelte Eindruck, nur die Prediger, nur die Männer – sich in Österreich von einem Terror distanziert haben, in Österreich einen Terror verurteilt haben, den es im Halbdunkel Österreichs, wo sich etwa Hans Rauscher sicher zu bewegen versteht, ohne das Licht einschalten zu müssen, gar nicht gibt, keine Verletzten, keine Ermordeten durch diesen zu beklagen sind.

Es soll vom Terror durch Verhinderung von Gesetzen gesprochen werden. Und hier bietet sich die Ehe an, das verhinderte Recht, das homosexuellen Menschen verweigerte Recht, ebenfalls die Ehe eingehen zu dürfen. Ob die Verhinderung auch etwas damit zu tun, daß seit 1938 das Eherecht nach wie vor verkündet ist von der „Reichsregierung im Lande Österreich und im übrigen Reichsgebiet“?

Es bietet sich deshalb an, weil morgen die „Regenbogenparade“ gefahren wird. Auf der „Regenbogenparade“ wird Sebastian Kurz keine „Euphorie“ auslösen; er hat eben erst, wie bei Christian Zeit zu lesen, der „Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“ eine Absage erteilt, einer Verhinderung, einer Verweigerung das Wort gesprochen, er, Kurz, so Zeitz, sehe keinen „aktuellen Handlungsbedarf“.

Wie sehr verweigertes Recht Menschen als Terror empfinden müssen, das werden die Menschen beantworten können, die unter dem verweigerten Recht leiden, die um das verweigerte Recht kämpfen. Terror durch bewußte und absichtliche Handlungslosigkeit. Aber diese Handlungslosigkeit ist für die Menschen, die davon betroffen sind, nicht harmlos. Denn. Diese Handlungslosigkeit geht oft und eigentlich immer einher mit scheinbaren Argumenten, die aber nichts anderes sind als Verletzungen, Herabsetzungen, Deklassierung, Zurückstufung dieser Menschen auf die Ebene von Bürgerinnen und Bürgern dritter Klasse. Und Sebastian Kurz wird nun – ob von ihm gewollt oder nicht, das kann nur er beantworten – zur Ikone dieser Marschkreise, zur Drag queen  (manche Texte, ein plötzlicher Gedanke, müssen laut gelesen werden, damit sie sich ganz erschließen〉 …

Die Forderungen aber jener Menschen, die morgen wie gestern ihren kurzen Marsch um den Albertinaplatz abhalten werden, gehen über die kurzsche Handlungslosigkeit hinaus, wie in der Collage noch einmal festgehalten ist, sie sind religionsgetrieben, und es kann soher gesagt werden, sie marschieren für Religionsgesetzesterror, morgen wie gestern, für einen Terror also, der alle treffen soll, vor dem es für keinen einzigen Menschen die Möglichkeit gibt, sich zu schützen, für alle keine Chance gibt, diesem Religionsgesetzesterror zu entgehen, ganz im Gegensatz zu dem Extremismus und Terror, vor dem breitest nach Schutz gefleht wird, während es in Österreich … muß das noch einmal wiederholt werden? Ja, den es in Österreich nicht gibt. Was es in Österreich dagegen gibt, sind diese Marschkreise, und es gibt diesen handlungslosen Sebastian Kurz, den die Meinungsumfragen als zukünftigen Kanzler einzureden versuchen, und dann bleibt abschließend die Frage, wer wird wen beeinflussen? Die Handlungslosigkeit von Sebastian Kurz gibt im Grunde schon die Antwort, wer wen beeinflußt, es sind die Euphoriker und Euphorikerinnen. Aber das ist keine große Leistung von ihnen. Das ist leicht. Denn. Sebastian Kurz spricht selbst so oft von den sogenannten christlichen Sachen, etwa von der „christlichen Solidarität“, ihm einfach an einem funktionierenden Immunsystem …